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Enkhaamer

9954

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Hätte gerne auch 1 Exemplar des Buches. Wo kann ich es bestellen?
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Entweder online hier https://tinyurl.com/gude-aus-dhabi-bestellung ordern. Oder direkt kaufen im Eintracht-Museum, seit gestern liegen dort Exemplare griffbereit aus. Ein Besuch lohnt sowieso immer!

VG,
Enkhaamer
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Vielen Dank, liebe SGE, für die nette Rezension von "Gude aus Dhabi!" auf Seite 65 der neuen "Eintracht vom Main"
https://www.eintracht.de/klubmagazin/
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Ihr Wahnsinnigen! Hab es gestern bekommen und zwischen Abendessen und "auf Richtung Stadion" in den Händen gehalten. Eben noch mal kurz drin gelesen. Unglaublich. Das ist ganz großes Foren-Kino  Ich bedanke mich viel mals bei  Exil-Bischemer und Enkhaamer für dieses Buch. Unter den liebenswerten Bekloppten seid ihr 2 noch mal ganz besonders. Danke, danke, danke.
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Gude!
Heute ist es soweit, der offizielle Verkauf für den 520-Seiten-Wälzer "Gude aus Dhabi!" mit allen über 130 Trainingslagerberichten hier aus dem Forum startet endlich! Die ersten 100 subskribierten Exemplare haben ihre Besteller bereits erreicht - und wir freuen uns sehr über die vielen Bilder vom Auspacken im Social Media ( https://www.facebook.com/GudeBuch , https://twitter.com/enkhaamer1 ) und das tolle Feedback („Unter den liebenswerten Bekloppten seid ihr zwei noch mal ganz besonders“ *g*)  - Ihr seid wirklich alle Eintracht Frankfurt!

Manche der Erstbesteller haben sogar schon weitere Exemplare nachbestellt - Oka Nikolaus und Weihnachten stehen schließlich vor dem Tor. Wer sich und anderen auch noch ein bisschen Eintracht schenken möchte, bitte sehr: https://tinyurl.com/gude-aus-dhabi-bestellung

VG,
Enkhaamer
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Gude!

Während des Thuner Trainingslagers hatte ich angekündigt, dass Exil-Bischemer und ich unsere hier im Forum geposteten 137 Berichte von Alicante bis Zell am Ziller als Buch veröffentlichen werden. Der 520-Seiten-Schmöker "Gude aus Dhabi!" ist nun druckfrisch fertig, der Kaventsmann wiegt locker 0,6 Kilo, liegt schön in den Händen und es macht richtig Spaß, das Werk durchzublättern!

Alle Forumsmitglieder, die bereits hier https://tinyurl.com/gude-aus-dhabi-vorbestellung ihre Vorbestellung durchgegeben haben oder dies in den kommenden Tagen noch tun werden, erhalten von uns um den 9. Oktober herum eine E-Mail mit näheren Informationen zu Zahlung und Versand. Nach Zahlungseingang gehen die Bücher für alle "Early Adler" dann schon ab 19. Oktober (Herbstferienende hier bei uns in Hamburg und Berlin) in die Post und nicht erst zum offiziellen Verkaufsstart am 28. Oktober

Auf dem Sprung nach Guimarães,
Enkhaamer
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Basaltkopp schrieb:

Rönnow am Ende nicht das Zeug zur Nummer 1 hat
Das verwundert mich ja ohnehin. Die Nr. 2 in seiner Nationalmannschaft sollte uns doch gut zu Gesicht stehen, dachte ich mir, als er kam.
So unsichere Leistungen wie beim Uhrencup passen da nicht ins Bild.
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SamuelMumm schrieb:

Die Nr. 2 in seiner Nationalmannschaft sollte uns doch gut zu Gesicht stehen, dachte ich mir, als er kam.
So unsichere Leistungen wie beim Uhrencup passen da nicht ins Bild.        


Ja, seine Vita im Vergleich zu seinen bei der SGE gezeigten Leistungen verwundert mich auch immer wieder. Als er zu uns kam, hatte er ja schon drei Saisons bei Bröndby IF hinter sich, das ist ja jetzt nicht der FC Kleinkleckersdorf.
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Gude aus Enkhaam,

Testspiele sind das Salz in der Suppe von Trainingslagern. Morgens noch fleißig trainieren, abends dann vermöbelt werden (1:5) oder selbst wegfiedeln (3:1). Euphorie, Hochmut, Fall und Wiederaufstehen sind nur wenige Übungseinheiten voneinander entfernt. Bei der Bewertung von Testkicks gilt: Neben Salz kann auch immer ein Haar in der Suppe gefunden werden, man muss gar nicht lange darin herumrühren. Doch die Proben für den Ernstfall sind häufig ein Muster ohne Wert, geschuldet der taktischen Experimentierfreudigkeit der Trainer, dem konditionellen Zustand und der grundsätzlichen Leistungsfähigkeit des Spielerpersonals. Daher sollte man weder die Niederlage gegen Bern, noch den Sieg gegen Luzern überbewerten. Ausgelöffelt wird die heiße Suppe nämlich erst in der EL-Qualifikation, und mit den Trainingsleistungen von Thun sollte das Team sowohl gegen Tallinn als auch Niš bestehen können. Kurzfristiger Handlungsbedarf besteht aber auf jeden Fall noch auf der Position des Torwarts.

Die Tage in Thun waren geprägt von konzentriertem Arbeiten unter Chefcoach Adi Hütter, der den Beginn einer jeden Trainingseinheit Athletik-Guru Martin Spohrer anvertraute. Kondition gebolzt wurde nicht, dafür steht das erste Pflichtspiel schon viel zu kurz vor der Tür. Ein paar Box-to-Box-Läufe und das Drehen von Leichtathletikrunden waren das höchste, was die Spieler leisten mussten. Ärgerlich war die frühe Verletzung von Sow, der wochenlang fehlen wird. Spielerisch legte das Trainerteam sehr viel Wert auf das Überzahlspiel und die Passsicherheit, auch einige Übungen mit sehr frühem Pressing wurden eingestreut. Zur ersten Elf ließen sich noch keine Rückschlüsse ziehen, vor allem die Besetzung der Abwehrzentrale und von DM und OM sind noch ziemlich offen. In meinen Bewertungen, die Ihr unten findet, lassen sich aber vielleicht schon manche Favoriten für eine Position erkennen.

Danke sagen möchte ich für Euer zahlreiches Lob und die netten Kommentare, es hat mal wieder Spaß gemacht! Aus Windischgarsten wird sich übrigens der Wiener melden und Euch mit Infos versorgen. Und wer das Buch von Exil-Bischemer und mir noch nicht vorbestellt hat, hier nochmal der Hinweis
Die insgesamt rund 130 Trainingslagerberichte werden am 28. Oktober gesammelt in einem über 500 Seiten dicken Wälzer erscheinen. Vorbestellt werden kann das gute Stück hier https://tinyurl.com/gude-aus-dhabi-vorbestellung
Weitere Infos gibt es auf https://www.facebook.com/GudeBuch und https://twitter.com/enkhaamer1
Leseprobe: https://tinyurl.com/leseprobe-gudebuch

Viele Grüße,
Enkhaamer



Frederik Rönnow (4-): Strahlte im Kick gegen Bern und bei vielen Trainingsspielchen wenig Souveränität aus. Bei den Übungen von Moppes, die ich beobachten konnte, häufig derjenige mit den schlechtesten Paraden. Eine wirkliche Nummer Eins müsste eigentlich bis zum EL-Quali-Start her. Wenn es nicht Trapp ist, dann ein anderer.

Felix Wiedwald (4+): Man merkte, dass er in der Rückrunde beim MSV Duisburg Spielpraxis gesammelt hatte, wirkte recht sicher. Unverständlich, dass er in der Tissot-Arena keine Möglichkeit bekam, sich vor dem Uhrencup-Publikum zu präsentieren. Klappt es nicht mit dem alten Neuen oder einem neuen Neuen, wäre es mir anhand der Thuner Trainingseindrücke wohler, wenn Wiedwald gegen Tallinn/Niš im Tor stehen würde.

Elias Bördner (4): U19-Note 2. Der einzige Jugendspieler, der mit ins Lager mitgenommen wurde, machte seine Sache unauffällig. Unauffällig gut. Durfte zwar selten bei Halb- oder Ganzfeldspielchen ins Tor, aber bei abwehrenden Torabschlussübungen konnte er ein ums andere Mal sein Talent beweisen.

Filip Kostić (1-): Schon in der exzellenten Form der Vorsaison, spulte sein Pensum auf der linken Außenbahn gewohnt hochtourig ab. No-Brainer.

Erik Durm (2-): Als etwas defensiver ausgerichteter Backup von Filip beeindruckte Erik in den ersten Tagen mit guter Präsenz und Körperlichkeit. Am Ende ein paar Mal im Hotel geblieben, sollte sich aber nah an die erste Elf ranspielen können. Frag sich nur, auf welcher Position, denn der dauerrennende Kostić blockiert ja schon die ganze linke Seite.

Jetro Willems (3-): Besser als in seiner persönlichen Katastrophenrückrunde 2019. Sein Spiel wirkte etwas strukturierter, mit weniger sinnfreien Pässen und Flanken ins Nirwana, siehe das Luzern-Spiel. Ärgerlich aber, dass er sich bei alltäglichen Übungsformen wie dem Rondo manchmal völlig hängen ließ und bocklos im Kreis umherirrte.

