Beste Dokus aller Zeiten

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SGE_Werner schrieb:

Ich mag ja die Arte Dokus... Eine überschätzte Spezies, der Mensch...

https://www.youtube.com/watch?v=nLEtkmVUMfU

So als kleiner Tipp. Wer sich danach aufgrund Verzweiflung ob der Dummheit der Menschen oder der geringen Bedeutung von uns Menschen am liebsten umbringen möchte, hat mein vollstes Verständnis.

Das wäre jetzt mein Thema gewesen.

Schade, dass der Link inzwischen ins Leere führt.

Wie hieß der Streifen denn?
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Misanthrop schrieb:

Schade, dass der Link inzwischen ins Leere führt.



https://youtu.be/N3xjGxqKpwM

Wird immer wieder hochgeladen.

Eine überschätzte Spezies
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Misanthrop schrieb:

Schade, dass der Link inzwischen ins Leere führt.



https://youtu.be/N3xjGxqKpwM

Wird immer wieder hochgeladen.

Eine überschätzte Spezies
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Ah, klasse. Dankeschön!
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Hier eine Doku-Empfehlung. Ob es die beste Doku  aller Zeiten ist oder auch nur in die Nähe kommt, spielt in diesem Fall keine Rolle. Es war jedenfalls der einzige Film in den letzten drei Monaten, für den ich mir die Zeit genommen habe, ihn komplett anzuschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=Oq-tvCoscN0

Die Heimreise

Es geht in der NDR-Doku grob zusammengefasst um zwei Männer, die alltagssprachlich als "Geistig Behindert" bezeichnet werden. Und die beiden machen sich in dem Film auf die Suche nach den Eltern und den Wurzeln des einen von beiden. In der ganzen Geschichte äußern die beiden so viele tiefgründige, bedeutende und schlaue Sachen, dass es einem die Schuhe auszieht. Klar, man muss sich auf das Genre einlassen und ein bissi "open-minded" sein, aber dann kann man sich dem Film und der Genialität der Protagonisten nicht entziehen. Ich hab jedenfalls zwischendrin und am Ende geheult.  
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brodo schrieb:

Hier eine Doku-Empfehlung. Ob es die beste Doku  aller Zeiten ist oder auch nur in die Nähe kommt, spielt in diesem Fall keine Rolle. Es war jedenfalls der einzige Film in den letzten drei Monaten, für den ich mir die Zeit genommen habe, ihn komplett anzuschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=Oq-tvCoscN0

Die Heimreise

Es geht in der NDR-Doku grob zusammengefasst um zwei Männer, die alltagssprachlich als "Geistig Behindert" bezeichnet werden. Und die beiden machen sich in dem Film auf die Suche nach den Eltern und den Wurzeln des einen von beiden. In der ganzen Geschichte äußern die beiden so viele tiefgründige, bedeutende und schlaue Sachen, dass es einem die Schuhe auszieht. Klar, man muss sich auf das Genre einlassen und ein bissi "open-minded" sein, aber dann kann man sich dem Film und der Genialität der Protagonisten nicht entziehen. Ich hab jedenfalls zwischendrin und am Ende geheult.  



Ich muss mich nochmal dafür bedanken.
Das war zwar dramatisch und auch traurig, aber am Ende wird - wie in allen guten Filmen - alles gut.
Ich würde das tatsächlich als waschechten RoadMovie bezeichnen wollen.
Hat mir wirklich die Laune an diesem doch grässlichen Montag und der auch der letzten Zeit gehoben.
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brodo schrieb:

Hier eine Doku-Empfehlung. Ob es die beste Doku  aller Zeiten ist oder auch nur in die Nähe kommt, spielt in diesem Fall keine Rolle. Es war jedenfalls der einzige Film in den letzten drei Monaten, für den ich mir die Zeit genommen habe, ihn komplett anzuschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=Oq-tvCoscN0

Die Heimreise

Es geht in der NDR-Doku grob zusammengefasst um zwei Männer, die alltagssprachlich als "Geistig Behindert" bezeichnet werden. Und die beiden machen sich in dem Film auf die Suche nach den Eltern und den Wurzeln des einen von beiden. In der ganzen Geschichte äußern die beiden so viele tiefgründige, bedeutende und schlaue Sachen, dass es einem die Schuhe auszieht. Klar, man muss sich auf das Genre einlassen und ein bissi "open-minded" sein, aber dann kann man sich dem Film und der Genialität der Protagonisten nicht entziehen. Ich hab jedenfalls zwischendrin und am Ende geheult.  



