Nachbetrachtung zur Niederlage in Gladbach

#
Zu deinen Fragen: Bremen war der Beweis dafür, dass unsere Mannschaft am Limit performen muss. Wenn nicht, dann verlieren sie auch gg relativ schwache Mannschaften, gegen starke wie Gladbach sowieso. Wir stehen da oben, weil wir als Kollektiv überdurchschnittlich gut sind. Das ist mit Sicherheit Hütters verdienst. Nur jetzt zweifele ich an, dass er in dieser Gemengelage die extra Portion rauskitzeln kann.

Der Vorschlag von jemand, mit Mannschaftsrat zu sprechen und danach zu entscheiden, find ich am zielführendsten. Wir von außen können da nur orakeln.
#
Flummi schrieb:

Nur jetzt zweifele ich an, dass er in dieser Gemengelage die extra Portion rauskitzeln kann.

Ich verweise hier an den Autoren des Beotrags über Deinem.
Runggelreube schrieb:

Ja, letztlich liegt es an der Mannschaft selbst, sich für das zu 100% reinzuhängen, was sie erreichen will.

Das sind Profis und keine Kleinkinder. Es ist völlig verkehrt, die Herren immerzu aus jeder Eigenverantwortung entlassen zu wollen.
#
Schönesge schrieb:

Hierzu würde ich gerne mal die nachfolgende Analyse anhängen:

https://m.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/erschuetterter-glaube-huetters-entscheidung-laehmt-die-eintracht-17299791.html?GEPC=s13

Man muss nicht allen Details zustimmen, aber ich denke, da ist sehr viel Richtiges dabei. Magath hat es heute ebenfalls bei Sky90 gut erklärt, was passiert, wenn eine Führungsperson geht. Wer am Samstag bei unseren Spielern zu den Spielen davor keinen Unterschied zu den vorherigen Spielen wahrgenommen hat, mag das gerne so sehen, Beweise wird man für einen Zusammenhang zu dem, was in der Woche passiert ist und dem, was man gestern beobachten konnte, nie finden können. Aber Vereine, die alles tun, um Unruhe und Diskussionen zu vermeiden, findet man überall. Selbst Hütter hat ja selbst gesagt, dass er mit dem "ich bleibe" nach dem Bremenspiel Ruhe reinbringen wollte.

Das heißt nicht, dass wir jetzt schon aus dem CL Rennen sind, aber gegen Augsburg wirds mE entschieden, ob man die Eigendynamik nochmal stoppen kann, oder wieder mal in Leverkusen auseinandergenommen wird.        

Dem ist zuzustimmen. Freilich gibt es auf diesem Feld keine Beweise. Aber wer gesehen hat, wie am Samstag die Formkurven nicht etwa von ein paar, vielmehr von allen Spielern (mehr oder weniger) steil nach unten gegangen sind und wer solche psychologischen Prozesse nur ein wenig kennt, der kann sich der Evidenz nicht entziehen: natürlich hat ein solcher Vorgang inkl. Medientsunami Auswirkungen auf die einzelnen Spieler und auf die Mannschaft insgesamt. Es wäre eher erschreckend, wenn dem nicht so wäre, würde das doch bedeuten, dass es zwischen Team und Trainer zuvor eine lediglich mehr oder weniger geschäftsmäßig begründete Zusammenarbeit gab.  

Natürlich wird Augsburg fast schon entscheidend wichtig. Dabei wird es entscheidend sein ob es AH gelingt, die Mannschaft offener und ehrlicher anzusprechen als es ihm extern möglich war, sie emotional zu packen auf auf das - immer noch - gemeinsame Ziel zu fokussieren.
#
adlerkadabra schrieb:

Schönesge schrieb:

Hierzu würde ich gerne mal die nachfolgende Analyse anhängen:

https://m.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/erschuetterter-glaube-huetters-entscheidung-laehmt-die-eintracht-17299791.html?GEPC=s13

Man muss nicht allen Details zustimmen, aber ich denke, da ist sehr viel Richtiges dabei. Magath hat es heute ebenfalls bei Sky90 gut erklärt, was passiert, wenn eine Führungsperson geht. Wer am Samstag bei unseren Spielern zu den Spielen davor keinen Unterschied zu den vorherigen Spielen wahrgenommen hat, mag das gerne so sehen, Beweise wird man für einen Zusammenhang zu dem, was in der Woche passiert ist und dem, was man gestern beobachten konnte, nie finden können. Aber Vereine, die alles tun, um Unruhe und Diskussionen zu vermeiden, findet man überall. Selbst Hütter hat ja selbst gesagt, dass er mit dem "ich bleibe" nach dem Bremenspiel Ruhe reinbringen wollte.

Das heißt nicht, dass wir jetzt schon aus dem CL Rennen sind, aber gegen Augsburg wirds mE entschieden, ob man die Eigendynamik nochmal stoppen kann, oder wieder mal in Leverkusen auseinandergenommen wird.        

Dem ist zuzustimmen. Freilich gibt es auf diesem Feld keine Beweise. Aber wer gesehen hat, wie am Samstag die Formkurven nicht etwa von ein paar, vielmehr von allen Spielern (mehr oder weniger) steil nach unten gegangen sind und wer solche psychologischen Prozesse nur ein wenig kennt, der kann sich der Evidenz nicht entziehen: natürlich hat ein solcher Vorgang inkl. Medientsunami Auswirkungen auf die einzelnen Spieler und auf die Mannschaft insgesamt. Es wäre eher erschreckend, wenn dem nicht so wäre, würde das doch bedeuten, dass es zwischen Team und Trainer zuvor eine lediglich mehr oder weniger geschäftsmäßig begründete Zusammenarbeit gab.  

Natürlich wird Augsburg fast schon entscheidend wichtig. Dabei wird es entscheidend sein ob es AH gelingt, die Mannschaft offener und ehrlicher anzusprechen als es ihm extern möglich war, sie emotional zu packen auf auf das - immer noch - gemeinsame Ziel zu fokussieren.



Benjamin Heinrich kommt klar zu dem Schluss, dass die Reaktion aus der Mannschaft herauskommen muss, gerade weil unser Trainer nach dem Gladbachspiel Zweifel erweckt hat, nicht doch schon mit dem Kopf in Gladbach ist:

https://fussball.news/a/teamgeist-oder-trainerdilemma-eintrachts-kampf-um-die-cl

Ja, auch er hat das "auf" als "für" verstanden, trotzdem war das mehr als unglücklich, was unser Trainer da gemacht hat. Und selbstverständlich bekommen das unsere Spieler mit.

Im Übrigen bezeichnend, dass sich unsere Spieler dann eingeschworen haben, dass die momentanen Entwicklungen die Mannschaft bitte (bitte) nicht berühren sollen. Warum ist sowas notwendig, wenn das eine mit dem anderen nichts zu tun haben soll? Und warum äußern die Spieler, nachdem sie sagen, dass das einen mit dem anderen nichts zu tun hat, dass sie durch die Mitteilung unseres Trainers sehr enttäuscht waren? Kein Einfluss?

