Corona-Virus (Teil II)


Thread wurde von SGE_Werner am Sonntag, 20. Dezember 2020, 20:22 Uhr um 20:22 Uhr gesperrt weil:
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Hab mal zwei kleine Rechenbeispiele bzgl. Intensivpatienten.

Wir haben aktuell innerhalb einer Woche einen Anstieg von 66,4 %.
Nimmt man den für die nächsten Wochen an (die nächsten anderthalb bis zwei Wochen wird sich daran ohnehin nix ändern) , dann sieht das so aus:

21.10.2020 … 943
22.10.2020 … 1.030
23.10.2020 … 1.121
24.10.2020 … 1.203
25.10.2020 … 1.296
26.10.2020 … 1.362
27.10.2020 … 1.470
28.10.2020 … 1.569
29.10.2020 … 1.714
30.10.2020 … 1.865
31.10.2020 … 2.002
01.11.2020 … 2.157
02.11.2020 … 2.266
03.11.2020 … 2.446
04.11.2020 … 2.611
05.11.2020 … 2.852
06.11.2020 … 3.104
07.11.2020 … 3.331
08.11.2020 … 3.588
09.11.2020 … 3.771
10.11.2020 … 4.070
11.11.2020 … 4.344
12.11.2020 … 4.746
13.11.2020 … 5.165
14.11.2020 … 5.543
15.11.2020 … 5.971
16.11.2020 … 6.275
17.11.2020 … 6.773
18.11.2020 … 7.229
19.11.2020 … 7.897
20.11.2020 … 8.594
21.11.2020 … 9.223
22.11.2020 … 9.936
23.11.2020 … 10.442
24.11.2020 … 11.270
25.11.2020 … 12.029
26.11.2020 … 13.140
27.11.2020 … 14.301
28.11.2020 … 15.347
29.11.2020 … 16.534
30.11.2020 … 17.376

Geht man davon aus, dass ca. 10 Tage nach dem Teil-Lockdown am 2. November die ersten Auswirkungen auf die Intensivpatientenzahlen zu sehen sind und sich das Plus abschwächt und dann ca. 4 Wochen später langsam ins Minus übergeht (ähnlich wie im Frühjahr) , dann sähe das schätzungsweise so aus:

21.10.2020 … 943
22.10.2020 … 1.030
23.10.2020 … 1.121
24.10.2020 … 1.203
25.10.2020 … 1.296
26.10.2020 … 1.362
27.10.2020 … 1.470
28.10.2020 … 1.569
29.10.2020 … 1.714
30.10.2020 … 1.865
31.10.2020 … 2.002
01.11.2020 … 2.157
02.11.2020 … 2.266
03.11.2020 … 2.446
04.11.2020 … 2.611
05.11.2020 … 2.852
06.11.2020 … 3.104
07.11.2020 … 3.331
08.11.2020 … 3.588
09.11.2020 … 3.771
10.11.2020 … 4.070
11.11.2020 … 4.344
12.11.2020 … 4.563
13.11.2020 … 4.811
14.11.2020 … 4.996
15.11.2020 … 5.203
16.11.2020 … 5.280
17.11.2020 … 5.495
18.11.2020 … 5.648
19.11.2020 … 5.932
20.11.2020 … 6.198
21.11.2020 … 6.374
22.11.2020 … 6.568
23.11.2020 … 6.589
24.11.2020 … 6.773
25.11.2020 … 6.868
26.11.2020 … 7.107
27.11.2020 … 7.305
28.11.2020 … 7.379
29.11.2020 … 7.452
30.11.2020 … 7.310

Das ist natürlich ne sehr grobe Schätzung und eher eine Spielerei. Aber soll verdeutlichen, welche Unterschiede das ausmachen kann.

Ach ja, die Kapazität an Intensivbetten (ohne Reserve) liegt bei ca. 10.000 für Corona-Patienten, wenn nicht anderweitig Menschen aus den Intensivstationen rausgehalten werden.

Was praktisch nicht mehr zu verhindern sein wird, sind im Schnitt dreistellige Todeszahlen am Tag. Einzig die Frage, ob wir am Höhepunkt dieser Welle bei 120, 200, 300 oder 500 am Tag liegen, das liegt dann an allen.
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Hab mal zwei kleine Rechenbeispiele bzgl. Intensivpatienten.

Wir haben aktuell innerhalb einer Woche einen Anstieg von 66,4 %.
Nimmt man den für die nächsten Wochen an (die nächsten anderthalb bis zwei Wochen wird sich daran ohnehin nix ändern) , dann sieht das so aus:

21.10.2020 … 943
22.10.2020 … 1.030
23.10.2020 … 1.121
24.10.2020 … 1.203
25.10.2020 … 1.296
26.10.2020 … 1.362
27.10.2020 … 1.470
28.10.2020 … 1.569
29.10.2020 … 1.714
30.10.2020 … 1.865
31.10.2020 … 2.002
01.11.2020 … 2.157
02.11.2020 … 2.266
03.11.2020 … 2.446
04.11.2020 … 2.611
05.11.2020 … 2.852
06.11.2020 … 3.104
07.11.2020 … 3.331
08.11.2020 … 3.588
09.11.2020 … 3.771
10.11.2020 … 4.070
11.11.2020 … 4.344
12.11.2020 … 4.746
13.11.2020 … 5.165
14.11.2020 … 5.543
15.11.2020 … 5.971
16.11.2020 … 6.275
17.11.2020 … 6.773
18.11.2020 … 7.229
19.11.2020 … 7.897
20.11.2020 … 8.594
21.11.2020 … 9.223
22.11.2020 … 9.936
23.11.2020 … 10.442
24.11.2020 … 11.270
25.11.2020 … 12.029
26.11.2020 … 13.140
27.11.2020 … 14.301
28.11.2020 … 15.347
29.11.2020 … 16.534
30.11.2020 … 17.376

