Versuche einer Regierungsbildung (GroKo ab 2018)

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Sieger des Tages ist nicht AKK sondern Herr Gauland. Ein großer Tag für die AfD. Die CDU wird weiterhin Merkel Kurs halten. Die ist ja voraussichtlich noch ca. 2 Jahre Kanzlerin. AKK kann sich allenfalls minimal von ihr distanzieren, bis Merkel dann für sie zurücktritt.

Daher müssen wir uns dauerhaft auf eine rechts außen Partei im parteiensystem einstellen. Für mich eine echte Katastrophe. AKK sind AfD Wähler egal, Merz hätte zumindest versucht, welche zurückzuholen.

AKK kann dann Vizekanzlerin unter Habeck werden. Glückwunsch CDU, ihr schafft euch gerade selbst ab. Die SPD hat es schon geschafft.

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J_Boettcher schrieb:

AKK sind AfD Wähler egal, Merz hätte zumindest versucht, welche zurückzuholen.


Was passiert, wenn man versucht, AfD-Wähler "zurückzuholen", hat man ja sehr schön an der CSU in diesem Jahr gesehen. Hat super geklappt, die Rückholaktion.
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Mit Merz hätte sich die CDU meiner Meinung nach deutlich nach rechts bewegt. Aber das Problem des zweifelhaften Gedankengutes der Mehrheit der heutigen AfD Wähler würde ja nicht verschwinden, nur weil sie unter Merz vielleicht wieder CDU, statt AfD gewählt hätten.

Es sollte den "normalen" Parteien also nicht darum gehen der AfD die Wähler wieder weg zu nehmen, indem man den Menschen eine neue geistige Heimat bietet, die ihre rassistische und nationalisistische Haltung befriedigt, sondern es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien. Keinem AfD Wähler würde es heute besser gehen, wenn es keine Flüchtlinge gäbe. Und das muss man den Menschen klar machen und sich nicht politisch auf sie zu bewegen und sie damit in ihren verqueren Gedanken noch bestätigen.
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AdlerBonn schrieb:

Mit Merz hätte sich die CDU meiner Meinung nach deutlich nach rechts bewegt. Aber das Problem des zweifelhaften Gedankengutes der Mehrheit der heutigen AfD Wähler würde ja nicht verschwinden, nur weil sie unter Merz vielleicht wieder CDU, statt AfD gewählt hätten.

Es sollte den "normalen" Parteien also nicht darum gehen der AfD die Wähler wieder weg zu nehmen, indem man den Menschen eine neue geistige Heimat bietet, die ihre rassistische und nationalisistische Haltung befriedigt, sondern es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien. Keinem AfD Wähler würde es heute besser gehen, wenn es keine Flüchtlinge gäbe. Und das muss man den Menschen klar machen und sich nicht politisch auf sie zu bewegen und sie damit in ihren verqueren Gedanken noch bestätigen.

Tafelberg hält das für einen "sehr guten Beitrag". Ich nicht.
Der Beitrag unterstellt, dass Merz (und wohl auch rund die Hälfte der Delegierten) eine Politik will, die "rassistische und nationalistische Haltungen befriedigt". Ich kenne nur seine Äußerungen über die AfD, dass diese Partei sei "offen nationalsozialistisch", auch gebe es "antisemitische Untertöne", sagte er im WDR. Merz plädierte für die CDU für eine "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts".

Neben seiner Unterstellung bietet AdlerBonn nur Plattitüden.
"...  es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien."
Wie sieht denn diese Politik aus, mit der es den Menschen gut geht und welche Partei muss ich hierfür wählen?  
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AdlerBonn schrieb:

Mit Merz hätte sich die CDU meiner Meinung nach deutlich nach rechts bewegt. Aber das Problem des zweifelhaften Gedankengutes der Mehrheit der heutigen AfD Wähler würde ja nicht verschwinden, nur weil sie unter Merz vielleicht wieder CDU, statt AfD gewählt hätten.

Es sollte den "normalen" Parteien also nicht darum gehen der AfD die Wähler wieder weg zu nehmen, indem man den Menschen eine neue geistige Heimat bietet, die ihre rassistische und nationalisistische Haltung befriedigt, sondern es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien. Keinem AfD Wähler würde es heute besser gehen, wenn es keine Flüchtlinge gäbe. Und das muss man den Menschen klar machen und sich nicht politisch auf sie zu bewegen und sie damit in ihren verqueren Gedanken noch bestätigen.