Gerade Ilses Leistungseinbruch kann ich mir sehr gut durch diese Thematik erklären, zwinkerte er ja noch nach dem Wolfsburgspiel optimistisch in die Kamera und sagte: na dann werde ich Adi mal darauf ansprechen... Auch Rodes Worte nach dem Wolfsburgspiel sind mir noch im Kopf.

Adi wird das aus meiner Sicht nicht mehr regeln, das muss jetzt aus der Mannschaft kommen.
#
adlerkadabra schrieb:

Schönesge schrieb:

Hierzu würde ich gerne mal die nachfolgende Analyse anhängen:

https://m.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/erschuetterter-glaube-huetters-entscheidung-laehmt-die-eintracht-17299791.html?GEPC=s13

Man muss nicht allen Details zustimmen, aber ich denke, da ist sehr viel Richtiges dabei. Magath hat es heute ebenfalls bei Sky90 gut erklärt, was passiert, wenn eine Führungsperson geht. Wer am Samstag bei unseren Spielern zu den Spielen davor keinen Unterschied zu den vorherigen Spielen wahrgenommen hat, mag das gerne so sehen, Beweise wird man für einen Zusammenhang zu dem, was in der Woche passiert ist und dem, was man gestern beobachten konnte, nie finden können. Aber Vereine, die alles tun, um Unruhe und Diskussionen zu vermeiden, findet man überall. Selbst Hütter hat ja selbst gesagt, dass er mit dem "ich bleibe" nach dem Bremenspiel Ruhe reinbringen wollte.

Das heißt nicht, dass wir jetzt schon aus dem CL Rennen sind, aber gegen Augsburg wirds mE entschieden, ob man die Eigendynamik nochmal stoppen kann, oder wieder mal in Leverkusen auseinandergenommen wird.        

Dem ist zuzustimmen. Freilich gibt es auf diesem Feld keine Beweise. Aber wer gesehen hat, wie am Samstag die Formkurven nicht etwa von ein paar, vielmehr von allen Spielern (mehr oder weniger) steil nach unten gegangen sind und wer solche psychologischen Prozesse nur ein wenig kennt, der kann sich der Evidenz nicht entziehen: natürlich hat ein solcher Vorgang inkl. Medientsunami Auswirkungen auf die einzelnen Spieler und auf die Mannschaft insgesamt. Es wäre eher erschreckend, wenn dem nicht so wäre, würde das doch bedeuten, dass es zwischen Team und Trainer zuvor eine lediglich mehr oder weniger geschäftsmäßig begründete Zusammenarbeit gab.  

Natürlich wird Augsburg fast schon entscheidend wichtig. Dabei wird es entscheidend sein ob es AH gelingt, die Mannschaft offener und ehrlicher anzusprechen als es ihm extern möglich war, sie emotional zu packen auf auf das - immer noch - gemeinsame Ziel zu fokussieren.



Benjamin Heinrich kommt klar zu dem Schluss, dass die Reaktion aus der Mannschaft herauskommen muss, gerade weil unser Trainer nach dem Gladbachspiel Zweifel erweckt hat, nicht doch schon mit dem Kopf in Gladbach ist:

https://fussball.news/a/teamgeist-oder-trainerdilemma-eintrachts-kampf-um-die-cl

Ja, auch er hat das "auf" als "für" verstanden, trotzdem war das mehr als unglücklich, was unser Trainer da gemacht hat. Und selbstverständlich bekommen das unsere Spieler mit.

Im Übrigen bezeichnend, dass sich unsere Spieler dann eingeschworen haben, dass die momentanen Entwicklungen die Mannschaft bitte (bitte) nicht berühren sollen. Warum ist sowas notwendig, wenn das eine mit dem anderen nichts zu tun haben soll? Und warum äußern die Spieler, nachdem sie sagen, dass das einen mit dem anderen nichts zu tun hat, dass sie durch die Mitteilung unseres Trainers sehr enttäuscht waren? Kein Einfluss?

Gerade Ilses Leistungseinbruch kann ich mir sehr gut durch diese Thematik erklären, zwinkerte er ja noch nach dem Wolfsburgspiel optimistisch in die Kamera und sagte: na dann werde ich Adi mal darauf ansprechen... Auch Rodes Worte nach dem Wolfsburgspiel sind mir noch im Kopf.

Adi wird das aus meiner Sicht nicht mehr regeln, das muss jetzt aus der Mannschaft kommen.
#
Schönesge schrieb:

Gerade Ilses Leistungseinbruch kann ich mir sehr gut durch diese Thematik erklären,

So viel Leistungseinbruch war da gar nicht. Ilse hatte gegen die Radkappen auch schon seine Unsicherheiten, eine davon führte zum 2:2. War am Ende aber egal, weil man trotzdem gewonnen hat.
Auch in Dortmund und in Leipzig hatte er hier und da seiner Wackler, die wurden aber jeweils nicht bestraft und dadurch stand in den Spielen unter dem Strich eine tolle Leistung. Ilse hat seine Stärken und seine Schwächen.
#
Es kann doch eigentlich keinen Zweifel geben, dass solche Unruhe im Umfeld Auswirkungen haben kann und wenn es nur als self fulfilling prophecy ist. Aber nicht umsonst erreichen doch häufig Vereine, bei denen immer Unruhe herrscht nicht die Ziele, die sie bei der Kaderqualität erreichen müssten.

Und das solche ungewisse Trainersituationen Einfluss haben, kann doch nicht immer nur Zufall sein.

Es ist einfach ein Unterschied, ob Du Dich die ganze Woche 100 % auf den nächsten Gegner fokussieren kannst, oder ob Du Dir Gedanken machst, wie es nächste Saison weiter geht. Und selbst bei Spielern, wie Kostic oder Silva kann es schon ein Unterschied sein, ob Du Dir denkst "so erstmal mit der Eintracht in die CL kommen, wenn dann ein besseres Angebot gibt, kann ich immer noch gehen" oder "oh mal gucken wer jetzt hier Trainer wird? was der wohl spielen lässt? Warum ist Hütter wohl lieber in Gladbach als hier?".

Und wenn alle Fans schon mit dem Gedanken ins Spiel gehen "oh, wenn wir das jetzt verlieren, wird natürlich jeder den Zusammenhang mit dem Trainerwechsel ziehen", dann haben halt die Spieler wahrscheinlich auch diese Gedanken und es ist einfach ein blöder Gedanke, den man in dem Moment nicht braucht.

Das soll die Spieler nicht aus der Verantwortung nehmen, aber sowas passiert nunmal. Und selbst bei der Eintracht habe ich halt auch zweimal diesen Effekt gesehen, dass es gut lief und plötzlich alles ins Schwanken geriet. Einmal als Veh auf dem CL Platz nicht den Vertrag verlängern wollte und rumeierte bezüglich seiner Zukunft und man plötzlich nichts mehr hinbekam. Ich bin kein großer Veh Fan, aber das rechne ich ihm hoch an, dass er sich dann doch dazu durchring, zu verlängern, wonach man dann wieder halbwegs in die Spur fand und zumindest die Euroleague erreichte.

Und dann natürlich bei Kovac. Mit dem wir noch den Titel holten, aber auch in der Liga nichts mehr geschissen bekamen, ab dem Moment als die Bayern Gerüchte konkret wurden. Es gibt natürlich auch immer andere Faktoren, die mit reinspielen, aber man kann auch diesen nicht wegdiskutieren.

