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Fan_ü40

6420

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asti1980 schrieb:

Hatte Karte schon im Warenkorb bis zur Bezahlung gekommen. Paypal eingegeben  danach ging nix mehr, Karte wieder aus dem Warenkorb draußen. Jetzt steht keine Tickets verfügbar.


So ging es mir auch mit 2 verschiedenen Accounts
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Jetzt wieder Plätze erschienen, nach Auswahl im Warenkorb die Aufforderung die abgelaufenen zu entfernen. Genascht getan,  nix passiert, aktualisiert, keine Karten mehr im Warenkorb. Neuausgabe nicht möglich. Keine Karten vorhanden
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Hatte Karte schon im Warenkorb bis zur Bezahlung gekommen. Paypal eingegeben  danach ging nix mehr, Karte wieder aus dem Warenkorb draußen. Jetzt steht keine Tickets verfügbar.
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asti1980 schrieb:

Hatte Karte schon im Warenkorb bis zur Bezahlung gekommen. Paypal eingegeben  danach ging nix mehr, Karte wieder aus dem Warenkorb draußen. Jetzt steht keine Tickets verfügbar.


So ging es mir auch mit 2 verschiedenen Accounts
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Mein Fazit ist vor allem: Noch langsamer als vorher.
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Wedge schrieb:

Mein Fazit ist vor allem: Noch langsamer als vorher.


und das bei 22 000 Zuschauer.

Ich hab mal bei der Pfandrückgabe meines Bechers aufgepasst. Das Personal hat 5 oder 6 mal die Kassentasten gedrückt bis der Vorgang abgeschlossen war. Wahrscheinlich nicht weil sie sich verdrückt hatte. Da wundert mich nix mehr
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Hm, also die Portion Pommes für 3,60 Euro war heute so klein, das grenzt schon an Wucher!
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Matzel schrieb:

Hm, also die Portion Pommes für 3,60 Euro war heute so klein, das grenzt schon an Wucher!


Hatte das selbe gedacht, als ich mir hinter der GD Pommes bestellt hatte. Besondere Merkmale: klein, wenig, teuer! 1x und nie wieder
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Es gibt ja schon nette Ansätze hinsichtlich Wasserstoff. Bspw Offshire Windanlagen, die bei Überkapazitäten direkt auf Wasserstoffproduktion umgestellt werden können. Wasser ist genug vor Ort. Man plant Pipelines zu Küstennahen Speichern.
Das wird natürlich bei weitem nicht ausreichen um den Individualverkehr zu bedienen. Aber als Speichermedium bei dieser Art der Stromversorgung ist das schon sinnvoll.
Insgesamt, xaver schrieb es schon, ist der Energieaufwand bei der Herstellung aber einfach zu hoch. Damit fällt Wasserstoff im Wikungsgrad einfach zu weit zurück.
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Wasserstoff als Speicher Medium ist durchaus eine alternative. Aber damit Wasserstofferzeugung rentabel wird, müssen die Anlagen zur Herstellung hohe Laufzeiten haben. Die ist zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht gegeben. Von einer guten Lösung sind wir da noch weit entfernt.
Da stellt sich sowieso die Frage, wieso gibt es denn Überkapazität? Wieso wird diese nicht in Heimspeicher, E-Autos, Wärmepumpenheizung und und und nicht kostengünstig abgegeben. Aber nein, lieber werden die Windparkbetreiber gezwungen die Windräder abzustellen.
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Video nicht verfügbar. Kannst du in zwei Sätzen den Inhalt grob wiedergeben?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Video nicht verfügbar. Kannst du in zwei Sätzen den Inhalt grob wiedergeben?


sorry, dann ein neure Versuch
https://www.youtube.com/watch?v=sOWJMFJFx7w&t=0s
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Hab auch schon mal einen Bericht von einer Firma gelesen, die jetzt schon über 80% des Akkus recyclen können.

