Nachbetrachtung zur Niederlage in Bochum

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etienneone schrieb:

Mir braucht hier keiner mit Glasner kommen, wenn die Spieler die fucking BASCIS nicht mehr hinbekommen!
Die können ja keinen geraden Pass mehr spielen. Das kann man sich ja kaum anchauen, was die da teilweise abliefern.
Meine Theorie ist folgende: Seit der Causa Bobic/Hütter und dem verpassen der CL ist ein Riss in der mannschaftlichen Geschlossenheit entstanden. Du hast einerseits Spieler, die sich nach besseren sehnen und wähnen, wie Kostic, Kamada, N'Dicka, Silva (der ja auch gegangen ist). Dann hast du die älteren Spieler, die aber allesamt ihre besten Jahre hinter sich haben: Rode, Hase, Ilse, Chandler, Durm... Dann hast du die Neuen, die keine Bundesliga-Erfahrung haben oder einfach Spieler die wenn überhaupt durchschnittliche Bundesliga-Kicker sind, wie Tuta, Touré, DDC, Hrustic usw.
Da stimmt es einfach vorne und hinten nicht. Dann hast du noch die Querelen um Younes/Kostic, was sicher auch nicht zum Teamgeist beigetragen hat. Viele wichtige Leute, die auch für das Gefüge wichtig waren, sind weg. Nicht nur Hütter und Bobic. Auch Leute wie Hübner, Abraham, Gelson, Russ... der ganze Staff.
In der Summe ist das dann einfach zu viel für einen Verein wie Eintracht Frankfurt.
Die große Frage ist, wie kann man das fixen und da wäre es mMn fatal, wenn man jetzt den Trainer tausch, wieder neue Leute und Ideen usw usf reinbringt. Dann hast du hier wirklich eine Schalke Nr. 2. So blöd es sich anhört, du musst ruhig bleiben, Punkte sammeln, egal wie, und im Winter musst du weiter aussortieren bzw mindestens zwei richtig GUTE Leute holen, die sofort helfen. Im Sommer musst du dann, hoffentlich in Liga 1 reinen Tisch machen und den Kader entrümpeln. Aber naja... alles nur graue Theorie. Fakt ist: Ich war lange nicht so frustriert und ratlos.

Bin ja nicht immer deiner Meinung, aber hier triffst du es schon auf den Punkt.
Bleibt die Frage, warum sich diese Dinge gegen Bayern und Piräus nicht auswirken, gegen Hertha und Bochum aber schon. Und genau das macht mich ebenfalls ratlos und hat in diesem krassen Ausmaß auch nichts mit "Diva" zu tun.
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WürzburgerAdler schrieb:

Und genau das macht mich ebenfalls ratlos und hat in diesem krassen Ausmaß auch nichts mit "Diva" zu tun.



       

Weil es ein Kopfproblem ist und schon immer war, gegen die Großen alles rauszuhauen und sogar zu gewinnen.
Dann heißt es, wir können es doch, wenn`s drauf ankommt und jetzt Bochum, das machen wir mal nebenbei....deshalb ist ja der Divabegriff vor langer Zeit entstanden, eine Mischung aus eigener Überschätzung und der dann fehlenden Konstanz gegen einen vermeintlich machbaren Gegner...
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cm47 schrieb:

Wenn Personalwechsel derartige Auswirkungen haben sollten, das man auch mit neuem Personal für eine neue Saison noch derart darunter leidet, weil es ja so schön war, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis, weil auch das nichts als an den Haaren herbeigezogene Ausreden sind.
Eine profihafte Einstellung zeichnet sich dadurch aus, das Veränderungen von bisherigen Gegebenheiten nicht auf die eigene Leistungsfähigkeit durchschlagen oder sie beeinträchtigen.
Bobic, Hütter, Hübner, alle weg und Krösche, Glasner jetzt in der Verantwortung.
Wer damit mental nicht zurechtkommt, hat in keinem Verein was zu suchen....solch ein Mimosengelaber, ist ja unglaublich...

Sorry aber für mich eine veraltete Ansicht. Gerade Sprüche wie Mimosengelaber. Es ist eben so, dass solche Faktoren Einfluss haben, kann man blöd finden und all die Spieler für Mimosen halten ändert aber nichts daran und nicht unsonst setzen heutzutage fast alle Vereine auf Psychologen und Mentaltrainer.

Ob nach Fällen wie Robert Enke man auch noch solche Mimosensprüche braucht, kann jeder selbst entscheiden.
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Punkasaurus schrieb:

cm47 schrieb:

Wenn Personalwechsel derartige Auswirkungen haben sollten, das man auch mit neuem Personal für eine neue Saison noch derart darunter leidet, weil es ja so schön war, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis, weil auch das nichts als an den Haaren herbeigezogene Ausreden sind.
Eine profihafte Einstellung zeichnet sich dadurch aus, das Veränderungen von bisherigen Gegebenheiten nicht auf die eigene Leistungsfähigkeit durchschlagen oder sie beeinträchtigen.
Bobic, Hütter, Hübner, alle weg und Krösche, Glasner jetzt in der Verantwortung.
Wer damit mental nicht zurechtkommt, hat in keinem Verein was zu suchen....solch ein Mimosengelaber, ist ja unglaublich...

Sorry aber für mich eine veraltete Ansicht. Gerade Sprüche wie Mimosengelaber. Es ist eben so, dass solche Faktoren Einfluss haben, kann man blöd finden und all die Spieler für Mimosen halten ändert aber nichts daran und nicht unsonst setzen heutzutage fast alle Vereine auf Psychologen und Mentaltrainer.

Ob nach Fällen wie Robert Enke man auch noch solche Mimosensprüche braucht, kann jeder selbst entscheiden.

Wenn cm47 das hier bewusst überspitzt mimosenhaft findet, trifft er doch aber damit durchaus des Pudels Kern.
Es ist leider nicht jeder Hochveranlagte bekanntlich für den Spitzensport mental gemacht. Hunderte toller Juniorenfußballer aus den Fußballinternaten können davon ein Lied singen.
Es gehört aber nun mal auch zu den besonderen Anforderungen des Berufssports, dort psychisch bestehen zu können. Das mag man durchaus bedauern. Aber das ist eben, neben der erforderlichen körperlichen Konstitution,  Teil des besonderen Anforderungsprofils eines Leistungssportlers.

Die Enke-Bemerkung finde ich etwas deplaziert.
Wir wollen doch nicht ernstlich davon ausgehen, dass ein Großteil unserer Mannschaft ernsthaft psychisch krank ist, oder?

