olympische Winterspiele in Peking 2022

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Die Sportwelt läuft sich warm, um in diesem Jahr neben der WM in Katar ein weiteres Glanzlicht zu setzen: Die olympischen Winterspiele in Peking. Bereits 2008 fanden dort die Sommerspiele statt: Damals setzte das IOC der Kritik an der Menschenrechtssituation im Land entgegen, man könne nun „7 Jahre lang die Situation vor Ort kritisch betrachten und verbessern“ (Thomas Bach 2001). Eine Argumentation, die man so vom FC Bayern und der FIFA im Bezug auf Katar kennt. Dem gegenüber steht nun eine Entwicklung in China, die mit den Schlagworten Uiguren, Hongkong, Tibet usw. eine andere Menschenrechtssituation zeigt, als vom IOC gewünscht. Allerdings war das auch schon zum Zeitpunkt der Vergabe klar. Nun duckt man sich weg und macht sich zum Handlanger des Regimes, indem man nicht nur die Einschränkungen der Freien Berichterstattung durch China hinnimmt, sondern auch noch fördert. Vgl. hierzu dieser Artikel in der Zeit:
https://www.zeit.de/sport/2021-12/olympische-winterspiele-peking-ioc-pressefreiheit-menschenrechte/komplettansicht

Das ein Regime die Spiele gerne nutzt, um sich zu inszenieren, weiß man seit 1936. Auch Sotschi zeigte dies in jüngerer Vergangenheit. Man möge hoffen, die Staaten der Welt finden noch zu einer klaren Haltung im Bezug auf Peking (und Katar) 2022. die Amis bleiben schonmal diplomatisch fern, Baerbock wohl auch, die EU tut sich schwer mit gemeinsamer Stimme zu sprechen. Die Deppen sind am Ende die Sportler, die sich den Veranstaltungsort nicht aussuchen können (und vor Ort absurden Coronamaßnahmen unterwerfen müssen).

Vor Ort findet man nun nagelneue Anlagen in einem ausgedörrtem Naturschutzgebiet. Schnee fällt hier nicht, aber wozu gibts Schneekanonen? Um Pekings Trinkwasserreserven dort durchzujagen. Bilder von den Sportstätten gibts fast nur aus der staatlichen Propaganda, ausländische Fernsehteams werden kurzerhand von der Staatssicherheit überwacht und gehindert. Der Chinese an sich stand noch nie auf Skiern, Wintersport wird kurzerhand zur Staatsräson ausgerufen, der die oberen 10000 gerne folgen. Für den sportlichen Erfolg lässt man ausländische Startrainer Jugendliche casten. Fortan trainieren diese 10h am Tag, 7 Tage die Woche bis zur totalen körperlichen und mentalen Erschöpfung. Vieles davon ist nachzusehen in dieser Reportage vom ZDF Sportstudio, die ich sehr empfehle: https://www.zdf.de/sport/zdf-sportreportage/olympische-winterspiele-2022-peking-propaganda-corona-doku-100.html
Auch beleuchtet wird die Rolle von Bach gegenüber der chinesischen Führung, auch am Beispiel der verschwundenen Tennisspielerin.

Schließen möchte ich meinen Beitrag mit einem weiteren Zitat von ihm:
„Hallo Peking. Die olympischen Winterspiele werden die Welt in Frieden, Solidarität und Freundschaft zusammenbringen.“

In diesem Sinne: Mögen die Spiele beginnen. Es lebe der Sport. Seid ihr dabei?
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Nein!
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Und dass Innenministerin Nancy Faeser und Außenministerin Annalena Baerbock nicht hinfahren wollen ist nur ein erstes Zeichen!
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Und dass Innenministerin Nancy Faeser und Außenministerin Annalena Baerbock nicht hinfahren wollen ist nur ein erstes Zeichen!
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Wie ihr Sprecher mitteilte, habe Nancy Faeser entschieden „ schon aus Pandemiegründen nicht selbst nach Peking zu reisen. Annalena Baerbock ließ durch eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes mitteilen: „Das [ein Besuch Olympischer Spiele] war für Außenminister auch in der Vergangenheit nicht üblich.“

Quelle: Innenministerium bzw. Auswärtiges Amt.

Ein wahrhaftig großes Zeichen.

