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Die Euphorie ist zurück-NBT

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Gude

Ich habe jetzt nicht den richtigen Thread dazu gefunden, deshalb schreibe ich es mal hier rein:

Weiß jemand, wann der Oster-Spieltag terminiert wird?
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diese Woche

https://www.diefalsche9.de/dfl-terminiert-bundesliga-spieltage-bis-mitte-april/

Die DFL (Deutsche Fußball Liga) terminiert in dieser Woche die Spieltage der Fußball-Bundesliga bis Mitte April.
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Schönesge schrieb:

In Teilen war das heute Traumfußball. Kali rechts, Bahoya links, vorne Burkhard und Chaibi sowie Doan von der Bank mit richtig Schwung.

Verdienter Sieg, macht Spaß



Der Gamechanger gegen Freiburg war definitiv Chaibi ( ein Tor  und super Vorlage auf Bahoya zum 2:0 👍🏼).  Der Junge hat ja Talent und es durchaus drauf. Leider hatte es  Chaibi in der Vergangenheit nicht immer gezeigt...
Ich hoffe er macht da jetzt weiter wo er gegen Freiburg mit aufgehört hat...
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Adlersupporter schrieb:

Der Gamechanger gegen Freiburg war definitiv Chaibi ( ein Tor  und super Vorlage auf Bahoya zum 2:0 👍🏼).  Der Junge hat ja Talent und es durchaus drauf. Leider hatte es  Chaibi in der Vergangenheit nicht immer gezeigt...
Ich hoffe er macht da jetzt weiter wo er gegen Freiburg mit aufgehört hat...        



Sehe ich genauso.  Aber ich denke auch ein Chaibi kann durch  die Positionsfreiheit mit seiner guten Technik sich Vorteile verschaffen. Wie bei einigen anderen Spielern. Zugegeben das System ist riskant und wird nur funktionieren, wenn wir Spieler haben, die als Team agieren, Clever sind und eine gute Übersicht haben.
Das es aktuell noch nicht perfekt funktioniert ist doch vollkommen klar. So ein System braucht länger bis es richtig funktioniert. Aber es ist sicherlich ein System, was uns Fans gefallen wird, wenn es gut bis sehr gut umgesetzt wird.
Man sieht ja jetzt schon geile Ansätze auf die man sich freuen kann.
Ich finde die ganze Sache seeeehhhrrr spannend und bin gespannt in wie weit sich das sportlich erfolgreich umsetzen lässt. Wenn wir damit Erfolg haben sollten, könnte das sogar einen neuen Trend geben (aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg).

Und ja es war vielleicht gegen Freiburg insgesamt kein gutes Spiel, aber es war ein sehr erfolgreiches Spiel mit Highlights für uns und man erkennt wie einige Spieler wieder zu besserer Form finden und genau darum ging es ja,
das man vorher keine Fortschritte mhr gesehen hat.

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So will ich nicht viel über das Spiel sagen. Die grundsätzlichen Trends haben sich fortgesetzt. Wir stehen wieder deutlich kompakter, das Passspiel ist verbessert, das Positionsspiel dynamischer, individuell haben die Spieler wieder mehr Selbstbewusstsein und wir können ein Spiel wieder kontrolliert über die Bühne bekommen.

Im Grunde hatten wir das Spiel über die komplette Spieldauer im Griff. Das gilt besonders für die zweite Hälfte, aber auch schon die erste Halbzeit war mit drei guten Chancen nicht so schlecht, bei denen Burkardt zweimal etwas Pech hatte. Freiburg hatte aus dem Spiel eigentlich nur die Kopfballchance von Igor, den einen Konter nach einer unserer Ecken und die Situation kurz vor Schluss, als der Ball dreimal abgefälscht vor die Füße des Freiburgers flippert.

Individuell Zetterer nach Einwechslung mit einer guten Leistung. Amenda weiter auf dem Vormarsch und defensiv unser bester Spieler. Koch wieder mit wichtigen Blocks. Brown am Ende auch auf rechts mit vielen gewonnenen Duellen. Collins in der zweiten Halbzeit stabilisiert und mit einer Vorlage belohnt. Larsson, Götze und Højlund im Zentrum wieder viel geackert. Bahoya endlich wieder mit Spielfreude und Mut. Kalimuendo auch ohne Scorer der größte Aktivposten in unserem Spiel. Burkardt arbeitet sich weiter rein. Chaïbi ebenfalls im Aufwind und nach langer Zeit auch abseits der Scorer mal wieder mit Einfluss auf das Spiel. Lediglich bei Doan hakt es weiterhin noch.

philadlerist schrieb:
Wie fandet Ihr denn den Seitenwechsel von Collins und Brown? Also ist das jetzt das neue Modell für die nächsten Spiele? Oder war das nur mal so ein Beispiel für die taktische Flexibilität, mit der Riera schon in seiner ersten PK gedroht hatte?


