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Fan_ü40

6863

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Heute jemand in Valencia unterwegs und will die Eintracht schauen?
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Ich meine der günstigste Bahnpreis ist der Interrail Pass.

Ich glaube der 4 Tagespass kostet bei Jugendlichen (bis 27) € 185 und bei Erwachsenen € 246.
Alternativ ist noch der 7 Tagespass sehr günstig.

Dazu kommen noch die Sitzplatzreservierungen

Es gab im Thread zur Auswärtsfahrt nach Barcelona ganz gute Tipps zu den Interrail Angeboten der Bahn

Preislich sicherlich eine günstige Alternative, aber Sevilla ist schon eine ganz schöne Strecke mit dem Zug
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StefanNossek schrieb:

Ich meine der günstigste Bahnpreis ist der Interrail Pass.

Ich glaube der 4 Tagespass kostet bei Jugendlichen (bis 27) € 185 und bei Erwachsenen € 246.
Alternativ ist noch der 7 Tagespass sehr günstig.

Dazu kommen noch die Sitzplatzreservierungen

Es gab im Thread zur Auswärtsfahrt nach Barcelona ganz gute Tipps zu den Interrail Angeboten der Bahn

Preislich sicherlich eine günstige Alternative, aber Sevilla ist schon eine ganz schöne Strecke mit dem Zug


Das Problem bei Interrail ist, dass in Spanien die Reservierung nur an großen spanischen Bahnhöfen getätigt werden können. Für Reservierungen in Spanien und Frankreich muss man für hin und zurück mit ca 160€ rechnen.
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Fährt jemand mit der Bahn nach Sevilla? Suche noch Mitfahrer bzw. den Austausch für beste Preise, schnellste Strecken.
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Habe 2x 32 a Reihe 20 je 20€ für das Freiburg Spiel im Angebot
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Durchgehende Verbindungen von Lyon nach Valencia gibt es meines Wissens nicht. Wenn umgespurt wird, sind es bestimmte Züge (Talgo), aber kein Zug mit normalen Reisezugwagen.
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Durchgehende Verbindungen von Lyon nach Valencia gibt es meines Wissens nicht. Wenn umgespurt wird, sind es bestimmte Züge (Talgo), aber kein Zug mit normalen Reisezugwagen.

Richtig, in Barcelona wird umgestiegen. Aber es ging ja auch um einen Personenzug nach Barcelona und den gibt es.
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Zwischenzeitlich habe ich Rückmeldung von mehreren Sonderzuganbietern erhalten, die leider durchweg negativ ist:

Leider ist ein Sonderzug nach Barcelona betrieblich aufgrund der unterschiedlichen Spurweiten in Spanien/Deutschland nicht umsetzbar. Die Fahrt würde also allenfalls bist zur Französisch-Spanischen Grenze möglich sein.
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Zwischenzeitlich habe ich Rückmeldung von mehreren Sonderzuganbietern erhalten, die leider durchweg negativ ist:

Leider ist ein Sonderzug nach Barcelona betrieblich aufgrund der unterschiedlichen Spurweiten in Spanien/Deutschland nicht umsetzbar. Die Fahrt würde also allenfalls bist zur Französisch-Spanischen Grenze möglich sein.

Hmmm Letztes Jahr bin ich mit dem Zug über Barcelona nach Valencia gefahren. Letzter Umstieg war in Lyon. Von dort ging es direkt nach Barcelona. Irgendwo in Spanien wurde dann ohne umzusteigen um gespurt.
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asti1980 schrieb:

Hatte Karte schon im Warenkorb bis zur Bezahlung gekommen. Paypal eingegeben  danach ging nix mehr, Karte wieder aus dem Warenkorb draußen. Jetzt steht keine Tickets verfügbar.


So ging es mir auch mit 2 verschiedenen Accounts
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Jetzt wieder Plätze erschienen, nach Auswahl im Warenkorb die Aufforderung die abgelaufenen zu entfernen. Genascht getan,  nix passiert, aktualisiert, keine Karten mehr im Warenkorb. Neuausgabe nicht möglich. Keine Karten vorhanden
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Hatte Karte schon im Warenkorb bis zur Bezahlung gekommen. Paypal eingegeben  danach ging nix mehr, Karte wieder aus dem Warenkorb draußen. Jetzt steht keine Tickets verfügbar.
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asti1980 schrieb:

Hatte Karte schon im Warenkorb bis zur Bezahlung gekommen. Paypal eingegeben  danach ging nix mehr, Karte wieder aus dem Warenkorb draußen. Jetzt steht keine Tickets verfügbar.


