Europawahl vom 23.05.19 - 26.05.19

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FrankenAdler schrieb:

Das ist wirklich eine schöne Reihe, die du dir da ausgedacht hast!
Ich nehme das als Gleichsetzen von linken Demokraten mit Rassisten wahr.
Stimmt so?        


Nö. Das stimmt nicht so. Und es wäre mal nett, wenn Du nicht permanent aus den 100 Möglichkeiten, wie ich etwas gemeint haben könnte, genau die Möglichkeit nimmst, die mich am schlechtesten da stehen lässt.

Aber um noch mal zu erläutern. Es ging mir darum, dass es eine breite Mitte in der Parteienlandschaft gibt, dabei handelt es sich um Parteien, die auch im Bund bereits in Koalitionsregierungen beteiligt waren. Dazu zählen Grüne, SPD, FDP und Union. Diese vier Fraktionen wollen in der EU bleiben, in der NATO bleiben, sind außenpolitisch fast auf einer Linie, innenpolitisch auch bis auf paar Nuancen (CSU).

Links von diesen vier Fraktionen befindet sich die Linke, die in erheblicher Opposition zu den anderen Parteien steht. Rechts von diesen vier Fraktionen befindet sich die AfD, die in erheblicher Opposition zu den anderen Parteien steht. Diese Feststellung beinhaltet keinen inhaltlichen Vergleich der Ideologie oder des Gedankenguts, es handelt sich um eine politische Einordnung.
Bei einem inhaltlichen Vergleich würde ich die Linke niemals in einem Atemzug mit der AfD nennen. Wieso glaubst Du, dass ich das tun würde? Alter, FA, ich habe die Linke bei der letzten Europawahl gewählt. Ich finde die AfD scheisse. Was denkst Du in Himmelherrgottsnamen eigentlich von mir?

Was mich stört, ist die Einordnung von Menschen in Schwarz-Weiß-Muster. Und diese Einordnung wird vor allem von denen übernommen, die eher die Opposition links wie rechts wählen. In diesem Verhaltensmuster ähneln sich diese Wähler. Und ich glaube, mit dieser These bin ich wahrlich nicht alleine.
Aber nur, weil ich in einem Verhaltensmuster Parallelen sehe, heißt das nicht, dass ich diese Menschen grundsätzlich gleichsetze. Wenn es um die Sanktionen gegen Putin geht, sind Linke und AfD auch recht nah beisammen. Wenn ich sie da dann mal in einer Reihe nenne, setze ich die doch auch nicht vollends ideologisch gleich. Warum sollte ich das tun? Ich diskutiere 1000 Mal lieber mit einem Kommunisten wie giordani oder mit einem stinknormalen Linken wie Dich als mit einem überzeugten AfD-Wähler, der auf Flüchtlinge schießen will.

Ich hoffe, das langt dann als Erklärung.
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Alles gut!
Ich finde es manchmal ein wenig ungeschickt, was du da so raushaust.
Sieh es doch so: meine Spitzfindigkeit macht dich darauf aufmerksam und gibt dir die Gelegenheit solche Missverständnisse zu klären, was dir ja fast ausnahmslos gelingt!
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Alles gut!
Ich finde es manchmal ein wenig ungeschickt, was du da so raushaust.
Sieh es doch so: meine Spitzfindigkeit macht dich darauf aufmerksam und gibt dir die Gelegenheit solche Missverständnisse zu klären, was dir ja fast ausnahmslos gelingt!
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FrankenAdler schrieb:

Sieh es doch so: meine Spitzfindigkeit macht dich darauf aufmerksam und gibt dir die Gelegenheit solche Missverständnisse zu klären, was dir ja fast ausnahmslos gelingt!
     


Wenn Du diese Nachfragen dann etwas neutraler formulieren würdest, müsste ich mich auch nicht so uffresche.
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FrankenAdler schrieb:

Sieh es doch so: meine Spitzfindigkeit macht dich darauf aufmerksam und gibt dir die Gelegenheit solche Missverständnisse zu klären, was dir ja fast ausnahmslos gelingt!
     


Wenn Du diese Nachfragen dann etwas neutraler formulieren würdest, müsste ich mich auch nicht so uffresche.
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SGE_Werner schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Sieh es doch so: meine Spitzfindigkeit macht dich darauf aufmerksam und gibt dir die Gelegenheit solche Missverständnisse zu klären, was dir ja fast ausnahmslos gelingt!
     


