Wie auch immer es jetzt in welchem Fanclub aussieht. Ich wollte damit ausdrücken, dass meiner Meinung nach (und nach meinen Beobachtungen von verschiedenen Fällen) bei einem Zwangsabstieg über mehrere Ligen die organisierte Fanszene meist als weitgehend einzige da bleibt. Diese beinhaltet i.d.R. auch die Hooligans. Daher fallen diese mehr auf. Dass sich Hooligans vermehren, wenn man absteigt sehe ich garnicht.
Zustimm.
Gleichwohl werden Andere evtl. angezogen, die ihr eigenes Süppchen kochen, das weder von den Hooligans noch den anderen verbliebenen Fans bestellt wurde, was es dann aber auszulöffeln gilt.
Hier übrigens noch mal ein aktueller Artikel zum BFC:
Wie auch immer es jetzt in welchem Fanclub aussieht. Ich wollte damit ausdrücken, dass meiner Meinung nach (und nach meinen Beobachtungen von verschiedenen Fällen) bei einem Zwangsabstieg über mehrere Ligen die organisierte Fanszene meist als weitgehend einzige da bleibt. Diese beinhaltet i.d.R. auch die Hooligans. Daher fallen diese mehr auf. Dass sich Hooligans vermehren, wenn man absteigt sehe ich garnicht.
Zustimm.
Gleichwohl werden Andere evtl. angezogen, die ihr eigenes Süppchen kochen, das weder von den Hooligans noch den anderen verbliebenen Fans bestellt wurde, was es dann aber auszulöffeln gilt.
Hier übrigens noch mal ein aktueller Artikel zum BFC:
Und mit dem problematischen Fanklientel in schweren Zeiten liegt doch in der Natur der Sache. Bei mehreren Abstiegen bleibt meist nur die organisierte Fanszene und einige andere Fans übrig. Da in der organisierten Fanszene immer die Gewaltbereitschaft anteilsmässig höger vertreten ist, als im Gesamtstadion muss ja keinen wundern. Beim BFC kommt dann eben noch der Ruf dazu. Hab vor Jahren mal mit jemand von den Hertha Ultras geredet, warum bei ihnen so wenig Hooligans vorhanden sind. Er sagte sinngemäß: "In Berlin is det so, wenn de Hooligan werden willst, gehste zum BFC, und sogar noch eher zu Union als zu Hertha!" Ist inzwischen auch nicht mehr ganz so, aber von der Grundaussage wird sich nicht viel geändert haben.
Und was passiert wenn der Verein jetzt aufgelöst wird ? aufgrund von Sanktionen vom DFB z.B. ?
Dann gehen wahrcheinlich diese zu Union oder Hertha und bringen diese auch noch in den Ruin ( durch Blockstürme oder ähnliches)? Weil der harte Kern ja keinen Verein mehr hat ?!? Lass mich auch gerne eines besseren erklären, mit anderen Szenarien, die möglich wären.
Mir geht es darum, die gewaltbereiten, die nur auf Gewalt aus sind und nichts vom Verein eigentlich wissen wollen, hinkommen bzw man "unter Kontrolle bringen könnte". Das ist aber eher Wunschdenken.
Von mir aus können die sich die Köpfe im Wald oder auf nem Feld einschlagen, aber bitte ohne unbeteiligte.
Und mit dem problematischen Fanklientel in schweren Zeiten liegt doch in der Natur der Sache. Bei mehreren Abstiegen bleibt meist nur die organisierte Fanszene und einige andere Fans übrig. Da in der organisierten Fanszene immer die Gewaltbereitschaft anteilsmässig höger vertreten ist, als im Gesamtstadion muss ja keinen wundern. Beim BFC kommt dann eben noch der Ruf dazu. Hab vor Jahren mal mit jemand von den Hertha Ultras geredet, warum bei ihnen so wenig Hooligans vorhanden sind. Er sagte sinngemäß: "In Berlin is det so, wenn de Hooligan werden willst, gehste zum BFC, und sogar noch eher zu Union als zu Hertha!" Ist inzwischen auch nicht mehr ganz so, aber von der Grundaussage wird sich nicht viel geändert haben.
Und was passiert wenn der Verein jetzt aufgelöst wird ? aufgrund von Sanktionen vom DFB z.B. ?
Dann gehen wahrcheinlich diese zu Union oder Hertha und bringen diese auch noch in den Ruin ( durch Blockstürme oder ähnliches)? Weil der harte Kern ja keinen Verein mehr hat ?!? Lass mich auch gerne eines besseren erklären, mit anderen Szenarien, die möglich wären.