Geht man davon aus, dass ca. 10 Tage nach dem Teil-Lockdown am 2. November die ersten Auswirkungen auf die Intensivpatientenzahlen zu sehen sind und sich das Plus abschwächt und dann ca. 4 Wochen später langsam ins Minus übergeht (ähnlich wie im Frühjahr) , dann sähe das schätzungsweise so aus:

21.10.2020 … 943
22.10.2020 … 1.030
23.10.2020 … 1.121
24.10.2020 … 1.203
25.10.2020 … 1.296
26.10.2020 … 1.362
27.10.2020 … 1.470
28.10.2020 … 1.569
29.10.2020 … 1.714
30.10.2020 … 1.865
31.10.2020 … 2.002
01.11.2020 … 2.157
02.11.2020 … 2.266
03.11.2020 … 2.446
04.11.2020 … 2.611
05.11.2020 … 2.852
06.11.2020 … 3.104
07.11.2020 … 3.331
08.11.2020 … 3.588
09.11.2020 … 3.771
10.11.2020 … 4.070
11.11.2020 … 4.344
12.11.2020 … 4.563
13.11.2020 … 4.811
14.11.2020 … 4.996
15.11.2020 … 5.203
16.11.2020 … 5.280
17.11.2020 … 5.495
18.11.2020 … 5.648
19.11.2020 … 5.932
20.11.2020 … 6.198
21.11.2020 … 6.374
22.11.2020 … 6.568
23.11.2020 … 6.589
24.11.2020 … 6.773
25.11.2020 … 6.868
26.11.2020 … 7.107
27.11.2020 … 7.305
28.11.2020 … 7.379
29.11.2020 … 7.452
30.11.2020 … 7.310

Das ist natürlich ne sehr grobe Schätzung und eher eine Spielerei. Aber soll verdeutlichen, welche Unterschiede das ausmachen kann.

Ach ja, die Kapazität an Intensivbetten (ohne Reserve) liegt bei ca. 10.000 für Corona-Patienten, wenn nicht anderweitig Menschen aus den Intensivstationen rausgehalten werden.

Was praktisch nicht mehr zu verhindern sein wird, sind im Schnitt dreistellige Todeszahlen am Tag. Einzig die Frage, ob wir am Höhepunkt dieser Welle bei 120, 200, 300 oder 500 am Tag liegen, das liegt dann an allen.
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Danke Werner.

Trotzdem muss ich wieder darauf hinweisen, dass die Zahl der Betten nicht das Problem ist. Es fehlen Intensivpflegekräfte an allen Ecken und Enden. In manchen Kliniken ist man bereits jetzt kaum mehr in der Lage, Coronapatienten aufzunehmen, obwohl noch Intensivbetten inkl. Beatmungsgeräten frei wären.
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Danke Werner.

Trotzdem muss ich wieder darauf hinweisen, dass die Zahl der Betten nicht das Problem ist. Es fehlen Intensivpflegekräfte an allen Ecken und Enden. In manchen Kliniken ist man bereits jetzt kaum mehr in der Lage, Coronapatienten aufzunehmen, obwohl noch Intensivbetten inkl. Beatmungsgeräten frei wären.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Trotzdem muss ich wieder darauf hinweisen, dass die Zahl der Betten nicht das Problem ist. Es fehlen Intensivpflegekräfte an allen Ecken und Enden


Weiß ich, das kann man aber zahlenmäßig kaum beziffern. Ein Bett ist halt einfacher zu zählen. Ich habe extra die Reserve nicht benannt, um nicht einen zu hohen Eindruck zu erwecken. Daher bin ich mal bei der Marke von 10.000 geblieben. Ich denke bis 5.000 sollte es wohl eher keine Probleme geben, zumindest dann, wenn man gut verteilt. Ist dann leider so, dass ein Patient 50 km vom Heimatort entfernt liegt.
Klar ist, würden wir noch bis Ende nächster Woche warten, würden wir die Marke von 10.000 belegten Intensivbetten vermutlich reißen, egal was wir dann noch machen.
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Danke Werner.

Trotzdem muss ich wieder darauf hinweisen, dass die Zahl der Betten nicht das Problem ist. Es fehlen Intensivpflegekräfte an allen Ecken und Enden. In manchen Kliniken ist man bereits jetzt kaum mehr in der Lage, Coronapatienten aufzunehmen, obwohl noch Intensivbetten inkl. Beatmungsgeräten frei wären.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Danke Werner.

Trotzdem muss ich wieder darauf hinweisen, dass die Zahl der Betten nicht das Problem ist. Es fehlen Intensivpflegekräfte an allen Ecken und Enden. In manchen Kliniken ist man bereits jetzt kaum mehr in der Lage, Coronapatienten aufzunehmen, obwohl noch Intensivbetten inkl. Beatmungsgeräten frei wären.

Da hast du vollkommen recht. Vielleicht sollte man mal nachdenken, wie bei der Bundeswehr, bei Pflegekräften, eine Reserve einzuführen.Auf freiwilliger Basis versteht sich.
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Hab mal zwei kleine Rechenbeispiele bzgl. Intensivpatienten.

