Corona (SLT / Gebabbel)

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brodo schrieb:

Ich hab z.B. das Entgegenkommen auf Englisch noch nie in Frankreich erlebt. Ich fühlte mich in Frankreich immer komplett hilflos und auch unerwünscht, wenn ich nicht annähernd die Landessprache beherrsche. Das habe ich so in keinem anderen Land der Welt erlebt. Möglicherweise bin ich aber auch immer an die falschen Menschen geraten und möglicherweise haben sich dadurch auch unbegründete Vorurteile entwickelt.

Wir sind aber nicht eine Person? 😳😎
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Brady74 schrieb:

brodo schrieb:

Ich hab z.B. das Entgegenkommen auf Englisch noch nie in Frankreich erlebt. Ich fühlte mich in Frankreich immer komplett hilflos und auch unerwünscht, wenn ich nicht annähernd die Landessprache beherrsche. Das habe ich so in keinem anderen Land der Welt erlebt. Möglicherweise bin ich aber auch immer an die falschen Menschen geraten und möglicherweise haben sich dadurch auch unbegründete Vorurteile entwickelt.

Wir sind aber nicht eine Person? 😳😎


Jungs, versucht es zunächst mal im Elsaß/Vogesen, da sprechen viele deutsch. Normandie, cote d'azure, Provence fand ich hinsichtlich der Freundlichkeit gegenüber nicht französisch sprechenden Deutschen ebenfalls sehr "durchwachsen".
Ganz anders in der Bretagne! Ein eigensinniges Völkchen mit gutem Selbstbewusstsein und angemessener Distanz zur Zentralregierung. Ähnlich herzlich wie wir Franken
und immer bemüht zu helfen und zu verstehen. Hier habe ich auch die meisten englischssprachigen Leute getroffen.
Es ist allerdings wirklich erschreckend, wie wenige auch junge Franzosen auch nur rudimentär dazu in der Lage sind, sich auf Englisch zu verständigen.
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Brady74 schrieb:

brodo schrieb:

Ich hab z.B. das Entgegenkommen auf Englisch noch nie in Frankreich erlebt. Ich fühlte mich in Frankreich immer komplett hilflos und auch unerwünscht, wenn ich nicht annähernd die Landessprache beherrsche. Das habe ich so in keinem anderen Land der Welt erlebt. Möglicherweise bin ich aber auch immer an die falschen Menschen geraten und möglicherweise haben sich dadurch auch unbegründete Vorurteile entwickelt.

