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(Kurz nach der) Bundestagswahl - 26. September 2021


Thread wurde von SGE_Werner am Donnerstag, 30. September 2021, 22:08 Uhr um 22:08 Uhr gesperrt weil:
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Der zweite Teil war dann wohl ein CE.

Aber woher bekommt man eigentlich so eine Falschinfo?
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Misanthrop schrieb:

Der zweite Teil war dann wohl ein CE.

Aber woher bekommt man eigentlich so eine Falschinfo?

War meine freie Interpretation. Die mir besser gefallen hätte. Sorry für die Verwirrung.
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Neulich waren bei Maybrit Illner Saskia Esken und Christian Lindner zu Gast. Anders als bei den üblichen Formaten in der Vorwahlzeit war die Gesprächsathmosphäre allerdings überraschend ruhig und sachlich. Natürlich wurde auch die Koalitionsfrage thematisiert und natürlich haben beide versucht, sich dabei gegenseitig auf das Glatteis zu locken. Die Versuche blieben aber halbherzig; gelegentlich war sogar ein Augenzwinkern zu erkennen. Man spielte halt seine Rolle. Bei inhaltlichen Fragen stand man dann doch deutlich auseinander.

https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/saskia-esken-und-christian-lindner-bei-maybrit-illner-am-2-september-2021-100.html#xtor=CS5-87

Ich weiß, ich wiederhole mich und vermutlich bin ich pervers, aber ich finde die Vorstellung, dass Saskia Esken und Christian Lindner zusammen in einem Bett aufwachen und irgendwie zusammenfinden müssen, verlockend .

Beispielsweise wäre es bei dem Mietenproblem in Großstädten in dieser Konstellation von vornherein ausgeschlossen, dass man einfach auf das jeweilige Mantra „der Markt regelt“ bzw. „staatliche Regulierung ggf. bis zur Enteignung“ zurückfallen kann. Selbstredend kann dann dabei immer noch ein fauler Kompromiss rauskommen. Da die Positionen aber so gegensätzlich sind, wäre es eine echte Chance, dass man wirklich mal gezwungen ist, in neue Richtungen zu gehen, um den Meinungspatt irgendwie aufzulösen.
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Neulich waren bei Maybrit Illner Saskia Esken und Christian Lindner zu Gast. Anders als bei den üblichen Formaten in der Vorwahlzeit war die Gesprächsathmosphäre allerdings überraschend ruhig und sachlich. Natürlich wurde auch die Koalitionsfrage thematisiert und natürlich haben beide versucht, sich dabei gegenseitig auf das Glatteis zu locken. Die Versuche blieben aber halbherzig; gelegentlich war sogar ein Augenzwinkern zu erkennen. Man spielte halt seine Rolle. Bei inhaltlichen Fragen stand man dann doch deutlich auseinander.

https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/saskia-esken-und-christian-lindner-bei-maybrit-illner-am-2-september-2021-100.html#xtor=CS5-87

Ich weiß, ich wiederhole mich und vermutlich bin ich pervers, aber ich finde die Vorstellung, dass Saskia Esken und Christian Lindner zusammen in einem Bett aufwachen und irgendwie zusammenfinden müssen, verlockend .

Beispielsweise wäre es bei dem Mietenproblem in Großstädten in dieser Konstellation von vornherein ausgeschlossen, dass man einfach auf das jeweilige Mantra „der Markt regelt“ bzw. „staatliche Regulierung ggf. bis zur Enteignung“ zurückfallen kann. Selbstredend kann dann dabei immer noch ein fauler Kompromiss rauskommen. Da die Positionen aber so gegensätzlich sind, wäre es eine echte Chance, dass man wirklich mal gezwungen ist, in neue Richtungen zu gehen, um den Meinungspatt irgendwie aufzulösen.
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amsterdam_stranded schrieb:

Beispielsweise wäre es bei dem Mietenproblem in Großstädten in dieser Konstellation von vornherein ausgeschlossen, dass man einfach auf das jeweilige Mantra „der Markt regelt“ bzw. „staatliche Regulierung ggf. bis zur Enteignung“ zurückfallen kann. Selbstredend kann dann dabei immer noch ein fauler Kompromiss rauskommen. Da die Positionen aber so gegensätzlich sind, wäre es eine echte Chance, dass man wirklich mal gezwungen ist, in neue Richtungen zu gehen, um den Meinungspatt irgendwie aufzulösen.

