Die Koalitionsverhandlungen sind gescheitert...

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Dortelweil-Adler schrieb:

Die Befürworter einer Minderheitsregierung vergessen leider, dass man dafür auch eine(n) Kanzler(in) braucht.
Wo soll Merkel die Kanzlerinnenmehrheit her bekommen?

DA

Nein, das vergessen sie nicht.
CDU/CSU = 246 Stimmen
FDP/Linke/AfD = 243 Stimmen
SPD + Grüne = für Merkel oder Enthaltung.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Nein, das vergessen sie nicht.
CDU/CSU = 246 Stimmen
FDP/Linke/AfD = 243 Stimmen
SPD + Grüne = für Merkel oder Enthaltung.



Die Kanzlermehrheit im 19. Deutschen Bundestag beträgt 355 und nicht 308. Das heißt, sofern sie alle "eigenen" Stimmen bekommt (!) braucht sie noch 109 "fremde". Viel Spaß.

DA
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Ich finde die Nahles unerträglich. Das mache ich nicht von ihrer Politik oder Meinung abhängig, sondern von der Person, die ich einfach nur ganz schwer ertragen kann. Ich finde sie weder unterhaltsam noch schaffe ich es, ihr länger als die 5 Sekunden Reaktionszeit, um den Kanal zu wechseln, zuzuhören. Vielleicht bin ich ihr gegenüber ungerecht. Aber ist mir egal. Da sind wirklich null Sympathien. Und komischerweise geht es meinem Bekanntenkreis, die durchaus auch Sympathien für die SPD haben, kaum anders... Wenn Nahles wirklich für die neue SPD steht, dann hoffe ich tatsächlich, dass die so lange in der Opposition bleiben, bis sie in Rente geht, zumindest aber ein paar Bänke nach hintern abwandert.
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Andy schrieb:

Ich finde die Nahles unerträglich.


Geht mir Ähnlich. Heute morgen war Sie wieder im ZDF MoMa .. tut mir leid die Frau strahlt für mich null Kompetenz aus. Nicht mal das typische umschiffen schwieriger Fragen schafft Sie.
Ich bin alles andere als ein Merkel Freund aber wenn ich die Wahl hätte zwischen Nahles und Merkel würde ich nciht einen Moment darüber nachdenken Nahles zu wählen.

Zum Thema Schulz: Er hat es einfach verpasst Frau Merkel auf Ihre Fehler fest zu nageln. Gleichzeitig hatte man lange den Eindruck es sind nur leere Worte .. die Untermauerung seiner Floskeln mit einem vernünftigen Wahlprogramm hat viel zu spät statt gefunden.  

Ob er das korrigieren kann ist schwer zu sagen. Er muss halt irgendwie beweisen das er eine vernünftige Alternative darstellt und nicht nur jemand ist dem es darum geht Angie "zu stürzen"
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prothurk schrieb:

Falls es der SPD gelingt, erneut eine Aufbruchstimmung wie nach der Nominierung von Schulz zu erzeugen, diese dann mit Inhalten zu füllen

Gab es diese Aufbruchstimmung denn wirklich? Wenn überhaupt gab es diese lediglich innerhalb der Partei. Beim Wähler ist der "Schulz-Zug" nie angekommen und ich wüsste auch derzeit nicht, wer vom derzeitigen Personal zu so einer Aufbruchstimmung fähig wäre. Ähnliches gilt meiner Meinung nach übrigens auch für die CDU. Merkel hat ja so ziemlich alle, die ihr innerhalb der Partei zu gefährlich werden konnten, frühzeitig "entsorgt" (u. a. Merz und Roettgen).
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Spielmacher71 schrieb:

prothurk schrieb:

Falls es der SPD gelingt, erneut eine Aufbruchstimmung wie nach der Nominierung von Schulz zu erzeugen, diese dann mit Inhalten zu füllen

Gab es diese Aufbruchstimmung denn wirklich? Wenn überhaupt gab es diese lediglich innerhalb der Partei.

