Nach der Bundestagswahl 2021 - Regierungsarbeit und mehr
Thread wurde von skyeagle am Donnerstag, 31. Oktober 2024, 16:02 Uhr um 16:02 Uhr gesperrt weil:
Siehe: https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/141794
Siehe: https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/141794
Ich finde es einfach zu niedrig angesetzt. Sorry, dass ich das sagen muss, aber die Zustände seit Juni sind hier im ÖPNV rund um Stuttgart noch mal schlimmer geworden. Die bereits sonst schon vollen Züge sind nun komplett überfüllt und reine Corona-Verbreitungswagen (weil auch viele die Maskenpflicht nicht einhalten). Und das Geld für Investitionen in der Bahn erhöht sich sicherlich nicht, wenn man Einnahmen wegnimmt und mit Steuergeldern kompensiert, dann aber die Investitionen nicht erhöht. Und bis die Investitionen wirken würden, würden eh noch Jahre vergehen. Bahnprojekte zB sind eher auf 5 bis 20 Jahre angelegt.
Die Argumentation von Lindner bzgl. "Solidarität" ist natürlich Quatsch hoch zehn, aber ich bleibe dabei, dass 9 Euro einfach ein Witzbetrag sind und Mobilität zum Ramsch verkommen lässt. Selbst wenn diese Mobilität deutlich klimafreundlicher ist als die Individualmobilität. 69 Euro monatlich für die Nutzung des kompletten ÖPNV bundesweit würde vielen ebenfalls Erleichterungen bringen und Fahrten mit dem Auto verringern und gleichzeitig Geld in die Kassen spülen. Aber bitte nicht weiter 9 Euro.
Natürlich kann man das auch im Verkehrsthread diskutieren, aber war ja Bezug auf Lindners Aussage...
Na danke, ich soll also 120 Euro im Jahr mehr zahlen, damit ihr Schwaben kostendeckend Bahn fahrt?
Ne, ich bin für zwei Möglichkeiten. City-Tarife (zB 365 Euro pro Person) und Deutschlandtarif (12 x 69 Euro).
Bei 69 Euro würde auch jeder hier in der Stuttgarter Zone 1 dumm aus der Wäsche schauen.
Dort fahren aber eh schon viele mit dem ÖPNV. Die Pendler von außen bei guter Anbindung auf den ÖPNV zu verlegen, das wäre mit 69 Euro / Monat deutlich eher gegeben.
PS: Ich zahle 135 Euro (und das schon mit Rabatten) pro Monat, ich würde natürlich davon profitieren. Ein bisschen egoistisch darf ich schon auch mal sein.
Was ist gerecht?
Mein fiktives Beispiel, ich habe den richtigen Riecher und kaufe für 5000 Euro Aktien einer Biotechnologiefirma, deren Kurs aufgrund ihrer guten Produktentwicklung und den Marktanforderungen in den nächsten Monaten durch die Decke geht. Die Aktien verkaufe ich dann für 15000 Euro. Satter Gewinn. Der Staat kassiert Kapitalertragssteuer in Höhe von 2.500 Euro. Kein schlechtes Geschäft für den Fiskus. Hätte ich die Aktien für 6000 Euro (Normalfall) verkauft, wären es "nur" 250 Euro.
Je höher mein Ertrag, je mehr kassiert der Staat. Er partizipiert also bereits. Nun sagt jemand, so ein Gewinn ist geradezu unsittlich, mindestens die Hälfte von den über den 1000 Euro liegenden Normal - Gewinn, als nach Adam Riese 4500 musst du abgeben. Mehr als 1000 Euro wären also Übergewinn.
Bei diesem Konstrukt verdienen am Ende nur die Rechtsanwälte und Steuerberater. Die Gerichte haben ohne Ende Arbeit. Was ist gerecht?
Anderer Fall.
Ich dachte, wirecard ist die Zukunft, nehme einen Kredit für 5000 Euro auf und kaufe deren Aktien. Wie der Zufall es will, geht wirecard den Bach runter, die Aktien wertlos und wenn ich meinen Kredit nicht bedienen kann, pfändet die Bank erbarmungslos. Und der Staat guckt zu, geht ihn nichts an.
Pech gehabt.
Was ist gerecht?
Politisch wurde ich erst später, als ich geschrieben habe, dass in absoluten gesamtgesellschaftlichen Krisenzeiten alle ihren Beitrag leisten müssen.
Was das jetzt mit den von dir beschriebenen Hochrisikoinvestitionen zu tun haben soll, bei denen man gewinnen oder verlieren kann, bleibt mir ein Rätsel.