Wir sind aber nicht eine Person? 😳😎


Jungs, versucht es zunächst mal im Elsaß/Vogesen, da sprechen viele deutsch. Normandie, cote d'azure, Provence fand ich hinsichtlich der Freundlichkeit gegenüber nicht französisch sprechenden Deutschen ebenfalls sehr "durchwachsen".
Ganz anders in der Bretagne! Ein eigensinniges Völkchen mit gutem Selbstbewusstsein und angemessener Distanz zur Zentralregierung. Ähnlich herzlich wie wir Franken
und immer bemüht zu helfen und zu verstehen. Hier habe ich auch die meisten englischssprachigen Leute getroffen.
Es ist allerdings wirklich erschreckend, wie wenige auch junge Franzosen auch nur rudimentär dazu in der Lage sind, sich auf Englisch zu verständigen.
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So vor 30 Jahren kamst du in ganz Frankreich mit Englisch 0,0 weiter. Mittlerweile hat sich das gebessert, mitunter geht sogar Deutsch (so zumindest meine Erfahrungen in Südfrankreich). Ansonsten fresse und saufe ich da wie Gargantua, seit ich mit 20 auf einer Motorradtour das erste mal die Frischetheke eines französischen Supermarkts gesehen habe. Und die Franzosen selbst haben eigentlich nichts gegen Fremde, die meisten ihrer Freunde sind sogar Fremde, aber ihr seid eben nicht von da.
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Ich hab z.B. das Entgegenkommen auf Englisch noch nie in Frankreich erlebt. Ich fühlte mich in Frankreich immer komplett hilflos und auch unerwünscht, wenn ich nicht annähernd die Landessprache beherrsche. Das habe ich so in keinem anderen Land der Welt erlebt. Möglicherweise bin ich aber auch immer an die falschen Menschen geraten und möglicherweise haben sich dadurch auch unbegründete Vorurteile entwickelt.
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So geht es mir in Frankreich aber auch.
In keinem Land in Europa habe ich mich bisher so fremd gefühlt. Landschaftlich ja wirklich herrlich, schöne Städte und auch als Kind tolle Mittelmeerurlaube. Aber die letzten Besuche dort waren nicht sonderlich toll. Außer ein winziges Fleischbällchenrestaurant in Clermont-Ferrand als positive Ausnahme, habe ich mich dort immer fremd und nicht sonderlich willkommen gefühlt.
Selbst mit der serbischen Oma im Kiosk in Belgrad, die nur serbisch Sprach, fiel mir die Kommunikation weiter und ich kam trotzdem irgendwie an meine Tageskarte für die Straßenbahn.
Aber ich bin da ja eher der Typ, der sich im östlichen Mitteleuropa, dem Balkan und Italien wohl fühlt.
Wenn es nicht unbedingt der Süden sein muss, kann ich dir auch Polen ans Herz legen. Dorthin bin ich gerade unterwegs. Schön günstig, tolle Städte und im Süden auch landschaftlich interessant.
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Ich hab z.B. das Entgegenkommen auf Englisch noch nie in Frankreich erlebt. Ich fühlte mich in Frankreich immer komplett hilflos und auch unerwünscht, wenn ich nicht annähernd die Landessprache beherrsche. Das habe ich so in keinem anderen Land der Welt erlebt. Möglicherweise bin ich aber auch immer an die falschen Menschen geraten und möglicherweise haben sich dadurch auch unbegründete Vorurteile entwickelt.
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brodo schrieb:

Ich hab z.B. das Entgegenkommen auf Englisch noch nie in Frankreich erlebt. Ich fühlte mich in Frankreich immer komplett hilflos und auch unerwünscht, wenn ich nicht annähernd die Landessprache beherrsche. Das habe ich so in keinem anderen Land der Welt erlebt. Möglicherweise bin ich aber auch immer an die falschen Menschen geraten und möglicherweise haben sich dadurch auch unbegründete Vorurteile entwickelt.

Wann warst Du denn zuletzt dort und hast das so erlebt? Meine Frau hatte bis zu unserem ersten gemeinsamen Frankreichurlaub genau die von Dir geschilderte Sicht auf das Land und war verwundert darüber, dass uns letztlich sehr offen begegnet wurde.
Nichtsdestotrotz hat sie diese Erfahrung schnell wieder verdrängt und ging mit den gleichen Vorurteilen auch in den nächsten Urlaub und war erneut überrascht 😄.

Allerdings ist es tatsächlich so, dass ich zwar nur sehr wenig und schlecht französisch spreche, mir dies aber dennoch hilft, überhaupt ein Gespräch zu initiieren.

Wäre ich in der Lage, grundlegende Bedürfnisse auf italienisch zu formulieren, würde ich Urlaub dort sicherlich auch eher genießen können.
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Was man auf jeden Fall festhalten muss, ist, dass die Qualität des französischen Essens indirekt proportional zum Sauberkeitszustand der dortigen Toiletten ist. In den USA ist es umgekehrt, dort ist das Essen meist unsäglich, man wird danach aber bei einer ausgiebigen Sitzung z.B. auf einer Ferguson („Die Stradivari unter den Toiletten“) zumindest teilweise entschädigt. Gäbe es ein Land, das beide Vorzüge vereinigte, ich täte dort urlauben.
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Ich denke, die Frankreich-Abneigung hat schon viel mit einem selbst zu tun, ich sehe das so wie brodo. Eine gewisse Grundarroganz fand ich schon immer in gewisser Weise attraktiv, das gefällt mir an den Franzosen ebenso wie an den Wienern oder Madrilenen. Solch eine Grundhaltung zieht mich einfach magisch an, genauso wie es mich abstößt, wenn der Rheinländer laut und aufdringlich sofort mit jedem gut Freund. Vielleicht empfinde ich das eine als tiefgründig und das andere als oberflächlich - weiß nicht.

