Pyro-Diskussion neu entfacht

#
Joker1975 schrieb:

aber was soll man den tun? Blümensträusse ins Krankenhaus schicken?



Klar  

Ich wollte damit nur erwähnen, dass die Diskussion "fruchtlos" ist. Spätestens nach Beitrag 50 sind die üblichen Personen aus den üblichen Meinungslagern wieder im Stellungskrieg. Und der endet wie in Verdun.
#
SGE_Werner schrieb:
Joker1975 schrieb:

aber was soll man den tun? Blümensträusse ins Krankenhaus schicken?



Klar  

Ich wollte damit nur erwähnen, dass die Diskussion "fruchtlos" ist. Spätestens nach Beitrag 50 sind die üblichen Personen aus den üblichen Meinungslagern wieder im Stellungskrieg. Und der endet wie in Verdun.


Öhm
Kann ich bitte Frankreich sein?  
#
FrankenAdler schrieb:
miraculix250 schrieb:
peter schrieb:
miraculix250 schrieb:
I-ADL3R-I schrieb:
http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg

Hier, so macht es auch der DFB mit Fußballfans. Das Thermometer ist im Vergleich zu früher schon stark gestiegen. Ist nicht nur auf Pyro bezogen.


denke, dass dieser aspekt durchaus nicht zu vernachlässigen ist, wenn es um die motivation für pyromanie im stadion geht

dieses kleine männchen im kopp, dass dir permanent zuflüstert: "wenn du jetzt nachgibst, was kommt da als nächstes? heute isses pyro... morgen stören dann fahnenträger.... 3 jahre später schwarze kapuzenpullis.... irgendwann dann fangesänge.... tja, und wieso nicht gleich eine reine TV veranstaltung?!"

solange sich alles nur um pyro dreht, solange bleiben wenigstens andere - fundamentalere - dinge unangetastet... sozusagen: pyro, die frontlinie, die erbittert verteidigt werden muss - mit allen mitteln.... denn wenn diese linie fällt, dann werden wir von den stasi-freunden (und damit ist nicht die linke gemeint ) überrannt!

ob diese taktik aufgeht? ich bezweifle es... die menschen werden von der politik und deren hintermänner permanent für dumm verkauft - mit erfolg...

andersrum wird das weniger gut klappen, dafür kennen die sich in dem business zu gut aus  

pyro als protest-kultur sozusagen

und wenn diese hypothese zutreffen sollte, dann wäre natürlich auch ein kontrolliertes abbrennen als kompromiss undenkbar - und auch nicht nötig, denn wenn man sich den derzeitigen kurs bzgl. überwachung und untergraben der bürgerlichen freiheiten anschaut und gleichzeitig die in manchen teilen der gesellschaft stetig wachsende protest-kultur gegenüberstellt, dann wird eines klar:

entweder gewinnt die obrigkeit, die mehrheit erliegt dem druck und hält nicht mehr stand und wir enden tatsächlich mit stasi 2.0

oder aber die protestler reißen den rest, der noch nicht zu den total verblödeten tv- und konsum-junkies gehört, mit und das ganze gipfelt in einem großen knall (mit ungewissem ausgang)... und dieser knall betrifft dann nicht getrennt fussballfans, oder auch mal studenten, linke demonstranten... nein, dieser wäre dann ganzheitlich und würde alle bereiche des alltäglichen lebens betreffen

lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende so zu sagen

aber gut, geht vielleicht ein bissl weit ... und ist auch für den moment irrelevant, die zukunft wird zeigen wohin der hase läuft


falls du jungs/mädels kennst die pyro betreiben: sind das die staatskritischen querdenker? geht es denen darum gesellschaftliche verhältnisse duch pyro in frage zu stellen?

ich habe da ganz große zweifel.  


wie der abschnitt mit dem kleinen männchen verdeutlichen sollte: ich gehe davon aus, dass derartige denkprozesse zu einem ganz erheblichen teil unbewusst von statten gehen

da ist der alltägliche frust... fängt an bei den zigmillionen kameras in straßenbahnen, geht weiter über massenhafte speicherung von telefondaten, und endet nicht beim anlegen einer neuen datei um wieder irgendwelche menschen aus irgendwelchen gründen in irgendeine datei abzulegen (ob das nun "gewalttäter sport", "linksmotiviertes gewalttäter" oder weiss der deibel was ist)

unter diesen vorraussetzungen - ich kann den frust verstehen, geht mir genauso - kommt es eben so einer solchen entwicklung, das man dem gesetzgeber und den entsprechend ausführenden organen in keiner weise entgegenkommwen möchte... protestkultur halt

pyro sind, denke ich, eine form dessen... ich persönlich wähle andere formen und lass mir lieber auf (studi)demos die zähne ausschlag, aber jeder wie er meint (hat auch wieder mit bewusstsein zu tun)

und mal hand aufs herz, pyro eignet sich halt oberflächlich betrachtet ganz hervorragend, um protest zum ausdruck zu bringen: mediale aufmerksamkeit, große gruppe, anonymität (und effiziens) - und wow, es sieht sogar noch gut aus und steigert die stimmung! mind. 2 fliegen mit einer klappe!