Steuergerechtigkeit ist hier m.E. ein ausschlaggebener Punkt. Nicht was politisch wünschenswert ist massgeblich, sondern was ist vergleichbar. Gutes Geld - Schlechtes Geld, mag eine moralische Dimension sein, Finanzgerichte dürften damit ihe Probleme haben.
Es ist letztlich egal, weil der Kanzler nein gesagt hat.
"Aus Sicht des Kanzlers ist eine Übergewinnsteuer derzeit nicht vorgesehen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. Büchner verwies in diesem Zusammenhang auf die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags"
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energie-uebergewinnsteuer-fuer-scholz-derzeit-kein-thema-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220801-99-232247
Das wird Esken, Mützenich, Miersch u.a. in der SPD nicht gefallen, aber beim konsequenten Nein der FDP kann Scholz nicht anders.
Na danke, ich soll also 120 Euro im Jahr mehr zahlen, damit ihr Schwaben kostendeckend Bahn fahrt?
Ne, ich bin für zwei Möglichkeiten. City-Tarife (zB 365 Euro pro Person) und Deutschlandtarif (12 x 69 Euro).
Bei 69 Euro würde auch jeder hier in der Stuttgarter Zone 1 dumm aus der Wäsche schauen.
Dort fahren aber eh schon viele mit dem ÖPNV. Die Pendler von außen bei guter Anbindung auf den ÖPNV zu verlegen, das wäre mit 69 Euro / Monat deutlich eher gegeben.
PS: Ich zahle 135 Euro (und das schon mit Rabatten) pro Monat, ich würde natürlich davon profitieren. Ein bisschen egoistisch darf ich schon auch mal sein.
Das hört sich doch auch ganz gut an! Wäre ich Pendler, würde den Wagen und das Parkhaus nicht bezahlt bekommen, käme ich da schon ins Grübeln ... Sicherlich ist das 9 EUR-Ticket zu billig, die Auswirkungen auf den normalen Bahnfahrer/Pendler hatte ich nicht bedacht. Ich bin im Frühjahr 2009 zuletzt mit einer S-Bahn gefahren, ist mir gerade aufgefallen ...
Politisch wurde ich erst später, als ich geschrieben habe, dass in absoluten gesamtgesellschaftlichen Krisenzeiten alle ihren Beitrag leisten müssen.
Was das jetzt mit den von dir beschriebenen Hochrisikoinvestitionen zu tun haben soll, bei denen man gewinnen oder verlieren kann, bleibt mir ein Rätsel.
Darum geht es eben nicht, dafür sorgt die Bonzenpartei FDP, die z.B. die Übergewinnsteuer ablehnt, um die satt verdienenden Konzerne zu schützen.
Dann bleibt es eben nicht friedlich, weil es höchste Zeit wird, das es mal unfriedlich wird.....Lindner und seine Marktfetischisten haben sovieles nicht verstanden und eins ist mal sicher: am Allgemeinwohl sind die nicht orientiert und auch nicht interessiert.
Als Klientelpartei schützt man seinesgleichen und es ist bedauerlich, das ohne ihre Regierungsbeteiligung eine Mehrheit nicht zustande kam
Ne, ich bin für zwei Möglichkeiten. City-Tarife (zB 365 Euro pro Person) und Deutschlandtarif (12 x 69 Euro).
Bei 69 Euro würde auch jeder hier in der Stuttgarter Zone 1 dumm aus der Wäsche schauen.
Dort fahren aber eh schon viele mit dem ÖPNV. Die Pendler von außen bei guter Anbindung auf den ÖPNV zu verlegen, das wäre mit 69 Euro / Monat deutlich eher gegeben.
PS: Ich zahle 135 Euro (und das schon mit Rabatten) pro Monat, ich würde natürlich davon profitieren. Ein bisschen egoistisch darf ich schon auch mal sein.
Das hört sich doch auch ganz gut an! Wäre ich Pendler, würde den Wagen und das Parkhaus nicht bezahlt bekommen, käme ich da schon ins Grübeln ... Sicherlich ist das 9 EUR-Ticket zu billig, die Auswirkungen auf den normalen Bahnfahrer/Pendler hatte ich nicht bedacht. Ich bin im Frühjahr 2009 zuletzt mit einer S-Bahn gefahren, ist mir gerade aufgefallen ...
Politisch wurde ich erst später, als ich geschrieben habe, dass in absoluten gesamtgesellschaftlichen Krisenzeiten alle ihren Beitrag leisten müssen.
Was das jetzt mit den von dir beschriebenen Hochrisikoinvestitionen zu tun haben soll, bei denen man gewinnen oder verlieren kann, bleibt mir ein Rätsel.
