>

Nachbetrachtung zur Niederlage beim Keinderby

#
SGE_Werner schrieb:

Henk schrieb:

Brodo schrieb:

Ein grottenschlechter Text, der mit Journalismus nix zu tun hat. Das ist polemische Stimmungsmache auf unterstem Niveau. Auf der Journalistenschule hätte es dafür ne glatte 6 gegeben.

du jetzt auch noch?
diese wiederkehrenden, extremen abwertungen von journalisten und ihrer arbeit in diesem forum scheinen wohl einem gesellschaftlichem trend zu folgen.
düster.


Vor allem wäre bei so einem kritischen Text gegenüber Dino gar keine Kritik gefolgt.


Was hast du eigentlich mit deinem Dino-Vergleich? Auf dessen Mist der Kader gewachsen ist, was man nach 2 Jahren sicher genau so sagen kann. Und der seit September DIE Schießbude Europas inklusive Ausscheiden in zwei Pokalen (CL so gut wie) geschaffen hat. Und keine Lösung für irgendwas hatte und zusätzlich Ausstrahlung wie ein Betonblock.

Riera hat aus einem toten Team mit gefühlt 500 Gegentoren eins gemacht, das 11 Punkte aus 7 Spielen geholt hat und mit einem Sieg gegen Köln als Zwischenbilanz fast auf einen 2er-Punkteschnitt kommt. Keinen einzigen Spieler geholt, keine Vorbereitung machen dürfen - im Gegensatz zum totgelaufenen Vorgänger.

Bestreitet wohl keiner, dass gestern kompletter Müll war. Aber Vergleiche mit DT ziehen auch bei weiteren Niederlagen nicht. Der hat das Ganze mindestens mitverursacht.
#
Sledge_Hammer schrieb:

Riera hat aus einem toten Team mit gefühlt 500 Gegentoren eins gemacht, das 11 Punkte aus 7 Spielen geholt hat und mit einem Sieg gegen Köln als Zwischenbilanz fast auf einen 2er-Punkteschnitt kommt. Keinen einzigen Spieler geholt, keine Vorbereitung machen dürfen - im Gegensatz zum totgelaufenen Vorgänger.

Bestreitet wohl keiner, dass gestern kompletter Müll war. Aber Vergleiche mit DT ziehen auch bei weiteren Niederlagen nicht. Der hat das Ganze mindestens mitverursacht.


Starker Text, absolut richtig und wichtig.
Jetzt heißt es voller Fokus auf Köln, am 11. April Wolfsburg in die 2. Liga geleiten, dann noch unser BVB-Trauma abstreifen und  die Saison erhobenen Hauptes beenden.
Anschließend tauchen wir mit Albert Riera in ein goldenes Zeitalter ein, das sich  niemand in seiner kompletten Pracht auszumalen vermag.
#
Sledge_Hammer schrieb:

Riera hat aus einem toten Team mit gefühlt 500 Gegentoren eins gemacht, das 11 Punkte aus 7 Spielen geholt hat und mit einem Sieg gegen Köln als Zwischenbilanz fast auf einen 2er-Punkteschnitt kommt. Keinen einzigen Spieler geholt, keine Vorbereitung machen dürfen - im Gegensatz zum totgelaufenen Vorgänger.

Bestreitet wohl keiner, dass gestern kompletter Müll war. Aber Vergleiche mit DT ziehen auch bei weiteren Niederlagen nicht. Der hat das Ganze mindestens mitverursacht.


Starker Text, absolut richtig und wichtig.
Jetzt heißt es voller Fokus auf Köln, am 11. April Wolfsburg in die 2. Liga geleiten, dann noch unser BVB-Trauma abstreifen und  die Saison erhobenen Hauptes beenden.
Anschließend tauchen wir mit Albert Riera in ein goldenes Zeitalter ein, das sich  niemand in seiner kompletten Pracht auszumalen vermag.
#
Ich weiss nicht, ob ich lachen oder weinen soll
#
kinimod schrieb:

https://www.faz.net/aktuell/sport/rhein-main-sport/eintracht-frankfurt/eintracht-geht-angeschlagen-in-die-laenderspielpause-200661468.html

Lesenswerter Beitrag, möglicherweise nur für mich. Die Aussagen Rieras nach dem Spiel waren - zumindest für mich - schon sehr wegweisend und unterstreichen Rieras Eigenschaften (um es vorsichtig zu formulieren). Aber ich war vom ersten Tag an kein Fan von ihm.

Ein grottenschlechter Text, der mit Journalismus nix zu tun hat. Das ist polemische Stimmungsmache auf unterstem Niveau. Auf der Journalistenschule hätte es dafür ne glatte 6 gegeben.
#
Das ist eine ziemliche Übertreibung, Brodo. Man kann darüber diskutieren, ob diese Kritik hilfreich ist. Aber nachvollziehbar ist das allemal.
#
das würde jetzt zu weit gehen das im Detail zu beschreiben. Ich sehe ihn gelegentlich unfreiwillig in der Stadt und bilde mir mein Urteil über sein Verhalten.
#
Tafelberg schrieb:

das würde jetzt zu weit gehen das im Detail zu beschreiben. Ich sehe ihn gelegentlich unfreiwillig in der Stadt und bilde mir mein Urteil über sein Verhalten.

Okay, ich lebe ja nicht in Frankfurt und habe ihn noch nicht persönlich getroffen. Ich guck das Format eigentlich ganz gern
#
Hyundaii30 schrieb:

anpii schrieb:

Genau der Meinung bin ich auch. Es ist immer interessant hier zu lesen, wenn es mal nicht läuft, dass immer gleich ein Weltuntergangsszenario heraufbeschworen wird. Da wird dann in jedem handeln und tun etwas herausgelesen, was nicht da ist.
Bleibt doch alle mal locker. Ja, dass Spiel gestern war in allen Belangen sowas von nix. Aber da gleich alles wieder in Frage zu stellen, halte ich für absurd. Die Saison können wir an sich auf jeden Fall als erledigt betrachten. Zumindest wenn wir noch über Europa sprechen. Für mich kann der Trainer nichts für das zusammengestellte Team. Man kann Ihn erst richtig einschätzen, wenn die nächste Winterpause ansteht. Oder kurz davor. Alles davor macht in meinen Augen 0,0 Sinn. Emotionen hin oder her.        