Wenn Du diese Nachfragen dann etwas neutraler formulieren würdest, müsste ich mich auch nicht so uffresche.

Siehst du, auch hier biete ich dir die Möglichkeit zu wachsen. Deine Gelassenheit wird durch die richtigen Impulse mit der Zeit ins unermessliche steigen!
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CDU/CSU vor den Grünen. Genau meine Wunschkombi.

AfD Letzter. Passt.
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Ich wage mal die These, dass selbst bei den tatsächlichen AfD-Wählern nicht AfD herauskommt, wenn sie den Wahlomat füttern. Sollte man drüber nachdenken.
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Ich wage mal die These, dass selbst bei den tatsächlichen AfD-Wählern nicht AfD herauskommt, wenn sie den Wahlomat füttern. Sollte man drüber nachdenken.
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Verdammt, diese Worte fehlten:
Ich wage mal die These, dass selbst bei der Hälfte
der tatsächlichen AfD-Wählern nicht AfD herauskommt, wenn sie den Wahlomat füttern. Sollte man drüber nachdenken.

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Deine These könnte stimmen, Stefan. Ich vermute, dass oft FDP oder CDU bei deren Wählern rauskommen wird.
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Deine These könnte stimmen, Stefan. Ich vermute, dass oft FDP oder CDU bei deren Wählern rauskommen wird.
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Bei mir waren die AfD und die Linke fast gleichauf bei den wenigsten Übereinstimmungen. Das deutet auf eine thematische Schnittmenge bei einigen Antwortmöglichkeiten hin. Vermutlich wird daher bei AfD-Wählern relativ häufig auch die Linke rauskommen.
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Bei mir waren die AfD und die Linke fast gleichauf bei den wenigsten Übereinstimmungen. Das deutet auf eine thematische Schnittmenge bei einigen Antwortmöglichkeiten hin. Vermutlich wird daher bei AfD-Wählern relativ häufig auch die Linke rauskommen.
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amsterdam_stranded schrieb:

Bei mir waren die AfD und die Linke fast gleichauf bei den wenigsten Übereinstimmungen. Das deutet auf eine thematische Schnittmenge bei einigen Antwortmöglichkeiten hin. Vermutlich wird daher bei AfD-Wählern relativ häufig auch die Linke rauskommen.

Das halte ich für ein Gerücht. Dein Einzelbeispiel deutet auf gar nix hin, außer, dass du keine Schnittmenge mit AfD und Linke hast.
Bei mir ist die FDP übrigens nicht weit von der AfD entfernt. Was meinst du? Deutet das jetzt darauf hin, dass bei AfD Wählern auch recht häufig die FDP rauskommt?
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Ich hab mich mal schlau gemacht und die Wahl-o-Mat-Antworten der sechs Hauptparteien angeschaut und wie die Schnittmengen sind.

Halbe Abweichungen bedeutet, dass eine Partei z.B. neutral ist und die andere etwas zugestimmt hat.
Bei Gleichheit gibt es 0 Punkte , bei halber Abweichung 1 Punkt, bei komplettem Widerspruch 2 Punkte. Um so weniger Abweichungspunkte, um so näher stehen die Parteien sich programmatisch.

Union > FDP (20 Übereinstimmungen / 13 halbe Abweichungen / 5 Widersprüche) - Insgesamt 23 Abweichungspunkte
Union > SPD (16 / 11 / 11) - 33 Abweichungspunkte
Union > Grüne (15 / 10 / 13) - 36 Abweichungspunkte
Union > Linke (12 / 11 / 15) - 41 Abweichungspunkte
Union > AfD (13 / 11 / 14) - 39 Abweichungspunkte
SPD > Grüne (33 / 1 / 4) - 9 Abweichungspunkte
SPD > Linke (27 / 4 / 7) - 18 Abweichungspunkte
SPD > FDP (17 / 8 / 13) - 34 Abweichungspunkte
SPD > AfD (5 / 4 / 29) - 62 Abweichungspunkte
Grüne > Linke (29 / 3 / 6) - 15 Abweichungspunkte
Grüne > FDP (16 / 7 / 15) - 37 Abweichungspunkte
Grüne > AfD (3 / 5 / 30) - 65 Abweichungspunkte
Linke > FDP (9 / 8 / 21) - 50 Abweichungspunkte
Linke > AfD (7 / 6 / 25) - 56 Abweichungspunkte
AfD > FDP (13 / 10 / 15) - 40 Abweichungspunkte