Steuergerechtigkeit ist hier m.E. ein ausschlaggebener Punkt. Nicht was politisch wünschenswert ist massgeblich, sondern was ist vergleichbar. Gutes Geld - Schlechtes Geld, mag eine moralische Dimension sein, Finanzgerichte dürften damit ihe Probleme haben.
Es ist letztlich egal, weil der Kanzler nein gesagt hat.
"Aus Sicht des Kanzlers ist eine Übergewinnsteuer derzeit nicht vorgesehen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. Büchner verwies in diesem Zusammenhang auf die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags"
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energie-uebergewinnsteuer-fuer-scholz-derzeit-kein-thema-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220801-99-232247
Das wird Esken, Mützenich, Miersch u.a. in der SPD nicht gefallen, aber beim konsequenten Nein der FDP kann Scholz nicht anders.
Deine Beispiele passen hier nicht, du vergleichst Einkünfte eines Anlegers mit hohem Risiko mit den Einkünftestrukturen der Energiebranche.
Im Übrigen um in deinem Beispiel zu bleiben, würden in deinem Beispiel bei steuerlichen Einkünften von 100k Steuern von 25k anfallen. Wenn du arbeiten gehst und 100k verdienst zahlst du ca. 29k. Gerecht? Wenn du den Betrag jeweils verdoppelst, hast du einen noch viel größeren Unterschied. Gerecht? Wenn du kaum Einkommen hast, aber viel mietest, zahlt du evtl trotzdem (sehr) viel Gewerbesteuer. Gerecht?
Was ist gerecht und um was geht es am Ende? Je nachdem wie du die Frage beantwortest, kommst du an keiner Übergewinnsteuer vorbei. Genauso wenig an Kohlekraftwerken, Atomkraftwerken über den Winter oder Waffenlieferungen an die Ukraine. Deshalb folgt wahrscheinlich auch bald ein Tempolimit und auch die Übergewinnsteuer, außer man ist ideologisch so verblendet, dass man lieber aus der Regierung austeigen mag. Aber danach hat man dann eh nichts mehr zu melden. Vielleicht nicht die schlechteste Idee.
Steuergerechtigkeit ist hier m.E. ein ausschlaggebener Punkt. Nicht was politisch wünschenswert ist massgeblich, sondern was ist vergleichbar. Gutes Geld - Schlechtes Geld, mag eine moralische Dimension sein, Finanzgerichte dürften damit ihe Probleme haben.
Es ist letztlich egal, weil der Kanzler nein gesagt hat.
"Aus Sicht des Kanzlers ist eine Übergewinnsteuer derzeit nicht vorgesehen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. Büchner verwies in diesem Zusammenhang auf die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags"
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energie-uebergewinnsteuer-fuer-scholz-derzeit-kein-thema-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220801-99-232247
Das wird Esken, Mützenich, Miersch u.a. in der SPD nicht gefallen, aber beim konsequenten Nein der FDP kann Scholz nicht anders.
Deine Beispiele passen hier nicht, du vergleichst Einkünfte eines Anlegers mit hohem Risiko mit den Einkünftestrukturen der Energiebranche.
Im Übrigen um in deinem Beispiel zu bleiben, würden in deinem Beispiel bei steuerlichen Einkünften von 100k Steuern von 25k anfallen. Wenn du arbeiten gehst und 100k verdienst zahlst du ca. 29k. Gerecht? Wenn du den Betrag jeweils verdoppelst, hast du einen noch viel größeren Unterschied. Gerecht? Wenn du kaum Einkommen hast, aber viel mietest, zahlt du evtl trotzdem (sehr) viel Gewerbesteuer. Gerecht?
Was ist gerecht und um was geht es am Ende? Je nachdem wie du die Frage beantwortest, kommst du an keiner Übergewinnsteuer vorbei. Genauso wenig an Kohlekraftwerken, Atomkraftwerken über den Winter oder Waffenlieferungen an die Ukraine. Deshalb folgt wahrscheinlich auch bald ein Tempolimit und auch die Übergewinnsteuer, außer man ist ideologisch so verblendet, dass man lieber aus der Regierung austeigen mag. Aber danach hat man dann eh nichts mehr zu melden. Vielleicht nicht die schlechteste Idee.
Du übersiehst, dass in meinem Beispiel der Käufer seine Aktien aus bereits versteuertem Einkommen kauft.
Das gleiche aus Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, wenn jemand aus seinem versteuertem Einkommen eine Wohnung kauft und diese vermietet. Vorher muss er noch Grunderwerbssteuer bezahlen
Klar, der Staat braucht die Einnahmen und er holt sie sich. Aber ...
An Steuern, direkten und indirekten fehlt es uns in diesem Land weiß Gott nicht.