Andererseits ist die Bemerkung dann aber auch durchaus von gewisser Relevanz.
Denn leider hatte bei Robert Enke wohl niemand rechtzeitig bemerkt, dass er seiner beruflichen Aufgabe aufgrund seiner gesundheitlichen Disposition nicht gewachsen war und offenbar daran traurigerweise sogar zerbrochen ist.
Das stellt dann die schreckliche Zuspitzung einer Vielzahl von Fällen dar, in welchen hoffentlich gewöhnlich beizeiten ein Einsehen kommt, dass der eingeschlagene Weg einen Menschen überfordert. Bei dem einen mag das eine internationale Karriere sein, die zuviel abfordert, beim nächsten vielleicht der Beruf als Sportler schlechthin.

Um zurück zum hiesigen Thema zu kommen: Ich kann den Gedankengang nachvollziehen, dass Spieler, die durch nicht einmal besonders ungewöhnliche Ereignisse innerhalb eines Sportlerlebens, Deiner Meinung nach wohl durch Kritik an ihrem Leistungsvermögen, die nicht einmal irgendwie vernichtend ausgefallen und ja überdies auf keinen Spieler persönlich gemünzt war, vielleicht tatsächlich am falschen Platz sein könnten. Ob das nun bei der Eintracht oder anderswo ist.
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cm47 schrieb:

Wenn Personalwechsel derartige Auswirkungen haben sollten, das man auch mit neuem Personal für eine neue Saison noch derart darunter leidet, weil es ja so schön war, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis, weil auch das nichts als an den Haaren herbeigezogene Ausreden sind.
Eine profihafte Einstellung zeichnet sich dadurch aus, das Veränderungen von bisherigen Gegebenheiten nicht auf die eigene Leistungsfähigkeit durchschlagen oder sie beeinträchtigen.
Bobic, Hütter, Hübner, alle weg und Krösche, Glasner jetzt in der Verantwortung.
Wer damit mental nicht zurechtkommt, hat in keinem Verein was zu suchen....solch ein Mimosengelaber, ist ja unglaublich...

Sorry aber für mich eine veraltete Ansicht. Gerade Sprüche wie Mimosengelaber. Es ist eben so, dass solche Faktoren Einfluss haben, kann man blöd finden und all die Spieler für Mimosen halten ändert aber nichts daran und nicht unsonst setzen heutzutage fast alle Vereine auf Psychologen und Mentaltrainer.

Ob nach Fällen wie Robert Enke man auch noch solche Mimosensprüche braucht, kann jeder selbst entscheiden.
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Punkasaurus schrieb:

cm47 schrieb:

Wenn Personalwechsel derartige Auswirkungen haben sollten, das man auch mit neuem Personal für eine neue Saison noch derart darunter leidet, weil es ja so schön war, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis, weil auch das nichts als an den Haaren herbeigezogene Ausreden sind.
Eine profihafte Einstellung zeichnet sich dadurch aus, das Veränderungen von bisherigen Gegebenheiten nicht auf die eigene Leistungsfähigkeit durchschlagen oder sie beeinträchtigen.
Bobic, Hütter, Hübner, alle weg und Krösche, Glasner jetzt in der Verantwortung.
Wer damit mental nicht zurechtkommt, hat in keinem Verein was zu suchen....solch ein Mimosengelaber, ist ja unglaublich...

Sorry aber für mich eine veraltete Ansicht. Gerade Sprüche wie Mimosengelaber. Es ist eben so, dass solche Faktoren Einfluss haben, kann man blöd finden und all die Spieler für Mimosen halten ändert aber nichts daran und nicht unsonst setzen heutzutage fast alle Vereine auf Psychologen und Mentaltrainer.

Ob nach Fällen wie Robert Enke man auch noch solche Mimosensprüche braucht, kann jeder selbst entscheiden.


Unser Mentalproblem in einem Atemzug mit Enke zu nennen ist dann aber schon abenteuerlich weit hergeholt.
Wenn überhaupt dann wirkt Hütters Abgang dadurch nach,dass es in der Mannschaft "nicht mehr stimmt"
Das würde auch erklären warum gefühlt nicht mit 100% in manche Spiele gegangen wird. Eine Einheit scheint das nicht (mehr) zu sein.

Diese Einheit wieder herzustellen ist schwer, aber die originäre Aufgabe der sportlichen Führung.

Wenn ihnen das nicht eindeutig in der Winterpause gelingt stehen sie selber zur Disposition.  Zumal gravierende Fehler in der Sommer Transferphase noch dazu kommen .
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Punkasaurus schrieb:

cm47 schrieb:

Wenn Personalwechsel derartige Auswirkungen haben sollten, das man auch mit neuem Personal für eine neue Saison noch derart darunter leidet, weil es ja so schön war, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis, weil auch das nichts als an den Haaren herbeigezogene Ausreden sind.
Eine profihafte Einstellung zeichnet sich dadurch aus, das Veränderungen von bisherigen Gegebenheiten nicht auf die eigene Leistungsfähigkeit durchschlagen oder sie beeinträchtigen.
Bobic, Hütter, Hübner, alle weg und Krösche, Glasner jetzt in der Verantwortung.
Wer damit mental nicht zurechtkommt, hat in keinem Verein was zu suchen....solch ein Mimosengelaber, ist ja unglaublich...

Sorry aber für mich eine veraltete Ansicht. Gerade Sprüche wie Mimosengelaber. Es ist eben so, dass solche Faktoren Einfluss haben, kann man blöd finden und all die Spieler für Mimosen halten ändert aber nichts daran und nicht unsonst setzen heutzutage fast alle Vereine auf Psychologen und Mentaltrainer.

Ob nach Fällen wie Robert Enke man auch noch solche Mimosensprüche braucht, kann jeder selbst entscheiden.

Wenn cm47 das hier bewusst überspitzt mimosenhaft findet, trifft er doch aber damit durchaus des Pudels Kern.
Es ist leider nicht jeder Hochveranlagte bekanntlich für den Spitzensport mental gemacht. Hunderte toller Juniorenfußballer aus den Fußballinternaten können davon ein Lied singen.
Es gehört aber nun mal auch zu den besonderen Anforderungen des Berufssports, dort psychisch bestehen zu können. Das mag man durchaus bedauern. Aber das ist eben, neben der erforderlichen körperlichen Konstitution,  Teil des besonderen Anforderungsprofils eines Leistungssportlers.

Die Enke-Bemerkung finde ich etwas deplaziert.
Wir wollen doch nicht ernstlich davon ausgehen, dass ein Großteil unserer Mannschaft ernsthaft psychisch krank ist, oder?

