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bumbuimen schrieb:
1K13 schrieb:
Künstlerische Portraitbilder etwa?  


so in etwa.
zu einer "erkennungsdienstliche behandlung" gehört imho mindestens das scannen der fingerabdücke.


Das ist aber nicht richtig. Als erkennungsdienstliche Behandlung gilt die Erhebung und/oder Anfertigung von Lichtbildern, Bildaufnahmen (Video), äusseren Merkmalen, Finger- und Handflächenabdrücken, Erhebung von Körpergröße und -gewicht, Name, DNA-Proben und das eine oder andere mehr. Je nach SOG. Ein "Einscannen" hat nichts mit dem eigentlichen Vorgang zu tun - mal abgesehen davon, dass die Bilder ohnehin digital erstellt werden und selbstredend in Polizeiinformationssystemen abrufbar sind. Selbst die Boys in blue arbeiten inzwischen mit elektronischer Datenverarbeitung
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adler67 schrieb:
bumbuimen schrieb:
wach schrieb:
aber soweit ich das mitbekommen habe, war der hier diskutierte vorgang, "nur" eine überprüfung...also warum die erkennungsdienstliche behandlung?

ein foto ist keine "erkennungsdienstliche behandlung"


Was ist ein Foto mit einer Nummer denn dann?


Hast Du auch diese Hintergrundmusik im Kopf?

"Witzischkeit...
kennt keine Grenze!
Witzischkeit..
kennt kein Pardon!
Denn nur wer witzisch iss,
der hat gud laaache...
...
..
"

 
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bumbuimen schrieb:
wach schrieb:
aber soweit ich das mitbekommen habe, war der hier diskutierte vorgang, "nur" eine überprüfung...also warum die erkennungsdienstliche behandlung?

ein foto ist keine "erkennungsdienstliche behandlung"


Auch wenn Wikipedia nicht immer recht hat. Hier schon:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erkennungsdienstliche_Behandlung.

Was soll die polizeiliche Anfertigung von Lichtbildern sonst sein? Künstlerische Portraitbilder etwa?  
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Internet-Team schrieb:
Auch wenn das nur ein schwacher Trost ist: Vergessen haben wir das Thema noch nicht.

Grüße,
Jakob

Hallo Jakob,

kannst Du denn sagen, ob für die App inzwischen ein Unternehmen beauftragt wurde oder was solch eine App kosten darf? Gibt es dafür Mittel? Ich hätte einen Freund an der Hand, der mit seiner Firma Apps und weltweit bekannte Handyspiele schustert und sicher auch eine Android Eintracht-App programmieren würde.

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HeinzGründel hat mich eben darauf hingewiesen, dass der Tatbestand der Nötigung [§240 (1) StGB] unter Umständen nicht zutrifft. Mit seiner Erlaubnis darf ich aus der PN zitieren:
HeinzGründel schrieb:
[...], der Tatbestand ist schon berührt, aber es ist fraglich ob ein empfindliches Übel vorliegt. Zudem dürfte es an der Zweck- Mittel Relation fehlen so daß die Tat nicht rechtswidrig wäre.


Danke für den Hinweis.
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sgevolker schrieb:
1K13 schrieb:
um eine rechtswidrige polizeiliche Maßnahme und um Nötigung im Amt.


Dann sollte man sich doch dringend einen Anwalt suchen, oder?

Je nach dem, ob die vorliegenden Aussagen vollständig sind. Ich würde es dann tun - allein um die Datensätze löschen und vernichten zu lassen. Allein die der ED-Behandlung bleiben andernfalls sonst 10 Jahre lang gespeichert und bei der nächsten Polizeikontrolle mit HEPOLIS oder POLANT-Abfrage erhält der Beamte zu Dir die Information, dass Du Falldaten hinsichtlich eines "Fahrraddiebstahls" hast und hierzu erkennungsdienstlich erfasst wurdest. Angenehm, nicht?
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Eine Rekonstruktion ist das nicht, Hammersbald, da Du Dich auch in Mutmaßungen verlierst und mit diesem Abschnitt bereits das Bild verzerrst:
Hammersbald schrieb:
Offenbar wurde also ein Fahrrad geklaut (wohl außerhalb des Stadions, wohl auch völlig unabhängig von der Eintracht). Der Dieb wurde beim Klauen offenbar gefilmt. Wie es dann weiter ging, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wurde anhand des Filmes ein Fahndungsfoto erstellt. Irgendjemand hat dieses Foto (oder den ganzen Film?) dann wohl gesehen und der Polizei gesagt, dass er die Person, die das Fahrrad klaute, offenbar häufiger („…regelmäßig…“) im Stadion gesehen hat bzw. sieht.

