Songtexte, Sexismus, Cancel Culture usw....
Thread wurde von SGE_Werner am Donnerstag, 31. Oktober 2024, 16:12 Uhr um 16:12 Uhr gesperrt weil:
Siehe https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/141794
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Könnte einfach auch daran liegen das oftmals falsch gegendert wird. Erst heute morgen wieder im Fernsehen gesehen, da sprach jemand von Architekt:innen und merkte mal wieder nicht das man die Mehrzahl nicht gendern kann, sondern dass man da das althergebrachte Architektinnen und Architekten verwenden muss.
Da gebe ich dir recht, aber die Frage ist halt, ob man da die Sprache bzw. Grammatik nicht etwas beugen darf. Das tut man ja auch, wenn man von Studierenden und Forschenden oder Mitarbeitenden spricht. Grammatikalisch ist das sicher nicht ganz astrein, aber wenn jemand bspw. den Plural durch ein 's kenntlich macht ist das grammatikalisch komplett falsch aber würde keinen Shitstorm hervor rufen. Oder das Problem mit der doppelten Verneinung in der Sprache, das beherrscht landläufig kaum einer, obwohl es essentuell sein kann.
Wie gesagt stellt sich die Frage, ob uns Sprache und Grammatik die von den meisten ohnhin nicht zu 100% beherrscht wird, wichtiger ist als die Menschen denen wir den nötigen Respekt entgegen bringen sollten.
Und queere Menschen werden bei Architekten ud Architektinnen gar nicht berücksichtigt.
Ich hab auch keine 100%ig Lösung, nur Annäherungswerte und mir fällt es auch schwer immer zu gendern und tue es daher auch nicht konsequent und schreibe es aber auch niemandem vor.
Nazi:innen?
Als Beispiel: "Bei dem Angriff wurden 17 Zivilisten verletzt"
Die Einschätzung einer Sprachexpertin neulich dazu im Radio war sinngemäß: "In diesem Fall ist völlig klar dass damit Frauen und Männer gemeint sind, niemand würde auf die Idee kommen es sind nur männliche Zivilisten. Die Formulierung Zivilistinnen und Zivilisten ist dann weder nötig, noch sinnvoll und sie macht den Satz unnötig kompliziert"
Der Einschätzung kann ich etwas abgewinnen, geht in dem Fall ja nicht darum zu verhindern dass das Bild "Architekten = immer männlich" durchbrochen werden muss.
Schwierig. Wenn es nur eine Person gewesen wäre, dann würde man aber doch von einem Zivilisten oder einer Zivilistin sprechen? Warum sollte man das im Plural unterschlagen?
Diese Argumentation der Sprachexpertin wäre ja auch auf alle anderen Plurals anwendbar. "17 Schüler wurden verletzt", "100 Studenten demonstrierte" usw. usw. Wo ist da der Unterschied?
Und das Argument, was "klar" ist, funktioniert ja nicht mal beim VAR ...
Als Beispiel: "Bei dem Angriff wurden 17 Zivilisten verletzt"
Die Einschätzung einer Sprachexpertin neulich dazu im Radio war sinngemäß: "In diesem Fall ist völlig klar dass damit Frauen und Männer gemeint sind, niemand würde auf die Idee kommen es sind nur männliche Zivilisten. Die Formulierung Zivilistinnen und Zivilisten ist dann weder nötig, noch sinnvoll und sie macht den Satz unnötig kompliziert"
Der Einschätzung kann ich etwas abgewinnen, geht in dem Fall ja nicht darum zu verhindern dass das Bild "Architekten = immer männlich" durchbrochen werden muss.
Schwierig. Wenn es nur eine Person gewesen wäre, dann würde man aber doch von einem Zivilisten oder einer Zivilistin sprechen? Warum sollte man das im Plural unterschlagen?
Diese Argumentation der Sprachexpertin wäre ja auch auf alle anderen Plurals anwendbar. "17 Schüler wurden verletzt", "100 Studenten demonstrierte" usw. usw. Wo ist da der Unterschied?
Und das Argument, was "klar" ist, funktioniert ja nicht mal beim VAR ...
