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hinnerechts

1802

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ach, wie ich diesen verein liebe...

hatte mich bereits auch schon gefragt, ob heute trainig ist.
habe soeben mal bei der geschäftsstelle angerufen, angeblich ist heute kein training angesetzt.

bin mal gespannt wer besser informiert ist: die bild oder die geschäftsstelle...

naja, eigentlich sind die jungs ja schon ganz gut in schuss  ,-)
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zur frontansicht:

es hätte schlimmer kommen können!
was aber ein armutszeugnis für jako ist, da man ja schon im vorfeld, aufgrund des letzten jahres, mit dem schlimmsten rechnen musste.

nur hat es einer von euch vielleicht mal von hinten gesehen?

bei genauerem betrachten der bilder deute ich die rückansicht nämlich wie folgt:

komplett rot, jedoch als "grandiosen" blickfang ein fitzel halber, schwarzer kragen und ein schwarzer arm!

wow! ich ahne böses. bitte überzeugt mich vom gegenteil...
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@ Zolo:

Grundsätzlich gehe ich mit deinem Beitrag konform.
Bezüglich deines ersten Absatzes dient hier perfekt Rapolder als Beispiel.
In Bielefeld gefeiert für seine „Raute“, als Trainer des modernen Fussballs gefeiert, für ein System welches perfekt zur Mannschaft passte.
In Köln jedoch voller Selbstüberschätzung durch mediale Liebkosungen kläglich gescheitert, da er dort sein gefeiertes System, ohne das vorhandene Spielermaterial einzubeziehen, durchzog.
- Für mich ein schlechter Trainer!


Leider muss ich dir in einem grundsätzlichen Punkt widersprechen.

Ganz so einfach ist die Frage nicht zu beantworten wie du es schreibst, als Beispiel muss hier leider unser Trainer herhalten, wobei ich  KEINE Trainerdiskussion entfachen möchte!
Vielmehr wird es meiner Meinung nach aufzeigen, weshalb dieser hier so umstritten ist, weshalb die einen pro, die anderen eher gegen Funkel sind:

Meiner Meinung nach ist Friedhelm Funkel einer der Trainer, der am häufigsten taktisch bedingte Systemumstellungen vornimmt.

Wir haben ein Grundsystem, das 4-2-3-1, das 4-2-1-2-1, bzw. das 4-2-1-3.
Es klingt paradox, doch gibt es 3-4 Varianten unseres Systems, welche durch individuelle Interpretation, den Gegner und des Trainers Austrichtung zustande kommen:
In der Abwehr besteht soweit keinen Zweifel.
Im Mittelfeld  agierten wir mit 2 defensiven Spielern.
Die Variable ist, wie man die Offensive interpretiert, bzw. wie der Gegner diese durch sein Agieren beeinflusste.
Meier zentral/offensiv, dann 2 Spieler links und rechts, in Position des RM´s (RA´s), bzw. des LM´s (LA´s) und einen zentralen Stürmer.

Soweit zu unserem „Grundsystem“. Doch oftmals agierten wir mit anderen Systemen:
Dem 3-3-3-1 (3-3-1-2-1), dem 4-5-1 (als 1-3-2-1-2-1 od. als 1-3-2-3-1 Variante ),
und dem 4-4-2 als 4-2-2-2 Variante.

Worauf ich hinaus will:
Funkel legt großen Wert darauf, auf seinen extrem variablen Kader als auch auf die oben genannten  möglichen taktischen Varianten hinzuweisen.
Für ihn gibt es kein gutes oder schlechtes System. Auch lässt er nicht das zu dem Kader am besten passende System spielen, sonst gäbe es nicht so viele verschiede Systeme mit all ihren Varianten.
Vielmehr spielt der Gegner die entscheidende Rolle bei seiner Aufstellung.
Dies kann gut sein (wurde beispielsweise für seine taktische Ausrichtung gg die Bayern gelobt) kann aber ebenso schlecht sein, da die Mannschaft oftmals keinen eingespielten Eindruck hinterließ (durch die taktisch bedingten Rotationen).

Freidhelm Funkel stellt somit eine Trainerspezies da, die in deinen Ausführungen keine wirkliche Beachtung findet.

Ob dies nun gut oder schlecht ist, muss jeder für sich beantworten. Genau deshalb spalten sich die Anhänger gerade bei der Trainerdiskussion.

