Flüchtlingsdrama in Europa - Teil 2

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FrankenAdler schrieb:

Das ist keine Politik, das ist praktizierter Humanismus der kriminalisiert wird.



Ergänzend dazu 15 Tage später ein Kommentar zu Racketes Aussagen in der Bild-Zeitung, die ich auch gelesen habe.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-07/seenotrettung-carola-rackete-migration-humanitaere-hilfe-asylrecht-5vor8/komplettansicht

Nennen falscher Zahlen, keine Unterscheidung zwischen Flucht vor Krieg und Flucht vor Armut / Perspektivlosigkeit und die Forderung, hunderttausende Menschen aus Libyen rüberholen zu müssen.

Ich bleib dabei, die Frau hat nicht nur aus völlig berechtigtem Humanismus, sprich dem Retten von Menschenleben, gehandelt, sondern sie hat eben auch eine politische Agenda, die weit über dem hinaus reicht, was nach geltendem Recht zu leisten ist und weit über dem hinaus reicht, was einigermaßen konsensfähig in Europa ist. Das darf sie übrigens haben, man darf sich dann aber nicht über den entsprechenden Gegenwind wundern. Herr Klingst warnt ausdrücklich in seiner Kolumne davor, dass sie damit eher ihren eigenen Interessen einen Bärendienst erweist und ich befürchte, da hat er recht. Ich verurteile Frau Rackete für Ihre Haltung nicht, ich bewundere sogar ihre Hartnäckigkeit, ich finde nur, dass man, wenn man etwas erreichen will, das auch so angehen muss, dass man die Gesellschaften hinter sich bringt, die das mittragen sollen und müssen. Sonst ist man irgendwann auf verlorenem Posten.

Das war eigentlich das, was ich schon vor zwei Wochen ausdrücken wollte. Ich glaube einfach, dass Frau Rackete mit ihrem Handeln und vor allem mit ihren Aussagen ihrer Sache eher schadet als nützt.
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Das hieße also, Handlungen wären nur dann vermittelbar, wenn sie von Menschen getätigt würden, die frei von Haltungen sind?
Oder anders gefragt: das Retten von Menschenleben ist als Handlung nur dann vermittelbar, wenn der/die Rettende politisch neutral wäre?
Und schlußendlich wäre es Menschen mit entsprechend positiven Haltungen gegenüber Geflüchteten besser anzuraten untätig zu bleiben, weil ihre Haltung ihr Handeln in der öffentlichen Wahrnehmung diskreditieren könnte?
Da bliebe für mich nur noch die Frage, wer überhaupt dazu bereit wäre, Menschen auf der Flucht vor dem Ertrinken zu retten.
Es bliebe natürlich noch, das Haupt in Demut zu neigen und Dritten, vor allem den Untätigen aus der europäischen Politik das reden zu überlassen.
Was ein Menschenleben wert ist, wenn keine Öffentlichkeit generiert wird, dürfte Anhand der nicht im öffentlichen Bewusstsein stehenden kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Welt gut nachvollziehbar sein.
Machen wir es mit dem ersaufen im Mittelmeer doch genauso:

https://www.fantastic-pictures.de/nichts-sehen-nichts-hoeren-nichts-sagen.html
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FrankenAdler schrieb:

Das ist keine Politik, das ist praktizierter Humanismus der kriminalisiert wird.



Ergänzend dazu 15 Tage später ein Kommentar zu Racketes Aussagen in der Bild-Zeitung, die ich auch gelesen habe.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-07/seenotrettung-carola-rackete-migration-humanitaere-hilfe-asylrecht-5vor8/komplettansicht

Nennen falscher Zahlen, keine Unterscheidung zwischen Flucht vor Krieg und Flucht vor Armut / Perspektivlosigkeit und die Forderung, hunderttausende Menschen aus Libyen rüberholen zu müssen.