Diesmal Klartext und ohne Witz, damit es auch der letzte Humorbefreite versteht.
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Ich bin ja nun weder ein Fan von der Baerbock noch ein Freund vom 60ziger, aber ich finde es recht elegant gelöst.

Es wäre doch auch politisch unklug zu sagen, dass man nicht nach Peking fährt weil die chinesische Regierung böse ist. Ob man es gut findet oder nicht, aber China ist nun eben auch für unsere Wirtschaft ein Faktor.

Die Aussage "schon allein wegen der Pandemie" deutet an, dass die Pandemie wohl nicht der einzige Grund ist.
Und Baerbocks "wir Außenminister fahren da doch nie hin' lässt wenig Raum für dümmliche Nachfragen.

Die beiden fahren nicht hin und das ist das was zählt.

Und den Bach können sie am Ende der Spiele gerne da drüben lassen.
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Die Sportwelt läuft sich warm, um in diesem Jahr neben der WM in Katar ein weiteres Glanzlicht zu setzen: Die olympischen Winterspiele in Peking. Bereits 2008 fanden dort die Sommerspiele statt: Damals setzte das IOC der Kritik an der Menschenrechtssituation im Land entgegen, man könne nun „7 Jahre lang die Situation vor Ort kritisch betrachten und verbessern“ (Thomas Bach 2001). Eine Argumentation, die man so vom FC Bayern und der FIFA im Bezug auf Katar kennt. Dem gegenüber steht nun eine Entwicklung in China, die mit den Schlagworten Uiguren, Hongkong, Tibet usw. eine andere Menschenrechtssituation zeigt, als vom IOC gewünscht. Allerdings war das auch schon zum Zeitpunkt der Vergabe klar. Nun duckt man sich weg und macht sich zum Handlanger des Regimes, indem man nicht nur die Einschränkungen der Freien Berichterstattung durch China hinnimmt, sondern auch noch fördert. Vgl. hierzu dieser Artikel in der Zeit:
https://www.zeit.de/sport/2021-12/olympische-winterspiele-peking-ioc-pressefreiheit-menschenrechte/komplettansicht

Das ein Regime die Spiele gerne nutzt, um sich zu inszenieren, weiß man seit 1936. Auch Sotschi zeigte dies in jüngerer Vergangenheit. Man möge hoffen, die Staaten der Welt finden noch zu einer klaren Haltung im Bezug auf Peking (und Katar) 2022. die Amis bleiben schonmal diplomatisch fern, Baerbock wohl auch, die EU tut sich schwer mit gemeinsamer Stimme zu sprechen. Die Deppen sind am Ende die Sportler, die sich den Veranstaltungsort nicht aussuchen können (und vor Ort absurden Coronamaßnahmen unterwerfen müssen).

Vor Ort findet man nun nagelneue Anlagen in einem ausgedörrtem Naturschutzgebiet. Schnee fällt hier nicht, aber wozu gibts Schneekanonen? Um Pekings Trinkwasserreserven dort durchzujagen. Bilder von den Sportstätten gibts fast nur aus der staatlichen Propaganda, ausländische Fernsehteams werden kurzerhand von der Staatssicherheit überwacht und gehindert. Der Chinese an sich stand noch nie auf Skiern, Wintersport wird kurzerhand zur Staatsräson ausgerufen, der die oberen 10000 gerne folgen. Für den sportlichen Erfolg lässt man ausländische Startrainer Jugendliche casten. Fortan trainieren diese 10h am Tag, 7 Tage die Woche bis zur totalen körperlichen und mentalen Erschöpfung. Vieles davon ist nachzusehen in dieser Reportage vom ZDF Sportstudio, die ich sehr empfehle: https://www.zdf.de/sport/zdf-sportreportage/olympische-winterspiele-2022-peking-propaganda-corona-doku-100.html
Auch beleuchtet wird die Rolle von Bach gegenüber der chinesischen Führung, auch am Beispiel der verschwundenen Tennisspielerin.