Da ich die letzte Woche oft über ihn nachdachte, kann man auch Ralf Rangnick als Trainer nehmen. Da gibt es ja so nen "Nelson-Mandela-Effekt", dass alle immer sagen, "ist mit Ulm in die Bundesliga aufgestiegen". Ist er nämlich gar nicht. Er war als Ulm Trainer in aller Munde, als er als Aufsteiger in die 2. Liga dort direkt Spitzenreiter wurde und Ulm die einzige Profimannschaft war, die nach 16 Spielen ungeschlagen war. In der Winterpause wurde dann jedoch sein Wechsel zu Stuttgart verkündet, Ulm gelang nichts mehr und fiel auf Platz 5 zurück. Rangnick trat zurück, Andermatt übernahm am 24. Spieltag und konnte Ulm zum Aufstieg führen.

Klar kann man bei Rose jetzt sagen "ja, das waren aber alles schwere Gegner bei der Niederlagenserie". Aber man kann doch dennoch einen Zusammenhang nicht wegdiskutieren, wenn ein Team aus 6 Bundesligaspielen 1 Punkt holt, wenn sie in der Hinrunde gegen die gleichen 6 Teams 11 Punkte geholt hat. Wo bei diesen "starken Gegnern" zu dem Zeitpunkt übrigens Leverkusen eigentlich gar nichts mehr auf die Kette bekommen hat und 2 Wochen später den Trainer gefeuert hat.

Es ist aus meiner Sicht absolut wichtig, morgen gegen Augsburg zu gewinnen und dann ganz schnell neuen Vorstand und neuen Trainer zu präsentieren. Es muss schnell konkrete Ansprechpartner, oder zumindest die Kenntnis der Ansprechpartner für die Zukunft geben. Deswegen hätte ich ja zu meiner Schande die Rangnick Idee, mit erstmal Trainer und Sportvorstand in einem, gar nicht so schlecht gefunden, weil man direkt die Zukunft geklärt gehabt hätte. Dabei habe ich dann zu viel ausgeblendet und die Berichte nach dem Treffen, haben mir weder klargemacht, warum der hier natürlich 0,0 % passt.

Gut wäre natürlich gewesen, wenn Hütter 2 scheiß Wochen gewartet hätte. Dann hätte man die englische Woche hinter sich und sogar 2 Wochen Pause vor sich in denen man vielleicht schon direkt hätte was klarmachen können als neuen Trainer. Auch wenn ich nicht weiß, in wieweit das mit den geleakten Infos noch möglich gewesen wäre.

#
Es kann doch eigentlich keinen Zweifel geben, dass solche Unruhe im Umfeld Auswirkungen haben kann und wenn es nur als self fulfilling prophecy ist. Aber nicht umsonst erreichen doch häufig Vereine, bei denen immer Unruhe herrscht nicht die Ziele, die sie bei der Kaderqualität erreichen müssten.

Und das solche ungewisse Trainersituationen Einfluss haben, kann doch nicht immer nur Zufall sein.

Es ist einfach ein Unterschied, ob Du Dich die ganze Woche 100 % auf den nächsten Gegner fokussieren kannst, oder ob Du Dir Gedanken machst, wie es nächste Saison weiter geht. Und selbst bei Spielern, wie Kostic oder Silva kann es schon ein Unterschied sein, ob Du Dir denkst "so erstmal mit der Eintracht in die CL kommen, wenn dann ein besseres Angebot gibt, kann ich immer noch gehen" oder "oh mal gucken wer jetzt hier Trainer wird? was der wohl spielen lässt? Warum ist Hütter wohl lieber in Gladbach als hier?".

Und wenn alle Fans schon mit dem Gedanken ins Spiel gehen "oh, wenn wir das jetzt verlieren, wird natürlich jeder den Zusammenhang mit dem Trainerwechsel ziehen", dann haben halt die Spieler wahrscheinlich auch diese Gedanken und es ist einfach ein blöder Gedanke, den man in dem Moment nicht braucht.

Das soll die Spieler nicht aus der Verantwortung nehmen, aber sowas passiert nunmal. Und selbst bei der Eintracht habe ich halt auch zweimal diesen Effekt gesehen, dass es gut lief und plötzlich alles ins Schwanken geriet. Einmal als Veh auf dem CL Platz nicht den Vertrag verlängern wollte und rumeierte bezüglich seiner Zukunft und man plötzlich nichts mehr hinbekam. Ich bin kein großer Veh Fan, aber das rechne ich ihm hoch an, dass er sich dann doch dazu durchring, zu verlängern, wonach man dann wieder halbwegs in die Spur fand und zumindest die Euroleague erreichte.

Und dann natürlich bei Kovac. Mit dem wir noch den Titel holten, aber auch in der Liga nichts mehr geschissen bekamen, ab dem Moment als die Bayern Gerüchte konkret wurden. Es gibt natürlich auch immer andere Faktoren, die mit reinspielen, aber man kann auch diesen nicht wegdiskutieren.

Da ich die letzte Woche oft über ihn nachdachte, kann man auch Ralf Rangnick als Trainer nehmen. Da gibt es ja so nen "Nelson-Mandela-Effekt", dass alle immer sagen, "ist mit Ulm in die Bundesliga aufgestiegen". Ist er nämlich gar nicht. Er war als Ulm Trainer in aller Munde, als er als Aufsteiger in die 2. Liga dort direkt Spitzenreiter wurde und Ulm die einzige Profimannschaft war, die nach 16 Spielen ungeschlagen war. In der Winterpause wurde dann jedoch sein Wechsel zu Stuttgart verkündet, Ulm gelang nichts mehr und fiel auf Platz 5 zurück. Rangnick trat zurück, Andermatt übernahm am 24. Spieltag und konnte Ulm zum Aufstieg führen.

Klar kann man bei Rose jetzt sagen "ja, das waren aber alles schwere Gegner bei der Niederlagenserie". Aber man kann doch dennoch einen Zusammenhang nicht wegdiskutieren, wenn ein Team aus 6 Bundesligaspielen 1 Punkt holt, wenn sie in der Hinrunde gegen die gleichen 6 Teams 11 Punkte geholt hat. Wo bei diesen "starken Gegnern" zu dem Zeitpunkt übrigens Leverkusen eigentlich gar nichts mehr auf die Kette bekommen hat und 2 Wochen später den Trainer gefeuert hat.

Es ist aus meiner Sicht absolut wichtig, morgen gegen Augsburg zu gewinnen und dann ganz schnell neuen Vorstand und neuen Trainer zu präsentieren. Es muss schnell konkrete Ansprechpartner, oder zumindest die Kenntnis der Ansprechpartner für die Zukunft geben. Deswegen hätte ich ja zu meiner Schande die Rangnick Idee, mit erstmal Trainer und Sportvorstand in einem, gar nicht so schlecht gefunden, weil man direkt die Zukunft geklärt gehabt hätte. Dabei habe ich dann zu viel ausgeblendet und die Berichte nach dem Treffen, haben mir weder klargemacht, warum der hier natürlich 0,0 % passt.