Ist für mich ehrlich gesagt nur bedingt aufgegangen. Hat mich auch eher an eine komplizierte taktische Spielerei erinnert, die man sonst von Toppmöller oder Nagelsmann (siehe Collins als verkappter Rechtsaußen in der Nationalelf) erwartet. Die eine Idee dahinter konnte ich schon verstehen. So konnte man dem eingerückten Brown natürlich einen direkteren Weg zum Torabschluss bereiten. Das hat in beiden Halbzeiten auch jeweils einmal funktioniert.

Die zweite Idee dahinter hat Riera ja dann in der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärt. Da Jonny sich auch immer wieder in den Zehnerraum fallen ließ und dort zusammen mit Götze und Højlund gegen die beiden Freiburger Sechser für Überzahl sorgen sollte, hatten Brown und Collins auf der "verkehrten" Seite dann jeweils im Aufbau den starken Fuß frei, um den direkten Ball in die Mitte zu spielen. Da hat Riera aber auch klar gesagt, dass er das nach der Gegneranalyse explizit für dieses Spiel als taktisches Mittel gewählt hat. Er will sich ja auch immer flexibel auf den Gegner einstellen, sodass das jetzt nicht für jedes Spiel das Mittel der Wahl sein wird.

Die Nachteile haben für mich dennoch überwogen. Wobei ich auch klar sage, dass ich auf der Außenbahn Spieler mit einem starken äußeren Fuß bevorzuge – selbst auf den offensiven Flügeln bin ich kein Fan des inversen Spiels. Bei Kostić wäre ja trotz seiner Schusstechnik auch keiner auf die Idee gekommen, ihn auf rechts zu stellen. Da haben wir fairerweise aber auch noch viel mehr mit Umschaltspiel und Flanken operiert und weniger auf Ballbesitz gesetzt.

Bei uns ist es halt so, dass Knauff oder Collins schon mit dem starken Fuß technisch limitiert sind und auf der falschen Seite dann schlecht ihre Geschwindigkeit und Geradlinigkeit ausspielen können. Brown, Amaimouni-Echghouyab, Doan und Bahoya sind hingegen technisch gut genug, um das zu kompensieren. Aber auch da hat Bahoya ja in der ersten Hälfte die eine Flanke, als er auf links frei durch war, mit dem schwachen linken Fuß völlig verrissen. Ich finde auch nicht, dass Brown auf links weichen muss, um Bahoya den nötigen Platz zu verschaffen. In der Vergangenheit haben beide auf der linken Seite schon sehr gut harmoniert, so auch zuletzt beim Heimspiel in Gladbach.

Collins, der sich gerade erst wieder nach seinem Tief gefangen hat, nach zwei soliden Spielen von rechts auf links zu stellen, war deshalb in meinen Augen ein Fehler. Wenn er sich im Aufbau nicht mit einem Antritt aus dem Gegnerdruck befreien konnte, blieb ihm eigentlich nur der Quer- oder Rückpass. Mit links konnte er quasi nie die Linie lang spielen. So war es für die Gegner bisweilen zu einfach, durch gezielte Laufwege das Pressing aufzuziehen. Daraus resultierte die schwächere Phase von Collins kurz vor der Halbzeit, als er den Ball lieber mit rechts ins Aus gespielt hat, statt den linken Fuß zu verwenden. Auch wenn am Ende die Vorlage in der Statistik steht – die musste er ebenfalls notgedrungen mit dem rechten Außenrist spielen.

Diegito schrieb:
Riera hat aber auch gesagt das er klare Rollenverteilung möchte und jeder Spieler quasi im Schlaf weiß was er auf dem Platz zu tun hat. Die aktuelle, etwas wirre, Marschroute mit vielen Positionswechseln widerspricht dem eigentlich... ehrlich gesagt bin ich überhaupt kein Freund von sowas. Die Spieler bekommen mehr Sicherheit wenn sie auf ihrer angestammten Position bleiben.


Genau das finde ich bei Riera aber unheimlich spannend, gerade wenn wir auch über den Kontext des Seitenwechsels von Brown und Collins sprechen. Auf der einen Seite haben wir die klaren Prinzipien von Riera in der Spielweise, auf der anderen Seite soll die taktische Auslegung für den jeweiligen Gegner flexibel bleiben. Deshalb sollen die Spieler ja auch wie zuletzt gefordert mehrere Positionen beherrschen. Brown hat gegen Freiburg im Grunde dieselbe Rolle gespielt wie in den vorangegangenen Spielen – nur eben auf der anderen Seite.

