
rotundschwarz
31597
@ adlerkadabra: Vielen Dank für die charmante Überbrückung. Die Kazz spielt eindeutig besser als ich
Einmal werden wir noch wach
So allmählich werden die Menschen in den Foren und Blogs dünnhäutig und ungeduldig. Beim einen wird aus Langeweile latente Aggressivität oder Hyperaktivität. Der andere verfällt in Agonie, der dritte gar in Schockstarre. Der Blick aus dem Fenster tut ein Übriges. Es ist trüb. Aus manchen Fenstern tönt ein jämmerliches Flehen, manchmal ist es nur noch ein leises Wimmern. Jetzt lass es doch bitte, bitte endlich Abend werden, möge die Nationalmannschaft samt Bayern-Block vor einem begeisterten Publikum noch einmal den weltbesten Fußball zelebrieren, den es je zu sehen gab – sie leben hoch, sie sind großartig, wir werden beneidet, Jogi rules, jubel, kreisch, hurrahurra – und dann soll bitte wieder alles seinen normalen Gang gehen.
Ihr wollt wissen, welcher Länderspielpausentyp ihr seid und welche Maßnahmen ihr ergreifen könnt, um auch die letzten Stunden dieser quälenden Zeit einigermaßen schadlos zu überstehen? Ganz einfach: Die folgende Test-Frage beantworten - Auswertung lesen – fertig.
Gegen wen spielt die deutsche Nationalmannschaft heute Abend?
A) Real Madrid
B) Belgien
C) Hä? Heute Abend ist Länderspiel?
Typ A:
Um dich muss man sich ernsthaft Sorgen machen. Deine Sinne fangen bereits an, sich zu vernebeln. Bleib ganz ruhig. Wenn du eine Katze oder einen Hund hast – halte sie von dir fern. Es könnte sein, dass du nervöse Zuckungen bekommst und sie versehentlich verletzt. Verschaff dir ein wenig Bewegung – ein Spaziergang um den Block, leichte Gymnastik bei offenem Fenster, Atemübungen – und meide Alkohol. Lass dich auf keinerlei Diskussionen ein, egal um was es geht. Mach heute Abend unbedingt einen Bogen um den Fernseher. Ernähre dich mit leichter Kost - Toast, eine Rinderkraftbrühe mit Reis, etwas Hühnchen – und gehe früh zu Bett. Du wirst sehen: Morgen früh ist alles wieder gut.
Typ B:
Um dich muss man sich ernsthaft Sorgen machen. Du neigst zur Überassimilation. Verbringe den Abend am besten in geselliger Runde, aber achte darauf, dass du nicht zu viel trinkst. Zieh unbedingt dein Eintracht-Trikot an. Wenn du Mario Gomez, Philipp Lahm und Mario Götze siehst, stell dir vor es seien Gekas, Jung und Rode. Solltest du in einer Großaufnahme Jogi Löw sehen, der gerade in der Nase popelt, kreuze sofort die Finger. Es könnte vorkommen, dass du nach einem Tor der deutschen Mannschaft, deinem Sitznachbarn jubelnd um den Hals fällst. Beauftrage bereits im Vorfeld einen der Anwesenden sofortige Gegenmaßnahmen zu ergreifen: Der Fernseher wird ausgeschaltet, stattdessen die DVD mit dem 1959er-Meisterschaftsvideo der Eintracht eingelegt. Danach wird es dir wieder besser gehen.
Typ C:
Alles in Ordnung. Du hast den idealen Zustand entspannter Gelassenheit erreicht. Achte darauf, dass dir der Ebbler nicht ausgeht – ansonsten: Einfach so weitermachen.
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/boah-glueckauf.html#more-2060
Boah glückauf
Stefan schiebt den Dienstag abend schnell beiseite und konzentriert sich auf das, was kommt: Bochum. „Fußball statt Funkel“ – twitterten sie schon am 20. August des Jahres, die Anhänger des VFL Bochum. (…) Aber erst drei Wochen später ging der Wunsch in Erfüllung, und der Bärtige wurde gefeuert. Jetzt freuen sie sich in Aachen über ihn.“
Was haben wir zu erwarten am Freitag? „Vorne mögen sie ja noch ganz ordentlich bestückt sein, die Unaufsteigbaren, aber hinten? Aha, und da ist sie auch schon, die Parallele zum Verein des Herzens. Vorne hui, hinten eher pfui. Tese, Inui und Ginczek sind so schlecht nicht, an Azaouagh erinnert man sich in Frankfurt höchst ungern. Besonders Nikolov. Hinten spielt die Musik bei Bochum, und die spielt schief: Da ist gar nichts dabei, was irgendwie irgendjemanden aus der Eintracht-Offensive aufhalten könnte. Wenn die keinen gebrauchten Tag erwischt.“
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/rankespiele.html#more
Ränkespiele
Ränkespiele? Da muss es sich doch heute bei Kid um einen Eintrag zum aktuellen Tagesgeschen handeln? Mitnichten. Gekungelt, sich in Positon gebracht und große Worte geschwungen wurden und werden – zumal bei der Eintracht – zu allen Zeiten.
Wir wandern mit Kide zurück in die Saison 79/80. Es ist ein paar Tage her, da hat die Eintracht „mit 5:1 n.V. in einem begeisternden Spiel Bayern München geschlagen und steht in den beiden Endspielen um den UEFA-Cup“ und doch scheint sich im Moment niemand für Fußball zu interessieren. Wilde, unruhige Zeiten. Bruno Pezzey hat die Faxen und das Vertrags-Hin-und-Her dicke, Friedel Rausch, der seinen Vertrag nach Hickhack gerade erst verlängert hat, gibt jetzt doch seine Kündigung auf der Geschäftsstelle und dabei ein reichlich bigottes Bild ab. Die Bild macht für ihn mobil, obwohl er die Mannschaft längst nicht mehr erreicht. Buchmann kommt, Protestaktionen und Banner im Stadion („Buchmann weck!“ steht auf einem Transparent. Eieiei) – und dann also doch ein Fußballspiel.
Kid meint: „Es gibt Spielberichte, die verdienen ihren Namen nicht. Seitenlang wird berichtet, aber um das Spiel an sich geht es kaum.“ Ich finde doch.
Die Eintracht spielt (Zitat Nickel) wie eine Altherrenmannschaft. „Die wie so oft im Abstiegskampf befindlichen Bochumer, die im Waldstadion noch nie gewinnen konnten, haben viel Zeit sich zu fragen, wo die Truppe hin entschwunden sein mag, die hier vor wenigen Tagen Bayern München nach allen Regeln der Fußballkunst fachgerecht zerlegte und scheibchenweise an die Isar zurückgeschickt hat.“
Die Eintracht verliert, gut vorbereitete Protestaktionen im Stadion eskalieren, Polizisten, blockierte Straßen, der Mannschaftsbus wird eingekesselt, das Eintracht-Schild vom Bus gerissen („Ich hatte Angst im Bus als sie von allen Seiten einschlugen“, bekennt Bernd Hölzenbein.“) … boah… mitten drin – vergeblich beschwichtigend – Präsident Achaz von Thümen, für den nach diesem Tag nichts mehr ist, wie es war „Ab heute ist es für mich nur noch ein Geschäft. Bis jetzt war ich auch mit dem Herzen dabei.“
Was e Elend. Immerhin: „…eine gute Nachricht gibt es an diesem Tag doch noch. Bruno Pezzey verlängert seinen Vertrag per Handschlag bis 1983.“
Der Text ist lang, aber spannend und lesenswert. Aber wem sag ich das.
rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/10/zwischen-den-spielen.html
Zwischen den Spielen
Wer mag, kann gerne auch mal bei mir im Blog vorbeischauen und die letzte Woche noch einmal Revue passieren lassen. Saure Gukren-Zeit? Jaaaaa, schon. Aber eigentlich ist doch ganz schön viel passiert. Rebellen, Nobelpreise, Weltmeister. Und dann ist da noch diese eine merkwürdige Sache, denn „Zu meinem derzeitigen Lieblingsbuchstaben hat sich in der vergangenen Woche eindeutig das „T“ herauskristallisiert. Weil: Alle wichtigen Worte fangen mit „T“ an.“
Welche das sind? Nachschauen!
Einmal werden wir noch wach
So allmählich werden die Menschen in den Foren und Blogs dünnhäutig und ungeduldig. Beim einen wird aus Langeweile latente Aggressivität oder Hyperaktivität. Der andere verfällt in Agonie, der dritte gar in Schockstarre. Der Blick aus dem Fenster tut ein Übriges. Es ist trüb. Aus manchen Fenstern tönt ein jämmerliches Flehen, manchmal ist es nur noch ein leises Wimmern. Jetzt lass es doch bitte, bitte endlich Abend werden, möge die Nationalmannschaft samt Bayern-Block vor einem begeisterten Publikum noch einmal den weltbesten Fußball zelebrieren, den es je zu sehen gab – sie leben hoch, sie sind großartig, wir werden beneidet, Jogi rules, jubel, kreisch, hurrahurra – und dann soll bitte wieder alles seinen normalen Gang gehen.
Ihr wollt wissen, welcher Länderspielpausentyp ihr seid und welche Maßnahmen ihr ergreifen könnt, um auch die letzten Stunden dieser quälenden Zeit einigermaßen schadlos zu überstehen? Ganz einfach: Die folgende Test-Frage beantworten - Auswertung lesen – fertig.
Gegen wen spielt die deutsche Nationalmannschaft heute Abend?
A) Real Madrid
B) Belgien
C) Hä? Heute Abend ist Länderspiel?
