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rotundschwarz

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Huhu:






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Eiserne Viren, die auch in Drachenbooten nicht ohne Liebe sind – Vorbericht auf das Spiel der Eintracht gegen Union Berlin

Heute muss ich mich wirklich anstrengen, um beim Vorbericht fürs Spiel gegen Union Berlin den vorgeschriebenen, angemessen gereizten Unterton hinzubekommen.  Obwohl… muss ich? Mal sehen…

Immer eisern

Der 1. FC Union Berlin wurde am 20. Januar 1966 gegründet, seine Wurzeln reichen aber viel weiter zurück, bis ins Jahr 1906. Und es ist eine zunächst ziemlich wilde und  dann wild „ostzonale“ Vereinsgeschichte, die Union da vorzuweisen hat.  Nachzulesen ist das hier und hier – weil’s spannend und auch ost-west-geschichtlich interessant ist, fasse ich es mal zusammen und hoffe, dass mir dabei nicht zu viele Ungenauigkeiten hineinrutschen.

Gegründet haben die Unioner sich damals, im Jahr 1906, als Olympia Oberschöneweide,  kurz darauf schlossen sie sich allerdings bereits dem Berliner Thor und Fußball-Club (BTuFC) Union Berlin an. Die waren im Jahr 1905 Deutscher Meister geworden und spielten in Blau-Weiß. Ab 1909 ging man wieder getrennte Wege, aus alter Verbundenheit behielten die Oberschöneweider aber das „Union“ im Namen und die Vereinsfarben bei. 1920 zog der Verein  innerhalb von Köpenick um, in die Wuhlheide – dort, wo heute noch das Union-Stadion, die Alte Försterei steht. Union war ein Arbeiterverein (Oberschöneweide ist ein Arbeiterviertel),  spielte in blau, die Unioner wurden – von wegen Blaumann – „Schlosserjungs“ genannt und der Schlachtruf der Fans war eine klare und aufrechte Ansage: Eisern Union. Dabei ist es bis heute geblieben.

„Union-Ob“ spielte ganz ordentlich mit, holte das ein oder andere Mal den Berliner Meistertitel und damit die Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, stand einmal (1923) sogar im Finale – dauerhaft wurde das aber nichts mit der Spitzenmannschaft. Andere Vereine (Hertha, Tennis Borussia)  - waren finanziell besser aufgestellt. Nach dem zweiten Weltkrieg geriet Union dann in die Wirren des Kalten Krieges. Ost-Berliner und West-Berliner Fußballverband gingen getrennte Wege, spielten aber gemeinsam den Berliner Meistertitel aus. Union qualifizierte sich für die Endrunde, durfte dann aber nicht nach Kiel reisen, die besten Spieler wanderten ab nach West-Berlin und gründeten dort eine West-Union. Der Rest der Ost-Unioner wurde in die Betriebssportgruppe des VEB Transformatorenwerk Karl Liebknecht eingegliedert, hieß jetzt zunächst „BSG Motor Oberschöneweide“ und spielte in Rotweiß, wurde dann zum TSC Oberschöneweide und irgendwann hatten die Fans die Faxendicke, wollten das alles nicht mehr mitmachen und pilgerten statt nach Köpenick lieber nach Westen, zur dortigen blauweißen SC Union 06 Berlin  ins Poststadion. Also, solange das noch ging. (Nachwehen dieser Zeit wogten noch in die 90er, als der SC Union für sich beanspruchte, der legitime Nachfolgeverein der Oberschöneweider zu sein, eine Saison in Köpenick spielte, dann aber in den Westen und ins Poststadion zurückkehrte).

Die „Neuordnung“ des DDR-Fußballs brachte für Union bereits lange vor dem Fall der Mauer eine Art Wende. Um nicht nur die sozialistische Einheitsfront, sondern auch den Fußball voran zu bringen, wurden so genannte Leistungszentren gegründet -  in jeder DDR-Region eines. Berlin hatte schon zwei – den  aus Dresden umgesiedelten BFC Dynamo (mit integrierter Stasi-Sportgruppe) und den FC Vorwärts Berlin. Auf  Intervention des FDGB wurde trotzdem auch noch Union – als „ziviler Fußballklub für die Berliner Werktätigen“ – erhalten bzw. als „1. FC Union Berlin“ neu gegründet. Als dann ein paar Jahre später Vorwärts Berlin – Sache gibt’s – nach  Frankfurt/Oder verschoben wurde, wurden die bestehenden Berliner Fußball-Sportstätten sozialistisch gerecht  auf die beiden verbliebenen Vereine Dynamo und Union  Berlin verteilt. Der BFC hatte hinterher 28 Trainingszentren, Union nur 6 und damit fortan auch den Ruf des Underdogs, der sportlich immer knapp am Abstieg vorbeischrammte.  Der Verein wurde von der DDR-Führung skeptisch beäugt, wurde zu einer Art Sammelbecken für  viele, die dem DDR-System kritisch gegenüberstanden.

Nach der Wende taumelte Union fast in den Bankrott -  mit Trainer Frank Pagelsdorf  für die Relegation zur zweiten Liga  qualifiziert, gescheitert, dann doch geschafft, aufgrund gefälschter Bankbürgschaften vom DFB relegiert, dritte Liga, verweigerte Lizenz, 1997 der unmittelbar bevorstehende Bankrott und der Marsch der Union-Fans durchs Brandenburger Tor. 3.000 Menschen waren bei der  „Rettet-Union“-Demo dabei, die Öffentlichkeit war mobilisiert. Nike und  die „Kinowelt“ wurden Sponsoren, Fans spendeten. Und   Nina Hagen  sang die neue Vereinshymne. Und die ist: Schön. Vor allem, wenn sie so wie hier aus vollem Herzen geschmettert wird.