In der Akku Entwicklung steckt noch soviel Potenzial in Sachen Kapazität und Materialwahl. Wir müssen auch in Deutschland einfach mal den ***** hoch bekommen und das Feld nicht nur den Amerikanern und Chinesen überlassen.
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Fan_ü40 schrieb:

Hab auch schon mal einen Bericht von einer Firma gelesen, die jetzt schon über 80% des Akkus recyclen können.

In der Akku Entwicklung steckt noch soviel Potenzial in Sachen Kapazität und Materialwahl. Wir müssen auch in Deutschland einfach mal den ***** hoch bekommen und das Feld nicht nur den Amerikanern und Chinesen überlassen.


geht doch schneller als gedacht
https://www.youtube.com/watch?v=sOWJM...
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Im neuen Print-Spiegel übrigens ein schöner Bericht darüber, worüber ich hier vor ca. 2 Wochen geschrieben habe:

Das Recyceln von E-Batterien schreitet mit Riesenschritten voran. Es gibt bereits mehrere Fabriken, in D ist eine in Planung. In absehbarer Zeit wird man ohne die Seltenen Erden auskommen können. Zudem können ausrangierte Autobatterien als Hausspeicher genutzt werden.
Das Einzige, was derzeit noch fehlt, sind: genügend ausrangierte E-Autobatterien.
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Hab auch schon mal einen Bericht von einer Firma gelesen, die jetzt schon über 80% des Akkus recyclen können.

In der Akku Entwicklung steckt noch soviel Potenzial in Sachen Kapazität und Materialwahl. Wir müssen auch in Deutschland einfach mal den ***** hoch bekommen und das Feld nicht nur den Amerikanern und Chinesen überlassen.
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Niemand braucht Wasserstoff beim PKW. Wenn wir die Energiewende voran bringen wollen, wäre das kontra Produktiv. Man bräuchte 3x soviel erneuerbare Energie. Wo soll die her kommen. Den Preis dafür dafür könnt ihr euch ja mal ausrechnen.  Der wird dabei immer verschwiegen. Der neue Ioniq 5 lädt z.B. in 5 min 100 km in den Akku. Das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Was will ich mehr. Wir müssten nur in D mal kapieren das die erneuerbaren Energien auch eine große Chance für unsere Wirtschaft ist.  Wir sind ja jetzt schon nicht in der Lage die Ausbauziele zu erfüllen. Die Konsequenz wäre, weiter auf Kohle oder Atomstrom zu setzen.

Wasserstoff hat sicher auch seinen Markt, aber sicher nicht im PKW Sektor. Der Energiewende kann er auch nur helfen, wenn er grün ist. Da sind wir noch weit davon entfernt.
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Fan_ü40 schrieb:

SemperFi schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Also die besten Industriellen Elektrolyse Anlagen haben einen Wirkungsgrad von ca. 50 % also ist die hälfte der Energie schon mal weg. Dann kommt Verflüssigung, Transport, Lagerung betanken usw. dazu und ist am Ende so bei 15% des Wirkungsgrades.

Beim E-Auto kommen ca 80 % noch in den Tank.

Ich denke mal, da wird klar warum es in Richtung E-Mobilität geht


Wenn es nach Wirkungsgrad gehen würde, hätte der Verbrenner nie existieren dürfen.


Richtig erkannt.
Es gab aber keine Alternative und es fehlte die Erkenntnis der Folgen auf unsere Umwelt


Das mit der Umwelt stehe ich dir zu, aber es gab bereits 1900 die EAlternative, nur wurde sie wegen dem billigerem Diesel und dem ersten Weltkrieg später nicht mehr weiter verfolgt.

https://sinsheim.technik-museum.de/de/columbia-elektroautos

Diese Fahrzeuge waren damals schon in der Lage mit einer Batterieladung drei Stunden zu fahren.
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Vael schrieb:


Das mit der Umwelt stehe ich dir zu, aber es gab bereits 1900 die EAlternative, nur wurde sie wegen dem billigerem Diesel und dem ersten Weltkrieg später nicht mehr weiter verfolgt.

https://sinsheim.technik-museum.de/de/columbia-elektroautos

Diese Fahrzeuge waren damals schon in der Lage mit einer Batterieladung drei Stunden zu fahren.


ich glaube entscheidend war damals die elektrische Zündung die zum Durchbruch der Verbrenner geführt hat.

