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Corona-Virus (Welle 1)


Thread wurde von SGE_Werner am Samstag, 02. Mai 2020, 18:54 Uhr um 18:54 Uhr gesperrt weil:
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Adlerdenis schrieb:

Übersterblichkeit

Ein gängiger Begriff.
Wenn auch kein schöner.
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Ich weiß, aber er passt zu dem Post, in dem er verpackt wurde. Ich will mich hier nicht mit Übersterblichkeit bei Grippewellen auseinander setzen, ich finde das in diesem Zusammenhang hier einfach widerlich.
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https://www.taz.de/!5678392

Karl Lauterbach, nicht jedermanns Liebling, in Harvard promovierter Epidemiologe, tendenziell besorgt in der heutigen taz.
Keine "Normalisierung" vor 2022.
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edmund schrieb:

https://www.taz.de/!5678392

Karl Lauterbach, nicht jedermanns Liebling, in Harvard promovierter Epidemiologe, tendenziell besorgt in der heutigen taz.
Keine "Normalisierung" vor 2022.


Lauterbach ist unerträglich... seine apokalyptischen Prophezeiungen nerven seit Wochen.
Er ist Epidemiologe, aber soweit ich weiß auch Politiker. Bin mal gespannt wie er argumentieren wird wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.
Wahnsinn das dieser Mann ungehindert Panik und Angst schüren darf. Gerade von einem Politiker erwarte ich etwas Weitsicht und Differenzierung. Oder hat er seine politischen Ämter niedergelegt und agiert neuerdings ausschließlich als Epidemiologe?
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edmund schrieb:

https://www.taz.de/!5678392

Karl Lauterbach, nicht jedermanns Liebling, in Harvard promovierter Epidemiologe, tendenziell besorgt in der heutigen taz.
Keine "Normalisierung" vor 2022.


Lauterbach ist unerträglich... seine apokalyptischen Prophezeiungen nerven seit Wochen.
Er ist Epidemiologe, aber soweit ich weiß auch Politiker. Bin mal gespannt wie er argumentieren wird wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.
Wahnsinn das dieser Mann ungehindert Panik und Angst schüren darf. Gerade von einem Politiker erwarte ich etwas Weitsicht und Differenzierung. Oder hat er seine politischen Ämter niedergelegt und agiert neuerdings ausschließlich als Epidemiologe?
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Diegito schrieb:

Bin mal gespannt wie er argumentieren wird wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.


Diegito schrieb:

Wahnsinn das dieser Mann ungehindert Panik und Angst schüren darf.

....
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Auch heute wieder erfreuliche Entwicklungen aus den Kliniken.
Im Vergleich zu gestern 131 Coronapatienten weniger in intensivmedizinischer Behandlung:

Heute insgesamt: 2.570, gestern noch 2.701 (Rückgang ca. 5%)
Davon beatmetet: 1.883, gestern noch 1.971 (Rückgang ca. 5%)

Freie Betten insgesamt: 12.922 (9.356 davon mit Beatmungsgeräten)

Komplette Statistik:
https://divi.de/images/Dokumente/DIVI-IntensivRegister_Tagesreport_2020_04_25.pdf
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edmund schrieb:

https://www.taz.de/!5678392

Karl Lauterbach, nicht jedermanns Liebling, in Harvard promovierter Epidemiologe, tendenziell besorgt in der heutigen taz.
Keine "Normalisierung" vor 2022.


Lauterbach ist unerträglich... seine apokalyptischen Prophezeiungen nerven seit Wochen.
Er ist Epidemiologe, aber soweit ich weiß auch Politiker. Bin mal gespannt wie er argumentieren wird wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.
Wahnsinn das dieser Mann ungehindert Panik und Angst schüren darf. Gerade von einem Politiker erwarte ich etwas Weitsicht und Differenzierung. Oder hat er seine politischen Ämter niedergelegt und agiert neuerdings ausschließlich als Epidemiologe?
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Diegito schrieb:

... seine apokalyptischen Prophezeiungen nerven seit Wochen.


Diegito schrieb:

wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.


Jo...
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edmund schrieb:

https://www.taz.de/!5678392

Karl Lauterbach, nicht jedermanns Liebling, in Harvard promovierter Epidemiologe, tendenziell besorgt in der heutigen taz.
Keine "Normalisierung" vor 2022.