Ich kann aber nachvollziehen, dass dies nicht jedem so geht. Der französische Mensch will einfach erobert werden.
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Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert...keiner verlangt, alles perfekt zu können, aber für paar Wochen Urlaub kann man sich schon sprachlich vorbereiten.
Ich war zwar nur mehrfach in Paris, das ist bißchen anders als in anderen Regionen, aber ein wirkliches Verständigungsproblem, wenn auch manchmal stockend, hatte ich nicht.
Es gibt eben Länder, in denen man auch mit englischen Sprachkenntnissen nicht unbedingt weiterkommt, weil die Kenntnisse der eigenen Sprache eben voraussetzen.
Wir machen doch in Deutschland auch nichts anderes, als eine gewisse sprachliche Erwartungshaltung zu haben.
Die Franzosen sind historisch halt etwas eigen, bedingt durch historische Erfahrungen mit Deutschen, die nicht immer positiv waren.
Empathie und Verständnis für landesspezifische Gegebenheiten helfen meist weiter, so zumindest meine Erfahrung.
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Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert...keiner verlangt, alles perfekt zu können, aber für paar Wochen Urlaub kann man sich schon sprachlich vorbereiten.
Ich war zwar nur mehrfach in Paris, das ist bißchen anders als in anderen Regionen, aber ein wirkliches Verständigungsproblem, wenn auch manchmal stockend, hatte ich nicht.
Es gibt eben Länder, in denen man auch mit englischen Sprachkenntnissen nicht unbedingt weiterkommt, weil die Kenntnisse der eigenen Sprache eben voraussetzen.
Wir machen doch in Deutschland auch nichts anderes, als eine gewisse sprachliche Erwartungshaltung zu haben.
Die Franzosen sind historisch halt etwas eigen, bedingt durch historische Erfahrungen mit Deutschen, die nicht immer positiv waren.
Empathie und Verständnis für landesspezifische Gegebenheiten helfen meist weiter, so zumindest meine Erfahrung.
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cm47 schrieb:
Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert..
Richtig, aber ich tue mir wirklich schwer mit der französischen Sprache. In Italien oder Griechenland habe ich recht schnell Grundkenntnisse draufgehabt, in Frankreich - keine Chance.
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cm47 schrieb:
Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert..
Richtig, aber ich tue mir wirklich schwer mit der französischen Sprache. In Italien oder Griechenland habe ich recht schnell Grundkenntnisse draufgehabt, in Frankreich - keine Chance.
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LDKler_neu schrieb:

cm47 schrieb:
Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert..
Richtig, aber ich tue mir wirklich schwer mit der französischen Sprache. In Italien oder Griechenland habe ich recht schnell Grundkenntnisse draufgehabt, in Frankreich - keine Chance.


Das geht mir doch genauso....ich hatte auf dem Gymnasium früher die Wahl zwischen Latein und Französisch, ich hab Latein gewählt, worauf mich jeder für bekloppt erklärt hat.
Aber ich gebe es zu, Französich ist mir einfach zu schwer, ich würde es niemals wirklich beherrschen.
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Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert...keiner verlangt, alles perfekt zu können, aber für paar Wochen Urlaub kann man sich schon sprachlich vorbereiten.
Ich war zwar nur mehrfach in Paris, das ist bißchen anders als in anderen Regionen, aber ein wirkliches Verständigungsproblem, wenn auch manchmal stockend, hatte ich nicht.
Es gibt eben Länder, in denen man auch mit englischen Sprachkenntnissen nicht unbedingt weiterkommt, weil die Kenntnisse der eigenen Sprache eben voraussetzen.
Wir machen doch in Deutschland auch nichts anderes, als eine gewisse sprachliche Erwartungshaltung zu haben.
Die Franzosen sind historisch halt etwas eigen, bedingt durch historische Erfahrungen mit Deutschen, die nicht immer positiv waren.
Empathie und Verständnis für landesspezifische Gegebenheiten helfen meist weiter, so zumindest meine Erfahrung.
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cm47 schrieb:

Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert...keiner verlangt, alles perfekt zu können, aber für paar Wochen Urlaub kann man sich schon sprachlich vorbereiten.


Äääh nein.
Ich hab unter anderem in Taiwan, Hongkong oder Dubai geurlaubt.