Das finde ich jetzt aber auch etwas unfair.
Es ist schön, das Du eine Niederlage gegen Mainz sooo entspannt siehst.
Aber es geht hier nicht um ein oder zwei Spiele, die das Team vermurkst hat, sondern es geht um fast die ganze Saison
in der das Team eine Unfähigkeit bzw. Leistungsverweigerung nach der anderen zeigt.
Ich dachte echt Riera ist der richtige Trainer für das Team und er hilft der Mannschaft, auch in dem er sie beschützt und sie danken es zumindestens mit Spielen, wo sie Ihr bestes geben und alles versuchen zu gewinnen.
Riera hat auch ganz klar gesagt, wie sie spielen sollen, auf dem Feld sieht man davon aber gaaarr nichts.
Und einen Ball nach vorne zu passen,statt zurück oder zur Seite ist jetzt nicht so schwer zu verstehen.
Deswegen spreche ich hier auch ganz klar Leistungsverweigerung aus und bin so sauer.
Zumal es nicht das erste Spiel unter Riera war und es keine Übermachtigen Gegner waren, wo man sich so präsentierte.
Und Du sagst das, das soll man nicht kritisieren und redest von Weltuntergangsstimmung?

Du bist wohl noch nicht lange Eintrachfan ? Früher wären bei manchen Spielen dieser Art die Fans auf die Zäune oder sogar darüber geklettert. Es hätte wilde Beschimpfungen usw. gegeben.
Nicht falsch verstehen, ich wünsche mir das jetzt nicht, aber man darf das ruhig alles kritischer sehen
und durchaus mal sagen, das es so nicht okay ist, auch weil mir unser neuer Trainer leid tut, der von diesen Spielern,
die er beschützt, sowas vom im Stich gelassen wird, da fehlen mir die Worte.

Genauso wie ein Chaibi, der nach einer guten Einwechselleistung, einen Stammplatz fordert, ihn bekommt und dann
solche Leistungen bietet.

Ganz ehrlich, ein paar ehrliche Worte haben noch niemandem geschadet und ich habe hier keine Weltuntergangsstimmung ausgemacht. Das ein echter Eintrachtfan sauer nach so einer Niederlage gegen Mainz ist,
sollte mehr als verständlich sein. Ich kann akzeptieren, wenn es Dich nicht berührt, aber echte Fans ärgert sowas
schon und die werfen anderen nicht noch den Weltuntergang vor.



Also mal langsam – ich kann deinen Frust absolut nachvollziehen, gerade nach so einem Spiel gegen 1. FSV Mainz 05. Das war schlichtweg zu wenig, da brauchen wir nicht drum herumreden.

Aber ich bleibe dabei: Nur weil die Leistungen über weite Strecken der Saison nicht passen, heißt das nicht automatisch „Leistungsverweigerung“. Das ist mir ehrlich gesagt zu einfach gedacht. Zwischen „kann nicht“ und „will nicht“ liegt ein gewaltiger Unterschied – und den sollte man schon sauber trennen.

Ja, es fehlt an Struktur, ja, vieles wirkt ideenlos – gerade nach vorne. Aber genau deshalb sehe ich den Punkt eher beim Gesamtgefüge der Mannschaft als bei fehlendem Einsatz.

Und bei aller Kritik sollte man auch nicht vergessen: Albert Riera ist erst seit kurzer Zeit da und muss die Liga, die Gegner und auch die eigenen Spieler erstmal richtig kennenlernen. Nach ein paar Wochen zu erwarten, dass alles sofort funktioniert, halte ich für unrealistisch. Das braucht Zeit – ob es am Ende passt, wird man sehen, aber so früh ein Urteil zu fällen bringt uns auch nicht weiter.

Von „nicht kritisieren“ habe ich übrigens nie gesprochen. Kritik gehört dazu – gerade bei Eintracht Frankfurt. Aber wenn man sich hier viele Beiträge im Gesamtbild anschaut, dann ist das für mich schon sehr nah an Weltuntergangsstimmung. Du kannst das natürlich anders sehen und auch so äußern – die Frage ist nur, was es am Ende bringt. Ich selbst habe da einfach ein anderes Anspruchsdenken, aber da ist ja zum Glück jeder anders.

Und dieses „Du bist wohl noch nicht lange Eintracht-Fan?“ – sorry, aber was soll diese Frage eigentlich? In meinen Augen kommt das immer ziemlich von oben herab. Um es trotzdem zu beantworten: Ich bin seit meinem 5. Lebensjahr Fan von Eintracht Frankfurt, also seit 1985 – und das mit Leib und Seele. Reicht das dann aus, um als „vollwertiger“ Fan zu gelten? Finde solche Aussagen ehrlich gesagt völlig daneben.

Genauso dieses Gerede von „echten Fans“. Wer nimmt sich bitte das Recht raus, anderen abzusprechen, wie sie Fan zu sein haben? Jeder geht anders mit Niederlagen um – der eine emotional, der andere nüchterner. Aber sich hinzustellen und indirekt zu behaupten, nur die eigene Reaktion sei die „richtige“, geht für mich gar nicht.

Und noch ein Punkt: Ich habe dich zu keinem Zeitpunkt direkt angesprochen, was „Weltuntergangsstimmung“ angeht. Wenn du dich davon angesprochen fühlst, dann ist das deine Interpretation – nicht meine Aussage. Ich stelle mich hier auch nicht über irgendwen, sondern bringe einfach meine Sicht ein, so wie du deine.

Und was das „früher war alles wilder“ angeht: Mag sein. Aber nur weil früher Leute über Zäune geklettert sind, heißt das nicht, dass das der Maßstab sein sollte. Emotionen gehören dazu, keine Frage – aber sie ersetzen keine sachliche Einordnung.

Kritik? Absolut berechtigt.
Enttäuschung? Verständlich.
Aber jetzt schon komplett den Teufel an die Wand malen? Sehe ich weiterhin nicht.