Grundsätzlich bin ich bei dir und würde Spieler am liebsten immer auf ihrer angestammten Position spielen lassen. Offensichtlich schafft es Riera aber bisher, die Spieler so mitzunehmen und seine Konzepte zu vermitteln, dass die Spieler es bereits großteils verstehen und mitziehen. Das konnte man sowohl in den Spielen sehen als auch aus den Aussagen der Spieler selbst heraushören. Das sorgt insgesamt für Sicherheit. Besonders im Abwehrverhalten und im Passspiel finde ich das auffällig. Und genau diesen Eindruck hatte ich bei Dino am Ende eben nicht mehr.

Bestes Beispiel war die Analyse nach dem Spiel in Bremen, als Dino zwei Situationen aufzählte, in denen die Spieler eben explizit nicht das Pressing auslösen sollten und die dann in Gegentoren resultierten. Obwohl Riera die Spieler also taktisch ähnlich wie Dino fordert und ja dem Vernehmen nach auch deutlich längere Videoanalysen abhält, bekommt die Mannschaft das durchaus komplexe System mit vielen Positionswechseln umgesetzt. Dieses Positionsspiel ist aber auch ein elementarer Bestandteil seines Spiels im Besonderen und des spanischen Fußballs im Allgemeinen.

Henk schrieb:
Generell war die aktion (dass wir nach ballverlust hinten so offen standen), der neuen "anstoß-taktik" geschuldet, bei der die abwehrspieler beim anstoß nach vorne sprinten und der ball hoch und lang in deren richtung geschlagen wird. bin ich nur so mäßig fan von...


Das ist beispielsweise ein Punkt, der meiner Meinung nach auch noch nicht so gut läuft. Allgemein die Standards. Gegen Freiburg haben wir die Standards zwar defensiv gut verteidigt, offensiv war es aber wieder sehr dürftig. Die neue Taktik bei den Einwürfen, den Raum vor dem Einwerfer komplett freizulassen, um dann mit einem oder mehreren Spielern im Tempo einzulaufen, funktioniert auch noch nicht wirklich, verhindert aber immerhin den Ball nach hinten. Auch die kurzen Varianten bei den Ecken und dem einen Freistoß in aussichtsreicher Position waren grausig.

Bommer1974 schrieb:
Was aber m. E. sehr auffällig ist, ist dass der Rückpass zum Keeper definitiv nicht erste Wahl ist, wie es unter Toppi sehr oft war. Erst Option ist eigentlich IMMER der vertikale pass oder maximal der Querpass..  Raumgewinn um jeden Preis.


Das ist meiner Meinung nach auch der wichtigste Unterschied. Wir wollen auch unter Riera Ballbesitz und Dominanz, aber keine Ballsicherung um jeden Preis, vor allem nicht nahe der für uns gefährlichen Zone. Zum einen spielen wir in der Abwehrkette unter Druck viel weniger quer und zurück sowie quasi gar nicht mehr über den Torwart, zum anderen spielen wir, wenn wir bereits vorne in Ballbesitz sind, ebenfalls deutlich weniger wieder ins erste Drittel zurück.

Wie oft hatten diese Saison Bahoya oder Doan im letzten Drittel auf außen bereits den Ball und es wurde wieder bis zum Torwart zurückgespielt? Das war quasi jedes Mal eine Einladung für das Angriffspressing des Gegners. Zumal wir mit unseren vielen kleineren Spielern im Mittelfeld und Angriff auch kaum Kopfballduelle oder zweite Bälle nach langen Schlägen gewinnen. Bahoya erkennt man die letzten Spiele nach monatelangem Tief ja kaum wieder. Der hat endlich wieder Selbstvertrauen und geht ins Offensivdribbling.
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DonGuillermo schrieb:

Bei Kostić wäre ja trotz seiner Schusstechnik auch keiner auf die Idee gekommen, ihn auf rechts zu stellen.


