
rotundschwarz
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rotundschwarz
Pssst...
glucksen unterdrückt lachen kichern gluckern gurgeln gackern gickeln feixen klatschen gibbeln murmeln blubbern flüstern brummeln wispern
trunken vor Glück
Kämpfen und siegen - auffem Platz und im ganzen Stadion!
@all: Danke!
@all: Danke!
Noch ein Adler, der mit dem Ball, der neben ihm rumliegt, nix anfangen kann.
adlerkadabra schrieb:
Tja, was soll man dazu sagen ...
E i g e n t l i c h könnt/sollt mer drüber lachen. Eigentlich.
Draußen im Wald wird trainiert und gerackert Wie schön, dass du uns wieder einmal mit Nachrichten aus der Welt des echten Fußballs versorgt hast.
Die Laufgruppe Spycher, Fenin, Bellaid versteh ich (die sind ja erst heute wieder zur Mannschaft gestoßen) - aber warum Mehdi? Und warum Ama nicht? *grübel*
Mit 4 Zügen steil über die Flügel? Raus nach rechts, abtropfen nach hinten, steiler Flachpass zur Eckfahne, Flanke - Toooooooooooor! Klingt gut - so mache mers am Samstag.
Die Laufgruppe Spycher, Fenin, Bellaid versteh ich (die sind ja erst heute wieder zur Mannschaft gestoßen) - aber warum Mehdi? Und warum Ama nicht? *grübel*
Mit 4 Zügen steil über die Flügel? Raus nach rechts, abtropfen nach hinten, steiler Flachpass zur Eckfahne, Flanke - Toooooooooooor! Klingt gut - so mache mers am Samstag.
Rettet das Fo...ähem... das Fernsehen!
Alles Blödthinn! ,-)
Kult-Autor
Das ist ein Kommen und Gehen
Wenn wir in 20 oder 30 Jahren unseren Kindern, Enkeln oder Urenkeln von der Bundesligasaison 2008/2009 berichten, werden wir ein wenig ins Grübeln kommen und dann fällt uns ein: „Stimmt, das war doch die Saison, in der es in den ersten Wochen bei der Eintracht um alles ging, nur nicht um Fußball.“
Wir erinnern uns – Spätsommer anno 2008: Die Bundesliga-Saison hatte begonnen. Jedoch nicht für uns. Nur in unregelmäßigen Abständen, mit großen zeitlichen Zwischenräumen fanden Spiele unserer Eintracht statt. Nicht genug, um unseren fußballerischen Enthusiasmus zu nähren, jedoch genug, um unser Bedürfnis nach Austausch und Kommunikation zu befeuern.
Torjubel. Abwehrschlachten. Rasantes Kurzpassspiel. Doppelpässe. Blutgrätschen. Unerträgliche Spannung. Bibbern bis zur letzten Minute. Tolle Paraden. Lattenknaller. Ins linke obere Ecke gezirkelte Freistöße. Reingegurkte Abpraller. Unhaltbare. Abstauber. Bangen. Hoffen. Hüpfen. In letzter Sekunde von der Linie gepflückt. Dazwischen geworfen. Genau in der richtigen Minute ins Spiel gekommen. Clever gekontert. Glück. Elend. Alles umfassender Jubel. Kampfkraft. Zusammenhalt. All das kannten wir nur noch vom Hörensagen. Es schien in weite, weite Ferne gerückt. Surreal. Anders. Parallel. Gab es das wirklich, dieses wunderbare Stadion im Wald? War Fußball tatsächlich ein Spiel, das auf dem Platz stattfand?
Wir wussten es nicht mehr und so traten schnell andere, brennendere Themen in den Vordergrund, die uns dabei halfen die Zeit zu überbrücken: Wer oder was ist ein Ca Yo? Und wenn es das ist, was wir glauben, warum tut es dann nichts dergleichen? Gehört „das Fenin“ zur seltenen Spezies der Ohnegrills oder ist er tatsächlich ein Fußballer? Kommt Ü mit oder bleibt alles beim Ä? Ist der Grieche an sich dazu geeignet Fußball zu spielen oder sollte er lieber bei seinem Kerngeschafft (Produktion von extrem abprallfähigem Marmor und Orakel-Business) bleiben?
Aber das war erst der Anfang. Immer mehr Themen drängten sich auf und wollten besprochen werden. Können Trainer können, was sie können, auch wenn sie nicht können, was andere Trainer könnten, obwohl sie es auch anders könnten? Brauchen Trainer Arme, um sprechen zu können? Ist der Magnat ein Magnet? Haben wir die Tradition zum Toreschießen? Welche Fehler haben wir bereits gemacht oder gibt es welche, die wir übersehen haben? Ist das Runde da überhaupt ein Ball oder vielleicht doch der nicht mehr benötigte Kopf eines Außerirdischen? Und ganz grundsätzlich: Wer hat hier überhaupt etwas zu sagen – und sollte er das nicht endlich einmal bleiben lassen?
