
Enkhaamer
11521
schwarzer_geier schrieb:
"Schlucker und Spritzer
Doping im Fußball hat eine lange Tradition und ist heute wirkungsvoller denn je"
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/dossiers/doping/80192/index.php
Der einzige Profifussballer, der nicht dopt, ist Caio
bitibytie schrieb:
Kann mir vielleicht wer erklären, warum man immer beim Auto fahren halb auf dem Beifahrersitz hängen muss?
Ich saß heut Mittag wohl als einziges uncool gerade in der Karre
Das sind die Luschen, die sich keinen Sportwagen leisten könnten. Um das Feeling eines tiefer gelegten Autos zu haben, ducken sie sich als Ersatz eben auf dem Beifahrersitz weg, um dem Asphalt näher zu sein.
Knueller schrieb:
Geil, das Forum ist echt überall
Kannst du noch was zu Bellaids Verteidigerarbeit sagen? Er soll ja so ein gutes Auge und Spielverständnis besitzen.
Er ist trotz seiner Größe sehr gut am Boden, nicht nur im Kopfballspiel. Die Feinabstimmung mit den Mitspielern fehlt natürlich noch. Als Russ im Mittelfeld einmal den Ball vertändelte und ein Wattenser aufs Tor zulief, war er etwas inkonsequent, den Gegenspieler am Torschuss zu hindern. Ich hatte den Eindruck, mit Chris in der IV in der 2.HZ hat er besser harmoniert als mit Russ in HZ1.
Gude,
Exil-Bischemer und ich waren im Stadion, hier unsere Eindrücke:
Das Team startete in der 4-1-4-1-Stammformation vom gestrigen Vormittagstraining, nur Heller durfte für den verletzten Ümit auf der linken Außenbahn ran. Es war ein klassischer Vorbereitungskick, wir verpacken das wichtigste in die Einzelkritiken:
Nikolov (bis 45.): Nichts nennenswertes zu berichten.
Lehmann (ab 46.): Sprach zu wenig mit seinen Vorderleuten, das monierte einmal Chris ganz deutlich. Verletzte sich ca. 20 Minuten vor Schluss am rechten Oberschenkel nach einem Zusammenprall mit einem Wattens-Stürmer. Biss aber auf die Zähne, wenngleich ein Abstoß von Chris ausgeführt werden musste.
Krük (bis 82.): Sehr stark als Spycher-Konkurrent. Hinten sehr sicher, vorne mit ordentlich Zug und gutem Spielverständnis. Wurde kurz vor seiner Auswechslung von einem Wattenser Spiel fies umgehauen.
Theuerkauf (ab 83.): Nichts nennenswertes zu berichten.
Bellaid: Geht bei jedem Standard mit nach vorne. Als gefährlicher Kopfballspieler könnte er der Soto-Nachfolger sein, wie beim 1:0.
Russ (bis 45.): Wenig in der Verteidigung gefordert. Vertändelte einmal im Mittelfeld den Ball, was zu einer guten Chance für Wattens führte.
Ljubicic (ab 46.): Übernahm die 6er-Position von Chris, fiel nicht auf.
Ochs (bis 64.): Als Stammspieler spulte er sein (Vorbereitungs-)Programm routiniert ab. Sicherte bei eigenen Ecken an der Mittellinie als Wuschu-Vertreter ab.
Mössmer (ab 65.): Nichts nennenswertes zu berichten.
Chris: Begann als 6er, in der zweiten HZ als Russ-Vertreter in der 4er-Kette. Wie bei Ochs: Routine, ohne zu glänzen.
Inamoto (bis 60.): Schönes Spiel von unserem Japaner. Ging in der 23. Minute zweimal am gegnerischen Strafraum sehr aggressiv zu Werke und legte schön auf Meier auf. Antreiber im Mittelfeld mit klaren Kommandos an seine Mitspieler. Zuckerpass auf Mehdi vor dem 2:0.
Fink (ab 61.): Was ist nur mit ihm los? Wirkte im Trainingslager gehemmt, leise und wenig selbstbewusst. Kam für Ina und fiel im Vergleich zum Japaner deutlich ab.
