Beste Dokus aller Zeiten

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„13“

Für jeden, der mehr über die strukturelle Benachteiligung von Schwarzen (und „Benachteiligung“ ist schon völlig untertrieben), die mit dem 13 Gesetz in der Verfassung der USA nach der Sklaverei ihren weiteren Verlauf genommen hat, verstehen möchte, ein absolutes Muss. Im Grunde kann man fast so weit gehen und sagen, dass die Sklaverei in den USA nie richtig geendet hat.

Man wird richtig sauer, wenn man diese Doku sieht. Ich habe gestern Nacht richtig gekotzt.

DDR ein Untechtsstaat? Gewiss. Die USA stehen dem aber in keiner Weise nach...

Achso, gibt es auf Netflix.
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"die eiserne Zeit" - sehr umfangreiche und lebensnahe Doku über den Dreißigjährigen Krieg und alle seine Verstrickungen.

https://www.youtube.com/watch?v=8nlkrxQevvo

bei YT sind auch alle 6 Folgen zu finden
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„13“

Für jeden, der mehr über die strukturelle Benachteiligung von Schwarzen (und „Benachteiligung“ ist schon völlig untertrieben), die mit dem 13 Gesetz in der Verfassung der USA nach der Sklaverei ihren weiteren Verlauf genommen hat, verstehen möchte, ein absolutes Muss. Im Grunde kann man fast so weit gehen und sagen, dass die Sklaverei in den USA nie richtig geendet hat.

Man wird richtig sauer, wenn man diese Doku sieht. Ich habe gestern Nacht richtig gekotzt.

DDR ein Untechtsstaat? Gewiss. Die USA stehen dem aber in keiner Weise nach...

Achso, gibt es auf Netflix.
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„Der 13.“
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Da Tom meets Zizou, The Other Final und vor allem Tomorrow nun schon genannt wurden...

Home von Yann Arthus-Betrand: Weniger wegen seines Inhalts (Kritik am westlichen Wohlstandsmodell), sondern vielmehr wegen seiner wunderbaren Landschaftsaufnahmen (ggf. kennt man seine Kalender "Die Erde von Oben") immer wieder schön zu sehen.

More than Honey vom Markus Imhoof über das Bienensterben, dessen Ursachen und Folgen.
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Aus aktuellem Anlass eine gelungene Doku über "Lohnsklaven in Deutschland"
https://www.youtube.com/watch?time_continue=434&v=EEThtpVsb1U&feature=emb_logo

Die Doku ist tatsächlich 6 Jahre alt, was deutlich macht, wie lange diese Zustände schon bekannt sind. Sie berichtet über das Zentrum der deutschen Massentierhaltung und Schlachtindustrie. In den gezeigten Kreisen wurden übrigens keine flächendeckenden Corona-Tests bei den Mitarbeitern durchgeführt ....

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Hatten wir schon "searching for sugarman"?
Rodriguez, ein hispano aus Detroit komponiert und singt, nimmt Platten auf, wird von Kritikern gelobt und mit den allergrößten seiner Zeit verglichen. Platten verkauft er aber praktisch gar nicht. Denkt er, denn in Südafrika war er der vielleicht berühmteste Musiker seiner Zeit, größer als Elvis oder die Beatles, zuhause existiert es als Künstler quasi nicht. Frustriert begeht er auf der Bühne Selbstmord? Oder nicht? Niemanden in den USA interessiert es und unter dem Apartheid-Regime sind Infos von außerhalb praktisch nicht zu bekommen. Als das Land seine Freiheit erlangt, finden sich Fans, die endlich wissen wollen, wie Rodriguez zu Tode kam.
Eine großartige Doku, fast schon eine Art Road-Movie mit interessanten Interviews, phantastischer Musik, sowie Stimmungsschwankungen zwischen ungläubigem Kopfschütteln, dem sprichwörtlichen Messer, das einem in der Tasche aufgeht und Tränen der Rührung.
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Ich mag ja die Arte Dokus... Eine überschätzte Spezies, der Mensch...

https://www.youtube.com/watch?v=nLEtkmVUMfU

So als kleiner Tipp. Wer sich danach aufgrund Verzweiflung ob der Dummheit der Menschen oder der geringen Bedeutung von uns Menschen am liebsten umbringen möchte, hat mein vollstes Verständnis.
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Hatten wir schon "searching for sugarman"?
Rodriguez, ein hispano aus Detroit komponiert und singt, nimmt Platten auf, wird von Kritikern gelobt und mit den allergrößten seiner Zeit verglichen. Platten verkauft er aber praktisch gar nicht. Denkt er, denn in Südafrika war er der vielleicht berühmteste Musiker seiner Zeit, größer als Elvis oder die Beatles, zuhause existiert es als Künstler quasi nicht. Frustriert begeht er auf der Bühne Selbstmord? Oder nicht? Niemanden in den USA interessiert es und unter dem Apartheid-Regime sind Infos von außerhalb praktisch nicht zu bekommen. Als das Land seine Freiheit erlangt, finden sich Fans, die endlich wissen wollen, wie Rodriguez zu Tode kam.
Eine großartige Doku, fast schon eine Art Road-Movie mit interessanten Interviews, phantastischer Musik, sowie Stimmungsschwankungen zwischen ungläubigem Kopfschütteln, dem sprichwörtlichen Messer, das einem in der Tasche aufgeht und Tränen der Rührung.
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Wow. Dass den noch jemand kennt....
Ein phantastischer Film, großartige Musik und eine unglaubliche Story. Du hast das Wichtigste eigentlich gar nicht erwähnt: Rodriguez selbst wusste viele Jahre lang gar nichts von dem überwältigenden Erfolg seiner Platten in Südafrika. Dümpelte in Detroit vor sich hin, während er dort unten ein Gott war, ohne es zu wissen. Heute unvorstellbar.

