
rotundschwarz
31597
Robotlein ging allein,
in die weite Welt hinein.
in die weite Welt hinein.
WuerzburgerAdler schrieb:
@ rotundschwarz
Nur eines: Satte Selbstzufriedenheit hab ich bei den Bayernfans, die mir begegnet sind, nicht erkennen können. Es waren Fans wie andere auch. Nur in einem haben sie sich am Mittwoch von anderen unterschieden: sie haben in den drei Minuten nach dem Anpfiff Respekt gezeigt. Für mich war das keine Selbstverständlichkeit. Und, ehrlich gesagt, so richtig erwartet hatte ich es auch nicht.
Die Bayernfans haben eindrucksvoll ihren Teil dazu beigetragen, dass diese würdevollen drei Minuten in die Geschichte des Waldstadions eingehen.
Ja, das finde ich auch und wollte ich eigentlich auch (weiter vorne im Text) zum Ausdruck bringen. Danke für die Ergänzung. Der Bayernblock hat sich während der Schweigeminuten ganz großartig verhalten. Das war eine ganz große Geste und verdient allen Respekt. Wir sitzen da ganz in der Nähe, der Einpeitscher hat das Mitmachen des Blocks durch sein Verhalten aktiv untesrtützt, erklärt, zum Stille sein aufgefordert.
Viele der im Stadion verteilten Bayern-Fans, haben sich nicht ganz so fein verhalten. Da wurde (wie mir andere erzählt haben) während der Gedenkminuten zum Teil massiv gepöbelt (aber da solls ja auch ein paar Eintrachtler gegeben haben, die das gemacht haben). Dem beeindruckenden Gesamtergebnis hat das ja zum Glück keinen Abbruch getan. Wie adlerkadabra geschrieben hat, konnte ja sogar im TV diese Atmosphäre des "wortlos im Leeren hängenden Waldstadions" - ja, so war's! - gespürt werden. Ohne das Mitwirken auch der Bayern-Fans wäre das nicht möglich gewesen. Das "satt und selbzstzufrieden" bezog sich nur auf das rein fußballbezogene Verhalten der Bayernfans nach dem Sieg - und doch, da denk ich schon nach wie vor, dass das so war und ist.
@SGE-Volker: Mein Vater lebt leider seit drei Jahren nicht mehr - aber d e r hätte das auch sein können!!! "Die wolle middem Ball ins Door nei laafe..." Das war auch so ein immer wiederkehrender Satz. Aber stopp.... Das war ja mein Opa, der d a s immer gesagt hat.
schräg /Roboterfußball/
Rund (Ball)
Herzkasper
... wenn das Gespräch auf die Meisterschaft 1959 kommt und dich jemand fragt: "Wie war denn das eigentlich damals?"
Unfasslich, was für ein sinnloser Tod! Too young..
Ganz herzliches Beileid und viel Kraft und Mut!
Kerstin
Ganz herzliches Beileid und viel Kraft und Mut!
Kerstin
Liegt das eigentlich daran, dass es die Bayern sind, die kommen? Oder ist es Zufall, dass immer ausgerechnet der Tag, an dem der FC Bäh ins Waldstadion kommt, schief und durcheinander und hektisch ist? Wie auch immer. Das aus den Fugen geratene Fangefüge, die nervliche Anspannung, der Gefühlsüberschwang, das Glück der letzten beiden Spieltage hängen noch in der Luft. Trotzdem wollen uns auch in diesem Jahr unverdrossen alle weis machen, dass jetzt, heute, das Spiel des Jahres ansteht. Die Bayern kommen. Na und?
Im Auto auf der Hinfahrt zum Waldstadion ist die Stimmung ungewöhnlich gedämpft und unaufgeregt. Müd. Erkältet. Null vibes. Hatten wir uns letztes Jahr nicht vorgenommen, beim nächsten Spiel gegen die Bayern mal wieder zu Hause zu bleiben? „Wenn ich’s so recht überleg - ich war noch nie im Stadion, wenn wir gegen die Bayern gewonnen haben.“ „Ich auch nicht.“ Na, dann wird’s Zeit, dass sich das ändert - vielleicht ist das ja der höhere Sinn des heutigen Abends.