Typ A:
Um dich muss man sich ernsthaft Sorgen machen. Deine Sinne fangen bereits an, sich zu vernebeln. Bleib ganz ruhig. Wenn du eine Katze oder einen Hund hast – halte sie von dir fern. Es könnte sein, dass du nervöse Zuckungen bekommst und sie versehentlich verletzt. Verschaff dir ein wenig Bewegung – ein Spaziergang um den Block, leichte Gymnastik bei offenem Fenster, Atemübungen – und meide Alkohol. Lass dich auf keinerlei Diskussionen ein, egal um was es geht. Mach heute Abend unbedingt einen Bogen um den Fernseher. Ernähre dich mit leichter Kost - Toast, eine Rinderkraftbrühe mit Reis, etwas Hühnchen – und gehe früh zu Bett. Du wirst sehen: Morgen früh ist alles wieder gut.
Typ B:
Um dich muss man sich ernsthaft Sorgen machen. Du neigst zur Überassimilation. Verbringe den Abend am besten in geselliger Runde, aber achte darauf, dass du nicht zu viel trinkst. Zieh unbedingt dein Eintracht-Trikot an. Wenn du Mario Gomez, Philipp Lahm und Mario Götze siehst, stell dir vor es seien Gekas, Jung und Rode. Solltest du in einer Großaufnahme Jogi Löw sehen, der gerade in der Nase popelt, kreuze sofort die Finger. Es könnte vorkommen, dass du nach einem Tor der deutschen Mannschaft, deinem Sitznachbarn jubelnd um den Hals fällst. Beauftrage bereits im Vorfeld einen der Anwesenden sofortige Gegenmaßnahmen zu ergreifen: Der Fernseher wird ausgeschaltet, stattdessen die DVD mit dem 1959er-Meisterschaftsvideo der Eintracht eingelegt. Danach wird es dir wieder besser gehen.
Typ C:
Alles in Ordnung. Du hast den idealen Zustand entspannter Gelassenheit erreicht. Achte darauf, dass dir der Ebbler nicht ausgeht – ansonsten: Einfach so weitermachen.
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/boah-glueckauf.html#more-2060
Boah glückauf
Stefan schiebt den Dienstag abend schnell beiseite und konzentriert sich auf das, was kommt: Bochum. „Fußball statt Funkel“ – twitterten sie schon am 20. August des Jahres, die Anhänger des VFL Bochum. (…) Aber erst drei Wochen später ging der Wunsch in Erfüllung, und der Bärtige wurde gefeuert. Jetzt freuen sie sich in Aachen über ihn.“
Was haben wir zu erwarten am Freitag? „Vorne mögen sie ja noch ganz ordentlich bestückt sein, die Unaufsteigbaren, aber hinten? Aha, und da ist sie auch schon, die Parallele zum Verein des Herzens. Vorne hui, hinten eher pfui. Tese, Inui und Ginczek sind so schlecht nicht, an Azaouagh erinnert man sich in Frankfurt höchst ungern. Besonders Nikolov. Hinten spielt die Musik bei Bochum, und die spielt schief: Da ist gar nichts dabei, was irgendwie irgendjemanden aus der Eintracht-Offensive aufhalten könnte. Wenn die keinen gebrauchten Tag erwischt.“
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/rankespiele.html#more
Ränkespiele
Ränkespiele? Da muss es sich doch heute bei Kid um einen Eintrag zum aktuellen Tagesgeschen handeln? Mitnichten. Gekungelt, sich in Positon gebracht und große Worte geschwungen wurden und werden – zumal bei der Eintracht – zu allen Zeiten.
Wir wandern mit Kide zurück in die Saison 79/80. Es ist ein paar Tage her, da hat die Eintracht „mit 5:1 n.V. in einem begeisternden Spiel Bayern München geschlagen und steht in den beiden Endspielen um den UEFA-Cup“ und doch scheint sich im Moment niemand für Fußball zu interessieren. Wilde, unruhige Zeiten. Bruno Pezzey hat die Faxen und das Vertrags-Hin-und-Her dicke, Friedel Rausch, der seinen Vertrag nach Hickhack gerade erst verlängert hat, gibt jetzt doch seine Kündigung auf der Geschäftsstelle und dabei ein reichlich bigottes Bild ab. Die Bild macht für ihn mobil, obwohl er die Mannschaft längst nicht mehr erreicht. Buchmann kommt, Protestaktionen und Banner im Stadion („Buchmann weck!“ steht auf einem Transparent. Eieiei) – und dann also doch ein Fußballspiel.
Kid meint: „Es gibt Spielberichte, die verdienen ihren Namen nicht. Seitenlang wird berichtet, aber um das Spiel an sich geht es kaum.“ Ich finde doch.
Die Eintracht spielt (Zitat Nickel) wie eine Altherrenmannschaft. „Die wie so oft im Abstiegskampf befindlichen Bochumer, die im Waldstadion noch nie gewinnen konnten, haben viel Zeit sich zu fragen, wo die Truppe hin entschwunden sein mag, die hier vor wenigen Tagen Bayern München nach allen Regeln der Fußballkunst fachgerecht zerlegte und scheibchenweise an die Isar zurückgeschickt hat.“
Die Eintracht verliert, gut vorbereitete Protestaktionen im Stadion eskalieren, Polizisten, blockierte Straßen, der Mannschaftsbus wird eingekesselt, das Eintracht-Schild vom Bus gerissen („Ich hatte Angst im Bus als sie von allen Seiten einschlugen“, bekennt Bernd Hölzenbein.“) … boah… mitten drin – vergeblich beschwichtigend – Präsident Achaz von Thümen, für den nach diesem Tag nichts mehr ist, wie es war „Ab heute ist es für mich nur noch ein Geschäft. Bis jetzt war ich auch mit dem Herzen dabei.“
Was e Elend. Immerhin: „…eine gute Nachricht gibt es an diesem Tag doch noch. Bruno Pezzey verlängert seinen Vertrag per Handschlag bis 1983.“
Der Text ist lang, aber spannend und lesenswert. Aber wem sag ich das.
rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/10/zwischen-den-spielen.html
Zwischen den Spielen
Wer mag, kann gerne auch mal bei mir im Blog vorbeischauen und die letzte Woche noch einmal Revue passieren lassen. Saure Gukren-Zeit? Jaaaaa, schon. Aber eigentlich ist doch ganz schön viel passiert. Rebellen, Nobelpreise, Weltmeister. Und dann ist da noch diese eine merkwürdige Sache, denn „Zu meinem derzeitigen Lieblingsbuchstaben hat sich in der vergangenen Woche eindeutig das „T“ herauskristallisiert. Weil: Alle wichtigen Worte fangen mit „T“ an.“
Welche das sind? Nachschauen!
Muhahaha... Und eine gute Gelegenheit "es" mal wieder anzubringen. Denn wo der Geysir ist, darf der Fee natürlich nicht feelen
Alle, die mittrainieren sind rechtzeitig da. Caio grüßt freundlich. wib lernt neue Spitznamen und spart bei Riiiicci am i. Oka dehnt sich. Die Gruppen laufen mal mit dem linken, mal mit dem rechten Bein über die Hürden und spielen sich den Ball zu. Der eine sieht gelb, der andere rot. Sonny Kittel hat eine neue Frisur, die ihn aber nicht am Laufen hindert. Oka dehnt sich, Moppes serviert und die Sonne scheint.
Heeeey... schön, dass du's zum Training geschafft hast und danke fürs Berichten! Freu mich auf die Fotos!
Heeeey... schön, dass du's zum Training geschafft hast und danke fürs Berichten! Freu mich auf die Fotos!
Hast 'nem Freak ne Mark?
Hihi. Versteh ich das richtig: Dann haben die Isländer, die tückischen, den Vulkanausbruch also nur vorgetäuscht und eigentlich war das eine riesige Rauchwolke.
Saufende, raufende, rauchende, Bankenelend verursachende, Fisch fressende Melancholiker. Und das mitten in Europa!
Es grüßt: K. Attilasdottir
Saufende, raufende, rauchende, Bankenelend verursachende, Fisch fressende Melancholiker. Und das mitten in Europa!
Es grüßt: K. Attilasdottir
Thomas Adlersson spricht über Stinkstiefel hier im Forum
In den vergangenen Tagen war hier im Blog bereits von der „Islandisierung“ und „Vom großen Nichts“ die Rede. Das nächste Ligaspiel der Eintracht rückt näher, die Buchmesse mit Schwerpunktthema Island ebenfalls und vor dem großen Nichts und irgendwelchen dunklen Konstanten kann man sowieso nirgends sicher sein – so liegt es nur nahe, dass ich das Thema noch einmal aufgreife. Es liegt nicht nahe? Trotzdem.
Island ist ein putziges Land. Ich war zwar noch nicht dort, aber ich habe Bücher isländischer Autoren gelesen. Und ich kenne jemanden, der schon mal da war. Das muss als Beleg für meine Expertise ausreichen. Es gibt Geysire und Elfen. Und Trolle. Unglaublich viele Vögel. Sehr viele Regeln, an die sich keiner hält. Eine ausgeprägte Clubszene. Die Straßen sind leer, der Himmel weit. Die Menschen sind auf eine melancholische, verzweifelte Art heiter. Auf eine heitere Art melancholisch-verzweifelt. Irgendwie. Die Geschichte des Landes besteht aus vielen, vielen Geschichten, die dort Saga heißen. Und die Menschen haben merkwürdige Namen. Beispiele: Kerstinn Attilasdottir. ThomØs Adlersson.
Wenn Kerstinn Attilasdottir mit ThomØs Adlersson ein Gespräch über die aktuelle Lage hier im Forum führen würde, könnte sich das ungefähr so anhören:
Kerstinn Attilasdottir:
"Herr Adlersson – gibt es Stinkstiefel im Forum?"
ThomØs Adlersson:
"Nein."
Wie jetzt? Da hat ja gar nicht Thomas Adlersson über Stinkstiefel im Forum gesprochen, sondern Kerstin Attilasdottir. Warum steht das dann nicht auch so in der Überschrift?
Weiß ich auch nicht. Isländer halt.