Mir geht es darum, die gewaltbereiten, die nur auf Gewalt aus sind und nichts vom Verein eigentlich wissen wollen, hinkommen bzw man "unter Kontrolle bringen könnte". Das ist aber eher Wunschdenken.
Von mir aus können die sich die Köpfe im Wald oder auf nem Feld einschlagen, aber bitte ohne unbeteiligte.
Wenn die Eintracht jetzt untergehen würde, würdest du dann zum FSV gehen? Auf was willst du gerade hinaus? Mit dem was hier (ausnahmsweise sehr sachlich) diskutiert wird, hat dein Eintrag nichts zu tun.
Geht darum, dass sich bei einem Abstieg i.d.R. wohl das "Problemklientel" hält. Sich aber auch nicht vermehrt. Denn der Fanzulauf nimmt ja auf allen Ebenen ab. Ob der BFC, der ja immernoch in mittleren Klassen gespielt hat, da eine Ausnahme bildet und immernoch sehr viel neues "Kleintel" anzieht, kann durchaus sein. Ich weiß es jedenfalls nicht.
Willkommen im Internet! Distanziert man sich für DIES, DAS und JENES nicht, wird dir daraus immer ein Strick gedreht. Ist halt so.
+1
Disclaimer (muss man hier ja schreiben): Der BFC ist mir egal, an Schlägereien habe ich kein gesteigertes Interesse, und die Aktion der Berliner finde ich scheiße.
Die Leute die nur wegen des Events kommen die verschwinden in den unteren Klassen, zurück bleibt der harte Kern zu dem halt auch die Hools zählen. Merkwürdig dabei, viele Leute die immer erzählt haben das sich diese Leute nicht für den Verein und Fussball interessieren sind weg, die Leute über die das behauptet wurde sind noch da.
+2
Disclaimer (muss man hier ja schreiben): Der BFC ist mir egal, an Schlägereien habe ich kein gesteigertes Interesse, und die Aktion der Berliner finde ich scheiße.
Dann gehen wahrcheinlich diese zu Union oder Hertha und bringen diese auch noch in den Ruin ( durch Blockstürme oder ähnliches)? Weil der harte Kern ja keinen Verein mehr hat ?!? Lass mich auch gerne eines besseren erklären, mit anderen Szenarien, die möglich wären.
Mir geht es darum, die gewaltbereiten, die nur auf Gewalt aus sind und nichts vom Verein eigentlich wissen wollen, hinkommen bzw man "unter Kontrolle bringen könnte". Das ist aber eher Wunschdenken.
99,9% die mir bekannten Hools sind Fans des jeweiligen Vereines. Ich halte es weitgehend für eine Mär, dass die sich nicht für ihren Verein interessieren. Das wird beim BFC vermutlich nicht anders sein. Egal, ob da jetzt polnische oder tadschikische "Krawalltouristen" mit dabei waren.
Wenn die Eintracht jetzt untergehen würde, würdest du dann zum FSV gehen? Auf was willst du gerade hinaus? Mit dem was hier (ausnahmsweise sehr sachlich) diskutiert wird, hat dein Eintrag nichts zu tun.
Geht darum, dass sich bei einem Abstieg i.d.R. wohl das "Problemklientel" hält. Sich aber auch nicht vermehrt. Denn der Fanzulauf nimmt ja auf allen Ebenen ab. Ob der BFC, der ja immernoch in mittleren Klassen gespielt hat, da eine Ausnahme bildet und immernoch sehr viel neues "Kleintel" anzieht, kann durchaus sein. Ich weiß es jedenfalls nicht.
Nein, würde ich selbstverständlich nicht.
Ich gehe jetzt davon aus, dass Dynamo Berlin sich als Verein zurückzieht ( eher unwahrscheinlich ) Und somit der "harte Kern" orientiert sich einem anderen Verein anzuschließen ( auch eher unwahrscheinlich ).
In diesem Falle wären es z.B. Union oder die Hertha. Gehen wir davon aus, dass auch die gewaltbereiten ( die nichts vom Fussball wissen wollen und sich nur die Köppe schlagen wollen) auch mitgehen mit ihrem "Umfeld" und theoretisch dort weitermachen wo sie bei Dynamo berlin aufhören würden. Nämlich mit Gewalt während dem Fussball Spiel gegen Unbeteiligte und Blockstürme. Dann würden sie zwangsläufig den jetzigen Verein ( Union oder Hertha) auch schaden.