Wobei man hier in meinen Augen, wenn man wirklich ein echtes Problem bei "Zivilisten" zu sehen glaubt, einfach von "zivilen Personen" sprechen könnte. Holpert auch weniger als "Zivilistinnen und Zivilisten", eine Version die demnächst sowieso nicht mehr geht, weil sich schon die nächste Welle an Empörung aufbaut.
Deshalb:
Wenn man schon ein Problem mit "Zivilisten" hat, dann die Sprache gleich zukunftssicher umbauen.
Da gebe ich dir recht, aber die Frage ist halt, ob man da die Sprache bzw. Grammatik nicht etwas beugen darf. Das tut man ja auch, wenn man von Studierenden und Forschenden oder Mitarbeitenden spricht. Grammatikalisch ist das sicher nicht ganz astrein, aber wenn jemand bspw. den Plural durch ein 's kenntlich macht ist das grammatikalisch komplett falsch aber würde keinen Shitstorm hervor rufen. Oder das Problem mit der doppelten Verneinung in der Sprache, das beherrscht landläufig kaum einer, obwohl es essentuell sein kann.
Wie gesagt stellt sich die Frage, ob uns Sprache und Grammatik die von den meisten ohnhin nicht zu 100% beherrscht wird, wichtiger ist als die Menschen denen wir den nötigen Respekt entgegen bringen sollten.
Und queere Menschen werden bei Architekten ud Architektinnen gar nicht berücksichtigt.
Ich hab auch keine 100%ig Lösung, nur Annäherungswerte und mir fällt es auch schwer immer zu gendern und tue es daher auch nicht konsequent und schreibe es aber auch niemandem vor.
Nazi:innen?
?
Nazi:innen?
?
Schwierig. Wenn es nur eine Person gewesen wäre, dann würde man aber doch von einem Zivilisten oder einer Zivilistin sprechen? Warum sollte man das im Plural unterschlagen?
Diese Argumentation der Sprachexpertin wäre ja auch auf alle anderen Plurals anwendbar. "17 Schüler wurden verletzt", "100 Studenten demonstrierte" usw. usw. Wo ist da der Unterschied?
Und das Argument, was "klar" ist, funktioniert ja nicht mal beim VAR ...
Wobei man hier in meinen Augen, wenn man wirklich ein echtes Problem bei "Zivilisten" zu sehen glaubt, einfach von "zivilen Personen" sprechen könnte. Holpert auch weniger als "Zivilistinnen und Zivilisten", eine Version die demnächst sowieso nicht mehr geht, weil sich schon die nächste Welle an Empörung aufbaut.
Deshalb:
Wenn man schon ein Problem mit "Zivilisten" hat, dann die Sprache gleich zukunftssicher umbauen.
Wir könnten aber ja mal dazu übergehen im Plural immer die weibliche Form zu nehmen. Also immer Zivilistinnen usw. sagen. Mal sehen, was dann passiert.
Ich finde übrigens, dass das "Aufbauen neuer Wellen von Empörung" eher die Wellen der Gendergegner sind, als die der Genderbefürworter, denn die Gegner empören sich ja in der Regel darüber, dass andere gleichberechtigt werden wollen.
Wobei man hier in meinen Augen, wenn man wirklich ein echtes Problem bei "Zivilisten" zu sehen glaubt, einfach von "zivilen Personen" sprechen könnte. Holpert auch weniger als "Zivilistinnen und Zivilisten", eine Version die demnächst sowieso nicht mehr geht, weil sich schon die nächste Welle an Empörung aufbaut.
Deshalb:
Wenn man schon ein Problem mit "Zivilisten" hat, dann die Sprache gleich zukunftssicher umbauen.
Wir könnten aber ja mal dazu übergehen im Plural immer die weibliche Form zu nehmen. Also immer Zivilistinnen usw. sagen. Mal sehen, was dann passiert.
Ich finde übrigens, dass das "Aufbauen neuer Wellen von Empörung" eher die Wellen der Gendergegner sind, als die der Genderbefürworter, denn die Gegner empören sich ja in der Regel darüber, dass andere gleichberechtigt werden wollen.
Sag ich doch: Naziinnen.
Weibliches Plural für die nächsten 10 Jahre und danach ists egal.
Studierende, Schülerschaft - als her damit.