In der Regel schießen die invers eingesetzten Spieler ja trotzdem ins lange Eck. Und ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle. Deshalb halte ich diese Seitenwechsel meist für überbewertet. Den einzigen Vorteil, den ich hier sehe, wenn man das ganze nicht inflationär betreibt, ist, dass ein Linksfuß im Dribbling nun mal einen anderen Bewegungsablauf hat, was dann für den Verteidiger auf der für ihn gewohnten Seite schon schwerer, weil ungewohnt, zu verteidigen sein kann.
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J_Boettcher schrieb:

Manchmal erinnerte das an die offensive Langsamkeit und Ideenlosigkeit unter Dino. Trotz aller Maßnahmen und Rotation und Rückpassverbote. Das war der Hauptgrund, warum die erste Hälfte so zäh war. Zusammen natürlich mit dem Freiburger Desinteresse an Ball und Spiel. Aus meiner Stadionsicht war das ein wichtiger Sieg, aber kein gutes Spiel von uns.

Hab ich in der ersten Hälfte ähnlich gesehen. Da haben zum Teil noch Passschärfe und Mut gefehlt. Erfolgreiche Versuche sich durchzuspielen waren aber trotzdem auch schon dabei.
Letztlich war Freiburgs kalkuliertes Desinteresse teilweise aber schon extrem aufreizend. Wie oft allein deren Ogbus im eigenen "Aufbau" auf dem Ball stehenblieb und sogar unbedrängt zu Atubolu zurückgespielt hat, um Rhythmus (der SGE) gar nicht erst aufkommen zu lassen und höheres Anlaufen zu provozieren. Klar, mit der Gewissheit des Ergebnisses lässt es sich leichter sagen, aber ich fand gut, dass die Eintracht darauf nicht eingegangen ist und geduldig blieb.
Gern kann die Tendenz so bleiben, dass nach der Pause der nächsthöhere Gang eingelegt wird und mit den Wechseln noch einer.
Gegner, Geduld und Spiel in der zweiten Hälfte zusammengenommen würde ich schon von einem guten Spiel sprechen. Es wirkte spätestens nach der Führung auch souverän, was ich als Unterschied zur Zeit vor Riera zum einen recht erstaunlich und zum anderen sehr beruhigend finde.
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Hogan Klee schrieb:

Letztlich war Freiburgs kalkuliertes Desinteresse teilweise aber schon extrem aufreizend. Wie oft allein deren Ogbus im eigenen "Aufbau" auf dem Ball stehenblieb und sogar unbedrängt zu Atubolu zurückgespielt hat, um Rhythmus (der SGE) gar nicht erst aufkommen zu lassen und höheres Anlaufen zu provozieren

Da musste ich direkt an dieses Video denken:
https://youtu.be/G9Ls5jjZw3s?si=nud5w8Fg0P6Ys9mD
Da wurde aufgezeigt, warum es dieses Verhalten gibt. Fand ich ganz spannend.
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Hogan Klee schrieb:

Letztlich war Freiburgs kalkuliertes Desinteresse teilweise aber schon extrem aufreizend. Wie oft allein deren Ogbus im eigenen "Aufbau" auf dem Ball stehenblieb und sogar unbedrängt zu Atubolu zurückgespielt hat, um Rhythmus (der SGE) gar nicht erst aufkommen zu lassen und höheres Anlaufen zu provozieren

Da musste ich direkt an dieses Video denken:
https://youtu.be/G9Ls5jjZw3s?si=nud5w8Fg0P6Ys9mD
Da wurde aufgezeigt, warum es dieses Verhalten gibt. Fand ich ganz spannend.
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Ja, hab ich auch gesehen. Umso besser, wie gesagt, dass unsere auf das Locken nicht eingegangen sind.
Auch wenn im Ergebnis das Spiel in der ersten Hälfte dann streckenweise so aussah wie es aussah.
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DonGuillermo schrieb:

Bei Kostić wäre ja trotz seiner Schusstechnik auch keiner auf die Idee gekommen, ihn auf rechts zu stellen.


In der Regel schießen die invers eingesetzten Spieler ja trotzdem ins lange Eck. Und ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle. Deshalb halte ich diese Seitenwechsel meist für überbewertet. Den einzigen Vorteil, den ich hier sehe, wenn man das ganze nicht inflationär betreibt, ist, dass ein Linksfuß im Dribbling nun mal einen anderen Bewegungsablauf hat, was dann für den Verteidiger auf der für ihn gewohnten Seite schon schwerer, weil ungewohnt, zu verteidigen sein kann.
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Matzel schrieb:

ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle


Wenn man das Tor von lonks erzielt, wäre ein Lonksfüßer von Vorteil.
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Matzel schrieb:

ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle


Wenn man das Tor von lonks erzielt, wäre ein Lonksfüßer von Vorteil.
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AdlerNRW58 schrieb:

Matzel schrieb:

ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle


Wenn man das Tor von lonks erzielt, wäre ein Lonksfüßer von Vorteil.