Ich muss mich nochmal dafür bedanken.
Das war zwar dramatisch und auch traurig, aber am Ende wird - wie in allen guten Filmen - alles gut.
Ich würde das tatsächlich als waschechten RoadMovie bezeichnen wollen.
Hat mir wirklich die Laune an diesem doch grässlichen Montag und der auch der letzten Zeit gehoben.
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Anthrax schrieb:

brodo schrieb:

Hier eine Doku-Empfehlung. Ob es die beste Doku  aller Zeiten ist oder auch nur in die Nähe kommt, spielt in diesem Fall keine Rolle. Es war jedenfalls der einzige Film in den letzten drei Monaten, für den ich mir die Zeit genommen habe, ihn komplett anzuschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=Oq-tvCoscN0

Die Heimreise

Es geht in der NDR-Doku grob zusammengefasst um zwei Männer, die alltagssprachlich als "Geistig Behindert" bezeichnet werden. Und die beiden machen sich in dem Film auf die Suche nach den Eltern und den Wurzeln des einen von beiden. In der ganzen Geschichte äußern die beiden so viele tiefgründige, bedeutende und schlaue Sachen, dass es einem die Schuhe auszieht. Klar, man muss sich auf das Genre einlassen und ein bissi "open-minded" sein, aber dann kann man sich dem Film und der Genialität der Protagonisten nicht entziehen. Ich hab jedenfalls zwischendrin und am Ende geheult.  



Ich muss mich nochmal dafür bedanken.
Das war zwar dramatisch und auch traurig, aber am Ende wird - wie in allen guten Filmen - alles gut.
Ich würde das tatsächlich als waschechten RoadMovie bezeichnen wollen.
Hat mir wirklich die Laune an diesem doch grässlichen Montag und der auch der letzten Zeit gehoben.

Das freut mich. Der Film lässt mich nicht los und ich muss immer wieder an ihn denken.
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Rechtzeitig zum Beginn der Grillsaison:
"Die letzten Köhler von Rumänien"
Zu finden in der arte-Mediathek.
Was für ein archaisches, hartes und schmutziges Handwerk. Bis etwa Mitte des vergangenen Jahrhunderts auch in unseren Wäldern noch häufig anzutreffen.
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Rechtzeitig zum Beginn der Grillsaison:
"Die letzten Köhler von Rumänien"
Zu finden in der arte-Mediathek.
Was für ein archaisches, hartes und schmutziges Handwerk. Bis etwa Mitte des vergangenen Jahrhunderts auch in unseren Wäldern noch häufig anzutreffen.
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Fantastisch schrieb:

Was für ein archaisches, hartes und schmutziges Handwerk. Bis etwa Mitte des vergangenen Jahrhunderts auch in unseren Wäldern noch häufig anzutreffen.


Ein Köhler war sogar bei uns in diesem Jahrtausend noch im Wald anzutreffen und auch manchmal in Sachsenhausen
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Fantastisch schrieb:

Was für ein archaisches, hartes und schmutziges Handwerk. Bis etwa Mitte des vergangenen Jahrhunderts auch in unseren Wäldern noch häufig anzutreffen.


