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Corona-Virus (Teil II)


Thread wurde von SGE_Werner am Sonntag, 20. Dezember 2020, 20:22 Uhr um 20:22 Uhr gesperrt weil:
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Ich sehe halt auch leider keine wirkliche Lösung. Alles was öffentlich ist hat ja inzwischen ein Hygienekonzept und tatsächlich geringe Risiken. Die meisten stecken sich im privaten Umfeld, im Haushalt oder bei der Arbeit an. Wenn wir sagen, dass bis Ende November keiner mehr zur Arbeit soll, bricht ja noch mehr zusammen. Eingriffe ins private sind aber auch schwierig und wenn es erst mal im Haushalt angekommen ist, ist eh zu spät.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Naja, bei einer Ruhestörung dürfen die Polizisten doch auch mal an ner Haustüre klingeln, oder?

Die Frage wäre aber schon, ob sie auch mit Gewalt die Wohnung wg. einer Ruhestörung "stürmen" dürften.

Wie Brodowin oben schrieb, auch ich habe schon zahlreiche Feiern erlebt, wo die Polizei kam, teilweise auch mehrfach. Aber letztendlich wurden die Polizisten auch freiwillig reingelassen und man hat vernünftig miteinander kommuniziert.
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ce, ehemals concordi-eagle schrieb:

Wie Brodowin oben schrieb, auch ich habe schon zahlreiche Feiern erlebt, wo die Polizei kam, teilweise auch mehrfach. Aber letztendlich wurden die Polizisten auch freiwillig reingelassen und man hat vernünftig miteinander kommuniziert.


Es gibt kaum eine Studenten-WG in der Republik, wo nicht schon mal die Polizei vor der Tür stand.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Wie sollen die Behörden denn einschreiten, wenn sie nicht in die Privaträume sollen? Was genau will er denn jetzt?

Naja, bei einer Ruhestörung dürfen die Polizisten doch auch mal an ner Haustüre klingeln, oder?

Du, darum gehts mir gar nicht. Ich habe mich nur wirklich gefragt, was ihm da denn jetzt vorschwebt.
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Adlerdenis schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Wie sollen die Behörden denn einschreiten, wenn sie nicht in die Privaträume sollen? Was genau will er denn jetzt?

Naja, bei einer Ruhestörung dürfen die Polizisten doch auch mal an ner Haustüre klingeln, oder?

Du, darum gehts mir gar nicht. Ich habe mich nur wirklich gefragt, was ihm da denn jetzt vorschwebt.

Ich bin kein Jurist und kann die Gesetzestexte nicht in dem Maße interpretieren, jedoch heißt es im Art. 13 Abs. 7 GG:
Eingriffe und Beschränkungen dürfen im übrigen nur zur Abwehr einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr für einzelne Personen, auf Grund eines Gesetzes auch zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere zur Behebung der Raumnot, zur Bekämpfung von Seuchengefahr oder zum Schutze gefährdeter Jugendlicher vorgenommen werden.

Ich gehe mal davon aus, dass er sich hierauf bezieht und dass ein Einschreiten damit abgesichert ist.
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Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  
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anno-nym schrieb:

Ein anderer Freund, der ein Hotel mit Restaurant betreibt, sieht es ähnlich aus. Weniger Gäste, hohe Investitionen und die Ungewissheit wie das ganze weiter geht. Selbst das RKI sagt das ein Restaurantbesuch nicht zum Infektionsgeschehen beiträgt.

Man kann das den Leuten doch nicht mehr erklären. Statt sich immer was neues einfallen zu lassen, sollte man das unterbinden was die Infektionszahlen nach oben treibt.


Die Schwierigkeit ist, dass es den einen Treiber der Pandemie nicht gibt.

Ein nicht unerheblicher Anteil der Infektionen findet in der Familie und den Freundeskreisen statt, Freundeskreise kann man einschraenken oder die Anzahl reduzieren, das wird auch schon gemacht, Familien kann man auf die Kernfamilie reduzieren (in gewissen Grenzen).

Aber irgendwoher kommen die Infektionen auch in die Familien und Freundeskreise, das ist Arbeit, Schulen, Kindergaerten, Kneipen, private Feiern und und und mit sicher unterschiedlicher Wichtung.

