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Vergleich Eintracht / Hoffenheim - Was haben die, das wir nicht haben?

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@CE

Die Euphorie -nein, daran glaube ich in diesem speziellen Fall nicht. Wie ich schon schrieb: die Spielweise von Hoffenheim wirkt auf mich ganz und gar nicht euphorisch; das sieht mir auch anders aus als unsere zugegebenermaßen schönen Post-Duisburg-Spiele (an denen Copado maßgeblich beteilgt war). Nein, die spielen technisch gut, schnell und - verdammt abgezockt. Fast schon routiniert, und das angesichts eines Durchschnittsalters von, was weiß ich, 22, 23 ...

Auch die Millionen leuchten mir als Begründung nicht so recht ein. Schau, vergleiche Demba Ba und Obasi plus Ibisevic mit Ama, Fenin und Liberopoulos - Klassenunterschiede vermag ich da, bei allem Respekt vor den jungen H'heimern, nicht zu erkennen.
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Tradition und Fans schützen nicht vor dem Abstieg!
Die Geschichte mit dem Geld ist zu einfach.
In welchem Kader stehen denn mehr Nationalspieler?
Und ein Compper oder Beck sind wahrlich keine Überflieger,oder ein Weis.
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gereizt schrieb:
Etwas was uns irgendwie abhanden gekommen ist: Spielfreude. Mut. Leidenschaft auf dem Platz. Auch einmal ohne Ball laufen. Miteinander spielen. Lockerheit.

Hoffenheim hat dies im Moment. Dies liegt nicht an der Qualität des Kaders glaube ich. Hoffe, unsere Spieler finden diese Attribute wieder.

Ja, das kommt meinen Beobachtungen ziemlich nahe. An die Euphorie, wie schon mehrfach betont, glaube ich hier nicht. Woher kommen diese Eigenschaften dann? Methodik? Charisma? Gesamtatmosphäre im Verein, Arbeitsbedingungen? Versteckte Buddhas? Ach, ich sehmne mich danach, die Eintracht auch mal wieder so spielen zu sehen. Und dieses Verlangen ist wahrscheinlich noch nicht einmal besonders originell ...
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Die spielen einfach erfrischend nach vorne, schnell und präzise, dazu pressen sie auch. Das kann auch mal in die Hose gehen wie gegen Leverkusen, aber natürlich sieht man sowas lieber als ermauerte 1:0 Siege...

Ich habe mir die gleichen Fragen auch gestellt, aber im Bezug auf Leverkusen, wo Labadia erst seit wenigen Monaten das Szepter in der Hand hällt, und die wirklich sehr schön und effektiv nach vorne spielen... und das auch mit einigen neuen Spielern...
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Frankfurt überrascht nicht mehr.. Funkel spricht zwar immer an wir können alles spielen und überraschen.. Aber wir überraschen einfach nicht mehr ! Wir haben oft diese "top oder flop" taktik gehabt. So gingen spiele eben mit 0:4 aus aber auch mit 4:0 .. inzwischen ist mittelmaß ( wort des jahres ?! ) einfach 0:0

und egal über was ich nachdenke es endet in trainier funkel ( und das ist glaube ich das erste mal das ich was dazu sage)
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MrBoccia schrieb:
DelmeSGE schrieb:
Einen Trainer,der offensiv spielen läßt,teilweise echt schon sehr ansprechend.
Spielermaterial ist ähnlich.
Einen Trainer,der Spiele gewinnen will,nicht einen,der nur nicht verlieren will.
Einen Trainer,der die Gegner eben nicht stärker redet als diese sind.

Einen Trainer, der einst mit der hochbezahlten 04-er Truppe nix erreicht hat und fortgejagt wurde wegen Erfolglosigkeit.


Ja stimmt Vizemeister ist wirklich extrem schlecht.

Zum Glück haben wir damals mit Fussball 2000 nie Vizemeister werden gemusst. Wir haben es ja immer geschafft maximal 3. zu werden.  
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Alles das was wir mit FF niemals haben werden....