Tafelberg hält das für einen "sehr guten Beitrag". Ich nicht.
Der Beitrag unterstellt, dass Merz (und wohl auch rund die Hälfte der Delegierten) eine Politik will, die "rassistische und nationalistische Haltungen befriedigt". Ich kenne nur seine Äußerungen über die AfD, dass diese Partei sei "offen nationalsozialistisch", auch gebe es "antisemitische Untertöne", sagte er im WDR. Merz plädierte für die CDU für eine "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts".

Neben seiner Unterstellung bietet AdlerBonn nur Plattitüden.
"...  es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien."
Wie sieht denn diese Politik aus, mit der es den Menschen gut geht und welche Partei muss ich hierfür wählen?  
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Aber dennoch hat man aus Merz' Bewerbungsreden raushören können, dass er zumindest verbal für die "Souveränität" des Deutschen Nationalstaats eintritt und er legte auch Wert darauf, dass die Migration eines der Themen ist, die er - zunächst als Parteichef - bearbeiten will. Das ist reines AfD-Wählern-die-Eier-schaukeln.
Gleichzeitig ist er clever genug, um zu wissen, dass jedewede Abschottung Deutschlands nicht profitabel ist und der hohe Grad an Weltoffenheit in Deutschland nicht verhandelbar ist.
Er würde die ganz Rechten demnach schon in Ihre Schranken weisen.
Ich nehme ihm die "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts" schon ab, nur würde er die schon deutlich weiter rechts ansetzen, als beispielsweise Merkel.
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AdlerBonn schrieb:

Mit Merz hätte sich die CDU meiner Meinung nach deutlich nach rechts bewegt. Aber das Problem des zweifelhaften Gedankengutes der Mehrheit der heutigen AfD Wähler würde ja nicht verschwinden, nur weil sie unter Merz vielleicht wieder CDU, statt AfD gewählt hätten.

Es sollte den "normalen" Parteien also nicht darum gehen der AfD die Wähler wieder weg zu nehmen, indem man den Menschen eine neue geistige Heimat bietet, die ihre rassistische und nationalisistische Haltung befriedigt, sondern es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien. Keinem AfD Wähler würde es heute besser gehen, wenn es keine Flüchtlinge gäbe. Und das muss man den Menschen klar machen und sich nicht politisch auf sie zu bewegen und sie damit in ihren verqueren Gedanken noch bestätigen.

Tafelberg hält das für einen "sehr guten Beitrag". Ich nicht.
Der Beitrag unterstellt, dass Merz (und wohl auch rund die Hälfte der Delegierten) eine Politik will, die "rassistische und nationalistische Haltungen befriedigt". Ich kenne nur seine Äußerungen über die AfD, dass diese Partei sei "offen nationalsozialistisch", auch gebe es "antisemitische Untertöne", sagte er im WDR. Merz plädierte für die CDU für eine "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts".

Neben seiner Unterstellung bietet AdlerBonn nur Plattitüden.
"...  es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien."
Wie sieht denn diese Politik aus, mit der es den Menschen gut geht und welche Partei muss ich hierfür wählen?  
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Ach hawischer. Auch die CSU hat sich "scharf" von der AfD abgegrenzt und diese immer wieder angegriffen. Nichtsdestotrotz hat sie sich inhaltlich an sie angebiedert und ist damit krachend gescheitert.

Deine Frage, welche Partei man wählen solle, damit, wie AdlerBonn schreibt, "Keinem AfD Wähler würde es heute besser gehen, wenn es keine Flüchtlinge gäbe. Und das muss man den Menschen klar machen und sich nicht politisch auf sie zu bewegen und sie damit in ihren verqueren Gedanken noch bestätigen.", stellt sich nicht. Das können alle Parteien bewerkstelligen - wenn sie es denn wollen.

