Daniel-San
6765
#
jayjayalex1978
wurde von hier eingehängt
Ich muss jetzt mal was los werden. Diese andauernde Trainerdiskussionen gehen mir so langsam auf den "Sack". Der beste Trainer kann keine Siege einfahren wenn die Mannschaft keine Einheit, Eintracht und nicht als geschlossenes Team agiert. Das ging schon los dass Jonny bei seinen ersten Toren für uns "gemobbt" und gemieten wurde und keiner von den "Prolls" und "Möchtegern-Stars" die zu schnell aufgestiegen sind, feiern wollte. Diese Arroganz hält sich bis heute und diese Jungs sind so selbstbewusst mittlerweile das sie erst verstehen müssen das es an ihnen liegt warum kein Teamgefüge aufkommt. Ich fand den Wechsel von Dino auf Albert richtig weil meiner Meinung nach Albert Riera schon etwas mehr Autorität hat als der junge Dino. Das diese Generation um Uzun und Brown (die Bro's) allerdings von ihrem hohen Roß runterkommen müssen und ältere Generationen wieder akzeptieren ist für jeden Trainer eine Mammutaufgabe genauso wie es heutzutage für jeden Arbeitgeber ist. Diese Generation nimmt sich was sie will ohne Rücksicht auf Verluste oder ihr Umfeld und wenn es irgendwo nicht mehr weitergeht für sie dann geht man halt woanders hin. Und genau diese Auswahl was diese Generation, egal ob Fußballer, Büroangestellter oder Ingenieur oder ITler, ist es die nicht mehr soviel wert auf Teamgedanke und Zusammengehörigkeit hat. Es reicht ein einziger Bro, alle anderen sind egal. Nur das man im Fußball halt 11 Bro's die sich verstehen braucht und nicht nur einen. Besser noch 16 oder 20 Bro's damit man auch in mehreren Wettbewerben erfolgreich spielen kann. Albert Riera traue ich zu langfristig wieder ein homogenes Team zu formen, deswegen keine Trainerfrage... eher muss man sehen ob man vielleicht besser einen Uzun oder Brown durch Spieler ersetzt die das Prädikat TEAMFÄHIGKEIT besitzen. Den was Teamfähigkeit ausmacht und eine gewisse Technik auch ersetzen kann sieht man z.B. an Hoffenheim, Freiburg, Heidenheim und auch an den diesjährigen Bayern. Habe fertig. Gude Sonntag.
Vielleicht einfach noch zwei, drei „Bro’s“ mehr holen, dann löst sich das mit der Eintracht ganz von allein.
Allein der Schiri ist schuld, höre ich von Leuten die im Stadion waren 🤣
Daniel-San schrieb:
Allein der Schiri ist schuld, höre ich von Leuten die im Stadion waren 🤣
Der war auch schice, aber nicht schuld 😄
Großmaul Riera raus..jetzt ? Ja jetzt !
Is doch eh alles gehalle
Is doch eh alles gehalle
Bullshit
Um es mal mit Rieras Worten zu sagen "das Spiel war Bullshit"
Not gegen Elend, als ginge es für beide um nichts
Aufstellung:
Riera macht Riera-Sachen die keiner verstehen wird
Tipp:
Remis
Riera macht Riera-Sachen die keiner verstehen wird
Tipp:
Remis
Dachte man sagt heute "Bro"
Bommer1974 schrieb:Lieber Bommer, ich bin mir hier im Forum nicht mehr immer ganz sicher, was wie gemeint ist. Dafür habe ich hier schon zu viel hanebüchenes Zeug gelesen
Juno, es war doch sehr offensichtlich, dass Brodo das nur ironisch meinte
Aber danke für den Hinweis, du wirst natürlich recht haben.
Juno267 schrieb:
du wirst natürlich recht haben.
Mein Opa hat immer gesagt "wer recht hat, gibt einen aus"...wo wir wieder bei dem eisgekühlten Bommer(lunder) wären
Daniel-San schrieb:
Wie viele Leistungsträger kann man gleichzeitig irritieren und es trotzdem als Fortschritt verkaufen? Riera liefert da eine ziemlich beeindruckende Fallstudie.
Burkardt, der vom Führungsspieler zum Zuschauer degradiert wird, begleitet von Fitnessdiskussionen und Kommunikationswegen, bei denen man nicht weiß, ob das ein Trainerteam oder ein Stille-Post-System ist. Uzun, erst öffentlich angezählt, dann komplett draußen, dann plötzlich wieder Startelf. Riera selbst hat ihm ja sogar öffentlich mitgegeben, er müsse „dem Team mehr geben“, sonst spiele er nicht. Das nennt man die „Albertsche-Entwicklungsförderung.“
Doan findet sich plötzlich im Zentrum wieder oder gleich 90 Minuten auf der Bank. Seine Stärken werden elegant neutralisiert. Wenn ein Spieler auf seiner Position funktioniert, wäre es ja auch zu einfach. Warum nicht erstmal schauen, wie er sich in einer Rolle schlägt, die ihm gar nicht liegt? Spieler werden auf ungewohnten Positionen eingesetzt, verlieren Rhythmus, verlieren Einfluss und am Ende heißt es dann, sie müssten mehr liefern. Gleichzeitig beschwert sich Skhiri durch die Blume darüber, plötzlich in der Innenverteidigung zu landen und wenig Einsatzzeit zu bekommen. Flexibilität ist modern Junge, stell Dich mal nicht so an.
Während intern die Orientierung verloren geht, läuft extern parallel die Dauerbeschallung: Vergleiche mit dem Vorgänger, nein am besten mit allen Vorgängern, wie gut Riera doch dasteht. Einordnungen und Relativierungen um das Ganze irgendwie schmackhaft zu machen. Nach dem Motto „Früher war auch nicht alles gut, also ist das hier schon irgendwie Fortschritt.“ Dass man sich dabei gerade die eigene Kabine langsam zerlegt, wird dann als „Prozess“ verkauft. Dass man damit aktuell eher Unruhe produziert als Struktur…druff geschisse.