Ich bleib dabei, die Frau hat nicht nur aus völlig berechtigtem Humanismus, sprich dem Retten von Menschenleben, gehandelt, sondern sie hat eben auch eine politische Agenda, die weit über dem hinaus reicht, was nach geltendem Recht zu leisten ist und weit über dem hinaus reicht, was einigermaßen konsensfähig in Europa ist. Das darf sie übrigens haben, man darf sich dann aber nicht über den entsprechenden Gegenwind wundern. Herr Klingst warnt ausdrücklich in seiner Kolumne davor, dass sie damit eher ihren eigenen Interessen einen Bärendienst erweist und ich befürchte, da hat er recht. Ich verurteile Frau Rackete für Ihre Haltung nicht, ich bewundere sogar ihre Hartnäckigkeit, ich finde nur, dass man, wenn man etwas erreichen will, das auch so angehen muss, dass man die Gesellschaften hinter sich bringt, die das mittragen sollen und müssen. Sonst ist man irgendwann auf verlorenem Posten.

Das war eigentlich das, was ich schon vor zwei Wochen ausdrücken wollte. Ich glaube einfach, dass Frau Rackete mit ihrem Handeln und vor allem mit ihren Aussagen ihrer Sache eher schadet als nützt.
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SGE_Werner schrieb:

Ich bleib dabei, die Frau hat nicht nur aus völlig berechtigtem Humanismus, sprich dem Retten von Menschenleben, gehandelt, sondern sie hat eben auch eine politische Agenda, die weit über dem hinaus reicht, was nach geltendem Recht zu leisten ist und weit über dem hinaus reicht, was einigermaßen konsensfähig in Europa ist. Das darf sie übrigens haben, man darf sich dann aber nicht über den entsprechenden Gegenwind wundern. Herr Klingst warnt ausdrücklich in seiner Kolumne davor, dass sie damit eher ihren eigenen Interessen einen Bärendienst erweist und ich befürchte, da hat er recht. Ich verurteile Frau Rackete für Ihre Haltung nicht, ich bewundere sogar ihre Hartnäckigkeit, ich finde nur, dass man, wenn man etwas erreichen will, das auch so angehen muss, dass man die Gesellschaften hinter sich bringt, die das mittragen sollen und müssen. Sonst ist man irgendwann auf verlorenem Posten.

Das war eigentlich das, was ich schon vor zwei Wochen ausdrücken wollte. Ich glaube einfach, dass Frau Rackete mit ihrem Handeln und vor allem mit ihren Aussagen ihrer Sache eher schadet als nützt.


Rackete muss es aber nicht interessieren was andere davon denken oder Rücksicht auf Gegenwind oder Konsens nehmen. Sie muss nicht politisch korrekt sprechen/handeln, nur weil es den Menschen in Europa nicht mehr genehm ist zu helfen und man schon Angst davor haben muss zu helfen.

Sie sieht da Menschen vor sich hinsiechen und empfindet, dass Europa die Pflicht und die Möglichkeiten hat dagegen etwas zu tun. Und das sagt sie. Mit Recht.
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SGE_Werner schrieb:

Ich bleib dabei, die Frau hat nicht nur aus völlig berechtigtem Humanismus, sprich dem Retten von Menschenleben, gehandelt, sondern sie hat eben auch eine politische Agenda, die weit über dem hinaus reicht, was nach geltendem Recht zu leisten ist und weit über dem hinaus reicht, was einigermaßen konsensfähig in Europa ist. Das darf sie übrigens haben, man darf sich dann aber nicht über den entsprechenden Gegenwind wundern. Herr Klingst warnt ausdrücklich in seiner Kolumne davor, dass sie damit eher ihren eigenen Interessen einen Bärendienst erweist und ich befürchte, da hat er recht. Ich verurteile Frau Rackete für Ihre Haltung nicht, ich bewundere sogar ihre Hartnäckigkeit, ich finde nur, dass man, wenn man etwas erreichen will, das auch so angehen muss, dass man die Gesellschaften hinter sich bringt, die das mittragen sollen und müssen. Sonst ist man irgendwann auf verlorenem Posten.