Seit 2015 empfehle ich der CSU, statt auf die Verdammung der Merkelschen "Flüchtlingspolitik" (worin besteht die eigentlich genau?) besser auf die enormen Leistungen bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme zu setzen und zu verweisen. Hätten sie mal nur auf mich gehört.
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Aber dennoch hat man aus Merz' Bewerbungsreden raushören können, dass er zumindest verbal für die "Souveränität" des Deutschen Nationalstaats eintritt und er legte auch Wert darauf, dass die Migration eines der Themen ist, die er - zunächst als Parteichef - bearbeiten will. Das ist reines AfD-Wählern-die-Eier-schaukeln.
Gleichzeitig ist er clever genug, um zu wissen, dass jedewede Abschottung Deutschlands nicht profitabel ist und der hohe Grad an Weltoffenheit in Deutschland nicht verhandelbar ist.
Er würde die ganz Rechten demnach schon in Ihre Schranken weisen.
Ich nehme ihm die "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts" schon ab, nur würde er die schon deutlich weiter rechts ansetzen, als beispielsweise Merkel.
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Raggamuffin schrieb:

Aber dennoch hat man aus Merz' Bewerbungsreden raushören können, dass er zumindest verbal für die "Souveränität" des Deutschen Nationalstaats eintritt und er legte auch Wert darauf, dass die Migration eines der Themen ist, die er - zunächst als Parteichef - bearbeiten will. Das ist reines AfD-Wählern-die-Eier-schaukeln.
Gleichzeitig ist er clever genug, um zu wissen, dass jedewede Abschottung Deutschlands nicht profitabel ist und der hohe Grad an Weltoffenheit in Deutschland nicht verhandelbar ist.
Er würde die ganz Rechten demnach schon in Ihre Schranken weisen.
Ich nehme ihm die "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts" schon ab, nur würde er die schon deutlich weiter rechts ansetzen, als beispielsweise Merkel.

Insbesondere würde ich gerne wissen wollen, was er unter "Bearbeitung" der Migrationsthematik versteht.
Für drei Wochen hat man 2015 einmal Menschlichkeit gezeigt, indem man die Grenzen nicht schloss, als die Ungarnflüchtlinge kamen. Wie gesagt: nicht schloss. Nicht "öffnete"!
Im Anschluss daran haben wir die größten Verschärfungen des Asylrechts und der Lebensbedingungen für Flüchtlinge seit Bestehen der BRD gesehen. Was bitte will Herr Merz denn da noch "bearbeiten"? Die nächste Stufe nach den Ankerzentren wären höchstens noch Konzentrationslager.
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Raggamuffin schrieb:

Aber dennoch hat man aus Merz' Bewerbungsreden raushören können, dass er zumindest verbal für die "Souveränität" des Deutschen Nationalstaats eintritt und er legte auch Wert darauf, dass die Migration eines der Themen ist, die er - zunächst als Parteichef - bearbeiten will. Das ist reines AfD-Wählern-die-Eier-schaukeln.
Gleichzeitig ist er clever genug, um zu wissen, dass jedewede Abschottung Deutschlands nicht profitabel ist und der hohe Grad an Weltoffenheit in Deutschland nicht verhandelbar ist.
Er würde die ganz Rechten demnach schon in Ihre Schranken weisen.
Ich nehme ihm die "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts" schon ab, nur würde er die schon deutlich weiter rechts ansetzen, als beispielsweise Merkel.

Insbesondere würde ich gerne wissen wollen, was er unter "Bearbeitung" der Migrationsthematik versteht.
Für drei Wochen hat man 2015 einmal Menschlichkeit gezeigt, indem man die Grenzen nicht schloss, als die Ungarnflüchtlinge kamen. Wie gesagt: nicht schloss. Nicht "öffnete"!
Im Anschluss daran haben wir die größten Verschärfungen des Asylrechts und der Lebensbedingungen für Flüchtlinge seit Bestehen der BRD gesehen. Was bitte will Herr Merz denn da noch "bearbeiten"? Die nächste Stufe nach den Ankerzentren wären höchstens noch Konzentrationslager.
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Naja, "Bearbeiten" kam von mir. Ich weiß nicht mehr, wie seine Wortwahl war. Wahrscheinlich "kümmern"...
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Einen künftigen Kanzler, der das Heil für den Sozialstaat darin sieht, dem Bürger  Altersvorsorge durch Aktienkäufe schon mit "Kleinbeträgen von 4 oder 5 Euro am Tag" (o.s.ä.) anzudienen, Antimmigrationspopulismus mit falschen Fakten zu betreiben und aufkommende Kritik an seinen Äußerungen a la Trump mit Medienschelte zu kontern, fände ich nicht erstrebenswerter.
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Misanthrop schrieb:

Einen künftigen Kanzler, der das Heil für den Sozialstaat darin sieht, dem Bürger  Altersvorsorge durch Aktienkäufe schon mit "Kleinbeträgen von 4 oder 5 Euro am Tag" (o.s.ä.) anzudienen, Antimmigrationspopulismus mit falschen Fakten zu betreiben und aufkommende Kritik an seinen Äußerungen a la Trump mit Medienschelte zu kontern, fände ich nicht erstrebenswerter.


Ich halte eine zusätzliche langfristig angelegte Altersvorsorge mit ETF-Sparplanen, die dann noch als Altersvorsorge steuerlich gefördert werden könnten, für eine sehr gute Idee. Onlinedepots kosten kein Geld, die jährlichen Fondsgebühren liegen nicht selten bei oder sogar unter 0,2%.
Der Kurs meines ETF ist seit Beginn in 2008 um 96,4% gestiegen.  Kann ab 50 Euro pro Monat als Sparplan angelegt werden.
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Raggamuffin schrieb:

Aber dennoch hat man aus Merz' Bewerbungsreden raushören können, dass er zumindest verbal für die "Souveränität" des Deutschen Nationalstaats eintritt und er legte auch Wert darauf, dass die Migration eines der Themen ist, die er - zunächst als Parteichef - bearbeiten will. Das ist reines AfD-Wählern-die-Eier-schaukeln.
Gleichzeitig ist er clever genug, um zu wissen, dass jedewede Abschottung Deutschlands nicht profitabel ist und der hohe Grad an Weltoffenheit in Deutschland nicht verhandelbar ist.
Er würde die ganz Rechten demnach schon in Ihre Schranken weisen.
Ich nehme ihm die "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts" schon ab, nur würde er die schon deutlich weiter rechts ansetzen, als beispielsweise Merkel.

Insbesondere würde ich gerne wissen wollen, was er unter "Bearbeitung" der Migrationsthematik versteht.
Für drei Wochen hat man 2015 einmal Menschlichkeit gezeigt, indem man die Grenzen nicht schloss, als die Ungarnflüchtlinge kamen. Wie gesagt: nicht schloss. Nicht "öffnete"!
Im Anschluss daran haben wir die größten Verschärfungen des Asylrechts und der Lebensbedingungen für Flüchtlinge seit Bestehen der BRD gesehen. Was bitte will Herr Merz denn da noch "bearbeiten"? Die nächste Stufe nach den Ankerzentren wären höchstens noch Konzentrationslager.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Die nächste Stufe nach den Ankerzentren wären höchstens noch Konzentrationslager.
       

Ach Würzburger, geht's noch.
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Misanthrop schrieb:

Einen künftigen Kanzler, der das Heil für den Sozialstaat darin sieht, dem Bürger  Altersvorsorge durch Aktienkäufe schon mit "Kleinbeträgen von 4 oder 5 Euro am Tag" (o.s.ä.) anzudienen, Antimmigrationspopulismus mit falschen Fakten zu betreiben und aufkommende Kritik an seinen Äußerungen a la Trump mit Medienschelte zu kontern, fände ich nicht erstrebenswerter.


Ich halte eine zusätzliche langfristig angelegte Altersvorsorge mit ETF-Sparplanen, die dann noch als Altersvorsorge steuerlich gefördert werden könnten, für eine sehr gute Idee. Onlinedepots kosten kein Geld, die jährlichen Fondsgebühren liegen nicht selten bei oder sogar unter 0,2%.
Der Kurs meines ETF ist seit Beginn in 2008 um 96,4% gestiegen.  Kann ab 50 Euro pro Monat als Sparplan angelegt werden.
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hawischer schrieb:

Der Kurs meines ETF ist seit Beginn in 2008 um 96,4% gestiegen.  Kann ab 50 Euro pro Monat als Sparplan angelegt werden.

