
rotundschwarz
31597
Ich-bin-dafür-dass-das-Forum-ab-sofort-ein-einziger-Spieltagsfred-ist-und-oder-wird. Yeah. Deswegen will ich den letzten Gedankenstrich des Tages unbedingt noch hier loswerden:
-
Auswärtssieg!
-
Auswärtssieg!
**eil**eil**eil***
Kurz nachgetreten:
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/absage-eintracht-podcast-fussball-schauen-001
Absage
Der für morgen (auch hier in der Blogschau) angekündigte Live-Babbel-Fred des Podcast-Teams während des Spiels ist abgesagt bzw. auf eines der nächsten Spiele verschoben. Die Erkältungswelle hat zugeschlagen. Wir wünschen gute Besserung!!
Kurz nachgetreten:
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/absage-eintracht-podcast-fussball-schauen-001
Absage
Der für morgen (auch hier in der Blogschau) angekündigte Live-Babbel-Fred des Podcast-Teams während des Spiels ist abgesagt bzw. auf eines der nächsten Spiele verschoben. Die Erkältungswelle hat zugeschlagen. Wir wünschen gute Besserung!!
Vielen Dank für das illuminatische Überbrücken - harhar - jetzt, wo die Nacht sich bereits über das Hessische senkt, also endlich die Fortsetzung der angekündigten rotundschwarzen Einstimmung aufs morgige Geschehen. So sind wir, wir Eintrachtler. Wenn man nicht mehr mit uns rechnet, schlagen wir zu. Mmh. Manchmal. Egal. Walle, walle...
Auch beim Gruseln immer eine Schanz - Vorbericht zum Spiel der Eintracht in Ingolstadt
Ingolstädter Geschichte(n)
Also: Ingolstadt liegt an der Donau, hat 125.000 Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt in Oberbayern. Der berühmteste Einwohner der Stadt stammt aus einem Roman und ist kein geringerer als Dr. Frankenstein. Ja, genau. Der Frankenstein, der – wie Prometheus - ein eigenes Geschöpf erschaffen will, und ein grauenhaftes, unkontrollierbares Monster, Urbild aller künftigen Monster, hervorbringt.
Ingolstadt bot der englischen Schriftstellerin Mary Shelley für ihren Roman ein ideales Setting – trutzige Festung (ahaha: Schanzer) und moderne Wissenschaft. Erste bayerische Universität. Theologen, Mediziner, Astronomen. Wissenschaftliche Hochburg. Intellektuelles Zentrum der Gegenreformation Gründung des Illuminatenordens. Türme. Dunkle Gassen, Kirchen, Torbögen, Friedhöfe. Auf einer Dr. Frankenstein Mystery-Tour kann man heute in Ingolstadt auf den Spuren Dr. Frankensteins wandeln.
Ende des 18. Jahrhunderts, spätestens mit Einzug der französischen Revolutionsarmee war es mit der Ingolstädter Herrlichkeit erst einmal vorbei. Die llluminaten wurden verboten und die Universität nach Landshut, später nach München (heutige Maximilians-Universität) verlegt, Napoleon ließ sogar die Festung abschleifen und wer das alles genauer wissen will, sollte hier nachlesen oder die aktuelle Ausstellung im Ingolstädter Stadtmuseum besuchen.
König Ludwig I ließ die Stadtmauern Ingolstadts übrigens Mitte des 19. Jahrhunderts wieder errichten. Es entstand ein gewaltiger, diesmal klassizistischer Befestigungsring. Viele der Schanzen und „Cavaliere“ stehen noch heute und beherbergen Büroräume, Schulen und das Stadtmuseum. Und die Illuminaten? Tja... wäch. Oder? Schnuffel übernehmen Sie.
Der FC Ingolstadt im Schnelldurchlauf
Es soll ja Fußballvereine geben, die sich mit Tradition schmücken, obwohl sie gar keine haben. Das kann man dem FC Ingolstadt nun wahrlich nicht vorwerfen. „04“ steht im Wappen und gemeint ist damit das Jahr 2004, das Gründungsdatum des Vereins. „Damals“, vor sieben Jahren wurden die Fußballabteilungen der beiden Ingolstädter Vereine MTV Ingolstadt 1881und ESV Ingolstadt ausgegliedert und ein neuer Verein gegründet. Sowohl der MTV wie der ESV hatten Ende der Siebziger Jahre schon mal in der zweiten Bundesliga gekickt, waren aber seitdem ins fußballerische Niemandsland abgestürzt. Mit dem FC 04 sollte das wieder anders werden, und wurde es ja auch. Zumindest in gewisser Weise. Und immerhin dürfen sie morgen –zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte - gegen die ruhmreiche Frankfurter Eintracht antreten.
Die Ingolstädter Vereinsfarben sind – wie die der Eintracht schwarz, weiß und rot. 2004 ist das Gründungsjahr und statt sich fußballerische Traditionen zu erfinden, versteht sich der FC in der Tradition der Stadt. Die Ingolstädter sind die „Schanzer“.
Der FC 04 startete in der Bayernliga, schaffte im zweiten Jahr den Aufstieg in die Regionalliga, konnte die Liga auch halten und qualifizierte sich mit der Saison 2007/08 für die neu geschaffene dritte Liga. Als nächstes Ziel wurde wiederum der Aufstieg angepeilt – und geschafft. Der neue HSV-Trainer Thorsten Fink trainierte damals die Ingolstädter, wurde während der Saison 2008/09 von Horst Köppel abgelöst, der den Abstieg aber auch nicht verhindern konnte. 2009/10 konnte der FC Ingolstadt sich in der Relegation gegen Hansa Rostock durchsetzen und schaffte den direkten Wiederaufstieg.
Die letzte Saison der Ingolstädter erinnert an die der Eintracht, nur umgekehrt-spiegelbildlich und mit besserem Ausgang: Eine desaströse Hinrunde mit 4 Punkten aus 11 Spielen, Trainerwechsel im November, unter Benno Möhlmann dann bravouröse 25 Punkte in der Rückrunde. Insgesamt 37Punkte reichten dann zum Erhalt der Klasse. Hätten sie bei uns auch. Shice.
Beim Zappen durch die Homepage der Ingolstädter stößt man auf mancherlei Putzigkeiten. So hat Rockband Bonfire „seit Anfang der Vereinsgeschichte“ (ui, so lange schon) mit ihrer Vereinshymne den Begriff „Schanzer Herz“ geprägt. Den Text der Hymne gibt es auf der Page zum „Auswendig lernen.“ Die Youngster im Verein rappen („Wir haben uns zu lange verschanzt, das ist unsre Schanz“) und die Bedingung zur Gründung von Fanclubs sind genau definiert: Mindestens sieben Mitglieder, volljähriger Fanclubvorsitzender und: Ein einzigartiger Name. Bisher gibt es z.B. die Krater Schanzer, die Schanzer Donaupiraten, die Schanzerherzen - also: Da geht doch noch was. Wie wäre es mit. Die Schanzinati. Söhne Schanzensteins. Oder vielleicht sogar: Pioniere in Ingolstadt.
Der Top-Goalgetter und Star der Ingolstädter ist der amerikanische Nationalspieler Edson Buddle Edson Buddle, der in der Winterpause der letzten Saison überraschend von LA Galaxy zum FC Ingolstadt wechselte und in der laufenden Saison bereits 6 Treffer erzielte.
Im Kader finden sich aber noch weitere bekannte Namen: Hier spielen nicht nur Marvin Matip (der kleine Bruder des Schalkers Joel) und Malte Metzelder (der kleine Bruder von Christoph), sondern hier spielt auch Schweinsteiger. Wie? Der spielt da gar nicht? Kirchstein, meine ich. Der Torwart. Natürlich. Vielleicht sollten die Ingolstädter eine weitere Bedingung an ihre Fans stellen: Mindestens drei Spielernamen fehlerfrei aufsagen können.
Der FC Ingolstadt trugt seine Heimspiele zunächst im Stadion des ESV aus, nach dem Aufstieg in die zweite Liga dann im ehemaligen MTV-Stadion Ingolstadt ist Audi. Audi ist der größte FC Sponsor und hat den Verein auch beim UEFA-konformen Ausbau des Stadions unterstützt. Der Audi Sportpark fasst 15.000 Zuschauer, knapp die Hälfte davon sind Stehplätze.
Vor dem Spiel der Eintracht in Ingolstadt
Beim Pokalspiel gegen die Bayern wollten die Ingolstädter vor allem eine hohe Niederlage vermeiden, weil die sicher „auf das nächste Spiel ausstrahlen würde.“„Sechser mit Zusatzqual“ titelte die Augsburger Allgemeine dann nach dem Pokalaus. „Schanzer hielten bei den Bayern 45 Minuten tut mit“ hieß das auf der FC Homepage. Tja. So kann man es auch sehen.
Die Ingolstädter stehen auf dem letzten Tabellenplatz, die Stimmung könnte kaum besser sein. Im Fan-Forum erwartet man eine klare Niederlage. Vom „Sauhaufen“ ist die Rede, der nicht lernfähig ist. Ändern wird sich sowieso nichts. Benno Möhlmann, der vor dem Spiel per Mail gerne Clips mit Aufnahmen der potenziellen Gegenspieler an sein Team verschickt, findet, dass die Mannschaft Charakter zeigen und sich endlich davon freimachen muss, "sich ständig zu rechtfertigen". Klingt alles nicht so wirklich gut.
Es ist das erste Mal, dass der „FC 04“ auf die Eintracht trifft, Benno Möhlmann hat als Trainer schon 6mal gegen uns gespielt und vier der sechs Begegnungen (mit dem HSV? Mit Arminia Bielfeld?) gewonnen, vermeldet die FC-Homepage.
Und wir? Der Stich, den das unglückliche Pokalaus uns versetzt hat, tut noch weh, aber der Schmerz macht uns nicht schwächer, sondern stärker. Jetzt erst recht. Gekas steht wohl wieder im Kader, aber noch nicht in der ersten Elf. Lehmann hat gegen den FCK ein gutes Spiel gemacht, aber jetzt ist Schwegler wieder dabei – wir können also in der gleichen Formation antreten wie zuletzt gegen Duisburg. 3.000 Eintrachtler fahren mit nach Oberbayern. „A Wahnsinn“ findet unser Trainer. Und er hat recht.
Am 22. Juni dieses Jahres zog eine heftige Unwetterfront über Deutschland, in der Gegend von Ingolstadt war sogar vor einem möglichen Tornado gewarnt worden. Achtung Ingolstadt. Jetzt heißt es: Sich nochmal verschanzen – am Sonntag ab 13 Uhr 30 ist auf dem Spielfeld des Sportparks mit Sturm, teilweise sogar mit heftigen Orkanböen aus hessischer Richtung zu rechnen.
Ran an den/die Buddle. Oben bleiben. Auswärtssieg!
Auch beim Gruseln immer eine Schanz - Vorbericht zum Spiel der Eintracht in Ingolstadt
Ingolstädter Geschichte(n)
Also: Ingolstadt liegt an der Donau, hat 125.000 Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt in Oberbayern. Der berühmteste Einwohner der Stadt stammt aus einem Roman und ist kein geringerer als Dr. Frankenstein. Ja, genau. Der Frankenstein, der – wie Prometheus - ein eigenes Geschöpf erschaffen will, und ein grauenhaftes, unkontrollierbares Monster, Urbild aller künftigen Monster, hervorbringt.
Ingolstadt bot der englischen Schriftstellerin Mary Shelley für ihren Roman ein ideales Setting – trutzige Festung (ahaha: Schanzer) und moderne Wissenschaft. Erste bayerische Universität. Theologen, Mediziner, Astronomen. Wissenschaftliche Hochburg. Intellektuelles Zentrum der Gegenreformation Gründung des Illuminatenordens. Türme. Dunkle Gassen, Kirchen, Torbögen, Friedhöfe. Auf einer Dr. Frankenstein Mystery-Tour kann man heute in Ingolstadt auf den Spuren Dr. Frankensteins wandeln.
Ende des 18. Jahrhunderts, spätestens mit Einzug der französischen Revolutionsarmee war es mit der Ingolstädter Herrlichkeit erst einmal vorbei. Die llluminaten wurden verboten und die Universität nach Landshut, später nach München (heutige Maximilians-Universität) verlegt, Napoleon ließ sogar die Festung abschleifen und wer das alles genauer wissen will, sollte hier nachlesen oder die aktuelle Ausstellung im Ingolstädter Stadtmuseum besuchen.