Deine Beispiele passen hier nicht, du vergleichst Einkünfte eines Anlegers mit hohem Risiko mit den Einkünftestrukturen der Energiebranche.
Im Übrigen um in deinem Beispiel zu bleiben, würden in deinem Beispiel bei steuerlichen Einkünften von 100k Steuern von 25k anfallen. Wenn du arbeiten gehst und 100k verdienst zahlst du ca. 29k. Gerecht? Wenn du den Betrag jeweils verdoppelst, hast du einen noch viel größeren Unterschied. Gerecht? Wenn du kaum Einkommen hast, aber viel mietest, zahlt du evtl trotzdem (sehr) viel Gewerbesteuer. Gerecht?
Was ist gerecht und um was geht es am Ende? Je nachdem wie du die Frage beantwortest, kommst du an keiner Übergewinnsteuer vorbei. Genauso wenig an Kohlekraftwerken, Atomkraftwerken über den Winter oder Waffenlieferungen an die Ukraine. Deshalb folgt wahrscheinlich auch bald ein Tempolimit und auch die Übergewinnsteuer, außer man ist ideologisch so verblendet, dass man lieber aus der Regierung austeigen mag. Aber danach hat man dann eh nichts mehr zu melden. Vielleicht nicht die schlechteste Idee.
Du übersiehst, dass in meinem Beispiel der Käufer seine Aktien aus bereits versteuertem Einkommen kauft.
Das gleiche aus Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, wenn jemand aus seinem versteuertem Einkommen eine Wohnung kauft und diese vermietet. Vorher muss er noch Grunderwerbssteuer bezahlen
Klar, der Staat braucht die Einnahmen und er holt sie sich. Aber ...
An Steuern, direkten und indirekten fehlt es uns in diesem Land weiß Gott nicht.
Für den Durchschnittsmenschen stimmt das. Aber wenn ein Großkonzern wie Amazon eine jährliche Steuerlast von 10tsd Euro hat, dann kann an wohl nicht von ausreichender Besteuerung reden, oder?
Das Kapitalvermögen oder das Grundvermögen wird auch nicht doppelt versteuert, sondern nur dann wenn neue Einkünfte daraus erzielt werden. Wenn du die Wohnung in deinem Beispiel nicht vermietest, zahlst du auch keine Ertragsteuern. Du zahlst nur dann Steuern, wenn du Einkünfte erzielst. Wenn du gar negative Einkünfte erzielst, kannst du grundsätzlich mit anderen Einkünften verrechnen.
Insofern hast du hier übersehen, welcher Systematik unser Steuersystem folgt. Und jetzt erklär halt, warum bei bestimmter Einkunftshöhe ein Kapverdiener weniger Steuern zahlt, als jemand, der dafür "arbeiten" gehen muss? Vor allem dann, wenn es dir bei der Übergewinnsteuer angeblich um Gerechtigkeit geht. Und man merke an, dass wir hier von der Branche reden, die über Jahrzehnte auf unseren Kosten gelebt hat, Umweltstudien zurückgehalten hat und Jahrzehnte lang die Auswirkungen auf uns und spätere Generationen gar geleugnet hat.
https://www.google.com/amp/s/www.spiegel.de/spiegel/wie-shell-sein-wissen-ueber-den-klimawandel-geheim-hielt-a-1202889-amp.html
Kosten die jetzt wir alle tragen und nicht die wenigen Konzerne, die sich gerade wieder die Taschen voll machen.
Die sollen jetzt vor einem höheren gesellschaftlichen Beitrag geschützt werden? Und wo nehmen wir dann das Geld her? Kürzen wir etwa soziale Leistungen?
Und das soll gerecht sein?
hawischer, dies ist das sattsam bekannte Argument der Gegner der Kapitalertragssteuer. Leider ist es komplett falsch.
Der Staat besteuert keineswegs ein Einkommen zweimal. Mit der Kapitalertragssteuer besteuert er ja nur die Gewinne, die neu, also zusätzlich entstehen. Das bereits besteuerte Einkommen wird eben nicht ein zweites Mal versteuert, sondern bleibt unangetastet.
Verrückt, dass sich diese Mär vom doppelt versteuerten Einkommen nach so vielen Jahren der Kapst immer noch hartnäckig hält.
Das Gegenteil ist richtig: die Pauschalsteuer von 25 % ist für die meisten günstiger als der persönliche Ekst-Spitzensatz, der hier anzurechnen wäre. Und Verluste kann man zusätzlich noch gegenrechnen.
Dasselbe gilt für die Einkommen aus Vermietung & Verpachtung. Auch hier werden nur neue Einkommen besteuert, nicht die Einkommen, mit denen der Vermieter das Mietobjekt erworben oder gebaut hat.