Ist es sinnvoll sein System unabhängig vom Gegner zu spielen?
Oder ist es sinnvoller sich auf den Gegner einzustellen?
Ist es nicht so, dass jede Stärke des Gegners zugleich seine größte Schwäche sein kann?

Es gibt kein gutes oder schlechtes System.
Es gibt gute und schlechte Trainer.
Aber was zeichnet einen guten Trainer aus?
Die Stärken seines Teams zu erkennen, aber darüber hinaus?
Bevorzugt man den agierender Trainer oder den reagierender Trainer?
Was ist in welche Lage das effektivste?

Damit entlasse ich dich/euch in den Nachmittag….
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1. Auf welchem Platz steht die Eintracht nach dem 17. Spieltag?
200 Punkte für die richtige Prognose (20 Punkte Abzug für jeden Platz Abweichung nach oben oder unten).
Mein Tipp: Platz 11

2. Wie viele Siege erreicht die Eintracht in der Hinrunde?
100 Punkte für die richtige Anzahl (15 Punkte Abzug für jeden Sieg mehr oder weniger).
Mein Tipp: 5

3. Wie viele Tore schießt die Eintracht in der Hinrunde?
100 Punkte für die richtige Anzahl (5 Punkte Abzug für jedes Tor Abweichung nach unten oder oben).
Mein Tipp: 22

4. Wie viele Gegentore bekommt die Eintracht?
100 Punkte für die richtige Vorhersage (5 Punkte Abzug für jedes Tor Abweichung).
Mein Tipp: 24

5. Ist Funkel auch nach Ablauf der Hinrunde noch Trainer der Eintracht?
100 Punkte für die richtige Vorhersage.
Mein Tipp: Ja

6. Ist die Eintracht am Ende der Hinrunde noch im Pokal?
50 Punkte für die richtige Vorhersage.
Mein Tipp: Nein

7. Wie viele Platzverweise (rot und gelb/rot gelten jeweils als Platzverweis) gibt es gegen die Eintracht?
50 Punkte für die richtige Prognose (15 Punkte Abzug für jeden Platzverweis mehr oder weniger).
Mein Tipp: 1

8. Wie viele Elfer gibt es für die Eintracht?
50 Punkte für die richtige Vorhersage (10 Abzug für jede Abweichung pro Elfer).
Mein Tipp: 1

9. Wie viele Elfer gibt es gegen die Eintracht?
50 Punkte für die richtige Anzahl (10 Punkte Abzug für jeden Elfer mehr oder weniger).
Mein Tipp: 2

10. Wie viele Zuschauer kommen im Schnitt?
100 Punkte für eine bis auf 100 Zuschauer richtige Prognose (für jeden Hunderter Abweichung 4 Punkte Abzug).
Mein Tipp: 45.834
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Zunächst erstmal an alle, die meinen JJJ ihren Respekt aussprechen zu müssen:

Respekt wofür?  Dass er sich hier im Forum einen Beitrag verfasst? Das machen hier tausende tagtäglich, Respekt dafür!
Jermaine betreibt hier nur noch Imagepflege bzw. versucht zu retten, was zu retten ist
(es ist nichts mehr zu retten). Würde es sich mit den Fans auseinander setzten, dann hätte er sehr schnell erkennen können, dass es nicht um den Transfer an sich geht, sondern um das WIE!!!

Aber wie wir leider erkennen müssen, hat er das immer noch nicht verstanden.





An Jermaine:

Treffende Überschrift! Du hast mir die Augen geöffnet.

Die Wahrheit ist: Du hast nichts verstanden!

Es geht nicht um den Transfer an sich. Jeder hätte deine Entscheidung verstanden. Aber die Art und Weise war der Eintracht unwürdig, war der Mannschaft gegenüber unwürdig, war eines Kapitäns unwürdig, war eines „Frankfurter Jungen“ unwürdig und war eines „verlorenen Sohnes“ unwürdig.


Die Wahrheit ist: Selbstkritik – ein Fremdwort für dich!

Chance vertan, um hier einiges gerade zurücken. Schade, aber anstatt dir mal an die eigene Nase zu fassen, zeigst du mal wieder mit dem Finger auf andere.


Die Wahrheit ist: Du bist weiter von der Eintracht entfernt, als wir alle dachten!