Jeder traegt seinen Anteil zur Pandemie in unterschiedlicher Gruppenwichtung und dann innerhalb der Gruppen natuerlich nochmal individuell unterschiedlich.

Ich hatte vor einigen Tagen das Schweizer Konzept geteilt, das nicht so harte Massnahmen, wie der circuit breaker vorsieht, den die deutsche Regierung aktuell plant. Nun ist uns die Schweiz aktuell voraus, d.h. moeglicherweise waere eine Moeglichkeit sich das Schweizer Konzept als Vorbild zu nehmen.

Allerdings laeuft uns auch die Zeit davon, wir haben die Wochen und Monate der ueber den Sommer verbracht darueber zu diskutieren, was den Buergern wo zugemutet werden kann. Wir haben es versaeumt Plaene zu erarbeiten, Schulen auszustatten und und und. Das war die Zeit, in der man indiviueller haette planen koennen, aber auch zu diesem Zeitpunkt hat sich schon jede Fraktion gewehrt, die potentiell haette betroffen sein koennen, dass es den Untergang der Gesellschaft bedeuten wuerde, wenn gerade sie durch Praeventionsmassnahmen betroffen waere.

Ich befuerchte, dass wir aktuell an einem Stand sind, an dem wir nicht mehr die Zeit haben, fein ausgewogene Massnahmen zu erarbeiten, jeder Tag Verschleppung bedeutet einen weiteren exponentiellen Anstieg der Zahlen und auch eine Vernichtung von Existenzen, aber auf eine andere Art.

Ich hoffe, dass die Regierung einen Weg findet, die Menschen unbuerokratische zu unterstuetzen und ich hoffe, dass die Betriebe vernuenftig genug sind, nicht eine Klagewelle gegen Massnahmen anzuzetteln, denn dann bleibt zu befuerchten, dass ein folgender Lockdown intensiver und laenger werden muss und neben mehr wirtschaftlichen existenzen auch mehr physische Existenzen (sprich Menschenleben) vernichtet werden.
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Xaver08 schrieb:

Die Schwierigkeit ist, dass es den einen Treiber der Pandemie nicht gibt.

Ein nicht unerheblicher Anteil der Infektionen findet in der Familie und den Freundeskreisen statt, Freundeskreise kann man einschraenken oder die Anzahl reduzieren, das wird auch schon gemacht, Familien kann man auf die Kernfamilie reduzieren (in gewissen Grenzen).

Aber irgendwoher kommen die Infektionen auch in die Familien und Freundeskreise, das ist Arbeit, Schulen, Kindergaerten, Kneipen, private Feiern und und und mit sicher unterschiedlicher Wichtung.

Jeder traegt seinen Anteil zur Pandemie in unterschiedlicher Gruppenwichtung und dann innerhalb der Gruppen natuerlich nochmal individuell unterschiedlich.

Wenn ich Drosten richtig verstanden habe, kann man auch gar nicht pauschal sagen, dass z.B. die Gastronomie oder der ÖPNV keine Treiber der Pandemie sind. Wenn dich das Gesundheitsamt fragt, wo du vor 10 Tagen warst, dann wirst du dich eher an die große Familienfeier oder eine Party bei einem Kumpel erinnern, als daran, wann du wo mit welcher S-Bahn gefahren bist oder  in welchem Café du einen Espresso getrunken hast. Daher sind eben Cluster von Partys und Feiern einfacher aufzuspüren, als andere Infektionsgeschehen. Aber es können wohl 70 % der Infektionen keiner konkreten Situation zugeordnet werden, aber sie müssen ja irgendwo stattgefunden haben. Daher bin ich überrascht, mit welchem Brustton der Überzeugung verschiedene Bereiche gerade für sich in Anspruch nehmen, keine Treiber des Infektionsgeschehens zu sein.

Und noch mal: Wenn man sich entscheidet, einen Treiber der Infektion (nämlich Schulen und Kitas) offen zu lassen, dann muss man eben anderswo sehr stark einschränken. Wenn man denn Kontaktreduzierung möchte. Das mit dem "Ein-Bisschen-Beschränken" hat ja in den letzten Wochen nicht mehr funktioniert.
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Xaver08 schrieb:

Die Schwierigkeit ist, dass es den einen Treiber der Pandemie nicht gibt.