Taleb Tawatha (5-): Machte meist nur das Aufwärmprogramm mit, dann auf dem Nebenplatz oder der Tartanbahn vorstellig geworden. Komplett untergegangen, wenn er mal an den Ball durfte. Wird Zeit, dass er einen neuen Verein findet.

Evan Ndicka (3-): Die technische Eleganz seiner Spielweise ist ein bisschen abhanden gekommen. Ab und zu mit seltsam hölzernen Abwehraktionen. Wird sich steigern müssen, um seinen Platz in der Stammverteidigung zu bekommen.

Tuta (4-): Hatte ganz schön zu kämpfen, wurde häufiger für die eher ungewohnte linke Abwehrseite eingeteilt. Darüber fiel dann auch prompt das 0:1 gegen Bern nach schlimmen Ballverlust von Tuta. Im Training manchmal nicht so ganz bei der Sache, wenn er eine Übung erst mit Verspätung startete.

David Abraham (3+): Ob El Capitano die neue Saison ohne Wehwehchen und schlimmere Verletzung übersteht? Fehlte gleich beim ersten Training und dann beim letzten Testspiel, wurde mit Samthandschuhen vom Medizin-Staff angefasst. Seine Schnelligkeit und Kompromisslosigkeit im Zweikampf waren auf jeden Fall noch sichtbar, wenn er in vollem Saft auf dem saftigen Grün im Berner Oberland stand.

Makoto Hasebe (2-): Ackerte wie Rebić mit hochgekrempeltem T-Shirt über den Platz, vorbildlich sein Einsatz und seine Konzentration bei jeder Übung. Von hinten rausspielerisch aber noch nicht so präsent wie gewohnt.

Marco Russ (3-): Das Urgestein ist nach wie vor ein begnadeter Kopfballspieler, hatte die uneingeschränkte Lufthoheit bei Trainingskicks. Wenn es aber am Boden etwas schneller wurde, holten ihn die Gegenspieler geschwind auf eben diesen wieder zurück. In einem breiten Europa-League-Kader aber nach wie vor ein brauchbarer Backup.

Danny da Costa (2+): Ähnlich wie Kostić auf der linken Seite des Thunersees, spulte Danny ordentlich Kilometer ab. Für eine Verschnaufpause bleibt wohl auch in Zukunft keine Zeit, zu gut waren seine Leistungen im Trainingslager, und zu wenig Druck kam von seinen Konkurrenten auf der RV-Position.

Timothy Chandler (4): Quälte sich über den Platz, bei aussichtsreichen Kontern über rechts brach er seltsamerweise häufig ab und bugsierte den Ball ins defensive Mittelfeld. Seine lange verletzungsbedingte Auszeit war immer noch deutlich sichtbar.

Almamy Touré (4-): Uninspirierter Auftritt des gebürtigen Maliers. Schlechter Spielaufbau von hinten, im Training wünschte man sich manchmal, dass das Übungsfeld etwas nach rechts vergrößert würde, damit die Bälle nicht reihenweise ins Aus gingen.

Dominik Kohr (3+): Wenn das mit #freehinti nicht klappt, könnte #hardkohr der neue Kampfsau-Publikumsliebling werden. Schmiss sich gediegen in die Mittelfeld-Zweikämpfe. Das so etwas Limitiertes aber mittlerweile knapp 10 Millionen Euro kostet, ist schon krass.

Lucas Torró (2-): Mit seinen 1,90 Metern der Leuchtturm am Mittelkreis, überzeugte mit Übersicht und guten Bällen. Bei Läufen von Box zu Box überpünktlich, seine Gewissenhaftigkeit ist mit der von Hase vergleichbar.

Djibril Sow (2): Gerade erst hatte ich mich an seine Statur und seinen Bewegungsablauf gewöhnt, um ihn einmal quer über dem Platz sicher bei Übungen identifizieren zu können, da ereilte unseren Schweizer Neuzugang eine schwere Sehnenverletzung. Bis dahin der Typ aggressiver Leader, der den Laden zusammenhalten kann. Hoffentlich kommt er schneller als erwartet zurück.

Gelson Fernandes (): Nicht zu bewerten, da er durch eine hartnäckige Wadenverletzung fast nicht auf dem Platz zu sehen war.

Marc Stendera (2-): Dafür, dass er keine Chance im Team von Adi Hütter haben soll, kämpfte er verbissen dafür, diese trotzdem zu nutzen. War einer der wenigen nicht ganz so schlechten beim Test gegen Bern, in Thun mit vielen guten Ballaktionen. Fitness gebolzt wurde praktisch nicht, das war vielleicht sein Glück. Denn in vergangenen Trainingslagern zeigte sich dann, dass er mit den anderen körperlich nicht mithalten kann.

Jonathan de Guzmán (3+): Hielt die internationale Truppe stimmungstechnisch gut zusammen und zeigte darüber hinaus auch Vollstreckerqualitäten. Das Schießen von Standards war aber leider nicht so pralle.

Sahverdi Cetin (4): Hatte einen schweren Stand während des Trainingslagers. Manchmal nur auf der Leichtathletikbahn umherlaufend, gegen Bern und Luzern nicht eingesetzt. Beim Kleinfeldturnier am Donnerstag aber in der blauen Siegermannschaft mit sehr guten Aktionen. Ob so ein kleines Erfolgserlebnis Auftrieb bringt? Wohl kaum.

Mijat Gaćinović (5): Die abwinkende Handbewegung, mal mit rechts, dann mit links, war die auffälligste Leistung von Mijat in dieser Schweizer Woche. Eigener Pass kommt nicht an? Abwinken. Pass vom Kollegen erreicht ihn nicht? Abwinken. Falscher Laufweg? Abwinken? Schuss verzogen? Abwinken. Bislang stimmten bei Gaci ja immer Einsatz und Willen, wenngleich die Ausführung oft wenig ertragreich war. Kommt jetzt aber noch Demotivation und Misslaunigkeit hinzu, wird Mijat es schwer haben, in der ersten Elf zu bestehen.

Marijan Ćavar (5-): Was Marijan bei der Eintracht will, weiß er wohl selbst nicht so genau. Auf dem Trainingsplatz stand er den anderen Spieler eher im Weg, als dass er sich nützlich machte. Gegen Bern und Luzern nicht dabei, auch bei Trainingsspielchen nur ganz sporadisch eingesetzt. War verliehen, sollte wieder abgegeben werden.

Daichi Kamada (1-): Der Mann des Trainingslagers. Sozusagen der Gaci in der vollendeten Version, mit einem Strauß voller Fußballideen, die er aber auch konsequent und erfolgreich zu Ende bringt. Im Winter 2018 hatten Exil-Bischemer und ich Kamada noch die Note 5 gegeben und geschrieben: "Ging völlig unter in Alicante. Man konnte ihm nicht ansehen, dass er in die erste Elf drängt. Schon beim Aufwärmen oftmals abwesend wirkend." Wie sich die Zeiten ändern und die Leihe zu einem belgischen Verein Wunder bewirken können: körperlich deutlich zugelegt, nicht mehr so an Hasebe hängend, kommunikativ mit anderen Mitspielern, gute Technik und gewissenhaft bei den alltäglichen Basisübungen. Scorerpunktsammler und Torschütze bei den beiden Tests in der Tissot-Arena.

Nicolai Müller (6): Ist der Adler, oder kann der weg? Selten so eine schwache Vorstellung eines Spielers in einem Trainingslager gesehen. Gegen Bern und Luzern völlig zurecht nicht berücksichtigt, im Training ebenfalls fast durchgängig übergangen. Äußerst missmutig bei den zahlreichen Laufrunden um den Thuner Platz, im Kreis wenig heiß. Mit offensichtlich unnötigen Sperenzchen, wie dem Anlegen des schwarzen GPS-Tracking-Sport-BHs über dem Trainingsshirt.

Ante Rebić (3-): Lustloser Start in Trainingslager, mal sich dezent bei den Dehnübungen zurückhaltend, dann auffallend provozierend den anderen bei Box-to-Box-Läufen hinterherwackelnd. Auch die vielen kroatischen Fans auf der Haupttribüne des Lachen-Stadions konnte offenbar keinen positiven Einfluss auf ihn ausüben. Fing sich so langsam zur Wochenmitte, sein Engagement gegen Luzern lässt hoffen, dass es doch wieder was wird mit dem heißblütigen Kopf-durch-die-Wand-Ante bei der SGE.

Sébastien Haller (1-): NICHT ziehen lassen. Ganz dringend für die kommenden EL-Aufgaben benötigter Stabilisator im Offensivverbund, der in Thun seine ganze Abgezocktheit während der Trainingsspielchen unter Beweis stellte. Neben Hase und Torró wohl der Spieler mit dem größten Körperbewusstsein, sehr menschlich im Umgang mit den Teamkollegen. Netzte gegen Luzern ein, es war hoffentlich nicht sein letztes Tor im SGE-Dress.