Dauerhaft gut lief es bei der Union auch seitdem nie. Ein paar gute Jahre Anfang des neuen Jahrtausends, eine Saison (2001/2002) davon sogar sehr gut – Aufstieg in die zweite Bundesliga, 6. Platz in der Abschlusstabelle (oh, wie ich mich daran noch gut erinnere: Am letzten Spieltag verhinderten sie mit einem 3:1-Sieg den schon sicher geglaubten Bundesliga-Aufstieg der 05er aus Mainz), Pokalfinale, Qualifikation für den UEFA-Cup. Nach 2004 dann wieder der fast freie Fall bis in die Oberliga, wieder Rettungsaktionen („Bluten für Union“) und eine weitere Berappelung. Seit der Saison 2009/10 sind die Unioner wieder in der zweiten Liga dabei. Und da wollen sie auch bleiben. Neues Motto: „Nicht ohne Liebe. Eisern Union.“

Rund um Union

„Andere Vereine haben Fans, bei Union haben die Fans einen Verein.“ Heißt es auf der „Heimseite“ von Union Berlin. Na ja, halblang, aber so ein bisschen was ist da wohl dran: Ein Fan-Vertreter sitzt im Aufsichtsrat des Klubs, die Redaktion des offiziellen Stadion-Magazins liegt in der Hand von Union-Fans, Verein und Fans führen in jedem Jahr eine Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen, Verbundenheit statt "Kult"- und "Spaßfußball"-Geschwätz – das Drachenbootcup  (durchgeführt von der Fanvereinigung Eiserner Virus, der auch Auswärtsfahrten – z.B. ins Waldstadion – organisiert), das Weihnachtssingen – Aktionen, bei denen es – wie’s aussieht – fast schaurig schön familiär zugeht.

Die Eintracht hat   tolle Blogger – Union hat sie auch. **textilvergehen** ist ein wunderbar kreativer und lässiger Fußball-Blog, in dem es in Word, Text und bewegten Bildern nicht nur, aber hauptsächlich um Union geht – z.B. gibt es ganz erstaunliche Videoanalysen – wie hier z.B. die filmische Umsetzung des zweiten Tores beim 4:1-Kantersieg  gegen Ingolstadt.  Der Blog ist im Frühjahr zum „Besten deutschsprachigen  Blog“  gewählt worden, was sicher nicht nur, aber vielleivht ein klitzekleines bisschen auch an der besonders hohen Wahlbeteiligung von Union-Fans gelegen haben kann. Glückwunsch!!

Zum dringend notwendigen Umbau der legendären Alten Försterei leisteten auch die Fans ihren Beitrag – es wurden so genannte „Gründersteine“ verkauft und im Zuschauertunnel (dem „Tunnel of Fame“) mit den Namen der Spendern verewigt. 2008 – 2009 ging der Umbau mit Verzögerung über die Bühne, rund 2.000 freiwillige Helfer waren an den Umbaumaßnahmen beteiligt. Eröffnet wurde das Stadion mit einem Freundschaftsspiel gegen  Hertha  – wie immer bei besonderen Anlässen, z. B. nach der Wiedervereinigung.  Das Verhältnis der beiden Vereine ist wohl gar nicht so feindselig, wie man bzw. ich immer geglaubt habe. Früher bestand sogar mal eine Fanfreundschaft, heute sieht man sich als sportliche Rivalen (die ja nicht allzu oft aufeinandertreffen) – der 2:1 Sieg gegen die Hertha, letztes Jahr im Olympiastadion, gilt bereits heute als legendär.

Immer noch fehlt es Union Berlin an Geld.  Die Renovierung der Haupttribüne in der Alten Försterei  steht  deshalb noch aus und auf der Wunschliste der Fans (so ist es im 11 Freunde-Sonderheft zu lesen) ganz oben. Weiterer großer  Wunsch: Endlich nicht mehr als Ostverein bezeichnet werden.  Schade eigentlich – ist doch schön, dass es auch „andere“ Ost-Vereine gibt.

Union vor dem Spiel gegen die Eintracht

Seit 2007 wird Union Berlin von Uwe Neuhaus trainiert, der  in Dortmund mal Assistenztrainer von Michael Skibbe war, und die Mannschaft von   Union aus den Niederungen der Regionalliga in die neu geschaffene dritte Profiliga und direkt weiter in die zweite Liga führte, wo sie jetzt im dritten Jahr um spielt und  die Klasse halten will.

Die Berliner sind mit Auf und Ab, aber unterm Strich ganz ordentlich in die neue Saison gestartet und finden sich in der oberen Tabellenhälfte. Schwer wiegen die beiden 0:4 Schlappen (bei Dynamo Dresden und zu Hause gegen Fürth).  Zu  Hause ist Union eigentlich eine Macht, vor allem dann wenn es gegen Friedhelm Funkel geht. Innerhalb von vier Wochen wurde „unser“ FF gleich zwei Mal besiegt, was die dankbare Kurve zum - hihi - „Friedhelm, komm bald wieder“-Gesang animierte.

Nicht ganz so erfreulich ist die Auswärtsbilanz. Saisonübergreifend blieb Union jetzt in sieben Spielen in Folge ohne Sieg, beim letzten Auswärtsspiel in Duisburg hätte es fast geklappt, aber „dank Simon Terodde“ blieb es dann doch beim 1:1. Simon Terodde?. Das ist sozusagen der Star-Zugang  der Unioner in dieser Saison. Terodde wurde vom 1. FC Köln ausgeliehen, wo sein größter Erfolg bisher darin bestand, dass er im Pokalzweitrundenspiel des FC gegen 1860 München in der 88. Minute für Lukas Podolski ins Spiel kam. (Naaain, nicht ganz – im Achtelfinale gegen Duisburg hat er im Profiteam durchgespielt und sogar ein Tor erzielt). Na ja – jetzt ist er jedenfalls dabei, wenn schon nicht zum Torschützen, dann zumindest zum running Gag der Unioner zu werden. Für den ersten Treffer hat der vereinseigene Sender AFTV eine Kiste Apfelkuche…ähem… Apfelschorle ausgesetzt.