Ein nicht unerheblicher Anteil der Infektionen findet in der Familie und den Freundeskreisen statt, Freundeskreise kann man einschraenken oder die Anzahl reduzieren, das wird auch schon gemacht, Familien kann man auf die Kernfamilie reduzieren (in gewissen Grenzen).

Aber irgendwoher kommen die Infektionen auch in die Familien und Freundeskreise, das ist Arbeit, Schulen, Kindergaerten, Kneipen, private Feiern und und und mit sicher unterschiedlicher Wichtung.

Jeder traegt seinen Anteil zur Pandemie in unterschiedlicher Gruppenwichtung und dann innerhalb der Gruppen natuerlich nochmal individuell unterschiedlich.

Wenn ich Drosten richtig verstanden habe, kann man auch gar nicht pauschal sagen, dass z.B. die Gastronomie oder der ÖPNV keine Treiber der Pandemie sind. Wenn dich das Gesundheitsamt fragt, wo du vor 10 Tagen warst, dann wirst du dich eher an die große Familienfeier oder eine Party bei einem Kumpel erinnern, als daran, wann du wo mit welcher S-Bahn gefahren bist oder  in welchem Café du einen Espresso getrunken hast. Daher sind eben Cluster von Partys und Feiern einfacher aufzuspüren, als andere Infektionsgeschehen. Aber es können wohl 70 % der Infektionen keiner konkreten Situation zugeordnet werden, aber sie müssen ja irgendwo stattgefunden haben. Daher bin ich überrascht, mit welchem Brustton der Überzeugung verschiedene Bereiche gerade für sich in Anspruch nehmen, keine Treiber des Infektionsgeschehens zu sein.

Und noch mal: Wenn man sich entscheidet, einen Treiber der Infektion (nämlich Schulen und Kitas) offen zu lassen, dann muss man eben anderswo sehr stark einschränken. Wenn man denn Kontaktreduzierung möchte. Das mit dem "Ein-Bisschen-Beschränken" hat ja in den letzten Wochen nicht mehr funktioniert.
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Brodowin schrieb:


Und noch mal: Wenn man sich entscheidet, einen Treiber der Infektion (nämlich Schulen und Kitas) offen zu lassen, dann muss man eben anderswo sehr stark einschränken. Wenn man denn Kontaktreduzierung möchte. Das mit dem "Ein-Bisschen-Beschränken" hat ja in den letzten Wochen nicht mehr funktioniert.


Woher weißt du, dass Schulen und Kitas Treiber der Infektion sind?
Ernstgemeinte Frage.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  
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Landroval schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  


Nein. Soweit ich das weiß, stimmt das nicht.
Es werden lediglich die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz übernommen - abhängig vom Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr. Die entgangenen Einnahmen, sprich: Gewinne werden nicht ersetzt.
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Brodowin schrieb:


Und noch mal: Wenn man sich entscheidet, einen Treiber der Infektion (nämlich Schulen und Kitas) offen zu lassen, dann muss man eben anderswo sehr stark einschränken. Wenn man denn Kontaktreduzierung möchte. Das mit dem "Ein-Bisschen-Beschränken" hat ja in den letzten Wochen nicht mehr funktioniert.


Woher weißt du, dass Schulen und Kitas Treiber der Infektion sind?
Ernstgemeinte Frage.
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sonofanarchy schrieb:

Brodowin schrieb:


Und noch mal: Wenn man sich entscheidet, einen Treiber der Infektion (nämlich Schulen und Kitas) offen zu lassen, dann muss man eben anderswo sehr stark einschränken. Wenn man denn Kontaktreduzierung möchte. Das mit dem "Ein-Bisschen-Beschränken" hat ja in den letzten Wochen nicht mehr funktioniert.


Woher weißt du, dass Schulen und Kitas Treiber der Infektion sind?
Ernstgemeinte Frage.


Zitat Drosten:

"Es ist gleichzeitig aber auch klar, wie wir schon seit langer Zeit wissen und jetzt auch bestätigt bekommen durch epidemiologische Beobachtungen, dass die Infektionsgefahr in Schulen genauso ist wie die Infektionsgefahr in jeder anderen vergleichbaren Sozialsituation."