Das war eigentlich das, was ich schon vor zwei Wochen ausdrücken wollte. Ich glaube einfach, dass Frau Rackete mit ihrem Handeln und vor allem mit ihren Aussagen ihrer Sache eher schadet als nützt.


Rackete muss es aber nicht interessieren was andere davon denken oder Rücksicht auf Gegenwind oder Konsens nehmen. Sie muss nicht politisch korrekt sprechen/handeln, nur weil es den Menschen in Europa nicht mehr genehm ist zu helfen und man schon Angst davor haben muss zu helfen.

Sie sieht da Menschen vor sich hinsiechen und empfindet, dass Europa die Pflicht und die Möglichkeiten hat dagegen etwas zu tun. Und das sagt sie. Mit Recht.
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da bin ich völlig bei DIr und wenn es um Menschenleben geht, sind die Paragraphen erst mal nachrangig. Da bewege ich mich ggf. im konkreten Fall juristisch auf dünnen Eis, mag sein
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Jede Handlung ist auch mit einer Haltung verbunden. Da bin ich ganz bei FA.
Selbst wenn man "christliche Nächstenliebe" oder allgemeine menschliche Ethikkriterien als Motiv für Racketes Handeln unterstellen würde (was ja wohl vollkommen unverdächtig und konsensfähig wäre), stünde sie schon in Widerspruch zu allen "Festung Europa"-Befürwortern. Und das sind nicht wenige.
So sind ihre Motive letztendlich gleichgültig. Anecken würde sie und jeder andere private Seenotretter ohnehin.
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die diskussion ist schon reichlich skurril, teilweise finde ich es an der grenze zur perversion.

da wird ernsthaft darüber diskutiert, ob die menschen wegen einer politischen haltung der handelnden aktuere gerettet werden. sie werden nicht wegen einer politischen haltung gerettet, sondern weil sie in not sind und weil europa versagt.

irgendwie erinnert mich das an die schuldumkehr bei vergewaltigungen, der rock war ja so kurz.
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die diskussion ist schon reichlich skurril, teilweise finde ich es an der grenze zur perversion.

da wird ernsthaft darüber diskutiert, ob die menschen wegen einer politischen haltung der handelnden aktuere gerettet werden. sie werden nicht wegen einer politischen haltung gerettet, sondern weil sie in not sind und weil europa versagt.

irgendwie erinnert mich das an die schuldumkehr bei vergewaltigungen, der rock war ja so kurz.
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Xaver08 schrieb:

sie werden nicht wegen einer politischen haltung gerettet, sondern weil sie in not sind und weil europa versagt.



erstaunlich, dass dies immer und immer wiederholt werden muss, auch hier!
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die diskussion ist schon reichlich skurril, teilweise finde ich es an der grenze zur perversion.

da wird ernsthaft darüber diskutiert, ob die menschen wegen einer politischen haltung der handelnden aktuere gerettet werden. sie werden nicht wegen einer politischen haltung gerettet, sondern weil sie in not sind und weil europa versagt.

irgendwie erinnert mich das an die schuldumkehr bei vergewaltigungen, der rock war ja so kurz.
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Meine Lieben, die Frage ist und bleibt doch: Wie gehen wir mit Migration in den nächsten Jahrzehnten um? Es werden Menschen vornehmlich nicht wegen Krieg oder Verfolgung kommen sondern wegen Klimawandel , Wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, Armut etc.