Am Ende wollen wir doch alle dasselbe: Dass die Mannschaft wieder vernünftig auftritt. Und da bringt es mehr, genau hinzuschauen, wo die Probleme wirklich liegen, statt alles pauschal als fehlenden Willen abzutun.
#
anpii schrieb:

Hyundaii30 schrieb:

anpii schrieb:

Genau der Meinung bin ich auch. Es ist immer interessant hier zu lesen, wenn es mal nicht läuft, dass immer gleich ein Weltuntergangsszenario heraufbeschworen wird. Da wird dann in jedem handeln und tun etwas herausgelesen, was nicht da ist.
Bleibt doch alle mal locker. Ja, dass Spiel gestern war in allen Belangen sowas von nix. Aber da gleich alles wieder in Frage zu stellen, halte ich für absurd. Die Saison können wir an sich auf jeden Fall als erledigt betrachten. Zumindest wenn wir noch über Europa sprechen. Für mich kann der Trainer nichts für das zusammengestellte Team. Man kann Ihn erst richtig einschätzen, wenn die nächste Winterpause ansteht. Oder kurz davor. Alles davor macht in meinen Augen 0,0 Sinn. Emotionen hin oder her.        


Das finde ich jetzt aber auch etwas unfair.
Es ist schön, das Du eine Niederlage gegen Mainz sooo entspannt siehst.
Aber es geht hier nicht um ein oder zwei Spiele, die das Team vermurkst hat, sondern es geht um fast die ganze Saison
in der das Team eine Unfähigkeit bzw. Leistungsverweigerung nach der anderen zeigt.
Ich dachte echt Riera ist der richtige Trainer für das Team und er hilft der Mannschaft, auch in dem er sie beschützt und sie danken es zumindestens mit Spielen, wo sie Ihr bestes geben und alles versuchen zu gewinnen.
Riera hat auch ganz klar gesagt, wie sie spielen sollen, auf dem Feld sieht man davon aber gaaarr nichts.
Und einen Ball nach vorne zu passen,statt zurück oder zur Seite ist jetzt nicht so schwer zu verstehen.
Deswegen spreche ich hier auch ganz klar Leistungsverweigerung aus und bin so sauer.
Zumal es nicht das erste Spiel unter Riera war und es keine Übermachtigen Gegner waren, wo man sich so präsentierte.
Und Du sagst das, das soll man nicht kritisieren und redest von Weltuntergangsstimmung?

Du bist wohl noch nicht lange Eintrachfan ? Früher wären bei manchen Spielen dieser Art die Fans auf die Zäune oder sogar darüber geklettert. Es hätte wilde Beschimpfungen usw. gegeben.
Nicht falsch verstehen, ich wünsche mir das jetzt nicht, aber man darf das ruhig alles kritischer sehen
und durchaus mal sagen, das es so nicht okay ist, auch weil mir unser neuer Trainer leid tut, der von diesen Spielern,
die er beschützt, sowas vom im Stich gelassen wird, da fehlen mir die Worte.

Genauso wie ein Chaibi, der nach einer guten Einwechselleistung, einen Stammplatz fordert, ihn bekommt und dann
solche Leistungen bietet.

Ganz ehrlich, ein paar ehrliche Worte haben noch niemandem geschadet und ich habe hier keine Weltuntergangsstimmung ausgemacht. Das ein echter Eintrachtfan sauer nach so einer Niederlage gegen Mainz ist,
sollte mehr als verständlich sein. Ich kann akzeptieren, wenn es Dich nicht berührt, aber echte Fans ärgert sowas
schon und die werfen anderen nicht noch den Weltuntergang vor.



Also mal langsam – ich kann deinen Frust absolut nachvollziehen, gerade nach so einem Spiel gegen 1. FSV Mainz 05. Das war schlichtweg zu wenig, da brauchen wir nicht drum herumreden.

Aber ich bleibe dabei: Nur weil die Leistungen über weite Strecken der Saison nicht passen, heißt das nicht automatisch „Leistungsverweigerung“. Das ist mir ehrlich gesagt zu einfach gedacht. Zwischen „kann nicht“ und „will nicht“ liegt ein gewaltiger Unterschied – und den sollte man schon sauber trennen.

Ja, es fehlt an Struktur, ja, vieles wirkt ideenlos – gerade nach vorne. Aber genau deshalb sehe ich den Punkt eher beim Gesamtgefüge der Mannschaft als bei fehlendem Einsatz.

Und bei aller Kritik sollte man auch nicht vergessen: Albert Riera ist erst seit kurzer Zeit da und muss die Liga, die Gegner und auch die eigenen Spieler erstmal richtig kennenlernen. Nach ein paar Wochen zu erwarten, dass alles sofort funktioniert, halte ich für unrealistisch. Das braucht Zeit – ob es am Ende passt, wird man sehen, aber so früh ein Urteil zu fällen bringt uns auch nicht weiter.

Von „nicht kritisieren“ habe ich übrigens nie gesprochen. Kritik gehört dazu – gerade bei Eintracht Frankfurt. Aber wenn man sich hier viele Beiträge im Gesamtbild anschaut, dann ist das für mich schon sehr nah an Weltuntergangsstimmung. Du kannst das natürlich anders sehen und auch so äußern – die Frage ist nur, was es am Ende bringt. Ich selbst habe da einfach ein anderes Anspruchsdenken, aber da ist ja zum Glück jeder anders.

Und dieses „Du bist wohl noch nicht lange Eintracht-Fan?“ – sorry, aber was soll diese Frage eigentlich? In meinen Augen kommt das immer ziemlich von oben herab. Um es trotzdem zu beantworten: Ich bin seit meinem 5. Lebensjahr Fan von Eintracht Frankfurt, also seit 1985 – und das mit Leib und Seele. Reicht das dann aus, um als „vollwertiger“ Fan zu gelten? Finde solche Aussagen ehrlich gesagt völlig daneben.

Genauso dieses Gerede von „echten Fans“. Wer nimmt sich bitte das Recht raus, anderen abzusprechen, wie sie Fan zu sein haben? Jeder geht anders mit Niederlagen um – der eine emotional, der andere nüchterner. Aber sich hinzustellen und indirekt zu behaupten, nur die eigene Reaktion sei die „richtige“, geht für mich gar nicht.

Und noch ein Punkt: Ich habe dich zu keinem Zeitpunkt direkt angesprochen, was „Weltuntergangsstimmung“ angeht. Wenn du dich davon angesprochen fühlst, dann ist das deine Interpretation – nicht meine Aussage. Ich stelle mich hier auch nicht über irgendwen, sondern bringe einfach meine Sicht ein, so wie du deine.

Und was das „früher war alles wilder“ angeht: Mag sein. Aber nur weil früher Leute über Zäune geklettert sind, heißt das nicht, dass das der Maßstab sein sollte. Emotionen gehören dazu, keine Frage – aber sie ersetzen keine sachliche Einordnung.