Unmöglich, völlig unmöglich da die Landessprache vorher zu erlernen
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cm47 schrieb:

Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert...keiner verlangt, alles perfekt zu können, aber für paar Wochen Urlaub kann man sich schon sprachlich vorbereiten.


Äääh nein.
Ich hab unter anderem in Taiwan, Hongkong oder Dubai geurlaubt.

Unmöglich, völlig unmöglich da die Landessprache vorher zu erlernen
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das kann man eigentlich erwarten, oder hast Du nicht wie ich einen Norwegisch und Vietnamesisch Crash Kurs bei der VHS belegt, das chinesisch war schon anstrengend
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cm47 schrieb:

Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert...keiner verlangt, alles perfekt zu können, aber für paar Wochen Urlaub kann man sich schon sprachlich vorbereiten.


Äääh nein.
Ich hab unter anderem in Taiwan, Hongkong oder Dubai geurlaubt.

Unmöglich, völlig unmöglich da die Landessprache vorher zu erlernen
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tuaniz schrieb:

cm47 schrieb:

Eigentlich sollte jeder in der Lage sein, wenn man ein fremdes Land bereist, zumindest gewisse Grundkenntnisse der Landessprache mitzubringen, was auch den Kontakt erleichtert...keiner verlangt, alles perfekt zu können, aber für paar Wochen Urlaub kann man sich schon sprachlich vorbereiten.


Äääh nein.
Ich hab unter anderem in Taiwan, Hongkong oder Dubai geurlaubt.

Unmöglich, völlig unmöglich da die Landessprache vorher zu erlernen

Das sehe ich ein, damit wäre ich auch überfordert...ich meinte auch eher den europäischen Sprachraum..
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Ich denke, die Frankreich-Abneigung hat schon viel mit einem selbst zu tun, ich sehe das so wie brodo. Eine gewisse Grundarroganz fand ich schon immer in gewisser Weise attraktiv, das gefällt mir an den Franzosen ebenso wie an den Wienern oder Madrilenen. Solch eine Grundhaltung zieht mich einfach magisch an, genauso wie es mich abstößt, wenn der Rheinländer laut und aufdringlich sofort mit jedem gut Freund. Vielleicht empfinde ich das eine als tiefgründig und das andere als oberflächlich - weiß nicht.

Ich kann aber nachvollziehen, dass dies nicht jedem so geht. Der französische Mensch will einfach erobert werden.
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WürzburgerAdler schrieb:

Eine gewisse Grundarroganz fand ich schon immer in gewisser Weise attraktiv, das gefällt mir an den Franzosen ebenso wie an den Wienern oder Madrilenen. Solch eine Grundhaltung zieht mich einfach magisch an

Jetzt verstehe ich auch endlich, warum du dich als Franke zu einem hessischen Bundesliga-Verein hingezogen fühlst.
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WürzburgerAdler schrieb:

Eine gewisse Grundarroganz fand ich schon immer in gewisser Weise attraktiv, das gefällt mir an den Franzosen ebenso wie an den Wienern oder Madrilenen. Solch eine Grundhaltung zieht mich einfach magisch an

Jetzt verstehe ich auch endlich, warum du dich als Franke zu einem hessischen Bundesliga-Verein hingezogen fühlst.
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brodo schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Eine gewisse Grundarroganz fand ich schon immer in gewisser Weise attraktiv, das gefällt mir an den Franzosen ebenso wie an den Wienern oder Madrilenen. Solch eine Grundhaltung zieht mich einfach magisch an

Jetzt verstehe ich auch endlich, warum du dich als Franke zu einem hessischen Bundesliga-Verein hingezogen fühlst.

brodo schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Eine gewisse Grundarroganz fand ich schon immer in gewisser Weise attraktiv, das gefällt mir an den Franzosen ebenso wie an den Wienern oder Madrilenen. Solch eine Grundhaltung zieht mich einfach magisch an

Jetzt verstehe ich auch endlich, warum du dich als Franke zu einem hessischen Bundesliga-Verein hingezogen fühlst.