Was uns zeigt:

- Zwischen SPD und Grünen sind praktisch keine Unterschiede, zwischen Linken und den beiden anderen sehr wenige.
- Zwischen Union und FDP wenig Unterschiede, aber mehr als z.B. unter Rot-Rot-Grün
- Die AfD ansatzweise noch Übereinstimmungen mit der Union und FDP, die Abweichungen zu SPD und Grünen sind krass, die zu den Linken sind etwas geringer, aber immer noch sehr sehr hoch.

Die Gemeinsamkeiten zwischen Linke und AfD

- Keine gemeinsame europäische Armee (wohl aus unterschiedlichen Beweggründen)
- Keine Möglichkeit bei der Wahl für Parteien außerhalb des eigenen Landes zu stimmen
- Ablehnung des Flüchtling-Abkommens mit der Türkei
- Keine Verstärkung der Kompetenzen von Europol (ähnliche Motivlage wie bei der Armee)
- Sanktionsabbau Russland
- Stimm-Mehrheit statt einstimmiger Entscheidung bei Außenpolitik-Entscheidungen der EU
- Keine Entwicklung der EU zu einem europäischen Bundesstaat

Das war es dann aber auch. Ich denke, die Gemeinsamkeiten sind das Oppositionelle.

Interessant auch, dass die Union zu 9 Positionen "neutral" eingestellt ist, die FDP zu 6. AfD (4) , SPD und Linke (je 2) und Grüne (nur 1 Mal) haben klare Meinungen zu den Fragen.
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Ich hab mich mal schlau gemacht und die Wahl-o-Mat-Antworten der sechs Hauptparteien angeschaut und wie die Schnittmengen sind.

Halbe Abweichungen bedeutet, dass eine Partei z.B. neutral ist und die andere etwas zugestimmt hat.
Bei Gleichheit gibt es 0 Punkte , bei halber Abweichung 1 Punkt, bei komplettem Widerspruch 2 Punkte. Um so weniger Abweichungspunkte, um so näher stehen die Parteien sich programmatisch.

Union > FDP (20 Übereinstimmungen / 13 halbe Abweichungen / 5 Widersprüche) - Insgesamt 23 Abweichungspunkte
Union > SPD (16 / 11 / 11) - 33 Abweichungspunkte
Union > Grüne (15 / 10 / 13) - 36 Abweichungspunkte
Union > Linke (12 / 11 / 15) - 41 Abweichungspunkte
Union > AfD (13 / 11 / 14) - 39 Abweichungspunkte
SPD > Grüne (33 / 1 / 4) - 9 Abweichungspunkte
SPD > Linke (27 / 4 / 7) - 18 Abweichungspunkte
SPD > FDP (17 / 8 / 13) - 34 Abweichungspunkte
SPD > AfD (5 / 4 / 29) - 62 Abweichungspunkte
Grüne > Linke (29 / 3 / 6) - 15 Abweichungspunkte
Grüne > FDP (16 / 7 / 15) - 37 Abweichungspunkte
Grüne > AfD (3 / 5 / 30) - 65 Abweichungspunkte
Linke > FDP (9 / 8 / 21) - 50 Abweichungspunkte
Linke > AfD (7 / 6 / 25) - 56 Abweichungspunkte
AfD > FDP (13 / 10 / 15) - 40 Abweichungspunkte

Was uns zeigt:

- Zwischen SPD und Grünen sind praktisch keine Unterschiede, zwischen Linken und den beiden anderen sehr wenige.
- Zwischen Union und FDP wenig Unterschiede, aber mehr als z.B. unter Rot-Rot-Grün
- Die AfD ansatzweise noch Übereinstimmungen mit der Union und FDP, die Abweichungen zu SPD und Grünen sind krass, die zu den Linken sind etwas geringer, aber immer noch sehr sehr hoch.

