
rotundschwarz
31597
Arrrgs. Hirni ich. Doppelt gemoppelt, Sorriiiiie.
Falls sie kommt, muss sie erst den Wall aus Apfelwein-Fässern überwinden...
Kurz nachgetreten
Noch fünf Stunden bis zum Spiel. Alles gelesen zum Thema Aue? Vorberichte? Interviews? Spieltagsfred? Dann fällt es euch sicher leicht, ein paar loggere Fragen zu beantworten und damit die Wartezeit um 5 Minuten zu verkürzen. Teil 14 des Aufstiegscountdowns 14 (von 34) bei mir im Blog ist wieder einmal ein kleines Quiz. Sieben Fragen bis zum Auswärtssieg. Fit für Aue? Abber immer.
Kurz nachgetreten
Noch fünf Stunden bis zum Spiel. Alles gelesen zum Thema Aue? Vorberichte? Interviews? Spieltagsfred? Dann fällt es euch sicher leicht, ein paar loggere Fragen zu beantworten und damit die Wartezeit um 5 Minuten zu verkürzen. Teil 14 des Aufstiegscountdowns 14 (von 34) bei mir im Blog ist wieder einmal ein kleines Quiz. Sieben Fragen bis zum Auswärtssieg. Fit für Aue? Abber immer.
concordia-eagle schrieb:Jugger schrieb:concordia-eagle schrieb:
Wenn Du schnell genug bist, ja.
Schade c-e. War schön mit Dir mal ne Runde gespielt zu haben. ,-)
*duckundwech*
Ich bin net langsam, ich recherchiere nur sorgfältig.
Und dir Rotschwarze hab ich logger im Griff.
Oho oho. Loggä? Misch? We will see about that
Das Wort zum Montag
Montagsspiele sind doof, doof, doof. Da sind sich alle einig, so hadert der hessische Mensch ein ganzes Wochenende und wenn’s sein muss auch noch länger. Das Wochenende ist kein „ist“, sondern ein „noch nicht“. Während anderswo das fußballerische Leben tobt, sitzen wir im toten Winkel. Für alle anderen ist der Montag nur Schokolade, für uns das die längste Praline der Welt. Wir kommen hinterher. Wie die alt Fastnacht (hätte meine Oma gesagt).
Am Freitag abend fiebert man noch mit (aarrgs…. Düsseldorf... letzte Minuten sollte man abschaffen… ähem…doch nicht). Samstag spielen Fürth und Pauli tatsächlich unentschieden – yepyepyep – und Sotos zertrümmert Gesichter. Sonntag? Ach ja. Der FSV. Nur unentschieden. Und die Paderborner. Mann, Mann, Mann. Muss man die tatsächlich mit auf der Aufstiegsrechnung haben? Dann irgendwann auch noch die Bayern. Andere Baustelle. Wenn interessiert das denn? Gäähn.
Und so hat man sich spätestens am Sonntag abend in ein „Wochenende war doch eigentlich auch ohne Eintracht ganz schön“ eingelullt -a ber dann, abends kurz vor dem Einschlafen, schießt es einem durch den Kopf. Das Eigentliche, das kommt erst noch. Und - hey Leuudde – das ist doch was. Extra für uns. Premium. Hallo wach in die neue Woche. Kein verschlafenes irgendwie erst mal langsam angehen lassen, sondern mit blitzwachen Äuglein und Adrenalin in den Adern durchstarten. Wo wir sind ist vorn.
Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Wir sind zwei Tage weiter an Erfahrung und Wissen und können all das, was am Wochenende passiert ist, in unsere Planungen und Gedanken mit einbeziehen.
Zum Beispiel die Erkenntnisse aus der gewendeten Lage in Griechenland, die sich – wenn ich das Interview mit dem Griechenland-Korrespondenten der Tagesthemen richtig verstanden habe – wie folgt darstellt:
Der Durchbruch ist gelungen. Manchmal ist der Durchbruch jedoch nur einen Milimeter vor dem Abgrund und da steht jetzt die Kuh, die gerade vom Eis geholt worden ist.
Oder die Strategie der evangelischen Kirche, die wieder ein größeres Publikum ansprechen will. Wie? „Wir müssen in der Breite und der Tiefe genügend Menschen erreichen.“
Na also. Das sagt mir was. Damit kann man doch was anfangen. Die taktische Vorgabe ist klar: Breit stehen, aber auch in der Tiefe immer genügend Menschen erreichen. Wenn schon durchbrechen, dann gleich so, dass man den Abgrund überspringt. Und - wichtig -: Kühe am besten gar nicht erst aufs Eis schieben.
Montagsspiele sind trotzdem doof? Shiceegal – Auswärtssieg!
Der Blick in die - blitzwachen - Blogs:
Blog G
http://www.blog-g.de/071111-erzgebirge-aue-eintracht-frankfurt.html
07.11.11.: Erzgebirge Aue – Eintracht Frankfurt
Allerlei Informatives und Posierliches rund um das heutige Spiel, „… das vierzehnte Schlüsselspiel. Mit Paderborn im Nacken und denen, die sich einfach weigern zu verlieren, ins schöne Erzgebirge hinein.“ Caio kann nicht mit, hat Schnupfen. Hoffer spielt vielleicht für Gekas. Meier und Idrissou „sind einsatzfähig (so Veh).“ Na dann: „Damit das klar ist: Alles andere als ein Sieg ist eine Niederlage. Sonst wäre der Punkt in Ingolstadt nichts wert gewesen.“
Ach ja: Ebenfalls im Blog G wurden bereits vor der Saison die Mannschaften der zweiten Liga von unterschiedlichen Usern vorgestellt. Hier noch der Link zu Mainhattens Text über die Auer. Nicht gereizt ,-) , aber trotzdem lesenswert:
http://www.blog-g.de/vernuenftige-menschen-entscheiden-klug.html
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/11/wenn-moglich-nicht-wenden/#more-2165
Wenn möglich, nicht wenden!
Auch Sebastian blickt auf das, was uns heute am meisten interessiert: Das Spiel in Aue. „Nach Paderborn und Ingolstadt ein weiteres Highlight der zweiten Liga. Doch wer aufsteigen will, muss auch nach Aue. Zur Not auch montags abends.“
Die Eintracht sieht Sebastian als haushohen Favorit, Aue ist nur Außenseiter. „Doch unterschätzen sollte die Eintracht den dreimaligen DDR-Meister nicht.“ Mmh. Trotzdem: „Der geneigte Eintracht-Fan darf also auf einen entspannten Fußball-Abend hoffen.“ Und darauf, dass der Busfahrer ortskundiger ist als Armin Veh!