Toski (bis 72.): Ganz schwach. Katastrophenecken auf den Verteidiger am kurzen Pfosten, mäßige Freistöße, völlig überfordert als Spielgestalter.
Caio (ab 73.): Ein Diagonalpass auf Mehdi war super, ansonsten viel Standfußball und in Tornähe viel zu eigensinnig.
Steinhöfer (bis 45.): Viel zu nervös, wenig Übersicht. Sieht ein bisschen aus wie Streit, spielt auch so eigensinnig mit vielen schöpferischen Pausen.
Mahdavikia (ab 46.): Brachte frischen Wind auf der rechten Außenbahn. Ein paar schöne Flankenläufe, bereitete mit einem feinen Lupfer über den Torwart das 2:0 vor.
Heller: Der Ümit-Ersatz auf links. Bevor er aufs Tor schießt, stoppt er ab und versucht nach innen zu ziehen, nicht immer die beste Wahl. Den Lupfer von Mehdi brauchte er nur noch zum 2:0 einzudrücken.
Meier (bis 64.): Als Stürmer verschenkt. Wenn er mal eine Chance hatte wie in der 23. Minute nach Ina-Pass, hielt der Torwart. Und wenn er eine zweite bekam, benutzte er statt des linken den rechten Fuß und vergab. Großes Laufpensum.
Tsoumou (ab 65.): Eher in der Spitze zu finden als Meier. Ein paar schöne Körpertäuschungen, aber wenig Durchschlagskraft.
Nach dem Spiel mussten alle Spieler, die nicht mindestens 45 Minuten spielten, 30 Minuten nachsitzen: Sprints und ein gepflegtes 6 gegen 2 standen auf dem Programm. Fink wirkte abwesend (siehe oben), Caio ließ sich bei den Sprints von Partner Ljubicic locker 3-4 Meter abhängen.
Der Stadionsprecher war sehr gut, hat unaufgeregt durch das Programm geführt und alle Namen der SGE-Spieler unfallfrei ausgesprochen, sowas kommt bei Freundschaftskicks ja eher selten vor. Viel Eintracht-Mucke wurde gespielt (u.a. Tore Netzmacher, Einmarschmusik).
Letzter Gruß aus Zell,
Enkhaamer und Exil-Bischemer
Exil-Bischemer und ich waren im Stadion, hier unsere Eindrücke:
Das Team startete in der 4-1-4-1-Stammformation vom gestrigen Vormittagstraining, nur Heller durfte für den verletzten Ümit auf der linken Außenbahn ran. Es war ein klassischer Vorbereitungskick, wir verpacken das wichtigste in die Einzelkritiken:
Nikolov (bis 45.): Nichts nennenswertes zu berichten.
Lehmann (ab 46.): Sprach zu wenig mit seinen Vorderleuten, das monierte einmal Chris ganz deutlich. Verletzte sich ca. 20 Minuten vor Schluss am rechten Oberschenkel nach einem Zusammenprall mit einem Wattens-Stürmer. Biss aber auf die Zähne, wenngleich ein Abstoß von Chris ausgeführt werden musste.
Krük (bis 82.): Sehr stark als Spycher-Konkurrent. Hinten sehr sicher, vorne mit ordentlich Zug und gutem Spielverständnis. Wurde kurz vor seiner Auswechslung von einem Wattenser Spiel fies umgehauen.
Theuerkauf (ab 83.): Nichts nennenswertes zu berichten.
Bellaid: Geht bei jedem Standard mit nach vorne. Als gefährlicher Kopfballspieler könnte er der Soto-Nachfolger sein, wie beim 1:0.
Russ (bis 45.): Wenig in der Verteidigung gefordert. Vertändelte einmal im Mittelfeld den Ball, was zu einer guten Chance für Wattens führte.
Ljubicic (ab 46.): Übernahm die 6er-Position von Chris, fiel nicht auf.
Ochs (bis 64.): Als Stammspieler spulte er sein (Vorbereitungs-)Programm routiniert ab. Sicherte bei eigenen Ecken an der Mittellinie als Wuschu-Vertreter ab.
Mössmer (ab 65.): Nichts nennenswertes zu berichten.
Chris: Begann als 6er, in der zweiten HZ als Russ-Vertreter in der 4er-Kette. Wie bei Ochs: Routine, ohne zu glänzen.