Deine Aussage zum Stellenwert von Schui und Binde zeigt uns leider,  wie weit du dich schon von der Eintracht entfernt hast, bzw. fern du doch „deinem“ Vereins gewesen bist.



Tu uns einen Gefallen und verschone uns mit weiteren Versuchen irgendwas zu kitten.
Es gibt nichts mehr zu kitten. Ich möchte dich hier nicht mehr sehen. Weder in naher, noch in ferner Zukunft. Damit schließe ich das Kapitel Jones für mich persönlich.
Wünsche dir und deiner Familie Gesundheit.

Ein enttäuschter Fan.
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Zu Schobberobber und DeliS:

Vielleicht habe ich das Interview fehl interpretiert. Vielleicht reden wir auch unterschiedlichen Interviews.  Sei es drum. Nur auffällig auch Thurks ständige Ankündigungen seit seiner Verpflichtung, sein Durchbruch stehe bevor. Er braucht sich dann auch nicht zu wundern, wenn seine Ankündigungen nach seinen Aussagen nach weniger guten Spielen wie ein Boomerang auf ihn zurückfallen. Die Presse liebt solche Dinge.

Auch wir Fans sollten uns nicht aus der Kritik nehmen, da gebe ich dir, DeliS, recht.
Im Fall Thurk hätte er spätestens nach dem Brondbyspiel mit unserer Unterstützung rechnen können. Leider ist dies nicht der Fall. Verstehe das sowieso nicht. Er hat zwar das Mainztrikot getragen, aber mir persönlich ist es egal, solange er in unserem Trikot Leistung bringt.
Den nötigen Einsatz möchte ich ihm nicht absprechen.

Und da wir gerade bei den Fans sind, auch wenn es nicht zu dem eigentlichen Thema passt:
Alex Meier:
Ich fand die Situation nach seiner vergebenen Chance im Hannoverspiel mehr als peinlich.
Die Pfiffe hätte man sich echt sparen können. Auch das er generell  immer um mich rum im Stadion unablässlich kritisiert wird, egal was der Junge macht, geht mir auch auf den Nerv.
Von ihm wird verlangt, trotz seines jungen Alters, das Spiel zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen. Wer mal im Training war, wird schnell sehen, dass „unser Chef“ im Mittelfeld leider noch immer dazu angehalten ist, der anderen Mannschaftskollegen das Tor und das Wasser hinterher zu tragen. Dazu die Pfiffe. Woher soll der Junge sein Selbstbewusstsein nehmen?!
Und trotz allem weiss er meiner Meinung nach im Mittelfeld zu überzeugen.


Das wars vorerst von meiner Seite.

Einen schönen Tag noch!
hinnerechts


bevor ich es vergesse:
Attila ist der Transferflop schlechthin. Da sollte sich zur Abwechslung Bruchhagen mal kritisch hinterfragen…
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zu frankeneagle:

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass eine intakte Hierarchie innerhalb der Mannschaft für einen „Teamspirit“ unausweichlich ist. Oft wurde vor den Verpflichtungen von Bruchhagen und Funkel betont, wie wichtig es sei, dass die Charaktere der zukünftigen Spieler zur bestehenden Mannschaft passen. Einen Vorwurf kann ich als Beobachter den beiden nicht machen, denn insgesamt gesehen dachte ich auch, dass die Zusammenstellung des Kaders sehr gut passen könnte.
Nur leider ist keine wirkliche Hierarchie entstanden, bzw. die ursprünglich angedachte funktioniert aus folgenden nichtvorhersehbaren Gründen nicht:

Mal angenommen Kapitän und Mannschaftsrat sollen das Korsett bilden, was durchaus Sinn macht, dann kommen wir zu folgendem Gebilde:

Der Kapitän:
Ein Kapitän, der keiner war (verletzungsbedingt), der keiner ist ( siehe aktuelle Debatte) und der vermutlich keiner mehr sein wird (Vereinswechsel).

Der Mannschaftsrat:

Ioannis Amanatidis : siehe oben

Marko Rehmer: Weiss wahrscheinlich über die Probleme seiner Ärzte besser      bescheid, als über die Probleme der Mannschaft.

Markus Weissenberger: Kein Stammspieler, wird den Verein wohl verlassen, selbst unzufrieden mit seiner persönlichen Situation, verhält sich aber löblicherweise ruhig.

