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Corona und die Auswirkungen auf den Fußball


Thread wurde von SGE_Werner am Montag, 27. Dezember 2021, 14:11 Uhr um 14:11 Uhr gesperrt weil:
Weiter: https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/137369
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Wie gesagt das große Problem ist die große Blase die sich gebildet hat und jetzt viele Vereine deswegen anfangen zu wackeln. Jetzt boxt man das ganze durch und nächste Saison geht es einfach so weiter. Vielleicht mit nicht so hohen Transfers und Gehälter, aber die Blase wächst dann trotzdem weiter.
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planscher08 schrieb:

die Blase wächst dann trotzdem weiter.
Die "Blase" wächst überall, wo stark steigend Umsätze generiert werden.
Beispiel Musikbranche. Bekommt ein Künstler oder eine Band anfangs ein Taschengeld, verlangt er bzw. die Band als große Stars Unsummen für jeden einzelnen Gig. Bei Models, Filmstars, Showstars ebenso. Selbst in der Wirtschaft ist es so, wenn auch ein paar Nummern kleiner. Wenn ich mir die Stundensätze der absoluten Cracks alleine in meiner Branche ansehe......

Bei Fußballprofis und deren Gehälter wird aber immer der Klassenkampf ausgerufen.
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Wie gesagt das große Problem ist die große Blase die sich gebildet hat und jetzt viele Vereine deswegen anfangen zu wackeln. Jetzt boxt man das ganze durch und nächste Saison geht es einfach so weiter. Vielleicht mit nicht so hohen Transfers und Gehälter, aber die Blase wächst dann trotzdem weiter.
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planscher08 schrieb:

Wie gesagt das große Problem ist die große Blase die sich gebildet hat und jetzt viele Vereine deswegen anfangen zu wackeln. Jetzt boxt man das ganze durch und nächste Saison geht es einfach so weiter. Vielleicht mit nicht so hohen Transfers und Gehälter, aber die Blase wächst dann trotzdem weiter.

Eine Blase wächst, wie die Leber auch, mit ihren Aufgaben und Anforderungen.
Wenn es zuviel wird, platzt sie (die Blase) irgendwann und dann ist der Katzenjammer erst recht groß.
Deshalb sollte man sich nach Corona möglichst so verhalten, das vernünftigerweise dieser Zustand erst gar nicht eintritt...Stichwort generelles Um-und Nachdenken über alle bisherigen Mechanismen...ich glaube, das dies möglich wäre, wenn ALLE dazu bereit wären....ist naiv gedacht, aber ich hoffe immer auf die Vernunft....
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planscher08 schrieb:

Wie gesagt das große Problem ist die große Blase die sich gebildet hat und jetzt viele Vereine deswegen anfangen zu wackeln. Jetzt boxt man das ganze durch und nächste Saison geht es einfach so weiter. Vielleicht mit nicht so hohen Transfers und Gehälter, aber die Blase wächst dann trotzdem weiter.

Eine Blase wächst, wie die Leber auch, mit ihren Aufgaben und Anforderungen.
Wenn es zuviel wird, platzt sie (die Blase) irgendwann und dann ist der Katzenjammer erst recht groß.
Deshalb sollte man sich nach Corona möglichst so verhalten, das vernünftigerweise dieser Zustand erst gar nicht eintritt...Stichwort generelles Um-und Nachdenken über alle bisherigen Mechanismen...ich glaube, das dies möglich wäre, wenn ALLE dazu bereit wären....ist naiv gedacht, aber ich hoffe immer auf die Vernunft....
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cm47 schrieb:
naiv
Nein,  lediglich unrealistisch.
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planscher08 schrieb:

die Blase wächst dann trotzdem weiter.
Die "Blase" wächst überall, wo stark steigend Umsätze generiert werden.
Beispiel Musikbranche. Bekommt ein Künstler oder eine Band anfangs ein Taschengeld, verlangt er bzw. die Band als große Stars Unsummen für jeden einzelnen Gig. Bei Models, Filmstars, Showstars ebenso. Selbst in der Wirtschaft ist es so, wenn auch ein paar Nummern kleiner. Wenn ich mir die Stundensätze der absoluten Cracks alleine in meiner Branche ansehe......