Inamoto (bis 60.): Schönes Spiel von unserem Japaner. Ging in der 23. Minute zweimal am gegnerischen Strafraum sehr aggressiv zu Werke und legte schön auf Meier auf. Antreiber im Mittelfeld mit klaren Kommandos an seine Mitspieler. Zuckerpass auf Mehdi vor dem 2:0.
Fink (ab 61.): Was ist nur mit ihm los? Wirkte im Trainingslager gehemmt, leise und wenig selbstbewusst. Kam für Ina und fiel im Vergleich zum Japaner deutlich ab.
Toski (bis 72.): Ganz schwach. Katastrophenecken auf den Verteidiger am kurzen Pfosten, mäßige Freistöße, völlig überfordert als Spielgestalter.
Caio (ab 73.): Ein Diagonalpass auf Mehdi war super, ansonsten viel Standfußball und in Tornähe viel zu eigensinnig.
Steinhöfer (bis 45.): Viel zu nervös, wenig Übersicht. Sieht ein bisschen aus wie Streit, spielt auch so eigensinnig mit vielen schöpferischen Pausen.
Mahdavikia (ab 46.): Brachte frischen Wind auf der rechten Außenbahn. Ein paar schöne Flankenläufe, bereitete mit einem feinen Lupfer über den Torwart das 2:0 vor.
Heller: Der Ümit-Ersatz auf links. Bevor er aufs Tor schießt, stoppt er ab und versucht nach innen zu ziehen, nicht immer die beste Wahl. Den Lupfer von Mehdi brauchte er nur noch zum 2:0 einzudrücken.
Meier (bis 64.): Als Stürmer verschenkt. Wenn er mal eine Chance hatte wie in der 23. Minute nach Ina-Pass, hielt der Torwart. Und wenn er eine zweite bekam, benutzte er statt des linken den rechten Fuß und vergab. Großes Laufpensum.
Tsoumou (ab 65.): Eher in der Spitze zu finden als Meier. Ein paar schöne Körpertäuschungen, aber wenig Durchschlagskraft.
Nach dem Spiel mussten alle Spieler, die nicht mindestens 45 Minuten spielten, 30 Minuten nachsitzen: Sprints und ein gepflegtes 6 gegen 2 standen auf dem Programm. Fink wirkte abwesend (siehe oben), Caio ließ sich bei den Sprints von Partner Ljubicic locker 3-4 Meter abhängen.
Der Stadionsprecher war sehr gut, hat unaufgeregt durch das Programm geführt und alle Namen der SGE-Spieler unfallfrei ausgesprochen, sowas kommt bei Freundschaftskicks ja eher selten vor. Viel Eintracht-Mucke wurde gespielt (u.a. Tore Netzmacher, Einmarschmusik).
Letzter Gruß aus Zell,
Enkhaamer und Exil-Bischemer
substanz schrieb:
danke für den bericht, wieder
das einzige was mich stört: steini, korki, etc...
wieso immer diese verniedlichungen ?
Weil Steini kürzer ist als Steinhöfer und Korki kürzer als Korkmaz. Vor allem aber: Auch die Mitspieler rufen die beiden so. Warum sollten wir sie als Fans also nicht so nennen?
An alle Experten, die für Korkis Verletzung seine "neuen Schuhe" verantwortlich machen:
Es sind die gleichen, die er schon bei der EM getragen hat.
Bei der EM:
http://www.oefb.at/show_page.php?pid=325
Gestern beim Training:
Es sind die gleichen, die er schon bei der EM getragen hat.
Bei der EM:
http://www.oefb.at/show_page.php?pid=325
Gestern beim Training:
geoffrey_5 schrieb:
@Enkhaamer, find ich absolut super, dass du uns auf dem Laufenden hältst. Sehr informativ!! Man bekommt schon so langsam "Gänsehaut" und hört im Geiste die Verlesung der ersten Mannschaftsauftellung. Kann meinem Vorposter nur Recht geben: Großes Kino.
Machste denn auch Urlaub? Habt ja wohl schönes Wetter in Zell, oder??