Eintracht-Inside
http://eintrachtinside.wordpress.com/
An jedem verdammten…. Montag
Bei Eintracht-Inside wird heute nicht gekleckert, sondern der große über allem schwebende, wieder erwachte Spirit beschworen. Es spricht Björn, aber vor allem spricht dort heute Al Pacino. „We heal as a team. Inch by Inch, play by play – ‚til we are finished.“
Genau dieser Satz – findet Björn – “spiegelt den Weg wieder, den das neue, das Veh’sche Eintracht Frankfurt ab Juli 2011 eingeschlagen hat." Irgendwie alles richtig: „Schmerz heilt“, „zerstörte Automatismen kehren zurück“, „ Ratlosigkeit weicht Ideen und spielerischen Lösungen“, „geraubte Hoffnung ist wieder vorhanden“. „Der verlorene Spaß ist wieder spürbar.“
Trotz härtestem Auftaktprogramm aller Zweitligisten ist die Eintracht ganz vorn dabei, der „Korridor für Fehler ist auf diesem Niveau schmal“ und auch wenn Fehler passieren (und sie werden passieren „weil sie menschlich sind“) wird am Ende „derjenige erfoglreich sein, der für das große Ganze, für das Team, für das Ziel, mehr arbeitet als die anderen.“ Sagt Al Pacino und Björn findet, in dieser Saison „wird Eintracht Frankfurt das Team sein…“ „Weil wir dieses Mal eine Mannschaft haben, die sowohl Klasse als auch Charakter hat.“ Uiii.
Sollte jetzt noch jemand daran zweifeln, schnell bei Björn klicken und sich von ihm und von Al mitreißen lassen.
Montagsspiele sind doof, doof, doof. Da sind sich alle einig, so hadert der hessische Mensch ein ganzes Wochenende und wenn’s sein muss auch noch länger. Das Wochenende ist kein „ist“, sondern ein „noch nicht“. Während anderswo das fußballerische Leben tobt, sitzen wir im toten Winkel. Für alle anderen ist der Montag nur Schokolade, für uns das die längste Praline der Welt. Wir kommen hinterher. Wie die alt Fastnacht (hätte meine Oma gesagt).
Am Freitag abend fiebert man noch mit (aarrgs…. Düsseldorf... letzte Minuten sollte man abschaffen… ähem…doch nicht). Samstag spielen Fürth und Pauli tatsächlich unentschieden – yepyepyep – und Sotos zertrümmert Gesichter. Sonntag? Ach ja. Der FSV. Nur unentschieden. Und die Paderborner. Mann, Mann, Mann. Muss man die tatsächlich mit auf der Aufstiegsrechnung haben? Dann irgendwann auch noch die Bayern. Andere Baustelle. Wenn interessiert das denn? Gäähn.
Und so hat man sich spätestens am Sonntag abend in ein „Wochenende war doch eigentlich auch ohne Eintracht ganz schön“ eingelullt -a ber dann, abends kurz vor dem Einschlafen, schießt es einem durch den Kopf. Das Eigentliche, das kommt erst noch. Und - hey Leuudde – das ist doch was. Extra für uns. Premium. Hallo wach in die neue Woche. Kein verschlafenes irgendwie erst mal langsam angehen lassen, sondern mit blitzwachen Äuglein und Adrenalin in den Adern durchstarten. Wo wir sind ist vorn.
Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Wir sind zwei Tage weiter an Erfahrung und Wissen und können all das, was am Wochenende passiert ist, in unsere Planungen und Gedanken mit einbeziehen.
Zum Beispiel die Erkenntnisse aus der gewendeten Lage in Griechenland, die sich – wenn ich das Interview mit dem Griechenland-Korrespondenten der Tagesthemen richtig verstanden habe – wie folgt darstellt:
Der Durchbruch ist gelungen. Manchmal ist der Durchbruch jedoch nur einen Milimeter vor dem Abgrund und da steht jetzt die Kuh, die gerade vom Eis geholt worden ist.
Oder die Strategie der evangelischen Kirche, die wieder ein größeres Publikum ansprechen will. Wie? „Wir müssen in der Breite und der Tiefe genügend Menschen erreichen.“
Na also. Das sagt mir was. Damit kann man doch was anfangen. Die taktische Vorgabe ist klar: Breit stehen, aber auch in der Tiefe immer genügend Menschen erreichen. Wenn schon durchbrechen, dann gleich so, dass man den Abgrund überspringt. Und - wichtig -: Kühe am besten gar nicht erst aufs Eis schieben.
Montagsspiele sind trotzdem doof? Shiceegal – Auswärtssieg!
Der Blick in die - blitzwachen - Blogs:
Blog G
http://www.blog-g.de/071111-erzgebirge-aue-eintracht-frankfurt.html
07.11.11.: Erzgebirge Aue – Eintracht Frankfurt
Allerlei Informatives und Posierliches rund um das heutige Spiel, „… das vierzehnte Schlüsselspiel. Mit Paderborn im Nacken und denen, die sich einfach weigern zu verlieren, ins schöne Erzgebirge hinein.“ Caio kann nicht mit, hat Schnupfen. Hoffer spielt vielleicht für Gekas. Meier und Idrissou „sind einsatzfähig (so Veh).“ Na dann: „Damit das klar ist: Alles andere als ein Sieg ist eine Niederlage. Sonst wäre der Punkt in Ingolstadt nichts wert gewesen.“
Ach ja: Ebenfalls im Blog G wurden bereits vor der Saison die Mannschaften der zweiten Liga von unterschiedlichen Usern vorgestellt. Hier noch der Link zu Mainhattens Text über die Auer. Nicht gereizt ,-) , aber trotzdem lesenswert:
http://www.blog-g.de/vernuenftige-menschen-entscheiden-klug.html
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/11/wenn-moglich-nicht-wenden/#more-2165
Wenn möglich, nicht wenden!
Auch Sebastian blickt auf das, was uns heute am meisten interessiert: Das Spiel in Aue. „Nach Paderborn und Ingolstadt ein weiteres Highlight der zweiten Liga. Doch wer aufsteigen will, muss auch nach Aue. Zur Not auch montags abends.“
Die Eintracht sieht Sebastian als haushohen Favorit, Aue ist nur Außenseiter. „Doch unterschätzen sollte die Eintracht den dreimaligen DDR-Meister nicht.“ Mmh. Trotzdem: „Der geneigte Eintracht-Fan darf also auf einen entspannten Fußball-Abend hoffen.“ Und darauf, dass der Busfahrer ortskundiger ist als Armin Veh!