das es gewiss nicht die ultimative protestform ist, ist jenen die es zünden dann doch auch egal - denn es gibt zwar politisch bessere protestformen, aber hey... man bezeichnet sich selbst als unpolitisch, da geht man doch nicht auf demos (und probt den aufstand lieber so im stadion)

das ich mir hier nur meine eigenen gedanken zu dem thema mache, und keinesfalls den anspruch erhebe die motivation jedes einzelnen bis ins kleinste detail analysiert zu haben, ist doch klar... sprich: man kann das natürlich auch ganz anders sehen und einfach nur sagen "alles besoffene pubertäre schwachmaten" und es sich damit so richtig schön einfach machen: wegschließen

und manche, wenige, die machen es sich mit solchen sprüchen nicht einfach - die machen das dann ganz bewusst um anderen diese einfache möglichkeit das problem "abzutun" aufzuzeigen sodass möglichst viele genau auf diesen zug aufspringen... die folge und motivation Hiervon und Hierfür kann sich ja jeder selbst überlegen *pfeif*

ps: nein, ich zünde keine pyros... hab als kind im G-block manchmal diese mini-dinger, die damals frei verkäuflich in jedem 3. laden gab, gezündet (haben 10 sekunden mit 1cm flamme gebrannt römische lichter glaub ich hießen die)

aber naja, mal schauen... vielleicht überdenke ich das ganze nochmal?

achnee.... ich marschiere doch lieber weiter auf demos und lass mir da den schädel einschlagen, nur um am nächsten tag (nach besuch beim notzahnarzt in der nacht) in der zeitung zu lesen: "Autonome greifen auf brutale Weise die Polizei an, die hierauf Schlagstock, Tränengas und Wasserwerfer einsetzen musste" (  :neutral-face )


Also Entschuldige mal, aber das kann ich so langsam nicht mehr recht verkraften was du da an Phantasieblüten ablässt.
Ultras als Protestbewegung? Aha!
Wogegen?
Mit welchen Mitteln?

Wenn überhaupt ist die Ultrabewegung Protest auf der Meta-Ebene.
Sozusagen der Beweis schlecht hin für den totalen Mangel an Bewusstsein über die herrschenden Verhältnisse.

Wenn in einer Gesellschaft die Protestformen innerhalb des herrschenden Systems Subkulturen im Bereich Brot-und-Spiele hervorbringt, dann sind wir nicht bei einer Protestform gegen diese herrschenden Verhältnisse, dann sind wir bei einer totalen Partizipation von Protestformen DURCH die herrschenden Verhältnisse.

Denn mal ganz ehrlich: Fußball ist im Kontext global wichtiger Problemstellungen mal total fürn *****.
Im Kontext dieser kapitalistischen Weltordnung ist Fußball einfach mal DAS Sinnbild für Brot und Spiele.
Wenn dann Ultras diesen "total wichtigen Kampf" gegen die Unterdrückung durch die bösen Funktionäre des DFB führen, dann ist das keine Protestkultur sondern Kampf um die Oberhoheit über die Gestaltung eines totalen Events.

IMHO sind wir da dann schlicht dabei Protestpotential im besten Sinne durchs Klo zu spülen, weil die Leute die dieses Potential haben sich bemüßigt fühlen, ihren Protest in gesellschaftlich absolut akzeptierten Bahnen zu verschleudern.

Im Stadion 100% hinter der Eintracht zu stehen ist gesellschaftspolitisch unbedeutend und absolut unpolitisch.
Sich auf dieser Ebene in Ungehorsam zu üben und Vorschriften aktiv zu brechen ist schlicht normales Jugend gemäßes Verhalten.

Nicht mehr und nicht weniger

Also ab auf die Demo!

Fußball Fußball sein lassen, aufhören Ultras zu heroisieren. Man kann sie als das akzeptieren was sie sind: Underground-Popkultur des Fußballs!

