Die massive Kritik nahm doch erst nach der Niederlage in Mainz zu. Sie wurde durch die Götze Nicht Nominierung eingeläutet und nahm dann ihren Verlauf. Es kam die Niederlage, danach die PK und dann die Entscheidung, dass die Mannschaft eine Woche frei bekommt. In der Schule bedeutete das soviel wie: Du hast eine 6, brauchst aber nichts zu tun. Mach Mal schön Pause, das wird schon. So ist der AR jetzt in einer sehr unangenehmen Situation, die er sich mehr oder weniger selbst eingebrockt hat und ich hoffe nur, dass er das Team noch nicht verloren hat. Aber eine Mannschaft wie seine eigenen Söhne zu behandeln, was ich OK finde und ihnen dann für eine absolute Nicht Leistung noch eine Belohnung zu gönnen, das passt nicht. Oder doch? Unter einem FR Artikel konnte ich jetzt in einem Kommentar den Vergleich zu Christoph Daum lesen. Wie sehr ihr das? Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann oder doch?
Die massive Kritik nahm doch erst nach der Niederlage in Mainz zu. Sie wurde durch die Götze Nicht Nominierung eingeläutet und nahm dann ihren Verlauf. Es kam die Niederlage, danach die PK und dann die Entscheidung, dass die Mannschaft eine Woche frei bekommt. In der Schule bedeutete das soviel wie: Du hast eine 6, brauchst aber nichts zu tun. Mach Mal schön Pause, das wird schon. So ist der AR jetzt in einer sehr unangenehmen Situation, die er sich mehr oder weniger selbst eingebrockt hat und ich hoffe nur, dass er das Team noch nicht verloren hat. Aber eine Mannschaft wie seine eigenen Söhne zu behandeln, was ich OK finde und ihnen dann für eine absolute Nicht Leistung noch eine Belohnung zu gönnen, das passt nicht. Oder doch? Unter einem FR Artikel konnte ich jetzt in einem Kommentar den Vergleich zu Christoph Daum lesen. Wie sehr ihr das? Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann oder doch?
Würde ich nicht vergleichen wollen, vielleicht bezieht man sich bei Daum auf sein damaliges Auftreten mit Köln, als er gg. Jupp Heynckes stänkerte, legendär ja das Sportstudio mit Uli Hoeneß, wo der sich mit Daum in die Wolle bekam. CD kam dann zu einem Zeitpunkt nach Frankfurt, wo der Karren schon zu tief im Dreck saß. Aber ist damals meiner Erinnerung nach im Vergleich zu seinem früheren Auftreten eher besonnen vorgegangen.
Anfangs war er noch einer von 6 Leadern, jetzt ist er nicht mal gut genug für die Top 20. so kann man intern auch für Stimmung sorgen.
Damit unterstellst Du, dass Mario sich im Training für eine Nominierung qualifiziert. Ich nehme erst einmal an, dass Riera seine Schäflein im Blick hat und Entscheidungen trifft, die nachvollziehbar sind. Für mich bedeutet das, dass Götze womöglich schwach performed und es für Stimmung sorgen würde, wenn er nominiert würde.
Sky berichtet übrigens über Irritationen der Mannschaft zur Nichtnominierung von Götze.
was nicht verwundern würde:
erst stellt sich der trainer hin und stellt dem nach götze fragenden reporter die für ihn rheotrisch anmutende frage, wen er denn für götze hätte draussen lassen sollen, um dann, nach dem spiel, so zu tun, als sei ein sieg in m1 ohnehin mit einem wunder zu vergleichen.
da kann man sich dann schon fragen, warum man bei so einem erwarteten engen spiel einen jungen kerl wie arrhov da zwingend mitnehmen muss, der im nachhinein auch nur auf der bank saß, anstatt mit götze eine echte alternative mehr auf der bank zu haben, wenn es dann darum ginge, jemanden mit hinreichend technik und spielverständnis bringen zu können.
und das götze in der mannschaft immer noch ein gewisses standing haben wird aufgrund seiner vita, glaube ich unabhängig davon, dass sein sportlicher wert vielleicht nicht mehr der eines 27-jährigen götze sein mag.
Ich denke, man sollte nicht persönlich werden und infrage stellen, wer nun "richtiger" Eintracht Fan ist und wer nicht. Insofern bin ich da zu 100% bei Dir. Wo ich nicht bei Dir bin, ist die Einschätzung der Lage. Seien wir mal konkret: Eine Qualifikation für Europa ist abgefahren, das ist angesichts des Finales 2027 in FFM und des Stellenwerts dieses Wettbewerbs für die Eintracht nun wirklich schlimm. Wir werden nicht absteigen, das wäre die Krone aller Weltuntergangsphantasien gewesen. Das ist das gute. Aber die Aussichten sind alles andere als rosig. Irgendwie funktionieren die Finanzen bei der Eintracht nicht so wirklich - darüber wurde viel diskutiert. Man ist auf groteske Transferüberschüsse angewiesen und stellt deshalb den Kader dementsprechend zusammen. Die Identität der Mannschaft bröckelt immer weiter und mittlerweile kann auch individuelle Qualität die nicht vorhandene Identität und Spielphilosophie nicht mehr auffangen. Dass ein Wechsel in der Philosophie zustande kommt, erscheint unter der derzeitigen sportlichen Leitung mehr als unwahrscheinlich. Und die aktuelle Frustration ist m.E. absolut verständlich. Dino wurde entlassen. Ein meiner Meinung nach außergewöhnlich sympathischer Trainer mit Eintracht-DNA. Die Entlassung war äußerst schmerzhaft und sie war wohl auch notwendig, hatte er doch jegliche Kontrolle verloren. Selbstverständlich setzt man dann Hoffnung in den neuen Trainer. Und dieser schürte diese Hoffnungen auch gleich gewaltig mit vollmundigen PKs und Ansagen. Und die ersten Ergebnisse waren ja auch vielversprechend. Was mir allerdings erst später in den Sinn gekommen ist, ist die Tatsache, daß die ersten Gegner eher weniger den Bus parkten, eher versucht haben den Ball zu haben und mitzuspielen. Vielleicht Union nur eingeschränkt. Aber Gladbach, Freiburg, Bayern ganz sicher. Aber dann kamen (und kommen) die Mannschaften, die tief stehen. Und schon sind dieselben Probleme wie unter Dino wieder da. Wir können mit unserem Dilettantenballbesitz einen tiefstehenden Gegner nicht dominieren. Deshalb ist eine gewisse Enttäuschung, eine gewisse "Weltuntergangsstimmung" durchaus nachvollziehbar. Und noch etwas an die Adresse aller, die behaupten, die erfolgreiche Eintracht der Hinrunde 24/25 sei nur und ausschließlich auf Marmoush und Ekitiké zurückzuführen. Marmoush spielt bei City keine Rolle. Das sind schon außergewöhnliche Spieler, aber dennoch gab es in dieser ersten Halbserie 24/25 (und in der zweiten auch noch) ein intaktes Mannschaftsgefüge. Das ist verlorengegangen. Und scheinbar bringt es auch der neue Trainer nicht zurück.
Da bin ich in einem Punkt komplett bei dir: Persönlich werden und anderen absprechen, „richtige“ Fans zu sein, bringt niemanden weiter. Das ist unnötig und führt nur weg vom eigentlichen Thema.
Was deine Analyse angeht, finde ich vieles nachvollziehbar – gerade was die fehlende Spielidee gegen tiefstehende Gegner betrifft. Das ist ja kein neues Problem und zieht sich schon länger durch, unabhängig vom Trainer.
Trotzdem sehe ich es nicht ganz so düster, wie du es darstellst. Ja, Europa ist realistisch gesehen weg, und ja, das ist bitter – gerade mit Blick auf das Finale 2027 in Frankfurt. Aber genau da fängt für mich der Unterschied an: Für mich ist das eher eine enttäuschende Saison, aber keine strukturelle Katastrophe.
Was die Finanzen und Transferpolitik angeht: Dass Eintracht Frankfurt auf Transferüberschüsse angewiesen ist, ist jetzt auch nichts Neues. Das war in den letzten Jahren Teil des Modells – mit allen Vor- und Nachteilen. Dass dadurch Identität leidet, kann man so sehen, aber gleichzeitig hat genau dieses Modell uns auch sportlich nach vorne gebracht.
Beim Thema Trainer sehe ich es ähnlich differenziert: Die Probleme gegen tiefstehende Gegner gab es schon vorher, und genau deshalb tue ich mich schwer damit, das jetzt direkt Albert Riera anzulasten. Er ist noch nicht lange da, und solche grundlegenden Dinge änderst du nicht in ein paar Wochen – vor allem nicht mitten in der Saison.
Und was die Anfangseuphorie angeht: Klar, die ersten Spiele waren gegen Gegner, die mehr mitgespielt haben. Das hat uns gelegen, keine Frage. Aber auch das gehört zur Wahrheit: Eine Mannschaft zeigt ihr wahres Niveau oft erst gegen die „unangenehmen“ Gegner – und da sind wir aktuell einfach limitiert.
Die Enttäuschung kann ich absolut verstehen. Gerade nach der Geschichte mit Dino, den viele hier geschätzt haben, und den Hoffnungen, die man in den neuen Trainer gesetzt hat. Aber genau deshalb würde ich jetzt nicht schon den nächsten grundsätzlichen Schlussstrich ziehen.
Für mich ist das aktuell eher ein Mix aus: unausgewogenem Kader, alten Problemen im Spielaufbau und einem Trainer, der noch dabei ist, überhaupt Fuß zu fassen.
Deshalb ja – Frust ist völlig berechtigt. Aber ich würde trotzdem aufpassen, aus einer schwachen Phase gleich ein dauerhaftes Gesamtbild zu machen.
Die anfänglichen Spiele waren genau der gleiche Spielstil, nur für uns neu, wie in den letzten Spielen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
Die Enttäuschung kann ich absolut verstehen. Gerade nach der Geschichte mit Dino, den viele hier geschätzt haben, und den Hoffnungen, die man in den neuen Trainer gesetzt hat. Aber genau deshalb würde ich jetzt nicht schon den nächsten grundsätzlichen Schlussstrich ziehen.
Nein, auf keinen Fall! Wenn wir jetzt alles verlieren und am Ende 15. werden, oder so (keine Ahnung, ob das rechnerisch überhaupt noch geht) - dann, aber auch nur dann würde ich ihn in der Sommerpause ersetzen. Das wäre ein kleiner GAU, denn dann zahlen wir gleich 3 Millionen-Trainergehälter gleichzeitig. Ansonsten sehe ich überhaupt keine Alternative zu einem Neuaufbau mit ihm. Und das schließt sicherlich einen recht tiefgreifenden Kaderumbruch mit ein. Ich würde mir wirklich wünschen, daß Koch,Theate, Doan, Jonny, Jupp, Ansgar, Kristensen, Younes und Kali noch da sind. Und Uzun hoffentlich auch, das geht aber nur, wenn das mit AR klappt. Alle anderen sollten aus finanziellen Gründen sowieso abgegeben oder nicht verlängert werden (Götze, Dahoud, Skhiri) oder eben für den verfluchten Transferüberschuss verhökert werden (Nene, Bahoya, Chaibi, Collins, evtl. auch Amenda).
… … … Beim Thema Trainer sehe ich es ähnlich differenziert: Die Probleme gegen tiefstehende Gegner gab es schon vorher, und genau deshalb tue ich mich schwer damit, das jetzt direkt Albert Riera anzulasten. Er ist noch nicht lange da, und solche grundlegenden Dinge änderst du nicht in ein paar Wochen – vor allem nicht mitten in der Saison. … … ….
Ich bin da so ein bissi gespalten. Ich versteh Riera oder jeden neuen Trainer, der mitten in der Saison kommt, dass er es erstmal mit seiner Idee und seinem erfolgreichen System versucht. Wobei Riera sich in den ersten Wochen ja hauptsächlich auf das Thema Selbstvertrauen und Defensive gestürzt hat - mit Erfolg.
Manchmal muss ich aber vielleicht auch meinen eigenen Ehrgeiz, es allen bei meiner ersten Station in einer der großen Ligen zu zeigen, ein bissi zurückhalten. Meine Spielidee ist vielleicht was für die Sommerpause und einen angepassten Kader, aber für den Rest der Saison lass ich spielen, was in der Mannschaft steckt. Will sagen: ich konzentrier mich erstmal darauf, die Truppe wieder zu einer eingeschworene Gemeinschaft zu machen, aus jedem das beste rauszuholen und die Basics auf den Rasen zu bringen. Das hat Berger immer großartig gemacht, und auch Kovac hat das spitz auf knopf hingekriegt.
Wäre nicht schlecht, wenn Riera die freie Woche nutzt, um nochmal darüber nachzudenken, wie er seine mittelfristigen Ziele besser in eine kurzfristige Strategie einbindet.
Da bin ich in einem Punkt komplett bei dir: Persönlich werden und anderen absprechen, „richtige“ Fans zu sein, bringt niemanden weiter. Das ist unnötig und führt nur weg vom eigentlichen Thema.
Was deine Analyse angeht, finde ich vieles nachvollziehbar – gerade was die fehlende Spielidee gegen tiefstehende Gegner betrifft. Das ist ja kein neues Problem und zieht sich schon länger durch, unabhängig vom Trainer.
Trotzdem sehe ich es nicht ganz so düster, wie du es darstellst. Ja, Europa ist realistisch gesehen weg, und ja, das ist bitter – gerade mit Blick auf das Finale 2027 in Frankfurt. Aber genau da fängt für mich der Unterschied an: Für mich ist das eher eine enttäuschende Saison, aber keine strukturelle Katastrophe.