Gut wäre natürlich gewesen, wenn Hütter 2 scheiß Wochen gewartet hätte. Dann hätte man die englische Woche hinter sich und sogar 2 Wochen Pause vor sich in denen man vielleicht schon direkt hätte was klarmachen können als neuen Trainer. Auch wenn ich nicht weiß, in wieweit das mit den geleakten Infos noch möglich gewesen wäre.

#
Exil-Adler-NRW schrieb:

Gut wäre natürlich gewesen, wenn Hütter 2 scheiß Wochen gewartet hätte. Dann hätte man die englische Woche hinter sich und sogar 2 Wochen Pause vor sich in denen man vielleicht schon direkt hätte was klarmachen können als neuen Trainer. Auch wenn ich nicht weiß, in wieweit das mit den geleakten Infos noch möglich gewesen wäre.


Und dann stell dir vor man verliert trotzdem gegen Gladbach und 2 Wochen später kommt raus, dass es vor dem Spiel fix war....

Dann kann man Hütter direkt freistellen, weil der aktuelle Shitstorm wäre ein Fliegenschiß verglichen mit dem, der dann gekommen wäre.
#
adlerkadabra schrieb:

Schönesge schrieb:

Hierzu würde ich gerne mal die nachfolgende Analyse anhängen:

https://m.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/erschuetterter-glaube-huetters-entscheidung-laehmt-die-eintracht-17299791.html?GEPC=s13

Man muss nicht allen Details zustimmen, aber ich denke, da ist sehr viel Richtiges dabei. Magath hat es heute ebenfalls bei Sky90 gut erklärt, was passiert, wenn eine Führungsperson geht. Wer am Samstag bei unseren Spielern zu den Spielen davor keinen Unterschied zu den vorherigen Spielen wahrgenommen hat, mag das gerne so sehen, Beweise wird man für einen Zusammenhang zu dem, was in der Woche passiert ist und dem, was man gestern beobachten konnte, nie finden können. Aber Vereine, die alles tun, um Unruhe und Diskussionen zu vermeiden, findet man überall. Selbst Hütter hat ja selbst gesagt, dass er mit dem "ich bleibe" nach dem Bremenspiel Ruhe reinbringen wollte.

Das heißt nicht, dass wir jetzt schon aus dem CL Rennen sind, aber gegen Augsburg wirds mE entschieden, ob man die Eigendynamik nochmal stoppen kann, oder wieder mal in Leverkusen auseinandergenommen wird.        

Dem ist zuzustimmen. Freilich gibt es auf diesem Feld keine Beweise. Aber wer gesehen hat, wie am Samstag die Formkurven nicht etwa von ein paar, vielmehr von allen Spielern (mehr oder weniger) steil nach unten gegangen sind und wer solche psychologischen Prozesse nur ein wenig kennt, der kann sich der Evidenz nicht entziehen: natürlich hat ein solcher Vorgang inkl. Medientsunami Auswirkungen auf die einzelnen Spieler und auf die Mannschaft insgesamt. Es wäre eher erschreckend, wenn dem nicht so wäre, würde das doch bedeuten, dass es zwischen Team und Trainer zuvor eine lediglich mehr oder weniger geschäftsmäßig begründete Zusammenarbeit gab.  

Natürlich wird Augsburg fast schon entscheidend wichtig. Dabei wird es entscheidend sein ob es AH gelingt, die Mannschaft offener und ehrlicher anzusprechen als es ihm extern möglich war, sie emotional zu packen auf auf das - immer noch - gemeinsame Ziel zu fokussieren.



Benjamin Heinrich kommt klar zu dem Schluss, dass die Reaktion aus der Mannschaft herauskommen muss, gerade weil unser Trainer nach dem Gladbachspiel Zweifel erweckt hat, nicht doch schon mit dem Kopf in Gladbach ist:

https://fussball.news/a/teamgeist-oder-trainerdilemma-eintrachts-kampf-um-die-cl

Ja, auch er hat das "auf" als "für" verstanden, trotzdem war das mehr als unglücklich, was unser Trainer da gemacht hat. Und selbstverständlich bekommen das unsere Spieler mit.

Im Übrigen bezeichnend, dass sich unsere Spieler dann eingeschworen haben, dass die momentanen Entwicklungen die Mannschaft bitte (bitte) nicht berühren sollen. Warum ist sowas notwendig, wenn das eine mit dem anderen nichts zu tun haben soll? Und warum äußern die Spieler, nachdem sie sagen, dass das einen mit dem anderen nichts zu tun hat, dass sie durch die Mitteilung unseres Trainers sehr enttäuscht waren? Kein Einfluss?

Gerade Ilses Leistungseinbruch kann ich mir sehr gut durch diese Thematik erklären, zwinkerte er ja noch nach dem Wolfsburgspiel optimistisch in die Kamera und sagte: na dann werde ich Adi mal darauf ansprechen... Auch Rodes Worte nach dem Wolfsburgspiel sind mir noch im Kopf.

Adi wird das aus meiner Sicht nicht mehr regeln, das muss jetzt aus der Mannschaft kommen.
#
Guter Artikel. Herr Heinrich hätte nur noch mal kurz auf die Tabelle gucken können, bevor er den Artikel geschrieben hat. Denn mit ganz leichtem Rechnen wäre er dann zum Ergebnis gekommen, dass er im Satz  "vier Siege aus den verbleibenden fünf Partien dürften für die Königsklasse reichen", dass "dürften" hätte weglassen können.
#
Exil-Adler-NRW schrieb:

Gut wäre natürlich gewesen, wenn Hütter 2 scheiß Wochen gewartet hätte. Dann hätte man die englische Woche hinter sich und sogar 2 Wochen Pause vor sich in denen man vielleicht schon direkt hätte was klarmachen können als neuen Trainer. Auch wenn ich nicht weiß, in wieweit das mit den geleakten Infos noch möglich gewesen wäre.


Und dann stell dir vor man verliert trotzdem gegen Gladbach und 2 Wochen später kommt raus, dass es vor dem Spiel fix war....

Dann kann man Hütter direkt freistellen, weil der aktuelle Shitstorm wäre ein Fliegenschiß verglichen mit dem, der dann gekommen wäre.
#
SemperFi schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Gut wäre natürlich gewesen, wenn Hütter 2 scheiß Wochen gewartet hätte. Dann hätte man die englische Woche hinter sich und sogar 2 Wochen Pause vor sich in denen man vielleicht schon direkt hätte was klarmachen können als neuen Trainer. Auch wenn ich nicht weiß, in wieweit das mit den geleakten Infos noch möglich gewesen wäre.


Und dann stell dir vor man verliert trotzdem gegen Gladbach und 2 Wochen später kommt raus, dass es vor dem Spiel fix war....

Dann kann man Hütter direkt freistellen, weil der aktuelle Shitstorm wäre ein Fliegenschiß verglichen mit dem, der dann gekommen wäre.