Der Stau ist dichter und wir sind später dran als sonst. Meine Nase trieft, für die Bratwurst vorm Spiel fehlt die Zeit. Am Einlass werde ich gründlicher gecheckt als sonst. Es fängt an zu regnen. Geschafft. Wir sind rechtzeitig im Stadion. Der fränkische Herr, der vor uns sitzt, hat sich trotz seiner Bayernsympathien auch heute dafür entschieden, mit Eintracht-Kapp und Schal zu erscheinen, immerhin.
Der Blick in den Fanblock zeigt, dass heute für viele Eintrachtler tatsächlich kein Tag wie jeder andere ist. Das Europalied klingt ohne Fanunterstützung fremd und fern. Der Stadionsprecher sagt ein paar einleitende Worte. Hämmernde Akkorde. Too young to die. Too young to die. Too young to die. Heraus geschrien als Abschiedslied für einen, der eigentlich heute, wie immer, hier im Stadion sein wollte und dessen Platz nun leer ist. Wir stehen, schweigen, haben Carsten nicht gekannt und versuchen ihm jetzt, wo wir ihn auch nicht mehr kennen lernen können, für einen Moment nahe zu sein und an der Seite seiner Angehörigen zu stehen. Too young to die. Der Himmel über dem Waldstadion ist schwarz und der Regen sprüht im grellen Flutlicht. Die Mannschaften laufen ein. Stille statt Fahnenmeer und Jubel. Hinter uns regt sich erster Unmut.(„Gar kei Stimmung heut.“). Anpfiff. Beginn der drei Schweige- und Gedenkminuten. Wir bleiben stehen. Geisterspielatmosphäre. Links von uns eine kleine Gruppe, die ebenfalls steht, schräg hinter uns zwei, drei, vier. Der Rest sitzt. Eine halbe Minute ist um. „Hinsetzen.“ Klar, das musste ja kommen. „D r e i Minuten – ok?“ Verständnislose Blicke. Trotz dem beeindruckend – es bleibt während der drei Minuten tatsächlich still im Stadion. Auch der Bayernblock verharrt, auch die sitzenden Hinsetzer-Rufer fügen sich in ihr Schicksal. „Frankfurter Jungs, Frankfurter Jungs, wir sind alles Frankfurter Jungs.“ Der Ruf der schlaggenau nach Ablauf der drei Minuten aus dem Eintrachtblock schallt, durchschneidet die Stille. Kalt rieselt es mir über den Rücken. Trotz aller Unterschiede und Gegensätze - was für ein starkes, straightes Zeugnis von Zusammenhalt, Loyalität, Gemeinsamkeit.
Neben mir sitzt heute ein älterer Herr von der Sorte, von der man manchmal vergisst, das sie früher die Mehrheit im Stadion war. Kein Mann großer Worte, kein großes Heckmeck, aufs Spiel konzentriert, fachmännisch, Eintrachtler durch und durch, aber immer skeptisch. Toski ist der Ball durchgerutscht. „Eieieieiei – die könne kaan Ball stobbe“, knurrt er zwischen zwei Zügen an seiner Zigarette. Libero dreht sich am 11er zwei mal um sich selbst. „Widder verstolpert - zieh doch selbst ab!“ Ümit dribbelt, setzt sich durch und bleibt dann doch hängen. „Immer einer zuviel…“ Jajajaja, so langsam nimmt das Spiel Fahrt auf, das sieht ganz gut aus, was die Jungs da machen, aber: „Des is alles nix genaues…“ Zu langer Ball von Fink auf Ochs: „Widder ins Aus… des is doch net zu glaube.“ Foul von Lucio an Maddin: „Klares Foul - warum peift der des dann net?“ (Vielleicht weil Maddin zu oft fällt, auch wenn er’s nicht müsste?) Ein harmloser Bayernangriff wird abgefangen. „Jetzt musses emal schnell gehe…“ Leider hören die Jungs nicht auf uns. Oder doch? Marco Russ hat sich den Ball zurückerkämpft - scheiße, Abspiel direkt in die Beine von Borowski.. „Macht mit einem Fuß was gut und mim annern gleich wieder kaputt.“ Mmh. Kann man so sagen. Trotzdem: In der Pause sind wir uns einig, dass das insgesamt eigentlich ganz ordentlich aussieht, was wir da abliefern, dass Oka auch heute wieder bärenstark ist und wir die Bayern lange nicht mehr so schwach gesehen haben. Ok, die eine Riesenchance. Und dann haben sie ja auch noch Ribery. Ok, ok. Trotzdem. Trotzdem. Da ist heute was drin ist.