Was die Finanzen und Transferpolitik angeht: Dass Eintracht Frankfurt auf Transferüberschüsse angewiesen ist, ist jetzt auch nichts Neues. Das war in den letzten Jahren Teil des Modells – mit allen Vor- und Nachteilen. Dass dadurch Identität leidet, kann man so sehen, aber gleichzeitig hat genau dieses Modell uns auch sportlich nach vorne gebracht.
Beim Thema Trainer sehe ich es ähnlich differenziert: Die Probleme gegen tiefstehende Gegner gab es schon vorher, und genau deshalb tue ich mich schwer damit, das jetzt direkt Albert Riera anzulasten. Er ist noch nicht lange da, und solche grundlegenden Dinge änderst du nicht in ein paar Wochen – vor allem nicht mitten in der Saison.
Und was die Anfangseuphorie angeht: Klar, die ersten Spiele waren gegen Gegner, die mehr mitgespielt haben. Das hat uns gelegen, keine Frage. Aber auch das gehört zur Wahrheit: Eine Mannschaft zeigt ihr wahres Niveau oft erst gegen die „unangenehmen“ Gegner – und da sind wir aktuell einfach limitiert.
Die Enttäuschung kann ich absolut verstehen. Gerade nach der Geschichte mit Dino, den viele hier geschätzt haben, und den Hoffnungen, die man in den neuen Trainer gesetzt hat. Aber genau deshalb würde ich jetzt nicht schon den nächsten grundsätzlichen Schlussstrich ziehen.
Für mich ist das aktuell eher ein Mix aus: unausgewogenem Kader, alten Problemen im Spielaufbau und einem Trainer, der noch dabei ist, überhaupt Fuß zu fassen.
Deshalb ja – Frust ist völlig berechtigt. Aber ich würde trotzdem aufpassen, aus einer schwachen Phase gleich ein dauerhaftes Gesamtbild zu machen.
Die anfänglichen Spiele waren genau der gleiche Spielstil, nur für uns neu, wie in den letzten Spielen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen.
fun fact:
gladbach war das einzige spiel unter riera, wo wir mal
- (deutlich) mehr gelaufen sind als der gegner - mehr (boden) zweikämpfe gewonnen haben als der gegner - weniger ballbesitz hatten als der gegner
Die anfänglichen Spiele waren genau der gleiche Spielstil, nur für uns neu, wie in den letzten Spielen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
Ich verstehe, worauf du hinauswillst, und ein paar Punkte kann man auch durchaus so sehen – gerade was die Probleme gegen tiefstehende Gegner angeht. Das ist definitiv nichts Neues und zieht sich schon länger durch.
Trotzdem greift mir deine Gesamtbewertung etwas zu kurz. Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.
Wenn man sich die Spiele genauer anschaut, dann lag der Unterschied weniger im System selbst, sondern vielmehr in der Intensität und Umsetzung. Gegen Gladbach zum Beispiel war das Gegenpressing deutlich aktiver, die Ballgewinne kamen höher auf dem Feld zustande und daraus sind auch die frühen Tore entstanden. Das war kein Zufall, sondern das Resultat von mehr Zugriff und besserem Timing.
Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.
Was Union oder auch jetzt Spiele gegen tiefstehende Gegner wie 1. FSV Mainz 05 angeht, bin ich bei dir: Da fehlt es klar an Durchschlagskraft. Aber auch das ist kein neues Problem unter Albert Riera, sondern etwas, das die Mannschaft schon länger begleitet. Zu wenig Bewegung zwischen den Linien, zu wenig Tempo im letzten Drittel, zu wenig klare Abläufe gegen kompakte Defensiven.
Beim Thema Pressing würde ich dir ebenfalls widersprechen. Die Ansätze sind da, man sieht schon, dass Ballgewinne nach vorne erzwungen werden sollen. Das Problem ist eher, dass die Abstimmung noch nicht passt. Wenn ein Spieler anläuft, müssen die anderen nachschieben – und genau da hakt es aktuell. Dadurch wirkt das Pressing halbherzig, obwohl die Idee dahinter erkennbar ist.
Der für mich wichtigste Punkt ist aber: Wir reden hier von einer Phase, in der ein Trainer versucht, eine Mannschaft zu verändern. Da ist es völlig normal, dass zuerst die Stabilität im Fokus steht. Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.
Unterm Strich würde ich sagen: Die Probleme sind da, keine Frage. Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.
Genau der Meinung bin ich auch. Es ist immer interessant hier zu lesen, wenn es mal nicht läuft, dass immer gleich ein Weltuntergangsszenario heraufbeschworen wird. Da wird dann in jedem handeln und tun etwas herausgelesen, was nicht da ist. Bleibt doch alle mal locker. Ja, dass Spiel gestern war in allen Belangen sowas von nix. Aber da gleich alles wieder in Frage zu stellen, halte ich für absurd. Die Saison können wir an sich auf jeden Fall als erledigt betrachten. Zumindest wenn wir noch über Europa sprechen. Für mich kann der Trainer nichts für das zusammengestellte Team. Man kann Ihn erst richtig einschätzen, wenn die nächste Winterpause ansteht. Oder kurz davor. Alles davor macht in meinen Augen 0,0 Sinn. Emotionen hin oder her.
Das finde ich jetzt aber auch etwas unfair. Es ist schön, das Du eine Niederlage gegen Mainz sooo entspannt siehst. Aber es geht hier nicht um ein oder zwei Spiele, die das Team vermurkst hat, sondern es geht um fast die ganze Saison in der das Team eine Unfähigkeit bzw. Leistungsverweigerung nach der anderen zeigt. Ich dachte echt Riera ist der richtige Trainer für das Team und er hilft der Mannschaft, auch in dem er sie beschützt und sie danken es zumindestens mit Spielen, wo sie Ihr bestes geben und alles versuchen zu gewinnen. Riera hat auch ganz klar gesagt, wie sie spielen sollen, auf dem Feld sieht man davon aber gaaarr nichts. Und einen Ball nach vorne zu passen,statt zurück oder zur Seite ist jetzt nicht so schwer zu verstehen. Deswegen spreche ich hier auch ganz klar Leistungsverweigerung aus und bin so sauer. Zumal es nicht das erste Spiel unter Riera war und es keine Übermachtigen Gegner waren, wo man sich so präsentierte. Und Du sagst das, das soll man nicht kritisieren und redest von Weltuntergangsstimmung?
Du bist wohl noch nicht lange Eintrachfan ? Früher wären bei manchen Spielen dieser Art die Fans auf die Zäune oder sogar darüber geklettert. Es hätte wilde Beschimpfungen usw. gegeben. Nicht falsch verstehen, ich wünsche mir das jetzt nicht, aber man darf das ruhig alles kritischer sehen und durchaus mal sagen, das es so nicht okay ist, auch weil mir unser neuer Trainer leid tut, der von diesen Spielern, die er beschützt, sowas vom im Stich gelassen wird, da fehlen mir die Worte.
Genauso wie ein Chaibi, der nach einer guten Einwechselleistung, einen Stammplatz fordert, ihn bekommt und dann solche Leistungen bietet.
Ganz ehrlich, ein paar ehrliche Worte haben noch niemandem geschadet und ich habe hier keine Weltuntergangsstimmung ausgemacht. Das ein echter Eintrachtfan sauer nach so einer Niederlage gegen Mainz ist, sollte mehr als verständlich sein. Ich kann akzeptieren, wenn es Dich nicht berührt, aber echte Fans ärgert sowas schon und die werfen anderen nicht noch den Weltuntergang vor.
Also mal langsam – ich kann deinen Frust absolut nachvollziehen, gerade nach so einem Spiel gegen 1. FSV Mainz 05. Das war schlichtweg zu wenig, da brauchen wir nicht drum herumreden.
Aber ich bleibe dabei: Nur weil die Leistungen über weite Strecken der Saison nicht passen, heißt das nicht automatisch „Leistungsverweigerung“. Das ist mir ehrlich gesagt zu einfach gedacht. Zwischen „kann nicht“ und „will nicht“ liegt ein gewaltiger Unterschied – und den sollte man schon sauber trennen.
Ja, es fehlt an Struktur, ja, vieles wirkt ideenlos – gerade nach vorne. Aber genau deshalb sehe ich den Punkt eher beim Gesamtgefüge der Mannschaft als bei fehlendem Einsatz.
Und bei aller Kritik sollte man auch nicht vergessen: Albert Riera ist erst seit kurzer Zeit da und muss die Liga, die Gegner und auch die eigenen Spieler erstmal richtig kennenlernen. Nach ein paar Wochen zu erwarten, dass alles sofort funktioniert, halte ich für unrealistisch. Das braucht Zeit – ob es am Ende passt, wird man sehen, aber so früh ein Urteil zu fällen bringt uns auch nicht weiter.
Von „nicht kritisieren“ habe ich übrigens nie gesprochen. Kritik gehört dazu – gerade bei Eintracht Frankfurt. Aber wenn man sich hier viele Beiträge im Gesamtbild anschaut, dann ist das für mich schon sehr nah an Weltuntergangsstimmung. Du kannst das natürlich anders sehen und auch so äußern – die Frage ist nur, was es am Ende bringt. Ich selbst habe da einfach ein anderes Anspruchsdenken, aber da ist ja zum Glück jeder anders.
Und dieses „Du bist wohl noch nicht lange Eintracht-Fan?“ – sorry, aber was soll diese Frage eigentlich? In meinen Augen kommt das immer ziemlich von oben herab. Um es trotzdem zu beantworten: Ich bin seit meinem 5. Lebensjahr Fan von Eintracht Frankfurt, also seit 1985 – und das mit Leib und Seele. Reicht das dann aus, um als „vollwertiger“ Fan zu gelten? Finde solche Aussagen ehrlich gesagt völlig daneben.
Genauso dieses Gerede von „echten Fans“. Wer nimmt sich bitte das Recht raus, anderen abzusprechen, wie sie Fan zu sein haben? Jeder geht anders mit Niederlagen um – der eine emotional, der andere nüchterner. Aber sich hinzustellen und indirekt zu behaupten, nur die eigene Reaktion sei die „richtige“, geht für mich gar nicht.
Und noch ein Punkt: Ich habe dich zu keinem Zeitpunkt direkt angesprochen, was „Weltuntergangsstimmung“ angeht. Wenn du dich davon angesprochen fühlst, dann ist das deine Interpretation – nicht meine Aussage. Ich stelle mich hier auch nicht über irgendwen, sondern bringe einfach meine Sicht ein, so wie du deine.
Und was das „früher war alles wilder“ angeht: Mag sein. Aber nur weil früher Leute über Zäune geklettert sind, heißt das nicht, dass das der Maßstab sein sollte. Emotionen gehören dazu, keine Frage – aber sie ersetzen keine sachliche Einordnung.
Kritik? Absolut berechtigt. Enttäuschung? Verständlich. Aber jetzt schon komplett den Teufel an die Wand malen? Sehe ich weiterhin nicht.
Am Ende wollen wir doch alle dasselbe: Dass die Mannschaft wieder vernünftig auftritt. Und da bringt es mehr, genau hinzuschauen, wo die Probleme wirklich liegen, statt alles pauschal als fehlenden Willen abzutun.
Erstmal Danke für deine gute und ausführliche Antwort. Tut mir leid, falls Du dich von mir angegriffen gefühlt haben solltest. Mit Deinem 2. Beitrag kann ich besser leben. Ich glaube, Du hast auch verstanden worum es mir ging. Das Grundsätzliche Problem ist schonmal, das wir emotionsmäßig total unterschiedlich sind. Damit komme ich klar, ist auch kein Vorwurf. Mich störte hauptsächlich an Deinem ersten Text die allgemeine Krititk "Weltuntergangsstimmung". Die habe ich absolut nicht ausgemacht. Ja natürlich gab es heftige Kritik, aber es ist ja auch berechtigt. Wir haben alle Saisonziele krass verfehlt. Weiterkommen in der CL ( wir sind viertletzter geworden), DFB-Pokal früh raus, in der Liga Platz 6 verfehlt. Also wenn man da noch positive Kritik lesen möchte, naja dann finde ich das "viel erwartet". Manche sind eben auch emotionaler wie Du. Auch kein Vorwurf. Früher wäre ich auch total Amok gelaufen mit Kritik, jetzt hat sich das ganze schon etwas beruhigt, auch weil der Fußball nicht mehr so wichtig ist wie früher. Aber so locker wie Du kann ich das trotzdem noch nicht sehen, vielleicht in ein paar Jahren, wenn mir der Affenzirkus (Fußball allgemein) ganz egal geworden ist.
Bei Thema "Leistungsverweigerung" haben wir eindeutig unterschiedliche Auffassungen. Deswegen lassen wir das Thema. Trainer "Riera habe ich extra von Kritiken befreit, weil er auch noch nicht lange da ist und nicht zaubern kann. Deswegen richtet sich meine Hauptkritik an die Mannschaft im gesamten. ich habe auch hier meistens auf einzelne Spieler verzichtet. Das mit dem Eintracht-Fan musste ich ja fragen, weil ich Dich nicht kenne und es viele neue Erfolgsfans gibt, die nicht die emotionale Verbindung. zur Eintracht haben, war also nicht böse gemeint. Gleiches gilt für das Thema echte Fans "ich kenne Dich nicht". War wie gesagt nicht böse gemeint. Ich freue mich für Dich, das Du unsere aktuelle Saison so gelassen sehen kannst. Bei mir kommt es darauf an, was ich möchte. Wenn ich ehrgeizig bin und möchte das wir in Zukunft wieder um Platz 4 spielen können, war das eine sch.. Saison für uns. Wenn ich aber sage, hey alles besser wie Platz 10 ist ein guter Tabellenplatz auch in Zukunft, dann lehne ich mich entspannt zurück, mache am Wochenende was anderes, solange wir so "Leidenschaftlich" spielen und warte auf die Zeit, wo es dann mal wieder besser läuft. Da rege ich mich hier über gar nichts mehr auf. Nur bin ich halt ein sehr ehrgeizig denkender Mensch und ich möchte, das man immer mindestens versucht das maximum rauszuholen. Deswegen war ich auch immer ein Fan von Spielern wie Hinti, Rode, Kohr, Zambrano, Kostic usw., das waren nicht immer die besten Fußballer, aber wenn die auf dem Platz gestanden haben, hat man wenigstens gesehen, das Spieler auf dem Platz sind die alles geben wollen.