Lauterbach ist unerträglich... seine apokalyptischen Prophezeiungen nerven seit Wochen.
Er ist Epidemiologe, aber soweit ich weiß auch Politiker. Bin mal gespannt wie er argumentieren wird wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.
Wahnsinn das dieser Mann ungehindert Panik und Angst schüren darf. Gerade von einem Politiker erwarte ich etwas Weitsicht und Differenzierung. Oder hat er seine politischen Ämter niedergelegt und agiert neuerdings ausschließlich als Epidemiologe?
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Diegito schrieb:

Lauterbach ist unerträglich... seine apokalyptischen Prophezeiungen nerven seit Wochen.


[...]

Diegito schrieb:

wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.


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edmund schrieb:

https://www.taz.de/!5678392

Karl Lauterbach, nicht jedermanns Liebling, in Harvard promovierter Epidemiologe, tendenziell besorgt in der heutigen taz.
Keine "Normalisierung" vor 2022.


Lauterbach ist unerträglich... seine apokalyptischen Prophezeiungen nerven seit Wochen.
Er ist Epidemiologe, aber soweit ich weiß auch Politiker. Bin mal gespannt wie er argumentieren wird wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.
Wahnsinn das dieser Mann ungehindert Panik und Angst schüren darf. Gerade von einem Politiker erwarte ich etwas Weitsicht und Differenzierung. Oder hat er seine politischen Ämter niedergelegt und agiert neuerdings ausschließlich als Epidemiologe?
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Davon abgesehen, dass ich Deiner Schlussfolgerung, was er da tue nicht teile. Was wäre denn Deiner Meinung nach die Aufgabe eines Politikers in solch einer Situation, wenn er eben zu dieser Einschätzung kommt, wenn nicht vor möglichen Folgen zu warnen und die Menschen zu Disziplin und Zurückhaltung aufzufordern? Wenn Steuersünder mit bewaffnetem Widerstand drohen würden, im Falle einer Verfolgung, würde man deren Vergehen ja auch nicht lapidar abnicken.
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Auch heute wieder erfreuliche Entwicklungen aus den Kliniken.
Im Vergleich zu gestern 131 Coronapatienten weniger in intensivmedizinischer Behandlung:

Heute insgesamt: 2.570, gestern noch 2.701 (Rückgang ca. 5%)
Davon beatmetet: 1.883, gestern noch 1.971 (Rückgang ca. 5%)

Freie Betten insgesamt: 12.922 (9.356 davon mit Beatmungsgeräten)

Komplette Statistik:
https://divi.de/images/Dokumente/DIVI-IntensivRegister_Tagesreport_2020_04_25.pdf
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drlove29 schrieb:

Auch heute wieder erfreuliche Entwicklungen aus den Kliniken.
Im Vergleich zu gestern 131 Coronapatienten weniger in intensivmedizinischer Behandlung:

Heute insgesamt: 2.570, gestern noch 2.701 (Rückgang ca. 5%)
Davon beatmetet: 1.883, gestern noch 1.971 (Rückgang ca. 5%)

Freie Betten insgesamt: 12.922 (9.356 davon mit Beatmungsgeräten)

Komplette Statistik:
https://divi.de/images/Dokumente/DIVI-IntensivRegister_Tagesreport_2020_04_25.pdf

Danke für's verlinken! Es ist schön zu sehen, dass sich die Maßnahmen rentieren und immer weniger Menschen schwer erkranken. Wir scheinen auf dem richtigen Weg zu sein!
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edmund schrieb:

https://www.taz.de/!5678392

Karl Lauterbach, nicht jedermanns Liebling, in Harvard promovierter Epidemiologe, tendenziell besorgt in der heutigen taz.
Keine "Normalisierung" vor 2022.


Lauterbach ist unerträglich... seine apokalyptischen Prophezeiungen nerven seit Wochen.
Er ist Epidemiologe, aber soweit ich weiß auch Politiker. Bin mal gespannt wie er argumentieren wird wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.
Wahnsinn das dieser Mann ungehindert Panik und Angst schüren darf. Gerade von einem Politiker erwarte ich etwas Weitsicht und Differenzierung. Oder hat er seine politischen Ämter niedergelegt und agiert neuerdings ausschließlich als Epidemiologe?
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Diegito schrieb:
ich bin großer Hoffnung das wir dem Sommer optimistisch entgegenblicken können.