Wir haben aktuell innerhalb einer Woche einen Anstieg von 66,4 %.
Nimmt man den für die nächsten Wochen an (die nächsten anderthalb bis zwei Wochen wird sich daran ohnehin nix ändern) , dann sieht das so aus:

21.10.2020 … 943
22.10.2020 … 1.030
23.10.2020 … 1.121
24.10.2020 … 1.203
25.10.2020 … 1.296
26.10.2020 … 1.362
27.10.2020 … 1.470
28.10.2020 … 1.569
29.10.2020 … 1.714
30.10.2020 … 1.865
31.10.2020 … 2.002
01.11.2020 … 2.157
02.11.2020 … 2.266
03.11.2020 … 2.446
04.11.2020 … 2.611
05.11.2020 … 2.852
06.11.2020 … 3.104
07.11.2020 … 3.331
08.11.2020 … 3.588
09.11.2020 … 3.771
10.11.2020 … 4.070
11.11.2020 … 4.344
12.11.2020 … 4.746
13.11.2020 … 5.165
14.11.2020 … 5.543
15.11.2020 … 5.971
16.11.2020 … 6.275
17.11.2020 … 6.773
18.11.2020 … 7.229
19.11.2020 … 7.897
20.11.2020 … 8.594
21.11.2020 … 9.223
22.11.2020 … 9.936
23.11.2020 … 10.442
24.11.2020 … 11.270
25.11.2020 … 12.029
26.11.2020 … 13.140
27.11.2020 … 14.301
28.11.2020 … 15.347
29.11.2020 … 16.534
30.11.2020 … 17.376

Geht man davon aus, dass ca. 10 Tage nach dem Teil-Lockdown am 2. November die ersten Auswirkungen auf die Intensivpatientenzahlen zu sehen sind und sich das Plus abschwächt und dann ca. 4 Wochen später langsam ins Minus übergeht (ähnlich wie im Frühjahr) , dann sähe das schätzungsweise so aus:

21.10.2020 … 943
22.10.2020 … 1.030
23.10.2020 … 1.121
24.10.2020 … 1.203
25.10.2020 … 1.296
26.10.2020 … 1.362
27.10.2020 … 1.470
28.10.2020 … 1.569
29.10.2020 … 1.714
30.10.2020 … 1.865
31.10.2020 … 2.002
01.11.2020 … 2.157
02.11.2020 … 2.266
03.11.2020 … 2.446
04.11.2020 … 2.611
05.11.2020 … 2.852
06.11.2020 … 3.104
07.11.2020 … 3.331
08.11.2020 … 3.588
09.11.2020 … 3.771
10.11.2020 … 4.070
11.11.2020 … 4.344
12.11.2020 … 4.563
13.11.2020 … 4.811
14.11.2020 … 4.996
15.11.2020 … 5.203
16.11.2020 … 5.280
17.11.2020 … 5.495
18.11.2020 … 5.648
19.11.2020 … 5.932
20.11.2020 … 6.198
21.11.2020 … 6.374
22.11.2020 … 6.568
23.11.2020 … 6.589
24.11.2020 … 6.773
25.11.2020 … 6.868
26.11.2020 … 7.107
27.11.2020 … 7.305
28.11.2020 … 7.379
29.11.2020 … 7.452
30.11.2020 … 7.310

Das ist natürlich ne sehr grobe Schätzung und eher eine Spielerei. Aber soll verdeutlichen, welche Unterschiede das ausmachen kann.

Ach ja, die Kapazität an Intensivbetten (ohne Reserve) liegt bei ca. 10.000 für Corona-Patienten, wenn nicht anderweitig Menschen aus den Intensivstationen rausgehalten werden.

Was praktisch nicht mehr zu verhindern sein wird, sind im Schnitt dreistellige Todeszahlen am Tag. Einzig die Frage, ob wir am Höhepunkt dieser Welle bei 120, 200, 300 oder 500 am Tag liegen, das liegt dann an allen.
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SGE_Werner schrieb:

Wir haben aktuell innerhalb einer Woche einen Anstieg von 66,4 %.


Hierzu ne Verständnisfrage meinerseits. Dieser jetzt schon merkliche Anstieg an Covid-Intensivpatienten macht sich, sofern ich das DIVI-Intendivregister richtig deute, nicht wirklich in der Gesamtanzahl der belegten Betten bemerkbar. Sprich diese Zahl ist seit Sommer etwa konstant.

Gibt es hierfür ne Erklärung oder ne Idee, woran das liegen könnte?
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SGE_Werner schrieb:

Wir haben aktuell innerhalb einer Woche einen Anstieg von 66,4 %.


Hierzu ne Verständnisfrage meinerseits. Dieser jetzt schon merkliche Anstieg an Covid-Intensivpatienten macht sich, sofern ich das DIVI-Intendivregister richtig deute, nicht wirklich in der Gesamtanzahl der belegten Betten bemerkbar. Sprich diese Zahl ist seit Sommer etwa konstant.

Gibt es hierfür ne Erklärung oder ne Idee, woran das liegen könnte?
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derjens schrieb:

Gibt es hierfür ne Erklärung oder ne Idee, woran das liegen könnte?                                              


Recht einfach... Da gibt es immer Schwankungen und zum anderen gehe ich mal davon aus, dass 5 % Anteil Covid-Patienten an den Betten insgesamt noch keine signifikanten Auswirkungen haben kann.
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SGE_Werner schrieb:

Wir haben aktuell innerhalb einer Woche einen Anstieg von 66,4 %.