Wird ne Doppelwelle der Empörung, darauf kann man sich evtl. einigen. Und dies meine ich ohne Ironie, es wird sich früher oder später Widerstand gegen "Schülerinnen und Schüler" regen, da bin ich mir sehr sicher.
Ist tatsächlich wie der VAR, es wird nie eine 100% Zufriedenheit geben.
Trotzdem ist das Ringen um bessere Formulierungen richtig
Aber ich gebe zu - beide Seiten ermüden mich mehr und mehr.
Früher haben wir dafür gekämpft, dass es egal sein muss wer jemand ist oder wen man liebt.
Inzwischen ist die Kategorisierung scheinbar unfassbar wichtig und es kann gar nicht genug Schubladen für die Menschen geben. In dieser Hinsicht irgendwie ein Rückschritt.
Niemand regt sich über ein Rezept mit Fleisch auf, aber wehe es ist ein veganes Rezept.
Niemand regt sich über Fußball auf, außer er wird von Frauen gespielt.
Die, die sich dauernd aufregen, sind nicht die, die fortschrittliche Veränderung wollen oder sie passiv unterstützen, sondern die die am Althergebrachten festhalten wollen. So nach dem Motto, das haben wir schon immer so gemacht. Und Dieter Hallervorden mit seinem kolportierten Zitat ist absolut erbärmlich und zeigt die Aufregekultur in reinster Form. Das was er sagt ist halt schlicht weg falsch.
Hier würde ich gerne einmal einhaken:
Mich hat es nie interessiert, wie meine Mitmenschen sich so ernähren. Soll doch jeder machen, wie er will. Das überspitzt Sendungsbewusstsein, das viele Veganer leider entwickelt haben, hat leider dazu geführt, dass die mir gehörig auf den Sack gehen. Deswegen habe ich tatsächlich eine grundlegende Abneigung gegen alles Vegane entwickelt.
Ich rege mich beim Fußball IMMER auf. Besonders, wenn der VAR aktiv wird.
Mir hat noch keiner gesendet, was ich essen soll und was nicht. Und ich bin alles andere als ein Veganer. Hast du denn Beispiele, wo dir das gesendet wurde? Sooo viele Veganer gibt es ja nun auch nicht und die laufen ja nicht rum und labern andere Leute beim Einkaufen an. Aber schade, dass du dir durch diese Menschen den Genuss von z.B. Salat entgehen lässt. Oder Rosenkohl und Radieschen.
Dass es ein großes Sendungsbewusstsein bei Veganern geben soll, ist mir persönlich neu. Zumindest nehme ich das so nicht wahr.
Was ich aber wahrnehme ich ein sich wandelndes Bewusstsein zu Fleisch und Ernährung allgemein, auch vor dem Hintergrund des Klimawandels, vielmehr aber noch vor dem Hintergrund der eigenen Gesundheit. Viele essen mittlerweile wesentlich weniger Fleisch, ich auch.
Dass das den ein oder anderen traditionellen "Fleischfanatiker" nerven kann, mag sein. Die Argumente liegen aber auf dem Tisch, kann wiederum jeder mit machen, was er will. Warum man aber hier nicht aufklären sollte, verstehe ich nicht.
Wir könnten aber ja mal dazu übergehen im Plural immer die weibliche Form zu nehmen. Also immer Zivilistinnen usw. sagen. Mal sehen, was dann passiert.
Ich finde übrigens, dass das "Aufbauen neuer Wellen von Empörung" eher die Wellen der Gendergegner sind, als die der Genderbefürworter, denn die Gegner empören sich ja in der Regel darüber, dass andere gleichberechtigt werden wollen.
Sag ich doch: Naziinnen.
Ich kann lesen, was du schreibst, aber ich verstehe es trotzdem nicht. Du setzt eine Abkürzung in den Plural und scheinst darin irgendwas lustig zu finden, aber irgendwie kommt der Witz bei keinem an. Aber ich mach mal mit: Schiri:innen.
Lustig, nicht wahr?
Das ist weit entfernt von dem, was ich umgangssprachlich mal an Verhaltensweisen gelernt habe, aber ich komme aus Altersgründen mit diesem ganzen Kram ohnehin nicht mehr zurecht und es ist mir letztlich auch scheißegal....wenn das die Hauptproblematik in diesem Land sein sollte, gehts uns ja noch gut.....