Das Zitat des Tages stammt von Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel:
„Das ist alles genauso verwirrend wie beim ersten Mal.“
Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/unterhaltungen.html
Unterhaltungen
Wie es der Zufall so will, geht es auch im Blog G um Unterhaltungen. Um ein „Interview“ mit Pirmin Schwegler in der Bild-Zeitung. Und um ein „Gespräch“ mit Bruno Hübner in der Frankfurter Rundschau. Stefan fasst die Kernaussagen zusammen:
„Ich möchte kurz die Quintessenz beider Artikel hier anreißen. BILD: Wir beißen uns an Mainz und Hannover fest; Rundschau: Mit Nikolov wird verlängert.
Und wir hier können uns jetzt über beide Artikel ganz gemütlich unterhalten. Das nennt man dann “kommentieren”. Ist es nicht toll, diese Internetsituation? Sowas können Leser einer Zeitung, Hörer am Radio oder Zugucker auf dem Sofa vor dem TV nicht — zumindest nicht in aller Öffentlichkeit.“
Na, dann enthalte ich mich – trotz Internet – mal eines Kommentars und wünsche einfach nur viel Spaß.
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/wenig-rio-viel-schottland.html#more
Wenig Rio, viel Schottland
In seiner Reihe von historischen Rückblicken auf Spiele der Eintracht in Bochum ist Kid heute im Jahr 1979 gelandet. Und wie immer ist sein Ausflug nicht nur Spielbericht, sondern auch ein Blick aufs Ganze. Mal kurz durchgezappt, was sich bei der Eintracht damals alles so getan hat...
Derzeit trainiert ein Stürmer namens Burgsolms mit – Quatsch, verwirrt ich bin – ein Stürmer AUS Burgsolms trainiert mit. Sein Name: Harry Karger. Und Friedel Rausch freut sich über dessen Wucht. Die Eintracht will laufende Verträge mit Spielern nur unter veränderten Bedingungen – mit „Risiko-Beteiligung“ – verlängern. Für Charly Körbel kein Problem, für andere schon.
Jürgen Grabowski ist beim Hallenturnier mit dem dritten Torwart Jürgen „Fuzzy“ Friedl zusammengeprallt und hat Schmerzen im Knie, auch Wolfgang Trapp bekommt den Torwart zu spüren – bei einer Faustabwehr im Training bricht Fuzzy ihm die Nase. Ui. Knüppelhart ist auch der Bochumer, der an diesem siebten Rückrundenspieltag gegen Ronny Borchers auf dem Platz steht. Er heißt Hermann Gerland und macht bereis in den ersten 14 Minuten durch sechs Fouls auf sich aufmerksam. Auch sonst viel Kampf, viel Krampf. Schottland, halt. Die Eintracht steht, insbesondere in der zweiten Halbzeit, unter Druck. Große Torchancen fehlen auf beiden Seiten. Alles sieht nach einem 0:0 aus, aber dann in der 88. Minute hat Bruno Pezzey die Chance und...
Wird Bruno Pezzey die Eintracht in letzter Minute zum Sieg schießen? Selber lesen.
In den vergangenen Tagen war hier im Blog bereits von der „Islandisierung“ und „Vom großen Nichts“ die Rede. Das nächste Ligaspiel der Eintracht rückt näher, die Buchmesse mit Schwerpunktthema Island ebenfalls und vor dem großen Nichts und irgendwelchen dunklen Konstanten kann man sowieso nirgends sicher sein – so liegt es nur nahe, dass ich das Thema noch einmal aufgreife. Es liegt nicht nahe? Trotzdem.
Island ist ein putziges Land. Ich war zwar noch nicht dort, aber ich habe Bücher isländischer Autoren gelesen. Und ich kenne jemanden, der schon mal da war. Das muss als Beleg für meine Expertise ausreichen. Es gibt Geysire und Elfen. Und Trolle. Unglaublich viele Vögel. Sehr viele Regeln, an die sich keiner hält. Eine ausgeprägte Clubszene. Die Straßen sind leer, der Himmel weit. Die Menschen sind auf eine melancholische, verzweifelte Art heiter. Auf eine heitere Art melancholisch-verzweifelt. Irgendwie. Die Geschichte des Landes besteht aus vielen, vielen Geschichten, die dort Saga heißen. Und die Menschen haben merkwürdige Namen. Beispiele: Kerstinn Attilasdottir. ThomØs Adlersson.
Wenn Kerstinn Attilasdottir mit ThomØs Adlersson ein Gespräch über die aktuelle Lage hier im Forum führen würde, könnte sich das ungefähr so anhören:
Kerstinn Attilasdottir:
"Herr Adlersson – gibt es Stinkstiefel im Forum?"
ThomØs Adlersson:
"Nein."
Wie jetzt? Da hat ja gar nicht Thomas Adlersson über Stinkstiefel im Forum gesprochen, sondern Kerstin Attilasdottir. Warum steht das dann nicht auch so in der Überschrift?
Weiß ich auch nicht. Isländer halt.
Das Zitat des Tages stammt von Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel:
„Das ist alles genauso verwirrend wie beim ersten Mal.“
Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/unterhaltungen.html
Unterhaltungen
Wie es der Zufall so will, geht es auch im Blog G um Unterhaltungen. Um ein „Interview“ mit Pirmin Schwegler in der Bild-Zeitung. Und um ein „Gespräch“ mit Bruno Hübner in der Frankfurter Rundschau. Stefan fasst die Kernaussagen zusammen:
„Ich möchte kurz die Quintessenz beider Artikel hier anreißen. BILD: Wir beißen uns an Mainz und Hannover fest; Rundschau: Mit Nikolov wird verlängert.
Und wir hier können uns jetzt über beide Artikel ganz gemütlich unterhalten. Das nennt man dann “kommentieren”. Ist es nicht toll, diese Internetsituation? Sowas können Leser einer Zeitung, Hörer am Radio oder Zugucker auf dem Sofa vor dem TV nicht — zumindest nicht in aller Öffentlichkeit.“
Na, dann enthalte ich mich – trotz Internet – mal eines Kommentars und wünsche einfach nur viel Spaß.
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/wenig-rio-viel-schottland.html#more
Wenig Rio, viel Schottland
In seiner Reihe von historischen Rückblicken auf Spiele der Eintracht in Bochum ist Kid heute im Jahr 1979 gelandet. Und wie immer ist sein Ausflug nicht nur Spielbericht, sondern auch ein Blick aufs Ganze. Mal kurz durchgezappt, was sich bei der Eintracht damals alles so getan hat...
Derzeit trainiert ein Stürmer namens Burgsolms mit – Quatsch, verwirrt ich bin – ein Stürmer AUS Burgsolms trainiert mit. Sein Name: Harry Karger. Und Friedel Rausch freut sich über dessen Wucht. Die Eintracht will laufende Verträge mit Spielern nur unter veränderten Bedingungen – mit „Risiko-Beteiligung“ – verlängern. Für Charly Körbel kein Problem, für andere schon.
Jürgen Grabowski ist beim Hallenturnier mit dem dritten Torwart Jürgen „Fuzzy“ Friedl zusammengeprallt und hat Schmerzen im Knie, auch Wolfgang Trapp bekommt den Torwart zu spüren – bei einer Faustabwehr im Training bricht Fuzzy ihm die Nase. Ui. Knüppelhart ist auch der Bochumer, der an diesem siebten Rückrundenspieltag gegen Ronny Borchers auf dem Platz steht. Er heißt Hermann Gerland und macht bereis in den ersten 14 Minuten durch sechs Fouls auf sich aufmerksam. Auch sonst viel Kampf, viel Krampf. Schottland, halt. Die Eintracht steht, insbesondere in der zweiten Halbzeit, unter Druck. Große Torchancen fehlen auf beiden Seiten. Alles sieht nach einem 0:0 aus, aber dann in der 88. Minute hat Bruno Pezzey die Chance und...
Wird Bruno Pezzey die Eintracht in letzter Minute zum Sieg schießen? Selber lesen.
Danke an uaa für die Tribünenbeobachtungskrümel von gestern; auch die sonstigen vorstandspekulativen Anmerkungen und Andeutungen fand ich sehr interessant. Hier werden Steigbügel gehalten, dort Fraktionen gebildet, und dann gar eine Troika formiert Schon putzig, wer da wo wie wann und mit wem. Und warum?
@gereizt: Wer treibt?
@gereizt: Wer treibt?
WHerzlichen Dank fürs Wirken und Werken - und viel Erfolg fürs Wirken am Schaffen des Werks
lg Kerstin
lg Kerstin
Danke schön für die Infos!
Entdeck den Isländer in dir!
Draußen herbstelt es (hurra!). Statt Kopfsalat gibt es jetzt Feldsalat, statt frischem Gemüse gibt es Kohl und Kraut, statt Tomaten gibt es Gurken. Apropos: Gurken.
Angeblich befinden wir uns ja derzeit (nicht nur jahreszeitlich, sondern überhaupt) bis zum nächsten Wochenende in der Saure-Gurken-Zeit - nichts, aber auch gar nichts, was uns interessiert – und ich frage mich ja immer, was zuerst ist: Die Saure-Gurken-Zeit oder die Ankündigung, dass sie jetzt kommt. Oder noch anders: Ist die Saure-Gurken-Zeit eine Saure-Gurken-Zeit oder ist sie eine Zeit, die dazu dient, die Saure-Gurken-Produktion anzukurbeln?
Kennzeichen der Saure-Gurken-Zeit ist, dass ein beliebiges (echtes oder vermeintliches) Ach-du-Shice-Thema aufgegriffen und – ohne dass es einen neuen Sachverhalt gäbe – immer wieder in neuen Variationen vorgeführt (umgs.: breitgetreten) wird, um den Ach-du-Shice-Effekt zu erhöhen und - vermeintliche oder echte - Sachverhalte so zu verdichten, dass sie als Tatsachen wahrgenommen werden.