König Ludwig I ließ die Stadtmauern Ingolstadts übrigens Mitte des 19. Jahrhunderts wieder errichten. Es entstand ein gewaltiger, diesmal klassizistischer Befestigungsring. Viele der Schanzen und „Cavaliere“ stehen noch heute und beherbergen Büroräume, Schulen und das Stadtmuseum. Und die Illuminaten? Tja... wäch. Oder? Schnuffel übernehmen Sie.
Der FC Ingolstadt im Schnelldurchlauf
Es soll ja Fußballvereine geben, die sich mit Tradition schmücken, obwohl sie gar keine haben. Das kann man dem FC Ingolstadt nun wahrlich nicht vorwerfen. „04“ steht im Wappen und gemeint ist damit das Jahr 2004, das Gründungsdatum des Vereins. „Damals“, vor sieben Jahren wurden die Fußballabteilungen der beiden Ingolstädter Vereine MTV Ingolstadt 1881und ESV Ingolstadt ausgegliedert und ein neuer Verein gegründet. Sowohl der MTV wie der ESV hatten Ende der Siebziger Jahre schon mal in der zweiten Bundesliga gekickt, waren aber seitdem ins fußballerische Niemandsland abgestürzt. Mit dem FC 04 sollte das wieder anders werden, und wurde es ja auch. Zumindest in gewisser Weise. Und immerhin dürfen sie morgen –zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte - gegen die ruhmreiche Frankfurter Eintracht antreten.
Die Ingolstädter Vereinsfarben sind – wie die der Eintracht schwarz, weiß und rot. 2004 ist das Gründungsjahr und statt sich fußballerische Traditionen zu erfinden, versteht sich der FC in der Tradition der Stadt. Die Ingolstädter sind die „Schanzer“.
Der FC 04 startete in der Bayernliga, schaffte im zweiten Jahr den Aufstieg in die Regionalliga, konnte die Liga auch halten und qualifizierte sich mit der Saison 2007/08 für die neu geschaffene dritte Liga. Als nächstes Ziel wurde wiederum der Aufstieg angepeilt – und geschafft. Der neue HSV-Trainer Thorsten Fink trainierte damals die Ingolstädter, wurde während der Saison 2008/09 von Horst Köppel abgelöst, der den Abstieg aber auch nicht verhindern konnte. 2009/10 konnte der FC Ingolstadt sich in der Relegation gegen Hansa Rostock durchsetzen und schaffte den direkten Wiederaufstieg.
Die letzte Saison der Ingolstädter erinnert an die der Eintracht, nur umgekehrt-spiegelbildlich und mit besserem Ausgang: Eine desaströse Hinrunde mit 4 Punkten aus 11 Spielen, Trainerwechsel im November, unter Benno Möhlmann dann bravouröse 25 Punkte in der Rückrunde. Insgesamt 37Punkte reichten dann zum Erhalt der Klasse. Hätten sie bei uns auch. Shice.
Beim Zappen durch die Homepage der Ingolstädter stößt man auf mancherlei Putzigkeiten. So hat Rockband Bonfire „seit Anfang der Vereinsgeschichte“ (ui, so lange schon) mit ihrer Vereinshymne den Begriff „Schanzer Herz“ geprägt. Den Text der Hymne gibt es auf der Page zum „Auswendig lernen.“ Die Youngster im Verein rappen („Wir haben uns zu lange verschanzt, das ist unsre Schanz“) und die Bedingung zur Gründung von Fanclubs sind genau definiert: Mindestens sieben Mitglieder, volljähriger Fanclubvorsitzender und: Ein einzigartiger Name. Bisher gibt es z.B. die Krater Schanzer, die Schanzer Donaupiraten, die Schanzerherzen - also: Da geht doch noch was. Wie wäre es mit. Die Schanzinati. Söhne Schanzensteins. Oder vielleicht sogar: Pioniere in Ingolstadt.
Der Top-Goalgetter und Star der Ingolstädter ist der amerikanische Nationalspieler Edson Buddle Edson Buddle, der in der Winterpause der letzten Saison überraschend von LA Galaxy zum FC Ingolstadt wechselte und in der laufenden Saison bereits 6 Treffer erzielte.
Im Kader finden sich aber noch weitere bekannte Namen: Hier spielen nicht nur Marvin Matip (der kleine Bruder des Schalkers Joel) und Malte Metzelder (der kleine Bruder von Christoph), sondern hier spielt auch Schweinsteiger. Wie? Der spielt da gar nicht? Kirchstein, meine ich. Der Torwart. Natürlich. Vielleicht sollten die Ingolstädter eine weitere Bedingung an ihre Fans stellen: Mindestens drei Spielernamen fehlerfrei aufsagen können.
Der FC Ingolstadt trugt seine Heimspiele zunächst im Stadion des ESV aus, nach dem Aufstieg in die zweite Liga dann im ehemaligen MTV-Stadion Ingolstadt ist Audi. Audi ist der größte FC Sponsor und hat den Verein auch beim UEFA-konformen Ausbau des Stadions unterstützt. Der Audi Sportpark fasst 15.000 Zuschauer, knapp die Hälfte davon sind Stehplätze.
Vor dem Spiel der Eintracht in Ingolstadt
Beim Pokalspiel gegen die Bayern wollten die Ingolstädter vor allem eine hohe Niederlage vermeiden, weil die sicher „auf das nächste Spiel ausstrahlen würde.“„Sechser mit Zusatzqual“ titelte die Augsburger Allgemeine dann nach dem Pokalaus. „Schanzer hielten bei den Bayern 45 Minuten tut mit“ hieß das auf der FC Homepage. Tja. So kann man es auch sehen.
Die Ingolstädter stehen auf dem letzten Tabellenplatz, die Stimmung könnte kaum besser sein. Im Fan-Forum erwartet man eine klare Niederlage. Vom „Sauhaufen“ ist die Rede, der nicht lernfähig ist. Ändern wird sich sowieso nichts. Benno Möhlmann, der vor dem Spiel per Mail gerne Clips mit Aufnahmen der potenziellen Gegenspieler an sein Team verschickt, findet, dass die Mannschaft Charakter zeigen und sich endlich davon freimachen muss, "sich ständig zu rechtfertigen". Klingt alles nicht so wirklich gut.
Es ist das erste Mal, dass der „FC 04“ auf die Eintracht trifft, Benno Möhlmann hat als Trainer schon 6mal gegen uns gespielt und vier der sechs Begegnungen (mit dem HSV? Mit Arminia Bielfeld?) gewonnen, vermeldet die FC-Homepage.
Und wir? Der Stich, den das unglückliche Pokalaus uns versetzt hat, tut noch weh, aber der Schmerz macht uns nicht schwächer, sondern stärker. Jetzt erst recht. Gekas steht wohl wieder im Kader, aber noch nicht in der ersten Elf. Lehmann hat gegen den FCK ein gutes Spiel gemacht, aber jetzt ist Schwegler wieder dabei – wir können also in der gleichen Formation antreten wie zuletzt gegen Duisburg. 3.000 Eintrachtler fahren mit nach Oberbayern. „A Wahnsinn“ findet unser Trainer. Und er hat recht.
Am 22. Juni dieses Jahres zog eine heftige Unwetterfront über Deutschland, in der Gegend von Ingolstadt war sogar vor einem möglichen Tornado gewarnt worden. Achtung Ingolstadt. Jetzt heißt es: Sich nochmal verschanzen – am Sonntag ab 13 Uhr 30 ist auf dem Spielfeld des Sportparks mit Sturm, teilweise sogar mit heftigen Orkanböen aus hessischer Richtung zu rechnen.
Ran an den/die Buddle. Oben bleiben. Auswärtssieg!
Auch beim Gruseln immer eine Schanz – Vorbericht zum Spiel der Eintracht in Ingolstadt
„Wir spielen in der Champions League, um erfolgreich zu sein und nicht, um ferne Länder zu bereisen.“ Das hat Jürgen Klopp nach der CL-Niederlage von Borussia Dortmund in Piräus gesagt. Ähnliches könnte man über die Frankfurter Eintracht sagen: Auch in der zweiten Liga gibt es allerlei „exotische“ Städte und Vereine zu entdecken – es geht aber nicht um Sightseeing, sondern nur darum, dort immer die nächsten und nächsten und nächsten drei Punkte für die Rückkehr in die erste Liga einzufahren. Na ja, okeeeh, kucken kann man ja mal....
Das ist der Vorspann meines Vorberichts. Auch der Rest ist schon weit fortgeschritten, die Vollendung muss jetzt – wg. allerlei anstehender samstäglicher Verrichtungen und Leben an sich (doch, gibt’s!) – aber leider warten und folgt im Laufe des Nachmittags, auch wenn er dann vielleicht schon mit dem Spieltagsfred kollidiert. Wer mag, kann hier ja später noch mal vorbeischauen.
Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/veh-a-wahnsinn.html
Veh: „A Wahnsinn.“
Stefan war wie immer beim Pressegespräch (Heimvorteil ist Heimvorteil smile: und lässt uns daran teilhaben. „A Wahnsinn“ findet es Veh, dass 3.000 Eintrachtler mit nach Ingolstadt fahren. „Eine Gefahr, dass man jetzt beim Tabellenletzten antreten müsse, sieht der Trainer nicht.“ Schwegler wird wohl wieder spielen, obwohl Lehmann ausdrücklich gelobt wird und wer sich das, was der Trainer gesagt hat, gern komplett und wörtlich anhören möchte, kann dies tun. Blog G Full-Service.
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/ankundigung-eintracht-podcast-fussball-schauen-001
Eintracht Podcast – Fußball schauen 01
Apropos Service. Auch das Podcast-Team hat sich da etwas ausgedacht und geht am Sonntag während des Spiels gegen Ingolstadt erstmals Live-Babbelnd an den Start. „Da wir uns ja alle gere mal über den Standard-Fußball-Kommentator aufregen, wollen wir mal was daran ändern Deswegen gibt es uns am Sonntag während des Spiels gegen Ingolstadt Live zu hören.“
Chips und Cola, Ebbler, Kaffee - wahlweise Sonntagsbraten oder Kuchen bereitstellen, Fernseher an, Ton aus, Podcast an – schwätzen, knoddern, jubelnjubelnjubeln – und Alex, Sebastian, André und co zuhören wie sie das selbe tun ,-)
„Wir spielen in der Champions League, um erfolgreich zu sein und nicht, um ferne Länder zu bereisen.“ Das hat Jürgen Klopp nach der CL-Niederlage von Borussia Dortmund in Piräus gesagt. Ähnliches könnte man über die Frankfurter Eintracht sagen: Auch in der zweiten Liga gibt es allerlei „exotische“ Städte und Vereine zu entdecken – es geht aber nicht um Sightseeing, sondern nur darum, dort immer die nächsten und nächsten und nächsten drei Punkte für die Rückkehr in die erste Liga einzufahren. Na ja, okeeeh, kucken kann man ja mal....
Das ist der Vorspann meines Vorberichts. Auch der Rest ist schon weit fortgeschritten, die Vollendung muss jetzt – wg. allerlei anstehender samstäglicher Verrichtungen und Leben an sich (doch, gibt’s!) – aber leider warten und folgt im Laufe des Nachmittags, auch wenn er dann vielleicht schon mit dem Spieltagsfred kollidiert. Wer mag, kann hier ja später noch mal vorbeischauen.
Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/veh-a-wahnsinn.html
Veh: „A Wahnsinn.“
Stefan war wie immer beim Pressegespräch (Heimvorteil ist Heimvorteil smile: und lässt uns daran teilhaben. „A Wahnsinn“ findet es Veh, dass 3.000 Eintrachtler mit nach Ingolstadt fahren. „Eine Gefahr, dass man jetzt beim Tabellenletzten antreten müsse, sieht der Trainer nicht.“ Schwegler wird wohl wieder spielen, obwohl Lehmann ausdrücklich gelobt wird und wer sich das, was der Trainer gesagt hat, gern komplett und wörtlich anhören möchte, kann dies tun. Blog G Full-Service.
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/ankundigung-eintracht-podcast-fussball-schauen-001
Eintracht Podcast – Fußball schauen 01
Apropos Service. Auch das Podcast-Team hat sich da etwas ausgedacht und geht am Sonntag während des Spiels gegen Ingolstadt erstmals Live-Babbelnd an den Start. „Da wir uns ja alle gere mal über den Standard-Fußball-Kommentator aufregen, wollen wir mal was daran ändern Deswegen gibt es uns am Sonntag während des Spiels gegen Ingolstadt Live zu hören.“
Chips und Cola, Ebbler, Kaffee - wahlweise Sonntagsbraten oder Kuchen bereitstellen, Fernseher an, Ton aus, Podcast an – schwätzen, knoddern, jubelnjubelnjubeln – und Alex, Sebastian, André und co zuhören wie sie das selbe tun ,-)
@ gereizt: Mmh...stirnkratz...grübel...