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Fan_ü40 schrieb:

Wenn ich meine Arbeitsstrecke nehme, und nur die, habe ich 140 KM am Tag.... da is nix für mich mit EAuto.


Natürlich ist es eine Strecke für ein E-Auto. Mein Kona fährt 400 km mit einer Ladung. Natürlich brauchst du eine Lademöglichkeit, entweder Zuhause und/oder auf der Arbeit. Dann hast du in der langsamen Ladevariante den Akku in 6 Stunden wieder voll.

Ich bin im Oktober vom Lago Maggiore mit einmal zwischenladen nach Frankfurt gefahren

Aber ganz klar es ist eine Umstellung und die Infrastruktur muss da sein oder geschaffen werden
[/quote]

Ist erstens nicht vorhanden und zweitens nicht bezahlbar für mich. Am Arbeitsplatz gibt es keine Möglichkeit mit Aufladen und zu Hause ist der Platz zu beengt. Dazu kommen noch die Kosten der Ladestation.
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Vael schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Wenn ich meine Arbeitsstrecke nehme, und nur die, habe ich 140 KM am Tag.... da is nix für mich mit EAuto.


Natürlich ist es eine Strecke für ein E-Auto. Mein Kona fährt 400 km mit einer Ladung. Natürlich brauchst du eine Lademöglichkeit, entweder Zuhause und/oder auf der Arbeit. Dann hast du in der langsamen Ladevariante den Akku in 6 Stunden wieder voll.

Ich bin im Oktober vom Lago Maggiore mit einmal zwischenladen nach Frankfurt gefahren

Aber ganz klar es ist eine Umstellung und die Infrastruktur muss da sein oder geschaffen werden


Ist erstens nicht vorhanden und zweitens nicht bezahlbar für mich. Am Arbeitsplatz gibt es keine Möglichkeit mit Aufladen und zu Hause ist der Platz zu beengt. Dazu kommen noch die Kosten der Ladestation.
[/quote]

Es ging ja erst mal darum ob ein E-Auto für so eine Strecke geeignet ist.

Ladestationen werden zur Zeit mit 900€ / Ladepunkt im privaten Bereich bezuschusst. Es gibt Förderfähige Wallboxen für um die 600€ dann kommt noch die Installation dazu.

und ja ganz klar es ist eine Umstellung und die Infrastruktur muss da sein oder geschaffen werden
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Fan_ü40 schrieb:

Also die besten Industriellen Elektrolyse Anlagen haben einen Wirkungsgrad von ca. 50 % also ist die hälfte der Energie schon mal weg. Dann kommt Verflüssigung, Transport, Lagerung betanken usw. dazu und ist am Ende so bei 15% des Wirkungsgrades.

Beim E-Auto kommen ca 80 % noch in den Tank.

Ich denke mal, da wird klar warum es in Richtung E-Mobilität geht


Wenn es nach Wirkungsgrad gehen würde, hätte der Verbrenner nie existieren dürfen.
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SemperFi schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Also die besten Industriellen Elektrolyse Anlagen haben einen Wirkungsgrad von ca. 50 % also ist die hälfte der Energie schon mal weg. Dann kommt Verflüssigung, Transport, Lagerung betanken usw. dazu und ist am Ende so bei 15% des Wirkungsgrades.

Beim E-Auto kommen ca 80 % noch in den Tank.