Eintracht-Inside
http://eintrachtinside.wordpress.com/
An jedem verdammten…. Montag
Bei Eintracht-Inside wird heute nicht gekleckert, sondern der große über allem schwebende, wieder erwachte Spirit beschworen. Es spricht Björn, aber vor allem spricht dort heute Al Pacino. „We heal as a team. Inch by Inch, play by play – ‚til we are finished.“
Genau dieser Satz – findet Björn – “spiegelt den Weg wieder, den das neue, das Veh’sche Eintracht Frankfurt ab Juli 2011 eingeschlagen hat." Irgendwie alles richtig: „Schmerz heilt“, „zerstörte Automatismen kehren zurück“, „ Ratlosigkeit weicht Ideen und spielerischen Lösungen“, „geraubte Hoffnung ist wieder vorhanden“. „Der verlorene Spaß ist wieder spürbar.“
Trotz härtestem Auftaktprogramm aller Zweitligisten ist die Eintracht ganz vorn dabei, der „Korridor für Fehler ist auf diesem Niveau schmal“ und auch wenn Fehler passieren (und sie werden passieren „weil sie menschlich sind“) wird am Ende „derjenige erfoglreich sein, der für das große Ganze, für das Team, für das Ziel, mehr arbeitet als die anderen.“ Sagt Al Pacino und Björn findet, in dieser Saison „wird Eintracht Frankfurt das Team sein…“ „Weil wir dieses Mal eine Mannschaft haben, die sowohl Klasse als auch Charakter hat.“ Uiii.
Sollte jetzt noch jemand daran zweifeln, schnell bei Björn klicken und sich von ihm und von Al mitreißen lassen.
Bei der nächsten Runde kann man schon noch miteinsteigen, oder?
Hihi.
Frage: "Hast du bestimmte Rituale vor dem Spiel?"
Antwort Okd: „Nein ich habe kein Ritual mehr. Vor dem Spiel läuft eigentlich immer alles gleich ab.“
Vielen Dank für das Gespräch mit Oka, das Oka zeigt wie Oka ist, und auch noch gute Nachrichten bringt: Nie wieder grünes Trikot ,-)
Danke euch!!
Frage: "Hast du bestimmte Rituale vor dem Spiel?"
Antwort Okd: „Nein ich habe kein Ritual mehr. Vor dem Spiel läuft eigentlich immer alles gleich ab.“
Vielen Dank für das Gespräch mit Oka, das Oka zeigt wie Oka ist, und auch noch gute Nachrichten bringt: Nie wieder grünes Trikot ,-)
Danke euch!!
Kleiner als Butzbach, größer als Linden. Hihi. Aber du liebes bischen: Einwohnerzahl tatsächlich fast halbiert? Da kommen die Sätzjer von Traugott Lindner tatsächlich ganz neu zu Ehren. Und uiiii, die Homepage kann ja fast mit der von Blog G promoteten Seite der Engenhahner SPD mithalten. Beim typisch Auer Gerd musste ich nochmal nachschauen, der war mir irgendwie nicht mehr so richtig präsent. Das 5:0 von vor 6 Jahren schon, allerdings nicht mehr, dass das das Spiel war, in dem Schui sich das Kreuzband gerissen hat. Der Mensch verdrängt.
Wieso wird das Reimen bei der Neubenamsung schwerer?
Haue für den Zwerg (Pause)
Aus Silberberg
Oder:
Silberberg heißt nicht mehr Aue
Aber es gibt trotzdem Haue
(Haue. Eieiei. Das stand wirklich da?)
Und wenn reimtechnisch nix geht, kann man doch zumindest sprechende Headlines basteln:
Schneeberger Hoffnungen schmilzen wie Schnee
Schneeberger Träume sind von Schnee von gestern
Berg ist Silber, Eintracht ist Gold.
Vielen Dank, lieber gereizter, für den informativen und unterhaltsamen Vorbericht. Wegauen. Hihi. So mache mer’s. Auswärtssieg.
@Pouchi: Huch. Wieso gibt es in den Münsterer-Nachrichten eine regelmäßige Eintracht-Vorberichterstattung? Münster? Da war doch was... Ich wittere, ich wittere.... Snuffle? Bist du’s???
Wieso wird das Reimen bei der Neubenamsung schwerer?
Haue für den Zwerg (Pause)
Aus Silberberg
Oder:
Silberberg heißt nicht mehr Aue
Aber es gibt trotzdem Haue
(Haue. Eieiei. Das stand wirklich da?)
Und wenn reimtechnisch nix geht, kann man doch zumindest sprechende Headlines basteln:
Schneeberger Hoffnungen schmilzen wie Schnee
Schneeberger Träume sind von Schnee von gestern
Berg ist Silber, Eintracht ist Gold.
Vielen Dank, lieber gereizter, für den informativen und unterhaltsamen Vorbericht. Wegauen. Hihi. So mache mer’s. Auswärtssieg.
@Pouchi: Huch. Wieso gibt es in den Münsterer-Nachrichten eine regelmäßige Eintracht-Vorberichterstattung? Münster? Da war doch was... Ich wittere, ich wittere.... Snuffle? Bist du’s???
Darüber würde ich mich auch sehr freuen!
Muhahaha. Hab doch immer gewusst, dass der gereizte tief in seinem Innern eine rheeeeeinische Frohnatur ist.
Da spar ich mir meinen repressionsfreien Text und schaue einfach in die Blogs (TFF-Genehmigungsschreiben mit dreifachem Bildschirmabschnittsdurchschlag liegt mir selbstverständlich vor und kann jederzeit gewaltfrei eingesehen werden. Give Peace a Chance!)
Der Blick in die Blogs
Und der fällt heute wehmütig aus. I'm going. Going. Gone. So richtig kann ich mir das noch nicht vorstellen, wie die Eintracht-Frankfurt-Bloggerlandschaft ohne den Kid aus der Klappergass aussehen wird, aber wir werden uns, zumindest für eine Weile, daran gewöhnen müssen. Kid hat seinen Blog gestern geschlossen. „Für kurze Zeit, für lange Zeit oder für immer. Wir werden es sehen.“ Kid hat die Reißleine gezogen, bevor ihm Hören und Sehen vergeht und nimmt eine Auszeit. Warnsignale. Ein Arztbesuch. Und die einzig richtige Konsequenz: Die Gesundheit geht vor.