Christoph Spycher: sympathischer und intelligenter Spieler, ruhig, leider wohl zu ruhig, um mal dazwischenzuhauen.

Festzuhalten bleibt:
Eine sehr instabile Konstruktion, bedingt durch Verletzungen, Formschwankungen und mangelnder Selbstkritik usw.


Versuch eines „Minimalkonsens“:

Jermaine Jones sollte noch einmal zum Gespräch eingeladen werden. Hier sind drei Ausgänge denkbar: er verlängert zur Überraschung aller, dann soll er Kapitän bleiben und sich in den Dienst der Mannschaft stellen und versuchen die Letzten Tage zu kitten. Oder er verlängert nicht, ist sich aber seiner Verantwortung bewusst und „stiftet Frieden“. Oder er verlängert nicht, ist sich keiner Schuld bewusst. Dann sollte er von mir aus „freigestellt“ werden.

Zu Amanatidis und Thurk:
Beide intern zur Rede stellen und sie auf die Diskrepanz zwischen „gefühlter Leistung“ und „gezeigter Leistung“ hinweisen.
Was zu dem Fall Amanatidis noch zu sagen ist:
Mich irritiert, dass er aufgrund seiner Äusserungen zum Rapport bei Bruchhagen antreten muss, sich Tage später wiederholt kritisch äussert und dann seinen Platz im Team erhält.
Was wohl die anderen Spieler (z.B. Thurk) davon halten?!
Fehlerzuweisungen möchte ich hier nicht betreiben, da keiner von uns wirklich weiss, was zwischen Bruchhagen / Amanatidis und Funkel / Amanatidis besprochen wurde, doch irritierend ist es schon…und dies dachte sich wohl auch Thurk. Nur leider laut und vor der Kamera…


Zu Feigling:

Auch ich möchte nicht auf den temperamentvollen und mündigen Spieler verzichten.
Auch teile ich deine Auffassung, dass Amanatidis noch sehr wichtig sein kann/wird.
Nur das mehrmalige „über das Ziel hinausschiessen“ stört mich in anbetracht der gezeigten Leistung.
Er sollte sich im Moment meiner Meinung nach darauf besinnen, „kleinere Brötchen“ zu backen.


Zu pallazio:

Deine ersten beiden Absätze kann ich voll und ganz unterschreiben.

Jedoch von kühl kalkuliert kann leider keine Rede sein:
Jermaine hätte von mir aus wechseln können, wenn er klipp und klar gesagt hätte, dass dies aus wirtschaftlichen Gründen geschied, da ja weiss, wie lange er noch spielen kann.
Ich hätte es zwar sehr bedauert, aber hätte es ihm nicht verdenken können.
Oder er hätte hier seinen Vertrag verlängert, denn ich denke, dass er es bei Bruchhagen und Funkel nicht nötig gehabt hätte mit seinen 5 Topklubangeboten wedeln zu müssen, um mehr Gehalt rauszuschlagen. Diese Variante ist die schlechteste für ihn und den Verein.

Bei Ama und Thurk ist der Fall ähnlich:
Beide haben einen langfristigen Vertrag, der, soweit ich weiss, für beide Ligen gilt.
Ergo sollte es in ihrem kurzfristigen, mittel- und langfristigen Interesse sein, dass hier Ruhe herrscht, die Eintracht die Klasse hält und sie beide weiter in der ersten Liga kicken können.
Denn bei Abstieg glaube ich nicht, dass Bruchhagen die beiden ziehen lässt, bzw kein Verein bereit ist, für einen der Spieler die erforderliche Ablöse zu zahlen.

Dies ist, was ich kritisiere.
Ansonsten gebe ich dir Recht, auch was die 25 Kleinunternehmer betrifft. 11 Freunde waren einmal, jedoch ist eine Hierarchie vonnöten (s.o.) und die Spieler sollten kritischer ihren Leistungen gegenüber sein.
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Was war ich enttäuscht nach dem 0:4 gegen Stuttgart. Nicht aufgrund des Ergebnisses, sondern vielmehr aufgrund dessen, wie sich die Mannschaft präsentierte.

Alles, was uns seit dem Wiederaufstieg auszeichnete und welches die Erfolge der letzten Saison ausmachte, war wie weggeblasen. Kampf, Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit – Fehlanzeige.