Von fern erreichten uns ab und zu Nachrichten: Draußen im Lande wurde offensichtlich weiterhin Fußball gespielt. In echt – mit Ball und Toren. Von rasanten Begegnungen war die Rede. Spannenden Spielen. Überraschungsmannschaften. Auch dort, im Wald, wo normalerweise die Eintracht spielte, wurde – so war zu hören – weiterhin trainiert und gerackert. Allein – wir hörten wohl die Botschaft, aber uns fehlte der Glaube.
So misslich war die Lage, dass Herri Bert wiederholt ins Rampenlicht trat. Über große Bildschirme wurden seine Ansprachen direkt in die Wohnzimmer der Eintracht-Anhänger übertragen. Alles ist wie es war. Alles wird gut. In großen Tageszeitungen wurden Interviews geschaltet, die dazu beitragen sollten, die Lage zu beruhigen. Allein - es nutzte nichts. Es war zu spät.
So heftig wurde die Diskussion, dass sie immer weitere Kreise zog. Die Börsen kamen zum Erliegen, die Finanzwelt taumelte. Marcel Reich-Ranicki erhob warnend seine Stimme („Alles Blödthinn.“). Im Kampf erprobte Adler zogen sich zurück, Adler-Netzwerke drohten zusammen zu brechen. Alle bewegte die eine bange Frage: Gibt es uns wirklich noch? Gab es uns jemals? War alles nur ein Traum? Nicht von dieser Welt? Sind wir? Waren wir? Werden wir wieder sein?
Unter all diesem Treiben war eine neue Woche ins Land gegangen. Am kommenden Samstag sollte wieder einmal ein Spiel im Stadion im Wald ausgetragen werden. Fast hätten wir das Datum vergessen, aber dann – wie von höheren Mächten gelenkt – fanden wir uns doch, pünktlich zum Anpfiff, im Stadion ein: Die Gekränkten und Beleidigten, die Motzer und Krakeeler, die Kampfeslustigen und die Resignierten, Trolle und Fürsten, die Knotterer und die Träumer, Traditionsbewusste, Moderne. Du und ich. Eine atemberaubende Stille lag über dem Stadion. Würden die Außerirdischen das Spielgerät freigeben und den Ball rechtzeitig am Mittelkreis platzieren? Würde die Mannschaft, würde unsere Eintracht tatsächlich e r s c h e i n e n? Die Spannung stieg ins Unermessliche.
17.10.2008, 15 Uhr 29. Der Tag ging als „Die große Wende“ in die Annalen der Eintracht ein. Der Rest ist Geschichte. *hope*
Wir erinnern uns – Spätsommer anno 2008: Die Bundesliga-Saison hatte begonnen. Jedoch nicht für uns. Nur in unregelmäßigen Abständen, mit großen zeitlichen Zwischenräumen fanden Spiele unserer Eintracht statt. Nicht genug, um unseren fußballerischen Enthusiasmus zu nähren, jedoch genug, um unser Bedürfnis nach Austausch und Kommunikation zu befeuern.
Torjubel. Abwehrschlachten. Rasantes Kurzpassspiel. Doppelpässe. Blutgrätschen. Unerträgliche Spannung. Bibbern bis zur letzten Minute. Tolle Paraden. Lattenknaller. Ins linke obere Ecke gezirkelte Freistöße. Reingegurkte Abpraller. Unhaltbare. Abstauber. Bangen. Hoffen. Hüpfen. In letzter Sekunde von der Linie gepflückt. Dazwischen geworfen. Genau in der richtigen Minute ins Spiel gekommen. Clever gekontert. Glück. Elend. Alles umfassender Jubel. Kampfkraft. Zusammenhalt. All das kannten wir nur noch vom Hörensagen. Es schien in weite, weite Ferne gerückt. Surreal. Anders. Parallel. Gab es das wirklich, dieses wunderbare Stadion im Wald? War Fußball tatsächlich ein Spiel, das auf dem Platz stattfand?
Wir wussten es nicht mehr und so traten schnell andere, brennendere Themen in den Vordergrund, die uns dabei halfen die Zeit zu überbrücken: Wer oder was ist ein Ca Yo? Und wenn es das ist, was wir glauben, warum tut es dann nichts dergleichen? Gehört „das Fenin“ zur seltenen Spezies der Ohnegrills oder ist er tatsächlich ein Fußballer? Kommt Ü mit oder bleibt alles beim Ä? Ist der Grieche an sich dazu geeignet Fußball zu spielen oder sollte er lieber bei seinem Kerngeschafft (Produktion von extrem abprallfähigem Marmor und Orakel-Business) bleiben?