Union wird von Verletzungssorgen gebeutelt.  Den Berlinern ihr Brasilianer (Silvio, kam zum Beginn der  Saison vom FC Zürich), der  mit vier Treffern  bisher erfolgreichste Torschütze, fällt mit Bänderriss aus. Wie’s aussieht wird  auch der Kolumbianer John Jairo Mosquera , der Toptorschütze der vergangenen Saison, in Frankfurt ausfallen.  Macht ja nichts, bleibt immer noch  der Rekordtorschütze und aktuelle Vereinsheld Torsten „Tusche“ Mattuschka. Und da ist ja auch noch Simon Terodde.

Die Eintracht vor dem Spiel gegen Union

Na ja – keine Frage, oder? Eisern hin oder her. Morgen gewinnt nur einer: Wir! Sebastian Rode wird zwar wohl leider ausfallen, aber wie wir wissen, macht es ja nichts, wenn wir hinten ein bisschen anfälliger sind, weil wir vorne ja sowieso die Tore machen. Oder so.  Schluss mit dem Geunke,  dass unsere Heimbilanz immer noch mager ist, Union auswärts auch mal wieder gewinnen wird, unsere liebe Eintracht immer gegen „solche“ Gegner unversehens mal wieder ein Spiel in den Sand setzt und dass auch wir irgendwann mal wieder verlieren müssen. Müssen wir. Aber nicht morgen.

Oben dran bleiben. Aufstiegskurs halten. Klarer Heimsieg – und sonst gar nichts!
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Ganz kurz bloggeschaut - gleich gibt es hier dann noch einen Vorbericht.

Blog G

http://www.blog-g.de/hefte-raus-klassenarbeit-2.html

Hefte raus, Klassenarbeit

Stefan leidet  an „Fublos D“.  Dabei handelt es sich um „eine Krankheit, deren Symptome sich darin zeigen, dass der Schreiber (oder blogger, der ja auch nur ein Schreiber ist), das Spiel seiner Mansnchaft nur unter dem Gesichtspunkt verfolgt, ob etwas dabei ist, was sich später verwerten lässt.“ Und:  Stefan liest eigentlich nie die Spielerbenotungen im Kicker. („Unfug das.“) Gestern dann doch. Und jetzt ist er - zu recht - empört. Weil: „Der beste Eintracht-Kicker kommt erst auf Platz 16“ und heißt Alex Meier.  Erst auf Platz 41 folgt Sebastian Rode, auf 44 Benni Köhler und dann irgendwann Oka Nikolov. Stefan hat jetzt noch Schnappatmung, verrät uns aber trotzdem, was es morgen in der Business Lounge  zu essen gibt.  Wissen wollen? Hier lesen.

The Diva and the Kid

http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/geladene-colts.html

Geladene Colts

Während allüberall bereits auf das morgige Spiel vorausgeschaut wird, bleibt Kid seiner Linie treu, und hält noch einen Moment inne. Die Spielanalyse zum Auswärtssieg in Dresden fehlte noch – jetzt nicht mehr.  Ein bisschen Zeit mitnehmen und das „meisterlich kontrollierte“ Spiel, die „schnellen und präzisen Kurzpässe“ und die Tore  noch einmal Revue passieren lassen, und einen  - kurzen - Blick auf die Ränge werfen (wo ein Teil des Frankfurter Anhangs „die Zweitklassigkeit offensichtlich zu unterbieten sucht“)  möchte  – garantiert besser als die zehnte Zusammenfassung in Sky.

Kids Fazit:  „Zehn Pflichtspiele hat die Eintracht in dieser Saison bestritten. In allen ist sie ungeschlagen geblieben. Das wird nicht so bleiben. Als Mannschaft wirkt sie nun aber eingespielt. Daran wird sich erst einmal nichts mehr ändern. Das kann nur noch besser werden.“

Eintracht Frankfurt Podcast

http://www.eintracht-podcast.de/eintrachtpodcast-056

Nummer 56 – Kurze Woche

Mit Live-Eindrücken vom Spiel in Dresden, Geplänkel  zur Lage der Dinge und einem  Ausblick auf das Spiel gegen Union. Reinhören!
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Sommerlich-bummeliges Danke schön  
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Soso. Vor zehn Jahren war also der Oka der Kessler. Und echt wahr? Gegen Union auch damals im Spätsommer/Frühherbst? 4:0? Schönes Ergebnis  
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Was für ein Tag um Geburtstag zu haben - die Sonne scheint, die Eintracht hat gewonnen, da kann das neue Lebensjahr ja nur gut werden.

Herzliche Geburtstagsgrüße und alle guten Wünsche!

Kerstin
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Aufgewacht!

Was für ein elendes, zusammengedonnertes Gefühl ist es, wenn man morgens nach einer Eintracht-Niederlage aufwacht. Und umgekehrt: Wie wunderbar leicht und froh bin ich morgens, wenn die Eintracht gewonnen hat. Noch im Halbschlaf, Sonne bllinzelt, gähnstreck, und da ist er, der kleine Glückshüpfer, den das Herz macht. Noch mal kurz Revue passieren lassen…

… tatsächlich: Wir fangen  mit  zwei Stürmern an. Der Dresdner Block kann das nur ahnen, weil er vorerst hüpfend unter seiner Riesenfahne verharrt. Uli Potofski macht schon in den ersten Minuten klar, dass Fußballberichterstattung eine der Stärken ist, über die er zweifelsfrei nicht verfügt.  Stark fängt dagegen die Eintracht an. Schon nach fünf, sechs Minuten die ersten Chancen. Rode. Gekas. Mit zwei Spitzen stehen wir breiter, der Ball läuft gut, Kurzpasskombinationsspiel.  Nach einer Viertelstunde  flacht das Spiel etwas ab, hey, was ist das denn. Die Dresdner (huch – ohne Heller?) kämpfen und laufen. Freistoß an der Strafraumgrenze. Maaaan. Abgefälscht. Da muss man doch weg bleiben. Was für ein dämliches Tor.  Trotzdem ganz ruhig, immer das sichere Gefühl, dass wir das Spiel gewinnen werden. Idrissou, der tatsächlich immer wichtiger wird für die Mannschaft. Nicht nur, weil er Tore macht, sondern weil er jedes System und jeden Spielaufbau mitgehen kann, sich anbietet, sich zurückfallen lässt, Lücken schließt,  rackert, seinen Mitspielern Raum lässt. Das sieht schon gut aus. Gekas  lauffreudig, beweglich, gerne auch mal im Abseits.  Schwegler auf eine unauffällige Art genial. Meier spielintelligent. Djakpa ungestüm. Ich mag den.

