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Rassistische Gewalttat von Hanau


Thread wurde von SGE_Werner am Donnerstag, 31. Oktober 2024, 16:00 Uhr um 16:00 Uhr gesperrt weil:
Siehe https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/141794
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Gelöschter Benutzer schrieb:

Dann lasse ich mich belehren.




Hoffentlich bleibts nicht bei einem Kurzzeiteffekt.
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Du wirst schon noch Gelegenheit bekommen mich in die rechte Ecke zu drÀngen. Mach Dir keine Sorgen.
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Meine bescheidene Meinung: ein Amoklauf zeichnet sich vor allem durch seine Wahllosigkeit aus. Dem AmoklÀufer ist es ziemlich egal, wen er tötet.
Dies war weder hier noch bei dem MĂŒnchner AttentĂ€ter im OEZ der Fall. Die Opfer waren gezielt Menschen mit Migrationshintergrund.
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WuerzburgerAdler schrieb:


         Meine bescheidene Meinung: ein Amoklauf zeichnet sich vor allem durch seine Wahllosigkeit aus. Dem AmoklÀufer ist es ziemlich egal, wen er tötet.


Dann waren aber sowohl die AmoklÀufe von Erfurt als auch von Winnenden (zumindest im Ansatz) im Grunde keine AmoklÀufe. Auch der in Littleton nicht. Die haben nÀmlich durchaus bewusste Opferkategorien gehabt.
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WuerzburgerAdler schrieb:


         Meine bescheidene Meinung: ein Amoklauf zeichnet sich vor allem durch seine Wahllosigkeit aus. Dem AmoklÀufer ist es ziemlich egal, wen er tötet.


Dann waren aber sowohl die AmoklÀufe von Erfurt als auch von Winnenden (zumindest im Ansatz) im Grunde keine AmoklÀufe. Auch der in Littleton nicht. Die haben nÀmlich durchaus bewusste Opferkategorien gehabt.
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SGE_Werner schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:


         Meine bescheidene Meinung: ein Amoklauf zeichnet sich vor allem durch seine Wahllosigkeit aus. Dem AmoklÀufer ist es ziemlich egal, wen er tötet.


Dann waren aber sowohl die AmoklÀufe von Erfurt als auch von Winnenden (zumindest im Ansatz) im Grunde keine AmoklÀufe. Auch der in Littleton nicht. Die haben nÀmlich durchaus bewusste Opferkategorien gehabt.

In gewissem Sinne stimmt das auch. Es gab eine Beziehung des TĂ€ters zu den Opfern, zumindest zu dem Ort, an dem sich die Opfer aufhielten. Das ist nicht typisch fĂŒr einen Amoklauf, zumindest spezifiziert es diese Art von Amoklauf.
Beispiel: wenn einer in eine Menge von Demonstranten fÀhrt und sich herausstellt, dass der TÀter eine diametral entgegengesetzte Meinung zu der der Demonstranten vertritt, ist das kein Amoklauf, sondern ein gezieltes Attentat, auch wenn der TÀter keines der Opfer kennt und es ihm egal ist, wer da im Einzelnen stirbt.
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Ich denke, mittlerweile wird das öffentlich ja eher so definiert:

Amoklauf: TÀter tötet Menschen aus persönlicher Motivlage ohne politisch-religiösem Hintergrund
Terror: TÀter tötet Menschen aus politischem oder religiösem Hintergrund
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Ich denke, mittlerweile wird das öffentlich ja eher so definiert:

