Jahrestag der Auschwitz Befreiung

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Am 27.01.1945 befreite die Rote Armee die letzten Überlebenden in Auschwitz.
Und seit 1996 ist dieser Tag auf Iniative des kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller Gedenktag der Opfer des deutschen Nationalsozialismus.

In Tagen wie diesen, in denen Höcke eine Umkehr um "180 Grad" in unserer Geschichtsbewältigung fordert, Maier den "Schuldkult für endgültig beendet" erklärt, antisemitische Nazi-Druiden, nationalsozialistische Reichsbürger rumrennen, militante Rechtsextremisten immer gefährlicher und zahlreicher werden und Hipster-Naszis von IB immer dreister - in diesen Zeiten sollte man diesen Gedenktag als Mahnung und gleichzeitig als Antrieb, diesem Pack Einhalt zu gebieten, verstehen.
Und natürlich mal kurz innehalten und der Opfer gedenken.

Vielleicht war die Erinnerung daran nie wichtiger in den letzten zwanzig Jahren als heute.
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Wehret den Anfängen! Nie wieder Auschwitz!

Heute aktueller denn je.
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In diesem Kontext möchte ich auf folgenden Artikel unserer Eintracht hinweisen:
http://www.eintracht.de/news/artikel/der-chronist-der-steinzeit-des-frankfurter-fussballs-58362/
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In diesem Kontext möchte ich auf folgenden Artikel unserer Eintracht hinweisen:
http://www.eintracht.de/news/artikel/der-chronist-der-steinzeit-des-frankfurter-fussballs-58362/
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Jährt es sich wieder? Danke für die Erinnerung, denn vergessen darf man nie. Denn sonst ist man dazu verurteilt die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Ansätze dafür haben wir in der Politik leider wieder genug...
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Am 27.01.1945 befreite die Rote Armee die letzten Überlebenden in Auschwitz.
Und seit 1996 ist dieser Tag auf Iniative des kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller Gedenktag der Opfer des deutschen Nationalsozialismus.

In Tagen wie diesen, in denen Höcke eine Umkehr um "180 Grad" in unserer Geschichtsbewältigung fordert, Maier den "Schuldkult für endgültig beendet" erklärt, antisemitische Nazi-Druiden, nationalsozialistische Reichsbürger rumrennen, militante Rechtsextremisten immer gefährlicher und zahlreicher werden und Hipster-Naszis von IB immer dreister - in diesen Zeiten sollte man diesen Gedenktag als Mahnung und gleichzeitig als Antrieb, diesem Pack Einhalt zu gebieten, verstehen.
Und natürlich mal kurz innehalten und der Opfer gedenken.

Vielleicht war die Erinnerung daran nie wichtiger in den letzten zwanzig Jahren als heute.
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DANKE für diesen Thread!
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DANKE für diesen Thread!
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Bin mal gespannt, ob irgendjemand aus der AfD, wenn nicht die AfD selbst morgen daran erinnert. Wäre allein schon nach Höckes zweideutiger Bemerkung das Mindeste, was man tun kann.
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Bin mal gespannt, ob irgendjemand aus der AfD, wenn nicht die AfD selbst morgen daran erinnert. Wäre allein schon nach Höckes zweideutiger Bemerkung das Mindeste, was man tun kann.
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Ich weiß ja nicht, aber wenn die AfD daran erinnert, dann fühlt sich das für mich an wie ein Schlag ins Gesicht.
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Bin mal gespannt, ob irgendjemand aus der AfD, wenn nicht die AfD selbst morgen daran erinnert. Wäre allein schon nach Höckes zweideutiger Bemerkung das Mindeste, was man tun kann.
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friseurin schrieb:

Bin mal gespannt, ob irgendjemand aus der AfD, wenn nicht die AfD selbst morgen daran erinnert. Wäre allein schon nach Höckes zweideutiger Bemerkung das Mindeste, was man tun kann.

Höcke wurde nicht ausgeladen, weil er etwas "Zweideutiges" gesagt hat.

Es wäre angebracht, das wenigstens in diesem Thread nicht weiter zu verharmlosen.
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Mal [...]  Höcke mal außen vorlassen.

Hier ein Artikel wie Schüler den Jahrestag erlebt haben, darunter ein sehr wichtiger Spruch:

Wer vergisst, der ist selbst daran schuld, wenn es noch mal passiert


http://www.deutschlandfunk.de/auschwitz-wie-schueler-die-gedenkstaette-erleben.680.de.html?dram:article_id=344110

Ich finde es gut das Schulklassen diese Gedenkstätten besuchen, denn so kann man sie aufmerksam machen auf ein Dunkles Kapitel unserer Geschichte, so das sie die Fehler unserer Vorväter nicht widerholen.

[EDIT (littlecrow) bei allem Verständnis, es ist nicht hilfreich zu beleidigen und zu schreien. ]
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Es ist wichtig die Mordtaten der Naziverbrecher nicht zu vergessen und den Opfern zu Gedenken.
Die Idee eine Kerze für die Opfer anzuzünden finde ich schön und werde dies heute ganz bewusst machen.

(Eine Möglichkeit den Opfern zu Gedenken besteht auch in der heutigen Veranstaltung des Eintracht Frankfurt Museums um 17:30 Uhr: "Neues von den Juddebube")
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Wehret den Anfängen, damit es niemals wieder passiert
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Es ist wichtig die Mordtaten der Naziverbrecher nicht zu vergessen und den Opfern zu Gedenken.
Die Idee eine Kerze für die Opfer anzuzünden finde ich schön und werde dies heute ganz bewusst machen.