Diegito schrieb:

Bin mal gespannt wie er argumentieren wird wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.


Hat nicht mal 24 Stunden gehalten, deine Hoffnung.
Schade eigentlich.
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Diegito schrieb:
ich bin großer Hoffnung das wir dem Sommer optimistisch entgegenblicken können.



Diegito schrieb:

Bin mal gespannt wie er argumentieren wird wenn wir im Sommer soziale Unruhen im Land haben. Polizeikräfte angegriffen werden, die häusliche Gewalt um ein vielfaches steigen wird, die Pegida-Jünger zu bewaffnetem Widerstand aufrufen.


Hat nicht mal 24 Stunden gehalten, deine Hoffnung.
Schade eigentlich.
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reggaetyp schrieb:

Hat nicht mal 24 Stunden gehalten, deine Hoffnung.
Schade eigentlich.        

?
Ich versteh nicht was du meinst!
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Ich weiß, aber er passt zu dem Post, in dem er verpackt wurde. Ich will mich hier nicht mit Übersterblichkeit bei Grippewellen auseinander setzen, ich finde das in diesem Zusammenhang hier einfach widerlich.
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Adlerdenis schrieb:

Ich weiß, aber er passt zu dem Post, in dem er verpackt wurde. Ich will mich hier nicht mit Übersterblichkeit bei Grippewellen auseinander setzen, ich finde das in diesem Zusammenhang hier einfach widerlich.

Ja, das ist verständlich, dass das für den ein oder anderen widerlich, makaber oder unethisch ist.

Aber leider müssen sich -zumindest die Verantwortlichen- den aktuellen Zahlen stellen und diese in Vergleich zu anderen Zahlen setzen, sie in Relation zu statistisch erwartbaren Normalwerten und deren Abweichungen/Ausreißer nach oben oder unten bewerten (In der Statistik nennt man das Konfidenzintervall um den Erwartungswert). Wie man das auch mit der Letalitätsrate oder der Übersterblichkeit eben tut. Das statistische Bundesamt wertet solche Zahlen ja nicht aus Spaß an der Freude aus.

Ansonsten würde man das Problem nämlich nur isoliert betrachten und eine korrekte Einordnung der Gefährdungslage und der zu treffenden Entscheidungen wäre nicht möglich.

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reggaetyp schrieb:

Hat nicht mal 24 Stunden gehalten, deine Hoffnung.
Schade eigentlich.        

?
Ich versteh nicht was du meinst!
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Gestern schrieb er noch, dass er dem Sommer zuversichtlich entgegensehen würde.
Heute malt ein apokalyptisches Szenario in den schrillsten Farben für die Sommermonate.
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Gestern schrieb er noch, dass er dem Sommer zuversichtlich entgegensehen würde.
Heute malt ein apokalyptisches Szenario in den schrillsten Farben für die Sommermonate.
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Vielleicht gibt es ja ein Sommermärchen
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Gestern schrieb er noch, dass er dem Sommer zuversichtlich entgegensehen würde.
Heute malt ein apokalyptisches Szenario in den schrillsten Farben für die Sommermonate.
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Ah! Danke. Ich dachte schon es ist was passiert.
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Vielleicht gibt es ja ein Sommermärchen
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planscher08 schrieb:

Vielleicht gibt es ja ein Sommermärchen

Bring Brodowin und mich bitte nicht wieder auf dumme Ideen
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Gestern schrieb er noch, dass er dem Sommer zuversichtlich entgegensehen würde.
Heute malt ein apokalyptisches Szenario in den schrillsten Farben für die Sommermonate.
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reggaetyp schrieb:

Gestern schrieb er noch, dass er dem Sommer zuversichtlich entgegensehen würde.
Heute malt ein apokalyptisches Szenario in den schrillsten Farben für die Sommermonate.