So ging es mir auch mit 2 verschiedenen Accounts
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Mein Fazit ist vor allem: Noch langsamer als vorher.
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Wedge schrieb:

Mein Fazit ist vor allem: Noch langsamer als vorher.


und das bei 22 000 Zuschauer.

Ich hab mal bei der Pfandrückgabe meines Bechers aufgepasst. Das Personal hat 5 oder 6 mal die Kassentasten gedrückt bis der Vorgang abgeschlossen war. Wahrscheinlich nicht weil sie sich verdrückt hatte. Da wundert mich nix mehr
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Hm, also die Portion Pommes für 3,60 Euro war heute so klein, das grenzt schon an Wucher!
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Matzel schrieb:

Hm, also die Portion Pommes für 3,60 Euro war heute so klein, das grenzt schon an Wucher!


Hatte das selbe gedacht, als ich mir hinter der GD Pommes bestellt hatte. Besondere Merkmale: klein, wenig, teuer! 1x und nie wieder
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Es gibt ja schon nette Ansätze hinsichtlich Wasserstoff. Bspw Offshire Windanlagen, die bei Überkapazitäten direkt auf Wasserstoffproduktion umgestellt werden können. Wasser ist genug vor Ort. Man plant Pipelines zu Küstennahen Speichern.
Das wird natürlich bei weitem nicht ausreichen um den Individualverkehr zu bedienen. Aber als Speichermedium bei dieser Art der Stromversorgung ist das schon sinnvoll.
Insgesamt, xaver schrieb es schon, ist der Energieaufwand bei der Herstellung aber einfach zu hoch. Damit fällt Wasserstoff im Wikungsgrad einfach zu weit zurück.
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Wasserstoff als Speicher Medium ist durchaus eine alternative. Aber damit Wasserstofferzeugung rentabel wird, müssen die Anlagen zur Herstellung hohe Laufzeiten haben. Die ist zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht gegeben. Von einer guten Lösung sind wir da noch weit entfernt.
Da stellt sich sowieso die Frage, wieso gibt es denn Überkapazität? Wieso wird diese nicht in Heimspeicher, E-Autos, Wärmepumpenheizung und und und nicht kostengünstig abgegeben. Aber nein, lieber werden die Windparkbetreiber gezwungen die Windräder abzustellen.
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Video nicht verfügbar. Kannst du in zwei Sätzen den Inhalt grob wiedergeben?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Video nicht verfügbar. Kannst du in zwei Sätzen den Inhalt grob wiedergeben?


sorry, dann ein neure Versuch
https://www.youtube.com/watch?v=sOWJMFJFx7w&t=0s
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Hab auch schon mal einen Bericht von einer Firma gelesen, die jetzt schon über 80% des Akkus recyclen können.

In der Akku Entwicklung steckt noch soviel Potenzial in Sachen Kapazität und Materialwahl. Wir müssen auch in Deutschland einfach mal den ***** hoch bekommen und das Feld nicht nur den Amerikanern und Chinesen überlassen.
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Fan_ü40 schrieb:

Hab auch schon mal einen Bericht von einer Firma gelesen, die jetzt schon über 80% des Akkus recyclen können.

In der Akku Entwicklung steckt noch soviel Potenzial in Sachen Kapazität und Materialwahl. Wir müssen auch in Deutschland einfach mal den ***** hoch bekommen und das Feld nicht nur den Amerikanern und Chinesen überlassen.


geht doch schneller als gedacht
https://www.youtube.com/watch?v=sOWJM...
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Im neuen Print-Spiegel übrigens ein schöner Bericht darüber, worüber ich hier vor ca. 2 Wochen geschrieben habe:

Das Recyceln von E-Batterien schreitet mit Riesenschritten voran. Es gibt bereits mehrere Fabriken, in D ist eine in Planung. In absehbarer Zeit wird man ohne die Seltenen Erden auskommen können. Zudem können ausrangierte Autobatterien als Hausspeicher genutzt werden.
Das Einzige, was derzeit noch fehlt, sind: genügend ausrangierte E-Autobatterien.
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Hab auch schon mal einen Bericht von einer Firma gelesen, die jetzt schon über 80% des Akkus recyclen können.