Kritik? Absolut berechtigt.
Enttäuschung? Verständlich.
Aber jetzt schon komplett den Teufel an die Wand malen? Sehe ich weiterhin nicht.

Am Ende wollen wir doch alle dasselbe: Dass die Mannschaft wieder vernünftig auftritt. Und da bringt es mehr, genau hinzuschauen, wo die Probleme wirklich liegen, statt alles pauschal als fehlenden Willen abzutun.


Erstmal Danke für deine gute und ausführliche Antwort. Tut mir leid, falls Du dich von mir angegriffen gefühlt haben solltest. Mit Deinem 2. Beitrag kann ich besser leben. Ich glaube, Du hast auch verstanden worum es mir ging.
Das Grundsätzliche Problem ist schonmal, das wir emotionsmäßig total unterschiedlich sind.
Damit komme ich klar, ist auch kein Vorwurf.
Mich störte hauptsächlich an Deinem ersten Text die allgemeine Krititk "Weltuntergangsstimmung".
Die habe ich absolut nicht ausgemacht. Ja natürlich gab es heftige Kritik, aber es ist ja auch berechtigt.
Wir haben alle Saisonziele krass verfehlt.  Weiterkommen in der CL ( wir sind viertletzter geworden),
DFB-Pokal früh raus, in der Liga Platz 6 verfehlt.
Also wenn man da noch positive Kritik lesen möchte, naja dann finde ich das "viel erwartet".
Manche sind eben auch emotionaler wie Du. Auch kein Vorwurf.
Früher wäre ich auch total Amok gelaufen mit Kritik, jetzt hat sich das ganze schon etwas beruhigt, auch weil
der Fußball nicht mehr so wichtig ist wie früher. Aber so locker wie Du kann ich das trotzdem noch nicht sehen,
vielleicht in ein paar Jahren, wenn mir der Affenzirkus (Fußball allgemein) ganz egal geworden ist.

Bei Thema "Leistungsverweigerung" haben wir eindeutig unterschiedliche Auffassungen. Deswegen lassen wir das Thema. Trainer "Riera habe ich extra von Kritiken befreit, weil er auch noch nicht lange da ist und nicht zaubern kann.
Deswegen richtet sich meine Hauptkritik an die Mannschaft im gesamten. ich habe auch hier meistens auf einzelne Spieler verzichtet.
Das mit dem Eintracht-Fan musste ich ja fragen, weil ich Dich nicht kenne und es viele neue Erfolgsfans gibt, die  nicht die emotionale Verbindung. zur Eintracht haben, war also nicht böse gemeint.
Gleiches gilt für das Thema echte Fans "ich kenne Dich nicht".
War wie gesagt nicht böse gemeint.
Ich freue mich für Dich, das Du unsere aktuelle Saison so gelassen sehen kannst.
Bei mir kommt es darauf an, was ich möchte.
Wenn ich ehrgeizig bin und möchte das wir in Zukunft wieder um Platz 4 spielen können, war das eine sch.. Saison für uns. Wenn ich aber sage, hey alles besser wie Platz 10 ist ein guter Tabellenplatz auch in Zukunft, dann lehne ich mich entspannt zurück, mache am Wochenende was anderes, solange wir so "Leidenschaftlich" spielen und warte auf die Zeit, wo es dann mal wieder besser läuft. Da rege ich mich hier über gar nichts mehr auf.
Nur bin ich halt ein sehr ehrgeizig denkender Mensch und ich möchte, das man immer mindestens versucht
das maximum rauszuholen.
Deswegen war ich auch immer ein Fan von Spielern wie Hinti, Rode, Kohr, Zambrano, Kostic usw.,
das waren nicht immer die besten Fußballer, aber wenn die auf dem Platz gestanden haben, hat man wenigstens gesehen, das Spieler auf dem Platz sind die alles geben wollen.

Ich bin übrigens froh, das ich noch nicht das gelesen hatte, was Riera jetzt machte.
Und da Zweifel ich wirklich daran, ob das richtig ist und was das soll.
Freie Tage zur Belohnung um den Kopf frei zu kriegen.
Das ist ein geiler Tipp, probiere ich die nächsten Tage auch gleich mal in der Firma aus, baue nur noch Mist und gehe dann zum Chef und fordere "Sonderurlaub um den Kopf frei zu bekommen" (Ironie aus !!)
Diesen Unsinn gibt es nur im Fußball.
Jeder normale Arbeiter hat mehr Stress im Beruf, wie die Profis, aber die brauchen jetzt einen freien Kopf.
Wahrscheinlich müssen sie Ihre Scores im Playstation spielen verbessern.
Aber gut, ich werde dafür nicht bezahlt und bleibe so nur verwundert zurück.
Eines ist für mich sicher, bringen wird das gar nichts und wenn wir doch erfolgreich sein sollten, dann bestimmt nicht, weil unsere Spieler am Sofa gechillt haben.
Und ja das war tatsächlich ein Kritikpunkt an Riera, der sich so langsam immer wieder widerspricht.
Mir ist es aber egal, der Zug zu Platz 6 ist jetzt endgültig abgefahren und ob wir jetzt 7ter oder 8ter werden,
ist jetzt auch fast egal.
















#
Na entschuldige mal… eine humoristisch-ironische Zuspitzung ist in freiheitlichen Gesellschaften nichts unerlaubtes. Ganz Im Gegenteil!
Das Ganze ging ja vom Sprichwort „der Grad zwischen Genie und Wahnsinn ist sehr schmal“ aus. Soll dieses Sprichwort aus dem Sprachgebrauch verschwinden bzw. von den Moderatoren sanktioniert werden, weil Krankheitsbild etc.?
Bei all dem Frust den wir schieben, sollten wir uns hier nicht persönlich angehen.
Falls du aber selbst gerade mit einer Episode beschäftigt bist, dann entschuldige ich mich selbstverständlich und kann deine Dünnhäutigkeit aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen.
#
Flummi schrieb:

Falls du aber selbst gerade mit einer Episode beschäftigt bist, dann entschuldige ich mich selbstverständlich und kann deine Dünnhäutigkeit aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen.