Ich würde sagen, die gab es, ja. Es sollen ja nach dessen Nominierung massig Leute in die SPD (wieder-) eingetreten sein, die sich Hoffnung machten. Dann wurde halt versäumt, die Euphorie zu transportieren, wie Du ja richtig sagtest, und die Kampagne mit Inhalten zu füllen. So kann man halt auch ausdrücken, dass man eigentlich gar keine Ambitionen hat bzw. nicht dafür zu kämpfen bereit ist. Dann gewinnt man nicht nur keine neuen sondern verliert sogar noch die eigenen Wähler.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Nein, das vergessen sie nicht.
CDU/CSU = 246 Stimmen
FDP/Linke/AfD = 243 Stimmen
SPD + Grüne = für Merkel oder Enthaltung.



Die Kanzlermehrheit im 19. Deutschen Bundestag beträgt 355 und nicht 308. Das heißt, sofern sie alle "eigenen" Stimmen bekommt (!) braucht sie noch 109 "fremde". Viel Spaß.

DA
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Dortelweil-Adler schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Nein, das vergessen sie nicht.
CDU/CSU = 246 Stimmen
FDP/Linke/AfD = 243 Stimmen
SPD + Grüne = für Merkel oder Enthaltung.



Die Kanzlermehrheit im 19. Deutschen Bundestag beträgt 355 und nicht 308. Das heißt, sofern sie alle "eigenen" Stimmen bekommt (!) braucht sie noch 109 "fremde". Viel Spaß.

DA

Aber das spielt doch für die Minderheitsregierung grds. keine Rolle bzw. entspricht es doch trotzdem genau dem Beitrag vom WuerzburgerAdler: die Union hat ein knappes Übergewicht ggü. den drei kleineren Parteien. Sollte die SPD Merkel dulden, was ich für gut möglich halte, weil sie dann die Zeit bekommen, sich formell in die Opposition zu begeben und neu zu sortieren, dann müsste nur die Union für Merkel stimmen und die Sache wäre durch ... allerdings dürfte genau das nicht so einfach werden, weil ich mir lebhaft vorstellen kann, dass vor allem aus der CSU bei Weitem nicht jeder für Merkel stimmen dürfte. Aber auch das, wird sich sicher irgendwie lösen lassen ... z.B. noch mehr wichtige Posten für noch größere Pfeifen wie Dobrindt und Co.
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Spielmacher71 schrieb:


Gab es diese Aufbruchstimmung denn wirklich?


So wie ich mich erinnere, gingen die Prozentzahlen in der "Sonntagsfrage" steil nach oben. Das Potential wäre schon da, aber mit Schulz (der ist verbrannt aufgrund seiner Worthülsen, Phrasen und Inhaltsleere) oder Nahles (da teile ich Andys Meinung) wird das nix. Die hatten ja schon mal einen hanseatischen Kanzler und dem aktuellen Hamburger Bürgermeister täte ich es zutrauen, auch wenn er zuletzt bei den Hamburger Randaletagen ein erbärmliches Bild abgegeben hat.
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prothurk schrieb:

Spielmacher71 schrieb:


Gab es diese Aufbruchstimmung denn wirklich?


So wie ich mich erinnere, gingen die Prozentzahlen in der "Sonntagsfrage" steil nach oben. Das Potential wäre schon da, aber mit Schulz (der ist verbrannt aufgrund seiner Worthülsen, Phrasen und Inhaltsleere) oder Nahles (da teile ich Andys Meinung) wird das nix. Die hatten ja schon mal einen hanseatischen Kanzler und dem aktuellen Hamburger Bürgermeister täte ich es zutrauen, auch wenn er zuletzt bei den Hamburger Randaletagen ein erbärmliches Bild abgegeben hat.


So wie es hoch ging, ging es auch wieder Berg ab.
Schulz hat sich schnell abgewirtschaftet, die Frage wäre, wer soll es machen? Ich sehe da eigentlich auch keinen echten Kandidaten bei der SPD.
Kraft? Dreyer? Scholz? Heil?
Tritt die SPD am besten ohne Kandidat(in) an?
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Mittlerweile mehren sich ja die Stimmen, die dem ganzen auch positive Aspekte abgewinnen können, Respekt vor dem Wähler der eigenen Partei usw. Auch dem von den Seiten der AfD gerne vorgetragene Punkt, daß hier die politischen Eliten wirklich alles für den Machterhalt oder deren Erlangung tun, wurde da ein Schuß vor dem Bug verabreicht.