Ich hoffe, das ist so hinreichend deutlich klargestellt.
Du übersiehst, dass in meinem Beispiel der Käufer seine Aktien aus bereits versteuertem Einkommen kauft.
Das gleiche aus Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, wenn jemand aus seinem versteuertem Einkommen eine Wohnung kauft und diese vermietet. Vorher muss er noch Grunderwerbssteuer bezahlen
Klar, der Staat braucht die Einnahmen und er holt sie sich. Aber ...
An Steuern, direkten und indirekten fehlt es uns in diesem Land weiß Gott nicht.
Du übersiehst, dass in meinem Beispiel der Käufer seine Aktien aus bereits versteuertem Einkommen kauft.
Das gleiche aus Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, wenn jemand aus seinem versteuertem Einkommen eine Wohnung kauft und diese vermietet. Vorher muss er noch Grunderwerbssteuer bezahlen
Klar, der Staat braucht die Einnahmen und er holt sie sich. Aber ...
An Steuern, direkten und indirekten fehlt es uns in diesem Land weiß Gott nicht.
Für den Durchschnittsmenschen stimmt das. Aber wenn ein Großkonzern wie Amazon eine jährliche Steuerlast von 10tsd Euro hat, dann kann an wohl nicht von ausreichender Besteuerung reden, oder?
Ja, das ist wohl wahr, aber ab 2023 gilt in 134 Länder, die bis heute der Regelung beigetreten sind, eine Mindeststeuer von 15% für internationale Konzerne. Man mag sagen, das ist zu wenig, aber es ist ein richtiger Einstieg.
Die OECD erwartet weltweit Steuermehreinnahmen von 130 Milliarden Euro.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-10/weltweite-steuerreform-oecd-staaten-mindeststeuer-unternehmenssteuer-beschluss
Allein für Deutschland erwartet das Info-Institut Steuermehreinnahmen von 1,6 bis zu 6,2 Milliarden Euro p.a. Die große Spanne erklärt sich durch die Unbekannte, wieviel Steuern die bisherigen Niedriglohnländer abschöpfen.
https://www.ifo.de/pressemitteilung/2022-03-18/mindeststeuer-bringt-deutschland-zwischen-16-und-62-milliarden-euro
Du übersiehst, dass in meinem Beispiel der Käufer seine Aktien aus bereits versteuertem Einkommen kauft.
Das gleiche aus Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, wenn jemand aus seinem versteuertem Einkommen eine Wohnung kauft und diese vermietet. Vorher muss er noch Grunderwerbssteuer bezahlen
Klar, der Staat braucht die Einnahmen und er holt sie sich. Aber ...
An Steuern, direkten und indirekten fehlt es uns in diesem Land weiß Gott nicht.
Das Kapitalvermögen oder das Grundvermögen wird auch nicht doppelt versteuert, sondern nur dann wenn neue Einkünfte daraus erzielt werden. Wenn du die Wohnung in deinem Beispiel nicht vermietest, zahlst du auch keine Ertragsteuern. Du zahlst nur dann Steuern, wenn du Einkünfte erzielst. Wenn du gar negative Einkünfte erzielst, kannst du grundsätzlich mit anderen Einkünften verrechnen.
Insofern hast du hier übersehen, welcher Systematik unser Steuersystem folgt. Und jetzt erklär halt, warum bei bestimmter Einkunftshöhe ein Kapverdiener weniger Steuern zahlt, als jemand, der dafür "arbeiten" gehen muss? Vor allem dann, wenn es dir bei der Übergewinnsteuer angeblich um Gerechtigkeit geht. Und man merke an, dass wir hier von der Branche reden, die über Jahrzehnte auf unseren Kosten gelebt hat, Umweltstudien zurückgehalten hat und Jahrzehnte lang die Auswirkungen auf uns und spätere Generationen gar geleugnet hat.
https://www.google.com/amp/s/www.spiegel.de/spiegel/wie-shell-sein-wissen-ueber-den-klimawandel-geheim-hielt-a-1202889-amp.html
Kosten die jetzt wir alle tragen und nicht die wenigen Konzerne, die sich gerade wieder die Taschen voll machen.
Die sollen jetzt vor einem höheren gesellschaftlichen Beitrag geschützt werden? Und wo nehmen wir dann das Geld her? Kürzen wir etwa soziale Leistungen?
Und das soll gerecht sein?
Für den Durchschnittsmenschen stimmt das. Aber wenn ein Großkonzern wie Amazon eine jährliche Steuerlast von 10tsd Euro hat, dann kann an wohl nicht von ausreichender Besteuerung reden, oder?