Nachzulesen oder auch nachzuhören z.B. hier:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/62-Coronavirus-Update-Der-Ueberlastschalter,podcastcoronavirus254.html
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SGE_Werner schrieb:

Und Brodowin, dass Du das aktuell noch nicht siehst, dass Existenzen vernichtet werden, liegt daran, dass wir aktuell mehr oder weniger Insolvenzverschleppung haben und einige Wirtschaftsexperten davon ausgehen, dass die Pleiten erst 2021 kommen werden. Das wurde schon vor 6 Monaten so gesagt. Richtig ist aber, dass wir ein ziemlich bescheidenes Wirtschaftssystem haben, das solches nicht auffangen kann. Aber wie gesagt, wir reden derzeit von einem Ausfall von teils 10 Wochen am Ende des Jahres. Weiß nicht, ob hier jeder mit 15, 20 % weniger Einkommen im Jahr bei fast gleichbleibenden Ausgaben nächstes Jahr dann noch Reserve hat.

Ja, du hast vermutlich Recht. Mein Beitrag war etwas aus der Emotion geschrieben, da ich kurz davor ein Interview mit dieser Witzfigur Christian Lindner auf einem Springer-Portal gesehen hatte. Der Typ ist mindestens so ein Panikmacher wie Lauterbach. Nur halt am anderen Ende der Skala.
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Brodowin schrieb:

da ich kurz davor ein Interview mit dieser Witzfigur Christian Lindner auf einem Springer-Portal gesehen hatte


Ok, das ist ganz bitter. Lindner würde ja schon bei einer Steigerung des Spitzensteuersatzes um 1 % den nationalen Notstand ausrufen. Und dann noch Springer... Was ist eigentlich aus den Forderungen vom Springer geworden, dass Urlauber reisen dürfen (Unseren Urlaub retten) und dass Kirchen unbedingt aufmachen sollen... Ist so ruhig geworden bei denen.
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Landroval schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  


Nein. Soweit ich das weiß, stimmt das nicht.
Es werden lediglich die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz übernommen - abhängig vom Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr. Die entgangenen Einnahmen, sprich: Gewinne werden nicht ersetzt.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Landroval schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  


Nein. Soweit ich das weiß, stimmt das nicht.
Es werden lediglich die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz übernommen - abhängig vom Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr. Die entgangenen Einnahmen, sprich: Gewinne werden nicht ersetzt.

Laut Sueddeutscher geht es um die Umsatzeinbußen.
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-finanzhilfen-lockdown-gastronomie-1.5097133
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WuerzburgerAdler schrieb:

Landroval schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  


Nein. Soweit ich das weiß, stimmt das nicht.
Es werden lediglich die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz übernommen - abhängig vom Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr. Die entgangenen Einnahmen, sprich: Gewinne werden nicht ersetzt.

Laut Sueddeutscher geht es um die Umsatzeinbußen.
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-finanzhilfen-lockdown-gastronomie-1.5097133
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Vorsicht: die SZ spricht hier von einem "geplanten" Überbrückungsgeld III, das mit Mitteln des bereits existierenden, aber kaum genutzten ÜG II bestritten werden soll. Die Sache ist also noch nicht beschlossen.

Im erwähnten ÜG II werden nur die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz ersetzt, nicht der Umsatz.
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Vorsicht: die SZ spricht hier von einem "geplanten" Überbrückungsgeld III, das mit Mitteln des bereits existierenden, aber kaum genutzten ÜG II bestritten werden soll. Die Sache ist also noch nicht beschlossen.

Im erwähnten ÜG II werden nur die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz ersetzt, nicht der Umsatz.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Vorsicht: die SZ spricht hier von einem "geplanten" Überbrückungsgeld III, das mit Mitteln des bereits existierenden, aber kaum genutzten ÜG II bestritten werden soll. Die Sache ist also noch nicht beschlossen.

Im erwähnten ÜG II werden nur die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz ersetzt, nicht der Umsatz.

Hast du dazu was schriftlich?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Vorsicht: die SZ spricht hier von einem "geplanten" Überbrückungsgeld III, das mit Mitteln des bereits existierenden, aber kaum genutzten ÜG II bestritten werden soll. Die Sache ist also noch nicht beschlossen.

