
rotundschwarz
31597
Nachgetreten
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/09/mit-pauken-und-trompeten-gegen-den-heimkomplex/
Mit Pauken und Trompeten gegen den Heimkomplex
Sebastian blickt zurück aufs gestrige Spiel und fängt "mit dem Positiven" an.Der Heimkomplex ist also verbannt./color] Dann steht dem Aufstieg jetzt nichts mehr im Wege? -Doch!-C findet er. Denn obwohl die Eintracht die Rostocker "mit Pauken und Tompeten zurück an die Ostsee"schickte und sich "spiel- und lauffreudig wie lange nicht mehr" zeigte, muss man miteinbeziehen, dass "die Gäste es den Hessen nicht besonders schwer" machten.
"Hatte die Eintracht am vergangenen Spieltag in Cottbus beim Duell naiv gegen einfallslos die Rolle des naiven Gastes inne, so konnten die Rostocker bei ihrem Gastspiel am Main diese beiden Attribute für sich beanspruchen."
Die Eintracht dagegen hatte gestern das, was Sebastian "vor dem Spiel noch als fehlend monierte" " ein Konzept, das " so vermutet er speziell nach der Leistung Djakpas in der zweiten Hälfte " nächste Woche in Dresden wieder anders aussehen kann.
Und die [color=#FF0000"Pyrho-Show%u201C im Block der Rostocker? "Über die Kleingeister, die sich dann doch immer wieder in die Fussballstadien verirren, kann ich nur den Kopf schütteln. So zeigte sich dann, dass es auch in unserer eigenen Kurve noch immer Unverbesserliche gibt, die aus der jüngsten Vergangenheit anscheinend nichts gelernt haben. Denn während ich aufgrund Feuerwerkskörper, die auf die Gegentribüne flogen, lautstark pfiff, klopfte mir ein verständnisloses Kind in Alpha-Jogginghose auf die Schulter und fragte mich ernsthaft: ", warum pfeifst Du? Das sieht doch geil aus."Dumm geboren und nichts dazu gelernt. Und damit zurück ins Wochenende."
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/09/mit-pauken-und-trompeten-gegen-den-heimkomplex/
Mit Pauken und Trompeten gegen den Heimkomplex
Sebastian blickt zurück aufs gestrige Spiel und fängt "mit dem Positiven" an.Der Heimkomplex ist also verbannt./color] Dann steht dem Aufstieg jetzt nichts mehr im Wege? -Doch!-C findet er. Denn obwohl die Eintracht die Rostocker "mit Pauken und Tompeten zurück an die Ostsee"schickte und sich "spiel- und lauffreudig wie lange nicht mehr" zeigte, muss man miteinbeziehen, dass "die Gäste es den Hessen nicht besonders schwer" machten.
"Hatte die Eintracht am vergangenen Spieltag in Cottbus beim Duell naiv gegen einfallslos die Rolle des naiven Gastes inne, so konnten die Rostocker bei ihrem Gastspiel am Main diese beiden Attribute für sich beanspruchen."
Die Eintracht dagegen hatte gestern das, was Sebastian "vor dem Spiel noch als fehlend monierte" " ein Konzept, das " so vermutet er speziell nach der Leistung Djakpas in der zweiten Hälfte " nächste Woche in Dresden wieder anders aussehen kann.
Und die [color=#FF0000"Pyrho-Show%u201C im Block der Rostocker? "Über die Kleingeister, die sich dann doch immer wieder in die Fussballstadien verirren, kann ich nur den Kopf schütteln. So zeigte sich dann, dass es auch in unserer eigenen Kurve noch immer Unverbesserliche gibt, die aus der jüngsten Vergangenheit anscheinend nichts gelernt haben. Denn während ich aufgrund Feuerwerkskörper, die auf die Gegentribüne flogen, lautstark pfiff, klopfte mir ein verständnisloses Kind in Alpha-Jogginghose auf die Schulter und fragte mich ernsthaft: ", warum pfeifst Du? Das sieht doch geil aus."Dumm geboren und nichts dazu gelernt. Und damit zurück ins Wochenende."
Schnapp-Schüsse
Yep. Endlich. Der erste richtige Heimsieg. Vier schöne Tore, zum Teil wunderbar herausgespielt; in der zweiten Halbzeit hat man dann auch gesehen, was wir können, wenn wir können. Nicht schlecht. Alex Meier, Sebastian Rode - sehr stark. Und der Mo? Ich kann fremde Männer nicht von einem auf den anderen Tag lieben und ihre Namen in den Himmel schreien, aber das, was Idrissou – und was in der zweiten Halbzeit auch Djakpa – gezeigt hat, das war schon, also, echt aller Ehren wert. Ein Klassenunterschied zwischen uns und den sehr, sehr limitierten Rostockern.
Der Rostocker Block dagegen: Unfasslich professionell. Oder besser: Generalstabsmäßig, fast schon militärisch. Erst der straff durchorganisierte Support und dann die Vorbereitung der Attacke. Hasskapp über die Köpfe gezogen. Fahnen gewedelt. Schützen strategisch günstig im Block verteilt. Die Nachbarblocks von der Gegengeraden (wir), aber auch Ordner und Polizeikräfte schauen staunend zu, wie im Block die „Choreo“ vorbereitet wird. Merkwürdig, bei dem einzelnen Böller der Nürnberger damals - Riesenaufstand. Kurz vor Spielabbruch. Und jetzt: Ehrfurchtsvolles Schweigen im Walde. Und da geht sie auch schon ab, die Lucy. Leuchtraketen fliegen über unsere Köpfe und landen zwischen den Stuhlreihen. Feuerzeuge. Volle Bierbecher werden nicht einfach so geworfen, sondern als Katapulte geschleudert und zerspringen mit lautem Knall auf dem Boden. Huch, da wäre die junge Frau zwei Reihen hinter mir beinahe am Kopf getroffen worden. Na so was. Feuerzeuge fliegen und werden von hilfreichen Händen in der Luft abgeklatscht. Kinder schreien. Die nächste Leuchtrakete senkt sich herab und zerglimmt am Boden. Der untere Teil des Blocks flüchtet zu den Ausgängen und wird von den oben postierten Ordnern dazu aufgefordert entweder den Block zu verlassen oder wieder Platz zu nehmen. Rauchschwaden verhüllen das Spielfeld. Sabbsch fließt über den Boden. Auf der Flucht verloren gegangene Schals und Jacken werden eingesammelt. Der Block füllt sich allmählich wieder. Das Spiel geht weiter. War da was?
Das Zitat des Tages stammt von Armin Veh:
„Nach dem 2:0 ist eine Last von uns abgefallen.“
Und da unten, da soll sie jetzt bitte auch liegen bleiben.
Der Blick in die Blogs
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/bei-rasputins-bart.html
Bei Rasputins Bart
Kid war schnell gestern Abend, sehr schnell.
Rasputin? War der gestern auch im Stadion? Na ja (siehe oben) fast könnte man es meinen. Hier ist aber die Rede vom Rostocker Matthias Holst, der sich während einer 16-monatigen Verletzungspause einen Bart wachsen ließ und gestern – glattrasiert – erstmals wieder auf dem Platz stand und den Djakpas Schuss kurz vor Schluss zum 4:1 ins Tor lenkte. „Die Eintracht hat aber nicht wegen Holst gewonnen.“ Sagt Kid und hat – wie meistens ,-) – recht. „Sie hat gesiegt, weil ihre Laufbereitschaft und Aggressivität durch ein frühes Tor belohnt wurde und der Gegner in der Offensive zu schwach und nicht durchschlagskräftig genug war, um die durchaus vorhandenen Schwächen der Gastgeber auszunutzen.“
Der Trainer hat mit seiner Aufstellung gezeigt, dass wir tatsächlich viele Optionen haben und er nicht ganz so blind ist, wie er in seinen Pressekonferenzen glauben machen will. Und obwohl Kid auch das ein oder andere gesehen hat, dass ihm nicht so gut gefallen hat, am Ende ein positives Fazit: „Der Klassenunterschied zwischen dem starken Ab- und dem schwachen Aufsteiger wurde deutlich, die Eintracht hat zwei blitzsauber heraus gespielte Tore erzielt und Hansa Rostock verdient mit 4:1 geschlagen. Ich bin zufrieden. Ich schwöre es. Beim Barte Rasputins.“
Blog G
http://www.blog-g.de/scheiss-kogge-vesenkt.html
Scheiss-Kogge versenkt
Stefan findet klare Worte: „Passt auf, ihren hohlen Ostsee-Glatzen: Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn ihr es euch in eurem, von uns für die Dauer des Spieles in unserer unendlichen Güte zur Verfügung gestellten Block mit einem Feuerchen ein wenig warm macht, ok? Euer Ding, nicht meines. Wenn ihr der Meinung seit durch diese Art von Schall und Rauch vom unsäglichen Getrete eurer Trümmertruppe ablenken zu müssen und einen auf Jack Sparrow für Arme zu machen — sei es drum. Es ist und bleibt jämmerlich, und etwas anderes seid ihr halt auch nicht. Wenn aber bei der Aktion unser heiliges Stadion in Brand gerät weil ihr der Meinung seit Leuchtspuren abfackeln zu müssen, und ihr die Dinger auf andere Zuschauer abballert, dann merkt man wie hohl ihr seid, weil ihr nämlich nicht kapiert habt, dass es genau darum nicht geht. Und deshalb wünsche ich euch zwar nicht die Pest vor Madagaskar an den Hals, aber zumindest mal wieder den Abstieg dahin, wo ihr herkommt und bestenfalls hingehört. Und Tschüss.“
Auch zum Spiel folgt noch ein bisschen was. Sieg. Na, gut. Aber zufrieden? Stefan? Eher nicht.
Mehr aus den Blogs? Da kommt bestimmt noch was heute. Also am besten: Später noch mal reinschauen
Yep. Endlich. Der erste richtige Heimsieg. Vier schöne Tore, zum Teil wunderbar herausgespielt; in der zweiten Halbzeit hat man dann auch gesehen, was wir können, wenn wir können. Nicht schlecht. Alex Meier, Sebastian Rode - sehr stark. Und der Mo? Ich kann fremde Männer nicht von einem auf den anderen Tag lieben und ihre Namen in den Himmel schreien, aber das, was Idrissou – und was in der zweiten Halbzeit auch Djakpa – gezeigt hat, das war schon, also, echt aller Ehren wert. Ein Klassenunterschied zwischen uns und den sehr, sehr limitierten Rostockern.