Bei Fußballprofis und deren Gehälter wird aber immer der Klassenkampf ausgerufen.
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SamuelMumm schrieb:

planscher08 schrieb:

die Blase wächst dann trotzdem weiter.
Die "Blase" wächst überall, wo stark steigend Umsätze generiert werden.
Beispiel Musikbranche. Bekommt ein Künstler oder eine Band anfangs ein Taschengeld, verlangt er bzw. die Band als große Stars Unsummen für jeden einzelnen Gig. Bei Models, Filmstars, Showstars ebenso. Selbst in der Wirtschaft ist es so, wenn auch ein paar Nummern kleiner. Wenn ich mir die Stundensätze der absoluten Cracks alleine in meiner Branche ansehe......

Bei Fußballprofis und deren Gehälter wird aber immer der Klassenkampf ausgerufen.

Super Vergleich. Was machen denn die Bands derzeit ohne Auftritte? Bekommen die auch ein Millionengehalt weitergezahlt?
Wenn man nicht will, dass die Vereine pleite gehen, warum schickt man dann nicht alle Angestellten in Kurzarbeit, die gerade nicht viel zu tun haben? So wie das alle anderen großen Unternehmen machen? Nee, daran denkt niemand. Lieber Stattdessen werden die Stimmen "the show must go on" immer lauter, trotz aller Widrigkeiten und Bedenken.
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SamuelMumm schrieb:

planscher08 schrieb:

die Blase wächst dann trotzdem weiter.
Die "Blase" wächst überall, wo stark steigend Umsätze generiert werden.
Beispiel Musikbranche. Bekommt ein Künstler oder eine Band anfangs ein Taschengeld, verlangt er bzw. die Band als große Stars Unsummen für jeden einzelnen Gig. Bei Models, Filmstars, Showstars ebenso. Selbst in der Wirtschaft ist es so, wenn auch ein paar Nummern kleiner. Wenn ich mir die Stundensätze der absoluten Cracks alleine in meiner Branche ansehe......

Bei Fußballprofis und deren Gehälter wird aber immer der Klassenkampf ausgerufen.

Super Vergleich. Was machen denn die Bands derzeit ohne Auftritte? Bekommen die auch ein Millionengehalt weitergezahlt?
Wenn man nicht will, dass die Vereine pleite gehen, warum schickt man dann nicht alle Angestellten in Kurzarbeit, die gerade nicht viel zu tun haben? So wie das alle anderen großen Unternehmen machen? Nee, daran denkt niemand. Lieber Stattdessen werden die Stimmen "the show must go on" immer lauter, trotz aller Widrigkeiten und Bedenken.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Stattdessen werden die Stimmen "the show must go on" immer lauter, trotz aller Widrigkeiten und Bedenken.



       

War das je anders....?...ich erinnere an Olypia 1972 und das Attentat auf die israelischen Sportler....da hat Avery Brundage auch vollmundig entsprechendes verkündet....offenbar ist nichts tragisch genug, als das der Zirkus nicht weitergehen könnte....
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Ums ganz kurz zu machen:

Unser derzeitiges Wirtschaftssystem (so nenne ich es einfach mal) ist in der Tat kritikwürdig und der Profifußball und seine Auswüchse sind ein Sinnbild davon mit all seinen Facetten. So weit so gut. Ich bin auch dafür, dass hier einiges wieder sehr viel mehr in soziale Marktwirtschaft geht.

Aber, wem bringt es jetzt davon zu träumen, dass „alles in sich zusammen kracht“, damit das endlich ein Ende hat. Was genau soll dann sein, wenn der Großteil in Europa keine Arbeit mehr hat? Nochmal, Corona wird dann unser kleinstes Problem gewesen sein. Und wer hier glaubt endlich seine eigenen politischen Ansichten durchsetzen zu können, ohne der Konsequenzen daraus zu bedenken, fährt einen mega Egotrip, sonst niemand.