FF RAUS!
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dr.diesel schrieb:
warum hoffenheim gut dasteht ? ganz einfach : die haben keinen psychologischen druck. als aufsteiger erwartet keiner, dass du dortmund vom platz fegst, aber wenn sie es trotzdem tun, trägt es weiter zur euphorie im verein bei. außerdem wissen sie genau, dass eigentlich nix schief gehen kann, da im notfall finanziell nachgebessert werden kann. die sind halt nicht cottbus wo man bei jedem verlorenen punkt wieder näher am abstieg und vielleicht sogar dem lizenzverlust steht. hopp kann den verein immer wieder auffangen, wenn er will.



Dem kann ich mich anschließen. Es gibt einfach kein "Muss". Zur Winterpause können die zwischen 18 und 1 landen und kein Mensch wird die unter Druck setzen.
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JayG2k1 schrieb:
dr.diesel schrieb:
warum hoffenheim gut dasteht ? ganz einfach : die haben keinen psychologischen druck. als aufsteiger erwartet keiner, dass du dortmund vom platz fegst, aber wenn sie es trotzdem tun, trägt es weiter zur euphorie im verein bei. außerdem wissen sie genau, dass eigentlich nix schief gehen kann, da im notfall finanziell nachgebessert werden kann. die sind halt nicht cottbus wo man bei jedem verlorenen punkt wieder näher am abstieg und vielleicht sogar dem lizenzverlust steht. hopp kann den verein immer wieder auffangen, wenn er will.



Dem kann ich mich anschließen. Es gibt einfach kein "Muss". Zur Winterpause können die zwischen 18 und 1 landen und kein Mensch wird die unter Druck setzen.  


Zum Glück hatten wir nach dem letzten Aufstieg auch so leicht und locker losgespielt.  

Ach nee stimmt ja, wir hatten nach 6 Spieltagen die rote Laterne, gerade mal einen Sieg und die schlechteste Offensive der Liga, weil nach vorne null ging. Naja zumindest das hat die aktuelle Mannschaft mit der von vor 3 Jahren gemeinsam.  ,-)  
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also ich würd mich nicht beschwern wenn wir 14. werden und im uefa cup landen........ ,-)
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hh - powerfußball / mutiger fußball (geht auch mal in die hose, wie beim 2:5 in leverkusen) / zuschauersteigerung (was im juni viele gar nicht glauben wollten) von 5.500 auf über 25.000 / einfach attraktiv



sge - insgesamt recht ordentliche truppe, jedoch sind spieler eingeschüchtert, werden nicht berücksichtigt usw / absolut falschen trainer für schönen fußball, dieser defensiv-nur-beherrscher vertreibt jeden fußballgeniesser aus dem schönen waldstadion / top fans + "unbezahlbare" tradition
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adlerkadabra schrieb:
gereizt schrieb:
Etwas was uns irgendwie abhanden gekommen ist: Spielfreude. Mut. Leidenschaft auf dem Platz. Auch einmal ohne Ball laufen. Miteinander spielen. Lockerheit.

Hoffenheim hat dies im Moment. Dies liegt nicht an der Qualität des Kaders glaube ich. Hoffe, unsere Spieler finden diese Attribute wieder.

Ja, das kommt meinen Beobachtungen ziemlich nahe. An die Euphorie, wie schon mehrfach betont, glaube ich hier nicht. Woher kommen diese Eigenschaften dann? Methodik? Charisma? Gesamtatmosphäre im Verein, Arbeitsbedingungen? Versteckte Buddhas? Ach, ich sehmne mich danach, die Eintracht auch mal wieder so spielen zu sehen. Und dieses Verlangen ist wahrscheinlich noch nicht einmal besonders originell ...



Lockerheit und Spielfreude kann man nicht erlernen oder methodisch vorgeben glaube ich. Höchstens unterstützen durch.. ja wodurch eigentlich?

Klopp/Klinsmann sind ja die offiziellen Charismaten für gute Atmosphäre... aber die Attribute seh ich beim BvB auch nicht und die Bayern arbeiten auf dem Platz, der Einzelne zelebriert da manchmal Fussball, aber das Team?

Hmm, liegt vielleicht nicht (nur) am Trainer, der vor dem Spiel ja nur Aufstellung und taktische Vorgaben geben kann.