Amusement am Rande: Frau Petry dürfte wohl gerade ein wenig die Düse gehen, bei Neuwahlen stünde die dann ziemlich dumm da...

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Dortelweil-Adler schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Nein, das vergessen sie nicht.
CDU/CSU = 246 Stimmen
FDP/Linke/AfD = 243 Stimmen
SPD + Grüne = für Merkel oder Enthaltung.



Die Kanzlermehrheit im 19. Deutschen Bundestag beträgt 355 und nicht 308. Das heißt, sofern sie alle "eigenen" Stimmen bekommt (!) braucht sie noch 109 "fremde". Viel Spaß.

DA

Aber das spielt doch für die Minderheitsregierung grds. keine Rolle bzw. entspricht es doch trotzdem genau dem Beitrag vom WuerzburgerAdler: die Union hat ein knappes Übergewicht ggü. den drei kleineren Parteien. Sollte die SPD Merkel dulden, was ich für gut möglich halte, weil sie dann die Zeit bekommen, sich formell in die Opposition zu begeben und neu zu sortieren, dann müsste nur die Union für Merkel stimmen und die Sache wäre durch ... allerdings dürfte genau das nicht so einfach werden, weil ich mir lebhaft vorstellen kann, dass vor allem aus der CSU bei Weitem nicht jeder für Merkel stimmen dürfte. Aber auch das, wird sich sicher irgendwie lösen lassen ... z.B. noch mehr wichtige Posten für noch größere Pfeifen wie Dobrindt und Co.
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Das meinte ich. Wenn SPD und Grüne sich enthalten, gilt das, @crasher, was ich bei der Bundeszentrale für politische Bildung gefunden habe:
"Wird die absolute Mehrheit verfehlt, läuft eine 14-tägige Frist, innerhalb derer beliebig viele Wahlvorgänge möglich sind. Gewählt ist immer nur diejenige Person, die die absolute Stimmenmehrheit auf sich vereinigt. Erst nach Ablauf dieser Frist genügt bei einem neuen Wahlgang die relative Mehrheit."

Oder spricht da was dagegen?
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prothurk schrieb:

Spielmacher71 schrieb:


Gab es diese Aufbruchstimmung denn wirklich?


So wie ich mich erinnere, gingen die Prozentzahlen in der "Sonntagsfrage" steil nach oben. Das Potential wäre schon da, aber mit Schulz (der ist verbrannt aufgrund seiner Worthülsen, Phrasen und Inhaltsleere) oder Nahles (da teile ich Andys Meinung) wird das nix. Die hatten ja schon mal einen hanseatischen Kanzler und dem aktuellen Hamburger Bürgermeister täte ich es zutrauen, auch wenn er zuletzt bei den Hamburger Randaletagen ein erbärmliches Bild abgegeben hat.


So wie es hoch ging, ging es auch wieder Berg ab.
Schulz hat sich schnell abgewirtschaftet, die Frage wäre, wer soll es machen? Ich sehe da eigentlich auch keinen echten Kandidaten bei der SPD.
Kraft? Dreyer? Scholz? Heil?
Tritt die SPD am besten ohne Kandidat(in) an?
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Mainhattener schrieb:

So wie es hoch ging, ging es auch wieder Berg ab.
Schulz hat sich schnell abgewirtschaftet, die Frage wäre, wer soll es machen? Ich sehe da eigentlich auch keinen echten Kandidaten bei der SPD.
Kraft? Dreyer? Scholz? Heil?