@ Jona:
@ Jona:
Bei rotundschwarz ist gar nichts von der Stange. Alles Haute Couture
Danke, liebe Jona, fürs Schnipsel noch weiter im Netz verstreuen. Echt der (hoho) Hammer Ich muss immer noch zwei Mal hinkucken, damit ich glaub, dass das wirklich und wahrhaftig so da steht. Uuuuuuuuuunglaublisch ,-)
Danke, liebe Jona, fürs Schnipsel noch weiter im Netz verstreuen. Echt der (hoho) Hammer Ich muss immer noch zwei Mal hinkucken, damit ich glaub, dass das wirklich und wahrhaftig so da steht. Uuuuuuuuuunglaublisch ,-)
Platte schrieb:rotundschwarz schrieb:
Epilog
Kazz 1 und Kazz 2 irren futterlos zwischen fanatischen Scherben und braunem Brachialsaft, während der gereizte Herr - bereits zurückgekehrt aus dem Stadion im Wald
Gute Besserung. Gegen Dünnschiss soll lauwarmes Cola helfen
Ich wusste, dass das gut ankommen würde
Ansonsten: Shice...
Epilog
Einstürzende Neubauten und explodierende Kaffeemaschinen als Menetekel nahenden Unheils, zumal dort, wo zudem „Bauer sucht Kartoffel“ am Horizont abzeichnete sich. Doch dann: Kazz 1 und Kazz 2 irren futterlos zwischen fanatischen Scherben und braunem Brachialsaft, während der gereizte Herr - bereits zurückgekehrt aus dem Stadion im Wald - den Helm aus Alupapier auf den üppigen Locken im selbstständig entfernten Schalensitz lümmelt, Sheba mümmelt und um ihn herum der Kaffeesatz wertlos verrottet. „Verdammt, verdammt“ ächzt er in den Himmel, der heute gar blau über dem Waldstadion sich wölbte und dann in einen rotundschwarz umwölkten Abend sank. „S’ist wahr, s’ist wahr“, säuselt siegestrunken summend es aus den Sphären. „Gewonnen, wir haben gewonnen.“
Einstürzende Neubauten und explodierende Kaffeemaschinen als Menetekel nahenden Unheils, zumal dort, wo zudem „Bauer sucht Kartoffel“ am Horizont abzeichnete sich. Doch dann: Kazz 1 und Kazz 2 irren futterlos zwischen fanatischen Scherben und braunem Brachialsaft, während der gereizte Herr - bereits zurückgekehrt aus dem Stadion im Wald - den Helm aus Alupapier auf den üppigen Locken im selbstständig entfernten Schalensitz lümmelt, Sheba mümmelt und um ihn herum der Kaffeesatz wertlos verrottet. „Verdammt, verdammt“ ächzt er in den Himmel, der heute gar blau über dem Waldstadion sich wölbte und dann in einen rotundschwarz umwölkten Abend sank. „S’ist wahr, s’ist wahr“, säuselt siegestrunken summend es aus den Sphären. „Gewonnen, wir haben gewonnen.“
Das da auf dem Foto ist uns Bruno Hübner? Echt? Die Schnauzbartparade, die man bei Kids historischen Berichten aus den 70er, 80ern – und natürlich im Archiv! – bewundern kann, die ist auch ansonst ganz schon ganz schön schräg.
„Als ob zu viel Nachdenken je ein Pfälzer Problem gewesen wäre…“ Muhaha. Hingegen wir Hessen: Tiefe Denker, Grübler gar, die aber im richtigen Moment den Denkhahn ab -und dafür den Babbelomat andrehen.
Der reloadede Florian ist der Hammer: **singan** „Hallo ihr Trottel hier im Saal…“ Yippie!
Danke fürs vorberichtende, einigermaßen angemessen gereizte ,-) Einstimmen aufs Spiel und für den Blick in die wilde Bloggerlandschaft.
Nachgetreten
Hey, hallo Schobbeblogger: Da ich bei dir im Blog nicht kommentieren kann, muss ich es hier mal loswerden. Deine wöchentliche Linkliste ist wunderbar – chaotisch, witzig, unterhaltsam, wie du von einem Thema zum anderen hüpfst und was für Links du ausgräbst – schee, einfach nur schee. Ein Freestyle - Gesamtkunstwerk - macht richtig Spaß. Und – hey – was für ein begabtes Kind. Der Tor schießende Meier ist genial!!
„Als ob zu viel Nachdenken je ein Pfälzer Problem gewesen wäre…“ Muhaha. Hingegen wir Hessen: Tiefe Denker, Grübler gar, die aber im richtigen Moment den Denkhahn ab -und dafür den Babbelomat andrehen.
Der reloadede Florian ist der Hammer: **singan** „Hallo ihr Trottel hier im Saal…“ Yippie!
Danke fürs vorberichtende, einigermaßen angemessen gereizte ,-) Einstimmen aufs Spiel und für den Blick in die wilde Bloggerlandschaft.
Nachgetreten
Hey, hallo Schobbeblogger: Da ich bei dir im Blog nicht kommentieren kann, muss ich es hier mal loswerden. Deine wöchentliche Linkliste ist wunderbar – chaotisch, witzig, unterhaltsam, wie du von einem Thema zum anderen hüpfst und was für Links du ausgräbst – schee, einfach nur schee. Ein Freestyle - Gesamtkunstwerk - macht richtig Spaß. Und – hey – was für ein begabtes Kind. Der Tor schießende Meier ist genial!!
Falls jemand auf den Gedanken gekommen sein sollte, er könne der Blogschau heute entgehen - ha - nein! Here we go:
Gestreift
Warum heißt der Zebrastreifen Zebrastreifen? Das ist relativ einfach: Weil die Streifen schwarz und weiß sind, so wie das auch bei Zebras üblich ist. Sollte man meinen. Muss aber nicht stimmen, denn die Bezeichnung wurde möglicherweise erst 1954 in Hamburg, genauer gesagt – ahaha – vom Hamburger Abendlblatt erfunden – und war vorher einfach eine „Dickstrichkette“. (Ob diese Bezeichnung zunächst auch auf die Mannschaft des MSV Duisburg angewendet wurde, entzieht sich meiner Kenntnis). Offiziell heißt der Zebrastreifen sowieso anders – nämlich „Fußgängerüberweg“ oder „Schutzweg“ oder – noch amtsdeutschiger – „Querungsanlage für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Begleittiere.“
Und es ist nahezu unfasslich, was es sonst – Schlag nach bei Wikipedia - noch alles beim Thema Zebrastreifen zu berichten und zu bedenken gibt:
Der Zebrastreifen ist nicht etwa ein lokal begrenztes Phänomen, nein, er taucht in internationalen Vereinbarungen auf, erstmals in dem am 19. September 1949 in Genf unterzeichneten „Protokoll über Straßenverkehrszeichen“. Bereits 1947 hatte sich der britische Politiker Leonard James Callaghan für die Einführung der sogenannten „zebra crossings“ eingesetzt. Erste Zebrastreifen in Deutschland gab es in München – sie wurden am 8. Juli 1952 angelegt, dabei hatten zunächst die Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Begleittiere noch keinen Vorrang. Diese Regelung gilt erst seit dem 1. Juni 1964.
Es gibt vieles, was es in der Welt zu beklagen gibt. Und so kommt auch der Zebrastreifen nicht einfach davon und ist in der öffentlichen Meinung durchaus umstritten. Kritische Stimmen meinen: Nicht überall, wo er nach Rechtslage eingerichtet werden könnte, ist er auch sinnvoll. Es könnte sein, dass Fußgänger – in der irrigen Annahme, dass der Zebrastreifen sie vor allen Unbillen schützen kann – nicht mehr die erforderliche Aufmerksamkeit im Straßenverkehr aufbringen und einfach losstiefeln. Mitunter werden sogar Jugendliche gesichtet, die „den Überweg in der Diagonalen zur Markierung nutzen, um ihren Weg abzukürzen.“ Sie „trödeln und blödeln gern mal im Machtbewusstsein, den Autos ein Warten verordnen zu können.“
Umgekehrt werden Autofahrer - z.B. in Polen – durch allzuviele Zebrastreifen in kurzen Abständen dazu verführt, die Querungsanlage nicht mit dem nötigen Respekt zur Kenntnis zu nehmen. Sie überrollen sie einfach.
Obacht heißt es auch für Radfahrer. Die nutzen nämlich Zebrastreifen „quer zu den Streifen (also die Fahrbahn querend) häufig im falschen Glauben, Fahrzeuge auf der Fahrbahn müssten auch ihnen eine Querung ermöglichen.“ Hä? Das ist ja ein Skandal, zumal es für Radfahrer eine eigenständige Regelung unter dem Stichwort „Radfahrerüberfahrt“ oder „Radfahrerüberweg“ gibt, die aber nur dann benutzt werden kann, wenn sie entsprechend beschildert ist – und auch dann nur mit besonderer Vorsicht, „nicht zuletzt weil diese Abart regional bedingt teilweise sehr selten zu finden ist und dadurch Verkehrsteilnehmer aus diesen Regionen nur sehr bedingt ausreichend Alltagserfahrung zum optimalen Verhalten an solchen Überwegen erwerben konnten.“
So ist es also kein Wunder, dass „Unfallanalysen und systematische Beobachtungen (…) teils ähnliche teils unterschiedliche Regelverstöße“ registrieren.
Boah. Was für ein Glück, das ich das jetzt alles weiß, jetzt bin ich optimal eingestimmt auf die Zebras, die morgen ins Waldstadion kommen.
Fassen wir mal zusammen:
Der Mannschaft des MSV Duisburg rate ich zur Vorsicht beim Betreten des Waldstadions, weil anders als beim Zebrastreifen (von der Bordkante zum Fahrweg) im Waldstadion keine Einebnung des Niveauunterschieds geben wird. Auch gibt es im Waldstadion - hoffe ich mal - keinen „Verkehrskasper“, der ein didaktisch sinnvolles Verhalten am Zebrastreifen vermittelt. Der Plan für das Stück, das wir morgen aufführen, steht bereits, und ist selbst erarbeitet. Wir gehen mit der nötigen Aufmerksamkeit zu Werke, trotzdem ist nicht auszuschließen, dass wir den MSV überrollen. Unsere ligabedingte Alltagserfahrung sollte ausreichen, auch ohne Beschilderung den rechten Weg zum Tor zu finden und an jeder noch so eng stehenden Dickstrichkette vorbeizukommen. Dank Videoanalyse sind wir bestens vorbereitet und wissen, dass das Spiel teils ähnlich, teils aber auch unterschiedlich laufen kann. Wir bringen den notwendigen Respekt auf, werden aber keineswegs trödeln und blödeln. Stattdessen kann es schon mal vorkommen, dass wir den/die Streifen diagonal kreuzen und möchten für diesen Fall dann doch sehr bitten, dass das Überqueren des Platzes weitgehend ungehindert von statten geht, damit unnötiges Anhalten vermieden werden kann.
Ich könnte jetzt noch einen Zebrawitz machen, mach ich aber nicht, obwohl es davon sogar drei Stück gibt. Zebratwist jedenfallskann man mit einem Adler nicht tanzen.
Sieg. Und sonst gar nix.
Der Blick in die Blogs
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/aufstand-der-alten.html
Aufstand der Alten
Zur Einstimmung auf das Spiel gegen Duisburg geht in der Klappergass der Blick einmal mehr zurück in bewegte Eintrachtzeiten, dieses Mal landen wir in der Saison 1979/80
„Wir brauchen die drei Alten noch“ – so zitiert Kid den früheren Eintracht-Präsidenten Achaz von Thümen. Du liebes bisschen. Und der meint damit tatsächlich: Jürgen Grabowski, Bernd Nickel und Bernd Hölzenbein.
Holz ist angeschlagen, macht die ganze Nacht Umschlage (!) – und wird von Friedel Rausch dann trotzdem in der ersten Elf nicht berücksichtigt. Im Hotel wird er vom Hotelpersonal während seines Mittagsschlafs aus dem Zimmer gescheucht („Mit der Eintracht ist nichts abgesprochen.“) und über den trainingsfreien Sonntag wurde er ebenfalls nicht informiert, sondern stand allein am Riederwald. (Ist ja nicht zu fassen.) Die Eintracht hat gerade bei Hertha verloren, gegen den MSV Duisburg wird mit einer Minuskulisse von unter 10.000 Zuschauern gerechnet, die Stimmung ist schlecht, der Haussegen hängt schief.