„Und habe mich innerlich bereits von den Dingen verabschiedet, die mir einst nur Freude bereiteten, aber mittlerweile leider auch eine (Be)Last(ung) sind. Wie dieses Blog.“
Lieber Kid, auch hier noch einmal: vielen Dank für alles. Für die Zeit, die Liebe, die Kompetenz, die du für deinen Blog und für uns, für deine Leser, aufgewendet hast. Deine Stimme wird fehlen, fehlt jetzt schon – und ich freu mich jetzt schon darauf, wenn du – hoffentlich bald - wieder da bist!
Kid hat mich gebeten, die „Spieler der Stunde“-Wahl, die er nach jedem Spieltag in seinem Blog durchgeführt hat, in meinem Blog fortzusetzen. Das mache ich. Sehr gerne. Vorläufig, so lange bis Kid (hoffentlich) wieder zurück ist. Wäre schön, wenn diese feine Rubrik durch den Ortswechsel nicht zu sehr an Zuspruch verliert. Freu mich, wenn ihr weiter mitstimmt!
Was es sonst noch gibt:
7meter32
http://7meter32.blogspot.com/2011/11/die-lehren-der-woche.html
Die Lehren der Woche
Swen hat in dieser Woche vieles gelernt – über Bruno Hübners Söhne, falsche Entscheidungen von Heribert Bruchhagen - und versteht manches trotzdem nicht – z.B. warum – wie in Ingolstadt – die Einwechslung schneller Leute die Mannschaft dazu vernlasste, „nur noch Langholz zu fällen.“ „Das verwirrt mich noch immer.“ (Hihi). Zum Glück überhaupt nicht verwirrend sind Swens Erinnerungen an einen Sonntag im April 2005. Da spielte die Eintracht in Aue und… Klick!
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4736
Beende deine Jugend
Warum auch immer, Beve ist danach, nach den “Boxhamsters”: „Du bist ein einsamer Wurm – so steht es niedergeschrieben, aus einer anderen Zeit – da bist du übrig geblieben.“ Mmh.
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/eintrachtpodcast-060
Mit Erkältung vielen „S“-Worten
Wer nicht lesen will, muss hören. Heute eine reine Männerrunde, die – trotz Erkältung - über alles schwätzt, was in den letzten Tagen bei der Eintracht so war und über das, was kommt: Das Spiel gegen Lautern, die Choreo, „das nicht so dolle Spiel gegen Ingolstadt, eine mögliche Pause für Mo und das kommende Spiel gegen Aue.“ Und Marvin macht sogar Witze. Echt.
Ansonsten:
Nicht vergessen. Heute Abend. Ab 19.30 Uhr. Torhüter, ähem… Tradition zum Anfassen .Im Eintracht Museum.
Da spar ich mir meinen repressionsfreien Text und schaue einfach in die Blogs (TFF-Genehmigungsschreiben mit dreifachem Bildschirmabschnittsdurchschlag liegt mir selbstverständlich vor und kann jederzeit gewaltfrei eingesehen werden. Give Peace a Chance!)
Der Blick in die Blogs
Und der fällt heute wehmütig aus. I'm going. Going. Gone. So richtig kann ich mir das noch nicht vorstellen, wie die Eintracht-Frankfurt-Bloggerlandschaft ohne den Kid aus der Klappergass aussehen wird, aber wir werden uns, zumindest für eine Weile, daran gewöhnen müssen. Kid hat seinen Blog gestern geschlossen. „Für kurze Zeit, für lange Zeit oder für immer. Wir werden es sehen.“ Kid hat die Reißleine gezogen, bevor ihm Hören und Sehen vergeht und nimmt eine Auszeit. Warnsignale. Ein Arztbesuch. Und die einzig richtige Konsequenz: Die Gesundheit geht vor.
„Und habe mich innerlich bereits von den Dingen verabschiedet, die mir einst nur Freude bereiteten, aber mittlerweile leider auch eine (Be)Last(ung) sind. Wie dieses Blog.“
Lieber Kid, auch hier noch einmal: vielen Dank für alles. Für die Zeit, die Liebe, die Kompetenz, die du für deinen Blog und für uns, für deine Leser, aufgewendet hast. Deine Stimme wird fehlen, fehlt jetzt schon – und ich freu mich jetzt schon darauf, wenn du – hoffentlich bald - wieder da bist!
Kid hat mich gebeten, die „Spieler der Stunde“-Wahl, die er nach jedem Spieltag in seinem Blog durchgeführt hat, in meinem Blog fortzusetzen. Das mache ich. Sehr gerne. Vorläufig, so lange bis Kid (hoffentlich) wieder zurück ist. Wäre schön, wenn diese feine Rubrik durch den Ortswechsel nicht zu sehr an Zuspruch verliert. Freu mich, wenn ihr weiter mitstimmt!
Was es sonst noch gibt:
7meter32
http://7meter32.blogspot.com/2011/11/die-lehren-der-woche.html
Die Lehren der Woche
Swen hat in dieser Woche vieles gelernt – über Bruno Hübners Söhne, falsche Entscheidungen von Heribert Bruchhagen - und versteht manches trotzdem nicht – z.B. warum – wie in Ingolstadt – die Einwechslung schneller Leute die Mannschaft dazu vernlasste, „nur noch Langholz zu fällen.“ „Das verwirrt mich noch immer.“ (Hihi). Zum Glück überhaupt nicht verwirrend sind Swens Erinnerungen an einen Sonntag im April 2005. Da spielte die Eintracht in Aue und… Klick!
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4736
Beende deine Jugend
Warum auch immer, Beve ist danach, nach den “Boxhamsters”: „Du bist ein einsamer Wurm – so steht es niedergeschrieben, aus einer anderen Zeit – da bist du übrig geblieben.“ Mmh.
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/eintrachtpodcast-060
Mit Erkältung vielen „S“-Worten
Wer nicht lesen will, muss hören. Heute eine reine Männerrunde, die – trotz Erkältung - über alles schwätzt, was in den letzten Tagen bei der Eintracht so war und über das, was kommt: Das Spiel gegen Lautern, die Choreo, „das nicht so dolle Spiel gegen Ingolstadt, eine mögliche Pause für Mo und das kommende Spiel gegen Aue.“ Und Marvin macht sogar Witze. Echt.
Ansonsten:
Nicht vergessen. Heute Abend. Ab 19.30 Uhr. Torhüter, ähem… Tradition zum Anfassen .Im Eintracht Museum.
Hab grade in Beves Blog gesehen, dass dort der Name Hans Tilkowski durchgestrichen ist. Kann er doch nicht kommen? Das wäre aber sehr schade...
Danke Beve für die Infos. Mmh.
Darf ich nachfragen? Die unter "Kritik" vermerkten Punkte, klingen ja doch recht massiv. Was bedeutet das? Du nennst die Punkte, aber keine Antworten. Gab es keine?