Was Du schilderst, ist ein Szenario. Es ist auch genauso gut möglich, dass der gefilmte Verdächtige ein Kleidungsstück mit Adler oder gar UF-Aufdruck trug oder, oder, oder... Es kann auch sein, dass von alledem nichts wahr ist, denn ermittlungstaktisch wäre es schon merkwürdig, wenn die Polizei genauere Umstände mitteilen würde - solche Geschwätzigkeit würde sich verbieten. Aber dahingestellt, denn Du stehst damit nicht allein. Auch Hr. Reges tut das seine dazu:
Hammersbald schrieb:
„Der Mann wurde bei dem Diebstahl des Rades gefilmt und wir haben einen Hinweis bekommen, dass er sich regelmäßig im Stadion aufhält“, so Polizeisprecher Rüdiger Reges. Bei der Auswertung der Überwachungskameras im Stadion habe man in dem entsprechenden Block zwei Personen gefunden, die Ähnlichkeit mit dem Dieb hätten, diese beiden Männer seien kontrolliert worden.[/i]

Was Hr. Reges dabei unterlässt zu erwähnen ist, dass neben der Identitätsfeststellung - die jederzeit jeden Bürger verpflichtet, diese zu erdulden - auch eine erkennungsdienstliche Behandlung in Form von Lichtbildern durchgeführt wurde. Laut Strafprozessordnung (§§ 81b, 163b)
Wikipedia schrieb:
können erkennungsdienstliche Maßnahmen nur gegenüber einem Beschuldigten i.S.d. StPO durchgeführt werden, generell ausgeschlossen sind damit Kinder, aber auch Personen, gegen die (noch) kein Ermittlungsverfahren eröffnet wurde.

Nun ist unschwer zu erkennen, dass Merlin weder ein Kind ist, noch bis zur polizeilichen Ansprache ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Ebenfalls wurde er bis dato nicht darüber aufgeklärt, dass er als Beschuldigter oder einer Straftat Verdächtiger geführt wird. Polizeibehörden verlegen sich in solchen Fällen gerne auf die Anwendung der Landespolizeigesetze und Wikipedia erklärt es wieder sehr schön:
Wikipedia schrieb:
Diese Einschränkung kennen dagegen die Landespolizeigesetze nicht. Demnach kann am Betroffenen (nicht: Beschuldigten!) eine erkennungsdienstliche Maßnahme durchgeführt werden, wenn eine zuverlässige Identitätsfeststellung auf andere Weise nicht durchgeführt werden kann oder wenn dies zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten erforderlich ist, weil der Betroffene verdächtig ist, eine Straftat begangen zu haben, und die Umstände des Einzelfalles die Annahme rechtfertigen, dass er zukünftig eine Straftat begehen wird (vgl. § 36 PolG BaWü). Betroffener kann damit jeder sein, auf Strafmündigkeit oder ein gegen ihn gerichtetes Ermittlungsverfahren kommt es nicht an.

Hr. Reges hat gut daran getan, es auf kleiner Flamme kochen zu wollen - denn es ist anzunehmen, dass er sehr genau darum wußte, dass auch das hessische Landespolizeigesetz hier keine Rechtsgrundlage für eine erkennungsdienstliche Maßnahme beinhaltet, denn

  • 1. die Identitätsfeststellung Merlins ist eindeutig und zweifelsfrei durch seinen vorgelegten Personalausweis durchgeführt und seine Identität bestätigt worden.
  • 2. Merlin wurde laut seinen Angaben nicht aufgeklärt, ob er als Zeuge, als Verdächtiger oder als Beschuldigter geführt wird.
 
Im Übrigen wäre dies ohnehin nichtig, da Bundesrecht selbstverständlich auch hier Landesrecht bricht und die Vorgaben der (bundesrechtlichen) Strafprozessordnung (§§ 81b, 163b) nicht erfüllt sind. Vor dem Hintergrund der zur Verfügung stehenden Informationen, ist die durchgeführte erkennungsdienstliche Behandlung somit rechtswidrig erfolgt.

Der Umstand, dass Merlin nicht zu einer Befragung gebeten, sondern unter zu Hilfenahme einer Bedrohung durch eine willkürliche in-Gewahrsamnahme genötigt wurde, ist strafrechtlich betrachtet eine stattgefundene Nötigung: jeder Zeuge, Verdächtige oder Beschuldigte hat das Recht eine Aussage bei der Polizei zu verweigern und polizeilichen Vorladungen - ob schriftlich oder persönlich angetragen - nicht Folge zu leisten. (Cave: Vorladungen durch die Staatsanwaltschaft ist Folge zu leisten und mündet andernfalls in polizeilicher Festnahme zur Vorführung, Zwangsgeld bis Beugehaft)

Hammersbald schrieb:
Vermutlich wird die Angabe noch etwas genauer gewesen sein, wahrscheinlich wurde zumindest der Block noch genannt (bpsw. „Der sitzt links oben in Block XY.“). Denn dass die Polizei knapp 50.000 Stadionbesucher per Kamera absucht, ob auf einen der Stadiongänger die Beschreibung eines Fahrrad-Diebes passt, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. (Gesichts-Scanner-Software, die so gut und so schnell funktioniert, dass man alle Stadiongänger überprüft und den Verdächtigen noch während des Spiels rauszieht? In meinen Augen schon technisch eine absurde Vorstellung, jedenfalls im Jahre 2012.)