Ich bin übrigens froh, das ich noch nicht das gelesen hatte, was Riera jetzt machte. Und da Zweifel ich wirklich daran, ob das richtig ist und was das soll. Freie Tage zur Belohnung um den Kopf frei zu kriegen. Das ist ein geiler Tipp, probiere ich die nächsten Tage auch gleich mal in der Firma aus, baue nur noch Mist und gehe dann zum Chef und fordere "Sonderurlaub um den Kopf frei zu bekommen" (Ironie aus !!) Diesen Unsinn gibt es nur im Fußball. Jeder normale Arbeiter hat mehr Stress im Beruf, wie die Profis, aber die brauchen jetzt einen freien Kopf. Wahrscheinlich müssen sie Ihre Scores im Playstation spielen verbessern. Aber gut, ich werde dafür nicht bezahlt und bleibe so nur verwundert zurück. Eines ist für mich sicher, bringen wird das gar nichts und wenn wir doch erfolgreich sein sollten, dann bestimmt nicht, weil unsere Spieler am Sofa gechillt haben. Und ja das war tatsächlich ein Kritikpunkt an Riera, der sich so langsam immer wieder widerspricht. Mir ist es aber egal, der Zug zu Platz 6 ist jetzt endgültig abgefahren und ob wir jetzt 7ter oder 8ter werden, ist jetzt auch fast egal.
Danke dir erstmal für die ausführliche und faire Antwort – so kann man vernünftig diskutieren.
Ich glaube auch, dass unser größter Unterschied tatsächlich im Umgang mit der Situation liegt. Du bist emotionaler unterwegs, ich schaue eher etwas nüchterner drauf. Beides ist legitim, da gibt es kein richtig oder falsch.
Beim Thema „Weltuntergangsstimmung“ bleibe ich aber bei meinem Eindruck. Ich habe das nicht auf einzelne Personen bezogen, sondern auf die Gesamtheit vieler Beiträge. Und da war für mich schon viel dabei, was deutlich über normale, auch harte Kritik hinausgeht. Dass die Saison enttäuschend ist, steht für mich außer Frage – da brauchen wir nicht diskutieren.
Was deine Einschätzung zur Zielverfehlung angeht, bin ich grundsätzlich bei dir: Die Saisonziele wurden nicht erreicht, und das darf und muss man auch klar benennen. Nur ziehe ich für mich daraus nicht automatisch den Schluss, alles grundsätzlich infrage zu stellen.
Beim Thema Mannschaft finde ich deinen Punkt mit Spielern wie Hinti, Rode oder Kostic absolut nachvollziehbar. Diese Mentalität fehlt aktuell teilweise, das sieht man auch. Aber genau da bin ich wieder bei meinem Ansatz: Ich sehe eher ein strukturelles Problem im Gesamtgefüge als reine „Verweigerung“.
Was Albert Riera angeht, sind wir uns ja im Kern einig, dass man ihn aktuell noch nicht final bewerten kann. Die Sache mit den freien Tagen kann man kritisch sehen, verstehe ich auch. Ich würde das aber etwas einordnen: Solche Maßnahmen wirken von außen oft komisch, gehören im Profibereich aber mittlerweile dazu – vielleicht nicht gleich eine ganze Woche, aber einzelne freie Tage sind nichts Ungewöhnliches. Es kann sogar sinnvoll sein, bewusst mal abzuschalten, um den Kopf freizubekommen. Klar, aus Sicht eines „normalen“ Arbeitnehmers wirkt das befremdlich, aber am Ende stecken wir da auch nicht drin, um das abschließend bewerten zu können. Ob es etwas bringt, zeigt sich sowieso erst auf dem Platz.
Am Ende ist es genau der Punkt, den du selbst ansprichst: Anspruchshaltung. Du gehst mit dem klaren Ziel rein, oben mitzuspielen – und misst die Saison daran. Ich sehe die Enttäuschung auch, aber bewerte sie etwas weniger grundsätzlich.
Unterm Strich: Unterschiedliche Sichtweisen, aber beide mit dem gleichen Kern – wir wollen, dass Eintracht Frankfurt wieder ein anderes Gesicht zeigt.
Am Ende ist es genau der Punkt, den du selbst ansprichst: Anspruchshaltung. Du gehst mit dem klaren Ziel rein, oben mitzuspielen – und misst die Saison daran. Ich sehe die Enttäuschung auch, aber bewerte sie etwas weniger grundsätzlich.
Unterm Strich: Unterschiedliche Sichtweisen, aber beide mit dem gleichen Kern – wir wollen, dass Eintracht Frankfurt wieder ein anderes Gesicht zeigt.
Danke ebenfalls für Deinen Respekt und die ausführlichen Antworten. Für mich geht es tatsächlich darum, womit ich in Zukunft bei der Eintracht rechnen kann, steht eigentlich also schon viel auf dem Spiel, nur dazu Bedarf es jetzt erstmal Geduld, weil das hängt von vielen wichtigen Faktoren in den nächsten 3-4 Monaten ab. Erstmal hoffe ich, das AR wirklich die Kurve mit der Mannschaft bekommt und nach der Pause, weiterhin punktet und etwas besseren Fußball spielen lässt oder kann. Je nachdem wie man es sehen möchte. Ich erwarte keinesfalls das die Mannschaft plötzlich "Fussball 2000" spielt, aber etwas mehr läuferisches und spielerisches Engament darf es ruhig sein. Ich glaube das kaum einer aktuell zu viel von der Mannschaft erwartet.
Ich würde mir halt wünschen, das man zumindestens als Fan von Eintracht Frankfurt in Zukunft weiterhin oft (nicht immer) um die Plätze 5-6 spielen kann und vielleicht auch mal wieder guteChancen hat, den DFB-Pokal zu gewinnen.
Sky berichtet übrigens über Irritationen der Mannschaft zur Nichtnominierung von Götze.
was nicht verwundern würde:
erst stellt sich der trainer hin und stellt dem nach götze fragenden reporter die für ihn rheotrisch anmutende frage, wen er denn für götze hätte draussen lassen sollen, um dann, nach dem spiel, so zu tun, als sei ein sieg in m1 ohnehin mit einem wunder zu vergleichen.
da kann man sich dann schon fragen, warum man bei so einem erwarteten engen spiel einen jungen kerl wie arrhov da zwingend mitnehmen muss, der im nachhinein auch nur auf der bank saß, anstatt mit götze eine echte alternative mehr auf der bank zu haben, wenn es dann darum ginge, jemanden mit hinreichend technik und spielverständnis bringen zu können.
und das götze in der mannschaft immer noch ein gewisses standing haben wird aufgrund seiner vita, glaube ich unabhängig davon, dass sein sportlicher wert vielleicht nicht mehr der eines 27-jährigen götze sein mag.
Die anfänglichen Spiele waren genau der gleiche Spielstil, nur für uns neu, wie in den letzten Spielen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen.
fun fact:
gladbach war das einzige spiel unter riera, wo wir mal
- (deutlich) mehr gelaufen sind als der gegner - mehr (boden) zweikämpfe gewonnen haben als der gegner - weniger ballbesitz hatten als der gegner
Komisch, genauso haben wir unter Toppi auch die Spiele (relativ) erfolgreich bestritten. Wir sind nunmal eine Umschaltmannschaft und haben dafür genau die Spieler, auch was das Pressing angeht. Ich verstehe nicht warum man dem Pinguin dann Fliegen beibringen will. Das wirkt schon fast ignorant.
Sky berichtet übrigens über Irritationen der Mannschaft zur Nichtnominierung von Götze.
was nicht verwundern würde:
erst stellt sich der trainer hin und stellt dem nach götze fragenden reporter die für ihn rheotrisch anmutende frage, wen er denn für götze hätte draussen lassen sollen, um dann, nach dem spiel, so zu tun, als sei ein sieg in m1 ohnehin mit einem wunder zu vergleichen.
da kann man sich dann schon fragen, warum man bei so einem erwarteten engen spiel einen jungen kerl wie arrhov da zwingend mitnehmen muss, der im nachhinein auch nur auf der bank saß, anstatt mit götze eine echte alternative mehr auf der bank zu haben, wenn es dann darum ginge, jemanden mit hinreichend technik und spielverständnis bringen zu können.
und das götze in der mannschaft immer noch ein gewisses standing haben wird aufgrund seiner vita, glaube ich unabhängig davon, dass sein sportlicher wert vielleicht nicht mehr der eines 27-jährigen götze sein mag.
und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen.
fun fact:
gladbach war das einzige spiel unter riera, wo wir mal
- (deutlich) mehr gelaufen sind als der gegner - mehr (boden) zweikämpfe gewonnen haben als der gegner - weniger ballbesitz hatten als der gegner
Komisch, genauso haben wir unter Toppi auch die Spiele (relativ) erfolgreich bestritten. Wir sind nunmal eine Umschaltmannschaft und haben dafür genau die Spieler, auch was das Pressing angeht. Ich verstehe nicht warum man dem Pinguin dann Fliegen beibringen will. Das wirkt schon fast ignorant.
Die anfänglichen Spiele waren genau der gleiche Spielstil, nur für uns neu, wie in den letzten Spielen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
Die anfänglichen Spiele waren genau der gleiche Spielstil, nur für uns neu, wie in den letzten Spielen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
Ich verstehe, worauf du hinauswillst, und ein paar Punkte kann man auch durchaus so sehen – gerade was die Probleme gegen tiefstehende Gegner angeht. Das ist definitiv nichts Neues und zieht sich schon länger durch.
Trotzdem greift mir deine Gesamtbewertung etwas zu kurz. Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.
Wenn man sich die Spiele genauer anschaut, dann lag der Unterschied weniger im System selbst, sondern vielmehr in der Intensität und Umsetzung. Gegen Gladbach zum Beispiel war das Gegenpressing deutlich aktiver, die Ballgewinne kamen höher auf dem Feld zustande und daraus sind auch die frühen Tore entstanden. Das war kein Zufall, sondern das Resultat von mehr Zugriff und besserem Timing.
Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.
Was Union oder auch jetzt Spiele gegen tiefstehende Gegner wie 1. FSV Mainz 05 angeht, bin ich bei dir: Da fehlt es klar an Durchschlagskraft. Aber auch das ist kein neues Problem unter Albert Riera, sondern etwas, das die Mannschaft schon länger begleitet. Zu wenig Bewegung zwischen den Linien, zu wenig Tempo im letzten Drittel, zu wenig klare Abläufe gegen kompakte Defensiven.
Beim Thema Pressing würde ich dir ebenfalls widersprechen. Die Ansätze sind da, man sieht schon, dass Ballgewinne nach vorne erzwungen werden sollen. Das Problem ist eher, dass die Abstimmung noch nicht passt. Wenn ein Spieler anläuft, müssen die anderen nachschieben – und genau da hakt es aktuell. Dadurch wirkt das Pressing halbherzig, obwohl die Idee dahinter erkennbar ist.
Der für mich wichtigste Punkt ist aber: Wir reden hier von einer Phase, in der ein Trainer versucht, eine Mannschaft zu verändern. Da ist es völlig normal, dass zuerst die Stabilität im Fokus steht. Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.
Unterm Strich würde ich sagen: Die Probleme sind da, keine Frage. Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.
Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.
Genau das ist es auch, wenn du selbst davon sprichst das alles Zeit braucht ein System zu entwickeln oder dem Team „einzuimpfen“ dann muss das Spiel doch nahezu identisch sein, und das ist es auch Das die Ergebnisse Zufall sind habe ich nicht geschrieben, ich habe sogar Verständnis gezeigt, dass am Anfang Stabilität das Hauptaugenmerk war. Nur sollte man dann auch mal den nächsten Schritt wagen und mutiger agieren.
Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.
Natürlich war die Ordnung nach Chaibis Einwechslung mal kurz bei Freuburg dahin. er hat glaube nicht mal eine Minute nach der Einwechslung getroffen. Ohne diesen Geniestreich von AR wäre da das Spiel auch schon Richtung 0:0 gegangen, ohne gutem Offensivspiel.
Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.
Natürlich leidet in unserer Situation die Offensive dadurch. Wenn man Zitat: die beste Defensive der Liga formen will, wird es aktuell im Offensivspiel leiden, weil vorne nicht mal überraschend rauf gerannt wird und mal eben überraschendes passiert, sondern weil die Grundordnung erst mal passen muss, da fehlt dann eben die Vorwärtsverteidigung weil eben nur einer ma nicht mitmachen muss und schon das taktische Korsett gestört ist. Gegen Mainz kritisiert er die zu vielen Torchancen trotz defensivem Ansatz, und das wird sich dann auch nicht positiver (Offensiv )im nächsten Spiel auswirken, wenn man im Unterbewusstsein dran denkt, nur gut und taktisch zu stehen, damit es defensiv passt. Der Mittelweg funktioniert nicht, auch unterschiedliche Tempoansätze, mal gut stehen, mal hoch verteidigen, nur um dann wieder tiefer zu stehen. Eben den Gegner taktisch mal fordern.
Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.
Die Frage ist nicht, ob der Spielstil richtig oder falsch ist und ob AR mit Celje damit erfolgreich war und mit Bordeaux nicht/weniger. Die Frage ist, ist dieser Spielstil passend zur Mannschaft oder muss ich als Trainer nicht den Stil von mir eben an diese Mannschaft anpassen. Oder anders gesprochen, ist seine Idee Fußball zu spielen überhaupt hier vereinbar ohne dass sich Spieler oder Trainer verbiegen müssen. Lattenknaller hatte das auch erwähnt: du musst die Stärken von offensiven Spielern nutzen und aktives Pressing als Team im aktuellen Niemandsland der Tabelle mal umsetzen. Umschaltmomente erzeugen. Jonny Kali Chaibi Doan und auch jetzt ma Bahoya sind doch die Spieler die vorwärts verteidigen wollen und das auf der richtigen Position bereichernd machen können. Nur wenn Kali irgendwo als EV aushilft und nach hinten verteidigt?! Ich weiß nicht, können beispielsweise 5-6 denkende Spielern nicht auch Konteransätze unterbinden ohne das zB Kali oder Jonny am eigenen Strafraum rumturnen?!
Ein Spiel geht verloren, sicher ein wichtiges und gleich kommen Grundsatz Diskussionen auf. Übel oder? Albert hatte genau 7 Spiele, aber wahrscheinlich sind seine Sprüche zu forsch, daran wird er gemessen und dann die Götze Geschichte, dir für mich kein großes Ding ist....Ich bin da mal bei Basti von Fußball 2000, der sagt, dass es die Mannschaft wirklich fertig gebracht hat, drei Trainer Teams zu verschleißen. Unglaublich.
Die anfänglichen Spiele waren genau der gleiche Spielstil, nur für uns neu, wie in den letzten Spielen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
Ich verstehe, worauf du hinauswillst, und ein paar Punkte kann man auch durchaus so sehen – gerade was die Probleme gegen tiefstehende Gegner angeht. Das ist definitiv nichts Neues und zieht sich schon länger durch.
Trotzdem greift mir deine Gesamtbewertung etwas zu kurz. Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.
Wenn man sich die Spiele genauer anschaut, dann lag der Unterschied weniger im System selbst, sondern vielmehr in der Intensität und Umsetzung. Gegen Gladbach zum Beispiel war das Gegenpressing deutlich aktiver, die Ballgewinne kamen höher auf dem Feld zustande und daraus sind auch die frühen Tore entstanden. Das war kein Zufall, sondern das Resultat von mehr Zugriff und besserem Timing.
Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.
Was Union oder auch jetzt Spiele gegen tiefstehende Gegner wie 1. FSV Mainz 05 angeht, bin ich bei dir: Da fehlt es klar an Durchschlagskraft. Aber auch das ist kein neues Problem unter Albert Riera, sondern etwas, das die Mannschaft schon länger begleitet. Zu wenig Bewegung zwischen den Linien, zu wenig Tempo im letzten Drittel, zu wenig klare Abläufe gegen kompakte Defensiven.
Beim Thema Pressing würde ich dir ebenfalls widersprechen. Die Ansätze sind da, man sieht schon, dass Ballgewinne nach vorne erzwungen werden sollen. Das Problem ist eher, dass die Abstimmung noch nicht passt. Wenn ein Spieler anläuft, müssen die anderen nachschieben – und genau da hakt es aktuell. Dadurch wirkt das Pressing halbherzig, obwohl die Idee dahinter erkennbar ist.
Der für mich wichtigste Punkt ist aber: Wir reden hier von einer Phase, in der ein Trainer versucht, eine Mannschaft zu verändern. Da ist es völlig normal, dass zuerst die Stabilität im Fokus steht. Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.
Unterm Strich würde ich sagen: Die Probleme sind da, keine Frage. Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.
Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.
Genau das ist es auch, wenn du selbst davon sprichst das alles Zeit braucht ein System zu entwickeln oder dem Team „einzuimpfen“ dann muss das Spiel doch nahezu identisch sein, und das ist es auch Das die Ergebnisse Zufall sind habe ich nicht geschrieben, ich habe sogar Verständnis gezeigt, dass am Anfang Stabilität das Hauptaugenmerk war. Nur sollte man dann auch mal den nächsten Schritt wagen und mutiger agieren.
Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.
Natürlich war die Ordnung nach Chaibis Einwechslung mal kurz bei Freuburg dahin. er hat glaube nicht mal eine Minute nach der Einwechslung getroffen. Ohne diesen Geniestreich von AR wäre da das Spiel auch schon Richtung 0:0 gegangen, ohne gutem Offensivspiel.
Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.
Natürlich leidet in unserer Situation die Offensive dadurch. Wenn man Zitat: die beste Defensive der Liga formen will, wird es aktuell im Offensivspiel leiden, weil vorne nicht mal überraschend rauf gerannt wird und mal eben überraschendes passiert, sondern weil die Grundordnung erst mal passen muss, da fehlt dann eben die Vorwärtsverteidigung weil eben nur einer ma nicht mitmachen muss und schon das taktische Korsett gestört ist. Gegen Mainz kritisiert er die zu vielen Torchancen trotz defensivem Ansatz, und das wird sich dann auch nicht positiver (Offensiv )im nächsten Spiel auswirken, wenn man im Unterbewusstsein dran denkt, nur gut und taktisch zu stehen, damit es defensiv passt. Der Mittelweg funktioniert nicht, auch unterschiedliche Tempoansätze, mal gut stehen, mal hoch verteidigen, nur um dann wieder tiefer zu stehen. Eben den Gegner taktisch mal fordern.
Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.
Die Frage ist nicht, ob der Spielstil richtig oder falsch ist und ob AR mit Celje damit erfolgreich war und mit Bordeaux nicht/weniger. Die Frage ist, ist dieser Spielstil passend zur Mannschaft oder muss ich als Trainer nicht den Stil von mir eben an diese Mannschaft anpassen. Oder anders gesprochen, ist seine Idee Fußball zu spielen überhaupt hier vereinbar ohne dass sich Spieler oder Trainer verbiegen müssen. Lattenknaller hatte das auch erwähnt: du musst die Stärken von offensiven Spielern nutzen und aktives Pressing als Team im aktuellen Niemandsland der Tabelle mal umsetzen. Umschaltmomente erzeugen. Jonny Kali Chaibi Doan und auch jetzt ma Bahoya sind doch die Spieler die vorwärts verteidigen wollen und das auf der richtigen Position bereichernd machen können. Nur wenn Kali irgendwo als EV aushilft und nach hinten verteidigt?! Ich weiß nicht, können beispielsweise 5-6 denkende Spielern nicht auch Konteransätze unterbinden ohne das zB Kali oder Jonny am eigenen Strafraum rumturnen?!
Die Frage ist nicht, ob der Spielstil richtig oder falsch ist und ob AR mit Celje damit erfolgreich war und mit Bordeaux nicht/weniger. Die Frage ist, ist dieser Spielstil passend zur Mannschaft oder muss ich als Trainer nicht den Stil von mir eben an diese Mannschaft anpassen. Oder anders gesprochen, ist seine Idee Fußball zu spielen überhaupt hier vereinbar ohne dass sich Spieler oder Trainer verbiegen müssen.
danke. genau das ist hier die große frage. und ich sage ganz ehrlich, nach dem, was ich bisher und insbesondere zuletzt gesehen habe, habe ich da mittlerweile ganz grosse zweifel.
ich habe "damals" toppmöller in seiner ersten saison hier mal vorgeworfen, einen hochreck-ballbesitzfußball, der so gar nicht zur mannschaftszusammenstellung passt, quasi von jetzt auf gleich mit der brechstange durchdrücken zu wollen, obwohl es wenn sinnvoller wäre, dieses unterfangen kleinschrittiger mit mehr entwicklungsschritten dazwischen umzusetzen. weil wir von einer mannschaft reden, die eher für eine andere art fußball zusammengestellt wurde und damit auch sehr erfolgreich war.
diesen obigen eindruck habe ich nun bzgl. riera wieder. zumal das auf dem platz zu bewundernde resultat dem fußball sehr ähnelt, den wir durchleiden durften, als toppmöller das hier versucht hat...
franchise schrieb:
Lattenknaller hatte das auch erwähnt: du musst die Stärken von offensiven Spielern nutzen und aktives Pressing als Team im aktuellen Niemandsland der Tabelle mal umsetzen. Umschaltmomente erzeugen. Jonny Kali Chaibi Doan und auch jetzt ma Bahoya sind doch die Spieler die vorwärts verteidigen wollen und das auf der richtigen Position bereichernd machen können. Nur wenn Kali irgendwo als EV aushilft und nach hinten verteidigt?! Ich weiß nicht, können beispielsweise 5-6 denkende Spielern nicht auch Konteransätze unterbinden ohne das zB Kali oder Jonny am eigenen Strafraum rumturnen?!
wir haben da augenblicklich in sachen pressingspiel so viel brachliegendes, ungenutztes potenzial, dass man sich doch eigentlich nur die haare raufen möchte, wenn man sich dieses drucklose ball hin- und hergeschiebe anschauen muss, was da seit riera oftmals angesagt ist.
wir haben bspw. zu saisonbeginn weder kosten noch mühen gescheut, mit burkardt und doan für teuer geld und nach zähen verhandlungen leute für uns zu gewinnen, deren fähigkeit top-pressingspieler zu sein elementarer teil des anforderungsprofils war. das war sogar so wichtig, das wir jeweils um die 20 mio. auch genau dafür hingelegt haben.
und gerade, wenn man nicht viel zeit hat, ist es doch am besten, auf zeug zurückzugreifen, was die leute kennen und können und was ihnen zudem noch liegt. was das ganze noch viel unverständlicher macht...
Und noch was. Nach Freiburg kann man nach 4 Wochen Training für eine gewisse Kompaktheit, wofür jeder Verständnis hat, auch mal versuchen, grad gg die Gegner den Schalter mal leicht umzustellen, damit der nächste Schritt ersichtlich ist. Es ist doch kein Ladebalken eines Videospiels der erst in einem halben Jahr voll ist, damit man dann das nächste trainieren kann um sich aufzuleveln. Genauso wenig dauert es x Tage, um sich vom 3 Tore Trauma zu erholen. Nein es ist ein Prozess. Wenn er jetzt eine Woche frei gibt hat er jetzt was bisher für sich erreicht, was ihn dazu veranlasst hat das zu tun?! Ich find das tatsächlich irritierend, denn ersagt ja auch das man sich weiter verbessern muss, da ist dann also diese Woche nicht wertvoll.
Und noch was. Nach Freiburg kann man nach 4 Wochen Training für eine gewisse Kompaktheit, wofür jeder Verständnis hat, auch mal versuchen, grad gg die Gegner den Schalter mal leicht umzustellen, damit der nächste Schritt ersichtlich ist. Es ist doch kein Ladebalken eines Videospiels der erst in einem halben Jahr voll ist, damit man dann das nächste trainieren kann um sich aufzuleveln. Genauso wenig dauert es x Tage, um sich vom 3 Tore Trauma zu erholen. Nein es ist ein Prozess. Wenn er jetzt eine Woche frei gibt hat er jetzt was bisher für sich erreicht, was ihn dazu veranlasst hat das zu tun?! Ich find das tatsächlich irritierend, denn ersagt ja auch das man sich weiter verbessern muss, da ist dann also diese Woche nicht wertvoll.
Vielleicht meint er ja auch, dass wegen der Verletzten und den Abstellungen für die Nationalmannschaften mit den verbliebenen Spielern ein sinnvolles Training nicht möglich sei?
Danke dir erstmal für die ausführliche und faire Antwort – so kann man vernünftig diskutieren.
Ich glaube auch, dass unser größter Unterschied tatsächlich im Umgang mit der Situation liegt. Du bist emotionaler unterwegs, ich schaue eher etwas nüchterner drauf. Beides ist legitim, da gibt es kein richtig oder falsch.
Beim Thema „Weltuntergangsstimmung“ bleibe ich aber bei meinem Eindruck. Ich habe das nicht auf einzelne Personen bezogen, sondern auf die Gesamtheit vieler Beiträge. Und da war für mich schon viel dabei, was deutlich über normale, auch harte Kritik hinausgeht. Dass die Saison enttäuschend ist, steht für mich außer Frage – da brauchen wir nicht diskutieren.
Was deine Einschätzung zur Zielverfehlung angeht, bin ich grundsätzlich bei dir: Die Saisonziele wurden nicht erreicht, und das darf und muss man auch klar benennen. Nur ziehe ich für mich daraus nicht automatisch den Schluss, alles grundsätzlich infrage zu stellen.
Beim Thema Mannschaft finde ich deinen Punkt mit Spielern wie Hinti, Rode oder Kostic absolut nachvollziehbar. Diese Mentalität fehlt aktuell teilweise, das sieht man auch. Aber genau da bin ich wieder bei meinem Ansatz: Ich sehe eher ein strukturelles Problem im Gesamtgefüge als reine „Verweigerung“.
Was Albert Riera angeht, sind wir uns ja im Kern einig, dass man ihn aktuell noch nicht final bewerten kann. Die Sache mit den freien Tagen kann man kritisch sehen, verstehe ich auch. Ich würde das aber etwas einordnen: Solche Maßnahmen wirken von außen oft komisch, gehören im Profibereich aber mittlerweile dazu – vielleicht nicht gleich eine ganze Woche, aber einzelne freie Tage sind nichts Ungewöhnliches. Es kann sogar sinnvoll sein, bewusst mal abzuschalten, um den Kopf freizubekommen. Klar, aus Sicht eines „normalen“ Arbeitnehmers wirkt das befremdlich, aber am Ende stecken wir da auch nicht drin, um das abschließend bewerten zu können. Ob es etwas bringt, zeigt sich sowieso erst auf dem Platz.