Ich hoffe auch, dass sich nach der Krise einiges wieder in die richtige Richtung lenken lässt, über ein zurück zur Produktion im eigenen Land wird ja derzeit vor dem aktuellen Hintergrund wieder diskutiert. Auch Katja Kipping hat ein paar vernünftige Vorschläge gemacht. Wenn sich nun für diese Ideen eine Mehrheit finden lässt, dann sehr gerne. Ob sich dann aber der Profifußball ändern wird? Keine Ahnung, evtl gibt es ja doch mal ein Salary cap, wer weiß.

Davon wird man aber gewiss gar nichts umsetzen können, wenn nun endlich „alles in sich zusammenkracht“. Denn dann haben wir ganz andere Themen.

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So wie manche hier argumentieren können ja museen, theater auch in geisterveranstaltungen betrieben werden. Der geisterhaarschnitt beim friseur oder der geisterautokauf bei opel. Fussball ist gemacht fürs stadion und nicht fürs fernsehen. Solange es kein fussball mit fans geben kann solange soll nicht gespielt werden. Meine unumstössliche meinung dazu.

Die einzigen die geisterspiele wollen sind die funktionäre und angestellten der fussball industrie die gerade bemerken dass ihr premiumprodukt im moment unverkäuflich ist und keiner ihre traumgehälter mehr zahlt. Da geht die blanke angst um und deshalb schiebt man gerne mal die vielen „normalen arbeitsplätze“ vor die daran hängen. Was meiner meinung nach quatsch ist da es eigentlich nur darum geht die fussballmillionäre weiter bezahlen zu können und der dumme fanesel solls am besten bezahlen.
Die eintracht profis verzichten 3 monate auf 20% gehalt das soll eine lücke von 15mio schliessen, heisst also im umkehrschluss 25mio verdienen die profis im monat. Nehmen wir an die eintracht hat 500 angestellt die 4000 eur im monat verdienen, das macht 2mio im monat. Aber hier geht es natürlich um die rettung der normalen angestellten und kleinen vereine, sicher.
Kind und dfl und der rest der funktionärsbande verweisst ja immer auf die vielen vielen arbeitsplätze die daran hängen nur leider gehts darum nicht es geht um um selbstzweck. Diese krise offenbart endlich mal die geldgier der fussballindustrie.

Natürlich liegt mit die eintracht am herzen und ich möchte wieder spiele sehen, aber nicht um jeden preis. Ich möchte die eintracht im stadion sehen und nicht im tv. Die eintracht hat 2 weltkriege überstanden und wird auch corona überstehen, da bin ich mir sicher

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DirkYeboah schrieb:

. Der geisterhaarschnitt beim friseur  

Also einige sehen nach 4 Wochen Lockdown inzwischen tatsächlich so aus, als wären sie beim Geisterfriseur gewesen.
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Ums ganz kurz zu machen:

Unser derzeitiges Wirtschaftssystem (so nenne ich es einfach mal) ist in der Tat kritikwürdig und der Profifußball und seine Auswüchse sind ein Sinnbild davon mit all seinen Facetten. So weit so gut. Ich bin auch dafür, dass hier einiges wieder sehr viel mehr in soziale Marktwirtschaft geht.

Aber, wem bringt es jetzt davon zu träumen, dass „alles in sich zusammen kracht“, damit das endlich ein Ende hat. Was genau soll dann sein, wenn der Großteil in Europa keine Arbeit mehr hat? Nochmal, Corona wird dann unser kleinstes Problem gewesen sein. Und wer hier glaubt endlich seine eigenen politischen Ansichten durchsetzen zu können, ohne der Konsequenzen daraus zu bedenken, fährt einen mega Egotrip, sonst niemand.

Ich hoffe auch, dass sich nach der Krise einiges wieder in die richtige Richtung lenken lässt, über ein zurück zur Produktion im eigenen Land wird ja derzeit vor dem aktuellen Hintergrund wieder diskutiert. Auch Katja Kipping hat ein paar vernünftige Vorschläge gemacht. Wenn sich nun für diese Ideen eine Mehrheit finden lässt, dann sehr gerne. Ob sich dann aber der Profifußball ändern wird? Keine Ahnung, evtl gibt es ja doch mal ein Salary cap, wer weiß.

Davon wird man aber gewiss gar nichts umsetzen können, wenn nun endlich „alles in sich zusammenkracht“. Denn dann haben wir ganz andere Themen.