Andererseits ist die Bemerkung dann aber auch durchaus von gewisser Relevanz.
Denn leider hatte bei Robert Enke wohl niemand rechtzeitig bemerkt, dass er seiner beruflichen Aufgabe aufgrund seiner gesundheitlichen Disposition nicht gewachsen war und offenbar daran traurigerweise sogar zerbrochen ist.
Das stellt dann die schreckliche Zuspitzung einer Vielzahl von Fällen dar, in welchen hoffentlich gewöhnlich beizeiten ein Einsehen kommt, dass der eingeschlagene Weg einen Menschen überfordert. Bei dem einen mag das eine internationale Karriere sein, die zuviel abfordert, beim nächsten vielleicht der Beruf als Sportler schlechthin.

Um zurück zum hiesigen Thema zu kommen: Ich kann den Gedankengang nachvollziehen, dass Spieler, die durch nicht einmal besonders ungewöhnliche Ereignisse innerhalb eines Sportlerlebens, Deiner Meinung nach wohl durch Kritik an ihrem Leistungsvermögen, die nicht einmal irgendwie vernichtend ausgefallen und ja überdies auf keinen Spieler persönlich gemünzt war, vielleicht tatsächlich am falschen Platz sein könnten. Ob das nun bei der Eintracht oder anderswo ist.
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Misanthrop schrieb:

Punkasaurus schrieb:

cm47 schrieb:

Wenn Personalwechsel derartige Auswirkungen haben sollten, das man auch mit neuem Personal für eine neue Saison noch derart darunter leidet, weil es ja so schön war, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis, weil auch das nichts als an den Haaren herbeigezogene Ausreden sind.
Eine profihafte Einstellung zeichnet sich dadurch aus, das Veränderungen von bisherigen Gegebenheiten nicht auf die eigene Leistungsfähigkeit durchschlagen oder sie beeinträchtigen.
Bobic, Hütter, Hübner, alle weg und Krösche, Glasner jetzt in der Verantwortung.
Wer damit mental nicht zurechtkommt, hat in keinem Verein was zu suchen....solch ein Mimosengelaber, ist ja unglaublich...

Sorry aber für mich eine veraltete Ansicht. Gerade Sprüche wie Mimosengelaber. Es ist eben so, dass solche Faktoren Einfluss haben, kann man blöd finden und all die Spieler für Mimosen halten ändert aber nichts daran und nicht unsonst setzen heutzutage fast alle Vereine auf Psychologen und Mentaltrainer.

Ob nach Fällen wie Robert Enke man auch noch solche Mimosensprüche braucht, kann jeder selbst entscheiden.


Um zurück zum hiesigen Thema zu kommen: Ich kann den Gedankengang nachvollziehen, dass Spieler, die durch nicht einmal besonders ungewöhnliche Ereignisse innerhalb eines Sportlerlebens, Deiner Meinung nach wohl durch Kritik an ihrem Leistungsvermögen, die nicht einmal irgendwie vernichtend ausgefallen und ja überdies auf keinen Spieler persönlich gemünzt war, vielleicht tatsächlich am falschen Platz sein könnten. Ob das nun bei der Eintracht oder anderswo ist.


Nir habe ich das so nie gesagt. Ich sagte: Satz des Trainers, Weggang von ihm plus Misserfolge letzte Saison und Misserfolge diese Saison haben sich auf das Mentale ausgewirkt. Und wer die Mannschaft sieht kann das kaum bestreiten.

Und das ist eine Spirale die man eben nicht kittet in dem man den Trainer jetzt rauswirft. Die Spieler haben Selbstzweifel aufgrund mehrerer Faktoren.

Und warum ich Enke sagte: ich finde einfach Sprüche wie Mimosen und Co haben nichts verloren. Fussballer sind auch nur Menschen. Vergisst man gerne mal aber ich finde was gerade passiert nur menschlich und hat auch nichts damit zu tun ob man für den Profisport geeignet ist.
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Sledge_Hammer schrieb:

Dieser Haller-Vergleich ist Unsinn. Der kam als Torjäger mit einer exzellenten Trefferquote aus einer (wenn auch) kleinen Liga und hat auch in der ersten Halbserie 2017 gezeigt, dass er zu Großem in der Lage ist, siehe z.B. seine technisch hochwertigen Siegtreffer gegen Stuttgart und Bremen. Leute, die Fähigkeiten anzweifeln, wird es im Übrigen sowieso immer geben, sodass dies kein Maßstab ist.

Richtig, ist es dann nicht sogar umso absurder, dass man ihn verschenken und mit der Schubkarre wegfahren wollte?
Hier im Forum sind eben Kunden, die generell jeden Spieler zu schnell verteufeln und wegjagen wollen. Von denen liest man aber in guten Zeiten auch nichts.

Sledge_Hammer schrieb:

Bei Lammers wird das vollkommen zu Recht anders gesehen. Für was steht er? Technisch ganz passabel, ok. Aber im Übrigen hat er eigentlich keine richtige Stärke. Stattdessen verletzungsanfällig, kein regelmäßiger Spielrhythmus in den letzten 2 Jahren

Ist das nicht genau der Typ Spieler, den wir schon öfter geholt haben? Veritabler Karriereknick und bei uns findet er zur alten Form zurück.
Technisch ganz passabel lasse ich mal so stehen, man kann auch sagen, dass er eine gute Technik hat, auch wenn er das hier noch nicht zeigen konnte. Ich bin optimistisch, dass das noch was wird. Und sei es dass man einen "Lammers, wie bekommen wir das hin" Thread braucht.
Ihm fehlt der Spielrhythmus und damit auch das Selbstvertrauen und gewisse Automatismen. Das aber alles in einer Mannschaft zurück zu gewinnen, wo augenscheinlich vorne und hinten nicht passt ist eben schwierig.
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Basaltkopp schrieb:

Sledge_Hammer schrieb:

Dieser Haller-Vergleich ist Unsinn. Der kam als Torjäger mit einer exzellenten Trefferquote aus einer (wenn auch) kleinen Liga und hat auch in der ersten Halbserie 2017 gezeigt, dass er zu Großem in der Lage ist, siehe z.B. seine technisch hochwertigen Siegtreffer gegen Stuttgart und Bremen. Leute, die Fähigkeiten anzweifeln, wird es im Übrigen sowieso immer geben, sodass dies kein Maßstab ist.