Tja. Ziemlich genau so sehen wir das auch noch nach dem Spiel. Abpfiff. „Das war überflüssisch. Hätt net sein müssen…“ Stimmt. Mindestens ein Unentschieden hätten wir uns verdient gehabt. Wenn da nicht… Der Ribery. Na ja. Haben wir also auch dieses Mal keinen Sieg gegen die Bayer mit erlebt. Schade – aber irgendwie auch: egal. Kaum ist dieses „wichtigste“ Spiel des Jahres vorbei, interessiert es auch schon keinen mehr. Der Herr steckt sein Zigarettenetui in die Tasche und stapft davon. „Tschö!“ Auch wir haben keine Lust, das seelenlose Freu-Ritual der Bayernfans mit an zu schauen. „Schwarz und weiß wie Schnee“ klingt es aus der Westkurve. Der Eintracht-Block verabschiedet unsere Jungs freundlich, aufmunternd. „Auswärtssieg. Auswärtssieg“ wird skandiert. Hey – ihr Bayern, so wird das gemacht – es gibt Tage, an denen Zusammenhalt viel mehr zählt als ein Sieg.
Vor dem Stadion wälzen sich die Menschenmassen Richtung Ausgang. Liegt das an unserer – zugegeben nicht ganz objektiven - Wahrnehmung oder sind Bayern-Fans wirklich anders? Die Selbstzufriedenheit scheint ihnen aus allen Knopflöchern zu strahlen. So satt. So selbstgefällig. So selbstverständlich der Sieg. Soll ich mich jetzt doch noch ärgern? Ach was – abhaken! Da vorne: Gleich drei Bayern-Fans mit Ribery-Trikot, gleich nebendran noch einer, im nächsten Pulk wieder zwei. Gibt es überhaupt einen Bayern-Fan, dessen Trikot einen anderen Namenszug trägt?
Wieder zurück am Fantreff sind wir uns einig: Nächstes Jahr bleiben wir wirklich zu Hause, wenn die Bayern kommen. Durch den immer stärker werdenden Regen wandern wir zum Auto. „Hey, du da in dem Tsoumou-Trikot“, ruft jemand. Meinen die uns? Wir sehen uns um. Da weit und breit kein anderes Tsoumou-Trikot zu sehen ist, als das, das einer meiner Mit-Adler trägt, müssen wir wohl gemeint sein. Wir bleiben stehen. Zwei Eintrachtler tauchen aus dem Dunkel auf und schließen zu uns auf. Hallo, hallo.. „Sag mal, des weißt du doch bestimmt: Wo kommt der denn eigentlich her, der Tsoumou?“ Kurzes Zögern – aber da gibt’s eigentlich nur eine Antwort: „Aus Hessen.“ Allgemeines Gelächter. Stimmt. Ja, klar. Unser Juwel. En hessische Bub. **grins** Noch ein freundschaftlicher Klapps auf die Schulter – „Macht’s gut!“ – und so gehen wir unserer Wege.
„Frankfurter Jungs, Frankfurter Jungs. Wir sind alle Frankfurter Jungs,“ klingt es in meinem Ohr. So isses. Frankfurter Jungs. Wir. Alle. Was kümmern uns die Bayern? Auf nach Gladbach – wieder richtiger Fußball, richtige Fans. Und drei Punkte.
Im Auto auf der Hinfahrt zum Waldstadion ist die Stimmung ungewöhnlich gedämpft und unaufgeregt. Müd. Erkältet. Null vibes. Hatten wir uns letztes Jahr nicht vorgenommen, beim nächsten Spiel gegen die Bayern mal wieder zu Hause zu bleiben? „Wenn ich’s so recht überleg - ich war noch nie im Stadion, wenn wir gegen die Bayern gewonnen haben.“ „Ich auch nicht.“ Na, dann wird’s Zeit, dass sich das ändert - vielleicht ist das ja der höhere Sinn des heutigen Abends.
Der Stau ist dichter und wir sind später dran als sonst. Meine Nase trieft, für die Bratwurst vorm Spiel fehlt die Zeit. Am Einlass werde ich gründlicher gecheckt als sonst. Es fängt an zu regnen. Geschafft. Wir sind rechtzeitig im Stadion. Der fränkische Herr, der vor uns sitzt, hat sich trotz seiner Bayernsympathien auch heute dafür entschieden, mit Eintracht-Kapp und Schal zu erscheinen, immerhin.