Ja, das ist wohl wahr, aber ab 2023 gilt in 134 Länder, die bis heute der Regelung beigetreten sind, eine Mindeststeuer von 15% für internationale Konzerne. Man mag sagen, das ist zu wenig, aber es ist ein richtiger Einstieg.
Die OECD erwartet weltweit Steuermehreinnahmen von 130 Milliarden Euro.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-10/weltweite-steuerreform-oecd-staaten-mindeststeuer-unternehmenssteuer-beschluss
Allein für Deutschland erwartet das Info-Institut Steuermehreinnahmen von 1,6 bis zu 6,2 Milliarden Euro p.a. Die große Spanne erklärt sich durch die Unbekannte, wieviel Steuern die bisherigen Niedriglohnländer abschöpfen.
https://www.ifo.de/pressemitteilung/2022-03-18/mindeststeuer-bringt-deutschland-zwischen-16-und-62-milliarden-euro
Du übersiehst, dass in meinem Beispiel der Käufer seine Aktien aus bereits versteuertem Einkommen kauft.
Das gleiche aus Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, wenn jemand aus seinem versteuertem Einkommen eine Wohnung kauft und diese vermietet. Vorher muss er noch Grunderwerbssteuer bezahlen
Klar, der Staat braucht die Einnahmen und er holt sie sich. Aber ...
An Steuern, direkten und indirekten fehlt es uns in diesem Land weiß Gott nicht.
hawischer, dies ist das sattsam bekannte Argument der Gegner der Kapitalertragssteuer. Leider ist es komplett falsch.
Der Staat besteuert keineswegs ein Einkommen zweimal. Mit der Kapitalertragssteuer besteuert er ja nur die Gewinne, die neu, also zusätzlich entstehen. Das bereits besteuerte Einkommen wird eben nicht ein zweites Mal versteuert, sondern bleibt unangetastet.
Verrückt, dass sich diese Mär vom doppelt versteuerten Einkommen nach so vielen Jahren der Kapst immer noch hartnäckig hält.
Das Gegenteil ist richtig: die Pauschalsteuer von 25 % ist für die meisten günstiger als der persönliche Ekst-Spitzensatz, der hier anzurechnen wäre. Und Verluste kann man zusätzlich noch gegenrechnen.
Dasselbe gilt für die Einkommen aus Vermietung & Verpachtung. Auch hier werden nur neue Einkommen besteuert, nicht die Einkommen, mit denen der Vermieter das Mietobjekt erworben oder gebaut hat.
Ich hoffe, das ist so hinreichend deutlich klargestellt.
Auch ich schreibe ab und an Blödsinn. Aber solange ich lernfähig bleibe, ertrage ich es und Du, wie ich weiß auch.
hawischer, dies ist das sattsam bekannte Argument der Gegner der Kapitalertragssteuer. Leider ist es komplett falsch.
Der Staat besteuert keineswegs ein Einkommen zweimal. Mit der Kapitalertragssteuer besteuert er ja nur die Gewinne, die neu, also zusätzlich entstehen. Das bereits besteuerte Einkommen wird eben nicht ein zweites Mal versteuert, sondern bleibt unangetastet.
Verrückt, dass sich diese Mär vom doppelt versteuerten Einkommen nach so vielen Jahren der Kapst immer noch hartnäckig hält.
Das Gegenteil ist richtig: die Pauschalsteuer von 25 % ist für die meisten günstiger als der persönliche Ekst-Spitzensatz, der hier anzurechnen wäre. Und Verluste kann man zusätzlich noch gegenrechnen.
Dasselbe gilt für die Einkommen aus Vermietung & Verpachtung. Auch hier werden nur neue Einkommen besteuert, nicht die Einkommen, mit denen der Vermieter das Mietobjekt erworben oder gebaut hat.
Ich hoffe, das ist so hinreichend deutlich klargestellt.
hawischer, dies ist das sattsam bekannte Argument der Gegner der Kapitalertragssteuer. Leider ist es komplett falsch.
Der Staat besteuert keineswegs ein Einkommen zweimal. Mit der Kapitalertragssteuer besteuert er ja nur die Gewinne, die neu, also zusätzlich entstehen. Das bereits besteuerte Einkommen wird eben nicht ein zweites Mal versteuert, sondern bleibt unangetastet.
Verrückt, dass sich diese Mär vom doppelt versteuerten Einkommen nach so vielen Jahren der Kapst immer noch hartnäckig hält.
Das Gegenteil ist richtig: die Pauschalsteuer von 25 % ist für die meisten günstiger als der persönliche Ekst-Spitzensatz, der hier anzurechnen wäre. Und Verluste kann man zusätzlich noch gegenrechnen.