Danke für dein Verständnis und das meine ich wirklich ernst. Hier ist sicher nicht der Ort, über meine persönlichen Befindlichkeiten zu sprechen, aber deine Vermutung geht in die richtige Richtung. Aus dem Grund Daumen hoch für deine Reaktion und auch ich möchte mich für meine harsche Wortwahl bei dir entschuldigen.
#
Tafelberg schrieb:

das würde jetzt zu weit gehen das im Detail zu beschreiben. Ich sehe ihn gelegentlich unfreiwillig in der Stadt und bilde mir mein Urteil über sein Verhalten.

Okay, ich lebe ja nicht in Frankfurt und habe ihn noch nicht persönlich getroffen. Ich guck das Format eigentlich ganz gern
#
es hat auch nichts mit seiner fachlichen Expertise zu tun
#
https://www.faz.net/aktuell/sport/rhein-main-sport/eintracht-frankfurt/eintracht-geht-angeschlagen-in-die-laenderspielpause-200661468.html

Lesenswerter Beitrag, möglicherweise nur für mich. Die Aussagen Rieras nach dem Spiel waren - zumindest für mich - schon sehr wegweisend und unterstreichen Rieras Eigenschaften (um es vorsichtig zu formulieren). Aber ich war vom ersten Tag an kein Fan von ihm.
#
kinimod schrieb:

https://www.faz.net/aktuell/sport/rhein-main-sport/eintracht-frankfurt/eintracht-geht-angeschlagen-in-die-laenderspielpause-200661468.html

Lesenswerter Beitrag, möglicherweise nur für mich. Die Aussagen Rieras nach dem Spiel waren - zumindest für mich - schon sehr wegweisend und unterstreichen Rieras Eigenschaften (um es vorsichtig zu formulieren). Aber ich war vom ersten Tag an kein Fan von ihm.



Naja, es kommt mittlerweile einiges Merkwürdig an, wenn man die Aussagen hört und auch Widersprüche feststellt.
Es ist noch viel zu früh Riera zu  kritisieren, aber ins grübeln kommt man dann schon, wenn man das alles so mitbekommt.
Er redet zum beispiel vom ersten Tag an, von einfachem Fussball und schreit "das man den Ball immer nach vorne spielen soll und er risikobereite Spielweisen mag."
Jetzt stellt sich mir die Frage, warum sieht man auf dem Platz genau das Gegenteil ?
Ist das eine soooo schwere Aufgabe ?
Ein Profi sollte schon wissen, was der Unterschied von vorne und hinten ist oder liege ich da falsch?
#
Franzke schlägt einen ähnlichen Tenor an. Kann den leider nicht lesen, weil hinter PayWall.

https://www.kicker.de/dicke-luft-in-frankfurt-riera-rueckt-vom-team-ab-1204287/artikel
#
Korn schrieb:

Franzke schlägt einen ähnlichen Tenor an. Kann den leider nicht lesen, weil hinter PayWall.

https://www.kicker.de/dicke-luft-in-frankfurt-riera-rueckt-vom-team-ab-1204287/artikel

ja, er schreibt ähnlichen Quatsch. Da wird Stimmung gemacht, die durch Fakten nicht haltbar ist. Was soll das denn heißen "Riera rückt vom Team ab"?

Hier wird in hunderten Beiträgen die Qualität einzelner Spieler in Frage gestellt. Seit Monaten wird die Kaderzusammenstellung (übrigens auch von der Lokalpresse) kritisiert. Und dann deutet der Trainer mal was in ähnliche Richtung an, nachdem er seit Wochen jeden öffentlichen Druck von der Mannschaft genommen hat. Und dass soll nun also die große "Dicke Luft in Frankfurt" sein? Na klar.....

Auf die Arroganz vom Franzke über die Positionsspiele einzelner Teammitglieder und sein vorschnelles Urteil über die trainingsfreien Tage geht ich mal gar nicht weiter ein...

Albert Riera überfordert den ein oder anderen Horst Schlemmer aus der lokalen Presse und diese versuchen es nun mit  infantiler Garstigkeit  heimzuzahlen.
#
Diese spielerische Armut zieht sich doch schon seit fast 3 Jahren. Erstes Toppi Jahr war Fußballerisch furchtbar. Da hätte ich ihn schon am liebsten gefeuert. 2. Jahr hat man von Omar und Heki gelebt. Das waren wirklich Unterschied Spieler, die aber auch in der 2. Saisonhälfte arg zu kämpfen hatten nach Omars Abgang. Und dann diese Saison. Das Muster zieht sich jetzt so lange hin und dann wundert man sich das Riera das Ruder nicht rumreißen kann. Dieses Mauern und nach vorne kaum Chancen haben wir doch ständig die Jahre gesehen. Wen man da was ändern will muss man wohl den Kader einigen Positionen verändern. Die Achse in der Zentrale sollte man komplett neu besetzen. Larrson, Shkiri, Dahoud, Chaibi. Alles keine wirkliche Hilfe. Hojlund für mich der einzige der wirklich Zukunft hätte. Uzun hab ich das Gefühl das er nicht gut in die Teamchemie passt. Abwehr sehe ich eigentlich stabil. Außen und Sturm auch gut besetzt. Aber wie gesagt die Zentrale ist nicht wirklich so besetzt das man auch die Spielweise ändern kann.
#
Sledge_Hammer schrieb:

Riera hat aus einem toten Team mit gefühlt 500 Gegentoren eins gemacht, das 11 Punkte aus 7 Spielen geholt hat und mit einem Sieg gegen Köln als Zwischenbilanz fast auf einen 2er-Punkteschnitt kommt. Keinen einzigen Spieler geholt, keine Vorbereitung machen dürfen - im Gegensatz zum totgelaufenen Vorgänger.

Bestreitet wohl keiner, dass gestern kompletter Müll war. Aber Vergleiche mit DT ziehen auch bei weiteren Niederlagen nicht. Der hat das Ganze mindestens mitverursacht.


Starker Text, absolut richtig und wichtig.
Jetzt heißt es voller Fokus auf Köln, am 11. April Wolfsburg in die 2. Liga geleiten, dann noch unser BVB-Trauma abstreifen und  die Saison erhobenen Hauptes beenden.
Anschließend tauchen wir mit Albert Riera in ein goldenes Zeitalter ein, das sich  niemand in seiner kompletten Pracht auszumalen vermag.
#
....sprach Napoleon und zog nach Waterloo.
#
Henk schrieb:

Brodo schrieb:

Ein grottenschlechter Text, der mit Journalismus nix zu tun hat. Das ist polemische Stimmungsmache auf unterstem Niveau. Auf der Journalistenschule hätte es dafür ne glatte 6 gegeben.

du jetzt auch noch?
diese wiederkehrenden, extremen abwertungen von journalisten und ihrer arbeit in diesem forum scheinen wohl einem gesellschaftlichem trend zu folgen.
düster.