Der Blick in den Fanblock zeigt, dass heute für viele Eintrachtler tatsächlich kein Tag wie jeder andere ist. Das Europalied klingt ohne Fanunterstützung fremd und fern. Der Stadionsprecher sagt ein paar einleitende Worte. Hämmernde Akkorde. Too young to die. Too young to die. Too young to die. Heraus geschrien als Abschiedslied für einen, der eigentlich heute, wie immer, hier im Stadion sein wollte und dessen Platz nun leer ist. Wir stehen, schweigen, haben Carsten nicht gekannt und versuchen ihm jetzt, wo wir ihn auch nicht mehr kennen lernen können, für einen Moment nahe zu sein und an der Seite seiner Angehörigen zu stehen. Too young to die. Der Himmel über dem Waldstadion ist schwarz und der Regen sprüht im grellen Flutlicht. Die Mannschaften laufen ein. Stille statt Fahnenmeer und Jubel. Hinter uns regt sich erster Unmut.(„Gar kei Stimmung heut.“). Anpfiff. Beginn der drei Schweige- und Gedenkminuten. Wir bleiben stehen. Geisterspielatmosphäre. Links von uns eine kleine Gruppe, die ebenfalls steht, schräg hinter uns zwei, drei, vier. Der Rest sitzt. Eine halbe Minute ist um. „Hinsetzen.“ Klar, das musste ja kommen. „D r e i Minuten – ok?“ Verständnislose Blicke. Trotz dem beeindruckend – es bleibt während der drei Minuten tatsächlich still im Stadion. Auch der Bayernblock verharrt, auch die sitzenden Hinsetzer-Rufer fügen sich in ihr Schicksal. „Frankfurter Jungs, Frankfurter Jungs, wir sind alles Frankfurter Jungs.“ Der Ruf der schlaggenau nach Ablauf der drei Minuten aus dem Eintrachtblock schallt, durchschneidet die Stille. Kalt rieselt es mir über den Rücken. Trotz aller Unterschiede und Gegensätze - was für ein starkes, straightes Zeugnis von Zusammenhalt, Loyalität, Gemeinsamkeit.
Neben mir sitzt heute ein älterer Herr von der Sorte, von der man manchmal vergisst, das sie früher die Mehrheit im Stadion war. Kein Mann großer Worte, kein großes Heckmeck, aufs Spiel konzentriert, fachmännisch, Eintrachtler durch und durch, aber immer skeptisch. Toski ist der Ball durchgerutscht. „Eieieieiei – die könne kaan Ball stobbe“, knurrt er zwischen zwei Zügen an seiner Zigarette. Libero dreht sich am 11er zwei mal um sich selbst. „Widder verstolpert - zieh doch selbst ab!“ Ümit dribbelt, setzt sich durch und bleibt dann doch hängen. „Immer einer zuviel…“ Jajajaja, so langsam nimmt das Spiel Fahrt auf, das sieht ganz gut aus, was die Jungs da machen, aber: „Des is alles nix genaues…“ Zu langer Ball von Fink auf Ochs: „Widder ins Aus… des is doch net zu glaube.“ Foul von Lucio an Maddin: „Klares Foul - warum peift der des dann net?“ (Vielleicht weil Maddin zu oft fällt, auch wenn er’s nicht müsste?) Ein harmloser Bayernangriff wird abgefangen. „Jetzt musses emal schnell gehe…“ Leider hören die Jungs nicht auf uns. Oder doch? Marco Russ hat sich den Ball zurückerkämpft - scheiße, Abspiel direkt in die Beine von Borowski.. „Macht mit einem Fuß was gut und mim annern gleich wieder kaputt.“ Mmh. Kann man so sagen. Trotzdem: In der Pause sind wir uns einig, dass das insgesamt eigentlich ganz ordentlich aussieht, was wir da abliefern, dass Oka auch heute wieder bärenstark ist und wir die Bayern lange nicht mehr so schwach gesehen haben. Ok, die eine Riesenchance. Und dann haben sie ja auch noch Ribery. Ok, ok. Trotzdem. Trotzdem. Da ist heute was drin ist.