Im erwähnten ÜG II werden nur die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz ersetzt, nicht der Umsatz.

Hast du dazu was schriftlich?
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Conner30 schrieb:

Hast du dazu was schriftlich?
     


Hier ist es schriftlich:

WuerzburgerAdler schrieb:

Vorsicht: die SZ spricht hier von einem "geplanten" Überbrückungsgeld III, das mit Mitteln des bereits existierenden, aber kaum genutzten ÜG II bestritten werden soll. Die Sache ist also noch nicht beschlossen.

Im erwähnten ÜG II werden nur die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz ersetzt, nicht der Umsatz.





Nur zur Aufheiterung vor meinem Feierabend
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Brodowin schrieb:

da ich kurz davor ein Interview mit dieser Witzfigur Christian Lindner auf einem Springer-Portal gesehen hatte


Ok, das ist ganz bitter. Lindner würde ja schon bei einer Steigerung des Spitzensteuersatzes um 1 % den nationalen Notstand ausrufen. Und dann noch Springer... Was ist eigentlich aus den Forderungen vom Springer geworden, dass Urlauber reisen dürfen (Unseren Urlaub retten) und dass Kirchen unbedingt aufmachen sollen... Ist so ruhig geworden bei denen.
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SGE_Werner schrieb:

Ist so ruhig geworden bei denen.

Immer wieder beachtlich, wie schnell die von einem Alarmzustand in den anderen verfallen. Heute früh war es die Wirtschaft, die (natürlich von Merkel persönlich) in den Abgrund gestürzt wird, inzwischen berichtet man  reißerisch, dass in verschiedenen Landkreisen das Gesundheitssystem kurz vor dem Kollaps steht (u.a Offenbach und Groß-Gerau)
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Brodowin schrieb:

da ich kurz davor ein Interview mit dieser Witzfigur Christian Lindner auf einem Springer-Portal gesehen hatte


Ok, das ist ganz bitter. Lindner würde ja schon bei einer Steigerung des Spitzensteuersatzes um 1 % den nationalen Notstand ausrufen. Und dann noch Springer... Was ist eigentlich aus den Forderungen vom Springer geworden, dass Urlauber reisen dürfen (Unseren Urlaub retten) und dass Kirchen unbedingt aufmachen sollen... Ist so ruhig geworden bei denen.
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SGE_Werner schrieb:

Brodowin schrieb:

da ich kurz davor ein Interview mit dieser Witzfigur Christian Lindner auf einem Springer-Portal gesehen hatte


Ok, das ist ganz bitter. Lindner würde ja schon bei einer Steigerung des Spitzensteuersatzes um 1 % den nationalen Notstand ausrufen. Und dann noch Springer... Was ist eigentlich aus den Forderungen vom Springer geworden, dass Urlauber reisen dürfen (Unseren Urlaub retten) und dass Kirchen unbedingt aufmachen sollen... Ist so ruhig geworden bei denen.

Der Fehler ist es, Interviews mit Christian Lindner zu lesen
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Landroval schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  


Nein. Soweit ich das weiß, stimmt das nicht.
Es werden lediglich die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz übernommen - abhängig vom Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr. Die entgangenen Einnahmen, sprich: Gewinne werden nicht ersetzt.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Landroval schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  


Nein. Soweit ich das weiß, stimmt das nicht.
Es werden lediglich die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz übernommen - abhängig vom Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr. Die entgangenen Einnahmen, sprich: Gewinne werden nicht ersetzt.

Die zwei Jungs die du zitierst meine meiner Meinung nach nicht das ÜGII. Das gibt es ja schon. Sie meinen schon die 70-75 % auf die Einbußen. Was aber ja noch nicht beschlossen ist.
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SGE_Werner schrieb:

Brodowin schrieb:

da ich kurz davor ein Interview mit dieser Witzfigur Christian Lindner auf einem Springer-Portal gesehen hatte


Ok, das ist ganz bitter. Lindner würde ja schon bei einer Steigerung des Spitzensteuersatzes um 1 % den nationalen Notstand ausrufen. Und dann noch Springer... Was ist eigentlich aus den Forderungen vom Springer geworden, dass Urlauber reisen dürfen (Unseren Urlaub retten) und dass Kirchen unbedingt aufmachen sollen... Ist so ruhig geworden bei denen.

