Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen...
Wollte er das wirklich? Ich bin eher beim Kommentar des HR:
"Einer Nachfrage, von wem der Impuls für mehr Stabilität und eine etwas weniger riskante Spielweise hätte kommen können, wich Koch dann aus. Da sein Trainer wenige Minuten später aber verriet, dass Koch nach dem zweiten Tor bei ihm vorstellig geworden war und sich nach der Möglichkeit einer veränderten Herangehensweise erkundigt hatte, wird die Sache schnell klarer. "Robin hat gefragt, ob wir weiter so spielen. Ich sagte: 'Ja, weil so haben wir zwei Tore geschossen.'" Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt."
Nee. Riera wollte bestimmt, nach der 2:0 Führung und mit den Einwechslungen von Skhiri und Götze, das absolutes Chaos herrscht und sich keiner mehr an seine Positionen hält *Ironie off* 🙄 Zumindest hat AR Koch und Co. mit Sicherheit nicht verboten richtig zu verteidigen... Beide Gegentore hätten unsere Abwehrspieler verhindern können. Es waren genug Spieler hinten. Aber wenn man den Kölnern nur Geleitschutz gibt, kann das natürlich nix werden.... 🤷
Jap. Mir kommt dieses "viel zu wild" von Koch als schwache Ausrede vor. Und Koch hat nach dem 2:0 bei Riera nachgefragt, ob man dieses "wilde" System beibehält oder das System nun anpasst. Die hessenschau schreibt reißerisch: Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt.
Ja, da hat mal wieder Riera viel zu viel gewollt und mit diesem vogelwilden, viel zu chaotischen System zu viel riskiert. Wir müssen ja vor dem 1:2 Anschlusstreffer ziemlich ausgekontert worden sein, mit riesiger Lücke. Schauen wir uns das doch an: https://www.youtube.com/watch?v=s34leVIe3AY&t=324s Ballverlust auf der rechten Seite im Mittelfeld bei der Vorwärtsbewegung... also individueller Fehler (von Götze? ). Nicht so problematisch. Bei dem Pass des Kölners haben wir immer noch eine 4:3 Überlegenheit. Ein Kölner rutscht sogar weg, so dass wir immer noch eine 4:2 Situation vor dem Strafraum haben. Wie zum Geier kriegt man das nicht verteidigt? Larrson geht nicht in den Zweikampf. Warum? Individueller Fehler. Dann lässt sich Koch überlaufen... wieder individueller Fehler. Btw. der Koch, der sich mehr Kompaktheit wünscht...
Das schlimmste in der Szene ist das Abwehrverhalten von Theate. Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann... Und anschließend wirkt er an der Verteidigung gar nicht mehr mit. Wäre allerdings immer noch Gelegenheit den Kölner zu stellen.... macht nur keiner. Beim zweiten Gegentor läuft er ebenso sinnlos rum statt richtig zu verteidigen, aber auch hier geht die Abwehr nicht gescheit ran.
Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann...
Ayo. Theate geht mit dem Kölner in den Zweikampf. Ich habe im ersten Moment das so gesehen, dass der Kölner dabei das Gleichgewicht verliert. Von mir aus hat ihn Theate auch geschubst. Schlussendlich ist es ja Wurst... Theate konzentriert sich auf den Kölner... dieser geht zu Boden. Theate hat nur Blick auf den Kölner... der Ball geht schon in Richtung Tor weiter und Theate trabt hinterher... ist also hinter dem Ball. Nicht schön... schlussendlich resultiert dann halt von mir aus aus einem 5 gegen 3 ein 4 gegen 2. Da waren immer noch Leute hinten. Wie du schön sagst, möchte Larsson zustellen. Ganz ehrlich... da kann man auch einfach mal physisch reingehen... schön Kyrgiakos / Carlos / Abraham Style. Gibt halt gelb und nenFreistoß... irgendwie immer noch besser als Gegentor. Dann läuft plötzlich Koch dem Spieler nach links entgegen anstatt nach hinten rechts in seinen Laufweg rein, um zu blocken. Fehler Götze -> Fehler Theate -> Fehler Larsson -> Fehler Koch. Nix mit "wir waren nicht kompakt"... aber das habt ihr ja auch schon angemerkt.
Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen...
Wollte er das wirklich? Ich bin eher beim Kommentar des HR:
"Einer Nachfrage, von wem der Impuls für mehr Stabilität und eine etwas weniger riskante Spielweise hätte kommen können, wich Koch dann aus. Da sein Trainer wenige Minuten später aber verriet, dass Koch nach dem zweiten Tor bei ihm vorstellig geworden war und sich nach der Möglichkeit einer veränderten Herangehensweise erkundigt hatte, wird die Sache schnell klarer. "Robin hat gefragt, ob wir weiter so spielen. Ich sagte: 'Ja, weil so haben wir zwei Tore geschossen.'" Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt."
Nee. Riera wollte bestimmt, nach der 2:0 Führung und mit den Einwechslungen von Skhiri und Götze, das absolutes Chaos herrscht und sich keiner mehr an seine Positionen hält *Ironie off* 🙄 Zumindest hat AR Koch und Co. mit Sicherheit nicht verboten richtig zu verteidigen... Beide Gegentore hätten unsere Abwehrspieler verhindern können. Es waren genug Spieler hinten. Aber wenn man den Kölnern nur Geleitschutz gibt, kann das natürlich nix werden.... 🤷
Jap. Mir kommt dieses "viel zu wild" von Koch als schwache Ausrede vor. Und Koch hat nach dem 2:0 bei Riera nachgefragt, ob man dieses "wilde" System beibehält oder das System nun anpasst. Die hessenschau schreibt reißerisch: Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt.
Ja, da hat mal wieder Riera viel zu viel gewollt und mit diesem vogelwilden, viel zu chaotischen System zu viel riskiert. Wir müssen ja vor dem 1:2 Anschlusstreffer ziemlich ausgekontert worden sein, mit riesiger Lücke. Schauen wir uns das doch an: https://www.youtube.com/watch?v=s34leVIe3AY&t=324s Ballverlust auf der rechten Seite im Mittelfeld bei der Vorwärtsbewegung... also individueller Fehler (von Götze? ). Nicht so problematisch. Bei dem Pass des Kölners haben wir immer noch eine 4:3 Überlegenheit. Ein Kölner rutscht sogar weg, so dass wir immer noch eine 4:2 Situation vor dem Strafraum haben. Wie zum Geier kriegt man das nicht verteidigt? Larrson geht nicht in den Zweikampf. Warum? Individueller Fehler. Dann lässt sich Koch überlaufen... wieder individueller Fehler. Btw. der Koch, der sich mehr Kompaktheit wünscht...
In dieser Szene, und nicht nur in dieser, sieht man sehr gut, wie unterirdisch Robin Koch verteidigt. Der ist ja immer nur Zuschauer....
Ich raffe auch null was er da macht. Larsson läuft Kaminski eigentlich sehr gut zu und übergibt dann an Koch, der aber einfach an Kaminski vorbeirennt. Ich begreife überhaupt nicht was er da macht. Wie er sich in dieser Gesamtszene bewegt wirkt so merkwürdig. Er übergibt die 13 an Amenda, das ist schon gut gemacht, weil wir ja Überzahl haben. Aber Theate foult und trabt dann nur noch hinterher, Larsson greift nicht zu oder kann nicht, weil Koch sich entschließt zuzugreifen, aber dermaßen stümperhaft, dass es für Kaminski ein leichtes ist ihn auszudribbeln und zu schießen.
Beim zweiten Tor geht dann Amenda nicht zum Flankengeber, der wird zwar verfolgt, aber man sieht früh, dass unser Spieler da nicht mehr hinkommt. Viel zu spät läuft Amenda dann an, die Flanke erfolgt trotzdem recht ungefährdet. Theate verfolgt zwar den Spieler, aber dieser kann recht ungehindert den Ball weiterköpfen (ob das so geplant war sei mal dahingestellt). Koch verliert seinen Gegenspieler aus den Augen und der läuft in seinem Rücken weg. Brown passiert mit seinem Gegenspieler genau das gleiche. Und statt dass Koch dann in der Mitte bleibt stellt er sich vor Zetterer. Wie kann man so stümperhaft verteidigen? Zetterer macht das kurze Eck zu, der Kölner kann nur noch quer legen, was er dann ja auch tut. Wenn Koch hier noch steht passiert gar nichts, stattdessen sprintet der nach außen vor Zetterer auf den Kölner zu. Brown kann nur noch zuschauen, der Kölner steht vorm Tor komplett blank. Auch Theate kommt nicht mehr ran, der Kölner der das Kopfballduell gewonnen hat ist vor ihm und somit im Weg.
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Gut gebrüllt, Löwe. Und Du wirst bestimmt viel Applaus dafür ernten. Denn "common sense" steht ja hoch im Kurs, in diesem Forum. Vielleicht schaffen wir es, das ganze wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zu bringen? Ein Niveau, welches einzig und allein der philadlerist verlassen hat.
Mir liegt es fern, für irgendetwas was ich in meinem Leben verzapfe Applaus ernten zu wollen. Dies nur kurz zu deiner Infomotion.
DoctorJ83 schrieb:
Aber arrogant ist es nicht, diese Fragen zu stellen. Arrogant ist es, wie der philadlerist oder Du darauf antwortet. Und lasst bitte Eure "Ironie" und Eure Provokationen stecken.
Natürlich ist es völlig legitim Dinge nachzufragen. Auch wenn man mal etwas infrage stellt, ist es nicht per se von arroganter Natur dies zu tun. Es kommt eben auf das wie an. Und hier solltest du zuallererst mal auf dich selbst schauen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst. Denn das mein lieber ist astreiner Whataboutism welchen du da betreibst. Genau das, was du mir erst neulich hier im Forum (berechtigterweise) unterstellt hast.
Den Rest deines Beitrags hake ich unter ferner liefen ab, denn deine Wortwahl ist sicher noch deinem Frust geschuldet. Von daher verspüre ich auch wenig Lust, darauf näher einzugehen.
Gut gebrüllt, Löwe. Und Du wirst bestimmt viel Applaus dafür ernten. Denn "common sense" steht ja hoch im Kurs, in diesem Forum. Vielleicht schaffen wir es, das ganze wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zu bringen? Ein Niveau, welches einzig und allein der philadlerist verlassen hat.
Mir liegt es fern, für irgendetwas was ich in meinem Leben verzapfe Applaus ernten zu wollen. Dies nur kurz zu deiner Infomotion.
DoctorJ83 schrieb:
Aber arrogant ist es nicht, diese Fragen zu stellen. Arrogant ist es, wie der philadlerist oder Du darauf antwortet. Und lasst bitte Eure "Ironie" und Eure Provokationen stecken.
Natürlich ist es völlig legitim Dinge nachzufragen. Auch wenn man mal etwas infrage stellt, ist es nicht per se von arroganter Natur dies zu tun. Es kommt eben auf das wie an. Und hier solltest du zuallererst mal auf dich selbst schauen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst. Denn das mein lieber ist astreiner Whataboutism welchen du da betreibst. Genau das, was du mir erst neulich hier im Forum (berechtigterweise) unterstellt hast.
Den Rest deines Beitrags hake ich unter ferner liefen ab, denn deine Wortwahl ist sicher noch deinem Frust geschuldet. Von daher verspüre ich auch wenig Lust, darauf näher einzugehen.
Schade. Für einen Moment dachte ich wirklich, Du bringst tatsächlich Argumente. Aber Du bist meinem Wunsch, auf die sachliche Ebene zurückzukehren, dann lieber doch nicht nachgekommen und hast stattdessen wieder meine Person angegriffen.
"Ein Ad-hominem-Argument (lateinisch für „zum Menschen“) ist ein logischer Fehlschluss, bei dem die persönliche Eigenschaft, das Motiv oder der Hintergrund einer Person angegriffen wird, anstatt sich inhaltlich mit ihrer Aussage auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Position durch Diskreditierung des Vertreters abzuwerten."