Ich persönlich war nie Gegner von Toppmöller, aber eines muss man ihm lassen, er hat es nicht geschafft, gleichzeitig Leistungsträger zu verunsichern, Schlüsselspieler umzubauen und sich parallel auch noch schleichend die Unterstützung von Kabine und Fans zu entziehen. Das ist tatsächlich eine neue Qualität. Muss man auch erstmal können.
Riera ist nicht nur dabei einzelne Spieler zu verlieren, er ist dabei die restliche Struktur einer eigentlich mal funktionierenden Mannschaft aufzulösen. Genau das, was man sich in Frankfurt nicht leisten kann. Aber gut, vermutlich fehlt mir einfach das große Bild. Schließlich haben wir es hier mit einem angehenden Welttrainer zu tun, dessen Ideen ihrer Zeit einfach voraus sind. Zukunft ist schließlich das, was man erkennt, bevor es alle anderen tun, auch wenn es im Moment noch verdächtig nach Chaos aussieht.
Guter Beitrag, finde ich, Daniel! Das trifft meine Gedankenwelt aktuell ganz gut, wenn es auch ein wenig zu sarksatisch ist Ich bin immernoch (wenn auch nur ein wenig) hoffnungsvoll, dass man das Dilemma und das Stimmungstief ggf. über Erfolgserlebnisse und gewisse Lerneffekte bei AR (gibts die echt?) auch wieder in den Griff bekommen kann. Ja, das ist Zweckoptimismus, weil ich nicht glaube, dass MK AR wieder freistellt.
Wenn man Krösche irgendwas vorwerfen möchte, dann eine gewisse Lethargie oder gar Trotz bei schwieringen Entscheidungen und ein seltsames Festhalten an Dingen und Wegen, die (auf mich!) nicht immer wirklich gut wirken.
Das fortwährende "leichte Anzählen" der Mannschaft und eher selten des Trainers oder der Hintergründe wundert mich auch und die Moderation der Befindlichkeiten zwischen Mannschaft, Trainer, Umfeld, Fans und Medien irritiert mich auch. Da kommt wenig hilfreiches von MK, finde ich.
Bommer1974 schrieb:
wenn es auch ein wenig zu sarksatisch
Die ganze Welt ist doch voller Sarkasmus wenn man das alles so betrachtet.
Folglich ist es auch hier ohne selbigen nicht möglich...also mir nicht.
Daniel-San schrieb:Bommer1974 schrieb:
wenn es auch ein wenig zu sarksatisch
Die ganze Welt ist doch voller Sarkasmus wenn man das alles so betrachtet.
Folglich ist es auch hier ohne selbigen nicht möglich...also mir nicht.
was auch vollkommen OK ist für mich, ich mag das Stilmittel grundsätzlich... Du hast recht, ohne Sarkasmus wirds eng, genauso wie nüchtern, geht auch kaum noch
Juno267 schrieb:Brodo schrieb:Wenn du der Meinung bist, dass du deswegen ein Idiot/Depp bist, dann würde ich es lassen. Ich vermute aber, dass du durchaus Bock hattest nach Frankfurt zu fahren und in die anderen Städte und des auch ein Vor und ein Nach dem Spiel gab, das recht kurzweilig war.
Also bei mir sind es 583 km Anreise (einfache Strecke) zum Waldstadion. Abreise am Spieltag 4:30 Uhr, Rückreise am Folgetag ca 17:00 Uhr. Kosten pro Spiel mind. 300-400 € für Zugfahrt, Ticket, Übernachtung, Essen & Getränke. Ich Idiot hab das in dieser Saison bislang ganze 10 mal gemacht (8 Bundesliga-Heimspiele plus 2 CL-Heimspiele). Dazu zwei mal CL-Auswärts für über 1000€ insgesamt. Und noch die Bundesliga-Auswärtsspiele in Augsburg, Wolfsburg, Hamburg und Leipzig.
Oder hat es sich angefühlt wie ein beruflicher Vororttermin? Schnell hin und so schnell wie möglich wieder zurück? Dann würde ich es, wie gesagt, einfach lassen.
Ich habe es auch 180 km ins Stadion und am Samstag würde es theoretisch reichen wenn ich so um 13:30 Uhr das Haus verlassen würde ... aber ich gehe gegen 9 Uhr los und fahre noch zur Konstabler um was zu essen, vielleicht einen Apfelwein am Mainufer trinken usw. alles zusammen mit Freunden und Freundinnen, dann Stadion und danach schauen wir mal, was wir noch so machen und dann gehts irgendwann zurück.
Am Ende werde ich 14-16 Stunden unterwegs gewesen sein und bin weit davon entfernt mich auch nur ansatzweise als Depp oder Idiot zu bezeichnen, nur weil ich das alles "auf mich nehme" für die Eintracht.
Juno, es war doch sehr offensichtlich, dass Brodo das nur ironisch meinte und (so meine Interpretation) NATÜRLICH gerne diese vermeintlichen Strapazen auf sich nimmt und sich vermutlich nicht in Selbstkasteiung hier opfert.
Wer die Anreise(n) oder Umstände nicht (gerne) in Kauf nimmt, der soll es eben lassen, da bin ich bei Dir. Aber wir sind doch alle erwachsene Menschen (unterstelle ich mal) und können das durchaus einordnen.
Diese Diskussion zum Eifer und den Entbehrungen ist/war ja auch ein wenig der Aufhänger, den DanielSan mit dem Thread angestoßen hat...
Bommer1974 schrieb:
Diese Diskussion zum Eifer und den Entbehrungen ist/war ja auch ein wenig der Aufhänger, den DanielSan mit dem Thread angestoßen hat...