Leider ergehst Du Dich dann auch hier in Vermutungen. Wo Du übrigens völlig daneben liegst, ist der Abschnitt Gesichtserkennungssoftware. In London seit 2006 (vielfach in TV-Dokumentationen belegt) und Nord-Irland (frühe Testphase bereits Ende der 80er Jahre) sind diese Systeme regelhaft im Einsatz. Dennoch denke ich nicht, dass diese hier im Stadion bemüht wurde.

Hamersbald schrieb:
Der Polizeisprecher zeigt Verständnis für den Ärger des Fans: „Klar ist das ein bisschen blöd, wenn jemand unschuldig von seinem Platz  geholt und kontrolliert wird.“

Natürlich darf man sich über diesen Satz („bisschen blöd“) – wenn er denn wirklich so gefallen ist – weiter ärgern (vor allem, wenn man den nächsten Satz mitliest, den ich bewusst nicht zitiert habe). Man kann darin aber auch – zugegebenermaßen etwas versteckt – das Eingeständnis der Polizei sehen, dass ihr Vorgehen nicht so ganz glücklich war.


Das ist ja alles schön und gut. Es geht aber nicht um das Thema "unglücklich" sondern - betrachtet man die vorliegenden Aussagen - um eine rechtswidrige polizeiliche Maßnahme und um Nötigung im Amt. Das darf man m.E. dann auch als Stasi-Methoden - einschüchtern, verängstigen, erpressen, Verdacht der Rechtsbeugung - bezeichnen.

Langer Rede, kurzer Sinn: ausser Spesen, nichts gewesen. Ich nehme nicht an, dass sich die AG hier tatsächlich zu einer nachhaltigen Kritik an diesem Vorgehen hinreissen lässt. Dazu handelt es sich - öffentlichkeitswirksam - zu sehr um einen Einzel...äh..sry,..Doppelfall, zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass man das Verhältnis und den Status Quo mit den Behörden verschärfen möchte. Oder sieht das jemand anders?
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Matzel schrieb:
Was für eine geile Aussage vom Veh: lieber verliere ich 0:5 als dass ich es nicht nochmal versucht habe - das ist der personifizierte Antifunkel!


Und was jetzt fehlt, sind die dazugehörigen Eintracht-Shirts:

Eintracht Frankfurt
Death before dishonor


,-)
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Elf des Spieltages

http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga-elf-des-spieltags-darauf-ein-kaltes-dortmunder-bier-1.1475217

"Takashi Inui: Keine "Elf des Spieltags" mehr ohne einen Japaner. Diesmal bezauberte der Frankfurter Takashi Inui mit einem furiosen Dribbling samt Tor beim Sieg gegen Nürnberg."
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Nuriel schrieb:
Hat er gesagt, wo er lebt? Nö, also pfft    


Macht das einen Unterschied? In Frankfurt natürlich Ich muss nur übers Wochenende in die Ostgebiete einfallen. Meine DK geht natürlich trotzdem in de Wald
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WuerzburgerAdler schrieb:
Vielleicht, weil das Spiel nicht morgen ist?


Das wir Sonntag spielen, ist mir auch klar. Hab das gerade etwas zu schnell getipselt, aber das Problem bleibt das Gleiche
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Ich versuch gerade meinen Sky-Recorder zu programmieren und find den Sender für das morgige Spiel nicht. Mein Programmguide hat da noch keine aktualisierten Daten, auf welchem BL Kanal das Spiel übertragen wird. Kann mir da kurz mal jemand zur Hand gehen?
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Wäre er mal damals lieber nicht dem Geld nachgelaufen.. Das hat er jetzt davon  
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sternschuppen schrieb:
Ich habe dann auch noch einmal zwei Fragen:
Werden nur die letzten 4 Buchungen bei Saldenverlauf angezeigt und wieso steht bei mir Signal Iduna Park als Einsatzort?


Bei mir stehen 2 Bier statt Cola und Wasser. Und der Pfand fehlt natürlich auch. Mal sehen, was JP da antwortet..
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Dirty-Harry schrieb:
1K13 schrieb:
HeinzGründel schrieb:
seventh_son schrieb:
1K13 schrieb:

Das Recht auf Glück haben weder die Amis (die das wenigstens in der Verfassung als Jedermann-Grundrecht stehen haben), noch wir Europäer gepachtet. Wir leben schließlich auch alle unter einer Sonne.  


Der Mensch strebt aber immer erstmal danach, sein eigenes Glück zu verbessern, bevor der Fokus auf andere fällt. Rühmliche Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn man in den eigenen vier Wänden wohnt, ein schickes Auto besitzt und sich und seine Familie abgesichert hat, fällt es eben einfacher auch mal über den eigenen Tellerrand zu denken, als wenn man am Existenzminimum lebt.