Amoklauf: TÀter tötet Menschen aus persönlicher Motivlage ohne politisch-religiösem Hintergrund
Terror: TÀter tötet Menschen aus politischem oder religiösem Hintergrund
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In meinen Augen ist das einfach falsch, aber wir lassen das jetzt besser.
FĂŒr mich ist ein Amoklauf ganz klar durch die Wahllosigkeit der Opfer definiert. Zumindest als ein unumstĂ¶ĂŸliches Kriterium.
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In meinen Augen ist das einfach falsch, aber wir lassen das jetzt besser.
FĂŒr mich ist ein Amoklauf ganz klar durch die Wahllosigkeit der Opfer definiert. Zumindest als ein unumstĂ¶ĂŸliches Kriterium.
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In den Lokalen waren die Opfer ja auch wahllos.
Ein AmoklĂ€ufer in einer Schule schießt ja auch auf die Gruppe der SchĂŒler und Lehrer.
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In den Lokalen waren die Opfer ja auch wahllos.
Ein AmoklĂ€ufer in einer Schule schießt ja auch auf die Gruppe der SchĂŒler und Lehrer.
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Nein, die Opfer waren allesamt Migranten resp. mit Migrationshintergrund. Das war eine absichtliche Auswahl.
Und zu den AmoklĂ€ufen in Schulen habe ich mich ja schon geĂ€ußert.
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Nein, die Opfer waren allesamt Migranten resp. mit Migrationshintergrund. Das war eine absichtliche Auswahl.
Und zu den AmoklĂ€ufen in Schulen habe ich mich ja schon geĂ€ußert.
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In den Schulen ist genauso eine Auswahl, hier MitschĂŒler und Lehrer, die man hasst und auf der anderen Seite sind es eben Menschen mit Migrationshintergrund.

Beides ist absichtlich gewĂ€hlt und in dieser "Gruppe" wird willkĂŒrlich getötet.
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In den Schulen ist genauso eine Auswahl, hier MitschĂŒler und Lehrer, die man hasst und auf der anderen Seite sind es eben Menschen mit Migrationshintergrund.

Beides ist absichtlich gewĂ€hlt und in dieser "Gruppe" wird willkĂŒrlich getötet.
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Hab ich doch gesagt.
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Du wirst schon noch Gelegenheit bekommen mich in die rechte Ecke zu drÀngen. Mach Dir keine Sorgen.
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Gelöschter Benutzer schrieb:

Du wirst schon noch Gelegenheit bekommen mich in die rechte Ecke zu drÀngen. Mach Dir keine Sorgen.


Rumopfern kannste zumindest schonmal. Stufe 1 haste also erreicht.
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Gelöschter Benutzer schrieb:

Du wirst schon noch Gelegenheit bekommen mich in die rechte Ecke zu drÀngen. Mach Dir keine Sorgen.


Rumopfern kannste zumindest schonmal. Stufe 1 haste also erreicht.
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Touche
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Ich will doch noch mal erlÀutern, wieso ich einen Terroranschlag in Form eines Amoklaufs (auch wenn es per Defintion keiner sein mag) schlimmer finde.

Beispiel A:
Ich bastel mir eine Bombe, packe sie in einen Rucksack und gehe ins voll besetzte OXC Vereinsheim. Dort trinke ich was, gehe und "vergesse" den Rucksack unter dem Tisch. Noch bevor der bemerkt werden kann, drĂŒck ich draußen in ausreichendem Abstand den ZĂŒnder. Es macht Bumm, alle tot, niemand hat was gemerkt.

Bespiel B:
Ich gehe bewaffnete ins voll besetzte OXC Vereinsheim und verpasse wahllos der ersten Person einen Kopfschuss. Es ist ein 16 jĂ€hriger, der mit einem Vater am Tisch sitzt. WĂ€hrend im Vereinsheim jetzt schon Panik ausbricht und jeder irgendwo Schutz sucht, weiß der Vater, der Blutspritzer seines toten Sohnes im Gesicht hat, ob er mehr Angst um sein eigenes Leben hat oder wie er seiner Frau beibringen soll, dass ihr gemeinsamer Sohn tot ist. Hinter der Theke stehen der Wirt und seine Frau. Peng, die Frau steht nicht mehr. Jetzt hat der Wirt den gleichen Gedanken wie der Mann, nur dass er den KInder beibringen muss, dass ihre Mutter nie mehr heim kommt.

Letzteres ist fĂŒr mich ein Amoklauf, wenn jemand wahllos Menschen erschießt. Und die Panik bei allen anderen mit jedem weiteren Opfer noch grĂ¶ĂŸer wird.