Und dann kommen die Duisburger, gegen die Jürgen Grabowski sein 427. Bundesligaspiel bestreitet. Angeführt wird der MSV von Kapitän Bernhard Dietz, um den herum sich neun Mann im eigenen Strafraum versammeln. Die Eintracht findet dagegen in der ersten Viertelstunde keine Mittel, Pfiffe gellen durchs Waldstadion. Und dann, ja dann geht die Post ab. „Die Alten knallten Duisburg ab.“ - So lautet eine Schlagzeile nach dem Spiel.
Was bis dahin geschah, wie sie das machten und wie viele Tore fielen (viele!) – selber lesen! Und wer noch etwas Zeit übrig hat – auch den Epilog und den Klick ins Eintracht-Archiv nicht vergessen. Vier Tage nach dem Kantersieg gegen Duisburg fand im Waldstadion nämlich ein Europapokalspiel statt, Dinamo Bukarest ist zu Gast und „ vor 20.000 Zuschauern versucht die Eintracht das 0:3 aus dem Hinspiel aufzuholen. Doch 20 Minuten vor Spielende steht es immer noch 0:0.“ Zwanzig Sekunden vor Abpfiff steht es 1:0 und dann.... Weiterlesen Hier!
EFC Schobbeblogger
http://blog.schobberobber.com/2011/10/die-schobbeblogger-linkliste-der-woche/
Linkliste der Woche
Die sonst so witzig-chaotische Schobbeblogger-Linkliste kommt heute sehr viel nachdenklicher, aber nicht weniger lesenswert daher. Es geht um nur ein Thema:
„Heute muss Zeit sein für ein sehr ernstes Thema, dass uns alle ziemlich erschüttert hat dieser Tage: Martin Fenins Erkrankung und sein Leiden an Depressionen und Einsamkeit. Martin ist ein weiterer von mittlerweile einer ganzen Reihe von betroffenen Profisportlern oder im Profisport tätigen – die Namen sind sicher allseits bekannt.“
Ein einfühlsamer Text und eine Reihe von Links – konkret zu Martin Fenin, aber auch rund um das Thema.
„Der EFC Schobberobber wünscht martin Fenin und allen anderen Betroffenen auf jeden Fall alles erdenklich Gute.“
Da schließe ich mich auch hier gerne noch einmal an.
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4561
Soundtrack meines Lebens – III – And Also the Trees – Red Valentino
Auch (fast) ohne Eintracht immer lesenswert: Beves Reihe über die Musik, die ihn durch sein Leben und damit auch durch sein Leben mit der Eintracht begleitet. „And also the Trees“ – so erfahren wir heute - waren es, die Beve die Lust am Schreiben, die ihn während des Germanistik-Studiums verlassen hatte, wieder zurückgebracht haben. Ein Beve-Lied der „Trees“ ist auch auf der CD vertreten, die vor einiger Zeit via Eintracht-Forum zusammengestellt wurde. Und neulich war Beve bei einem Konzert „seiner“ Band im „Bett“ in Frankfurt. Aber das alles und noch viel mehr seht, lest und hört ihr am besten selbst.
„Ich trank ein Bier, dachte an die Vergänglichkeit alles Irdischen und daran, dass das Besondere eben das Besondere ist, nicht wiederholbar und wenn doch, dann bleibt die Dankbarkeit dafür.“
Gestreift
Warum heißt der Zebrastreifen Zebrastreifen? Das ist relativ einfach: Weil die Streifen schwarz und weiß sind, so wie das auch bei Zebras üblich ist. Sollte man meinen. Muss aber nicht stimmen, denn die Bezeichnung wurde möglicherweise erst 1954 in Hamburg, genauer gesagt – ahaha – vom Hamburger Abendlblatt erfunden – und war vorher einfach eine „Dickstrichkette“. (Ob diese Bezeichnung zunächst auch auf die Mannschaft des MSV Duisburg angewendet wurde, entzieht sich meiner Kenntnis). Offiziell heißt der Zebrastreifen sowieso anders – nämlich „Fußgängerüberweg“ oder „Schutzweg“ oder – noch amtsdeutschiger – „Querungsanlage für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Begleittiere.“
Und es ist nahezu unfasslich, was es sonst – Schlag nach bei Wikipedia - noch alles beim Thema Zebrastreifen zu berichten und zu bedenken gibt:
Der Zebrastreifen ist nicht etwa ein lokal begrenztes Phänomen, nein, er taucht in internationalen Vereinbarungen auf, erstmals in dem am 19. September 1949 in Genf unterzeichneten „Protokoll über Straßenverkehrszeichen“. Bereits 1947 hatte sich der britische Politiker Leonard James Callaghan für die Einführung der sogenannten „zebra crossings“ eingesetzt. Erste Zebrastreifen in Deutschland gab es in München – sie wurden am 8. Juli 1952 angelegt, dabei hatten zunächst die Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Begleittiere noch keinen Vorrang. Diese Regelung gilt erst seit dem 1. Juni 1964.
Es gibt vieles, was es in der Welt zu beklagen gibt. Und so kommt auch der Zebrastreifen nicht einfach davon und ist in der öffentlichen Meinung durchaus umstritten. Kritische Stimmen meinen: Nicht überall, wo er nach Rechtslage eingerichtet werden könnte, ist er auch sinnvoll. Es könnte sein, dass Fußgänger – in der irrigen Annahme, dass der Zebrastreifen sie vor allen Unbillen schützen kann – nicht mehr die erforderliche Aufmerksamkeit im Straßenverkehr aufbringen und einfach losstiefeln. Mitunter werden sogar Jugendliche gesichtet, die „den Überweg in der Diagonalen zur Markierung nutzen, um ihren Weg abzukürzen.“ Sie „trödeln und blödeln gern mal im Machtbewusstsein, den Autos ein Warten verordnen zu können.“
Umgekehrt werden Autofahrer - z.B. in Polen – durch allzuviele Zebrastreifen in kurzen Abständen dazu verführt, die Querungsanlage nicht mit dem nötigen Respekt zur Kenntnis zu nehmen. Sie überrollen sie einfach.
Obacht heißt es auch für Radfahrer. Die nutzen nämlich Zebrastreifen „quer zu den Streifen (also die Fahrbahn querend) häufig im falschen Glauben, Fahrzeuge auf der Fahrbahn müssten auch ihnen eine Querung ermöglichen.“ Hä? Das ist ja ein Skandal, zumal es für Radfahrer eine eigenständige Regelung unter dem Stichwort „Radfahrerüberfahrt“ oder „Radfahrerüberweg“ gibt, die aber nur dann benutzt werden kann, wenn sie entsprechend beschildert ist – und auch dann nur mit besonderer Vorsicht, „nicht zuletzt weil diese Abart regional bedingt teilweise sehr selten zu finden ist und dadurch Verkehrsteilnehmer aus diesen Regionen nur sehr bedingt ausreichend Alltagserfahrung zum optimalen Verhalten an solchen Überwegen erwerben konnten.“
So ist es also kein Wunder, dass „Unfallanalysen und systematische Beobachtungen (…) teils ähnliche teils unterschiedliche Regelverstöße“ registrieren.
Boah. Was für ein Glück, das ich das jetzt alles weiß, jetzt bin ich optimal eingestimmt auf die Zebras, die morgen ins Waldstadion kommen.
Fassen wir mal zusammen:
Der Mannschaft des MSV Duisburg rate ich zur Vorsicht beim Betreten des Waldstadions, weil anders als beim Zebrastreifen (von der Bordkante zum Fahrweg) im Waldstadion keine Einebnung des Niveauunterschieds geben wird. Auch gibt es im Waldstadion - hoffe ich mal - keinen „Verkehrskasper“, der ein didaktisch sinnvolles Verhalten am Zebrastreifen vermittelt. Der Plan für das Stück, das wir morgen aufführen, steht bereits, und ist selbst erarbeitet. Wir gehen mit der nötigen Aufmerksamkeit zu Werke, trotzdem ist nicht auszuschließen, dass wir den MSV überrollen. Unsere ligabedingte Alltagserfahrung sollte ausreichen, auch ohne Beschilderung den rechten Weg zum Tor zu finden und an jeder noch so eng stehenden Dickstrichkette vorbeizukommen. Dank Videoanalyse sind wir bestens vorbereitet und wissen, dass das Spiel teils ähnlich, teils aber auch unterschiedlich laufen kann. Wir bringen den notwendigen Respekt auf, werden aber keineswegs trödeln und blödeln. Stattdessen kann es schon mal vorkommen, dass wir den/die Streifen diagonal kreuzen und möchten für diesen Fall dann doch sehr bitten, dass das Überqueren des Platzes weitgehend ungehindert von statten geht, damit unnötiges Anhalten vermieden werden kann.
Ich könnte jetzt noch einen Zebrawitz machen, mach ich aber nicht, obwohl es davon sogar drei Stück gibt. Zebratwist jedenfallskann man mit einem Adler nicht tanzen.
Sieg. Und sonst gar nix.
Der Blick in die Blogs
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/aufstand-der-alten.html
Aufstand der Alten
Zur Einstimmung auf das Spiel gegen Duisburg geht in der Klappergass der Blick einmal mehr zurück in bewegte Eintrachtzeiten, dieses Mal landen wir in der Saison 1979/80
„Wir brauchen die drei Alten noch“ – so zitiert Kid den früheren Eintracht-Präsidenten Achaz von Thümen. Du liebes bisschen. Und der meint damit tatsächlich: Jürgen Grabowski, Bernd Nickel und Bernd Hölzenbein.
Holz ist angeschlagen, macht die ganze Nacht Umschlage (!) – und wird von Friedel Rausch dann trotzdem in der ersten Elf nicht berücksichtigt. Im Hotel wird er vom Hotelpersonal während seines Mittagsschlafs aus dem Zimmer gescheucht („Mit der Eintracht ist nichts abgesprochen.“) und über den trainingsfreien Sonntag wurde er ebenfalls nicht informiert, sondern stand allein am Riederwald. (Ist ja nicht zu fassen.) Die Eintracht hat gerade bei Hertha verloren, gegen den MSV Duisburg wird mit einer Minuskulisse von unter 10.000 Zuschauern gerechnet, die Stimmung ist schlecht, der Haussegen hängt schief.
Und dann kommen die Duisburger, gegen die Jürgen Grabowski sein 427. Bundesligaspiel bestreitet. Angeführt wird der MSV von Kapitän Bernhard Dietz, um den herum sich neun Mann im eigenen Strafraum versammeln. Die Eintracht findet dagegen in der ersten Viertelstunde keine Mittel, Pfiffe gellen durchs Waldstadion. Und dann, ja dann geht die Post ab. „Die Alten knallten Duisburg ab.“ - So lautet eine Schlagzeile nach dem Spiel.
Was bis dahin geschah, wie sie das machten und wie viele Tore fielen (viele!) – selber lesen! Und wer noch etwas Zeit übrig hat – auch den Epilog und den Klick ins Eintracht-Archiv nicht vergessen. Vier Tage nach dem Kantersieg gegen Duisburg fand im Waldstadion nämlich ein Europapokalspiel statt, Dinamo Bukarest ist zu Gast und „ vor 20.000 Zuschauern versucht die Eintracht das 0:3 aus dem Hinspiel aufzuholen. Doch 20 Minuten vor Spielende steht es immer noch 0:0.“ Zwanzig Sekunden vor Abpfiff steht es 1:0 und dann.... Weiterlesen Hier!
EFC Schobbeblogger
http://blog.schobberobber.com/2011/10/die-schobbeblogger-linkliste-der-woche/
Linkliste der Woche
Die sonst so witzig-chaotische Schobbeblogger-Linkliste kommt heute sehr viel nachdenklicher, aber nicht weniger lesenswert daher. Es geht um nur ein Thema:
„Heute muss Zeit sein für ein sehr ernstes Thema, dass uns alle ziemlich erschüttert hat dieser Tage: Martin Fenins Erkrankung und sein Leiden an Depressionen und Einsamkeit. Martin ist ein weiterer von mittlerweile einer ganzen Reihe von betroffenen Profisportlern oder im Profisport tätigen – die Namen sind sicher allseits bekannt.“
Ein einfühlsamer Text und eine Reihe von Links – konkret zu Martin Fenin, aber auch rund um das Thema.
„Der EFC Schobberobber wünscht martin Fenin und allen anderen Betroffenen auf jeden Fall alles erdenklich Gute.“
Da schließe ich mich auch hier gerne noch einmal an.
