Tour de France 2019

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Schade, dass ich nicht gucken konnte. Trügt mich da die Erinnerung oder kamen Bergetappen früher eher an den Wochenenden? Hätte das erste Kräftemessen gerne verfolgt.
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Schöne ausfühliche Erläuterung von Karsten Migels auf Eurosport zum #FreeHinti auf der Strecke. (Siehe 11Freunde-Artikel im SaW)
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Arya schrieb:

Schöne ausfühliche Erläuterung von Karsten Migels auf Eurosport zum #FreeHinti auf der Strecke.  (Siehe 11Freunde-Artikel im SaW)

Geil, dass selbst Karsten Migels darüber bescheid wusste und das auch noch umfangreich erklärt hat. Von Florian Naß, dem alten Frankfurter, hätte ich es ja erwartet, aber nicht unbedingt von Migels.
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Fantastisch schrieb:

Aber man kann die Tour de France auch mögen, ohne diesem Typus anzugehören. Zum Beispiel wegen der schönen Landschaftsbilder.


Eigentlich kann man sie sich vor allem nur deswegen anschauen, zumindest den Hauptteil der Etappe. Bei den Sprintetappen z.B. reicht es aus rein sportlicher Sicht ein wenig Ticker zu schauen (Ausreißer ja / nein) und zum Schluss hinzuschalten.

Ich fand immer, dass Frankreich eben eine sehr große Vielfalt an Landschaften hat. Die hat Deutschland aber auch. Ich finde es immer noch erschreckend, dass es keine ordentliche Deutschland-Tour mehr gab und die jetzt wieder eingeführte Tour eine Nischenveranstaltung ist mit wenigen Etappen. Bei uns gibt es doch auch alles, Flachland im Norden mit Küste , hügelige Mittelgebirge kleineren und größeren Ausmaßes , die Alpen (da kann man sich gleich mit Österreich / Schweiz zusammen tun)...
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SGE_Werner schrieb:

Fantastisch schrieb:

Aber man kann die Tour de France auch mögen, ohne diesem Typus anzugehören. Zum Beispiel wegen der schönen Landschaftsbilder.


Eigentlich kann man sie sich vor allem nur deswegen anschauen, zumindest den Hauptteil der Etappe. Bei den Sprintetappen z.B. reicht es aus rein sportlicher Sicht ein wenig Ticker zu schauen (Ausreißer ja / nein) und zum Schluss hinzuschalten.

Finde ich eigentlich nicht. Heute z.B. kam es natürlich zum erwartbaren Massensprint am Ende. Aber es kann selbst auf jeder Flach-Etappe immer alles passieren. Klar, Ausreißer bzw. Ausreissergruppen kommen immer seltener durch, aber heute hat man auch gesehen, dass man auch auf solchen Flachetappen die Tour verlieren kann. Plötzlich waren Leute wie Martin und Quintana abgehängt. Am Ende sind sie zwar wieder rein gefahren, aber durch Wind oder sonstige Ereignisse, kann das Peloton jederzeit gesprengt werden.  
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Die nächste Etappe dürfte jedenfalls spannend werden. Eine alles kann, nix muss Etappe. Möglich, dass eine Gruppe geht mit Fahrern, die für das Klassement unbedeutend sind und die man gewähren lässt und  es dann unter den Favoriten einen Nicht-Angriffspackt im Feld gibt. Das halte ich aber nicht für sonderlich wahrscheinlich. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass es in diesem Jahr keine Mannschaft zu geben scheint, die das Peloton nach belieben kontrollieren kann.

Wahrscheinlicher ist, dass es von Anfang an erstmal einen brutalen Kampf um die Ausreißergruppe des Tages geben wird und dass dann im Rennverlauf vielleicht der ein oder andere "Große" mal was versuchen wird. Die Etappe hat ein Profil wie ein Sägeblatt und erinnert an solche Rennen wie Lüttich-Bastogne-Lüttich, wenngleich man Ein-Tages-Rennen natürlich nicht mit Etappen-Fahrten vergleichen kann. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es da auch zwischen den Klassement-Fahrern rappeln wird.  
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Die nächste Etappe dürfte jedenfalls spannend werden. Eine alles kann, nix muss Etappe. Möglich, dass eine Gruppe geht mit Fahrern, die für das Klassement unbedeutend sind und die man gewähren lässt und  es dann unter den Favoriten einen Nicht-Angriffspackt im Feld gibt. Das halte ich aber nicht für sonderlich wahrscheinlich. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass es in diesem Jahr keine Mannschaft zu geben scheint, die das Peloton nach belieben kontrollieren kann.