Hierzu ne Verständnisfrage meinerseits. Dieser jetzt schon merkliche Anstieg an Covid-Intensivpatienten macht sich, sofern ich das DIVI-Intendivregister richtig deute, nicht wirklich in der Gesamtanzahl der belegten Betten bemerkbar. Sprich diese Zahl ist seit Sommer etwa konstant.

Gibt es hierfür ne Erklärung oder ne Idee, woran das liegen könnte?
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Vielleicht hat man - wie im Frühjahr - bereits in der Vorplanung nicht dringend notwendige OPs etc. verschoben. Oft geschah das damals ja auch von den Patienten aus, die Angst vor einer Ansteckung im KH hatten. Vielleicht ist es jetzt wieder so.
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Vielleicht hat man - wie im Frühjahr - bereits in der Vorplanung nicht dringend notwendige OPs etc. verschoben. Oft geschah das damals ja auch von den Patienten aus, die Angst vor einer Ansteckung im KH hatten. Vielleicht ist es jetzt wieder so.
#
Danke für die Erklärungen bzw. Ideen!
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WuerzburgerAdler schrieb:

Danke Werner.

Trotzdem muss ich wieder darauf hinweisen, dass die Zahl der Betten nicht das Problem ist. Es fehlen Intensivpflegekräfte an allen Ecken und Enden. In manchen Kliniken ist man bereits jetzt kaum mehr in der Lage, Coronapatienten aufzunehmen, obwohl noch Intensivbetten inkl. Beatmungsgeräten frei wären.

Da hast du vollkommen recht. Vielleicht sollte man mal nachdenken, wie bei der Bundeswehr, bei Pflegekräften, eine Reserve einzuführen.Auf freiwilliger Basis versteht sich.
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Conner30 schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Danke Werner.

Trotzdem muss ich wieder darauf hinweisen, dass die Zahl der Betten nicht das Problem ist. Es fehlen Intensivpflegekräfte an allen Ecken und Enden. In manchen Kliniken ist man bereits jetzt kaum mehr in der Lage, Coronapatienten aufzunehmen, obwohl noch Intensivbetten inkl. Beatmungsgeräten frei wären.

Da hast du vollkommen recht. Vielleicht sollte man mal nachdenken, wie bei der Bundeswehr, bei Pflegekräften, eine Reserve einzuführen.Auf freiwilliger Basis versteht sich.        

Meine Meinung:
Für die Zukunft ist das sicher eine sehr gute Idee. Bis zur nächsten Pandemie könnte man das echt hinbekommen haben.

Meine Vermutung:
Leider wird dieser sehr spezielle Fachkrätemangel, sehr schnell vergessen werden, wenn die Krise erstmal gemeistert wurde. Es wird dann primär um den Wiederaufbau der Wirtschaft (und dann um den Schuldenabbau gehen).    
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Die Coronaregeln finde ich erstmal nicht schlimm. Es war klar, das was passieren muss. Die Zahlen steigen viel zu arg.

Ob das jetzt die Gastro (nach dem bekannten pauschalisierungsprinzip, wies mir oft vorgeworfen wird) wirklich daran schuld ist, das wage ich zu bezweifeln. Ich würde da eher unterscheiden zwischen Restaurant und Bars. In letzterem wird eben viel mehr Alkohol konsumiert, die Leute sitzen oft mit fremden zusammen. Finde ich ne schwierige Kiste.

Ansonsten finde ich es nicht sinnvoll, Inlandsreisen zu verbieten, während ich auch einfach in ein Hotspotgebiet im Ausland reisen darf, 48 Stunden vor wiedereinreise einen Test mache, und dann hier komplett ohne Quarantäne rummlaufen darf. Zumindest in Bayern ist diese Regel aktuell (noch) so.

Zum Thema Schulen muss man auch sagen: An Berufsschulen stehen die Leute in den Pausen auch zusammen. Drin wird Maske getragen, draußen nicht. Schon witzig irgendwie. In anderen Schulen genau die selbe Leier. Ich weiß nicht, was da so viel besser ist, bei teilweise 30 Menschen in einer Klasse.

Ich warts erstmal ab.
#
Adlerdenis schrieb:

Lauterbach fordert jetzt Kontrollen von Privatwohnungen:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article218800984/Corona-Regeln-Lauterbach-fordert-Kontrollen-in-Privatwohnungen.html

Das wird seine große Beliebtheit in der Bevölkerung wohl nochmal auf ein ganz neues Niveau heben




Ich finde Lauterbach "als Typ" einfach super. Heute Abend wird er, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wieder einmal bei Lanz sein. Sicher werden seine Einschätzungen zum Thema "nationaler Notstand" ausführlich behandelt werden. Ich bin gespannt, was bis dahin noch an Neuigkeiten hinzukommen wird.

Da Lauterbach meistens recht dratische Massnahmen fordert, stehen meine geschäftlichen Interessen sehr häufig im Gegensatz dazu. Trotzdem muss ich ihm oft recht geben. Eine blöde Situation ...
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Landroval schrieb:

Da Lauterbach meistens recht dratische Massnahmen fordert, stehen meine geschäftlichen Interessen sehr häufig im Gegensatz dazu. Trotzdem muss ich ihm oft recht geben. Eine blöde Situation ...