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Diese ganzen Untergangsnarrative gibt es doch schon seit Jahrzehnten. Die Vorstellung ( nach der Logik, dass nicht sein kann, was nicht sein darf), dass es eine Transformation der Gesellschaft entweder by design or by disaster geben wird, passt so leider so gar nicht zur Realität. Ob nach 9/11 oder eben gerade jetzt im Spiegel das Ende der USA ausgerufen wird oder nach der Finanzkrise (Remember occupy wallstreet), es ist immer so weiter gegangen. Und auch wir werden wieder zum Fußball gehen, weil wir es uns leisten können und weil wir nicht darauf verzichten wollen, auch wenn wir genau wissen, dass deswegen irgendwo auf der Welt irgendjemand den Preis dafür bezahlt. Und zu Kipping: Die weiß halt, was jetzt von ihr erwartet wird und liefert ab. Aber letztlich spielt sie das Spiel mit.
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DirkYeboah schrieb:

. Der geisterhaarschnitt beim friseur  

Also einige sehen nach 4 Wochen Lockdown inzwischen tatsächlich so aus, als wären sie beim Geisterfriseur gewesen.
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Brodowin schrieb:

DirkYeboah schrieb:

. Der geisterhaarschnitt beim friseur  

Also einige sehen nach 4 Wochen Lockdown inzwischen tatsächlich so aus, als wären sie beim Geisterfriseur gewesen.

Ich war Anfang Februar das letztemal beim Friseur....in einem alten Schloß und mit Nachthemd ginge ich locker als Geist durch....
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Jede Vereinsführung versucht wirtschaftlich zu retten, was noch zu retten ist.....vom Existenzgedanke her verständlich und nachvollziehbar, nur bleibt damit auch die gesamtgesellschaftliche Empathie bei manchen etwas auf der Strecke...Egoismus ist immer leicht gesagt, weil man eben auch Verantwortung für viele Mitarbeiter trägt.
Moral ist immer anders zu bewerten als die Businessrealität.
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dass Vereinsverantwortlche ihre Interessen vertreten ist das Normalste der Welt, habe aber das Gefühl, dass die Fussball  Branche denkt sie wäre der Nabel der Welt, jammern andere Branchen wie bspw. Tourismus branche auch so viel?
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Natürlich sollte man denen helfen. 1,8 Milliarden EK haben die Erstligisten, 200 Mio die Zweitligisten. Ein Solidaritätsfond könnte da  vorübergehend weiter helfen.
Es ging nur darum zu veranschaulichen, dass die Vereine wie die SGE die jahrelang seriös gewirtschaftet haben ihr EK stetig aufgebaut haben, in der jetzigen Situation etwas weniger Probleme haben werden, als "Traditions"Vereine die in den letzten Jahren über ihre Verhältnisse gelebt haben.

Planinsolvenz ohne Punktabzug und/oder Zwangsabstieg wird Einige retten können.

Der eigenen Verein hat ja noch ein EK von über 36 Mio udn vermutlich einige Reserven in petto...ich sehe andere Vereine als mehr gefährdet
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PhillySGE schrieb:

Der eigenen Verein hat ja noch ein EK von über 36 Mio udn vermutlich einige Reserven in petto...ich sehe andere Vereine als mehr gefährdet

Da hast Du sicher recht. In der Bundesliga dürfte inzwischen den Bremern und den Kölnern der Bobbes jeden Tag ein Stück weit mehr auf Grundeis gehen. Und den Herthaner ohne den windigen Horst auch. Die ärgern sich jetzt trotzdem, dass die noch nicht verschwendeten Millionen jetzt auch dahin schmelzen.
Aber in der neuen Dauerkarten-Info der Eintracht steht folgendes:

Eintracht Frankfurt schrieb:

Auch wir würden trotz der sportlich und wirtschaftlich außerordentlich erfolgreichen letzten Jahre eine solche Phase kaum bis in den Herbst überstehen können.