Und weil eben niemand Glück, Wohlstand etc. gepachtet hat, gibt es ein ewiges Ringen darum. Das ist im kleinen so (Individuum) als auch im Großen (Staaten). Natürlich leben wir (auch) hier so gut, weil woanders Menschen schlechter leben. Aber in keinem Land der Welt wird sich eine Mehrheit dafür finden, in größerem Ausmaß auf eigenen Wohlstand zu verzichten, damit es Menschen, die tausende Kilometer entfernt leben, besser geht. Soweit muss man gar nicht gehen, wenn man sich die aktuellen Ressentiments ggü. den Südeuropäern anschaut. Bloß nicht unser Geld... (wie das Geld eingesetzt wird und ob das sinnvoll ist, müssen wir hier nicht diskutieren).

Deshalb werden sich Staaten auch immer in irgendeiner Form abkapseln, um den eigenen Wohlstand zu sichern. Das wird in Zukunft angesichts knapper Ressourcen und den Veränderungen, denen grade Europa gegenübersteht, auch eher verschärft werden. Ironie der Geschichte wird sein, dass grade die Deutschen abhängig sein werden von einer verstärkten Zuwanderung von Fachkräften und entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um Wohlstand zu sichern. Wir werden sehen, wie dies mit der latenten Deutschtümelei zusammen passen wird...




Versteh ich das richtig? Die Zuwanderung von nicht ausgebildeten Roma- um die geht es nämlich ,auch wenn das seltsamerweise niemand ausspricht-ist ein Instrument gegen den Fachkräftemangel?


Ich bin nicht seventh_son, aber die Polemik die ich da herauslese hilft doch jetzt auch keinem weiter, Heinz.
Ob man es wie Frankreich machen muss und 3500 Roma an einem Punkt in einem zwangsläufig entstehenden und mit allen Attributen versehenen Ghetto konzentrieren muss, ist vermutlich rhethorischer Natur und wirft eben die Probleme auf, die sich zum einen hier wie auch beim OB aus dem unnennbaren Dorf tut. Persönlich halte ich das für grob fahrlässigen Unsinn, den unser StGB obendrein leider ausklammert. Warum man 3500 Menschen nicht bundesweit auf- und verteilen kann, um die finanzielle Last für die einzelne östliche Komunen auf mehrere Schultern aufzufächern, kann ich immer noch nicht nachvollziehen.

Du hast vermutlich recht, Heniz, dass wir bei dieser Gruppe nicht über Fachkräfte sprechen. Ich wüßte jetzt nicht einmal, in welchen Bereichen Rumänien, Bulgarien und hier die Roma Fachkräfte und KnowHow gebildet haben. Aber das Sinti und Roma weltweit immer noch Repressalien ausgesetzt sind, stellt nicht nur der EuGH regelmäßig neu fest. Warum sollten sie also faktisch kein Recht auf Asyl in einem demokratischen Rechtsstaat genießen dürfen?

Sicher, ich bin auch kein Fan dieser Volksgruppen. Allerdings ist das eher meiner Sozialisation geschuldet, als persönlicher Erfahrung. Nur - ich kann daraus nicht ableiten, Ihnen ein Asyl - ein Menschenrecht - zu verwehren. Die daraus resultierenden Problematiken hin oder her. Oder?


Sorry.Wir sprechen hier doch nicht von polit. Asyl .Und nicht von lediglich 3500 arme Schweine , die am noch ärmeren Punkt der Welt zufällig.

Ich hab heute zufällig meinen telef. Montagplausch mit einem sehr guten Freund geführt. montag: Fußball, Gott und die Welt.Auch dieses Thema.
Grünenwähler(manche sind ned ganz sooooo deftig ,-) ) und einer meiner besten Kumpels.

in seiner Gegend ziehen entsprechende Rümänen durch die Häuser und klingeln. Kein Wort deutsch mit einem vorgeschriebenen Zettel. Sinngemäß. Man komme aus Rumänien , habe sein Haus und Eigentum verloren )

Ich will jetzt primär nicht darauf abzielen, ob dies Menschen so ihren Gewerbeschein verstehen und als EU-Zuwanderer Hartz 4  bekommen.

ich will auch damit aufzeigen, daß es keineswegs nur Offenbach betrifft


Du hast natürlich recht. Formal geht es um "Armutszuwanderung". Letztlich macht das aber doch nun nicht wirklich einen Unterschied, wie das Kind getauft wird. Ob auf Grund der aktuellen Zuwanderungsgesetze Hartz IV oder im Rahmen eines Asylbewerberverfahrens eine Grundsicherung resultiert - die finanziellen Folgen für die betroffene Kommune unterscheiden sich hier doch nun nicht wirklich großartig.