Wenn ich die Eskalierung der Sachlage und die Entwicklung der zurückliegenden Saure-Gurken-Tage richtig beurteile, kann ich nur zu einem einzigen Schluss kommen:
Es steht zu erwarten, dass heute Abend nach dem Testspiel der Eintracht bei der SG Huttengrund, (das heute hoffentlich nicht wieder wetterbedingt abgebrochen werden muss), dass also nach diesem Spiel unser Trainer Armin Veh offiziell seinen Rücktritt verkündet.
Nächste Woche beginnt in Frankfurt die diesjährige Buchmesse, Themenschwerpunkt: Island. Gestern Abend war in 3 Sat bei Thea Dorns „Literatur im Foyer“ die isländische Schriftstellerin Steinunn Sigurdardottir zu Gast. Sie wurde gebeten, ihre isländischen Landsleute zu charakterisieren. Ihre Antwort: „Isländer sehen die Welt wie sie nicht ist.“
Seitdem habe ich den dringenden Verdacht: Wir Eintrachtler sind gar keine Hessen, wir sind.... Isländer?
Das Zitat des Tages stammt von Daniel Shechtman, dem diesjährigen Chemie-Nobelpreisträger:
„Eine solche Kreatur kann es nicht geben.“
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/warum-hier-heute-nichts-zu-mo-idrissou-steht.html
Warum hier heute nichts zu Mo Idrissou steht
Ganz einfach, weil es Stefan „a) nicht interessiert, solange es keine Auswirkung auf Eintracht Frankfurt hat und b) nichts angeht solange es keine Auswirkung auf Eintracht Frankfurt hat. Ganz einfach.“
Stattdessen gibt es einige Passagen aus dem FR-Wilhelm Bender-Interview – speziell die, in denen es um Heribert Bruchhagen und seine Zukunft bei der Eintracht geht. Stefan meint: „Der Rest spielt sich im Kopf des Lesers ab.“ Stimmt.
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/aufgelesen-amtsantritt.html
Aufgelesen: Amtsantritt
Ei, wie gut, dass Kid mitliest. So kann man sich die ein oder andere Merkwürdigkeit im Interview mit Eintracht-Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Bender, das heute in der Frankfurter Rundschau zu lesen ist, noch einmal genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Aha. So war das also: Wilhelm Bender, war derjenige, der die Eintracht mit guten Personalentscheidungen „sportlich in der zweiten Liga in die Spur zu bringen.“ Aha. „Wilhelm Bender trat zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt sein Amt bei Eintracht Frankfurt an: Gerade war die Mannschaft aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen, die Spieler liefen weg, ein Trainer musste gefunden werden, die Kasse war ziemlich leer.“
Ja, ja, Ende Juni war das, als Wilhem Bender gewählt wurde, erläutert Kid. Das stimmt soweit aber – „(...) im Jahr 2010. Der Abstieg mit allen oben erwähnten Konsequenzen folgte jedoch erst ein Jahr später...“
Na, so was!
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4564
Tatort – Borowski und die Frau am Fenster
Beve hat Tatort geschaut, liefert eine Nachbetrachtung und macht sich dabei so seine Gedanken. Über schwedische Kriminalautoren, über Melancholie und über das Böse, das böse ist, weil es böse ist. Ein Gedankenspaziergang entlang des Tatortgeschehens, in dem Beve sogar Lothar Matthäus begegnet, in Sybille Canonica eine großartige Schauspielerin entdeckt und zur Erkenntnis gelangt: „Der Mörder ist immer der Raucher.“
The Times the are a-changing.
Draußen herbstelt es (hurra!). Statt Kopfsalat gibt es jetzt Feldsalat, statt frischem Gemüse gibt es Kohl und Kraut, statt Tomaten gibt es Gurken. Apropos: Gurken.
Angeblich befinden wir uns ja derzeit (nicht nur jahreszeitlich, sondern überhaupt) bis zum nächsten Wochenende in der Saure-Gurken-Zeit - nichts, aber auch gar nichts, was uns interessiert – und ich frage mich ja immer, was zuerst ist: Die Saure-Gurken-Zeit oder die Ankündigung, dass sie jetzt kommt. Oder noch anders: Ist die Saure-Gurken-Zeit eine Saure-Gurken-Zeit oder ist sie eine Zeit, die dazu dient, die Saure-Gurken-Produktion anzukurbeln?
Kennzeichen der Saure-Gurken-Zeit ist, dass ein beliebiges (echtes oder vermeintliches) Ach-du-Shice-Thema aufgegriffen und – ohne dass es einen neuen Sachverhalt gäbe – immer wieder in neuen Variationen vorgeführt (umgs.: breitgetreten) wird, um den Ach-du-Shice-Effekt zu erhöhen und - vermeintliche oder echte - Sachverhalte so zu verdichten, dass sie als Tatsachen wahrgenommen werden.
Wenn ich die Eskalierung der Sachlage und die Entwicklung der zurückliegenden Saure-Gurken-Tage richtig beurteile, kann ich nur zu einem einzigen Schluss kommen:
Es steht zu erwarten, dass heute Abend nach dem Testspiel der Eintracht bei der SG Huttengrund, (das heute hoffentlich nicht wieder wetterbedingt abgebrochen werden muss), dass also nach diesem Spiel unser Trainer Armin Veh offiziell seinen Rücktritt verkündet.
Nächste Woche beginnt in Frankfurt die diesjährige Buchmesse, Themenschwerpunkt: Island. Gestern Abend war in 3 Sat bei Thea Dorns „Literatur im Foyer“ die isländische Schriftstellerin Steinunn Sigurdardottir zu Gast. Sie wurde gebeten, ihre isländischen Landsleute zu charakterisieren. Ihre Antwort: „Isländer sehen die Welt wie sie nicht ist.“
Seitdem habe ich den dringenden Verdacht: Wir Eintrachtler sind gar keine Hessen, wir sind.... Isländer?
Das Zitat des Tages stammt von Daniel Shechtman, dem diesjährigen Chemie-Nobelpreisträger:
„Eine solche Kreatur kann es nicht geben.“
Der Blick in die Blogs
Blog G
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Warum hier heute nichts zu Mo Idrissou steht
Ganz einfach, weil es Stefan „a) nicht interessiert, solange es keine Auswirkung auf Eintracht Frankfurt hat und b) nichts angeht solange es keine Auswirkung auf Eintracht Frankfurt hat. Ganz einfach.“
Stattdessen gibt es einige Passagen aus dem FR-Wilhelm Bender-Interview – speziell die, in denen es um Heribert Bruchhagen und seine Zukunft bei der Eintracht geht. Stefan meint: „Der Rest spielt sich im Kopf des Lesers ab.“ Stimmt.
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/aufgelesen-amtsantritt.html
Aufgelesen: Amtsantritt
Ei, wie gut, dass Kid mitliest. So kann man sich die ein oder andere Merkwürdigkeit im Interview mit Eintracht-Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Bender, das heute in der Frankfurter Rundschau zu lesen ist, noch einmal genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Aha. So war das also: Wilhelm Bender, war derjenige, der die Eintracht mit guten Personalentscheidungen „sportlich in der zweiten Liga in die Spur zu bringen.“ Aha. „Wilhelm Bender trat zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt sein Amt bei Eintracht Frankfurt an: Gerade war die Mannschaft aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen, die Spieler liefen weg, ein Trainer musste gefunden werden, die Kasse war ziemlich leer.“
Ja, ja, Ende Juni war das, als Wilhem Bender gewählt wurde, erläutert Kid. Das stimmt soweit aber – „(...) im Jahr 2010. Der Abstieg mit allen oben erwähnten Konsequenzen folgte jedoch erst ein Jahr später...“
Na, so was!
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4564
Tatort – Borowski und die Frau am Fenster
Beve hat Tatort geschaut, liefert eine Nachbetrachtung und macht sich dabei so seine Gedanken. Über schwedische Kriminalautoren, über Melancholie und über das Böse, das böse ist, weil es böse ist. Ein Gedankenspaziergang entlang des Tatortgeschehens, in dem Beve sogar Lothar Matthäus begegnet, in Sybille Canonica eine großartige Schauspielerin entdeckt und zur Erkenntnis gelangt: „Der Mörder ist immer der Raucher.“
The Times the are a-changing.
adlerkadabra schrieb:
Der Nachteil bei der beschleunigten Expansion: über die Zeit dünnt sich der Sternenhimmel aus, ein Lichtpunkt nach dem anderen verschwindet, und am Schluss ist es zappenduster und wir auch optisch allein im All. Vorausgesetzt, jemand kann es bis dahin beobachten. Hört und fühlt sich irgendwie nach Rückrunde an.
...au ja.. optisch allein im All, leuchtend heller Punkt, der sich immer schneller absetzt und in höhere Sphären verabschiedet. Mmh. Ob das funktioniert: Gleichzeitig auf dem Boden bleiben??
Jeder Vergleich hinkt
Mein Opa war Eintrachtler. Sein direkter fußballerischer Bezugspunkt waren aber die Opler (= der SC Opel Rüsselsheim). Bei jedem Heimspiel war er mit seiner Enkelin (= mir) im Schlepptau dabei. Und so waren die Opler das Vergleichsmaß aller Dinge. Wenn wir in der Sportschau Eintracht-Spiele anschauten und der Ball vor dem Tor immer noch einmal hin- und hergeschoben wurde, war das „wie die Opler.“ Wenn ein Schuss drei Meter neben dem Tor landete: „Wie die Opler.“ Ein Freistoß in die Mauer: „Wie die Opler.“ Und so ist der Satz für uns heute noch Synonym für alles, was man so vergleichen kann. Beispiel: Mir fällt ein Teller herunter. Reaktion Mit-Adler: „Ei, was machste dann – wie die Opler.“
Wo mein Opa in jedem Fußballspiel die Opler entdeckt hat, ist es für mich heute - alltagsschnipselmäßig - fast schon zur Gewohnheit geworden, in allem, was so passiert, einen Eintracht-Bezug zu finden. Das fällt mir nicht schwer –„I see Eintracht everywhere“ - und die Welt ist ja tatsächlich voller Eintracht. Also: In diesem einen, uns allen naheliegenden Sinn.