Der Rostocker Block dagegen: Unfasslich professionell. Oder besser: Generalstabsmäßig, fast schon militärisch. Erst der straff durchorganisierte Support und dann die Vorbereitung der Attacke. Hasskapp über die Köpfe gezogen. Fahnen gewedelt. Schützen strategisch günstig im Block verteilt. Die Nachbarblocks von der Gegengeraden (wir), aber auch Ordner und Polizeikräfte schauen staunend zu, wie im Block die „Choreo“ vorbereitet wird. Merkwürdig, bei dem einzelnen Böller der Nürnberger damals - Riesenaufstand. Kurz vor Spielabbruch. Und jetzt: Ehrfurchtsvolles Schweigen im Walde. Und da geht sie auch schon ab, die Lucy. Leuchtraketen fliegen über unsere Köpfe und landen zwischen den Stuhlreihen. Feuerzeuge. Volle Bierbecher werden nicht einfach so geworfen, sondern als Katapulte geschleudert und zerspringen mit lautem Knall auf dem Boden. Huch, da wäre die junge Frau zwei Reihen hinter mir beinahe am Kopf getroffen worden. Na so was. Feuerzeuge fliegen und werden von hilfreichen Händen in der Luft abgeklatscht. Kinder schreien. Die nächste Leuchtrakete senkt sich herab und zerglimmt am Boden. Der untere Teil des Blocks flüchtet zu den Ausgängen und wird von den oben postierten Ordnern dazu aufgefordert entweder den Block zu verlassen oder wieder Platz zu nehmen. Rauchschwaden verhüllen das Spielfeld. Sabbsch fließt über den Boden. Auf der Flucht verloren gegangene Schals und Jacken werden eingesammelt. Der Block füllt sich allmählich wieder. Das Spiel geht weiter. War da was?
Das Zitat des Tages stammt von Armin Veh:
„Nach dem 2:0 ist eine Last von uns abgefallen.“
Und da unten, da soll sie jetzt bitte auch liegen bleiben.
Der Blick in die Blogs
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/bei-rasputins-bart.html
Bei Rasputins Bart
Kid war schnell gestern Abend, sehr schnell.
Rasputin? War der gestern auch im Stadion? Na ja (siehe oben) fast könnte man es meinen. Hier ist aber die Rede vom Rostocker Matthias Holst, der sich während einer 16-monatigen Verletzungspause einen Bart wachsen ließ und gestern – glattrasiert – erstmals wieder auf dem Platz stand und den Djakpas Schuss kurz vor Schluss zum 4:1 ins Tor lenkte. „Die Eintracht hat aber nicht wegen Holst gewonnen.“ Sagt Kid und hat – wie meistens ,-) – recht. „Sie hat gesiegt, weil ihre Laufbereitschaft und Aggressivität durch ein frühes Tor belohnt wurde und der Gegner in der Offensive zu schwach und nicht durchschlagskräftig genug war, um die durchaus vorhandenen Schwächen der Gastgeber auszunutzen.“
Der Trainer hat mit seiner Aufstellung gezeigt, dass wir tatsächlich viele Optionen haben und er nicht ganz so blind ist, wie er in seinen Pressekonferenzen glauben machen will. Und obwohl Kid auch das ein oder andere gesehen hat, dass ihm nicht so gut gefallen hat, am Ende ein positives Fazit: „Der Klassenunterschied zwischen dem starken Ab- und dem schwachen Aufsteiger wurde deutlich, die Eintracht hat zwei blitzsauber heraus gespielte Tore erzielt und Hansa Rostock verdient mit 4:1 geschlagen. Ich bin zufrieden. Ich schwöre es. Beim Barte Rasputins.“
Blog G
http://www.blog-g.de/scheiss-kogge-vesenkt.html
Scheiss-Kogge versenkt
Stefan findet klare Worte: „Passt auf, ihren hohlen Ostsee-Glatzen: Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn ihr es euch in eurem, von uns für die Dauer des Spieles in unserer unendlichen Güte zur Verfügung gestellten Block mit einem Feuerchen ein wenig warm macht, ok? Euer Ding, nicht meines. Wenn ihr der Meinung seit durch diese Art von Schall und Rauch vom unsäglichen Getrete eurer Trümmertruppe ablenken zu müssen und einen auf Jack Sparrow für Arme zu machen — sei es drum. Es ist und bleibt jämmerlich, und etwas anderes seid ihr halt auch nicht. Wenn aber bei der Aktion unser heiliges Stadion in Brand gerät weil ihr der Meinung seit Leuchtspuren abfackeln zu müssen, und ihr die Dinger auf andere Zuschauer abballert, dann merkt man wie hohl ihr seid, weil ihr nämlich nicht kapiert habt, dass es genau darum nicht geht. Und deshalb wünsche ich euch zwar nicht die Pest vor Madagaskar an den Hals, aber zumindest mal wieder den Abstieg dahin, wo ihr herkommt und bestenfalls hingehört. Und Tschüss.“
Auch zum Spiel folgt noch ein bisschen was. Sieg. Na, gut. Aber zufrieden? Stefan? Eher nicht.
Mehr aus den Blogs? Da kommt bestimmt noch was heute. Also am besten: Später noch mal reinschauen
Jetzt hammer schon Zwei. Den Kleinen mit dem dicken Hintern. Und den Annern. Ei, das is ja fast wie in dem Witz bei Harald Schmidt am Samstag. Wollen Sie einen Kofi? Oder wollen Sie lieber einen Anan? Aber im Ernst: Diese immer und ewig zynisch-schläfrig vor sich hin räsonierende Plapprigkeit, die ist schon ein bisschen befremdlich, oder? Na ja, ok. Der Mann macht sich seine Gedanken, und irgendwo muss das raus. Wenn er sich für einen entscheidet, entscheidet er sich gegen einen. Permanentes Sprechen verpufft sich irgendwann. Ui. Aber Ümit hat gesagt, der Mann ist in Ordnung, also isser in Ordnung. Auch wenn man beim Zuhören das Gefühl hat, dass er nicht aufrecht hinter einem Tisch sitzt, sondern auf einer Ottomane liegt.
Die Schobberobber-Link-Liste ist schenial!
Huch, Jan – kann man bei dir nicht mehr kommentieren? Dann hier: Wollen wir mal hoffen, dass das Spiel heute nicht nur den Ansprüchen der Mannschaft gerecht wird, sondern auch unseren!
Das Zitat des Tages stammt von Armin Veh: „E Heimspiel sott mer scho ma wieder gewinna, oder?“
Doch. Ganz ehrlich. Find ich auch. Sieg!
Die Schobberobber-Link-Liste ist schenial!
Huch, Jan – kann man bei dir nicht mehr kommentieren? Dann hier: Wollen wir mal hoffen, dass das Spiel heute nicht nur den Ansprüchen der Mannschaft gerecht wird, sondern auch unseren!
Das Zitat des Tages stammt von Armin Veh: „E Heimspiel sott mer scho ma wieder gewinna, oder?“
Doch. Ganz ehrlich. Find ich auch. Sieg!
Noch mal kurz zurück zum Vorbericht von gestern:
Roz-toc - muhaha – da kommt man ja auf ganz merkwürdige Assoziationen. Und von der Auflösung der DDR hat Rostock sich nicht vom Meisterschaftsweg abbringen lassen? Na, so was.
Wie gut, dass du um Aleschia bzw. um die Kette von Aleschias einen Bogen machst - ok, das jüngste Pokal-Aleschia konntest du nicht unter den Tisch fallen lassen – aber wenn ich das so lese, stimmt es ja doch, dass wir gegen Rostock – tatsächlich - auch schon das ein oder andere Mal gewonnen haben.
Und die Puhdys - machen die das eigentlich en gros? Vereinshymnen? FC Hansa ohoho? Letzte Woche beim Vorbericht Cottbus bin ich darauf gestoßen, dass sie auch die Vereinshymne von Union Berlin geschrieben haben. Und die wird dann auch noch (echt!) von Achim Mentzel gesungen. Im Vergleich mit der Hansa-Hymne – ist das fast…naja…nein, doch nicht.
Und die Erweiterung des Verhaltenskodex? Brilliant. So machen wir’s. Kein unkoordiniertes Brüllen, Anfeuern oder Schmähen, kein Schweigen im Wald. Positive Zuversicht auf den Rängen, heiteres, gut gelauntes Singen und Tanzen, freundlich lächelnde Gesichter, kooperatives konstruktives Miteinander – da läuft der Ball von selbst und das Waldstadion wird zur Heimspiel-Festung. Der sofortige Wiederaufstieg ist uns nicht mehr zu nehmen. Danke.
Heimsieg. Jetzt!
PS: Was hat sie gesagt, diese Petra?
Roz-toc - muhaha – da kommt man ja auf ganz merkwürdige Assoziationen. Und von der Auflösung der DDR hat Rostock sich nicht vom Meisterschaftsweg abbringen lassen? Na, so was.
Wie gut, dass du um Aleschia bzw. um die Kette von Aleschias einen Bogen machst - ok, das jüngste Pokal-Aleschia konntest du nicht unter den Tisch fallen lassen – aber wenn ich das so lese, stimmt es ja doch, dass wir gegen Rostock – tatsächlich - auch schon das ein oder andere Mal gewonnen haben.
Und die Puhdys - machen die das eigentlich en gros? Vereinshymnen? FC Hansa ohoho? Letzte Woche beim Vorbericht Cottbus bin ich darauf gestoßen, dass sie auch die Vereinshymne von Union Berlin geschrieben haben. Und die wird dann auch noch (echt!) von Achim Mentzel gesungen. Im Vergleich mit der Hansa-Hymne – ist das fast…naja…nein, doch nicht.
Und die Erweiterung des Verhaltenskodex? Brilliant. So machen wir’s. Kein unkoordiniertes Brüllen, Anfeuern oder Schmähen, kein Schweigen im Wald. Positive Zuversicht auf den Rängen, heiteres, gut gelauntes Singen und Tanzen, freundlich lächelnde Gesichter, kooperatives konstruktives Miteinander – da läuft der Ball von selbst und das Waldstadion wird zur Heimspiel-Festung. Der sofortige Wiederaufstieg ist uns nicht mehr zu nehmen. Danke.
Heimsieg. Jetzt!
PS: Was hat sie gesagt, diese Petra?
Ui. Kann ich da auch nur sagen. Was für ein wunderbar hibbeliger, kribbeliger Waldtribünen-Erlebnisbericht. Danke für diese persönlichen Einblicke und für das Engagement, die Ideen und - hihi - das Adrenalin, das ihr in die Waldtribüne steckt. Jetzt schäme ich mich fast ein bisschen, dass ich - als ich vor dem Spiel gegen Paderborn das erste mal von der Waldtribüne gehört habe - zunächst mal meinen Kritik-Modus eingeschaltet habe und den "Event-Verdacht" hatte...
Leider ist es bei mir fast schon Gewohnheit, dass ich immer auf den letzten Drücker ins Stadion gehechelt komme, und Freitagnachmittag wird das nicht einfacher - aber ich werde versuchen, so rechtzeitig da zu sein, dass ich zumindest ein bisschen was von euch mitzukriege.
Hey - supäää. Danke.Viel Spaß vor, während und nach dem Spiel. Sieg!
Leider ist es bei mir fast schon Gewohnheit, dass ich immer auf den letzten Drücker ins Stadion gehechelt komme, und Freitagnachmittag wird das nicht einfacher - aber ich werde versuchen, so rechtzeitig da zu sein, dass ich zumindest ein bisschen was von euch mitzukriege.
Hey - supäää. Danke.Viel Spaß vor, während und nach dem Spiel. Sieg!
Oder im Kaffeesatz
(Ich trink ja gar kein Blümchenkaffee. Meine Oma hat. Und Heimspiel ertrage ich sowieso grundsätzlich nur mit Bier oder Ebbler.)
Danke fürs Nachtreten.
(Ich trink ja gar kein Blümchenkaffee. Meine Oma hat. Und Heimspiel ertrage ich sowieso grundsätzlich nur mit Bier oder Ebbler.)
Danke fürs Nachtreten.