Ich denke mal, da wird klar warum es in Richtung E-Mobilität geht


Wenn es nach Wirkungsgrad gehen würde, hätte der Verbrenner nie existieren dürfen.


Richtig erkannt.
Es gab aber keine Alternative und es fehlte die Erkenntnis der Folgen auf unsere Umwelt
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Man hat sich auf das E-Auto versteift damit die Stromriesen sich einigermaßen ruhig verhalten wegen des Atom- und Kohleausstiegs. Das soll einfach nur ein Zeichen sein das sie mehr Strom verkaufen können.

Das Wasserstoffautos auf Dauer uneffektiver sind bezweifel ich. Das mag zu Beginn so sein, wenn aber alles eingerichtet ist bezweifel ich das es noch so ist.

Ich bleibe dabei das man zweigleisig fahren muss und beides voran bringen muss.
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propain schrieb:

Man hat sich auf das E-Auto versteift damit die Stromriesen sich einigermaßen ruhig verhalten wegen des Atom- und Kohleausstiegs. Das soll einfach nur ein Zeichen sein das sie mehr Strom verkaufen können.

Das Wasserstoffautos auf Dauer uneffektiver sind bezweifel ich. Das mag zu Beginn so sein, wenn aber alles eingerichtet ist bezweifel ich das es noch so ist.

Ich bleibe dabei das man zweigleisig fahren muss und beides voran bringen muss.


Also die besten Industriellen Elektrolyse Anlagen haben einen Wirkungsgrad von ca. 50 % also ist die hälfte der Energie schon mal weg. Dann kommt Verflüssigung, Transport, Lagerung betanken usw. dazu und ist am Ende so bei 15% des Wirkungsgrades.

Beim E-Auto kommen ca 80 % noch in den Tank.

Ich denke mal, da wird klar warum es in Richtung E-Mobilität geht
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SemperFi schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

propain schrieb:

Wenn es nach mir ginge würde ich beides unterstützen. Je nach dem wie einer wohnt hat die jeweilige Art Vor- oder Nachteile. Mich stört das man sich aufs Elektroauto versteift und den Wasserstoff vernachlässigt. Als Hochhausbewohner würde ich Wasserstoff bevorzugen, hätte ich ein kleines Haus mit Garage käme Elektro für mich in Frage.


Das spricht mir aus der Seele. Ich finde es schlimm, dass man sich so auf die E-Autos versteift. Vorallem verstehe ich die Argumente nie, die mit der Umrüstung der Tankstellen etc. daherkommen. Die Ladesäulen müssen auch installiert werden. Zudem ist Wasserstoff ja auch, gerade in FFM, ein "Abfallprodukt" einige hiesiger Unternehmen. Und Wasserstoff würde sich halt weniger auf das allgemeine Stromnetz auswirken.


Und in ein paar Jahren, wenn Toyota & Co die Brennstoffzelle salonfähig gemacht haben, heult die deutsche Automobilbranche rum, weil es ja wieder keiner hat kommen sehen....


Ich glaube Mercedes hatte die ersten Prototypen, die zwei Weltumrundungen hinter sich gebracht haben bereits 2010-2012. Also die Autoindustrie hat da durchaus gut vorgearbeitet. Ging ja auch oft um den Tank und den Druck. Ebenfalls Mercedes hatte ja damals schon etwas verstärkte Gastanks, die keinerlei Probleme hatten. Das Problem ist der Lobbyismus (Korruption... psssst). Das E-Auto ist nicht die beste Lösung. Aber eben die Lösung mit der stärksten Lobby.
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Frankfurter-Bob schrieb:

SemperFi schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

propain schrieb:

Wenn es nach mir ginge würde ich beides unterstützen. Je nach dem wie einer wohnt hat die jeweilige Art Vor- oder Nachteile. Mich stört das man sich aufs Elektroauto versteift und den Wasserstoff vernachlässigt. Als Hochhausbewohner würde ich Wasserstoff bevorzugen, hätte ich ein kleines Haus mit Garage käme Elektro für mich in Frage.