Ein Huggel zum Beispiel spielte Fehlpässe, die kein Fussballspieler der Welt hätte erreichen können und machte dennoch seinen Mitspieler für das Nichterreichen des Balls verantwortlich (ich glaube es war Ochs).
Kyrgiakos fiel durch selbiges Verhalten auf und übertraf dies mit einem 5 Minuten Ausflug im gegnerischen Strafraum. Löblich sein Versuch, ein Zeichen zu setzten, die Mannschaft aufzurütteln. Jedoch muss man sagen, dass dies ohne Sinn und Verstand geschah.

Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit hatte ich das Gefühl, dass da KEINE Mannschaft auf dem Platz steht, jeder war mit lamentieren und dem Beschuldigen seiner Mitspieler beschäftigt.
Ich war schockiert und konnte mir die Leistung der 11 Spieler nicht erklären.
Solch ein hilfloses Gefühl hatte ich zuletzt beim Abstiegspiel in Wolfsburg.

Ich schreibe sehr selten hier im Forum, doch nach diesem Spiel war ich kurz davor, mir mal in Form eines Beitrages meinem Ärger und meiner Enttäuschung Luft zu verschaffen.
Nach einem kurzen Ausflug im Forum nach dem Spiel, verwarf ich meinen Vorsatz, denn zu viele kamen aus ihren Löchern gekrochen und übten Kritik, ohne einen argumentativen Ansatz, oder sie übten Kritik, die zum Teil unter der Gürtellinie war.

Nach dem Pokalspiel, dachte ich eigentlich, die Mannschaft hätte endlich verstanden, worauf es ankommt. Auch wenn Ioannis Amanatidis seinen fragwürdigen Stammplatz einforderte, bestätigte mich die Leistung der Mannschaft gegen Hannover. Alles wieder im Lot, dachte ich.

Doch kaum aus dem Stadion wieder zu Hause angekommen, bekomme ich via Fernsehen ein Interview aufgetischt, welches mir übel aufstieß. (Thurk, dazu später mehr).

Zunächst möchte ich eines noch klarstellen, bevor ich endlich auf den Punkt komme:

Ich halte die Mannschaft auf jeden Fall für stark genug, die Klasse zu halten. Zwar hatte ich mir erhofft, dass sie nicht unmittelbar was mit dem Abstieg zu tun hat, aber das der Abstiegskampf eintreten könnte, war mir trotz allem Optimismusses vor der Saison bewusst.
Friedhelm Funkel halte ich für einen guten Trainer, auch wenn ich zugeben muss, dass ich noch nie ein „Fan“ von ihm gewesen bin.


Was mich wirklich sauer macht, sind die Äusserungen einiger unserer Spieler seit der Winterpause, die auch der Grund sind für meinen Beitrag.
Die da wären: Ioannis Amanatidis, Michael Thurk, Jermaine Jones und Albert Streit.

Zu Albert Streit:
Nach der Winterpause, faselte er von Nationalmannschaft und vom UEFA-Cup. Er habe Blut geleckt usw. Seine Leistungen in der Rückrunde bisher waren, gemessen an seinem Potential, eher bescheiden. Mit Freude habe ich vernommen, dass er nun weiss, dass es um den Klassenerhalt und nichts anderes geht.  Auch er sieht seine Leistung kritisch und betrachtet diese als ausbaufähig….späte, aber richtige Erkenntnis!

Ioannis Amanatidis:
Sicherlich haben wir ihm viel zu verdanken. Seine Tore in der letzten Saison waren wichtig. Nur sollte er sich wirklich mal an seine eigene Nase fassen und seine momentane Leistung hinterfragen. Ich kann es einfach nicht mehr hören, wir er öffentlich!!! seinen Platz im Team einfordert. Er ist ein ständiger Unruheherd, nur leider ausserhalb des Platzes.

Michael Thurk:
Ähnlicher Fall, nur er hat hier in Frankfurt sogut wie gar nichts bisher gerissen. Auch er fällt hauptsächlich durch seine Interviews auf. Spuckt grosse Töne, kündigt zum 100sten mal seinen Durchbruch an, doch seine Leistungen auf dem Platz sind maximal unterer Bundesligadurchschnitt. Wie kann er nur aufgrund seiner Leistung im Spiel gegen Offenbach ernsthaft indirekt einen Stammplatz öffentlich!!! einfordern!?!