Da gebe ich dir recht. Gerade die Mietenproblematik lechzt nach kreativen Lösungen, nachdem alle Versuche, das Problem in den Griff zu bekommen, grandios gescheitert sind.
Wobei ich zugeben muss, dass ich selbst da überhaupt keine Vorstellung habe, wie diese Lösung aussehen soll.
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amsterdam_stranded schrieb:

Beispielsweise wäre es bei dem Mietenproblem in Großstädten in dieser Konstellation von vornherein ausgeschlossen, dass man einfach auf das jeweilige Mantra „der Markt regelt“ bzw. „staatliche Regulierung ggf. bis zur Enteignung“ zurückfallen kann. Selbstredend kann dann dabei immer noch ein fauler Kompromiss rauskommen. Da die Positionen aber so gegensätzlich sind, wäre es eine echte Chance, dass man wirklich mal gezwungen ist, in neue Richtungen zu gehen, um den Meinungspatt irgendwie aufzulösen.

Da gebe ich dir recht. Gerade die Mietenproblematik lechzt nach kreativen Lösungen, nachdem alle Versuche, das Problem in den Griff zu bekommen, grandios gescheitert sind.
Wobei ich zugeben muss, dass ich selbst da überhaupt keine Vorstellung habe, wie diese Lösung aussehen soll.
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WürzburgerAdler schrieb:

amsterdam_stranded schrieb:

Beispielsweise wäre es bei dem Mietenproblem in Großstädten in dieser Konstellation von vornherein ausgeschlossen, dass man einfach auf das jeweilige Mantra „der Markt regelt“ bzw. „staatliche Regulierung ggf. bis zur Enteignung“ zurückfallen kann. Selbstredend kann dann dabei immer noch ein fauler Kompromiss rauskommen. Da die Positionen aber so gegensätzlich sind, wäre es eine echte Chance, dass man wirklich mal gezwungen ist, in neue Richtungen zu gehen, um den Meinungspatt irgendwie aufzulösen.

Da gebe ich dir recht. Gerade die Mietenproblematik lechzt nach kreativen Lösungen, nachdem alle Versuche, das Problem in den Griff zu bekommen, grandios gescheitert sind.
Wobei ich zugeben muss, dass ich selbst da überhaupt keine Vorstellung habe, wie diese Lösung aussehen soll.


Das Mietproblem ist doch hausgemacht. Städte und Kommunen haben die letzten Jahre in großen Stil ihre Immobilien verkauft um Schulden abzubauen. Das hat doch eigentlich die Situation erst richtig verschärft.
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Es sind ja nicht nur die Mieten. Bei uns im Haus gibt es 10 Wohnungen. Drei davon stehen 10 Monate im Jahr leer und werden nur nur 2 Monate im Sommer genutzt.
Und das im Haus vor und hinter uns auch.
Von 100 Wohnungen sind es geschätzt 30% bei denen es so ist.

Während ein Paar mit einer Zweijährigen bei uns im Haus auf 60 qm wohnt und seit über einem Jahr eine grössere Wohnung sucht und nichts findet.

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Adler_Steigflug schrieb:

amsterdam_stranded schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

So oder so: Die Grundaussage sollte verstanden sein.


Jep. Danke, dass Du mir geholfen hast, die Wahlempfehlung für die FDP als korruptionsresistente Partei hier reinzumogeln .


Wenn das deine einzige Entscheidungsbasis wäre, dann würde sich die FDP in der Tat empfehlen

Naja. Die Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe und der Zusammenhang mit Milllionen-Parteispenden an die FDP aus genau diesem Bereich sind ja noch heute Gegenstand von - sagen wir mal: Diskussionen.
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man mag es so formulieren, die fdp ist da vielleicht etwas weniger mit dem holzhammer unterwegs, wie z.b. auch das beispiel gero hocker zeigt, der gespraeche mit lobbyisten aus dem agrar - und tabakbereich fuehrte, videos von mitarbeitern davon produzieren liess, die die lobbyisten dann bezahlt haben, also die produktionskosten.

die mitarbeiter von hocker haben dafuer eine agentur gegruendet. hocker selber hat dann die argumente der lobbyisten gerne uebernommen und im bundestag vorgetragen.

der verfassungsrechtler von arnim sieht das mehr als kritisch:

sueddeutsche schrieb:
Der renommierte Verfassungsrechtler und Parteienkritiker Hans Herbert von Arnim sieht das anders. Er hält das Konstrukt für äußerst fragwürdig. "Ein Verkauf von politischem Einfluss durch die Mitarbeiter eines Abgeordneten ist ein Unding. Das geht gar nicht."