Es ist so ein prächtiges Tor, da geht mir jetzt noch einer ab (und in meinem Alter muss man’s nehmen, wann immer es kommt). Mit dem schwachen Fuß gegen zwei Verteidiger (einer bedrängt, einer blockt) zentimetergenau ins Fenster (ein Zentimeter nach links, Atubolo hält, einer nach rechts, Pfosten). Das Tor von Bahoya war natürlich traumhaft, aber das Ding von Chaïbi, in Vorbereitung und Durchführung, another Level!
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Matzel schrieb:

ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle


Wenn man das Tor von lonks erzielt, wäre ein Lonksfüßer von Vorteil.
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AdlerNRW58 schrieb:

Matzel schrieb:

ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle


Wenn man das Tor von lonks erzielt, wäre ein Lonksfüßer von Vorteil.


So, wie der Ruchtsfüßer einen Vorteil von ruchts hat. 😂  Was so ein Trainerwechsel alles ausmacht...
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Hogan Klee schrieb:

Letztlich war Freiburgs kalkuliertes Desinteresse teilweise aber schon extrem aufreizend. Wie oft allein deren Ogbus im eigenen "Aufbau" auf dem Ball stehenblieb und sogar unbedrängt zu Atubolu zurückgespielt hat, um Rhythmus (der SGE) gar nicht erst aufkommen zu lassen und höheres Anlaufen zu provozieren

Da musste ich direkt an dieses Video denken:
https://youtu.be/G9Ls5jjZw3s?si=nud5w8Fg0P6Ys9mD
Da wurde aufgezeigt, warum es dieses Verhalten gibt. Fand ich ganz spannend.
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Luzbert schrieb:

Hogan Klee schrieb:

Letztlich war Freiburgs kalkuliertes Desinteresse teilweise aber schon extrem aufreizend. Wie oft allein deren Ogbus im eigenen "Aufbau" auf dem Ball stehenblieb und sogar unbedrängt zu Atubolu zurückgespielt hat, um Rhythmus (der SGE) gar nicht erst aufkommen zu lassen und höheres Anlaufen zu provozieren

Da musste ich direkt an dieses Video denken:
https://youtu.be/G9Ls5jjZw3s?si=nud5w8Fg0P6Ys9mD
Da wurde aufgezeigt, warum es dieses Verhalten gibt. Fand ich ganz spannend.

Danke für den Link! Super Video.
Mir ist allerdings auch aufgefallen, daß die eigenen Fans der Freiburger mittlerweile mit dem Spielstil ihrer Mannschaft komplett unglücklich sind. Die merken sehr wohl, daß ein Großteil der Punkte aus zusammengewürgten 2:1 oder 1:0 Erfolgen gegen Kellerkinder bestehen und man spielerisch nichts mehr gebacken bekommt.
Kann schon sein, daß Schuster vesucht eine Art BHA für Arme zu implementieren, aber das klappt nicht so wirklich.
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AdlerNRW58 schrieb:

Matzel schrieb:

ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle


Wenn man das Tor von lonks erzielt, wäre ein Lonksfüßer von Vorteil.


So, wie der Ruchtsfüßer einen Vorteil von ruchts hat. 😂  Was so ein Trainerwechsel alles ausmacht...
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Matzel schrieb:

AdlerNRW58 schrieb:

Matzel schrieb:

ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle


Wenn man das Tor von lonks erzielt, wäre ein Lonksfüßer von Vorteil.


So, wie der Ruchtsfüßer einen Vorteil von ruchts hat. 😂  Was so ein Trainerwechsel alles ausmacht...

Vielleicht bringt er ihnen auch noch die Doofensiv-Kipfbolle bei
🤷🏻‍♂️
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Ja, hab ich auch gesehen. Umso besser, wie gesagt, dass unsere auf das Locken nicht eingegangen sind.
Auch wenn im Ergebnis das Spiel in der ersten Hälfte dann streckenweise so aussah wie es aussah.
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Hogan Klee schrieb:

Umso besser, wie gesagt, dass unsere auf das Locken nicht eingegangen sind.


Muss es nicht „die Locken“ heißen?
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Luzbert schrieb:

Hogan Klee schrieb:

Letztlich war Freiburgs kalkuliertes Desinteresse teilweise aber schon extrem aufreizend. Wie oft allein deren Ogbus im eigenen "Aufbau" auf dem Ball stehenblieb und sogar unbedrängt zu Atubolu zurückgespielt hat, um Rhythmus (der SGE) gar nicht erst aufkommen zu lassen und höheres Anlaufen zu provozieren

Da musste ich direkt an dieses Video denken:
https://youtu.be/G9Ls5jjZw3s?si=nud5w8Fg0P6Ys9mD
Da wurde aufgezeigt, warum es dieses Verhalten gibt. Fand ich ganz spannend.