Dasselbe gilt für die Einkommen aus Vermietung & Verpachtung. Auch hier werden nur neue Einkommen besteuert, nicht die Einkommen, mit denen der Vermieter das Mietobjekt erworben oder gebaut hat.
Ich hoffe, das ist so hinreichend deutlich klargestellt.
Auch ich schreibe ab und an Blödsinn. Aber solange ich lernfähig bleibe, ertrage ich es und Du, wie ich weiß auch.
An einer Stelle hattest du ja nichtmal Unrecht, ausgeschüttete Gewinne einer Kapitalgesellschaft wurden natürlich auch schon auf Ebene der Gesellschaft besteuert, sofern sie ausschütten, muss der Anleger nochmal ran. Anders aber bei anderen Kapeinkünften wie zB Zinsen etc.
Ich wollte ja nur darauf hinaus, dass es im Steuerrecht aus verschiedensten Gründen Ungleichheit gibt, für Ungleichheiten braucht es natürlich eine nachvollziehbare Begründung, ansonsten wirds vom Bundesverfassungsgericht (irgendwann) eingesammelt.
Da es in diesem Kontext aber um eine etwaige Übergewinnsteuer ging, reicht das wohl erstmal an Ausführungen dazu.
Im Übrigen teile ich deine Meinung zur Mindestbesteuerung, ist ein wichtiger Meilenstein zu mehr Steuergerechtigkeit, genauso wie der Weg zu mehr Steuertransparenz. Gut, dass das kommt.
Deswegen dafür!
Auch ich schreibe ab und an Blödsinn. Aber solange ich lernfähig bleibe, ertrage ich es und Du, wie ich weiß auch.
Auch ich schreibe ab und an Blödsinn. Aber solange ich lernfähig bleibe, ertrage ich es und Du, wie ich weiß auch.
An einer Stelle hattest du ja nichtmal Unrecht, ausgeschüttete Gewinne einer Kapitalgesellschaft wurden natürlich auch schon auf Ebene der Gesellschaft besteuert, sofern sie ausschütten, muss der Anleger nochmal ran. Anders aber bei anderen Kapeinkünften wie zB Zinsen etc.
Ich wollte ja nur darauf hinaus, dass es im Steuerrecht aus verschiedensten Gründen Ungleichheit gibt, für Ungleichheiten braucht es natürlich eine nachvollziehbare Begründung, ansonsten wirds vom Bundesverfassungsgericht (irgendwann) eingesammelt.
Da es in diesem Kontext aber um eine etwaige Übergewinnsteuer ging, reicht das wohl erstmal an Ausführungen dazu.
Im Übrigen teile ich deine Meinung zur Mindestbesteuerung, ist ein wichtiger Meilenstein zu mehr Steuergerechtigkeit, genauso wie der Weg zu mehr Steuertransparenz. Gut, dass das kommt.
Darum geht es eben nicht, dafür sorgt die Bonzenpartei FDP, die z.B. die Übergewinnsteuer ablehnt, um die satt verdienenden Konzerne zu schützen.
Dann bleibt es eben nicht friedlich, weil es höchste Zeit wird, das es mal unfriedlich wird.....Lindner und seine Marktfetischisten haben sovieles nicht verstanden und eins ist mal sicher: am Allgemeinwohl sind die nicht orientiert und auch nicht interessiert.
Als Klientelpartei schützt man seinesgleichen und es ist bedauerlich, das ohne ihre Regierungsbeteiligung eine Mehrheit nicht zustande kam
Wie muss man sich dieses unfriedlich denn vorstellen?
Es ist schon ein Stück skurril. Da wird das Volk zur Urne gerufen und wählt. Aus dieser Wahl entsteht eine Koalition, ein Vertrag, der demokratisch in den Koalitionsparteien abgesegnet wird. Und nun machen sie die Politik, die sie angekündigt haben oder aufgrund der aktuellen politischen Lage anpassen. Nach internen Regierungsdiskussionen zumindest einvernehmlich.
Das passt nun etlichen nicht. Und was passiert, aktuell von den Rechtsaußen, man will Unfrieden auf die Straße bringen. Wahrscheinlich hat man den 06.Januar 2021 in Washington vor Augen.
Linksaußen wäre wahrscheinlich auch dafür, aber irgendwie sind die aktuell nicht vorhanden.
Darum geht es eben nicht, dafür sorgt die Bonzenpartei FDP, die z.B. die Übergewinnsteuer ablehnt, um die satt verdienenden Konzerne zu schützen.
Dann bleibt es eben nicht friedlich, weil es höchste Zeit wird, das es mal unfriedlich wird.....Lindner und seine Marktfetischisten haben sovieles nicht verstanden und eins ist mal sicher: am Allgemeinwohl sind die nicht orientiert und auch nicht interessiert.
