Der neue Trainer oder auf der Suche nach der Nachhaltigkeit

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Nicht nur die gestrige Niederlage gegen Leverkusen, sondern auch zahlreiche der vorangegangenen Spiele haben leider nur zu deutlich werden lassen, dass die Eintracht genau da steht, wo sie schon vor langer Zeit war.

Gegen Mannschaften wie Schalke, Leverkusen oder ähnlichen Kalibers kann man einfach nicht mithalten. Es sei denn, und gottlob kommt das immer wieder vor, man wächst über sich hinaus, findet über unbändigen Kampf zu einem ordentlichen Spiel und hat auch ein wenig Glück auf seiner Seite.

Soweit nichts Neues. Nur: so weit waren wir schon unter Friedhelm, dem Bärtigen.

Seitdem gab es zwei Phasen, in denen man glauben konnte, eine Weiterentwicklung der Mannschaft beobachten zu können: die berühmte Halbserie unter Skibbe und die Hinrunde der vergangenen Saison. Phasen, die gekennzeichnet waren von schnellem Kurzpassspiel, guten Kombinationen und viel Laufarbeit. Von Dauer waren beide Phasen leider nicht.

Warum nicht? Diese Frage stellt sich unwillkürlich, und sie lässt sich sogar an Spielern festmachen:

Beispiel Schwegler. Der Spieler, der wie kein anderer das spielerische Element in unser Team brachte. Der die Phalanx aus ängstlichen Querschiebern aufbrach und nach vorne spielte, der Verantwortung übernahm, zentimetergenaue 40-Meter-Pässe schlagen konnte und immer eine spielerische Lösung parat hielt. Derselbe Spieler wird heute nach 30 Minuten vom Feld geholt und sitzt auf der Bank.

Beispiel Rode: Der Spieler, der mit unbändigem Einsatz das vertikale Spiel ins Team brachte, der Bälle nach vorne schleppte das Spiel antrieb genauso wie er das Spiel des Gegners zerstörte. Zuletzt ein Schatten seiner selbst.

Für alle Beispiele lassen sich individuelle Begründungen finden, aber das ist mir zu billig. Also setze ich die Beispiele fort: Inui. Oczipka. Zambrano. Alex Meier. Kadlec. Vielleicht fallen euch sogar noch mehr ein.

Eines zeigen diese Beispiele vor allem: es liegt im Prinzip nicht am Personal. Man stelle sich vor, allein die sieben oben Genannten würden zusammen in Normalform spielen. Vor Leverkusen und anderen müsste einem da nicht bange sein. Stattdessen erwarten wir nun gegen Augsburg: nichts.

Warum nur fallen wir immer wieder und wieder in die Wiederaufstiegsära nach 2005 zurück? Warum gelingt es nicht, sich nachhaltig und beständig zu verbessern? Warum bleiben die Phasen, in denen eine wirkliche Weiterentwicklung zu sehen ist, Momentaufnahmen?

Fehlt es an der Philosophie? An der Geduld? Und, wichtigste Frage: ist dies, nämlich eine nachhaltige Weiterentwicklung der Mannschaft, nicht die Hauptanforderung an einen neuen Trainer überhaupt? Und wenn, wie kriegt der das gebacken und aus welchem Holz müsste er geschnitzt sein? Und, weiter: müsste man, wenn dem so ist, dann nicht von vornherein den einen oder anderen Namen aus der Gerüchteküche streichen?
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WuerzburgerAdler schrieb:
Nicht nur die gestrige Niederlage gegen Leverkusen, sondern auch zahlreiche der vorangegangenen Spiele haben leider nur zu deutlich werden lassen, dass die Eintracht genau da steht, wo sie schon vor langer Zeit war.

Gegen Mannschaften wie Schalke, Leverkusen oder ähnlichen Kalibers kann man einfach nicht mithalten. Es sei denn, und gottlob kommt das immer wieder vor, man wächst über sich hinaus, findet über unbändigen Kampf zu einem ordentlichen Spiel und hat auch ein wenig Glück auf seiner Seite.

Soweit nichts Neues. Nur: so weit waren wir schon unter Friedhelm, dem Bärtigen.

Seitdem gab es zwei Phasen, in denen man glauben konnte, eine Weiterentwicklung der Mannschaft beobachten zu können: die berühmte Halbserie unter Skibbe und die Hinrunde der vergangenen Saison. Phasen, die gekennzeichnet waren von schnellem Kurzpassspiel, guten Kombinationen und viel Laufarbeit. Von Dauer waren beide Phasen leider nicht.

Warum nicht? Diese Frage stellt sich unwillkürlich, und sie lässt sich sogar an Spielern festmachen:

Beispiel Schwegler. Der Spieler, der wie kein anderer das spielerische Element in unser Team brachte. Der die Phalanx aus ängstlichen Querschiebern aufbrach und nach vorne spielte, der Verantwortung übernahm, zentimetergenaue 40-Meter-Pässe schlagen konnte und immer eine spielerische Lösung parat hielt. Derselbe Spieler wird heute nach 30 Minuten vom Feld geholt und sitzt auf der Bank.

Beispiel Rode: Der Spieler, der mit unbändigem Einsatz das vertikale Spiel ins Team brachte, der Bälle nach vorne schleppte das Spiel antrieb genauso wie er das Spiel des Gegners zerstörte. Zuletzt ein Schatten seiner selbst.

Für alle Beispiele lassen sich individuelle Begründungen finden, aber das ist mir zu billig. Also setze ich die Beispiele fort: Inui. Oczipka. Zambrano. Alex Meier. Kadlec. Vielleicht fallen euch sogar noch mehr ein.