(Eine Möglichkeit den Opfern zu Gedenken besteht auch in der heutigen Veranstaltung des Eintracht Frankfurt Museums um 17:30 Uhr: "Neues von den Juddebube")
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ismirdochegal! schrieb:

(Eine Möglichkeit den Opfern zu Gedenken besteht auch in der heutigen Veranstaltung des Eintracht Frankfurt Museums um 17:30 Uhr: "Neues von den Juddebube")


Bisschen schlechtes Timing dieser guten Veranstaltung.
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Wehret den Anfängen, damit es niemals wieder passiert
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miraculix250 schrieb:

Wehret den Anfängen, damit es niemals wieder passiert

Und das tut man dadurch in dem man aus der Vergangenheit lernt. Ich war selber mal in Dachau als junger Bub, und ich sage euch, wenn man dieses beklemmende Gefühl einmal gefühlt hat, auf dem Boden wandelt wo hunderttausende ermordet wurden, dann will man einfach nicht das so etwas noch mal geschieht!
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Vielleicht könnte das Eintracht Museum im kommenden Jahr einen Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald organisieren, an dem sich dann interessierte Eintrachtler beteiligen können?
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Vielleicht könnte das Eintracht Museum im kommenden Jahr einen Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald organisieren, an dem sich dann interessierte Eintrachtler beteiligen können?
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ismirdochegal! schrieb:

Vielleicht könnte das Eintracht Museum im kommenden Jahr einen Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald organisieren, an dem sich dann interessierte Eintrachtler beteiligen können?


Weiß nicht ob ich dabei wäre, das ist ähnlich wie bei Schindlers Liste, den Film muss man gesehen haben, aber ein zweites mal würde ich es nicht machen... weil einfach zu grausam.
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Ich weiß ja nicht, aber wenn die AfD daran erinnert, dann fühlt sich das für mich an wie ein Schlag ins Gesicht.
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skyeagle schrieb:

Ich weiß ja nicht, aber wenn die AfD daran erinnert, dann fühlt sich das für mich an wie ein Schlag ins Gesicht.


Ich bin jetzt schon gespannt, wie sie im Bundestag bei solchen Gedenkveranstaltungen reagiert.
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ismirdochegal! schrieb:

Vielleicht könnte das Eintracht Museum im kommenden Jahr einen Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald organisieren, an dem sich dann interessierte Eintrachtler beteiligen können?


Weiß nicht ob ich dabei wäre, das ist ähnlich wie bei Schindlers Liste, den Film muss man gesehen haben, aber ein zweites mal würde ich es nicht machen... weil einfach zu grausam.
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Mein Verlangen noch mal nach Buchenwald zu fahren ist auch eher gering. Ein mal reicht...
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Mein Verlangen noch mal nach Buchenwald zu fahren ist auch eher gering. Ein mal reicht...
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So geht es mir auch. Vielleicht ist das auch die falsche Einstellung sich dessen nicht noch ein weiteres Mal zu stellen. Das beklemmende Gefühl dort, mit dem Wissen was dort für Verbrechen stattfanden, ist jedoch schwer zu beschreiben und sicher nicht einfach "wegzuwischen".
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Nicht falsch verstehen, ich kann jeden raten, einmal eine KZ Gedenkstätte zu besuchen. Alleine um sich ein Gefühl zu geben wie die armen Menschen zu zehntausenden in diese Barracken gehaust haben. Keine zweihundert Meter weiter die vergasten angehörigen verbrannt wurden, das einzige was es zu "fressen" gab, ja ich sage gewollt fressen, war Wassersuppe, Fliegen die man gefangen hatte oder ne armselige Ratte die sich ins Lager verirrt hatte. Und man lebte von Tag zu Tag in der Hoffnung, den nächste zu erleben und nicht elendig in den Händen der SS Scherge zu verrecken.

Insbesondere mag ich so einen Besuch anraten, wenn ein Zeitzeuge, bzw ehemaliger Insasse dabei ist, das hatte ich damals nämlich, Gott war das intensiv, als er mit ruhigen Worten das abschlachten seiner Familie beschrieben hat, und nur er und sein kleiner Bruder von 11? oder waren es 14?, egal weiter,  Familienmitgliedern diesen Horror überlebt haben... danach habe ich echt geweint wie nen kleines Kind.
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Mein Besuch in Auschwitz hat mich auch sehr geprägt, so was sollte jede Generation machen.

Das Fanprojekt hatte ja 2011 mit dem EFC Schwarze Geier und den Droogs eine Bildungsreise nach Auschwitz organisiert und dafür den Julius-Hirsch-Preis erhalten.

Es geht auch eine Nummer kleiner, um überhaupt konkret vermittelt zu bekommen, was da in welcher Dimension von wem für Grauen erregende Taten verübt wurden: Im Bauch der ehemaligen Großmarkthalle, also im jetzigen Gebäude der EZB, gibt es die Erinnerungsstätte an die Deportation von Juden in Ghettos, Vernichtungs- und Konzentrationslager durch die Gestapo.
Ein kleiner Teil ist oberirdisch und öffentlich zugänglich am Bahndamm, der größere Teil liegt auf dem Gelände der EZB.
Führungen sind möglich, aber nur nach Voranmeldung, und in Gruppen.
Anmeldungen hier: http://www.juedischesmuseum.de/grossmarkthalle.html

Wir hatten das letztes oder vorletztes Jahr mit u.a. einigen Eintrachtlern gemacht, und es ist sehr empfehlenswert.




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