Ergreifend, als Rodriguez dann endlich sein erstes Konzert in Südafrika gibt, auf die Bühne kommt und gar nicht zum Spielen kommt ob des frenetischen Jubels seiner Fans. So spielt er das Intro minutenlang, fast starr vor ungläubiger Freude, und die Leute unten weinen vor Glück. Gänsehaut wie beim Pokalfinale.

Ich hab auch den Soundtrack und höre das immer wieder wahnsinnig gern. Eine der besten Musikdokus, die ich je gesehen habe. Danke fürs Erwähnen.
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Wow. Dass den noch jemand kennt....
Ein phantastischer Film, großartige Musik und eine unglaubliche Story. Du hast das Wichtigste eigentlich gar nicht erwähnt: Rodriguez selbst wusste viele Jahre lang gar nichts von dem überwältigenden Erfolg seiner Platten in Südafrika. Dümpelte in Detroit vor sich hin, während er dort unten ein Gott war, ohne es zu wissen. Heute unvorstellbar.

Ergreifend, als Rodriguez dann endlich sein erstes Konzert in Südafrika gibt, auf die Bühne kommt und gar nicht zum Spielen kommt ob des frenetischen Jubels seiner Fans. So spielt er das Intro minutenlang, fast starr vor ungläubiger Freude, und die Leute unten weinen vor Glück. Gänsehaut wie beim Pokalfinale.

Ich hab auch den Soundtrack und höre das immer wieder wahnsinnig gern. Eine der besten Musikdokus, die ich je gesehen habe. Danke fürs Erwähnen.
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Und genau das ist die größte Schwachstelle dieser "Doku"

Von Wiki:

Deutschlandradio Kultur kritisierte:

       „Dokumentarfilme wie ‚Searching for Sugarman‘ (…) erzählen von der Wiederentdeckung verschollener Künstler. Doch die Zuschauer bekommen dabei oft nur die halbe Wahrheit zu sehen. (…) Das Märchen von dem ahnungslosen Musiker fällt komplett in sich zusammen, wenn man endlich versteht, dass Rodriguez nicht ahnungslos durchs Leben gelaufen ist, sondern durchaus schon sehr früh wusste, dass man seine Musik außerhalb der USA kannte und schätzte. Das passierte in den 70er-Jahren in Australien. Rodriguez flog hin und hatte Riesenerfolg bei Konzerten. Das lässt der Film einfach weg, zu Gunsten der rührenden Südafrika-Geschichte, die bereits in den 90er-Jahren eigentlich auserzählt war, als Sixto Rodriguez nach Südafrika flog und dort Konzerte gab.[...]"

Hervorhebung von mir.
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Und genau das ist die größte Schwachstelle dieser "Doku"

Von Wiki:

Deutschlandradio Kultur kritisierte:

       „Dokumentarfilme wie ‚Searching for Sugarman‘ (…) erzählen von der Wiederentdeckung verschollener Künstler. Doch die Zuschauer bekommen dabei oft nur die halbe Wahrheit zu sehen. (…) Das Märchen von dem ahnungslosen Musiker fällt komplett in sich zusammen, wenn man endlich versteht, dass Rodriguez nicht ahnungslos durchs Leben gelaufen ist, sondern durchaus schon sehr früh wusste, dass man seine Musik außerhalb der USA kannte und schätzte. Das passierte in den 70er-Jahren in Australien. Rodriguez flog hin und hatte Riesenerfolg bei Konzerten. Das lässt der Film einfach weg, zu Gunsten der rührenden Südafrika-Geschichte, die bereits in den 90er-Jahren eigentlich auserzählt war, als Sixto Rodriguez nach Südafrika flog und dort Konzerte gab.[...]"

Hervorhebung von mir.
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Ja, ich weiß. Ich habe das aber erst lange nachdem ich den Film im Kino sah, erfahren.

Diesen kleinen Makel nehme ich gerne in Kauf. Denn die eigentliche Botschaft wird dadurch nicht verfälscht. Tatsächlich wusste Rodriguez von Südafrika nichts. Und das lag an der Apartheid. Und sein Erfolg gründete sich ebenfalls - auf die Apartheid. Denn in seinen Songs fand sich die Jugend Südafrikas, die nach Freiheit dürstete und der Apartheid überdrüssig war, wieder.
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eine erschreckende Doku, die einen ganz normalen Tag (sofern man das über diesen Ort jemals sagen kann) in Auschwitz anhand eines Wachmannes und eines Häftlinges zeigt, deren Wege sich anhand einer Fotografie gekreuzt haben.

https://www.youtube.com/watch?v=cGiLs4i2ERQ


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