Die eine Seite will die Festung Europa , die andere Seite mit Frau Rackete will diese Menschen praktisch direkt aus Libyen rüberholen. Das ist ja ihre durchaus politische Forderung, die sich natürlich auf eine humanistische Haltung begründet.  Es geht Frau Rackete ja nicht nur um die Seenotrettung, sondern auch um die Leute, die sich noch nicht auf den gefährlichen Weg gemacht haben, aber in den nächsten Jahren machen werden / könnten. Damit denkt sie zumindest weiter als viele andere, die sich nur an den Symptomen abarbeiten.

Mir geht es darum, dass weder für die Festung Europa noch für die Forderungen von Frau Rackete eine Mehrheit in der Bevölkerung zu finden ist. Und die Frage ist, was wir mit Menschen aus Ghana oder der Elfenbeinküste machen sollen, deren Asyl-Chancen eher gering sind. Zumindest dann, wenn keine Asylgründe vorliegen. Bringen wir die Leute dann zurück? Oder lassen wir sie in der EU? Kann Frau Rackete damit leben, dass die von Ihr geretteten Ghaner und Ivorer wieder zurück müssen, wenn keine Asylgründe vorliegen?

Ich bin weiterhin zusätzlich zum Asylrecht für eine legale Einwanderungsmöglichkeit aus Nicht-EU-Ländern über Kontingente.

Mir wäre eine klare Entscheidung, wie wir es mit Asyl und Migration in der EU halten wollen, wichtig. Die jetzige verlogene Haltung der EU (angeben zu helfen, aber nicht wirklich helfen und den Buhmann den Seenotrettern zuschieben) finde ich persönlich auch pervers.
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Meine Lieben, die Frage ist und bleibt doch: Wie gehen wir mit Migration in den nächsten Jahrzehnten um? Es werden Menschen vornehmlich nicht wegen Krieg oder Verfolgung kommen sondern wegen Klimawandel , Wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, Armut etc.

Die eine Seite will die Festung Europa , die andere Seite mit Frau Rackete will diese Menschen praktisch direkt aus Libyen rüberholen. Das ist ja ihre durchaus politische Forderung, die sich natürlich auf eine humanistische Haltung begründet.  Es geht Frau Rackete ja nicht nur um die Seenotrettung, sondern auch um die Leute, die sich noch nicht auf den gefährlichen Weg gemacht haben, aber in den nächsten Jahren machen werden / könnten. Damit denkt sie zumindest weiter als viele andere, die sich nur an den Symptomen abarbeiten.

Mir geht es darum, dass weder für die Festung Europa noch für die Forderungen von Frau Rackete eine Mehrheit in der Bevölkerung zu finden ist. Und die Frage ist, was wir mit Menschen aus Ghana oder der Elfenbeinküste machen sollen, deren Asyl-Chancen eher gering sind. Zumindest dann, wenn keine Asylgründe vorliegen. Bringen wir die Leute dann zurück? Oder lassen wir sie in der EU? Kann Frau Rackete damit leben, dass die von Ihr geretteten Ghaner und Ivorer wieder zurück müssen, wenn keine Asylgründe vorliegen?

Ich bin weiterhin zusätzlich zum Asylrecht für eine legale Einwanderungsmöglichkeit aus Nicht-EU-Ländern über Kontingente.

Mir wäre eine klare Entscheidung, wie wir es mit Asyl und Migration in der EU halten wollen, wichtig. Die jetzige verlogene Haltung der EU (angeben zu helfen, aber nicht wirklich helfen und den Buhmann den Seenotrettern zuschieben) finde ich persönlich auch pervers.
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Um mal ein bisschen um die Ecke zu denken:
Wenn die Briten aus der EU ausscheiden und wenn die Insel dann aus Klimagründen absäuft - bringen wir die dann zurück, wenn doch klar ist, dass kein Asylgrund vorliegt?