Kann man nicht ausschließen. Dennoch denke ich, dass das Ergebnis nicht schlechter gewesen wäre als jetzt. Hütter hätte ja auch verhindern können, dass es fix ist, in dem er einfach 2 Wochen später unterschreibt.
#
Schönesge schrieb:

Gerade Ilses Leistungseinbruch kann ich mir sehr gut durch diese Thematik erklären,

So viel Leistungseinbruch war da gar nicht. Ilse hatte gegen die Radkappen auch schon seine Unsicherheiten, eine davon führte zum 2:2. War am Ende aber egal, weil man trotzdem gewonnen hat.
Auch in Dortmund und in Leipzig hatte er hier und da seiner Wackler, die wurden aber jeweils nicht bestraft und dadurch stand in den Spielen unter dem Strich eine tolle Leistung. Ilse hat seine Stärken und seine Schwächen.
#
Basaltkopp schrieb:

Schönesge schrieb:

Gerade Ilses Leistungseinbruch kann ich mir sehr gut durch diese Thematik erklären,

So viel Leistungseinbruch war da gar nicht. Ilse hatte gegen die Radkappen auch schon seine Unsicherheiten, eine davon führte zum 2:2. War am Ende aber egal, weil man trotzdem gewonnen hat.
Auch in Dortmund und in Leipzig hatte er hier und da seiner Wackler, die wurden aber jeweils nicht bestraft und dadurch stand in den Spielen unter dem Strich eine tolle Leistung. Ilse hat seine Stärken und seine Schwächen.

Nicht so viel Leistungseinbruch? Aber hallo, das Desaster begann hinten beim Goalie und zog sich durch bis in den Sturm. Das habe ich nicht alleine so gesehen. Die beiden Kommentatoren bei EintrachtFM waren phasenweise fassungslos und haben gleichzeitig ins Mikro geschrien - "Was ist da los?!"

Und Ilsanker: hast Du Dir mal sein Gesicht angeschaut, als er vom Platz ging? So schaut keiner drein, der nur mal eben "hie und da seine Wackler" hatte.
#
SemperFi schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Gut wäre natürlich gewesen, wenn Hütter 2 scheiß Wochen gewartet hätte. Dann hätte man die englische Woche hinter sich und sogar 2 Wochen Pause vor sich in denen man vielleicht schon direkt hätte was klarmachen können als neuen Trainer. Auch wenn ich nicht weiß, in wieweit das mit den geleakten Infos noch möglich gewesen wäre.


Und dann stell dir vor man verliert trotzdem gegen Gladbach und 2 Wochen später kommt raus, dass es vor dem Spiel fix war....

Dann kann man Hütter direkt freistellen, weil der aktuelle Shitstorm wäre ein Fliegenschiß verglichen mit dem, der dann gekommen wäre.


Kann man nicht ausschließen. Dennoch denke ich, dass das Ergebnis nicht schlechter gewesen wäre als jetzt. Hütter hätte ja auch verhindern können, dass es fix ist, in dem er einfach 2 Wochen später unterschreibt.
#
Exil-Adler-NRW schrieb:

Kann man nicht ausschließen. Dennoch denke ich, dass das Ergebnis nicht schlechter gewesen wäre als jetzt. Hütter hätte ja auch verhindern können, dass es fix ist, in dem er einfach 2 Wochen später unterschreibt.

Genau. Und die Gladbacher hätten dann gesagt: Alles klar, Adi, kein Stress. Deine Zusage haben wir ja jetzt. Ach, da ist ja auch der Herr von der Bildzeitung....

Sach ma...
#
Schönesge schrieb:

Gerade Ilses Leistungseinbruch kann ich mir sehr gut durch diese Thematik erklären,

So viel Leistungseinbruch war da gar nicht. Ilse hatte gegen die Radkappen auch schon seine Unsicherheiten, eine davon führte zum 2:2. War am Ende aber egal, weil man trotzdem gewonnen hat.
Auch in Dortmund und in Leipzig hatte er hier und da seiner Wackler, die wurden aber jeweils nicht bestraft und dadurch stand in den Spielen unter dem Strich eine tolle Leistung. Ilse hat seine Stärken und seine Schwächen.
#
Basaltkopp schrieb:

Schönesge schrieb:

Gerade Ilses Leistungseinbruch kann ich mir sehr gut durch diese Thematik erklären,

So viel Leistungseinbruch war da gar nicht. Ilse hatte gegen die Radkappen auch schon seine Unsicherheiten, eine davon führte zum 2:2. War am Ende aber egal, weil man trotzdem gewonnen hat.
Auch in Dortmund und in Leipzig hatte er hier und da seiner Wackler, die wurden aber jeweils nicht bestraft und dadurch stand in den Spielen unter dem Strich eine tolle Leistung. Ilse hat seine Stärken und seine Schwächen.


Natürlich hat jeder Spieler in einem Spiel auch mal nicht so gute Aktionen drin, vollkommen normal. Trotzdem war Ilse gegen Dortmund und Wolfsburg insgesamt bärenstark.

Am Samstag war er die Unsicherheit in Person, sein Selbstbewusstsein wie weggeblasen, ging sogar gerne mal im eigenen 16er mit den Händen zum Ball. Ein Medium schrieb sogar, dass er mehr Bälle gehalten habe als Sippel.

Und er war das nicht alleine. Er schien das nicht so gut verkraftet zu haben, dass sein Trainer geht. Klar kann man sagen, ja aber der ist doch Profi. Stimmt, er ist aber trotzdem gleichzeitig auch ein Mensch.
#
Exil-Adler-NRW schrieb:

Kann man nicht ausschließen. Dennoch denke ich, dass das Ergebnis nicht schlechter gewesen wäre als jetzt. Hütter hätte ja auch verhindern können, dass es fix ist, in dem er einfach 2 Wochen später unterschreibt.

Genau. Und die Gladbacher hätten dann gesagt: Alles klar, Adi, kein Stress. Deine Zusage haben wir ja jetzt. Ach, da ist ja auch der Herr von der Bildzeitung....

Sach ma...
#
WuerzburgerAdler schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Kann man nicht ausschließen. Dennoch denke ich, dass das Ergebnis nicht schlechter gewesen wäre als jetzt. Hütter hätte ja auch verhindern können, dass es fix ist, in dem er einfach 2 Wochen später unterschreibt.

Genau. Und die Gladbacher hätten dann gesagt: Alles klar, Adi, kein Stress. Deine Zusage haben wir ja jetzt. Ach, da ist ja auch der Herr von der Bildzeitung....

Sach ma...


Ich weiß ja, dass es faktisch wohl nicht möglich ist... Dennoch ärgert mich die scheiße.
#
Es kann doch eigentlich keinen Zweifel geben, dass solche Unruhe im Umfeld Auswirkungen haben kann und wenn es nur als self fulfilling prophecy ist. Aber nicht umsonst erreichen doch häufig Vereine, bei denen immer Unruhe herrscht nicht die Ziele, die sie bei der Kaderqualität erreichen müssten.

Und das solche ungewisse Trainersituationen Einfluss haben, kann doch nicht immer nur Zufall sein.

Es ist einfach ein Unterschied, ob Du Dich die ganze Woche 100 % auf den nächsten Gegner fokussieren kannst, oder ob Du Dir Gedanken machst, wie es nächste Saison weiter geht. Und selbst bei Spielern, wie Kostic oder Silva kann es schon ein Unterschied sein, ob Du Dir denkst "so erstmal mit der Eintracht in die CL kommen, wenn dann ein besseres Angebot gibt, kann ich immer noch gehen" oder "oh mal gucken wer jetzt hier Trainer wird? was der wohl spielen lässt? Warum ist Hütter wohl lieber in Gladbach als hier?".