You can observe a lot by watching
Mit dem Fußballsachverstand ist das so eine Sache, hat nicht jeder. Und um es gleich vorweg zu sagen: Also: Ich habe ihn. Deswegen habe ich auch vor der Bundesligasaison, als ich den eher desorientierten Auftritt der Bayern im Ligacup gegen den HSV live im Stadion gesehen habe, die Prognose abgegeben, dass deren Zeit vorbei ist und sie den Zug der Zeit verpasst haben. Vorbei die Zeiten, in denen man mit zusammengekauften Starensembles erfolgreich sein konnte, frühe Sichtung und Förderung, junge Wilde. Dortmund auch in dieser Saison ganz oben. Und jetzt das: Bayern wird rundum quasi schon vorzeitig zum Meister erklärt. Überraschungen bleiben in diesem Jahr aus. Mainz. Freiburg. Hannover. Alles wieder grade gerückt und dort eingeordnet, wo es hingehört. Bis auf den HSV.
Apropos: Gestern habe ich bei einer von mir sehr geschätzten und dem HSV-verbundenen Blogger-Kollegin (Pleitegeiger) deren Nachbetrachtung zum Spiel bei Werder gelesen. Und siehe da: Bei HSV-Akteuren und im HSV-Umfeld bis zu den Formulierungen der gleiche Tenor wie bei uns letztes Jahr zu Beginn der Rückrunde. Praktisch nach dem ersten Spiel schon abgestiegen. Den Bock umstoßen. Kein erkennbarer Plan. Trainerdarsteller. Endlich mal wieder ein Tor schießen. Nicht richtig schlecht, aber weit entfernt von gut. Viel zu späte Auswechslungen.
Um noch einmal auf den Fußballsachverstand zurückzukommen. Ich stelle hiermit die (vorerst nur gefühlte und noch genauer zu untermauernde) These auf, dass das Auswechselverhalten von Trainern unmittelbar Rückschlüsse auf den Zustand der Mannschaft zulässt. Man könnte ja meinen, dass bei Mannschaften, bei denen es – im konkreten Spiel, aber auch überhaupt - knirscht, dass also bei denen mehr Bedarf zum frühen Auswechseln besteht – aber nein: Gerade umgekehrt. Trainer von Mannschaften, bei denen es schlecht läuft, wechseln konsequent spät, häufig erst in den letzten Minuten. Caio in der 89. Minute als Brecher. Ama in der 88., um zu geben dem Spiel eine Wende. Bleibt nur die Frage: Was war zuerst? Das späte Auswechseln und dann der Absturz der Mannschaft? Oder umgekehrt? Ich tendiere zu Variante 2. Der Trainer fällt sozusagen gemeinsam mit seiner Mannschaft in eine Art Schockstarre. Häufig steht das Spiel lange auf der Kippe, 0:0, oder man liegt knapp hinten - da will der Mann an der Seitenlinie das ohnehin fragile Gebilde auf dem Platz nicht noch weiter gefährden und verharrt reaktionslos. Dann in den letzen Minuten packt ihn Verzweiflung. Er bringt z.B. Caio. Und dann wird abgepfiffen.
So gesehen kann uns dieses Jahr nichts passieren. Veh wechselt. Früh. Alles klar für die Eintracht!
Das Zitat des Tages stammt von Thomas Tuchel nach der 0:4 Heimniederlage gegen die TSG Hoppenheim: „Man darf das Ergebnis nicht überbewerten.“
Vormerken: Morgen gibt es hier - gerade noch rechtzeitig vor der Eröffnung des Spieltagsfreds - einen gereizten Vorbericht zum Spiel gegen Hansa Rostock.
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/karma-einer-das-licht-ausmachen.html
Karma einer das Licht ausmachen?
Unter dieser wunderbaren Headline gibt es bei Stefan heute viel zu kucken und zu lesen und zwar von Stefan selbst, aber auch von Blog- und Forum-affinen Gastfotografen- und autoren: Ergänzungsspieler war im Waldstadion, hat entdeckt, dass es - aarrrrgs – wolfsburgisiert worden ist und diese traurige Tatsache im Bild festgehalten. Grauer Adler reflektiert nachdenklich das, was uns alle mehr oder weniger beschäftigt. Wo ist sie hin die Eintracht? Und warum?
"Wichtig für mich ist es, erst einmal festzustellen, dass Fußball eben nicht nur sportmedizinische Wissenschaft und taktisches Einmaleins und auch nicht nur eine Frage des Etats ist, sondern in hohem Maße beeinflusst ist von den individuellen Schicksalssträngen der beteiligten Personen, wobei ich „Fans“ und „Umfeld“ ausdrücklich mit einschließe.
Letztendlich ist unser Abstieg meiner Meinung nach eben nicht ausschließlich sportlich, taktisch, wissenschaftlich, psychologisch oder gar wirtschaftlich zu begründen, obwohl es in jedem einzelnen Bereich tolle und plausible Erklärungen gibt. Aber bisher erläutert mir niemand, warum wir in der so hochgelobten Hinrunde durchaus grottige Spiele letztendlich erfolgreich gestalteten und in der Rückrunde, die hier gerne als „tasmanisch“ bezeichnet wird, einige sehr gut und überlegen geführte Spiele sang- und klanglos verloren.
Für mich liegt der Grund dafür tatsächlich im Verlust der Seele, des „spirit“."
Funkel-Bashing, Skibbe als Einzelspielermacher, Daum zu spät und das Fazit: „Ganz sicher steigen wir wieder auf, mit Armin Veh, mit solidem Handwerk; aber noch immer sind wir auf dem falschen Weg. Auf der Strecke nämlich bleibt „meine Eintracht“, bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung, all das, was einmal den Unterschied gemacht hat.
Ist das jetzt irgendwie klarma mit dem Karma?
Gottes Werk und Teufels Beitrag.“
Mmh. Tja. Und damit am Ende, wenn schon nicht der Spirit, dann zumindest die Ente weht, präsentiert Stefan noch ein paar Fotos aus seiner Reihe "Adler-Ente in Amerika". Schön.
Adlerblog
http://www.adlerblog.de/2011/alles-richtig-gemacht/
alles richtig gemacht
Noch eine kurze Nachbetrachtung zum Cottbus-Spiel von Jörg. Erste Halbzeit „so schlecht, dass sie schon wieder lustige Elemente hatte.“ „… Spiel wahrscheinlich verloren, wenn man nicht Friend und Mo verpflichtet hätte.“ Sieg gegen Rostock muss her, um den Kontakt zur Spitze zu halten, „was allerdings bedingt dadurch, dass das Spiel im Waldstadion stattfindet wahrscheinlich wieder schwieriger wird als nötig.“
Abwarten. Die Wahrheit ist wie immer auffem Platz. Leider. Oder: Hoffentlich.
Mit dem Fußballsachverstand ist das so eine Sache, hat nicht jeder. Und um es gleich vorweg zu sagen: Also: Ich habe ihn. Deswegen habe ich auch vor der Bundesligasaison, als ich den eher desorientierten Auftritt der Bayern im Ligacup gegen den HSV live im Stadion gesehen habe, die Prognose abgegeben, dass deren Zeit vorbei ist und sie den Zug der Zeit verpasst haben. Vorbei die Zeiten, in denen man mit zusammengekauften Starensembles erfolgreich sein konnte, frühe Sichtung und Förderung, junge Wilde. Dortmund auch in dieser Saison ganz oben. Und jetzt das: Bayern wird rundum quasi schon vorzeitig zum Meister erklärt. Überraschungen bleiben in diesem Jahr aus. Mainz. Freiburg. Hannover. Alles wieder grade gerückt und dort eingeordnet, wo es hingehört. Bis auf den HSV.
Apropos: Gestern habe ich bei einer von mir sehr geschätzten und dem HSV-verbundenen Blogger-Kollegin (Pleitegeiger) deren Nachbetrachtung zum Spiel bei Werder gelesen. Und siehe da: Bei HSV-Akteuren und im HSV-Umfeld bis zu den Formulierungen der gleiche Tenor wie bei uns letztes Jahr zu Beginn der Rückrunde. Praktisch nach dem ersten Spiel schon abgestiegen. Den Bock umstoßen. Kein erkennbarer Plan. Trainerdarsteller. Endlich mal wieder ein Tor schießen. Nicht richtig schlecht, aber weit entfernt von gut. Viel zu späte Auswechslungen.
Um noch einmal auf den Fußballsachverstand zurückzukommen. Ich stelle hiermit die (vorerst nur gefühlte und noch genauer zu untermauernde) These auf, dass das Auswechselverhalten von Trainern unmittelbar Rückschlüsse auf den Zustand der Mannschaft zulässt. Man könnte ja meinen, dass bei Mannschaften, bei denen es – im konkreten Spiel, aber auch überhaupt - knirscht, dass also bei denen mehr Bedarf zum frühen Auswechseln besteht – aber nein: Gerade umgekehrt. Trainer von Mannschaften, bei denen es schlecht läuft, wechseln konsequent spät, häufig erst in den letzten Minuten. Caio in der 89. Minute als Brecher. Ama in der 88., um zu geben dem Spiel eine Wende. Bleibt nur die Frage: Was war zuerst? Das späte Auswechseln und dann der Absturz der Mannschaft? Oder umgekehrt? Ich tendiere zu Variante 2. Der Trainer fällt sozusagen gemeinsam mit seiner Mannschaft in eine Art Schockstarre. Häufig steht das Spiel lange auf der Kippe, 0:0, oder man liegt knapp hinten - da will der Mann an der Seitenlinie das ohnehin fragile Gebilde auf dem Platz nicht noch weiter gefährden und verharrt reaktionslos. Dann in den letzen Minuten packt ihn Verzweiflung. Er bringt z.B. Caio. Und dann wird abgepfiffen.
So gesehen kann uns dieses Jahr nichts passieren. Veh wechselt. Früh. Alles klar für die Eintracht!
Das Zitat des Tages stammt von Thomas Tuchel nach der 0:4 Heimniederlage gegen die TSG Hoppenheim: „Man darf das Ergebnis nicht überbewerten.“
Vormerken: Morgen gibt es hier - gerade noch rechtzeitig vor der Eröffnung des Spieltagsfreds - einen gereizten Vorbericht zum Spiel gegen Hansa Rostock.
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/karma-einer-das-licht-ausmachen.html
Karma einer das Licht ausmachen?
Unter dieser wunderbaren Headline gibt es bei Stefan heute viel zu kucken und zu lesen und zwar von Stefan selbst, aber auch von Blog- und Forum-affinen Gastfotografen- und autoren: Ergänzungsspieler war im Waldstadion, hat entdeckt, dass es - aarrrrgs – wolfsburgisiert worden ist und diese traurige Tatsache im Bild festgehalten. Grauer Adler reflektiert nachdenklich das, was uns alle mehr oder weniger beschäftigt. Wo ist sie hin die Eintracht? Und warum?
"Wichtig für mich ist es, erst einmal festzustellen, dass Fußball eben nicht nur sportmedizinische Wissenschaft und taktisches Einmaleins und auch nicht nur eine Frage des Etats ist, sondern in hohem Maße beeinflusst ist von den individuellen Schicksalssträngen der beteiligten Personen, wobei ich „Fans“ und „Umfeld“ ausdrücklich mit einschließe.