Wo Du in meiner (letzten) Aussage "whataboutism" gesehen haben möchtest verstehe ich allen ernstes nicht. Es ging um meine These, daß das Geschäftsmodell der Eintracht (welches meiner Meinung nach in dieser radikalen Form erst seit Abgang der Büffelherde praktiziert wird), gescheitert ist, oder sich im Begriff befindet, zu scheitern. Der Philadlerist hat daraufhin das Gegenargument angebracht, daß sich der Umsatz "von 120 Mio auf 400 Mio" erhöht habe (soweit auch alles in Ordnung) und dann nachgelegt: "Wie gut, daß ich Dir kein Geschäftsmodell erklären muss...auweia". Das halte ich für herablassend und eben arrogant. Dann musstest Du dem Philadleristen zur Seite springen und hast in selbst äußerst fragwürdiger Wortwahl meine Person angegriffen. Ich habe dann angeboten Argumente auszutauschen, und meinerseits einige aufgezählt. Und weil Dir das jetzt zu anstrengend wird, greifst Du mich wiederum persönlich an, verwendest den Begriff "whataboutism" falsch und stellst schon wieder auf meine Sprache und meinen "Frust" ab. Ich warte immer noch auf (inhaltliche) Argumente. Die bist Du mir bei all den persönlichen Vorwürfen schuldig.
Schade. Für einen Moment dachte ich wirklich, Du bringst tatsächlich Argumente. Aber Du bist meinem Wunsch, auf die sachliche Ebene zurückzukehren, dann lieber doch nicht nachgekommen und hast stattdessen wieder meine Person angegriffen.
"Ein Ad-hominem-Argument (lateinisch für „zum Menschen“) ist ein logischer Fehlschluss, bei dem die persönliche Eigenschaft, das Motiv oder der Hintergrund einer Person angegriffen wird, anstatt sich inhaltlich mit ihrer Aussage auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Position durch Diskreditierung des Vertreters abzuwerten."
Wo Du in meiner (letzten) Aussage "whataboutism" gesehen haben möchtest verstehe ich allen ernstes nicht. Es ging um meine These, daß das Geschäftsmodell der Eintracht (welches meiner Meinung nach in dieser radikalen Form erst seit Abgang der Büffelherde praktiziert wird), gescheitert ist, oder sich im Begriff befindet, zu scheitern. Der Philadlerist hat daraufhin das Gegenargument angebracht, daß sich der Umsatz "von 120 Mio auf 400 Mio" erhöht habe (soweit auch alles in Ordnung) und dann nachgelegt: "Wie gut, daß ich Dir kein Geschäftsmodell erklären muss...auweia". Das halte ich für herablassend und eben arrogant. Dann musstest Du dem Philadleristen zur Seite springen und hast in selbst äußerst fragwürdiger Wortwahl meine Person angegriffen. Ich habe dann angeboten Argumente auszutauschen, und meinerseits einige aufgezählt. Und weil Dir das jetzt zu anstrengend wird, greifst Du mich wiederum persönlich an, verwendest den Begriff "whataboutism" falsch und stellst schon wieder auf meine Sprache und meinen "Frust" ab. Ich warte immer noch auf (inhaltliche) Argumente. Die bist Du mir bei all den persönlichen Vorwürfen schuldig.
An welchen Stellen ich dich persönlich angegriffen haben soll, zeige mir doch bitte mal auf. Ich habe lediglich dein Verhalten kritisiert und deine Unterstellungen in Bezug auf Arroganz, Provokation, Ironie, meine Person betreffend richtig gestellt. Nichts von alledem trifft zu.
Ich habe dir lediglich dein Verhalten vor Augen geführt, indem ich dieses kritisiert habe. Denn du sprichst doch von "großer Fresse", bezeichnest Timmo Hardung als Grüßaugust usw. usf. Also wer wird denn hier persönlich und verlässt dabei die sachliche Ebene? Zudem gehst du auf Kritik an deiner Person nicht inhaltlich ein, antwortest stattdessen mit einem Gegenargument wie z.B. man greife dich persönlich an. Das, mein lieber ist eben astreiner whataboutism. Offenbar aber wirfst du mit Begriffen um dich, welche dir nicht sonderlich geläufig sind. Vielleicht solltest du dich erstmal informieren bevor du selbige zur Anwendung bringst.
Und schuldig bin ich dir überhaupt nichts. Was glaubst du eigentlich wer du bist? Fasse dir erstmal an deine Nase, bevor du hier anderen irgendwelche Dinge unterstellst. Wenn du das nun wieder als persönlichen Angriff auffassen möchtest, dann sei dir das belassen. Für mich bist du einfach nicht Kritik fähig. Aus dem Grund habe ich auch keine Lust auf inhaltliche Diskussionen mit dir. Damit ist das Thema für mich auch beendet, egal ob dir das jetzt passt oder nicht!
In dieser Szene, und nicht nur in dieser, sieht man sehr gut, wie unterirdisch Robin Koch verteidigt. Der ist ja immer nur Zuschauer....
Ich raffe auch null was er da macht. Larsson läuft Kaminski eigentlich sehr gut zu und übergibt dann an Koch, der aber einfach an Kaminski vorbeirennt. Ich begreife überhaupt nicht was er da macht. Wie er sich in dieser Gesamtszene bewegt wirkt so merkwürdig. Er übergibt die 13 an Amenda, das ist schon gut gemacht, weil wir ja Überzahl haben. Aber Theate foult und trabt dann nur noch hinterher, Larsson greift nicht zu oder kann nicht, weil Koch sich entschließt zuzugreifen, aber dermaßen stümperhaft, dass es für Kaminski ein leichtes ist ihn auszudribbeln und zu schießen.
Beim zweiten Tor geht dann Amenda nicht zum Flankengeber, der wird zwar verfolgt, aber man sieht früh, dass unser Spieler da nicht mehr hinkommt. Viel zu spät läuft Amenda dann an, die Flanke erfolgt trotzdem recht ungefährdet. Theate verfolgt zwar den Spieler, aber dieser kann recht ungehindert den Ball weiterköpfen (ob das so geplant war sei mal dahingestellt). Koch verliert seinen Gegenspieler aus den Augen und der läuft in seinem Rücken weg. Brown passiert mit seinem Gegenspieler genau das gleiche. Und statt dass Koch dann in der Mitte bleibt stellt er sich vor Zetterer. Wie kann man so stümperhaft verteidigen? Zetterer macht das kurze Eck zu, der Kölner kann nur noch quer legen, was er dann ja auch tut. Wenn Koch hier noch steht passiert gar nichts, stattdessen sprintet der nach außen vor Zetterer auf den Kölner zu. Brown kann nur noch zuschauen, der Kölner steht vorm Tor komplett blank. Auch Theate kommt nicht mehr ran, der Kölner der das Kopfballduell gewonnen hat ist vor ihm und somit im Weg.
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Und das nichts, so absolut gar nichts damit zu tun, dass man "zu offen" gespielt hätte... das ist einfach schlecht in Überzahl verteidigt, keine Kontersituation. Unglaublich, was der HR daraus macht "...das Ende ist bekannt".
In dieser Szene, und nicht nur in dieser, sieht man sehr gut, wie unterirdisch Robin Koch verteidigt. Der ist ja immer nur Zuschauer....
Ich raffe auch null was er da macht. Larsson läuft Kaminski eigentlich sehr gut zu und übergibt dann an Koch, der aber einfach an Kaminski vorbeirennt. Ich begreife überhaupt nicht was er da macht. Wie er sich in dieser Gesamtszene bewegt wirkt so merkwürdig. Er übergibt die 13 an Amenda, das ist schon gut gemacht, weil wir ja Überzahl haben. Aber Theate foult und trabt dann nur noch hinterher, Larsson greift nicht zu oder kann nicht, weil Koch sich entschließt zuzugreifen, aber dermaßen stümperhaft, dass es für Kaminski ein leichtes ist ihn auszudribbeln und zu schießen.
Beim zweiten Tor geht dann Amenda nicht zum Flankengeber, der wird zwar verfolgt, aber man sieht früh, dass unser Spieler da nicht mehr hinkommt. Viel zu spät läuft Amenda dann an, die Flanke erfolgt trotzdem recht ungefährdet. Theate verfolgt zwar den Spieler, aber dieser kann recht ungehindert den Ball weiterköpfen (ob das so geplant war sei mal dahingestellt). Koch verliert seinen Gegenspieler aus den Augen und der läuft in seinem Rücken weg. Brown passiert mit seinem Gegenspieler genau das gleiche. Und statt dass Koch dann in der Mitte bleibt stellt er sich vor Zetterer. Wie kann man so stümperhaft verteidigen? Zetterer macht das kurze Eck zu, der Kölner kann nur noch quer legen, was er dann ja auch tut. Wenn Koch hier noch steht passiert gar nichts, stattdessen sprintet der nach außen vor Zetterer auf den Kölner zu. Brown kann nur noch zuschauen, der Kölner steht vorm Tor komplett blank. Auch Theate kommt nicht mehr ran, der Kölner der das Kopfballduell gewonnen hat ist vor ihm und somit im Weg.
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Und das nichts, so absolut gar nichts damit zu tun, dass man "zu offen" gespielt hätte... das ist einfach schlecht in Überzahl verteidigt, keine Kontersituation. Unglaublich, was der HR daraus macht "...das Ende ist bekannt".
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Und das nichts, so absolut gar nichts damit zu tun, dass man "zu offen" gespielt hätte... das ist einfach schlecht in Überzahl verteidigt, keine Kontersituation. Unglaublich, was der HR daraus macht "...das Ende ist bekannt".
Eben, das passt überhaupt nicht zusammen. Das sind Stellungs- und Kettenfehler, schlussendlich individuelle Fehler, wie wir sie aus dieser Saison zu genüge kennen.
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Und das nichts, so absolut gar nichts damit zu tun, dass man "zu offen" gespielt hätte... das ist einfach schlecht in Überzahl verteidigt, keine Kontersituation. Unglaublich, was der HR daraus macht "...das Ende ist bekannt".
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Und das nichts, so absolut gar nichts damit zu tun, dass man "zu offen" gespielt hätte... das ist einfach schlecht in Überzahl verteidigt, keine Kontersituation. Unglaublich, was der HR daraus macht "...das Ende ist bekannt".
Eben, das passt überhaupt nicht zusammen. Das sind Stellungs- und Kettenfehler, schlussendlich individuelle Fehler, wie wir sie aus dieser Saison zu genüge kennen.
Das schlimmste in der Szene ist das Abwehrverhalten von Theate. Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann... Und anschließend wirkt er an der Verteidigung gar nicht mehr mit. Wäre allerdings immer noch Gelegenheit den Kölner zu stellen.... macht nur keiner. Beim zweiten Gegentor läuft er ebenso sinnlos rum statt richtig zu verteidigen, aber auch hier geht die Abwehr nicht gescheit ran.
Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann...
Ayo. Theate geht mit dem Kölner in den Zweikampf. Ich habe im ersten Moment das so gesehen, dass der Kölner dabei das Gleichgewicht verliert. Von mir aus hat ihn Theate auch geschubst. Schlussendlich ist es ja Wurst... Theate konzentriert sich auf den Kölner... dieser geht zu Boden. Theate hat nur Blick auf den Kölner... der Ball geht schon in Richtung Tor weiter und Theate trabt hinterher... ist also hinter dem Ball. Nicht schön... schlussendlich resultiert dann halt von mir aus aus einem 5 gegen 3 ein 4 gegen 2. Da waren immer noch Leute hinten. Wie du schön sagst, möchte Larsson zustellen. Ganz ehrlich... da kann man auch einfach mal physisch reingehen... schön Kyrgiakos / Carlos / Abraham Style. Gibt halt gelb und nenFreistoß... irgendwie immer noch besser als Gegentor. Dann läuft plötzlich Koch dem Spieler nach links entgegen anstatt nach hinten rechts in seinen Laufweg rein, um zu blocken. Fehler Götze -> Fehler Theate -> Fehler Larsson -> Fehler Koch. Nix mit "wir waren nicht kompakt"... aber das habt ihr ja auch schon angemerkt.
Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann...
Ayo. Theate geht mit dem Kölner in den Zweikampf. Ich habe im ersten Moment das so gesehen, dass der Kölner dabei das Gleichgewicht verliert. Von mir aus hat ihn Theate auch geschubst. Schlussendlich ist es ja Wurst... Theate konzentriert sich auf den Kölner... dieser geht zu Boden. Theate hat nur Blick auf den Kölner... der Ball geht schon in Richtung Tor weiter und Theate trabt hinterher... ist also hinter dem Ball. Nicht schön... schlussendlich resultiert dann halt von mir aus aus einem 5 gegen 3 ein 4 gegen 2. Da waren immer noch Leute hinten. Wie du schön sagst, möchte Larsson zustellen. Ganz ehrlich... da kann man auch einfach mal physisch reingehen... schön Kyrgiakos / Carlos / Abraham Style. Gibt halt gelb und nenFreistoß... irgendwie immer noch besser als Gegentor. Dann läuft plötzlich Koch dem Spieler nach links entgegen anstatt nach hinten rechts in seinen Laufweg rein, um zu blocken. Fehler Götze -> Fehler Theate -> Fehler Larsson -> Fehler Koch. Nix mit "wir waren nicht kompakt"... aber das habt ihr ja auch schon angemerkt.
Theates Aufgabe scheint ausschließlich gewesen zu sein Ache aus dem Spiel zu nehmen. Mehrmals geht er nur auf den und vernachlässigt die allgemeine Verteidigung komplett. Müsste ich mir nochmal anschauen, aber mir kam es bald vor als wäre das bei jeder größeren Chance von Köln der Fall gewesen.
Gut gebrüllt, Löwe. Und Du wirst bestimmt viel Applaus dafür ernten. Denn "common sense" steht ja hoch im Kurs, in diesem Forum. Vielleicht schaffen wir es, das ganze wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zu bringen? Ein Niveau, welches einzig und allein der philadlerist verlassen hat.
Mir liegt es fern, für irgendetwas was ich in meinem Leben verzapfe Applaus ernten zu wollen. Dies nur kurz zu deiner Infomotion.
DoctorJ83 schrieb:
Aber arrogant ist es nicht, diese Fragen zu stellen. Arrogant ist es, wie der philadlerist oder Du darauf antwortet. Und lasst bitte Eure "Ironie" und Eure Provokationen stecken.
Natürlich ist es völlig legitim Dinge nachzufragen. Auch wenn man mal etwas infrage stellt, ist es nicht per se von arroganter Natur dies zu tun. Es kommt eben auf das wie an. Und hier solltest du zuallererst mal auf dich selbst schauen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst. Denn das mein lieber ist astreiner Whataboutism welchen du da betreibst. Genau das, was du mir erst neulich hier im Forum (berechtigterweise) unterstellt hast.
Den Rest deines Beitrags hake ich unter ferner liefen ab, denn deine Wortwahl ist sicher noch deinem Frust geschuldet. Von daher verspüre ich auch wenig Lust, darauf näher einzugehen.
Schade. Für einen Moment dachte ich wirklich, Du bringst tatsächlich Argumente. Aber Du bist meinem Wunsch, auf die sachliche Ebene zurückzukehren, dann lieber doch nicht nachgekommen und hast stattdessen wieder meine Person angegriffen.
"Ein Ad-hominem-Argument (lateinisch für „zum Menschen“) ist ein logischer Fehlschluss, bei dem die persönliche Eigenschaft, das Motiv oder der Hintergrund einer Person angegriffen wird, anstatt sich inhaltlich mit ihrer Aussage auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Position durch Diskreditierung des Vertreters abzuwerten."
Wo Du in meiner (letzten) Aussage "whataboutism" gesehen haben möchtest verstehe ich allen ernstes nicht. Es ging um meine These, daß das Geschäftsmodell der Eintracht (welches meiner Meinung nach in dieser radikalen Form erst seit Abgang der Büffelherde praktiziert wird), gescheitert ist, oder sich im Begriff befindet, zu scheitern. Der Philadlerist hat daraufhin das Gegenargument angebracht, daß sich der Umsatz "von 120 Mio auf 400 Mio" erhöht habe (soweit auch alles in Ordnung) und dann nachgelegt: "Wie gut, daß ich Dir kein Geschäftsmodell erklären muss...auweia". Das halte ich für herablassend und eben arrogant. Dann musstest Du dem Philadleristen zur Seite springen und hast in selbst äußerst fragwürdiger Wortwahl meine Person angegriffen. Ich habe dann angeboten Argumente auszutauschen, und meinerseits einige aufgezählt. Und weil Dir das jetzt zu anstrengend wird, greifst Du mich wiederum persönlich an, verwendest den Begriff "whataboutism" falsch und stellst schon wieder auf meine Sprache und meinen "Frust" ab. Ich warte immer noch auf (inhaltliche) Argumente. Die bist Du mir bei all den persönlichen Vorwürfen schuldig.
Schade. Für einen Moment dachte ich wirklich, Du bringst tatsächlich Argumente. Aber Du bist meinem Wunsch, auf die sachliche Ebene zurückzukehren, dann lieber doch nicht nachgekommen und hast stattdessen wieder meine Person angegriffen.
"Ein Ad-hominem-Argument (lateinisch für „zum Menschen“) ist ein logischer Fehlschluss, bei dem die persönliche Eigenschaft, das Motiv oder der Hintergrund einer Person angegriffen wird, anstatt sich inhaltlich mit ihrer Aussage auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Position durch Diskreditierung des Vertreters abzuwerten."
Wo Du in meiner (letzten) Aussage "whataboutism" gesehen haben möchtest verstehe ich allen ernstes nicht. Es ging um meine These, daß das Geschäftsmodell der Eintracht (welches meiner Meinung nach in dieser radikalen Form erst seit Abgang der Büffelherde praktiziert wird), gescheitert ist, oder sich im Begriff befindet, zu scheitern. Der Philadlerist hat daraufhin das Gegenargument angebracht, daß sich der Umsatz "von 120 Mio auf 400 Mio" erhöht habe (soweit auch alles in Ordnung) und dann nachgelegt: "Wie gut, daß ich Dir kein Geschäftsmodell erklären muss...auweia". Das halte ich für herablassend und eben arrogant. Dann musstest Du dem Philadleristen zur Seite springen und hast in selbst äußerst fragwürdiger Wortwahl meine Person angegriffen. Ich habe dann angeboten Argumente auszutauschen, und meinerseits einige aufgezählt. Und weil Dir das jetzt zu anstrengend wird, greifst Du mich wiederum persönlich an, verwendest den Begriff "whataboutism" falsch und stellst schon wieder auf meine Sprache und meinen "Frust" ab. Ich warte immer noch auf (inhaltliche) Argumente. Die bist Du mir bei all den persönlichen Vorwürfen schuldig.
An welchen Stellen ich dich persönlich angegriffen haben soll, zeige mir doch bitte mal auf. Ich habe lediglich dein Verhalten kritisiert und deine Unterstellungen in Bezug auf Arroganz, Provokation, Ironie, meine Person betreffend richtig gestellt. Nichts von alledem trifft zu.
Ich habe dir lediglich dein Verhalten vor Augen geführt, indem ich dieses kritisiert habe. Denn du sprichst doch von "großer Fresse", bezeichnest Timmo Hardung als Grüßaugust usw. usf. Also wer wird denn hier persönlich und verlässt dabei die sachliche Ebene? Zudem gehst du auf Kritik an deiner Person nicht inhaltlich ein, antwortest stattdessen mit einem Gegenargument wie z.B. man greife dich persönlich an. Das, mein lieber ist eben astreiner whataboutism. Offenbar aber wirfst du mit Begriffen um dich, welche dir nicht sonderlich geläufig sind. Vielleicht solltest du dich erstmal informieren bevor du selbige zur Anwendung bringst.
Und schuldig bin ich dir überhaupt nichts. Was glaubst du eigentlich wer du bist? Fasse dir erstmal an deine Nase, bevor du hier anderen irgendwelche Dinge unterstellst. Wenn du das nun wieder als persönlichen Angriff auffassen möchtest, dann sei dir das belassen. Für mich bist du einfach nicht Kritik fähig. Aus dem Grund habe ich auch keine Lust auf inhaltliche Diskussionen mit dir. Damit ist das Thema für mich auch beendet, egal ob dir das jetzt passt oder nicht!
Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen? Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus. Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch. Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann. Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht. Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen. Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst. Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden. Seh ich halt so nicht.