Am Ende ist es genau der Punkt, den du selbst ansprichst: Anspruchshaltung. Du gehst mit dem klaren Ziel rein, oben mitzuspielen – und misst die Saison daran. Ich sehe die Enttäuschung auch, aber bewerte sie etwas weniger grundsätzlich.
Unterm Strich: Unterschiedliche Sichtweisen, aber beide mit dem gleichen Kern – wir wollen, dass Eintracht Frankfurt wieder ein anderes Gesicht zeigt.
Am Ende ist es genau der Punkt, den du selbst ansprichst: Anspruchshaltung. Du gehst mit dem klaren Ziel rein, oben mitzuspielen – und misst die Saison daran. Ich sehe die Enttäuschung auch, aber bewerte sie etwas weniger grundsätzlich.
Unterm Strich: Unterschiedliche Sichtweisen, aber beide mit dem gleichen Kern – wir wollen, dass Eintracht Frankfurt wieder ein anderes Gesicht zeigt.
Danke ebenfalls für Deinen Respekt und die ausführlichen Antworten. Für mich geht es tatsächlich darum, womit ich in Zukunft bei der Eintracht rechnen kann, steht eigentlich also schon viel auf dem Spiel, nur dazu Bedarf es jetzt erstmal Geduld, weil das hängt von vielen wichtigen Faktoren in den nächsten 3-4 Monaten ab. Erstmal hoffe ich, das AR wirklich die Kurve mit der Mannschaft bekommt und nach der Pause, weiterhin punktet und etwas besseren Fußball spielen lässt oder kann. Je nachdem wie man es sehen möchte. Ich erwarte keinesfalls das die Mannschaft plötzlich "Fussball 2000" spielt, aber etwas mehr läuferisches und spielerisches Engament darf es ruhig sein. Ich glaube das kaum einer aktuell zu viel von der Mannschaft erwartet.
Ich würde mir halt wünschen, das man zumindestens als Fan von Eintracht Frankfurt in Zukunft weiterhin oft (nicht immer) um die Plätze 5-6 spielen kann und vielleicht auch mal wieder guteChancen hat, den DFB-Pokal zu gewinnen.
Collins und Bahoya fallen auf unbestimmte Zeit aus Wie lange wird sich im Verlauf der Woche vielleicht zeigen
Nene ist auch leicht verletzt an der Wade, fährt aber trotzdem zu Nagelsmann
Ist irgendwie nicht unsere Saison so gesundheitsmäßig
Vor allem nicht, weil alle drei Szenen im Spiel überhaupt nicht danach aussahen, als sei das Schlimmeres passiert...
Bei Collins hat man schon direkt nach dem Foul gesehen, dass da was kaputtgegangen sein könnte. Nene hat auch arg gehumpelt, dann auf einem Bein noch ein schönes Tor geschossen. Dann aber nach einem weiteren Foul wieder deutlicher gehumpelt. Und bei Bahoya war die Oberschenkelverletzung Thema, als er das Feld verlassen hat und dem Physio direkt signalisiert hat, wo‘s zwickt. Aber ja, da hatte man noch die Hoffnung, dass es nur ne Zerrung ist.
Und noch was. Nach Freiburg kann man nach 4 Wochen Training für eine gewisse Kompaktheit, wofür jeder Verständnis hat, auch mal versuchen, grad gg die Gegner den Schalter mal leicht umzustellen, damit der nächste Schritt ersichtlich ist. Es ist doch kein Ladebalken eines Videospiels der erst in einem halben Jahr voll ist, damit man dann das nächste trainieren kann um sich aufzuleveln. Genauso wenig dauert es x Tage, um sich vom 3 Tore Trauma zu erholen. Nein es ist ein Prozess. Wenn er jetzt eine Woche frei gibt hat er jetzt was bisher für sich erreicht, was ihn dazu veranlasst hat das zu tun?! Ich find das tatsächlich irritierend, denn ersagt ja auch das man sich weiter verbessern muss, da ist dann also diese Woche nicht wertvoll.
Und noch was. Nach Freiburg kann man nach 4 Wochen Training für eine gewisse Kompaktheit, wofür jeder Verständnis hat, auch mal versuchen, grad gg die Gegner den Schalter mal leicht umzustellen, damit der nächste Schritt ersichtlich ist. Es ist doch kein Ladebalken eines Videospiels der erst in einem halben Jahr voll ist, damit man dann das nächste trainieren kann um sich aufzuleveln. Genauso wenig dauert es x Tage, um sich vom 3 Tore Trauma zu erholen. Nein es ist ein Prozess. Wenn er jetzt eine Woche frei gibt hat er jetzt was bisher für sich erreicht, was ihn dazu veranlasst hat das zu tun?! Ich find das tatsächlich irritierend, denn ersagt ja auch das man sich weiter verbessern muss, da ist dann also diese Woche nicht wertvoll.
Vielleicht meint er ja auch, dass wegen der Verletzten und den Abstellungen für die Nationalmannschaften mit den verbliebenen Spielern ein sinnvolles Training nicht möglich sei?
Haben die Bayern auch trainingsfrei?! Nicht falsch verstehen, mir ist egal was andere Teams machen. Aber hier sind ja auch Spieler die die Abläufe mit einer Trainingswoche festigen können oder nach Verletzung „kennenlernen“ könnten
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Und noch was. Nach Freiburg kann man nach 4 Wochen Training für eine gewisse Kompaktheit, wofür jeder Verständnis hat, auch mal versuchen, grad gg die Gegner den Schalter mal leicht umzustellen, damit der nächste Schritt ersichtlich ist. Es ist doch kein Ladebalken eines Videospiels der erst in einem halben Jahr voll ist, damit man dann das nächste trainieren kann um sich aufzuleveln. Genauso wenig dauert es x Tage, um sich vom 3 Tore Trauma zu erholen. Nein es ist ein Prozess. Wenn er jetzt eine Woche frei gibt hat er jetzt was bisher für sich erreicht, was ihn dazu veranlasst hat das zu tun?! Ich find das tatsächlich irritierend, denn ersagt ja auch das man sich weiter verbessern muss, da ist dann also diese Woche nicht wertvoll.
Vielleicht meint er ja auch, dass wegen der Verletzten und den Abstellungen für die Nationalmannschaften mit den verbliebenen Spielern ein sinnvolles Training nicht möglich sei?
Haben die Bayern auch trainingsfrei?! Nicht falsch verstehen, mir ist egal was andere Teams machen. Aber hier sind ja auch Spieler die die Abläufe mit einer Trainingswoche festigen können oder nach Verletzung „kennenlernen“ könnten
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Haben die Bayern auch trainingsfrei?! Nicht falsch verstehen, mir ist egal was andere Teams machen. Aber hier sind ja auch Spieler die die Abläufe mit einer Trainingswoche festigen können oder nach Verletzung „kennenlernen“ könnten
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Na ja, es fehlt aber fast das komplette defensive Mittelfeld und die halbe Abwehr. Schnelle Umschaltmomente kann man so eher nicht einstudieren. Ich persönlich finde diese 8 Tage trainingsfrei aber auch eher "unglücklich".
Haben die Bayern auch trainingsfrei?! Nicht falsch verstehen, mir ist egal was andere Teams machen. Aber hier sind ja auch Spieler die die Abläufe mit einer Trainingswoche festigen können oder nach Verletzung „kennenlernen“ könnten
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Haben die Bayern auch trainingsfrei?! Nicht falsch verstehen, mir ist egal was andere Teams machen. Aber hier sind ja auch Spieler die die Abläufe mit einer Trainingswoche festigen können oder nach Verletzung „kennenlernen“ könnten
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Haben die Bayern auch trainingsfrei?! Nicht falsch verstehen, mir ist egal was andere Teams machen. Aber hier sind ja auch Spieler die die Abläufe mit einer Trainingswoche festigen können oder nach Verletzung „kennenlernen“ könnten
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Na ja, es fehlt aber fast das komplette defensive Mittelfeld und die halbe Abwehr. Schnelle Umschaltmomente kann man so eher nicht einstudieren. Ich persönlich finde diese 8 Tage trainingsfrei aber auch eher "unglücklich".
Vielleicht ist das ja mit Krösche abgesprochen oder es ist seine Solonummer.....ob es den erhofften Effekt gebracht hat, wird das Spiel gegen Köln ja zeigen.....letztlich hat er es zu verantworten....
Haben die Bayern auch trainingsfrei?! Nicht falsch verstehen, mir ist egal was andere Teams machen. Aber hier sind ja auch Spieler die die Abläufe mit einer Trainingswoche festigen können oder nach Verletzung „kennenlernen“ könnten
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Na ja, es fehlt aber fast das komplette defensive Mittelfeld und die halbe Abwehr. Schnelle Umschaltmomente kann man so eher nicht einstudieren. Ich persönlich finde diese 8 Tage trainingsfrei aber auch eher "unglücklich".
Vielleicht ist das ja mit Krösche abgesprochen oder es ist seine Solonummer.....ob es den erhofften Effekt gebracht hat, wird das Spiel gegen Köln ja zeigen.....letztlich hat er es zu verantworten....
So ist der AR jetzt in einer sehr unangenehmen Situation, die er sich mehr oder weniger selbst eingebrockt hat und ich hoffe nur, dass er das Team noch nicht verloren hat. Aber eine Mannschaft wie seine eigenen Söhne zu behandeln, was ich OK finde und ihnen dann für eine absolute Nicht Leistung noch eine Belohnung zu gönnen, das passt nicht. Oder doch? Unter einem FR Artikel konnte ich jetzt in einem Kommentar den Vergleich zu Christoph Daum lesen. Wie sehr ihr das? Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann oder doch?
Würde ich nicht vergleichen wollen, vielleicht bezieht man sich bei Daum auf sein damaliges Auftreten mit Köln, als er gg. Jupp Heynckes stänkerte, legendär ja das Sportstudio mit Uli Hoeneß, wo der sich mit Daum in die Wolle bekam. CD kam dann zu einem Zeitpunkt nach Frankfurt, wo der Karren schon zu tief im Dreck saß. Aber ist damals meiner Erinnerung nach im Vergleich zu seinem früheren Auftreten eher besonnen vorgegangen.
Damit unterstellst Du, dass Mario sich im Training für eine Nominierung qualifiziert.
Ich nehme erst einmal an, dass Riera seine Schäflein im Blick hat und Entscheidungen trifft, die nachvollziehbar sind.
Für mich bedeutet das, dass Götze womöglich schwach performed und es für Stimmung sorgen würde, wenn er nominiert würde.
So weit hergeholt war meine Vermutung dazu also nicht.
was nicht verwundern würde:
erst stellt sich der trainer hin und stellt dem nach götze fragenden reporter die für ihn rheotrisch anmutende frage, wen er denn für götze hätte draussen lassen sollen, um dann, nach dem spiel, so zu tun, als sei ein sieg in m1 ohnehin mit einem wunder zu vergleichen.
da kann man sich dann schon fragen, warum man bei so einem erwarteten engen spiel einen jungen kerl wie arrhov da zwingend mitnehmen muss, der im nachhinein auch nur auf der bank saß, anstatt mit götze eine echte alternative mehr auf der bank zu haben, wenn es dann darum ginge, jemanden mit hinreichend technik und spielverständnis bringen zu können.
und das götze in der mannschaft immer noch ein gewisses standing haben wird aufgrund seiner vita, glaube ich unabhängig davon, dass sein sportlicher wert vielleicht nicht mehr der eines 27-jährigen götze sein mag.
Wo ich nicht bei Dir bin, ist die Einschätzung der Lage. Seien wir mal konkret: Eine Qualifikation für Europa ist abgefahren, das ist angesichts des Finales 2027 in FFM und des Stellenwerts dieses Wettbewerbs für die Eintracht nun wirklich schlimm. Wir werden nicht absteigen, das wäre die Krone aller Weltuntergangsphantasien gewesen. Das ist das gute.
Aber die Aussichten sind alles andere als rosig. Irgendwie funktionieren die Finanzen bei der Eintracht nicht so wirklich - darüber wurde viel diskutiert. Man ist auf groteske Transferüberschüsse angewiesen und stellt deshalb den Kader dementsprechend zusammen. Die Identität der Mannschaft bröckelt immer weiter und mittlerweile kann auch individuelle Qualität die nicht vorhandene Identität und Spielphilosophie nicht mehr auffangen. Dass ein Wechsel in der Philosophie zustande kommt, erscheint unter der derzeitigen sportlichen Leitung mehr als unwahrscheinlich.
Und die aktuelle Frustration ist m.E. absolut verständlich. Dino wurde entlassen. Ein meiner Meinung nach außergewöhnlich sympathischer Trainer mit Eintracht-DNA. Die Entlassung war äußerst schmerzhaft und sie war wohl auch notwendig, hatte er doch jegliche Kontrolle verloren. Selbstverständlich setzt man dann Hoffnung in den neuen Trainer. Und dieser schürte diese Hoffnungen auch gleich gewaltig mit vollmundigen PKs und Ansagen. Und die ersten Ergebnisse waren ja auch vielversprechend. Was mir allerdings erst später in den Sinn gekommen ist, ist die Tatsache, daß die ersten Gegner eher weniger den Bus parkten, eher versucht haben den Ball zu haben und mitzuspielen. Vielleicht Union nur eingeschränkt. Aber Gladbach, Freiburg, Bayern ganz sicher. Aber dann kamen (und kommen) die Mannschaften, die tief stehen. Und schon sind dieselben Probleme wie unter Dino wieder da. Wir können mit unserem Dilettantenballbesitz einen tiefstehenden Gegner nicht dominieren.