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4561
Soundtrack meines Lebens – III – And Also the Trees – Red Valentino
Auch (fast) ohne Eintracht immer lesenswert: Beves Reihe über die Musik, die ihn durch sein Leben und damit auch durch sein Leben mit der Eintracht begleitet. „And also the Trees“ – so erfahren wir heute - waren es, die Beve die Lust am Schreiben, die ihn während des Germanistik-Studiums verlassen hatte, wieder zurückgebracht haben. Ein Beve-Lied der „Trees“ ist auch auf der CD vertreten, die vor einiger Zeit via Eintracht-Forum zusammengestellt wurde. Und neulich war Beve bei einem Konzert „seiner“ Band im „Bett“ in Frankfurt. Aber das alles und noch viel mehr seht, lest und hört ihr am besten selbst.
„Ich trank ein Bier, dachte an die Vergänglichkeit alles Irdischen und daran, dass das Besondere eben das Besondere ist, nicht wiederholbar und wenn doch, dann bleibt die Dankbarkeit dafür.“
Auch ich kannte Peter nur durchs Forum und durch PN-Austausch. Er war so liebenswert und still und aufrecht. Hatte so gehofft, dass er es doch noch packt, ihm noch ein bisschen mehr Zeit bleibt. Ich bin sehr traurig.
Mein herzliches Mitgefühl seiner Frau, seiner Familie und Freunden. Er wird fehlen. Fehlt jetzt schon,. Ach Mensch...
Kerstin
Mein herzliches Mitgefühl seiner Frau, seiner Familie und Freunden. Er wird fehlen. Fehlt jetzt schon,. Ach Mensch...
Kerstin
Hab einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen. Kann nicht fassen, dass es keiner gemerkt hat. Dieses immer stiller, immer in sich gekehrter werden, der Versuch, sich wieder reinzubeißen - bilde mir ein, dass man ihm das angesehen hat. Dieser am Ende ja doch fast irgendwie erzwungene Wechsel nach Cottbus, gute Miene zu allem machen, trotzdem weiter den lockeren Typ geben. Das hat sicher nicht gerade dazu beigetragen, dass er sich besser gefühlt hat.
Die ungewöhnlich persönlichen, anrührenden Abschiedsworte in Facebook. Noch am Freitag bin ich über seinen Facebook-Eintrag vor dem Auswärtsspiel beim FSV gestolpert: "Endlich wieder in Frankfurt ,-)"
Martin ist BEI UNS und unter uns krank geworden. Darüber müssen wir auch mal nachdenken.
Alles, alles Gute, alle Kraft - nimm dir die Zeit, die du brauchts. Du packst das!
Die ungewöhnlich persönlichen, anrührenden Abschiedsworte in Facebook. Noch am Freitag bin ich über seinen Facebook-Eintrag vor dem Auswärtsspiel beim FSV gestolpert: "Endlich wieder in Frankfurt ,-)"
Martin ist BEI UNS und unter uns krank geworden. Darüber müssen wir auch mal nachdenken.
Alles, alles Gute, alle Kraft - nimm dir die Zeit, die du brauchts. Du packst das!
igorpamic schrieb:AKUsunko schrieb:RockyBeach schrieb:
Offene und richtige Worte von Jörg Hanau.
ich fand, das jörg hanau gestern nur populistisches zeug geschwätzt hat.
Ich finde in dieser Sendung wird sowieso zu viel geschwätzt.
Also, wenn daaaaaaaas ein Argument wäre....
Steinschlag schrieb:yeboah1981 schrieb:Steinschlag schrieb:Woran hast du das gehört?
der Pirmin hat seine Abschiedsrede gehalten, so seh ich das und habs gehört
Mimik, Gestik, Wortwahl
tja, kein Hexenwerk
Genau wegen seiner Mimik, Gestik, Wortwahl habe ich ein anderes Bauchgefühl. Mir hat das gut gefallen, was er gesagt hat und wie er's gesagt hat. Er wird es sich gut überlegen, ob er seinen Vertrag bei uns verlängert. Und am Ende wird er erst noch einmal bleiben und nächstes Jahr eine Riesen-Erstligasaison bei uns spielen
Man kann nie genug wissen
Heute Abend ist Pirmin Schwegler zu Gast im HR Heimspiel und ich dachte: Schau doch mal nach, was da so über Pirmin in seinem Steckbrief hier auf der Eintracht-Page zu lesen ist.
Also: Er erinnert sich gern an seine Kindheit. Seine Mannschaftskollegen nennen ihn Pirmin (und haben damit recht). Wenn man ihm Erdbeeren vor die Nase setzt, kann er nur schwer wiederstehen und fast so gut wie der Job als Fußballprofi ist die Tätigkeit eines Spitzenrestaurantkritikers. Er engagiert sich bei einer Krebsstiftung, würde gerne einmal Roger Federer interviewen und beherzigt den Ratschlag den seine Eltern ihm mit auf den Weg gegeben haben: „Behandle andere Menschen gut und du wirst auch gut behandelt.“ Und warum schafft die Eintracht den direkten Wiederaufstieg? „Weil jeder Einzelne genug Stolz hat, um das letzte Jahr vergessen zu machen.“ Gut so!
Das ist doch schon mal ganz nett. Aber der Steckbrief bietet noch mehr, nämlich eine ganze Reihe statistischer Zahlen zur aktuellen Situation. Ui. Das ist neu, oder? Hatte ich noch gar nicht mitbekommen. Möglicherweise ein Nebeneffekt der jetzt – Marcel Daum sei Dank - intensiver betriebenen Videoanalyse?
Die wichtigsten Zahlen sind hervorgehoben, in einer Zeile zusammengefasst und mit kleinen Symbolen verdeutlicht, die es zunächst zu entschlüsseln gilt. Gelbe Karte, Gelbrote Karte, rote Karte. Ok. Eindeutig. Auch den Ball mit dem Eintracht-Logo bekomme ich irgendwie noch hin: Tore. Der Ball mit der 11 bringt mich allerdings ins Grübeln. Aaah ja – Elfmetertore. Und was bedeutet z.B. eine Pfeife auf grauem Grund? Eine Pfeife auf rosa Grund? Eine Uhr? Ein Ball, der eine Schlangenlinie um den Bauch hat?
Ok. Alles klar. Dann jetzt also zu den Zahlen. Tore, Vorlagen – ok. Banane. Schon interessanter ist, dass Pirmin von 0 Toren, 0 mit rechts, 0 mit links, 0 im Stafraum, 0 außerhalb des Strafraums, 0 aus Standardsituationen und 0 mit dem Kopf gemacht hat. Aber da steht noch viel mehr: Genaue Einsatzzeiten z.B. (758 Minuten), gewonnene und verlorene Zweikämpfe (68 bzw. 54) und auch das Spielverhalten wird genauer aufgeschlüsselt.
Daher weiß ich jetzt, dass Pirmin Schwegler 829 Ballkontakte hatte (wann? Wo? Schon immer? Während der laufenden Saison?) und 488 erfolgreiche Pässe gespielt hat. Außerdem (oder davon?) 468 erfolgreiche Kurzpässe und/oder 32 erfolgreiche Langpässe (mmh, das wären dann also 500 erfolgreiche Kurz- und Langpässe). 269 erfolgreiche Pässe hat er in der eigenen Hälfte gespielt, 243 erfolgreiche Pässe in der gegnerischen Hälfte, was zusammen 512 erfolgreiche Pässe in der eigenen und oder gegnerischen Hälfte ergibt.
Ich bin verwirrt. Macht aber nichts. So ein Glück, dass ich mich darauf verlassen kann, dass ich alles Wissenswerte über Pirmin Schwegler heute Abend im HR-Heimspiel erfahre.
Das Bild des Tages:
Sergio Pinto erzielt im Spiel gegen den 1. FC Köln den Ausgleichstreffer für Hannover 96. Also: Er glaubt (völlig zu recht), dass er ihn erzielt hat. Yeah. Unbändiger Jubel. Freu. Hüpf. Er reißt die Arme hoch, rennt zur Eckfahne, rutscht auf die Knie, reckt den Arm in die Luft, reckt, jubelt, verharrt in der Pose – und da, nach gefühlten Sekunden, fällt ihm auf, dass irgendetwas nicht stimmen könnte. Warum kommt keiner seiner Mannschaftskollegen? Warum wird er nicht unter einer Jubeltraube begraben? Er dreht sich um. Huch.
Das Zitat des Tages ist eine Headline aus einer Notiz in der Mainzer Allgemeinen Zeitung:
„Drei Kamele ausgebüxt.“
Tja. Die sterben nicht aus.
Der Blick in die Blogs
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4624
Heimspiel in Bochum feat. Eieruhr
„Das Stadion in Bochum ist klasse – so lautet einer der meist gehörten Sätze im Zusammenhang mit Fußballstadien. Völlig zu Recht, denn – das Stadion in Bochum ist klasse. Weniger klasse hingegen ist die Tatsache, dass Spiele der zweiten Liga Freitagabends um 18:00 Uhr angepfiffen werden und der geneigte Auswärtsfan sich mit Urlaubern und Feierabendlern gemeinsam auf der Autobahn staut.“
So beginnt Beves - wie immer - unterhaltsame Zeitreise zum Spiel und - vor allem - zum Drumherum. Er nimmt uns mit im silbernen Golf. Mit Pia, aber nur einer Eintrittskarte. Schon um zehn Uhr morgens geht es los: „acht Stunden sollten reichen – für 230 Kilometer.“ Wir rollen durchs „herbstliche Deutschland“, sehen den „zarten Nebel, der sich das ein oder andere Mal auf die Autobahn legt“. Und: Wir bekommen Hunger. Zum Glück ist vor Ort die zweite fehlende Karte schnell aufgetrieben, die Currywurst auch. „Wo auch immer die geschnittene Brühwurst mit roter Soße erfunden wurde, hier ist sie zuhause, hier wird sie besungen und hier wird sie natürlich auch von uns gesucht – und gefunden.“
Beve hat vergessen seine Tipps im Blog G-Tippspiel abzugeben und holt dies per Handy nach. Pia ersteht eine schicke Eieruhr und dann geht’s zum Stadion. „Das Schöne an Auswärtsspielen ist ja auch, dass man eine Menge Eintrachtfans trifft, die allesamt tolle Geschichten im Gepäck tragen. Wir trafen Harald, der schon seit den Sechziger Jahren die Eintracht begleitet und sich für all das Geld wohl auch ein Einfamilienhäuschen hätte zulegen können, wir trafen auf Werner aus Stadtallendorf, die wie immer mit vollbesetztem Bus anreisten und auf viele andere Verrückte, die bei Wind und Wetter der Eintracht hinterher reisen.“
Wie Beve das Spiel gesehen hat, welche Musik auf der Rückfahrt im silbernen Golf ertönte – selber nachlesen. Am Ende jedenfalls sind sie wieder zuhause: „Die Pia, der Golf, die Eieruhr und ich. Auswärtssieg!“
Blog G
http://www.blog-g.de/die-schuessel-der-schande.html
Die Schüssel der Schande
Wollen wir das wirklich? Meister der zweiten Liga werden? Oder ist die „Sogenannte Meisterschale“ nicht eher eine „Schüssel der Schande“. Für Stefan wäre sie das, „zumindest wenn mein Verein gezwungen wäre dieses Ding anzunehmen.“ Denn: „Ein Aufstieg ist nichts weniger als selbstverständlich.“
Ha. Und mit diesem Eintrag wäre wieder einmal bewiesen, „dass man keinen Grund hat unzufrieden zus ein, nur weil es nichts zu meckern gäbe: ein bisschen was geht immer.“
Gleich zwei Mal wird in den Blogs der Aufstiegsplatz bzw. die Tabellenführung „besetzt“:
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/10/occupy-spitzenplatz/#more-2139
Occupy Aufstiegsplatz
„Der Frankfurter Aufstiegsmotor läuft. Und wie er läuft.“ Schreibt Sebastian, der auf den ersten und auch auf den zweiten Blick findet, dass die „Situation bei Eintracht Frankfurt“ sich als „beruhigend und komfortabel“ darstellt. „Was am Anfang der Saison noch holprig und unkoordiniert wirkte, sieht nun schon fast grazil und anmutig aus.“
Das liegt am Spielsystem mit zwei Stürmern - klar -, aber nicht nur: „Die Spieler laufen sichtlich mehr als zu Saisonbeginn und haben auch ein taktisches Verständnis für das eigeneund das Spiel des Gegners entwickelt.“
Der Bericht wird abgerundet mit einem Blick auf die Neuzugänge, zu denen es eine Abstimmung im Blog gab. Und auch die Aussicht auf die kommenden Spiele stimmt Sebastian zuversichtlich: Duisburg, Ingostadt, Aue, Aachen, 60 und der KSC… „Alleine drei der genannten Mannschaften befinden sich zur Zeit auf den letzten drei Plätzen der Tabelle. (…) Das sagt schon viel über das Restprogramm der Eintracht aus. Und ncoh viel mehr darüber, wo Eintracht Frankfurt am 17. Spieltag stehen wird.“
rotundschwarz
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/10/occupy-spitzenplatz/#more-2139
Occupy Tabellenspitze
Eine sonntägliche Nachbetrachtung eines feinen Freitagabends. Hingetupfte Bilder und Vibes, die zwischen flackerndem Feuer im rheinhessichen Hinterland und Bochum hin- und her springen. Außerdem eine äußerst analytische, bildliche Darstellung des einträchtlichen Spielsystems. Und von wegen „occupy“; Das rotundschwarze Zelt steht, die Heringe sind fest in den Boden gerammt und der Tabellenspitze vertäut. „Bis zum Mai. Dann bin ich bzw. sind wir weg – back were we belong.“
CU.