Kraft ist verbrannt, Dreyer würde ich es fachlich und menschlich zutrauen, gesundheitlich aber nicht, Heil wohl eher nicht, Scholz wäre der einzige Kandidat, der da noch übrig bleibt. Ich denke aber, dass es eher auf Nahles rausläuft, da die "Linken" in der SPD jetzt am Zug sind.
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Mittlerweile mehren sich ja die Stimmen, die dem ganzen auch positive Aspekte abgewinnen können, Respekt vor dem Wähler der eigenen Partei usw. Auch dem von den Seiten der AfD gerne vorgetragene Punkt, daß hier die politischen Eliten wirklich alles für den Machterhalt oder deren Erlangung tun, wurde da ein Schuß vor dem Bug verabreicht.

Amusement am Rande: Frau Petry dürfte wohl gerade ein wenig die Düse gehen, bei Neuwahlen stünde die dann ziemlich dumm da...

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Maabootsche schrieb:

Amusement am Rande: Frau Petry dürfte wohl gerade ein wenig die Düse gehen, bei Neuwahlen stünde die dann ziemlich dumm da...


Kaum da, schon wieder weg.
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Mainhattener schrieb:

So wie es hoch ging, ging es auch wieder Berg ab.
Schulz hat sich schnell abgewirtschaftet, die Frage wäre, wer soll es machen? Ich sehe da eigentlich auch keinen echten Kandidaten bei der SPD.
Kraft? Dreyer? Scholz? Heil?


Kraft ist verbrannt, Dreyer würde ich es fachlich und menschlich zutrauen, gesundheitlich aber nicht, Heil wohl eher nicht, Scholz wäre der einzige Kandidat, der da noch übrig bleibt. Ich denke aber, dass es eher auf Nahles rausläuft, da die "Linken" in der SPD jetzt am Zug sind.
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prothurk schrieb:

Mainhattener schrieb:

So wie es hoch ging, ging es auch wieder Berg ab.
Schulz hat sich schnell abgewirtschaftet, die Frage wäre, wer soll es machen? Ich sehe da eigentlich auch keinen echten Kandidaten bei der SPD.
Kraft? Dreyer? Scholz? Heil?


Kraft ist verbrannt, Dreyer würde ich es fachlich und menschlich zutrauen, gesundheitlich aber nicht, Heil wohl eher nicht, Scholz wäre der einzige Kandidat, der da noch übrig bleibt. Ich denke aber, dass es eher auf Nahles rausläuft, da die "Linken" in der SPD jetzt am Zug sind.


Mich überzeugt jetzt aktuell auch keiner.
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prothurk schrieb:

Mainhattener schrieb:

So wie es hoch ging, ging es auch wieder Berg ab.
Schulz hat sich schnell abgewirtschaftet, die Frage wäre, wer soll es machen? Ich sehe da eigentlich auch keinen echten Kandidaten bei der SPD.
Kraft? Dreyer? Scholz? Heil?


Kraft ist verbrannt, Dreyer würde ich es fachlich und menschlich zutrauen, gesundheitlich aber nicht, Heil wohl eher nicht, Scholz wäre der einzige Kandidat, der da noch übrig bleibt. Ich denke aber, dass es eher auf Nahles rausläuft, da die "Linken" in der SPD jetzt am Zug sind.


Mich überzeugt jetzt aktuell auch keiner.
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Mainhattener schrieb:

Mich überzeugt jetzt aktuell auch keiner.


Es fällt auch wirklich niemand mehr bei der SPD besonders auf, den man eine tragende Rolle zutrauen könnte. Was übrigens auch für die CDU gilt. Dort positioniert sich nach meiner Meinung nach Klöckner immer offensiver, die es aber nicht mal geschafft hat RLP zu gewinnen.

Bouffier? Da wären mir noch vor ein paar Jahren die Fußnägel alleine beim Gedanken abgefallen. Seit dem der aber schwarzgrüner MP ist, fällt der mir nicht mehr sonderlich auf. Also nicht negativ.

Bei der Suche nach SPD-Leuten für die Zukunft, fallen mir also zwei CDU-Namen ein. Das zeigt doch schon das ganze Dilemma...
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prothurk schrieb:

Mainhattener schrieb:

So wie es hoch ging, ging es auch wieder Berg ab.
Schulz hat sich schnell abgewirtschaftet, die Frage wäre, wer soll es machen? Ich sehe da eigentlich auch keinen echten Kandidaten bei der SPD.
Kraft? Dreyer? Scholz? Heil?