Richtig, ist es dann nicht sogar umso absurder, dass man ihn verschenken und mit der Schubkarre wegfahren wollte?
Hier im Forum sind eben Kunden, die generell jeden Spieler zu schnell verteufeln und wegjagen wollen. Von denen liest man aber in guten Zeiten auch nichts.

Sledge_Hammer schrieb:

Bei Lammers wird das vollkommen zu Recht anders gesehen. Für was steht er? Technisch ganz passabel, ok. Aber im Übrigen hat er eigentlich keine richtige Stärke. Stattdessen verletzungsanfällig, kein regelmäßiger Spielrhythmus in den letzten 2 Jahren

Ist das nicht genau der Typ Spieler, den wir schon öfter geholt haben? Veritabler Karriereknick und bei uns findet er zur alten Form zurück.
Technisch ganz passabel lasse ich mal so stehen, man kann auch sagen, dass er eine gute Technik hat, auch wenn er das hier noch nicht zeigen konnte. Ich bin optimistisch, dass das noch was wird. Und sei es dass man einen "Lammer, wie bekommen wir das hin" Thread braucht.
Ihm fehlt der Spielrhythmus und damit auch das Selbstvertrauen und gewisse Automatismen. Das aber alles in einer Mannschaft zurück zu gewinnen, wo augenscheinlich vorne und hinten nicht passt ist eben schwierig.


Keine Ahnung, ob hier einer von Schubkarren und verschenken geredet hat. Ist mir auch vollkommen wurscht, weil zu allem gibt es jede Art von Meinung und das ist sicher nicht mein Thema.

Und außerdem gibt es für jedes positive Beispiel aus der Vergangenheit Gegenbeispiele. Genauso haben wir nämlich Spieler mit Karriereknicks verpflichtet, die bei uns dann genauso scheisse waren. Ist ja nicht so, dass jede Neuverpflichtung der letzten Jahre gezündet hat. Und im Übrigen: Wenn Lammers nicht zumindest eine passable Technik hätte, dann stünde unter Stärken das Wort "Fehlanzeige". Man kann es jetzt unter Spielrhythmus, Selbstvertrauen, Automatismen fassen. Ist ja auch nicht falsch. Zumindest die Punkte 1 und 3 würden bei jedem Kreisligaspieler auch fehlen, den man bei uns in den Angriff stellt. Beantwortet aber die Frage nicht, ob Lammers überhaupt bundesligatauglich ist. Und daran kann man mal ganz große Zweifel haben und dieses Urteil muss auch im Oktober schon erlaubt sein.
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Wenn Personalwechsel derartige Auswirkungen haben sollten, das man auch mit neuem Personal für eine neue Saison noch derart darunter leidet, weil es ja so schön war, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis, weil auch das nichts als an den Haaren herbeigezogene Ausreden sind.
Eine profihafte Einstellung zeichnet sich dadurch aus, das Veränderungen von bisherigen Gegebenheiten nicht auf die eigene Leistungsfähigkeit durchschlagen oder sie beeinträchtigen.
Bobic, Hütter, Hübner, alle weg und Krösche, Glasner jetzt in der Verantwortung.
Wer damit mental nicht zurechtkommt, hat in keinem Verein was zu suchen....solch ein Mimosengelaber, ist ja unglaublich...
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cm47 schrieb:

Wenn Personalwechsel derartige Auswirkungen haben sollten, das man auch mit neuem Personal für eine neue Saison noch derart darunter leidet, weil es ja so schön war, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis, weil auch das nichts als an den Haaren herbeigezogene Ausreden sind.
Eine profihafte Einstellung zeichnet sich dadurch aus, das Veränderungen von bisherigen Gegebenheiten nicht auf die eigene Leistungsfähigkeit durchschlagen oder sie beeinträchtigen.
Bobic, Hütter, Hübner, alle weg und Krösche, Glasner jetzt in der Verantwortung.
Wer damit mental nicht zurechtkommt, hat in keinem Verein was zu suchen....solch ein Mimosengelaber, ist ja unglaublich...


Ja, war vielleicht in den 80/90 Jahren so. Die heutige Generation ist aber eben anders. Und auch ein Profi ist ein Mensch.

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Glasner ist ein super Trainer, aber er ist einfach nicht das, was wir gerade brauchen. Ich bin mir sicher, eine Mannschaft, die mental auf der Höhe, selbstbewusst und spielfreudig ist, kann er ungemein nach vorne bringen  so, wie er es in seiner Vita bisher schon eigentlich bei jeder Station bewerkstelligt hat - aber er ist halt eher der Taktiker, der Techniker, der über filigranen Fußball statt roher Emotion kommt. In seiner Karriere hatte er eben noch nicht mit einer Mannschaft zu tun, die in einer faustdicken Krise gesteckt hat. Schuld an der Krise ist er nicht, aber wir brauchen gerade eher einen Typen wie Kovac, der das Feuer in den Jungs entfacht, der die zu richtigen Kampfsäuen macht und die komplett verkorkste Mentalität der Mannschaft wieder versucht, geradezubiegen.

Das Problem ist nicht, dass Glasner ein schlechter Trainer ist, der keinen Plan von Fußball hat, sondern, dass er sich gerade hinstellen und stundenlang über die beste Taktik der Welt reden könnte, ohne dass es das Spiel der Mannschaft nennenswert beeinflussen würde. Er kann gerade tun, was er will. Ich halte es auch nicht für einen Zufall, dass die Mannschaft nach seiner Dampf-PK das beste Spiel der Saison abgibt - wenn er schon auf der PK so abgeht, dann kann man davon ausgehen, dass das in der Kabine und auf dem Übungsplatz mindestens genauso angefeuert war. Die brauchen gerade Feuer unterm Hintern und keinen Grundkurs im Fußball - wozu auch? Die können es doch.

Vielleicht schafft er es ja doch noch, die Mannschaft um die Kurve zu hieven, aber momentan sieht es eher so aus, als sei er (verständlicherweise) etwas ratlos ob dieser fast schon schizophren wirkenden, von Tag zu Tag wandelnden Mannschaftsleistung. Auf dem Platz nach dem Spiel sagte er DAZN jedenfalls, er hätte die Jungs "alles geben" sehen, was mich jetzt nicht unbedingt optimistisch stimmt.
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ThePaSch schrieb:

der das Feuer in den Jungs entfacht, der die zu richtigen Kampfsäuen macht und die komplett verkorkste Mentalität der Mannschaft wieder versucht, geradezubiegen.