Jermaine Jones:
Tja, was soll ich zu ihm noch sagen?!? Als er zurückgeholt wurde, war ich nicht begeistert. Jedoch sollte  er mich zunächst eines besseren belehren. Was er jedoch, wenn denn wirklich alles so stimmt, wie es heute in diversen Artikeln steht, mit seinem dilettantischen Vertragspoker bezwecken will, weiss wohl nur er. Jedenfalls ist es eines Kapitäns unwürdig, sich in der jetzigen Situation (Abstiegskampf) so zu äussern und unnötige Unruhe auszulösen.


Gerade die 3 letztgenannten schaden mit ihrem inakzeptablen Verhalten dem Verein. Wir brauchen Ruhe und keine Spieler mit verletzen Eitelkeiten. Jeder, ich betone, jeder hat sich dem gemeinsamen Ziel unterzuordnen.
Ich habe wirklich Angst, dass diese ganzen Nebenkriegsschauplätze uns die letzten Jahre zerstören können. Das Potential hat die Mannschaft, nur ohne Geschlossenheit sind schon ganz andere Mannschaften abgestiegen.  

Hervorheben möchte ich mal an dieser Stelle Spieler wie z.B. Nikolov (in dieser Saison), Pröll (in der letzten Saison), Fink (Anfang der Rückrunde) und Köhler. Sie alle hatten ein Stammplatz, verloren diesen, haben aber nie in wichtigen Saisonphasen ihrem Ärger Luft gemacht.
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also das ehemalige ferry´s zeigt auch immer die eintrachtspiele in VOLLER länge.
ist in der höhestr.14, glaub ich. hab leider keinen plan, wie das jetzt heisst.

NICHT zu empfehlen ist  das classik rock in der unteren luisenstrasse richtung kreisel!
obwohl 99% der leute ausschließlich die eintracht sehen wollen, gibt es da leider nur die konferenz. der besitzer lässt auch nicht mit sich reden.
ist für heute abend zwar egal, trotzdem gehört der laden boykottiert!
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grossartig!

dank dir
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gude!
suche ein bild im netz, konnte es aber bisher nicht finden.
das bild zeigt einen kleinen englischen jungen, der seinen mittelfinger in richtung gegner zeigt.
war mal in der 11 freunde und ich habe es vor kurzem auch hier im forum gesehen.

vielleicht hat einer den link zu dem bild.

merci
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Dr.Ball schrieb:
Kann es sein, dass du auf http://www.sport1.at warst?

Dr.Ball


Scheinst mir ja ein ganz lustiges Kerlchen zu sein. Hab auch schon Ewigkeiten danach gesucht, aber bei sport1.DE is leider nur nen Link zu dem Ösi-Manager.

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Meiner Meinung nach sollte man dem Ama einen Vertrag für 2006 geben, aber auf gar keinen Fall Ablöse zahlen.
1. Hat es mich schon gestört, wie schnell er nach dem HH-spiel einen Vertrag hatte  
2. ist er nicht unbedingt der Stürmertyp, den wir suchen, kommt er doch auf den Aussenpositionen besser  zur Geltung.
3. Stört es mich gewaltig, dass es bereits der zweite Spieler, den HB auf teufelkommraus aus unserer Abstiegsmannschaft verpflichten will.
Natürlich  waren Preuss und Ama mit die besten in der Saison, ihre Ablösesummen sind sie trotzdem nicht wert, nach der schwachen Saison von Preuss er seine 500000 nicht und Ama niemals die im Raume stehenden 2 mios. Selbst eine wäre meiner Meinung nach zu viel.

Also: Amavertrag ab 2006. Dann her mit diesem ominösen Brasilianer, wenn er denn genau auf die Arie-position zugeschnitten ist. Scheint zumindest kein schlechter zu sein, wenn zunächst nur ein Leihgeschäft möglich ist und die Amamillionen für einen Kauf net ausreichen. Dieser hätte dann ein Jahr die Chance seine Ablösesumme zu bestätigen. Ist er gut, dann die hoffentlich im Vertrag verankerte Option ziehen und diesen fest Binden. Dann haben wie den perfekten Arieersatz. Genügt dieser jedoch nicht den Ansprüchen, dann hätte man zumindest mit Ama für Arie einen numerischen Ausgleich geholt.