Alleine die Vorstellung man könnte mit der derzeitigen hanebüchenen Asylgesetzgebung durch das Jahrhundert kommen, man könnte die unzureichenden europäischen Vereinbarungen so durchziehen zeugt von einer Phantasielosigkeit die einem wirklich Angst machen muss, angesichts dessen was unsere Kinder erwartet!
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Um mal ein bisschen um die Ecke zu denken:
Wenn die Briten aus der EU ausscheiden und wenn die Insel dann aus Klimagründen absäuft - bringen wir die dann zurück, wenn doch klar ist, dass kein Asylgrund vorliegt?

Alleine die Vorstellung man könnte mit der derzeitigen hanebüchenen Asylgesetzgebung durch das Jahrhundert kommen, man könnte die unzureichenden europäischen Vereinbarungen so durchziehen zeugt von einer Phantasielosigkeit die einem wirklich Angst machen muss, angesichts dessen was unsere Kinder erwartet!
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FrankenAdler schrieb:

Wenn die Briten aus der EU ausscheiden und wenn die Insel dann aus Klimagründen absäuft - bringen wir die dann zurück, wenn doch klar ist, dass kein Asylgrund vorliegt?


Angesichts des Denkens und Verhaltens mancher Briten in den letzten Jahren (Brexit) wäre da eine Einzelfallprüfung natürlich angebracht. Scherz beiseite...

FrankenAdler schrieb:

Alleine die Vorstellung man könnte mit der derzeitigen hanebüchenen Asylgesetzgebung durch das Jahrhundert kommen, man könnte die unzureichenden europäischen Vereinbarungen so durchziehen zeugt von einer Phantasielosigkeit die einem wirklich Angst machen muss, angesichts dessen was unsere Kinder erwartet!


Da stimme ich vollkommen überein.
Das meinte ich ja mit der Verlogenheit, FA. Die EU ist völlig uneinig und demnach ist alles, was sie vorgibt, auch oft gleich wieder Makulatur.

Die Bürger Europas und ihre Regierungen müssen sich mal klar werden, wie sie mit den anstehenden Herausforderungen umgehen wollen. Ansonsten kann auch jeder wieder seine nationale Lösung bevorzugen und Mauern errichten, wenn wir nicht mal bei so elementaren Fragen einen gemeinsamen Nenner finden.
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Knueller schrieb:

a finde ich Folgendes, was mich zu oben formulierter Annahme bewogen hat:


Ich hätte besser "streng utilitaristisch" sagen sollen. Bei den obigen Beispiel wird dieser Ethik ein Korrektiv beigefügt, das die streng utilitaristische Ethik, wie weiter oben dargestellt, nicht kennt. Und genau das sage ich doch die ganze Zeit: Die utilitaristische Alltagsethik taugt um so weniger, je hochwertiger das gefährdete Rechtsgut ist und um so schwerwiegender seine Verletzung.
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stefank schrieb:

Die utilitaristische Alltagsethik taugt um so weniger, je hochwertiger das gefährdete Rechtsgut ist und um so schwerwiegender seine Verletzung.

"Die streng utilitaristische Alltagsethik" wäre folgerichtig Aber welche Ethik kann schon in Reinform praktisch umgesetzt werden?

Sorry, schaue nur selten ins Forum, daher sind meine Einlassungen bisschen zeitverzögert.
Gute Restwoche
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Ich finde es einen Skandal, dass hier die Seenotrettung eingegriffen hat. Dadurch werden doch hunderte verwirrte Opas nur ermuntert,  sich auf  See zu begeben, obwohl sie nicht mehr Herr ihrer Sinne sind.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/sein-boot-kenterte-an-der-ostsee-ex-bundespraesident-gauck-aus-dem-wasser-gerettet/24844064.html

hust
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Ich pack's mal hier rein, obwohl es eine Nachricht aus den USA ist.

Ich halte das für ein trauriges aber realistisches Beispiel, wie Gesellschaften verrohen, sobald besorgte Bürger an der Regierung sind. In diesem Fall ist sich das US Heimatschutzministerium nicht zu schade selbst Kinder wie Dreck zu behandeln.