Genau das was ich auch schon seit Wochen betone. So reich sind wir nicht, dass wir ewig überleben würden.
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dass Vereinsverantwortlche ihre Interessen vertreten ist das Normalste der Welt, habe aber das Gefühl, dass die Fussball  Branche denkt sie wäre der Nabel der Welt, jammern andere Branchen wie bspw. Tourismus branche auch so viel?
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Tafelberg schrieb:

dass Vereinsverantwortlche ihre Interessen vertreten ist das Normalste der Welt, habe aber das Gefühl, dass die Fussball  Branche denkt sie wäre der Nabel der Welt, jammern andere Branchen wie bspw. Tourismus branche auch so viel?


Quatsch... über Fussball wird halt viel berichtet, weil es Sportart Nr.1 ist in Deutschland. Also hört man davon mehr.

Die Touristikbranche jammert sehr wohl, fast täglich in allen Gazetten... da wird von Apokalypse gesprochen und riesigen Einbußen... ich würde das aber nicht als jammern bezeichnen, sondern als berechtigte Hilferufe.
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Tafelberg schrieb:

dass Vereinsverantwortlche ihre Interessen vertreten ist das Normalste der Welt, habe aber das Gefühl, dass die Fussball  Branche denkt sie wäre der Nabel der Welt, jammern andere Branchen wie bspw. Tourismus branche auch so viel?


Quatsch... über Fussball wird halt viel berichtet, weil es Sportart Nr.1 ist in Deutschland. Also hört man davon mehr.

Die Touristikbranche jammert sehr wohl, fast täglich in allen Gazetten... da wird von Apokalypse gesprochen und riesigen Einbußen... ich würde das aber nicht als jammern bezeichnen, sondern als berechtigte Hilferufe.
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bei mir kommt es ganz anders rüber.
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Weitere Inhalte des Rundschreibens. Teils zur Info und auch zur Beruhigung der Empörten:

Eintracht Frankfurt schrieb:
Wir haben in der letzten Woche daher zahlreiche Einsparmaßnahmen beschlossen, die alle Geschäftsbereiche, auch den Sport und insbesondere die Mannschaft, mit einem Gehaltsverzicht von 20% für die ausstehenden Monate und einer Kurzarbeitsregelung für etwa 30% der Mitarbeiter einschließt, um die zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen so abzufangen, dass Eintracht Frankfurt in der Fortführung des Geschäftsbetriebs nicht gefährdet wird.

Der Gehaltsverzicht ist ja inzwischen, auch in der Höhe, bekannt und wurde ja auch schon ausgiebig diskutiert!

Eintracht Frankfurt schrieb:

einer Kurzarbeitsregelung für etwa 30% der Mitarbeiter

Ist also nicht so, dass alle "kleinen MItarbeiter" betroffen sind, sondern in der Tat nur 30%.

Eintracht Frankfurt schrieb:

Wir haben uns entschlossen, die besonderen Corona-Soforthilfe-, Versorgungs-, Nachbarschaftshilfe- und Spenden-Projekte der folgenden Organisationen zu unterstützen, die genau in diesen Bereichen helfen und tätig werden.

Arche Frankfurt

Deutsches Rotes Kreuz Frankfurt

Diakonie Hessen

Frankfurter Tafel

Uni-Klinik Frankfurt

(in alphabetischer Reihenfolge)

Schalke bettelt lieber die Mitglieder an.


Eintracht Frankfurt schrieb:

In den kommenden Tagen wird die Rückerstattung sowohl der Tages- als auch anteilig der Dauerkarten in die Wege geleitet. Die Einzelheiten zum genauen Prozess entnehmen Sie bitte den beigefügten FAQ´s.
   
Alternativ zur Rücküberweisung bieten wir Ihnen neben dem Verzicht oder einem Gutschein vor allem die Möglichkeit, mit dem Ihnen zustehenden Betrag eines der oben genannten Projekte zu unterstützen Wir würden uns freuen, Sie hierfür gewinnen zu können.

Jetzt würde mich schon irgendwie interessieren, wer hier von den ganzen Leuten, die Solidarität und Opferbereitschaft von anderen fordern, jetzt auch so großmütig sind, wenn es ums eigene Geld geht.