Grüßle

Ralf


ich hätte es ein wenig anders formuliert, aber im prinzip hast du recht.

es gibt einen unterschied zwischen "widerstand" und "den eigenen kopp durchsetzen wollen". den unterschied kennt jeder, der kinder erzogen hat.

und so wenig es freiheitskampf ist pyros zu zündeln, so wenig ist es freiheitskampf rote ampeln zu ignorieren. es geht bei roten ampeln und auch bei kindern, einfach nur darum das risiko zu minimieren, dass etwas dramatisches geschieht.

irgendwie erinnert mich die argumentation einiger (nicht aller) pyro-befürworter an die argumentation von junkies und alkies. tenor"alles im griff, es passiert schon nichts".

pyro ist in meinen augen kein widerstand gegen das "event" fußball, sondern ein mosaiksteinchen dieser neuen "eventkultur". es wird ja auch gerne argumentiert, dass ohne das, was die ultras abziehen die logenbesucher ausbleiben würden. früher nannte man so etwas hofnarren.

und, ganz ausdrücklich, das richte ich nicht gegen die ultras, das richte ich ausschließlich gegen diejenigen die so argumentieren.
#
Joker1975 schrieb:

Klar ist auch die Gesundheit der Betroffenen ein Thema..........
aber was soll man den tun? Blümensträusse ins Krankenhaus schicken?


Wenn die, die die Pyros gezündet haben, sich bei den Verletzten entschuldigen würden und zugeben das es evtl. etwas scheiße war was sie gemacht haben wäre das schon mal ein Weg in die richtige Richtung.
#
miraculix250 schrieb:

ich lese da nur "dicke eier" "hindukusch" "selbstgestrickte weltbilder" und einige weitere schlagworte und weiss, ich brauch darauf nicht weiter eingehen... ich sag nur soviel:

zu einfach machen (diese 3 worte langen als antwort, haben sie doch in etwa den gleichen inhaltlichen gehalt)


Für deine eklatante Lese- und Verständnisschwäche kann ich leider auch nichts.
Ich hätte das auch inhaltlich do hervorragend wie der FrankenAdler, zu dem ich nur zustimmen kann, ausformulieren können.
Aber die steile merkbefreite  These vom Pyro zünden als Widerstandshandlung schreit bei mir nach einem groben Hammer.
#
raideg schrieb:
http://www.sportal.de/sportal/generated/article/tnt_fussball/2010/03/03/15969400000.html
Nürnberg zieht aus Krawallen Konsequenzen

Zitat aus den Kommentaren:
Streetjudge schrieb am 03.03.2010 23:32:

Mahlzeit,

ich war bei dem Spiel als Polizist vor Ort und hatte das Vergnügen den Rettungskräften bei der Versorgung der Verletzen den Rücken frei zu halten. Ich hätte mir gewünscht, dass die gesamte Ultratruppe sich die Verletzungen mal hätte ansehen können. Da lag ein Mädel dem der Schuh nicht mehr vom Fuß ging, weil die Gummisohle sich verformt hatte und der verbrannte Fuß auf das doppelte angeschwollen war. Einem etwa 12jährigen Jungen fehlte ein fünfmarkstückgroßes Stück Haut im Unterschenkel, wo man direkt aufs Fleisch schaute und zwei erwachsenen, eher in die Szene passenden Fans waren die Jeanshosen bis fast zu den Knien weggebrannt und die Haut vom ganzen Schienbein abgeplatzt. Wir haben den Abgang aus dem Nürnberger Block dann zwischenzeitlich gesperrt, weil die Verletzten direkt neben der Treppe versorgt wurden und in Kürze abtransportiert werden sollen. Die Nürnberger Fans nahmen Anteil an den Verletzungen ihrer Kollegen, indem sie uns anpöbelten, warum sie deswegen jetzt nicht pissen gehen könnten! Echt ganz edle Menschen! Ich bin jetzt das vierte Jahr in den Fußballstadien NRWs unterwegs und habe sowas noch nicht erlebt. Echt bitter!

Jeder Fußballfan, der kein Verbrecher ist sollte sich mal ernsthaft überlegen was eine Magnesiumfackel die mit fast 2000 Grad brennt und nicht ohne weiteres gelöscht werden kann, in einer Menschenmenge verloren hat. Scheißegal wie geil sowas aussehen mag, nimmt jeder der so ein Teil im Block zündet billigend in Kauf, andere Menschen damit schwer zu verletzen weil man in einem Fanblock nun mal nicht absehen kann wann Bewegung in die Menge kommt!
(Zitat Ende)


Da das nicht ins Weltbilder einiger Leute passt, wird dieser Post entweder nicht gelesen, als Fake abgestempelt (evtl. auch als weiterer Teil der DFB/DFL-Verschwörungstheorien) oder als Beispiel für einen unglücklichen Unfall, der einfach mal passiert.