Natürlich lassen sich gerade bei Sinti und Romas Klischees sehr schön bedienen. Da man gerade in einem Ballungsgebiet wie dem RM-Gebiet das beschriebene Fußgängerzonen- und Haustürbetteln tatsächlich antrifft, ist das geradezu ein Geschenk für diejenigen, die an der EU-Zuwanderungspolitik kritik üben.
Gut, ich habe eher eine grundlegende Kritik an der EU als an einzelnen Gesetzen und in diesem Fall ist das Problem ohnehin hausgemacht. Entweder korrigiert man also die EU-Gesetzgebung und versieht dieses hier mit stringenteren Bedingungen oder man muss es als Kröte schlucken. Weis oder schwarz - das grau dazwischen ist der EU ausgegangen
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Dirty-Harry schrieb:
1K13 schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
Miso schrieb:
Ich wäre Dir, Dirty-Harry, extrem dankbar, wenn Du einen Gedanken mal bei Dir reifen lassen könntest, bevor Du ihn dem Forum präsentierst.
Du bist in dieser Diskussion inzwischen weit zurückgerudert, was auch nötig war. Nach Deinem  Auftakt, ohne Ahnung, ohne Position ["So wird alleine im Jahre 2012 mit 3500 Zuwanderern nur aus diesen bd.Ländern gerechnet (Donnerwetter, alleine für Affebach !?" )] bist Du nun bei einem "EU-Misstand" (ich zitiere sinngemäß) angekommen.
Wer sich auch nur einigermaßen informiert, weiß davon seit längerem.
Hier zu lesen, zum Beispiel, wobei das nicht der beste Artikel zum Thema ist. Den von der "Zeit" finde ich gerade nicht.
Was ich an Deiner Threaderöffnung nicht verstehe und auch an Deinen Folgebeiträgen: Warum sollen Menschen keine bessere Zukunft suchen dürfen, und warum müssen wir (bei Dir: die Politik) ihnen Einhalt gebieten?
Wovor Du Dich fürchtest, dem "Berg" der Einwanderer, was zuzeiten des Pogroms als "Flut" beschrieben wurde - macht keinen großen Unterschied, oder? - immer geht es darum, dass irgendwo gefälligst nur das ganz kleine Geld gescheffelt werden darf, damit es den anderen hier, den Auftraggebern, gut geht. Damit sie nicht etwa hierzulande die Fabrik aufbauen und am Ende Mindestlohn zahlen müssen.
Jeder mit ein bisschen Hirn wandert angesichts der Bedingungen, die u.a. deutsche Unternehmen im Ausland diktieren, nach Deutschland aus und versucht, dort besser zu leben - sonst müsste er ja nicht fort, und das will gewöhnlich keiner. Nur aus Not.
Und jetzt den Entsetzten zu spielen: Entweder hast Du die EU-Regelung nicht begriffen, oder Du lebst hinter dem Mond.


Ich begfreife ganz was anderes ..
Für wie blöd hälst du mich eigentlich.

So wie Du als diensthabender Mod die einschägigen billigen Anfeindungen nicht geahndet hast. Trotz 3 maliger PN an Dich als Mod und entsprechender Bitte um Antwort nicht reagiert hast. im Sinne Deiner ureigenen polit Haltung.

So versuchst Du es jetzt etwas modifiziert auf dieser Schiene.

Du gibst ein sehr eindeutiges und wenig überzeugendes Bild ab!!


Doch ich ergänze: Du hast als diensthabender Mod reagiert.Du hast lediglich mich gedeckelt, weil ich Frl. Adler mit einem Nebensatz erwähnt habe in meiner alleingelassnen Abwehr wegen den Nazianspielungen.Das war aber auch alles, was du als. Mod geleistet hast.

glaubst du tatsächlich , daß es ausgerechnet Dir zusteht, jetzt noch so einienbilligen Käse von dir zu geben.?

Wenn sich hier eine Person Gedanken machen muß, werde am Ende des Tages von uns Beiden nicht ich sein. Davon darfst du getrost ausgehen.


So ganz begreife ich nicht, worüber Du Dich beklagst, DirtyHarry. Sei doch lieber froh, das Misanthrop nur so reagiert hat. Deine Beiträge lesen sich bisweilen wie das HowTo des Neoliberalismus und Du lässt da wirklich nur einen Haarspalt, das mit viel Phantasie anders interpretieren zu können.

Du redest von "Besitzstandswahrung" und im selben Atemzug von gefährdeten Sozialversicherungen bzw -gemeinschaften. Oder anders ausgedrückt: Du möchtest Deinen Wohlstand behalten, egal auf welchem Rücken der entstanden ist und auf wessen Kosten der beibehalten wird. Miso redet hingegen - so wie ich es verstehe - von Ursache und Wirkung. So sehe ich das auch.