Chapeau...Du bist so ein Schlaufuchs, wie hast Du DAS bloß rausgefunden ^^ ?
Darauf nen eisgekühlten Bommer(lunder)
Eben im Kicker: Riera lobt Götze in höchsten Tönen.?!? Ich habe schon lange damit abgeschlossen, irgend etwas am Gesamttheater zu verstehen. Der Kicker munkelt, dass innerhalb der Mannschaft die kollektive Unzufriedenheit wächst. Was ich auch vermute. Aber die Mannschaft wird kollektiv eine positive Reaktion gegen den HSV zeigen.
Kasperletheater
Der perfekte Eintracht-Trainer wäre ein Mix aus Glasners Struktur, Hütters Intensität, Kovacs Mentalität, Funkels Ruhe und Stepanovics Emotionalität – ohne das Chaos moderner Experimentiertrainer.
Wie viele Leistungsträger kann man gleichzeitig irritieren und es trotzdem als Fortschritt verkaufen? Riera liefert da eine ziemlich beeindruckende Fallstudie.
Burkardt, der vom Führungsspieler zum Zuschauer degradiert wird, begleitet von Fitnessdiskussionen und Kommunikationswegen, bei denen man nicht weiß, ob das ein Trainerteam oder ein Stille-Post-System ist. Uzun, erst öffentlich angezählt, dann komplett draußen, dann plötzlich wieder Startelf. Riera selbst hat ihm ja sogar öffentlich mitgegeben, er müsse „dem Team mehr geben“, sonst spiele er nicht. Das nennt man die „Albertsche-Entwicklungsförderung.“
Doan findet sich plötzlich im Zentrum wieder oder gleich 90 Minuten auf der Bank. Seine Stärken werden elegant neutralisiert. Wenn ein Spieler auf seiner Position funktioniert, wäre es ja auch zu einfach. Warum nicht erstmal schauen, wie er sich in einer Rolle schlägt, die ihm gar nicht liegt? Spieler werden auf ungewohnten Positionen eingesetzt, verlieren Rhythmus, verlieren Einfluss und am Ende heißt es dann, sie müssten mehr liefern. Gleichzeitig beschwert sich Skhiri durch die Blume darüber, plötzlich in der Innenverteidigung zu landen und wenig Einsatzzeit zu bekommen. Flexibilität ist modern Junge, stell Dich mal nicht so an.
Während intern die Orientierung verloren geht, läuft extern parallel die Dauerbeschallung: Vergleiche mit dem Vorgänger, nein am besten mit allen Vorgängern, wie gut Riera doch dasteht. Einordnungen und Relativierungen um das Ganze irgendwie schmackhaft zu machen. Nach dem Motto „Früher war auch nicht alles gut, also ist das hier schon irgendwie Fortschritt.“ Dass man sich dabei gerade die eigene Kabine langsam zerlegt, wird dann als „Prozess“ verkauft. Dass man damit aktuell eher Unruhe produziert als Struktur…druff geschisse.
Ich persönlich war nie Gegner von Toppmöller, aber eines muss man ihm lassen, er hat es nicht geschafft, gleichzeitig Leistungsträger zu verunsichern, Schlüsselspieler umzubauen und sich parallel auch noch schleichend die Unterstützung von Kabine und Fans zu entziehen. Das ist tatsächlich eine neue Qualität. Muss man auch erstmal können.
Riera ist nicht nur dabei einzelne Spieler zu verlieren, er ist dabei die restliche Struktur einer eigentlich mal funktionierenden Mannschaft aufzulösen. Genau das, was man sich in Frankfurt nicht leisten kann. Aber gut, vermutlich fehlt mir einfach das große Bild. Schließlich haben wir es hier mit einem angehenden Welttrainer zu tun, dessen Ideen ihrer Zeit einfach voraus sind. Zukunft ist schließlich das, was man erkennt, bevor es alle anderen tun, auch wenn es im Moment noch verdächtig nach Chaos aussieht.
Burkardt, der vom Führungsspieler zum Zuschauer degradiert wird, begleitet von Fitnessdiskussionen und Kommunikationswegen, bei denen man nicht weiß, ob das ein Trainerteam oder ein Stille-Post-System ist. Uzun, erst öffentlich angezählt, dann komplett draußen, dann plötzlich wieder Startelf. Riera selbst hat ihm ja sogar öffentlich mitgegeben, er müsse „dem Team mehr geben“, sonst spiele er nicht. Das nennt man die „Albertsche-Entwicklungsförderung.“
Doan findet sich plötzlich im Zentrum wieder oder gleich 90 Minuten auf der Bank. Seine Stärken werden elegant neutralisiert. Wenn ein Spieler auf seiner Position funktioniert, wäre es ja auch zu einfach. Warum nicht erstmal schauen, wie er sich in einer Rolle schlägt, die ihm gar nicht liegt? Spieler werden auf ungewohnten Positionen eingesetzt, verlieren Rhythmus, verlieren Einfluss und am Ende heißt es dann, sie müssten mehr liefern. Gleichzeitig beschwert sich Skhiri durch die Blume darüber, plötzlich in der Innenverteidigung zu landen und wenig Einsatzzeit zu bekommen. Flexibilität ist modern Junge, stell Dich mal nicht so an.
Während intern die Orientierung verloren geht, läuft extern parallel die Dauerbeschallung: Vergleiche mit dem Vorgänger, nein am besten mit allen Vorgängern, wie gut Riera doch dasteht. Einordnungen und Relativierungen um das Ganze irgendwie schmackhaft zu machen. Nach dem Motto „Früher war auch nicht alles gut, also ist das hier schon irgendwie Fortschritt.“ Dass man sich dabei gerade die eigene Kabine langsam zerlegt, wird dann als „Prozess“ verkauft. Dass man damit aktuell eher Unruhe produziert als Struktur…druff geschisse.