Gonçalo Paciência (2-): Bei ihm wechselten sich Geistesblitze, die in geile Tore mündeten, ab mit weinerlichen Fado-Auftritten, wenn er eine Chance versiebte. Wirkte voll austrainert, was wichtig werden könnte. Denn falls Haller wirklich gehen sollte, wird viel Offensivlast auf seinen Schultern lagern.

Dejan Joveljić (3+): Typ unscheinbares Schlitzohr. Traf immerhin zum Ehrentreffer gegen Bern. In Trainingsspielchen mit sehr guten Vollstreckerqualitäten, das erinnerte schon sehr an Jović, nur ohne Oberschenkel wie Baumstämme. An der Physis muss er noch ordentlich arbeiten, von Hünen wie Russ wurde im Training nämlich gerne mal umgemäht.
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Enkhaamer schrieb:

Wie heißt die Redewendung im Fußballer-Sprech, wenn der Bernd vor dem Adi steht?

Der Holz vor dem Hütter
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Uerdinger schrieb:

Der Holz vor dem Hütter



Gude,

der silberne SGE-Aufkleber geht von Enkhaam nach Uerdingen!

User wolfster hatte zwar acht Minuten vor Uerdinger die Redewendung "Ordentlich Holzbeine vor den Hüten" vorgeschlagen. Nicht zuletzt durch das fehlende "t" ist eine zwar interessante, aber nicht korrekte Assoziation entstanden

Gratulation Uerdinger, "Holz vor dem Hütter" war gesucht, ich werde mich per PN bei Dir melden zwecks Versand.

Gruß,
Enkhaamer
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Grüessech aus Bern,

die Schweiz besteht bekanntlich aus sehr viel Käse, mal löchrig, mal geschmolzen. Das leckere Milcherzeugnis kann sogar feucht sein, wie der verhinderte WM-Stürmer Stefan Kießling vor ein paar Jahren mal meinte: "Die Weltmeisterschaft interessiert mich einen feuchten Käse", sabberte der ehemalige Pillenkicker in bester Verballhornung gestandender Sprichwörter in die Mikros. Das können wir auch, sach ich mal, und frage in die Forumsrunde: Wie heißt die Redewendung im Fußballer-Sprech, wenn der Bernd vor dem Adi steht? Wer zuerst die richtige Lösung hier postet, bekommt einen der schicken silbernen Adler-Aufkleber, die in den Tagen von Thun auf der Tribüne von zwei immerpräsenten SGE-Fanbetreuern verteilt wurden. Der Bapper war bei sämtlichen Trainings mit am Platz und schaut deshalb ganz leicht ramponiert aus




Kulinarisch hat die Berner Region übrigens deutlich mehr zu bieten als nur feuchten Kehricht. Leckere Mandelbärli etwa - feines Teiggebäck in Form eines überdimensonierten Haribo-Goldbären. Das Güggeli wird hier, nach einer halben Ewigkeit knusprig gebraten, sehr gerne im Karl-Heinz-Chörbli kredenzt. Und Makoto hat den krossen Kropfer in den vergangenen Tagen in trauter Mannschaftsrunde vielleicht als/mit Thun-Fisch-Stäbchen gegessen.

Chefober Hütter serviert unserer Kellnerauswahl das heutige Tagestraining übrigens in einer richtig schönen Oldschool-Butze. Das Berner Neufeld-Stadion hat noch eine Haupttribüne mit durchgehenden Sitzbänken aus Holz und weckt Erinnerungen an unsere gude, alde Heimat am Riederwald. Kurz vor halb elf fährt der Bus vor, die Spieler müssen sich erstmal in der neuen Umgebung zurechtfinden. Die Herzfrequenzgurte werden zusammenklamüsert, die Stollenschuhe angezogen und die Gymnastikmatten ausgelegt.

No Sow, dafür zeigt sich neben Erik Durm auch Gelson Fernandes wieder! Er wird die nun beginnenden Dehnübungen mitmachen und dann ein paar ordentliche Runden um den Platz drehen, aufmerksam beäugt von Adi Hütter. Erst um kurz nach halb kommt Haller angeschlappt und schnappt sich noch eine Gym-Matte, die Goalies verabschieden sich diesmal nicht auf einen Nebenplatz, sondern nur auf die rechte Hälfte des Hauptfelds. Endlich bietet sich mal die Möglichkeit, das Torwarttreiben im Auge zu behalten. Moppes donnert aus 16 Metern zentral in die Torecken,  Rönnow streckt sich des öfteren vergeblich. Dann dropkickt Meister Petz aus acht Metern direkt in die Arme der Goalies, die die Pille mit den Händen festhalten müssen.

Nach der Dehnung ist vor dem Trippeln, was am grünen Spielfeldrand ausgeführt wird. Dann, es ist 10.50 Uhr, werden drei Kreise mit je acht Adlern gebildet, zwei davon müssen in der Mitte dem Ball der anderen hinterherjagen. Im linken Zirkel hat Müller den schwarzen GPS-Tracking-Sport-BH auffällig unauffällig über das schwarze Shirt gezogen. Hm, kann er mit diesem Kniff eventuell seine schlechten Trainingsleistungen vor dem Staff kaschieren?!

In mittleren Kreis eine Schrecksekunde, als Torró Paciência aus kurzer Distanz den Ball auf die Nase knallt. Der Paciênt ist aber nach kurzer Behandlung wieder einsatzbereit. Im rechten Zirkel ist die Stimmung der Balkanfraktion gut, Gaci probiert, so ziemlich jeden Ball mit der Brust weiterzuleiten.

Die Übung geht bis 11.15 Uhr, dann gilt erstmal alle Aufmerksamkeit Kapitän Abraham, der kopfschüttelnd Richtung roter Tartanbahn schleicht und darnieder sinkt. Unsere Mediziner sind dabei, ihm irgendwas schlimmes aus dem rechten Bein zu treiben. Nach fünf bangen Minuten steht er auf und steigt zum Glück in das gerade laufende Programm ein: Auf der linken Spielfeldseite schießen Willems und Durm sowie Chandler und da Costa Flanken von Höhe des Sechzehners in den Strafraum, in dem zwei einlaufende Spieler den Ball im wechselweise von Wiedwald und Rönnow gehüteten Tor versenken wollen. Probieren tun das Torró, Haller, Kohr, Gaci, Tuta, Paciência, Rebić und de Guzmán. Tuta schlägt ein Luftloch, Rebić mit schönem Kopfball, und de Guzmán hat eine langhaltende Jackpot-Phase, während der er fast jeden Ball im Tor unterbringt.

Auf der rechten Spielfeldhälfte läuft übrigens die gleiche Übung, dort flanken Tawatha und Kostić von links, Cetin und Touré von rechts, die restlichen acht versuchen, die Bälle zu verwerten. Da hat aber erstmal Jungspund Bördner was dagegen, der ein paar Mal sensationell hält. Ndicka trifft dann endlich mit wunderschönem Dropkick, Ćavar schaffts immerhin im Nachschuss und Russ natürlich mit dem Kopf.

Um 11.30 Uhr ist Schluss, die Mannschaft zieht am Platzrand ihre Stollenschuhe aus und die Turnschuhe an. Heute Abend steht noch das Abschlussspiel im Uhrencup an, mal schauen, wie sich die Adlerträger dann präsentieren. Entweder haben die zwei Übungseinheiten nach der 1:5-Pleite gegen Bern Wunder bewirkt, oder aber das Trainingslager war so hart, dass man auch gehen Luzern 0:4 verlieren kann

Ich verlasse die Schweiz nach Spielschluss und werde mich morgen im Verlauf des Tages aus Enkhaam mit einem Fazit und den traditionellen Spielerbewertungen nochmals melden.

Gruß aus der Konditorei Glatz in Bern,
Enkhaamer





Ein von zahlreichen Usern jahrelang gehegter Wunsch wird demnächst übrigens endlich in Erfüllung gehen - die rund 130 Trainingslagerberichte von Exil-Bischemer und mir werden am 28. Oktober gesammelt in einem über 500 Seiten dicken Buch erscheinen! Seit 2008 begleiten wir die magische SGE nach Abu Dhabi, Windischgarsten, Alicante oder Flachau. 11 Männer bilden ein Team, und nach 11 Jahren bietet es sich nun an, die Geschichten mit über 60 Farbfotos, Statistiken und launigen Zusatzinfos in einem Band zu veröffentlichen. Kleinen Appetithappen gefällig? Hier https://tinyurl.com/leseprobe-gudebuch schon mal reinschauen! Natürlich werden die aktuellen Berichte aus Thun noch Eingang in das Buch finden. Vorbestellt werden kann das gute Stück hier https://tinyurl.com/gude-aus-dhabi-vorbestellung
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Grüessech aus Thun,

Donnerwetter, 1:5 gegen Ebay Bern! Als Tuta den Ball gleich zu Beginn im Mittelfeld verlor, liefen den Fans im prallgefüllten Gästeblock der Tissot-Arena gestern Abend kalte Schauer über den Rücken. Stehen der SGE nun stürmische Zeiten bevor? Oder war die deftige Pleite nur ein heftiger Niederschlag zur rechten Zeit? Adi Hütter braucht jedenfalls mehr als nur einen Geistesblitz, um die dunklen Wolken über dem Trainingslager zu vertreiben.