Im ĂŒbrigen ist auch das Merkmal wahllos nicht zwingend immer bei einem Amoklauf zutreffend. Der 16-jĂ€hrige pickelige Scheromme, dicke Brille, noch dickerer Bauch betritt mit Waffen seine Schule. Erschießt er wahllos MitschĂŒler und Lehrer oder doch gezielt? Ist Frau Schmelzer-Hohlstein ein zufĂ€lliges Opfer oder hat er sie erschossen, weil sie ihn in jeder Mathestunde an die Tafel holt, um ihn vor der Klasse lĂ€cherlich macht? Erschießt er den Sportlehrer Speedy Meier zufĂ€llig oder weil er ihn im Sportunterricht immer quĂ€lt? Er erschießt 23 MĂ€dels. Alles zufĂ€llige Opfer eines Jungen, der keine MĂ€dchen mag oder gezielte Opfer, weil sie ihm alle einen Korb gegeben haben, als er sich gefragt hat, ob sie mal ein Eis mit ihm essen wollen? Und die 5 MitschĂŒler in seiner Klasse - zufĂ€llige Opfer? Oder sind es die KlassenĂ€rsche, die ihn jeden Tag mobben, weil er eine fette Sau ist?

Selbst ein Amoklauf an einer Schule könnte laut Definition keiner sein, weil das Merkmal wahllos bei genauer Betrachtung der Tat fehlt. Aber wo ist letztlich der Unterschied ob es wahllos ist oder doch gezielt? Alle anderen haben Angst um ihr Leben und mĂŒssen befĂŒrchten, dass sie das nĂ€chste Opfer sein könnten.
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Ich will doch noch mal erlÀutern, wieso ich einen Terroranschlag in Form eines Amoklaufs (auch wenn es per Defintion keiner sein mag) schlimmer finde.

Beispiel A:
Ich bastel mir eine Bombe, packe sie in einen Rucksack und gehe ins voll besetzte OXC Vereinsheim. Dort trinke ich was, gehe und "vergesse" den Rucksack unter dem Tisch. Noch bevor der bemerkt werden kann, drĂŒck ich draußen in ausreichendem Abstand den ZĂŒnder. Es macht Bumm, alle tot, niemand hat was gemerkt.

Bespiel B:
Ich gehe bewaffnete ins voll besetzte OXC Vereinsheim und verpasse wahllos der ersten Person einen Kopfschuss. Es ist ein 16 jĂ€hriger, der mit einem Vater am Tisch sitzt. WĂ€hrend im Vereinsheim jetzt schon Panik ausbricht und jeder irgendwo Schutz sucht, weiß der Vater, der Blutspritzer seines toten Sohnes im Gesicht hat, ob er mehr Angst um sein eigenes Leben hat oder wie er seiner Frau beibringen soll, dass ihr gemeinsamer Sohn tot ist. Hinter der Theke stehen der Wirt und seine Frau. Peng, die Frau steht nicht mehr. Jetzt hat der Wirt den gleichen Gedanken wie der Mann, nur dass er den KInder beibringen muss, dass ihre Mutter nie mehr heim kommt.

Letzteres ist fĂŒr mich ein Amoklauf, wenn jemand wahllos Menschen erschießt. Und die Panik bei allen anderen mit jedem weiteren Opfer noch grĂ¶ĂŸer wird.

Im ĂŒbrigen ist auch das Merkmal wahllos nicht zwingend immer bei einem Amoklauf zutreffend. Der 16-jĂ€hrige pickelige Scheromme, dicke Brille, noch dickerer Bauch betritt mit Waffen seine Schule. Erschießt er wahllos MitschĂŒler und Lehrer oder doch gezielt? Ist Frau Schmelzer-Hohlstein ein zufĂ€lliges Opfer oder hat er sie erschossen, weil sie ihn in jeder Mathestunde an die Tafel holt, um ihn vor der Klasse lĂ€cherlich macht? Erschießt er den Sportlehrer Speedy Meier zufĂ€llig oder weil er ihn im Sportunterricht immer quĂ€lt? Er erschießt 23 MĂ€dels. Alles zufĂ€llige Opfer eines Jungen, der keine MĂ€dchen mag oder gezielte Opfer, weil sie ihm alle einen Korb gegeben haben, als er sich gefragt hat, ob sie mal ein Eis mit ihm essen wollen? Und die 5 MitschĂŒler in seiner Klasse - zufĂ€llige Opfer? Oder sind es die KlassenĂ€rsche, die ihn jeden Tag mobben, weil er eine fette Sau ist?