Ein Köhler war sogar bei uns in diesem Jahrtausend noch im Wald anzutreffen und auch manchmal in Sachsenhausen
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Stimmt, den hatte ich ganz vergessen! Der beherrschte auch sein Handwerk!
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Rechtzeitig zum Beginn der Grillsaison:
"Die letzten Köhler von Rumänien"
Zu finden in der arte-Mediathek.
Was für ein archaisches, hartes und schmutziges Handwerk. Bis etwa Mitte des vergangenen Jahrhunderts auch in unseren Wäldern noch häufig anzutreffen.
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Danke, ich hoffe ich finde die Tage mal Zeit, mir das anzuschauen.
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Irgendwann hab ich den Film hier schon mal erwähnt und ich kann ihn nur erneut wirklich weiter empfehlen:

Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=KwNASyvE5jE

Soweit ich weiß ist der Film derzeit nur über die Homepage des Films zu beziehen und/oder dort zu streamen.

https://www.weitumdiewelt.de/film/
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Danke, ich hoffe ich finde die Tage mal Zeit, mir das anzuschauen.
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Danke auch, ich habe ihn mir gleich reingepfiffen. Ich mag Rumänien, war schon öfter da. Ganz liebe Menschen dort.
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Der Maulwurf: Freunde von Kim Jong Un

Diese Dokumentation ist so unglaublich, dass ich mir beim Schauen immer wieder nicht sicher war, ob es sich nicht um eine Inszenierung handelt. Ein dänischer Koch in Frührente führt über 10 Jahre ein Doppelleben. Er arbeitet sich stück für stück in der Hierarchie eines nordkoreanischen „Freundschaftsvereins“ oben. Er schafft es all das filmisch festzuhalten. Mit der Hilfe des dänischen Regisseurs Mads Brügger fädelt er Scheingeschäfte mit dem nordkoreanischen Regime ein. Es werden Verträge über die Errichtung ganzer Waffen- und Drogenfabriken abgeschlossen, welche Nordkorea in Afrika erbauen und betreiben soll. Es wird offengelegt, wie Nordkorea versucht die Sanktionen der Vereinten Nationen unterlaufen werden. Ob Methamphetamin oder Langstreckenraketen für Assad, alles kein Problem.

Hier eine Rezension in der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/zdf-doku-der-maulwurf-nordkoreas-korrupter-verkauf-von-waffen-17275726.html

Und hier geht’s zu dem Zweiteiler: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/der-maulwurf--undercover-in-nordkorea--freunde-von-kim-jong-un-100.html
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Der Maulwurf: Freunde von Kim Jong Un

Diese Dokumentation ist so unglaublich, dass ich mir beim Schauen immer wieder nicht sicher war, ob es sich nicht um eine Inszenierung handelt. Ein dänischer Koch in Frührente führt über 10 Jahre ein Doppelleben. Er arbeitet sich stück für stück in der Hierarchie eines nordkoreanischen „Freundschaftsvereins“ oben. Er schafft es all das filmisch festzuhalten. Mit der Hilfe des dänischen Regisseurs Mads Brügger fädelt er Scheingeschäfte mit dem nordkoreanischen Regime ein. Es werden Verträge über die Errichtung ganzer Waffen- und Drogenfabriken abgeschlossen, welche Nordkorea in Afrika erbauen und betreiben soll. Es wird offengelegt, wie Nordkorea versucht die Sanktionen der Vereinten Nationen unterlaufen werden. Ob Methamphetamin oder Langstreckenraketen für Assad, alles kein Problem.

Hier eine Rezension in der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/zdf-doku-der-maulwurf-nordkoreas-korrupter-verkauf-von-waffen-17275726.html

Und hier geht’s zu dem Zweiteiler: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/der-maulwurf--undercover-in-nordkorea--freunde-von-kim-jong-un-100.html
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bla_blub schrieb:

Der Maulwurf: Freunde von Kim Jong Un

Diese Dokumentation ist so unglaublich, dass ich mir beim Schauen immer wieder nicht sicher war, ob es sich nicht um eine Inszenierung handelt. Ein dänischer Koch in Frührente führt über 10 Jahre ein Doppelleben. Er arbeitet sich stück für stück in der Hierarchie eines nordkoreanischen „Freundschaftsvereins“ oben. Er schafft es all das filmisch festzuhalten. Mit der Hilfe des dänischen Regisseurs Mads Brügger fädelt er Scheingeschäfte mit dem nordkoreanischen Regime ein. Es werden Verträge über die Errichtung ganzer Waffen- und Drogenfabriken abgeschlossen, welche Nordkorea in Afrika erbauen und betreiben soll. Es wird offengelegt, wie Nordkorea versucht die Sanktionen der Vereinten Nationen unterlaufen werden. Ob Methamphetamin oder Langstreckenraketen für Assad, alles kein Problem.