Ich persönlich war nie Gegner von Toppmöller, aber eines muss man ihm lassen, er hat es nicht geschafft, gleichzeitig Leistungsträger zu verunsichern, Schlüsselspieler umzubauen und sich parallel auch noch schleichend die Unterstützung von Kabine und Fans zu entziehen. Das ist tatsächlich eine neue Qualität. Muss man auch erstmal können.
Riera ist nicht nur dabei einzelne Spieler zu verlieren, er ist dabei die restliche Struktur einer eigentlich mal funktionierenden Mannschaft aufzulösen. Genau das, was man sich in Frankfurt nicht leisten kann. Aber gut, vermutlich fehlt mir einfach das große Bild. Schließlich haben wir es hier mit einem angehenden Welttrainer zu tun, dessen Ideen ihrer Zeit einfach voraus sind. Zukunft ist schließlich das, was man erkennt, bevor es alle anderen tun, auch wenn es im Moment noch verdächtig nach Chaos aussieht.
Daniel-San schrieb:
Wie viele Leistungsträger kann man gleichzeitig irritieren und es trotzdem als Fortschritt verkaufen? Riera liefert da eine ziemlich beeindruckende Fallstudie.
Burkardt, der vom Führungsspieler zum Zuschauer degradiert wird, begleitet von Fitnessdiskussionen und Kommunikationswegen, bei denen man nicht weiß, ob das ein Trainerteam oder ein Stille-Post-System ist. Uzun, erst öffentlich angezählt, dann komplett draußen, dann plötzlich wieder Startelf. Riera selbst hat ihm ja sogar öffentlich mitgegeben, er müsse „dem Team mehr geben“, sonst spiele er nicht. Das nennt man die „Albertsche-Entwicklungsförderung.“
Doan findet sich plötzlich im Zentrum wieder oder gleich 90 Minuten auf der Bank. Seine Stärken werden elegant neutralisiert. Wenn ein Spieler auf seiner Position funktioniert, wäre es ja auch zu einfach. Warum nicht erstmal schauen, wie er sich in einer Rolle schlägt, die ihm gar nicht liegt? Spieler werden auf ungewohnten Positionen eingesetzt, verlieren Rhythmus, verlieren Einfluss und am Ende heißt es dann, sie müssten mehr liefern. Gleichzeitig beschwert sich Skhiri durch die Blume darüber, plötzlich in der Innenverteidigung zu landen und wenig Einsatzzeit zu bekommen. Flexibilität ist modern Junge, stell Dich mal nicht so an.
Während intern die Orientierung verloren geht, läuft extern parallel die Dauerbeschallung: Vergleiche mit dem Vorgänger, nein am besten mit allen Vorgängern, wie gut Riera doch dasteht. Einordnungen und Relativierungen um das Ganze irgendwie schmackhaft zu machen. Nach dem Motto „Früher war auch nicht alles gut, also ist das hier schon irgendwie Fortschritt.“ Dass man sich dabei gerade die eigene Kabine langsam zerlegt, wird dann als „Prozess“ verkauft. Dass man damit aktuell eher Unruhe produziert als Struktur…druff geschisse.
Ich persönlich war nie Gegner von Toppmöller, aber eines muss man ihm lassen, er hat es nicht geschafft, gleichzeitig Leistungsträger zu verunsichern, Schlüsselspieler umzubauen und sich parallel auch noch schleichend die Unterstützung von Kabine und Fans zu entziehen. Das ist tatsächlich eine neue Qualität. Muss man auch erstmal können.
Riera ist nicht nur dabei einzelne Spieler zu verlieren, er ist dabei die restliche Struktur einer eigentlich mal funktionierenden Mannschaft aufzulösen. Genau das, was man sich in Frankfurt nicht leisten kann. Aber gut, vermutlich fehlt mir einfach das große Bild. Schließlich haben wir es hier mit einem angehenden Welttrainer zu tun, dessen Ideen ihrer Zeit einfach voraus sind. Zukunft ist schließlich das, was man erkennt, bevor es alle anderen tun, auch wenn es im Moment noch verdächtig nach Chaos aussieht.
Guter Beitrag, finde ich, Daniel! Das trifft meine Gedankenwelt aktuell ganz gut, wenn es auch ein wenig zu sarksatisch ist Ich bin immernoch (wenn auch nur ein wenig) hoffnungsvoll, dass man das Dilemma und das Stimmungstief ggf. über Erfolgserlebnisse und gewisse Lerneffekte bei AR (gibts die echt?) auch wieder in den Griff bekommen kann. Ja, das ist Zweckoptimismus, weil ich nicht glaube, dass MK AR wieder freistellt.
Wenn man Krösche irgendwas vorwerfen möchte, dann eine gewisse Lethargie oder gar Trotz bei schwieringen Entscheidungen und ein seltsames Festhalten an Dingen und Wegen, die (auf mich!) nicht immer wirklich gut wirken.
Das fortwährende "leichte Anzählen" der Mannschaft und eher selten des Trainers oder der Hintergründe wundert mich auch und die Moderation der Befindlichkeiten zwischen Mannschaft, Trainer, Umfeld, Fans und Medien irritiert mich auch. Da kommt wenig hilfreiches von MK, finde ich.
Daniel-San schrieb:Bommer1974 schrieb:
der das wieder treffender formulieren muss
Wäre nicht nötig gewesen, wenn Du Dir von vornherein einfach mehr Mühe gegeben hättest...da haste guck
das stimmt natürlich, da war ich in meinem Eifer einfach zu nachlässig, ich Simpel. Beim nächsten mal, geb ich mir mehr Mühe, versprochen, Lee Dai Ger...!
Bommer1974 schrieb:
Lee Dai Ger
Kantonesisch ?
Daniel-San schrieb:Bommer1974 schrieb:
Lee Dai Ger
Kantonesisch ?