Das Thuner Bergpanorama zeigt sich an diesem Donnerstagmorgen von dem fünffachen Gegentorgewitter äußerlich gänzlich unbeeindruckt. Der Niesen reckt sich, pyramidenförmig wie eine majestätische Sphinx, aus dem Thunersee 2362 Meter nach oben. Er ist der Greater Thun-Berg, der mahnend daran erinnert, freitags für die Zukunft und gegen den Klimawandel zu rebellieren:



Schlechte Gewissen dürfen nicht nur Profifußballer nach Grottenkicks haben, sondern vielleicht auch reiselustige Supporter: die CO2-Bilanz von Kickern und Fans ist bei Euro-Trips die Hölle, da können sich Laura, Marco, Nitro und Steffen noch so sehr an unseren krassen Away-Performances auf und neben dem Platz aufgeilen. Vielleicht heißt es im Jahr 2030 unter Kanzlerin Baerbock: Ob zu Fuß, ob per Bahn oder Velo scheìßegal, Eintracht Frankfurt international. Doch gemach, über den politisch Regierenden steht immer noch die Uefa, und die macht sowas nur, wenns Geld bringt. Dann also eine Europa League der kurzen Entfernungen mit 78 Regionalgruppen und 312 Teams, bei der sich jedes zweite Team Cup Winner nennen darf und in die Champions League aufsteigt mit 312 Gruppen und 1248 Mannschaften?!

Doch zurück zur Gegenwart, und die gehört um 10.40 Uhr der Stimme von Adi Hütter, der seine traurigen Mannen auf das letzte Training im Lachen-Stadion einschwört. Nicht zuhören können verletzungsbedingt Sow, Fernandes und Durm. Die Goalies gehen auf den Nebenplatz, die Feldspieler laufen drei Runden. Dann ein paar Sidesteps, ein bisschen Trippeln und Slalomlaufen auf grünem Rasen.

Um 11 Uhr werden Ćavar, Müller und Tawatha wie so häufig vom Feld komplimentiert, der Rest versammelt sich auf Viertelfeld.
Team Schwarz: Ndicka, Russ, Chandler, Torró, Kohr, Kostić, Joveljić
Team Blau: Willems, Abraham, Tuta, Stenda, Cetin, Gaci, Haller
Team Gelb: Touré, Hase, da Costa, Kamada, de Guzmán, Rebić, Paciência

Ein Team muss sich verteidigend gegen zwei behaupten, bei letzteren darf ein Spieler maximal zwei Ballkontakte haben, ehe er abspielen muss. Die Pille läuft ähnlich unrund wie gestern Abend, vor allem Paciência zeigt eine gewisse Bocklosigkeit.

20 Minuten später gibts ein Riesenturnier, das in seinen Ausmaßen an die Uefa-Pläne mit den 312 Gruppen erinnert. Die Farben beiden gleich, Rönnow stellt sich ins linke Tor, Wiedwald ins rechte an der Mittellinie. Gespielt wird vier Minuten inklusive Abseits und das Team, das gerade Pause hat, macht Sprints auf der anderen Hälfte des Platzes.

Schwarz gegen Gelb:
0:0, Rebić mit der größten Chance, knapp rechts verzogen


Schwarz gegen Blau:
0:1 Gaci, schöner Schlenzer
Rönnow hält Elfer von Haller, den Rönnow an Haller verursacht hat


Blau gegen Gelb:
1:0 Haller, nach toller Willems-Hereingabe
2:0 Kopie des ersten Tores


Gelb gegen Schwarz:
0:1 Joveljić, super Lupfer, Applaus von der Tribüne
0:2 Doppelpacker Joveljić


Schwarz gegen Blau:
Mau, 0:0


Blau gegen Gelb:
0:1 de Guzmán
1:1 Haller, aus abseitsverdächtiger Position
2:1 Tuta, bekommt von Kapitän Abraham ein explizites, auch für die Trainer klar hörbares Lob auf Deutsch: "Sehr gut, Tuta, sehr gut!". Aufbautraining.


Gelb gegen Schwarz:
1:0 Paciência
1:1 Russ


Schwarz gegen Blau:
0:1 Haller


Blau gegen Gelb:
1:0 Haller


Tabelle:
1. Blau 16 Punkte
2. Schwarz 6 Punkte
3. Gelb 2 Punkte


Haller erscheint sehr häufig unter den Torschützen, beim klaren Gewinnerteam Blau kann auch Cetin im Mittelfeld Akzente setzen. Die Gelben, obwohl von den Namen her gut besetzt, versagen völlig. Das Turnier ist um 12.05 Uhr rum, zehn Minuten wird noch locker-sockig ausgelaufen. Nach dem Umzug in der Kabine folgt am Nachmittag der Umzug nach Bern, wo es morgen Vormittag ein weiteres Training geben wird. Bis dahin!

Viele Grüße aus dem Studio Schmid in Spiez,
Enkhaamer


Ein von zahlreichen Usern jahrelang gehegter Wunsch wird demnächst übrigens endlich in Erfüllung gehen - die rund 130 Trainingslagerberichte von Exil-Bischemer und mir werden am 28. Oktober gesammelt in einem über 500 Seiten dicken Buch erscheinen! Seit 2008 begleiten wir die magische SGE nach Abu Dhabi, Windischgarsten, Alicante oder Flachau. 11 Männer bilden ein Team, und nach 11 Jahren bietet es sich nun an, die Geschichten mit über 60 Farbfotos, Statistiken und launigen Zusatzinfos in einem Band zu veröffentlichen. Kleinen Appetithappen gefällig? Hier https://tinyurl.com/leseprobe-gudebuch schon mal reinschauen! Natürlich werden die aktuellen Berichte aus Thun noch Eingang in das Buch finden. Vorbestellt werden kann das gute Stück hier https://tinyurl.com/gude-aus-dhabi-vorbestellung
Weitere Infos gibt es auf https://www.facebook.com/GudeBuch und https://twitter.com/enkhaamer1
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Grüessech aus Thun,

bereits im Jahre 1583 wurde hier das Knabenschützenhaus, ein heimeliger Fachwerkschuppen mit Walmdach, nahe dem Fluss Aare erbaut. Talentierte Nachwux-Wilhelm-Tells übten sich jahrhundertelang im Armbrustschießen, der Apfel fiel nicht weit vom Stamm. Erst 1960 wurde auch dem weiblichen Geschlecht erlaubt, sich diesem Treiben anzuschließen - immerhin zehn Jahre früher, ehe sich der korrupte Verband aus der Otto-Fleck-Scheìsse endlich dazu durchrang, das Verbot des Frauenfußballs aufzuheben.

Mittlerweile gehört die Schützengilde dem sogenannten Kadettenkorps Thun an, vergleichbar mit den Kerbe-Burschen und -Mädels im tiefsten Vogelsberg, im hintersten Hintertaunus und im düstersten Westerwald. Der Anblick eines weißen, großformatigen Bierzelts triggert bei beiden Zielgruppen den präfrontalen Cortex im Hirn, ein ndicka Kopp muss dann Informationsschnipsel wie "Saufen", "Party", "Exzess" und "Dorfschlägerei" verarbeiten.

Im einträchtlichen Knabenschützenhaus des Jahres 2019 gilt Dejan Joveljić als der Kerbe-Bursche der Zukunft, der die Adler mit seinem strammen rechten Fuß von Erfolg zu Erfolg schießen soll. Unser Sturmserbe fährt um kurz vor halb elf im Mannschaftsbus am lächerlichen Vereinsheim vor, Preußi rechts vorne ist der Ersatzchauffeur:




Nicht aussteigen thun der leider langzeitverletzte Sow, Fernandes und auch Durm, die Goalies verabschieden sich gleich auf den Nebenplatz. Um 10.40 Uhr wird nach kurzer Adi-Ansprache in die Hände geklatscht und zur Tartanbahn gewackelt, wo gymnastische Übungen anstehen. Bei Touré und Ndicka muss der Athletik-Staff mal kurz nachdrücken, bei den anderen Jungs klappt das ansonsten mit den Liegestützen schon ganz gut. Zehn Minuten später gibts ein paar Trippelübungen um oder über Hütchen, dann werden drei Kreise mit je acht Adlern gebildet, Co Peintinger schmuggelt sich in den mit der besten Stimmung, die da ist, wo Haller ist. Das lässt sich Russ nicht bieten, das Gröhlometer seines Kreises schlägt ganz nach oben aus, als Touré in der Mitte ziemlich gefoppt wird.

Um 11.10 Uhr hat Tawatha sein Pensum beendet, während Cetin, Müller und Ćavar Strafarbeit verrichten müssen: erst nervige Dehnübungen, dann noch nervigere Runden um den Platz, die Begeisterung ist den dreien ins verschwitzte Gesicht geschrieben.

Die anderen Feldspieler plus Wiedwald und Rönnow dürfen dagegen aufs große Feld.
Team Schwarz: Wiedwald, Ndicka, Hase, Touré, Kamada, Kohr, de Guzmán, Willems, da Costa, Joveljić, Haller
Team Gelb: Rönnow, Tuta, Abraham, Russ, Chandler, Stenda, Torró, Gaci, Kostić, Rebić, Paciência

Der Torwart eines Teams baut von hinten auf, die gegnerische Mannschaft beginnt sofort mit dem Pressen und geht direkt auf die Verteidiger drauf. Das wird immer und immer wieder geübt, Adi gibt genauso häufig Tipps, wie die Angreifer noch besser attackieren und die Räume zustellen können.