Feinschliff Consulting mache offenkundig den Versuch, den eigenen politischen Status von "ihrem" Abgeordneten und sich selbst für eigene wirtschaftliche Interessen zu nutzen. "Das darf nicht passieren", sagt der Professor. Natürlich sei es legitim, wenn Lobbyisten Argumente an Abgeordnete herantragen, so von Arnim. "Eine Grenze ist aber überschritten, wenn in diesem Zusammenhang auch Geld fließt."



https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/136218/beitraege/new?quote=true&reply_to=5360919
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Misanthrop schrieb:

Der zweite Teil war dann wohl ein CE.

Aber woher bekommt man eigentlich so eine Falschinfo?

War meine freie Interpretation. Die mir besser gefallen hätte. Sorry für die Verwirrung.
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Brady74 schrieb:

Misanthrop schrieb:

Der zweite Teil war dann wohl ein CE.

Aber woher bekommt man eigentlich so eine Falschinfo?

War meine freie Interpretation. Die mir besser gefallen hätte. Sorry für die Verwirrung.

BTW. Das Odnungsamt Salzgitter fordert von der Partei die sofortige Entfernung der Plakate „Nazis töten.“ und „Hier könnte ein Nazi hängen.“

„ Zur Begründung hieß es auf telefonischer Nachfrage, dass wir mit diesen Plakaten die "Menschengruppe Nazis" diskriminieren würden.“

Kann man sich nicht ausdenken
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Es sind ja nicht nur die Mieten. Bei uns im Haus gibt es 10 Wohnungen. Drei davon stehen 10 Monate im Jahr leer und werden nur nur 2 Monate im Sommer genutzt.
Und das im Haus vor und hinter uns auch.
Von 100 Wohnungen sind es geschätzt 30% bei denen es so ist.

Während ein Paar mit einer Zweijährigen bei uns im Haus auf 60 qm wohnt und seit über einem Jahr eine grössere Wohnung sucht und nichts findet.

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Brady74 schrieb:

Es sind ja nicht nur die Mieten. Bei uns im Haus gibt es 10 Wohnungen. Drei davon stehen 10 Monate im Jahr leer und werden nur nur 2 Monate im Sommer genutzt.
Und das im Haus vor und hinter uns auch.
Von 100 Wohnungen sind es geschätzt 30% bei denen es so ist.

Während ein Paar mit einer Zweijährigen bei uns im Haus auf 60 qm wohnt und seit über einem Jahr eine grössere Wohnung sucht und nichts findet.

Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt sind vielschichtig. Angefangen von der Zweitwohn-Problematik über den Verkauf staatlicher Wohnungen bis zu den nicht mehr zu bezahlenden Mieten.
Allein ich sehe niemanden, der auch nur ansatzweise eine Lösung anbietet.
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Brady74 schrieb:

Es sind ja nicht nur die Mieten. Bei uns im Haus gibt es 10 Wohnungen. Drei davon stehen 10 Monate im Jahr leer und werden nur nur 2 Monate im Sommer genutzt.
Und das im Haus vor und hinter uns auch.
Von 100 Wohnungen sind es geschätzt 30% bei denen es so ist.

Während ein Paar mit einer Zweijährigen bei uns im Haus auf 60 qm wohnt und seit über einem Jahr eine grössere Wohnung sucht und nichts findet.

Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt sind vielschichtig. Angefangen von der Zweitwohn-Problematik über den Verkauf staatlicher Wohnungen bis zu den nicht mehr zu bezahlenden Mieten.
Allein ich sehe niemanden, der auch nur ansatzweise eine Lösung anbietet.
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WürzburgerAdler schrieb:

Brady74 schrieb:

Es sind ja nicht nur die Mieten. Bei uns im Haus gibt es 10 Wohnungen. Drei davon stehen 10 Monate im Jahr leer und werden nur nur 2 Monate im Sommer genutzt.
Und das im Haus vor und hinter uns auch.
Von 100 Wohnungen sind es geschätzt 30% bei denen es so ist.

Während ein Paar mit einer Zweijährigen bei uns im Haus auf 60 qm wohnt und seit über einem Jahr eine grössere Wohnung sucht und nichts findet.

Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt sind vielschichtig. Angefangen von der Zweitwohn-Problematik über den Verkauf staatlicher Wohnungen bis zu den nicht mehr zu bezahlenden Mieten.
Allein ich sehe niemanden, der auch nur ansatzweise eine Lösung anbietet.


Das so etwas irgendwo geschrieben steht , ist eine Schande. Ein hochentwickeltes Industrieland , das die Grundbedürfnisse ( Wohnen ) eines Teiles seiner Bürger nicht mehr befriedigen kann ...
Wobei es in anderen Ländern ebenfalls diese Probleme gibt.
Man muss sich fragen , ob unabdingbare Grundbedürfnisse dem freien Markt ausgesetzt werden dürfen.
Das ist keine sozialistische Sichtweise , sondern eine vernünftige.
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Neulich waren bei Maybrit Illner Saskia Esken und Christian Lindner zu Gast. Anders als bei den üblichen Formaten in der Vorwahlzeit war die Gesprächsathmosphäre allerdings überraschend ruhig und sachlich. Natürlich wurde auch die Koalitionsfrage thematisiert und natürlich haben beide versucht, sich dabei gegenseitig auf das Glatteis zu locken. Die Versuche blieben aber halbherzig; gelegentlich war sogar ein Augenzwinkern zu erkennen. Man spielte halt seine Rolle. Bei inhaltlichen Fragen stand man dann doch deutlich auseinander.

https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/saskia-esken-und-christian-lindner-bei-maybrit-illner-am-2-september-2021-100.html#xtor=CS5-87

Ich weiß, ich wiederhole mich und vermutlich bin ich pervers, aber ich finde die Vorstellung, dass Saskia Esken und Christian Lindner zusammen in einem Bett aufwachen und irgendwie zusammenfinden müssen, verlockend .

Beispielsweise wäre es bei dem Mietenproblem in Großstädten in dieser Konstellation von vornherein ausgeschlossen, dass man einfach auf das jeweilige Mantra „der Markt regelt“ bzw. „staatliche Regulierung ggf. bis zur Enteignung“ zurückfallen kann. Selbstredend kann dann dabei immer noch ein fauler Kompromiss rauskommen. Da die Positionen aber so gegensätzlich sind, wäre es eine echte Chance, dass man wirklich mal gezwungen ist, in neue Richtungen zu gehen, um den Meinungspatt irgendwie aufzulösen.
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amsterdam_stranded schrieb:

Ich weiß, ich wiederhole mich und vermutlich bin ich pervers, aber ich finde die Vorstellung, dass Saskia Esken und Christian Lindner zusammen in einem Bett aufwachen und irgendwie zusammenfinden müssen, verlockend .


Geht mir auch so. Allerdings die Baerbock noch mit ins Bett. Eine Ampel wäre mir von allen aktuell möglichen Konstellationen am liebsten.
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amsterdam_stranded schrieb:

Ich weiß, ich wiederhole mich und vermutlich bin ich pervers, aber ich finde die Vorstellung, dass Saskia Esken und Christian Lindner zusammen in einem Bett aufwachen und irgendwie zusammenfinden müssen, verlockend .


Geht mir auch so. Allerdings die Baerbock noch mit ins Bett. Eine Ampel wäre mir von allen aktuell möglichen Konstellationen am liebsten.
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Andy schrieb:

amsterdam_stranded schrieb:

Ich weiß, ich wiederhole mich und vermutlich bin ich pervers, aber ich finde die Vorstellung, dass Saskia Esken und Christian Lindner zusammen in einem Bett aufwachen und irgendwie zusammenfinden müssen, verlockend .


Geht mir auch so. Allerdings die Baerbock noch mit ins Bett. Eine Ampel wäre mir von allen aktuell möglichen Konstellationen am liebsten.

Hallo Andy schön dich zu lesen.
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Andy schrieb:

amsterdam_stranded schrieb:

Ich weiß, ich wiederhole mich und vermutlich bin ich pervers, aber ich finde die Vorstellung, dass Saskia Esken und Christian Lindner zusammen in einem Bett aufwachen und irgendwie zusammenfinden müssen, verlockend .


Geht mir auch so. Allerdings die Baerbock noch mit ins Bett. Eine Ampel wäre mir von allen aktuell möglichen Konstellationen am liebsten.

Hallo Andy schön dich zu lesen.
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Brady74 schrieb:

Hallo Andy schön dich zu lesen.