Das spricht mir aus der Seele. Ich finde es schlimm, dass man sich so auf die E-Autos versteift. Vorallem verstehe ich die Argumente nie, die mit der Umrüstung der Tankstellen etc. daherkommen. Die Ladesäulen müssen auch installiert werden. Zudem ist Wasserstoff ja auch, gerade in FFM, ein "Abfallprodukt" einige hiesiger Unternehmen. Und Wasserstoff würde sich halt weniger auf das allgemeine Stromnetz auswirken.


Und in ein paar Jahren, wenn Toyota & Co die Brennstoffzelle salonfähig gemacht haben, heult die deutsche Automobilbranche rum, weil es ja wieder keiner hat kommen sehen....


Ich glaube Mercedes hatte die ersten Prototypen, die zwei Weltumrundungen hinter sich gebracht haben bereits 2010-2012. Also die Autoindustrie hat da durchaus gut vorgearbeitet. Ging ja auch oft um den Tank und den Druck. Ebenfalls Mercedes hatte ja damals schon etwas verstärkte Gastanks, die keinerlei Probleme hatten. Das Problem ist der Lobbyismus (Korruption... psssst). Das E-Auto ist nicht die beste Lösung. Aber eben die Lösung mit der stärksten Lobby.


Korruption und noch besser Lobbyismus halte ich für wirklich sehr abwegig. Wer soll das sein. Das Gegenteil ist der Fall. Jahrelang wurde von der Autoindustrie die E-Mobilität schlecht geredet. Dazu gehört auch, dass die Wasserstoff Technologie immer am köcheln gehalten wurde, ohne wirklich etwas zu investieren. Da unterstelle ich mal, dass damit auf Verunsicherung der potentiellen Käufer gesetzt wird. Ich habe auch schon öfter das Argument gehört, man weiß gar nicht wohin der Weg geht, da warte ich lieber nochmal ab und fahre nochmal einen Verbrenner.

Dann noch etwas zum Bedarf an Energie für alle Fahrzeuge in Deutschland.

Wenn alle Fahrzeuge in Deutschland mit Solarstrom laufen würden, müsste man dafür ungefähr 1/3 der Fläche des Braunkohletagebaus mit Photovoltaik Modulen bestücken. Bei gasförmigen Wasserstoff braucht man 3,5 mal so viel und in flüssiger Form 5 mal so viel Fläche, die mit Photovoltaik Modulen bestücken müsste.
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propain schrieb:

Wenn es nach mir ginge würde ich beides unterstützen. Je nach dem wie einer wohnt hat die jeweilige Art Vor- oder Nachteile. Mich stört das man sich aufs Elektroauto versteift und den Wasserstoff vernachlässigt. Als Hochhausbewohner würde ich Wasserstoff bevorzugen, hätte ich ein kleines Haus mit Garage käme Elektro für mich in Frage.


Das spricht mir aus der Seele. Ich finde es schlimm, dass man sich so auf die E-Autos versteift. Vorallem verstehe ich die Argumente nie, die mit der Umrüstung der Tankstellen etc. daherkommen. Die Ladesäulen müssen auch installiert werden. Zudem ist Wasserstoff ja auch, gerade in FFM, ein "Abfallprodukt" einige hiesiger Unternehmen. Und Wasserstoff würde sich halt weniger auf das allgemeine Stromnetz auswirken.
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Frankfurter-Bob schrieb:

propain schrieb:

Wenn es nach mir ginge würde ich beides unterstützen. Je nach dem wie einer wohnt hat die jeweilige Art Vor- oder Nachteile. Mich stört das man sich aufs Elektroauto versteift und den Wasserstoff vernachlässigt. Als Hochhausbewohner würde ich Wasserstoff bevorzugen, hätte ich ein kleines Haus mit Garage käme Elektro für mich in Frage.