Wenn jeder so vernünftig und differenziert an die Sache heranginge, gäbe es deutlich weniger Probleme.
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anno-nym schrieb:

Ein anderer Freund, der ein Hotel mit Restaurant betreibt, sieht es ähnlich aus. Weniger Gäste, hohe Investitionen und die Ungewissheit wie das ganze weiter geht. Selbst das RKI sagt das ein Restaurantbesuch nicht zum Infektionsgeschehen beiträgt.

Man kann das den Leuten doch nicht mehr erklären. Statt sich immer was neues einfallen zu lassen, sollte man das unterbinden was die Infektionszahlen nach oben treibt.


Die Schwierigkeit ist, dass es den einen Treiber der Pandemie nicht gibt.

Ein nicht unerheblicher Anteil der Infektionen findet in der Familie und den Freundeskreisen statt, Freundeskreise kann man einschraenken oder die Anzahl reduzieren, das wird auch schon gemacht, Familien kann man auf die Kernfamilie reduzieren (in gewissen Grenzen).

Aber irgendwoher kommen die Infektionen auch in die Familien und Freundeskreise, das ist Arbeit, Schulen, Kindergaerten, Kneipen, private Feiern und und und mit sicher unterschiedlicher Wichtung.

Jeder traegt seinen Anteil zur Pandemie in unterschiedlicher Gruppenwichtung und dann innerhalb der Gruppen natuerlich nochmal individuell unterschiedlich.

Ich hatte vor einigen Tagen das Schweizer Konzept geteilt, das nicht so harte Massnahmen, wie der circuit breaker vorsieht, den die deutsche Regierung aktuell plant. Nun ist uns die Schweiz aktuell voraus, d.h. moeglicherweise waere eine Moeglichkeit sich das Schweizer Konzept als Vorbild zu nehmen.

Allerdings laeuft uns auch die Zeit davon, wir haben die Wochen und Monate der ueber den Sommer verbracht darueber zu diskutieren, was den Buergern wo zugemutet werden kann. Wir haben es versaeumt Plaene zu erarbeiten, Schulen auszustatten und und und. Das war die Zeit, in der man indiviueller haette planen koennen, aber auch zu diesem Zeitpunkt hat sich schon jede Fraktion gewehrt, die potentiell haette betroffen sein koennen, dass es den Untergang der Gesellschaft bedeuten wuerde, wenn gerade sie durch Praeventionsmassnahmen betroffen waere.

Ich befuerchte, dass wir aktuell an einem Stand sind, an dem wir nicht mehr die Zeit haben, fein ausgewogene Massnahmen zu erarbeiten, jeder Tag Verschleppung bedeutet einen weiteren exponentiellen Anstieg der Zahlen und auch eine Vernichtung von Existenzen, aber auf eine andere Art.

Ich hoffe, dass die Regierung einen Weg findet, die Menschen unbuerokratische zu unterstuetzen und ich hoffe, dass die Betriebe vernuenftig genug sind, nicht eine Klagewelle gegen Massnahmen anzuzetteln, denn dann bleibt zu befuerchten, dass ein folgender Lockdown intensiver und laenger werden muss und neben mehr wirtschaftlichen existenzen auch mehr physische Existenzen (sprich Menschenleben) vernichtet werden.
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Xaver08 schrieb:

Ich hatte vor einigen Tagen das Schweizer Konzept geteilt, das nicht so harte Massnahmen, wie der circuit breaker vorsieht, den die deutsche Regierung aktuell plant. Nun ist uns die Schweiz aktuell voraus, d.h. moeglicherweise waere eine Moeglichkeit sich das Schweizer Konzept als Vorbild zu nehmen.

Allerdings laeuft uns auch die Zeit davon, wir haben die Wochen und Monate der ueber den Sommer verbracht darueber zu diskutieren, was den Buergern wo zugemutet werden kann. Wir haben es versaeumt Plaene zu erarbeiten, Schulen auszustatten und und und. Das war die Zeit, in der man indiviueller haette planen koennen, aber auch zu diesem Zeitpunkt hat sich schon jede Fraktion gewehrt, die potentiell haette betroffen sein koennen, dass es den Untergang der Gesellschaft bedeuten wuerde, wenn gerade sie durch Praeventionsmassnahmen betroffen waere.

Das von Dir vorgestellte Schweizer Konzept ist kein Hexenwerk und hätte über den Sommer hervorragend ausgearbeitet und kommuniziert werden können.
Es drängt sich wirklich der Eindruck auf, dass "die Politik" völlig überrascht davon sind, dass jetzt Dinge beschlossen werden müssen.
Sie hatten Monate Zeit einen gestaffelten Maßnahmenplan auszuarbeiten und sanft einzumassieren und haben es komplett verpennt. Mich kotzt das wirklich an.

Persönlich bin ich übrigens kaum betroffen. Wegen eines Bänderrisses kann ich die nächsten Wochen meinen Hobbies ohnehin nicht nachkommen und für meine Kinder wird es aufgrund der individuellen Situation erträglich sein.


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Xaver08 schrieb:

Ich hatte vor einigen Tagen das Schweizer Konzept geteilt, das nicht so harte Massnahmen, wie der circuit breaker vorsieht, den die deutsche Regierung aktuell plant. Nun ist uns die Schweiz aktuell voraus, d.h. moeglicherweise waere eine Moeglichkeit sich das Schweizer Konzept als Vorbild zu nehmen.