Danke für den Link! Super Video.
Mir ist allerdings auch aufgefallen, daß die eigenen Fans der Freiburger mittlerweile mit dem Spielstil ihrer Mannschaft komplett unglücklich sind. Die merken sehr wohl, daß ein Großteil der Punkte aus zusammengewürgten 2:1 oder 1:0 Erfolgen gegen Kellerkinder bestehen und man spielerisch nichts mehr gebacken bekommt.
Kann schon sein, daß Schuster vesucht eine Art BHA für Arme zu implementieren, aber das klappt nicht so wirklich.
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DoctorJ83 schrieb:

Mir ist allerdings auch aufgefallen, daß die eigenen Fans der Freiburger mittlerweile mit dem Spielstil ihrer Mannschaft komplett unglücklich sind. Die merken sehr wohl, daß ein Großteil der Punkte aus zusammengewürgten 2:1 oder 1:0 Erfolgen gegen Kellerkinder bestehen und man spielerisch nichts mehr gebacken bekommt.
Kann schon sein, daß Schuster vesucht eine Art BHA für Arme zu implementieren, aber das klappt nicht so wirklich.


Meckern auf hohem Niveau, ähnlich wie in Dortmund und in weiten Teilen auch bei uns die letzten Jahre.
In Freiburg müssten sie Schuster eigentlich ein Denkmal bauen wenn man sieht wie phänomenal er Streich beerbt hat und die Mannschaft sogar verbessert hat...
Als Streich weg war gab es ja nicht wenige die prognostiziert haben das Freiburg wieder zum Abstiegskandidaten wird...
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Hogan Klee schrieb:

Umso besser, wie gesagt, dass unsere auf das Locken nicht eingegangen sind.


Muss es nicht „die Locken“ heißen?
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...das Pony, der Pony... das Locken, die Locken...

Artikel, Präpositionen... alles nix mehr wert.
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...das Pony, der Pony... das Locken, die Locken...

Artikel, Präpositionen... alles nix mehr wert.
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Ich finde ja, dass dem Dativ viel zu selten verwendet wird.
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...das Pony, der Pony... das Locken, die Locken...

Artikel, Präpositionen... alles nix mehr wert.
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Hogan Klee schrieb:

...das Pony, der Pony... das Locken, die Locken...

Artikel, Präpositionen... alles nix mehr wert.

Morgens: die Hefe, das Korn
Abends: das Hefe, der Korn
Bring das mal einem Nichtmuttersprachler bei 😅
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Hogan Klee schrieb:

...das Pony, der Pony... das Locken, die Locken...

Artikel, Präpositionen... alles nix mehr wert.

Morgens: die Hefe, das Korn
Abends: das Hefe, der Korn
Bring das mal einem Nichtmuttersprachler bei 😅
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philadlerist schrieb:

Morgens: die Hefe, das Korn
Abends: das Hefe, der Korn
Bring das mal einem Nichtmuttersprachler bei 😅

Umfahren ist das Gegenteil von umfahren.
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DonGuillermo schrieb:

Bei Kostić wäre ja trotz seiner Schusstechnik auch keiner auf die Idee gekommen, ihn auf rechts zu stellen.


In der Regel schießen die invers eingesetzten Spieler ja trotzdem ins lange Eck. Und ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle. Deshalb halte ich diese Seitenwechsel meist für überbewertet. Den einzigen Vorteil, den ich hier sehe, wenn man das ganze nicht inflationär betreibt, ist, dass ein Linksfuß im Dribbling nun mal einen anderen Bewegungsablauf hat, was dann für den Verteidiger auf der für ihn gewohnten Seite schon schwerer, weil ungewohnt, zu verteidigen sein kann.
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Matzel schrieb:

DonGuillermo schrieb:

Bei Kostić wäre ja trotz seiner Schusstechnik auch keiner auf die Idee gekommen, ihn auf rechts zu stellen.


In der Regel schießen die invers eingesetzten Spieler ja trotzdem ins lange Eck. Und ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle. Deshalb halte ich diese Seitenwechsel meist für überbewertet. Den einzigen Vorteil, den ich hier sehe, wenn man das ganze nicht inflationär betreibt, ist, dass ein Linksfuß im Dribbling nun mal einen anderen Bewegungsablauf hat, was dann für den Verteidiger auf der für ihn gewohnten Seite schon schwerer, weil ungewohnt, zu verteidigen sein kann.