Gruß aus FB geoff
Servus geoffrey_5,
yo, föhniges Wetter hier in Zell. Wenn die SGE Pause hat, wird auf dem Hintertuxer Gletscher Ski gefahren
rotundschwarz schrieb:
War sofort klar, dass was schlimmeres passiert ist? Hast du mitbekommen wie Mannschaft und Trainerteam reagiert haben? Wirkte Ümit geschockt?
Und wenn ich schon beim Nachfragen bin: Was macht Bellaid für einen Eindruck? Wirkt er schon einigermaßen "angekommen" in der Mannschaft? Und Meier? Weiterhin so stark wie sich das letzte Woche angedeutet hat?
Servus rotundschwarz,
Korkis Verletzung auf dem Platz habe ich nicht bemerkt. Erst als ein paar Zuschauer aufgeregt an der Brüstung der Zuschauertribüne hingen und runtergeschaut haben, habe ich registriert, dass dort Korki lag. HB ist besorgt von der Tribüne sofort runter zu unserem Neuzugang. Habe Ümit dann in den Kleinbus einsteigen sehen, er hat darin ziemlich verzweifelt auf seinen lädierten Fuß geschaut Bei den SGE-Betreuern lagen die Nerven kurzzeitig blank, weil ein Pkw den Bus blockierte und dieser nicht abfahren konnte, da war die Aufregung groß. Nachdem das Trainingsspiel kurz nach der Verletzung beendet wurden, standen FF und AR noch längere Zeit am Mittelkreis und diskutierten (weiß aber nicht, ob das zum "normalen" Trainingsprogramm gehört). Funkel wurde ja schon so zitiert, dass man mit Verletzungen immer rechnen muss, so blöd es auch ist, dass es ausgerechnet Ü getrofffen hat nach dem zweiten Training. Er hatte Korki während der Einheit immer wieder angesprochen und ihn in die spezifischen Übungen eingewiesen, um ihn den Einstieg zu erleichtern. Ich glaube, er war eine feste Größe in seinem taktischen Konzept und für die Stammelf.
Zu Bellaid: Hmm, irgendwie ein interessante Mischung aus elegant und hölzern, nach einmal Training schwer einzuschätzen. Auf jeden Fall sehr gut austrainiert. Er hatte im Trainingsspiel ein, zwei sinnfreie Kurzpässe nach vorne, die beim Gegner landeten. Aber stark am Mann. Mein Bauchgefühl sagt, dass er für ein, zwei Katastraophenböcke pro Saison gut ist
Zu Meier: Habe hier die Berichte gelesen, dass er ordentlich an Muskelmasse zugelegt haben und voll das Tier geworden sein soll. Er ist schon robuster geworden, nicht mehr der Schlacks wie früher, aber jetzt auch nicht unbedingt eine völlige neu proportionierte Person Er ist zweikampfstärker geworden, hoffen wir, dass er seine Genialität für den unerwarteten Pass nicht verloren hat.
Gruß,
Enkhaamer
Gude,
Friedhelm Funkel lud seine Mannen am sonnigen Freitagmorgen um kurz vor 10 Uhr auf das Grün des Parkstadions in Zell. Los ging es mit einer kurzen Ansprache am Mittelkreis und Aufwärmübungen, dann folgte der Tanz um die Stangen (zum Vergrößern der Pics auf die Bilder klicken):
Danach ließ Reutershahn 5 Gruppen a 4 Spieler bilden, die sich innerhalb der Gruppe die Pille zuspielten. Funkel beobachtete die Szenerie wie üblich kommentarlos und mit verschränkten Armen aus sicherer Distanz. Danach gab es als Auflockerung e bissi Ball hochhalde.
Während dessen trainierte Andreas Menger am anderen Ende des Platzes Nikolov und Lehmann. Besonders Lehmann wurde von Menger ganz schön von einem Pfosten zum anderen gescheucht, der Youngster stöhnte und ächzte wie Monica Seles zu ihren besten Zeiten.