Allerdings laeuft uns auch die Zeit davon, wir haben die Wochen und Monate der ueber den Sommer verbracht darueber zu diskutieren, was den Buergern wo zugemutet werden kann. Wir haben es versaeumt Plaene zu erarbeiten, Schulen auszustatten und und und. Das war die Zeit, in der man indiviueller haette planen koennen, aber auch zu diesem Zeitpunkt hat sich schon jede Fraktion gewehrt, die potentiell haette betroffen sein koennen, dass es den Untergang der Gesellschaft bedeuten wuerde, wenn gerade sie durch Praeventionsmassnahmen betroffen waere.

Das von Dir vorgestellte Schweizer Konzept ist kein Hexenwerk und hätte über den Sommer hervorragend ausgearbeitet und kommuniziert werden können.
Es drängt sich wirklich der Eindruck auf, dass "die Politik" völlig überrascht davon sind, dass jetzt Dinge beschlossen werden müssen.
Sie hatten Monate Zeit einen gestaffelten Maßnahmenplan auszuarbeiten und sanft einzumassieren und haben es komplett verpennt. Mich kotzt das wirklich an.

Persönlich bin ich übrigens kaum betroffen. Wegen eines Bänderrisses kann ich die nächsten Wochen meinen Hobbies ohnehin nicht nachkommen und für meine Kinder wird es aufgrund der individuellen Situation erträglich sein.


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tut mir leid wegen des baenderrisses und wuensche dir gute genesung.

ich erinnere mich, dass du geschrieben hattest, dass deine kinder vom digitalen homeschooling eher profitiert hatten.
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Die Coronaregeln finde ich erstmal nicht schlimm. Es war klar, das was passieren muss. Die Zahlen steigen viel zu arg.

Ob das jetzt die Gastro (nach dem bekannten pauschalisierungsprinzip, wies mir oft vorgeworfen wird) wirklich daran schuld ist, das wage ich zu bezweifeln. Ich würde da eher unterscheiden zwischen Restaurant und Bars. In letzterem wird eben viel mehr Alkohol konsumiert, die Leute sitzen oft mit fremden zusammen. Finde ich ne schwierige Kiste.

Ansonsten finde ich es nicht sinnvoll, Inlandsreisen zu verbieten, während ich auch einfach in ein Hotspotgebiet im Ausland reisen darf, 48 Stunden vor wiedereinreise einen Test mache, und dann hier komplett ohne Quarantäne rummlaufen darf. Zumindest in Bayern ist diese Regel aktuell (noch) so.

Zum Thema Schulen muss man auch sagen: An Berufsschulen stehen die Leute in den Pausen auch zusammen. Drin wird Maske getragen, draußen nicht. Schon witzig irgendwie. In anderen Schulen genau die selbe Leier. Ich weiß nicht, was da so viel besser ist, bei teilweise 30 Menschen in einer Klasse.

Ich warts erstmal ab.
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Ja, wie gesagt, wenn die Zahlen sich weiter so entwickeln, muss man auch wieder über die Schließung der Schulen nachdenken. Mir ist klar, dass das aus mehreren Gründen problematisch ist, aber spätestens nach dem ersten bekannten Superspreader-Vorfall in einer Schule wird das Thema eh aufkommen.
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Zum guten Teil dürften die aktuellen Probleme damit zusammenhängen, dass nun in der kälteren Jahreszeit sich Leben, auch soziales, mehr in Innenräumen abspielt. Mag auch sein, dass das Virus, das ja Kälte mag, in Herbst und Winter von sich aus aktiver ist; und die Immunsysteme gestresster.

Dennoch: nochmals ganz herzlichen Dank an all jene Vollpfosten in Berlin und anderswo, deren Ignoranz, Egoismus und Verdrängungslust wir diese zweite Welle in solchem Ausmaß nicht unerheblich mit verdanken. Die Bevölkerung in ihrer ganzen Breite wird es ihnen zu danken wissen.
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Brodowin schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Meine Chefin war heute Morgen schon kurz vorm Amok, weil laut Plan die Fittis zugemacht werden. Ehrlich gesagt fehlt mir da auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis, wenn ein Fitnessstudio ein gutes Konzept hat und Kurse etc. absagt und nur Geräte-Training machen lässt.


Wie gesagt, ich glaube hier geht es, wie bei der Gastronomie, dem Amateursport etc. gar nicht darum, ob jetzt bei X oder Y man sich anstecken kann. Es geht darum den Leuten so wenig wie möglich Anreiz zu schaffen was anderes nach der Arbeit zu machen, als nach hause zu gehen (wenn die nicht ebenfalls bestenfalls von zu Hause erledigt wird)

Ja, so sehe ich das auch. Und wenn man sich z.B. entscheidet, den Bildungs- und Betreuungssektor weiter laufen zu lassen, dann müssen andere Bereich umso konsequenter beschränkt werden, wenn Kontaktreduzierung das Ziel ist.  


Wenn die Idee dahinter ist wenig Anreiz zu schaffen raus zu gehen, frage ich mich wieso man nicht auch z.B Bekleidungs oder Schuhgeschäfte schließt?

Vielleicht denke ich nicht weit genug aber wenn wir von einer "sich anbahnenden Katastrophe" sprechen, muss ich jetzt auch nicht shoppen gehen. Wenn man das ganze mit Vorlauf macht hat man da auch noch Zeit sich einzudecken inkl. Internethandel.

Muss das Fahrradgeschäft offen bleiben? Der Friseur? Muss ich jetzt einen Flug buchen wenn ich weiß von Tag x bis y beginnt ein Lockdown(light)? Unaufschiebare Dinge ausgenommen.