Wahrscheinlicher ist, dass es von Anfang an erstmal einen brutalen Kampf um die Ausreißergruppe des Tages geben wird und dass dann im Rennverlauf vielleicht der ein oder andere "Große" mal was versuchen wird. Die Etappe hat ein Profil wie ein Sägeblatt und erinnert an solche Rennen wie Lüttich-Bastogne-Lüttich, wenngleich man Ein-Tages-Rennen natürlich nicht mit Etappen-Fahrten vergleichen kann. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es da auch zwischen den Klassement-Fahrern rappeln wird.  
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Sooo, komme dann auch mal dazu, ein bisschen zu gucken. Scheint ja wirklich ziemlich fordernd zu sein heute.
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Sehr schön, dass mit de Gendt mal ein Ausreißer durchgekommen ist. Und toll, dass da auch unter den Klassementfahrern schon um die Sekunden gekämpft wurde.
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Sehr schön, dass mit de Gendt mal ein Ausreißer durchgekommen ist. Und toll, dass da auch unter den Klassementfahrern schon um die Sekunden gekämpft wurde.
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Ja, wäre echt bitter gewesen, wenn sie de Gent noch abgefangen hätten. Und die Franzosen haben zum Nationalfeiertag einen der ihren  im maillot jaune und mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.
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Ja, wäre echt bitter gewesen, wenn sie de Gent noch abgefangen hätten. Und die Franzosen haben zum Nationalfeiertag einen der ihren  im maillot jaune und mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.
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Brodowin schrieb:

mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.

Ich zweifel daran, dass er mit den Spezialisten im Hochgebirge mithalten kann.
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Brodowin schrieb:

mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.

Ich zweifel daran, dass er mit den Spezialisten im Hochgebirge mithalten kann.
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reggaetyp schrieb:

Brodowin schrieb:

mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.

Ich zweifel daran, dass er mit den Spezialisten im Hochgebirge mithalten kann.


Was lässt dich zweifeln? An seiner "Schwäche" als Abfahrer soll er ja gearbeitet haben. Wer bereits bei der Tour in der Gesamtwertung aufs Podium gefahren ist, darüber hinaus auch beim Giro und der Vuelta  in den Top-Ten war und Bergetappen wie die nach Alpe d´Huez gewonnen hat, den würde ich ja eher mit zu den Spezialisten im Hochgebirge zählen, oder?  
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reggaetyp schrieb:

Brodowin schrieb:

mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.

Ich zweifel daran, dass er mit den Spezialisten im Hochgebirge mithalten kann.


Was lässt dich zweifeln? An seiner "Schwäche" als Abfahrer soll er ja gearbeitet haben. Wer bereits bei der Tour in der Gesamtwertung aufs Podium gefahren ist, darüber hinaus auch beim Giro und der Vuelta  in den Top-Ten war und Bergetappen wie die nach Alpe d´Huez gewonnen hat, den würde ich ja eher mit zu den Spezialisten im Hochgebirge zählen, oder?  
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Ist eher so ein Gefühl, dass Quintana, Thomas oder Landa ihn in den Pyrenäen oder Alpen stehen lassen werden.
In jedem Fall ist es aber eine sehr spannende Tour dieses Jahr.
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Ist eher so ein Gefühl, dass Quintana, Thomas oder Landa ihn in den Pyrenäen oder Alpen stehen lassen werden.
In jedem Fall ist es aber eine sehr spannende Tour dieses Jahr.
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Jup. Thomas und Landa sind auch auf meiner Favoriten-Listen ganz weit oben. Quintana wird in den Bergen vermutlich erstmal eine Rückstand aus dem Zeitfahren gut machen müssen. Bernal ist sicher auch ein Kandidat für sehr weit vorne. Und irgendein Überraschungsfahrer wird es sicher auch wieder geben.
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Zumindest gibt es wieder bis kurz vor Schluss einige Bergetappen, das bleibt auf jeden Fall noch länger spannend.

Heute scheint es ja einer aus der aktuellen Ausreißertruppe zu werden.
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Brodowin schrieb:

mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.

Ich zweifel daran, dass er mit den Spezialisten im Hochgebirge mithalten kann.
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reggaetyp schrieb:

Brodowin schrieb:

mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.

Ich zweifel daran, dass er mit den Spezialisten im Hochgebirge mithalten kann.



??
Pinot ist Hochgebirgsspezialist. Du redest wahrscheinlich von Alaphillipe.
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Jup. Thomas und Landa sind auch auf meiner Favoriten-Listen ganz weit oben. Quintana wird in den Bergen vermutlich erstmal eine Rückstand aus dem Zeitfahren gut machen müssen. Bernal ist sicher auch ein Kandidat für sehr weit vorne. Und irgendein Überraschungsfahrer wird es sicher auch wieder geben.
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Brodowin schrieb:

Jup. Thomas und Landa sind auch auf meiner Favoriten-Listen ganz weit oben. Quintana wird in den Bergen vermutlich erstmal eine Rückstand aus dem Zeitfahren gut machen müssen. Bernal ist sicher auch ein Kandidat für sehr weit vorne. Und irgendein Überraschungsfahrer wird es sicher auch wieder geben.