Hallo Philadlerist, ich verzichte im Sinne der Übersichtlichkeit jetzt mal auf ein Gesamtzitat Deines Beitrags. Zunächst möchte ich Dir aufrichtig für den wirklich gut geschriebenen und zu weiten Teilen auch stichhaltigen Beitrag danken. Und Du hast recht, meine Wortwahl ("Riesenfresse")war weder etwas, auf das ich besonders stolz sein sollte, noch hat es meinen Standpunkt in jeglicher Form glaubwürdiger gemacht. Also bitte ich für diesen Begriff um Entschuldigung. Bei Dir persönlich. Die "Erregung", die die Bezeichnung von Hardung als "Grüßaugust" hervorgerufen hat, kann ich nicht nachvollziehen. In der Tat bin ich kein sonderlich großer Fan seiner Person. Das gilt auch für Markus Krösche und sehr viele andere Vertreter sportlicher Leitungen im Profifußball. Ich halte diese Tätigkeit im Vergleich zu dem, was ich mache, noch mehr im Vergleich zu dem was ich jahrelang gemacht habe, aber auch im Vergleich zu vergleichbaren Tätigkeiten wie von Rechtsanwälten, Managern, Ingenieuren, Programmierern, IT-Fachleuten u.s.w. für überschaubar. Und definitiv für dramatisch überbezahlt. Die KI beziffert ein "durchschnittliches Einkommen" eines Sportdirektors mit ca. 500000€. Vorstandsmitglieder wie Krösche oder Hellmann dürften noch in ganz anderen Sphären unterwegs sein. Dein, wie gesagt bemerkenswerter, Beitrag unterteilt sich in 7 Abschnitte: 1. Natürlich sind die Bayern kein Maßstab. Das erwartet keiner. Und die Abgänge der Stars sind unvermeidlich. Hier besteht nicht der geringste Dissenz. 2. Es muss nicht Lennart Karl sein. Mir reicht schon ein neuer Sebastian Rode oder ein neuer Marco Russ. Und das muss auch nicht jedes Jahr klappen. Niklas Süle hat die Eintracht 2009 als 13-jähriger verlassen. Nach Darmstadt. Soll da Geld eine Rolle gespielt haben? Oder Jobs für die Eltern? Can ist 2009 als 15-jähriger zu den Bayern gegangen. Ob hier Geld im Spiel war, ist nicht mehr seriös im Netz nachvollziehbar. Auf den ersten Blick ist das Verhältnis aus Ausgaben für Spieler mit der jeweiligen dazugehörigen Marktwertentwicklung überall völlig in Ordnung. Auf den zweiten Blick gibt es aber bereits jetzt schon wirklich grenzwertige Fälle: Arrhov (bis zu 8 Mio für einen 16-jährigen), Kosugi (6 Mio), Ebimbe (6,5 Mio + Berater), Nkounkou (8 Mio + Berater), Smolcic (2,5 Mio + Berater), Lisztes (4 Mio + Boni + Berater), Ngankam (4 Mio), Wahi (26 Mio + Berater). Das sind 65 Mio zzgl. Beraterhonoraren in Millionenhöhe in den letzten 3 Jahren. 3. Das Argument kann ich jetzt gar nicht nachvollziehen. Denn was soll an Regionen wie Stuttgart, Freiburg oder Leverkusen (?) attraktiver sein? Und selbst wenn dem so wäre: Zumindest fließen dann die Transfereinnahmen in die richtigen Taschen, fallen nicht diese horrenden Beraterkosten und Wiederverkaufsbeteiligungen an. Das von Dir vorher zitierte Bilbao hatte letztes Jahr einen Umsatz von 174 Mio. Sie hatten ein Transferminus von 18 Mio und trotzdem einen Nettogewinn von 7 Mio. Bergamo hatte wohl noch nie einen höheren Umsatz als 250 Mio. 4. "Underdog", dafür aber mit einer Mannschaft, die den Namen auch verdient, die Identifikationsfiguren aufweist und von der man sich nicht jedes Jahr ein neues Trikot beflocken lassen muss....Ja, das hätte in der Tat wieder etwas. Von all den Mannschaften seit 2016 (da kommen wir ja gleich drauf zu sprechen), waren das schon die Mannschaften 2021-23 für mich. Und das lag v.a. an Spielern wie Kevin, Rode, Hinti, Hasebe, Abraham, aber auch NDicka, Kamada oder Silva. Natürlich waren auch die Trainer besondere Figuren, die ja auch später ihren Weg gegangen sind. 5. Hier muss ich Dir klar widersprechen. Nach der geschafften Relegation 2016 sind wir zwar jedes Jahr besser geworden, aber die wirtschaftliche Ausrichtung in den ersten 3 Jahren war ein eiserner Sparkurs. Wir konnten uns nur Leihspieler leisten. Und woanders gescheiterte, wie z.B. Filip. Haller war, glaube ich vor der Saison 18/19 schon ein Riesentransfer mit 7 Mio. Die Einnahmen von Jovic und Haller, später Rebic im Tausch mit Silva sind ja aus dem sportlichen Erfolg heraus entstanden. Das war nicht so "geplant". Bobic ist da mehr oder weniger durch die irre Saison von Jovic reingeschlittert. Die Europaliga-Einnahmen haben sehr geholfen, aber das war alles noch in einem völlig überschaubaren Rahmen. Wirklich angefangen, hat das, wie ich es bezeichne, "radikale" Modell mit Kolo Muani. Da folgten dann mit Marmoush, Heki, Pacho, Lindström die ersten Spieler, die nach 1-1,5 Jahren direkt wieder verkauft wurden. In der Saison 23/24 hatten wir einen Transferüberschuss von 62 Mio (!). Und dazu jedes Jahr noch die Einnahmen aus dem internationalen Geschäft. Und das führt uns zu: 6. Du sagst, das besagte Geschäftsmodell gibt es seit 2016. Ich behaupte, das gibt es erst seit 2023. Damals lag der Umsatz bei 310 Mio. Eine dem damaligen sportlichen Ranking (Europa League Aspirant) absolut angemessene Größenordnung . Das, was mit Angst macht und mich "sämtliche Teufel an die Wände malen lässt", ist das Umsatzwachstum von diesen 310 auf die aktuellen 400 Mio binnen 2 1/2 Jahren und das bei Verlusten in der Bilanz. Ich habe die Frage oft in diesem Forum gestellt und keiner hat sie beantwortet: Warum brauchen wir zwischen 40 und 60 Mio Transferüberschuss jedes Jahr, um unsere Bilanz ausgeglichen gestalten zu können? Hätten wir nicht genauso große Chancen aufs internationale Geschäft mit einem Jahresumsatz von 300 Mio und einem Spielerkader, der etwas mehr im Hier und Jetzt ihren Höhepunkt hat, statt in der Zukunft? In einer Zukunft, die dann eh bei einem anderen Verein stattfindet? Ich hoffe das klingt nicht zu wirr. Aber die mediale Berichterstattung zu dem Thema gibt für mich durchaus Anlass zur Sorge. Danke nochmals für Deinen Beitrag und die Arbeit, die Du da reingesteckt hast.
Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann...
Ayo. Theate geht mit dem Kölner in den Zweikampf. Ich habe im ersten Moment das so gesehen, dass der Kölner dabei das Gleichgewicht verliert. Von mir aus hat ihn Theate auch geschubst. Schlussendlich ist es ja Wurst... Theate konzentriert sich auf den Kölner... dieser geht zu Boden. Theate hat nur Blick auf den Kölner... der Ball geht schon in Richtung Tor weiter und Theate trabt hinterher... ist also hinter dem Ball. Nicht schön... schlussendlich resultiert dann halt von mir aus aus einem 5 gegen 3 ein 4 gegen 2. Da waren immer noch Leute hinten. Wie du schön sagst, möchte Larsson zustellen. Ganz ehrlich... da kann man auch einfach mal physisch reingehen... schön Kyrgiakos / Carlos / Abraham Style. Gibt halt gelb und nenFreistoß... irgendwie immer noch besser als Gegentor. Dann läuft plötzlich Koch dem Spieler nach links entgegen anstatt nach hinten rechts in seinen Laufweg rein, um zu blocken. Fehler Götze -> Fehler Theate -> Fehler Larsson -> Fehler Koch. Nix mit "wir waren nicht kompakt"... aber das habt ihr ja auch schon angemerkt.
Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann...
Ayo. Theate geht mit dem Kölner in den Zweikampf. Ich habe im ersten Moment das so gesehen, dass der Kölner dabei das Gleichgewicht verliert. Von mir aus hat ihn Theate auch geschubst. Schlussendlich ist es ja Wurst... Theate konzentriert sich auf den Kölner... dieser geht zu Boden. Theate hat nur Blick auf den Kölner... der Ball geht schon in Richtung Tor weiter und Theate trabt hinterher... ist also hinter dem Ball. Nicht schön... schlussendlich resultiert dann halt von mir aus aus einem 5 gegen 3 ein 4 gegen 2. Da waren immer noch Leute hinten. Wie du schön sagst, möchte Larsson zustellen. Ganz ehrlich... da kann man auch einfach mal physisch reingehen... schön Kyrgiakos / Carlos / Abraham Style. Gibt halt gelb und nenFreistoß... irgendwie immer noch besser als Gegentor. Dann läuft plötzlich Koch dem Spieler nach links entgegen anstatt nach hinten rechts in seinen Laufweg rein, um zu blocken. Fehler Götze -> Fehler Theate -> Fehler Larsson -> Fehler Koch. Nix mit "wir waren nicht kompakt"... aber das habt ihr ja auch schon angemerkt.
Theates Aufgabe scheint ausschließlich gewesen zu sein Ache aus dem Spiel zu nehmen. Mehrmals geht er nur auf den und vernachlässigt die allgemeine Verteidigung komplett. Müsste ich mir nochmal anschauen, aber mir kam es bald vor als wäre das bei jeder größeren Chance von Köln der Fall gewesen.
Sagt Riera nicht immer, dass er Manndeckung spielen lassen möchte und das somit die permanente Zuordnung erklären kann?! Hab das irgendwie auf den Schirm
Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann...
Ayo. Theate geht mit dem Kölner in den Zweikampf. Ich habe im ersten Moment das so gesehen, dass der Kölner dabei das Gleichgewicht verliert. Von mir aus hat ihn Theate auch geschubst. Schlussendlich ist es ja Wurst... Theate konzentriert sich auf den Kölner... dieser geht zu Boden. Theate hat nur Blick auf den Kölner... der Ball geht schon in Richtung Tor weiter und Theate trabt hinterher... ist also hinter dem Ball. Nicht schön... schlussendlich resultiert dann halt von mir aus aus einem 5 gegen 3 ein 4 gegen 2. Da waren immer noch Leute hinten. Wie du schön sagst, möchte Larsson zustellen. Ganz ehrlich... da kann man auch einfach mal physisch reingehen... schön Kyrgiakos / Carlos / Abraham Style. Gibt halt gelb und nenFreistoß... irgendwie immer noch besser als Gegentor. Dann läuft plötzlich Koch dem Spieler nach links entgegen anstatt nach hinten rechts in seinen Laufweg rein, um zu blocken. Fehler Götze -> Fehler Theate -> Fehler Larsson -> Fehler Koch. Nix mit "wir waren nicht kompakt"... aber das habt ihr ja auch schon angemerkt.
Theates Aufgabe scheint ausschließlich gewesen zu sein Ache aus dem Spiel zu nehmen. Mehrmals geht er nur auf den und vernachlässigt die allgemeine Verteidigung komplett. Müsste ich mir nochmal anschauen, aber mir kam es bald vor als wäre das bei jeder größeren Chance von Köln der Fall gewesen.
Sagt Riera nicht immer, dass er Manndeckung spielen lassen möchte und das somit die permanente Zuordnung erklären kann?! Hab das irgendwie auf den Schirm
Ich weiß, ich bin sehr spät dran, aber ich möchte auch noch ein paar Dinge zu dem Spiel äußern, die nicht wirklich in den allgemeinen Thread zum Trainer passen. Insgesamt würde ich das Spiel damit zusammenfassen, dass man offensiv einen Schritt nach vorne und defensiv einen Schritt zurück gemacht hat. Von der Spielgeschwindigkeit und dem Positionsspiel war das offensiv doch deutlich besser als zuletzt, sodass wir uns wirklich genügend Chancen herausgespielt haben. Zudem hatte man offensichtlich rechts hinten bei Köln eine klare Schwachstelle ausgemacht, die konsequent und durchaus vielversprechend von Kalimuendo im Eins gegen Eins attackiert wurde.
Selbstverständlich wäre aber in der einen oder anderen Situation noch mehr drin gewesen, wenn man noch konsequenter gespielt hätte. Gerade nach dem 2:1 hatten wir auf der linken Seite mit Brown, Chaïbi und Kalimuendo noch einige Male eine Überzahl und jede Menge Platz, sind aber entweder nicht ins Risiko gegangen oder haben es einfach zu schlecht ausgespielt.
Im Gegenzug hat man defensiv hingegen wirklich einige Großchancen zugelassen. Wobei man klar dazu sagen muss, dass das fast ausschließlich aus eigenen individuellen Fehlern resultierte. Das fing ganz früh im Spiel an, als Zetterer den ersten Schuss nach vorne prallen lässt, ging über die unsägliche Situation, in der wir nach einem eigenen langen Einwurf in einen gegnerischen Konter gelaufen sind und endete selbstverständlich mit den beiden Gegentoren nach jeweiligen Ballverlusten in der eigenen Hälfte.
Das unterstreicht auch die Statistik, in der Köln einen xGoal-Wert von 3,2 aber nur einen xAssist-Wert von 1,2 aufweist. Das bedeutet, dass wir denen die Chancen für zwei mögliche Tore quasi selbst aufgelegt haben beziehungsweise diese aus einer Einzelleistung wie dem Dribbling beim ersten Gegentor entstanden sind. Zum Vergleich: Bei uns waren die Werte für xG und xA mit 2,6 und 2,4 quasi auf einem Niveau, wir haben uns die Chancen also selbst herausgespielt.
Das kann man jetzt so oder so bewerten, aber aus einem eigenen Aufbau war Köln quasi überhaupt nicht gefährlich. Trotzdem bereitet mir das Sorgen, weil wir im Zuge der stabilisierten Defensive die vielen individuellen Fehler eigentlich abgestellt hatten. Natürlich hatten wir aber wie auch schon in Mainz etwas Pech, dass der Ball beim ersten Gegentor genau so abgefälscht wird, dass er ins Tor geht. Beim zweiten Gegentor hätte man zudem durchaus auf Foul entscheiden können, wenn auch natürlich nicht bei der sehr uneinheitlichen Linie des Schiedsrichters. Der hat ja vorher auch schon vier relativ klare gelbe Karten für Köln stecken lassen.