Vielleicht war das ein bisschen missverständlich... ich meinte nur was passieren würde wenn man nach Lauterbachs Prinzip vorgehen würde... Lauterbach fabulierte vom deutschen "Südkorea", leider sind wir aber nicht in Südkorea... die Gesellschaft und die Menschen ticken hier etwas anders. Lauterbach hat ausschließlich den Epidemiologischen Hut auf, sollte aber auch den politischen Hut aufhaben.

Man sollte einen vernünftigen Mittelweg finden, genau auf diesem befinden wir uns aktuell... mit positiven Tendenzen wie die Statistik von Werner immer wieder beweist. Daher bin ich weiter optimistisch was den Sommer betrifft, sollte es aber aufgrund der dezenten Lockerungen die wir aktuell vollzogen haben im Juni/Juli zu katastrophalen Rückschlägen kommen bin ich gerne bereit hier zu Kreuze zu kriechen und in den Karl Lauterbach Fanklub einzutreten.
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reggaetyp schrieb:

Gestern schrieb er noch, dass er dem Sommer zuversichtlich entgegensehen würde.
Heute malt ein apokalyptisches Szenario in den schrillsten Farben für die Sommermonate.


Vielleicht war das ein bisschen missverständlich... ich meinte nur was passieren würde wenn man nach Lauterbachs Prinzip vorgehen würde... Lauterbach fabulierte vom deutschen "Südkorea", leider sind wir aber nicht in Südkorea... die Gesellschaft und die Menschen ticken hier etwas anders. Lauterbach hat ausschließlich den Epidemiologischen Hut auf, sollte aber auch den politischen Hut aufhaben.

Man sollte einen vernünftigen Mittelweg finden, genau auf diesem befinden wir uns aktuell... mit positiven Tendenzen wie die Statistik von Werner immer wieder beweist. Daher bin ich weiter optimistisch was den Sommer betrifft, sollte es aber aufgrund der dezenten Lockerungen die wir aktuell vollzogen haben im Juni/Juli zu katastrophalen Rückschlägen kommen bin ich gerne bereit hier zu Kreuze zu kriechen und in den Karl Lauterbach Fanklub einzutreten.
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Diegito schrieb:

Lauterbach hat ausschließlich den Epidemiologischen Hut auf, sollte aber auch den politischen Hut aufhaben.

Man sollte einen vernünftigen Mittelweg finden, genau auf diesem befinden wir uns aktuell

Was ist denn der politische Hut? Dein Mittelweg? Politik besteht doch darin Kompromisse zu finden und Wissenschaft die erlangten Erkenntnisse immer wieder neu zu hinterfragen.
Nun haben wir dem Anschein nach erste Erfolge, aber es lässt sich nur schwerlich abschätzen, wie es weiter geht. Da ist doch eine warnende Stimme nicht unvernünftig, denn niemand kann absehen, was passieren wird, wenn man lockert (und ich vermeide hier ganz bewusst die Formulierung "allzu sehr lockert", denn wer wollte das einschätzen können). Nur solange da bar jeder Erkenntnisse und ohne teils ohne wissenschaftliches Fundament auf der einen Seite Lockerungen gefordert werden, kann ich nichts Unverantwortliches daran finden dagegen anzuargumentieren.
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reggaetyp schrieb:

Gestern schrieb er noch, dass er dem Sommer zuversichtlich entgegensehen würde.
Heute malt ein apokalyptisches Szenario in den schrillsten Farben für die Sommermonate.


Vielleicht war das ein bisschen missverständlich... ich meinte nur was passieren würde wenn man nach Lauterbachs Prinzip vorgehen würde... Lauterbach fabulierte vom deutschen "Südkorea", leider sind wir aber nicht in Südkorea... die Gesellschaft und die Menschen ticken hier etwas anders. Lauterbach hat ausschließlich den Epidemiologischen Hut auf, sollte aber auch den politischen Hut aufhaben.