Es geht dabei ja nicht ums lange oder kurze Eck. Die Entscheidung fällt beim Schützen nach der Positionierung des Torwarts und der Abwehrbeine davor, also dort wo er die Lücke sieht.
Riera hat das - wenn ich das jetzt richtig erinnere - eher damit erklärt, dass die Bewegung des inversen Spielers mit dem Robben-Move die Abwehr in eine Position zum Blocken des Schusses mit dem besseren Fuß einnimmt, meist auch der AV dem ballführenden Spieler nach innen folgt und dadurch ein Freiraum auf dem Flügel hinter dem einrückenden Spieler entsteht, die er mit Kalimuendo rechts und Bahoya links dann hinterlaufen möchte.
So hat der inverse Spieler dann drei Optionen: Schuss aufs Tor, Chipflanke auf den zweiten Pfosten oder eben Kurzpass zurück auf den Flügel oder Richtung Auslinie für den hinterlaufenden Spieler. Oder gar eine vierte Möglichkeit: wenn sich die IV zum Blockieren des Schusses auf den Spieler zubewegt, einen Kurzpass parallel zum 16er in eine zentrale Position, wenn da ein Mitspieler einläuft, den man einen Fernschuss aus 16-20m zutraut.

Dieser Spielzug wird von Olise perfekt, von Diamonde immer besser gespielt. Bei Robben kam noch zusätzliche Panik dazu, weil dessen Schusstechnik legendär war und die Gegner öfter in Panik durcheinanderliefen. Vor allem als die Bayern von links noch denselben Trick mit Ribery spielen konnten, haben sie viele Abwehrreihen damit auseinander gespielt. Ich denke, dass ist mittlerweile ein Standardplan bei jedem Trainer, der aber davon abhängig ist, ob er auch die Spieler dazu hat. Riera hat wohl das Gefühl, dass er mit Nene genau diesen Spieler hat. Zumindest für den rechten Flügel.

Ob das auf links mit Collins aufgeht? Da bin ich ja aufgrund von Nnamdis eingeschränkter Technik eher skeptisch.
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Matzel schrieb:

DonGuillermo schrieb:

Bei Kostić wäre ja trotz seiner Schusstechnik auch keiner auf die Idee gekommen, ihn auf rechts zu stellen.


In der Regel schießen die invers eingesetzten Spieler ja trotzdem ins lange Eck. Und ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle. Deshalb halte ich diese Seitenwechsel meist für überbewertet. Den einzigen Vorteil, den ich hier sehe, wenn man das ganze nicht inflationär betreibt, ist, dass ein Linksfuß im Dribbling nun mal einen anderen Bewegungsablauf hat, was dann für den Verteidiger auf der für ihn gewohnten Seite schon schwerer, weil ungewohnt, zu verteidigen sein kann.


Es geht dabei ja nicht ums lange oder kurze Eck. Die Entscheidung fällt beim Schützen nach der Positionierung des Torwarts und der Abwehrbeine davor, also dort wo er die Lücke sieht.
Riera hat das - wenn ich das jetzt richtig erinnere - eher damit erklärt, dass die Bewegung des inversen Spielers mit dem Robben-Move die Abwehr in eine Position zum Blocken des Schusses mit dem besseren Fuß einnimmt, meist auch der AV dem ballführenden Spieler nach innen folgt und dadurch ein Freiraum auf dem Flügel hinter dem einrückenden Spieler entsteht, die er mit Kalimuendo rechts und Bahoya links dann hinterlaufen möchte.
So hat der inverse Spieler dann drei Optionen: Schuss aufs Tor, Chipflanke auf den zweiten Pfosten oder eben Kurzpass zurück auf den Flügel oder Richtung Auslinie für den hinterlaufenden Spieler. Oder gar eine vierte Möglichkeit: wenn sich die IV zum Blockieren des Schusses auf den Spieler zubewegt, einen Kurzpass parallel zum 16er in eine zentrale Position, wenn da ein Mitspieler einläuft, den man einen Fernschuss aus 16-20m zutraut.

Dieser Spielzug wird von Olise perfekt, von Diamonde immer besser gespielt. Bei Robben kam noch zusätzliche Panik dazu, weil dessen Schusstechnik legendär war und die Gegner öfter in Panik durcheinanderliefen. Vor allem als die Bayern von links noch denselben Trick mit Ribery spielen konnten, haben sie viele Abwehrreihen damit auseinander gespielt. Ich denke, dass ist mittlerweile ein Standardplan bei jedem Trainer, der aber davon abhängig ist, ob er auch die Spieler dazu hat. Riera hat wohl das Gefühl, dass er mit Nene genau diesen Spieler hat. Zumindest für den rechten Flügel.