Hier würde ich gerne einmal einhaken:
Mich hat es nie interessiert, wie meine Mitmenschen sich so ernähren. Soll doch jeder machen, wie er will. Das überspitzt Sendungsbewusstsein, das viele Veganer leider entwickelt haben, hat leider dazu geführt, dass die mir gehörig auf den Sack gehen. Deswegen habe ich tatsächlich eine grundlegende Abneigung gegen alles Vegane entwickelt.
Ich rege mich beim Fußball IMMER auf. Besonders, wenn der VAR aktiv wird.
Mir hat noch keiner gesendet, was ich essen soll und was nicht. Und ich bin alles andere als ein Veganer. Hast du denn Beispiele, wo dir das gesendet wurde? Sooo viele Veganer gibt es ja nun auch nicht und die laufen ja nicht rum und labern andere Leute beim Einkaufen an. Aber schade, dass du dir durch diese Menschen den Genuss von z.B. Salat entgehen lässt. Oder Rosenkohl und Radieschen.
Sag ich doch: Naziinnen.
Ich kann lesen, was du schreibst, aber ich verstehe es trotzdem nicht. Du setzt eine Abkürzung in den Plural und scheinst darin irgendwas lustig zu finden, aber irgendwie kommt der Witz bei keinem an. Aber ich mach mal mit: Schiri:innen.
Lustig, nicht wahr?
Ich bin nicht fürs lustigsein bekannt.
Sag ich doch: Naziinnen.
Das ist weit entfernt von dem, was ich umgangssprachlich mal an Verhaltensweisen gelernt habe, aber ich komme aus Altersgründen mit diesem ganzen Kram ohnehin nicht mehr zurecht und es ist mir letztlich auch scheißegal....wenn das die Hauptproblematik in diesem Land sein sollte, gehts uns ja noch gut.....
Das ist dein gutes Recht, dass es dir egal ist. Keiner wird zum Gendern gezwungen oder zu veganer Ernährung, auch wenn das immer wieder behauptet wird.
Es hat auch niemand gesagt, dass das die Hauptprobleme in diesem Land sind. Auch das wird nur von Gendergegner behauptet.
Soll doch jeder sprechen und essen was er will und die anderen in Ruhe lassen. Dann gibts auch kein Problem
Wir könnten aber ja mal dazu übergehen im Plural immer die weibliche Form zu nehmen. Also immer Zivilistinnen usw. sagen. Mal sehen, was dann passiert.
Ich finde übrigens, dass das "Aufbauen neuer Wellen von Empörung" eher die Wellen der Gendergegner sind, als die der Genderbefürworter, denn die Gegner empören sich ja in der Regel darüber, dass andere gleichberechtigt werden wollen.
Weibliches Plural für die nächsten 10 Jahre und danach ists egal.
Studierende, Schülerschaft - als her damit.
Wird ne Doppelwelle der Empörung, darauf kann man sich evtl. einigen. Und dies meine ich ohne Ironie, es wird sich früher oder später Widerstand gegen "Schülerinnen und Schüler" regen, da bin ich mir sehr sicher.
Ist tatsächlich wie der VAR, es wird nie eine 100% Zufriedenheit geben.
Trotzdem ist das Ringen um bessere Formulierungen richtig
Aber ich gebe zu - beide Seiten ermüden mich mehr und mehr.
Früher haben wir dafür gekämpft, dass es egal sein muss wer jemand ist oder wen man liebt.
Inzwischen ist die Kategorisierung scheinbar unfassbar wichtig und es kann gar nicht genug Schubladen für die Menschen geben. In dieser Hinsicht irgendwie ein Rückschritt.
Das Beispiel zu "Zivilisten" war aus meiner Sicht kein verkehrtes. Wahrscheinlich haben die wenigsten irgendwas "männliches" bei diesem Begriff im Kopf. Anders sieht es aus bei Polizisten, Lehrern, Professoren etc. Insofern halte ich den Verweis darauf für nicht verkehrt. Eine finale Lösung gibt es mE nicht, das generische Maskulinum ist auf jeden extrem simple. Und gleichzeitig schließt es in den aller meisten Fällen die meisten Menschen (gedanklich) aus.