Das spricht mir aus der Seele. Ich finde es schlimm, dass man sich so auf die E-Autos versteift. Vorallem verstehe ich die Argumente nie, die mit der Umrüstung der Tankstellen etc. daherkommen. Die Ladesäulen müssen auch installiert werden. Zudem ist Wasserstoff ja auch, gerade in FFM, ein "Abfallprodukt" einige hiesiger Unternehmen. Und Wasserstoff würde sich halt weniger auf das allgemeine Stromnetz auswirken.


Ja es ist auch sinnvoll den Wasserstoff als Energieträger zu nutzen, da wo er anfällt. Wir brauchen aber auch Unmengen davon, wenn wir in der Industrie die fossilen Brennstoffe ersetzen wollen. Im Transportwesen und in dem Nutzfahrzeug Bereich macht Wasserstoff wahrscheinlich ebenfalls Sinn, aber nicht bei den PKWs.
Der Wasserstoff der nicht aus Grünstrom hergestellt wird, also nicht als Abfallprodukt anfällt, wäre dann auch nicht Klimaneutral
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propain schrieb:

Was gerne vergessen wird, kostet die Entsorgung der E-Autos keine Energie? Achso, man weiß ja noch garnicht was man da machen will, man baut einfach mal munter drauf los.

Was ist denn an der Entsorgung von E-Autos anders als bei Verbrenner-Autos? Die Batterie?
Das ist in der Tat keine ganz einfache Sache, aber ein Recycling ist nicht unmöglich. Man kann es auch schon, bislang ist es lediglich unwirtschaftlich. Aber auch das wird sich ändern.

Kann schon sein, dass die Elektromobilität nur eine Übergangsstation ist. Ich weiß es nicht. Aber derzeit ist sie die beste Alternative.
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WuerzburgerAdler schrieb:

propain schrieb:

Was gerne vergessen wird, kostet die Entsorgung der E-Autos keine Energie? Achso, man weiß ja noch garnicht was man da machen will, man baut einfach mal munter drauf los.

Was ist denn an der Entsorgung von E-Autos anders als bei Verbrenner-Autos? Die Batterie?
Das ist in der Tat keine ganz einfache Sache, aber ein Recycling ist nicht unmöglich. Man kann es auch schon, bislang ist es lediglich unwirtschaftlich. Aber auch das wird sich ändern.

Kann schon sein, dass die Elektromobilität nur eine Übergangsstation ist. Ich weiß es nicht. Aber derzeit ist sie die beste Alternative.


Es gibt eine Firma die ist in der Lage ist die Batterie zu  85 % zu Recyceln.


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Wenn es nach mir ginge würde ich beides unterstützen. Je nach dem wie einer wohnt hat die jeweilige Art Vor- oder Nachteile. Mich stört das man sich aufs Elektroauto versteift und den Wasserstoff vernachlässigt. Als Hochhausbewohner würde ich Wasserstoff bevorzugen, hätte ich ein kleines Haus mit Garage käme Elektro für mich in Frage.
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Ich verstehe was du meinst uns sehe die Schwierigkeiten und bedenken als Hochhausbewohner. Aber auch dafür wird es Lösungen geben. Wenn es Tiefgaragen gibt, können dort Ladestationen errichtet werden. Wenn du an deiner Arbeitsstelle bist, steht dein Fahrzeug den ganzen Tag herum. Warum nicht da laden? Gibt keine Ladestation? Dann müssen welche geschaffen werden.
propain schrieb:

Wenn es nach mir ginge würde ich beides unterstützen. Je nach dem wie einer wohnt hat die jeweilige Art Vor- oder Nachteile. Mich stört das man sich aufs Elektroauto versteift und den Wasserstoff vernachlässigt. Als Hochhausbewohner würde ich Wasserstoff bevorzugen, hätte ich ein kleines Haus mit Garage käme Elektro für mich in Frage.


