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chaos2000

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@ Feigling


Feigling: Du stellst also rassistische Äußerungen in eine Reihe mit "Brille Tragen" und "FCB gut oder schlecht finden".

Habe ich nie getan und werde ich auch nicht!
Es ging lediglich darum zu verdeutlichen das man Ausgrenzung willkürlich auf weitere x-beliebige Gruppen erweitern könnte!
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Lies bitte nochmal Deinen Kommentar. Weder wurden AfD-Wähler von Fischer und den hiesigen Foristen willkürlich ausgegrenzt, sondern wurde die Ablehnung dieser politischen Gruppe mehrfach und dezidiert dargelegt.
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Mitglieder und Freunde der Ahnungslose fragen Demagogen berufen sich selbst gern auf ihre "Vaterlandsliebe", unberufen erklären sie sich zu den Gralshütern der deutschen Nation. Zuletzt erneuerten sie ihren selbsterteilten Auftrag, während des kürzlich in Hannover abgehalten Parteitags.
Doch Liebe zu diesem Land und seiner Bevölkerung würde bedeuten, dass man die hier lebenden Menschen mag und die vorhandene Gesellschaft bejaht.
Das Volk, auf das sich die AfD beruft, ist gar nicht das realexistierende, sondern eine anachronistische Fiktion und müsste, um von diesen Hetzern tatsächlich gemocht zu werden, überhaupt erst geschaffen werden. Diejenigen also, die den sogenannten Altparteien eine Strategie der "Umvolkung" unterstellen, müssten zum Erreichen ihrer eigenen Forderung selbst erst einmal "umvolken".
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Darf ich hier dann nochmal darauf hinweisen, dass es der Sache (eine manierliche Diskussion zu führen) zuträglich wäre, wenn wir uns auf Argumente besinnen würden anstatt allzu sehr auf Polemik zu setzen.

Es ist dabei höchst undankbar für die Moderation, wenn das dann auch noch in längeren Beiträgen verquickt wird, denn wir haben die Zeit nicht, da jetzt Satz für Satz zu editieren. Hiermit sei also angekündigt, dass wir uns vorbehalten dann die jeweils kompletten Beiträge zu löschen.
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Satire lässt sich schwerlich mit Polemik zu verwechseln.
Oder ist ein satirischer Beitrag immer mit entsprechende Emoticon "" zu kennzeichnen?
Danke für Deine hilfreiche Antwort.
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Rechte Radikale und (Anal)-phabeten für Deutschland verdienen unser vollstes Mitgefühl, denn eine humane Haltung und lebensbejahende Perspektive ist ihnen leider nur allzu fremd. Eine offene Gesellschaft, mit ihren vielfältigen Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, überfordern sie gänzlich.
Konstruktive Problemlösungsstrategien verängstigen sie und eine einhergehende regressive Infantilität wird auffällig.
Rückwärtsgewandt, ähnlich den Gläubigen vergangener Jahrhunderte, welche die Erkenntnisse der Naturwissenschaften ablehnten und an Gottesurteile oder Gottesstrafen festhielten.
Was sie nicht verstehen, zerstören sie.
Nach den Heimen, werden die Bücher und auch wieder Menschen brennen. Gleich den lodernden Scheiterhaufen der Hexenverfolgung und antisemitischer Pogrome vergangener Zeiten.
Aber auch die Bewertung bestehender Zustände erfährt ihre pessimistische Einschätzung, gleichsam des halbleeren Glases Wasser.
So wurden in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts „Mischlinge“ als „Halbjuden“ verunglimpft und heute weiß ein Richter Maier aus Dresden vom „Halb-Neger“ zu berichten.
Ausdruck eines starken Minderwertigkeitskomplexes schlichter Gemüter.
Ein aufrechter Verteidiger der Blut- und Rassenhygiene würde optimistischer Urteilen und das Glas halbvoll nennen. Er würde vom „Halb-Arier“ oder „“Halb-Biodeutschen“ dozieren, denn schließlich behauptet sich das „wertvollere Blut“ und setzt sich immer durch, zumindest nach Himmlers Verständnis von der Vererbungslehre.
Wenden wir uns nicht angeekelt ab.
Teilen wir ihnen mit: "Das Leben ist schön." - Viel zu schön und zu kurz, als es mit hässlichen Gedanken und Taten zu verplempern. Rufen wir ihnen voller Inbrunst entgegen: Die Welt wird sich weiter drehen, auch wenn dereinst, der letzte "Reichsdeutsche" ausgestorben sein mag. Das Leben ist schön.
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AfD ist kein Kürzel für Alternative für Deutschland, vielmehr steht es für Ahnungslose fragen Demagogen.
Deren Sympathisanten und Adepten versperren sich jeglicher rationalen Argumentation und zeigen weitestgehend beratungsresistent, insofern ist eine inhaltliche Auseinandersetzung obsolet.

Alexander Gauland [edit: Namensverunglimpfung, Xaver08] sprach schon im Dezember 2015 vom Geschenk der „Flüchtlingskrise“.
Welcher verantwortungsvolle Politiker begrüßt denn Krisen als Geschenk? Wohl nur Politiker ohne Verantwortung für ihr Mandat oder nur solche, die tatsächlich ein anderes Gesellschaftsmodell und eine andere Regierungsform anstreben.
Die Zahlen der, vor politischer Repression, vor Krieg oder wirtschaftlicher Verelendung Schutzsuchenden gehen zurück und das Thema wird in einigen Jahren an tagespolitischer Bedeutung verloren haben und die sogenannten Wutbürger werden auch weiterhin mit Hetzparolen den inneren Frieden stören.
Sündenböcke sind schnell gefunden und beliebig austauschbar. Es wird ja immer mal wieder periodisch versucht, schon mal die nächste Gruppe zu stigmatisieren: Lieblingsnachbar, Halb-Neger, etc.
Sage niemand später, das hätte er nicht gewusst oder das hätte er nicht gewollt.
Und darum empfehle ich, ein JEDER sollte sich das nachstehende und bekannte Niemöller-Zitat zu Herzen nehmen.

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
(Martin Niemöller, deutscher evangelischer Theologe, * 14.01.1892, † 06.03.1984)

Auch ich bin ein Wutbürger. Wütend auf die Politiker, die unsere offene Gesellschaft nicht offensiv verteidigen und der braunen Brut nach dem Maul reden.
Und bevor mir Gauland und Konsorten zu vorkommen sollten:
Ja, ich hätte Peter Fischer gerne als Nachbarn.
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Zuweilen frage ich mich, warum sich von der „braunen Brut“ eigentlich niemand fragt, warum die von ihnen gewählten Abgeordneten lediglich durch Hetze und Beleidigungen auffallen und es an konkreter Sacharbeit in den Parlamenten mangeln lassen? Interessenvertretung sieht anders aus.
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Es ist schon erstaunlich das die größten Ausgrenzer am lautesten Zeter und Mordio schreien, sobald sie selbst ausgegrenzt werden.
Hut ab vor Peter Fischer und seiner eindeutigen Haltung. Entsprechende Statements würde ich gern des Öfteren von Verantwortlichen der Vereine hören und nicht nur als Pflichtübung bei Sonntagsreden.