In der Akku Entwicklung steckt noch soviel Potenzial in Sachen Kapazität und Materialwahl. Wir müssen auch in Deutschland einfach mal den ***** hoch bekommen und das Feld nicht nur den Amerikanern und Chinesen überlassen.
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Niemand braucht Wasserstoff beim PKW. Wenn wir die Energiewende voran bringen wollen, wäre das kontra Produktiv. Man bräuchte 3x soviel erneuerbare Energie. Wo soll die her kommen. Den Preis dafür dafür könnt ihr euch ja mal ausrechnen.  Der wird dabei immer verschwiegen. Der neue Ioniq 5 lädt z.B. in 5 min 100 km in den Akku. Das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Was will ich mehr. Wir müssten nur in D mal kapieren das die erneuerbaren Energien auch eine große Chance für unsere Wirtschaft ist.  Wir sind ja jetzt schon nicht in der Lage die Ausbauziele zu erfüllen. Die Konsequenz wäre, weiter auf Kohle oder Atomstrom zu setzen.

Wasserstoff hat sicher auch seinen Markt, aber sicher nicht im PKW Sektor. Der Energiewende kann er auch nur helfen, wenn er grün ist. Da sind wir noch weit davon entfernt.
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Fan_ü40 schrieb:

SemperFi schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Also die besten Industriellen Elektrolyse Anlagen haben einen Wirkungsgrad von ca. 50 % also ist die hälfte der Energie schon mal weg. Dann kommt Verflüssigung, Transport, Lagerung betanken usw. dazu und ist am Ende so bei 15% des Wirkungsgrades.

Beim E-Auto kommen ca 80 % noch in den Tank.

Ich denke mal, da wird klar warum es in Richtung E-Mobilität geht


Wenn es nach Wirkungsgrad gehen würde, hätte der Verbrenner nie existieren dürfen.


Richtig erkannt.
Es gab aber keine Alternative und es fehlte die Erkenntnis der Folgen auf unsere Umwelt


Das mit der Umwelt stehe ich dir zu, aber es gab bereits 1900 die EAlternative, nur wurde sie wegen dem billigerem Diesel und dem ersten Weltkrieg später nicht mehr weiter verfolgt.

https://sinsheim.technik-museum.de/de/columbia-elektroautos

Diese Fahrzeuge waren damals schon in der Lage mit einer Batterieladung drei Stunden zu fahren.
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Vael schrieb:


Das mit der Umwelt stehe ich dir zu, aber es gab bereits 1900 die EAlternative, nur wurde sie wegen dem billigerem Diesel und dem ersten Weltkrieg später nicht mehr weiter verfolgt.

https://sinsheim.technik-museum.de/de/columbia-elektroautos

Diese Fahrzeuge waren damals schon in der Lage mit einer Batterieladung drei Stunden zu fahren.


ich glaube entscheidend war damals die elektrische Zündung die zum Durchbruch der Verbrenner geführt hat.

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Fan_ü40 schrieb:

Wenn ich meine Arbeitsstrecke nehme, und nur die, habe ich 140 KM am Tag.... da is nix für mich mit EAuto.


Natürlich ist es eine Strecke für ein E-Auto. Mein Kona fährt 400 km mit einer Ladung. Natürlich brauchst du eine Lademöglichkeit, entweder Zuhause und/oder auf der Arbeit. Dann hast du in der langsamen Ladevariante den Akku in 6 Stunden wieder voll.

Ich bin im Oktober vom Lago Maggiore mit einmal zwischenladen nach Frankfurt gefahren

Aber ganz klar es ist eine Umstellung und die Infrastruktur muss da sein oder geschaffen werden
[/quote]

Ist erstens nicht vorhanden und zweitens nicht bezahlbar für mich. Am Arbeitsplatz gibt es keine Möglichkeit mit Aufladen und zu Hause ist der Platz zu beengt. Dazu kommen noch die Kosten der Ladestation.
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Vael schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Wenn ich meine Arbeitsstrecke nehme, und nur die, habe ich 140 KM am Tag.... da is nix für mich mit EAuto.