Letztendlich ist unser Abstieg meiner Meinung nach eben nicht ausschließlich sportlich, taktisch, wissenschaftlich, psychologisch oder gar wirtschaftlich zu begründen, obwohl es in jedem einzelnen Bereich tolle und plausible Erklärungen gibt. Aber bisher erläutert mir niemand, warum wir in der so hochgelobten Hinrunde durchaus grottige Spiele letztendlich erfolgreich gestalteten und in der Rückrunde, die hier gerne als „tasmanisch“ bezeichnet wird, einige sehr gut und überlegen geführte Spiele sang- und klanglos verloren.
Für mich liegt der Grund dafür tatsächlich im Verlust der Seele, des „spirit“."
Funkel-Bashing, Skibbe als Einzelspielermacher, Daum zu spät und das Fazit: „Ganz sicher steigen wir wieder auf, mit Armin Veh, mit solidem Handwerk; aber noch immer sind wir auf dem falschen Weg. Auf der Strecke nämlich bleibt „meine Eintracht“, bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung, all das, was einmal den Unterschied gemacht hat.
Ist das jetzt irgendwie klarma mit dem Karma?
Gottes Werk und Teufels Beitrag.“
Mmh. Tja. Und damit am Ende, wenn schon nicht der Spirit, dann zumindest die Ente weht, präsentiert Stefan noch ein paar Fotos aus seiner Reihe "Adler-Ente in Amerika". Schön.
Adlerblog
http://www.adlerblog.de/2011/alles-richtig-gemacht/
alles richtig gemacht
Noch eine kurze Nachbetrachtung zum Cottbus-Spiel von Jörg. Erste Halbzeit „so schlecht, dass sie schon wieder lustige Elemente hatte.“ „… Spiel wahrscheinlich verloren, wenn man nicht Friend und Mo verpflichtet hätte.“ Sieg gegen Rostock muss her, um den Kontakt zur Spitze zu halten, „was allerdings bedingt dadurch, dass das Spiel im Waldstadion stattfindet wahrscheinlich wieder schwieriger wird als nötig.“
Abwarten. Die Wahrheit ist wie immer auffem Platz. Leider. Oder: Hoffentlich.
Und gleich nochmal:
Nachgetreten (2)
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/petermanns-fundgrube-10-stuck.html
Petermanns Fundgrube: 10. Stück
Lust auf Bilderrätsel? Dann schaut mal bei Kid vorbei. Der hat wieder einmal in Petermanns Kickerarchiv gestöbert und wild durcheinander Fotos aus den späten 70ern eingestellt -„11 Kinder der Bundesliga, die später Trainer oder Spielerberater geworden sind oder dem Profigeschäft den Rücken zugekehrt haben.“ Wer ist wer? Rätselt mit!
Nachgetreten (2)
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/petermanns-fundgrube-10-stuck.html
Petermanns Fundgrube: 10. Stück
Lust auf Bilderrätsel? Dann schaut mal bei Kid vorbei. Der hat wieder einmal in Petermanns Kickerarchiv gestöbert und wild durcheinander Fotos aus den späten 70ern eingestellt -„11 Kinder der Bundesliga, die später Trainer oder Spielerberater geworden sind oder dem Profigeschäft den Rücken zugekehrt haben.“ Wer ist wer? Rätselt mit!
Nachgetreten
Ein hochinteressantes Offtopic-Thema im
Adlerblog
http://www.adlerblog.de/2011/offtopic-der-spanische-liga-fussball-oder-was-von-der-besten-liga-der-welt-ubrig-blieb/
Der spanische Liga-Fußball - ode was von der besten Liga der Welt übrig blieb
Spielerstreiks, verspäteter Start in die Liga - der spanische Fußball hat in den letzten Wochen nicht nur wegen seiner herausragenden fußballerischen Qualität für Schlagzeilen gesorgt. Jesus hatte Gelegenheit, sich die Lage der Liga genauer anzusehen und berichtet darüber, wie die alles überstrahlenden "Referenz-Clubs aus Madrid und Barcelona" den Blick auf die wirkliche Lage der spanischen Liga in den Hintergrund rücken:
"Dahinter ist die Lage im wahrsten Sinne kriminell. Die Auswüchse der späten 90er, als sich schwindlige Lokalpolitiker und Möchte-Gern Gönner im Fußball tobten, sind eindrucksvoll mit dafür verantwortlich, dass ein Massenkollaps im Gange ist." Das betrifft einzelne Vereine wie eprotivo La Coruna und Betis Sevilla, aber auch die wirtschaftliche Lage der gesamten Liga. Zum Beispiel haben lediglich zwei Vereine einen Trikotsponsor. "Vereine wie der FC Valencia und Athletico Madrid, in Europa keine Unbekannten, gehören dazu zu den leeren Trikotträgern."
Im Text werden die Gründe aufgelistet - zu viele Vereine, Eigenvermarktung der TV-Rechte, unsägliche Asuwüchse der Spieltermine, windige Investoren: "Der Präsident es FC Sevilla führt aktuell, zusammen mit 12 weiteren Vereinen, einen persönlichen “Guerilla-Kampf” gegen die Hegemonie der beiden Clubs. Er nennt seinen Feldzug martialisch die letzte Schlacht um den spanischen Fußball."
Die verstärkte Förderung der Jugend ist da eher der wirtschaftlichen Not als der Überzeugung geschuldet - hat aber immerhin den Efekt, dass die spanischen Nachwuchsmannschaften sehr stark sind.
Kein Schaden ohne Nutzen? Mmh. Lesenwerte und interessante Infos über bedenkliche Entwicklungen im derzeitigen Fußball-Vorzeigeland. Gerne mehr davon!
Ein hochinteressantes Offtopic-Thema im
Adlerblog
http://www.adlerblog.de/2011/offtopic-der-spanische-liga-fussball-oder-was-von-der-besten-liga-der-welt-ubrig-blieb/
Der spanische Liga-Fußball - ode was von der besten Liga der Welt übrig blieb
Spielerstreiks, verspäteter Start in die Liga - der spanische Fußball hat in den letzten Wochen nicht nur wegen seiner herausragenden fußballerischen Qualität für Schlagzeilen gesorgt. Jesus hatte Gelegenheit, sich die Lage der Liga genauer anzusehen und berichtet darüber, wie die alles überstrahlenden "Referenz-Clubs aus Madrid und Barcelona" den Blick auf die wirkliche Lage der spanischen Liga in den Hintergrund rücken:
"Dahinter ist die Lage im wahrsten Sinne kriminell. Die Auswüchse der späten 90er, als sich schwindlige Lokalpolitiker und Möchte-Gern Gönner im Fußball tobten, sind eindrucksvoll mit dafür verantwortlich, dass ein Massenkollaps im Gange ist." Das betrifft einzelne Vereine wie eprotivo La Coruna und Betis Sevilla, aber auch die wirtschaftliche Lage der gesamten Liga. Zum Beispiel haben lediglich zwei Vereine einen Trikotsponsor. "Vereine wie der FC Valencia und Athletico Madrid, in Europa keine Unbekannten, gehören dazu zu den leeren Trikotträgern."
Im Text werden die Gründe aufgelistet - zu viele Vereine, Eigenvermarktung der TV-Rechte, unsägliche Asuwüchse der Spieltermine, windige Investoren: "Der Präsident es FC Sevilla führt aktuell, zusammen mit 12 weiteren Vereinen, einen persönlichen “Guerilla-Kampf” gegen die Hegemonie der beiden Clubs. Er nennt seinen Feldzug martialisch die letzte Schlacht um den spanischen Fußball."
Die verstärkte Förderung der Jugend ist da eher der wirtschaftlichen Not als der Überzeugung geschuldet - hat aber immerhin den Efekt, dass die spanischen Nachwuchsmannschaften sehr stark sind.
Kein Schaden ohne Nutzen? Mmh. Lesenwerte und interessante Infos über bedenkliche Entwicklungen im derzeitigen Fußball-Vorzeigeland. Gerne mehr davon!
Aragorn schrieb:
Darf ich vorstellen!...Ein echter "Tasmane"...
http://nachrichten.t-online.de/b/40/18/93/40/id_40189340/tid_da/index.jpg
Erweckt den tasmanischen Teufel in euch:
"Er hat ein schwarzes Fell, aber bei Aufregung färben sich seine Ohren rot und er bekommt einen unangenehmen Körpergeruch. Er kreischt laut – so, dass man es auch aus weiter Entfernung hören kann, und er zeigt ein aggressives und neugieriges Verhalten – gegenüber einer geschlagenen Beute, aber eigentlich überhaupt gegenüber allem, das ihm begegnet."
Kompletter Text hier :
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/08/tasmanische-teufel.html
Hihi. Ok, ich korrigier mich:
***Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. ***
Morsche widder
***Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören. ***
Morsche widder
Gelaufen
***Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. *** Und bevor ich jetzt hier etwas schreibe, dass ich vielleicht bereuen könnte, bedanke ich mich einfach für die prominent im eigenen Unterforum hervorgehobene Kennzeichnung des Vorberichts und die zahlreichen Kommentare, lasse Lauzi Lauzi, Rob Rob und Mo Mo sein und schaue einfach in die heute sehr überschaubare Blog-Landschaft.
Blog G
http://www.blog-g.de/eine-frage-des-systems-2.html#more-2032
Alles eine Frage des Systems
Gewohnt gut gelaunt startet Stefan in die neue Woche. „Keine Atempause, ausnahmsweise mal nicht.“ Heute wird trainiert, statt „noch mal schnell einen freien Tag einzuschieben.“ Und Stefan meint, das könne wohl damit zusammen hängen, dass die sportliche Leitung nicht ganz zufrieden mit der (Lauf)-Leistung am Samstag gewesen sei. „110,5 Kilometer sind die Spieler von Energie Cottbus insgesamt in dieser Partie gelaufen, 98,3 nur die der Eintracht — und dies über die gesamte Partie, für die erste Hälfte dürfte die Bilanz noch erschütternder ausfallen. Diese Zahlen entsprechen fast einer Partie über neunzig Minuten mit einem Mann weniger.“ Alles eine Frage des Systems? Wohl eher nicht.
Das bisherige Spielsystem „(Veh sprach in der Vergangenheit davon, dass das Spiel mit einer zentralen Spitze und zwei hängenden Außen das Ideal für seine Mannschaft sei), scheint inzwischen durch die Neuzugänge Idrissou und Friend in Frage gestellt zu sein. Am vergangenen Samstag fing man nochmal so an, mit Friend als Ersatz für Gekas (ohne das der Kanadier auffällig anders spielte als der Grieche), und Idrissou als Mann für die linke Außenbahn vor Constant Djakpa.“
Schwegler wird am Freitag wohl wieder spielen können. Wer muss für ihn weichen? Werden wir kombinieren? Werden wir weiterhin auf Krach und Bumm setzen? Denn trotz Heimspiel muss „Eintracht Frankfurt mal damit beginnen, sich oben festzubeißen. Sonst läuft man schon im ersten Drittel der Saison der Musik hinterher — etwas, was das Frankfurter Publikum keinesfalls goutieren dürfte.“
Wenn ich den bereits vorhandenen zahlreichen Kommentaren im Blog folge, werden Stefan und andere Blog-G-User am Freitag alles Mögliche goutieren, aber nicht die Eintracht. Zumindest nicht im Stadion. Macht ja nichts, wird sich sicher jemand finden, der erzählt wie’s war.