Deshalb ist eine gewisse Enttäuschung, eine gewisse "Weltuntergangsstimmung" durchaus nachvollziehbar.
Und noch etwas an die Adresse aller, die behaupten, die erfolgreiche Eintracht der Hinrunde 24/25 sei nur und ausschließlich auf Marmoush und Ekitiké zurückzuführen. Marmoush spielt bei City keine Rolle. Das sind schon außergewöhnliche Spieler, aber dennoch gab es in dieser ersten Halbserie 24/25 (und in der zweiten auch noch) ein intaktes Mannschaftsgefüge. Das ist verlorengegangen. Und scheinbar bringt es auch der neue Trainer nicht zurück.
Was deine Analyse angeht, finde ich vieles nachvollziehbar – gerade was die fehlende Spielidee gegen tiefstehende Gegner betrifft. Das ist ja kein neues Problem und zieht sich schon länger durch, unabhängig vom Trainer.
Trotzdem sehe ich es nicht ganz so düster, wie du es darstellst. Ja, Europa ist realistisch gesehen weg, und ja, das ist bitter – gerade mit Blick auf das Finale 2027 in Frankfurt. Aber genau da fängt für mich der Unterschied an: Für mich ist das eher eine enttäuschende Saison, aber keine strukturelle Katastrophe.
Was die Finanzen und Transferpolitik angeht: Dass Eintracht Frankfurt auf Transferüberschüsse angewiesen ist, ist jetzt auch nichts Neues. Das war in den letzten Jahren Teil des Modells – mit allen Vor- und Nachteilen. Dass dadurch Identität leidet, kann man so sehen, aber gleichzeitig hat genau dieses Modell uns auch sportlich nach vorne gebracht.
Beim Thema Trainer sehe ich es ähnlich differenziert: Die Probleme gegen tiefstehende Gegner gab es schon vorher, und genau deshalb tue ich mich schwer damit, das jetzt direkt Albert Riera anzulasten. Er ist noch nicht lange da, und solche grundlegenden Dinge änderst du nicht in ein paar Wochen – vor allem nicht mitten in der Saison.
Und was die Anfangseuphorie angeht: Klar, die ersten Spiele waren gegen Gegner, die mehr mitgespielt haben. Das hat uns gelegen, keine Frage. Aber auch das gehört zur Wahrheit: Eine Mannschaft zeigt ihr wahres Niveau oft erst gegen die „unangenehmen“ Gegner – und da sind wir aktuell einfach limitiert.
Die Enttäuschung kann ich absolut verstehen. Gerade nach der Geschichte mit Dino, den viele hier geschätzt haben, und den Hoffnungen, die man in den neuen Trainer gesetzt hat. Aber genau deshalb würde ich jetzt nicht schon den nächsten grundsätzlichen Schlussstrich ziehen.
Für mich ist das aktuell eher ein Mix aus: unausgewogenem Kader, alten Problemen im Spielaufbau und einem Trainer, der noch dabei ist, überhaupt Fuß zu fassen.
Deshalb ja – Frust ist völlig berechtigt.
Aber ich würde trotzdem aufpassen, aus einer schwachen Phase gleich ein dauerhaftes Gesamtbild zu machen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
Nein, auf keinen Fall! Wenn wir jetzt alles verlieren und am Ende 15. werden, oder so (keine Ahnung, ob das rechnerisch überhaupt noch geht) - dann, aber auch nur dann würde ich ihn in der Sommerpause ersetzen. Das wäre ein kleiner GAU, denn dann zahlen wir gleich 3 Millionen-Trainergehälter gleichzeitig.
Ansonsten sehe ich überhaupt keine Alternative zu einem Neuaufbau mit ihm. Und das schließt sicherlich einen recht tiefgreifenden Kaderumbruch mit ein. Ich würde mir wirklich wünschen, daß Koch,Theate, Doan, Jonny, Jupp, Ansgar, Kristensen, Younes und Kali noch da sind. Und Uzun hoffentlich auch, das geht aber nur, wenn das mit AR klappt. Alle anderen sollten aus finanziellen Gründen sowieso abgegeben oder nicht verlängert werden (Götze, Dahoud, Skhiri) oder eben für den verfluchten Transferüberschuss verhökert werden (Nene, Bahoya, Chaibi, Collins, evtl. auch Amenda).
Ich bin da so ein bissi gespalten. Ich versteh Riera oder jeden neuen Trainer, der mitten in der Saison kommt, dass er es erstmal mit seiner Idee und seinem erfolgreichen System versucht. Wobei Riera sich in den ersten Wochen ja hauptsächlich auf das Thema Selbstvertrauen und Defensive gestürzt hat - mit Erfolg.
Manchmal muss ich aber vielleicht auch meinen eigenen Ehrgeiz, es allen bei meiner ersten Station in einer der großen Ligen zu zeigen, ein bissi zurückhalten. Meine Spielidee ist vielleicht was für die Sommerpause und einen angepassten Kader, aber für den Rest der Saison lass ich spielen, was in der Mannschaft steckt. Will sagen: ich konzentrier mich erstmal darauf, die Truppe wieder zu einer eingeschworene Gemeinschaft zu machen, aus jedem das beste rauszuholen und die Basics auf den Rasen zu bringen. Das hat Berger immer großartig gemacht, und auch Kovac hat das spitz auf knopf hingekriegt.
Wäre nicht schlecht, wenn Riera die freie Woche nutzt, um nochmal darüber nachzudenken, wie er seine mittelfristigen Ziele besser in eine kurzfristige Strategie einbindet.
Was deine Analyse angeht, finde ich vieles nachvollziehbar – gerade was die fehlende Spielidee gegen tiefstehende Gegner betrifft. Das ist ja kein neues Problem und zieht sich schon länger durch, unabhängig vom Trainer.
Trotzdem sehe ich es nicht ganz so düster, wie du es darstellst. Ja, Europa ist realistisch gesehen weg, und ja, das ist bitter – gerade mit Blick auf das Finale 2027 in Frankfurt. Aber genau da fängt für mich der Unterschied an: Für mich ist das eher eine enttäuschende Saison, aber keine strukturelle Katastrophe.
Was die Finanzen und Transferpolitik angeht: Dass Eintracht Frankfurt auf Transferüberschüsse angewiesen ist, ist jetzt auch nichts Neues. Das war in den letzten Jahren Teil des Modells – mit allen Vor- und Nachteilen. Dass dadurch Identität leidet, kann man so sehen, aber gleichzeitig hat genau dieses Modell uns auch sportlich nach vorne gebracht.
Beim Thema Trainer sehe ich es ähnlich differenziert: Die Probleme gegen tiefstehende Gegner gab es schon vorher, und genau deshalb tue ich mich schwer damit, das jetzt direkt Albert Riera anzulasten. Er ist noch nicht lange da, und solche grundlegenden Dinge änderst du nicht in ein paar Wochen – vor allem nicht mitten in der Saison.
Und was die Anfangseuphorie angeht: Klar, die ersten Spiele waren gegen Gegner, die mehr mitgespielt haben. Das hat uns gelegen, keine Frage. Aber auch das gehört zur Wahrheit: Eine Mannschaft zeigt ihr wahres Niveau oft erst gegen die „unangenehmen“ Gegner – und da sind wir aktuell einfach limitiert.
Die Enttäuschung kann ich absolut verstehen. Gerade nach der Geschichte mit Dino, den viele hier geschätzt haben, und den Hoffnungen, die man in den neuen Trainer gesetzt hat. Aber genau deshalb würde ich jetzt nicht schon den nächsten grundsätzlichen Schlussstrich ziehen.
Für mich ist das aktuell eher ein Mix aus: unausgewogenem Kader, alten Problemen im Spielaufbau und einem Trainer, der noch dabei ist, überhaupt Fuß zu fassen.
Deshalb ja – Frust ist völlig berechtigt.
Aber ich würde trotzdem aufpassen, aus einer schwachen Phase gleich ein dauerhaftes Gesamtbild zu machen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
fun fact:
gladbach war das einzige spiel unter riera, wo wir mal
- (deutlich) mehr gelaufen sind als der gegner
- mehr (boden) zweikämpfe gewonnen haben als der gegner
- weniger ballbesitz hatten als der gegner
https://www.kicker.de/frankfurt-gegen-mgladbach-2026-bundesliga-5050940/spieldaten
das spiel sticht also in der ära riera schon ein wenig heraus... nicht nur wegen des ergebnisses.
Ich verstehe, worauf du hinauswillst, und ein paar Punkte kann man auch durchaus so sehen – gerade was die Probleme gegen tiefstehende Gegner angeht. Das ist definitiv nichts Neues und zieht sich schon länger durch.
Trotzdem greift mir deine Gesamtbewertung etwas zu kurz. Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.
Wenn man sich die Spiele genauer anschaut, dann lag der Unterschied weniger im System selbst, sondern vielmehr in der Intensität und Umsetzung. Gegen Gladbach zum Beispiel war das Gegenpressing deutlich aktiver, die Ballgewinne kamen höher auf dem Feld zustande und daraus sind auch die frühen Tore entstanden. Das war kein Zufall, sondern das Resultat von mehr Zugriff und besserem Timing.
Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.
Was Union oder auch jetzt Spiele gegen tiefstehende Gegner wie 1. FSV Mainz 05 angeht, bin ich bei dir: Da fehlt es klar an Durchschlagskraft. Aber auch das ist kein neues Problem unter Albert Riera, sondern etwas, das die Mannschaft schon länger begleitet. Zu wenig Bewegung zwischen den Linien, zu wenig Tempo im letzten Drittel, zu wenig klare Abläufe gegen kompakte Defensiven.
Beim Thema Pressing würde ich dir ebenfalls widersprechen. Die Ansätze sind da, man sieht schon, dass Ballgewinne nach vorne erzwungen werden sollen. Das Problem ist eher, dass die Abstimmung noch nicht passt. Wenn ein Spieler anläuft, müssen die anderen nachschieben – und genau da hakt es aktuell. Dadurch wirkt das Pressing halbherzig, obwohl die Idee dahinter erkennbar ist.
Der für mich wichtigste Punkt ist aber: Wir reden hier von einer Phase, in der ein Trainer versucht, eine Mannschaft zu verändern. Da ist es völlig normal, dass zuerst die Stabilität im Fokus steht. Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.
Unterm Strich würde ich sagen: Die Probleme sind da, keine Frage. Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.
Erstmal Danke für deine gute und ausführliche Antwort. Tut mir leid, falls Du dich von mir angegriffen gefühlt haben solltest. Mit Deinem 2. Beitrag kann ich besser leben. Ich glaube, Du hast auch verstanden worum es mir ging.
Das Grundsätzliche Problem ist schonmal, das wir emotionsmäßig total unterschiedlich sind.
Damit komme ich klar, ist auch kein Vorwurf.
Mich störte hauptsächlich an Deinem ersten Text die allgemeine Krititk "Weltuntergangsstimmung".
Die habe ich absolut nicht ausgemacht. Ja natürlich gab es heftige Kritik, aber es ist ja auch berechtigt.
Wir haben alle Saisonziele krass verfehlt. Weiterkommen in der CL ( wir sind viertletzter geworden),
DFB-Pokal früh raus, in der Liga Platz 6 verfehlt.
Also wenn man da noch positive Kritik lesen möchte, naja dann finde ich das "viel erwartet".
Manche sind eben auch emotionaler wie Du. Auch kein Vorwurf.
Früher wäre ich auch total Amok gelaufen mit Kritik, jetzt hat sich das ganze schon etwas beruhigt, auch weil
der Fußball nicht mehr so wichtig ist wie früher. Aber so locker wie Du kann ich das trotzdem noch nicht sehen,
vielleicht in ein paar Jahren, wenn mir der Affenzirkus (Fußball allgemein) ganz egal geworden ist.
Bei Thema "Leistungsverweigerung" haben wir eindeutig unterschiedliche Auffassungen. Deswegen lassen wir das Thema. Trainer "Riera habe ich extra von Kritiken befreit, weil er auch noch nicht lange da ist und nicht zaubern kann.
Deswegen richtet sich meine Hauptkritik an die Mannschaft im gesamten. ich habe auch hier meistens auf einzelne Spieler verzichtet.
Das mit dem Eintracht-Fan musste ich ja fragen, weil ich Dich nicht kenne und es viele neue Erfolgsfans gibt, die nicht die emotionale Verbindung. zur Eintracht haben, war also nicht böse gemeint.
Gleiches gilt für das Thema echte Fans "ich kenne Dich nicht".
War wie gesagt nicht böse gemeint.
Ich freue mich für Dich, das Du unsere aktuelle Saison so gelassen sehen kannst.
Bei mir kommt es darauf an, was ich möchte.
Wenn ich ehrgeizig bin und möchte das wir in Zukunft wieder um Platz 4 spielen können, war das eine sch.. Saison für uns. Wenn ich aber sage, hey alles besser wie Platz 10 ist ein guter Tabellenplatz auch in Zukunft, dann lehne ich mich entspannt zurück, mache am Wochenende was anderes, solange wir so "Leidenschaftlich" spielen und warte auf die Zeit, wo es dann mal wieder besser läuft. Da rege ich mich hier über gar nichts mehr auf.
Nur bin ich halt ein sehr ehrgeizig denkender Mensch und ich möchte, das man immer mindestens versucht
das maximum rauszuholen.
Deswegen war ich auch immer ein Fan von Spielern wie Hinti, Rode, Kohr, Zambrano, Kostic usw.,
das waren nicht immer die besten Fußballer, aber wenn die auf dem Platz gestanden haben, hat man wenigstens gesehen, das Spieler auf dem Platz sind die alles geben wollen.