Gestern habe ich z.B. in unserer Lokalzeitung gelesen, dass einer Polizeistreife in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Mainzer Innenstadt ein Mann aufgefallen ist. Er war mit dem Mountainbike unterwegs und transportierte eine zwei Meter hohe Cannabis-Pflanze. Das stelle ich mir optisch ungefähr so vor wie wenn Benny Köhler mit einem Holzroller fährt und Alex Meier auf dem Lenkrad mitnimmt.
Oder vorgestern: Die Vergabe des Physik-Nobelpreises. Ich bin kein großes naturwissenschaftliches Licht, aber wenn ich das richtig verstanden habe, haben die frisch gebackenen Nobelpreisträger empirisch herausgefunden, dass auch im Universum alles immer schneller wird. Das Universum expandiert, aber statt – wie zuvor angenommen – dabei langsamer zu werden, beschleunigt es sich. Das kann man offensichtlich anhand von Sternenexplosionen nachweisen. „Wir sind ziemlich sicher, dass sich das Universum ewig ausdehnt, aber nicht sicher, dass es sich ewig beschleunigt,“ sagt Lars Brink, ein Sprecher des Nobelpreiskommitees.
Also - jetzt sagt doch mal ehrlich: Wie die Eintracht!
PS: Hoppla – immer zu Ende lesen – da ist ja noch ein Zitat. Björn Jonson, ebenfalls Jury-Mitglied, gibt weitere Erläuterungen: „Die Konstante ist als Dunkle Energie zurückgekommen.“ Oops. Lieber nicht.
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/geyer-mit-ypsilon.html#more-2056
Geyer. Mit Ypsilon.
Warum schreibt Stefan über die Eintracht-Trainer Reiner Geyer (Co-Trainer und „nur echt mit Ypsilon, nicht mit „i“ nach dem „Ge“) und Christian Kolodziej (Kondition) obwohl das „eher weniger“ interessiert? Ganz einfach: „Ich wollte nicht wie alle anderen über Sonny Kittel schreiben.“
Und so erfahren wir zumindest, dass Geyer und Armin Veh bereits seit Jahren zusammenarbeiten, schon Ende der 90er mit dem SSV Reutlingen zusammen aufgestiegen sind und dort in der Saison 1999/2000 eine beeindruckende Serie hingelegt haben. Das ist doch ganz interessant.
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/eintrachtpodcast-057
1.Liga ist da, wo die Eintracht spielt
René, Alex, Marvin und Sebastian schwätzen und fachsimpeln launig über Gott und die Welt, also: Über die Eintracht. Z.B. über das Spiel gegen Union. Oder über das anstehende Pokalspiel gegen den FCK – das ist nämlich richtungsweisend. Oder vielleicht doch nicht? Und wenn die Eintracht gegen Bochum am Ende wieder mit nur einer Spitze auflaufen wird – wer wird die wohl sein? Idrissou? Oder etwa doch Gekas?
Aber damit sind die Themen noch lange nicht erschöpft. Um Schwegler und Rode geht es. Um Lehmann. Friend. Und Alvarez. Außerdem weiß ich jetzt, dass Alex ein Zahlengenie ist und dass es bei René schon mal vorkommt, dass er einen Samstag auf dem Sofa verbringt, dass das Podcast-Team kein besonderes reges Interesse an Länderspielen hat und dass man als Zweitligist aufpassen muss, dass man die erste Liga nicht aus den Augen verliert. Also: Wir, als Zuschauer. Die Mannschaft scheint das ja schon zu beherzigen. Wie auch immer: „Erste Liga ist da, wo die Eintracht spielt.“
Ei, wie dahaam.
Mein Opa war Eintrachtler. Sein direkter fußballerischer Bezugspunkt waren aber die Opler (= der SC Opel Rüsselsheim). Bei jedem Heimspiel war er mit seiner Enkelin (= mir) im Schlepptau dabei. Und so waren die Opler das Vergleichsmaß aller Dinge. Wenn wir in der Sportschau Eintracht-Spiele anschauten und der Ball vor dem Tor immer noch einmal hin- und hergeschoben wurde, war das „wie die Opler.“ Wenn ein Schuss drei Meter neben dem Tor landete: „Wie die Opler.“ Ein Freistoß in die Mauer: „Wie die Opler.“ Und so ist der Satz für uns heute noch Synonym für alles, was man so vergleichen kann. Beispiel: Mir fällt ein Teller herunter. Reaktion Mit-Adler: „Ei, was machste dann – wie die Opler.“
Wo mein Opa in jedem Fußballspiel die Opler entdeckt hat, ist es für mich heute - alltagsschnipselmäßig - fast schon zur Gewohnheit geworden, in allem, was so passiert, einen Eintracht-Bezug zu finden. Das fällt mir nicht schwer –„I see Eintracht everywhere“ - und die Welt ist ja tatsächlich voller Eintracht. Also: In diesem einen, uns allen naheliegenden Sinn.
Gestern habe ich z.B. in unserer Lokalzeitung gelesen, dass einer Polizeistreife in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Mainzer Innenstadt ein Mann aufgefallen ist. Er war mit dem Mountainbike unterwegs und transportierte eine zwei Meter hohe Cannabis-Pflanze. Das stelle ich mir optisch ungefähr so vor wie wenn Benny Köhler mit einem Holzroller fährt und Alex Meier auf dem Lenkrad mitnimmt.
Oder vorgestern: Die Vergabe des Physik-Nobelpreises. Ich bin kein großes naturwissenschaftliches Licht, aber wenn ich das richtig verstanden habe, haben die frisch gebackenen Nobelpreisträger empirisch herausgefunden, dass auch im Universum alles immer schneller wird. Das Universum expandiert, aber statt – wie zuvor angenommen – dabei langsamer zu werden, beschleunigt es sich. Das kann man offensichtlich anhand von Sternenexplosionen nachweisen. „Wir sind ziemlich sicher, dass sich das Universum ewig ausdehnt, aber nicht sicher, dass es sich ewig beschleunigt,“ sagt Lars Brink, ein Sprecher des Nobelpreiskommitees.
Also - jetzt sagt doch mal ehrlich: Wie die Eintracht!
PS: Hoppla – immer zu Ende lesen – da ist ja noch ein Zitat. Björn Jonson, ebenfalls Jury-Mitglied, gibt weitere Erläuterungen: „Die Konstante ist als Dunkle Energie zurückgekommen.“ Oops. Lieber nicht.
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/geyer-mit-ypsilon.html#more-2056
Geyer. Mit Ypsilon.
Warum schreibt Stefan über die Eintracht-Trainer Reiner Geyer (Co-Trainer und „nur echt mit Ypsilon, nicht mit „i“ nach dem „Ge“) und Christian Kolodziej (Kondition) obwohl das „eher weniger“ interessiert? Ganz einfach: „Ich wollte nicht wie alle anderen über Sonny Kittel schreiben.“
Und so erfahren wir zumindest, dass Geyer und Armin Veh bereits seit Jahren zusammenarbeiten, schon Ende der 90er mit dem SSV Reutlingen zusammen aufgestiegen sind und dort in der Saison 1999/2000 eine beeindruckende Serie hingelegt haben. Das ist doch ganz interessant.
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/eintrachtpodcast-057
1.Liga ist da, wo die Eintracht spielt
René, Alex, Marvin und Sebastian schwätzen und fachsimpeln launig über Gott und die Welt, also: Über die Eintracht. Z.B. über das Spiel gegen Union. Oder über das anstehende Pokalspiel gegen den FCK – das ist nämlich richtungsweisend. Oder vielleicht doch nicht? Und wenn die Eintracht gegen Bochum am Ende wieder mit nur einer Spitze auflaufen wird – wer wird die wohl sein? Idrissou? Oder etwa doch Gekas?
Aber damit sind die Themen noch lange nicht erschöpft. Um Schwegler und Rode geht es. Um Lehmann. Friend. Und Alvarez. Außerdem weiß ich jetzt, dass Alex ein Zahlengenie ist und dass es bei René schon mal vorkommt, dass er einen Samstag auf dem Sofa verbringt, dass das Podcast-Team kein besonderes reges Interesse an Länderspielen hat und dass man als Zweitligist aufpassen muss, dass man die erste Liga nicht aus den Augen verliert. Also: Wir, als Zuschauer. Die Mannschaft scheint das ja schon zu beherzigen. Wie auch immer: „Erste Liga ist da, wo die Eintracht spielt.“
Ei, wie dahaam.
Also, ich wollte ja schon ansetzen, um zu geifern und zu wettern. Von wegen: Wer schreibt denn so etwas hanebüchen Unzutreffendes über unsern Armin. Man hält ja wirklich langsam alles für möglich. Aber dann war's ja doch nur das gereizte Glatteis...tztztz... Von Manieren keine Spur. ,-)
Aus eigener Erfahrung kann ich im Übrigen sagen: Schwäbische Ebenerdigkeit? Mmh. Gibt es nicht. Widerborstigkeit. Die schon. Besser so
Aus eigener Erfahrung kann ich im Übrigen sagen: Schwäbische Ebenerdigkeit? Mmh. Gibt es nicht. Widerborstigkeit. Die schon. Besser so
Heute:
Damit:
Deswegen nur ganz kurz bloggeschaut:
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/spieler-der-stunde-meier.html
Spieler der Stunde: Meier
Teil 3 der spieltäglichen Nachbetrachtung von Kid ist jetzt auch online: Die Auswertung der Wahl zum “Spieler der Stunde”. Alex Meier hat 31 der abgegebenen 96 Stimmen erhalten – auch wenn er in der „zweiten Hälfte nicht mehr statt fand.“ Lief es bei der Mannschaft nicht mehr, weil Meier nicht mehr…? Oder umgekehrt? Kid findet: „Meier findet statt, wenn die Mannschaft statt findet. Er ist im wahrsten Sinne davon abhängig, dass es um ihn herum läuft. Keine (sinnvolle) Bewegung bei den Mitspielern, kein Meier.“
Auf Platz 2 findet sich Pirmin Schwegler, das „Hirn der Mannschaft“ und Erwin Hoffer ist mit seinem 5 Minuten-Einsatz und einem Tor auf Platz 3 gelandet. Wie Kid das alles einordnet, was Armin Veh über gute Pferd und Qualität zu sagen hat, warum er findet, dass wir schwer auszurechnen und auf gutem Weg sind, und warum da doch einer ist, der mahnend den Finger hebt und findet, dass das gewiss nicht immer gut gehen kann. Selber lesen!