Was tun wir hier so verwundert, dass diejenigen die wir seit Urzeiten ausbeuten und an der langen Leine halten - sprich: zu viel zum verhungern, zu wenig um autark sein zu können - auch nach besseren Lebensbedingungen streben? Da muss man doch nun wirklich kein Diplom in angewandter Sozialtheorie für besitzen, dass unter solchen Verhältnissen lebende Menschen irgendwann mal über den Tellerrand hinausschauen und bemerken, huch, da gehen also unsere Rohstoffe und Ressourcen hin für die wir von den GlobalPlayern nur 10% des realen Marktwertes bezahlt bekommen und in deren Ländern scheint es sich gut zu leben. Wenn ich in einem solchen Herkunftsland leben würde, meiner Heimat wohlgemerkt, ich meine Familie kaum durch bekomme, die Lebensbedingungen jeden westlichen Mindeststandard um Lichtjahre unterschreiten und mein Staatssystem eines wie in Algerien, Syrien etc.pp. ist - na was werde ich, respektive Du, als Einwohner des Landes dann wohl machen, sofern ich die Möglichkeit habe und nicht mit der Waffe in der Hand kämpfen möchte/kann (btw, Kudos an die Syrier)?

Das Recht auf Glück haben weder die Amis (die das wenigstens in der Verfassung als Jedermann-Grundrecht stehen haben), noch wir Europäer gepachtet. Wir leben schließlich auch alle unter einer Sonne.  


Na ja . ich denke, wenn die Diskussion insgesamt anders statgefunden hätte, hättest Du evtl nicht den Eindruck ,daß mir um Wolstandssicherung und Neoliberlismus geht (glaub mir, daß nackte Gegenteil ist es ... auch wenn es anders auf Dich wirkt)

Hilfe muß richtig und sinnvoll gestaltet werden

Seh dir irgendwo meinen bescheuerten Vergleiche gegenüber Stefank an, evtl. verstehst Du dann, was zumindest meine Grundrichtung ist.

Fehler bei der Wiedervereinigung haben die Rentenkassen geplündert. Man hätte einen anderen Ansatz finden müßen und können.(und ich bin ein absoluter Befürworter der Vereinigung)

Übertrag es auf das aktuelle Thema und Du verstehst worauf ich hinaus will.
Die Rentenkasse hat der Belastung nicht Standgehalten(o.k. veränderte Alterspyramide.. ich überspitz un es deutlich zu machen)und die breite Masse wird insgesamt(dies meine ich allgemein und übergeordnet, nicht nur hier im Bezug aufs Thema)der Gesamtentwicklung geschuldet auch immer weniger als im Gegenteil  vom Wohlstand leben.

Aber dies war jetzt ganz allgemein geantwortet.

Es wäre nämlich bedauerlich , wenn Du mich wenn Du mich tatsächlich für einen Neoliberlisten halten würdest.

Aber ich räume ein, daß hier und auf Distanz , wie insgesamt
teils dramatische Eindrücke entstanden sind (Spaß) ,-)

die sich bei genauer Betrachtung wechselseitig zu 99 %irgendwo verflüchtigen würden.


Ich mußte jetzt gerade mal suchen, aber es gab ein schönes Video, dass ich mir als Antwort gerne zu eigen mache: http://www.youtube.com/watch?v=09nlce1akw8 . Da kann einem das Lachen schon im Halse stecken bleiben. Die dort genannten Zahlen sind im Übrigen korrekt.
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HeinzGründel schrieb:
seventh_son schrieb:
1K13 schrieb:

Das Recht auf Glück haben weder die Amis (die das wenigstens in der Verfassung als Jedermann-Grundrecht stehen haben), noch wir Europäer gepachtet. Wir leben schließlich auch alle unter einer Sonne.  


Der Mensch strebt aber immer erstmal danach, sein eigenes Glück zu verbessern, bevor der Fokus auf andere fällt. Rühmliche Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn man in den eigenen vier Wänden wohnt, ein schickes Auto besitzt und sich und seine Familie abgesichert hat, fällt es eben einfacher auch mal über den eigenen Tellerrand zu denken, als wenn man am Existenzminimum lebt.

Und weil eben niemand Glück, Wohlstand etc. gepachtet hat, gibt es ein ewiges Ringen darum. Das ist im kleinen so (Individuum) als auch im Großen (Staaten). Natürlich leben wir (auch) hier so gut, weil woanders Menschen schlechter leben. Aber in keinem Land der Welt wird sich eine Mehrheit dafür finden, in größerem Ausmaß auf eigenen Wohlstand zu verzichten, damit es Menschen, die tausende Kilometer entfernt leben, besser geht. Soweit muss man gar nicht gehen, wenn man sich die aktuellen Ressentiments ggü. den Südeuropäern anschaut. Bloß nicht unser Geld... (wie das Geld eingesetzt wird und ob das sinnvoll ist, müssen wir hier nicht diskutieren).