So kommt die Diskussion zu ihrer Ente.
Daniel-San schrieb:Bommer1974 schrieb:
Lee Dai Ger
Kantonesisch ?
Ne, Karate-Tiger geguckt.... Bei DanielSan lag der Ball auf dem Punkt, auch wenn das aus Karatekid stammt
Daniel-San schrieb:Bommer1974 schrieb:
"Gehts raus und spielts Fussball".
... mehr brauch ich eigentlich gar nicht. Stattdessen wird vom Trainer gebabbelt ohne Ende in dreifacher Geschwindigkeit, auf dem Platz laufen Spieler rum, die wirken wie auf Kurzbesuch, zwischendurch was von "auf jetzt!" schwafeln. Bis auf zwei, drei trägt den Adler gefühlt auch keiner mehr wirklich im Herzen. Identifikationsfiguren ? Die, die’s sein könnten, sitzen meistens draußen.
Das Einfachste fehlt: rausgehen, kicken, Leidenschaft zeigen… fertig.
....ja nuuu... das mein ich doch, Du Klugshicer, der das wieder treffender formulieren muss
das mit dem "auf Kurzbesuch" ist, glaub ich, ein ganz wichtiger Aspekt. Jeder dieser Jungs kann gut bis sher gut kicken und hat auch hin und wieder Feuer in den Augen, aber unter dem Strich wissen die genau, dass sie im Zweifel weich fallen und dann tun die gefühlt nur das Nötigste. Ausnahmen gibts natürlich und die bestätigen die Regel...
Bommer1974 schrieb:
der das wieder treffender formulieren muss
Wäre nicht nötig gewesen, wenn Du Dir von vornherein einfach mehr Mühe gegeben hättest...da haste guck
Daniel-San schrieb:Bommer1974 schrieb:
der das wieder treffender formulieren muss
Wäre nicht nötig gewesen, wenn Du Dir von vornherein einfach mehr Mühe gegeben hättest...da haste guck
das stimmt natürlich, da war ich in meinem Eifer einfach zu nachlässig, ich Simpel. Beim nächsten mal, geb ich mir mehr Mühe, versprochen, Lee Dai Ger...!
SemperFi schrieb:cm47 schrieb:Bommer1974 schrieb:
Mir ist vieles in den Abläufen zu verkopft. "Gehts raus und spielts Fussball".
Das hat Beckenbauer gesagt und meines Wissens noch kein Eintrachttrainer....aber es stimmt, das die Leichtigkeit und damit auch Spielfreude fehlt, Straßenfußball eben.....die Köpfe sind das Problem.....
Ist auch leichter zu sagen, wenn man 8+ Weltklasse Kicker auf dem Platz hat, die sich über ein Turnier eingespielt haben.
Genau das ist es eben in meinen Augen nicht... Hier wird in 10 verschiedenen Freds rauf und runter philosophiert, welches System, welche Laufwege, welche Passoptionen, welche Dreiecke, welche Querpässe oder welche Risiken eine Rolle spielen und dass die Spieler das erst verinnerlichen müssen und das Zeit braucht, bla bla bla blubb....
Aber am Ende ist bei Euopapokalnächten, die uns allen Spass machten, wie beispielsweise das 5:1 gegen Gala oder, um auch die Vergangenheit anzubringen, das 1:0 gg Westham damals im HF, scheiss egal, 100% und verdammt nochmal komplett SCHEISS EGAL, wer da wie oft im Training irgendwelche Hirnfürze hatte, was Borre damals bei dem Treffer tut oder ggf auch nicht tut. Da wurde auf rechts durchgespielt, weil das im offensiven und mutigen Fussball mit vertikalen Pässen eben mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem Treffer führt und dann lief Borree mehr oder weniger zufällig in die Position, die dann das Tor brachte.
Hier und 25 mal rauf und runter zu deklinieren, dass das ja GENAU DER PLAN war und EXAT SO PASSIEREN SOLLTE, ist mir als Fan und Laie einfach zu hoch und ich glaube es einfach nur bedingt.
Ja, es gibt Vorgaben und Spielideen und ja, das kann man einordnen in einen eher Ballbesitz oder eher Umschaltfussball.... Aber ich habe auch noch selten gesehen, dass eine Umschaltmannschaft den Ball zum Gegner spielt, damit dann der Gegner gepresst werden kann oder erstmal bis zum eigenen Sechzehner gelockt wird, um DANN Umschaltfussball zu spielen. JEDE Mannschaft will den Ball haben und muss damit irgendwas tun und anfangen. Ob es die Bayern sind oder Heidenheim. JEDE!
Für mich geht es sehr viel um Psychologie. Um den Willen, Spiele gewinnen zu wollen. Um den Glauben an die eigene Stärke. Um die Überzeugung, dass die Aufstellung mit den einzelnen Positionen auch richtig ist und so zum Erfolg führen kann. Um das Miteinander und das Vergeben von Fehlern statt Lamentieren und um Spass am Zocken!
Dann funzt auch der Beckenbauer Spruch und es ist dann auch egal, ob wir 3 von 5 Spielen mal verlieren oder kacke spielen, aber dann geht es um eine Mannschaft und nicht um die seit Monaten geführte Diskussion, was hier eigentlich los ist. Krösche und die Trainer legen doch ständig die gleiche Platte auf....
Ich bin kein Experte in Sachen Taktik, Aufstellung und Trainingslehre, das sieht oder erkennt man ganz sicher, aber ich habe seit langer Zeit immer häufiger beobachtet, dass vertikale Pässe signifikant abgenommen haben. Immer dann WENN die mehr gespielt werden und mehr MUT da ist, dann klappt es auch besser, aber ohne den Glauben und vertikale Pässe werden wir nicht viel Freude haben....