Damit:
Deswegen nur ganz kurz bloggeschaut:
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/spieler-der-stunde-meier.html
Spieler der Stunde: Meier
Teil 3 der spieltäglichen Nachbetrachtung von Kid ist jetzt auch online: Die Auswertung der Wahl zum “Spieler der Stunde”. Alex Meier hat 31 der abgegebenen 96 Stimmen erhalten – auch wenn er in der „zweiten Hälfte nicht mehr statt fand.“ Lief es bei der Mannschaft nicht mehr, weil Meier nicht mehr…? Oder umgekehrt? Kid findet: „Meier findet statt, wenn die Mannschaft statt findet. Er ist im wahrsten Sinne davon abhängig, dass es um ihn herum läuft. Keine (sinnvolle) Bewegung bei den Mitspielern, kein Meier.“
Auf Platz 2 findet sich Pirmin Schwegler, das „Hirn der Mannschaft“ und Erwin Hoffer ist mit seinem 5 Minuten-Einsatz und einem Tor auf Platz 3 gelandet. Wie Kid das alles einordnet, was Armin Veh über gute Pferd und Qualität zu sagen hat, warum er findet, dass wir schwer auszurechnen und auf gutem Weg sind, und warum da doch einer ist, der mahnend den Finger hebt und findet, dass das gewiss nicht immer gut gehen kann. Selber lesen!
Hihi. Oja. Der Faden lässt sich ganz wunderbar noch weiterspinnen. Für die Gaddemöbel am GD finden sich garantiert Abnehmer. Und die Chinesen? Kazzen? Ich dacht Hunde.... eeeek...
Nachgetreten
Eintracht-Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/zwietracht-bei-der-eintracht#disqus_thread
Zwietracht bei der Eintracht?
Heute nichts zum Hören beim Podcast, sondern zum Lesen und Diskutieren. Der Blick auf die Tabelle löst bei odoratio immer wieder ein „breites Grinsen“ aus. Aber wie der Titel des Eintrags bereits signalisiert – da gibt es, findet odoratio - auch ein paar Sachen, die nicht so schön sind. „Unser Vereinsoberhaupt Peter Fischer hat vor einigen Tagen durchblicken lassen, dass Ihm mehr “Eintracht” in der Mannschaft gefallen würde. Hiermit hat er sicherlich nicht ganz unrecht, aber das Ziel des direkten Wiederaufstiegs, hat einfach Priorität. Für mich ist es allerdings ein Wermutstropfen wenn ich sehe wie die Mannschaft, die schon nicht so viel “Eintracht” ist, sich nach Heimspielen in die Kabine verabschiedet. Ein bisschen die Hände hoch und “hey hey hey”, kurzer Applaus und ab geht’s zum duschen. Am Freitag Abend hatten die Fans die Mannschaft animiert die Pippi Langstrumpf zu tanzen und zu singen. Eine Runde gesungen und gehüpft, kurzer Applaus für die Fans und ab geht’s zum duschen.“
„Woher soll der Zusammenhalt auch kommen?“ wird im Text gefragt. Da sind die ungeliebten Köhler und Meier, da sind leise Vertreter wie Jung und Oka, und auch Trainer und Manager scheinen den Aufstieg eher „professionell und trocken“ durchziehen zu wollen.
Das Fazit des Eintrags: „Wir sind in der zweiten Liga, schlimm genug. Aber was Frankfurt ausmacht ist die Eintracht, auch zwischen Fans und Mannschaft. Und auch an diesem Zusammenspiel muss bei den vielen neuen Gesichtern gearbeitet werden. Von beiden Seiten bitte.“ Was meint ihr?
Neues gibt es auch bei Beve, und zwar gleich zweimal:
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4541
Eintracht Schätze im Museum – Eine Sonderausstellung
Wir alle waren (denk ich doch mal!) mindestens schon einmal im Eintracht-Museum und haben uns die Dauerausstellung angesehen. Aber das Museum ist ja noch viel mehr - lebendiger Treffpunkt, Anlaufstelle, Ankerpunkt - und findet immer neue Wege und Ideen, die Eintracht-Geschichte wach zu halten, mit Menschen, Bildern und Geschichten im Hier und Jetzt zu verankern.
Derzeit gibt es im Museum eine Sonderausstellung zu besichtigen – und Beve berichtet darüber – erstveröffentlicht in neuesten Ausgabe der FGV ist der Text jetzt auch in seinem Blog nachzulesen: „Das Museum hatte nämlich Fans und dazu auch ehemalige Eintrachtler aufgerufen, besondere Erinnerungsstücke auszugraben um diese für die Dauer einer Sonderausstellung dem heimischen Wohnzimmer zu entreißen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und da die Eintrachtfans jede Menge schicke Sachen gesammelt haben, sind etliche großartige Exponate in den Vitrinen des Museums gelandet und können von nun ab hier bestaunt werden.“
Bereits im August wurde die Ausstellung eröffnet und es gibt viel wunderbares zu sehen und zu bestaunen. Jürgen Grabowskis ersten Eintrachvertrag, Fußballschuhe von Matthias Hagner, das offizielle (kreischbunte) Ausgehsakko von Uwe Bindewald, Original-Fan-Jeans - mit Schlag und Eintracht-Autogrammen, Kutten, Steinbrocken aus dem alten Waldstadion, Fahnen, und sogar ein selbstgebautes Kettcar, „dessen Krönung der Sitz ist, eine Sitzschale, abgeschraubt von den besseren Plätzen des ehemaligen Waldstadions und nun die einzigartige Unterlage des Kettcars. Der Enkel des Erbauers saust, wenn das Gefährt nicht gerade ein Museumsexponat ist, wohlgelaunt durch die Straßen und freut sich einen Ast über das einzige Haupttribünenkettcar der Welt.“
Ebenfalls im Rahmen der Sonderausstellung im Museum zu sehen, ist der Bass, mit dem Tankard beim Pokalfinale 2006 „ordentlich eingeheizt“ hat. Keine Frage: Im Eintracht-Museum spielt die Musik. Unbedingt ansehen!
Beve, zum Zweiten
http://www.beveswelt.de/?p=4548
Ausgehtipp, Sonntag 2.10.2011 – And also the Trees im Bett
Das Bett ist ein Club in Frankfurt, And also the Trees ist "seit Jahrzehnten" Beves Lieblingsband. Heute Abend sind sie da. Im Bett. And also the Trees. Und Beve. Ab 20.30 Uhr ist Einlass, das Ticket kostet 19 Euro.
Schon mal rein hören könnt ihr in Beves Blog. Schad, ich kann leider nicht...
Nachgetreten
Eintracht-Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/zwietracht-bei-der-eintracht#disqus_thread
Zwietracht bei der Eintracht?
Heute nichts zum Hören beim Podcast, sondern zum Lesen und Diskutieren. Der Blick auf die Tabelle löst bei odoratio immer wieder ein „breites Grinsen“ aus. Aber wie der Titel des Eintrags bereits signalisiert – da gibt es, findet odoratio - auch ein paar Sachen, die nicht so schön sind. „Unser Vereinsoberhaupt Peter Fischer hat vor einigen Tagen durchblicken lassen, dass Ihm mehr “Eintracht” in der Mannschaft gefallen würde. Hiermit hat er sicherlich nicht ganz unrecht, aber das Ziel des direkten Wiederaufstiegs, hat einfach Priorität. Für mich ist es allerdings ein Wermutstropfen wenn ich sehe wie die Mannschaft, die schon nicht so viel “Eintracht” ist, sich nach Heimspielen in die Kabine verabschiedet. Ein bisschen die Hände hoch und “hey hey hey”, kurzer Applaus und ab geht’s zum duschen. Am Freitag Abend hatten die Fans die Mannschaft animiert die Pippi Langstrumpf zu tanzen und zu singen. Eine Runde gesungen und gehüpft, kurzer Applaus für die Fans und ab geht’s zum duschen.“
„Woher soll der Zusammenhalt auch kommen?“ wird im Text gefragt. Da sind die ungeliebten Köhler und Meier, da sind leise Vertreter wie Jung und Oka, und auch Trainer und Manager scheinen den Aufstieg eher „professionell und trocken“ durchziehen zu wollen.
Das Fazit des Eintrags: „Wir sind in der zweiten Liga, schlimm genug. Aber was Frankfurt ausmacht ist die Eintracht, auch zwischen Fans und Mannschaft. Und auch an diesem Zusammenspiel muss bei den vielen neuen Gesichtern gearbeitet werden. Von beiden Seiten bitte.“ Was meint ihr?
Neues gibt es auch bei Beve, und zwar gleich zweimal:
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4541
Eintracht Schätze im Museum – Eine Sonderausstellung
Wir alle waren (denk ich doch mal!) mindestens schon einmal im Eintracht-Museum und haben uns die Dauerausstellung angesehen. Aber das Museum ist ja noch viel mehr - lebendiger Treffpunkt, Anlaufstelle, Ankerpunkt - und findet immer neue Wege und Ideen, die Eintracht-Geschichte wach zu halten, mit Menschen, Bildern und Geschichten im Hier und Jetzt zu verankern.