Aber natürlich steht die Gastronomie wieder mit ganz oben auf der Liste. Wie in dem hier genannten Beispiel mit dem Fitnessstudios kann ich es einfach nicht verstehen.

Gute Hygienekonzepte, Kontaktformular, Abstände möglich, Maskenpflicht außerhalb des Tisches.

Weitere Optionen wären weitere Kontaktbeschränkungen wie z.B nur noch zu Zweit oder ein Aushalt, Zeitfenster beim Aufenthalt und vielleicht noch andere Dinge und dies kann man sich auch für andere Bereiche erarbeiten.

Ich kann verstehen das die Zeit knapp wird und gehandelt werden muss. Spätestens nach dem wohl möglichen Lockdown müssen andere Mechanismen her. Ich sehe hier kein Allheilmittel.

Ich könnte noch so viel mehr schreiben wie den Besuchsverbot im Pflegeheim über Monate im Frühjahr und jetzt vor 3 Wochen der mir Zeit mit meinen Papa gekostet hat. Über Besuchsverbote im Krankenhäusern wodurch ich meinen Papa 1 Stunde gesehen habe in 10 Tagen und jetzt ist er von mir gegangen.....

Kann gut sein das ich mit der Gastronomie und Angehörigen-Brille auf diese Situation schaue aber man muss den Menschen auch ein Ventil gehen.

Aufstehen, arbeiten gehen oder wohl bald auch das nicht mehr, Zuhause bleiben, schlafen gehen. Als Allein lebender wirklich mehr als bescheiden.
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P.B-89 schrieb:

Ich könnte noch so viel mehr schreiben wie den Besuchsverbot im Pflegeheim über Monate im Frühjahr und jetzt vor 3 Wochen der mir Zeit mit meinen Papa gekostet hat. Über Besuchsverbote im Krankenhäusern wodurch ich meinen Papa 1 Stunde gesehen habe in 10 Tagen und jetzt ist er von mir gegangen.....


Schrecklich. Mein Beileid.
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Xaver08 schrieb:

Ich hatte vor einigen Tagen das Schweizer Konzept geteilt, das nicht so harte Massnahmen, wie der circuit breaker vorsieht, den die deutsche Regierung aktuell plant. Nun ist uns die Schweiz aktuell voraus, d.h. moeglicherweise waere eine Moeglichkeit sich das Schweizer Konzept als Vorbild zu nehmen.

Allerdings laeuft uns auch die Zeit davon, wir haben die Wochen und Monate der ueber den Sommer verbracht darueber zu diskutieren, was den Buergern wo zugemutet werden kann. Wir haben es versaeumt Plaene zu erarbeiten, Schulen auszustatten und und und. Das war die Zeit, in der man indiviueller haette planen koennen, aber auch zu diesem Zeitpunkt hat sich schon jede Fraktion gewehrt, die potentiell haette betroffen sein koennen, dass es den Untergang der Gesellschaft bedeuten wuerde, wenn gerade sie durch Praeventionsmassnahmen betroffen waere.

Das von Dir vorgestellte Schweizer Konzept ist kein Hexenwerk und hätte über den Sommer hervorragend ausgearbeitet und kommuniziert werden können.
Es drängt sich wirklich der Eindruck auf, dass "die Politik" völlig überrascht davon sind, dass jetzt Dinge beschlossen werden müssen.
Sie hatten Monate Zeit einen gestaffelten Maßnahmenplan auszuarbeiten und sanft einzumassieren und haben es komplett verpennt. Mich kotzt das wirklich an.

Persönlich bin ich übrigens kaum betroffen. Wegen eines Bänderrisses kann ich die nächsten Wochen meinen Hobbies ohnehin nicht nachkommen und für meine Kinder wird es aufgrund der individuellen Situation erträglich sein.


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Luzbert schrieb:

Es drängt sich wirklich der Eindruck auf, dass "die Politik" völlig überrascht davon sind, dass jetzt Dinge beschlossen werden müssen.
Sie hatten Monate Zeit einen gestaffelten Maßnahmenplan auszuarbeiten und sanft einzumassieren und haben es komplett verpennt. Mich kotzt das wirklich an.



Ja seh ich auch so. Wie ein taumelnder alter Tanker. Schade das man den Sommer nicht genutzt hat.

Grundsätzlich ist der Teil-Lockdown ja ok, man hat nicht den ganz harten Hammer ausgepackt, dennoch sind das für viele Einschnitte und vor allem Arschtritte (z.b. für die Gastronomie), die sich wahrscheinlich noch zweimal wiederholen werden. Im Laufe des Dezember werden die Infektionen vermutlich  wieder steigen, d.h. im Januar können wir mit einem weiteren Teil-Lockdown rechnen, im März/April dann wahrscheinlich nochmal.
Keine langfristige Strategie, nur kurzfristiges Reagieren.

Wenn die den darauffolgenden Sommer 2021 abermals verpennen werde ich zum Hildmann. Oder zum Berthold.
Noch kann ich das alles zähneknirschend akzeptieren...

P.S.: Gottesdienste bleiben erlaubt. Interessant.
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Die Coronaregeln finde ich erstmal nicht schlimm. Es war klar, das was passieren muss. Die Zahlen steigen viel zu arg.

Ob das jetzt die Gastro (nach dem bekannten pauschalisierungsprinzip, wies mir oft vorgeworfen wird) wirklich daran schuld ist, das wage ich zu bezweifeln. Ich würde da eher unterscheiden zwischen Restaurant und Bars. In letzterem wird eben viel mehr Alkohol konsumiert, die Leute sitzen oft mit fremden zusammen. Finde ich ne schwierige Kiste.