Natürlich ist es eine Strecke für ein E-Auto. Mein Kona fährt 400 km mit einer Ladung. Natürlich brauchst du eine Lademöglichkeit, entweder Zuhause und/oder auf der Arbeit. Dann hast du in der langsamen Ladevariante den Akku in 6 Stunden wieder voll.

Ich bin im Oktober vom Lago Maggiore mit einmal zwischenladen nach Frankfurt gefahren

Aber ganz klar es ist eine Umstellung und die Infrastruktur muss da sein oder geschaffen werden


Ist erstens nicht vorhanden und zweitens nicht bezahlbar für mich. Am Arbeitsplatz gibt es keine Möglichkeit mit Aufladen und zu Hause ist der Platz zu beengt. Dazu kommen noch die Kosten der Ladestation.
[/quote]

Es ging ja erst mal darum ob ein E-Auto für so eine Strecke geeignet ist.

Ladestationen werden zur Zeit mit 900€ / Ladepunkt im privaten Bereich bezuschusst. Es gibt Förderfähige Wallboxen für um die 600€ dann kommt noch die Installation dazu.

und ja ganz klar es ist eine Umstellung und die Infrastruktur muss da sein oder geschaffen werden
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Fan_ü40 schrieb:

Also die besten Industriellen Elektrolyse Anlagen haben einen Wirkungsgrad von ca. 50 % also ist die hälfte der Energie schon mal weg. Dann kommt Verflüssigung, Transport, Lagerung betanken usw. dazu und ist am Ende so bei 15% des Wirkungsgrades.

Beim E-Auto kommen ca 80 % noch in den Tank.

Ich denke mal, da wird klar warum es in Richtung E-Mobilität geht


Wenn es nach Wirkungsgrad gehen würde, hätte der Verbrenner nie existieren dürfen.
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SemperFi schrieb:

Fan_ü40 schrieb:

Also die besten Industriellen Elektrolyse Anlagen haben einen Wirkungsgrad von ca. 50 % also ist die hälfte der Energie schon mal weg. Dann kommt Verflüssigung, Transport, Lagerung betanken usw. dazu und ist am Ende so bei 15% des Wirkungsgrades.

Beim E-Auto kommen ca 80 % noch in den Tank.

Ich denke mal, da wird klar warum es in Richtung E-Mobilität geht


Wenn es nach Wirkungsgrad gehen würde, hätte der Verbrenner nie existieren dürfen.


Richtig erkannt.
Es gab aber keine Alternative und es fehlte die Erkenntnis der Folgen auf unsere Umwelt
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Man hat sich auf das E-Auto versteift damit die Stromriesen sich einigermaßen ruhig verhalten wegen des Atom- und Kohleausstiegs. Das soll einfach nur ein Zeichen sein das sie mehr Strom verkaufen können.

Das Wasserstoffautos auf Dauer uneffektiver sind bezweifel ich. Das mag zu Beginn so sein, wenn aber alles eingerichtet ist bezweifel ich das es noch so ist.

Ich bleibe dabei das man zweigleisig fahren muss und beides voran bringen muss.
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propain schrieb:

Man hat sich auf das E-Auto versteift damit die Stromriesen sich einigermaßen ruhig verhalten wegen des Atom- und Kohleausstiegs. Das soll einfach nur ein Zeichen sein das sie mehr Strom verkaufen können.

Das Wasserstoffautos auf Dauer uneffektiver sind bezweifel ich. Das mag zu Beginn so sein, wenn aber alles eingerichtet ist bezweifel ich das es noch so ist.

Ich bleibe dabei das man zweigleisig fahren muss und beides voran bringen muss.


Also die besten Industriellen Elektrolyse Anlagen haben einen Wirkungsgrad von ca. 50 % also ist die hälfte der Energie schon mal weg. Dann kommt Verflüssigung, Transport, Lagerung betanken usw. dazu und ist am Ende so bei 15% des Wirkungsgrades.

Beim E-Auto kommen ca 80 % noch in den Tank.

Ich denke mal, da wird klar warum es in Richtung E-Mobilität geht
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SemperFi schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

propain schrieb:

Wenn es nach mir ginge würde ich beides unterstützen. Je nach dem wie einer wohnt hat die jeweilige Art Vor- oder Nachteile. Mich stört das man sich aufs Elektroauto versteift und den Wasserstoff vernachlässigt. Als Hochhausbewohner würde ich Wasserstoff bevorzugen, hätte ich ein kleines Haus mit Garage käme Elektro für mich in Frage.