Man sollte einen vernünftigen Mittelweg finden, genau auf diesem befinden wir uns aktuell... mit positiven Tendenzen wie die Statistik von Werner immer wieder beweist. Daher bin ich weiter optimistisch was den Sommer betrifft, sollte es aber aufgrund der dezenten Lockerungen die wir aktuell vollzogen haben im Juni/Juli zu katastrophalen Rückschlägen kommen bin ich gerne bereit hier zu Kreuze zu kriechen und in den Karl Lauterbach Fanklub einzutreten.
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Diegito schrieb:


Man sollte einen vernünftigen Mittelweg finden, genau auf diesem befinden wir uns aktuell...

in gefahr und größter not ist der mittelweg der tod!

lauterbach plädierte von anfang an für ein massives senken von R, damit war er in meiner wahrnehmung sogar der erste.
dieses absenken dient ja dazu, von dort aus weitreichende lockerungen möglich zu machen, ähnlich wie in südkorea oder taiwan mit einem entwickelten tracing.

ob der aktuelle mittelweg vernünftig ist, wissen wir erst später. gibt genug mahnende stimmen, die das nicht so sehen.
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reggaetyp schrieb:

Gestern schrieb er noch, dass er dem Sommer zuversichtlich entgegensehen würde.
Heute malt ein apokalyptisches Szenario in den schrillsten Farben für die Sommermonate.


Vielleicht war das ein bisschen missverständlich... ich meinte nur was passieren würde wenn man nach Lauterbachs Prinzip vorgehen würde... Lauterbach fabulierte vom deutschen "Südkorea", leider sind wir aber nicht in Südkorea... die Gesellschaft und die Menschen ticken hier etwas anders. Lauterbach hat ausschließlich den Epidemiologischen Hut auf, sollte aber auch den politischen Hut aufhaben.

Man sollte einen vernünftigen Mittelweg finden, genau auf diesem befinden wir uns aktuell... mit positiven Tendenzen wie die Statistik von Werner immer wieder beweist. Daher bin ich weiter optimistisch was den Sommer betrifft, sollte es aber aufgrund der dezenten Lockerungen die wir aktuell vollzogen haben im Juni/Juli zu katastrophalen Rückschlägen kommen bin ich gerne bereit hier zu Kreuze zu kriechen und in den Karl Lauterbach Fanklub einzutreten.
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Diegito schrieb:

Lauterbach fabulierte vom deutschen "Südkorea", leider sind wir aber nicht in Südkorea... die Gesellschaft und die Menschen ticken hier etwas anders.

Würdest du mir freundlicherweise erklären, inwiefern hier die Gesellschaft und die Menschen etwas anders ticken als in Südkorea?

Ich hab ja eher den Verdacht, dass man sich in Südostasien generell aus leidvoller Erfahrung besser auskennt mit Epidemien.
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Wenn er das meinte, teile ich seine Ansicht. Wir hatten schlicht Glück, dass wir trotz des kompletten Ignorierens seitens unseres Gesundheitsministers als sich die Pandemie in China bereits abzeichnete, eben doch noch Zeit hatten, da auch die unmittelbaren Nachbarländer vor uns betroffen waren. Erst als in manchen Regionen Italiens ja quasi schon ein endzeitlicher Horrorfilm zu laufen schien, hat er ja erstmal reagiert indem er medizinische Lieferungen nach Italien stoppte und erst dann begann selbst medizinisch notwendiges Material zu besorgen. Andernorts waren Massenveranstaltungen längst ausgesetzt und hier wurden noch munter Spiele ausgetragen. Insofern hatten wir schlicht Glück. Wenn das so gemeint war, dass wir aus purem Glück heraus eine niedrige Reproduktionszahl hatten, dann pflichte ich Lauterbach bei.
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Haliaeetus schrieb:

Wir hatten schlicht Glück, dass wir trotz des kompletten Ignorierens seitens unseres Gesundheitsministers als sich die Pandemie in China bereits abzeichnete, eben doch noch Zeit hatten, da auch die unmittelbaren Nachbarländer vor uns betroffen waren.

Hinterher weiß man immer alles besser. Unser Gesundheitsminister hat dazu im Bundestag das notwendige gesagt,
Unter anderem: "Er ist ganz neidisch auf diejenigen, die immer alles vorher gewußt haben."
https://www.youtube.com/watch?v=PR6Pc-YPpaY

Sicher hätte man sich rechtzeitiger um Schutzausrüstungen kümmern können. Andere Maßnahmen. wie Ausgangsbeschränkungen, Schulschließungen usw. hätten im Januar oder Februar m. E. nicht die notwendige Unterstützung in der Bevölkerung bekommen.


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