Es ist 11.40 Uhr, auf halbem Feld mit großen Toren werden nun Ecken und nahe Halbfeldflanken geübt. Die Teams bleiben unverändert, Stenda fängt für Team Gelb mit den Ecken von rechts im schwarzen Strafraum an, die geballten Mannschaften haben sich dort versammelt. Die Kirschen sind so mittelprächtig, nur Rebić hat mal eine gute Kopfballchance. Kostić tritt von links an, die kommen zwar mit viel Schnitt, finden aber keine Abnehmer. Klärt das schwarze Team, schaltet es um und läuft Richtung Tor von Rönnow. Fünf Minuten später versucht sich Stenda an Flanken aus dem linken Halbfeld, Kostić probierts von rechts. Die berühmten Sackflanken bleiben zum Glück unter Verschluss, aber richtig pralle sind die freistoßkünstlerischen Darbietungen nicht. Der übereifrige Abraham tritt zu allem Überfluss Willems im Sechzehnergerangel noch in den Bauch, das hätte eigentlich jetrot geben müssen!

Um 11.50 Uhr ist das schwarze Team mit Ecken dran, de Guzmán versuchts von rechts, Attentatsopfer Willems von links. Die Dinger segeln so langsam und hoch rein, dass sich der übriggebliebene Schnee von Eiger, Mönch und Jungfrau auf den Bällen sammelt, die der Russer allesamt locker rausköpfen kann. Die Halbfeldflanken klappen da schon etwas besser, Haller nickt mal knapp vorbei.

Zehn Minuten später ist Feiermorgen, die Defensiven haben gut standgehalten, das ist doch auch nicht so schlecht. Heute Abend steht der heiße Sommerkick gegen YB an, ich melde mich Morgen wieder mit einem Bericht zum Tagestraining in Thun.

Auf Wiederlesen aus dem Studio Schmid in Spiez,
Enkhaamer


Ein von zahlreichen Usern jahrelang gehegter Wunsch wird demnächst übrigens endlich in Erfüllung gehen - die rund 130 Trainingslagerberichte von Exil-Bischemer und mir werden am 28. Oktober gesammelt in einem über 500 Seiten dicken Buch erscheinen! Seit 2008 begleiten wir die magische SGE nach Abu Dhabi, Windischgarsten, Alicante oder Flachau. 11 Männer bilden ein Team, und nach 11 Jahren bietet es sich nun an, die Geschichten mit über 60 Farbfotos, Statistiken und launigen Zusatzinfos in einem Band zu veröffentlichen. Kleinen Appetithappen gefällig? Hier https://tinyurl.com/leseprobe-von-gude-aus-dhabi schon mal reinschauen! Natürlich werden die aktuellen Berichte aus Thun noch Eingang in das Buch finden. Vorbestellt werden kann das gute Stück hier https://tinyurl.com/gude-aus-dhabi-vorbestellung
Weitere Infos gibt es auf https://www.facebook.com/enkhaamer1 und https://twitter.com/enkhaamer1
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Ich möchte auch eins mit Widmung

Danke Enkhaamer,
was hattest Du für einen Eindruck von Ante ? Noch immer lustlos ?
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Taunusabbel schrieb:

was hattest Du für einen Eindruck von Ante ? Noch immer lustlos ?


Gude Taunusabbel,
am Dienstag war er für mich unauffällig, keine Ausreißer nach obbe oder unne.
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Sehr schön. Danke.
Wird Kamada häufig erwähnt, weil er derzeit im Diskussionsfokus steht oder fällt er ins Auge?

Das Verhalten von Rebic lässt nichts Gutes befürchten. Ich müsste jetzt nachlesen, wie er sich in den letzten Trainingslagern verhielt. Hat das vielleicht noch jemand in Erinnerung?
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Luzbert schrieb:

Wird Kamada häufig erwähnt, weil er derzeit im Diskussionsfokus steht oder fällt er ins Auge?


Exil-Bischemer und ich hatten ihn im Wintertrainingslager der Saison 2017/18 in Alicante beobachten können, damals schrieben wir im Notenfred:

Daichi Kamada (5): Ging völlig unter in Alicante. Man konnte ihm nicht ansehen, dass er in die erste Elf drängt. Schon beim Aufwärmen oftmals abwesend wirkend.

Der Unterschied nach anderthalb Jahren ist schon frappierend. Körperlich deutlich zugelegt, nicht mehr so an Hasebe hängend, kommunikativ mit anderen Mitspielern, gute Technik und gewissenhaft bei den alltäglichen Basisübungen.
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Grüessech aus Thun,

Christoph Spycher, unser linker Kapitän der Saison 2009/2010, verbrachte seine Kindheit in Oberscherli. Die Ortschaft liegt nur 20 Kilometer entfernt von Thun, Klein-Wuschu aber erlernte das Kicken nicht beim hiesigen Proficlub, sondern dem FC Sternenberg, SC Bümpliz 78 und FC Münsingen im Dunstkreis der nahen Schweizer Hauptstadt Bern. Sein Nachname ist hier in der Region sehr präsent, denn Spycher, rustikale Holzhäuschen, dienten bis ins 19. Jahrhundert hinein als Speicher für gedroschenes Korn, Obst und Gemüse. Und so schlängelt sich heute an der Ostflanke des Thunersees ein knapp zehn Kilometer langer Wanderpfad, der so genannte Spycherweg Heiligenschwendi, dem Berg entlang, immer vorbei an einem Spycher nach dem anderen.  

Der Spycher von heute heißt Kostić, und der wandelt an diesem Dienstagmorgen zusammen mit 23 weiteren Kollegen auf dem Trainingsplatz in Thun. Punkt 10.30 Uhr fehlen nur de Guzmán, der mit einem Staffmember auf dem Nebenplatz neben den drei Goalies leichte Ballübungen macht, sowie Sow und Fernandes. Mit brummeliger Stimme bittet Athletikcoach Martin Spohrer die Jungs wie üblich auf die Leichtathletikbahn, die Tour de Tartan beginnt. Frankfurt soll in der kommenden Saison stabil bleiben, und da helfen ballorientierte Stabilitätsübungen wie diese:



Gegen 10.50 Uhr gehts auf den Rasen, Spohrers Spezi Markus Murrer übernimmt. Er leitet die Jungs nun bei kurzen Frequenzläufen an, doch bitteschön anzufersen, es folgen ein paar Sprints über liegende Stäbchen. Um 11 Uhr schaut de Guzmán vom Nebenplatz vorbei, er dehnt und streckt sich jetzt ein bisschen. Dafür verabschiedet sich Tawatha, weshalb Rönnow vom Goalietraining hergerufen wird, um beim anschließenden Kurzpassspiel über ein paar Meter mit dem ungeraden da Costa üben zu können.

Um 11.05 Uhr folgt eine Übung, auf die Häuptling Hütter offenbar extremen Wert legt, wird sie doch nun schon zum dritten Mal in den kurzen Tagen von Thun exerziert, diesmal in einer neuen Variation: Zehn Gelbe, zehn Schwarze und vier Blaue positionieren sich in einem Viertelfeld. Die Blauen spielen jetzt mal mit Gelb, dann mit Schwarz ein Überzahlspiel, bei dem zehn Pässe hintereinander an den Mann gebracht werden sollen, wobei ein Spieler maximal zwei Ballkontakte haben darf, ehe er abgibt. Adi ist mal ziemlich unzufrieden mit Kostić in Schwarz und koffert ihn an, dafür bekommt der blaue Kohr ein lautes "Gut so!" zu hören, als er den Ball in höchster Bedrängnis weiterleitet. Gegen 11.20 Uhr werden ein paar Leibchen durchgetauscht und Feld und Teams halbiert. Auf zwei kleineren Plätzen stressen sich jetzt je fünf Schwarze und Gelbe sowie zwei Blaue.

Es ist 11.30 Uhr, als für die nächste Übung das gesamte Spielfeld benötigt wird.
Team Gelb: Wiedwald/Bördner, Ndicka, Hase, Touré, Cetin, Kamada, Willems, Kohr, Ćavar, Chandler, Kostić, Joveljić, Paciência
Team Schwarz: Rönnow, Tuta, Russ, Abraham, Torró, Stenda, Gaci, Müller, Durm, da Costa, Rebić, Haller

Aus dem massiv mit Spielern besetzten Mittelfeld wird von einem Team ein Angriff initiiert. Scheitert dieser, hat die eben noch abwehrende Mannschaft die Möglichkeit, im direkten Gegenzug auf zwei Minitore an den Spielfeldrändern Höhe Mittellinie zu stürmen und einzunetzen. Schwarz trifft mal bei zwei "normalen" Angriffen und einmal auf den kleinen Kasten, bei Gelb steht nur die magere Ausbeute von einem Minitor.

Gegen 11.50 Uhr ist das Vormittagstraining dann offiziell vorbei, Hasebe eilt nun Richtung Zuschauertribüne und kümmert sich rührend um zwei japanische Fans, die mit großer Nippon-Fahne die gesamte Einheit interessiert verfolgt haben. Der Rest der Truppe ballert noch aus 16 Metern aufs Tor, Schusstraining. Rebić in die Wolken, Gaci mit Lupfer, Joveljić mit Doppelpfosten, Haller mit Gefühl in den Winkel, Cetin knapp an der Anzeigetafel vorbei, Wiedwald mit ein paar ganz starken Paraden - in den zehn Minuten ist so ziemlich alles dabei, was Profikicker vor dem Tor fabrizieren können.