Dennoch ist mir die Erklärung zu einfach, die nach dem Spiel von vielen Seiten ins Feld gebracht wurde. Es mag ja sein, dass Koch im Gegensatz zu Riera zu einer defensiveren Spielweise bei einer Zwei-Tore-Führung gedrängt hat. Aber Ausrichtung hin oder her, es kann einfach nicht sein, dass du innerhalb einer Minute nach dem zweiten Tor gleich den Anschluss kassierst. Das hat dann doch eher etwas mit der Konzentration statt der Taktik zu tun. Zumal wir ja trotz des Ballverlustes noch mit sechs Mann hinter dem Ball standen. Es war nicht so, dass wir offen gestanden hätten. Und unter Dino war es auch mitnichten so, dass eine defensive Ausrichtung nach Führung ein Erfolgsrezept gewesen wäre. Da haben wir nach Führung auch oft genug noch Gegentore bekommen, weil wir einfach viel zu passiv geworden sind.
Insgesamt würde ich Riera drei Dinge ankreiden. Erstens habe ich nicht ganz verstanden, warum wir auf Dreierkette umgestellt haben. Klar, nach der Verletzung von Collins hätte er nicht mehr so einfach Brown aus der Viererkette ins Mittelfeld schieben können, damit wir im Aufbau nur mit drei Mann in letzter Linie spielen. Aber zum einen hat die Viererkette in den letzten Spielen defensiv sehr gut funktioniert und zum anderen finde ich eine Dreierkette zuhause gegen einen Abstiegskandidaten eine zu defensive Aufstellung. Es war in diesem Spiel zwar nicht das große Problem, in solchen Spielen würde uns aber grundsätzlich eine weitere Anspielstation im Mittelfeld guttun.
Zweitens war mir die frühe Auswechslung von Højlund ein Dorn im Auge. Meiner Meinung nach war Højlund mit Abstand der beste zentrale Mittelfeldspieler auf dem Platz. Die Führung resultierte zwar auch aus dem offensiven Wechsel von Chaïbi für Højlund, dennoch hätte uns Højlunds Präsenz später definitiv weitergeholfen. Es entspricht auch nicht meinem Verständnis des Leistungsprinzips, weil Højlund zum Zeitpunkt der Auswechslung nach Kalimuendo unser bester Mann und das Spiel weit davon entfernt war, entschieden zu sein.
Drittens illustrieren nicht zuletzt die beiden Gegentore, dass du mit Götze und Skhiri auf dem Platz im modernen Fußball einfach nicht mehr bestehen kannst. Ich weiß nicht, wie oft man es noch versuchen will, aber es ist mir unverständlich, warum die beiden nach den Leistungen in dieser Saison weiterhin so viele Chancen auf Einsatzzeit erhalten – auch wenn sich diese für beide unter Riera bereits reduziert hat. Ganz ehrlich: Dahoud hat für mich diese Saison bessere Leistungen als die beiden gebracht, sogar im Vergleich zu Larsson.
Währenddessen wurde Baum nach einer unglücklichen Aktion bei der Großchance von Becker im Auswärtsspiel gegen Mainz sofort wieder ausgebootet. Und bei aller Liebe für Chandler und dessen zweifellos großen Einsatz im Training: Wenn jetzt sogar Timmy vorgezogen wird – der realistisch gesehen nur bei einer hohen Führung eine Einsatzchance besitzt – ist Baum quasi komplett abgemeldet. Auch das kann ich in mehrfacher Hinsicht nicht nachvollziehen, das führe ich aber an anderer Stelle noch mal aus.
Kommen wir noch zu einigen weiteren individuellen Leistungen. Kalimuendo mal wieder überragend, er hat immer auch die individuelle Qualität, um alleine etwas bewegen zu können. Im Grunde unser bester Spieler über die gesamte Rückrunde gesehen und man sollte im Sommer wirklich alles versuchen, um ihn zu halten. Darüber hinaus haben sowohl Larsson als auch Højlund in der Doppelsechs wieder besser ausgesehen als zuletzt im 4-1-4-1.
Ich kann durchaus nachvollziehen, warum Riera in diesem System mit Larsson auf der Sechs und Højlund auf der Acht gespielt hat. Larsson ist stärker am Ball und sollte damit mehr ins Aufbauspiel eingebunden werden, während Højlund als aggressiver Anläufer sich in offensiverer Position besser ins Angrifsspressing einschalten konnte. Dennoch hat das nicht wirklich funktioniert. Gerade Larsson wirkte auf der Sechs eher gehemmt, wo er auch nicht seine eigentliche Stärke als Box-to-Box Spieler ausspielen konnte. Gerade in dieser Rolle, wenn er auch mit in den Strafraum läuft, war Larsson am stärksten und hat auch dann seine Tore erzielt. Und Højlund empfand ich auf der Sechs als Abräumer auch immer stärker. Ich hoffe also, dass da die Positionen bei einem Systemwechsel wieder angepasst werden.
Gleichzeitig gehören für mich bei einer Rückkehr zum 4-1-4-1 Theate und Doan mit den aktuellen Leistungen auf die Bank. Da sind Amenda und Amaimouni gerade einfach stärker. Theate knüpft nach seiner Rückkehr leider an seine formschwache Saison an. Beim ersten Gegentor legt er ein vollkommen amateurhaftes Verhalten an den Tag, als er lieber dem weiter außen postierten Ache, der zudem bereits von Larsson übernommen wurde, einen Bodycheck verpasst und dadurch erst in der Mitte den Weg zum Tor für Kaminski freimacht. Zwischen den beiden Gegentoren versucht er gegen Ache einmal plump einen Freistoß zu ziehen und lässt sich fallen, was zu einer weiteren Chance von Köln führt. Und vor dem zweiten Gegentor verliert er in der Mitte das entscheidende Kopfballduell gegen Waldschmidt.
Bei Doan gilt für mich in diesem Spiel auch nicht die Ausrede, dass er auf der falschen Position eingesetzt wird. Im Spiel hatte er viele Situationen, wo er auf der gewohnten Position an der rechten Außenbahn in Ballbesitz war und genügend Platz vorgefunden hat, um etwas zu initiieren. Die Heatmap unterstreicht das auch, wo er nahezu deckungsgleich mit Knauff als rechtem Wingback eingezeichnet wird. Dafür kam einfach erneut erschreckend wenig zusammen. Und das sage ich als jemand, dessen absoluter Wunschspieler Doan im Sommer war.
Zum Abschluss noch der Dauerbrenner Standards. 8:0 Ecken. Davon war eine einzige mit dem Kopfball als Aufsetzer von Theate annähernd gefährlich. Dazu drei Freistöße in aussichtsreicher Position, die alle kläglich vergeben wurden. Ich verstehe das einfach nicht. Ich hatte schon in der D-Jugend, sobald es aufs Großfeld ging, Mitspieler, die konstanter gefährliche Ecken schlagen konnten als es nun schon seit Jahren bei der Eintracht der Fall ist. Erschreckend ist dabei immer wieder, dass es einige Spieler eigentlich können und auch zeigen, wenn sie neu in die Mannschaft kommen. Sobald sie aber ein paar Monate bei der Eintracht sind, kommt einfach nichts mehr.
Auch die Einwürfe bleiben weiterhin ein Graus. Die langen Einwürfe haben schon mit Collins keinerlei Erfolg gehabt. Wir müssen in dieser Saison bestimmt schon 50 Versuche gehabt haben und daraus ist nie etwas entstanden. Dafür kommt bei uns kein Spieler überhaupt weit genug, der Ball wird stets vom ersten Verteidiger am Strafraumrand herausgeköpft. Insgesamt haben wir bei Standards wahrscheinlich sogar eher mehr gegnerische Chancen durch Konter zugelassen, wie auch in diesem Spiel gegen Köln, als uns in der ersten Halbzeit ein Einwurf fast um die Ohren geflogen ist.
Jap. Mir kommt dieses "viel zu wild" von Koch als schwache Ausrede vor. Und Koch hat nach dem 2:0 bei Riera nachgefragt, ob man dieses "wilde" System beibehält oder das System nun anpasst. Die hessenschau schreibt reißerisch:
Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt.
Ja, da hat mal wieder Riera viel zu viel gewollt und mit diesem vogelwilden, viel zu chaotischen System zu viel riskiert. Wir müssen ja vor dem 1:2 Anschlusstreffer ziemlich ausgekontert worden sein, mit riesiger Lücke. Schauen wir uns das doch an:
https://www.youtube.com/watch?v=s34leVIe3AY&t=324s
Ballverlust auf der rechten Seite im Mittelfeld bei der Vorwärtsbewegung... also individueller Fehler (von Götze? ). Nicht so problematisch. Bei dem Pass des Kölners haben wir immer noch eine 4:3 Überlegenheit. Ein Kölner rutscht sogar weg, so dass wir immer noch eine 4:2 Situation vor dem Strafraum haben. Wie zum Geier kriegt man das nicht verteidigt? Larrson geht nicht in den Zweikampf. Warum? Individueller Fehler. Dann lässt sich Koch überlaufen... wieder individueller Fehler. Btw. der Koch, der sich mehr Kompaktheit wünscht...
Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann...
Und anschließend wirkt er an der Verteidigung gar nicht mehr mit.
Wäre allerdings immer noch Gelegenheit den Kölner zu stellen.... macht nur keiner.
Beim zweiten Gegentor läuft er ebenso sinnlos rum statt richtig zu verteidigen, aber auch hier geht die Abwehr nicht gescheit ran.
Ayo. Theate geht mit dem Kölner in den Zweikampf. Ich habe im ersten Moment das so gesehen, dass der Kölner dabei das Gleichgewicht verliert. Von mir aus hat ihn Theate auch geschubst. Schlussendlich ist es ja Wurst... Theate konzentriert sich auf den Kölner... dieser geht zu Boden. Theate hat nur Blick auf den Kölner... der Ball geht schon in Richtung Tor weiter und Theate trabt hinterher... ist also hinter dem Ball. Nicht schön... schlussendlich resultiert dann halt von mir aus aus einem 5 gegen 3 ein 4 gegen 2. Da waren immer noch Leute hinten.
Wie du schön sagst, möchte Larsson zustellen. Ganz ehrlich... da kann man auch einfach mal physisch reingehen... schön Kyrgiakos / Carlos / Abraham Style. Gibt halt gelb und nenFreistoß... irgendwie immer noch besser als Gegentor. Dann läuft plötzlich Koch dem Spieler nach links entgegen anstatt nach hinten rechts in seinen Laufweg rein, um zu blocken.
Fehler Götze -> Fehler Theate -> Fehler Larsson -> Fehler Koch. Nix mit "wir waren nicht kompakt"... aber das habt ihr ja auch schon angemerkt.
Jap. Mir kommt dieses "viel zu wild" von Koch als schwache Ausrede vor. Und Koch hat nach dem 2:0 bei Riera nachgefragt, ob man dieses "wilde" System beibehält oder das System nun anpasst. Die hessenschau schreibt reißerisch:
Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt.
Ja, da hat mal wieder Riera viel zu viel gewollt und mit diesem vogelwilden, viel zu chaotischen System zu viel riskiert. Wir müssen ja vor dem 1:2 Anschlusstreffer ziemlich ausgekontert worden sein, mit riesiger Lücke. Schauen wir uns das doch an:
https://www.youtube.com/watch?v=s34leVIe3AY&t=324s
Ballverlust auf der rechten Seite im Mittelfeld bei der Vorwärtsbewegung... also individueller Fehler (von Götze? ). Nicht so problematisch. Bei dem Pass des Kölners haben wir immer noch eine 4:3 Überlegenheit. Ein Kölner rutscht sogar weg, so dass wir immer noch eine 4:2 Situation vor dem Strafraum haben. Wie zum Geier kriegt man das nicht verteidigt? Larrson geht nicht in den Zweikampf. Warum? Individueller Fehler. Dann lässt sich Koch überlaufen... wieder individueller Fehler. Btw. der Koch, der sich mehr Kompaktheit wünscht...
Ich raffe auch null was er da macht.
Larsson läuft Kaminski eigentlich sehr gut zu und übergibt dann an Koch, der aber einfach an Kaminski vorbeirennt.