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propain schrieb:

Du sprichst davon das man Tankstellen unrüsten müsste und man deshalb die vorhandene Infastruktur nicht nutzen könnte. Ich behaupte das es einfacher ist sämtliche Tankstellen umzurüsten als an allen möglichen Straßenecken Ladesäulen zu installieren. Ich hab erst vor kurzem gesehen was alles aufgerissen werden musste um nur 2 Ladesäulen hinzustellen und wie lange das gedauert hat.
Fan_ü40 schrieb:

Im Durchschnitt fährt jeder Autofahrer nicht mehr als ca. 30 km am Tag.

Rechne mal die ganzen Sonntagsfahrer raus und schon stimmt das nicht mehr. Wenn man einen Wert zugrunde legen sollte dann den Durchschnitt der Berufspendler, das würde sehr viel mehr Sinn machen als jeden Wenigfahrer der sein Auto nur für Einkaufsfahrten nutzt in die Rechnung aufzunehmen. Denn da will man ja hinkommen, das auch die Leute umsteigen die regelmäßig und viel fahren und nicht nur die Leute erreichen die ihr Auto nur als Einkaufswagen benutzen.


Wenn ich meine Arbeitsstrecke nehme, und nur die, habe ich 140 KM am Tag.... da is nix für mich mit EAuto.
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Wenn ich meine Arbeitsstrecke nehme, und nur die, habe ich 140 KM am Tag.... da is nix für mich mit EAuto.
[/quote]

Natürlich ist es eine Strecke für ein E-Auto. Mein Kona fährt 400 km mit einer Ladung. Natürlich brauchst du eine Lademöglichkeit, entweder Zuhause und/oder auf der Arbeit. Dann hast du in der langsamen Ladevariante den Akku in 6 Stunden wieder voll.

Ich bin im Oktober vom Lago Maggiore mit einmal zwischenladen nach Frankfurt gefahren

Aber ganz klar es ist eine Umstellung und die Infrastruktur muss da sein oder geschaffen werden
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Wer auf Wasserstoff setzt und dementsprechend auf die Fahrzeuge, wird lange warten müssen. Mal abgesehen von der viel schlechteren Energiebilanz bei der Herstellung und Nutzung im Vergleich zu  E-Autos, kommt die fehlende Infrastruktur dazu. Wasserstoff muss zuerst hergestellt und irgendwo gelagert werden. Dann muss er verflüssigt werden um ihn zu den Tankstellen zu bringen. Vorhandene Tankstellen müssten ebenfalls umgerüstet werden. Man könnte nicht so einfach die vorhandene Infrastruktur nutzen. Wasserstoff ist sicher gut als Energiespeicher für überschüssigen grünen Strom und sinnvoll in der Industrie zur Verringerung der Treibhausgase als Ersatz für fossile Brennstoffe. Als Treibstoff für große Fahrzeuge und Schiffe ist Wasserstoff wahrscheinlich ebenfalls sinnvoll, aber im PKW  Bereich werden sich die E-Autos durchsetzen. Im Durchschnitt fährt jeder Autofahrer nicht mehr als ca. 30 km am Tag. Da reichen die Akku-Kapazitäten jetzt schon aus. Natürlich muss man sich umstellen, aber das sollte uns eine bessere Umwelt Wert sein
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so ist es es. Ist klar das der Wandel nicht von Heute auf Morgen kommt. Natürlich hat auch nicht jeder die Möglichkeit bei sich zu laden und ist auf öffentliche Ladestationen angewiesen. Aber daran muss und wird gearbeitet. Für alles gibt es Lösungen, da bin ich optimistisch. Fakt ist aber auch, das beste Auto ist kein Auto und wenn das nicht geht, dann weniger Autos. Wenn wir die Klimaziele ernst meinen, muss der Weg da hin führen, auch wenn er steinig und schwer ist. .