Die Gemeinsamkeiten zwischen Linke und AfD

- Keine gemeinsame europäische Armee (wohl aus unterschiedlichen Beweggründen)
- Keine Möglichkeit bei der Wahl für Parteien außerhalb des eigenen Landes zu stimmen
- Ablehnung des Flüchtling-Abkommens mit der Türkei
- Keine Verstärkung der Kompetenzen von Europol (ähnliche Motivlage wie bei der Armee)
- Sanktionsabbau Russland
- Stimm-Mehrheit statt einstimmiger Entscheidung bei Außenpolitik-Entscheidungen der EU
- Keine Entwicklung der EU zu einem europäischen Bundesstaat

Das war es dann aber auch. Ich denke, die Gemeinsamkeiten sind das Oppositionelle.

Interessant auch, dass die Union zu 9 Positionen "neutral" eingestellt ist, die FDP zu 6. AfD (4) , SPD und Linke (je 2) und Grüne (nur 1 Mal) haben klare Meinungen zu den Fragen.
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Werner, sagenhafte Arbeit. Und nun klärt sich aber auch die Verwunderung über User, die vom Wahlomat als FDP-affin  erkannt, hier aber eher als rechtspopulistisch verortet werden.
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Werner, sagenhafte Arbeit. Und nun klärt sich aber auch die Verwunderung über User, die vom Wahlomat als FDP-affin  erkannt, hier aber eher als rechtspopulistisch verortet werden.
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stefank schrieb:

Werner, sagenhafte Arbeit. Und nun klärt sich aber auch die Verwunderung über User, die vom Wahlomat als FDP-affin  erkannt, hier aber eher als rechtspopulistisch verortet werden.

die Verwunderung gibt es aber nur dann, wenn man im linken Gedankengefängnis sitzt
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stefank schrieb:

Werner, sagenhafte Arbeit. Und nun klärt sich aber auch die Verwunderung über User, die vom Wahlomat als FDP-affin  erkannt, hier aber eher als rechtspopulistisch verortet werden.

die Verwunderung gibt es aber nur dann, wenn man im linken Gedankengefängnis sitzt
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arti schrieb:

stefank schrieb:

Werner, sagenhafte Arbeit. Und nun klärt sich aber auch die Verwunderung über User, die vom Wahlomat als FDP-affin  erkannt, hier aber eher als rechtspopulistisch verortet werden.

die Verwunderung gibt es aber nur dann, wenn man im linken Gedankengefängnis sitzt

Du hast mich nicht verstanden. Ich fand z.B. dein Ergebnis
arti schrieb:

FDP vor CDU/CSU... abgeschlagen vor SPD und Grünen... Und da ich Europa, den Euro und die EU an für sich für eine sehr gute Sache halte, die Partei, die jedem nicht Linken hier angedichtet wird, ganz weit unten.

überhaupt nicht überraschend, sondern ganz normal für einen rechten Nationalliberalen. Die Verwunderung kam aus Werners linkem Gedankengefängnis u.a. über das Ergebnis des Users hawischer.
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arti schrieb:

stefank schrieb:

Werner, sagenhafte Arbeit. Und nun klärt sich aber auch die Verwunderung über User, die vom Wahlomat als FDP-affin  erkannt, hier aber eher als rechtspopulistisch verortet werden.

die Verwunderung gibt es aber nur dann, wenn man im linken Gedankengefängnis sitzt

Du hast mich nicht verstanden. Ich fand z.B. dein Ergebnis
arti schrieb:

FDP vor CDU/CSU... abgeschlagen vor SPD und Grünen... Und da ich Europa, den Euro und die EU an für sich für eine sehr gute Sache halte, die Partei, die jedem nicht Linken hier angedichtet wird, ganz weit unten.

überhaupt nicht überraschend, sondern ganz normal für einen rechten Nationalliberalen. Die Verwunderung kam aus Werners linkem Gedankengefängnis u.a. über das Ergebnis des Users hawischer.
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stefank schrieb:

überhaupt nicht überraschend, sondern ganz normal für einen rechten Nationalliberalen. Die Verwunderung kam aus Werners linkem Gedankengefängnis .

da ich "rechts" generell als "konservativ" betrachte (im Gegensatz zur strikten Abgrenzung zum "Rechtsextremismus"), kann ich mit der Bezeichnung gut und gerne leben.

Jeder soll so leben wie er will... solange er keinen anderen damit einschränkt oder maßregelt. Die Leute sind nicht dumm, und ich nehme mir nicht raus, für andere zu denken... Und erst recht nicht für diese vermeintlicher Masse zu urteilen.