Ich begreife überhaupt nicht was er da macht. Wie er sich in dieser Gesamtszene bewegt wirkt so merkwürdig.
Er übergibt die 13 an Amenda, das ist schon gut gemacht, weil wir ja Überzahl haben.
Aber Theate foult und trabt dann nur noch hinterher, Larsson greift nicht zu oder kann nicht, weil Koch sich entschließt zuzugreifen, aber dermaßen stümperhaft, dass es für Kaminski ein leichtes ist ihn auszudribbeln und zu schießen.
Beim zweiten Tor geht dann Amenda nicht zum Flankengeber, der wird zwar verfolgt, aber man sieht früh, dass unser Spieler da nicht mehr hinkommt. Viel zu spät läuft Amenda dann an, die Flanke erfolgt trotzdem recht ungefährdet.
Theate verfolgt zwar den Spieler, aber dieser kann recht ungehindert den Ball weiterköpfen (ob das so geplant war sei mal dahingestellt). Koch verliert seinen Gegenspieler aus den Augen und der läuft in seinem Rücken weg. Brown passiert mit seinem Gegenspieler genau das gleiche. Und statt dass Koch dann in der Mitte bleibt stellt er sich vor Zetterer. Wie kann man so stümperhaft verteidigen? Zetterer macht das kurze Eck zu, der Kölner kann nur noch quer legen, was er dann ja auch tut. Wenn Koch hier noch steht passiert gar nichts, stattdessen sprintet der nach außen vor Zetterer auf den Kölner zu. Brown kann nur noch zuschauen, der Kölner steht vorm Tor komplett blank. Auch Theate kommt nicht mehr ran, der Kölner der das Kopfballduell gewonnen hat ist vor ihm und somit im Weg.
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Mir liegt es fern, für irgendetwas was ich in meinem Leben verzapfe Applaus ernten zu wollen. Dies nur kurz zu deiner Infomotion.
Natürlich ist es völlig legitim Dinge nachzufragen. Auch wenn man mal etwas infrage stellt, ist es nicht per se von arroganter Natur dies zu tun.
Es kommt eben auf das wie an. Und hier solltest du zuallererst mal auf dich selbst schauen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst. Denn das mein lieber ist astreiner Whataboutism welchen du da betreibst. Genau das, was du mir erst neulich hier im Forum (berechtigterweise) unterstellt hast.
Den Rest deines Beitrags hake ich unter ferner liefen ab, denn deine Wortwahl ist sicher noch deinem Frust geschuldet. Von daher verspüre ich auch wenig Lust, darauf näher einzugehen.
Schade. Für einen Moment dachte ich wirklich, Du bringst tatsächlich Argumente. Aber Du bist meinem Wunsch, auf die sachliche Ebene zurückzukehren, dann lieber doch nicht nachgekommen und hast stattdessen wieder meine Person angegriffen.
"Ein Ad-hominem-Argument (lateinisch für „zum Menschen“) ist ein logischer Fehlschluss, bei dem die persönliche Eigenschaft, das Motiv oder der Hintergrund einer Person angegriffen wird, anstatt sich inhaltlich mit ihrer Aussage auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Position durch Diskreditierung des Vertreters abzuwerten."
Wo Du in meiner (letzten) Aussage "whataboutism" gesehen haben möchtest verstehe ich allen ernstes nicht. Es ging um meine These, daß das Geschäftsmodell der Eintracht (welches meiner Meinung nach in dieser radikalen Form erst seit Abgang der Büffelherde praktiziert wird), gescheitert ist, oder sich im Begriff befindet, zu scheitern. Der Philadlerist hat daraufhin das Gegenargument angebracht, daß sich der Umsatz "von 120 Mio auf 400 Mio" erhöht habe (soweit auch alles in Ordnung) und dann nachgelegt: "Wie gut, daß ich Dir kein Geschäftsmodell erklären muss...auweia". Das halte ich für herablassend und eben arrogant.
Dann musstest Du dem Philadleristen zur Seite springen und hast in selbst äußerst fragwürdiger Wortwahl meine Person angegriffen. Ich habe dann angeboten Argumente auszutauschen, und meinerseits einige aufgezählt.
Und weil Dir das jetzt zu anstrengend wird, greifst Du mich wiederum persönlich an, verwendest den Begriff "whataboutism" falsch und stellst schon wieder auf meine Sprache und meinen "Frust" ab.
Ich warte immer noch auf (inhaltliche) Argumente. Die bist Du mir bei all den persönlichen Vorwürfen schuldig.
An welchen Stellen ich dich persönlich angegriffen haben soll, zeige mir doch bitte mal auf. Ich habe lediglich dein Verhalten kritisiert und deine Unterstellungen in Bezug auf Arroganz, Provokation, Ironie, meine Person betreffend richtig gestellt. Nichts von alledem trifft zu.
Ich habe dir lediglich dein Verhalten vor Augen geführt, indem ich dieses kritisiert habe. Denn du sprichst doch von "großer Fresse", bezeichnest Timmo Hardung als Grüßaugust usw. usf. Also wer wird denn hier persönlich und verlässt dabei die sachliche Ebene? Zudem gehst du auf Kritik an deiner Person nicht inhaltlich ein, antwortest stattdessen mit einem Gegenargument wie z.B. man greife dich persönlich an. Das, mein lieber ist eben astreiner whataboutism. Offenbar aber wirfst du mit Begriffen um dich, welche dir nicht sonderlich geläufig sind. Vielleicht solltest du dich erstmal informieren bevor du selbige zur Anwendung bringst.
Und schuldig bin ich dir überhaupt nichts. Was glaubst du eigentlich wer du bist? Fasse dir erstmal an deine Nase, bevor du hier anderen irgendwelche Dinge unterstellst. Wenn du das nun wieder als persönlichen Angriff auffassen möchtest, dann sei dir das belassen. Für mich bist du einfach nicht Kritik fähig. Aus dem Grund habe ich auch keine Lust auf inhaltliche Diskussionen mit dir. Damit ist das Thema für mich auch beendet, egal ob dir das jetzt passt oder nicht!
Ich raffe auch null was er da macht.
Larsson läuft Kaminski eigentlich sehr gut zu und übergibt dann an Koch, der aber einfach an Kaminski vorbeirennt.
Ich begreife überhaupt nicht was er da macht. Wie er sich in dieser Gesamtszene bewegt wirkt so merkwürdig.
Er übergibt die 13 an Amenda, das ist schon gut gemacht, weil wir ja Überzahl haben.
Aber Theate foult und trabt dann nur noch hinterher, Larsson greift nicht zu oder kann nicht, weil Koch sich entschließt zuzugreifen, aber dermaßen stümperhaft, dass es für Kaminski ein leichtes ist ihn auszudribbeln und zu schießen.
Beim zweiten Tor geht dann Amenda nicht zum Flankengeber, der wird zwar verfolgt, aber man sieht früh, dass unser Spieler da nicht mehr hinkommt. Viel zu spät läuft Amenda dann an, die Flanke erfolgt trotzdem recht ungefährdet.
Theate verfolgt zwar den Spieler, aber dieser kann recht ungehindert den Ball weiterköpfen (ob das so geplant war sei mal dahingestellt). Koch verliert seinen Gegenspieler aus den Augen und der läuft in seinem Rücken weg. Brown passiert mit seinem Gegenspieler genau das gleiche. Und statt dass Koch dann in der Mitte bleibt stellt er sich vor Zetterer. Wie kann man so stümperhaft verteidigen? Zetterer macht das kurze Eck zu, der Kölner kann nur noch quer legen, was er dann ja auch tut. Wenn Koch hier noch steht passiert gar nichts, stattdessen sprintet der nach außen vor Zetterer auf den Kölner zu. Brown kann nur noch zuschauen, der Kölner steht vorm Tor komplett blank. Auch Theate kommt nicht mehr ran, der Kölner der das Kopfballduell gewonnen hat ist vor ihm und somit im Weg.
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Und das nichts, so absolut gar nichts damit zu tun, dass man "zu offen" gespielt hätte... das ist einfach schlecht in Überzahl verteidigt, keine Kontersituation. Unglaublich, was der HR daraus macht "...das Ende ist bekannt".
Ich raffe auch null was er da macht.
Larsson läuft Kaminski eigentlich sehr gut zu und übergibt dann an Koch, der aber einfach an Kaminski vorbeirennt.
Ich begreife überhaupt nicht was er da macht. Wie er sich in dieser Gesamtszene bewegt wirkt so merkwürdig.
Er übergibt die 13 an Amenda, das ist schon gut gemacht, weil wir ja Überzahl haben.
Aber Theate foult und trabt dann nur noch hinterher, Larsson greift nicht zu oder kann nicht, weil Koch sich entschließt zuzugreifen, aber dermaßen stümperhaft, dass es für Kaminski ein leichtes ist ihn auszudribbeln und zu schießen.
Beim zweiten Tor geht dann Amenda nicht zum Flankengeber, der wird zwar verfolgt, aber man sieht früh, dass unser Spieler da nicht mehr hinkommt. Viel zu spät läuft Amenda dann an, die Flanke erfolgt trotzdem recht ungefährdet.
Theate verfolgt zwar den Spieler, aber dieser kann recht ungehindert den Ball weiterköpfen (ob das so geplant war sei mal dahingestellt). Koch verliert seinen Gegenspieler aus den Augen und der läuft in seinem Rücken weg. Brown passiert mit seinem Gegenspieler genau das gleiche. Und statt dass Koch dann in der Mitte bleibt stellt er sich vor Zetterer. Wie kann man so stümperhaft verteidigen? Zetterer macht das kurze Eck zu, der Kölner kann nur noch quer legen, was er dann ja auch tut. Wenn Koch hier noch steht passiert gar nichts, stattdessen sprintet der nach außen vor Zetterer auf den Kölner zu. Brown kann nur noch zuschauen, der Kölner steht vorm Tor komplett blank. Auch Theate kommt nicht mehr ran, der Kölner der das Kopfballduell gewonnen hat ist vor ihm und somit im Weg.
Grauenhaft verteidigt einfach. Koch wirkt in beiden Szenen total kopflos und verunsichert, dabei ist er einer der erfahrensten da hinten.
Und das nichts, so absolut gar nichts damit zu tun, dass man "zu offen" gespielt hätte... das ist einfach schlecht in Überzahl verteidigt, keine Kontersituation. Unglaublich, was der HR daraus macht "...das Ende ist bekannt".
Eben, das passt überhaupt nicht zusammen. Das sind Stellungs- und Kettenfehler, schlussendlich individuelle Fehler, wie wir sie aus dieser Saison zu genüge kennen.
Und das nichts, so absolut gar nichts damit zu tun, dass man "zu offen" gespielt hätte... das ist einfach schlecht in Überzahl verteidigt, keine Kontersituation. Unglaublich, was der HR daraus macht "...das Ende ist bekannt".
Eben, das passt überhaupt nicht zusammen. Das sind Stellungs- und Kettenfehler, schlussendlich individuelle Fehler, wie wir sie aus dieser Saison zu genüge kennen.
Der Kölner rutscht nicht weg, der wird von Theate umgeschubst. Wie man da einen Ausrutscher sehen kann...
Und anschließend wirkt er an der Verteidigung gar nicht mehr mit.
Wäre allerdings immer noch Gelegenheit den Kölner zu stellen.... macht nur keiner.
Beim zweiten Gegentor läuft er ebenso sinnlos rum statt richtig zu verteidigen, aber auch hier geht die Abwehr nicht gescheit ran.
Ayo. Theate geht mit dem Kölner in den Zweikampf. Ich habe im ersten Moment das so gesehen, dass der Kölner dabei das Gleichgewicht verliert. Von mir aus hat ihn Theate auch geschubst. Schlussendlich ist es ja Wurst... Theate konzentriert sich auf den Kölner... dieser geht zu Boden. Theate hat nur Blick auf den Kölner... der Ball geht schon in Richtung Tor weiter und Theate trabt hinterher... ist also hinter dem Ball. Nicht schön... schlussendlich resultiert dann halt von mir aus aus einem 5 gegen 3 ein 4 gegen 2. Da waren immer noch Leute hinten.