Aber ich glaube da es sehr viel Theorie und Zukunft ist und nichts mehr mit dem eigentlichen Topic zu tun hat, am besten nur noch per PN.
Geht darum, dass sich bei einem Abstieg i.d.R. wohl das "Problemklientel" hält. Sich aber auch nicht vermehrt. Denn der Fanzulauf nimmt ja auf allen Ebenen ab. Ob der BFC, der ja immernoch in mittleren Klassen gespielt hat, da eine Ausnahme bildet und immernoch sehr viel neues "Kleintel" anzieht, kann durchaus sein. Ich weiß es jedenfalls nicht.
Einspruch.
"Bei Abstieg hält sich das Problemklientel".
Das könnte man so verstehen (deine vorherigen posts berücksichtigt), das Ultras/Hooligans per se "Problemklientel" wären. Einige vielleicht, aber doch nicht alle!
"Sich aber auch nicht vermehrt"
Spaßmodus an: Ich baue auf deren Familienplanung! Spaßmodus aus.
Das Problem sind nicht bleibende Fanorgas wie die Ultras, das Problem sind Krawalltouristen, die nur dann kommen, wenn Bambule in Aussicht ist, wie offensichtlich beim BFC geschehen. Und die um so leichteres Spiel haben, wenn sich Verein und Fans als auch Fans untereinander nicht "grün" sind bzw. sich mißtrauen.
Daraus kann dann ein weiteres Problem entstehen, wenn diese Krawalltouristen mit Fußballfans verwechselt werden, für und mit denen man sich "gegen den modernen Fußball" einsetzen will.
Btw.: Wir "Normalos", zu denen ich mich auch zähle, werden ja gerne als "Eventies" bezeichnet. Muß ich mit leben, ein UF'ler darf das gerne zu mir sagen. Durch seinen Einsatz hat er sich das "verdient".
Aber was sind die Krawalltouristen denn dann Anderes als "Krawall-Eventies"? Die nur dann kommen, wenn "Problemspiele" anstehen und Randale in Aussicht ist und mit Ihrem Handeln auf das scheissen, was Fans wie die Ultras aufgebaut haben?
Ruck-Zuck haben die das Sagen und der moderne Fußball kommt schneller als man denkt. Und da sind alle guten Absichten der Ultras dann auch für die Katz.
An dieser Stelle doch mal ein Schwenk zu uns. Wir diskutieren ja nicht als Aussenstehende.
Ein anderer fred hieß: Frankfurt und die Fans - wie bekommen wir das wieder hin?
Jedenfalls nicht, indem Normalo-Eventies und Ultras meinen, sich gegenseitig den besseren Fan vorleben zu müssen oder nach angemessener Behandlung/Würdigung durch den Verein / die Öffentlichkeit betteln. Hier sollte einen zumindest die Liebe zum Verein einen.
Das Problem sind die anderen Eventies. Die mit dem Krawall-Gen, heute hier und morgen dort. Und ganz ohne Liebe zum Verein (Welchem denn auch?).
Man sollte also vorab erst mal nach gemeinsamen Schnittmengen suchen, bevor man Lösungsansätze sucht oder meint, fertige Lösungen vorsetzen oder durchsetzen zu müssen.
Ich glaube, keiner, der hier kontrovers diskutiert, findet eine solche Schnittmenge bei Krawall-Eventies, egal, ob die vereinzelt oder (wie in Berlin) in Rudeln auftauchen.
Das wäre etwas, was man von den Ereignissen in Berlin "mitnehmen" könnte.
99,9% die mir bekannten Hools sind Fans des jeweiligen Vereines. Ich halte es weitgehend für eine Mär, dass die sich nicht für ihren Verein interessieren. Das wird beim BFC vermutlich nicht anders sein. Egal, ob da jetzt polnische oder tadschikische "Krawalltouristen" mit dabei waren.
99,9% die mir bekannten Hools sind Fans des jeweiligen Vereines. Ich halte es weitgehend für eine Mär, dass die sich nicht für ihren Verein interessieren.
Dann gehen wahrcheinlich diese zu Union oder Hertha und bringen diese auch noch in den Ruin ( durch Blockstürme oder ähnliches)? Weil der harte Kern ja keinen Verein mehr hat ?!? Lass mich auch gerne eines besseren erklären, mit anderen Szenarien, die möglich wären.