Und wenn alle Fans schon mit dem Gedanken ins Spiel gehen "oh, wenn wir das jetzt verlieren, wird natürlich jeder den Zusammenhang mit dem Trainerwechsel ziehen", dann haben halt die Spieler wahrscheinlich auch diese Gedanken und es ist einfach ein blöder Gedanke, den man in dem Moment nicht braucht.

Das soll die Spieler nicht aus der Verantwortung nehmen, aber sowas passiert nunmal. Und selbst bei der Eintracht habe ich halt auch zweimal diesen Effekt gesehen, dass es gut lief und plötzlich alles ins Schwanken geriet. Einmal als Veh auf dem CL Platz nicht den Vertrag verlängern wollte und rumeierte bezüglich seiner Zukunft und man plötzlich nichts mehr hinbekam. Ich bin kein großer Veh Fan, aber das rechne ich ihm hoch an, dass er sich dann doch dazu durchring, zu verlängern, wonach man dann wieder halbwegs in die Spur fand und zumindest die Euroleague erreichte.

Und dann natürlich bei Kovac. Mit dem wir noch den Titel holten, aber auch in der Liga nichts mehr geschissen bekamen, ab dem Moment als die Bayern Gerüchte konkret wurden. Es gibt natürlich auch immer andere Faktoren, die mit reinspielen, aber man kann auch diesen nicht wegdiskutieren.

Da ich die letzte Woche oft über ihn nachdachte, kann man auch Ralf Rangnick als Trainer nehmen. Da gibt es ja so nen "Nelson-Mandela-Effekt", dass alle immer sagen, "ist mit Ulm in die Bundesliga aufgestiegen". Ist er nämlich gar nicht. Er war als Ulm Trainer in aller Munde, als er als Aufsteiger in die 2. Liga dort direkt Spitzenreiter wurde und Ulm die einzige Profimannschaft war, die nach 16 Spielen ungeschlagen war. In der Winterpause wurde dann jedoch sein Wechsel zu Stuttgart verkündet, Ulm gelang nichts mehr und fiel auf Platz 5 zurück. Rangnick trat zurück, Andermatt übernahm am 24. Spieltag und konnte Ulm zum Aufstieg führen.

Klar kann man bei Rose jetzt sagen "ja, das waren aber alles schwere Gegner bei der Niederlagenserie". Aber man kann doch dennoch einen Zusammenhang nicht wegdiskutieren, wenn ein Team aus 6 Bundesligaspielen 1 Punkt holt, wenn sie in der Hinrunde gegen die gleichen 6 Teams 11 Punkte geholt hat. Wo bei diesen "starken Gegnern" zu dem Zeitpunkt übrigens Leverkusen eigentlich gar nichts mehr auf die Kette bekommen hat und 2 Wochen später den Trainer gefeuert hat.

Es ist aus meiner Sicht absolut wichtig, morgen gegen Augsburg zu gewinnen und dann ganz schnell neuen Vorstand und neuen Trainer zu präsentieren. Es muss schnell konkrete Ansprechpartner, oder zumindest die Kenntnis der Ansprechpartner für die Zukunft geben. Deswegen hätte ich ja zu meiner Schande die Rangnick Idee, mit erstmal Trainer und Sportvorstand in einem, gar nicht so schlecht gefunden, weil man direkt die Zukunft geklärt gehabt hätte. Dabei habe ich dann zu viel ausgeblendet und die Berichte nach dem Treffen, haben mir weder klargemacht, warum der hier natürlich 0,0 % passt.

Gut wäre natürlich gewesen, wenn Hütter 2 scheiß Wochen gewartet hätte. Dann hätte man die englische Woche hinter sich und sogar 2 Wochen Pause vor sich in denen man vielleicht schon direkt hätte was klarmachen können als neuen Trainer. Auch wenn ich nicht weiß, in wieweit das mit den geleakten Infos noch möglich gewesen wäre.

#
Exil-Adler-NRW schrieb:

Klar kann man bei Rose jetzt sagen "ja, das waren aber alles schwere Gegner bei der Niederlagenserie". Aber man kann doch dennoch einen Zusammenhang nicht wegdiskutieren, wenn ein Team aus 6 Bundesligaspielen 1 Punkt holt, wenn sie in der Hinrunde gegen die gleichen 6 Teams 11 Punkte geholt hat. Wo bei diesen "starken Gegnern" zu dem Zeitpunkt übrigens Leverkusen eigentlich gar nichts mehr auf die Kette bekommen hat und 2 Wochen später den Trainer gefeuert hat.

Danke.
Wer zwischen dem Auftritt am Samstag und den Spielen zuvor keinen Unterschied sieht, weil wir da ja auch nur glücklich gewonnen hätten, und bei 6 Gladbacher Niederlagen am Stück, unter anderem gegen Köln, Augsburg und Mainz, keine Negativserie sehen will...da muss ich an so ein Meme denken, wo ein Typ vor nem brennenden Haus steht und sagt "Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen".
#
Exil-Adler-NRW schrieb:

Klar kann man bei Rose jetzt sagen "ja, das waren aber alles schwere Gegner bei der Niederlagenserie". Aber man kann doch dennoch einen Zusammenhang nicht wegdiskutieren, wenn ein Team aus 6 Bundesligaspielen 1 Punkt holt, wenn sie in der Hinrunde gegen die gleichen 6 Teams 11 Punkte geholt hat. Wo bei diesen "starken Gegnern" zu dem Zeitpunkt übrigens Leverkusen eigentlich gar nichts mehr auf die Kette bekommen hat und 2 Wochen später den Trainer gefeuert hat.

Danke.
Wer zwischen dem Auftritt am Samstag und den Spielen zuvor keinen Unterschied sieht, weil wir da ja auch nur glücklich gewonnen hätten, und bei 6 Gladbacher Niederlagen am Stück, unter anderem gegen Köln, Augsburg und Mainz, keine Negativserie sehen will...da muss ich an so ein Meme denken, wo ein Typ vor nem brennenden Haus steht und sagt "Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen".
#
Adlerdenis schrieb:

"Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen".

Sowas?
#
Basaltkopp schrieb:

Schönesge schrieb:

Gerade Ilses Leistungseinbruch kann ich mir sehr gut durch diese Thematik erklären,

So viel Leistungseinbruch war da gar nicht. Ilse hatte gegen die Radkappen auch schon seine Unsicherheiten, eine davon führte zum 2:2. War am Ende aber egal, weil man trotzdem gewonnen hat.
Auch in Dortmund und in Leipzig hatte er hier und da seiner Wackler, die wurden aber jeweils nicht bestraft und dadurch stand in den Spielen unter dem Strich eine tolle Leistung. Ilse hat seine Stärken und seine Schwächen.


Natürlich hat jeder Spieler in einem Spiel auch mal nicht so gute Aktionen drin, vollkommen normal. Trotzdem war Ilse gegen Dortmund und Wolfsburg insgesamt bärenstark.

Am Samstag war er die Unsicherheit in Person, sein Selbstbewusstsein wie weggeblasen, ging sogar gerne mal im eigenen 16er mit den Händen zum Ball. Ein Medium schrieb sogar, dass er mehr Bälle gehalten habe als Sippel.