Aber das war erst der Anfang. Immer mehr Themen drängten sich auf und wollten besprochen werden. Können Trainer können, was sie können, auch wenn sie nicht können, was andere Trainer könnten, obwohl sie es auch anders könnten? Brauchen Trainer Arme, um sprechen zu können? Ist der Magnat ein Magnet? Haben wir die Tradition zum Toreschießen? Welche Fehler haben wir bereits gemacht oder gibt es welche, die wir übersehen haben? Ist das Runde da überhaupt ein Ball oder vielleicht doch der nicht mehr benötigte Kopf eines Außerirdischen? Und ganz grundsätzlich: Wer hat hier überhaupt etwas zu sagen – und sollte er das nicht endlich einmal bleiben lassen?
Von fern erreichten uns ab und zu Nachrichten: Draußen im Lande wurde offensichtlich weiterhin Fußball gespielt. In echt – mit Ball und Toren. Von rasanten Begegnungen war die Rede. Spannenden Spielen. Überraschungsmannschaften. Auch dort, im Wald, wo normalerweise die Eintracht spielte, wurde – so war zu hören – weiterhin trainiert und gerackert. Allein – wir hörten wohl die Botschaft, aber uns fehlte der Glaube.
So misslich war die Lage, dass Herri Bert wiederholt ins Rampenlicht trat. Über große Bildschirme wurden seine Ansprachen direkt in die Wohnzimmer der Eintracht-Anhänger übertragen. Alles ist wie es war. Alles wird gut. In großen Tageszeitungen wurden Interviews geschaltet, die dazu beitragen sollten, die Lage zu beruhigen. Allein - es nutzte nichts. Es war zu spät.
So heftig wurde die Diskussion, dass sie immer weitere Kreise zog. Die Börsen kamen zum Erliegen, die Finanzwelt taumelte. Marcel Reich-Ranicki erhob warnend seine Stimme („Alles Blödthinn.“). Im Kampf erprobte Adler zogen sich zurück, Adler-Netzwerke drohten zusammen zu brechen. Alle bewegte die eine bange Frage: Gibt es uns wirklich noch? Gab es uns jemals? War alles nur ein Traum? Nicht von dieser Welt? Sind wir? Waren wir? Werden wir wieder sein?
Unter all diesem Treiben war eine neue Woche ins Land gegangen. Am kommenden Samstag sollte wieder einmal ein Spiel im Stadion im Wald ausgetragen werden. Fast hätten wir das Datum vergessen, aber dann – wie von höheren Mächten gelenkt – fanden wir uns doch, pünktlich zum Anpfiff, im Stadion ein: Die Gekränkten und Beleidigten, die Motzer und Krakeeler, die Kampfeslustigen und die Resignierten, Trolle und Fürsten, die Knotterer und die Träumer, Traditionsbewusste, Moderne. Du und ich. Eine atemberaubende Stille lag über dem Stadion. Würden die Außerirdischen das Spielgerät freigeben und den Ball rechtzeitig am Mittelkreis platzieren? Würde die Mannschaft, würde unsere Eintracht tatsächlich e r s c h e i n e n? Die Spannung stieg ins Unermessliche.
17.10.2008, 15 Uhr 29. Der Tag ging als „Die große Wende“ in die Annalen der Eintracht ein. Der Rest ist Geschichte. *hope*
zamusi schrieb:
petry heil
...sagte der Adler als er den Ball aus dem Netz fischte.
*singan*
Das ist Wahnsinn,
ich geh mit dir durch die Hölle...HölleHölleHölle
*singaus*
Das ist Wahnsinn,
ich geh mit dir durch die Hölle...HölleHölleHölle
*singaus*
Ich ist ein anderer.
Und was ist mit der "Rückkehr der Yeti-Ritter"?
Woher kommt eigentlich die ja schon irgendwie spezielle Connection zwischen Leverkusen/Bibergeil und der Eintracht? Die vielen Wechsel von hier nach da und ggf. auch wieder zurück - Falke, nadw, Preuss, Bernd Schneider, Stepi. Hab ich jemanden vergessen?
Ich verbinde diese "Kooperation" immer mit Rudi Völler, kann das aber nicht so recht begründen. Meines Wissens wollte der Rudi doch damals, als er nach seiner Auslandskarriere noch eine Saison in Deutschland drangehängt hat (wann war das? 1993...94?), e i g e n t l i c h zu uns kommen, von wegen verwurzelt in der Region. Hat dann eine Riesensaison bei Lev gespielt, wenn ich mich recht erinnere. Aber ob man aus dieser nicht zustande gekommenen Verpflichtung schließen kann, dass er eine spezielle Beziehung zur Eintracht hat?
@gereizt: Danke schön
Ich verbinde diese "Kooperation" immer mit Rudi Völler, kann das aber nicht so recht begründen. Meines Wissens wollte der Rudi doch damals, als er nach seiner Auslandskarriere noch eine Saison in Deutschland drangehängt hat (wann war das? 1993...94?), e i g e n t l i c h zu uns kommen, von wegen verwurzelt in der Region. Hat dann eine Riesensaison bei Lev gespielt, wenn ich mich recht erinnere. Aber ob man aus dieser nicht zustande gekommenen Verpflichtung schließen kann, dass er eine spezielle Beziehung zur Eintracht hat?
@gereizt: Danke schön
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