Witzig. Einstieg direkt nach dem Crash. Und durch die regelmäßigen Einzahlungen relativiert sich dein Supergewinn sehr schnell.
Im Übrigen würden es die Sparer gar nicht lustig finden, wenn ihre ETFs innerhalb weniger Wochen pulverisiert werden. So, wie es derzeit passiert.
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AdlerBonn schrieb:

Mit Merz hätte sich die CDU meiner Meinung nach deutlich nach rechts bewegt. Aber das Problem des zweifelhaften Gedankengutes der Mehrheit der heutigen AfD Wähler würde ja nicht verschwinden, nur weil sie unter Merz vielleicht wieder CDU, statt AfD gewählt hätten.

Es sollte den "normalen" Parteien also nicht darum gehen der AfD die Wähler wieder weg zu nehmen, indem man den Menschen eine neue geistige Heimat bietet, die ihre rassistische und nationalisistische Haltung befriedigt, sondern es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien. Keinem AfD Wähler würde es heute besser gehen, wenn es keine Flüchtlinge gäbe. Und das muss man den Menschen klar machen und sich nicht politisch auf sie zu bewegen und sie damit in ihren verqueren Gedanken noch bestätigen.

Tafelberg hält das für einen "sehr guten Beitrag". Ich nicht.
Der Beitrag unterstellt, dass Merz (und wohl auch rund die Hälfte der Delegierten) eine Politik will, die "rassistische und nationalistische Haltungen befriedigt". Ich kenne nur seine Äußerungen über die AfD, dass diese Partei sei "offen nationalsozialistisch", auch gebe es "antisemitische Untertöne", sagte er im WDR. Merz plädierte für die CDU für eine "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts".

Neben seiner Unterstellung bietet AdlerBonn nur Plattitüden.
"...  es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien."
Wie sieht denn diese Politik aus, mit der es den Menschen gut geht und welche Partei muss ich hierfür wählen?  
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Ich persönlich lehne die Merzsche Marktradikalität unter dem Deckmantel des Konservatismus ab.
Zu glauben, Gerechtigkeit und Gleichheit wäre von einer mehr oder weniger scharfen Abgrenzung nach rechts abhängig halte ich für Naivität!
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hawischer schrieb:

Der Kurs meines ETF ist seit Beginn in 2008 um 96,4% gestiegen.  Kann ab 50 Euro pro Monat als Sparplan angelegt werden.

Witzig. Einstieg direkt nach dem Crash. Und durch die regelmäßigen Einzahlungen relativiert sich dein Supergewinn sehr schnell.
Im Übrigen würden es die Sparer gar nicht lustig finden, wenn ihre ETFs innerhalb weniger Wochen pulverisiert werden. So, wie es derzeit passiert.
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WuerzburgerAdler schrieb:

hawischer schrieb:

Der Kurs meines ETF ist seit Beginn in 2008 um 96,4% gestiegen.  Kann ab 50 Euro pro Monat als Sparplan angelegt werden.

Witzig. Einstieg direkt nach dem Crash. Und durch die regelmäßigen Einzahlungen relativiert sich dein Supergewinn sehr schnell.
Im Übrigen würden es die Sparer gar nicht lustig finden, wenn ihre ETFs innerhalb weniger Wochen pulverisiert werden. So, wie es derzeit passiert.

Ach ich vergaß, Ausschüttung gibt es auch. Kursschwankungen an der Börse ist normal. Es geht hier um eine langfristige Anlage. Ein Beispiel eines "pulverisierten ETF", also der der sich in ein Nichts aufgelöst hat und der Anleger alles verloren hat, hätte ich gerne.
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Misanthrop schrieb:

Einen künftigen Kanzler, der das Heil für den Sozialstaat darin sieht, dem Bürger  Altersvorsorge durch Aktienkäufe schon mit "Kleinbeträgen von 4 oder 5 Euro am Tag" (o.s.ä.) anzudienen, Antimmigrationspopulismus mit falschen Fakten zu betreiben und aufkommende Kritik an seinen Äußerungen a la Trump mit Medienschelte zu kontern, fände ich nicht erstrebenswerter.