Mir geht es darum, die gewaltbereiten, die nur auf Gewalt aus sind und nichts vom Verein eigentlich wissen wollen, hinkommen bzw man "unter Kontrolle bringen könnte". Das ist aber eher Wunschdenken.
99,9% die mir bekannten Hools sind Fans des jeweiligen Vereines. Ich halte es weitgehend für eine Mär, dass die sich nicht für ihren Verein interessieren. Das wird beim BFC vermutlich nicht anders sein. Egal, ob da jetzt polnische oder tadschikische "Krawalltouristen" mit dabei waren.
ach, was für ein mist.
wenn der verein, der jeweiligen klientel mal nicht mehr spielt, boxen die sich eben aus nem anderen grund.
ich kenn gerade in berlin, wo ich 4 jahre gewohnt habe, einige BFC fans. und die interessiert es nur am rande ob sie gewonnen oder verloren haben.
wenn ich nach guten storys frage, bekomm ich nicht die antwort: "oh, als wir damals den oder den geschlagen haben", sondern: "oh, als wir damals die eisernen mit viel weniger leuten kaputt geschlagen haben"...
die jungs interessiert es eigentlich gar net, wen oder warum sie jemanden boxen. hauptsache, einer wird geboxt...
weiß ja net was für "hools" du kennst, aber für den vereinh "ihrer wahl", haben die meist wenig übrig...
99,9% die mir bekannten Hools sind Fans des jeweiligen Vereines. Ich halte es weitgehend für eine Mär, dass die sich nicht für ihren Verein interessieren.
Puh, sehr gewagt, das hier laut auszusprechen....
Er hat sein Disclaimer vergessen! In den Main, in den Main, mit Gewicht an den Füßen!
Ich rede hier ehrlich gesagt nicht von Krawalltouristen. Ich sage nur, dass der Hooligan, Ultra, das Fanclubmitglied eher dem Verein treu bleibt, beim Absturz. Also die "organisierten Fans". Liegt ja auch in der Natur der Sache. Der fußballinteressierte Fan, der schaut sich die 5. Liga nicht an. Der vereinsverbundene Fan, dem geht es um den Verein und da ist es dann egal wo er spielt.
Dabei ist ja der Hooligan per Definition "Gewaltsuchend". Also eigentlich generell ein Problem in der Kategorie Gewalt.
Der Ultra ist meistens als "situativ gewaltbereit" eingestuft. Mindestens aber ein situativ unbequemer Fan. Also der auch vereinskritische Fan, gleiches ist in den Fanclubs zu finden. Wer jetzt von den Krawalltouristen in unteren Ligen immernoch da ist, das hängt doch ganz von der Szene, dem Umfeld und den Spielen ab. Ebenso wie groß die Fußballbegeisterung einer Stadt mal war uns welches Potenzial sie generell hat.
Würde also die Eintracht jetzt in der Oberliga spielen, hätten wir sowieso durch die große Fantradition noch viele Zuschauer. Ein Großteil davon setzt sich aus den "organisierten" und "alteingesessenen" Fans zusammen. Die Anziehungskraft des Eventfans ist dabei doch die gleiche. Der Eventfußballfan würde sich dann von einem DFB-Pokal Spiel gegen Bayern anziehen lassen, der Eventkrawalltourist von einem Spiel gegen OF, DA, KL usw... So ist beim BFC sicher im gesellschaftlichen Umfeld der BFC Fans ein ordentliches Gewaltpotenzial vorhanden, was nicht den primären Bezug zum Verein hat. Bei einem Risikospiel sind sie da, das ist sicher unabhängig von der Liga. Der Pokal brachte hier ja einen großen Gegner, aber auch in den unteren Ligen würde bei einem ordentlichen Gegner ähnliches passieren.
Die Brücke, die du hier zu Eventies und dieser leidigen Besserfan-Diskussion schlägst, verstehe ich in dem Fall nicht so wirklich. Ich sehe sie eigentlich in meinem Umfeld auch nicht vorhanden. Denn wenn ich auch mitbekommen würde, dass sich Leute respektlos gegenüber anderen Eintracht-Fans verhalten würden, wäre ich der erste, der etwas sagt. Da kann ich wenig zu beisteuern. Und in dem hoffentlich unwahrscheinlichen Fall, dass wir einmal solch einen Absturz erleiden müssen, würde ich mich auch verbundener zu den Leuten fühlen, die dann auch beim Auswärtsspiel in Vellmar neben mir stehen, als zu den Eventkrawalltouristen, die dann zu nem Spiel gegen OF oder DA aus den Löchern kommen würden...