Und dann fallen sie zum Glück auch gleich,  die Tore:  Ecke Schwegler. Gekas ist da.  Meier öffnet den Raum für Jung, wunderbare Flanke von Jung, wieder Gekas. Wieder mit dem Kopf. Yep.

Nach der HZ, die Dresdner bemüht, laufen sich die Seele aus dem Leib. Die Eintracht ruhig, cool, fast ein bisschen zu lässig. Maaaaan. Da muss man doch jetzt den Sack zu machen. Klar, wir sind haushoch überlegen, aber weiß der Geier und so ein blödes Ding geht rein. Oka. Genau. Genau so was... Aaa... Grad noch mal gut gegangen. Rode humpelnd vom Platz (weiß man da eigentlich schon was… sah nicht gut aus, das wär bitter)

Lehmann für Rode. Hoffer für Gekas. Und jetzt haben sie wohl die Faxen dicke. Die Dresdner platt wie Flunder, kaum dass sie noch aufrücken, keine Kraft mehr Mann gegen Mann  – Meier rechts durch, stellt das Pässchen fein durch und da steht – klar – Mo. Lässt abtropfen. Und  dann gleich nochmal – wow, was für  eine feine Vorarbeit von Hoffer (wird das doch noch was  mit dem? Hammer!), auf Köhler, der sieht – klar – Idrissou im Rücken der Abwehr lauern,  präziser butterweicher Pass, vorbei an staunenden Dresdnern, nochmal abtropfen lassen – fast schon zu lässig. Die Beer is geschält.

Die Szenen nach dem Spiel. Der wütende Heller. Der strahlende Sebi Jung, lacht, schwätzt mit Idrissou. Idrissou, der seine Vorlagengeber abklatscht – erst Meier, dann Benny (Meier und Idrissou, ich glaub, die mögen sich).  Dresdner Spieler im Interview. „Gegen so eine Mannschaft ist es schwer…“  So eine Mannschaft. Die reden von uns. Das tut so gut. Das tut so gut. Veh lächelnd und entspannt. Meier, der im Interview Fragen über die Dresdner, beantworten muss  (Hä?) und das sehr charming – für seine Verhältnisse fast eloquent – löst. Der Dresdner Trainer mit der gänsedümmsten Spielanalyse, die ich seit langem gehört habe. Von wegen – wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen. Hä? Dynamo Dresden hat gestern Abend vollkommen verdient gegen eine mindestens eine Klasse bessere Mannschaft verloren. Gegen Eintracht Frankfurt…

Beepbeepbeep… der Wecker klingelt. Shit.  Heute ist ja Dienstag. Arrrgs. Nächstes Jahr – nächstes Jahr ist heute wieder Sonntag.

Bloggeschaut


Blog G

http://www.blog-g.de/vier-zu-eins-mit-vier-vier-zwei.html#more-2047

Vier zu eins mit vier vier zwei

Idrissou kann jedes System mitgehen? Stefan auch. Heute ganz ernsthaft und analytisch sein Bericht zum Spiel („Weit über eine Stunde lang war Eintracht Frankfurt in dieser Partie die klar bessere Mannschaft. Bis auf das Eckenverhätnis spricht nichts für die von Heimtrainer Ralf Loose nach dem Spiel abgegebene Analyse, sein Team hätte eine starke Partie geliefert. 8:1 Ecken standen am Ende für Dynamo auf dem Zettel. Wie wenig aussagekräftig solch eine Statistik ist zeigt die Tatsache, dass Eintracht Frankfurt nach dieser einzigen Ecke ein Tor erzielte — Dynamo allerdings null.“).

Viel Lob für Idrissou - "Vorne gab Gekas den Gekas. Kaum Ballkontakte, aber wenn, dann hat’s gerasselt. Das kann natürlich nur funktionieren, wenn er einen Partner zur Seite hat, der bereit ist die Drecksarbeit zu machen. Und den hatte der Grieche mit Mo Idrissou am gestrigen Abend ganz sicher.“ Das ganze noch garniert mit kleinen Einzelkritiken, z.B. Köhler: “Zwei oder drei unnötige Ballverluste, aber taktisch sehr stark. Machte hinten immer dicht wenn Djakpa nach vorne ging. Wunderbare Vorarbeit auf Meier beim dritten Treffer, ebenso direkt auf Idrissou beim vierten.“[/color] Ja. So war das.

The Diva and the Kid

http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/doppelter-doppelschlag-in-dresden.html

Doppelter Doppelschlag in Dresden

Wird die 2:1-Führung reichen? Im Hause Kid – so berichtet er in einem ersten Stimmungsbild gleich nach dem Spiel - gab es unterschiedliche Meinungen: „Zehn Minuten vorher hatte ich noch Kid Groupie zu beruhigen versucht, weil ihr die 2:1-Führung der Eintracht zu knapp erschien. Dynamo Dresden aber, davon war ich überzeugt, würde an diesem Abend kein zweites Mal solch ein Glück haben wie beim ersten Tor. Als in der Schlussphase dann Nikolov aus seinem Tor eilte, aber sich zeitgleich mit dem von der anderen Seite heranlaufenden Kollegen Schildenfeld entschied, nicht zum Ball zu gehen, der flach und ungehindert durch den Strafraum der Eintracht strich, schwand meine Sicherheit für einen Moment.“ (Oh ja, meine auch...)