schwarzer_geier schrieb:
miraculix250 schrieb:

dieses kleine männchen im kopp, dass dir permanent zuflüstert: "wenn du jetzt nachgibst, was kommt da als nächstes? heute isses pyro... morgen stören dann fahnenträger.... 3 jahre später schwarze kapuzenpullis.... irgendwann dann fangesänge.... tja, und wieso nicht gleich eine reine TV veranstaltung?!"

solange sich alles nur um pyro dreht, solange bleiben wenigstens andere - fundamentalere - dinge unangetastet... sozusagen: pyro, die frontlinie, die erbittert verteidigt werden muss - mit allen mitteln.... denn wenn diese linie fällt, dann werden wir von den stasi-freunden (und damit ist nicht die linke gemeint ) überrannt!
...

pyro als protest-kultur sozusagen


Klar, Schland wird am Hindukusch verteidigt und die bürgerlichen Freiheiten mit ner Magnesiumfackel im Block.
EFC einfache selbsgestrickte Weltbilder

Man kann ja Bock haben auf Pyro und dicke Eier davon bekommen, aber das ganze Privatspektakel als revolutionäres Handeln aufzufassen ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten und straft alle Hohn, die sich wirklich gegen gesellschaftliche Entwicklungen engagieren.



 
#
SGE_Werner schrieb:


Ich wollte damit nur erwähnen, dass die Diskussion "fruchtlos" ist. Spätestens nach Beitrag 50 sind die üblichen Personen aus den üblichen Meinungslagern wieder im Stellungskrieg. Und der endet wie in Verdun.


So makaber es ist, aber ein "Argument" fehlt dieses mal: "Es ist doch niemand gestorben."
:neutral-face
#
SGE_Werner schrieb:
Ich wollte damit nur erwähnen, dass die Diskussion "fruchtlos" ist. Spätestens nach Beitrag 50 sind die üblichen Personen aus den üblichen Meinungslagern wieder im Stellungskrieg. Und der endet wie in Verdun.


Ich glaube trotzdem nicht, dass es sinnlos ist hier seine Meinung zu sagen.

Das sich die aktuellen Eventfans kaum vom zündeln abbringen lassen werden ist schon klar, aber wenn hier nur der eine oder andere Nachwuchs-SGEler mitliest und vielleicht was vernünftiges hängen bleibt hat es gefruchtet.

Gruss

Wedge
#
Flea schrieb:
marco-sge schrieb:

bin mal gespannt wie lange der verein das durchhält. wenn ich mir deren tapellenplatz ansehe,  werden die ihre unterstüzung der fans brauchen

Das geht aus wie bei uns letztes Jahr. Stimmunsboykott (inkl. Kontrolle, dass auch sonst keiner Stimmung macht und Banner aufhängt), dann einige Wochen hin und her - aber am Ende müssen die Ultras Zugeständnisse machen, weil der Verein am längeren Hebel sitzt. Würden Sie es nicht tun müssten sie sich zurück ziehen, wodurch sie an Einfluss verlieren. Und das wollen sie nicht. Also ist alles erst mal wieder gut bis zum nächsten mal und so weiter.



1 x Pyro = 1 x Zugeständnisse

da kann  sich jeder ausrechnen wann das  Ende der Fahnenstange erreicht ist
#
#
Fußballverrückter schrieb:
Basaltkopp schrieb:
RoYYalTS schrieb:
dass es von den Medien natürlich jetzt ausgeschlachtet werden wird.


Solange Deine Beine nicht verbrannt sind, ist eh jedes Wort zu dem Thema zu viel. Einfach totschweigen das Ganze und weiter verharmlosen.  


Nein, viel einfacher, von der Panikmache der Medien anstecken lassen!


Würdest Du das dem Typ mit den verbrannten Beinen genauso ins Gesicht sagen?  
Aber sind ja nicht Deine Beine und da ist dann jedes Wort der Presse gleich Panikmache und Ausschlachten. Moral scheint hier bisweilen ein .... ich schreibs lieber nicht  
#
miraculix250 schrieb:
da ist der alltägliche frust... fängt an bei den zigmillionen kameras in straßenbahnen,  


Du untertreibst. Es sind Milliarden Kameras, wenn nicht sogar Billionen - in jedem Wagen selbstverständlich...

Und mich stören die nicht wirklich. Allerdings zeigen die zunehmenden Gewalttaten in öffentlichen Verkehrsmitteln doch, dass diese Kameras offenbar notwendig sind.