Dann gehen wahrcheinlich diese zu Union oder Hertha und bringen diese auch noch in den Ruin ( durch Blockstürme oder ähnliches)? Weil der harte Kern ja keinen Verein mehr hat ?!? Lass mich auch gerne eines besseren erklären, mit anderen Szenarien, die möglich wären.
Mir geht es darum, die gewaltbereiten, die nur auf Gewalt aus sind und nichts vom Verein eigentlich wissen wollen, hinkommen bzw man "unter Kontrolle bringen könnte". Das ist aber eher Wunschdenken.
99,9% die mir bekannten Hools sind Fans des jeweiligen Vereines. Ich halte es weitgehend für eine Mär, dass die sich nicht für ihren Verein interessieren. Das wird beim BFC vermutlich nicht anders sein. Egal, ob da jetzt polnische oder tadschikische "Krawalltouristen" mit dabei waren.
ach, was für ein mist.
wenn der verein, der jeweiligen klientel mal nicht mehr spielt, boxen die sich eben aus nem anderen grund.
ich kenn gerade in berlin, wo ich 4 jahre gewohnt habe, einige BFC fans. und die interessiert es nur am rande ob sie gewonnen oder verloren haben.
wenn ich nach guten storys frage, bekomm ich nicht die antwort: "oh, als wir damals den oder den geschlagen haben", sondern: "oh, als wir damals die eisernen mit viel weniger leuten kaputt geschlagen haben"...
die jungs interessiert es eigentlich gar net, wen oder warum sie jemanden boxen. hauptsache, einer wird geboxt...
weiß ja net was für "hools" du kennst, aber für den vereinh "ihrer wahl", haben die meist wenig übrig...
Es gibt sicher Tendenzen in der Hooligan Szene, gerade durch die Verlagerung auf abgelegenen Wiesen, dass man am Fußballinteresse zweifeln kann. Im Kern würde ich es in Frankfurt allerdings schon so sehen, dass eine Verbundenheit zum Verein da ist. Sowohl bei den alten Hooligans, als auch bei einem Großteil der jüngeren...
Trotzdem ist es nicht zu entschuldigen auf Frauen und Kinder einzuprügeln egal wo und bei welcher Sportart !
Kerle, Kerle.... wie oft denn noch? Um es ein für alle mal festzuhalten: Wir sind hier doch ausnahmslos alle einer Meinung darin, dass Blockstürme, Prügel etc. Mist sind. Niemand hier rechtfertigt oder entschuldigt das Verhalten der Dynamos und niemand hat auch nur die geringste Andeutung gemacht sowas als probates Mittel gutzuheißen. Leider scheinen sich aber nicht alle darüber im Klaren zu sein, dass sowas aber nunmal in der grausamen Welt da draußen durchaus mal vorkommen kann (nein, ich möchte das nicht relativieren). Das gefällt keinem von uns. Das hat nichts mit "Verständnis" für das Verhalten der Berliner zu tun, sondern eher etwas von mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Es sollte vielmehr das Augenmerk darauf gerichtet werden, wieso bei diesen Vorzeichen es keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen gab oder warum diese nicht korrekt umgesetzt wurden. Immerhin war das Spiel von vornherein als Risikospiel eingestuft.
Trotzdem ist es nicht zu entschuldigen auf Frauen und Kinder einzuprügeln egal wo und bei welcher Sportart !
Kerle, Kerle.... wie oft denn noch? Um es ein für alle mal festzuhalten: Wir sind hier doch ausnahmslos alle einer Meinung darin, dass Blockstürme, Prügel etc. Mist sind. Niemand hier rechtfertigt oder entschuldigt das Verhalten der Dynamos und niemand hat auch nur die geringste Andeutung gemacht sowas als probates Mittel gutzuheißen. Leider scheinen sich aber nicht alle darüber im Klaren zu sein, dass sowas aber nunmal in der grausamen Welt da draußen durchaus mal vorkommen kann (nein, ich möchte das nicht relativieren). Das gefällt keinem von uns. Das hat nichts mit "Verständnis" für das Verhalten der Berliner zu tun, sondern eher etwas von mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Es sollte vielmehr das Augenmerk darauf gerichtet werden, wieso bei diesen Vorzeichen es keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen gab oder warum diese nicht korrekt umgesetzt wurden. Immerhin war das Spiel von vornherein als Risikospiel eingestuft.