Darf ich nachfragen? Die unter "Kritik" vermerkten Punkte, klingen ja doch recht massiv. Was bedeutet das? Du nennst die Punkte, aber keine Antworten. Gab es keine?
@ gereizt: Das hat er also tatsächlich gesagt, der demotivierte ex-stammspielende Neu-Wolfsburger: Dass es gut ist, dass der Trainer konsequente Entscheidungen trifft, auch wenn es dann den ein oder anderen hart trifft, der dann nicht einmal auf der Bank sitzt von wegen Konkurrenzkampf? Uiuiui. Und noch ein Perlchen hab ich in dem Interview entdeckt: „Es ist ein großer Vorteil, dass in der Abwehr bisher fast gar nicht gewechselt wurde. (…) Das ist Gold wert.“ Gold wert, aber leider nicht motivierend. Dum gelaufen, wirklich dumm gelaufen. :neutral-face
@adlerkadabra: Ich finde ja, dass Hinkucken ohnehin vollkommen überschätzt wird – nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb. Zum Glück setzt sich diese Überzeugung – ähnlich wie übrigens bei Konzerten – immer mehr durch. Ein zunehmend großer Teil der Anwesenden ist während eines Spiels/eines Konzerts sowieso anderweitig beschäftigt: Der Fanblock supportet. Ok. Und die anderen holen Bier, wahlweise Ebbler, Glühwein oder Worscht. Gehen aufs Clo. Kommen zurück. Gugge e bisje (mal aufs Feld, mal in den gegnerischen Fanblock).Gehen wieder. Kommen zurück. Fotografieren. Telefonieren. Gugge e bisje. Holen noch ein Bier. Kommen zurück. 90 Minuten sind halt lang….
@Beve: Danke für den Link. So ziemlich das Beste, was ich in den letzten Tagen zu diesem Thema gelesen hab. Klug. Sachlich. Differenziert. Und so, dass es mit dem, wie Fußball ist, was zu tun hat.
@adlerkadabra: Ich finde ja, dass Hinkucken ohnehin vollkommen überschätzt wird – nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb. Zum Glück setzt sich diese Überzeugung – ähnlich wie übrigens bei Konzerten – immer mehr durch. Ein zunehmend großer Teil der Anwesenden ist während eines Spiels/eines Konzerts sowieso anderweitig beschäftigt: Der Fanblock supportet. Ok. Und die anderen holen Bier, wahlweise Ebbler, Glühwein oder Worscht. Gehen aufs Clo. Kommen zurück. Gugge e bisje (mal aufs Feld, mal in den gegnerischen Fanblock).Gehen wieder. Kommen zurück. Fotografieren. Telefonieren. Gugge e bisje. Holen noch ein Bier. Kommen zurück. 90 Minuten sind halt lang….
@Beve: Danke für den Link. So ziemlich das Beste, was ich in den letzten Tagen zu diesem Thema gelesen hab. Klug. Sachlich. Differenziert. Und so, dass es mit dem, wie Fußball ist, was zu tun hat.
Ab nach Wolfsburg
Also, ich glaub ja, dass der Hans ausgedampft hat und künftig als "Schnuffel Dampf in allen Gassen" in die Forumsgeschichte eingehen wird.
Freu mich, dass es dieses Jahr wieder eine Kalenderaktion fürs Museum gibt. Gleich mal ein bisschen in Schatzkisten und Kästlein wühlen...
Ob wir das Vorjahresergbnis toppen können....
Freu mich, dass es dieses Jahr wieder eine Kalenderaktion fürs Museum gibt. Gleich mal ein bisschen in Schatzkisten und Kästlein wühlen...
Ob wir das Vorjahresergbnis toppen können....
Der? Du meinst also: Den? Genau den?? Geht in Ordnung. Genau. Sowieso.
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Und Nachtreten muss ich gleich auch noch einmal und zwar um euch kurz auf einen neuen Eintracht-Blog aufmerksam zu machen.
Auf since1899 (http://since1899.de) berichten seit kurzem Marc und Joe über die Eintracht. Es gibt regelmäßig Berichte zum Geschehen rund um die Eintracht, aktuelle Infos, einen Eintracht-Terminkalender, immer aktualisierte Kurz-Infos aus der zweiten hoffentlich dann demnächst aus der ersten) Bundesliga und das "Video des Monats". Außerdem sind Marc und Joe dabei, in ihrem Blog einen Multimedia-Bereich aufzubauen. Dort werden Videos, Fotos und Audios eingestellt - z.B. Fangesänge aus dem Stadion fast wie live. Neu z.B. der Eintracht Frankfurt-Wechselgesang West/Gegengerade oder "In welcher Liga du auch spielst."
Der aktuelle Eintrag ist eine kurze Nachbetrachtung zum Spiel in Ingolstadt. Einfach mal reinschauen!
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Und Nachtreten muss ich gleich auch noch einmal und zwar um euch kurz auf einen neuen Eintracht-Blog aufmerksam zu machen.
Auf since1899 (http://since1899.de) berichten seit kurzem Marc und Joe über die Eintracht. Es gibt regelmäßig Berichte zum Geschehen rund um die Eintracht, aktuelle Infos, einen Eintracht-Terminkalender, immer aktualisierte Kurz-Infos aus der zweiten hoffentlich dann demnächst aus der ersten) Bundesliga und das "Video des Monats". Außerdem sind Marc und Joe dabei, in ihrem Blog einen Multimedia-Bereich aufzubauen. Dort werden Videos, Fotos und Audios eingestellt - z.B. Fangesänge aus dem Stadion fast wie live. Neu z.B. der Eintracht Frankfurt-Wechselgesang West/Gegengerade oder "In welcher Liga du auch spielst."
Der aktuelle Eintrag ist eine kurze Nachbetrachtung zum Spiel in Ingolstadt. Einfach mal reinschauen!
Wer ist eigentlich schuld?
Alles, was schlecht ist, hat immer auch sein Gutes. Heißt es. Und so hat die allgemein schiefe Weltlage doch zumindest diese eine große Sicherheit gebracht, dass wir wissen, wer schuld bzw. wer verantwortlich ist. Da lässt sich immer einer oder etwas finden. Oder? Einfach mal ausprobieren:
Weißt du Bescheid?
Wer ist eigentlich schuld bzw. verantwortlich...
... am Elend in der Welt?
... an den fehlenden 55,5 Milliarden?
... an Allem?
... an mangelndem fußballerischen Erfolg einer Mannschaft?
... an der schlechten Stimmung?