Liberalismus nennt man das... fast vergessen. In Verbindung mit der sozialen Marktwirtschaft mein Credo.
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stefank schrieb:

überhaupt nicht überraschend, sondern ganz normal für einen rechten Nationalliberalen. Die Verwunderung kam aus Werners linkem Gedankengefängnis .

da ich "rechts" generell als "konservativ" betrachte (im Gegensatz zur strikten Abgrenzung zum "Rechtsextremismus"), kann ich mit der Bezeichnung gut und gerne leben.

Jeder soll so leben wie er will... solange er keinen anderen damit einschränkt oder maßregelt. Die Leute sind nicht dumm, und ich nehme mir nicht raus, für andere zu denken... Und erst recht nicht für diese vermeintlicher Masse zu urteilen.

Liberalismus nennt man das... fast vergessen. In Verbindung mit der sozialen Marktwirtschaft mein Credo.
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arti schrieb:

da ich "rechts" generell als "konservativ" betrachte



ich mache da schon noch einen Unterschied
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stefank schrieb:

Werner, sagenhafte Arbeit. Und nun klärt sich aber auch die Verwunderung über User, die vom Wahlomat als FDP-affin  erkannt, hier aber eher als rechtspopulistisch verortet werden.

die Verwunderung gibt es aber nur dann, wenn man im linken Gedankengefängnis sitzt
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arti schrieb:

stefank schrieb:

Werner, sagenhafte Arbeit. Und nun klärt sich aber auch die Verwunderung über User, die vom Wahlomat als FDP-affin  erkannt, hier aber eher als rechtspopulistisch verortet werden.

die Verwunderung gibt es aber nur dann, wenn man im linken Gedankengefängnis sitzt


Gulag. Wir sitzen im Gulag. Weiß man doch.
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stefank schrieb:

überhaupt nicht überraschend, sondern ganz normal für einen rechten Nationalliberalen. Die Verwunderung kam aus Werners linkem Gedankengefängnis .

da ich "rechts" generell als "konservativ" betrachte (im Gegensatz zur strikten Abgrenzung zum "Rechtsextremismus"), kann ich mit der Bezeichnung gut und gerne leben.

Jeder soll so leben wie er will... solange er keinen anderen damit einschränkt oder maßregelt. Die Leute sind nicht dumm, und ich nehme mir nicht raus, für andere zu denken... Und erst recht nicht für diese vermeintlicher Masse zu urteilen.

Liberalismus nennt man das... fast vergessen. In Verbindung mit der sozialen Marktwirtschaft mein Credo.
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arti schrieb:

Liberalismus nennt man das... fast vergessen.

Jetzt stell' das Licht des Liberalismus doch nicht so unter den Scheffel. Wie könnte man diese großartigen Auswirkungen vergessen:

"Die Privatisierung der öffentlichen Güter und Institutionen ist seit Ende der 70er Jahre integraler Bestandteil neoliberaler Politik. Zeichnete sich die erste Phase der Privatisierung durch den Totalverkauf von Staatsunternehmen an private Konzerne aus, so wurde diese Politik seit 1990 durch eine neue Form,die Öffentlich Privaten Partnerschaften (ÖPP) bzw. Public Private Partnership (PPP), ergänzt. Typischerweise werden hier insbesondere Güter zum Ausverkauf angeboten, die für ein Leben in Würde oder sogar das Überleben notwendig sind, zum Beispiel Wasser, öffentlicher Verkehr, Bildung, Gesundheit und Sozialversicherung.
Die Folgen der Privatisierungspolitik sind seit Jahren bekannt: die Verschuldung der Kommunen wird noch weiter erhöht, Arbeitslosigkeit verschärft sich und die Preise und Gebühren für notwendige Dienstleistungen steigen enorm an. Privatisierung verschärft soziale Ungleichheit, führt zu Ausgrenzung, verhindert demokratische Mitbestimmung und schafft die Rahmenbedingungen für die Umverteilung von unten nach oben.
" https://www.attac.de/themen/privatisierung/
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arti schrieb:

Liberalismus nennt man das... fast vergessen.