Dann gehen wahrcheinlich diese zu Union oder Hertha und bringen diese auch noch in den Ruin ( durch Blockstürme oder ähnliches)? Weil der harte Kern ja keinen Verein mehr hat ?!? Lass mich auch gerne eines besseren erklären, mit anderen Szenarien, die möglich wären.
Mir geht es darum, die gewaltbereiten, die nur auf Gewalt aus sind und nichts vom Verein eigentlich wissen wollen, hinkommen bzw man "unter Kontrolle bringen könnte". Das ist aber eher Wunschdenken.
99,9% die mir bekannten Hools sind Fans des jeweiligen Vereines. Ich halte es weitgehend für eine Mär, dass die sich nicht für ihren Verein interessieren. Das wird beim BFC vermutlich nicht anders sein. Egal, ob da jetzt polnische oder tadschikische "Krawalltouristen" mit dabei waren.
ach, was für ein mist.
wenn der verein, der jeweiligen klientel mal nicht mehr spielt, boxen die sich eben aus nem anderen grund.
ich kenn gerade in berlin, wo ich 4 jahre gewohnt habe, einige BFC fans. und die interessiert es nur am rande ob sie gewonnen oder verloren haben.
wenn ich nach guten storys frage, bekomm ich nicht die antwort: "oh, als wir damals den oder den geschlagen haben", sondern: "oh, als wir damals die eisernen mit viel weniger leuten kaputt geschlagen haben"...
die jungs interessiert es eigentlich gar net, wen oder warum sie jemanden boxen. hauptsache, einer wird geboxt...
weiß ja net was für "hools" du kennst, aber für den vereinh "ihrer wahl", haben die meist wenig übrig...
Naja, wenn man "einige BFC Fans" kennt, dann ist das natürlich Grund genug die Aussage als Mist zu bezeichnen....
Zustimm.
Gleichwohl werden Andere evtl. angezogen, die ihr eigenes Süppchen kochen, das weder von den Hooligans noch den anderen verbliebenen Fans bestellt wurde, was es dann aber auszulöffeln gilt.
Hier übrigens noch mal ein aktueller Artikel zum BFC:
http://www.faz.net/artikel/C30644/dfb-pokal-die-brutalen-stoerenfriede-des-bfc-dynamo-30476893.html
"Krawalltouristen" trifft es ganz gut denke ich
Und was passiert wenn der Verein jetzt aufgelöst wird ? aufgrund von Sanktionen vom DFB z.B. ?
Dann gehen wahrcheinlich diese zu Union oder Hertha und bringen diese auch noch in den Ruin ( durch Blockstürme oder ähnliches)? Weil der harte Kern ja keinen Verein mehr hat ?!?
Lass mich auch gerne eines besseren erklären, mit anderen Szenarien, die möglich wären.
Mir geht es darum, die gewaltbereiten, die nur auf Gewalt aus sind und nichts vom Verein eigentlich wissen wollen, hinkommen bzw man "unter Kontrolle bringen könnte". Das ist aber eher Wunschdenken.
Von mir aus können die sich die Köpfe im Wald oder auf nem Feld einschlagen, aber bitte ohne unbeteiligte.
Wenn die Eintracht jetzt untergehen würde, würdest du dann zum FSV gehen? Auf was willst du gerade hinaus? Mit dem was hier (ausnahmsweise sehr sachlich) diskutiert wird, hat dein Eintrag nichts zu tun.
Geht darum, dass sich bei einem Abstieg i.d.R. wohl das "Problemklientel" hält. Sich aber auch nicht vermehrt. Denn der Fanzulauf nimmt ja auf allen Ebenen ab. Ob der BFC, der ja immernoch in mittleren Klassen gespielt hat, da eine Ausnahme bildet und immernoch sehr viel neues "Kleintel" anzieht, kann durchaus sein. Ich weiß es jedenfalls nicht.
+1
Disclaimer (muss man hier ja schreiben): Der BFC ist mir egal, an Schlägereien habe ich kein gesteigertes Interesse, und die Aktion der Berliner finde ich scheiße.
+2
Disclaimer (muss man hier ja schreiben): Der BFC ist mir egal, an Schlägereien habe ich kein gesteigertes Interesse, und die Aktion der Berliner finde ich scheiße.
99,9% die mir bekannten Hools sind Fans des jeweiligen Vereines.
Ich halte es weitgehend für eine Mär, dass die sich nicht für ihren Verein interessieren.
Das wird beim BFC vermutlich nicht anders sein.