Als Klientelpartei schützt man seinesgleichen und es ist bedauerlich, das ohne ihre Regierungsbeteiligung eine Mehrheit nicht zustande kam
Wie muss man sich dieses unfriedlich denn vorstellen?
Ungefähr so würde ich sagen:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/corona-demos-rbb-team-kann-nur-mit-polizeischutz-berichten-18216715.html
Die einschlägigen Querdenker und Faschos trommeln sich schon warm für den Winter.
Was die FDP abzieht dürfte einige Geringverdiener in deren Ecke oder zumindest in die Demokratieverdrossenheit treiben.
CM47 hat schon recht, die Blockade- und Klientelpartei FDP reitet uns grade an vielen Stellen in die Shice.
Das kann sehr verschiedene Ausprägungen und auch Auswirkungen haben , wenn den Bürgern Sparen allerorten verordnet wird, die Verordner davon aber alle nicht betroffen sind....Berlin ist nicht der Hof von Versailles und die Regierung sollte sehr darauf bedacht sein, die Belastungen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung zu minimieren, sonst kann es sehr ungemütlich werden und die Wiederwahl 2025 kann man sich abschminken...aber das kann man eigentlich jetzt schon..
Mit nicht friedlich meine ich, dass man sich nicht mehr unbedingt überall frei bewegen kann und dass sich größere radikale Gruppen bilden. Ein Blick in die USA kann mE dabei gut als Beispiel dienen, insbesondere wenn man unterstellt, dass die FDP in diese Richtung möchte. Da kann man sich schon lange nicht mehr überall sicher bewegen, aber wahrscheinlich hat das auch noch zugenommen. In 2019 war ich ua in einer Kleinstadt bei den Niagara Fällen, abends um 10 am Supermarkt. Die Menschen alle weiß aber die Perspektivlosigkeit in den Augen, wahrscheinlich viele Junkies, sahen auf jeden Fall sehr heruntergekommen aus. Selten so unsicher gefühlt, wie da. Ein Uba Fahrer meinte am nächsten Tag noch, es sei ja schon wieder besser geworden, da weniger Morge in einer bestimmten Zeit...
Aber auch in Frankreich soll es ja mittlerweile nicht viel besser aussehen, vor allem dort aber noch in den großen Städten.
Ich denke, dass man Südamerika hoffentlich nicht unbedingt groß erwähnen muss, oder? Da steht zwar "Demokratie" drauf, aber wirklich frei oder gar sicher sind doch die meisten nicht. Von Chancen für alle braucht man gar nicht erst was erzählen zu wollen. Letztens war Besuch da, deren Tochter hat eine Zeit lsng in Mexiko gelebt. Sie leben jetzt hier. Ihr Mann, Mexikaner war sehr erstaunt darüber, dass sich hier Kinder ua in Kindergartengruppen frei bewegen können. Drüben besteht die Gefahr, dass ein Kinder gekidnappt werden könnten, Hintergrund ist wohl ein florierender Organhandel. Über die Kartelle braucht man wahrscheinlich auch nicht mehr viel zu sagen.
Dass wir hier (noch) so leben können und dürfen ist alles aber keine Selbstverständlichkeit, politische Entscheidungen können auch hier schnell zu anderen Zuständen führen. Und die FDT sehe ich da leider nicht auf der hellen Steite der Macht stehen. Und das sage ich als Liberalist. Liberales Leben gibt es aber nur, wenn ein System der Allgemeinheit dient und eben nicht nur ein paar wenigen. Dann sind die paar wenigen zwar frei, die große Mehrheit aber faktisch nicht. Und an der Stelle habe ich bei der "heutigen" FDP das Gefühl, dass sie das nicht kapiert hat oder kapieren möchte. Ansonsten würde ich die ja gerne wählen, so aber neuer ever.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-08/knappheit-verteilung-inflation-soziale-gerechtigkeit
Warum brennen Wälder und keine Firmenzentralen?
Details leider hinter dem Paywall, deswegen nicht mehr zum Inhalt von mir.
Wie muss man sich dieses unfriedlich denn vorstellen?
Ungefähr so würde ich sagen:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/corona-demos-rbb-team-kann-nur-mit-polizeischutz-berichten-18216715.html
Die einschlägigen Querdenker und Faschos trommeln sich schon warm für den Winter.
Was die FDP abzieht dürfte einige Geringverdiener in deren Ecke oder zumindest in die Demokratieverdrossenheit treiben.
CM47 hat schon recht, die Blockade- und Klientelpartei FDP reitet uns grade an vielen Stellen in die Shice.