Derzeit gibt es im Museum eine Sonderausstellung zu besichtigen – und Beve berichtet darüber – erstveröffentlicht in neuesten Ausgabe der FGV ist der Text jetzt auch in seinem Blog nachzulesen: „Das Museum hatte nämlich Fans und dazu auch ehemalige Eintrachtler aufgerufen, besondere Erinnerungsstücke auszugraben um diese für die Dauer einer Sonderausstellung dem heimischen Wohnzimmer zu entreißen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und da die Eintrachtfans jede Menge schicke Sachen gesammelt haben, sind etliche großartige Exponate in den Vitrinen des Museums gelandet und können von nun ab hier bestaunt werden.“
Bereits im August wurde die Ausstellung eröffnet und es gibt viel wunderbares zu sehen und zu bestaunen. Jürgen Grabowskis ersten Eintrachvertrag, Fußballschuhe von Matthias Hagner, das offizielle (kreischbunte) Ausgehsakko von Uwe Bindewald, Original-Fan-Jeans - mit Schlag und Eintracht-Autogrammen, Kutten, Steinbrocken aus dem alten Waldstadion, Fahnen, und sogar ein selbstgebautes Kettcar, „dessen Krönung der Sitz ist, eine Sitzschale, abgeschraubt von den besseren Plätzen des ehemaligen Waldstadions und nun die einzigartige Unterlage des Kettcars. Der Enkel des Erbauers saust, wenn das Gefährt nicht gerade ein Museumsexponat ist, wohlgelaunt durch die Straßen und freut sich einen Ast über das einzige Haupttribünenkettcar der Welt.“
Ebenfalls im Rahmen der Sonderausstellung im Museum zu sehen, ist der Bass, mit dem Tankard beim Pokalfinale 2006 „ordentlich eingeheizt“ hat. Keine Frage: Im Eintracht-Museum spielt die Musik. Unbedingt ansehen!
Beve, zum Zweiten
http://www.beveswelt.de/?p=4548
Ausgehtipp, Sonntag 2.10.2011 – And also the Trees im Bett
Das Bett ist ein Club in Frankfurt, And also the Trees ist "seit Jahrzehnten" Beves Lieblingsband. Heute Abend sind sie da. Im Bett. And also the Trees. Und Beve. Ab 20.30 Uhr ist Einlass, das Ticket kostet 19 Euro.
Schon mal rein hören könnt ihr in Beves Blog. Schad, ich kann leider nicht...
The hessisch way of thinking
Ab nach Brasilien. Kann das sein, dass das der ein oder die andere schon mal im Zusammenhang mit Caio gedacht hat? Aber von dem soll hier gar nicht die Rede sein, sondern von: Der Zukunft. Die Zukunft der Welt, aber irgendwie auch die der Eintracht. Denn wer die Zukunft will, muss neue und innovative Wege gehen und sich keineswegs nur dem Glück des Augenblicks hingeben. Im Moment geht es uns – also: nicht der Welt, sondern der Eintracht – prächtig, das sieht gut aus, ungeschlagen, (fast) noch Spitzenreiter. Aber wie geht es weiter? Hätten wir – mit etwas Weitsicht – uns diese Zweitligakiste sparen können? Wir hätten. Und das Land Hessen, unser Land, zeigt wie es geht.
Es verfolgt nämlich – yeah! – in Sachen Klimaschutz eine ganz besondere „Nachhaltigkeitsstrategie“, und strebt „unter dem Strich“ einen neutralen Kohlendioxyd-Ausstoß an. Da das in Hessen – von wegen Autos, Flughafen und Leben an sich – so einfach nicht ist, exportieren wir unser Klima einfach nach Brasilien. Also: Wir kaufen uns dort ein Stück Land, auf dem wir Bäume pflanzen und fällen und pflanzen und fällen. Dadurch „erzeugen“ wir dann Zertifikate, mit deren Erlös wir dann neue Bäume pflanzen und fällen. Zwanzig Jahre lang. Und so können wir dan - tattata - die „Co2-neutrale Landesverwaltung aus eigener Kraft stemmen“ – ein "Erfolg für Hessen und für den globalen Klimaschutz."
Wie clever ist das denn. Yeah (die Begeisterung fegt mich hinweg, ich wiederhole mich) – aber was hat das alles mit der Eintracht zu tun? Na - das liegt doch auf der Hand: Sind und denken wir nicht im hessischen Geist? Was Hessen kann, kann die Eintracht schon lange:
Wir verlagern einfach unsere Jugendarbeit nach Brasilien. Wie jeder weiß, gibt es dort, nicht nur für Wälder, sondern auch für fußballerischen Nachwuchs „optimale Bedingungen“. Von wegen Bällsche schon in die Wiege gelegt, Cop[bad]****[/bad]ana, geschmeidige Körper usw. Wir kaufen ein Trainingsgelände, da gibt’s ja jede Menge Landschaft. Falls da Bäume stehen, können wir sie ja erst fällen und die dadurch – also indirekt – erzeugten Zertifikate (boah!) mit der hessischen Klimabilanz verrechnen. Wir sammeln zwanzig Talente (die wachsen da ja – hoho – auf den Bäumen), lassen die sich entwickeln (die haben da so viel Talent, da braucht man keine ausgeklügelten Trainingsmethoden), wenn sie soweit sind, verkaufen wir 15 – z.B. die Caio-ähnlichen - , 5 behalten wir, nehmen sie mit an den Riederwald (Eigengewächse!) und dann sind wir da, wo wir hingehören: Ganz oben. Nachhaltig.
So viel zur Zukunft – jetzt zur Gegenwart. Und die sieht ja auch nicht ganz schlecht aus. Die Jungs haben trainingsfrei, Hübi und Armin haben sie in die Wüste geschickt, die Blogs dösen in der Sonne – einzig Kid sorgt für sonntagmorgendlichen Lesestoff.
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/harvey-dents-silberdollar.html
Harvey Dents Silberdollar
So heißt die Überschrift, die Kid seiner heutigen Spielanalyse gegeben hat. Harvey Dent? Das ist der bürgerliche Name von Two-Face, dem Gegenspieler von Batman, der Kid „als Kind im Comic als Doppelgesicht erstmals“ begegnet ist.
Ein Doppelgesicht hat am Freitag auch die Eintracht gezeigt, „zwei Durchgänge, die so unterschiedlich waren wie Tag und Nacht.“ Die Eintracht beginnt deutlich überlegen, so richtig ab geht das Spiel ab der 12. Minute und „Union wirkt wie ein Boxer, der erst im Ring feststellt, dass er sich in der Gewichtsklasse vertan hat. Die Berliner ziehen sich in ihre Ecke zurück und sehen die fliegenden Kombinationen des Gegners, ohne diese ansatzweise unterbinden zu können.“ Nach 25 Minuten sind „die Angriffe der Gastgeber wie prasselnder Regen, dem die Berliner ohne Schirm ausgesetzt sind.“
Und so bilderreich und sprachgewaltig geht es weiter. Minutiös. Da schlägt das „über lange Monate fast schon komatöse, nun jedoch wieder voll funktionsfähige Hirn der Mannschaft“ (Schwegler) Pässe oder es versucht jemand (Idrissou) nicht nur den „Titel des Torschützenkönigs, sondern auch den Kampfschweinthron für sich zu reklamieren“.
Dann die zweite Halbzeit. „Im Gefühl der sicheren Führung und der fast schon peinlichen Überlegenheit lässt die Eintracht die Zügel schleifen.“ Könnte sein, dass das an Harvey Dents Silberdollar liegt, mutmaßt Kid. Und vielleicht ist das auch der Grund, dass die Mannschaft, nachdem Union noch einmal die zweite Berliner Luft bekommen hat, am Ende eben doch noch einmal die gute Seite in sich entdeckt. Hoffer. Yep.
Kids Fazit: „Die Geschichte von Harvey Dents Silberdollar passt vielleicht zu diesem Spiel und wahrscheinlich auch zu einer Diva. Genau diese Launenhaftigkeit darf sich die Eintracht im Kampf um den Aufstieg aber so wenig erlauben wie eine innere Zerrissenheit. Der Aufstieg ist in der Tat ein langer Weg, doch wer als Erster durchs Ziel gehen will, darf sich kaum künstlerische Pausen erlauben. Und der Teamgeist, der sich laut Sebastian Rode entwickelt hat, muss auch die Rückschläge wegstecken, die noch kommen können und wahrscheinlich auch werden. Dann, aber nur dann, ist der, der zuletzt lacht, tatsächlich die Eintracht.“
***
Ob nachher noch nachgetreten wird? Mer waas es net. Aber als Eintrachtler weiß man nie was kommt - lieber nicht zu früh abwinken.
PS: Grad in der Vorschau gesehen, dass der obengenannte Strand in Rio **stutz** automatisch ge****t wird. Hihi. Das ist ja fast wie ein eingebautes Rätsel:
1) Da steht nix anrüchiges
2) Warum trotzdem ***?
3) Aaaaah ja. Ok. Alles klar
Ab nach Brasilien. Kann das sein, dass das der ein oder die andere schon mal im Zusammenhang mit Caio gedacht hat? Aber von dem soll hier gar nicht die Rede sein, sondern von: Der Zukunft. Die Zukunft der Welt, aber irgendwie auch die der Eintracht. Denn wer die Zukunft will, muss neue und innovative Wege gehen und sich keineswegs nur dem Glück des Augenblicks hingeben. Im Moment geht es uns – also: nicht der Welt, sondern der Eintracht – prächtig, das sieht gut aus, ungeschlagen, (fast) noch Spitzenreiter. Aber wie geht es weiter? Hätten wir – mit etwas Weitsicht – uns diese Zweitligakiste sparen können? Wir hätten. Und das Land Hessen, unser Land, zeigt wie es geht.