Egal, ob da jetzt polnische oder tadschikische "Krawalltouristen" mit dabei waren.
Nein, würde ich selbstverständlich nicht.
Ich gehe jetzt davon aus, dass Dynamo Berlin sich als Verein zurückzieht ( eher unwahrscheinlich ) Und somit der "harte Kern" orientiert sich einem anderen Verein anzuschließen ( auch eher unwahrscheinlich ).
In diesem Falle wären es z.B. Union oder die Hertha. Gehen wir davon aus, dass auch die gewaltbereiten ( die nichts vom Fussball wissen wollen und sich nur die Köppe schlagen wollen) auch mitgehen mit ihrem "Umfeld" und theoretisch dort weitermachen wo sie bei Dynamo berlin aufhören würden. Nämlich mit Gewalt während dem Fussball Spiel gegen Unbeteiligte und Blockstürme. Dann würden sie zwangsläufig den jetzigen Verein ( Union oder Hertha) auch schaden.
Aber ich glaube da es sehr viel Theorie und Zukunft ist und nichts mehr mit dem eigentlichen Topic zu tun hat, am besten nur noch per PN.
Union und BFC hassen sich mehr als OXC und wir. Und Hertha ist etwa das selbe für die, wie Mainz. Aber Du wolltest ja das Thema beenden.
Einspruch.
"Bei Abstieg hält sich das Problemklientel".
Das könnte man so verstehen (deine vorherigen posts berücksichtigt), das Ultras/Hooligans per se "Problemklientel" wären. Einige vielleicht, aber doch nicht alle!
"Sich aber auch nicht vermehrt"
Spaßmodus an:
Ich baue auf deren Familienplanung!
Spaßmodus aus.
Das Problem sind nicht bleibende Fanorgas wie die Ultras, das Problem sind Krawalltouristen, die nur dann kommen, wenn Bambule in Aussicht ist, wie offensichtlich beim BFC geschehen. Und die um so leichteres Spiel haben, wenn sich Verein und Fans als auch Fans untereinander nicht "grün" sind bzw. sich mißtrauen.
Daraus kann dann ein weiteres Problem entstehen, wenn diese Krawalltouristen mit Fußballfans verwechselt werden, für und mit denen man sich "gegen den modernen Fußball" einsetzen will.
Btw.: Wir "Normalos", zu denen ich mich auch zähle, werden ja gerne als "Eventies" bezeichnet. Muß ich mit leben, ein UF'ler darf das gerne zu mir sagen. Durch seinen Einsatz hat er sich das "verdient".
Aber was sind die Krawalltouristen denn dann Anderes als "Krawall-Eventies"? Die nur dann kommen, wenn "Problemspiele" anstehen und Randale in Aussicht ist und mit Ihrem Handeln auf das scheissen, was Fans wie die Ultras aufgebaut haben?
Ruck-Zuck haben die das Sagen und der moderne Fußball kommt schneller als man denkt. Und da sind alle guten Absichten der Ultras dann auch für die Katz.
An dieser Stelle doch mal ein Schwenk zu uns. Wir diskutieren ja nicht als Aussenstehende.
Ein anderer fred hieß: Frankfurt und die Fans - wie bekommen wir das wieder hin?
Jedenfalls nicht, indem Normalo-Eventies und Ultras meinen, sich gegenseitig den besseren Fan vorleben zu müssen oder nach angemessener Behandlung/Würdigung durch den Verein / die Öffentlichkeit betteln.
Hier sollte einen zumindest die Liebe zum Verein einen.
Das Problem sind die anderen Eventies. Die mit dem Krawall-Gen, heute hier und morgen dort. Und ganz ohne Liebe zum Verein (Welchem denn auch?).
Man sollte also vorab erst mal nach gemeinsamen Schnittmengen suchen, bevor man Lösungsansätze sucht oder meint, fertige Lösungen vorsetzen oder durchsetzen zu müssen.
Ich glaube, keiner, der hier kontrovers diskutiert, findet eine solche Schnittmenge bei Krawall-Eventies, egal, ob die vereinzelt oder (wie in Berlin) in Rudeln auftauchen.
Das wäre etwas, was man von den Ereignissen in Berlin "mitnehmen" könnte.
Was denn nun:
Hools/Ultras oder Krawalltouristen?
Die würde ich nicht in einen Topf werfen, s.o.