Kraft ist verbrannt, Dreyer würde ich es fachlich und menschlich zutrauen, gesundheitlich aber nicht, Heil wohl eher nicht, Scholz wäre der einzige Kandidat, der da noch übrig bleibt. Ich denke aber, dass es eher auf Nahles rausläuft, da die "Linken" in der SPD jetzt am Zug sind.


Mich überzeugt jetzt aktuell auch keiner.
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Geht mir auch so.

Scholz dürfte sich mit G20 keinen Gefallen getan haben. Sowas kann in Hamburg nicht reibungslos über die Bühne gehen. Damit dürfte er verbrannt sein, denn die offizielle Darstellung der Polizei würde seinen Kritikern in die Hände spielen.

Dreyer? Wie es oben schon gesagt wurde: an sich eine besonnene, hartnäckige und auch angenehme Person, aber kann mir das bei der gesundheitlich nicht vorstellen.

Nahles? Für mich noch plumper und uncharismatischer als Ypsilanti. Und vom Mindestlohn mal abgesehen, kam da auch irgendwie zu wenig, finde ich.

Schwesig? Wüsste jetzt auch nicht, wofür die steht. Aber wenn das bedeuten sollte, dass weniger Angriffsfläche besteht als bei anderen, müsste das nicht mal schlecht sein.

Kraft? Abgewählt und damit wohl weg.

Schäfer-Gümbel? War gegen Koch ein Bauernopfer für einen aussichtslosen Wahlkampf. Das läge jetzt wohl lange genug zurück, um noch großartig ins Gewicht zu fallen, allerdings ist mir der viel zu blass.

Weil? Beinahe noch am ehesten, denke ich. Hat sich gegen den Trend in Niedersachsen behauptet. Ob er allerdings direkt nach der Regierungsbildung das Weite suchen wollte und im (wahrscheinlichen) Misserfolgsfall dann die Schmach mit nach Hause nehmen wollte, sei dahin gestellt.

Also ich sehe da auch niemanden, der sich wenigstens für einen Achtungserfolg aufdrängen würde. Die SPD bräuchte wohl einen charismatischen Linken vom Typ Gregor Gysi. Aber solche Leute wachsen nicht gerade auf Bäumen. Insofern kann ich nachvollziehen, dass die Partei sich nach der Abwahl erst mal sammeln und ein neues Profil geben will. Und irgendwo war genau das ja wohl auch der Wählerwille, so dass ich das in deren Fall jetzt auch nicht als Herauslavieren empfinde, sondern durchaus als Respektieren des Wählerwillens.
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Geht mir auch so.

Scholz dürfte sich mit G20 keinen Gefallen getan haben. Sowas kann in Hamburg nicht reibungslos über die Bühne gehen. Damit dürfte er verbrannt sein, denn die offizielle Darstellung der Polizei würde seinen Kritikern in die Hände spielen.

Dreyer? Wie es oben schon gesagt wurde: an sich eine besonnene, hartnäckige und auch angenehme Person, aber kann mir das bei der gesundheitlich nicht vorstellen.

Nahles? Für mich noch plumper und uncharismatischer als Ypsilanti. Und vom Mindestlohn mal abgesehen, kam da auch irgendwie zu wenig, finde ich.

Schwesig? Wüsste jetzt auch nicht, wofür die steht. Aber wenn das bedeuten sollte, dass weniger Angriffsfläche besteht als bei anderen, müsste das nicht mal schlecht sein.

Kraft? Abgewählt und damit wohl weg.

Schäfer-Gümbel? War gegen Koch ein Bauernopfer für einen aussichtslosen Wahlkampf. Das läge jetzt wohl lange genug zurück, um noch großartig ins Gewicht zu fallen, allerdings ist mir der viel zu blass.