Schließen möchte ich meinen Beitrag mit einem weiteren Zitat von ihm:
„Hallo Peking. Die olympischen Winterspiele werden die Welt in Frieden, Solidarität und Freundschaft zusammenbringen.“

In diesem Sinne: Mögen die Spiele beginnen. Es lebe der Sport. Seid ihr dabei?
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HessiP schrieb:

Bereits 2008 fanden dort die Sommerspiele statt: Damals setzte das IOC der Kritik an der Menschenrechtssituation im Land entgegen, man könne nun „7 Jahre lang die Situation vor Ort kritisch betrachten und verbessern“ (Thomas Bach 2001).

Das Einzige was der kritisch betrachtet ist wenn nicht genug Geld in seine Taschen fließt. Der Typ hat doch seit vielen Jahren Kontakt zu allen möglichen fragwürdigen Staaten und Leuten und hatte dafür jedes mal merkwürdige Ausreden.

Es ist leider so das die weltweiten Sportverbände für Geld alles machen und akzeptieren, da wird dann auch schon mal über Leichen gegangen. Man muss sich nur die Veranstaltungsorte der letzten Jahre anschauen, da wurden für den Sport Naturschutzgebiete zerstört, Menschen zwangsumgesiedelt, litten Menschen Hunger und Durst, starben Menschen wegen schlechten Arbeitsbedingungen, wurden Menschen unterdrückt und inhaftiert. Was machten Verbände wie FIFA oder IOC? Nichts, sie interessiert es einfach nicht. Eher im Gegenteil unterstützen sie mit ihrer Ignoranz sogar noch diese Staaten in ihrem Tun. Aber auch die Fernsehanstalten und die Fernsehzuschauer sind daran nicht völlig unbeteiligt, senden und schauen sie die Wettbewerbe und geben damit ein Zeichen das die Verbände so weiter machen können.
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Die Sportwelt läuft sich warm, um in diesem Jahr neben der WM in Katar ein weiteres Glanzlicht zu setzen: Die olympischen Winterspiele in Peking. Bereits 2008 fanden dort die Sommerspiele statt: Damals setzte das IOC der Kritik an der Menschenrechtssituation im Land entgegen, man könne nun „7 Jahre lang die Situation vor Ort kritisch betrachten und verbessern“ (Thomas Bach 2001). Eine Argumentation, die man so vom FC Bayern und der FIFA im Bezug auf Katar kennt. Dem gegenüber steht nun eine Entwicklung in China, die mit den Schlagworten Uiguren, Hongkong, Tibet usw. eine andere Menschenrechtssituation zeigt, als vom IOC gewünscht. Allerdings war das auch schon zum Zeitpunkt der Vergabe klar. Nun duckt man sich weg und macht sich zum Handlanger des Regimes, indem man nicht nur die Einschränkungen der Freien Berichterstattung durch China hinnimmt, sondern auch noch fördert. Vgl. hierzu dieser Artikel in der Zeit:
https://www.zeit.de/sport/2021-12/olympische-winterspiele-peking-ioc-pressefreiheit-menschenrechte/komplettansicht

Das ein Regime die Spiele gerne nutzt, um sich zu inszenieren, weiß man seit 1936. Auch Sotschi zeigte dies in jüngerer Vergangenheit. Man möge hoffen, die Staaten der Welt finden noch zu einer klaren Haltung im Bezug auf Peking (und Katar) 2022. die Amis bleiben schonmal diplomatisch fern, Baerbock wohl auch, die EU tut sich schwer mit gemeinsamer Stimme zu sprechen. Die Deppen sind am Ende die Sportler, die sich den Veranstaltungsort nicht aussuchen können (und vor Ort absurden Coronamaßnahmen unterwerfen müssen).

Vor Ort findet man nun nagelneue Anlagen in einem ausgedörrtem Naturschutzgebiet. Schnee fällt hier nicht, aber wozu gibts Schneekanonen? Um Pekings Trinkwasserreserven dort durchzujagen. Bilder von den Sportstätten gibts fast nur aus der staatlichen Propaganda, ausländische Fernsehteams werden kurzerhand von der Staatssicherheit überwacht und gehindert. Der Chinese an sich stand noch nie auf Skiern, Wintersport wird kurzerhand zur Staatsräson ausgerufen, der die oberen 10000 gerne folgen. Für den sportlichen Erfolg lässt man ausländische Startrainer Jugendliche casten. Fortan trainieren diese 10h am Tag, 7 Tage die Woche bis zur totalen körperlichen und mentalen Erschöpfung. Vieles davon ist nachzusehen in dieser Reportage vom ZDF Sportstudio, die ich sehr empfehle: https://www.zdf.de/sport/zdf-sportreportage/olympische-winterspiele-2022-peking-propaganda-corona-doku-100.html
Auch beleuchtet wird die Rolle von Bach gegenüber der chinesischen Führung, auch am Beispiel der verschwundenen Tennisspielerin.