Basta
Bommer1974 schrieb:SemperFi schrieb:cm47 schrieb:Bommer1974 schrieb:
Mir ist vieles in den Abläufen zu verkopft. "Gehts raus und spielts Fussball".
Das hat Beckenbauer gesagt und meines Wissens noch kein Eintrachttrainer....aber es stimmt, das die Leichtigkeit und damit auch Spielfreude fehlt, Straßenfußball eben.....die Köpfe sind das Problem.....
Ist auch leichter zu sagen, wenn man 8+ Weltklasse Kicker auf dem Platz hat, die sich über ein Turnier eingespielt haben.
Genau das ist es eben in meinen Augen nicht... Hier wird in 10 verschiedenen Freds rauf und runter philosophiert, welches System, welche Laufwege, welche Passoptionen, welche Dreiecke, welche Querpässe oder welche Risiken eine Rolle spielen und dass die Spieler das erst verinnerlichen müssen und das Zeit braucht, bla bla bla blubb....
Aber am Ende ist bei Euopapokalnächten, die uns allen Spass machten, wie beispielsweise das 5:1 gegen Gala oder, um auch die Vergangenheit anzubringen, das 1:0 gg Westham damals im HF, scheiss egal, 100% und verdammt nochmal komplett SCHEISS EGAL, wer da wie oft im Training irgendwelche Hirnfürze hatte, was Borre damals bei dem Treffer tut oder ggf auch nicht tut. Da wurde auf rechts durchgespielt, weil das im offensiven und mutigen Fussball mit vertikalen Pässen eben mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem Treffer führt und dann lief Borree mehr oder weniger zufällig in die Position, die dann das Tor brachte.
Hier und 25 mal rauf und runter zu deklinieren, dass das ja GENAU DER PLAN war und EXAT SO PASSIEREN SOLLTE, ist mir als Fan und Laie einfach zu hoch und ich glaube es einfach nur bedingt.
Ja, es gibt Vorgaben und Spielideen und ja, das kann man einordnen in einen eher Ballbesitz oder eher Umschaltfussball.... Aber ich habe auch noch selten gesehen, dass eine Umschaltmannschaft den Ball zum Gegner spielt, damit dann der Gegner gepresst werden kann oder erstmal bis zum eigenen Sechzehner gelockt wird, um DANN Umschaltfussball zu spielen. JEDE Mannschaft will den Ball haben und muss damit irgendwas tun und anfangen. Ob es die Bayern sind oder Heidenheim. JEDE!
Für mich geht es sehr viel um Psychologie. Um den Willen, Spiele gewinnen zu wollen. Um den Glauben an die eigene Stärke. Um die Überzeugung, dass die Aufstellung mit den einzelnen Positionen auch richtig ist und so zum Erfolg führen kann. Um das Miteinander und das Vergeben von Fehlern statt Lamentieren und um Spass am Zocken!
Dann funzt auch der Beckenbauer Spruch und es ist dann auch egal, ob wir 3 von 5 Spielen mal verlieren oder kacke spielen, aber dann geht es um eine Mannschaft und nicht um die seit Monaten geführte Diskussion, was hier eigentlich los ist. Krösche und die Trainer legen doch ständig die gleiche Platte auf....
Ich bin kein Experte in Sachen Taktik, Aufstellung und Trainingslehre, das sieht oder erkennt man ganz sicher, aber ich habe seit langer Zeit immer häufiger beobachtet, dass vertikale Pässe signifikant abgenommen haben. Immer dann WENN die mehr gespielt werden und mehr MUT da ist, dann klappt es auch besser, aber ohne den Glauben und vertikale Pässe werden wir nicht viel Freude haben....
Basta
Geil ich fasse zusammen...während alle noch im Taktik-Seminar Dreiecke malen und über Laufwege philosophieren, entscheidet am Ende eine Mischung aus Zufall, Mut und „einfach mal nach vorne bolzen“ das Spiel. Wenn’s dann mit Spaß und Selbstvertrauen läuft, ist völlig egal, ob das jetzt der "Trainer-Gehirnfurz Deluxe" war oder einfach nur „läuft halt“, Hauptsache das der Ball zappelt im Netz.
Daniel-San schrieb:Bommer1974 schrieb:SemperFi schrieb:cm47 schrieb:Bommer1974 schrieb:
Mir ist vieles in den Abläufen zu verkopft. "Gehts raus und spielts Fussball".
Das hat Beckenbauer gesagt und meines Wissens noch kein Eintrachttrainer....aber es stimmt, das die Leichtigkeit und damit auch Spielfreude fehlt, Straßenfußball eben.....die Köpfe sind das Problem.....
Ist auch leichter zu sagen, wenn man 8+ Weltklasse Kicker auf dem Platz hat, die sich über ein Turnier eingespielt haben.
Genau das ist es eben in meinen Augen nicht... Hier wird in 10 verschiedenen Freds rauf und runter philosophiert, welches System, welche Laufwege, welche Passoptionen, welche Dreiecke, welche Querpässe oder welche Risiken eine Rolle spielen und dass die Spieler das erst verinnerlichen müssen und das Zeit braucht, bla bla bla blubb....
Aber am Ende ist bei Euopapokalnächten, die uns allen Spass machten, wie beispielsweise das 5:1 gegen Gala oder, um auch die Vergangenheit anzubringen, das 1:0 gg Westham damals im HF, scheiss egal, 100% und verdammt nochmal komplett SCHEISS EGAL, wer da wie oft im Training irgendwelche Hirnfürze hatte, was Borre damals bei dem Treffer tut oder ggf auch nicht tut. Da wurde auf rechts durchgespielt, weil das im offensiven und mutigen Fussball mit vertikalen Pässen eben mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem Treffer führt und dann lief Borree mehr oder weniger zufällig in die Position, die dann das Tor brachte.