Kleiner eidgenössischer Zeitsprung, die Rolex zeigt 17 Uhr, und auf der Tartanbahn wird schon wieder mobilisiert und stabilisiert. Zehn Minuten später folgen an der grünen Grundlinie ein paar Sprints. Danach verabschiedet sich Tawatha zu den Goalies auf den Nebenplatz, die No-shows sind nach wie vor unsere beiden Schweizer Gelson und Djibril.
Schade, dass sie sich so wenig bis gar nicht auf heimischem Terrain zeigen können.

Um 17.20 Uhr gibts drei Kreise à acht Leute. Co-Trainer Christian Peintinger schmuggelt sich als neunter in den linken Zirkel, in dem Hasebe ziemlich häufig umhergescheucht wird. Paciência spielt im mittleren Kreis sehr gerne den Ball gekonnt per Hacke an seine außenstehenden Nebenmänner, rechts macht das Haller bevorzugt mit dem Kopp.

Nach 20 Minuten ist Schluss mit Rumgehampel, jetzt wird die Passsicherheit trainiert: Von der Mittellinie spielt ein Kicker den flachen, harten Ball 20 Meter nach vorne, wo ein Mitspieler ihn prallen lässt. Der Initialpassgeber rückt nach, nimmt den Ball wieder auf und schießt ihn sogleich Richtung Sechzehner, wo ein dritter Mann wartet. Von dort geht es mit ähnlicher Stafette wieder zurück an die Mittellinie. Die Übung wird in drei Reihen nebeneinander ausgeführt, bei zweien gibt es die verschärfte Variante - dort muss der Passempfänger am Sechzehner nämlich nach Ansage des Trainerteams alternativ mit dem Ball am Fuß durch vier Slalomstangen hindurch Richtung Mittellinie dribbeln. Das schaut alles ganz ansprechend aus, nur Ćavar verdaddelt ein paar Mal seinen Einsatz als Prallbock.

Es ist 18 Uhr, nach einer langen, sehr, sehr langen Ansprache von Adi Hütter werden Angriffszüge von hinne raus probiert. Das Feld ist abgesteckt mit roten Männekens, fünf vorne in Strafraumnähe und sechs gestaffelt nähe Mittelkreis. Die Offensivspieler stellen sich nun allesamt auf dem Platz gemäß ihrer angestammten Positionen an den Männekens auf, die deshalb teils von zwei Kickern belagert werden. Von ganz hinten spielt jetzt sach ich ma Hasebe den Ball raus auf Ndicka, der wieder zurück zu Hase, der dann zu Cetin, der zu Gaci, raus auf Willems und rein in Strafraum, wo Haller, Rebić, Paciência und Joveljić herumlungern. Das Goalgetten fällt so ganz ohne Gegner leicht, Wiedwald, Rönnow und Bördner mutieren zu Schießbudenfiguren. Wird hier vielleicht gerade für die Kirmestruppen aus Tallinn oder Niš das taktische Konzept festgelegt?

Um die Stürmer noch ein bisschen mehr auf Kevin Trapp zu bringen, füttert Peintinger sie zwischendurch mit ein paar Flanken aus Eckfahnennähe, während der Angriff von hinten gerade erst aufgebaut wird. Die Übung ist um 18.20 Uhr vorbei, zehn Minuten wird noch in den Feierabend gedehnt, dann findet dieser Tag in Thun sein Ende. Einmal noch Vormittagstraining, dann steigt das Knallerspiel gegen die jungen Jungen aus Bern in Biel, bis morsche!

Auf Wiederlesen aus dem Studio Schmid in Spiez,
Enkhaamer


Ein von zahlreichen Usern jahrelang gehegter Wunsch wird demnächst übrigens endlich in Erfüllung gehen - die rund 130 Trainingslagerberichte von Exil-Bischemer und mir werden am 28. Oktober gesammelt in einem über 500 Seiten dicken Buch erscheinen! Seit 2008 begleiten wir die magische SGE nach Abu Dhabi, Windischgarsten, Alicante oder Flachau. 11 Männer bilden ein Team, und nach 11 Jahren bietet es sich nun an, die Geschichten mit über 60 Farbfotos, Statistiken und launigen Zusatzinfos in einem Band zu veröffentlichen. Kleinen Appetithappen gefällig? Hier https://tinyurl.com/leseprobe-von-gude-aus-dhabi schon mal reinschauen! Natürlich werden die aktuellen Berichte aus Thun noch Eingang in das Buch finden. Vorbestellt werden kann das gute Stück hier https://tinyurl.com/gude-aus-dhabi-vorbestellung
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Danke zwischendurch schon einmal für die zahlreichen Vorbestellungen, die bereits eingetroffen sind!
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Danke für den feinen Bericht.

Von Rebic ist wenig zu lesen. Macht er den, von Ingo Durstewitz zum Saisonfinale so wahrgenommenen, angeblich demotivierten Eindruck?
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------14-----MEIER---------- schrieb:

Von Rebic ist wenig zu lesen. Macht er den, von Ingo Durstewitz zum Saisonfinale so wahrgenommenen, angeblich demotivierten Eindruck?


Wenn Ingo das so wahrgenommen hatte, gehe ich mit ihm aktuell d'ac­cord. Hatte ja gestern schon beschrieben, dass Rebić bei den Box-to-Box-Läufen ziemlich arrogant hinterhergehampelt ist. Und heute findet er nur in den Teamaufstellungen Erwähnung, das war sehr dezent von ihm bei beiden Trainings.
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Grüessech aus Thun,

der ortsansässige FC, Vierter der zurückliegenden Super-League-Saison, ist gemäß Werners wunderbarem EL-Übersichtsfred ein potenzieller Gegner der SGE in der dritten Qualirunde. Durchaus möglich also, dass Hütters Tross in einem Monat schon wieder hier aufschlägt, um dem Team des heimischen Chefcoachs Admiral Marc von Schneider beim Dinner for Europa zu zeigen, wo der Apfelweinkelterer den Most holt. Daher gilt es in diesen Tagen von Thun vielleicht auch, sich einen gewissen Heimvorteil anzutrainieren.

Gekickt würde in der 10000 Zuschauer fassenden Stockhorn Arena, 2 Kilometer vom Übungsgelände der SGE entfernt. Die Hütte hat den Charme des Paderborner Möbelmarktes, verlegt ist unnötigerweise ein Kunstrasen. Von solch fiesen Tricks der Schweizer No-Name-Truppe sollten sich die Adlerträger aber nicht schrecken lassen. Zwar ist mit Fatkić, Salanović, Sorgić und Vašić die ić-Dichte ähnlich hoch wie bei uns, aber Stürmer Nicolas Hunziker scheint lediglich der schöne Neffe von Michelle zu sein.

An diesem Montagmorgen steht um 10.40 Uhr erstmal unlustige Plackerei im Lachen-Stadion an. No-show ist Gelson Fernandes (Wade), Tawatha läuft wie gestern seine Runden, unterbrochen von ein paar Stabilisierungsübungen. Die drei Torhüter verabschieden sich gleich mit Moppes auf einen Nebenplatz und trainieren dort, von viel Gebüsch vor allzu neugierigen Blicken geschützt, vor sich hin. Auf dem Hauptsportfeld ist kein Platz für sie, denn hier ist schon alles mit Stangen, Minitoren, Leibchen und Hütchen volldrapiert. Für die Feldspieler geht wieder die Tortur auf der Tartanbahn los, der millionenschwere Körper muss ansprechend mobilisiert werden. Gleich daneben, vor dem leicht ranzigen Vereinsheim, stehen und liegen ein paar Kisten und Gewichte herum. Auf die Boxen wird nun mal ein-, dann zweibeinig gesprungen und die Balance gehalten. Die Gewichte werden so ähnlich vom Boden angehoben, wie der durchschnittliche Fußballfan mit Wampe einen Kasten Bier aus dem Keller wuchtet. Willems macht bei dieser Übung die beste Figur, ob das jetzt gut oder schlecht ist, soll der Trainer entscheiden

All das dauert geschlagene 40 Minuten, ehe endlich mal die Pille ins Spiel kommt. Auf Halbfeld laufen die Spieler wild umher und passen sich die Bälle kurz zu. Kurz ist auch diese Übung, denn um 11.25 Uhr ist schon wieder was anderes angesagt, Kurzantrittssprints über 10 Meter, mal aus dem Stand, mal aus dem Liegen.

Gegen 11.35 Uhr gibt es eine Art verschärftes Kreisspiel: zwei oder drei Spieler sind in der Kreismitte, und wenn einer den Ball ergattert hat, darf er nicht raus, sondern es wird sofort eine neue Pille reingespielt. Das geht so zehnmal, erst dann wird gewechselt. Haller zeigt sich in der Mitte sehr bissig, auch Kamada ist giftig, während Durm als Kreisaußenstehender gute Lösungen findet, wenn der Ball unter Druck weitergespielt werden muss.