Aus meiner Sicht scheint die Genderdebatte ein längerer Prozess zu sein, wir kommen eben aus einer patriarchalischen Gesellschaft und entwickeln uns (hoffentlich) weiter hin zu einer vielfältigen Gesellschaft, da muss natürlich auch die Sprache erstmal nachkommen. Insofern sollte in jede Richtung gedacht werden.
Hier würde ich gerne einmal einhaken:
Mich hat es nie interessiert, wie meine Mitmenschen sich so ernähren. Soll doch jeder machen, wie er will. Das überspitzt Sendungsbewusstsein, das viele Veganer leider entwickelt haben, hat leider dazu geführt, dass die mir gehörig auf den Sack gehen. Deswegen habe ich tatsächlich eine grundlegende Abneigung gegen alles Vegane entwickelt.
Ich rege mich beim Fußball IMMER auf. Besonders, wenn der VAR aktiv wird.
Dass es ein großes Sendungsbewusstsein bei Veganern geben soll, ist mir persönlich neu. Zumindest nehme ich das so nicht wahr.
Was ich aber wahrnehme ich ein sich wandelndes Bewusstsein zu Fleisch und Ernährung allgemein, auch vor dem Hintergrund des Klimawandels, vielmehr aber noch vor dem Hintergrund der eigenen Gesundheit. Viele essen mittlerweile wesentlich weniger Fleisch, ich auch.
Dass das den ein oder anderen traditionellen "Fleischfanatiker" nerven kann, mag sein. Die Argumente liegen aber auf dem Tisch, kann wiederum jeder mit machen, was er will. Warum man aber hier nicht aufklären sollte, verstehe ich nicht.
Ich kann lesen, was du schreibst, aber ich verstehe es trotzdem nicht. Du setzt eine Abkürzung in den Plural und scheinst darin irgendwas lustig zu finden, aber irgendwie kommt der Witz bei keinem an. Aber ich mach mal mit: Schiri:innen.
Lustig, nicht wahr?
Ich bin nicht fürs lustigsein bekannt.
Das ist weit entfernt von dem, was ich umgangssprachlich mal an Verhaltensweisen gelernt habe, aber ich komme aus Altersgründen mit diesem ganzen Kram ohnehin nicht mehr zurecht und es ist mir letztlich auch scheißegal....wenn das die Hauptproblematik in diesem Land sein sollte, gehts uns ja noch gut.....
Das ist dein gutes Recht, dass es dir egal ist. Keiner wird zum Gendern gezwungen oder zu veganer Ernährung, auch wenn das immer wieder behauptet wird.
Es hat auch niemand gesagt, dass das die Hauptprobleme in diesem Land sind. Auch das wird nur von Gendergegner behauptet.
Soll doch jeder sprechen und essen was er will und die anderen in Ruhe lassen. Dann gibts auch kein Problem
So ist es....jeder nach seinem Gusto....wenn es nur so wäre....
Wenn jemand Gendern möchte, kann er es tun. Aber es gibt Grenzen. Im ÖRR sollte das unterlassen werden. Deren eigenen Umfragen zu diesem Thema kristallisierten eine große Ablehnung der Beitragszahler bzw. generell einer großen Mehrheit heraus. Zudem sollte der ÖRR verständlich für alle sein. Durch die Verkomplizierung der Sprache ist er das nicht. Sprache muss inklusiv sein. Das bedeutet nicht, dass jeder seine persönliche Ansprache bekommt, sondern dass die Sprache zugänglich ist, auch für Menschen mit Einschränkungen oder anderer einer anderen Muttersprache.
Von anderen Problemen mal abgesehen.
Weibliches Plural für die nächsten 10 Jahre und danach ists egal.
Studierende, Schülerschaft - als her damit.
Wird ne Doppelwelle der Empörung, darauf kann man sich evtl. einigen. Und dies meine ich ohne Ironie, es wird sich früher oder später Widerstand gegen "Schülerinnen und Schüler" regen, da bin ich mir sehr sicher.
Ist tatsächlich wie der VAR, es wird nie eine 100% Zufriedenheit geben.
Trotzdem ist das Ringen um bessere Formulierungen richtig
Aber ich gebe zu - beide Seiten ermüden mich mehr und mehr.