Eine klare Sache war es dann am Ende dann eben doch, findet Kid. Den zeitweiligen Leelauf in der zweiten Halbzeit „goutiert“ er als „Kontrollieren des wehrlosen Gegners“ und ist insgesamt dann doch ein bisschen erstaunt über die souveräne Leistung der Eintracht: „Dass die Eintracht den kampfstarken Dresdnern keine Angriffsfläche bot, die Sachsen über die gesamte Dauer der ungleichen Begegnung beherrschte und - als bei Dynamo wie fast allen Gegnern der Eintracht in dieser Saison die Beine müde wurden - mit schnellen und präzisen Kurzpässen fast schon Katz und Maus spielte, hatte ich so nicht erwartet.“ Noch beeindruckender fand er „die Selbstverständlichkeit, mit der sich die vor Wochen noch durch den Abstieg verunsicherte (…) Elf Armin Vehs an die erneute auswärtige Aufholjagd machte und diese innerhalb von neun Minuten erledigte.“

Ja. Cool, irgendwie.
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Nachgetreten

AdlerBlog

http://www.adlerblog.de/2011/wieviel-eintracht-hat-diese-eintracht/

Wieviel  Eintracht hat diese Eintracht?

Im neuen Eintrag im AdlerBlog geht es – man kann es bei der Überschrift schon ahnen – um das Interview, das Peter Fischer vor ein paar Tagen gegeben hat. Was Fischer sagt, findet Jesus „erstaunlich offen und direkt“, am Ende ist diese Offenheit aber vielleicht gar nicht so verwunderlich, denn „am 1. Dez dieses Jahres ist wieder Mitgliederversammlung und dort will der Sportsfreund Fischer natürlich als Präsident wiedergewählt werden.“ Und das – so meint Jesus – relativiert einiges.

„Wir brauche wieder mehr Identität, mehr Eintracht, mehr Fußballer aus unserer Region,“ sagt Fischer. „Das klingt ein wenig nach Stammtisch-Parolen“, meint Jesus.

„Wir brauchen ein geschickteres Beobachten und Scouten,“ sagt Fischer. „Auch diese Aussagen sind mir zu plakativ“, meint Jesus, „Wir wissen alle, dass die Scouting Abteilung der Eintracht nicht unbedingt „State-of-the-Art“ ist.“

„Weniger Sprüche klopfen, mehr konkrete Konzepte und Vorschläge“ – das wär doch mal was. Und im Eintrag werden auch gleich ein paar Fragen gestellt, die eine Antwort verdient hätten – nach Kennzahlen zur Entwicklung der Mitgliederzahl zum Beispiel.  Oder Kennzahlen „zum Anteil der Spieler aus der eigenen Jugend an den im Profiteam eingesetzten Spielern.“

Auch auf den weiteren Werdegang von Sportdirektor Hübner ist man im AdlerBlog gespannt. Bisher bzw. in den ersten 100 Tagen war primär Wiederaufbau. „Jetzt hat er hoffentlich Zeit stärker konzeptionell einzusteigen.“

„Wir werden es beobachten.“ Yep.

rotundschwarz

http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/09/9-von-34.html

9 (von 34)

Wie an jedem Spieltag gibt es bei mir drüben auch heute wieder den Aufstiegscountdown. Diesmal(fast) ganz ohne Worte.
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adlerkadabra schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:
adlerkadabra schrieb:
"Wenn wir nicht anfangen verrückt zu spielen oder durchzudrehen, dann schaffen wir es nie" wäre noch besser gewesen.




Nihilist, elender.    


Heul doch  




In leichter Abänderung der Gewinnspielfrage, die gestern in den Werbepausen von "X-Faktor" gestellt wurde:

Was vergießen die Eintracht-Anhänger, wenn sie nicht aufsteigen?

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Wir sind Veh

Haben wir nicht nach Identifikation gesucht? Jetzt, wo ich das Interview mit Armin Veh in der heutigen Ausgabe der Rundschau gelesen habe, bin ich sicher: Wir haben wieder eine: Wir sind Veh. Glaubt ihr nicht? Abber immer:

Wir sind coole Typen. Auf der Nase lassen wir uns nicht herumtanzen und auch, wenn wir das Fußball spielen nicht erfunden haben, haben wir unsere Vorstellung davon wie es sein sollte. Wir nehmen uns selbst nicht so wichtig. (hihi) Manchmal nehmen wir uns für ein paar Tage raus aus dem Geschehen (hoho) – schließlich können wir nicht jeden Tag irgendeinen Blödsinn über Fußball erzählen. (Können wir nicht? **kopfkratz**) Da würde man ja verrückt.  (Schon passiert) Diese pauschalen Sprüche, die dermaßen inhaltslos sind, die können wir nicht mehr hören. (Yep) Manchmal muss man öffentlich auch was sagen, was man nicht so sieht. (Muss man?) Da muss man lernen quer zu denken (jaaaaa) und Naivität abzulegen (neeeein!).   Wir lieben den Fußball (von Herzen, mit Schmerzen) , sind so ehrgeizig wie am ersten Tag. Und vor Spielen genauso aufgeregt, emotional und angestrengt wie vor 20 Jahren (**hibbelhibbeladrenalinausstoß-hyperventilier***) Deswegen leiden wir ja auch so.  (Aarrrrrrrgs.) Gelassenheit hin oder her. Erfahrung hin oder her – wenn du die Eintracht lebst, dann lebst du sie richtig. Dann fehlt dir auch die Lebensqualität. (Seufz und jamer). Ganz klar. Trotzdem wissen wir (na ja, manchmal):  Man muss immer offen und innovativ bleiben, auch kreativ, man muss sich weiterentwickeln (doch, muss man).   Deswegen gehen wir heute auch viel professioneller an das alles heran (sowieso). Es gibt einfach viele Dinge, die wir nicht mehr mitmachen. Ohne uns, sagen wir dann. (Ha!) Aber es hängt auch von den Gegebenheiten ab. (Ausnahmen kann man schon mal machen). Man hat ja auch eine Eigenmotivation. (Jawohl!) Wir müssten ja nichts mehr machen, machen sowieso nur noch, was uns Spaß macht. (Deswegen sind wir auch immer so gut drauf). Und die Eintracht wieder hochzubringen- das ist eine geile Aufgabe. (Jaaaaaaa!)  Eine Mentalitäts- und keine Qualitätsfrage. (Doppel-Jaaaaaa!)  Man kann hier viel verändern, muss aber ankämpfen gegen die,  die am „das war schon immer so“ festhalten wollen. (Wenn bloß die annern net wärn). Aber wir sind  ja flexibel (sowieso!) Außer in einem Punkt: Wir wollen als Meister mit der Eintracht aufsteigen.