Auch hier mal ganz sachlich - die Kohle ist und war eh weg. Man wäre ja, so weit möglich zu allen Spielen gegangen. Somit hat man auch zusätzlich noch Geld gespart für Benzin oder Bahn (wenn man außerhalb des RMV wohnt) und zudem für Bier und Woschd im Stadion.

Also erwarte ich jetzt einfach mal, dass hier jeder auch so edel ist und auf die anteilige Rückzahlung seiner DK zugunsten einer der Organisationen verzichtet. Sollte doch kein Problem sein, oder?

Eintracht Frankfurt schrieb:

Zu diesem Zweck werden wir in der kommenden Woche unsere Ihnen bereits aus dem Frühjahr 2016 bekannte „Auf jetzt“-Kampagne wieder neu starten. Damals ging es darum, eine Einheit zwischen Fans und Mannschaft zu formen, um im Abstiegskampf zu bestehen. Das gelang und brachte uns in den dann folgenden Jahren zum Pokalsieg in Berlin und zu vielen europäischen Glanzlichtern.

Jetzt ist es wichtig, wieder eine Einheit zu formen. Dieses Mal um einer noch größeren Herausforderung zu trotzen und sich für all jene einzusetzen in dieser Gesellschaft, die der starken Unterstützung unserer Eintracht bedürfen. Lassen Sie uns in die Waagschale werfen, was uns bei Eintracht Frankfurt vielleicht mehr als andere Klubs auszeichnet und was zahlreiche Eintrachtfans schon seit Tagen wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen: Wucht, Kraft und Zusammenhalt.

Ich bin gespannt, was man sich da hat einfallen lassen und hoffe, dass die Aktion ein voller Erfolg wird.
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Weitere Inhalte des Rundschreibens. Teils zur Info und auch zur Beruhigung der Empörten:

Eintracht Frankfurt schrieb:
Wir haben in der letzten Woche daher zahlreiche Einsparmaßnahmen beschlossen, die alle Geschäftsbereiche, auch den Sport und insbesondere die Mannschaft, mit einem Gehaltsverzicht von 20% für die ausstehenden Monate und einer Kurzarbeitsregelung für etwa 30% der Mitarbeiter einschließt, um die zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen so abzufangen, dass Eintracht Frankfurt in der Fortführung des Geschäftsbetriebs nicht gefährdet wird.

Der Gehaltsverzicht ist ja inzwischen, auch in der Höhe, bekannt und wurde ja auch schon ausgiebig diskutiert!

Eintracht Frankfurt schrieb:

einer Kurzarbeitsregelung für etwa 30% der Mitarbeiter

Ist also nicht so, dass alle "kleinen MItarbeiter" betroffen sind, sondern in der Tat nur 30%.

Eintracht Frankfurt schrieb:

Wir haben uns entschlossen, die besonderen Corona-Soforthilfe-, Versorgungs-, Nachbarschaftshilfe- und Spenden-Projekte der folgenden Organisationen zu unterstützen, die genau in diesen Bereichen helfen und tätig werden.

Arche Frankfurt

Deutsches Rotes Kreuz Frankfurt

Diakonie Hessen

Frankfurter Tafel

Uni-Klinik Frankfurt

(in alphabetischer Reihenfolge)

Schalke bettelt lieber die Mitglieder an.


Eintracht Frankfurt schrieb:

In den kommenden Tagen wird die Rückerstattung sowohl der Tages- als auch anteilig der Dauerkarten in die Wege geleitet. Die Einzelheiten zum genauen Prozess entnehmen Sie bitte den beigefügten FAQ´s.
   
Alternativ zur Rücküberweisung bieten wir Ihnen neben dem Verzicht oder einem Gutschein vor allem die Möglichkeit, mit dem Ihnen zustehenden Betrag eines der oben genannten Projekte zu unterstützen Wir würden uns freuen, Sie hierfür gewinnen zu können.

Jetzt würde mich schon irgendwie interessieren, wer hier von den ganzen Leuten, die Solidarität und Opferbereitschaft von anderen fordern, jetzt auch so großmütig sind, wenn es ums eigene Geld geht.