Oka musste nicht ganz so intensive Übungen über sich ergehen lassen, das ist wohl der Vorteil des reifen Alters und des treuherzigen Blickes aus Knopfaugen
Danach wurde es taktisch: Funkel und Reutershahn verteilten die Spieler auf dem gesamten Platz zu einem 4-1-4-1. Jede Position wurde – da 20 Spieler plus 2 Torhüter – doppelt besetzt. Team A bildeten Oka, die Vierkette mit Krük, Russ, Bellaid und Ochs, Chris als einzige 6, Ina und Toski zentral im Mittelfeld, Ümit und Steini etwas weiter vorne außen und Meier im Sturm. Team B bildeten (genaue Positionen wissen wir teilw. nicht mehr) Lehmann, Ljubicic, Theuerkauf, Mössmer, Mehdi, Fink, Hess, Mayer, Caio, Heller, Juvhel.
Reutershahn gab nun knappe Kommandos, aus dem defensiven Mittelfeld ein, zwei Bälle nach vorne auf die Außen zu spielen, zeitgleich schob sich auch die Viererkette nach vorne und leicht nach links bzw. rechts, je nachdem, auf welche Außenpositionen der Ball gespielt wurde:
Funkel wurde jetzt auch aktiv und zeigte vor allem den Nachwuchsspielern gestenreich die geforderten Laufwege.
Danach traten beide Teams ggeinander an, zu Beginn immer noch in der taktischen Grundformation 4-1-4-1. Situationsbezogen wurde auch mal kurz Dreierkette gespielt, vorne wurde zeitweise aus dem 4-1 ein 3-2. Die ersten paar Minuten wurde über den gesamten Platz gespielt, dann auf etwa Dreiviertel verkleinert.
Vor allem die Defensivspieler auf beiden Seiten zeigten sich sehr robust, nach vorne ging eher wenig, Steilpässe in die Spitze landeten ein ums andere Mal im Niemandsland. Caio sorgte mit einem Zuckerpass auf Juvhel für Zungeschnalzen auf der Tribüne, der Stürmer vergab aber die Großchance. Steini schoss dann das Tor des Tages für Team A, ein Weitschuss ins rechte untere Eck.
Das Ergebnis wurde allerdings nebensächlich, als plötzlich Korki nicht mehr im Team A mitwirkte, sondern neben der Haupttribüne behandelt wurde. Vorausgegangen war kein schwerwiegendes Foul, es gab keinen Aufschrei von Korki und keine Spielunterbrechung. Mit dem Eintracht-Transporter wurde er dann zum Röntgen gefahren, das Ergebnis ist bekannt, schöne Scheiße.
Nach Ende des Spielchens liefen sich die Spieler dann aus:
Nachmittags ist kein Training angesetzt - voraussichtlich wagen sich die Jungs in die wilden Gewässer der Zillertaler Gebirgsbäche zum Canyoning.
Gruß aus Zell,
Exil-Bischemer und Enkhaamer
Friedhelm Funkel lud seine Mannen am sonnigen Freitagmorgen um kurz vor 10 Uhr auf das Grün des Parkstadions in Zell. Los ging es mit einer kurzen Ansprache am Mittelkreis und Aufwärmübungen, dann folgte der Tanz um die Stangen (zum Vergrößern der Pics auf die Bilder klicken):
Danach ließ Reutershahn 5 Gruppen a 4 Spieler bilden, die sich innerhalb der Gruppe die Pille zuspielten. Funkel beobachtete die Szenerie wie üblich kommentarlos und mit verschränkten Armen aus sicherer Distanz. Danach gab es als Auflockerung e bissi Ball hochhalde.
Während dessen trainierte Andreas Menger am anderen Ende des Platzes Nikolov und Lehmann. Besonders Lehmann wurde von Menger ganz schön von einem Pfosten zum anderen gescheucht, der Youngster stöhnte und ächzte wie Monica Seles zu ihren besten Zeiten.
Oka musste nicht ganz so intensive Übungen über sich ergehen lassen, das ist wohl der Vorteil des reifen Alters und des treuherzigen Blickes aus Knopfaugen
Danach wurde es taktisch: Funkel und Reutershahn verteilten die Spieler auf dem gesamten Platz zu einem 4-1-4-1. Jede Position wurde – da 20 Spieler plus 2 Torhüter – doppelt besetzt. Team A bildeten Oka, die Vierkette mit Krük, Russ, Bellaid und Ochs, Chris als einzige 6, Ina und Toski zentral im Mittelfeld, Ümit und Steini etwas weiter vorne außen und Meier im Sturm. Team B bildeten (genaue Positionen wissen wir teilw. nicht mehr) Lehmann, Ljubicic, Theuerkauf, Mössmer, Mehdi, Fink, Hess, Mayer, Caio, Heller, Juvhel.