Deshalb werden sich Staaten auch immer in irgendeiner Form abkapseln, um den eigenen Wohlstand zu sichern. Das wird in Zukunft angesichts knapper Ressourcen und den Veränderungen, denen grade Europa gegenübersteht, auch eher verschärft werden. Ironie der Geschichte wird sein, dass grade die Deutschen abhängig sein werden von einer verstärkten Zuwanderung von Fachkräften und entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um Wohlstand zu sichern. Wir werden sehen, wie dies mit der latenten Deutschtümelei zusammen passen wird...




Versteh ich das richtig? Die Zuwanderung von nicht ausgebildeten Roma- um die geht es nämlich ,auch wenn das seltsamerweise niemand ausspricht-ist ein Instrument gegen den Fachkräftemangel?


Ich bin nicht seventh_son, aber die Polemik die ich da herauslese hilft doch jetzt auch keinem weiter, Heinz.
Ob man es wie Frankreich machen muss und 3500 Roma an einem Punkt in einem zwangsläufig entstehenden und mit allen Attributen versehenen Ghetto konzentrieren muss, ist vermutlich rhethorischer Natur und wirft eben die Probleme auf, die sich zum einen hier wie auch beim OB aus dem unnennbaren Dorf tut. Persönlich halte ich das für grob fahrlässigen Unsinn, den unser StGB obendrein leider ausklammert. Warum man 3500 Menschen nicht bundesweit auf- und verteilen kann, um die finanzielle Last für die einzelne östliche Komunen auf mehrere Schultern aufzufächern, kann ich immer noch nicht nachvollziehen.

Du hast vermutlich recht, Heniz, dass wir bei dieser Gruppe nicht über Fachkräfte sprechen. Ich wüßte jetzt nicht einmal, in welchen Bereichen Rumänien, Bulgarien und hier die Roma Fachkräfte und KnowHow gebildet haben. Aber das Sinti und Roma weltweit immer noch Repressalien ausgesetzt sind, stellt nicht nur der EuGH regelmäßig neu fest. Warum sollten sie also faktisch kein Recht auf Asyl in einem demokratischen Rechtsstaat genießen dürfen?

Sicher, ich bin auch kein Fan dieser Volksgruppen. Allerdings ist das eher meiner Sozialisation geschuldet, als persönlicher Erfahrung. Nur - ich kann daraus nicht ableiten, Ihnen ein Asyl - ein Menschenrecht - zu verwehren. Die daraus resultierenden Problematiken hin oder her. Oder?
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Dirty-Harry schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
Miso schrieb:
Ich wäre Dir, Dirty-Harry, extrem dankbar, wenn Du einen Gedanken mal bei Dir reifen lassen könntest, bevor Du ihn dem Forum präsentierst.
Du bist in dieser Diskussion inzwischen weit zurückgerudert, was auch nötig war. Nach Deinem  Auftakt, ohne Ahnung, ohne Position ["So wird alleine im Jahre 2012 mit 3500 Zuwanderern nur aus diesen bd.Ländern gerechnet (Donnerwetter, alleine für Affebach !?" )] bist Du nun bei einem "EU-Misstand" (ich zitiere sinngemäß) angekommen.
Wer sich auch nur einigermaßen informiert, weiß davon seit längerem.
Hier zu lesen, zum Beispiel, wobei das nicht der beste Artikel zum Thema ist. Den von der "Zeit" finde ich gerade nicht.
Was ich an Deiner Threaderöffnung nicht verstehe und auch an Deinen Folgebeiträgen: Warum sollen Menschen keine bessere Zukunft suchen dürfen, und warum müssen wir (bei Dir: die Politik) ihnen Einhalt gebieten?
Wovor Du Dich fürchtest, dem "Berg" der Einwanderer, was zuzeiten des Pogroms als "Flut" beschrieben wurde - macht keinen großen Unterschied, oder? - immer geht es darum, dass irgendwo gefälligst nur das ganz kleine Geld gescheffelt werden darf, damit es den anderen hier, den Auftraggebern, gut geht. Damit sie nicht etwa hierzulande die Fabrik aufbauen und am Ende Mindestlohn zahlen müssen.
Jeder mit ein bisschen Hirn wandert angesichts der Bedingungen, die u.a. deutsche Unternehmen im Ausland diktieren, nach Deutschland aus und versucht, dort besser zu leben - sonst müsste er ja nicht fort, und das will gewöhnlich keiner. Nur aus Not.
Und jetzt den Entsetzten zu spielen: Entweder hast Du die EU-Regelung nicht begriffen, oder Du lebst hinter dem Mond.


Ich begfreife ganz was anderes ..
Für wie blöd hälst du mich eigentlich.

So wie Du als diensthabender Mod die einschägigen billigen Anfeindungen nicht geahndet hast. Trotz 3 maliger PN an Dich als Mod und entsprechender Bitte um Antwort nicht reagiert hast. im Sinne Deiner ureigenen polit Haltung.

So versuchst Du es jetzt etwas modifiziert auf dieser Schiene.