Ich halte eine zusätzliche langfristig angelegte Altersvorsorge mit ETF-Sparplanen, die dann noch als Altersvorsorge steuerlich gefördert werden könnten, für eine sehr gute Idee. Onlinedepots kosten kein Geld, die jährlichen Fondsgebühren liegen nicht selten bei oder sogar unter 0,2%.
Der Kurs meines ETF ist seit Beginn in 2008 um 96,4% gestiegen.  Kann ab 50 Euro pro Monat als Sparplan angelegt werden.
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hawischer schrieb:

Misanthrop schrieb:

Einen künftigen Kanzler, der das Heil für den Sozialstaat darin sieht, dem Bürger  Altersvorsorge durch Aktienkäufe schon mit "Kleinbeträgen von 4 oder 5 Euro am Tag" (o.s.ä.) anzudienen, Antimmigrationspopulismus mit falschen Fakten zu betreiben und aufkommende Kritik an seinen Äußerungen a la Trump mit Medienschelte zu kontern, fände ich nicht erstrebenswerter.


Ich halte eine zusätzliche langfristig angelegte Altersvorsorge mit ETF-Sparplanen, die dann noch als Altersvorsorge steuerlich gefördert werden könnten, für eine sehr gute Idee. Onlinedepots kosten kein Geld, die jährlichen Fondsgebühren liegen nicht selten bei oder sogar unter 0,2%.
Der Kurs meines ETF ist seit Beginn in 2008 um 96,4% gestiegen.  Kann ab 50 Euro pro Monat als Sparplan angelegt werden.


Ich bitte Dich.
Von welchen potentiellen Anlegern sprach Herr Metz denn hier?
Eine dreiköpfige junge Familie etwa, die etwa 400-500 Euro pro Monat zum spekulieren besitzt, dürfte auch ohne seinen innovativen Anstoß Altersarmut nicht befürchten müssen.

Und wenn Du einen Lobbyisten des weltgrößten Vermögensverwalters, der in Amt und Würden Steuervorteile für Anleger und Aktienanlage als Pfeiler allgemeiner Altersvorsorge das Wort redet,  nicht anrüchig findest, dann haben wir eben einfach deutlich differierende Vorstellungen von Integrität.
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WuerzburgerAdler schrieb:

hawischer schrieb:

Der Kurs meines ETF ist seit Beginn in 2008 um 96,4% gestiegen.  Kann ab 50 Euro pro Monat als Sparplan angelegt werden.

Witzig. Einstieg direkt nach dem Crash. Und durch die regelmäßigen Einzahlungen relativiert sich dein Supergewinn sehr schnell.
Im Übrigen würden es die Sparer gar nicht lustig finden, wenn ihre ETFs innerhalb weniger Wochen pulverisiert werden. So, wie es derzeit passiert.

Ach ich vergaß, Ausschüttung gibt es auch. Kursschwankungen an der Börse ist normal. Es geht hier um eine langfristige Anlage. Ein Beispiel eines "pulverisierten ETF", also der der sich in ein Nichts aufgelöst hat und der Anleger alles verloren hat, hätte ich gerne.
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Ausschüttungen bei einem ETF? Sag mal die WKN.
Und was die Pulverisierung anbelangt: warte einfach kurz ein paar Wochen.
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Ausschüttungen bei einem ETF? Sag mal die WKN.
Und was die Pulverisierung anbelangt: warte einfach kurz ein paar Wochen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ausschüttungen bei einem ETF? Sag mal die WKN.
Und was die Pulverisierung anbelangt: warte einfach kurz ein paar Wochen.

Ich habe den Stadionsponsor genommen, damit es keine unerlaubte Werbung ist. Such Dir einen ETF raus.
Und mit der Pulversierung haste einfach mal einen rausgehauen, ist ok.
https://www.comstage.de/SiteContent/4/1/2/821/35/ComStageAusschttungskalender2018-06_V2.pdf
 
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ausschüttungen bei einem ETF? Sag mal die WKN.
Und was die Pulverisierung anbelangt: warte einfach kurz ein paar Wochen.