Heute Abend ist Pirmin Schwegler zu Gast im HR Heimspiel und ich dachte: Schau doch mal nach, was da so über Pirmin in seinem Steckbrief hier auf der Eintracht-Page zu lesen ist.
Also: Er erinnert sich gern an seine Kindheit. Seine Mannschaftskollegen nennen ihn Pirmin (und haben damit recht). Wenn man ihm Erdbeeren vor die Nase setzt, kann er nur schwer wiederstehen und fast so gut wie der Job als Fußballprofi ist die Tätigkeit eines Spitzenrestaurantkritikers. Er engagiert sich bei einer Krebsstiftung, würde gerne einmal Roger Federer interviewen und beherzigt den Ratschlag den seine Eltern ihm mit auf den Weg gegeben haben: „Behandle andere Menschen gut und du wirst auch gut behandelt.“ Und warum schafft die Eintracht den direkten Wiederaufstieg? „Weil jeder Einzelne genug Stolz hat, um das letzte Jahr vergessen zu machen.“ Gut so!
Das ist doch schon mal ganz nett. Aber der Steckbrief bietet noch mehr, nämlich eine ganze Reihe statistischer Zahlen zur aktuellen Situation. Ui. Das ist neu, oder? Hatte ich noch gar nicht mitbekommen. Möglicherweise ein Nebeneffekt der jetzt – Marcel Daum sei Dank - intensiver betriebenen Videoanalyse?
Die wichtigsten Zahlen sind hervorgehoben, in einer Zeile zusammengefasst und mit kleinen Symbolen verdeutlicht, die es zunächst zu entschlüsseln gilt. Gelbe Karte, Gelbrote Karte, rote Karte. Ok. Eindeutig. Auch den Ball mit dem Eintracht-Logo bekomme ich irgendwie noch hin: Tore. Der Ball mit der 11 bringt mich allerdings ins Grübeln. Aaah ja – Elfmetertore. Und was bedeutet z.B. eine Pfeife auf grauem Grund? Eine Pfeife auf rosa Grund? Eine Uhr? Ein Ball, der eine Schlangenlinie um den Bauch hat?
Ok. Alles klar. Dann jetzt also zu den Zahlen. Tore, Vorlagen – ok. Banane. Schon interessanter ist, dass Pirmin von 0 Toren, 0 mit rechts, 0 mit links, 0 im Stafraum, 0 außerhalb des Strafraums, 0 aus Standardsituationen und 0 mit dem Kopf gemacht hat. Aber da steht noch viel mehr: Genaue Einsatzzeiten z.B. (758 Minuten), gewonnene und verlorene Zweikämpfe (68 bzw. 54) und auch das Spielverhalten wird genauer aufgeschlüsselt.
Daher weiß ich jetzt, dass Pirmin Schwegler 829 Ballkontakte hatte (wann? Wo? Schon immer? Während der laufenden Saison?) und 488 erfolgreiche Pässe gespielt hat. Außerdem (oder davon?) 468 erfolgreiche Kurzpässe und/oder 32 erfolgreiche Langpässe (mmh, das wären dann also 500 erfolgreiche Kurz- und Langpässe). 269 erfolgreiche Pässe hat er in der eigenen Hälfte gespielt, 243 erfolgreiche Pässe in der gegnerischen Hälfte, was zusammen 512 erfolgreiche Pässe in der eigenen und oder gegnerischen Hälfte ergibt.
Ich bin verwirrt. Macht aber nichts. So ein Glück, dass ich mich darauf verlassen kann, dass ich alles Wissenswerte über Pirmin Schwegler heute Abend im HR-Heimspiel erfahre.
Das Bild des Tages:
Sergio Pinto erzielt im Spiel gegen den 1. FC Köln den Ausgleichstreffer für Hannover 96. Also: Er glaubt (völlig zu recht), dass er ihn erzielt hat. Yeah. Unbändiger Jubel. Freu. Hüpf. Er reißt die Arme hoch, rennt zur Eckfahne, rutscht auf die Knie, reckt den Arm in die Luft, reckt, jubelt, verharrt in der Pose – und da, nach gefühlten Sekunden, fällt ihm auf, dass irgendetwas nicht stimmen könnte. Warum kommt keiner seiner Mannschaftskollegen? Warum wird er nicht unter einer Jubeltraube begraben? Er dreht sich um. Huch.
Das Zitat des Tages ist eine Headline aus einer Notiz in der Mainzer Allgemeinen Zeitung:
„Drei Kamele ausgebüxt.“
Tja. Die sterben nicht aus.
Der Blick in die Blogs
Beves Welt
http://www.beveswelt.de/?p=4624
Heimspiel in Bochum feat. Eieruhr
„Das Stadion in Bochum ist klasse – so lautet einer der meist gehörten Sätze im Zusammenhang mit Fußballstadien. Völlig zu Recht, denn – das Stadion in Bochum ist klasse. Weniger klasse hingegen ist die Tatsache, dass Spiele der zweiten Liga Freitagabends um 18:00 Uhr angepfiffen werden und der geneigte Auswärtsfan sich mit Urlaubern und Feierabendlern gemeinsam auf der Autobahn staut.“
So beginnt Beves - wie immer - unterhaltsame Zeitreise zum Spiel und - vor allem - zum Drumherum. Er nimmt uns mit im silbernen Golf. Mit Pia, aber nur einer Eintrittskarte. Schon um zehn Uhr morgens geht es los: „acht Stunden sollten reichen – für 230 Kilometer.“ Wir rollen durchs „herbstliche Deutschland“, sehen den „zarten Nebel, der sich das ein oder andere Mal auf die Autobahn legt“. Und: Wir bekommen Hunger. Zum Glück ist vor Ort die zweite fehlende Karte schnell aufgetrieben, die Currywurst auch. „Wo auch immer die geschnittene Brühwurst mit roter Soße erfunden wurde, hier ist sie zuhause, hier wird sie besungen und hier wird sie natürlich auch von uns gesucht – und gefunden.“
Beve hat vergessen seine Tipps im Blog G-Tippspiel abzugeben und holt dies per Handy nach. Pia ersteht eine schicke Eieruhr und dann geht’s zum Stadion. „Das Schöne an Auswärtsspielen ist ja auch, dass man eine Menge Eintrachtfans trifft, die allesamt tolle Geschichten im Gepäck tragen. Wir trafen Harald, der schon seit den Sechziger Jahren die Eintracht begleitet und sich für all das Geld wohl auch ein Einfamilienhäuschen hätte zulegen können, wir trafen auf Werner aus Stadtallendorf, die wie immer mit vollbesetztem Bus anreisten und auf viele andere Verrückte, die bei Wind und Wetter der Eintracht hinterher reisen.“
Wie Beve das Spiel gesehen hat, welche Musik auf der Rückfahrt im silbernen Golf ertönte – selber nachlesen. Am Ende jedenfalls sind sie wieder zuhause: „Die Pia, der Golf, die Eieruhr und ich. Auswärtssieg!“
Blog G
http://www.blog-g.de/die-schuessel-der-schande.html
Die Schüssel der Schande
Wollen wir das wirklich? Meister der zweiten Liga werden? Oder ist die „Sogenannte Meisterschale“ nicht eher eine „Schüssel der Schande“. Für Stefan wäre sie das, „zumindest wenn mein Verein gezwungen wäre dieses Ding anzunehmen.“ Denn: „Ein Aufstieg ist nichts weniger als selbstverständlich.“
Ha. Und mit diesem Eintrag wäre wieder einmal bewiesen, „dass man keinen Grund hat unzufrieden zus ein, nur weil es nichts zu meckern gäbe: ein bisschen was geht immer.“
Gleich zwei Mal wird in den Blogs der Aufstiegsplatz bzw. die Tabellenführung „besetzt“:
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/10/occupy-spitzenplatz/#more-2139
Occupy Aufstiegsplatz
„Der Frankfurter Aufstiegsmotor läuft. Und wie er läuft.“ Schreibt Sebastian, der auf den ersten und auch auf den zweiten Blick findet, dass die „Situation bei Eintracht Frankfurt“ sich als „beruhigend und komfortabel“ darstellt. „Was am Anfang der Saison noch holprig und unkoordiniert wirkte, sieht nun schon fast grazil und anmutig aus.“
Das liegt am Spielsystem mit zwei Stürmern - klar -, aber nicht nur: „Die Spieler laufen sichtlich mehr als zu Saisonbeginn und haben auch ein taktisches Verständnis für das eigeneund das Spiel des Gegners entwickelt.“
Der Bericht wird abgerundet mit einem Blick auf die Neuzugänge, zu denen es eine Abstimmung im Blog gab. Und auch die Aussicht auf die kommenden Spiele stimmt Sebastian zuversichtlich: Duisburg, Ingostadt, Aue, Aachen, 60 und der KSC… „Alleine drei der genannten Mannschaften befinden sich zur Zeit auf den letzten drei Plätzen der Tabelle. (…) Das sagt schon viel über das Restprogramm der Eintracht aus. Und ncoh viel mehr darüber, wo Eintracht Frankfurt am 17. Spieltag stehen wird.“
rotundschwarz
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/10/occupy-spitzenplatz/#more-2139
Occupy Tabellenspitze
Eine sonntägliche Nachbetrachtung eines feinen Freitagabends. Hingetupfte Bilder und Vibes, die zwischen flackerndem Feuer im rheinhessichen Hinterland und Bochum hin- und her springen. Außerdem eine äußerst analytische, bildliche Darstellung des einträchtlichen Spielsystems. Und von wegen „occupy“; Das rotundschwarze Zelt steht, die Heringe sind fest in den Boden gerammt und der Tabellenspitze vertäut. „Bis zum Mai. Dann bin ich bzw. sind wir weg – back were we belong.“
CU.
Boah. Viel zu spät dran. Desderwesche nur kurz
Tradition trifft Dynamik
Heißt es, in der Werbung für den Frankfurt Marathon, der am 30. Oktober stattfinden wird. Yeah. Sieht so aus, als hätten wir mit der Eintracht vorab schon mal angefangen, dieses Motto umzusetzen.
Das Zitat des Tages stammt (leicht abgewandelt) aus einer Headline der Frankfurter Rundschau, vom Donnerstag vergangener Wochen. Es ging um das Thema „Überhangmandate“:
Topic-Headline: „Die Erwartungen könnten zunehmen.“
Headline: „Erneuter Sieg sorgt für noch mehr Erwartungen.“
Subheadline: „Mit einem erneuten Sieg drohen die Erwartungen weiter zu steigen.“
Gut so!
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/die-schattenelf.html
Die Schattenelf
Warum ist die Eintracht derzeit so gut wie sie ist? Stefan listet – statt sonntäglicher Brötchen – heute ein paar Punkte auf, z.B. eben jene „Schattenelf“, also die 11, die als Back-up hinter den ersten 11 der Eintracht stehen und die alle zusammen genommen eine Mannschaft stellen, die, wenn man das so liest, wahrscheinlich auch gar nicht so schlechte Chancen hätten in der zweiten Liga gut mitzuspielen.
„Eine Truppe, die wohl die so wohl bestehen könnte — wenn sie auch nicht zwangsläufig um den Aufstieg spielen würde. Aber absteigen würde man mit dieser Elf eher nicht.“
Stefan befindet: „Da kann man Bruno Hübner nur ein Kompliment machen. Er hat die Reste, die von der Tasmanentruppe der Vorsaison übrig geblieben sind, mit feinem Gespür verstärkt. Und nicht nur Abgänge ersetzt. Und zwar so verstärkt, dass man bei der Eintracht inzwischen sogar in der Lage ist ein System spielen zu lassen, was alles andere als “modern” ist, was aber im Unterhaus (aka 2. Liga) durchaus funktionieren kann und seine Berechtigung hat.“
Und auch Armin Veh scheint einiges richtig zu machen, z.B. gibt es im Moment „sensationell wenig Verletzte“. Und er scheint ein „feines Gespür dafür (zu haben), welcher Spieler zu welchem Moment mal einen Tritt in den Allerwertesten nötig hat, und wer mal ein wenig gepampert werden muss.“
„Momentaufnahmen....“ Sicher. Aber sehr erfreuliche.