Also, komplett verkorkste Mentalität der Mannschaft finde ich mehr als übertrieben!
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Basaltkopp schrieb:

Sledge_Hammer schrieb:

Dieser Haller-Vergleich ist Unsinn. Der kam als Torjäger mit einer exzellenten Trefferquote aus einer (wenn auch) kleinen Liga und hat auch in der ersten Halbserie 2017 gezeigt, dass er zu Großem in der Lage ist, siehe z.B. seine technisch hochwertigen Siegtreffer gegen Stuttgart und Bremen. Leute, die Fähigkeiten anzweifeln, wird es im Übrigen sowieso immer geben, sodass dies kein Maßstab ist.

Richtig, ist es dann nicht sogar umso absurder, dass man ihn verschenken und mit der Schubkarre wegfahren wollte?
Hier im Forum sind eben Kunden, die generell jeden Spieler zu schnell verteufeln und wegjagen wollen. Von denen liest man aber in guten Zeiten auch nichts.

Sledge_Hammer schrieb:

Bei Lammers wird das vollkommen zu Recht anders gesehen. Für was steht er? Technisch ganz passabel, ok. Aber im Übrigen hat er eigentlich keine richtige Stärke. Stattdessen verletzungsanfällig, kein regelmäßiger Spielrhythmus in den letzten 2 Jahren

Ist das nicht genau der Typ Spieler, den wir schon öfter geholt haben? Veritabler Karriereknick und bei uns findet er zur alten Form zurück.
Technisch ganz passabel lasse ich mal so stehen, man kann auch sagen, dass er eine gute Technik hat, auch wenn er das hier noch nicht zeigen konnte. Ich bin optimistisch, dass das noch was wird. Und sei es dass man einen "Lammer, wie bekommen wir das hin" Thread braucht.
Ihm fehlt der Spielrhythmus und damit auch das Selbstvertrauen und gewisse Automatismen. Das aber alles in einer Mannschaft zurück zu gewinnen, wo augenscheinlich vorne und hinten nicht passt ist eben schwierig.


Keine Ahnung, ob hier einer von Schubkarren und verschenken geredet hat. Ist mir auch vollkommen wurscht, weil zu allem gibt es jede Art von Meinung und das ist sicher nicht mein Thema.

Und außerdem gibt es für jedes positive Beispiel aus der Vergangenheit Gegenbeispiele. Genauso haben wir nämlich Spieler mit Karriereknicks verpflichtet, die bei uns dann genauso scheisse waren. Ist ja nicht so, dass jede Neuverpflichtung der letzten Jahre gezündet hat. Und im Übrigen: Wenn Lammers nicht zumindest eine passable Technik hätte, dann stünde unter Stärken das Wort "Fehlanzeige". Man kann es jetzt unter Spielrhythmus, Selbstvertrauen, Automatismen fassen. Ist ja auch nicht falsch. Zumindest die Punkte 1 und 3 würden bei jedem Kreisligaspieler auch fehlen, den man bei uns in den Angriff stellt. Beantwortet aber die Frage nicht, ob Lammers überhaupt bundesligatauglich ist. Und daran kann man mal ganz große Zweifel haben und dieses Urteil muss auch im Oktober schon erlaubt sein.
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Sledge_Hammer schrieb:

Beantwortet aber die Frage nicht, ob Lammers überhaupt bundesligatauglich ist. Und daran kann man mal ganz große Zweifel haben und dieses Urteil muss auch im Oktober schon erlaubt sein.

Können wir ja gerne im Mai 2022 noch einmal drüber reden.
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Trainer-und Spielerwechsel sind doch längst zur Normalität geworden.
Fast keine Mannschaft inkl. Trainer bleibt doch über viele Jahre hinweg mehr oder weniger noch unverändert zusammen, wie das vielleicht früher mal der Fall war...Freiburg und Heidenheim sind eher Ausnahmen, weil dort andere Gegebenheiten sind und möglicherweise ein anderes Verständnis von Kontinuität vorhanden ist.
Das ist aber nicht übertragbar auf andere Klubs.
Ich will damit sagen und auch mein Unverständnis darüber begründen, warum ich es nicht verstehe, das solch normale Umstände derart mental beeinträchtigen sollen, vorausgesetzt, da wäre wirklich was dran.
Natürlich sind die Fälle von Enke oder Deisler tragisch in ihrem Verlauf, aber den harten Anforderungen, den der Profisport mit sich bringt, muß man eben auch mental und charakterlich gewachsen sein.
Das ist schon in den höheren Amateurligen der Fall.
Und jeder Verein hat auch demgemäß eine entsprechende Erwartungshaltung, weil er ja auch einen hohen Gegenwert dafür bietet.
Deshalb habe ich plakativ den Mimosenbegriff benutzt, um deutlich zu machen, das das eine nicht ohne das andere geht....
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Der Beitrag trifft es auf den Punkt, danke dafür.

Und ganz ehrlich: Jeder, der hier die Probleme hauptsächlich bei Glasner sieht, hat anscheinend keine Ahnung, wie fragil ein Mannschaftsgefüge ist. Alleine die Abgänge von Abraham, Hübner und Russ reichen, um ein Team total umzuwerfen. Und dann noch die ganzen Selbstdarsteller, die meinten ihre Egoismen über die CL und den Erfolg zu stellen. Das schüttelst du nicht einfach weg. Auch nicht bis Ende Oktober.

Es hilft alles nix, weitermachen, irgendwie durchkommen und im Winter weiterschauen.

Hinteregger würde ich zB dringend mal eine längere Pause gönnen. Der ist komplett durch. Also mental. Und da gibt es noch mehr Beispiele.

Die Neuzugänge sind derzeit einfach die ärmsten Schweine und können am wenigsten für irgendwas.
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Schön geschrieben! So isses.
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Giftigkeit ist ein gutes Stichwort! Auch unter Kovac und Hütter war nicht immer alles Gold, aber die Mannschaft kämpfte meistens bis zum Schluss. Davon ist leider nichts mehr zu sehen.

Die letzten drei Spiele machen dies auch sehr deutlich. Hertha und Bochum sind sicherlich Teams, welche primär über den Kampf kommen. Da kommen wir mit unserem körperlosen Spiel nicht dagegen an. Piräus hingegen mied doch selber jeden Zweikampf. Das spielte uns in die Karten. In Piräus werden wir so auch unser blaues Wunder erleben. Da werden die Kämpfen und Rennen.

Aber woran liegt es? Grade gegen Berlin (nach München) und Bochum (nach Piräus) eine gewisse Arroganz? Immerhin haben einige Spieler vor der Saison auch mit der CL geliebäugelt. Das kann man abstellen.