Ich habe den Stadionsponsor genommen, damit es keine unerlaubte Werbung ist. Such Dir einen ETF raus.
Und mit der Pulversierung haste einfach mal einen rausgehauen, ist ok.
https://www.comstage.de/SiteContent/4/1/2/821/35/ComStageAusschttungskalender2018-06_V2.pdf
 
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Ah, OK. Hab mal nachgeguckt: die ETFs unterliegen ebenso wie Aktien dem Dividendenabschlag.

Was ich auch nachgeguckt hab: die vermutlich populärsten, weil am breitesten streuenden ETFs in deiner Liste haben binnen Jahresfrist so um die 20 % verloren. Und die Baisse hat gerade erst mal begonnen.
Da wird er schauen, der Opa, wenn er an seine Ersparnisse will.

Ich halte es für unverantwortlich, den Menschen dies als Altersvorsorge - selbst wenn es nur ein Teil davon ist - zu empfehlen. Nicht jeder hat das Glück oder Geschick, nach einem Megacrash einzusteigen, so wie du. Wenn er vor einem Jahr eingestiegen ist, ist schon mal ein Fünftel des Geldes weg.
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Ah, OK. Hab mal nachgeguckt: die ETFs unterliegen ebenso wie Aktien dem Dividendenabschlag.

Was ich auch nachgeguckt hab: die vermutlich populärsten, weil am breitesten streuenden ETFs in deiner Liste haben binnen Jahresfrist so um die 20 % verloren. Und die Baisse hat gerade erst mal begonnen.
Da wird er schauen, der Opa, wenn er an seine Ersparnisse will.

Ich halte es für unverantwortlich, den Menschen dies als Altersvorsorge - selbst wenn es nur ein Teil davon ist - zu empfehlen. Nicht jeder hat das Glück oder Geschick, nach einem Megacrash einzusteigen, so wie du. Wenn er vor einem Jahr eingestiegen ist, ist schon mal ein Fünftel des Geldes weg.
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Ich wiederhole mich zum dritten Mal.
Laaaangfristig, für die Altersversorgung und nicht für das kurzfristige Zocken.
Und über 20 oder 30 Jahre schlägt die Aktie jede andere Anlageform.
Und wenn jetzt die Kurse zurückgehen, dann ist es eine gute Chance günstig nachzukaufen.
Aber keiner muss müssen. Wir haben ja noch die Riesterrente und das Sparbuch.
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Ich wiederhole mich zum dritten Mal.
Laaaangfristig, für die Altersversorgung und nicht für das kurzfristige Zocken.
Und über 20 oder 30 Jahre schlägt die Aktie jede andere Anlageform.
Und wenn jetzt die Kurse zurückgehen, dann ist es eine gute Chance günstig nachzukaufen.
Aber keiner muss müssen. Wir haben ja noch die Riesterrente und das Sparbuch.
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Das hab ich doch verstanden. Es ist trotzdem unseriös.
Altersvorsorge heißt: darauf muss ich im Alter zurückgreifen können. Wenn es dumm läuft, kann ich das aber nicht.
Selbst wenn die Verläufe von Aktien so weitergehen (was keineswegs gesichert ist), kannst du jederzeit in eine Baisse rutschen.
Die nach 2001 dauerte 8 Jahre bis zum Gleichstand, die nach 2008 5 Jahre. Die Zeit hast du im Alter aber nicht mehr.
Capisce?

Wer es möchte, kann es ja machen. Aber eine diesbezügliche Empfehlung eines Politikers ist absolut unseriös. So unseriös wie weiland die Empfehlungen der T-Aktie.
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Ich wiederhole mich zum dritten Mal.
Laaaangfristig, für die Altersversorgung und nicht für das kurzfristige Zocken.
Und über 20 oder 30 Jahre schlägt die Aktie jede andere Anlageform.
Und wenn jetzt die Kurse zurückgehen, dann ist es eine gute Chance günstig nachzukaufen.
Aber keiner muss müssen. Wir haben ja noch die Riesterrente und das Sparbuch.
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hawischer schrieb:

Und über 20 oder 30 Jahre schlägt die Aktie jede andere Anlageform.

wenn das quasi ein naturgesetz ist, wo kann ich bitte die aktie kaufen?

nicht, dass ich noch ganz laaangfristig warten muss, bis die aktie wenigstens wieder auf einstiegskurs steigt. (dt. bank, von 28€ 1993 zu 7,66€ jetzt)
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AdlerBonn schrieb:

Mit Merz hätte sich die CDU meiner Meinung nach deutlich nach rechts bewegt. Aber das Problem des zweifelhaften Gedankengutes der Mehrheit der heutigen AfD Wähler würde ja nicht verschwinden, nur weil sie unter Merz vielleicht wieder CDU, statt AfD gewählt hätten.