Du gibst ein sehr eindeutiges und wenig überzeugendes Bild ab!!


Doch ich ergänze: Du hast als diensthabender Mod reagiert.Du hast lediglich mich gedeckelt, weil ich Frl. Adler mit einem Nebensatz erwähnt habe in meiner alleingelassnen Abwehr wegen den Nazianspielungen.Das war aber auch alles, was du als. Mod geleistet hast.

glaubst du tatsächlich , daß es ausgerechnet Dir zusteht, jetzt noch so einienbilligen Käse von dir zu geben.?

Wenn sich hier eine Person Gedanken machen muß, werde am Ende des Tages von uns Beiden nicht ich sein. Davon darfst du getrost ausgehen.


So ganz begreife ich nicht, worüber Du Dich beklagst, DirtyHarry. Sei doch lieber froh, das Misanthrop nur so reagiert hat. Deine Beiträge lesen sich bisweilen wie das HowTo des Neoliberalismus und Du lässt da wirklich nur einen Haarspalt, das mit viel Phantasie anders interpretieren zu können.

Du redest von "Besitzstandswahrung" und im selben Atemzug von gefährdeten Sozialversicherungen bzw -gemeinschaften. Oder anders ausgedrückt: Du möchtest Deinen Wohlstand behalten, egal auf welchem Rücken der entstanden ist und auf wessen Kosten der beibehalten wird. Miso redet hingegen - so wie ich es verstehe - von Ursache und Wirkung. So sehe ich das auch.

Was tun wir hier so verwundert, dass diejenigen die wir seit Urzeiten ausbeuten und an der langen Leine halten - sprich: zu viel zum verhungern, zu wenig um autark sein zu können - auch nach besseren Lebensbedingungen streben? Da muss man doch nun wirklich kein Diplom in angewandter Sozialtheorie für besitzen, dass unter solchen Verhältnissen lebende Menschen irgendwann mal über den Tellerrand hinausschauen und bemerken, huch, da gehen also unsere Rohstoffe und Ressourcen hin für die wir von den GlobalPlayern nur 10% des realen Marktwertes bezahlt bekommen und in deren Ländern scheint es sich gut zu leben. Wenn ich in einem solchen Herkunftsland leben würde, meiner Heimat wohlgemerkt, ich meine Familie kaum durch bekomme, die Lebensbedingungen jeden westlichen Mindeststandard um Lichtjahre unterschreiten und mein Staatssystem eines wie in Algerien, Syrien etc.pp. ist - na was werde ich, respektive Du, als Einwohner des Landes dann wohl machen, sofern ich die Möglichkeit habe und nicht mit der Waffe in der Hand kämpfen möchte/kann (btw, Kudos an die Syrier)?

Das Recht auf Glück haben weder die Amis (die das wenigstens in der Verfassung als Jedermann-Grundrecht stehen haben), noch wir Europäer gepachtet. Wir leben schließlich auch alle unter einer Sonne.
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grinch schrieb:
adler1807 schrieb:
Wenn sich Deutschland endlich dazu bekennen würde ein Einwanderungsland geworden zu sein, würde Deutschland auch das Recht haben, Kriterien für Zuwanderer aufzustellen, ähnlich wie Kanada oder andere klassische Einwanderungsländer.


Hmmm, ich weiß nicht so recht. Frankreich bekennt sich auch als Einwanderungsland, und dort ist es auch nicht immer leicht.


Mhm, die Einwanderungs- bzw Ausländerpolitik Frankreichs mit Kanada (oder anderen Einwanderungsoffenen Ländern )zu vergleichen, würde ich als Kanadier, Holländer etc dann eher als Faux-pas abtun. Ich denke das ist in F ein hausgemachtes und gewollt verschärftes Problem. In den ländlichen Gebieten stehen uns die Franzosen in Sachen Rassismus um nichts nach, ohne dabei alle Franzosen über einen Kamm scheren zu wollen.

War schon mal jemand in den Vorstädten Marseilles, Paris, Nantes..? Genau. Das sind die Vororte, in die Dich Dein Taxifahrer nicht fahren möchte und eindringlich vor dem Betreten warnt. Frankreichs Städtepolitik dient da als verlängerter Arm der Einwanderungspolitik und weist Einwanderern die auf den sozialen Wohnungsbau angewiesen sind, ebendiese Arrondissements zu. Das sind europaweit die Paradebeispiele, wie man eine Ghettoisierung umsetzt und soziale Brennpunkte schafft. Traut euch tagsüber mit dem Auto ruhig mal rein. Mir hat das eine Gänsehaut verschafft. Alles was da fehlt ist ein Zaun drumrum und Zugangskontrollen am Wachturm und man muss unweigerlich an das Prager Ghetto denken.
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Okay, man sollte die folgenden Seiten dann auch weiterlesen und nicht erst auf den ersten gleich antworten. Aber erschreckend, was einige hier für ein Bild von sich zeichnen.