Ist die Mannschaft keine Mannschaft mehr? Dann wird es schwer. Wenn nicht jeder für jeden am Ende bereit ist alles zu geben, dann werden wir Schalke beerben.

Oder liegt es am komplexen Glasner-Fußball, welcher von den Spielern abverlangt eine gewisse vorausschauende Spielveranlagung zu haben und unsere Spieler sind dafür zu limitiert? Puh dann wird es mit dem Trainer schwer werden.

Also was ist es? Arroganz, fehlender Teamgeist oder mit dem System überfordert? Oder vielleicht (Supergau) von allem etwas?

Ich bin ratlos…
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Margro schrieb:

Oder liegt es am komplexen Glasner-Fußball, welcher von den Spielern abverlangt eine gewisse vorausschauende Spielveranlagung zu haben und unsere Spieler sind dafür zu limitiert? Puh dann wird es mit dem Trainer schwer werden.

Ich greife nur diesen Punkt auf, da er mich immer mehr mit Fragezeichen zurücklässt. D.h. Spieler der 2ten österreichischen Liga bekommen diesen hochkomplexen Fussball hin, aber die Stars und Talente (Ache, Blanco, Lindström, Hauge etc.) von morgen nicht?

Mir wird hier viel zu viel hineininterpretiert. Ich denke, dass Glasners Idee einfach noch ein wenig Zeit braucht. Wenn ich mich an letzte Saison erinnere, haben wir auch am Anfang phasenweise so gespielt als seien wir nicht auf dem Platz. Pässe kamen nicht an. wurden entweder ganr nicht oder zu spät gespielt und insgesamt wirkte die Mannschaft war einfach nicht clever genug. Das kam dann (inkl. Spielglück) und verschwand sofort wieder als Hütter den Wechsel bekannt gab. Ich habe gestern keine Trümmertruppe oder Antifusballer gesehen, auch keine Mannschaft die nicht wollte. Es ging mMn und an einem normalen Tag ballert GP den 11er rein und das Spiel läuft anders . So wird ehier gerade der Niedergang der Eintracht prognoistiziert und Vergleiche zu Schalke - die jedes Spiel letzte Saison untergegangen sind oder Vergleiche zu Skippy - wo wir gefühlt nach 60 Minuten stehend KO waren - gezogen.

Wie ich oben schon schrieb, denke ich es wird noch einen Moment dauern, bis wir in dei Errfolgspur zurückkehren, mit Trainer OG. Viel mehr habe ich den Eindruck, dass seit 2018 und dem Pokalgewinn der Anspruch bei vielen "Fans" (hier im Forum geht es ja noch, lest mal Fratzebuck) extrem gestiegen ist, als ob wir Jahr für Jahr um die Meisterschaft mitspielen.

Hoffe Krösche und unsere Herren haben Geduld mit sich, Ihren Entscheidungen, dem Trainer und den Spielern. Dann wird das schon.

Nur die SGE
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Trainer-und Spielerwechsel sind doch längst zur Normalität geworden.
Fast keine Mannschaft inkl. Trainer bleibt doch über viele Jahre hinweg mehr oder weniger noch unverändert zusammen, wie das vielleicht früher mal der Fall war...Freiburg und Heidenheim sind eher Ausnahmen, weil dort andere Gegebenheiten sind und möglicherweise ein anderes Verständnis von Kontinuität vorhanden ist.
Das ist aber nicht übertragbar auf andere Klubs.
Ich will damit sagen und auch mein Unverständnis darüber begründen, warum ich es nicht verstehe, das solch normale Umstände derart mental beeinträchtigen sollen, vorausgesetzt, da wäre wirklich was dran.
Natürlich sind die Fälle von Enke oder Deisler tragisch in ihrem Verlauf, aber den harten Anforderungen, den der Profisport mit sich bringt, muß man eben auch mental und charakterlich gewachsen sein.
Das ist schon in den höheren Amateurligen der Fall.
Und jeder Verein hat auch demgemäß eine entsprechende Erwartungshaltung, weil er ja auch einen hohen Gegenwert dafür bietet.
Deshalb habe ich plakativ den Mimosenbegriff benutzt, um deutlich zu machen, das das eine nicht ohne das andere geht....
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cm47 schrieb:

Trainer-und Spielerwechsel sind doch längst zur Normalität geworden.
Fast keine Mannschaft inkl. Trainer bleibt doch über viele Jahre hinweg mehr oder weniger noch unverändert zusammen, wie das vielleicht früher mal der Fall war...Freiburg und Heidenheim sind eher Ausnahmen, weil dort andere Gegebenheiten sind und möglicherweise ein anderes Verständnis von Kontinuität vorhanden ist.
Das ist aber nicht übertragbar auf andere Klubs.
Ich will damit sagen und auch mein Unverständnis darüber begründen, warum ich es nicht verstehe, das solch normale Umstände derart mental beeinträchtigen sollen, vorausgesetzt, da wäre wirklich was dran.
Natürlich sind die Fälle von Enke oder Deisler tragisch in ihrem Verlauf, aber den harten Anforderungen, den der Profisport mit sich bringt, muß man eben auch mental und charakterlich gewachsen sein.
Das ist schon in den höheren Amateurligen der Fall.
Und jeder Verein hat auch demgemäß eine entsprechende Erwartungshaltung, weil er ja auch einen hohen Gegenwert dafür bietet.
Deshalb habe ich plakativ den Mimosenbegriff benutzt, um deutlich zu machen, das das eine nicht ohne das andere geht....



Gehen wir mal davon aus, dass der Kopf nicht der entscheidende Faktor ist, weil ein Bruch durch das Team ging.

Vielleicht haben manche Jungs aber einfach weniger Bock auf die Eintracht? Vielleicht geht Kostic nur mit 80% an die Sache, ebenso ein Kamada. Und dann sind auch noch die Neuzugänge leider nicht die Hilfe um die Abgänge ordentlich zu ersetzen.

War es nicht Younes, welcher den Leistungsschub verursachte bei einem Filip und auch bei einem Kamada? Und fing der Einbruch nicht erst an als das Theater mit Younes losging und nicht mehr spielen durfte?!

Natürlich viel Spekulatius, aber wenn es nicht der Kopf ist, dann fehlt einfach die Qualität.

Aber warscheinlich ist es ein Mix aus allem.
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Es geht da mehr darum, dass man in Negativspiralen kommen kann, aus denen man sich dann nicht so ohne weiteres befreien kann. Insbesondere wenn dann noch andere Faktoren dazukommen, wie der Verlust vom Rekord-Goalgetter, neuer Trainer, usw.