Hier eine Rezension in der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/zdf-doku-der-maulwurf-nordkoreas-korrupter-verkauf-von-waffen-17275726.html

Und hier geht’s zu dem Zweiteiler: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/der-maulwurf--undercover-in-nordkorea--freunde-von-kim-jong-un-100.html



Habe ich auch neulich geguckt, die ganze Geschichte klingt von vorneherein völlig verrückt.
Ziemlich erschreckend das Ganze.
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Sicherlich jetzt nicht die beste Doku, aber "Schwarze Adler" über dunkelhäutige deutsche Nationalspieler (aber auch mit Einblicken in den Alltagsrassismus der letzten 70 Jahre) ist recht sehenswert.
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Der Maulwurf: Freunde von Kim Jong Un

Diese Dokumentation ist so unglaublich, dass ich mir beim Schauen immer wieder nicht sicher war, ob es sich nicht um eine Inszenierung handelt. Ein dänischer Koch in Frührente führt über 10 Jahre ein Doppelleben. Er arbeitet sich stück für stück in der Hierarchie eines nordkoreanischen „Freundschaftsvereins“ oben. Er schafft es all das filmisch festzuhalten. Mit der Hilfe des dänischen Regisseurs Mads Brügger fädelt er Scheingeschäfte mit dem nordkoreanischen Regime ein. Es werden Verträge über die Errichtung ganzer Waffen- und Drogenfabriken abgeschlossen, welche Nordkorea in Afrika erbauen und betreiben soll. Es wird offengelegt, wie Nordkorea versucht die Sanktionen der Vereinten Nationen unterlaufen werden. Ob Methamphetamin oder Langstreckenraketen für Assad, alles kein Problem.

Hier eine Rezension in der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/zdf-doku-der-maulwurf-nordkoreas-korrupter-verkauf-von-waffen-17275726.html

Und hier geht’s zu dem Zweiteiler: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/der-maulwurf--undercover-in-nordkorea--freunde-von-kim-jong-un-100.html
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Vorschau jüngst bereits im MoMa  gesehen und fest vorgemerkt.
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Danke auch, ich habe ihn mir gleich reingepfiffen. Ich mag Rumänien, war schon öfter da. Ganz liebe Menschen dort.
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Motoguzzi999 schrieb:

Danke auch, ich habe ihn mir gleich reingepfiffen. Ich mag Rumänien, war schon öfter da. Ganz liebe Menschen dort.

Vor allem nachts. 😉
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Motoguzzi999 schrieb:

Danke auch, ich habe ihn mir gleich reingepfiffen. Ich mag Rumänien, war schon öfter da. Ganz liebe Menschen dort.

Vor allem nachts. 😉
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Keine Ahnung, worauf du hinaus willst, ist auch egal, ich sehe da gerade eine schöne fette Spinne an der Wand. Hmmmm....
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Kleiner Tipp

https://www.youtube.com/watch?v=zDcq3VzlOeg

Eine Familie unterm Hakenkreuz

Eine Geschichte einer Halbjüdin, verheiratet mit einem Mann, der trotz der Nachteile bei ihr geblieben ist, aber selbst überzeugter Nazi war und sich in der Wehrmacht bewähren wollte... Ach naja, seht selbst. Auf jeden Fall ein Auf und Ab, die ganzen Widersprüche, jedenfalls ein Bericht, der so manches lebhaft macht.