Das spricht mir aus der Seele. Ich finde es schlimm, dass man sich so auf die E-Autos versteift. Vorallem verstehe ich die Argumente nie, die mit der Umrüstung der Tankstellen etc. daherkommen. Die Ladesäulen müssen auch installiert werden. Zudem ist Wasserstoff ja auch, gerade in FFM, ein "Abfallprodukt" einige hiesiger Unternehmen. Und Wasserstoff würde sich halt weniger auf das allgemeine Stromnetz auswirken.


Und in ein paar Jahren, wenn Toyota & Co die Brennstoffzelle salonfähig gemacht haben, heult die deutsche Automobilbranche rum, weil es ja wieder keiner hat kommen sehen....


Ich glaube Mercedes hatte die ersten Prototypen, die zwei Weltumrundungen hinter sich gebracht haben bereits 2010-2012. Also die Autoindustrie hat da durchaus gut vorgearbeitet. Ging ja auch oft um den Tank und den Druck. Ebenfalls Mercedes hatte ja damals schon etwas verstärkte Gastanks, die keinerlei Probleme hatten. Das Problem ist der Lobbyismus (Korruption... psssst). Das E-Auto ist nicht die beste Lösung. Aber eben die Lösung mit der stärksten Lobby.
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Frankfurter-Bob schrieb:

SemperFi schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

propain schrieb:

Wenn es nach mir ginge würde ich beides unterstützen. Je nach dem wie einer wohnt hat die jeweilige Art Vor- oder Nachteile. Mich stört das man sich aufs Elektroauto versteift und den Wasserstoff vernachlässigt. Als Hochhausbewohner würde ich Wasserstoff bevorzugen, hätte ich ein kleines Haus mit Garage käme Elektro für mich in Frage.


Das spricht mir aus der Seele. Ich finde es schlimm, dass man sich so auf die E-Autos versteift. Vorallem verstehe ich die Argumente nie, die mit der Umrüstung der Tankstellen etc. daherkommen. Die Ladesäulen müssen auch installiert werden. Zudem ist Wasserstoff ja auch, gerade in FFM, ein "Abfallprodukt" einige hiesiger Unternehmen. Und Wasserstoff würde sich halt weniger auf das allgemeine Stromnetz auswirken.


Und in ein paar Jahren, wenn Toyota & Co die Brennstoffzelle salonfähig gemacht haben, heult die deutsche Automobilbranche rum, weil es ja wieder keiner hat kommen sehen....


Ich glaube Mercedes hatte die ersten Prototypen, die zwei Weltumrundungen hinter sich gebracht haben bereits 2010-2012. Also die Autoindustrie hat da durchaus gut vorgearbeitet. Ging ja auch oft um den Tank und den Druck. Ebenfalls Mercedes hatte ja damals schon etwas verstärkte Gastanks, die keinerlei Probleme hatten. Das Problem ist der Lobbyismus (Korruption... psssst). Das E-Auto ist nicht die beste Lösung. Aber eben die Lösung mit der stärksten Lobby.


Korruption und noch besser Lobbyismus halte ich für wirklich sehr abwegig. Wer soll das sein. Das Gegenteil ist der Fall. Jahrelang wurde von der Autoindustrie die E-Mobilität schlecht geredet. Dazu gehört auch, dass die Wasserstoff Technologie immer am köcheln gehalten wurde, ohne wirklich etwas zu investieren. Da unterstelle ich mal, dass damit auf Verunsicherung der potentiellen Käufer gesetzt wird. Ich habe auch schon öfter das Argument gehört, man weiß gar nicht wohin der Weg geht, da warte ich lieber nochmal ab und fahre nochmal einen Verbrenner.

Dann noch etwas zum Bedarf an Energie für alle Fahrzeuge in Deutschland.

Wenn alle Fahrzeuge in Deutschland mit Solarstrom laufen würden, müsste man dafür ungefähr 1/3 der Fläche des Braunkohletagebaus mit Photovoltaik Modulen bestücken. Bei gasförmigen Wasserstoff braucht man 3,5 mal so viel und in flüssiger Form 5 mal so viel Fläche, die mit Photovoltaik Modulen bestücken müsste.