... am Abstieg der Eintracht?
... an der guten Stimmung?
... an einer Niederlage in einem Fußballspiel?
... an dem ewigen Gehetze?
Und hier die möglichen Antworten – einmal gut durchwürfeln:
Der „Computer.“***Ihr.***Wir.***Die Banken.***Der Klimawandel***Das Internet.***Das System***Der Klimawandel.***Die Eigendynamik***
Das Zitat des Tages stammt von dem Sänger James Morrison, neulich in einem Interview:
„It’s easier to be yourself than to be somebody else.“
In die Blogs geschaut
Ist der Punkt, den die Eintracht dann doch aus Ingolstadt mitgenommen ein Grund, sich zu freuen, oder oder muss man sich ärgern? Darüber kann man sich – offensichtlich – einen Wolf diskutieren. Also: Ich gehör zur „Ich-freu-mich“-Fraktion. Meine Reaktion beim Ausgleich war ungefähr so:
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Und auch nach einmal Drüberschlafen war mir am Montag das Grade-noch-mal-gut-gegangen-yep-komm-weiter-gehts-Gefühl erhalten geblieben. Abends gab's sogar noch ein unerwartetes Glücks-Tüpfelchen oben drauf. Die Fürther verlieren doch tatsächlich ihr Heimspiel gegen Braunschweig und – wuppdich – bleibt die Eintracht doch da, wo sie hingehört: Auf einem direkten Aufstiegsplatz. Nie hat sich der Satz „Wer weiß, zu was der Punkt noch gut ist“ so schnell bewahrheitet. Leise grummelt es im Hinterkopf: Man stelle sich vor, wir hätten am Samstag gewonnen? Haben wir aber nicht. Egal jetzt. Yeeeeeeeeeep:
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Das kann man auch ganz anders sehen. Stefan vom Blog G könnte z.B. geradezu wahnsinnig werden. „Es ist zum aus der Haut fahren — ich kann einfach nicht aus meiner Haut raus. Das schießt Eintracht Frankfurt in der 96. Minute noch glücklich den Ausgleich, am nächsten Tag verliert ein Konkurrent um den Aufstieg völlig unerwartet ein Heimspiel gegen Braunschweig mit 1:3, und ich, der ich nicht aus meiner Haut kann, freue mich nicht, sondern denke: Scheiße.
"Nicht der eine Punkt, den wir auf Fürth gut gemacht haben, erwärmt mein Herz, nein, ich Idiot ärgere mich über die zwei, die wir haben liegen gelassen.“ Und so gerät er am Montag abend schon wieder in Rage. Und schon wieder über die Eintracht. Dieses Mal über die aus Braunschweig. Weil sie gewonnen hat. Ausgerechnet.
Und wie sieht es aus in der Klappergass? Kid war am Montag eigentlich schon bereit, das „ganz schwere Spiel“ in Ingolstadt abzuhaken. Solche Spiele gibt es. Die Erklärungsversuche am Tag danach bringen ihn jedoch in Rage. Beim zuvor „in Pflichtspielen vier Mal infolge geschlagenen Tabellenletzten, der nach Gegentoren die mieseste Abwehr der Liga hat“ unentschieden spielen und dann „zufrieden sein“ und es „immer schon vorher gewusst haben“?
Das geht gar nicht findet Kid und hat keine Lust, das „beschönigende Geschwätz unwidersprochen hinzunehmen“, das er dann auch genüsslich auseinandernimmt. Zu müde waren wir. Zu viel Kraft hat das Pokalspiel gekostet. Einen Knacks hat es uns gegeben. Aha: „Während die Tabellenletzten aus Ingolstadt aus ihrem Pokal-Debakel und trotz wackelnden Trainerstuhls von Benno Möhlmann gestärkt hervorgingen, hat der Psyche der bislang ungeschlagenen Eintrachtspieler die Pokal-Niederlage in vorletzter Minute geschadet.“ Da hat Kid doch gleich einen Vorschlag: „Vielleicht sollten wir in Zukunft auf eine Teilnahme am Pokalwettbewerb verzichten. Nicht, dass am Ende Körper und Geist ernsthaften Schaden nehmen.“ Könnte es vielleicht sogar sein, dass „da einer von sich ablenken will“, wenn er die klägliche Leistung vor allem der Müdigkeit und nicht etwa der Taktik und den Wechseln zuschreibt? Die Müdigkeit bekämpft der Trainer jedenfalls sofort – die Mannschaft darf zwei Tage „ihre Akkus aufladen“. „Und vielleicht hat der Trainer, der schon vor drei Wochen während einer Dienstreise in Dubai seinen Akku aufgeladen hat, ja auch Gelegenheit, etwas Kraft zu tanken und mit der notwendigen Frische zurückzukehren.“
Ein Punkt kann am Ende Gold wert sein. Meint Pirmin Schwegler. Oder eben zu wenig. Meint Kid.
We will see about that. Meine ich.
Und sonst noch so:
Bei Björn auf Eintracht-Inside gibt es eine „Einzelkritik vs. Ingolstadt“. Von „Bamba Anderson: Bester Frankfurter an dem Spieltag.“ Über „Gordon Schildenfeld: Hat nicht mal versucht den Torschützen bei dessen Lauf aufs Tor zu stören. (…) Ansonsten fehlerlos.“ , „Sebastian Jung: Erstmals maßgeblich dafür verantwortlich, das die rechte Seite besser war als die linke – oder zumindet die weniger schwache…“ und so weiter und so weiter bis Armin Veh: Ok. Pokal hat Kraft gekostet… „Dennoch…“
Was? Selber lesen. Und dann am besten gleich auch noch mal in Beves Welt vorbeischauen. Beve macht witzige Fotos und The Gaslight Anthem und Bruce Springsteen singen dazu. Drive. Thunder Road..
Yeah.
Alles, was schlecht ist, hat immer auch sein Gutes. Heißt es. Und so hat die allgemein schiefe Weltlage doch zumindest diese eine große Sicherheit gebracht, dass wir wissen, wer schuld bzw. wer verantwortlich ist. Da lässt sich immer einer oder etwas finden. Oder? Einfach mal ausprobieren:
Weißt du Bescheid?
Wer ist eigentlich schuld bzw. verantwortlich...
... am Elend in der Welt?
... an den fehlenden 55,5 Milliarden?
... an Allem?
... an mangelndem fußballerischen Erfolg einer Mannschaft?
... an der schlechten Stimmung?
... am Abstieg der Eintracht?
... an der guten Stimmung?
... an einer Niederlage in einem Fußballspiel?