Aber es gibt ganz offensichtlich Leute, die gegen alle Instrumente sind, die Straftaten aufklären können. Da kann sich ja jeder so seine eigenen Gedanken drüber machen, wieso das so ist....
#
#
Basaltkopp schrieb:

Du untertreibst. Es sind Milliarden Kameras, wenn nicht sogar Billionen - in jedem Wagen selbstverständlich...

Und mich stören die nicht wirklich. Allerdings zeigen die zunehmenden Gewalttaten in öffentlichen Verkehrsmitteln doch, dass diese Kameras offenbar notwendig sind.

Aber es gibt ganz offensichtlich Leute, die gegen alle Instrumente sind, die Straftaten aufklären können. Da kann sich ja jeder so seine eigenen Gedanken drüber machen, wieso das so ist....  


Boah - ich hab' nix zu verbergen; jeder der gegen Überwachung ist, wird dafür schon seinen Grund haben.

Was für eine Logik.  :neutral-face
#
Basaltkopp schrieb:
miraculix250 schrieb:
da ist der alltägliche frust... fängt an bei den zigmillionen kameras in straßenbahnen,  


Du untertreibst. Es sind Milliarden Kameras, wenn nicht sogar Billionen - in jedem Wagen selbstverständlich...

Und mich stören die nicht wirklich. Allerdings zeigen die zunehmenden Gewalttaten in öffentlichen Verkehrsmitteln doch, dass diese Kameras offenbar notwendig sind.

Aber es gibt ganz offensichtlich Leute, die gegen alle Instrumente sind, die Straftaten aufklären können. Da kann sich ja jeder so seine eigenen Gedanken drüber machen, wieso das so ist....  


das würde wohl höchstens zeigen, dass sie mal ganz und garnichts bringen  (von diesem latenten gefühl des beobachtet werdens einmal abgesehen)  

apropos: die gewalttaten steigen nicht (siehe statistik) - die anzahl bleibt recht konstant... es wird nur mehr darüber berichtet

wenn vor 15 jahren mal wieder nen kontro aus der bahn geboxt wurde, hat sich einfach kein schwein dafür interessiert
#
Fußballverrückter schrieb:
Basaltkopp schrieb:
RoYYalTS schrieb:
dass es von den Medien natürlich jetzt ausgeschlachtet werden wird.


Solange Deine Beine nicht verbrannt sind, ist eh jedes Wort zu dem Thema zu viel. Einfach totschweigen das Ganze und weiter verharmlosen.  


Nein, viel einfacher, von der Panikmache der Medien anstecken lassen!


Ach stimmt, jetzt sind es ja wieder die Medien. Das Totschlagargument, wenn man sonst nichts mehr zu sagen hat.
#
Bigbamboo schrieb:
Basaltkopp schrieb:

Du untertreibst. Es sind Milliarden Kameras, wenn nicht sogar Billionen - in jedem Wagen selbstverständlich...

Und mich stören die nicht wirklich. Allerdings zeigen die zunehmenden Gewalttaten in öffentlichen Verkehrsmitteln doch, dass diese Kameras offenbar notwendig sind.

Aber es gibt ganz offensichtlich Leute, die gegen alle Instrumente sind, die Straftaten aufklären können. Da kann sich ja jeder so seine eigenen Gedanken drüber machen, wieso das so ist....  


Boah - ich hab' nix zu verbergen; jeder der gegen Überwachung ist, wird dafür schon seinen Grund haben.

Was für eine Logik.  :neutral-face  


Nicht falscher als die Logik, dass es nur die Kameras sind, die agressiv machen!  
#
ajatollarockenrolla schrieb:


http://www.faszination-nordkurve.de/index.php/fanszene/nordkurve/883-offener-brief-eine-abrechnung



Ganz armseliges Pamphlet.  

Es mit diesem pflichtschuldig hingeheuchelten "Sicher (...) schlimm, was passiert ist." zu beginnen, dann aber gleich zu verstehen geben, dass einem die Verletzungen in Wahrheit scheißegal sind. Denn: "Was passiert wäre, wenn außer (...) nichts passiert wäre." Es IST aber passiert und es wird immer wieder passieren, weil es eine unkontrollierbare Gefahr ist. Und dann seitenlang rumheulen, wie böse der Verein ist. Über die Verantwortung der Fans, solche Täter nicht nach zu schützen kein Wort.
Weia...
#
ajatollarockenrolla schrieb:
Reaktionen der Clubfans:


http://www.faszination-nordkurve.de/index.php/fanszene/nordkurve/883-offener-brief-eine-abrechnung






Find ich nicht mal Schlecht


Teilen