Auch hier mal ganz sachlich - die Kohle ist und war eh weg. Man wäre ja, so weit möglich zu allen Spielen gegangen. Somit hat man auch zusätzlich noch Geld gespart für Benzin oder Bahn (wenn man außerhalb des RMV wohnt) und zudem für Bier und Woschd im Stadion.

Also erwarte ich jetzt einfach mal, dass hier jeder auch so edel ist und auf die anteilige Rückzahlung seiner DK zugunsten einer der Organisationen verzichtet. Sollte doch kein Problem sein, oder?

Eintracht Frankfurt schrieb:

Zu diesem Zweck werden wir in der kommenden Woche unsere Ihnen bereits aus dem Frühjahr 2016 bekannte „Auf jetzt“-Kampagne wieder neu starten. Damals ging es darum, eine Einheit zwischen Fans und Mannschaft zu formen, um im Abstiegskampf zu bestehen. Das gelang und brachte uns in den dann folgenden Jahren zum Pokalsieg in Berlin und zu vielen europäischen Glanzlichtern.

Jetzt ist es wichtig, wieder eine Einheit zu formen. Dieses Mal um einer noch größeren Herausforderung zu trotzen und sich für all jene einzusetzen in dieser Gesellschaft, die der starken Unterstützung unserer Eintracht bedürfen. Lassen Sie uns in die Waagschale werfen, was uns bei Eintracht Frankfurt vielleicht mehr als andere Klubs auszeichnet und was zahlreiche Eintrachtfans schon seit Tagen wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen: Wucht, Kraft und Zusammenhalt.

Ich bin gespannt, was man sich da hat einfallen lassen und hoffe, dass die Aktion ein voller Erfolg wird.
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Hierzu habe ich eine Frage im Unterforum Ticketing gestellt. Sehe ich das richtig: Wenn man als DK-Inhaber die Option Verzicht wählt, muss man dann seine DK trotzdem in die Ticketbörse stellen oder reicht es, wenn man einfach nichts tut?
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Hierzu habe ich eine Frage im Unterforum Ticketing gestellt. Sehe ich das richtig: Wenn man als DK-Inhaber die Option Verzicht wählt, muss man dann seine DK trotzdem in die Ticketbörse stellen oder reicht es, wenn man einfach nichts tut?
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Vermutlich musst Du das machen, damit Du auch auswählen kannst, wohin Deine Spende gehen soll.
Aber man hat ja reichlich Zeit und die Fragen werden sich ab 20. April dann nach und nach beantworten.

Ich tendiere zur Tafel, weil man von den Tafeln in der Tat immer wieder hört, dass sie viel zu wenig Waren für die Bedürftigen bekommen. Habe ja noch ein paar Tage Zeit um zu überlegen.
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Hierzu habe ich eine Frage im Unterforum Ticketing gestellt. Sehe ich das richtig: Wenn man als DK-Inhaber die Option Verzicht wählt, muss man dann seine DK trotzdem in die Ticketbörse stellen oder reicht es, wenn man einfach nichts tut?
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Hätte richtig lesen sollen. Verzicht bedeutet ja, dass das Geld bei der Eintracht bleibt. Eine Option die natürlich auch Sinn macht.

Ich habe mir das Rundschreiben noch mal näher durch gelesen und die Antwort gefunden:
Eintracht Frankfurt schrieb:

Die Rücknahme der Dauerkarte und Auswahl der Rückabwicklungsoption
erfolgt ausschließlich über die Ticketbörse im Zeitraum vom 04.05. bis
zum 31.05.2020

Es besteht die Option, den aus der Rücknahme aus max. 5 Spielen
resultierenden Gesamtbetrag nach eigenem Wunsch zu splitten (bspw.
Spiel 1 Spende, Spiel 2 Verzicht, Spiel 3 Erstattung usw.)

Also auch bei Verzicht Einstellen in die Ticketbörse. Wobei es wahrscheinlich auch auf Verzicht hinauslaufen würde, wenn Du gar nicht tätig würdest.
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propain schrieb:

DirkYeboah schrieb:

So wie manche hier argumentieren können ja museen, theater auch in geisterveranstaltungen betrieben werden. Der geisterhaarschnitt beim friseur oder der geisterautokauf bei opel. Fussball ist gemacht fürs stadion und nicht fürs fernsehen. Solange es kein fussball mit fans geben kann solange soll nicht gespielt werden. Meine unumstössliche meinung dazu.