Eine Viertelstunde später kommen die Minitore zum Einsatz, zwei Felder mit halber Platzlänge und Drittelbreite sind abgesteckt. Gruppe 1 besteht aus Russ, Gaci, Durm, Haller, Kostić, Kamada, Torró, da Costa, da Stenda, Rebić, Willems, Abraham und Sow. Die übrigen 12 Adler bilden Gruppe 2 auf dem anderen Feld. Fünf gelbe Leibchen werden jeweils verteilt, drei blaue, und der Rest spielt in schwarz. Die Blauen tun sich mal mit den Schwarzen, mal mit den Gelben zusammen und versuchen, in Überzahl sieben Pässe hintereinander im maximalen Two-Touch-Style zu spielen. Co Peintinger ist on fire, er spornt die Gruppe 1 an, als ob es um das Erreichen des Endspiels um den sagenumwobenen Thunersee-Cup geht. Kamada ist auch hier voll dabei, mal defensiver Angriffszunichtemacher, mal offensiver Kleinraumschnicker.

Um 12.10 Uhr gibts ein Spiel auf Drittelfeld mit großen Toren, vier Feldspieler aufm Platz.
Team Schwarz: Wiedwald/Bördner, Chandler, Tuta, Hasebe, Touré, Paciência, Kohr, Kostić, Müller, Cetin, Ndicka, de Guzmán, Joveljić
Team Gelb: Rönnow, Abraham, Haller, Rebić, Sow, Stenda, Russ, Gaci, Willems, Kamada, Torró, Durm, Ćavar, da Costa

1:0 de Guzmán
2:0 Paciência
2:1 Abraham
2:2 Kamada
2:3 Russ, schöner Lupfer
3:3 Paciência, noch schönerer Seitfallzieher
3:4 Russ
3:5 Nicht G. Sehen

12.20 Uhr Trinkpause

4:5 Joveljić
4:6 Kamada
5:6 Hasebe
6:6 Paciência
6:7 da Costa
6:8 Nicht G. Sehen
7:8 Ndicka
8:8 Kostić
9:8 de Guzmán, Traumtor ins lange Winkeleck mit anschließendem Jubellauf auf die Tartanbahn, sein Team ihm gröhlend hinterher.
 

Mit diesem Paukenschlag endet kurz nach halb eins das thrillermäßige Training, doch keine fünf Stunden später folgt schon der Nachschlag am Nachmittag. Um Punkt 17 Uhr stehen die Spieler wieder vor der Gymnastikmatte, los gehts mit zwei Runden lockerem Einlaufen im Thuner Stadion:




Hütter ist nach de Guzmán der zweite Adler im Leichtathletikfieber, mit gelben Stangen wirft er in drei Versuchen neuen Thuner Gemeinderekord mit amtlichen 7,56 Metern. Die Goalies sind wieder auf den Nebenplatz entschwunden, gänzlich nicht zu sehen sind Gelson, Taleb und nach seinem grandiosen Siegtreffer heute Morgen leider auch Jonathan. Allen dreien gute Besserung! Die anwesenden Feldspieler hopsen und trippeln jetzt e bissje rum, ehe um 17.20 Uhr paarweise harte Kurzpässe gespielt werden. Nach fünf Minuten wiederholt sich die Übung des Vormittags, bei der in Überzahl sieben Pässe hintereinander im maximalen Two-Touch-Style gespielt werden sollen. In der durchgewürfelten Gruppe 1 sticht diesmal Hase heraus, in Gruppe 2 ist es Stenda, der mit Ballsicherheit Akzente setzt.

Es sind recht kühle und bewölkte 17.45 Uhr, als auf Dreiviertelfeld mit großen Toren eine Stressfußballübung in der beschaulichen Schweiz ansteht.
Team Gelb: Wiedwald, Chandler, Ndicka, Russ, Touré, Kohr, Sow, Kamada, Kostić, Joveljić, Haller
Team Schwarz: Rönnow, Tuta, Hase, Abraham, da Costa, Torró, Cetin, Gaci, Durm, Rebić, Paciência


Ein Team spielt von hinten raus, das gegnerische geht sofort und sehr weit vorne drauf. Wird der Ball verdaddelt, startet ein neuer Versuch, der von den Torhütern eingeleitet wird. Die Defensiven machen ihre Sache gut, in einer knappen halben Stunde treffen mal Joveljić für die Gelben und Cetin für die Black Eagles.

Müller, Stenda, Willems und Ćavar laufen derweil auf dem Nebenplatz sprintenderweise umher, dann später auf der Tartanbahn jeder nach seinem eigenen Rhythmus ein paar Runden.

Um 18.20 Uhr folgt endlich ein Spiel 11 gegen 11 auf großem Feld, geile Scheíße. Die Teams sind unverändert, nach zwei Minuten tankt sich Kostić auf links durch, Rönnow hält im Nachfassen. In der 8. Minute klingelts dann, Kostić schon wieder über seine Schokoladenseite, in der Mitte muss Joveljić nur noch Eindrücken, 1:0. An Gaci läuft das Spiel ziemlich vorbei, mehrmals ist er am Abwinken.

Gegen 18.30 Uhr startet Hälfte zwei des Testkicks, Cetin spielt jetzt in blauem Leibchen für das angreifende Team, weil wohl Sow Aua hat und bei den Gelben nicht mehr mittun kann. Nach einem Angriff über, logo, Kostić, machts Haller seinem Sturmkollegen nach und schießt aus kurzer Distanz zum 2:0 drei Minuten nach Wiederanpfiff ein. Kurz vor Schluss gelingt Paciência mit einem trockenen Schuss ins lange Eck nur noch der Anschlusstreffer, 2:1. Das wars, auf Socken laufen die Jungs noch ein paar Runden um den Platz.

Gleich hinter dem Lachen-Stadion ist aber noch keine Ruhe eingekehrt. Dort steigt gerade die Vorpremiere der Thunerseespiele, bei der Freiluftveranstaltung wird das Musical "Ich war noch niemals in New York" aufgeführt. Während Kicker und Kiebitze geschafft in ihre Hotels und Herbergen strömen, machen sich schick gekleidete Thuner und Touristen auf Richtung Seebühne. Ich melde mich morgen Abend wieder mit meinen Eindrücken von der Sehbühne des Lachen-Stadions.

Auf Wiederlesen aus dem Studio Schmid in Spiez,
Enkhaamer


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Warte ungeduldig auf den heutigen Bericht
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Gibt beide Einheiten heute Abend als Doppel-Whopper

Gruß aus dem Lachen-Stadion
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Vielen dank !

Erinnere mich noch an die von Dir als ersten beschriebenen Details zu den (Dich begeisternden) Abschlussfähigkeiten von Luka Jovic im Trainingslager von Südtirol - mehr Experte geht nicht !

Bin gespannt was du also über die neuen in diesem Jahr berichten wirst. Danke dafür in Voraus.
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Miofino schrieb:

Erinnere mich noch an die von Dir als ersten beschriebenen Details zu den (Dich begeisternden) Abschlussfähigkeiten von Luka Jovic im Trainingslager von Südtirol - mehr Experte geht nicht !


Gude Miofino,
danke fürs Kompliment, der Mann mit dem Blick für abschlussstarke Stürmer war/ist aber Kollege Wiener, der Euch übrigens aus Windischgarsten während des zweiten Trainingslagers auf dem Laufenden halten wird.
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Grüessech aus Thun,

hohe Berge, gute Luft, kristallklarer Alpensee und seltsam deutsch sprechende Menschen - Kenner der Offseason wissen nun längst, es ist högschde Zeit für das Sommertrainingslager der globetrottenden SGE! Die Vorbereitung steht ganz im Zeichen der kommenden, gerade so geschafften Europa-League-Quali. Sow, Kohr, Durm und Joveljić wurden bereits verpflichtet, für Adi und seinen Staff gilt es nun, einen Blitzstart hinzulegen, denn das erste Pflichtspiel naht.

Diesen Sommer verschlägt es die Euro-Truppe zum Trainingslager in die wunderschöne Schweiz nach Thun, das fußballaffine Städtchen wird auch als Tor zum Berner Oberland bezeichnet. Nur acht Kilometer entfernt, immer am Ufer des sattblauen Thunersees in südöstlicher Richtung entlang, liegt Spiez. 1954 machte dort Sepp Herberger, mitlaufenderweise gerade so entnazifiziert, seine Untertanen fit for das Wunder von Bern. Der "Geist von Spiez" trug die kapitulationstrotzenden Kriegsveteranen ins Endspiel, bei dem Rahn gegen Bozsik, immer wieder Bozsik, nur noch aus dem Hintergrund schießen musste. Im noch heute sehr pittoresken Hotel Belvédère kreisten wohl die Dopingspritzen so lange, bis Deutschland schlussendlich Fußball- und Hepatitis-C-Weltmeister wurde. 3:2, Herbert Zimmermann in Himmel.

65 Jahre später betreten die von zahlreichen Kiebitzen mit Argusaugen beäugten Adlerträger an diesem Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr erstmals den Platz des Lachen-Stadions. Die Haupttribüne ist gut gefüllt, viel Schwitzerdütsch ist zu hören, auch eine ordentliche Abordnung von Fans unseres Kroaten und unserer Serben zeigen Flagge. Den Anfang machen traditionell die drei Goalies: Rönnow, Wiedwald und Bördner testen als erste das Grün. De Guzmán schert gleich mal aus und entdeckt den Leichtathleten in sich, er probt ein paar 100-Meter-Starts auf der grellblauen Tartanbahn.