Reutershahn gab nun knappe Kommandos, aus dem defensiven Mittelfeld ein, zwei Bälle nach vorne auf die Außen zu spielen, zeitgleich schob sich auch die Viererkette nach vorne und leicht nach links bzw. rechts, je nachdem, auf welche Außenpositionen der Ball gespielt wurde:
Funkel wurde jetzt auch aktiv und zeigte vor allem den Nachwuchsspielern gestenreich die geforderten Laufwege.
Danach traten beide Teams ggeinander an, zu Beginn immer noch in der taktischen Grundformation 4-1-4-1. Situationsbezogen wurde auch mal kurz Dreierkette gespielt, vorne wurde zeitweise aus dem 4-1 ein 3-2. Die ersten paar Minuten wurde über den gesamten Platz gespielt, dann auf etwa Dreiviertel verkleinert.
Vor allem die Defensivspieler auf beiden Seiten zeigten sich sehr robust, nach vorne ging eher wenig, Steilpässe in die Spitze landeten ein ums andere Mal im Niemandsland. Caio sorgte mit einem Zuckerpass auf Juvhel für Zungeschnalzen auf der Tribüne, der Stürmer vergab aber die Großchance. Steini schoss dann das Tor des Tages für Team A, ein Weitschuss ins rechte untere Eck.
Das Ergebnis wurde allerdings nebensächlich, als plötzlich Korki nicht mehr im Team A mitwirkte, sondern neben der Haupttribüne behandelt wurde. Vorausgegangen war kein schwerwiegendes Foul, es gab keinen Aufschrei von Korki und keine Spielunterbrechung. Mit dem Eintracht-Transporter wurde er dann zum Röntgen gefahren, das Ergebnis ist bekannt, schöne Scheiße.
Nach Ende des Spielchens liefen sich die Spieler dann aus:
Nachmittags ist kein Training angesetzt - voraussichtlich wagen sich die Jungs in die wilden Gewässer der Zillertaler Gebirgsbäche zum Canyoning.
Gruß aus Zell,
Exil-Bischemer und Enkhaamer
Bin in Zell.
Im Training wurde gerade 10 gg 10 auf 3/4 des Platzes gespielt, als Ümit plötzlich nicht mehr mitspielte. War keine besondere Situation, kein Aufschrei von Ümit mit Spielunterbrechung oder ähnliches. Sah nach einer Verletzung am Fuß aus, wurde dann mit einem Eintracht-Transporter wohl zum Röntgen gefahren.
Im Training wurde gerade 10 gg 10 auf 3/4 des Platzes gespielt, als Ümit plötzlich nicht mehr mitspielte. War keine besondere Situation, kein Aufschrei von Ümit mit Spielunterbrechung oder ähnliches. Sah nach einer Verletzung am Fuß aus, wurde dann mit einem Eintracht-Transporter wohl zum Röntgen gefahren.
Gude,
Exil-Bischemer und ich schauten heute morgen Korki und Caio bei ihrem Individualtraining unter Anleitung von Armin Reutershahn zu, während der Rest der Bande radeln war.
Reutershahn forderte von beiden Akteuren bei großer Hitze Dehn-, Koordinations- und Gleichgewichtsübungen sowie leichte Laufeinheiten.
Korki wirkte sehr gut austrainiert, motiviert und konzentriert.
Caio hatte leider vor allem bei den Koordinations- und Gleichgewichtsübungen einige Probleme.