Ich weiß nicht, was du da rein interpretierst.  Ich habe mich explizit auf diesen einen Text von Marc Heinrich in der FAZ bezogen. Und wenn er da einen scheiß Text schreibt, warum darf man das nicht benennen?
Es geht mir nicht um pauschale Abwertung von Journalisten.
#
Brodo schrieb:

Henk schrieb:

Brodo schrieb:

Ein grottenschlechter Text, der mit Journalismus nix zu tun hat. Das ist polemische Stimmungsmache auf unterstem Niveau. Auf der Journalistenschule hätte es dafür ne glatte 6 gegeben.

du jetzt auch noch?
diese wiederkehrenden, extremen abwertungen von journalisten und ihrer arbeit in diesem forum scheinen wohl einem gesellschaftlichem trend zu folgen.
düster.

Ich weiß nicht, was du da rein interpretierst.  Ich habe mich explizit auf diesen einen Text von Marc Heinrich in der FAZ bezogen. Und wenn er da einen scheiß Text schreibt, warum darf man das nicht benennen?
Es geht mir nicht um pauschale Abwertung von Journalisten.

ich interpretiere gar nichts.
du schreibst, dass ein journalist einen text so schlecht geschrieben habe, dass jener text nichts mit journalismus zu tun habe.
ich schreibe darauf, dass ich extreme abwertungen von journalisten und ihrer arbeit sehr ungut finde.
dass du henrichs arbeit abgewertet hast steht wohl außer frage.
und dem text seine grundlage zu entziehen (kein journalismus) ist für mich eine extreme abwertung.

für mich ist das was anderes als z.b. zu schreiben, dass du seinen text inhaltlich oder stilsitisch scheiße findest.
die arbeit von journalisten oder sie als personen (nicht durch dich) verächtlich zu machen breitet sich hier mehr und mehr aus und das finde ich ätzend.

(und mir gehts überhaupt nicht um das blöde pro/contra dina/albert-ding, das hier wieder in vollem gange ist)
#
das würde jetzt zu weit gehen das im Detail zu beschreiben. Ich sehe ihn gelegentlich unfreiwillig in der Stadt und bilde mir mein Urteil über sein Verhalten.
#
Tafelberg schrieb:

das würde jetzt zu weit gehen das im Detail zu beschreiben. Ich sehe ihn gelegentlich unfreiwillig in der Stadt und bilde mir mein Urteil über sein Verhalten.

LOL. Er ist Dir zu sehr prolet Kann man verstehen. Ist auch grenzwertig. Zum Glück haben sie bei Fußball2000 ja auch eher besonnene Charaktere, wie Phil Hofmeister oder Stephan Reich.
#
Flummi schrieb:

Falls du aber selbst gerade mit einer Episode beschäftigt bist, dann entschuldige ich mich selbstverständlich und kann deine Dünnhäutigkeit aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen.

Danke für dein Verständnis und das meine ich wirklich ernst. Hier ist sicher nicht der Ort, über meine persönlichen Befindlichkeiten zu sprechen, aber deine Vermutung geht in die richtige Richtung. Aus dem Grund Daumen hoch für deine Reaktion und auch ich möchte mich für meine harsche Wortwahl bei dir entschuldigen.
#
underdog since 1899 schrieb:

Flummi schrieb:

Falls du aber selbst gerade mit einer Episode beschäftigt bist, dann entschuldige ich mich selbstverständlich und kann deine Dünnhäutigkeit aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen.

Danke für dein Verständnis und das meine ich wirklich ernst. Hier ist sicher nicht der Ort, über meine persönlichen Befindlichkeiten zu sprechen, aber deine Vermutung geht in die richtige Richtung. Aus dem Grund Daumen hoch für deine Reaktion und auch ich möchte mich für meine harsche Wortwahl bei dir entschuldigen.


Auch ich danke dir aufrichtig und wünsche dir alles Gute!
#
Riera sagte nach dem 1:2 bei DAZN: "Ich kann Lösungen anbieten und die Art und Weise vorgeben, wie wir uns bewegen müssen. Aber ich stehe hier an der Linie, ich kann den letzten Pass nicht spielen. Wissen Sie, manchmal sehe ich die Lücke, der Spieler nicht. Das soll keine Kritik an den Spielern sein, aber am Ende, im letzten Viertel, ist das die Qualität der Spieler. Ich sage immer, dass wir Trainer den Spielern alles beibringen können, aber am Ende zählt die Qualität.

https://sport.sky.de/transfer/news/34132/13523537/nach-nur-sieben-wochen-trainer-albert-riera-bei-eintracht-frankfurt-in-der-kritik

tja, nur ist "qualität" in dem preissegment unserer spieler halt kein absoluter faktor. da muss man eben schon schauen, was man hat und was man damit am besten anfangen kann, also spielen lassen sollte.

nehmen wir mal die vermutete aufstellung des hr von gestern:

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/aufstellung-fsvsge-100~_t-1774186649870_v-16to9.jpg

da stünden mit burkardt, doan und chaibi 3 top pressingspieler auf dem feld, von denen zwei auch recht schnell sind, zusätzlich ist bahoya herausragend schnell und wie gemacht fürs umschalten. kalimuendo sollte das ebenfalls gut hinbekommen - wenn man ih  nicht wieder als ra verschenkt, natürlich.