Sei doch froh, das die Eintracht auch für Fans aus einem völlig anderen Kulturkreis eine Faszination ausübt....wir sind weltoffen....
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WürzburgerAdler schrieb:

Eine gewisse Grundarroganz fand ich schon immer in gewisser Weise attraktiv, das gefällt mir an den Franzosen ebenso wie an den Wienern oder Madrilenen. Solch eine Grundhaltung zieht mich einfach magisch an

Jetzt verstehe ich auch endlich, warum du dich als Franke zu einem hessischen Bundesliga-Verein hingezogen fühlst.
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brodo schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Eine gewisse Grundarroganz fand ich schon immer in gewisser Weise attraktiv, das gefällt mir an den Franzosen ebenso wie an den Wienern oder Madrilenen. Solch eine Grundhaltung zieht mich einfach magisch an

Jetzt verstehe ich auch endlich, warum du dich als Franke zu einem hessischen Bundesliga-Verein hingezogen fühlst.

Du hast es genau getroffen. 😊 Die Bayern regelmäßig herzuspielen, um dann gegen Pirmasens abzuloosen, hatte eine Arroganz in sich, deren Faszination ich damals erlegen bin. 😊
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Was man auf jeden Fall festhalten muss, ist, dass die Qualität des französischen Essens indirekt proportional zum Sauberkeitszustand der dortigen Toiletten ist. In den USA ist es umgekehrt, dort ist das Essen meist unsäglich, man wird danach aber bei einer ausgiebigen Sitzung z.B. auf einer Ferguson („Die Stradivari unter den Toiletten“) zumindest teilweise entschädigt. Gäbe es ein Land, das beide Vorzüge vereinigte, ich täte dort urlauben.
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Motoguzzi999 schrieb:

Gäbe es ein Land, das beide Vorzüge vereinigte, ich täte dort urlauben.
Versuch es doch einmal mit Japan. Ich kann zwar nur aus zweiter Hand berichten, aber nach allem, was ich von Freunden gehört habe, könntest Du dort Erfüllung finden.
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Jetzt sind wir hier ja auch etwas vom Thema abgekommen.
Ich hoffe aber, das geht auch mal klar in so einem Babbel-Thread. Nach wie vor interessiert mich, welche Form von Urlaub und in welchen Regionen ihr unter den derzeitigen Pandemie-Bedingungen für vertretbar haltet.
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Jetzt sind wir hier ja auch etwas vom Thema abgekommen.
Ich hoffe aber, das geht auch mal klar in so einem Babbel-Thread. Nach wie vor interessiert mich, welche Form von Urlaub und in welchen Regionen ihr unter den derzeitigen Pandemie-Bedingungen für vertretbar haltet.
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Ich halte Mittelmeer derzeit definitiv nicht für vertretbar!
Der Grund für Burgund war ja nicht zuvorderst meine kulturelle Gier auf's Mittelalter, sondern das Wissen darum, wie sauleer es dort ist.
Man muss, wenn man nicht will, kaum Menschen treffen.
Wie es dann im Oktober am Meer aussieht - keine Ahnung.
Kroatien find ich persönlich deshalb vergleichsweise gut, weil man da auch jede Menge Ferienhäuser findet, ohne groß mit Leuten in Kontakt kommen zu müssen.
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Ich würde zu einer Motorradtour raten, am besten mit einer Le Mans, dann hältst du deine Mitmenschen immer schön auf Abstand. Und wenn du mal eine Rast machst und die anderen wieder rankommen, schützt dich eine dicke Schicht aus Staub, Öl und Dreck in deinem Gesicht.
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Ich würde zu einer Motorradtour raten, am besten mit einer Le Mans, dann hältst du deine Mitmenschen immer schön auf Abstand. Und wenn du mal eine Rast machst und die anderen wieder rankommen, schützt dich eine dicke Schicht aus Staub, Öl und Dreck in deinem Gesicht.
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Klingt aus pandemischer Sicht schlüssig.  Motorradtour soll jeder/jede machen, der/die daran Spaß hat. Für mich aus vielerlei Gründen ausgeschlossen. Vor allem aus dem Grund, weil ich mein Schicksal schon in genügend anderen Lebensbereichen herausfordere, da brauch ich nicht auch noch ein Motorrad. Zudem bin ich sehr zufriedener Fahrrad-Tourist.  


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