Den Rest muss die Mannschaft auf dem Platz entwickeln, untereinander und miteinander. Das Miteinander sehe ich nicht wirklich bei uns.

Deine völlig unorginelle    Sehnsucht teile ich.  
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was heisst hier kein druck? meinst du die spielen einfach drauf locker los und schauen was dabei raus kommt? ist doch reichlich naiv! hast du schon mal sport gemacht? man will doch gewinnen und das sind profis! und die erwartungshaltung war doch eben auf grund der investierten 30 mill. grösser als bei gladbach z.b... vielmehr ist ein konzept erkennbar nach welcehm spieler ausgesucht werden udn die das umsetzten.. der beck, compper oder auch ein nilsson sind doch keine granaten... der trainer und das syst
JayG2k1 schrieb:
dr.diesel schrieb:
warum hoffenheim gut dasteht ? ganz einfach : die haben keinen psychologischen druck. als aufsteiger erwartet keiner, dass du dortmund vom platz fegst, aber wenn sie es trotzdem tun, trägt es weiter zur euphorie im verein bei. außerdem wissen sie genau, dass eigentlich nix schief gehen kann, da im notfall finanziell nachgebessert werden kann. die sind halt nicht cottbus wo man bei jedem verlorenen punkt wieder näher am abstieg und vielleicht sogar dem lizenzverlust steht. hopp kann den verein immer wieder auffangen, wenn er will.



Dem kann ich mich anschließen. Es gibt einfach kein "Muss". Zur Winterpause können die zwischen 18 und 1 landen und kein Mensch wird die unter Druck setzen.  


em ist es!
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gereizt schrieb:
adlerkadabra schrieb:
gereizt schrieb:
Etwas was uns irgendwie abhanden gekommen ist: Spielfreude. Mut. Leidenschaft auf dem Platz. Auch einmal ohne Ball laufen. Miteinander spielen. Lockerheit.

Hoffenheim hat dies im Moment. Dies liegt nicht an der Qualität des Kaders glaube ich. Hoffe, unsere Spieler finden diese Attribute wieder.

Ja, das kommt meinen Beobachtungen ziemlich nahe. An die Euphorie, wie schon mehrfach betont, glaube ich hier nicht. Woher kommen diese Eigenschaften dann? Methodik? Charisma? Gesamtatmosphäre im Verein, Arbeitsbedingungen? Versteckte Buddhas? Ach, ich sehmne mich danach, die Eintracht auch mal wieder so spielen zu sehen. Und dieses Verlangen ist wahrscheinlich noch nicht einmal besonders originell ...



Lockerheit und Spielfreude kann man nicht erlernen oder methodisch vorgeben glaube ich. Höchstens unterstützen durch.. ja wodurch eigentlich?

Klopp/Klinsmann sind ja die offiziellen Charismaten für gute Atmosphäre... aber die Attribute seh ich beim BvB auch nicht und die Bayern arbeiten auf dem Platz, der Einzelne zelebriert da manchmal Fussball, aber das Team?

Hmm, liegt vielleicht nicht (nur) am Trainer, der vor dem Spiel ja nur Aufstellung und taktische Vorgaben geben kann.

Den Rest muss die Mannschaft auf dem Platz entwickeln, untereinander und miteinander. Das Miteinander sehe ich nicht wirklich bei uns.

Deine völlig unorginelle    Sehnsucht teile ich.  

Dazu bekam ich gerade eine ganz interessante PN von HG:

"Der Unterschied ist Bernhard Peters.

Der Mann ist ein Ass in Bezug af Taktik und Motivation. Ich kenn e ihn von füher. Ich habe 8 Jahre lang Hockey auf ganz gutem Niveau gespielt und ihn dabei auch kennengelernt. Eine beeindruckende Persönlichkeit.

http://www.amazon.de/F%C3%BChrungs-Spiel-Bernhard-Peters/dp/3453154339/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1222024694&sr=1-1


Es wird noch eine Weile dauern bis diese Erkenntnisse sich in der Fußballwelt durchsetzen werden."