Weil? Beinahe noch am ehesten, denke ich. Hat sich gegen den Trend in Niedersachsen behauptet. Ob er allerdings direkt nach der Regierungsbildung das Weite suchen wollte und im (wahrscheinlichen) Misserfolgsfall dann die Schmach mit nach Hause nehmen wollte, sei dahin gestellt.

Also ich sehe da auch niemanden, der sich wenigstens für einen Achtungserfolg aufdrängen würde. Die SPD bräuchte wohl einen charismatischen Linken vom Typ Gregor Gysi. Aber solche Leute wachsen nicht gerade auf Bäumen. Insofern kann ich nachvollziehen, dass die Partei sich nach der Abwahl erst mal sammeln und ein neues Profil geben will. Und irgendwo war genau das ja wohl auch der Wählerwille, so dass ich das in deren Fall jetzt auch nicht als Herauslavieren empfinde, sondern durchaus als Respektieren des Wählerwillens.
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Alles richtig. Nur der Name Schulz taucht nicht auf. Er ist doch gerade dabei die SPD neu aufzubauen. Traut ihm keiner mehr zu, die Partei ist unglaublich stark im Vernichten ihrer Vorsitzenden. Vor einem halben Jahr war er noch der Heilsbringer.
Und was ist mit Gabriel? Den gibt es auch noch. Aber auch verbrannt.
Verständlich, dass die SPD Neuwahlen fürchten muss. Dann lieber eine Minderheitsregierung Merkel stützen.
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ei warum nicht! Aber bleibt doch die Angst, die Agst der Menschen...
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ei warum nicht! Aber bleibt doch die Angst, die Agst der Menschen...
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Ffm60ziger schrieb:

ei warum nicht! Aber bleibt doch die Angst, die Agst der Menschen...

ich persönlich habe keine angst vor einer minderheiten regierung.
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Die SPD ist ein planloser Haufen. Beispiel : Festlegung neuer Verbrauchsgrenzen in der EU. Gabriel versucht strikte Grenzwerte zu verhindern , während Hendriks das Gegenteil will. Die Betriebsräte der Industrie sind halt auch da. Ähnliches für Braunkohleverstrohmung.

Wen bzw was bekomme ich , wenn ich die wähle ? Siggi Pop oder das SPD Parteiprogramm ?

http://www.tagesspiegel.de/politik/vizekanzler-duepiert-umweltministerin-mieses-klima-zwischen-spd-ministern/14820302.html
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Ffm60ziger schrieb:

ei warum nicht! Aber bleibt doch die Angst, die Agst der Menschen...

ich persönlich habe keine angst vor einer minderheiten regierung.
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Dulcolax schrieb:

Ffm60ziger schrieb:

ei warum nicht! Aber bleibt doch die Angst, die Agst der Menschen...

ich persönlich habe keine angst vor einer minderheiten regierung.


Ich auch nicht. Würde ich sogar begrüßen, dann könnte "Angie" wenigstens keinen abstrusen Blödsinn im Quasi-alleingang mehr durchdrücken. Demokratietechnisch absolut wünschenswert.
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Alles richtig. Nur der Name Schulz taucht nicht auf. Er ist doch gerade dabei die SPD neu aufzubauen. Traut ihm keiner mehr zu, die Partei ist unglaublich stark im Vernichten ihrer Vorsitzenden. Vor einem halben Jahr war er noch der Heilsbringer.
Und was ist mit Gabriel? Den gibt es auch noch. Aber auch verbrannt.
Verständlich, dass die SPD Neuwahlen fürchten muss. Dann lieber eine Minderheitsregierung Merkel stützen.
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Und von dem hat Schulz sich wegbewegt, er hat sich abgewirtschaftet.
Mit Gabriel gewinnt die SPD auch keinen Blumentopf mehr.
Der einzige mit dem die SPD glaube ich aktuell was gewinnen könnte, der ist jetzt Bundespräsident.
Die SPD muss finde ich, aus der Opposition raus,  eine(n) neuen frischen Mann bzw. Frau aufbauen.