Und er war das nicht alleine. Er schien das nicht so gut verkraftet zu haben, dass sein Trainer geht. Klar kann man sagen, ja aber der ist doch Profi. Stimmt, er ist aber trotzdem gleichzeitig auch ein Mensch.
#
Hütter hätte spätestens zur Pause Younes, Barkok eventuell Hrustic bringen müssen um Lazaro und Elvedi auch mal defensiv zu beschäftigen und hätte auch Kostic/Durm entlastet.
Die konnten doch schalten und walten nach Belieben, konnten eine Standardsituation nach der Anderen herausholen.
Rode und auch Sow waren doch ständig damit beschäftigt das Mittelfeld zu verdichten, Kamada war gegen die bei Frankfurter Ballbesitz tief stehenden Gladbacher auf sich alleine gestellt, Silva und Jovic hingen in der Luft.
Es wäre dringend geboten gewesen Standardsituationen zu vermeiden, aber so🙄
#
Adlerdenis schrieb:

"Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen".

Sowas?
#
Rhaegar schrieb:

Adlerdenis schrieb:

"Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen".

Sowas?


#
Wir können uns hier weiter wund diskutieren. Aber erst das morgige Spiel wird Klarheit bringen, wie es um das Team bestellt ist. Um es in die CL zu schaffen, muss morgen gewonnen werden, ohne wenn und aber. Auch wenn wir es bei Punktverlusten weiterhin selbst in der Hand haben, ist dann nicht mehr abzustreiten, dass der Trainerabgang in den Köpfen der Spieler steckt. Wir können nur hoffen und beten, dass das morgen gut geht, sonst werden das sehr ungemütliche Wochen bis zum Saisonende. Denn das Hütter freigestellt wird, halte ich für ausgeschlossen.
#
Adlerdenis schrieb:

"Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen".

Sowas?
#
Rhaegar schrieb:

Adlerdenis schrieb:

"Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen".

Sowas?

Jap, genau so.
#
Flummi schrieb:

Du bist ja rational-User*in. Erkläre bitte, wie es zu der negativserie nach der Bekanntgabe des Wechsels von Rose kam? Da wurden auch Latten und Pfosten getroffen und im Gegenzug unerklärliche Treffer gefressen. War das ein entkoppelter Zufall? Keine Ursache für die Wirkung?

Das beantworte ich dir gerne: es gab keine Negativserie in Gladbach.
Nach der Normalform waren Köln und Mainz die einzigen Spiele der Gladbacher, die sie hätten gewinnen müssen. Alle anderen Spiele hätten so ohne große Verwunderung auch ohne Roses Abschied enden können. Gladbach spielte da u. a. gegen Wolfsburg (Unentschieden), Leverkusen (knapp verloren), Leipzig (knapp verloren).
Ich hab das schon ein paar Mal hier geäußert, aber die Legende passt halt wunderbar und wird deshalb gerne aufrechterhalten.

Aber mal zwei Gegenfragen:
Wie kommt es, dass die Gladbacher trotz einer angeblichen "lame duck" an der Seitenlinie unser Team mit 4:0 nach Hause schicken können?
Und die zweite: wie kommt es, dass unsere Mannschaft noch vor dem ganzen Hickhack um Hütter in Bremen verliert? Bremen, das auch nicht annähernd die Qualität von Gladbach hat?

Wie auch immer. Dass unsere Mannschaft immer mal wieder einen Schlendrian drin hat, ist bekannt und wurde durch Bremen und gestern Gladbach wieder bestätigt. Trotz allem hat sie Großartiges in dieser Saison geleistet. Kann durchaus sein, dass die Siege in Dortmund und gegen VW sowie das 7-Punkte-Polster etwas die Sinne vernebelt haben. Ist genauso denkbar wie ein "Hütter-Effekt" und sollte spätestens am Dienstag wieder zu den Akten gelegt werden.
#
WuerzburgerAdler schrieb:

Flummi schrieb:

Du bist ja rational-User*in. Erkläre bitte, wie es zu der negativserie nach der Bekanntgabe des Wechsels von Rose kam? Da wurden auch Latten und Pfosten getroffen und im Gegenzug unerklärliche Treffer gefressen. War das ein entkoppelter Zufall? Keine Ursache für die Wirkung?

Das beantworte ich dir gerne: es gab keine Negativserie in Gladbach.
Nach der Normalform waren Köln und Mainz die einzigen Spiele der Gladbacher, die sie hätten gewinnen müssen. Alle anderen Spiele hätten so ohne große Verwunderung auch ohne Roses Abschied enden können. Gladbach spielte da u. a. gegen Wolfsburg (Unentschieden), Leverkusen (knapp verloren), Leipzig (knapp verloren).
Ich hab das schon ein paar Mal hier geäußert, aber die Legende passt halt wunderbar und wird deshalb gerne aufrechterhalten.

Aber mal zwei Gegenfragen:
Wie kommt es, dass die Gladbacher trotz einer angeblichen "lame duck" an der Seitenlinie unser Team mit 4:0 nach Hause schicken können?
Und die zweite: wie kommt es, dass unsere Mannschaft noch vor dem ganzen Hickhack um Hütter in Bremen verliert? Bremen, das auch nicht annähernd die Qualität von Gladbach hat?

Wie auch immer. Dass unsere Mannschaft immer mal wieder einen Schlendrian drin hat, ist bekannt und wurde durch Bremen und gestern Gladbach wieder bestätigt. Trotz allem hat sie Großartiges in dieser Saison geleistet. Kann durchaus sein, dass die Siege in Dortmund und gegen VW sowie das 7-Punkte-Polster etwas die Sinne vernebelt haben. Ist genauso denkbar wie ein "Hütter-Effekt" und sollte spätestens am Dienstag wieder zu den Akten gelegt werden.


Sehr gut,WA.    In Gladbach kann man verlieren,auch eben 0-4. Die Niederlage in Bremen war wesentlich dümmer,weil,wie Du geschrieben hast,gegen einen deutlich limitierteren Gegner.
Wir reden hier noch immer von Eintracht Frankfurt,einer Mannschaft,die eben,wenn sie nicht ihr Optimum abrufen kann,eben auch mal eine Klatsche kassiert.
Nach der Niederlage in Bremen sind wir aufgestanden,wir werden auch gegen Augsburg eine Reaktion zeigen.

Es kam halt vieles zusammen am Samstag in Gladbach,wir hatten aber auch in dem einen oder anderen Spiel viel Glück,was da in einem Spiel zusammenkam(zum Beispiel Union)

Für mich ist der Hauptgrund das 3-5-2,das funktionierte gegen gut den Raum verdichtende Gladbacher gar nicht,weil uns im Mittelfeld ohne Hasebe und Younes halt jede Menge Kreativität und Initiative fehlte.
Das 3-5-2 wird uns auch gegen Augsburg nicht gerade helfen.
#
Exil-Adler-NRW schrieb:

Klar kann man bei Rose jetzt sagen "ja, das waren aber alles schwere Gegner bei der Niederlagenserie". Aber man kann doch dennoch einen Zusammenhang nicht wegdiskutieren, wenn ein Team aus 6 Bundesligaspielen 1 Punkt holt, wenn sie in der Hinrunde gegen die gleichen 6 Teams 11 Punkte geholt hat. Wo bei diesen "starken Gegnern" zu dem Zeitpunkt übrigens Leverkusen eigentlich gar nichts mehr auf die Kette bekommen hat und 2 Wochen später den Trainer gefeuert hat.