wenn dann der trainer in einem auswärtsspiel, wo man sich mal locker den spaß hätte erlauben könne, m1 als heimmanschaft den ball zu überlassen, gerade, weil sie das nicht präferieren, weiterhin stur seinen stiefel runterspielen möchte und mit ner mannschaft, die nicht dafür ausgerichtet ist, weiter hardcore ballbesitzmist spielen lassen möchte und dabei dann auch noch faktisch mit ansage quasi in jede zu erwartende falle des gegnerischen trainers rennt (an der stelle empfehle ich mal die lektüre dieses postings eines ob unserer spielweise verwunderten m1 fans im tm-forum https://www.transfermarkt.de/27-spieltag-1-fsv-mainz-05-eintracht-frankfurt/thread/forum/27/thread_id/90313/post_id/679585 ), dann sind beschwerden dieses trainers über die qualität der ihm zur verfügung stehenden spieler genau mein humor...
#
Wieso wird die Qualität die Riera anspricht eigentlich automatisch als spielerische Qualität gesehen?
Mir kommt es so vor als fehle da eher sowas wie die mentale Qualität.
Entweder bekommen sie es nicht in die Köpfe rein, dass sie motivierter rangehen müssen oder sie bekommen das was man ihnen beibringen will nicht umgesetzt (womit ja Dino auch schon gekämpft hat).
Dass da keiner so richtig kämpft, das sehen wir schon die ganze Saison durch. Das gestern war wieder ein Highlight des Unwillen was zu reißen.
#
Anthrax schrieb:

Wieso wird die Qualität die Riera anspricht eigentlich automatisch als spielerische Qualität gesehen?
Mir kommt es so vor als fehle da eher sowas wie die mentale Qualität.
Entweder bekommen sie es nicht in die Köpfe rein, dass sie motivierter rangehen müssen oder sie bekommen das was man ihnen beibringen will nicht umgesetzt (womit ja Dino auch schon gekämpft hat).
Dass da keiner so richtig kämpft, das sehen wir schon die ganze Saison durch. Das gestern war wieder ein Highlight des Unwillen was zu reißen.


Könnte sein das Riera das gemeint hat. Es würde auch mehr Sinn machen als die vermeintlich fehlende spielerische Qualität.
Wir haben eine ganze Reihe an hervorragenden Fussballern im Kader. Fussballer die ein Verein wie Mainz05 mit Kusshand nehmen würde.

Es fehlt aber offenkundig an Mentalität, Aufopferungsbereitschaft, Widerstandskraft...das zieht sich durch die komplette Saison. Anfangs dachte ich das Riera das Problem mit ner anderen Ansprache und Herangehensweise vorübergehend lösen kann. Der gestrige Tag hat mich allerdings hart auf den Boden zurückgeholt.
Es hat sich nichts geändert. Wir haben ne Luschi-Truppe!
#
Anthrax schrieb:

Wieso wird die Qualität die Riera anspricht eigentlich automatisch als spielerische Qualität gesehen?
Mir kommt es so vor als fehle da eher sowas wie die mentale Qualität.
Entweder bekommen sie es nicht in die Köpfe rein, dass sie motivierter rangehen müssen oder sie bekommen das was man ihnen beibringen will nicht umgesetzt (womit ja Dino auch schon gekämpft hat).
Dass da keiner so richtig kämpft, das sehen wir schon die ganze Saison durch. Das gestern war wieder ein Highlight des Unwillen was zu reißen.


Könnte sein das Riera das gemeint hat. Es würde auch mehr Sinn machen als die vermeintlich fehlende spielerische Qualität.
Wir haben eine ganze Reihe an hervorragenden Fussballern im Kader. Fussballer die ein Verein wie Mainz05 mit Kusshand nehmen würde.

Es fehlt aber offenkundig an Mentalität, Aufopferungsbereitschaft, Widerstandskraft...das zieht sich durch die komplette Saison. Anfangs dachte ich das Riera das Problem mit ner anderen Ansprache und Herangehensweise vorübergehend lösen kann. Der gestrige Tag hat mich allerdings hart auf den Boden zurückgeholt.
Es hat sich nichts geändert. Wir haben ne Luschi-Truppe!
#
Diegito schrieb:

Es hat sich nichts geändert. Wir haben ne Luschi-Truppe!


Aktuell verstehe ich sowieso langsam nicht mehr, wo es genau hakt.
Vielleicht können mich andere aufklären.
Riera sagte zu Beginn, er möchte den Fußball so einfach wie möglich für die Spieler machen.
Richtig?
Jetzt heißt es, das die Spieler mit der Taktik überfrachtet sein .
Das ist doch eigentlich ein Widerspruch,
oder?
Was stimmt denn nun?
#
Das Spiel gestern hat für mich starke Indizierwirkung dafür, dass Riera (leider) doch nicht der richtige Trainer zu sein scheint. Er scheint nicht die richtigen Knöpfe zu finden, um in dieser Mannschaft ein Feuer und Gier auf Siege zu entfachen. Hinzu kommen natürlich noch die Spiele zuvor, in welchen man zwar Punkten konnte, aber auch hier keine Überzeugung zu erkennen war. Da habe ich mir eingeredet, dass das ggf an der Fokussierung auf die Defensive liegen könnte. Dem scheint aber nicht so gewesen zu sein. Es sind wohl einfach keine Lösungen im Köcher, Riera hat mich mit seinem Auftreten zunächst komplett abgeholt. Das ist aber völlig irrelevant, weil entscheidend ist auf dem Platz. Die Mannschaft, die in der letzten Saison noch auf Platz 3 gelandet ist, scheint er definitiv nicht abgeholt zu haben. Die macht jetzt genau da weiter, wo sie vor Riera aufgehört hat, auch hinten sieht es wieder düster aus.

Gestern war vor dem Spiel vollkommen klar  was benötigt werden würde. Gier und Kampf. Alles andere war zweitrangig. Leider komplette Fehlanzeige und nur bei unserem Gegner waren Gier und Kampf erwartungsgemäß zu sehen. Gegenhalten mit allen Mitteln war angesagt. Fischer leistet dort genau die Arbeit und scheint genau das in der Mannschaft auszulösen, was ich mir für unsere Eintracht mit Riera gewünscht hätte. Man wird mit Riera selbstverständlich noch bis zum Ende der Saison gehen, doch mein Gefühl sagt mir, dass auch auf seiner Position etwaige Fehlentscheidungen schnell korrigiert werden, wenn das sich nun bis zum Ende so fortsetzt.

Diese Saison ist sehr mies, und es wird sich kommende Saison schnell zeigen, ob mit dieser Saison ein Niedergang eingeläutet worden ist. Eine weitere solche Saison wird unsere Eintracht schneller in Richtung Gladbach treiben, als uns lieb sein wird. Dann ist ganz schnell wieder Mittelmaß und ggf Abstiegskampf angesagt. Hat der Erfolg seine Kinder gefressen? Ist unsere Eintracht nach den erfolgreichen Jahren satt, so satt, wie es die Spieler gestern zu sein schienen?