Ich bin übrigens froh, das ich noch nicht das gelesen hatte, was Riera jetzt machte.
Und da Zweifel ich wirklich daran, ob das richtig ist und was das soll.
Freie Tage zur Belohnung um den Kopf frei zu kriegen.
Das ist ein geiler Tipp, probiere ich die nächsten Tage auch gleich mal in der Firma aus, baue nur noch Mist und gehe dann zum Chef und fordere "Sonderurlaub um den Kopf frei zu bekommen" (Ironie aus !!)
Diesen Unsinn gibt es nur im Fußball.
Jeder normale Arbeiter hat mehr Stress im Beruf, wie die Profis, aber die brauchen jetzt einen freien Kopf.
Wahrscheinlich müssen sie Ihre Scores im Playstation spielen verbessern.
Aber gut, ich werde dafür nicht bezahlt und bleibe so nur verwundert zurück.
Eines ist für mich sicher, bringen wird das gar nichts und wenn wir doch erfolgreich sein sollten, dann bestimmt nicht, weil unsere Spieler am Sofa gechillt haben.
Und ja das war tatsächlich ein Kritikpunkt an Riera, der sich so langsam immer wieder widerspricht.
Mir ist es aber egal, der Zug zu Platz 6 ist jetzt endgültig abgefahren und ob wir jetzt 7ter oder 8ter werden,
ist jetzt auch fast egal.
Ich glaube auch, dass unser größter Unterschied tatsächlich im Umgang mit der Situation liegt. Du bist emotionaler unterwegs, ich schaue eher etwas nüchterner drauf. Beides ist legitim, da gibt es kein richtig oder falsch.
Beim Thema „Weltuntergangsstimmung“ bleibe ich aber bei meinem Eindruck. Ich habe das nicht auf einzelne Personen bezogen, sondern auf die Gesamtheit vieler Beiträge. Und da war für mich schon viel dabei, was deutlich über normale, auch harte Kritik hinausgeht. Dass die Saison enttäuschend ist, steht für mich außer Frage – da brauchen wir nicht diskutieren.
Was deine Einschätzung zur Zielverfehlung angeht, bin ich grundsätzlich bei dir: Die Saisonziele wurden nicht erreicht, und das darf und muss man auch klar benennen. Nur ziehe ich für mich daraus nicht automatisch den Schluss, alles grundsätzlich infrage zu stellen.
Beim Thema Mannschaft finde ich deinen Punkt mit Spielern wie Hinti, Rode oder Kostic absolut nachvollziehbar. Diese Mentalität fehlt aktuell teilweise, das sieht man auch. Aber genau da bin ich wieder bei meinem Ansatz: Ich sehe eher ein strukturelles Problem im Gesamtgefüge als reine „Verweigerung“.
Was Albert Riera angeht, sind wir uns ja im Kern einig, dass man ihn aktuell noch nicht final bewerten kann. Die Sache mit den freien Tagen kann man kritisch sehen, verstehe ich auch. Ich würde das aber etwas einordnen: Solche Maßnahmen wirken von außen oft komisch, gehören im Profibereich aber mittlerweile dazu – vielleicht nicht gleich eine ganze Woche, aber einzelne freie Tage sind nichts Ungewöhnliches. Es kann sogar sinnvoll sein, bewusst mal abzuschalten, um den Kopf freizubekommen. Klar, aus Sicht eines „normalen“ Arbeitnehmers wirkt das befremdlich, aber am Ende stecken wir da auch nicht drin, um das abschließend bewerten zu können. Ob es etwas bringt, zeigt sich sowieso erst auf dem Platz.
Am Ende ist es genau der Punkt, den du selbst ansprichst: Anspruchshaltung. Du gehst mit dem klaren Ziel rein, oben mitzuspielen – und misst die Saison daran. Ich sehe die Enttäuschung auch, aber bewerte sie etwas weniger grundsätzlich.
Unterm Strich: Unterschiedliche Sichtweisen, aber beide mit dem gleichen Kern – wir wollen, dass Eintracht Frankfurt wieder ein anderes Gesicht zeigt.
Danke ebenfalls für Deinen Respekt und die ausführlichen Antworten.
Für mich geht es tatsächlich darum, womit ich in Zukunft bei der Eintracht rechnen kann, steht eigentlich also schon viel auf dem Spiel, nur dazu Bedarf es jetzt erstmal Geduld, weil das hängt von vielen wichtigen Faktoren in den nächsten
3-4 Monaten ab.
Erstmal hoffe ich, das AR wirklich die Kurve mit der Mannschaft bekommt und nach der Pause, weiterhin punktet und etwas besseren Fußball spielen lässt oder kann. Je nachdem wie man es sehen möchte.
Ich erwarte keinesfalls das die Mannschaft plötzlich "Fussball 2000" spielt, aber etwas mehr läuferisches und spielerisches Engament darf es ruhig sein. Ich glaube das kaum einer aktuell zu viel von der Mannschaft erwartet.
Ich würde mir halt wünschen, das man zumindestens als Fan von Eintracht Frankfurt in Zukunft weiterhin oft
(nicht immer) um die Plätze 5-6 spielen kann und vielleicht auch mal wieder guteChancen hat, den DFB-Pokal zu gewinnen.
So weit hergeholt war meine Vermutung dazu also nicht.
was nicht verwundern würde:
erst stellt sich der trainer hin und stellt dem nach götze fragenden reporter die für ihn rheotrisch anmutende frage, wen er denn für götze hätte draussen lassen sollen, um dann, nach dem spiel, so zu tun, als sei ein sieg in m1 ohnehin mit einem wunder zu vergleichen.
da kann man sich dann schon fragen, warum man bei so einem erwarteten engen spiel einen jungen kerl wie arrhov da zwingend mitnehmen muss, der im nachhinein auch nur auf der bank saß, anstatt mit götze eine echte alternative mehr auf der bank zu haben, wenn es dann darum ginge, jemanden mit hinreichend technik und spielverständnis bringen zu können.
und das götze in der mannschaft immer noch ein gewisses standing haben wird aufgrund seiner vita, glaube ich unabhängig davon, dass sein sportlicher wert vielleicht nicht mehr der eines 27-jährigen götze sein mag.
Ich hab da schon geschmunzelt, weil nen Koch oder Jonny doch nicht intern die Frage stellen würden warum man jetzt Mario statt Arrhov mitnimmt.
Zumal der wie auch Hojlund gar nicht zum Einsatz kamen.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
fun fact:
gladbach war das einzige spiel unter riera, wo wir mal
- (deutlich) mehr gelaufen sind als der gegner
- mehr (boden) zweikämpfe gewonnen haben als der gegner
- weniger ballbesitz hatten als der gegner
https://www.kicker.de/frankfurt-gegen-mgladbach-2026-bundesliga-5050940/spieldaten
das spiel sticht also in der ära riera schon ein wenig heraus... nicht nur wegen des ergebnisses.
was nicht verwundern würde:
erst stellt sich der trainer hin und stellt dem nach götze fragenden reporter die für ihn rheotrisch anmutende frage, wen er denn für götze hätte draussen lassen sollen, um dann, nach dem spiel, so zu tun, als sei ein sieg in m1 ohnehin mit einem wunder zu vergleichen.
da kann man sich dann schon fragen, warum man bei so einem erwarteten engen spiel einen jungen kerl wie arrhov da zwingend mitnehmen muss, der im nachhinein auch nur auf der bank saß, anstatt mit götze eine echte alternative mehr auf der bank zu haben, wenn es dann darum ginge, jemanden mit hinreichend technik und spielverständnis bringen zu können.
und das götze in der mannschaft immer noch ein gewisses standing haben wird aufgrund seiner vita, glaube ich unabhängig davon, dass sein sportlicher wert vielleicht nicht mehr der eines 27-jährigen götze sein mag.
Ich hab da schon geschmunzelt, weil nen Koch oder Jonny doch nicht intern die Frage stellen würden warum man jetzt Mario statt Arrhov mitnimmt.
Zumal der wie auch Hojlund gar nicht zum Einsatz kamen.
fun fact:
gladbach war das einzige spiel unter riera, wo wir mal
- (deutlich) mehr gelaufen sind als der gegner
- mehr (boden) zweikämpfe gewonnen haben als der gegner
- weniger ballbesitz hatten als der gegner
https://www.kicker.de/frankfurt-gegen-mgladbach-2026-bundesliga-5050940/spieldaten
das spiel sticht also in der ära riera schon ein wenig heraus... nicht nur wegen des ergebnisses.
Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.
Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.
Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.
Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne
Ich verstehe, worauf du hinauswillst, und ein paar Punkte kann man auch durchaus so sehen – gerade was die Probleme gegen tiefstehende Gegner angeht. Das ist definitiv nichts Neues und zieht sich schon länger durch.
Trotzdem greift mir deine Gesamtbewertung etwas zu kurz. Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.
Wenn man sich die Spiele genauer anschaut, dann lag der Unterschied weniger im System selbst, sondern vielmehr in der Intensität und Umsetzung. Gegen Gladbach zum Beispiel war das Gegenpressing deutlich aktiver, die Ballgewinne kamen höher auf dem Feld zustande und daraus sind auch die frühen Tore entstanden. Das war kein Zufall, sondern das Resultat von mehr Zugriff und besserem Timing.
Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.
Was Union oder auch jetzt Spiele gegen tiefstehende Gegner wie 1. FSV Mainz 05 angeht, bin ich bei dir: Da fehlt es klar an Durchschlagskraft. Aber auch das ist kein neues Problem unter Albert Riera, sondern etwas, das die Mannschaft schon länger begleitet. Zu wenig Bewegung zwischen den Linien, zu wenig Tempo im letzten Drittel, zu wenig klare Abläufe gegen kompakte Defensiven.
Beim Thema Pressing würde ich dir ebenfalls widersprechen. Die Ansätze sind da, man sieht schon, dass Ballgewinne nach vorne erzwungen werden sollen. Das Problem ist eher, dass die Abstimmung noch nicht passt. Wenn ein Spieler anläuft, müssen die anderen nachschieben – und genau da hakt es aktuell. Dadurch wirkt das Pressing halbherzig, obwohl die Idee dahinter erkennbar ist.
Der für mich wichtigste Punkt ist aber: Wir reden hier von einer Phase, in der ein Trainer versucht, eine Mannschaft zu verändern. Da ist es völlig normal, dass zuerst die Stabilität im Fokus steht. Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.
Unterm Strich würde ich sagen: Die Probleme sind da, keine Frage. Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.
Genau das ist es auch, wenn du selbst davon sprichst das alles Zeit braucht ein System zu entwickeln oder dem Team „einzuimpfen“ dann muss das Spiel doch nahezu identisch sein, und das ist es auch
Das die Ergebnisse Zufall sind habe ich nicht geschrieben, ich habe sogar Verständnis gezeigt, dass am Anfang Stabilität das Hauptaugenmerk war. Nur sollte man dann auch mal den nächsten Schritt wagen und mutiger agieren.
Natürlich war die Ordnung nach Chaibis Einwechslung mal kurz bei Freuburg dahin.
er hat glaube nicht mal eine Minute nach der Einwechslung getroffen. Ohne diesen Geniestreich von AR wäre da das Spiel auch schon Richtung 0:0 gegangen, ohne gutem Offensivspiel.
Natürlich leidet in unserer Situation die Offensive dadurch. Wenn man Zitat: die beste Defensive der Liga formen will, wird es aktuell im Offensivspiel leiden, weil vorne nicht mal überraschend rauf gerannt wird und mal eben überraschendes passiert, sondern weil die Grundordnung erst mal passen muss, da fehlt dann eben die Vorwärtsverteidigung weil eben nur einer ma nicht mitmachen muss und schon das taktische Korsett gestört ist.
Gegen Mainz kritisiert er die zu vielen Torchancen trotz defensivem Ansatz, und das wird sich dann auch nicht positiver (Offensiv )im nächsten Spiel auswirken, wenn man im Unterbewusstsein dran denkt, nur gut und taktisch zu stehen, damit es defensiv passt. Der Mittelweg funktioniert nicht, auch unterschiedliche Tempoansätze, mal gut stehen, mal hoch verteidigen, nur um dann wieder tiefer zu stehen. Eben den Gegner taktisch mal fordern.
Die Frage ist nicht, ob der Spielstil richtig oder falsch ist und ob AR mit Celje damit erfolgreich war und mit Bordeaux nicht/weniger.
Die Frage ist, ist dieser Spielstil passend zur Mannschaft oder muss ich als Trainer nicht den Stil von mir eben an diese Mannschaft anpassen. Oder anders gesprochen, ist seine Idee Fußball zu spielen überhaupt hier vereinbar ohne dass sich Spieler oder Trainer verbiegen müssen.
Lattenknaller hatte das auch erwähnt: du musst die Stärken von offensiven Spielern nutzen und aktives Pressing als Team im aktuellen Niemandsland der Tabelle mal umsetzen. Umschaltmomente erzeugen. Jonny Kali Chaibi Doan und auch jetzt ma Bahoya sind doch die Spieler die vorwärts verteidigen wollen und das auf der richtigen Position bereichernd machen können. Nur wenn Kali irgendwo als EV aushilft und nach hinten verteidigt?! Ich weiß nicht, können beispielsweise 5-6 denkende Spielern nicht auch Konteransätze unterbinden ohne das zB Kali oder Jonny am eigenen Strafraum rumturnen?!
Ich verstehe, worauf du hinauswillst, und ein paar Punkte kann man auch durchaus so sehen – gerade was die Probleme gegen tiefstehende Gegner angeht. Das ist definitiv nichts Neues und zieht sich schon länger durch.