Ein Bundesgericht im kalifornischen San Francisco urteilte am Donnerstag, es sei von grundlegender Bedeutung für die Sicherheit von Kindern, dass diese genug zu essen und sauberes Wasser zu trinken hätten, in sauberen Einrichtungen mit Badezimmern untergebracht seien, "Seife und Zahnpasta" hätten und ausreichend schlafen könnten.

Die Richter wiesen damit einen Einspruch des Heimatschutzministeriums gegen ein Urteil in erster Instanz zurück. Das Ministerium hatte argumentiert, ein Gesetz aus dem Jahr 1997 über eine "sichere und hygienische" Unterbringung schreibe nicht genau vor, mit welchen Artikeln Migrantenkinder versorgt werden müssten.


https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-08/us-gericht-migrantenkinder-auffanglager-seife
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der spiegel setzt sich mal wieder mit dem thema der angeblichen sogwirkung auseinander, bzw. lässt einen politikwissenschaftler zu wort kommen. der zusammenhang ist komplex, aber ich denke das fazit ist nachwievor nicht überraschend, daß es einen einfluß auf fluchtbewegungen durch sogwirkung nicht gibt

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/migration-das-maerchen-von-der-sogwirkung-gastbeitrag-a-1283331.html
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Fakt ist, so Moritz Hunzinger (weiß männlich, rassistisch, menschenverachtend ) ich zitiere ihn einfach wörtlich:
"Mit Kohl gäbe es diese scheußliche Masseneinwanderung von Wilden hierzulande nicht.“
All dass ist nun in diesem unserem Lande möglich und wird oftgenug  beklatscht! Ich schäme mich als alter Frankfurter.
https://www.fr.de/hessen/frankfurt-pr-berater-hetzt-cdu-facebook-seite-gegen-wilde-kommentar-zr-12948882.html#idAnchComments
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Fakt ist, so Moritz Hunzinger (weiß männlich, rassistisch, menschenverachtend ) ich zitiere ihn einfach wörtlich:
"Mit Kohl gäbe es diese scheußliche Masseneinwanderung von Wilden hierzulande nicht.“
All dass ist nun in diesem unserem Lande möglich und wird oftgenug  beklatscht! Ich schäme mich als alter Frankfurter.
https://www.fr.de/hessen/frankfurt-pr-berater-hetzt-cdu-facebook-seite-gegen-wilde-kommentar-zr-12948882.html#idAnchComments
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eine ungeheuerliche Entgleisung, ich schäme mich ebenfalls.
Es wird mir schwer fallen ruhig zu bleiben, wenn ich ihn wieder am Eiscafe im Oeder Weg sehe
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Die Griechen haben einen Weg gefunden Flüchtlinge zu ersäufen ohne selbst Hand anzulegen.
Ist auch effizienter so und man braucht nicht so viele Typen die bereit sind Menschen im Meer zu versenken.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-will-schwimmende-barriere-gegen-migranten-errichten-a-85a7a11b-a027-41ea-9924-869a8f7d020c

Wenn die EU nicht bald mal anfängt Griechenland bei der Betreuung von Flüchtlingen und Migranten zu unterstützen fangen die demnächst auch noch das Schießen an.
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Die Griechen haben einen Weg gefunden Flüchtlinge zu ersäufen ohne selbst Hand anzulegen.
Ist auch effizienter so und man braucht nicht so viele Typen die bereit sind Menschen im Meer zu versenken.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-will-schwimmende-barriere-gegen-migranten-errichten-a-85a7a11b-a027-41ea-9924-869a8f7d020c

Wenn die EU nicht bald mal anfängt Griechenland bei der Betreuung von Flüchtlingen und Migranten zu unterstützen fangen die demnächst auch noch das Schießen an.
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Wedge schrieb:

Die Griechen haben einen Weg gefunden Flüchtlinge zu ersäufen ohne selbst Hand anzulegen.
Ist auch effizienter so und man braucht nicht so viele Typen die bereit sind Menschen im Meer zu versenken.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-will-schwimmende-barriere-gegen-migranten-errichten-a-85a7a11b-a027-41ea-9924-869a8f7d020c

Wenn die EU nicht bald mal anfängt Griechenland bei der Betreuung von Flüchtlingen und Migranten zu unterstützen fangen die demnächst auch noch das Schießen an.