Selbst ein Amoklauf an einer Schule könnte laut Definition keiner sein, weil das Merkmal wahllos bei genauer Betrachtung der Tat fehlt. Aber wo ist letztlich der Unterschied ob es wahllos ist oder doch gezielt? Alle anderen haben Angst um ihr Leben und mĂŒssen befĂŒrchten, dass sie das nĂ€chste Opfer sein könnten.
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Gelöschter Benutzer schrieb:

Selbst ein Amoklauf an einer Schule könnte laut Definition keiner sein, weil das Merkmal wahllos bei genauer Betrachtung der Tat fehlt. Aber wo ist letztlich der Unterschied ob es wahllos ist oder doch gezielt? Alle anderen haben Angst um ihr Leben und mĂŒssen befĂŒrchten, dass sie das nĂ€chste Opfer sein könnten.      

Meines Erachtens ist bzw. war die sprachliche UnschĂ€rfe bei der Unterscheidung zwischen einem Amoklauf und einem Terroranschlag lange rassistisch konnotiert. Der Begriff des Terrors wurde im Inland auf Taten, die gegen das politische System oder die weiße Mehrheitsgesellschafft in den USA und Europa gerichtet waren, angewendet. Als sich dann sich dann Taten von SchĂŒlern aus der weißen Mehrheitsgesellschaft hĂ€uften, wurde der Begriff Amok verwendet, da die gĂ€ngigen Definitionen von Terror, der von Subjekten, die außerhalb der Mehrheitsgesellschafft stehen gegen ebendiese angewandt wird, nicht mehr tragfĂ€hig war. So wurde die MĂ€r aufrechterhalten, dass es fĂŒr die weiße Mehrheitsgesellschafft einen Gegner von außen gebe, der mit allen zur VerfĂŒgung stehenden Mitteln bekĂ€mpft werden könne. Der Begriff des Terrors sollte also exklusiv religiös und politisch motivierte TĂ€ter beschreiben. Wenn der weiße SchĂŒler aus der Nachbarschaft auch als Terrorist klassifiziert worden wĂ€re, hĂ€tte der Begriff des Terrors schlicht seine politische WirkmĂ€chtigkeit verloren. Ganz simple ĂŒber Begrifflichkeiten aufgebaute Feindbilder sollten nicht verwĂ€ssert werden.
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Meine bescheidene Meinung: ein Amoklauf zeichnet sich vor allem durch seine Wahllosigkeit aus. Dem AmoklÀufer ist es ziemlich egal, wen er tötet.
Dies war weder hier noch bei dem MĂŒnchner AttentĂ€ter im OEZ der Fall. Die Opfer waren gezielt Menschen mit Migrationshintergrund.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Meine bescheidene Meinung: ein Amoklauf zeichnet sich vor allem durch seine Wahllosigkeit aus. Dem AmoklÀufer ist es ziemlich egal, wen er tötet.

Wobei nach der Definition AmoklĂ€ufe in amerikanischen Schulen auch keine AmoklĂ€ufe sind, da die betreffende Person es wohl auch gezielt auf ihre MitschĂŒler abgesehen hat.
Trotzdem wĂŒrde ich hier definitiv auch von einem Terroranschlag sprechen, und eben nicht von einem Amoklauf. Es war ja eine politische Motivation gegeben.
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In meinen Augen ist das einfach falsch, aber wir lassen das jetzt besser.
FĂŒr mich ist ein Amoklauf ganz klar durch die Wahllosigkeit der Opfer definiert. Zumindest als ein unumstĂ¶ĂŸliches Kriterium.
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WuerzburgerAdler schrieb:

FĂŒr mich ist ein Amoklauf ganz klar durch die Wahllosigkeit der Opfer definiert. Zumindest als ein unumstĂ¶ĂŸliches Kriterium.        