... an dem ewigen Gehetze?
Und hier die möglichen Antworten – einmal gut durchwürfeln:
Der „Computer.“***Ihr.***Wir.***Die Banken.***Der Klimawandel***Das Internet.***Das System***Der Klimawandel.***Die Eigendynamik***
Das Zitat des Tages stammt von dem Sänger James Morrison, neulich in einem Interview:
„It’s easier to be yourself than to be somebody else.“
In die Blogs geschaut
Ist der Punkt, den die Eintracht dann doch aus Ingolstadt mitgenommen ein Grund, sich zu freuen, oder oder muss man sich ärgern? Darüber kann man sich – offensichtlich – einen Wolf diskutieren. Also: Ich gehör zur „Ich-freu-mich“-Fraktion. Meine Reaktion beim Ausgleich war ungefähr so:
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Und auch nach einmal Drüberschlafen war mir am Montag das Grade-noch-mal-gut-gegangen-yep-komm-weiter-gehts-Gefühl erhalten geblieben. Abends gab's sogar noch ein unerwartetes Glücks-Tüpfelchen oben drauf. Die Fürther verlieren doch tatsächlich ihr Heimspiel gegen Braunschweig und – wuppdich – bleibt die Eintracht doch da, wo sie hingehört: Auf einem direkten Aufstiegsplatz. Nie hat sich der Satz „Wer weiß, zu was der Punkt noch gut ist“ so schnell bewahrheitet. Leise grummelt es im Hinterkopf: Man stelle sich vor, wir hätten am Samstag gewonnen? Haben wir aber nicht. Egal jetzt. Yeeeeeeeeeep:
[/url]
Das kann man auch ganz anders sehen. Stefan vom Blog G könnte z.B. geradezu wahnsinnig werden. „Es ist zum aus der Haut fahren — ich kann einfach nicht aus meiner Haut raus. Das schießt Eintracht Frankfurt in der 96. Minute noch glücklich den Ausgleich, am nächsten Tag verliert ein Konkurrent um den Aufstieg völlig unerwartet ein Heimspiel gegen Braunschweig mit 1:3, und ich, der ich nicht aus meiner Haut kann, freue mich nicht, sondern denke: Scheiße.
"Nicht der eine Punkt, den wir auf Fürth gut gemacht haben, erwärmt mein Herz, nein, ich Idiot ärgere mich über die zwei, die wir haben liegen gelassen.“ Und so gerät er am Montag abend schon wieder in Rage. Und schon wieder über die Eintracht. Dieses Mal über die aus Braunschweig. Weil sie gewonnen hat. Ausgerechnet.
Und wie sieht es aus in der Klappergass? Kid war am Montag eigentlich schon bereit, das „ganz schwere Spiel“ in Ingolstadt abzuhaken. Solche Spiele gibt es. Die Erklärungsversuche am Tag danach bringen ihn jedoch in Rage. Beim zuvor „in Pflichtspielen vier Mal infolge geschlagenen Tabellenletzten, der nach Gegentoren die mieseste Abwehr der Liga hat“ unentschieden spielen und dann „zufrieden sein“ und es „immer schon vorher gewusst haben“?
Das geht gar nicht findet Kid und hat keine Lust, das „beschönigende Geschwätz unwidersprochen hinzunehmen“, das er dann auch genüsslich auseinandernimmt. Zu müde waren wir. Zu viel Kraft hat das Pokalspiel gekostet. Einen Knacks hat es uns gegeben. Aha: „Während die Tabellenletzten aus Ingolstadt aus ihrem Pokal-Debakel und trotz wackelnden Trainerstuhls von Benno Möhlmann gestärkt hervorgingen, hat der Psyche der bislang ungeschlagenen Eintrachtspieler die Pokal-Niederlage in vorletzter Minute geschadet.“ Da hat Kid doch gleich einen Vorschlag: „Vielleicht sollten wir in Zukunft auf eine Teilnahme am Pokalwettbewerb verzichten. Nicht, dass am Ende Körper und Geist ernsthaften Schaden nehmen.“ Könnte es vielleicht sogar sein, dass „da einer von sich ablenken will“, wenn er die klägliche Leistung vor allem der Müdigkeit und nicht etwa der Taktik und den Wechseln zuschreibt? Die Müdigkeit bekämpft der Trainer jedenfalls sofort – die Mannschaft darf zwei Tage „ihre Akkus aufladen“. „Und vielleicht hat der Trainer, der schon vor drei Wochen während einer Dienstreise in Dubai seinen Akku aufgeladen hat, ja auch Gelegenheit, etwas Kraft zu tanken und mit der notwendigen Frische zurückzukehren.“
Ein Punkt kann am Ende Gold wert sein. Meint Pirmin Schwegler. Oder eben zu wenig. Meint Kid.
We will see about that. Meine ich.
Und sonst noch so:
Bei Björn auf Eintracht-Inside gibt es eine „Einzelkritik vs. Ingolstadt“. Von „Bamba Anderson: Bester Frankfurter an dem Spieltag.“ Über „Gordon Schildenfeld: Hat nicht mal versucht den Torschützen bei dessen Lauf aufs Tor zu stören. (…) Ansonsten fehlerlos.“ , „Sebastian Jung: Erstmals maßgeblich dafür verantwortlich, das die rechte Seite besser war als die linke – oder zumindet die weniger schwache…“ und so weiter und so weiter bis Armin Veh: Ok. Pokal hat Kraft gekostet… „Dennoch…“
Was? Selber lesen. Und dann am besten gleich auch noch mal in Beves Welt vorbeischauen. Beve macht witzige Fotos und The Gaslight Anthem und Bruce Springsteen singen dazu. Drive. Thunder Road..
Yeah.
Muss hier mal schnell nachtreten. Kein Blog-Eintrag, aber ein wunderbarer Text hier im Auswärts-Unterforum.
Spaziergang nach Ingolstadt
http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/2/11186330,11769398/goto/
Owladler wandelt auf den Spuren von Johann Gottfried Seume und wandert von Ostwestfalen aus zu Fuß (!!!) zum Auswärtsspiel nach Ingolstadt. Am 18. Oktober geht er los und wir dürfen ihn auf seinen Reiseetappen begleiten - bei Wind und Wetter und Sonnenschein, zwischen Autobahnkreuzen und Wäldern, Beobachtungen, Gedanken, Ahle Worscht und Heimsieg Kazz gegen Hund, Windkraftanlagen, getupft mit kenntnisreichen historischen Erläuterungen, gesprengselt von Nachrichten aus der großen, fernen Welt im Allgemeinen und vom Fußball und der Eintracht im besonderen. "Langsam beginne ich die heutige Distanz zu spüren und die letzten Kilometer ziehen sich etwas, aber ich weiß, dass ich heute Abend bei einem Bekannten übernachten werde, habe alle Zeit der Welt und genieße am Zielort "Ahle Worscht", ein gutes Bauernbrot, lege nicht einmal Wert auf die Dortmunder in Piräus und schlafe schon bald nach den Nachrichten, die mir die Straßenproteste der Griechen zeigen, tief und fest."