Puh, sehr gewagt, das hier laut auszusprechen....
ach, was für ein mist.
wenn der verein, der jeweiligen klientel mal nicht mehr spielt, boxen die sich eben aus nem anderen grund.
ich kenn gerade in berlin, wo ich 4 jahre gewohnt habe, einige BFC fans. und die interessiert es nur am rande ob sie gewonnen oder verloren haben.
wenn ich nach guten storys frage, bekomm ich nicht die antwort: "oh, als wir damals den oder den geschlagen haben", sondern: "oh, als wir damals die eisernen mit viel weniger leuten kaputt geschlagen haben"...
die jungs interessiert es eigentlich gar net, wen oder warum sie jemanden boxen. hauptsache, einer wird geboxt...
weiß ja net was für "hools" du kennst, aber für den vereinh "ihrer wahl", haben die meist wenig übrig...
Er hat sein Disclaimer vergessen! In den Main, in den Main, mit Gewicht an den Füßen!
Ich sage nur, dass der Hooligan, Ultra, das Fanclubmitglied eher dem Verein treu bleibt, beim Absturz. Also die "organisierten Fans". Liegt ja auch in der Natur der Sache. Der fußballinteressierte Fan, der schaut sich die 5. Liga nicht an. Der vereinsverbundene Fan, dem geht es um den Verein und da ist es dann egal wo er spielt.
Dabei ist ja der Hooligan per Definition "Gewaltsuchend". Also eigentlich generell ein Problem in der Kategorie Gewalt.
Der Ultra ist meistens als "situativ gewaltbereit" eingestuft. Mindestens aber ein situativ unbequemer Fan. Also der auch vereinskritische Fan, gleiches ist in den Fanclubs zu finden.
Wer jetzt von den Krawalltouristen in unteren Ligen immernoch da ist, das hängt doch ganz von der Szene, dem Umfeld und den Spielen ab. Ebenso wie groß die Fußballbegeisterung einer Stadt mal war uns welches Potenzial sie generell hat.
Würde also die Eintracht jetzt in der Oberliga spielen, hätten wir sowieso durch die große Fantradition noch viele Zuschauer. Ein Großteil davon setzt sich aus den "organisierten" und "alteingesessenen" Fans zusammen. Die Anziehungskraft des Eventfans ist dabei doch die gleiche.
Der Eventfußballfan würde sich dann von einem DFB-Pokal Spiel gegen Bayern anziehen lassen, der Eventkrawalltourist von einem Spiel gegen OF, DA, KL usw...
So ist beim BFC sicher im gesellschaftlichen Umfeld der BFC Fans ein ordentliches Gewaltpotenzial vorhanden, was nicht den primären Bezug zum Verein hat. Bei einem Risikospiel sind sie da, das ist sicher unabhängig von der Liga. Der Pokal brachte hier ja einen großen Gegner, aber auch in den unteren Ligen würde bei einem ordentlichen Gegner ähnliches passieren.
Die Brücke, die du hier zu Eventies und dieser leidigen Besserfan-Diskussion schlägst, verstehe ich in dem Fall nicht so wirklich. Ich sehe sie eigentlich in meinem Umfeld auch nicht vorhanden. Denn wenn ich auch mitbekommen würde, dass sich Leute respektlos gegenüber anderen Eintracht-Fans verhalten würden, wäre ich der erste, der etwas sagt. Da kann ich wenig zu beisteuern.
Und in dem hoffentlich unwahrscheinlichen Fall, dass wir einmal solch einen Absturz erleiden müssen, würde ich mich auch verbundener zu den Leuten fühlen, die dann auch beim Auswärtsspiel in Vellmar neben mir stehen, als zu den Eventkrawalltouristen, die dann zu nem Spiel gegen OF oder DA aus den Löchern kommen würden...
Es gibt sicher Tendenzen in der Hooligan Szene, gerade durch die Verlagerung auf abgelegenen Wiesen, dass man am Fußballinteresse zweifeln kann. Im Kern würde ich es in Frankfurt allerdings schon so sehen, dass eine Verbundenheit zum Verein da ist. Sowohl bei den alten Hooligans, als auch bei einem Großteil der jüngeren...
In meinem Vorpost erwähnte ich, dass ich das als Tatsache anerkenne. Ich widerspreche dir da überhaupt nicht.
Es geht mir um andere Aussagen - nicht (nur) von dir (weiß jetz nich so genau was du alles geschrieben hast. )
Sehr guter Beitrag!
Naja, wenn man "einige BFC Fans" kennt, dann ist das natürlich Grund genug die Aussage als Mist zu bezeichnen....