Hier und 25 mal rauf und runter zu deklinieren, dass das ja GENAU DER PLAN war und EXAT SO PASSIEREN SOLLTE, ist mir als Fan und Laie einfach zu hoch und ich glaube es einfach nur bedingt.
Ja, es gibt Vorgaben und Spielideen und ja, das kann man einordnen in einen eher Ballbesitz oder eher Umschaltfussball.... Aber ich habe auch noch selten gesehen, dass eine Umschaltmannschaft den Ball zum Gegner spielt, damit dann der Gegner gepresst werden kann oder erstmal bis zum eigenen Sechzehner gelockt wird, um DANN Umschaltfussball zu spielen. JEDE Mannschaft will den Ball haben und muss damit irgendwas tun und anfangen. Ob es die Bayern sind oder Heidenheim. JEDE!
Für mich geht es sehr viel um Psychologie. Um den Willen, Spiele gewinnen zu wollen. Um den Glauben an die eigene Stärke. Um die Überzeugung, dass die Aufstellung mit den einzelnen Positionen auch richtig ist und so zum Erfolg führen kann. Um das Miteinander und das Vergeben von Fehlern statt Lamentieren und um Spass am Zocken!
Dann funzt auch der Beckenbauer Spruch und es ist dann auch egal, ob wir 3 von 5 Spielen mal verlieren oder kacke spielen, aber dann geht es um eine Mannschaft und nicht um die seit Monaten geführte Diskussion, was hier eigentlich los ist. Krösche und die Trainer legen doch ständig die gleiche Platte auf....
Ich bin kein Experte in Sachen Taktik, Aufstellung und Trainingslehre, das sieht oder erkennt man ganz sicher, aber ich habe seit langer Zeit immer häufiger beobachtet, dass vertikale Pässe signifikant abgenommen haben. Immer dann WENN die mehr gespielt werden und mehr MUT da ist, dann klappt es auch besser, aber ohne den Glauben und vertikale Pässe werden wir nicht viel Freude haben....
Basta
Geil ich fasse zusammen...während alle noch im Taktik-Seminar Dreiecke malen und über Laufwege philosophieren, entscheidet am Ende eine Mischung aus Zufall, Mut und „einfach mal nach vorne bolzen“ das Spiel. Wenn’s dann mit Spaß und Selbstvertrauen läuft, ist völlig egal, ob das jetzt der "Trainer-Gehirnfurz Deluxe" war oder einfach nur „läuft halt“, Hauptsache das der Ball zappelt im Netz.
Genau SO! Wir vertehen uns!
DoctorJ83 schrieb:Bommer1974 schrieb:FredSchaub schrieb:Tafelberg schrieb:
ich brauche eine Stunde!
Die Hintergrundinfo von Dir hatte ich zum Zeitpunkt meiner Antwort nicht.
ich bin nach wie vor höchstgradig irritiert, wie schnell Fans aus dem Gleichgewicht geraten wegen einer insgesamt sehr bescheidenen Saison. Das gibt es halt und als Fan muss man das aushalten!
hätte in meinem Fall 120 KM jeweils Autobahn..und da man dann auch noch Parken, was Essen und Trinken usw dazu packt - 11.00 Hinfahrt um 21 Uhr zuhause, da ist immer ein ganzer Tag weg. Bei Eurocupspielen biste dann halt auch erst um 2 oder so zuhause teilweise.
hmmm, ich bin auch 130 Km weg und fahre 3 Std vor dem Spiel los und bin 4 Stunden nach Anpfiff wieder daheim. In FFM stehe ich in Niederrad und radele zum Gleisdreieck (Rad im Kofferraum des Vans).
Geht schon und ist eigentlich auch recht entspannt...
Aber ich kann die Gedanken zum "Entemotionalisieren" auch verstehen aktuell. Bei mir ist es aber weniger die Gesamtsituation als die gefühlte Stagnation und, dass die Emotionen, die sonst vom Platz zu mir kamen fehlen.
Das Team und aktuell der Trainer geben mir nicht das Gefühl, dass sie der Eintracht genauso nahestehen wie ich. Nicht, dass ich das immer erwarten würde/darf, aber zumindest Eifer und Dampf sollte schon zu spüren sein und da empfinde ich ein Wenig Gleichgültigkeit bei den Spielern.
Wenn die wieder weg ist, gehts auch wieder bergauf. Nur habe ich mit Riera nicht den Eindruck, dass es besser wird/wurde. Da war Dino mehr SGE, auch wenn die Entlassung richtig war in meinen Augen
Ich glaub der Riera hat schon eine klare Vision von einer Mannschaft und einer Taktik. Allerdings dauert das ewig, bis diese Vision zum Spielerkader passt. Das hätte man sich als Verantwortlicher, der sich schon länger mit Riera beschäftigt hatte, auch denken können.
Man muss wohl kein Prophet sein, um anzunehmen, daß das Gerumpel in dieser Saison nicht mehr weggeht. Damit wird man wohl leben müssen.
Das ist bestimmt richtig. Mit wird aber die "Idee" und das nur zeitlich mangelnde Verständnis immer etwas zu hoch gehängt.
Fussball ist doch keine höhere Mathematik und Spieler denken auch nicht 90 Minuten über ein System nach und ihre Laufwege in 100% aller Situationen. Es hat auch sehr viel mit Emotion und dem Momentum zu tun, der Spiele entscheidet.
Mir ist vieles in den Abläufen zu verkopft. "Gehts raus und spielts Fussball".
Damals ging das und heute geht's immernoch
Bommer1974 schrieb:
"Gehts raus und spielts Fussball".
... mehr brauch ich eigentlich gar nicht. Stattdessen wird vom Trainer gebabbelt ohne Ende in dreifacher Geschwindigkeit, auf dem Platz laufen Spieler rum, die wirken wie auf Kurzbesuch, zwischendurch was von "auf jetzt!" schwafeln. Bis auf zwei, drei trägt den Adler gefühlt auch keiner mehr wirklich im Herzen. Identifikationsfiguren ? Die, die’s sein könnten, sitzen meistens draußen.