Danke.
Wer zwischen dem Auftritt am Samstag und den Spielen zuvor keinen Unterschied sieht, weil wir da ja auch nur glücklich gewonnen hätten, und bei 6 Gladbacher Niederlagen am Stück, unter anderem gegen Köln, Augsburg und Mainz, keine Negativserie sehen will...da muss ich an so ein Meme denken, wo ein Typ vor nem brennenden Haus steht und sagt "Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen".
#
Adlerdenis schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Klar kann man bei Rose jetzt sagen "ja, das waren aber alles schwere Gegner bei der Niederlagenserie". Aber man kann doch dennoch einen Zusammenhang nicht wegdiskutieren, wenn ein Team aus 6 Bundesligaspielen 1 Punkt holt, wenn sie in der Hinrunde gegen die gleichen 6 Teams 11 Punkte geholt hat. Wo bei diesen "starken Gegnern" zu dem Zeitpunkt übrigens Leverkusen eigentlich gar nichts mehr auf die Kette bekommen hat und 2 Wochen später den Trainer gefeuert hat.

Danke.
Wer zwischen dem Auftritt am Samstag und den Spielen zuvor keinen Unterschied sieht, weil wir da ja auch nur glücklich gewonnen hätten, und bei 6 Gladbacher Niederlagen am Stück, unter anderem gegen Köln, Augsburg und Mainz, keine Negativserie sehen will...da muss ich an so ein Meme denken, wo ein Typ vor nem brennenden Haus steht und sagt "Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen".

Dann dreh ich den Spieß jetzt einfach mal um und behaupte, dass es nicht am Trainer liegt (denn Trainerwechsel sind etwas ganz Normales, wie wir alle wissen auch während einer Saison), sondern an den Spielern, die es nicht schaffen, sich auf 90 Minuten ihres Broterwerbs zu konzentrieren.
#
Es kann doch eigentlich keinen Zweifel geben, dass solche Unruhe im Umfeld Auswirkungen haben kann und wenn es nur als self fulfilling prophecy ist. Aber nicht umsonst erreichen doch häufig Vereine, bei denen immer Unruhe herrscht nicht die Ziele, die sie bei der Kaderqualität erreichen müssten.

Und das solche ungewisse Trainersituationen Einfluss haben, kann doch nicht immer nur Zufall sein.

Es ist einfach ein Unterschied, ob Du Dich die ganze Woche 100 % auf den nächsten Gegner fokussieren kannst, oder ob Du Dir Gedanken machst, wie es nächste Saison weiter geht. Und selbst bei Spielern, wie Kostic oder Silva kann es schon ein Unterschied sein, ob Du Dir denkst "so erstmal mit der Eintracht in die CL kommen, wenn dann ein besseres Angebot gibt, kann ich immer noch gehen" oder "oh mal gucken wer jetzt hier Trainer wird? was der wohl spielen lässt? Warum ist Hütter wohl lieber in Gladbach als hier?".

Und wenn alle Fans schon mit dem Gedanken ins Spiel gehen "oh, wenn wir das jetzt verlieren, wird natürlich jeder den Zusammenhang mit dem Trainerwechsel ziehen", dann haben halt die Spieler wahrscheinlich auch diese Gedanken und es ist einfach ein blöder Gedanke, den man in dem Moment nicht braucht.

Das soll die Spieler nicht aus der Verantwortung nehmen, aber sowas passiert nunmal. Und selbst bei der Eintracht habe ich halt auch zweimal diesen Effekt gesehen, dass es gut lief und plötzlich alles ins Schwanken geriet. Einmal als Veh auf dem CL Platz nicht den Vertrag verlängern wollte und rumeierte bezüglich seiner Zukunft und man plötzlich nichts mehr hinbekam. Ich bin kein großer Veh Fan, aber das rechne ich ihm hoch an, dass er sich dann doch dazu durchring, zu verlängern, wonach man dann wieder halbwegs in die Spur fand und zumindest die Euroleague erreichte.

Und dann natürlich bei Kovac. Mit dem wir noch den Titel holten, aber auch in der Liga nichts mehr geschissen bekamen, ab dem Moment als die Bayern Gerüchte konkret wurden. Es gibt natürlich auch immer andere Faktoren, die mit reinspielen, aber man kann auch diesen nicht wegdiskutieren.

Da ich die letzte Woche oft über ihn nachdachte, kann man auch Ralf Rangnick als Trainer nehmen. Da gibt es ja so nen "Nelson-Mandela-Effekt", dass alle immer sagen, "ist mit Ulm in die Bundesliga aufgestiegen". Ist er nämlich gar nicht. Er war als Ulm Trainer in aller Munde, als er als Aufsteiger in die 2. Liga dort direkt Spitzenreiter wurde und Ulm die einzige Profimannschaft war, die nach 16 Spielen ungeschlagen war. In der Winterpause wurde dann jedoch sein Wechsel zu Stuttgart verkündet, Ulm gelang nichts mehr und fiel auf Platz 5 zurück. Rangnick trat zurück, Andermatt übernahm am 24. Spieltag und konnte Ulm zum Aufstieg führen.

Klar kann man bei Rose jetzt sagen "ja, das waren aber alles schwere Gegner bei der Niederlagenserie". Aber man kann doch dennoch einen Zusammenhang nicht wegdiskutieren, wenn ein Team aus 6 Bundesligaspielen 1 Punkt holt, wenn sie in der Hinrunde gegen die gleichen 6 Teams 11 Punkte geholt hat. Wo bei diesen "starken Gegnern" zu dem Zeitpunkt übrigens Leverkusen eigentlich gar nichts mehr auf die Kette bekommen hat und 2 Wochen später den Trainer gefeuert hat.

Es ist aus meiner Sicht absolut wichtig, morgen gegen Augsburg zu gewinnen und dann ganz schnell neuen Vorstand und neuen Trainer zu präsentieren. Es muss schnell konkrete Ansprechpartner, oder zumindest die Kenntnis der Ansprechpartner für die Zukunft geben. Deswegen hätte ich ja zu meiner Schande die Rangnick Idee, mit erstmal Trainer und Sportvorstand in einem, gar nicht so schlecht gefunden, weil man direkt die Zukunft geklärt gehabt hätte. Dabei habe ich dann zu viel ausgeblendet und die Berichte nach dem Treffen, haben mir weder klargemacht, warum der hier natürlich 0,0 % passt.

Gut wäre natürlich gewesen, wenn Hütter 2 scheiß Wochen gewartet hätte. Dann hätte man die englische Woche hinter sich und sogar 2 Wochen Pause vor sich in denen man vielleicht schon direkt hätte was klarmachen können als neuen Trainer. Auch wenn ich nicht weiß, in wieweit das mit den geleakten Infos noch möglich gewesen wäre.

#
Danke Dir für diesen ausführlichen Beitrag!


Teilen