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/unberechenbar.html
Unberechenbar
"K (K) + M + R(M) + I(F) + G(H)" – so heißt (wenn ich Kid glauben darf, und ich glaub ihm - fast - alles) die Formel für den „mobilitätsorientierten Risikostukturausgleich“, der (soweit ich das verstanden habe) hinter dem Gesundheitsfonds steht.
Jedenfalls könnte es sein, dass der Gesundheitsfonds fast so unberechenbar ist wie die Eintracht. Meint Kid. Und ist damit beim Thema: Seiner ausführlichen Analyse des Freitagspiels, zu der - wie immer – auch eine Einordnung der Dinge in die aktuelle Lage gehört.
Heribert Bruchhagen läuft durchs Bild - vor dem Spiel noch ganz „in seiner staatsmännisch wirkenden Rolle“, nach dem Spiel: „feiernd und feixend.“ Minutiös geht Kid das Spiel noch einmal durch. Teses Chance in der 2. Minute (knapp vorbeigerutscht). Die guten ersten zehn Minuten der Bochumer, nach der sie dann „gegen eine unbeeindruckte und nun geschlossener agierende Eintracht zuerst das läuferische und kämpferische Übergewicht“ verlieren. Köhler mit „olympiareifen Sprintqualitäten“, Meier, „der mit direkten Pässen das Spiel schnell macht“. Hoffer, der blockt und schießt. Schwegler „umsichtig“ und „mit großem taktischen Verständnis“. Djakpa, „dessen Flanken eine gewisse Streuung nicht verleugnen können.“
„Nach einer halben Stunde sind die Bochumer mit einem 0:1 gut bedient“. Das 2:0, eingeleitet von Djakpa, mit einen Pass auf Rode . Der „nimmt den Ball mit dem Rücken zu Kramer an, lässt den Bochumer dann mit dieser Kombination aus Technik und Dynamik, die ihn später einmal mit größerer Reife für höhere Aufgaben und leider auch einen anderen Verein empfehlen wird, stehen und zieht nach innen ins Mittelfeld. Dort strebt Rode dem Strafraum zu, um dann fast „blind“ ans linke Strafraumeck zu spielen, wo Hoffer kurz schaut und den Ball aus dem Stand gefühlvoll an den Elfmeterpunkt schlenzt. Köhler hat sich dort frei gelaufen, springt mit allerbestem Timing ab und hebt den Ball per Kopf über Luthe hinweg unter die Latte. Ein fantastischer Treffer, der Fußballästheten in Verzückung versetzen muss.“
Kurz vor der Pause dann auch noch das 3:0, nein – doch nicht. Ach, wisst ihr was: Lest selbst - dann könnt ihr nämlich, zusammen mit Kid, noch einmal „einen der raren Auswärtssiege in Bochum erleben“, der „trotz der zwischenzeitlichen Drangphase des VfL in der zweiten Halbzeit der mit großem Abstand sicherste und souveränste (war). „Ach, wie ist das schön“ und ich weiß nicht mehr, wer diese Worte nach dem Schlusspfiff zuerst gesagt hat. Heribert Bruchhagen, ich oder ein anderer Eintrachtfan, der zufrieden ins Wochenende gehen darf, kann und muss.“
Ich wiederhole es gern noch mal: O, wie ist das schön. Und - ach ja: Mitmachen bei der "Spieler der Stunde"-Wahl nicht vergessen!
Tradition trifft Dynamik
Heißt es, in der Werbung für den Frankfurt Marathon, der am 30. Oktober stattfinden wird. Yeah. Sieht so aus, als hätten wir mit der Eintracht vorab schon mal angefangen, dieses Motto umzusetzen.
Das Zitat des Tages stammt (leicht abgewandelt) aus einer Headline der Frankfurter Rundschau, vom Donnerstag vergangener Wochen. Es ging um das Thema „Überhangmandate“:
Topic-Headline: „Die Erwartungen könnten zunehmen.“
Headline: „Erneuter Sieg sorgt für noch mehr Erwartungen.“
Subheadline: „Mit einem erneuten Sieg drohen die Erwartungen weiter zu steigen.“
Gut so!
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/die-schattenelf.html
Die Schattenelf
Warum ist die Eintracht derzeit so gut wie sie ist? Stefan listet – statt sonntäglicher Brötchen – heute ein paar Punkte auf, z.B. eben jene „Schattenelf“, also die 11, die als Back-up hinter den ersten 11 der Eintracht stehen und die alle zusammen genommen eine Mannschaft stellen, die, wenn man das so liest, wahrscheinlich auch gar nicht so schlechte Chancen hätten in der zweiten Liga gut mitzuspielen.
„Eine Truppe, die wohl die so wohl bestehen könnte — wenn sie auch nicht zwangsläufig um den Aufstieg spielen würde. Aber absteigen würde man mit dieser Elf eher nicht.“
Stefan befindet: „Da kann man Bruno Hübner nur ein Kompliment machen. Er hat die Reste, die von der Tasmanentruppe der Vorsaison übrig geblieben sind, mit feinem Gespür verstärkt. Und nicht nur Abgänge ersetzt. Und zwar so verstärkt, dass man bei der Eintracht inzwischen sogar in der Lage ist ein System spielen zu lassen, was alles andere als “modern” ist, was aber im Unterhaus (aka 2. Liga) durchaus funktionieren kann und seine Berechtigung hat.“
Und auch Armin Veh scheint einiges richtig zu machen, z.B. gibt es im Moment „sensationell wenig Verletzte“. Und er scheint ein „feines Gespür dafür (zu haben), welcher Spieler zu welchem Moment mal einen Tritt in den Allerwertesten nötig hat, und wer mal ein wenig gepampert werden muss.“
„Momentaufnahmen....“ Sicher. Aber sehr erfreuliche.
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/10/unberechenbar.html
Unberechenbar
"K (K) + M + R(M) + I(F) + G(H)" – so heißt (wenn ich Kid glauben darf, und ich glaub ihm - fast - alles) die Formel für den „mobilitätsorientierten Risikostukturausgleich“, der (soweit ich das verstanden habe) hinter dem Gesundheitsfonds steht.
Jedenfalls könnte es sein, dass der Gesundheitsfonds fast so unberechenbar ist wie die Eintracht. Meint Kid. Und ist damit beim Thema: Seiner ausführlichen Analyse des Freitagspiels, zu der - wie immer – auch eine Einordnung der Dinge in die aktuelle Lage gehört.
Heribert Bruchhagen läuft durchs Bild - vor dem Spiel noch ganz „in seiner staatsmännisch wirkenden Rolle“, nach dem Spiel: „feiernd und feixend.“ Minutiös geht Kid das Spiel noch einmal durch. Teses Chance in der 2. Minute (knapp vorbeigerutscht). Die guten ersten zehn Minuten der Bochumer, nach der sie dann „gegen eine unbeeindruckte und nun geschlossener agierende Eintracht zuerst das läuferische und kämpferische Übergewicht“ verlieren. Köhler mit „olympiareifen Sprintqualitäten“, Meier, „der mit direkten Pässen das Spiel schnell macht“. Hoffer, der blockt und schießt. Schwegler „umsichtig“ und „mit großem taktischen Verständnis“. Djakpa, „dessen Flanken eine gewisse Streuung nicht verleugnen können.“
„Nach einer halben Stunde sind die Bochumer mit einem 0:1 gut bedient“. Das 2:0, eingeleitet von Djakpa, mit einen Pass auf Rode . Der „nimmt den Ball mit dem Rücken zu Kramer an, lässt den Bochumer dann mit dieser Kombination aus Technik und Dynamik, die ihn später einmal mit größerer Reife für höhere Aufgaben und leider auch einen anderen Verein empfehlen wird, stehen und zieht nach innen ins Mittelfeld. Dort strebt Rode dem Strafraum zu, um dann fast „blind“ ans linke Strafraumeck zu spielen, wo Hoffer kurz schaut und den Ball aus dem Stand gefühlvoll an den Elfmeterpunkt schlenzt. Köhler hat sich dort frei gelaufen, springt mit allerbestem Timing ab und hebt den Ball per Kopf über Luthe hinweg unter die Latte. Ein fantastischer Treffer, der Fußballästheten in Verzückung versetzen muss.“
Kurz vor der Pause dann auch noch das 3:0, nein – doch nicht. Ach, wisst ihr was: Lest selbst - dann könnt ihr nämlich, zusammen mit Kid, noch einmal „einen der raren Auswärtssiege in Bochum erleben“, der „trotz der zwischenzeitlichen Drangphase des VfL in der zweiten Halbzeit der mit großem Abstand sicherste und souveränste (war). „Ach, wie ist das schön“ und ich weiß nicht mehr, wer diese Worte nach dem Schlusspfiff zuerst gesagt hat. Heribert Bruchhagen, ich oder ein anderer Eintrachtfan, der zufrieden ins Wochenende gehen darf, kann und muss.“
Ich wiederhole es gern noch mal: O, wie ist das schön. Und - ach ja: Mitmachen bei der "Spieler der Stunde"-Wahl nicht vergessen!
... und um den Tisch herum hüpfen vermummte Gestalten und reiben sich die Hände "Ach wie gut, dass niemand weiß...."
Nachgetreten
Adlerblog
http://www.adlerblog.de/2011/tabellenfuhrung-lauft/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Adlerblogde+%28AdlerBlog.de%29
Tabellenführung - läuft
„Gestern hat unsere Eintracht in einem, wie ich finde ganz starkem Spiel den VfL Bochum mit 2-0 besiegt“, befindet Jesus in seiner kurzen Nachbetrachtung zum Spiel. Besonders gut: Spielfluss und Raumaufteilung. „Kann sein, dass Bochum halt gerade nur das Leistungsvermögen eines Tabellendreizehnten hat, kann aber auch sein, dass die Eintracht einfach das Spiel 100% im Griff hatte. Lange ist es her, dass man auf dem Feld das Gefühl hatte, dass fast jeder Spieler genau weiss, was er zu machen hat und wohin er sich bewegen muss.“
Gar kein Haar in der Suppe? Doch: „Mir schleicht sich ab und an zu sehr der Schlendrian ein. Oftmals werden gerade schnell vorgetragene “Gegenangriffe” zu überhastet oder ungenau vertändelt.“ Macht aber nix, denn: „Sei’s drum, daran lässt sich bis zum Wiederaufstieg sicherlich arbeiten...“
So ist’s, so ist’s...
Adlergezwitscher
http://adlergezwitscher.de/spieltag/siegesserie-halt-weiter-an/#more-697
Siegesserie hält weiter an
Auch bei Jan gibt es eine kleine Nachbetrachtung zum Spiel, das er leider nicht live anschauen konnte und sich deswegen auf die Zusammenfassungen verlassen muss. „Alles in allem kann man natürlich mit dem Spiel und seinem Ergebnis äußerst zufrieden sein. Insbesondere Jimmy Hoffer fiel mir in den Zusammenfassungen besonders positiv auf und gerade ich als “Jimmy-Fan” freue mich da besonders drüber. Das man jetzt (zumindest bis Sonntag) an der Spitze der Tabelle rangiert ist ein schöner Zusatz. Dabei hofft man natürlich auf eine Niederlage von Fürth am Sonntag gegen Aue.“
Stimmt. Das wär das Tüpfelchen auf dem i des Wochenendes.
Nachgetreten
Adlerblog
http://www.adlerblog.de/2011/tabellenfuhrung-lauft/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Adlerblogde+%28AdlerBlog.de%29
Tabellenführung - läuft
„Gestern hat unsere Eintracht in einem, wie ich finde ganz starkem Spiel den VfL Bochum mit 2-0 besiegt“, befindet Jesus in seiner kurzen Nachbetrachtung zum Spiel. Besonders gut: Spielfluss und Raumaufteilung. „Kann sein, dass Bochum halt gerade nur das Leistungsvermögen eines Tabellendreizehnten hat, kann aber auch sein, dass die Eintracht einfach das Spiel 100% im Griff hatte. Lange ist es her, dass man auf dem Feld das Gefühl hatte, dass fast jeder Spieler genau weiss, was er zu machen hat und wohin er sich bewegen muss.“
Gar kein Haar in der Suppe? Doch: „Mir schleicht sich ab und an zu sehr der Schlendrian ein. Oftmals werden gerade schnell vorgetragene “Gegenangriffe” zu überhastet oder ungenau vertändelt.“ Macht aber nix, denn: „Sei’s drum, daran lässt sich bis zum Wiederaufstieg sicherlich arbeiten...“
So ist’s, so ist’s...