Das Zitat des Tages stammt von Domenico Capone vom FC Germania Großkrotzenburg:
„Noch Fragen?“

Nein: Auswärtssieg!

Der Blick in die Blogs:

Blog G

http://www.blog-g.de/260911-dynamo-dresden-eintracht-frankfurt.html

26.09.11: Dynamo Dresden – Eintracht Frankfurt

Stefan kann sich nicht erinnern, „dass in den letzten (was weiß ich) zehn Jahren oder so (wie gesagt, ich kann mich nicht erinnern) ein Trainer von Eintracht Frankfurt jemals alle Spieler des Kaders zur Verfügung gehabt hätte. Kein Verletzter. Nicht einer.“ Jetzt also schon. Und es geht nach Dresden, die – so die Einschätzung im Blog G vor der Saison – ein Punktegarant sind. „Wollen wir es mal hoffen.“

Wollen wir!

Adlergezwitscher

http://www.adlergezwitscher.de/vorbericht/schon-wieder-montagabends/

Schon wieder Montagabends

Jan – und nicht nur er – mag die Zweitligaanstoßzeiten nicht und wird sich „auch nicht mehr daran gewöhnen.“ Montagabend also beim Aufsteiger Dynamo Dresden. „Dabei sollte unsere Mannschaft an die Leistung vom letzten Spiel anknüpfen, um einen sicheren Sieg nach Frankfurt zu holen.“ Im Vorbeigehen, meint Jan, wird das nicht gelingen. Auch er geht davon aus, dass Armin Veh die Mannschaft gegenüber letzter Woche umstellen, mit Djakpa auf links, ohne Lehmann und mit zwei Stürmern anfangen wird. Sein Tipp: „Dresden 0:3 SGE“

Gekauft.

Anstoß online

http://www.anstoss-gw.de/index.php/2011/09/25/sonntag-25-september-14-50-uhr/

Sonntag, 25. September, 14.50 Uhr

Kid Klappergass ist nach Meinung von Gerhard Steines der aus „lesenswerteste und kenntnisreichste) Eintracht-Frankfurt-Blogger überhaupt." Mit dieser Meinung steht er sicher nicht allein. Gestern haben sich Gerhard Steines und Kid per Mail ausgetauscht - über Idrissou, Yeboah und Okocha. Und darüber, warum diese drei Namen „nicht einmal das entfernteste“ miteinander zu tun haben. Im Anstoß-online kann man Auszüge daraus heute nachlesen.  

Stadtwaldgebabbel

http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/09/hexenkessel-leverkusen-nicht-zu-unterschatzen/

Hexenkessel, Leverkusen, nicht zu unterschätzen


So richtig viel zu schreiben gibt es nicht über das Spiel in Dresden, meint Sebastian, zumal dazu im Stadtwald bzw. im Adlerbog ja auch schon gebabbelt wurde. Jedenfalls: „Am Montag. Abend. In Dresden. Nach Paderborn. Cottbus und Rostock die nächste Demütigung auf dem Weg zurück in die Erstklassigkeit.“ Und obwohl „Flutlichtspiele montags in der zweiten Liga zu gefühlten 99,9 Prozent immer mit einem torlosen Unentschieden enden“, gibt es  auch hier keine Regel ohne Ausnahme. Und die heißt heute: „Auswärtssieg!“

Jawohl. Jawohl.
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mickmuck schrieb:
mir gefällt das interview auch.

dazu noch ein, zumindest nach den krümeln vom uaa, verbessertes training. und das schnelle reagieren auf spielverläufe.

mein bild, das ich von veh habe, bröckelt    


Mir gefällt das Interview mit Armin Veh auch. Nachdenklich, witzig, eigenwillig, aber auch – wie ja immer bei Armin – Veh ein bisschen melancholisch.  Deswegen bestätigt es mich eher in meinem Veh-Bild: Ich mag den, irgendwie, ich halte ihn für einen guten und klugen Trainer – aber ich bin mir auch jetzt noch nicht sicher, ob er im entscheidenden Moment den Ironie-und-Räsonier-Modus ausschalten kann und stattdessen die Ärmel hochkrempelt.

Armin Veh sagt z.B. : „Wenn wir anfangen verrückt zu spielen oder durchzudrehen, dann schaffen wir es nicht.“ Mir hätte besser gefallen, er hätte es kämpferischer gesagt: „Wenn wir nicht anfangen verrückt zu spielen oder durchzudrehen, dann schaffen wir es!“
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Aus Mangel an, hüstel, Gelegenheit bisher noch  unvorberichteter Gegner = ganz viele Informationen im sonntäglichen Vorbericht. Danke dafür!

Und der Videoclip.... du liebes bisje    Ich hab da ja schon oft von gehört, und hätte nicht gedacht, dass ich es auch noch einmal quasi live miterleben darf... Bis zum Schluss dachte (hoffte) ich: Das wird er nicht tun. Das dann doch nicht. Er wird doch nicht wirklich... Doch, doch. Er wollte.