Die Leidenschaft war in den schwierigen Zeiten größer als jetzt, wo es um Europa oder nur die goldene Ananas geht. Früher war ich drei Tage vorher hibbelig (so dass die Familie froh war dass du endlich zum Spiel bist), heute überlegst du dir, ob du überhaupt gehst – und wenn, dann nur wenn sonst nichts ansteht oder die Anreise nicht nervt.
Und um dich rum in der NWK wird sich nur noch selbst gefeiert, natürlich von den „wahren Fans“. Der Funke, der eigentlich auf die Mannschaft überspringen soll, geht irgendwo zwischen Selbstdarstellung, Endlosschleifen oder "Nu**en, Crack und Spielautomaten" verloren.
Und natürlich, ich hab den Adler im Herzen, seit über 30 Jahren , aber dieses ganze Drumherum passt halt nicht mehr. Da geht es nicht nur mir oder so manch einem hier im Forum so, im Bekanntenkreis/EFC sind einige dabei die genauso denken....auch jüngere.
Der moderne Fu´ßball ist einfach shice...mit VAR, Transfers ohne Ende und diesem durchgeplanten Zirkus ist alles sauberer geworden, aber eben auch kälter.
Das Einfachste fehlt: rausgehen, kicken, Leidenschaft zeigen… fertig.
Besser kann man es nicht schreiben 👍
Daniel-San schrieb:Bommer1974 schrieb:
"Gehts raus und spielts Fussball".
... mehr brauch ich eigentlich gar nicht. Stattdessen wird vom Trainer gebabbelt ohne Ende in dreifacher Geschwindigkeit, auf dem Platz laufen Spieler rum, die wirken wie auf Kurzbesuch, zwischendurch was von "auf jetzt!" schwafeln. Bis auf zwei, drei trägt den Adler gefühlt auch keiner mehr wirklich im Herzen. Identifikationsfiguren ? Die, die’s sein könnten, sitzen meistens draußen.
Das Einfachste fehlt: rausgehen, kicken, Leidenschaft zeigen… fertig.
....ja nuuu... das mein ich doch, Du Klugshicer, der das wieder treffender formulieren muss
das mit dem "auf Kurzbesuch" ist, glaub ich, ein ganz wichtiger Aspekt. Jeder dieser Jungs kann gut bis sher gut kicken und hat auch hin und wieder Feuer in den Augen, aber unter dem Strich wissen die genau, dass sie im Zweifel weich fallen und dann tun die gefühlt nur das Nötigste. Ausnahmen gibts natürlich und die bestätigen die Regel...
Daniel-San schrieb:Tafelberg schrieb:
Ich will und werde die Eintracht sehen bspw am Samstag im Stadion und freue mich bereits.
Wenn ich fragen darf, was hast Du für eine Anreise ? Bei mir ist es halt dann an einem Samstag 11.30 Uhr los um 3 Stunden vorm Spiel noch nen Platz auf dem Waldparkplatz zu bekommen und dann 19.30 Uhr etwa zurück wieder...das ist mir die SGE einfach momentan nicht (mehr) wert.
Ich zb. fahre am Samstag um 4:00 Uhr früh zuhause los und erreiche meine Haustür wieder am Sonntag um 3:00 früh.
Auch wenn es diese Saison nicht so läuft, bin ich seit den 60er Jahren tief mit der Eintracht verwurzelt.
Würde bei mir schon gar nicht funktionieren
Hier, wir haben im EFC auch zwei Jungs (Mitte 20) die nehmen ALLES mit (Heim wie Auswärts)...haben aber auch sonst nichts im Leben, wohnen zur Miete, keine Frau, keine Kinder...nur Fußball
Hier, wir haben im EFC auch zwei Jungs (Mitte 20) die nehmen ALLES mit (Heim wie Auswärts)...haben aber auch sonst nichts im Leben, wohnen zur Miete, keine Frau, keine Kinder...nur Fußball
Daniel-San schrieb:
Würde bei mir schon gar nicht funktionieren
Hier, wir haben im EFC auch zwei Jungs (Mitte 20) die nehmen ALLES mit (Heim wie Auswärts)...haben aber auch sonst nichts im Leben, wohnen zur Miete, keine Frau, keine Kinder...nur Fußball
so waren wir Alle mal nur war das bei mir halt als man in die alte Schüssel noch fuhr und an der Tageskasse Tix gekauft hat, weil 13.000 Zuschauer da waren gegen Bielefeld
ich brauche eine Stunde!
Die Hintergrundinfo von Dir hatte ich zum Zeitpunkt meiner Antwort nicht.
ich bin nach wie vor höchstgradig irritiert, wie schnell Fans aus dem Gleichgewicht geraten wegen einer insgesamt sehr bescheidenen Saison. Das gibt es halt und als Fan muss man das aushalten!
Die Hintergrundinfo von Dir hatte ich zum Zeitpunkt meiner Antwort nicht.
ich bin nach wie vor höchstgradig irritiert, wie schnell Fans aus dem Gleichgewicht geraten wegen einer insgesamt sehr bescheidenen Saison. Das gibt es halt und als Fan muss man das aushalten!
Tafelberg schrieb:
wie schnell Fans aus dem Gleichgewicht geraten
Naja, also ich hab da auch alles schon mitgemacht seit den 90ern (Baujahr 79) und einfach die Schnauze voll aktuell.
Wie aber in meinem Eingangspost beschrieben, ist es der Fußball als Gesamtpaket an sich mit all seinen Neuerungen, macht keinen Spaß mehr.
Tafelberg schrieb:
ich brauche eine Stunde!
Das ist cool, in die Bahn setzten und wieder zurück easypeasy