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WürzburgerAdler schrieb:

Brady74 schrieb:

Es sind ja nicht nur die Mieten. Bei uns im Haus gibt es 10 Wohnungen. Drei davon stehen 10 Monate im Jahr leer und werden nur nur 2 Monate im Sommer genutzt.
Und das im Haus vor und hinter uns auch.
Von 100 Wohnungen sind es geschätzt 30% bei denen es so ist.

Während ein Paar mit einer Zweijährigen bei uns im Haus auf 60 qm wohnt und seit über einem Jahr eine grössere Wohnung sucht und nichts findet.

Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt sind vielschichtig. Angefangen von der Zweitwohn-Problematik über den Verkauf staatlicher Wohnungen bis zu den nicht mehr zu bezahlenden Mieten.
Allein ich sehe niemanden, der auch nur ansatzweise eine Lösung anbietet.


Das so etwas irgendwo geschrieben steht , ist eine Schande. Ein hochentwickeltes Industrieland , das die Grundbedürfnisse ( Wohnen ) eines Teiles seiner Bürger nicht mehr befriedigen kann ...
Wobei es in anderen Ländern ebenfalls diese Probleme gibt.
Man muss sich fragen , ob unabdingbare Grundbedürfnisse dem freien Markt ausgesetzt werden dürfen.
Das ist keine sozialistische Sichtweise , sondern eine vernünftige.
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In diese Richtung tendiert auch mein Lösungsansatz. Der Markt hat hinreichend bewiesen, dass er Grundbedürfnisse und Infrastruktur nur im Sinne einer Minderheit regelt.
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In diese Richtung tendiert auch mein Lösungsansatz. Der Markt hat hinreichend bewiesen, dass er Grundbedürfnisse und Infrastruktur nur im Sinne einer Minderheit regelt.
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Anders wird es nicht mehr zu lösen sein. Da die Minderheit ja auch wenig Einsicht zeigt und auch zu dem Teil dazu gehört, der jetzt die Panikmache vor dem Kommunismus anstimmt.

Wenn der Markt eines immer wieder beweist, dann dass er sich selbst nur sehr einseitig, in die falsche Richtung, reguliert.
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Auch schön für Laschet: Die Räumung von Hambacher Forst war rechtswidrig. So urteilte jetzt das Verwaltungsgericht Köln.

Besonders witzig: Die NRW-Landesregierung hatte die Stadt Kerpen und den Kreis Düren damals gegen deren Willen angewiesen, die Baumhäuser zu räumen. Dabei habe die Maßnahme ausdrücklich auf baurechtliche Vorschriften gestützt werden sollen - und nicht etwa auf das Polizei- und Ordnungsrecht oder das Forstrecht.

Aus der Weisung des Ministers gehe aber klar hervor, dass dies ein Täuschungsmanöver war und es einzig und allein um die Entfernung der Braunkohlegegner gegangen sei. Was wiederum nichts mit Baurecht zu tun hat.

https://www.sueddeutsche.de/politik/hambacher-forst-raeumung-baumhaeuser-rechtswidrig-1.5404771
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Ich bin ja wirklich auch ein chronischer Missversteher. Daher bitte ich um Einordnung, dieses Artikels und des Zitates der Sprecherin der Zwickauer Staatsanwaltschaft:

https://www.tagesspiegel.de/politik/haengt-die-gruenen-rechtsradikale-partei-plakatiert-mordaufruf/27589454.html

Kurzzusammenfassung: Die Partei "der dritte Weg" plakatiert mit einem Mordaufruf "Hängt die Grünen". Die Sprecherin der Zwickauer Staatsanwaltschaft erklärt daraufhin zunächst, dass diese Plakate weiter hängen bleiben dürfen. Man habe keine strafrechtliche Relevanz des Slogans feststellen können da man nicht wisse, “wer konkret angesprochen wird”. Es könnte sich sowohl um Politiker als auch um Wähler der Partei handeln, sagte die Sprecherin. Außerdem sei keine konkrete Bedrohungslage ausgemacht worden.

Das muss doch ein Fake sein, oder?
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Ich würde darauf gerne noch einmal zurückkommen, nachdem ich heute die Zeit gefunden habe, mich ein bisschen zu informieren.