Ein klares Jein Wenn mich die Erinnerung ans Soziologie-Seminar nicht trĂŒgt: Bei einem Amoklauf ist dem TĂ€ter das individuelle Opfer in der Regel egal. Die Auswahl der Opfergruppe (Lehrer, MitschĂŒler, AuslĂ€nder...) ist jedoch in der Regel nicht willkĂŒrlich. Auch der Tatort ist meist willkĂŒrlich, aber symbolisch gewĂ€hlt. Wobei der Amoklauf in der Schule (in der wissenschaftlichen Literatur dann meist School Shooting genannt) hierbei in der Regel durch die große emotionale Bedeutung fĂŒr den TĂ€ter davon abweicht.
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WuerzburgerAdler schrieb:

FĂŒr mich ist ein Amoklauf ganz klar durch die Wahllosigkeit der Opfer definiert. Zumindest als ein unumstĂ¶ĂŸliches Kriterium.        


Ein klares Jein Wenn mich die Erinnerung ans Soziologie-Seminar nicht trĂŒgt: Bei einem Amoklauf ist dem TĂ€ter das individuelle Opfer in der Regel egal. Die Auswahl der Opfergruppe (Lehrer, MitschĂŒler, AuslĂ€nder...) ist jedoch in der Regel nicht willkĂŒrlich. Auch der Tatort ist meist willkĂŒrlich, aber symbolisch gewĂ€hlt. Wobei der Amoklauf in der Schule (in der wissenschaftlichen Literatur dann meist School Shooting genannt) hierbei in der Regel durch die große emotionale Bedeutung fĂŒr den TĂ€ter davon abweicht.
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zappzerrapp schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

FĂŒr mich ist ein Amoklauf ganz klar durch die Wahllosigkeit der Opfer definiert. Zumindest als ein unumstĂ¶ĂŸliches Kriterium.        


Ein klares Jein Wenn mich die Erinnerung ans Soziologie-Seminar nicht trĂŒgt: Bei einem Amoklauf ist dem TĂ€ter das individuelle Opfer in der Regel egal. Die Auswahl der Opfergruppe (Lehrer, MitschĂŒler, AuslĂ€nder...) ist jedoch in der Regel nicht willkĂŒrlich. Auch der Tatort ist meist willkĂŒrlich, aber symbolisch gewĂ€hlt. Wobei der Amoklauf in der Schule (in der wissenschaftlichen Literatur dann meist School Shooting genannt) hierbei in der Regel durch die große emotionale Bedeutung fĂŒr den TĂ€ter davon abweicht.

Nun, gerne nochmal: was unterscheidet den AmoklÀufer vom Terroristen oder AttentÀter?
Wenn das von dir die richtige Definition wÀre, dann wÀren Mohammed Ata und seine MittÀter auch AmoklÀufer und keine Terroristen. Dito der Weihnachtsmarkt-AttentÀter vom Breitscheidtplatz. Und so viele andere auch.

In den Medien wird da sofort unterschieden - worauf Werner schon hinwies. Politisch oder religiös motiviert: Terrorist. Persönlich motiviert: AmoklĂ€ufer. FĂŒr mein VerstĂ€ndnis ist das deswegen falsch, weil es bereits ein Urteil ĂŒber das Motiv des TĂ€ters beinhaltet, obwohl dies nur vermutet werden kann. Richtiger ist es, auf die Opfer zu schauen: hat der TĂ€ter sie bewusst anhand bestimmter Merkmale ausgewĂ€hlt (auch ohne sie zu kennen), ist er kein AmoklĂ€ufer mehr, sondern ein Terrorist resp. AttentĂ€ter.

AmoklĂ€ufer klingt immer so ein bisschen nach "verrĂŒckt, durchgeknallt, kann man nix machen". Darum ging es eigentlich hier in der Diskussion. Und das wird einem Verbrechen, bei dem der Kreis der Opfer aufgrund bestimmter Merkmale bewusst gewĂ€hlt war, nicht gerecht.
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zappzerrapp schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

FĂŒr mich ist ein Amoklauf ganz klar durch die Wahllosigkeit der Opfer definiert. Zumindest als ein unumstĂ¶ĂŸliches Kriterium.        