Schließen möchte ich meinen Beitrag mit einem weiteren Zitat von ihm:
„Hallo Peking. Die olympischen Winterspiele werden die Welt in Frieden, Solidarität und Freundschaft zusammenbringen.“

In diesem Sinne: Mögen die Spiele beginnen. Es lebe der Sport. Seid ihr dabei?
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Man braucht sich doch nicht zu wundern, dass olympische Spiele und andere große Sportereignisse immer mehr häufiger solchen Ländern stattfinden. München wollte sich z.B. für die Winterspiele 2022 bewerben, was durch einen Bürgerentscheid verhindert wurde. Und das ist ja jetzt keine Ausnahme.
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Man braucht sich doch nicht zu wundern, dass olympische Spiele und andere große Sportereignisse immer mehr häufiger solchen Ländern stattfinden. München wollte sich z.B. für die Winterspiele 2022 bewerben, was durch einen Bürgerentscheid verhindert wurde. Und das ist ja jetzt keine Ausnahme.
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Hauptkritikpunkt war damals meines Wissen, dass sehr viel Natur zerstört werden sollte. Kann man durchaus nachvollziehen, dass insbesondere die Bauern (u.a. rund um Garmisch) keinen Bock drauf hatten.
In China werden die Proteste deutlich moderater gewesen sein.
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Man braucht sich doch nicht zu wundern, dass olympische Spiele und andere große Sportereignisse immer mehr häufiger solchen Ländern stattfinden. München wollte sich z.B. für die Winterspiele 2022 bewerben, was durch einen Bürgerentscheid verhindert wurde. Und das ist ja jetzt keine Ausnahme.
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Hast du noch mehr Unsinn auf Lager? Da wollte der IOC das alles im nahen Umkreis ist, 100 Kilometer zur Veranstaltung zu fahren war dem IOC zu weit. Deshalb wollte man dann Natur zerstören und Bauern um ihr Land bringen das sie dringend benötigen. Und das soll jetzt Schuld sein das die Winterspiele in China sind? Wie können sich die Einheimischen auch nur gegen so einen Unsinn wehren und nicht wie in China alles hinnehmen? Ich hab wirklich gedacht das der IOC das Problem ist der seit einigen Jahren alle Sportstätten sehr dicht beieinander haben will und dem es völlig egal ist in welchem Land die Spiele statt finden. Jetzt weiß ich endlich das es ein paar Bauern sind die das Land brauchen um ihren Beruf ausüben zu können und Bürger die nicht wollten das ihre Landschaft durch Sportanlagen und Parkplätze verschandelt wird.
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Schaut euch das letzte Drittel der verlinkten Reportage an. Das IOC verlangt architektonischen Gigantismus ohne Rücksicht auf Natur und Mensch. -  etwas was die Regionen am Königssee und in Garmisch nicht wollten. Ich kann das gut verstehen…
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Hast du noch mehr Unsinn auf Lager? Da wollte der IOC das alles im nahen Umkreis ist, 100 Kilometer zur Veranstaltung zu fahren war dem IOC zu weit. Deshalb wollte man dann Natur zerstören und Bauern um ihr Land bringen das sie dringend benötigen. Und das soll jetzt Schuld sein das die Winterspiele in China sind? Wie können sich die Einheimischen auch nur gegen so einen Unsinn wehren und nicht wie in China alles hinnehmen? Ich hab wirklich gedacht das der IOC das Problem ist der seit einigen Jahren alle Sportstätten sehr dicht beieinander haben will und dem es völlig egal ist in welchem Land die Spiele statt finden. Jetzt weiß ich endlich das es ein paar Bauern sind die das Land brauchen um ihren Beruf ausüben zu können und Bürger die nicht wollten das ihre Landschaft durch Sportanlagen und Parkplätze verschandelt wird.
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propain schrieb:

Hast du noch mehr Unsinn auf Lager?