Es sollte den "normalen" Parteien also nicht darum gehen der AfD die Wähler wieder weg zu nehmen, indem man den Menschen eine neue geistige Heimat bietet, die ihre rassistische und nationalisistische Haltung befriedigt, sondern es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien. Keinem AfD Wähler würde es heute besser gehen, wenn es keine Flüchtlinge gäbe. Und das muss man den Menschen klar machen und sich nicht politisch auf sie zu bewegen und sie damit in ihren verqueren Gedanken noch bestätigen.

Tafelberg hält das für einen "sehr guten Beitrag". Ich nicht.
Der Beitrag unterstellt, dass Merz (und wohl auch rund die Hälfte der Delegierten) eine Politik will, die "rassistische und nationalistische Haltungen befriedigt". Ich kenne nur seine Äußerungen über die AfD, dass diese Partei sei "offen nationalsozialistisch", auch gebe es "antisemitische Untertöne", sagte er im WDR. Merz plädierte für die CDU für eine "ganz scharfe Abgrenzung nach rechts".

Neben seiner Unterstellung bietet AdlerBonn nur Plattitüden.
"...  es muss eine Politik gemacht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können und mit der es den Menschen gut geht und sie nicht auf so blöde Gedanken kommen, dass Ausländer und Asylbewerber der Grund für ihre persönlichen Probleme seien."
Wie sieht denn diese Politik aus, mit der es den Menschen gut geht und welche Partei muss ich hierfür wählen?  
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ich interepretiere Adler Bonn nicht so, dass ein CDU Vorsitzender Merz Menschen mit rassistischen Haltungen goutiert. Merz klare Kante gegen die AfD habe ich ihm abgenommen. Mich stört sowohl bei Merz, bei Spahn noch mehr, als ob es in Deutschland nur ein Thema geben soll, nämlich die Migrationspolitik, Das hinterher hecheln des AfD Themas scheint ja nicht immer zu ziehen, siehe CSU bei der Bayern Wahl.

Jetzt bin ich gespannt wie es AKK mit ihrem Jungspund GK Ziemak gelingt, die doch offensichtliche "Spaltung" der CDU aufzulösen, wird eine schwierige Aufgabe.
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hawischer schrieb:

Und über 20 oder 30 Jahre schlägt die Aktie jede andere Anlageform.

wenn das quasi ein naturgesetz ist, wo kann ich bitte die aktie kaufen?

nicht, dass ich noch ganz laaangfristig warten muss, bis die aktie wenigstens wieder auf einstiegskurs steigt. (dt. bank, von 28€ 1993 zu 7,66€ jetzt)
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Xbuerger schrieb:

hawischer schrieb:

Und über 20 oder 30 Jahre schlägt die Aktie jede andere Anlageform.

wenn das quasi ein naturgesetz ist, wo kann ich bitte die aktie kaufen?

nicht, dass ich noch ganz laaangfristig warten muss, bis die aktie wenigstens wieder auf einstiegskurs steigt. (dt. bank, von 28€ 1993 zu 7,66€ jetzt)

Eine Glaskugel für die Zukunft hat keiner. Eine Hochrechnung aus Vergangenheitswerten sollte aber erlaubt sein.
Vielleicht überzeugt Dich diese Übersicht des DAX von 1987 bis 2017. Kurz, eine Entwicklung von 1000 zu über 12.900 Euro. Das es immer ein up and down gibt ist normal. Aber noch mal, bei der Altersvorsorge (und um nicht anderes geht es hier) ist nun mal eine langfristige Überlegung und Entscheidung angesagt. Also kauf dir einen ETF, der in den DAX investiert. Auf eine einzelne Aktie zu setzen, wie in Deinem Beispiel ist allerdings selten dämlich.  
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/199158/umfrage/jaehrliche-entwicklung-des-dax-seit-1987/    


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