CDU oder CSU wird auch den nächsten Kanzler(in) stellen, ist aber auch hier die Frage, gibt es Neuwahlen, soll dann Merkel sich erneut stellen?
Wäre zwar irgendwo ein Erfolg für die AFD, könnte aber zu neuen Punkten für die Schwesterparteien führen, sofern auch hier der/die richtige Kandidat(in) gefunden wurden würde.
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Geht mir auch so.

Scholz dürfte sich mit G20 keinen Gefallen getan haben. Sowas kann in Hamburg nicht reibungslos über die Bühne gehen. Damit dürfte er verbrannt sein, denn die offizielle Darstellung der Polizei würde seinen Kritikern in die Hände spielen.

Dreyer? Wie es oben schon gesagt wurde: an sich eine besonnene, hartnäckige und auch angenehme Person, aber kann mir das bei der gesundheitlich nicht vorstellen.

Nahles? Für mich noch plumper und uncharismatischer als Ypsilanti. Und vom Mindestlohn mal abgesehen, kam da auch irgendwie zu wenig, finde ich.

Schwesig? Wüsste jetzt auch nicht, wofür die steht. Aber wenn das bedeuten sollte, dass weniger Angriffsfläche besteht als bei anderen, müsste das nicht mal schlecht sein.

Kraft? Abgewählt und damit wohl weg.

Schäfer-Gümbel? War gegen Koch ein Bauernopfer für einen aussichtslosen Wahlkampf. Das läge jetzt wohl lange genug zurück, um noch großartig ins Gewicht zu fallen, allerdings ist mir der viel zu blass.

Weil? Beinahe noch am ehesten, denke ich. Hat sich gegen den Trend in Niedersachsen behauptet. Ob er allerdings direkt nach der Regierungsbildung das Weite suchen wollte und im (wahrscheinlichen) Misserfolgsfall dann die Schmach mit nach Hause nehmen wollte, sei dahin gestellt.

Also ich sehe da auch niemanden, der sich wenigstens für einen Achtungserfolg aufdrängen würde. Die SPD bräuchte wohl einen charismatischen Linken vom Typ Gregor Gysi. Aber solche Leute wachsen nicht gerade auf Bäumen. Insofern kann ich nachvollziehen, dass die Partei sich nach der Abwahl erst mal sammeln und ein neues Profil geben will. Und irgendwo war genau das ja wohl auch der Wählerwille, so dass ich das in deren Fall jetzt auch nicht als Herauslavieren empfinde, sondern durchaus als Respektieren des Wählerwillens.
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Haliaeetus schrieb:


Kraft? Abgewählt und damit wohl weg.



Da bin ich mir noch nicht zu 100% sicher. Die war nach der Wahlschlappe so schnell von der Bildfläche verschwunden, obwohl sie ja ein großer Name in der SPD war, dass es für mich fast danach riecht, dass man sie irgendwann wieder bringen will und sie erstmal nicht mehr als aktuelle Verliererin in der Öffentlichkeit zu sehen.

Denn so ein absolutes Verschwinden aus der Öffentlichkeit hatten andere SPD Wahlverlierer ja auch nicht.

Von allen Parteien würde ich mir im Falle einer Neuwahl mal doch eine konkrete Positionierung, was man sich bei bestimmten Wahlergebnissen vorstellen kann. Das Ergebnis der letzten Wahl war ja absehbar und kam so wie im Vorfeld erwartet. Ich finde es völlig OK wenn die SPD sagt, als Juniorpartner nicht zur Verfügung zu stehen. Dann soll man aber das vor der Wahl machen.

Dass die FDP, die 4 Jahre auf die große Koalition geschimpft hat, am Wahlabend schon aber geschockt erscheint, dass es diese nicht mehr geben soll und man tatsächlich jetzt von ihr erwartet zu regieren, ist für mich auch kein Ruhmesblatt.

Also wenn wir jetzt nochmal wählen, dann mögen mir doch die Parteien bitte vorher mal sagen, was beim gleichen Ergebnis passiert. Ich will nicht alle 3 Monate neu wählen, bis sich eine Partei entschließt nicht mehr anzutreten.


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