#
Brodo schrieb:

Henk schrieb:

Brodo schrieb:

Ein grottenschlechter Text, der mit Journalismus nix zu tun hat. Das ist polemische Stimmungsmache auf unterstem Niveau. Auf der Journalistenschule hätte es dafür ne glatte 6 gegeben.

du jetzt auch noch?
diese wiederkehrenden, extremen abwertungen von journalisten und ihrer arbeit in diesem forum scheinen wohl einem gesellschaftlichem trend zu folgen.
düster.

Ich weiß nicht, was du da rein interpretierst.  Ich habe mich explizit auf diesen einen Text von Marc Heinrich in der FAZ bezogen. Und wenn er da einen scheiß Text schreibt, warum darf man das nicht benennen?
Es geht mir nicht um pauschale Abwertung von Journalisten.

ich interpretiere gar nichts.
du schreibst, dass ein journalist einen text so schlecht geschrieben habe, dass jener text nichts mit journalismus zu tun habe.
ich schreibe darauf, dass ich extreme abwertungen von journalisten und ihrer arbeit sehr ungut finde.
dass du henrichs arbeit abgewertet hast steht wohl außer frage.
und dem text seine grundlage zu entziehen (kein journalismus) ist für mich eine extreme abwertung.

für mich ist das was anderes als z.b. zu schreiben, dass du seinen text inhaltlich oder stilsitisch scheiße findest.
die arbeit von journalisten oder sie als personen (nicht durch dich) verächtlich zu machen breitet sich hier mehr und mehr aus und das finde ich ätzend.

(und mir gehts überhaupt nicht um das blöde pro/contra dina/albert-ding, das hier wieder in vollem gange ist)
#
Henk schrieb:

ich interpretiere gar nichts.
du schreibst, dass ein journalist einen text so schlecht geschrieben habe, dass jener text nichts mit journalismus zu tun habe.
ich schreibe darauf, dass ich extreme abwertungen von journalisten und ihrer arbeit sehr ungut finde.
dass du henrichs arbeit abgewertet hast steht wohl außer frage.
und dem text seine grundlage zu entziehen (kein journalismus) ist für mich eine extreme abwertung.

Okay, den Schuh ziehe ich mir an, dass ich in der Wortwahl vielleicht übers Ziel hinaus geschossen bin. Dass du daraus eine Nähe zur pauschalen Verächtlich-Machung  als Gesellschaftstrend aus der düsteren Ecke herstellst, bleibt dir unbenommen und damit muss ich leben. Ist mir am Ende auch egal.  Ich weiß ja, dass ich Journalisten nicht über einen Kamm schere und dass mir der Schutz der Arbeit von gutem Journalismus heilig ist.  

Trotzdem finde ich den Text von Marc Heinrich komplett scheiße und halte ihn für billige Stimmungsmache.  Da wird die Causa-Götze als "Königsmord" inszeniert, da wird versucht in die Aussagen von Burkardt eine Diskrepanz zum Trainer zu konstruieren, da werden aus den Aussagen von Riera in der PK ein Bruch mit der Mannschaft herbeifantasiert und zu guter Letzt wird das Ende von Rieras Amtszeit am Ende der Saison angedeutet.  Das ist alles so an den Haaren herbei gezogen, dass man das so nicht stehen lassen kann.

Philipp Hofmeister hat es heute relativ klar formuliert: Bei vielen Journalisten wurden Aussagen von Riera in der PK vor dem Spiel in Mainz als "Belehrung" aufgefasst. Und dafür erhält er nun von einigen eine billige Retourkutsche. Und das ist ein Stil, den man als seriöser Journalist besser vermeiden sollte.   Meiner Meinung nach.
#
Möglicherweise ist Rieras, in gewisser Weise unumgängliches, try and error-Prinzip gestern vorläufig vor die Wand gefahren. Aber was sollte er auch anderes tun als in einer laufenden zweiten Halbserie kommend ohne Einfluss auf die Zusammenstellung verschiedene Konstellationen zu testen und dabei auch etwas zu riskieren.
Die jetzt ach so kontroverse freie Woche hat bei mir spontan den Gedanken ausgelöst, dass er sich die primär selbst nimmt.
Er ist ja nicht nur mit Sprüchen angetreten. Er hat nachweislich defensive Probleme recht überzeugend in den Griff bekommen (da reicht auch das gestrige Spiel noch nicht als Gegenargument) und durchaus auch im Spiel nach vorn die eine oder andere gute Lösung gefunden. Der ebenfalls mehrfach kritisierte Seitentausch Collins/Brown hat nach unrunden Anfangsminuten gegen Freiburg z.B. ziemlich gut und im angedachten Sinn funktioniert.
Ich hoffe er behält in der hiesigen Medienlandschaft einen halbwegs kühlen Kopf (hab gewisse Zweifel) und erhält die Chance einen guten Einfluss auf das Team der nächsten Saison zu nehmen.
Wenn ich mir die letztlich drei Trainersituationen dieser Saison anschaue und die wiederkehrenden Muster darin, dann bleibt mir nicht viel, als jetzt den fragenden Fokus auf das Team im Sinne von Einzelspielern, aber auch im Sinne des Teamgefüges zu legen.
In den letzten zehn Highlight-Jahren war oft genug zu beobachten, dass ein Team mehr als die Summe der einzelnen Teile sein kann.
Nur gehe ich fest davon aus, dass dieser gruppendynamische Effekt eben auch genauso in die negative Richtung ausschlagen kann. Dieses aktuelle Team ist im Ergebnis mMn spürbar weniger als die Summe seiner einzelnen Teile. Das ist vielleicht auch nicht mehr mit leidenschaftlicher Ausstrahlung, hochklassiger Erfahrung als Spieler oder Autorität zu reparieren. Vielleicht kann diese Konstellation an entscheidenden Stellen schlicht nur noch aufgelöst werden.
Wenn ich jetzt sämtliche fordernden Einlassungen der letzten Monate von Toppmöller, Krösche, Hellmann, Schmitt und nun Riera nebeneinanderstelle, komme ich gerade zu keinem anderen Schluss. Durch den Überschnitt-Erfolg der letzten Saison blieb es möglicherweise zu lange zu wenig beachtet. Jetzt ist es in der laufenden Saison nicht mehr zu retten.


Teilen