Ob das auf links mit Collins aufgeht? Da bin ich ja aufgrund von Nnamdis eingeschränkter Technik eher skeptisch.
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philadlerist schrieb:

Ob das auf links mit Collins aufgeht? Da bin ich ja aufgrund von Nnamdis eingeschränkter Technik eher skeptisch.


Gegen Freiburg war er zumindest insgesamt solide, ordentliche Werte und nen Scorer gemacht.
Das Wichtigste ist, dass man es auch korrekt einstuft, nämlich als Ansatz wenn es zum Gegner passt und nicht als 34 von 34 Spielen.
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Matzel schrieb:

DonGuillermo schrieb:

Bei Kostić wäre ja trotz seiner Schusstechnik auch keiner auf die Idee gekommen, ihn auf rechts zu stellen.


In der Regel schießen die invers eingesetzten Spieler ja trotzdem ins lange Eck. Und ob man das Tor jetzt von lonks oder von rechts macht, spielt auch keine Rolle. Deshalb halte ich diese Seitenwechsel meist für überbewertet. Den einzigen Vorteil, den ich hier sehe, wenn man das ganze nicht inflationär betreibt, ist, dass ein Linksfuß im Dribbling nun mal einen anderen Bewegungsablauf hat, was dann für den Verteidiger auf der für ihn gewohnten Seite schon schwerer, weil ungewohnt, zu verteidigen sein kann.


Es geht dabei ja nicht ums lange oder kurze Eck. Die Entscheidung fällt beim Schützen nach der Positionierung des Torwarts und der Abwehrbeine davor, also dort wo er die Lücke sieht.
Riera hat das - wenn ich das jetzt richtig erinnere - eher damit erklärt, dass die Bewegung des inversen Spielers mit dem Robben-Move die Abwehr in eine Position zum Blocken des Schusses mit dem besseren Fuß einnimmt, meist auch der AV dem ballführenden Spieler nach innen folgt und dadurch ein Freiraum auf dem Flügel hinter dem einrückenden Spieler entsteht, die er mit Kalimuendo rechts und Bahoya links dann hinterlaufen möchte.
So hat der inverse Spieler dann drei Optionen: Schuss aufs Tor, Chipflanke auf den zweiten Pfosten oder eben Kurzpass zurück auf den Flügel oder Richtung Auslinie für den hinterlaufenden Spieler. Oder gar eine vierte Möglichkeit: wenn sich die IV zum Blockieren des Schusses auf den Spieler zubewegt, einen Kurzpass parallel zum 16er in eine zentrale Position, wenn da ein Mitspieler einläuft, den man einen Fernschuss aus 16-20m zutraut.

Dieser Spielzug wird von Olise perfekt, von Diamonde immer besser gespielt. Bei Robben kam noch zusätzliche Panik dazu, weil dessen Schusstechnik legendär war und die Gegner öfter in Panik durcheinanderliefen. Vor allem als die Bayern von links noch denselben Trick mit Ribery spielen konnten, haben sie viele Abwehrreihen damit auseinander gespielt. Ich denke, dass ist mittlerweile ein Standardplan bei jedem Trainer, der aber davon abhängig ist, ob er auch die Spieler dazu hat. Riera hat wohl das Gefühl, dass er mit Nene genau diesen Spieler hat. Zumindest für den rechten Flügel.

Ob das auf links mit Collins aufgeht? Da bin ich ja aufgrund von Nnamdis eingeschränkter Technik eher skeptisch.
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philadlerist schrieb:

Ob das auf links mit Collins aufgeht? Da bin ich ja aufgrund von Nnamdis eingeschränkter Technik eher skeptisch.


Nein, dazu ist er auch nicht dribbelstark genug. Allein die Wucht seines Schusses - siehe Lattenknaller in Leverkusen anfangs der Saison - hat schon was.
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In der PK danach gefragt ging es Riera dabei um eine Variante von Überzahl gegen zwei Freiburger 6er mit, wie er sagte, drei "10ern" (wenn Burkhardt sich mit fallen lässt). Um diese 10er in der verdichteten Zentrale scharf und präzise anspielen zu können, sollten Collins und Brown in der Bewegung nach innen ihren jeweils starken Fuß offen haben.

Mir gefällt daran, dass er bei der Positionierung dieser Verteidiger deren mögliche Aufbau- und Offensivaktionen priorisiert hat.

Könnte jetzt diskutabel sein, ob solcherlei Seitenwechsel auch mal ein zu großes Risiko sein könnten.
Für meinen Geschmack hab ich in den letzten Jahren aber genug (versuchte) Risikominimierung gesehen.


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