Warum Unsinn? Dass die Münchner Bewerbung nicht weiter verfolgt wurde, hängt natürlich in erster Linie mit dem Bürgerentscheid zusammen. Das in Kombination mit den schwachsinnigen Vorgaben des IOC (mal stellvertretend für sonstige Verbände) führt natürlich dazu, dass die Spiele zunehmend in autoritären Ländern stattfinden könnten.

Wobei: 2024 Paris, 2026 Mailand, 2028 Los Angeles,  2030 ?, 2032 Brisbane. Klingt jetzt gar nicht mal so schlimm...
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propain schrieb:

Hast du noch mehr Unsinn auf Lager?


Warum Unsinn? Dass die Münchner Bewerbung nicht weiter verfolgt wurde, hängt natürlich in erster Linie mit dem Bürgerentscheid zusammen. Das in Kombination mit den schwachsinnigen Vorgaben des IOC (mal stellvertretend für sonstige Verbände) führt natürlich dazu, dass die Spiele zunehmend in autoritären Ländern stattfinden könnten.

Wobei: 2024 Paris, 2026 Mailand, 2028 Los Angeles,  2030 ?, 2032 Brisbane. Klingt jetzt gar nicht mal so schlimm...
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Weil es sich bei Andreas so anhörte, als seien die Proteste der Bevölkerung daran schuld, dass die Spiele jetzt in Ländern wie China stattfinden. Nach dem Motto: "selber schuld". Und das ist in der Tat unwissender Unsinn.

Es ist nämlich so: jedes Mal, wenn irgendwo Gigantomania-Spiele auf Kosten von Mensch & Natur verhindert werden, müssen sie zwangsläufig stattdessen in totalitären Diktaturen stattfinden. Das sogenannte Bachsche Olympische Gesetz.
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Weil es sich bei Andreas so anhörte, als seien die Proteste der Bevölkerung daran schuld, dass die Spiele jetzt in Ländern wie China stattfinden. Nach dem Motto: "selber schuld". Und das ist in der Tat unwissender Unsinn.

Es ist nämlich so: jedes Mal, wenn irgendwo Gigantomania-Spiele auf Kosten von Mensch & Natur verhindert werden, müssen sie zwangsläufig stattdessen in totalitären Diktaturen stattfinden. Das sogenannte Bachsche Olympische Gesetz.
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WürzburgerAdler schrieb:

Weil es sich bei Andreas so anhörte, als seien die Proteste der Bevölkerung daran schuld, dass die Spiele jetzt in Ländern wie China stattfinden. Nach dem Motto: "selber schuld". Und das ist in der Tat unwissender Unsinn.

Es ist nämlich so: jedes Mal, wenn irgendwo Gigantomania-Spiele auf Kosten von Mensch & Natur verhindert werden, müssen sie zwangsläufig stattdessen in totalitären Diktaturen stattfinden. Das sogenannte Bachsche Olympische Gesetz.


dort inszeniert man sich halt gerne, obs jetzt China, Aserbaitschan (schreibt man das so?) oder die Gelddiktatur am Persischen Golf - dass der IOC oder die FIFA dann darauf zurückgreifen ist zumindest von dem Standpunkt Geld nachvollziehbar.
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Schaut euch das letzte Drittel der verlinkten Reportage an. Das IOC verlangt architektonischen Gigantismus ohne Rücksicht auf Natur und Mensch. -  etwas was die Regionen am Königssee und in Garmisch nicht wollten. Ich kann das gut verstehen…
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Zumal da Wettkampfstätten entstehen sollten, die am Ende der Spiele gar nicht mehr genutzt worden wären.
Ich meine mich sogar zu erinnern, dass man die eine oder andere wieder abgerissen hätte. Aber auch damit hätte man der Natur nicht unerheblich geschadet.
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Zumal da Wettkampfstätten entstehen sollten, die am Ende der Spiele gar nicht mehr genutzt worden wären.
Ich meine mich sogar zu erinnern, dass man die eine oder andere wieder abgerissen hätte. Aber auch damit hätte man der Natur nicht unerheblich geschadet.
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Basaltkopp schrieb:

Zumal da Wettkampfstätten entstehen sollten, die am Ende der Spiele gar nicht mehr genutzt worden wären.
Ich meine mich sogar zu erinnern, dass man die eine oder andere wieder abgerissen hätte. Aber auch damit hätte man der Natur nicht unerheblich geschadet.


frag mal nach beim Campo Bahia
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propain schrieb:

Hast du noch mehr Unsinn auf Lager?