Trotzdem greift mir deine Gesamtbewertung etwas zu kurz. Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.
Wenn man sich die Spiele genauer anschaut, dann lag der Unterschied weniger im System selbst, sondern vielmehr in der Intensität und Umsetzung. Gegen Gladbach zum Beispiel war das Gegenpressing deutlich aktiver, die Ballgewinne kamen höher auf dem Feld zustande und daraus sind auch die frühen Tore entstanden. Das war kein Zufall, sondern das Resultat von mehr Zugriff und besserem Timing.
Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.
Was Union oder auch jetzt Spiele gegen tiefstehende Gegner wie 1. FSV Mainz 05 angeht, bin ich bei dir: Da fehlt es klar an Durchschlagskraft. Aber auch das ist kein neues Problem unter Albert Riera, sondern etwas, das die Mannschaft schon länger begleitet. Zu wenig Bewegung zwischen den Linien, zu wenig Tempo im letzten Drittel, zu wenig klare Abläufe gegen kompakte Defensiven.
Beim Thema Pressing würde ich dir ebenfalls widersprechen. Die Ansätze sind da, man sieht schon, dass Ballgewinne nach vorne erzwungen werden sollen. Das Problem ist eher, dass die Abstimmung noch nicht passt. Wenn ein Spieler anläuft, müssen die anderen nachschieben – und genau da hakt es aktuell. Dadurch wirkt das Pressing halbherzig, obwohl die Idee dahinter erkennbar ist.
Der für mich wichtigste Punkt ist aber: Wir reden hier von einer Phase, in der ein Trainer versucht, eine Mannschaft zu verändern. Da ist es völlig normal, dass zuerst die Stabilität im Fokus steht. Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.
Unterm Strich würde ich sagen: Die Probleme sind da, keine Frage. Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.
Genau das ist es auch, wenn du selbst davon sprichst das alles Zeit braucht ein System zu entwickeln oder dem Team „einzuimpfen“ dann muss das Spiel doch nahezu identisch sein, und das ist es auch
Das die Ergebnisse Zufall sind habe ich nicht geschrieben, ich habe sogar Verständnis gezeigt, dass am Anfang Stabilität das Hauptaugenmerk war. Nur sollte man dann auch mal den nächsten Schritt wagen und mutiger agieren.
Natürlich war die Ordnung nach Chaibis Einwechslung mal kurz bei Freuburg dahin.
er hat glaube nicht mal eine Minute nach der Einwechslung getroffen. Ohne diesen Geniestreich von AR wäre da das Spiel auch schon Richtung 0:0 gegangen, ohne gutem Offensivspiel.
Natürlich leidet in unserer Situation die Offensive dadurch. Wenn man Zitat: die beste Defensive der Liga formen will, wird es aktuell im Offensivspiel leiden, weil vorne nicht mal überraschend rauf gerannt wird und mal eben überraschendes passiert, sondern weil die Grundordnung erst mal passen muss, da fehlt dann eben die Vorwärtsverteidigung weil eben nur einer ma nicht mitmachen muss und schon das taktische Korsett gestört ist.
Gegen Mainz kritisiert er die zu vielen Torchancen trotz defensivem Ansatz, und das wird sich dann auch nicht positiver (Offensiv )im nächsten Spiel auswirken, wenn man im Unterbewusstsein dran denkt, nur gut und taktisch zu stehen, damit es defensiv passt. Der Mittelweg funktioniert nicht, auch unterschiedliche Tempoansätze, mal gut stehen, mal hoch verteidigen, nur um dann wieder tiefer zu stehen. Eben den Gegner taktisch mal fordern.
Die Frage ist nicht, ob der Spielstil richtig oder falsch ist und ob AR mit Celje damit erfolgreich war und mit Bordeaux nicht/weniger.
Die Frage ist, ist dieser Spielstil passend zur Mannschaft oder muss ich als Trainer nicht den Stil von mir eben an diese Mannschaft anpassen. Oder anders gesprochen, ist seine Idee Fußball zu spielen überhaupt hier vereinbar ohne dass sich Spieler oder Trainer verbiegen müssen.
Lattenknaller hatte das auch erwähnt: du musst die Stärken von offensiven Spielern nutzen und aktives Pressing als Team im aktuellen Niemandsland der Tabelle mal umsetzen. Umschaltmomente erzeugen. Jonny Kali Chaibi Doan und auch jetzt ma Bahoya sind doch die Spieler die vorwärts verteidigen wollen und das auf der richtigen Position bereichernd machen können. Nur wenn Kali irgendwo als EV aushilft und nach hinten verteidigt?! Ich weiß nicht, können beispielsweise 5-6 denkende Spielern nicht auch Konteransätze unterbinden ohne das zB Kali oder Jonny am eigenen Strafraum rumturnen?!
danke. genau das ist hier die große frage. und ich sage ganz ehrlich, nach dem, was ich bisher und insbesondere zuletzt gesehen habe, habe ich da mittlerweile ganz grosse zweifel.
ich habe "damals" toppmöller in seiner ersten saison hier mal vorgeworfen, einen hochreck-ballbesitzfußball, der so gar nicht zur mannschaftszusammenstellung passt, quasi von jetzt auf gleich mit der brechstange durchdrücken zu wollen, obwohl es wenn sinnvoller wäre, dieses unterfangen kleinschrittiger mit mehr entwicklungsschritten dazwischen umzusetzen. weil wir von einer mannschaft reden, die eher für eine andere art fußball zusammengestellt wurde und damit auch sehr erfolgreich war.
diesen obigen eindruck habe ich nun bzgl. riera wieder. zumal das auf dem platz zu bewundernde resultat dem fußball sehr ähnelt, den wir durchleiden durften, als toppmöller das hier versucht hat...
wir haben da augenblicklich in sachen pressingspiel so viel brachliegendes, ungenutztes potenzial, dass man sich doch eigentlich nur die haare raufen möchte, wenn man sich dieses drucklose ball hin- und hergeschiebe anschauen muss, was da seit riera oftmals angesagt ist.
wir haben bspw. zu saisonbeginn weder kosten noch mühen gescheut, mit burkardt und doan für teuer geld und nach zähen verhandlungen leute für uns zu gewinnen, deren fähigkeit top-pressingspieler zu sein elementarer teil des anforderungsprofils war. das war sogar so wichtig, das wir jeweils um die 20 mio. auch genau dafür hingelegt haben.
und gerade, wenn man nicht viel zeit hat, ist es doch am besten, auf zeug zurückzugreifen, was die leute kennen und können und was ihnen zudem noch liegt. was das ganze noch viel unverständlicher macht...
Wenn er jetzt eine Woche frei gibt hat er jetzt was bisher für sich erreicht, was ihn dazu veranlasst hat das zu tun?! Ich find das tatsächlich irritierend, denn ersagt ja auch das man sich weiter verbessern muss, da ist dann also diese Woche nicht wertvoll.
Vielleicht meint er ja auch, dass wegen der Verletzten und den Abstellungen für die Nationalmannschaften mit den verbliebenen Spielern ein sinnvolles Training nicht möglich sei?
Ich glaube auch, dass unser größter Unterschied tatsächlich im Umgang mit der Situation liegt. Du bist emotionaler unterwegs, ich schaue eher etwas nüchterner drauf. Beides ist legitim, da gibt es kein richtig oder falsch.
Beim Thema „Weltuntergangsstimmung“ bleibe ich aber bei meinem Eindruck. Ich habe das nicht auf einzelne Personen bezogen, sondern auf die Gesamtheit vieler Beiträge. Und da war für mich schon viel dabei, was deutlich über normale, auch harte Kritik hinausgeht. Dass die Saison enttäuschend ist, steht für mich außer Frage – da brauchen wir nicht diskutieren.
Was deine Einschätzung zur Zielverfehlung angeht, bin ich grundsätzlich bei dir: Die Saisonziele wurden nicht erreicht, und das darf und muss man auch klar benennen. Nur ziehe ich für mich daraus nicht automatisch den Schluss, alles grundsätzlich infrage zu stellen.
Beim Thema Mannschaft finde ich deinen Punkt mit Spielern wie Hinti, Rode oder Kostic absolut nachvollziehbar. Diese Mentalität fehlt aktuell teilweise, das sieht man auch. Aber genau da bin ich wieder bei meinem Ansatz: Ich sehe eher ein strukturelles Problem im Gesamtgefüge als reine „Verweigerung“.
Was Albert Riera angeht, sind wir uns ja im Kern einig, dass man ihn aktuell noch nicht final bewerten kann. Die Sache mit den freien Tagen kann man kritisch sehen, verstehe ich auch. Ich würde das aber etwas einordnen: Solche Maßnahmen wirken von außen oft komisch, gehören im Profibereich aber mittlerweile dazu – vielleicht nicht gleich eine ganze Woche, aber einzelne freie Tage sind nichts Ungewöhnliches. Es kann sogar sinnvoll sein, bewusst mal abzuschalten, um den Kopf freizubekommen. Klar, aus Sicht eines „normalen“ Arbeitnehmers wirkt das befremdlich, aber am Ende stecken wir da auch nicht drin, um das abschließend bewerten zu können. Ob es etwas bringt, zeigt sich sowieso erst auf dem Platz.
Am Ende ist es genau der Punkt, den du selbst ansprichst: Anspruchshaltung. Du gehst mit dem klaren Ziel rein, oben mitzuspielen – und misst die Saison daran. Ich sehe die Enttäuschung auch, aber bewerte sie etwas weniger grundsätzlich.
Unterm Strich: Unterschiedliche Sichtweisen, aber beide mit dem gleichen Kern – wir wollen, dass Eintracht Frankfurt wieder ein anderes Gesicht zeigt.
Danke ebenfalls für Deinen Respekt und die ausführlichen Antworten.
Für mich geht es tatsächlich darum, womit ich in Zukunft bei der Eintracht rechnen kann, steht eigentlich also schon viel auf dem Spiel, nur dazu Bedarf es jetzt erstmal Geduld, weil das hängt von vielen wichtigen Faktoren in den nächsten
3-4 Monaten ab.
Erstmal hoffe ich, das AR wirklich die Kurve mit der Mannschaft bekommt und nach der Pause, weiterhin punktet und etwas besseren Fußball spielen lässt oder kann. Je nachdem wie man es sehen möchte.
Ich erwarte keinesfalls das die Mannschaft plötzlich "Fussball 2000" spielt, aber etwas mehr läuferisches und spielerisches Engament darf es ruhig sein. Ich glaube das kaum einer aktuell zu viel von der Mannschaft erwartet.
Ich würde mir halt wünschen, das man zumindestens als Fan von Eintracht Frankfurt in Zukunft weiterhin oft
(nicht immer) um die Plätze 5-6 spielen kann und vielleicht auch mal wieder guteChancen hat, den DFB-Pokal zu gewinnen.
Wie lange wird sich im Verlauf der Woche vielleicht zeigen
Nene ist auch leicht verletzt an der Wade, fährt aber trotzdem zu Nagelsmann
Ist irgendwie nicht unsere Saison so gesundheitsmäßig
Vor allem nicht, weil alle drei Szenen im Spiel überhaupt nicht danach aussahen, als sei das Schlimmeres passiert...
Bei Collins hat man schon direkt nach dem Foul gesehen, dass da was kaputtgegangen sein könnte.
Nene hat auch arg gehumpelt, dann auf einem Bein noch ein schönes Tor geschossen. Dann aber nach einem weiteren Foul wieder deutlicher gehumpelt.
Und bei Bahoya war die Oberschenkelverletzung Thema, als er das Feld verlassen hat und dem Physio direkt signalisiert hat, wo‘s zwickt. Aber ja, da hatte man noch die Hoffnung, dass es nur ne Zerrung ist.
Wenn er jetzt eine Woche frei gibt hat er jetzt was bisher für sich erreicht, was ihn dazu veranlasst hat das zu tun?! Ich find das tatsächlich irritierend, denn ersagt ja auch das man sich weiter verbessern muss, da ist dann also diese Woche nicht wertvoll.
Vielleicht meint er ja auch, dass wegen der Verletzten und den Abstellungen für die Nationalmannschaften mit den verbliebenen Spielern ein sinnvolles Training nicht möglich sei?
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Vielleicht meint er ja auch, dass wegen der Verletzten und den Abstellungen für die Nationalmannschaften mit den verbliebenen Spielern ein sinnvolles Training nicht möglich sei?
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Ja, kann man.....aber es würde sich doch dadurch nichts ändern....wenn das so wäre, hätte der Trainer sicherlich anders entschieden....
Na ja, es fehlt aber fast das komplette defensive Mittelfeld und die halbe Abwehr.
Schnelle Umschaltmomente kann man so eher nicht einstudieren.
Ich persönlich finde diese 8 Tage trainingsfrei aber auch eher "unglücklich".
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Ja, kann man.....aber es würde sich doch dadurch nichts ändern....wenn das so wäre, hätte der Trainer sicherlich anders entschieden....
Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren
Na ja, es fehlt aber fast das komplette defensive Mittelfeld und die halbe Abwehr.
Schnelle Umschaltmomente kann man so eher nicht einstudieren.
Ich persönlich finde diese 8 Tage trainingsfrei aber auch eher "unglücklich".
Na ja, es fehlt aber fast das komplette defensive Mittelfeld und die halbe Abwehr.
Schnelle Umschaltmomente kann man so eher nicht einstudieren.
Ich persönlich finde diese 8 Tage trainingsfrei aber auch eher "unglücklich".
Ich seh das eher negativ als positiv, aber im Grunde verlernt man in einer Woche auch nichts.
Am Ende zählt Köln und das Ergebnis wird auch die Reaktion hervorrufen.
Bin gespannt