Tja, Peters ist der Mann, den Klinsmann damals unbedingt für die Nati wollte, der DFB aber - Überraschung, trööööt - net.

Jedenfalls könnte da einiges dran sein. Und ich würde noch ergänzen: was wir hier haben, das ist eine wohl ziemlich rare Sympathie und Synergie zwischen den Herren Hopp, Peters und Rangnick.
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Ich habe auch nicht das Gefühl, dass die TSG großartig einbrechen wird. Ein "normaler" Aufsteiger sind sie nun mal nicht. Aber alles aufs Geld schieben wäre auch viel zu einfach. Dafür gibt es etliche Gegenbeispiele wo es mit "ein bisschen Geld ausgeben" auch nicht so einfach geklappt hat. Außerdem, sooo viel Geld haben sie nun auch nicht ausgegeben. Und sie haben auch keine "fertigen" Spieler geholt, sondern eher junge Talente die wohl die meisten von uns vorher noch nicht mal kannten. Davon mal abgesehen, dass ihre laufenden Etatausgaben sicher nicht höher sind als unsere.

Keine Ahnung, aber da passt es einfach. Da läuft es rund seit über zwei Jahren. Da greift ein Rad ins Nächste. Die haben einen Run und das seit über zwei Jahren. Dumm nur, dass sie keine Fans haben die sich drüber freuen können  
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Also fachlich ist Rangnick schon super. Aber es ist eher etwas anderes: Dieser Klub hat ein durchgehendes Konzept und hat sich dafür die Spieler ausgesucht. Wir wollen jetzt ein schnelles Kurzpassspiel spielen, haben aber noch Spieler wie Spycher, Fink, Mehdi und Ama, die dafür nicht sonderlich geeignet sind, aus verschiedenen Gründen aber teilweise dennoch regelmäßig oder öfters spielen.
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Gemini schrieb:
Geld!!!


+ Trainer der Offensivfussball spielen lässt  
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Ich würde auch sagen, HH hat mit Rangnick in den letzten Jahren ein System erarbeitet und setzt Dieses klasse um. Es passt alles zusammen (im Moment).
HH hat natürlich das Glück, mit Hopp jemanden zu haben, der finanzielle Sicherheit und damit ruhiges Arbeiten bringt. Das hatten wir in Liga 2 und Anfangs Liga 1 nicht, erst in den letzten Jahren mit HB können wir uns darüber freuen.

HH hat ein Team mit einem Trainer und einem System das gut funktioniert und dazu noch atraktiv ist! Finanziell sind sie abgesichert und können unter besten Bedingungen arbeiten! Die kreativen Köpfe geniessen viel vertrauen und Freiheiten! Die manschaft strotzt vor Selbstvertrauen.

Wir haben ein Team mit einem Trainer, der es nicht schafft, sein "System" dem nun vorhandenen Spielermaterial anzupassen. Kratives oder schnelles Offensivspiel sind uns fremd, Kurzpässe verpöhnt. Nur wer defensiv arbeitet spielt (Fenin sieht man mehr in der eigenen Hälfte als beim Gegner und von Caio müssen wir nicht reden). Unsere Jungs sind Saisonübergreifend jetzt mehr als 10 Spiele komplett neben sich und spielen Angsthasenfußball vom Feinsten.

Fazit: Irgendwie sind das alles Punkte, für die mehr oder weniger der Trainerstab verantwortlich ist..............................
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Was mich am Hoppenheim Beispiel so stört, ist das Fans überhaupt keine Rolle mehr zu spielen scheinen. Ich meine so etwas wie ein Heimspiel mit lautstarker Unterstützung kennen die gar nicht, und brauchen die erschreckenderweise gar nicht. Braucht uns überhaupt noch irgendwer?
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MrBoccia schrieb:

Einen Trainer, der einst mit der hochbezahlten 04-er Truppe nix erreicht hat und fortgejagt wurde wegen Erfolglosigkeit.


Da wage ich mal eine andere Aussage. Hätte Assauer damals den Rangnick nicht weggejagt, wäre Schalke schon lange das ein oder andere Mal Meister geworden.



Programmierer


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