Um 17.10 Uhr trillert Heimspieler Adi Hütter in die Pfeife, es folgt eine amtliche Ansprache in großem Kreis. Es fehlt Abraham, der einzige No-show des 30er-Kaders heute. Tawatha zählt auch fast dazu, denn der läuft praktisch die ganze Zeit nur auf der Tartanbahn und macht einen auf Dieter Baumann. Hoffentlich ist die Zahnpasta im Mannschaftshotel in Ordnung...

Nach fünf Minuten dehnen sich die Feldspieler auf der harten Tartanbahn ohne Iso-, Bast- oder Strandmatte, Moppes und die Goalies schlurfen sich locker auf dem Grün ein. Um 17.25 Uhr traben die Feldies drei Runden um den Platz, Dauerläufer da Costa lachend im Lachen-Stadion vorneweg. Rebić läuft schon heiß, er hat sich die Hemdsärmel zum Muscle-Shirt hochgekrempelt. Danach folgt eine Dreiteilung, die Jungs üben den schnellen Trippelschrittantritt in der Liegenden Leiter.

Es ist 17.40 Uhr, als drei Kreise gebildet werden. Kreis 1 mit 9 Leuden inklusive Co Peintinger. Sturm-Baby Joveljić muss hier ganz schön lange in der Mitte dem Ball hinterherhecheln. Durm dagegen sehr stabil, der sieht schon etwas nach Premier League aus. Kohr und Sow sind zusammen in Kreis 2, die Blutgrätschen haben beide offenbar auf dem Hotelzimmer neben Tawathas Zahnpasta vergessen. Im dritten Kreis mit acht Jungs haben Russ und Haller auf jeden Fall die Haare schön. Nicht so schön, wie Müller und Willems umherstolpern.

Zehn Minuten später macht Moppes Petz die Goalies mit für seine Verhältnisse lockeren Schüssen warm. Bördner ist der Burner, er zeigt sich motiviert und fängt die Pillen locker weg. Schön für ihn, ist er doch der einzige U-Spieler, der in diesem ersten Sommertrainingslager hochgezogen und mitgenommen wurde.

Um 18 Uhr folgt die zweite Hüttersche Ansprache, dann gibt es Box-to-Box-Läufe, eingeteilt in vier Gruppen. Athletik-Trainer Martin Spohrer pfeift, zählt die Sekunden, nach zwölf müssen die Spieler am anderen Ende sein. Nach leichtem Traben in der Box folgt der nächste Pfiff, es geht wieder Richtung andere Box. Lokomotivführer Lucas Torró ist immer einen Ticken vor der Zeit am Ziel, Rebić dagegen tänzelt auffallend arrogant des öfteren als letzter Richtung Box. Das alles geht so bis 18.15 Uhr, unterbrochen durch eine ausgedehnte Trinkpause. Dann ist das Training schon vorbei, das Team kommt geschlossen zur Haupttribüne und lässt sich hautnah feiern.

Bis morsche, wenn es im Training hoffentlich ein paar schöne Tore, ob auf großem oder kleinem Platz, zu feiern gibt.

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Exil-Bischemer schrieb:

... Aber im Gegensatz zu manch anderem Trainingslager der jüngeren Vergangenheit lässt sich sogar für zuschauende Amateurkiebitze erkennen, dass augenscheinlich exakt an den erkennbaren Defiziten der Mannschaft gearbeitet wird, immer und immer wieder. Keine Abläufe nach 08/15, sondern zielgerichtete Leibesertüchtigung, die einer ernsthaften Analyse und einem (Match-)Plan für die Rückrunde folgt. Dieser Weg wird natürlich kein leichter sein, aber am Ende macht Übung den Meister – in den Tagen an der spanischen Küste hat sich jedenfalls bestätigt, dass wir alle uns sehr glücklich schätzen können über unsere leidenschaftliche sportliche Leitung und ihre Schützlinge. ...

Leute, Leute, Ihr nährt hier eine gaaanz gefährliche Flamme. Wo wir doch sowieso alle der Meinung sind, dass es nix Besseres gibt als die SGE, sagt Ihr uns jetzt auch noch, dass nach diesem Trainigslager quasi zwangsläufig der weitere Aufstieg in der Rückrunde kommt. Und was ist, wenn es dann nicht in gewünschter Form eintritt, wer übernimmt dann die Schuld an den reihenweisen Herzinfarkten, hä?

Aber im Ernst: Eure "Berichte" sind einfach klasse! Schöner als wenn man dabei wäre - und so gut beurteilen wie Ihr könnten das von uns anderen sowieso nur die allerwenigsten. Aller-allerbesten Dank für Eure Mühen!
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clakir schrieb:

Leute, Leute, Ihr nährt hier eine gaaanz gefährliche Flamme. Wo wir doch sowieso alle der Meinung sind, dass es nix Besseres gibt als die SGE, sagt Ihr uns jetzt auch noch, dass nach diesem Trainingslager quasi zwangsläufig der weitere Aufstieg in der Rückrunde kommt.


Ich halte die Flamme mal weiter am köcheln und sage on top, dass der Konkurrenzkampf extrem hoch und die Qualität der Quantität sehr gut ist Bis auf die unerfahrenen Cetin, Knothe und Beyreuther können eigentlich alle übrigen 24 Feldspieler sofort in der ersten Elf zum Einsatz kommen.

Wenn ich da an frühere Trainingslager denke, in die 3 Torleute und nur 20 Feldspieler oder so gefahren sind, unter den letztgenannten dann sogar noch vier, fünf oder sechs aus den Regionalliga- und Jugendteams Seit Abschaffung der U23 gibts halt keine Alibi-Kicker mehr, die man zum Auffüllen des Trainingslagerkaders kurz hochholt.
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Hola vom Campo Amor,

oha, es ist gerade mal Sonntag, und auf dem Trainingsplänchen steht: Auslaufen! So schnell kann die Winter-Auszeit beendet sein, wenn die Weltmeisterschaft des Sommers in Mütterchen Russland dräut und die DFB-Mafia den nächsten Spieltag schon auf den 13. Januar legt. Immerhin konnte gestern noch ein ausgedehnter Testspiel-Kick gegen Missmut Aue 3:1 gewonnen werden, für die Sachsen ist damit wohl endgültig Schicht im Schacht. Dafür hatte der Frankfurter Männerchor nach Peter Fischers ausgiebiger Freibier-Sause noch ausgiebiger Gelegenheit, siegestrunken einige gesangliche Gassenhauer zum Vortrag zu bringen. Es war unter anderem die Rede vom "6. Stock im Eros-Center in Frankfurt am Main", dass man Puff und Suff liebe und bei stimmungsmäßig brennenden Stadien allen klar sei, dass die SGE wieder da ist. Eher seltenes Liedgut im ehrwürdigen Waldstadion, dessen ungeachtet durchaus klassisch Die Stimmung war jedenfalls so angeheizt, dass nach 135 Minuten Spielzeit ein plauschiges Platzstürmchen im sturmumtosten San Pedro del Pinatar anstand.

Um 10.10 Uhr heute morgen werden auf dem Feld der Liebe die letzten Runden gedreht. Fitness-Coach Klaus Luisser ist zu sehen mit Chandler und Barkok, Moppes mit Hrady, Zimbo und Bätge. Nach und nach kommen und gehen Fabián, Salcedo, Mascarell, Hase, Willems, Tawatha, da Costa, Haller, Jovic, Gaci, Hrgota, Kamada, Knothe, Fernandes, Beyreuther und Geburstagskind Blum. Schlaffalette ist etwas düsig und verpasst den Abgang zum Biken - statt 20 trottet er 30 Minuten umher. Um 10.50 Uhr macht Zimbo das Licht aus, als letzter der Laufgruppe Alicante joggt er ins Hotel.

Nach fünf gruppendynamischen Tagen Blood, Sweat and Tears können in Kürze dann von unseren Adlern endlich wieder die frankforderischen Szene-Etablissements frequentiert und abendliche Abenteuer der interessierten Community auf Instagram & Co. präsentiert werden. Denn während der Tage im Campo Amor war es auffällig ruhig geworden in den einschlägigen Social-Media-Accounts. Im Fokus standen erstmal Sportkleidung, Spielszenen und Sitzungen mit dem Staff. Ein fotografisch festgehaltener Kurztrip von Babo Boateng mit Lonely Wolf nach Mailand? Demnächst an einem langen Wochenende vielleicht wieder zu bewundern. Ganz gespannt sind wir auch wieder auf die krassen Swag-Pics von Jetset-Jetro, wie er etwa während des Dubai-Weihnachtsurlaubs in schneeweißer arabischer Tracht herumpost, das war schon aubaesk explodiert.

Jetzt gilt es aber erstmal ganz seriös, am 13. Januar die Smartphones fest im Spind zu verschließen und 90 Minuten Gas zu geben für einen guten Start in die Rückrunde. Die Grundlagen sind gelegt - wir melden uns dann morgen nochmal mit einem Fazit des alicantischen Trainingslagers und den obligatorischen Spielerbewertungen.

Adiós,
Enkhaamer & Exil-Bischemer

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