Adlergezwitscher
http://www.adlergezwitscher.de/spieltag/noch-luft-nach-oben/
Noch Luft nach oben
Bei Jan geht es heute eher beschaulich zu. Er hält kurze Rückschau auf das Spiel am Samstag. Die Abwehr war löchrig. In der Innenverteidigung gibt es noch viel Arbeit. Von Rode war er positiv überrascht. Matmour wirkt engagiert, hat aber trotzdem kaum nennenswerte Aktionen und Mo Idrissou und Rob Friend zeigen ihre Stärken im Kopfballspiel. Kein gutes Spiel, trotzdem bleibt bei Jan ein „ungewöhnlich guter Beigeschmack“.
„Ich war zwar äußerst enttäuscht von der spielerischen Leistung unserer Mannschaft, doch ich sehe gerade die Tore von Mo Idrissou und Rob Friend sehr positiv.“
Nun denn.
rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/09/wem-ist-die-eintracht.html
Wem ist die Eintracht?
Also: Mir gefällt vieles nicht, was und wie im Moment bei der Eintracht so läuft. Kein Anlass, irgendetwas schön zu reden. Wie auch? Über den Punkt am Samstag habe ich mich trotzdem gefreut. Sehr sogar. Wer wissen will, ob und wie das zusammengeht, kann es bei mir drüben im Blog nachlesen. Ich freu mich, wenn ihr mal vorbeischaut.
***Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann es nicht mehr hören. *** Und bevor ich jetzt hier etwas schreibe, dass ich vielleicht bereuen könnte, bedanke ich mich einfach für die prominent im eigenen Unterforum hervorgehobene Kennzeichnung des Vorberichts und die zahlreichen Kommentare, lasse Lauzi Lauzi, Rob Rob und Mo Mo sein und schaue einfach in die heute sehr überschaubare Blog-Landschaft.
Blog G
http://www.blog-g.de/eine-frage-des-systems-2.html#more-2032
Alles eine Frage des Systems
Gewohnt gut gelaunt startet Stefan in die neue Woche. „Keine Atempause, ausnahmsweise mal nicht.“ Heute wird trainiert, statt „noch mal schnell einen freien Tag einzuschieben.“ Und Stefan meint, das könne wohl damit zusammen hängen, dass die sportliche Leitung nicht ganz zufrieden mit der (Lauf)-Leistung am Samstag gewesen sei. „110,5 Kilometer sind die Spieler von Energie Cottbus insgesamt in dieser Partie gelaufen, 98,3 nur die der Eintracht — und dies über die gesamte Partie, für die erste Hälfte dürfte die Bilanz noch erschütternder ausfallen. Diese Zahlen entsprechen fast einer Partie über neunzig Minuten mit einem Mann weniger.“ Alles eine Frage des Systems? Wohl eher nicht.
Das bisherige Spielsystem „(Veh sprach in der Vergangenheit davon, dass das Spiel mit einer zentralen Spitze und zwei hängenden Außen das Ideal für seine Mannschaft sei), scheint inzwischen durch die Neuzugänge Idrissou und Friend in Frage gestellt zu sein. Am vergangenen Samstag fing man nochmal so an, mit Friend als Ersatz für Gekas (ohne das der Kanadier auffällig anders spielte als der Grieche), und Idrissou als Mann für die linke Außenbahn vor Constant Djakpa.“
Schwegler wird am Freitag wohl wieder spielen können. Wer muss für ihn weichen? Werden wir kombinieren? Werden wir weiterhin auf Krach und Bumm setzen? Denn trotz Heimspiel muss „Eintracht Frankfurt mal damit beginnen, sich oben festzubeißen. Sonst läuft man schon im ersten Drittel der Saison der Musik hinterher — etwas, was das Frankfurter Publikum keinesfalls goutieren dürfte.“
Wenn ich den bereits vorhandenen zahlreichen Kommentaren im Blog folge, werden Stefan und andere Blog-G-User am Freitag alles Mögliche goutieren, aber nicht die Eintracht. Zumindest nicht im Stadion. Macht ja nichts, wird sich sicher jemand finden, der erzählt wie’s war.
Adlergezwitscher
http://www.adlergezwitscher.de/spieltag/noch-luft-nach-oben/
Noch Luft nach oben
Bei Jan geht es heute eher beschaulich zu. Er hält kurze Rückschau auf das Spiel am Samstag. Die Abwehr war löchrig. In der Innenverteidigung gibt es noch viel Arbeit. Von Rode war er positiv überrascht. Matmour wirkt engagiert, hat aber trotzdem kaum nennenswerte Aktionen und Mo Idrissou und Rob Friend zeigen ihre Stärken im Kopfballspiel. Kein gutes Spiel, trotzdem bleibt bei Jan ein „ungewöhnlich guter Beigeschmack“.
„Ich war zwar äußerst enttäuscht von der spielerischen Leistung unserer Mannschaft, doch ich sehe gerade die Tore von Mo Idrissou und Rob Friend sehr positiv.“
Nun denn.
rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/09/wem-ist-die-eintracht.html
Wem ist die Eintracht?
Also: Mir gefällt vieles nicht, was und wie im Moment bei der Eintracht so läuft. Kein Anlass, irgendetwas schön zu reden. Wie auch? Über den Punkt am Samstag habe ich mich trotzdem gefreut. Sehr sogar. Wer wissen will, ob und wie das zusammengeht, kann es bei mir drüben im Blog nachlesen. Ich freu mich, wenn ihr mal vorbeischaut.
yeboah1981 schrieb:
Schade, dass es nicht genügend rüberkam, dass ein neues Unterforum eben nicht den Sinn haben würde, mehr Ordnung, Standartisierung und Regulierung rein zu bringen, sondern eigentlich das Gegenteil, im UE wieder mehr (Frei)Raum für inhaltliche, symphatisch-chaotische Diskussionen zu schaffen.
Ich denke schon, dass die Idee rüberkam. Möglicherweise gibt es aber unterschiedliche Einschätzungen darüber, ob ein Unterforum dem von dir genannten Ziel dienlich oder eher hinderlich ist.
Es ist gut, dass eine mögliche Neugestaltung des Forums auch forumsöffentlich diskutiert wird. Trotzdem, sorry, kommt mir das im Moment nicht vor wie Forumskultur, sondern wie ein Abgesang, so unangemessen wichtig irgendwie... mmh… dies nur als sehr subjektiven Eindruck vorab – jetzt dann auch noch ein inhaltlicher Diskussionsbeitrag :
Das Lesen der Beiträge hier in diesem Thread und mein Gefühl sagen mir, dass die Idee mit dem Unterforum bei einer Mehrheit der User Anklang finden würde, ganz einfach weil sie der Entwicklung des Forums entspricht. Das meine ich nicht im Sinne von "früher war alles besser" (so furchtbar lange bin ich auch noch nicht dabei, als ich hier 2008 „anfing“ war es früher auch schon besser ), sondern wertfrei. M.E. geht es bei der Frage „Unterforum ja oder nein“ darum, ob man die aktuelle Entwicklung unterstützen bzw. sie sogar „festschreiben“ will oder ob man dem UE weiterhin die Möglichkeit lassen will, sich selbsttätig zu entwickeln, mgwse. ja auch wieder in eine andere Richtung.
Mir persönlich fallen mehr Gründe gegen das Unterforum ein als dafür – die meisten davon wurden bereits genannt:
Der Kern des UE sind inzwischen die 25 verschiedenen Spieltagsfreds, wenn man die noch aus dem UE herauslöst, steht das UE nicht mehr im Zentrum des Forums, sondern am Rande. (Genau das - s.o, - kann natürlich auch ein Argument für das Unterforum sein, denn warum sollten die Freds, die für einen Großteil der User die Interessantesten sind, durch andere Threads gestört werden?)
Es wird im UE ohnehin hauptsächlich (sage ich mal so) in den Spieltagsfreds und im SAW-Gebabbel diskutiert – ohne Spieltag und ggf. auch noch ohne SAW-Gebabbel wäre das UE dann so ein „hier bleiben die ernsthaften Diskutierer unter sich“-Ding. Ich glaube nicht, dass es dadurch mehr „gehaltvolle“ Threads gäben würde, aber in den bestehenden Freds würde weniger diskutiert.
Eine weitere Segmentierung würde dem Forum viel von seinem Charme (ich finde nämlich auch, dass es den noch hat) nehmen und würde, glaube ich, zu einer „Segmentierung“ der Themen, sondern auch zu einer weiteren Segmentierung der Forumsuser beitragen. Die einen, die nur hier, die anderen die nur dort auftauchen. Das muss nicht schlimm sein, ist aber mit Sicherheit weniger bunt.
Die Spieltagsfreds haben Schnittmengen zu vielen anderen Themen, warum sollten sie von denen getrennt werden? (Wie viele andere sehe ich hier – trotz „Formalisierung“ - auch das Problem der Trennschärfe).
Am Spieltag spielt „unsere Eintracht“, also gehören die Spieltagsfreds auch in das entsprechende Forum.
Generell denke ich: Eine zusätzliches Unterforum kann eine ziemlich weitreichende Veränderung sein. Wenn man sich nicht sicher ist, ob diese Veränderung tatsächlich etwas verbessert, sollte man sie lieber lassen. Überall stößt man im Moment an die Grenzen der Standardisierung. Denkt nur an den Bologna-Prozess ,-) Alles modularisiert. Immer mehr Administrationsaufwand, immer mehr Klärungs- und Entscheidungsbedarf, und das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich wollte.
Das Lesen der Beiträge hier in diesem Thread und mein Gefühl sagen mir, dass die Idee mit dem Unterforum bei einer Mehrheit der User Anklang finden würde, ganz einfach weil sie der Entwicklung des Forums entspricht. Das meine ich nicht im Sinne von "früher war alles besser" (so furchtbar lange bin ich auch noch nicht dabei, als ich hier 2008 „anfing“ war es früher auch schon besser ), sondern wertfrei. M.E. geht es bei der Frage „Unterforum ja oder nein“ darum, ob man die aktuelle Entwicklung unterstützen bzw. sie sogar „festschreiben“ will oder ob man dem UE weiterhin die Möglichkeit lassen will, sich selbsttätig zu entwickeln, mgwse. ja auch wieder in eine andere Richtung.
Mir persönlich fallen mehr Gründe gegen das Unterforum ein als dafür – die meisten davon wurden bereits genannt:
Der Kern des UE sind inzwischen die 25 verschiedenen Spieltagsfreds, wenn man die noch aus dem UE herauslöst, steht das UE nicht mehr im Zentrum des Forums, sondern am Rande. (Genau das - s.o, - kann natürlich auch ein Argument für das Unterforum sein, denn warum sollten die Freds, die für einen Großteil der User die Interessantesten sind, durch andere Threads gestört werden?)
Es wird im UE ohnehin hauptsächlich (sage ich mal so) in den Spieltagsfreds und im SAW-Gebabbel diskutiert – ohne Spieltag und ggf. auch noch ohne SAW-Gebabbel wäre das UE dann so ein „hier bleiben die ernsthaften Diskutierer unter sich“-Ding. Ich glaube nicht, dass es dadurch mehr „gehaltvolle“ Threads gäben würde, aber in den bestehenden Freds würde weniger diskutiert.