Der Sohn bringt am Ende ein gutes Zitat: "Wenn so etwas nicht aufgearbeitet wird, nach 2 Generationen geht alles wieder von vorne los"
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Hatten wir schon "searching for sugarman"?
Rodriguez, ein hispano aus Detroit komponiert und singt, nimmt Platten auf, wird von Kritikern gelobt und mit den allergrößten seiner Zeit verglichen. Platten verkauft er aber praktisch gar nicht. Denkt er, denn in Südafrika war er der vielleicht berühmteste Musiker seiner Zeit, größer als Elvis oder die Beatles, zuhause existiert es als Künstler quasi nicht. Frustriert begeht er auf der Bühne Selbstmord? Oder nicht? Niemanden in den USA interessiert es und unter dem Apartheid-Regime sind Infos von außerhalb praktisch nicht zu bekommen. Als das Land seine Freiheit erlangt, finden sich Fans, die endlich wissen wollen, wie Rodriguez zu Tode kam.
Eine großartige Doku, fast schon eine Art Road-Movie mit interessanten Interviews, phantastischer Musik, sowie Stimmungsschwankungen zwischen ungläubigem Kopfschütteln, dem sprichwörtlichen Messer, das einem in der Tasche aufgeht und Tränen der Rührung.
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Hatten wir schon "searching for sugarman"?
Rodriguez, ein hispano aus Detroit komponiert und singt, nimmt Platten auf, wird von Kritikern gelobt und mit den allergrößten seiner Zeit verglichen. Platten verkauft er aber praktisch gar nicht. Denkt er, denn in Südafrika war er der vielleicht berühmteste Musiker seiner Zeit, größer als Elvis oder die Beatles, zuhause existiert es als Künstler quasi nicht. Frustriert begeht er auf der Bühne Selbstmord? Oder nicht? Niemanden in den USA interessiert es und unter dem Apartheid-Regime sind Infos von außerhalb praktisch nicht zu bekommen. Als das Land seine Freiheit erlangt, finden sich Fans, die endlich wissen wollen, wie Rodriguez zu Tode kam.
Eine großartige Doku, fast schon eine Art Road-Movie mit interessanten Interviews, phantastischer Musik, sowie Stimmungsschwankungen zwischen ungläubigem Kopfschütteln, dem sprichwörtlichen Messer, das einem in der Tasche aufgeht und Tränen der Rührung.








So wie WürzburgerAdler und Du kann auch ich diese Doku nur jedem empfehlen. Sie gehört definitiv in die Kategorie "Beste Doku aller Zeiten".
Ganze drei mal habe ich sie mir angeschaut und hatte immer wieder Gänsehaut. Die Geschichte von Sixto Rodriguez ist einfach der Wahnsinn.


Was mich wirklich enttäuscht ist die vom User " Anthrax" eingefügte Kritik des "Deutschlandradios Kultur". Deren Behauptungen "halbe Wahrheit", "Märchen", "außerhalb der USA erfolgreich" "rührende Südafrika-Geschichte" sind verlogen, respektlos und unverschämt gegenüber  Rodriguez und den Machern der Doku.

Es wird klar erzählt das er am Anfang seiner Musikkarriere von Profis aus dem Musikbusiness als genialer Musiker erkannt wurde. Das er "regional" erfolgreiche Auftritte in Clubs der USA hatte und einen Plattenvertrag bekam. Es aber keinen Durchbruch gab.

Das es 1970 auch ein paar erfolgreiche Auftritte in Australien gab muss nicht in dieser Doku erwähnt werden, weil es nichts mit der Geschichte in Südafrika zu tun hat.
Er war alles, aber mit Sicherheit kein(wissentlich!) erfolgreicher Musiker der von dieser Musik Leben konnte.
Wer arbeitet denn freiwillig jahrelang auf dem Bau um seine Familie ernähren zu können, wenn er doch ein so erfolgreicher Rockstar ist.
Diese Doku ist auch in keiner Weise schmalzig aufgebaut und berührt dennoch das Herz.
Es ist einfach eine unglaubliche und wahre Geschichte.

Erwähnen sollte man auch das diese Doku zurecht! einen Oscar erhalten hat.



Einen kleinen Geheimtipp habe ich auch noch !

Der rote Elvis

Die Geschichte von dem US-amerikanischen Sänger und Schauspieler Dean Reed der in den USA ein Star in Südamerika ein Superstar war. Er wurde dann ein bekennender Sozialist und lebte ab Anfang der 70ziger in der DDR. Dort wurde er auch zum Superstar im Sozialismus. Der Rote Elvis halt.

Eine Super interessante Geschichte.


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