Hast du zuhause eine Wohnungstür? Davor evtl. noch ein Hoftor und einen Zaun um das Grundstück? Dann hast du deine eigene Menschenbarriere und solltest hier ganz kleine Brötchen backen. Ansonsten öffne dich und deinen Besitz. Jeder darf rein sich bedienen und nehmen was er mag. Und bleiben so lange er mag. Gib ihm von deinem Geld so viel er mag. Bis dahin halte ich dein Geschwätz halt mal für Geschwätz. Jeder Staat, außer Deutschland, hat seine Grenzen. Sie dienen der Sicherheit des Staates und seiner Bürger.
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Wedge schrieb:

Die Griechen haben einen Weg gefunden Flüchtlinge zu ersäufen ohne selbst Hand anzulegen.
Ist auch effizienter so und man braucht nicht so viele Typen die bereit sind Menschen im Meer zu versenken.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-will-schwimmende-barriere-gegen-migranten-errichten-a-85a7a11b-a027-41ea-9924-869a8f7d020c

Wenn die EU nicht bald mal anfängt Griechenland bei der Betreuung von Flüchtlingen und Migranten zu unterstützen fangen die demnächst auch noch das Schießen an.


Hast du zuhause eine Wohnungstür? Davor evtl. noch ein Hoftor und einen Zaun um das Grundstück? Dann hast du deine eigene Menschenbarriere und solltest hier ganz kleine Brötchen backen. Ansonsten öffne dich und deinen Besitz. Jeder darf rein sich bedienen und nehmen was er mag. Und bleiben so lange er mag. Gib ihm von deinem Geld so viel er mag. Bis dahin halte ich dein Geschwätz halt mal für Geschwätz. Jeder Staat, außer Deutschland, hat seine Grenzen. Sie dienen der Sicherheit des Staates und seiner Bürger.
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erster Beitrag hier im Forum, Donnerwetter
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Wedge schrieb:

Die Griechen haben einen Weg gefunden Flüchtlinge zu ersäufen ohne selbst Hand anzulegen.
Ist auch effizienter so und man braucht nicht so viele Typen die bereit sind Menschen im Meer zu versenken.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-will-schwimmende-barriere-gegen-migranten-errichten-a-85a7a11b-a027-41ea-9924-869a8f7d020c

Wenn die EU nicht bald mal anfängt Griechenland bei der Betreuung von Flüchtlingen und Migranten zu unterstützen fangen die demnächst auch noch das Schießen an.


Hast du zuhause eine Wohnungstür? Davor evtl. noch ein Hoftor und einen Zaun um das Grundstück? Dann hast du deine eigene Menschenbarriere und solltest hier ganz kleine Brötchen backen. Ansonsten öffne dich und deinen Besitz. Jeder darf rein sich bedienen und nehmen was er mag. Und bleiben so lange er mag. Gib ihm von deinem Geld so viel er mag. Bis dahin halte ich dein Geschwätz halt mal für Geschwätz. Jeder Staat, außer Deutschland, hat seine Grenzen. Sie dienen der Sicherheit des Staates und seiner Bürger.
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Schneehenry schrieb:

Wedge schrieb:

Die Griechen haben einen Weg gefunden Flüchtlinge zu ersäufen ohne selbst Hand anzulegen.
Ist auch effizienter so und man braucht nicht so viele Typen die bereit sind Menschen im Meer zu versenken.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-will-schwimmende-barriere-gegen-migranten-errichten-a-85a7a11b-a027-41ea-9924-869a8f7d020c

Wenn die EU nicht bald mal anfängt Griechenland bei der Betreuung von Flüchtlingen und Migranten zu unterstützen fangen die demnächst auch noch das Schießen an.