Bei der Übung „Sterbender Schwan“ (keine Ahnung, wie Gymnastik-Profis die nennen) konnte Korki die Anweisungen von Reutershahn super umsetzen, vom Co-Trainer war keine Hilfestellung nötig:
Caio dagegen wirkte sehr instabil, Reutershahn musste mehrmals korrigierend und unterstützend eingreifen, damit unser Brasilianer eine ausreichende Streckung erreichte:
Besser lief es für Caio beim Training auf der „Wippe“ und beim Lauf durch die Liegende Leiter:
Bei der Streckübung auf dem Ball war dann wieder Korki ganz weit vorne, bei Caio sieht man leider seine momentan noch vorhandenen Probleme im Hüftbereich:
Reutershahn erkundigte sich während der Einheit bei Korki noch kurz nach dem Konditionstraining bei Rapid Wien. Caio wirkte nicht mehr ganz so missmutig wie noch bei einigen Trainings in Frankfurt während der letzten Halbserie, sondern wesentlich ausgeglichener.
Sorry für die eher bescheidene Bildqualität, ist ein Foto-Handy mit Kirmes-Zoom.
Gruß,
Enkhaamer und Exil-Bischemer
Exil-Bischemer und ich schauten heute morgen Korki und Caio bei ihrem Individualtraining unter Anleitung von Armin Reutershahn zu, während der Rest der Bande radeln war.
Reutershahn forderte von beiden Akteuren bei großer Hitze Dehn-, Koordinations- und Gleichgewichtsübungen sowie leichte Laufeinheiten.
Korki wirkte sehr gut austrainiert, motiviert und konzentriert.
Caio hatte leider vor allem bei den Koordinations- und Gleichgewichtsübungen einige Probleme.
Bei der Übung „Sterbender Schwan“ (keine Ahnung, wie Gymnastik-Profis die nennen) konnte Korki die Anweisungen von Reutershahn super umsetzen, vom Co-Trainer war keine Hilfestellung nötig:
Caio dagegen wirkte sehr instabil, Reutershahn musste mehrmals korrigierend und unterstützend eingreifen, damit unser Brasilianer eine ausreichende Streckung erreichte:
Besser lief es für Caio beim Training auf der „Wippe“ und beim Lauf durch die Liegende Leiter:
Bei der Streckübung auf dem Ball war dann wieder Korki ganz weit vorne, bei Caio sieht man leider seine momentan noch vorhandenen Probleme im Hüftbereich:
Reutershahn erkundigte sich während der Einheit bei Korki noch kurz nach dem Konditionstraining bei Rapid Wien. Caio wirkte nicht mehr ganz so missmutig wie noch bei einigen Trainings in Frankfurt während der letzten Halbserie, sondern wesentlich ausgeglichener.
Sorry für die eher bescheidene Bildqualität, ist ein Foto-Handy mit Kirmes-Zoom.
Gruß,
Enkhaamer und Exil-Bischemer
Die amerikanischen Fitness-Gurus kochen wohl auch nur mit Wasser, so konditionell schlecht wie Jogis Bettvorleger gestern waren.
Das Spiel hat irgendwie an Gruselkicks der SGE erinnert: früh das 0:1 kassieren und sich dann mit der knappen Niederlage arrangieren und das Ergebnis verwalten.
Das Spiel hat irgendwie an Gruselkicks der SGE erinnert: früh das 0:1 kassieren und sich dann mit der knappen Niederlage arrangieren und das Ergebnis verwalten.
nachfolgend aktuelle News von Exil-Bischemer aus dem Kärntener Trainingslager. Ein Update zum geplanten 17-Uhr-Training wird eventuell im Laufe des Abends folgen.
Heute Morgen stand für Friedhelms Jungs ein ganz besonderes Training an - Mentaltraining unter Anleitung von Jörg Löhr, der schon im vergangenen Jahr die Oberstübchen der Profis auf Vordermann brachte.
Im idyllischen Tröpolach, nur 150 Meter vom Mannschaftshotel entfernt, versammelte Löhr die SGEler an einem großen Parkplatz zum Psycho-Doping.
Zu sehen ist eine rot gekleidete Gruppe, im Kreis aufgestellt, die von blau gekleideten Coaches und dem Löhr-Team heiß gemacht wird: rhythmisches In-die-Hände-klatschen, gegenseitige verbale Anfeuerung im Stakkato-Stil.
Aus einem Transporter wird Wasser herangeschafft, um die trockenen Kehlen der Kicker zu versorgen. Einer muss in den nahe gelegenen Wald, mit einem Seil gesichert einen Baum hochklettern. Die anderen treiben ihn verbal voran. Und Funkel freuts, schaut begeistert nach oben.