Wie du schön sagst, möchte Larsson zustellen. Ganz ehrlich... da kann man auch einfach mal physisch reingehen... schön Kyrgiakos / Carlos / Abraham Style. Gibt halt gelb und nenFreistoß... irgendwie immer noch besser als Gegentor. Dann läuft plötzlich Koch dem Spieler nach links entgegen anstatt nach hinten rechts in seinen Laufweg rein, um zu blocken.
Fehler Götze -> Fehler Theate -> Fehler Larsson -> Fehler Koch. Nix mit "wir waren nicht kompakt"... aber das habt ihr ja auch schon angemerkt.
Theates Aufgabe scheint ausschließlich gewesen zu sein Ache aus dem Spiel zu nehmen. Mehrmals geht er nur auf den und vernachlässigt die allgemeine Verteidigung komplett.
Müsste ich mir nochmal anschauen, aber mir kam es bald vor als wäre das bei jeder größeren Chance von Köln der Fall gewesen.
Schade. Für einen Moment dachte ich wirklich, Du bringst tatsächlich Argumente. Aber Du bist meinem Wunsch, auf die sachliche Ebene zurückzukehren, dann lieber doch nicht nachgekommen und hast stattdessen wieder meine Person angegriffen.
"Ein Ad-hominem-Argument (lateinisch für „zum Menschen“) ist ein logischer Fehlschluss, bei dem die persönliche Eigenschaft, das Motiv oder der Hintergrund einer Person angegriffen wird, anstatt sich inhaltlich mit ihrer Aussage auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Position durch Diskreditierung des Vertreters abzuwerten."
Wo Du in meiner (letzten) Aussage "whataboutism" gesehen haben möchtest verstehe ich allen ernstes nicht. Es ging um meine These, daß das Geschäftsmodell der Eintracht (welches meiner Meinung nach in dieser radikalen Form erst seit Abgang der Büffelherde praktiziert wird), gescheitert ist, oder sich im Begriff befindet, zu scheitern. Der Philadlerist hat daraufhin das Gegenargument angebracht, daß sich der Umsatz "von 120 Mio auf 400 Mio" erhöht habe (soweit auch alles in Ordnung) und dann nachgelegt: "Wie gut, daß ich Dir kein Geschäftsmodell erklären muss...auweia". Das halte ich für herablassend und eben arrogant.
Dann musstest Du dem Philadleristen zur Seite springen und hast in selbst äußerst fragwürdiger Wortwahl meine Person angegriffen. Ich habe dann angeboten Argumente auszutauschen, und meinerseits einige aufgezählt.
Und weil Dir das jetzt zu anstrengend wird, greifst Du mich wiederum persönlich an, verwendest den Begriff "whataboutism" falsch und stellst schon wieder auf meine Sprache und meinen "Frust" ab.
Ich warte immer noch auf (inhaltliche) Argumente. Die bist Du mir bei all den persönlichen Vorwürfen schuldig.
An welchen Stellen ich dich persönlich angegriffen haben soll, zeige mir doch bitte mal auf. Ich habe lediglich dein Verhalten kritisiert und deine Unterstellungen in Bezug auf Arroganz, Provokation, Ironie, meine Person betreffend richtig gestellt. Nichts von alledem trifft zu.
Ich habe dir lediglich dein Verhalten vor Augen geführt, indem ich dieses kritisiert habe. Denn du sprichst doch von "großer Fresse", bezeichnest Timmo Hardung als Grüßaugust usw. usf. Also wer wird denn hier persönlich und verlässt dabei die sachliche Ebene? Zudem gehst du auf Kritik an deiner Person nicht inhaltlich ein, antwortest stattdessen mit einem Gegenargument wie z.B. man greife dich persönlich an. Das, mein lieber ist eben astreiner whataboutism. Offenbar aber wirfst du mit Begriffen um dich, welche dir nicht sonderlich geläufig sind. Vielleicht solltest du dich erstmal informieren bevor du selbige zur Anwendung bringst.
Und schuldig bin ich dir überhaupt nichts. Was glaubst du eigentlich wer du bist? Fasse dir erstmal an deine Nase, bevor du hier anderen irgendwelche Dinge unterstellst. Wenn du das nun wieder als persönlichen Angriff auffassen möchtest, dann sei dir das belassen. Für mich bist du einfach nicht Kritik fähig. Aus dem Grund habe ich auch keine Lust auf inhaltliche Diskussionen mit dir. Damit ist das Thema für mich auch beendet, egal ob dir das jetzt passt oder nicht!
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
ich verzichte im Sinne der Übersichtlichkeit jetzt mal auf ein Gesamtzitat Deines Beitrags. Zunächst möchte ich Dir aufrichtig für den wirklich gut geschriebenen und zu weiten Teilen auch stichhaltigen Beitrag danken. Und Du hast recht, meine Wortwahl ("Riesenfresse")war weder etwas, auf das ich besonders stolz sein sollte, noch hat es meinen Standpunkt in jeglicher Form glaubwürdiger gemacht. Also bitte ich für diesen Begriff um Entschuldigung. Bei Dir persönlich.
Die "Erregung", die die Bezeichnung von Hardung als "Grüßaugust" hervorgerufen hat, kann ich nicht nachvollziehen. In der Tat bin ich kein sonderlich großer Fan seiner Person. Das gilt auch für Markus Krösche und sehr viele andere Vertreter sportlicher Leitungen im Profifußball. Ich halte diese Tätigkeit im Vergleich zu dem, was ich mache, noch mehr im Vergleich zu dem was ich jahrelang gemacht habe, aber auch im Vergleich zu vergleichbaren Tätigkeiten wie von Rechtsanwälten, Managern, Ingenieuren, Programmierern, IT-Fachleuten u.s.w. für überschaubar. Und definitiv für dramatisch überbezahlt. Die KI beziffert ein "durchschnittliches Einkommen" eines Sportdirektors mit ca. 500000€. Vorstandsmitglieder wie Krösche oder Hellmann dürften noch in ganz anderen Sphären unterwegs sein.
Dein, wie gesagt bemerkenswerter, Beitrag unterteilt sich in 7 Abschnitte:
1. Natürlich sind die Bayern kein Maßstab. Das erwartet keiner. Und die Abgänge der Stars sind unvermeidlich. Hier besteht nicht der geringste Dissenz.
2. Es muss nicht Lennart Karl sein. Mir reicht schon ein neuer Sebastian Rode oder ein neuer Marco Russ. Und das muss auch nicht jedes Jahr klappen. Niklas Süle hat die Eintracht 2009 als 13-jähriger verlassen. Nach Darmstadt. Soll da Geld eine Rolle gespielt haben? Oder Jobs für die Eltern? Can ist 2009 als 15-jähriger zu den Bayern gegangen. Ob hier Geld im Spiel war, ist nicht mehr seriös im Netz nachvollziehbar.
Auf den ersten Blick ist das Verhältnis aus Ausgaben für Spieler mit der jeweiligen dazugehörigen Marktwertentwicklung überall völlig in Ordnung. Auf den zweiten Blick gibt es aber bereits jetzt schon wirklich grenzwertige Fälle: Arrhov (bis zu 8 Mio für einen 16-jährigen), Kosugi (6 Mio), Ebimbe (6,5 Mio + Berater), Nkounkou (8 Mio + Berater), Smolcic (2,5 Mio + Berater), Lisztes (4 Mio + Boni + Berater), Ngankam (4 Mio), Wahi (26 Mio + Berater). Das sind 65 Mio zzgl. Beraterhonoraren in Millionenhöhe in den letzten 3 Jahren.
3. Das Argument kann ich jetzt gar nicht nachvollziehen. Denn was soll an Regionen wie Stuttgart, Freiburg oder Leverkusen (?) attraktiver sein? Und selbst wenn dem so wäre: Zumindest fließen dann die Transfereinnahmen in die richtigen Taschen, fallen nicht diese horrenden Beraterkosten und Wiederverkaufsbeteiligungen an.
Das von Dir vorher zitierte Bilbao hatte letztes Jahr einen Umsatz von 174 Mio. Sie hatten ein Transferminus von 18 Mio und trotzdem einen Nettogewinn von 7 Mio. Bergamo hatte wohl noch nie einen höheren Umsatz als 250 Mio.
4. "Underdog", dafür aber mit einer Mannschaft, die den Namen auch verdient, die Identifikationsfiguren aufweist und von der man sich nicht jedes Jahr ein neues Trikot beflocken lassen muss....Ja, das hätte in der Tat wieder etwas. Von all den Mannschaften seit 2016 (da kommen wir ja gleich drauf zu sprechen), waren das schon die Mannschaften 2021-23 für mich. Und das lag v.a. an Spielern wie Kevin, Rode, Hinti, Hasebe, Abraham, aber auch NDicka, Kamada oder Silva. Natürlich waren auch die Trainer besondere Figuren, die ja auch später ihren Weg gegangen sind.
5. Hier muss ich Dir klar widersprechen. Nach der geschafften Relegation 2016 sind wir zwar jedes Jahr besser geworden, aber die wirtschaftliche Ausrichtung in den ersten 3 Jahren war ein eiserner Sparkurs. Wir konnten uns nur Leihspieler leisten. Und woanders gescheiterte, wie z.B. Filip. Haller war, glaube ich vor der Saison 18/19 schon ein Riesentransfer mit 7 Mio.
Die Einnahmen von Jovic und Haller, später Rebic im Tausch mit Silva sind ja aus dem sportlichen Erfolg heraus entstanden. Das war nicht so "geplant". Bobic ist da mehr oder weniger durch die irre Saison von Jovic reingeschlittert. Die Europaliga-Einnahmen haben sehr geholfen, aber das war alles noch in einem völlig überschaubaren Rahmen.
Wirklich angefangen, hat das, wie ich es bezeichne, "radikale" Modell mit Kolo Muani. Da folgten dann mit Marmoush, Heki, Pacho, Lindström die ersten Spieler, die nach 1-1,5 Jahren direkt wieder verkauft wurden. In der Saison 23/24 hatten wir einen Transferüberschuss von 62 Mio (!). Und dazu jedes Jahr noch die Einnahmen aus dem internationalen Geschäft.
Und das führt uns zu:
6. Du sagst, das besagte Geschäftsmodell gibt es seit 2016. Ich behaupte, das gibt es erst seit 2023. Damals lag der Umsatz bei 310 Mio. Eine dem damaligen sportlichen Ranking (Europa League Aspirant) absolut angemessene Größenordnung . Das, was mit Angst macht und mich "sämtliche Teufel an die Wände malen lässt", ist das Umsatzwachstum von diesen 310 auf die aktuellen 400 Mio binnen 2 1/2 Jahren und das bei Verlusten in der Bilanz.
Ich habe die Frage oft in diesem Forum gestellt und keiner hat sie beantwortet: Warum brauchen wir zwischen 40 und 60 Mio Transferüberschuss jedes Jahr, um unsere Bilanz ausgeglichen gestalten zu können?
Hätten wir nicht genauso große Chancen aufs internationale Geschäft mit einem Jahresumsatz von 300 Mio und einem Spielerkader, der etwas mehr im Hier und Jetzt ihren Höhepunkt hat, statt in der Zukunft? In einer Zukunft, die dann eh bei einem anderen Verein stattfindet?
Ich hoffe das klingt nicht zu wirr. Aber die mediale Berichterstattung zu dem Thema gibt für mich durchaus Anlass zur Sorge.
Danke nochmals für Deinen Beitrag und die Arbeit, die Du da reingesteckt hast.