Warum Unsinn? Dass die Münchner Bewerbung nicht weiter verfolgt wurde, hängt natürlich in erster Linie mit dem Bürgerentscheid zusammen. Das in Kombination mit den schwachsinnigen Vorgaben des IOC (mal stellvertretend für sonstige Verbände) führt natürlich dazu, dass die Spiele zunehmend in autoritären Ländern stattfinden könnten.

Wobei: 2024 Paris, 2026 Mailand, 2028 Los Angeles,  2030 ?, 2032 Brisbane. Klingt jetzt gar nicht mal so schlimm...
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zappzerrapp schrieb:

Wobei: 2024 Paris, 2026 Mailand, 2028 Los Angeles,  2030 ?, 2032 Brisbane. Klingt jetzt gar nicht mal so schlimm...


Nicht schlimm? Hast du noch nicht von der möglichen Bewerbung von Bayern-Sachsen-Thüringen gehört?
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zappzerrapp schrieb:

Wobei: 2024 Paris, 2026 Mailand, 2028 Los Angeles,  2030 ?, 2032 Brisbane. Klingt jetzt gar nicht mal so schlimm...


Nicht schlimm? Hast du noch nicht von der möglichen Bewerbung von Bayern-Sachsen-Thüringen gehört?
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HessiP schrieb:

zappzerrapp schrieb:

Wobei: 2024 Paris, 2026 Mailand, 2028 Los Angeles,  2030 ?, 2032 Brisbane. Klingt jetzt gar nicht mal so schlimm...


Nicht schlimm? Hast du noch nicht von der möglichen Bewerbung von Bayern-Sachsen-Thüringen gehört?


na super und dann wird das Alles 2 Wochen vor Fackellauf durch die Entdeckung eines Nestes des seltenen grüngoldenen Hohlkopfbäumlers abgesagt und Peking springt ein...
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HessiP schrieb:

zappzerrapp schrieb:

Wobei: 2024 Paris, 2026 Mailand, 2028 Los Angeles,  2030 ?, 2032 Brisbane. Klingt jetzt gar nicht mal so schlimm...


Nicht schlimm? Hast du noch nicht von der möglichen Bewerbung von Bayern-Sachsen-Thüringen gehört?


na super und dann wird das Alles 2 Wochen vor Fackellauf durch die Entdeckung eines Nestes des seltenen grüngoldenen Hohlkopfbäumlers abgesagt und Peking springt ein...
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Es gefällt mir ehrlich gesagt nicht, wie despektierlich du vom Hohlkopfbäumler sprichst.
Den Kakerlaken in den Zimmern der in Quarantäne sitzenden Sportler geht es jedenfalls glänzend.
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Es gefällt mir ehrlich gesagt nicht, wie despektierlich du vom Hohlkopfbäumler sprichst.
Den Kakerlaken in den Zimmern der in Quarantäne sitzenden Sportler geht es jedenfalls glänzend.
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WürzburgerAdler schrieb:

Es gefällt mir ehrlich gesagt nicht, wie despektierlich du vom Hohlkopfbäumler sprichst.
Den Kakerlaken in den Zimmern der in Quarantäne sitzenden Sportler geht es jedenfalls glänzend.



dazu fällt mir noch der Bericht zu den Unterkünften der Radsportler in Tokio ein, da wars auch eher rustikal.
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HessiP schrieb:

zappzerrapp schrieb:

Wobei: 2024 Paris, 2026 Mailand, 2028 Los Angeles,  2030 ?, 2032 Brisbane. Klingt jetzt gar nicht mal so schlimm...


Nicht schlimm? Hast du noch nicht von der möglichen Bewerbung von Bayern-Sachsen-Thüringen gehört?


na super und dann wird das Alles 2 Wochen vor Fackellauf durch die Entdeckung eines Nestes des seltenen grüngoldenen Hohlkopfbäumlers abgesagt und Peking springt ein...
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Der gemeine sächsische Hohlkopf lässt sich doch durch Fackelläufe nicht vertreiben, eher im Gegenteil.  


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