Es verfolgt nämlich – yeah! – in Sachen Klimaschutz eine ganz besondere „Nachhaltigkeitsstrategie“, und strebt „unter dem Strich“ einen neutralen Kohlendioxyd-Ausstoß an. Da das in Hessen – von wegen Autos, Flughafen und Leben an sich – so einfach nicht ist, exportieren wir unser Klima einfach nach Brasilien. Also: Wir kaufen uns dort ein Stück Land, auf dem wir Bäume pflanzen und fällen und pflanzen und fällen. Dadurch „erzeugen“ wir dann Zertifikate, mit deren Erlös wir dann neue Bäume pflanzen und fällen. Zwanzig Jahre lang. Und so können wir dan - tattata - die „Co2-neutrale Landesverwaltung aus eigener Kraft stemmen“ – ein "Erfolg für Hessen und für den globalen Klimaschutz."
Wie clever ist das denn. Yeah (die Begeisterung fegt mich hinweg, ich wiederhole mich) – aber was hat das alles mit der Eintracht zu tun? Na - das liegt doch auf der Hand: Sind und denken wir nicht im hessischen Geist? Was Hessen kann, kann die Eintracht schon lange:
Wir verlagern einfach unsere Jugendarbeit nach Brasilien. Wie jeder weiß, gibt es dort, nicht nur für Wälder, sondern auch für fußballerischen Nachwuchs „optimale Bedingungen“. Von wegen Bällsche schon in die Wiege gelegt, Cop[bad]****[/bad]ana, geschmeidige Körper usw. Wir kaufen ein Trainingsgelände, da gibt’s ja jede Menge Landschaft. Falls da Bäume stehen, können wir sie ja erst fällen und die dadurch – also indirekt – erzeugten Zertifikate (boah!) mit der hessischen Klimabilanz verrechnen. Wir sammeln zwanzig Talente (die wachsen da ja – hoho – auf den Bäumen), lassen die sich entwickeln (die haben da so viel Talent, da braucht man keine ausgeklügelten Trainingsmethoden), wenn sie soweit sind, verkaufen wir 15 – z.B. die Caio-ähnlichen - , 5 behalten wir, nehmen sie mit an den Riederwald (Eigengewächse!) und dann sind wir da, wo wir hingehören: Ganz oben. Nachhaltig.
So viel zur Zukunft – jetzt zur Gegenwart. Und die sieht ja auch nicht ganz schlecht aus. Die Jungs haben trainingsfrei, Hübi und Armin haben sie in die Wüste geschickt, die Blogs dösen in der Sonne – einzig Kid sorgt für sonntagmorgendlichen Lesestoff.
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/harvey-dents-silberdollar.html
Harvey Dents Silberdollar
So heißt die Überschrift, die Kid seiner heutigen Spielanalyse gegeben hat. Harvey Dent? Das ist der bürgerliche Name von Two-Face, dem Gegenspieler von Batman, der Kid „als Kind im Comic als Doppelgesicht erstmals“ begegnet ist.
Ein Doppelgesicht hat am Freitag auch die Eintracht gezeigt, „zwei Durchgänge, die so unterschiedlich waren wie Tag und Nacht.“ Die Eintracht beginnt deutlich überlegen, so richtig ab geht das Spiel ab der 12. Minute und „Union wirkt wie ein Boxer, der erst im Ring feststellt, dass er sich in der Gewichtsklasse vertan hat. Die Berliner ziehen sich in ihre Ecke zurück und sehen die fliegenden Kombinationen des Gegners, ohne diese ansatzweise unterbinden zu können.“ Nach 25 Minuten sind „die Angriffe der Gastgeber wie prasselnder Regen, dem die Berliner ohne Schirm ausgesetzt sind.“
Und so bilderreich und sprachgewaltig geht es weiter. Minutiös. Da schlägt das „über lange Monate fast schon komatöse, nun jedoch wieder voll funktionsfähige Hirn der Mannschaft“ (Schwegler) Pässe oder es versucht jemand (Idrissou) nicht nur den „Titel des Torschützenkönigs, sondern auch den Kampfschweinthron für sich zu reklamieren“.
Dann die zweite Halbzeit. „Im Gefühl der sicheren Führung und der fast schon peinlichen Überlegenheit lässt die Eintracht die Zügel schleifen.“ Könnte sein, dass das an Harvey Dents Silberdollar liegt, mutmaßt Kid. Und vielleicht ist das auch der Grund, dass die Mannschaft, nachdem Union noch einmal die zweite Berliner Luft bekommen hat, am Ende eben doch noch einmal die gute Seite in sich entdeckt. Hoffer. Yep.
Kids Fazit: „Die Geschichte von Harvey Dents Silberdollar passt vielleicht zu diesem Spiel und wahrscheinlich auch zu einer Diva. Genau diese Launenhaftigkeit darf sich die Eintracht im Kampf um den Aufstieg aber so wenig erlauben wie eine innere Zerrissenheit. Der Aufstieg ist in der Tat ein langer Weg, doch wer als Erster durchs Ziel gehen will, darf sich kaum künstlerische Pausen erlauben. Und der Teamgeist, der sich laut Sebastian Rode entwickelt hat, muss auch die Rückschläge wegstecken, die noch kommen können und wahrscheinlich auch werden. Dann, aber nur dann, ist der, der zuletzt lacht, tatsächlich die Eintracht.“
***
Ob nachher noch nachgetreten wird? Mer waas es net. Aber als Eintrachtler weiß man nie was kommt - lieber nicht zu früh abwinken.
PS: Grad in der Vorschau gesehen, dass der obengenannte Strand in Rio **stutz** automatisch ge****t wird. Hihi. Das ist ja fast wie ein eingebautes Rätsel:
1) Da steht nix anrüchiges
2) Warum trotzdem ***?
3) Aaaaah ja. Ok. Alles klar
Wie schrecklich. Wie überflüssig.
Mein herzliches Beileid
Mein herzliches Beileid
Also, ich mag grenzdebil lächelnde und summpfeifende Gereizte, doch: Ich mag die Waldbühne habe ich leider verpasst (last-minute-hechel) - Charly hätt ich gern gehört und hoffe -speziell über die Russ-Ochs-Streit-Anmerkungen - irgendwo in der weiten Welt des Netzes noch ein bisschen was mehr zu lesen.
Ansonsten ist das ja jetzt endgültig geklärt: Max bleibt künftig zu Hause.
"Wer hüpft denn da im Wald und Wind -
es ist der gereizte - ohne sein Kind."
Ansonsten ist das ja jetzt endgültig geklärt: Max bleibt künftig zu Hause.
"Wer hüpft denn da im Wald und Wind -
es ist der gereizte - ohne sein Kind."
@jona-m: Danke schön - wie heißt das immer: You made my day
Das Vorberichtschreiben war dieses mal so spannend, es steckt so viel Zeit drin, Union Berlin ist so ein witziger und ungewöhnlicher Verein, hab so viel dabei gelernt, hat so viel Spaß gemacht - es erschüttert mich echt ein bisschen, dass das offensichtlich sonst keinem so geht. Ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar!
Das Vorberichtschreiben war dieses mal so spannend, es steckt so viel Zeit drin, Union Berlin ist so ein witziger und ungewöhnlicher Verein, hab so viel dabei gelernt, hat so viel Spaß gemacht - es erschüttert mich echt ein bisschen, dass das offensichtlich sonst keinem so geht. Ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar!
Ich tendiere zu der Meinung, dass „unsere“ eintracht-eigene Frisur den Namen Frisur mit noch mehr Berechtigung trägt als dem Wagner seine Frisur. Weil sie – weniger noch als die Haartracht des Jogis – irgendwie nicht zum darunter liegenden Kopf zu gehören scheint, sozusagen eine Art Eigenleben („Frisurus autonomus“) führt und- statt begleitendes Schmuckwerk zu sein - die volle Aufmerksamkeit des Betrachters fordert; ob ihrer Schwärze gar zum nachdenklichen und sinnenden Lächeln verführt und Gedanken an den Sinn des Lebens, die Vergänglichkeit, die Hoffnung auf Transzendenz weckt. Obwohl die nationale Frisur, also die ist schon sehr beeindruckend. Weil: Unsere Frisur lässt es zu, dass die Haare sich selbsttätig bewegen (z.B. im Wind flattern oder nach hinten gestrichen werden können), während die nationale Frisur vor allem eine Eigenschaft aufweist: Sie liegt bzw. sitzt, locker und luftig (immer frischgewaschen) zwar, aber eben doch unverrückbar, an Ort und Stelle, alles das. Haar um Haar. Selbst beim Freudenausbruch, dem nicht seltenen: Nicht etwa das einzelne Haar hebt hüpfend sich mit Jogi, nein: Die Frisur als Ganzes scheint rhythmisch abzuheben, folgt kompakt dem übermütigen Ausbruch des hüpfenden Frisurbesitzers. Jogi. Nur manchmal, in seltenen Momenten (ein Lufstoß, ein Windhauch) bewegt sich – fast neckisch – ein einzelnes Haar am Hinterkopf und reckt sich gar reizend gen Himmel.
Mal sehen, ob ich dazu nicht am Ende auch noch - harhar, von wegen alles gesagt - einen Fußball-ABC-Eintrag in meinem Blog mache.
Im Übrigen, hoffe ich für dich, dass die gereizte Frisur, obwohl sie voll ist und den Anforderungen an vorständliche Haartracht genügt, trotzdem im Kontext der hier genannten Frisuren maximal auf Platz 3 landen würde.
Und: Auch ich plädiere – wie andere Leser – dafür, dass der Vorbericht künftig wieder einen eigenen Fred bekommt. Hey, komm, gereizter...