Ein klares Jein Wenn mich die Erinnerung ans Soziologie-Seminar nicht trĂŒgt: Bei einem Amoklauf ist dem TĂ€ter das individuelle Opfer in der Regel egal. Die Auswahl der Opfergruppe (Lehrer, MitschĂŒler, AuslĂ€nder...) ist jedoch in der Regel nicht willkĂŒrlich. Auch der Tatort ist meist willkĂŒrlich, aber symbolisch gewĂ€hlt. Wobei der Amoklauf in der Schule (in der wissenschaftlichen Literatur dann meist School Shooting genannt) hierbei in der Regel durch die große emotionale Bedeutung fĂŒr den TĂ€ter davon abweicht.

Nun, gerne nochmal: was unterscheidet den AmoklÀufer vom Terroristen oder AttentÀter?
Wenn das von dir die richtige Definition wÀre, dann wÀren Mohammed Ata und seine MittÀter auch AmoklÀufer und keine Terroristen. Dito der Weihnachtsmarkt-AttentÀter vom Breitscheidtplatz. Und so viele andere auch.

In den Medien wird da sofort unterschieden - worauf Werner schon hinwies. Politisch oder religiös motiviert: Terrorist. Persönlich motiviert: AmoklĂ€ufer. FĂŒr mein VerstĂ€ndnis ist das deswegen falsch, weil es bereits ein Urteil ĂŒber das Motiv des TĂ€ters beinhaltet, obwohl dies nur vermutet werden kann. Richtiger ist es, auf die Opfer zu schauen: hat der TĂ€ter sie bewusst anhand bestimmter Merkmale ausgewĂ€hlt (auch ohne sie zu kennen), ist er kein AmoklĂ€ufer mehr, sondern ein Terrorist resp. AttentĂ€ter.

AmoklĂ€ufer klingt immer so ein bisschen nach "verrĂŒckt, durchgeknallt, kann man nix machen". Darum ging es eigentlich hier in der Diskussion. Und das wird einem Verbrechen, bei dem der Kreis der Opfer aufgrund bestimmter Merkmale bewusst gewĂ€hlt war, nicht gerecht.
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Eine brauchbare Definition, die alle Abgrenzungsprobleme gegenĂŒber anderen nicht staatlich legitimierten GewaltphĂ€nomenen ( z.B. Guerrillas) berĂŒcksichtigt, findet sich in diesem Text:

https://www.bpb.de/apuz/228864/terrorismus-merkmale-formen-und-abgrenzungsprobleme?p=all

Demnach beinhaltet Terrorismus „alle Formen von politisch motivierter Gewalt, die von nichtstaatlichen Akteuren in systematischer Form mit dem Ziel des psychologischen Einwirkens auf die Bevölkerung angewendet werden und die dabei die Möglichkeit des gewaltfreien und legalen Agierens als Handlungsoption ausschlagen sowie die Angemessenheit, Folgewirkung und VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit des angewandten Mittels ignorieren.“

Um herauszufinden, ob bei einem EinzeltÀter neben den oft vorhandenen psychischen Dispositionen auch eine politische (gegen die staatliche Ordnung) oder rassistische ( gegen Teile der Gesellschaft) Motivation vorliegt, muss tatsÀchlich ermittelt werden. Ich denke nicht, dass man Terrorismus an objektiven Kriterien wie der Auswahl der Opfer festmachen kann, sondern tatsÀchlich die Motivation des TÀters betrachten muss.
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Eine brauchbare Definition, die alle Abgrenzungsprobleme gegenĂŒber anderen nicht staatlich legitimierten GewaltphĂ€nomenen ( z.B. Guerrillas) berĂŒcksichtigt, findet sich in diesem Text:

https://www.bpb.de/apuz/228864/terrorismus-merkmale-formen-und-abgrenzungsprobleme?p=all

Demnach beinhaltet Terrorismus „alle Formen von politisch motivierter Gewalt, die von nichtstaatlichen Akteuren in systematischer Form mit dem Ziel des psychologischen Einwirkens auf die Bevölkerung angewendet werden und die dabei die Möglichkeit des gewaltfreien und legalen Agierens als Handlungsoption ausschlagen sowie die Angemessenheit, Folgewirkung und VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit des angewandten Mittels ignorieren.“

Um herauszufinden, ob bei einem EinzeltÀter neben den oft vorhandenen psychischen Dispositionen auch eine politische (gegen die staatliche Ordnung) oder rassistische ( gegen Teile der Gesellschaft) Motivation vorliegt, muss tatsÀchlich ermittelt werden. Ich denke nicht, dass man Terrorismus an objektiven Kriterien wie der Auswahl der Opfer festmachen kann, sondern tatsÀchlich die Motivation des TÀters betrachten muss.
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Motoguzzi999 schrieb:

Ich denke nicht, dass man Terrorismus an objektiven Kriterien wie der Auswahl der Opfer festmachen kann, sondern tatsÀchlich die Motivation des TÀters betrachten muss.