Wenn man unterstellt, dass der Staatsanwaltschaft eines beliebigen Bezirks bekannt ist, dass es einen vom Justizministerium angestoßenen Gesetzentwurf zur Strafbarkeit von  sogenannten Feindeslisten gibt und die Umstände, unter denen es zum Mordanschlag auf Walter Lübke kam, miteinbezieht, muss man der dort tätigen Staatsanwaltschaft schon fast Komplizenschaft unterstellen. Da stimmt doch was Grundsätzliches nicht, oder?
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Ich würde darauf gerne noch einmal zurückkommen, nachdem ich heute die Zeit gefunden habe, mich ein bisschen zu informieren.

Wenn man unterstellt, dass der Staatsanwaltschaft eines beliebigen Bezirks bekannt ist, dass es einen vom Justizministerium angestoßenen Gesetzentwurf zur Strafbarkeit von  sogenannten Feindeslisten gibt und die Umstände, unter denen es zum Mordanschlag auf Walter Lübke kam, miteinbezieht, muss man der dort tätigen Staatsanwaltschaft schon fast Komplizenschaft unterstellen. Da stimmt doch was Grundsätzliches nicht, oder?
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Die Begründung der Zwickauer Staatsanwaltschaft ist tatsächlich komplett nicht nachvollziebar.
Aber hier handelt es sich, genau wie bei dem Urteil des VG Köln i.S Hambacher Forst, um Entscheidungen in der untersten Instanz.
Ich gehe deshalb mal davon aus, dass in beiden Fällen das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.
Ändert natürlich nichts daran, dass die Zwickauer Entscheidung meiner Meinung nach eine totale Katastrophe ist.
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Anders wird es nicht mehr zu lösen sein. Da die Minderheit ja auch wenig Einsicht zeigt und auch zu dem Teil dazu gehört, der jetzt die Panikmache vor dem Kommunismus anstimmt.

Wenn der Markt eines immer wieder beweist, dann dass er sich selbst nur sehr einseitig, in die falsche Richtung, reguliert.
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Gestern Abend kam ein interessanter Bericht über Wien und wie sie den Wohnungsmarkt regeln. Da werden Bauprojekte vornehmlich an gemeinnützige Unternehmen vergeben. Jeder der unter 80.000€ verdient hat Anspruch. Die Mieten sind weit unter den was bei uns in Großstädten sind. Und dadurch das die Stadt da aktiv mitwirkt, bleiben die Mieten allgemein niedriger. Man schafft eine Konkurrenz zum freien Markt. Verstehe nicht warum man sowas in Deutschland nicht schafft. Gleiches Problem mit der Rente. Das lösen andere Länder wesentlich eleganter und besser.

Es würde generell mal gut tun eine Regierung ohne CDU zu haben und wieder etwas in Richtung des Bürgers zu kommen. Die CDU hat sich enorm vom Volk entfernt. Viele Themen werden einfach viel zu lasch angegangen und nur mit faulen Kompromissen geführt.
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Gestern Abend kam ein interessanter Bericht über Wien und wie sie den Wohnungsmarkt regeln. Da werden Bauprojekte vornehmlich an gemeinnützige Unternehmen vergeben. Jeder der unter 80.000€ verdient hat Anspruch. Die Mieten sind weit unter den was bei uns in Großstädten sind. Und dadurch das die Stadt da aktiv mitwirkt, bleiben die Mieten allgemein niedriger. Man schafft eine Konkurrenz zum freien Markt. Verstehe nicht warum man sowas in Deutschland nicht schafft. Gleiches Problem mit der Rente. Das lösen andere Länder wesentlich eleganter und besser.

Es würde generell mal gut tun eine Regierung ohne CDU zu haben und wieder etwas in Richtung des Bürgers zu kommen. Die CDU hat sich enorm vom Volk entfernt. Viele Themen werden einfach viel zu lasch angegangen und nur mit faulen Kompromissen geführt.
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Mit Wohnungen wird Geld verdient. Es gibt Interessengruppen , die teure Wohnungen und Mieten wollen. Punkt.
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Mit Wohnungen wird Geld verdient. Es gibt Interessengruppen , die teure Wohnungen und Mieten wollen. Punkt.
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fromgg schrieb:

Mit Wohnungen wird Geld verdient. Es gibt Interessengruppen , die teure Wohnungen und Mieten wollen. Punkt.



Tja und das ist doch das Problem. Wenn der Markt alleine entscheidet und reguliert, dann wird logischerweise nur der gewinnen, der Geld hat. Ohne einen Gegenpol wird der Markt unkontrolliert.


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