Der Fehler ist es, Interviews mit Christian Lindner zu lesen
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Adlerdenis schrieb:

Der Fehler ist es, Interviews mit Christian Lindner zu lesen        

Ja, ich mache tatsächlich oft Fehler, die völlig vorhersehbar sind. Letzte Woche habe ich mit zwei Kumpels eine Flasche "Küstennebel" leer gesoffen. Warum auch immer.
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Adlerdenis schrieb:

Der Fehler ist es, Interviews mit Christian Lindner zu lesen        

Ja, ich mache tatsächlich oft Fehler, die völlig vorhersehbar sind. Letzte Woche habe ich mit zwei Kumpels eine Flasche "Küstennebel" leer gesoffen. Warum auch immer.
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Brodowin schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Der Fehler ist es, Interviews mit Christian Lindner zu lesen        

Ja, ich mache tatsächlich oft Fehler, die völlig vorhersehbar sind. Letzte Woche habe ich mit zwei Kumpels eine Flasche "Küstennebel" leer gesoffen. Warum auch immer.

Ja die Flasche trinkt man allein.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Vorsicht: die SZ spricht hier von einem "geplanten" Überbrückungsgeld III, das mit Mitteln des bereits existierenden, aber kaum genutzten ÜG II bestritten werden soll. Die Sache ist also noch nicht beschlossen.

Im erwähnten ÜG II werden nur die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz ersetzt, nicht der Umsatz.

Hast du dazu was schriftlich?
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Conner30 schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Vorsicht: die SZ spricht hier von einem "geplanten" Überbrückungsgeld III, das mit Mitteln des bereits existierenden, aber kaum genutzten ÜG II bestritten werden soll. Die Sache ist also noch nicht beschlossen.

Im erwähnten ÜG II werden nur die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz ersetzt, nicht der Umsatz.

Hast du dazu was schriftlich?

Ja, ein Schreiben meines Steuerberaters.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Landroval schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  


Nein. Soweit ich das weiß, stimmt das nicht.
Es werden lediglich die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz übernommen - abhängig vom Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr. Die entgangenen Einnahmen, sprich: Gewinne werden nicht ersetzt.

Die zwei Jungs die du zitierst meine meiner Meinung nach nicht das ÜGII. Das gibt es ja schon. Sie meinen schon die 70-75 % auf die Einbußen. Was aber ja noch nicht beschlossen ist.
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Conner30 schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Landroval schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Wenn tatsächlich Betriebe mit Entschädigungen 70-75 % von dem bekommen sollen, was Sie im Vorjahresmonat erwirtschaftet haben, wäre das dann nicht für viele sogar ein besserer Monat, als ohne Lockdown mit den aktuellen Begrenzungen?        


Ja, davon würde ich auch ausgehen. Merkwürdig, falls das stimmen sollte. Wäre zwar toll für die Betroffenen, erscheint mir aber etwas unfair. Man könnte sich doch auch am Vormonat orientieren, um die aktuelle Situation zu reflektieren (z. B. 90-95% vom Vommonat)!? Was das in absoluten Zahlen ausmachen würde, weiss ich nicht, vermutlich ihandelt es sich im Verhältnis zum Gesamtvolumen um eine eher unwesentliche Summe.  


Nein. Soweit ich das weiß, stimmt das nicht.
Es werden lediglich die fixen Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz übernommen - abhängig vom Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr. Die entgangenen Einnahmen, sprich: Gewinne werden nicht ersetzt.

Die zwei Jungs die du zitierst meine meiner Meinung nach nicht das ÜGII. Das gibt es ja schon. Sie meinen schon die 70-75 % auf die Einbußen. Was aber ja noch nicht beschlossen ist.

So recht kann ich mir das nicht vorstellen.

Ein "Unternehmerlohn" für Soloselbständige ist überfällig. Aber dass nun allen Unternehmen zwischen 70 und 75 % der Umsatzeinbußen ersetzt werden, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Aber gut, warten wir's ab.


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