Ayo. Theate geht mit dem Kölner in den Zweikampf. Ich habe im ersten Moment das so gesehen, dass der Kölner dabei das Gleichgewicht verliert. Von mir aus hat ihn Theate auch geschubst. Schlussendlich ist es ja Wurst... Theate konzentriert sich auf den Kölner... dieser geht zu Boden. Theate hat nur Blick auf den Kölner... der Ball geht schon in Richtung Tor weiter und Theate trabt hinterher... ist also hinter dem Ball. Nicht schön... schlussendlich resultiert dann halt von mir aus aus einem 5 gegen 3 ein 4 gegen 2. Da waren immer noch Leute hinten.
Wie du schön sagst, möchte Larsson zustellen. Ganz ehrlich... da kann man auch einfach mal physisch reingehen... schön Kyrgiakos / Carlos / Abraham Style. Gibt halt gelb und nenFreistoß... irgendwie immer noch besser als Gegentor. Dann läuft plötzlich Koch dem Spieler nach links entgegen anstatt nach hinten rechts in seinen Laufweg rein, um zu blocken.
Fehler Götze -> Fehler Theate -> Fehler Larsson -> Fehler Koch. Nix mit "wir waren nicht kompakt"... aber das habt ihr ja auch schon angemerkt.
Theates Aufgabe scheint ausschließlich gewesen zu sein Ache aus dem Spiel zu nehmen. Mehrmals geht er nur auf den und vernachlässigt die allgemeine Verteidigung komplett.
Müsste ich mir nochmal anschauen, aber mir kam es bald vor als wäre das bei jeder größeren Chance von Köln der Fall gewesen.
Theates Aufgabe scheint ausschließlich gewesen zu sein Ache aus dem Spiel zu nehmen. Mehrmals geht er nur auf den und vernachlässigt die allgemeine Verteidigung komplett.
Müsste ich mir nochmal anschauen, aber mir kam es bald vor als wäre das bei jeder größeren Chance von Köln der Fall gewesen.
Selbstverständlich wäre aber in der einen oder anderen Situation noch mehr drin gewesen, wenn man noch konsequenter gespielt hätte. Gerade nach dem 2:1 hatten wir auf der linken Seite mit Brown, Chaïbi und Kalimuendo noch einige Male eine Überzahl und jede Menge Platz, sind aber entweder nicht ins Risiko gegangen oder haben es einfach zu schlecht ausgespielt.
Im Gegenzug hat man defensiv hingegen wirklich einige Großchancen zugelassen. Wobei man klar dazu sagen muss, dass das fast ausschließlich aus eigenen individuellen Fehlern resultierte. Das fing ganz früh im Spiel an, als Zetterer den ersten Schuss nach vorne prallen lässt, ging über die unsägliche Situation, in der wir nach einem eigenen langen Einwurf in einen gegnerischen Konter gelaufen sind und endete selbstverständlich mit den beiden Gegentoren nach jeweiligen Ballverlusten in der eigenen Hälfte.
Das unterstreicht auch die Statistik, in der Köln einen xGoal-Wert von 3,2 aber nur einen xAssist-Wert von 1,2 aufweist. Das bedeutet, dass wir denen die Chancen für zwei mögliche Tore quasi selbst aufgelegt haben beziehungsweise diese aus einer Einzelleistung wie dem Dribbling beim ersten Gegentor entstanden sind. Zum Vergleich: Bei uns waren die Werte für xG und xA mit 2,6 und 2,4 quasi auf einem Niveau, wir haben uns die Chancen also selbst herausgespielt.
Das kann man jetzt so oder so bewerten, aber aus einem eigenen Aufbau war Köln quasi überhaupt nicht gefährlich. Trotzdem bereitet mir das Sorgen, weil wir im Zuge der stabilisierten Defensive die vielen individuellen Fehler eigentlich abgestellt hatten. Natürlich hatten wir aber wie auch schon in Mainz etwas Pech, dass der Ball beim ersten Gegentor genau so abgefälscht wird, dass er ins Tor geht. Beim zweiten Gegentor hätte man zudem durchaus auf Foul entscheiden können, wenn auch natürlich nicht bei der sehr uneinheitlichen Linie des Schiedsrichters. Der hat ja vorher auch schon vier relativ klare gelbe Karten für Köln stecken lassen.
Dennoch ist mir die Erklärung zu einfach, die nach dem Spiel von vielen Seiten ins Feld gebracht wurde. Es mag ja sein, dass Koch im Gegensatz zu Riera zu einer defensiveren Spielweise bei einer Zwei-Tore-Führung gedrängt hat. Aber Ausrichtung hin oder her, es kann einfach nicht sein, dass du innerhalb einer Minute nach dem zweiten Tor gleich den Anschluss kassierst. Das hat dann doch eher etwas mit der Konzentration statt der Taktik zu tun. Zumal wir ja trotz des Ballverlustes noch mit sechs Mann hinter dem Ball standen. Es war nicht so, dass wir offen gestanden hätten. Und unter Dino war es auch mitnichten so, dass eine defensive Ausrichtung nach Führung ein Erfolgsrezept gewesen wäre. Da haben wir nach Führung auch oft genug noch Gegentore bekommen, weil wir einfach viel zu passiv geworden sind.
Insgesamt würde ich Riera drei Dinge ankreiden. Erstens habe ich nicht ganz verstanden, warum wir auf Dreierkette umgestellt haben. Klar, nach der Verletzung von Collins hätte er nicht mehr so einfach Brown aus der Viererkette ins Mittelfeld schieben können, damit wir im Aufbau nur mit drei Mann in letzter Linie spielen. Aber zum einen hat die Viererkette in den letzten Spielen defensiv sehr gut funktioniert und zum anderen finde ich eine Dreierkette zuhause gegen einen Abstiegskandidaten eine zu defensive Aufstellung. Es war in diesem Spiel zwar nicht das große Problem, in solchen Spielen würde uns aber grundsätzlich eine weitere Anspielstation im Mittelfeld guttun.
Zweitens war mir die frühe Auswechslung von Højlund ein Dorn im Auge. Meiner Meinung nach war Højlund mit Abstand der beste zentrale Mittelfeldspieler auf dem Platz. Die Führung resultierte zwar auch aus dem offensiven Wechsel von Chaïbi für Højlund, dennoch hätte uns Højlunds Präsenz später definitiv weitergeholfen. Es entspricht auch nicht meinem Verständnis des Leistungsprinzips, weil Højlund zum Zeitpunkt der Auswechslung nach Kalimuendo unser bester Mann und das Spiel weit davon entfernt war, entschieden zu sein.
Drittens illustrieren nicht zuletzt die beiden Gegentore, dass du mit Götze und Skhiri auf dem Platz im modernen Fußball einfach nicht mehr bestehen kannst. Ich weiß nicht, wie oft man es noch versuchen will, aber es ist mir unverständlich, warum die beiden nach den Leistungen in dieser Saison weiterhin so viele Chancen auf Einsatzzeit erhalten – auch wenn sich diese für beide unter Riera bereits reduziert hat. Ganz ehrlich: Dahoud hat für mich diese Saison bessere Leistungen als die beiden gebracht, sogar im Vergleich zu Larsson.
Währenddessen wurde Baum nach einer unglücklichen Aktion bei der Großchance von Becker im Auswärtsspiel gegen Mainz sofort wieder ausgebootet. Und bei aller Liebe für Chandler und dessen zweifellos großen Einsatz im Training: Wenn jetzt sogar Timmy vorgezogen wird – der realistisch gesehen nur bei einer hohen Führung eine Einsatzchance besitzt – ist Baum quasi komplett abgemeldet. Auch das kann ich in mehrfacher Hinsicht nicht nachvollziehen, das führe ich aber an anderer Stelle noch mal aus.
Kommen wir noch zu einigen weiteren individuellen Leistungen. Kalimuendo mal wieder überragend, er hat immer auch die individuelle Qualität, um alleine etwas bewegen zu können. Im Grunde unser bester Spieler über die gesamte Rückrunde gesehen und man sollte im Sommer wirklich alles versuchen, um ihn zu halten. Darüber hinaus haben sowohl Larsson als auch Højlund in der Doppelsechs wieder besser ausgesehen als zuletzt im 4-1-4-1.
Ich kann durchaus nachvollziehen, warum Riera in diesem System mit Larsson auf der Sechs und Højlund auf der Acht gespielt hat. Larsson ist stärker am Ball und sollte damit mehr ins Aufbauspiel eingebunden werden, während Højlund als aggressiver Anläufer sich in offensiverer Position besser ins Angrifsspressing einschalten konnte. Dennoch hat das nicht wirklich funktioniert. Gerade Larsson wirkte auf der Sechs eher gehemmt, wo er auch nicht seine eigentliche Stärke als Box-to-Box Spieler ausspielen konnte. Gerade in dieser Rolle, wenn er auch mit in den Strafraum läuft, war Larsson am stärksten und hat auch dann seine Tore erzielt. Und Højlund empfand ich auf der Sechs als Abräumer auch immer stärker. Ich hoffe also, dass da die Positionen bei einem Systemwechsel wieder angepasst werden.
Gleichzeitig gehören für mich bei einer Rückkehr zum 4-1-4-1 Theate und Doan mit den aktuellen Leistungen auf die Bank. Da sind Amenda und Amaimouni gerade einfach stärker. Theate knüpft nach seiner Rückkehr leider an seine formschwache Saison an. Beim ersten Gegentor legt er ein vollkommen amateurhaftes Verhalten an den Tag, als er lieber dem weiter außen postierten Ache, der zudem bereits von Larsson übernommen wurde, einen Bodycheck verpasst und dadurch erst in der Mitte den Weg zum Tor für Kaminski freimacht. Zwischen den beiden Gegentoren versucht er gegen Ache einmal plump einen Freistoß zu ziehen und lässt sich fallen, was zu einer weiteren Chance von Köln führt. Und vor dem zweiten Gegentor verliert er in der Mitte das entscheidende Kopfballduell gegen Waldschmidt.
Bei Doan gilt für mich in diesem Spiel auch nicht die Ausrede, dass er auf der falschen Position eingesetzt wird. Im Spiel hatte er viele Situationen, wo er auf der gewohnten Position an der rechten Außenbahn in Ballbesitz war und genügend Platz vorgefunden hat, um etwas zu initiieren. Die Heatmap unterstreicht das auch, wo er nahezu deckungsgleich mit Knauff als rechtem Wingback eingezeichnet wird. Dafür kam einfach erneut erschreckend wenig zusammen. Und das sage ich als jemand, dessen absoluter Wunschspieler Doan im Sommer war.
Zum Abschluss noch der Dauerbrenner Standards. 8:0 Ecken. Davon war eine einzige mit dem Kopfball als Aufsetzer von Theate annähernd gefährlich. Dazu drei Freistöße in aussichtsreicher Position, die alle kläglich vergeben wurden. Ich verstehe das einfach nicht. Ich hatte schon in der D-Jugend, sobald es aufs Großfeld ging, Mitspieler, die konstanter gefährliche Ecken schlagen konnten als es nun schon seit Jahren bei der Eintracht der Fall ist. Erschreckend ist dabei immer wieder, dass es einige Spieler eigentlich können und auch zeigen, wenn sie neu in die Mannschaft kommen. Sobald sie aber ein paar Monate bei der Eintracht sind, kommt einfach nichts mehr.
Auch die Einwürfe bleiben weiterhin ein Graus. Die langen Einwürfe haben schon mit Collins keinerlei Erfolg gehabt. Wir müssen in dieser Saison bestimmt schon 50 Versuche gehabt haben und daraus ist nie etwas entstanden. Dafür kommt bei uns kein Spieler überhaupt weit genug, der Ball wird stets vom ersten Verteidiger am Strafraumrand herausgeköpft. Insgesamt haben wir bei Standards wahrscheinlich sogar eher mehr gegnerische Chancen durch Konter zugelassen, wie auch in diesem Spiel gegen Köln, als uns in der ersten Halbzeit ein Einwurf fast um die Ohren geflogen ist.