Früher haben wir dafür gekämpft, dass es egal sein muss wer jemand ist oder wen man liebt.
Inzwischen ist die Kategorisierung scheinbar unfassbar wichtig und es kann gar nicht genug Schubladen für die Menschen geben. In dieser Hinsicht irgendwie ein Rückschritt.
Das Beispiel zu "Zivilisten" war aus meiner Sicht kein verkehrtes. Wahrscheinlich haben die wenigsten irgendwas "männliches" bei diesem Begriff im Kopf. Anders sieht es aus bei Polizisten, Lehrern, Professoren etc. Insofern halte ich den Verweis darauf für nicht verkehrt. Eine finale Lösung gibt es mE nicht, das generische Maskulinum ist auf jeden extrem simple. Und gleichzeitig schließt es in den aller meisten Fällen die meisten Menschen (gedanklich) aus.
Aus meiner Sicht scheint die Genderdebatte ein längerer Prozess zu sein, wir kommen eben aus einer patriarchalischen Gesellschaft und entwickeln uns (hoffentlich) weiter hin zu einer vielfältigen Gesellschaft, da muss natürlich auch die Sprache erstmal nachkommen. Insofern sollte in jede Richtung gedacht werden.
Da hast du vollkommen recht. Und die patriarchalische Gesellschaft hat über Jahre unsere Sprache geprägt, weswegen es jetzt zu so Konstruktionen wie Frauenmannschaft führt, weil man ein weibliches Synonym früher einfach nicht brauchte. Aber Sprche ist ja nicht gottgegeben und kann sich mit den Menschen und deren Bedürfnissen weiter entwickeln. Ernährung übrigens auch, das ist Gommemode und echt slay, Digga, SIUUUUU
Das ist dein gutes Recht, dass es dir egal ist. Keiner wird zum Gendern gezwungen oder zu veganer Ernährung, auch wenn das immer wieder behauptet wird.
Es hat auch niemand gesagt, dass das die Hauptprobleme in diesem Land sind. Auch das wird nur von Gendergegner behauptet.
Soll doch jeder sprechen und essen was er will und die anderen in Ruhe lassen. Dann gibts auch kein Problem
So ist es....jeder nach seinem Gusto....wenn es nur so wäre....
Das Beispiel zu "Zivilisten" war aus meiner Sicht kein verkehrtes. Wahrscheinlich haben die wenigsten irgendwas "männliches" bei diesem Begriff im Kopf. Anders sieht es aus bei Polizisten, Lehrern, Professoren etc. Insofern halte ich den Verweis darauf für nicht verkehrt. Eine finale Lösung gibt es mE nicht, das generische Maskulinum ist auf jeden extrem simple. Und gleichzeitig schließt es in den aller meisten Fällen die meisten Menschen (gedanklich) aus.
Aus meiner Sicht scheint die Genderdebatte ein längerer Prozess zu sein, wir kommen eben aus einer patriarchalischen Gesellschaft und entwickeln uns (hoffentlich) weiter hin zu einer vielfältigen Gesellschaft, da muss natürlich auch die Sprache erstmal nachkommen. Insofern sollte in jede Richtung gedacht werden.
Da hast du vollkommen recht. Und die patriarchalische Gesellschaft hat über Jahre unsere Sprache geprägt, weswegen es jetzt zu so Konstruktionen wie Frauenmannschaft führt, weil man ein weibliches Synonym früher einfach nicht brauchte. Aber Sprche ist ja nicht gottgegeben und kann sich mit den Menschen und deren Bedürfnissen weiter entwickeln. Ernährung übrigens auch, das ist Gommemode und echt slay, Digga, SIUUUUU
So ist es....jeder nach seinem Gusto....wenn es nur so wäre....
Mich persönlich kritisiert überhaupt niemand und ich selbst mache das auch nicht....ich nehme mir aber das Recht, über gesellschaftliche Entwicklungen eine zustimmende oder ablehnende Meinung zu haben....gleichwohl ist es jedem selbst überlassen, wie er/sie sich diesbezüglich verhält....mehr isses nicht und das muß man auch nicht ideologisch aufladen, um die eigene Sichtweise krampfhaft duchzudrücken.....das meine ich allgemein, damit es nicht mißverständlich ist...