Über Paderborn, Marsberg, Bad Arolsen, Homberg an der Efze, Bad Hersfeld, Friedewald ("Was für ein schöner Name."). Bad Salzungen, Schmalkalden, Zella-Mehlis, Hildburghausen, Coburg, wo "im Juli immer - Wahnsinn - das größte Sambafestival außerhalb Brasiliens stattfindet. vielleicht sagt das einer mal dem Caio..." Lichtenfels. Die Basilika in der Nähe der Stadt Bad Staffelstein...weiter, immer weiter... und schließlich am 13. Tag:
Sonntag, 30. 10, Ingolstadt
"Jetzt folgt erst einmal der Höhepunkt des Tages. Familienzusammenführung auf dem Stadionparkplatz; unrasiert und fern der Heimat schließe ich die Meinen in die Arme. Ich bin gerührt, meine Frau besucht ein Auswärtsspiel von Eintracht Frankfurt. Das habe ich gut hingekriegt. Und jetzt
geht's ab ins Stadion..."
Bisschen Zeit nehmen. "Entschleunigen." In Ruhe Lesen. Unbedingt!
Spaziergang nach Ingolstadt
http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/2/11186330,11769398/goto/
Owladler wandelt auf den Spuren von Johann Gottfried Seume und wandert von Ostwestfalen aus zu Fuß (!!!) zum Auswärtsspiel nach Ingolstadt. Am 18. Oktober geht er los und wir dürfen ihn auf seinen Reiseetappen begleiten - bei Wind und Wetter und Sonnenschein, zwischen Autobahnkreuzen und Wäldern, Beobachtungen, Gedanken, Ahle Worscht und Heimsieg Kazz gegen Hund, Windkraftanlagen, getupft mit kenntnisreichen historischen Erläuterungen, gesprengselt von Nachrichten aus der großen, fernen Welt im Allgemeinen und vom Fußball und der Eintracht im besonderen. "Langsam beginne ich die heutige Distanz zu spüren und die letzten Kilometer ziehen sich etwas, aber ich weiß, dass ich heute Abend bei einem Bekannten übernachten werde, habe alle Zeit der Welt und genieße am Zielort "Ahle Worscht", ein gutes Bauernbrot, lege nicht einmal Wert auf die Dortmunder in Piräus und schlafe schon bald nach den Nachrichten, die mir die Straßenproteste der Griechen zeigen, tief und fest."
Über Paderborn, Marsberg, Bad Arolsen, Homberg an der Efze, Bad Hersfeld, Friedewald ("Was für ein schöner Name."). Bad Salzungen, Schmalkalden, Zella-Mehlis, Hildburghausen, Coburg, wo "im Juli immer - Wahnsinn - das größte Sambafestival außerhalb Brasiliens stattfindet. vielleicht sagt das einer mal dem Caio..." Lichtenfels. Die Basilika in der Nähe der Stadt Bad Staffelstein...weiter, immer weiter... und schließlich am 13. Tag:
Sonntag, 30. 10, Ingolstadt
"Jetzt folgt erst einmal der Höhepunkt des Tages. Familienzusammenführung auf dem Stadionparkplatz; unrasiert und fern der Heimat schließe ich die Meinen in die Arme. Ich bin gerührt, meine Frau besucht ein Auswärtsspiel von Eintracht Frankfurt. Das habe ich gut hingekriegt. Und jetzt
geht's ab ins Stadion..."
Bisschen Zeit nehmen. "Entschleunigen." In Ruhe Lesen. Unbedingt!
Lieber owladler - was für ein wunderbarer Text und wie schön, dich auf diese Weise noch ein bisschen besser kennen zu lernen. Die Eintracht. Bob. Draußen und für sich sein. Wach und aufmerksam. Leise und klug. Literatur. Und da jetzt insbesondere auch noch Seume. Seume! Ich habe keine Sekunde gezweifelt, dass du die Wanderung tatsächlich so unternommen hast, so viele Details, Beobachtungen, Gedanken, Gefühle - und war zuerst ein klitzekleines bisschen enttäuscht, dass es sich um eine Collage handelt - das tut dem aber keinen Abbruch. Überhautpt nicht!!
So überraschend, so schön. Vielen Dank dafür.
PS: Kennst du Patrick Leigh Fermor? Wenn nicht: Unbedingt, unbedingt lesen. Fermor ist Anfang des 20. Jahrhunderts von England aus durch Deutschland bis nach Konstantinopel gewandert. "Die Zeit der Gaben" und "Zwischen Wäldern und Wassern" heißen die beiden Bände, in denen er seine Wanderung beschreibt. Unfasslich schön.
So überraschend, so schön. Vielen Dank dafür.
PS: Kennst du Patrick Leigh Fermor? Wenn nicht: Unbedingt, unbedingt lesen. Fermor ist Anfang des 20. Jahrhunderts von England aus durch Deutschland bis nach Konstantinopel gewandert. "Die Zeit der Gaben" und "Zwischen Wäldern und Wassern" heißen die beiden Bände, in denen er seine Wanderung beschreibt. Unfasslich schön.
Nachgetreten
„Spielverderber. Zumindest ein bisschen.“ betitelt Sebastian im Stadtwaldgebabbel seinen kurzen Vorbericht zum Spiel. Er wird doch nicht für möglich halten, dass...“ Ok. "Die Eintracht wäre nicht die Eintracht, wenn..." aber trotzdem „Auswärtssieg!“ Und sonst gar nix!
„Spielverderber. Zumindest ein bisschen.“ betitelt Sebastian im Stadtwaldgebabbel seinen kurzen Vorbericht zum Spiel. Er wird doch nicht für möglich halten, dass...“ Ok. "Die Eintracht wäre nicht die Eintracht, wenn..." aber trotzdem „Auswärtssieg!“ Und sonst gar nix!
Das geht mir auch so. Um so schöner, dass Thomas hier einen verfasst hat. Weniger detailliert, irgendwie ziemlich gereizt, aber das ist ja durchaus irgendwie nachvollziehbar. Alles drin. Nerv. Ärscher. Freu. Sehr schön. Danke!