Ansonsten finde ich es nicht sinnvoll, Inlandsreisen zu verbieten, während ich auch einfach in ein Hotspotgebiet im Ausland reisen darf, 48 Stunden vor wiedereinreise einen Test mache, und dann hier komplett ohne Quarantäne rummlaufen darf. Zumindest in Bayern ist diese Regel aktuell (noch) so.

Zum Thema Schulen muss man auch sagen: An Berufsschulen stehen die Leute in den Pausen auch zusammen. Drin wird Maske getragen, draußen nicht. Schon witzig irgendwie. In anderen Schulen genau die selbe Leier. Ich weiß nicht, was da so viel besser ist, bei teilweise 30 Menschen in einer Klasse.

Ich warts erstmal ab.
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Jojo1994 schrieb:

Ansonsten finde ich es nicht sinnvoll, Inlandsreisen zu verbieten, während ich auch einfach in ein Hotspotgebiet im Ausland reisen darf, 48 Stunden vor wiedereinreise einen Test mache, und dann hier komplett ohne Quarantäne rummlaufen darf. Zumindest in Bayern ist diese Regel aktuell (noch) so.


Das hat sich zum Beispiel ab 09.11 auch erledigt .
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Luzbert schrieb:

Es drängt sich wirklich der Eindruck auf, dass "die Politik" völlig überrascht davon sind, dass jetzt Dinge beschlossen werden müssen.
Sie hatten Monate Zeit einen gestaffelten Maßnahmenplan auszuarbeiten und sanft einzumassieren und haben es komplett verpennt. Mich kotzt das wirklich an.



Ja seh ich auch so. Wie ein taumelnder alter Tanker. Schade das man den Sommer nicht genutzt hat.

Grundsätzlich ist der Teil-Lockdown ja ok, man hat nicht den ganz harten Hammer ausgepackt, dennoch sind das für viele Einschnitte und vor allem Arschtritte (z.b. für die Gastronomie), die sich wahrscheinlich noch zweimal wiederholen werden. Im Laufe des Dezember werden die Infektionen vermutlich  wieder steigen, d.h. im Januar können wir mit einem weiteren Teil-Lockdown rechnen, im März/April dann wahrscheinlich nochmal.
Keine langfristige Strategie, nur kurzfristiges Reagieren.

Wenn die den darauffolgenden Sommer 2021 abermals verpennen werde ich zum Hildmann. Oder zum Berthold.
Noch kann ich das alles zähneknirschend akzeptieren...

P.S.: Gottesdienste bleiben erlaubt. Interessant.
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Diegito schrieb:

Wenn die den darauffolgenden Sommer 2021 abermals verpennen werde ich zum Hildmann. Oder zum Berthold.


Man muss schon ziemlich komisch drauf sein, um sowas in so einer Situation überhaupt zu erwägen.

Diegito schrieb:

P.S.: Gottesdienste bleiben erlaubt. Interessant.


Bild Zeitung hätte sonst gemotzt.
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Luzbert schrieb:

Es drängt sich wirklich der Eindruck auf, dass "die Politik" völlig überrascht davon sind, dass jetzt Dinge beschlossen werden müssen.
Sie hatten Monate Zeit einen gestaffelten Maßnahmenplan auszuarbeiten und sanft einzumassieren und haben es komplett verpennt. Mich kotzt das wirklich an.



Ja seh ich auch so. Wie ein taumelnder alter Tanker. Schade das man den Sommer nicht genutzt hat.

Grundsätzlich ist der Teil-Lockdown ja ok, man hat nicht den ganz harten Hammer ausgepackt, dennoch sind das für viele Einschnitte und vor allem Arschtritte (z.b. für die Gastronomie), die sich wahrscheinlich noch zweimal wiederholen werden. Im Laufe des Dezember werden die Infektionen vermutlich  wieder steigen, d.h. im Januar können wir mit einem weiteren Teil-Lockdown rechnen, im März/April dann wahrscheinlich nochmal.
Keine langfristige Strategie, nur kurzfristiges Reagieren.

Wenn die den darauffolgenden Sommer 2021 abermals verpennen werde ich zum Hildmann. Oder zum Berthold.
Noch kann ich das alles zähneknirschend akzeptieren...

P.S.: Gottesdienste bleiben erlaubt. Interessant.
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Diegito schrieb:

Ja seh ich auch so. Wie ein taumelnder alter Tanker. Schade das man den Sommer nicht genutzt hat.
(...)
Wenn die den darauffolgenden Sommer 2021 abermals verpennen werde ich zum Hildmann. Oder zum Berthold.
Noch kann ich das alles zähneknirschend akzeptieren...

Puh. Darf ich dich freundlich an diesen Diskussionsverlauf im Sommer erinnern?

https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/135292?page=107

Da wurde darauf hingewiesen, dass man die Atempause im Sommer nutzen sollte, um sich auf Herbst und Winter vorzubereiten. Darauf kam von dir lapidar:

"Es ist Zeit für Optimismus statt schon wieder anzufangen darüber zu diskutieren wann die zweite Welle startet und wie schlimm es im Winter werden wird. Angst ist kein guter Ratgeber. Wir sind gut gewappnet in unserem Land und werden entsprechend reagieren wenn es schlechte Entwicklungen gibt.
Ich bin entspannter denn je."


Und jetzt willst du zum Hildmann werden? Wie passt denn das zusammen?


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