Eine weitere Segmentierung würde dem Forum viel von seinem Charme (ich finde nämlich auch, dass es den noch hat) nehmen und würde, glaube ich, zu einer „Segmentierung“ der Themen, sondern auch zu einer weiteren Segmentierung der Forumsuser beitragen. Die einen, die nur hier, die anderen die nur dort auftauchen. Das muss nicht schlimm sein, ist aber mit Sicherheit weniger bunt.
Die Spieltagsfreds haben Schnittmengen zu vielen anderen Themen, warum sollten sie von denen getrennt werden? (Wie viele andere sehe ich hier – trotz „Formalisierung“ - auch das Problem der Trennschärfe).
Am Spieltag spielt „unsere Eintracht“, also gehören die Spieltagsfreds auch in das entsprechende Forum.
Generell denke ich: Eine zusätzliches Unterforum kann eine ziemlich weitreichende Veränderung sein. Wenn man sich nicht sicher ist, ob diese Veränderung tatsächlich etwas verbessert, sollte man sie lieber lassen. Überall stößt man im Moment an die Grenzen der Standardisierung. Denkt nur an den Bologna-Prozess ,-) Alles modularisiert. Immer mehr Administrationsaufwand, immer mehr Klärungs- und Entscheidungsbedarf, und das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich wollte.
Nachgetreten
Jetzt gibt's doch noch ein bisschen was mehr:
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/aufgelesen-einen-suchen.html
Aufgelesen: Einen suchen
Kid meldet sich zurück und hat einmal mehr allerlei Widersprüchliches aufgelesen. Heute (ebenfalls einmal mehr) von Heribert Bruchhagen. Der will nämlich keinen Sportchef. Ist mit ihm nicht zu machen. Dann aber doch. Und wie ist das mit den Schulden? Mmh.
rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/09/7-von-34.html
7 (von 34)
Bei mir im Blog gibt es die nächste Stufe des Aufstiegscountdowns. In der Lausitz scheint immer die Sonne, bei uns ist Kerb und wenn ihr wissen wollt, warum die Eintracht an so einem Tag ganz bestimmt nicht verlieren wird, schaut doch einfach mal vorbei.
Auswärtssieg!
Jetzt gibt's doch noch ein bisschen was mehr:
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/09/aufgelesen-einen-suchen.html
Aufgelesen: Einen suchen
Kid meldet sich zurück und hat einmal mehr allerlei Widersprüchliches aufgelesen. Heute (ebenfalls einmal mehr) von Heribert Bruchhagen. Der will nämlich keinen Sportchef. Ist mit ihm nicht zu machen. Dann aber doch. Und wie ist das mit den Schulden? Mmh.
rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/09/7-von-34.html
7 (von 34)
Bei mir im Blog gibt es die nächste Stufe des Aufstiegscountdowns. In der Lausitz scheint immer die Sonne, bei uns ist Kerb und wenn ihr wissen wollt, warum die Eintracht an so einem Tag ganz bestimmt nicht verlieren wird, schaut doch einfach mal vorbei.
Auswärtssieg!
Na, dann gleich im richtigen Wording:
Danke schön für eure subjektiven Betrachtungen.
"Betrachtungen eines....xxx...." - das wäre ein feiner Arbeitstitel für die gesammelten Werke.
Kennst du Archibald-Bär?
Danke schön für eure subjektiven Betrachtungen.
"Betrachtungen eines....xxx...." - das wäre ein feiner Arbeitstitel für die gesammelten Werke.
Kennst du Archibald-Bär?
@adlerkadabra: Jetzt doch! Alles gut. Danke!
Hier kommt der angekündigte Vorbericht – leider nicht ganz so wie gedacht, ich konnte ihn jetzt nicht mehr kürzen, das Fine-Tuning fehlt, einige Links sind noch nicht eingebaut, die Illus fehlen - ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß am Lesen und es ist auch sonst etwas Wissenswertes für euch dabei.
Da, wo vegetarische Fußballfans nicht mehr im Abseits, sondern mit Lauzi im Sozialtrakt stehen – Vorbericht auf das Spiel der Eintracht gegen Energie Cottbus
Flashback (1)
20. März 2008. Ein kühler regnerischer Donnerstagabend. 25. Spieltag der Saison 2007/08“. Die Eintracht spielt gegen Energie Cottbus und am nächsten Tag schreibe ich einen meiner ersten Spielberichte fürs Eintracht-Forum. Der Titel des Eintrags heißt „Lovestory“. Ich weiß noch, wie ich mich beim Schreiben gefühlt habe. Hatte die ganze Nacht über dem Bett geschwebt, war morgens ganz früh aufgestanden, um schwarz auf weiß festzuhalten, was ich erlebt hatte und was ich fühlte. Der Text schrieb sich von selbst, wie von höheren Mächten gelenkt:
„Nein, wir haben gestern Abend nicht gegen Real Madrid gespielt, auch nicht gegen Mailand oder FC Liverpool, sondern ‚nur‘ gegen Energie Cottbus. Und es war kein lauer Frühlingsabend, sondern es war arschkalt, nass und eklig. Und doch war dieser Abend gestern der vorläufige Höhepunkt einer großen Liebesgeschichte zwischen dieser Mannschaft und uns, ihren Fans – voller Zärtlichkeit, Respekt, Leidenschaft und Hingabe.“ So fing er an und genauso war es an diesem Abend. Wirklich und wahrhaftig. Hier entsteht etwas. Dachten wir.
Gut drei Jahre ist das jetzt erst her und liegt so weit zurück als seien es hundert. Das Spiel stand zur Halbzeit 0:0. Nach der Pause wurde Caio eingewechselt und ziemlich direkt nach dem Anpfiff unterlief Oka Nikolov einer dieser dummen Fehler. Ein Ball rutschte ihm durch, kullerte über die Linie. Wir lagen hinten und dann passierte etwas, was ich seitdem im Stadion nicht mehr oft erlebt habe. Ein kollektives, gemeinsames Aufbäumen. Alle. Mannschaft. Stadion. Wir. Ein fulminantes Freistoßtor von Caio, der endlich angekommen zu sein schien. Marco Russ, der für uns und für Oka das 2:1 schießt. Die Mannschaft, die nach dem Spiel zu Oka läuft. „Wenn ich gestern zum ersten Mal im Stadion gewesen wäre, ich bin sicher: Ich hätte mein Herz für immer an die Eintracht verloren. Da dies schon vor langer Zeit passiert ist, bin ich einfach nur glücklich über einen magischen Abend.“ So endete der Text.
Zurück in die Gegenwart. Es ist Herbst 2011. Cottbus spielt in der zweiten Liga. Wir auch.
Energie Cottbus gestern und heute
Cottbus liegt in Brandenburg, genauer gesagt: In der Lausitz, da wo bekanntermaßen schon wieder die Wölfe heulen, und wo es doch vielleicht ganz schön ist oder sein könnte. Ich denke an Theodor Fontane und an Erwin Strittmatter, an flaches Land, Windkrafträder, an Achim Mentzel und an Köstritzer Bier und in meinem Kopf entsteht ein diffus ostzonales Bild. Den FC Energie Cottbus gibt es seit dem Jahr 1963 und seine Gründungsgeschichte liest sich „planwirtschaftlich“: Die Mannschaft des SC Aktivist Brieske-Senftenberg wurde nach Cottbus „delegiert“ und dem dort neu gegründeten SC Cottbus angeschlossen, als zweite Mannschaft fungierte die ausgegliederte Mannschaft der BSG Lokomotive Cottbus. Der Name „Energie“ wurde im Rahmen eines Leserwettbewerbs der Lausitzer Rundschau im Jahr 1966 ermittelt - zunächst als Betriebsgemeinschaft Energie Cottbus, nach der Wende dann als FC.
Schon zu DDR-Zeiten waren die Cottbuser eine Art Fahrstuhlmannschaft. Sie pendelten zwischen Oberliga und DDR-Liga, was – so kann man bei Wikipedia nachlesen – auch damit zusammenhing, dass Energie seine talentiertesten Spieler per Parteibeschluss permanent zum BFC Dynamo nach Berlin abgeben musste.
In der letzten DDR-Saison landete Energie auf dem vorletzten Platz der DDR-Oberliga und wurde deshalb im vereinigten Deutschland zunächst in die Regionalliga eingeordnet. 94/95 wurde der Aufstieg in die zweite Liga im Relegationsspiel knapp verpasst, 95/96 klappte es dann und seitdem ist Energie Cottbus ununterbrochen in der ersten oder zweiten Liga dabei.
Energie versprüht – dem Namen zum Trotz - imagemäßig nicht gerade Funken, viele Jahre (von 1994 – 2004) prägte das Gesicht von Ede Geyer den Verein – eigentlich auch heute noch, denn der „Lauzi“, das Maskottchen der Cottbuser kann eine gewisse Ähnlichkeit mit Geyer nicht verleugnen. Petrik Sander – früher selbst als Spieler in Cottbus aktiv - schien in seine Fußstapfen treten zu können, hielt dann aber doch nur drei Jahre – bis 2007 – durch. Danach ein kurzzeitiges Trainer-Kommen-und-Gehen bis schließlich in der Saison 2009/10 Pele Wollitz an die Lausitz wechselte. Wollitz, der als einer der kloppo-artigen zur Garde der nicht mehr ganz jungen Wilden zählt und vor der Saison auch bei der Eintracht im Gespräch war, steht für eine Neuausrichtung.
Das Stadion der Freundschaft, in dem die Cottbuser ihre Heimspiele austragen, bietet Platz für knapp 23.000 Zuschauer und ist eines der wenigen Stadien, die (noch) Stadion und nicht Arena heißen und keinen Sponsorennamen tragen. Seit Juli des Jahres gehört das Stadion dem Verein - es wurde für knapp 2 Millionen Euro der Stadt Cottbus abgekauft und soll jetzt nach und nach zu einer „Wohlfühloase“ umgebaut werden. Denn: „Wenn es unseren Jungs gut geht, geht es dem Verein gut.“ Die Anfänge sind gemacht: Der „Sozialtrakt“ wurde frisch verputzt, ein neuer Fußboden verlegt, so dass der Mannschaft jetzt ein weiterer Rückzugsraum zur Verfügung steht. Für die Zuschauer wurde – in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Technischen Universität – eine zweite Videowand im Stadion installiert, so dass jetzt mit Fug und Recht und wissenschaftlich untermauert behauptet werden kann, dass im Stadion nur noch 6% der Zuschauer keinen Blick auf eine Videotafel haben. Halleluja.
Die Fankurve der Cottbuser ist die Nordkurve, die so genannte „Nordwand“, hinter selbiger befindet sich seit kurzem der "Energie-Backshop", der sicherstellt, dass es künftig kein Toastbrot mehr zur Bratwurst gibt und dass – was auch immer im Stadion passiert – zumindest einer in Cottbus nicht im Abseits steht: Der Vegetarier. Neben immer frischen Brötchen gibt es nämlich auch Tomaten-Mozarella-Sandwich, Croissants und Blechkuchen. Befremdlich? Naaain. Ganz auf die Bedürfnisse der zweiten Liga zugeschnitten, denn: „Was gibt es schließlich schöneres als nach dem Heimsieg pünktlich zum Kaffee mit frischem Kuchen in der heimischen Tür zu stehen. Oder nach dem Topspiel am Montag am Abend gleich noch knusprige Brötchen für das Frühstück am Dienstagmorgen mitnehmen.“ Ja, heissa, wirklich wahr – etwas Schöneres kann man sich kaum vorstellen.