Jetzt stell' das Licht des Liberalismus doch nicht so unter den Scheffel. Wie könnte man diese großartigen Auswirkungen vergessen:

"Die Privatisierung der öffentlichen Güter und Institutionen ist seit Ende der 70er Jahre integraler Bestandteil neoliberaler Politik. Zeichnete sich die erste Phase der Privatisierung durch den Totalverkauf von Staatsunternehmen an private Konzerne aus, so wurde diese Politik seit 1990 durch eine neue Form,die Öffentlich Privaten Partnerschaften (ÖPP) bzw. Public Private Partnership (PPP), ergänzt. Typischerweise werden hier insbesondere Güter zum Ausverkauf angeboten, die für ein Leben in Würde oder sogar das Überleben notwendig sind, zum Beispiel Wasser, öffentlicher Verkehr, Bildung, Gesundheit und Sozialversicherung.
Die Folgen der Privatisierungspolitik sind seit Jahren bekannt: die Verschuldung der Kommunen wird noch weiter erhöht, Arbeitslosigkeit verschärft sich und die Preise und Gebühren für notwendige Dienstleistungen steigen enorm an. Privatisierung verschärft soziale Ungleichheit, führt zu Ausgrenzung, verhindert demokratische Mitbestimmung und schafft die Rahmenbedingungen für die Umverteilung von unten nach oben.
" https://www.attac.de/themen/privatisierung/
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Attac-Zitat von Stefan schrieb:

Die Folgen der Privatisierungspolitik sind seit Jahren bekannt: die Verschuldung der Kommunen wird noch weiter erhöht, Arbeitslosigkeit verschärft sich


Es scheint mir, Attac hat seinen Beitrag seit 2010 nicht mehr aktualisiert, sonst würde man diesen Satz wohl anders formulieren. Aber das nur nebenbei...
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Attac-Zitat von Stefan schrieb:

Die Folgen der Privatisierungspolitik sind seit Jahren bekannt: die Verschuldung der Kommunen wird noch weiter erhöht, Arbeitslosigkeit verschärft sich


Es scheint mir, Attac hat seinen Beitrag seit 2010 nicht mehr aktualisiert, sonst würde man diesen Satz wohl anders formulieren. Aber das nur nebenbei...
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SGE_Werner schrieb:

Attac-Zitat von Stefan schrieb:

Die Folgen der Privatisierungspolitik sind seit Jahren bekannt: die Verschuldung der Kommunen wird noch weiter erhöht, Arbeitslosigkeit verschärft sich


Es scheint mir, Attac hat seinen Beitrag seit 2010 nicht mehr aktualisiert, sonst würde man diesen Satz wohl anders formulieren. Aber das nur nebenbei...

Dir ist schon klar, dass Attac eine internationale Organisation ist und nicht allein auf die Nation guckt, die mit ihrer Politik alle anderen verarmen lässt, oder?
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SGE_Werner schrieb:

Attac-Zitat von Stefan schrieb:

Die Folgen der Privatisierungspolitik sind seit Jahren bekannt: die Verschuldung der Kommunen wird noch weiter erhöht, Arbeitslosigkeit verschärft sich


Es scheint mir, Attac hat seinen Beitrag seit 2010 nicht mehr aktualisiert, sonst würde man diesen Satz wohl anders formulieren. Aber das nur nebenbei...

Dir ist schon klar, dass Attac eine internationale Organisation ist und nicht allein auf die Nation guckt, die mit ihrer Politik alle anderen verarmen lässt, oder?
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stefank schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Attac-Zitat von Stefan schrieb:

Die Folgen der Privatisierungspolitik sind seit Jahren bekannt: die Verschuldung der Kommunen wird noch weiter erhöht, Arbeitslosigkeit verschärft sich


Es scheint mir, Attac hat seinen Beitrag seit 2010 nicht mehr aktualisiert, sonst würde man diesen Satz wohl anders formulieren. Aber das nur nebenbei...

Dir ist schon klar, dass Attac eine internationale Organisation ist und nicht allein auf die Nation guckt, die mit ihrer Politik alle anderen verarmen lässt, oder?


Auch ständige Wiederholung macht den Unsinn nicht plausibeler.

"Während um 1820 noch ein großer Teil der Menschheit in extremer Armut lebte, trifft dies heute noch auf etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung zu. Besonders rasch verbesserten sich die Lebensverhältnisse den Daten zufolge ab 1950. Auch der Anteil der Menschen, die lesen können, ist von zehn Prozent (1800) auf 85 Prozent (heute) gestiegen"
https://blog.zeit.de/teilchen/2016/12/27/welt-bevoelkerung-entwicklung-armut-grafiken/




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