Es lebe der Egoismus, weil ich es nicht im Stadion sehen kann soll auch nicht gespielt werden. Ist doch egal was aus den Vereinen und seinen Angestellten wird, Hauptsache die spielen und verdienen ihr Geld erst wieder wenn ich hin darf.

Der Punkt ist doch, dass Watzke, Rummenigge und wie sie alle heißen Wirtschaftsunternehmen mit einem Umsatz von dreistelligen Millionenbeträgen leiten. Und natürlich haben sie im Sinne ihres Unternehmens recht, dass man irgendwann wieder spielen muss und zwar möglichst zeitnah. Sonst geht ein Verein nach dem anderen pleite. Früher oder später. Ist doch nicht anders wie bei dem kleinen Friseur, der seinen Laden auch wieder aufmachen muss wenn er überleben will. Das ist eben einfach nur Geschäft.

Von der moralischen Seite werden sie das wahrscheinlich auch anders sehen. Aber sie haben Verantwortung für viele Mitarbeiter. Und wenn man nicht spielt, braucht man auch die meisten kleinen Angestellten nicht oder nur noch einen kleinen Teil. Und wenn der Verein pleite ist, stehen alle Mitarbeiter auf der Straße.

Man kann es drehen und wenden wie man will. Man kann auf die Millionäre schimpfen und auf das sicher immer schmutziger werdende Geschäft. Aber wenn man will, dass die Vereine überleben und zwar ohne, dass überall ein Investor einsteigt, muss einfach bald wieder gespielt werden.

Das muss einem nicht gefallen. Gefällt mir auch nicht wirklich, weil zum einen immer noch ein gewisses Risiko für alle Beteiligten besteht und ich zum anderen die SGE lieber im Stadion erleben möchte. Aber die SGE irgendwann gar nicht mehr erleben zu können wäre ja noch blöder.
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Basaltkopp schrieb:

Das muss einem nicht gefallen. Gefällt mir auch nicht wirklich, weil zum einen immer noch ein gewisses Risiko für alle Beteiligten besteht und ich zum anderen die SGE lieber im Stadion erleben möchte. Aber die SGE irgendwann gar nicht mehr erleben zu können wäre ja noch blöder.

So ist es. Ich hasse Geisterspiele, sehe aber ein das es wohl erstmal nicht anders geht und werde dann zum Wohl meines Vereins in den sehr sauren Apfel beißen. Etwas leichter wird es sein, da es kein korrupter Verband ist der das selbstherrlich als Strafe ausgesprochen hat und es diesmal einen vernünftigen Grund gibt. Aber ich freue mich jetzt schon auf das erste Spiel mit Zuschauern und viele Leute wieder zu sehen, auch wenn das leider noch etwas dauern wird.
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Basaltkopp schrieb:

Das muss einem nicht gefallen. Gefällt mir auch nicht wirklich, weil zum einen immer noch ein gewisses Risiko für alle Beteiligten besteht und ich zum anderen die SGE lieber im Stadion erleben möchte. Aber die SGE irgendwann gar nicht mehr erleben zu können wäre ja noch blöder.

So ist es. Ich hasse Geisterspiele, sehe aber ein das es wohl erstmal nicht anders geht und werde dann zum Wohl meines Vereins in den sehr sauren Apfel beißen. Etwas leichter wird es sein, da es kein korrupter Verband ist der das selbstherrlich als Strafe ausgesprochen hat und es diesmal einen vernünftigen Grund gibt. Aber ich freue mich jetzt schon auf das erste Spiel mit Zuschauern und viele Leute wieder zu sehen, auch wenn das leider noch etwas dauern wird.
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propain schrieb:

Aber ich freue mich jetzt schon auf das erste Spiel mit Zuschauern und viele Leute wieder zu sehen, auch wenn das leider noch etwas dauern wird.

Oh ja. Ich vermisse unsere Treffen vor dem Spiel total, zumal ich aus gesundheitlichen Gründen in 2020 noch gar nicht im Stadion war.


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