Vielleicht wenn es noch frisch gebackene Lauzis gäbe? Da käme es nicht mehr drauf an, weil Lauzi sowieso überall sein Unwesen treibt. Regelmäßig gibt es den großen Lauzi-Tag, für den Nachwuchs gibt es den Lauzi-Club, jährlich wird für Nachwuchsmannschaften derLauzi-Cup ausgetragen. Und das Cottbus-App, das es seit neuesten gibt, heißt...nein. Reingefallen. Es heißt „Energiebox“.
Cottbus in der Saison 2011/12
Cottbus spielt jetzt die dritte Saison in der zweiten Liga. Der Wiederaufstieg ist immer ein Thema, letztes Jahr scheiterte man als Sechster einigermaßen knapp. Diese Saison ist eine Art Übergangssaison, mal sehen was so geht. Insbesondere der Abgang von Torschützenkönig zu den Bayern reißt eine Lücke (24 Tore muss man erstmal machen), trotzdem ist man in Cottbus (wie z.B. im 11Freunde-Bundesliga-Sonderheft nachzulesen), dass es „einer von uns“ zu den Bayern geschafft hat. (Vorbei die Zeiten, in denen es in Cottbus – Saison 01/02 – schon mal vorkam, dass kein einziger deutscher Spieler in der Anfangsformation stand). In diesem Jahr soll Rangelov die Tore schießen- Huch – Dimitar Rangelov - spielt der immer noch da? Nicht immer noch, sondern wieder. Er wurde von Dortmund - nach einem Ausflug nach Tel Aviv – ausgeliehen und man hofft, dass er an seine erfolgreiche Zeit in Cottbus – in der Saison [url=http://www.fussballdaten.de/spieler/rangelovdimitar/2012/2008/09] erzielte er 9 Tore in 27 Spielen - anknüpfen kann.
Der Saisonauftakt der Cottbuser war bisher ein ziemliches Auf und Ab. Zwei Siege zum Auftakt (gegen den Erzrivalen Dresden und in Duisburg) folgte eine 0:5 Heimklatsche gegen 1860 München, zwei weitere Siege, zuletzt ein Unentschieden in Aue, 13 Punkte, Platz 4 - sieht so aus als könnte Cottbus tatsächlich in dieser Saison die „interessante Rolle“ spielen, die Pele Wollitz angekündigt hat.
Cottbus vor dem Spiel gegen die Eintracht
Auf der Homepage der Cottbuser läuft ein täglicher Countdown. Die Eintracht kommt. Wow. Noch fünf, noch vier, noch drei, zwei Tage bis zum Spiel.
Während der Ligapause bestritt Energie ein Testspiel gegen Kickers Offenbach, das mit 2:0 gewonnen wurde. Der hinter der Tür verabschiedete und zur Seite getretene Martin Fenin (seufz) saß da noch auf der Bank, am Samstag wird er mit Sicherheit auf dem Platz stehen. Denn: Die Cottbuser haben jetzt zusätzliche Optionen, können vielleicht auch mal mit zwei Stürmern... Sagt Pele Wollitz. Irgendwo hab ich das schon mal gehört.
Das Spiel gegen die Eintracht sehen die Cottbuser „riesengroßen Herausforderung“ – um so schwerer wiegt, dass gleich drei Spieler der Stammformation ausfallen: Abwehr-Youngster Daniel Ziebig, Mittelfeldmann Leonardo Bittencourt und Mittelfeld-Allrounder Dennis Sörensen. Mit dabei sein kann jedoch Mark Kruska, der Kapitän der Cottbuser - er hatte Sprunggelenk, jetzt nicht mehr. Pele Wollitz stapelt tief, hofft auf einen Sieg, erwartet ihn aber nicht. Dann isses ja gut.
Die Eintracht vor dem Spiel in Cottbus
Cottbus steht für die Eintracht am Anfang von vier ostdeutschen „ Wochos“.Während der Rasen in Frankfurt wieder wird, Tzavellas sich ganz auf die griechische Nationalmannschaft konzentriert und Pirmin Schwegler leider immer noch verletzt ist, machen sich Mo, Rob, weitere 16, bisher noch nicht in allen Details feststehende Friends und mit ihnen 2000 Eintrachtler auf den Weg nach Cottbus, um den einhundersten Zweitligatreffer gegen Armin Veh zu verhindern . Bisher war die Eintracht unschlagbar, seit dem Ende der Transferperiode ist sie noch unschlagbarer. Auswärts fürchten wir uns nicht. Auswärts können wir. Alles. Sogar Tore und Siege.
Flashback 2
Sonntag, 15. Mai, 15 Uhr. Es war zu der Zeit, zu der auch Zweitllgaspiele noch zu normalen Zeiten angepfiffen wurden. Vorletzter Spieltag in der zweiten Bundesliga. Die Eintracht spielt um den Aufstieg und muss nach Cottbus, wo noch um den Klassenerhalt gebangt wird. Ich zitiere aus dem Spielbericht von gereizt, der demnächst im Archiv online gehen wird: „Die Eintracht will gewinnen, kein Gedanke wird diesmal daran verschwendet, sich nach der Führung zurück zu ziehen.“ Und die Eintracht gewinnt. 3:0. Und zwar durch Tore von Meier, Meier und Meier. Am letzten Spieltag gegen Wacker Burghausen (nochmal 3:0 wird der Aufstieg perfekt gemacht.
Flashbackende
3:0. Gutes Ergebnis. Und es darf auch gerne wieder meiern. Aber wir nehmen auch jedes andere Ergebnis und jeden anderen Torschützen. Hauptsache: Oben festbeißen ,-).
Auswärtssieg!
Da, wo vegetarische Fußballfans nicht mehr im Abseits, sondern mit Lauzi im Sozialtrakt stehen – Vorbericht auf das Spiel der Eintracht gegen Energie Cottbus
Flashback (1)
20. März 2008. Ein kühler regnerischer Donnerstagabend. 25. Spieltag der Saison 2007/08“. Die Eintracht spielt gegen Energie Cottbus und am nächsten Tag schreibe ich einen meiner ersten Spielberichte fürs Eintracht-Forum. Der Titel des Eintrags heißt „Lovestory“. Ich weiß noch, wie ich mich beim Schreiben gefühlt habe. Hatte die ganze Nacht über dem Bett geschwebt, war morgens ganz früh aufgestanden, um schwarz auf weiß festzuhalten, was ich erlebt hatte und was ich fühlte. Der Text schrieb sich von selbst, wie von höheren Mächten gelenkt:
„Nein, wir haben gestern Abend nicht gegen Real Madrid gespielt, auch nicht gegen Mailand oder FC Liverpool, sondern ‚nur‘ gegen Energie Cottbus. Und es war kein lauer Frühlingsabend, sondern es war arschkalt, nass und eklig. Und doch war dieser Abend gestern der vorläufige Höhepunkt einer großen Liebesgeschichte zwischen dieser Mannschaft und uns, ihren Fans – voller Zärtlichkeit, Respekt, Leidenschaft und Hingabe.“ So fing er an und genauso war es an diesem Abend. Wirklich und wahrhaftig. Hier entsteht etwas. Dachten wir.
Gut drei Jahre ist das jetzt erst her und liegt so weit zurück als seien es hundert. Das Spiel stand zur Halbzeit 0:0. Nach der Pause wurde Caio eingewechselt und ziemlich direkt nach dem Anpfiff unterlief Oka Nikolov einer dieser dummen Fehler. Ein Ball rutschte ihm durch, kullerte über die Linie. Wir lagen hinten und dann passierte etwas, was ich seitdem im Stadion nicht mehr oft erlebt habe. Ein kollektives, gemeinsames Aufbäumen. Alle. Mannschaft. Stadion. Wir. Ein fulminantes Freistoßtor von Caio, der endlich angekommen zu sein schien. Marco Russ, der für uns und für Oka das 2:1 schießt. Die Mannschaft, die nach dem Spiel zu Oka läuft. „Wenn ich gestern zum ersten Mal im Stadion gewesen wäre, ich bin sicher: Ich hätte mein Herz für immer an die Eintracht verloren. Da dies schon vor langer Zeit passiert ist, bin ich einfach nur glücklich über einen magischen Abend.“ So endete der Text.
Zurück in die Gegenwart. Es ist Herbst 2011. Cottbus spielt in der zweiten Liga. Wir auch.
Energie Cottbus gestern und heute
Cottbus liegt in Brandenburg, genauer gesagt: In der Lausitz, da wo bekanntermaßen schon wieder die Wölfe heulen, und wo es doch vielleicht ganz schön ist oder sein könnte. Ich denke an Theodor Fontane und an Erwin Strittmatter, an flaches Land, Windkrafträder, an Achim Mentzel und an Köstritzer Bier und in meinem Kopf entsteht ein diffus ostzonales Bild. Den FC Energie Cottbus gibt es seit dem Jahr 1963 und seine Gründungsgeschichte liest sich „planwirtschaftlich“: Die Mannschaft des SC Aktivist Brieske-Senftenberg wurde nach Cottbus „delegiert“ und dem dort neu gegründeten SC Cottbus angeschlossen, als zweite Mannschaft fungierte die ausgegliederte Mannschaft der BSG Lokomotive Cottbus. Der Name „Energie“ wurde im Rahmen eines Leserwettbewerbs der Lausitzer Rundschau im Jahr 1966 ermittelt - zunächst als Betriebsgemeinschaft Energie Cottbus, nach der Wende dann als FC.
Schon zu DDR-Zeiten waren die Cottbuser eine Art Fahrstuhlmannschaft. Sie pendelten zwischen Oberliga und DDR-Liga, was – so kann man bei Wikipedia nachlesen – auch damit zusammenhing, dass Energie seine talentiertesten Spieler per Parteibeschluss permanent zum BFC Dynamo nach Berlin abgeben musste.
In der letzten DDR-Saison landete Energie auf dem vorletzten Platz der DDR-Oberliga und wurde deshalb im vereinigten Deutschland zunächst in die Regionalliga eingeordnet. 94/95 wurde der Aufstieg in die zweite Liga im Relegationsspiel knapp verpasst, 95/96 klappte es dann und seitdem ist Energie Cottbus ununterbrochen in der ersten oder zweiten Liga dabei.
Energie versprüht – dem Namen zum Trotz - imagemäßig nicht gerade Funken, viele Jahre (von 1994 – 2004) prägte das Gesicht von Ede Geyer den Verein – eigentlich auch heute noch, denn der „Lauzi“, das Maskottchen der Cottbuser kann eine gewisse Ähnlichkeit mit Geyer nicht verleugnen. Petrik Sander – früher selbst als Spieler in Cottbus aktiv - schien in seine Fußstapfen treten zu können, hielt dann aber doch nur drei Jahre – bis 2007 – durch. Danach ein kurzzeitiges Trainer-Kommen-und-Gehen bis schließlich in der Saison 2009/10 Pele Wollitz an die Lausitz wechselte. Wollitz, der als einer der kloppo-artigen zur Garde der nicht mehr ganz jungen Wilden zählt und vor der Saison auch bei der Eintracht im Gespräch war, steht für eine Neuausrichtung.