Du stellst es so hin, als ob das ne Sache ist, die voellig isoliert ist und die man nach ner Weile einfach abbarbeitet. In der Praxis ist das Selbstvertrauen aber erstmal angeknackst und wenn dann Niederlagen dazukommen, wie gegen Schalke und die verpasste CL, dann scheint sich der Rattenschwanz eben bis zur Pokalblamage hingezogen zu haben, der dann weitere ungute Ergebnisse folgten, bis jetzt endlich auch mal Siege eingefahren werden konnten.

Aber im Endeffekt sind es doch viele Stammspieler, die auf dem Weg in die CL waren und jetzt auf einmal um den Abstieg spielen...

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cm47 schrieb:

Trainer-und Spielerwechsel sind doch längst zur Normalität geworden.
Fast keine Mannschaft inkl. Trainer bleibt doch über viele Jahre hinweg mehr oder weniger noch unverändert zusammen, wie das vielleicht früher mal der Fall war...Freiburg und Heidenheim sind eher Ausnahmen, weil dort andere Gegebenheiten sind und möglicherweise ein anderes Verständnis von Kontinuität vorhanden ist.
Das ist aber nicht übertragbar auf andere Klubs.
Ich will damit sagen und auch mein Unverständnis darüber begründen, warum ich es nicht verstehe, das solch normale Umstände derart mental beeinträchtigen sollen, vorausgesetzt, da wäre wirklich was dran.
Natürlich sind die Fälle von Enke oder Deisler tragisch in ihrem Verlauf, aber den harten Anforderungen, den der Profisport mit sich bringt, muß man eben auch mental und charakterlich gewachsen sein.
Das ist schon in den höheren Amateurligen der Fall.
Und jeder Verein hat auch demgemäß eine entsprechende Erwartungshaltung, weil er ja auch einen hohen Gegenwert dafür bietet.
Deshalb habe ich plakativ den Mimosenbegriff benutzt, um deutlich zu machen, das das eine nicht ohne das andere geht....



Gehen wir mal davon aus, dass der Kopf nicht der entscheidende Faktor ist, weil ein Bruch durch das Team ging.

Vielleicht haben manche Jungs aber einfach weniger Bock auf die Eintracht? Vielleicht geht Kostic nur mit 80% an die Sache, ebenso ein Kamada. Und dann sind auch noch die Neuzugänge leider nicht die Hilfe um die Abgänge ordentlich zu ersetzen.

War es nicht Younes, welcher den Leistungsschub verursachte bei einem Filip und auch bei einem Kamada? Und fing der Einbruch nicht erst an als das Theater mit Younes losging und nicht mehr spielen durfte?!

Natürlich viel Spekulatius, aber wenn es nicht der Kopf ist, dann fehlt einfach die Qualität.

Aber warscheinlich ist es ein Mix aus allem.
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nisol13 schrieb:

Natürlich viel Spekulatius, aber wenn es nicht der Kopf ist, dann fehlt einfach die Qualität.


Vermutlich ist es beides...an den Kopf kommt man bestenfalls ja noch heran, an der fehlenden Qualität in Gänze wird sich die nächsten Wochen erstmal nichts ändern lassen und ob die Winterpause dafür taugt, für uns wirkliche Verstärkungen zu aquirieren, weiß ja auch noch niemand.
Normalerweise kann man davon ausgehen, das Siege soviel Selbstvertrauen in das eigene Leistungspotential freisetzen, das auch die Folgespiele ordentlich bestritten werden können, wenn auch nicht immer mit dem Wunschergebnis...dieses rationale Denken ist aber auf die Eintracht nicht anwendbar, aus den schon beschriebenen Gründen....auf Highlight folgt Desaster, damit keiner zu übermütig wird....und diese Inkonstanz, auch in den vielgerühmten Basics, vermasselt uns den eigentlichen Erfolg....verlorene Siege, deren Punkte uns am Saisonende wieder fehlen werden, wie schon so oft....und da wird mir niemand was anderes erzählen können
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Schaut doch mal WIE Glasner beim VfL die Champions League erreicht hat.

Wichtige Faktoren waren :

1.0 Eine gute Abwehr -> Die haben wir bei weitem nicht.  

1.1 Gute Aussenverteidiger ; Roussilon und Mbabu -> Wir haben höchstens Aussenverteidiger die gerade selber nicht wissen wie sie Bundesliga spielen dürfen !

3. Gutes Mittelfeld ; Arnold , Guilavogui : Hier ist nur Rode auf Augenhöhe der Rest ist schlecht !

4. Gute außen : Steffen , João Victor etc. ; Hier ist Kostic besser.

5. Stürmer : Unsere beiden Stürmer sind nicht mal ansatzweise so gut wie Weghorst.

Fazit : Wenn du nur auf einer Feldspielerposition bessere Spieler vorfindest als bei deinem ehemaligen Verein brauchst du dich net wundern das du im Abstiegskampf landest !!!
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Schaut doch mal WIE Glasner beim VfL die Champions League erreicht hat.

Wichtige Faktoren waren :

1.0 Eine gute Abwehr -> Die haben wir bei weitem nicht.  

1.1 Gute Aussenverteidiger ; Roussilon und Mbabu -> Wir haben höchstens Aussenverteidiger die gerade selber nicht wissen wie sie Bundesliga spielen dürfen !

3. Gutes Mittelfeld ; Arnold , Guilavogui : Hier ist nur Rode auf Augenhöhe der Rest ist schlecht !

4. Gute außen : Steffen , João Victor etc. ; Hier ist Kostic besser.

5. Stürmer : Unsere beiden Stürmer sind nicht mal ansatzweise so gut wie Weghorst.

Fazit : Wenn du nur auf einer Feldspielerposition bessere Spieler vorfindest als bei deinem ehemaligen Verein brauchst du dich net wundern das du im Abstiegskampf landest !!!
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Weiß ja nicht, ob dir das bewusst ist, aber es gibt da schon noch ein paar Plätze zwischen Champions League und Abstiegskampf.
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Weiß ja nicht, ob dir das bewusst ist, aber es gibt da schon noch ein paar Plätze zwischen Champions League und Abstiegskampf.
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Ändert nichts daran, dass unser Kader einer katastrophalen Kaderplanung ausgesetzt ist !!!
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Man muss sich doch nur nochmal mal zwei Szenen ganz am Anfang betrachten. Nach 1:17 spielt Tuta einen langen Schrottball ins Seitenaus. Der nebenstehende Kamada reagiert mit beidarmigen Achselzucken.
Szene zwei nach genau 2 Minuten. Kostic spielt einen Ball auf links zu scharf auf Höhe der Trainerbänke Richtung Kamada. Der Ball geht ins Seitenaus und Kostic reagiert mit einer abwinkenden Handbewegung. Und das alles kurz nach Beginn der Partie.
Das ist eine fatale Körpersprache und ab dem Zeitpunkt hatte ich schon kein gutes Gefühl mehr was dieses Spiel betrifft.
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igorpamic schrieb:

Man muss sich doch nur nochmal mal zwei Szenen ganz am Anfang betrachten. Nach 1:17 spielt Tuta einen langen Schrottball ins Seitenaus. Der nebenstehende Kamada reagiert mit beidarmigen Achselzucken.
Szene zwei nach genau 2 Minuten. Kostic spielt einen Ball auf links zu scharf auf Höhe der Trainerbänke Richtung Kamada. Der Ball geht ins Seitenaus und Kostic reagiert mit einer abwinkenden Handbewegung. Und das alles kurz nach Beginn der Partie.
Das ist eine fatale Körpersprache und ab dem Zeitpunkt hatte ich schon kein gutes Gefühl mehr was dieses Spiel betrifft.


Habs mir eben auch noch mal angeschaut. Wirklich erschreckend, da es auf ein Problem im Mannschaftsgefüge hindeutet. Vielleicht sind tatsächlich ein paar Spieler (Kostic, Kamada), die sich zu höherem berufen fühlen immer noch wegen der CL angepisst und haben innerlich mit der Eintracht abgeschlossen.
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Ich denke Abstiegskampf ist klar. Dazu braucht man sich nur die Tabelle anzuschauen. Um uns herum stehen keine Mannschaften die das nicht sofort und am ersten Spieltag so gesagt hätten. Ob OG dafür der richtige Trainer ist weiß ich derzeit noch nicht. Ihm sollte man auf jeden Fall bis zur Winterpause Zeit geben das Thema in den Griff zu bekommen oder vielleicht auch zu lösen. Prognosen haben das Problem das sie die Zukunft betreffen und sind deshalb schwierig. Bei dem einen oder anderen Spieler kann man Zweifel haben um er uns kurzfristig helfen wird. Das scheint OG aber erkannt zu haben. Mal sehen was er daraus für weitere Schlüsse zieht. Vielleicht kommt ja doch noch z.B Ache zum Vorschein. An eine Nachwirkung von AH glaube ich nicht bei einer Truppe die so oft zusammen ist. Es ist halt dieses Jahr nicht gelungen den Kader klar zu verstärken. Das kann aber mal passieren und führt wenn es mehrere Jahre passieren würde in die zweite Liga.  
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Margro schrieb:

Oder liegt es am komplexen Glasner-Fußball, welcher von den Spielern abverlangt eine gewisse vorausschauende Spielveranlagung zu haben und unsere Spieler sind dafür zu limitiert? Puh dann wird es mit dem Trainer schwer werden.

Ich greife nur diesen Punkt auf, da er mich immer mehr mit Fragezeichen zurücklässt. D.h. Spieler der 2ten österreichischen Liga bekommen diesen hochkomplexen Fussball hin, aber die Stars und Talente (Ache, Blanco, Lindström, Hauge etc.) von morgen nicht?

Mir wird hier viel zu viel hineininterpretiert. Ich denke, dass Glasners Idee einfach noch ein wenig Zeit braucht. Wenn ich mich an letzte Saison erinnere, haben wir auch am Anfang phasenweise so gespielt als seien wir nicht auf dem Platz. Pässe kamen nicht an. wurden entweder ganr nicht oder zu spät gespielt und insgesamt wirkte die Mannschaft war einfach nicht clever genug. Das kam dann (inkl. Spielglück) und verschwand sofort wieder als Hütter den Wechsel bekannt gab. Ich habe gestern keine Trümmertruppe oder Antifusballer gesehen, auch keine Mannschaft die nicht wollte. Es ging mMn und an einem normalen Tag ballert GP den 11er rein und das Spiel läuft anders . So wird ehier gerade der Niedergang der Eintracht prognoistiziert und Vergleiche zu Schalke - die jedes Spiel letzte Saison untergegangen sind oder Vergleiche zu Skippy - wo wir gefühlt nach 60 Minuten stehend KO waren - gezogen.

Wie ich oben schon schrieb, denke ich es wird noch einen Moment dauern, bis wir in dei Errfolgspur zurückkehren, mit Trainer OG. Viel mehr habe ich den Eindruck, dass seit 2018 und dem Pokalgewinn der Anspruch bei vielen "Fans" (hier im Forum geht es ja noch, lest mal Fratzebuck) extrem gestiegen ist, als ob wir Jahr für Jahr um die Meisterschaft mitspielen.

Hoffe Krösche und unsere Herren haben Geduld mit sich, Ihren Entscheidungen, dem Trainer und den Spielern. Dann wird das schon.

Nur die SGE
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Ibanez schrieb:

Wie ich oben schon schrieb, denke ich es wird noch einen Moment dauern, bis wir in dei Errfolgspur zurückkehren, mit Trainer OG. Viel mehr habe ich den Eindruck, dass seit 2018 und dem Pokalgewinn der Anspruch bei vielen "Fans" (hier im Forum geht es ja noch, lest mal Fratzebuck) extrem gestiegen ist, als ob wir Jahr für Jahr um die Meisterschaft mitspielen.


Ich glaube, da verkennst Du aber einige Wortmeldungen hier.

Ich persönlich etwa habe diese Saison auch schon so einiges zu maulen.
Aber doch nicht in Mannheim, weil ich nun regelmäßig den Pokal fordern würde, und nicht nach BL-Spielen, weil ich einen CL-Platz erwarte.

Ich wäre der erste, der bei einem Abstieg wie ihn z.B. Schalke erleben durfte, mich nach einem Neuaufbau mit einem Haufen 20-jährigen über eine erfreuliche Entwicklung in Liga 2 freuen würde. Gerade weil ich reichlich leidgeprüft bin und daher dankbar für die Erfolge der letzten Jahre, die für vieles entschädigt haben.

Das hat aber rein gar nichts damit zu tun, wie ich das Auftreten unserer erfahrenen Profis und die Leistungen des neuen Trainers Stand jetzt beurteile. Die Freiheit, darüber meine Meinung zu sagen, nehme ich mir durchaus raus, ohne mich nun durch die Blume als Erfolgsfan bezeichnen lassen zu wollen und ohne mich jeden Tag demütig zu zeigen.


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