Vielleicht besser.... kein Auswärtssieg...?? Quaaaaaaaaaaaaatsch. ***Adelmann, Adelman...*** Bittebittebitte  

PS:Guten Morgen, Bernie  
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Eieieiei.  Was e Chaos. Sollte ich heute dran gewesen sein? Dann hiermit mit hechelnder Zunge ganz kurz bloggeschaut:

The Diva and the Kid

http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/gutschow-in-dresden.html

Gütschow in Dresden

Kid wirft – wie immer vor Spieltagen – einen Blick zurück. Dieses Mal auf die erste Bundesligae-Begegnung zwischen der Eintracht und Dynamo Dresden. Das ist zwanzig Jahre her. Ja, genau in DER Saison. 20 Teams statt 18 sind am Start. Mmh. Die Eintracht betritt in Dresden „Neuland. Viele Frankfurter Spieler nutzen am Dienstag daher die Gelegenheit zu einem Bummel durch den Kern der Altstadt. Lothar Sippel ist beeindruckt: „Überwältigend.“ Norbert Nachtweih, André Köhler und Axel Kruse verbinden im Gegensatz zu ihren Mitspielern mit Dresden auch sportliche Erlebnisse. Nachtweih, der im Sommer vom AS Cannes zur Eintracht zurückgekehrt ist und sich Ende 1976 zusammen mit Jürgen Pahl bei einem Junioren-Länderspiel in der Türkei von der DDR nach Westdeutschland abgesetzt hatte, kann sich sogar noch ganz genau an einen 4:2-Sieg mit seinem damaligen Klub Chemie Halle erinnern: „Das war in der Saison 1975/76, Dynamo war damals gespickt mit Nationalspielern und bereits vorzeitig Meister. Unser Sieg war eine echte Sensation.“

Eine kleine Sensation ist auch das Ergebnis des Spiels von dem Kid berichtet. Gegen 9 Dresdner geht ein Spiel, das niemals verloren gehen darf, am Ende dann eben doch verloren. Dresden gewinnt mit 2:1 und die „Die Diva vom Main ist ihrem Ruf, der sie nun seit Jahrzehnten mit unterschiedlicher Intensität begleitet, wieder einmal gerecht geworden. Freuen kann sich darüber aber in Frankfurt niemand.“

Blog G

http://www.blog-g.de/gefallen-nee.html

Gefallen? Nee.

Stefan bekennt, dass er sich so ganz allmählich an die zweite Liga gewöhnt. Gefallen wird sie ihm  - wie uns allen   - nie. Außerdem kann man im  Blog G heute schon in Auszügen hören, was es erst am Montag in der Rundschau zu lesen geben wird: Ein Interview mit Armin Veh.

Der war gestern abend in Stuttgart und nicht in Paderborn. Und ich bin heute hier obwohl ich eigentlich nicht da bin. Na so was  
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@ adlerkadabra:  Oja,  Rollentausch ist jederzeit möglich und durchaus von den Windungen und Wendungen des Drehbuchs abhängig. Da kann aus dem „schlaksigen Schweiger“ schon mal schnell das „phlegmatische Phantom“ und aus dem „vielseitigen Kleinen“ der „überforderte Alleskönner“  werden. Und man kann die Besetzungsliste erweitern, z.B. auch um die Outtakes:

- Der bärtige Griechengott
- Der feierfrohe Tscheche
- Der rothaarige Heißsporn

Undundund.

@peppoah: Ich fürchte: Du hast recht  

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Beves Welt

http://www.beveswelt.de/?p=4509

Heimspiel in Großkrotzenburg

Was dem gereizt sein Max, das ist dem Beve sein Timm. Und so berichtet er darüber, wie  er bzw. Onkel Beve sich als einer von „vier Buben von 7 bis 70“ auf nach Großkrotzenburg macht,  dorthin, wo die Eintracht spielt und wo bei tiefstehender Sonne direkt an der Mittellinie die Welt noch in Ordnung ist. "In der Halbzeit wurden die Gewinner der Lotterie verkündet, natürlich waren wir nicht dabei – aber was soll’s, Hauptsache die Eintracht gewinnt – und Timm sieht ein paar Tore. Die hatte er nämlich bei seinen beiden Bundesligaspielen eher auf Seiten der Gegner gesehen; o:4 gegen Hoffenheim und 1:4 gegen den HSV lautet seine Arena-Bilanz, lediglich das 8:0 in Aschaffenburg im letzten Jahr verbessert seine Ausbeute."

Bis gestern. Jetzt kommen sechs Tore und ein Sieg dazu. Und: Ein eeeeechtes Autogramm auf der Eintracht-Kapp. „Die Kinderaugen leuchteten hell wie der volle Mond in den Bergen Vorarlbergs.

Derart beglückt wanderten wir zurück zum Auto, bequatschten den Spielverlauf und rollten anschließend zurück in die Heimat. Da hat jetzt einer was zu erzählen und ein ganzes Säcklein Erinnerungen dazu, von damals, als er mit Onkel, Opa und Papa in Großkrotzenburg die Eintracht gesehen hat. Und einen Sieg obendrein.“
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Film ab

Wollen wir doch mal sehen, wen wir da alles so haben. Aaaalso:

Internationale Besetzungsliste:

Der zurückhaltende Algerier
Der lustige Ivorer
Der schmächtige Schweizer
Das mazedonische Urgestein
Der schweigsame Griechen-Bomber
Der quirlige Türke
Der kanadische Riese
Der bullige Kameruner
Der geschmeidige Brasilianer (nein, nicht der, der anner)
Der hüftsteife Österreicher

In weiteren Rollen:
Der schlaksige Schweiger
Der vielseitige Kleine
Der furchtlose Draufgänger
Der talentierte Jungprofi

Außerdem:
Der schelmische Franke
Der umtriebige Strippenzieher
Der schillernde Platzhirsch
Der Ostwestfale

Als Special Guest:
Der demütige Arbeitslose

Mmh. Vielleicht kann mir jetzt endlich mal einer sagen, von wem oder was hier die Rede ist?