Tja. Ziemlich genau so sehen wir das auch noch nach dem Spiel. Abpfiff. „Das war überflüssisch. Hätt net sein müssen…“ Stimmt. Mindestens ein Unentschieden hätten wir uns verdient gehabt. Wenn da nicht… Der Ribery. Na ja. Haben wir also auch dieses Mal keinen Sieg gegen die Bayer mit erlebt. Schade – aber irgendwie auch: egal. Kaum ist dieses „wichtigste“ Spiel des Jahres vorbei, interessiert es auch schon keinen mehr. Der Herr steckt sein Zigarettenetui in die Tasche und stapft davon. „Tschö!“ Auch wir haben keine Lust, das seelenlose Freu-Ritual der Bayernfans mit an zu schauen. „Schwarz und weiß wie Schnee“ klingt es aus der Westkurve. Der Eintracht-Block verabschiedet unsere Jungs freundlich, aufmunternd. „Auswärtssieg. Auswärtssieg“ wird skandiert. Hey – ihr Bayern, so wird das gemacht – es gibt Tage, an denen Zusammenhalt viel mehr zählt als ein Sieg.
Vor dem Stadion wälzen sich die Menschenmassen Richtung Ausgang. Liegt das an unserer – zugegeben nicht ganz objektiven - Wahrnehmung oder sind Bayern-Fans wirklich anders? Die Selbstzufriedenheit scheint ihnen aus allen Knopflöchern zu strahlen. So satt. So selbstgefällig. So selbstverständlich der Sieg. Soll ich mich jetzt doch noch ärgern? Ach was – abhaken! Da vorne: Gleich drei Bayern-Fans mit Ribery-Trikot, gleich nebendran noch einer, im nächsten Pulk wieder zwei. Gibt es überhaupt einen Bayern-Fan, dessen Trikot einen anderen Namenszug trägt?
Wieder zurück am Fantreff sind wir uns einig: Nächstes Jahr bleiben wir wirklich zu Hause, wenn die Bayern kommen. Durch den immer stärker werdenden Regen wandern wir zum Auto. „Hey, du da in dem Tsoumou-Trikot“, ruft jemand. Meinen die uns? Wir sehen uns um. Da weit und breit kein anderes Tsoumou-Trikot zu sehen ist, als das, das einer meiner Mit-Adler trägt, müssen wir wohl gemeint sein. Wir bleiben stehen. Zwei Eintrachtler tauchen aus dem Dunkel auf und schließen zu uns auf. Hallo, hallo.. „Sag mal, des weißt du doch bestimmt: Wo kommt der denn eigentlich her, der Tsoumou?“ Kurzes Zögern – aber da gibt’s eigentlich nur eine Antwort: „Aus Hessen.“ Allgemeines Gelächter. Stimmt. Ja, klar. Unser Juwel. En hessische Bub. **grins** Noch ein freundschaftlicher Klapps auf die Schulter – „Macht’s gut!“ – und so gehen wir unserer Wege.
„Frankfurter Jungs, Frankfurter Jungs. Wir sind alle Frankfurter Jungs,“ klingt es in meinem Ohr. So isses. Frankfurter Jungs. Wir. Alle. Was kümmern uns die Bayern? Auf nach Gladbach – wieder richtiger Fußball, richtige Fans. Und drei Punkte.
Bembeltown
Der will doch nur spielen
Bengele, Bengele fliiiiiiiiiieg
Geölter Blitz
Wir werden euch besiegen schalalalala
Aus dem eff eff
Huch! Mehdi schon wieder fit? Dann könnte der ja rechts... und Ochs vielleicht ja doch auf die 6?
Heribert hat gelächelt? Und dann auch noch vergnügt? Ganz gefährlich. Da müssen sich die Bayern morsche auf was gefasst machen.
Danke fürs Krümeln
Heribert hat gelächelt? Und dann auch noch vergnügt? Ganz gefährlich. Da müssen sich die Bayern morsche auf was gefasst machen.
Danke fürs Krümeln
Reich und Ranicki
Da, da, da
(Trio)
(Trio)
"To do is to be" (Shakespeare)
"To do is to be" (Nietzsche)
"Doo be doo doo" (Del Vikings)
"To do is to be" (Nietzsche)
"Doo be doo doo" (Del Vikings)
wohlgemut