Landa sehe ich momentan gar nicht so stark. Der Antritt zum Planches des belles filles war nicht so richtig überzeugend in meinen Augen. Thomas scheint bislang der stärkste Fahrer zu sein, Pinot hat mir auch sehr gut gefallen, ich drücke ihm die Daumen.
Und Emanuel Buchmann ist bisher unauffällig stark. Da bin ich sehr gespannt.
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Boa, da denkt man, das wird heute eine langweilige Flachetappe und dann geht da so die Post ab...
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Geile Etappe. Sehr starke Mannschaftsleistung von Bora. Buchmann jetzt auf Platz 5 in der Gesamtwertung. Eine richtig starke erste Tour-Woche ist der gefahren. Und er hat inzwischen auch dir richtige Racer-Mentalität, immer an der richtigen Stelle, praktisch fehlerfrei gefahren bislang. Da kann man vermutlich viel lernen, wenn man Sagan im eignen Team hat. Bin wirklich gespannt, wie er sich schlägt, wenn jetzt bald dir richtig steilen Rampen kommen.

Und bei Education First wird man sich heute in den ***** beißen. Erst die Attacke initiiert, die letztlich zur Sprengung des Peloton führt und am Ende trotzdem selber abgehängt. Eigentor nennt man sowas in anderen Sportarten.
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reggaetyp schrieb:

Brodowin schrieb:

mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.

Ich zweifel daran, dass er mit den Spezialisten im Hochgebirge mithalten kann.



??
Pinot ist Hochgebirgsspezialist. Du redest wahrscheinlich von Alaphillipe.
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giordani schrieb:

reggaetyp schrieb:

Brodowin schrieb:

mit Thibaut Pinot einen echten Favoriten auf den Tour-Sieg.

Ich zweifel daran, dass er mit den Spezialisten im Hochgebirge mithalten kann.



??
Pinot ist Hochgebirgsspezialist. Du redest wahrscheinlich von Alaphillipe.


Jop. Pinots Problem ist, dass er immer irgendwann auf die Nase fällt, sich einen Defekt einhandelt - oder eben wie heute unachtsam ist. Das dürfte es mit dem Podium gewesen sein. Das waren höhere Abstände, als es vermutlich unter den Favoriten auf einer der Bergetappen geben wird. Und beim Zeitfahren kriegt der gute Thibaut noch mal ne Minute drauf. Movistar wird sich im Zweifel auch in den ***** beißen, wenn sie bei der ersten Bergetappe merken, dass Quintana es, wie jedes Jahr, doch nicht ganz bringt, und sie heute dazu beigetragen haben, ihrem zweiten Mann Landa zwei Minuten aufzuhalsen. Das dürfte es fast schon zugunsten von INEOS gewesen sein. Es sei denn, Alaphilippe hat einen geheimen Plan, den ich ihm irgendwie zutraue. Hab schon vor der Tour gesagt: Wenn er die irgendwann mal holen will, wird er das vorher niemandem sagen, damit er sich erstmal ein kleines Polster schaffen kann, weil die Favoriten ihn nicht auf dem Schirm haben. Aber die langen, richtig harten Anstiege traue ich ihm auch irgendwie nicht in der Summe zu...
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Geile Etappe. Sehr starke Mannschaftsleistung von Bora. Buchmann jetzt auf Platz 5 in der Gesamtwertung. Eine richtig starke erste Tour-Woche ist der gefahren. Und er hat inzwischen auch dir richtige Racer-Mentalität, immer an der richtigen Stelle, praktisch fehlerfrei gefahren bislang. Da kann man vermutlich viel lernen, wenn man Sagan im eignen Team hat. Bin wirklich gespannt, wie er sich schlägt, wenn jetzt bald dir richtig steilen Rampen kommen.

Und bei Education First wird man sich heute in den ***** beißen. Erst die Attacke initiiert, die letztlich zur Sprengung des Peloton führt und am Ende trotzdem selber abgehängt. Eigentor nennt man sowas in anderen Sportarten.
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Auch noch zu erwähnen, das deutsche Team Sunweb. Die haben für Michael Matthews richtig gut gearbeitet und hatten noch (fast?) das ganze Team bei sich. Bei der Etappe wundert es mich dann auch nicht, dass trotz der hervorragenden Arbeit van Aert gewinnt, den man dann vielleicht nicht ganz oben auf dem Zettel hatte.

Das war schon mächtig spannend heute und so, zumindest für mich, nicht zu erwarten. Das kann für das Hochgebirge richtig spannend werden. Gerade wenn Leute wie Landa, Fuglsang, Pinot etc. dann auf Etappensiege gehen und die Klassementfahrer überraschen. Ich hab das Gefühl, dass das bis zum Schluss mächtig spannend bleibt. Vorteile sicherlich bei Thomas und Bernal bei dem starken Team.


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