Das Stadion der Freundschaft, in dem die Cottbuser ihre Heimspiele austragen, bietet Platz für knapp 23.000 Zuschauer und ist eines der wenigen Stadien, die (noch) Stadion und nicht Arena heißen und keinen Sponsorennamen tragen. Seit Juli des Jahres gehört das Stadion dem Verein - es wurde für knapp 2 Millionen Euro der Stadt Cottbus abgekauft und soll jetzt nach und nach zu einer „Wohlfühloase“ umgebaut werden. Denn: „Wenn es unseren Jungs gut geht, geht es dem Verein gut.“ Die Anfänge sind gemacht: Der „Sozialtrakt“ wurde frisch verputzt, ein neuer Fußboden verlegt, so dass der Mannschaft jetzt ein weiterer Rückzugsraum zur Verfügung steht. Für die Zuschauer wurde – in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Technischen Universität – eine zweite Videowand im Stadion installiert, so dass jetzt mit Fug und Recht und wissenschaftlich untermauert behauptet werden kann, dass im Stadion nur noch 6% der Zuschauer keinen Blick auf eine Videotafel haben. Halleluja.
Die Fankurve der Cottbuser ist die Nordkurve, die so genannte „Nordwand“, hinter selbiger befindet sich seit kurzem der "Energie-Backshop", der sicherstellt, dass es künftig kein Toastbrot mehr zur Bratwurst gibt und dass – was auch immer im Stadion passiert – zumindest einer in Cottbus nicht im Abseits steht: Der Vegetarier. Neben immer frischen Brötchen gibt es nämlich auch Tomaten-Mozarella-Sandwich, Croissants und Blechkuchen. Befremdlich? Naaain. Ganz auf die Bedürfnisse der zweiten Liga zugeschnitten, denn: „Was gibt es schließlich schöneres als nach dem Heimsieg pünktlich zum Kaffee mit frischem Kuchen in der heimischen Tür zu stehen. Oder nach dem Topspiel am Montag am Abend gleich noch knusprige Brötchen für das Frühstück am Dienstagmorgen mitnehmen.“ Ja, heissa, wirklich wahr – etwas Schöneres kann man sich kaum vorstellen.
Vielleicht wenn es noch frisch gebackene Lauzis gäbe? Da käme es nicht mehr drauf an, weil Lauzi sowieso überall sein Unwesen treibt. Regelmäßig gibt es den großen Lauzi-Tag, für den Nachwuchs gibt es den Lauzi-Club, jährlich wird für Nachwuchsmannschaften derLauzi-Cup ausgetragen. Und das Cottbus-App, das es seit neuesten gibt, heißt...nein. Reingefallen. Es heißt „Energiebox“.
Cottbus in der Saison 2011/12
Cottbus spielt jetzt die dritte Saison in der zweiten Liga. Der Wiederaufstieg ist immer ein Thema, letztes Jahr scheiterte man als Sechster einigermaßen knapp. Diese Saison ist eine Art Übergangssaison, mal sehen was so geht. Insbesondere der Abgang von Torschützenkönig zu den Bayern reißt eine Lücke (24 Tore muss man erstmal machen), trotzdem ist man in Cottbus (wie z.B. im 11Freunde-Bundesliga-Sonderheft nachzulesen), dass es „einer von uns“ zu den Bayern geschafft hat. (Vorbei die Zeiten, in denen es in Cottbus – Saison 01/02 – schon mal vorkam, dass kein einziger deutscher Spieler in der Anfangsformation stand). In diesem Jahr soll Rangelov die Tore schießen- Huch – Dimitar Rangelov - spielt der immer noch da? Nicht immer noch, sondern wieder. Er wurde von Dortmund - nach einem Ausflug nach Tel Aviv – ausgeliehen und man hofft, dass er an seine erfolgreiche Zeit in Cottbus – in der Saison [url=http://www.fussballdaten.de/spieler/rangelovdimitar/2012/2008/09] erzielte er 9 Tore in 27 Spielen - anknüpfen kann.
Der Saisonauftakt der Cottbuser war bisher ein ziemliches Auf und Ab. Zwei Siege zum Auftakt (gegen den Erzrivalen Dresden und in Duisburg) folgte eine 0:5 Heimklatsche gegen 1860 München, zwei weitere Siege, zuletzt ein Unentschieden in Aue, 13 Punkte, Platz 4 - sieht so aus als könnte Cottbus tatsächlich in dieser Saison die „interessante Rolle“ spielen, die Pele Wollitz angekündigt hat.
Cottbus vor dem Spiel gegen die Eintracht
Auf der Homepage der Cottbuser läuft ein täglicher Countdown. Die Eintracht kommt. Wow. Noch fünf, noch vier, noch drei, zwei Tage bis zum Spiel.
Während der Ligapause bestritt Energie ein Testspiel gegen Kickers Offenbach, das mit 2:0 gewonnen wurde. Der hinter der Tür verabschiedete und zur Seite getretene Martin Fenin (seufz) saß da noch auf der Bank, am Samstag wird er mit Sicherheit auf dem Platz stehen. Denn: Die Cottbuser haben jetzt zusätzliche Optionen, können vielleicht auch mal mit zwei Stürmern... Sagt Pele Wollitz. Irgendwo hab ich das schon mal gehört.
Das Spiel gegen die Eintracht sehen die Cottbuser „riesengroßen Herausforderung“ – um so schwerer wiegt, dass gleich drei Spieler der Stammformation ausfallen: Abwehr-Youngster Daniel Ziebig, Mittelfeldmann Leonardo Bittencourt und Mittelfeld-Allrounder Dennis Sörensen. Mit dabei sein kann jedoch Mark Kruska, der Kapitän der Cottbuser - er hatte Sprunggelenk, jetzt nicht mehr. Pele Wollitz stapelt tief, hofft auf einen Sieg, erwartet ihn aber nicht. Dann isses ja gut.
Die Eintracht vor dem Spiel in Cottbus
Cottbus steht für die Eintracht am Anfang von vier ostdeutschen „ Wochos“.Während der Rasen in Frankfurt wieder wird, Tzavellas sich ganz auf die griechische Nationalmannschaft konzentriert und Pirmin Schwegler leider immer noch verletzt ist, machen sich Mo, Rob, weitere 16, bisher noch nicht in allen Details feststehende Friends und mit ihnen 2000 Eintrachtler auf den Weg nach Cottbus, um den einhundersten Zweitligatreffer gegen Armin Veh zu verhindern . Bisher war die Eintracht unschlagbar, seit dem Ende der Transferperiode ist sie noch unschlagbarer. Auswärts fürchten wir uns nicht. Auswärts können wir. Alles. Sogar Tore und Siege.
Flashback 2
Sonntag, 15. Mai, 15 Uhr. Es war zu der Zeit, zu der auch Zweitllgaspiele noch zu normalen Zeiten angepfiffen wurden. Vorletzter Spieltag in der zweiten Bundesliga. Die Eintracht spielt um den Aufstieg und muss nach Cottbus, wo noch um den Klassenerhalt gebangt wird. Ich zitiere aus dem Spielbericht von gereizt, der demnächst im Archiv online gehen wird: „Die Eintracht will gewinnen, kein Gedanke wird diesmal daran verschwendet, sich nach der Führung zurück zu ziehen.“ Und die Eintracht gewinnt. 3:0. Und zwar durch Tore von Meier, Meier und Meier. Am letzten Spieltag gegen Wacker Burghausen (nochmal 3:0 wird der Aufstieg perfekt gemacht.
Flashbackende
3:0. Gutes Ergebnis. Und es darf auch gerne wieder meiern. Aber wir nehmen auch jedes andere Ergebnis und jeden anderen Torschützen. Hauptsache: Oben festbeißen ,-).
Auswärtssieg!
Danke, lieber adlerkadabra, vielen lieben Dank, aber es sieht im Moment nicht gut aus. Es gibt unendlich viel Hoffnung, heute anscheinend leider nicht für mich.
Blog G
http://www.blog-g.de/sonntag.html#more-2027
Sonntag
Wie es sich für das Wochenende nach einem 4:1 Heimsieg gehört sprüht Stefan und mit ihm Blog G vor guter Laune. Es regnet. Und es gibt Brötchen. Unser Tipp: Vielleicht Sonntagsmorgens nicht gleich Vido-Outtakes ankucken?
7meter32
http://7meter32.blogspot.com/2011/09/ein-elfmeter-eine-ps3-und-ein-derby-auf.html
Ein Elfmeter, eine PS3 und ein Derby auf dem Hügel
Mit diesem Dreierlei beschäftigt sich Swen in seinem heutigen Eintrag. Und das ist ziemlich witzig. Warum wird z.B. die Frage „Wer schießt den Elfmeter?“ mit „Elfmeterschütze Nummer 10“ beantwortet? Vermutlich deshalb, weil die gleiche Antwort auch für die Eckstöße gilt (außer am Freitag, lieber Swen, da trat die Ecken nämlich Pirmin Schwegler ,-)? Und was haben PS3, Championsleague und Idrissou miteinander zu tun? Achtung an alle Videoklicker: Der bereits aufgestellte Idrissouschrein könnte Kratzer bekommen ,-
„Und ja, es gibt noch ein paar weitere Fakten, die ich als durchaus bemerkenswert ansehe: Zum Beispiel, dass der beste Linksverteidiger im Klub auch tatsächlich linksaußen begann, dass die Partie ohne Matthias Lehmann besser strukturiert wirkte, dass der griechische Stürmerstar wieder nicht zum Einsatz kam und dass bei der Partie im Stadtwald nur rund 5000 Zuschauer weniger waren als beim sagenumwobenen Bundesliga-Derby, das am Samstagabend auf einem Hügel stattfand.“
Zum Schluss lädt Swen uns alle ein: Zu seinem Geburtstag. Den will er am 7. Mai 2011 vor dem Römer feiern. Also – wir sind da
Adlergezwitscher
http://www.adlergezwitscher.de/spieltagsbericht/endlich-wieder-ein-heimsieg/
Endlich wieder ein Heimsieg
Freut sich Jan. Und hält Rückschau. Die Art und Weise des Siegs findet er gerade in der zweiten Halbzeit „äußerst souverän“ und verteilt Komplimente an Armin Veh, der „bis auf Ümit Korkmaz meiner Meinung nach alles richtig gemacht hatte. Dazu zählt beispielsweise auch, dass er Constant Djakpa eine Halbzeit auf die Bank gesetzt hatte. Danach spielte der kleine Ivorer groß auf und bereitete zwei Tore vor und Schoß in der 90. Minute nach mit einem abgefälschten Schuss noch das 4-1.“
Wie viele andere war auch Jan bei der Verpflichtung von Idrissou skeptisch, fängt aber an diese Meinung zu revidieren und das nicht nur wegen der Tore. „ Aber nicht nur die Tore passen bei Idrissou, sondern auch die Leistung, der zeigt sich sehr mannschaftsdienlich und bringt seine Vorzüge gut in die Mannschaft ein.“ In Jans persönlicher Notentabelle fallen Ümit und - mit Abstrichen – Pirmin Schwegler etwas ab, eine herausragende Leistungen bescheinigt er Idrissou und Djakpa. Und Alex Meier. Und Sebi Rode, der zwar „nur vier Zweikämpfe und wirkte meist etwas abwesend. Doch dieses kleine Loch konnte Rode mit einer abermaligen guten Leistung gekonnt regulieren und spielte sehr souverän.“