Nur weil es inzwischen eine fast schon wissenschaftliche Diskussion ist: Gibt die "Auswahl" der Opfer nicht bereits entscheidende Hinweise auf das Motiv des TĂ€ters?

Psychisch indisponiert dĂŒrfte jeder Mörder sein. Beim Begriff "Amoklauf" wird diese Seite deutlich höher bewertet als alles andere, den Terroristen dagegen erkennt man am ehesten an der gezielten und klar eingegrenzten Opfergruppe. Aus diesem Grund entstand ja diese Diskussion, weil der Amoklauf, mithin die Tat eines "Gestörten", den gezielten Mord an einer bestimmten Opfergruppe verharmlost.
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Motoguzzi999 schrieb:

Ich denke nicht, dass man Terrorismus an objektiven Kriterien wie der Auswahl der Opfer festmachen kann, sondern tatsÀchlich die Motivation des TÀters betrachten muss.

Nur weil es inzwischen eine fast schon wissenschaftliche Diskussion ist: Gibt die "Auswahl" der Opfer nicht bereits entscheidende Hinweise auf das Motiv des TĂ€ters?

Psychisch indisponiert dĂŒrfte jeder Mörder sein. Beim Begriff "Amoklauf" wird diese Seite deutlich höher bewertet als alles andere, den Terroristen dagegen erkennt man am ehesten an der gezielten und klar eingegrenzten Opfergruppe. Aus diesem Grund entstand ja diese Diskussion, weil der Amoklauf, mithin die Tat eines "Gestörten", den gezielten Mord an einer bestimmten Opfergruppe verharmlost.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Motoguzzi999 schrieb:

Ich denke nicht, dass man Terrorismus an objektiven Kriterien wie der Auswahl der Opfer festmachen kann, sondern tatsÀchlich die Motivation des TÀters betrachten muss.

Nur weil es inzwischen eine fast schon wissenschaftliche Diskussion ist: Gibt die "Auswahl" der Opfer nicht bereits entscheidende Hinweise auf das Motiv des TĂ€ters?

Psychisch indisponiert dĂŒrfte jeder Mörder sein. Beim Begriff "Amoklauf" wird diese Seite deutlich höher bewertet als alles andere, den Terroristen dagegen erkennt man am ehesten an der gezielten und klar eingegrenzten Opfergruppe. Aus diesem Grund entstand ja diese Diskussion, weil der Amoklauf, mithin die Tat eines "Gestörten", den gezielten Mord an einer bestimmten Opfergruppe verharmlost.

Welche Opfergruppe hatten die AttentÀter die in die WTC geflogen sind?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Motoguzzi999 schrieb:

Ich denke nicht, dass man Terrorismus an objektiven Kriterien wie der Auswahl der Opfer festmachen kann, sondern tatsÀchlich die Motivation des TÀters betrachten muss.

Nur weil es inzwischen eine fast schon wissenschaftliche Diskussion ist: Gibt die "Auswahl" der Opfer nicht bereits entscheidende Hinweise auf das Motiv des TĂ€ters?

Psychisch indisponiert dĂŒrfte jeder Mörder sein. Beim Begriff "Amoklauf" wird diese Seite deutlich höher bewertet als alles andere, den Terroristen dagegen erkennt man am ehesten an der gezielten und klar eingegrenzten Opfergruppe. Aus diesem Grund entstand ja diese Diskussion, weil der Amoklauf, mithin die Tat eines "Gestörten", den gezielten Mord an einer bestimmten Opfergruppe verharmlost.

Welche Opfergruppe hatten die AttentÀter die in die WTC geflogen sind?
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Man wollte die Amerikaner in ihrer Ehre krÀnken, indem man ein Wahrzeichen zerstörte.  


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