Das Zitat des Tages stammt aus dem Hamburger Abendblatt:
"Lothar Matthäus muss HSV-Trainer werden."

Na dann: Herzlichen Glückwunsch!

Noch schnell in die Blogs geschaut. Und ich sehe: Nichts. Ach doch - hier:

Blog G

http://www.blog-g.de/1000-meisterwerke.html

1000 Meisterwerke

Ein Foto, das am Rande des gestrigen Trainings im Wald entstand, hat Stefan zu einem Video inspiriert. Um was in dem Video geht? Um Kunst. Also: Um Nichts. Lustig ist es trotzdem.
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rotundschwarz

http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/09/name-ist-schall-und-rauch.html

Name ist Schall und Rauch

Naaaain. Es geht nicht um Hildebrand ("Koan sAtz zu HildubRand") dafür gibt es - wie oben angekündigt - noch ein bisschen was zu Großkrotzenburg. Wer es lesen mag, muss dann jetzt eben statt hier - ausnahmsweise mal  ,-) - bei mir vorbeischauen.
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Aaaaerg. Heute bin ich aber wirklich doppelt gea.rscht. Erst schreibe ich einen Mini-Vorbericht zum Testspiel in Großkrotzenburg für die gereizte Blogschau hier im Forum, dann sehe ich - blogschauend - das Stefan im Blog G auch schon was dazu geschrieben hat und jetzt....aaaarg... ich dachte heute wäre ich dran, und da war der gereizte Herr schneller.... eieieieiei....  

Na gut, da kommt mein Bericht jetzt halt in meinen Blog  

PS: Mein Schildchen mit "Koan Hildebrand" hab ich schon vorbereitet. Harhar.  Und, so, so - auch Pawel fand erste Liga leichter. Darüber muss ICH jetzt erstmal nachdenken. Vielleicht mach ich's wie du und frag Bernie  
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Danke für die Hütchenspiele bzw. Hütchenspiel-Krümel. Sehr, sehr Interessant, präzise beobachtet, kenntnisreich eingeordnet.
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Oben, unten, ganz oben, noch tiefer unten - also: Das ist doch alles eine Frage des Blickwinkels. Jedenfalls Hauptsache: Auf Augenhöhe (mit was oder wem auch immer).

Und dass der Bub, der Max, jetzt auch noch verantwortlich gemacht wird, wenn die Eintracht verliert. Eieieieiei. Was sin  denn das für Methoden? So treibst du den Bub doch erst recht in die tückisch ausgestreckten Bayern-Arme.

Ich schlage vor: 1) Gegen Union kommt Max mit. 2) Gegen Union wird gewonnen. 3) Und dann?  
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The Diva and the Kid

http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/dampfmacher.html

Dampfmacher

Nach dem – kurzen – Bart von Rasputin direkt  nach dem Spiel am Freitag abend gibt es jetzt bei Kid, wie gewohnt, auch noch die ausführliche Nachbetrachtung zum Spiel. „Siege der Eintracht sind etwas Feines. Dabei schmecken Siege gegen bestimmte Mannschaften noch etwas süßer.“

Mit dem Kauf der beiden „Stoßstürmer“ Friend und Idrissou habe er tausend Optionen mehr, hatte Armin Veh zu Protokoll gegeben. Ein paar davon hat er gegen Cottbus und Rostock genutzt, meint Kid, auch wenn er die „teilweise vorher bereits hatte.“ Klar ist: Von jetzt an müssen sich „schwächelnde Stammspieler ernsthafte Sorgen um ihren Platz in der Startelf“ machen.

Wer das Spiel noch einmal in seiner Gänze Revue passieren lassen will und ein wenig Zeit für die Lektüre mitbringt, findet bei Kid eine detail- und kenntnisreiche Beschreibung und Einordnung des Geschehens auf dem Platz: Idrissou unerhört stark und aggressiv, Korkmaz als sprudelnder Fehlerquell, drückend überlegene Eintracht, in der ersten Halbzeit trotzdem ein Fehlpassfestival auf beiden Seiten,  Rostocker, die sich nur mit Fouls gegen den deutlich stärkeren Gegner wehren können und eine Eintracht, die trotzdem mit einem blauen Auge in die Kabine geht. Sie hat das zweite Tor nicht gemacht -  und, ähem,  da war ja dann auch noch die Aktion von Schildenfeld: „Ein Elfmeter, der nicht gepfiffen wird. Das aber soll in Spielen zwischen der Eintracht und Rostock schon vorgekommen sein, wie man hört.“

Was Constant Djakpa mit dem Film „Die Feuerzangenbowle“ zu tun hat, warum es gar nicht so verkehrt ist, wenn unserem Kapitän mal die Halsschlagadler schwillt,  weshalb Kid sich dieses mal nicht die gute Stimmung von Idrissous „beknacktem Torjubel“ vermiesen lässt und  wer der Spieler in der aktuellen Mannschaft der Eintracht ist, dem aus vielerlei Gründen Kids ganz besondere Sympathie hat - das alles könnt ihr in diesem Eintrag nachlesen. Dazu viele weitere Detaisl zur zweiten Halbzeit, schön herausgespielte Chancen, ein verschossener Elfer, ein unnötiges Gegentor, und dann doch noch das 4:1. „Die Eintracht hat zum dritten Mal in diesem Jahr ein Punktspiel im Waldstadion gewonnen. In der 2. Liga wurden dabei der FSV mit 4:0 und Hansa mit 4:1 geschlagen, möglicherweise hätten wir uns mit Idrissou das 0:0 gegen Paderborn wirklich ersparen können. Wie auch immer – ein Anfang ist gemacht. Die nächsten Schritte müssen folgen. Dass sie gemacht werden, ist nun wieder wahrscheinlicher geworden. Doch nun gilt es erst einmal, auswärts die bereits gezeigte Stärke erneut unter Beweis zu stellen.“