Hast du zuhause eine Wohnungstür? Davor evtl. noch ein Hoftor und einen Zaun um das Grundstück? Dann hast du deine eigene Menschenbarriere und solltest hier ganz kleine Brötchen backen. Ansonsten öffne dich und deinen Besitz. Jeder darf rein sich bedienen und nehmen was er mag. Und bleiben so lange er mag. Gib ihm von deinem Geld so viel er mag. Bis dahin halte ich dein Geschwätz halt mal für Geschwätz. Jeder Staat, außer Deutschland, hat seine Grenzen. Sie dienen der Sicherheit des Staates und seiner Bürger.


Boah! So viel Müll in einem Beitrag. Darauf kann man ja nicht einmal Bezug nehmen. Was soll denn deine Diskussionsgrundlage sein? Nur 2 Lösungen? Entweder alle Menschen im Meer ersaufen lassen oder alles was man hat den Flüchtlingen geben? Wirklich?
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Wedge schrieb:

Die Griechen haben einen Weg gefunden Flüchtlinge zu ersäufen ohne selbst Hand anzulegen.
Ist auch effizienter so und man braucht nicht so viele Typen die bereit sind Menschen im Meer zu versenken.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-will-schwimmende-barriere-gegen-migranten-errichten-a-85a7a11b-a027-41ea-9924-869a8f7d020c

Wenn die EU nicht bald mal anfängt Griechenland bei der Betreuung von Flüchtlingen und Migranten zu unterstützen fangen die demnächst auch noch das Schießen an.


Hast du zuhause eine Wohnungstür? Davor evtl. noch ein Hoftor und einen Zaun um das Grundstück? Dann hast du deine eigene Menschenbarriere und solltest hier ganz kleine Brötchen backen. Ansonsten öffne dich und deinen Besitz. Jeder darf rein sich bedienen und nehmen was er mag. Und bleiben so lange er mag. Gib ihm von deinem Geld so viel er mag. Bis dahin halte ich dein Geschwätz halt mal für Geschwätz. Jeder Staat, außer Deutschland, hat seine Grenzen. Sie dienen der Sicherheit des Staates und seiner Bürger.
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Schneehenry schrieb:

Hast du zuhause eine Wohnungstür? Davor evtl. noch ein Hoftor und einen Zaun um das Grundstück? Dann hast du deine eigene Menschenbarriere und solltest hier ganz kleine Brötchen backen. Ansonsten öffne dich und deinen Besitz. Jeder darf rein sich bedienen und nehmen was er mag. Und bleiben so lange er mag. Gib ihm von deinem Geld so viel er mag. Bis dahin halte ich dein Geschwätz halt mal für Geschwätz. Jeder Staat, außer Deutschland, hat seine Grenzen. Sie dienen der Sicherheit des Staates und seiner Bürger.

Denkst du nicht, dass es einen Unterschied macht, Menschen in Not zu helfen oder ihnen "alles zu geben, was sie möchten"?

Und, du wirst es nicht glauben: es gibt diese Menschen, die ihr Haus, ihr Portemonnaie und ihr Herz für andere Menschen öffnen, namentlich wenn es ihnen gut und den anderen dreckig geht.

Und denkst du wirklich, die "Sicherheit unseres Staates" ist bedroht, weil wir Kriegsflüchtlingen helfen?

Und zum Schluss: geh doch mal in ein "Ankerzentrum", in eine Gemeinschaftsunterkunft oder in ein Aufnahmelager und frag die Menschen dort, ob sie alles haben, was sie möchten, ob sie sich nehmen können, was sie wollen und ob sie so lange bleiben wollen, wie sie mögen. Machs mal.


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