Adlergezwitscher
http://adlergezwitscher.de/spieltag/siegesserie-halt-weiter-an/#more-697
Siegesserie hält weiter an
Auch bei Jan gibt es eine kleine Nachbetrachtung zum Spiel, das er leider nicht live anschauen konnte und sich deswegen auf die Zusammenfassungen verlassen muss. „Alles in allem kann man natürlich mit dem Spiel und seinem Ergebnis äußerst zufrieden sein. Insbesondere Jimmy Hoffer fiel mir in den Zusammenfassungen besonders positiv auf und gerade ich als “Jimmy-Fan” freue mich da besonders drüber. Das man jetzt (zumindest bis Sonntag) an der Spitze der Tabelle rangiert ist ein schöner Zusatz. Dabei hofft man natürlich auf eine Niederlage von Fürth am Sonntag gegen Aue.“
Stimmt. Das wär das Tüpfelchen auf dem i des Wochenendes.
So ein Heribert
War er das wirklich? Dachte ich, als ich Heribert Bruchhagen gestern nach dem Spiel durchs Bild rumpelstilzen sah. Kein Zweifel: Er war es. Und inzwischen kann man es sich in youtube so oft ansehen wie man möchte (und man kann gar nicht oft genug).
Hand ans Ohr? Babywiege? Fischangeln? Salto schlagen? Sämtliche Freurituale der letzten Jahre: Hinfällig. So sieht Glück aus. Oberlehrer aus Harsewinkel? Ein kleiner Junge, der es nicht fassen kann, was da grade passiert ist. Der es kaum aushält vor Glück, der sich nicht mehr einkriegt, feixt, ganz bei sich ist, hibbelt, nicht weiß, wo hin mit sich, mit seinen Händen. Am liebsten Purzelbäume schlagen würde. Glüht vor Glück. Sich einfach nur freut, freut, freut. Diebisch. Ganz bei sich ist. Trippelt. Platzen könnte vor Glück. Gickelt wie ein Schlumpf.
O, wie ist das schön.
Das Zitat des Tages stammt aus der Werbung, die gestern nach dem Spiel bei Sky lief:
„Ich hab die Energie neu entdeckt. Und die Möglichkeit, sie zu nutzen.“
Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/erster.html
Erster
Schreibt Stefan (war er aber nicht, war gestern abend schon – siehe unten – Kid!). Fotos des Glücks. Schlagzeilen des Glücks. Und Heribert. „Mann, seid ihr stark.“ Titelt die Blöd. Und Stefan? Dem ist das alles zu euphorisch ,-)
The Diva and the Kid
pot.com/2011/10/der-kobold-und-der-kid.html
Der Kobold und der Kid
Auswärtssiege fangen an, eine gute Tradition zu werden. Die „Kurz-nach-dem-Spiel“-Bericht von Kid sind es schon. Ganz frisch, ganz euphorisch. Von der „Schönheit des zweiten Treffers“ ist die Rede, die Kid gestern abend mit einem „glücklichen Lächeln in Morpheus Arme“ hat sinken lassen. Von der Handschrift des Trainer, von früheren Trainern, die Frösche waren und sich auch beim Kuss der Prinzessin nicht als Prinz entpuppten, sondern zum Knallfrosch wurden. Vom „zeitweisen Zauber“ und der „überwältigenden Souveränität des ersten Durchgangs“. Und von Heribert Bruchhagen, der Kid an einen „Alben oder an einen Kobold (erinnert), dem gerade ein besonderer Schabernack gelungen ist.“ Und beide haben gut geschlafen, heue nacht, der Kobold und der Kid: „Als Spitzenreiter.“
Ich bin sicher:
In den Blogs wird heute ganz bestimmt noch "nachgetreten". Mein Tipp: Erst den Sieg und die Sonne genießen – und später noch mal vorbeischauen!
War er das wirklich? Dachte ich, als ich Heribert Bruchhagen gestern nach dem Spiel durchs Bild rumpelstilzen sah. Kein Zweifel: Er war es. Und inzwischen kann man es sich in youtube so oft ansehen wie man möchte (und man kann gar nicht oft genug).
Hand ans Ohr? Babywiege? Fischangeln? Salto schlagen? Sämtliche Freurituale der letzten Jahre: Hinfällig. So sieht Glück aus. Oberlehrer aus Harsewinkel? Ein kleiner Junge, der es nicht fassen kann, was da grade passiert ist. Der es kaum aushält vor Glück, der sich nicht mehr einkriegt, feixt, ganz bei sich ist, hibbelt, nicht weiß, wo hin mit sich, mit seinen Händen. Am liebsten Purzelbäume schlagen würde. Glüht vor Glück. Sich einfach nur freut, freut, freut. Diebisch. Ganz bei sich ist. Trippelt. Platzen könnte vor Glück. Gickelt wie ein Schlumpf.
O, wie ist das schön.
Das Zitat des Tages stammt aus der Werbung, die gestern nach dem Spiel bei Sky lief:
„Ich hab die Energie neu entdeckt. Und die Möglichkeit, sie zu nutzen.“
Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/erster.html
Erster
Schreibt Stefan (war er aber nicht, war gestern abend schon – siehe unten – Kid!). Fotos des Glücks. Schlagzeilen des Glücks. Und Heribert. „Mann, seid ihr stark.“ Titelt die Blöd. Und Stefan? Dem ist das alles zu euphorisch ,-)
The Diva and the Kid
pot.com/2011/10/der-kobold-und-der-kid.html
Der Kobold und der Kid
Auswärtssiege fangen an, eine gute Tradition zu werden. Die „Kurz-nach-dem-Spiel“-Bericht von Kid sind es schon. Ganz frisch, ganz euphorisch. Von der „Schönheit des zweiten Treffers“ ist die Rede, die Kid gestern abend mit einem „glücklichen Lächeln in Morpheus Arme“ hat sinken lassen. Von der Handschrift des Trainer, von früheren Trainern, die Frösche waren und sich auch beim Kuss der Prinzessin nicht als Prinz entpuppten, sondern zum Knallfrosch wurden. Vom „zeitweisen Zauber“ und der „überwältigenden Souveränität des ersten Durchgangs“. Und von Heribert Bruchhagen, der Kid an einen „Alben oder an einen Kobold (erinnert), dem gerade ein besonderer Schabernack gelungen ist.“ Und beide haben gut geschlafen, heue nacht, der Kobold und der Kid: „Als Spitzenreiter.“
Ich bin sicher:
In den Blogs wird heute ganz bestimmt noch "nachgetreten". Mein Tipp: Erst den Sieg und die Sonne genießen – und später noch mal vorbeischauen!
Uii. Geballte positive Forums- und Blog-Vibes Richtung Bochum. Wär doch gelacht, wenn die das nicht umlegen. Umsetzen.
Die oben zitierte geballte Trainerkompetenz ignoriere ich jetzt einfach mal. Das liest sich ja unglaublich siegessicher, wie wir immer nach Bochum gefahren sind.
Kampf auf Biegen und Brechen. Offensive Bochumer Mannschaft. Die Frage ist, ob wir dem Druck standhalten können. Zeigen, dass wir die Niederlage verarbeitet haben. Wir fahren nicht als Favorit nach Bochum. Ha. Bochum. Maaaaan.
Da halte ich es dann doch noch am ehesten mit Armin Veh: Weghalten, die Bochumer. Und wie? Präsent sein, schwer ausrechenbar sein, 2-Sturm-System-Mehr an Anspielstationen nutzen, vorne rein stoßen. Yep. Auswärtssieg!
PS: Mauri? Bei Bochum? Das hab ich verdrängt.
PPS: Beim Test gilt wie auch sonst im Leben: Gib nicht auf, Fozzy!
Die oben zitierte geballte Trainerkompetenz ignoriere ich jetzt einfach mal. Das liest sich ja unglaublich siegessicher, wie wir immer nach Bochum gefahren sind.
Kampf auf Biegen und Brechen. Offensive Bochumer Mannschaft. Die Frage ist, ob wir dem Druck standhalten können. Zeigen, dass wir die Niederlage verarbeitet haben. Wir fahren nicht als Favorit nach Bochum. Ha. Bochum. Maaaaan.
Da halte ich es dann doch noch am ehesten mit Armin Veh: Weghalten, die Bochumer. Und wie? Präsent sein, schwer ausrechenbar sein, 2-Sturm-System-Mehr an Anspielstationen nutzen, vorne rein stoßen. Yep. Auswärtssieg!
PS: Mauri? Bei Bochum? Das hab ich verdrängt.
PPS: Beim Test gilt wie auch sonst im Leben: Gib nicht auf, Fozzy!
Ja, es ist schon so. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Man tut also gut daran, nicht hämisch in Richtung anderer schauen, das kommt alles irgendwann zurück. Jeder vor seiner eigenen Tür. Wir sind zwar gerade dabei, die Suppe, die wir uns eingebrockt haben auszulöffeln, sitzen aber immer noch tief genug drin – haben also keinen Grund, uns am Elend anderer zu delektieren. Trotzdem. Der Tuchel gestern, also der zum fünften Mal durch krasse Fehlentscheidungen benachteiligte Tuchel – das war schön gestern. Irgendwie.
Aber auch andere Trainer tun und sagen merkwürdige Dinge. Zum Beispiel Benno Möhlmann, der Trainer unseres heutigen Gegners, der ja durchaus noch als Spieler bei Werder Bremen und insbesondere wegen seiner engen Beziehung zu Otto Rehakles in Erinnerung ist.
„Der Herr Möhlmann braucht bei mir nicht spielen.“ Soll Otto damals gesagt haben. Und so spielte Möhlmann dann auch nicht mehr und wechselte zum – HSV.
Heute lässt Benno Möhlmann selbst spielen bzw. nicht spielen. Und da er – ähnlich wie T. A. Tuchel – dazu neigt beleidigt zu sein, gestaltet sich im Ingolstädtischen die Kommunikation wohl zunehmend schwierig. Ist ja nachvollziehbar. Der Mann hat in der Rückrunde der letzten Saison 25 Punkte geholt und den Ingolstädtern den ****** gerettet, und muss sich jetzt dafür rechtfertigen, dass es in der neuen Saison bisher erst 8 sind. Geht ja gar nicht. Die Spieler sind es, die „****** in der Hose“ haben müssen. 11 Mann werden es sein, die auf dem Platz stehen. 10 im Feld, einer im Tor. Zur Taktik gibt es nichts zu sagen. Die müssen ja nur Fußball spielen. Torwart Sascha Kirschstein, „hofft“, dass die Mannschaft intakt ist. Und warum, bitte, hätte Herr Möhlmann Stammspieler Moritz Hartmann vorab mitteilen sollen, dass er gegen Bayern nicht spielt? Das hat er dann schon gemerkt. „Ich habe nach wie vor Vertrauen in die Mannschaft, auch wenn das nicht grenzenlos ist und nicht zu 100 Prozent zurückgegeben wird.“
Na dann! Wehe, wenn Frankenstein...ähem... Wehe, wenn Frankfurt kommt.
Auswärtssieg!
Noch kurz durch die Blogs gestreift.
Stefan zeigt im Blog G ein Foto vom Abschlusstraining der Ingolstädter, das die Hoffnung auf gute Bespielbarkeit des Platzes und einen Sieg ins Unermessliche steigert. Kid kürt in der Klappergass den Spieler der Stunde, der dieses Mal Gordon Schildenfeld heißt. Kids Text liefert eine Einordnung der spielerischen Leistungen und ist gleichzeitig eine sehr emotionale und berührende Nachbereitung.
Wer weiß, für was die Niederlage im Pokal war? Hat (nicht nur) unser Trainer nach dem Pokalaus gesagt. „Die Meisterschaft hat Priorität.“
„Ja, das hat sie. Aber zum einen wäre ich am Ende der Saison gerne aufgestiegen UND hätte den DFB-Pokal gewonnen. Und im Gegensatz zu Vehs Frage, die keiner beantworten kann, weil niemand erfahren wird, was hätte passieren können, wenn er statt rechts links abgebogen wäre, weiß ich, wofür das gut gewesen wäre. Für mich, den Kid aus der Klappergass. Es wäre eine kleine Entschädigung gewesen, für all die Enttäuschungen, die mir die Eintracht in 40 Jahren bereitet hat, und ein Trostpflaster auf Schmerzen und Trauer, ein Pflaster aus purer Freude.“
Ja.