Eines zeigen diese Beispiele vor allem: es liegt im Prinzip nicht am Personal. Man stelle sich vor, allein die sieben oben Genannten würden zusammen in Normalform spielen. Vor Leverkusen und anderen müsste einem da nicht bange sein. Stattdessen erwarten wir nun gegen Augsburg: nichts.

Warum nur fallen wir immer wieder und wieder in die Wiederaufstiegsära nach 2005 zurück? Warum gelingt es nicht, sich nachhaltig und beständig zu verbessern? Warum bleiben die Phasen, in denen eine wirkliche Weiterentwicklung zu sehen ist, Momentaufnahmen?

Fehlt es an der Philosophie? An der Geduld? Und, wichtigste Frage: ist dies, nämlich eine nachhaltige Weiterentwicklung der Mannschaft, nicht die Hauptanforderung an einen neuen Trainer überhaupt? Und wenn, wie kriegt der das gebacken und aus welchem Holz müsste er geschnitzt sein? Und, weiter: müsste man, wenn dem so ist, dann nicht von vornherein den einen oder anderen Namen aus der Gerüchteküche streichen?


Gute Fragestellung.

Für mich fehlt die Geduld bzw. tatsächlich ein langfristig ausgelegtes Konzept.

Aber fangen wir doch einfach mal mit den Trainern seit nach Reimann an:

Funkel wurde damals in der 2. Liga geholt und hat knapp den Aufstieg geschafft - auch Dank der damaligen Wintertransfers von Vasoski und Jones (wird oft vergessen) sowie einer überragenden Rückrunde von Pröll!

Danach konnte das Ziel nur lauten Klassenerhalt und Etablierung in der Bundesliga. Zu der Zeit wurde der Verein auch als damals richtige AG-Strategie wirtschaftlich konsolidiert, wodurch weniger Augenmerk auf die Infrastruktur oder gar sportliche Konzeption gelegt wurde.

Das Team Funkel, Bruchhagen und Pröckl, inkl. der Scharmützel mit dem EV, stand für mich in der Außenwahrnehmung nie für sportliche Perspektivarbeit. Die Perspektive war lediglich ein finanziell gesunder 13. Platz. Bestenfalls. Das war auch gleichzeitig die Philosophie. Visionslos, da zementiert.

Mit Skibbe wurde dann einer geholt, der aufgrund seiner Vita vermeintlich Nachwuchs kann. Er ließ auch in den ersten Wochen bei keiner Gelegenheit aus zu erwähnen, wie wichtig ihm die Verzahnung zwischen EV und AG ist und er auch dafür steht. Wie das mit einem 1-Jahresvertrag signalisiert werden kann, weiß ich nicht. Entpuppte sich ja auch alles als Flop. Statt seinem eigenen Worten Taten folgen zu lassen, ließ er jegliche Vorbildfunktion missen (so dass sich Bruno Hübner sogar in seinem ersten FR-Interview dazu hinreißen ließ, dass wenn ein Trainer zwei mal zu spät zum Training kommt, kann er seine Papiere nehmen) und führte lieber beim Wagner in der Schweizer Interviews mit der Bild.

Dafür dass Skibbe ein Blender war, kann die Eintracht nix, höchstens dass sie viel zu spät reagierte. Für das Nicht-Reagieren wurden wir ja dann mit dem Abstieg bestraft.

Nach dem Abstieg erhoffte ich mir eigentlich einen jungen engagierten Trainer, der sich mit der Eintracht beweisen will. Die AG entschied sich aber für die große Signal-Lösung. Und im Nachhinein richtig!

Aber Veh wurde auch nicht als Trainer verpflichtet, der hier die nächsten 3-5 Jahre was aufbauen soll, sondern als einer, der nur einen Schuss zur Verfügung hat, um den Aufstieg sofort zu schaffen.

Mit dem 2. Jahr Veh und dem hier zelebrierten Fußball, der uns sogar nach Europa führte, hat meiner Meinung nicht einer ernsthaft mit gerechnet... Aber Hübner und Veh haben von Anfang an gesagt, dass sie einen Perspektivkader schaffen werden, der erst den Klassenerhalt schafft und dann anhand der Qualität sich auf gutem Niveau in der Bundesliga halten wird.

Hier sah es also wirklich nach einer langfristigen Philosophie aus, die allerdings mit 1-Jahres-Verträgen und Vehs ständigen "ich weiß nicht, ob ich hier bleibe", letztendlich von der Führung nicht so richtig gelebt wurde. Oder sehe ich das falsch?

Es wäre jetzt schön, wenn ein Trainer kommen würde, mit dem man mal wirklich drei Jahre planen kann. Mit dem man eine Philosophie entwickelt, die Hellmann ja beim HR angekündigt hat, dass man immer in Sichtweite zu Platz 7 sein möchte. Dazu zählt aber auch, dass bei uns Spieler weiterentwickelt werden, die dann im Zweifel auch zu Geld gemacht werden können. Bruchhagens festhalten an Leistungsträgern, bis diese ablösefrei oder mit zu geringer AK das Weite suchen, ist für mich keine gute Idee. Aktuell muss sich Eintracht Frankfurt als Ausbildungsverein sehen bzw. in allen Handlungen definieren. Und ein solches Geschäftsmodell ist angesichts Mainz und den Hoppmillionären vor der Haustür schon schwer genug...
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WuerzburgerAdler schrieb:
Nicht nur die gestrige Niederlage gegen Leverkusen, sondern auch zahlreiche der vorangegangenen Spiele haben leider nur zu deutlich werden lassen, dass die Eintracht genau da steht, wo sie schon vor langer Zeit war.

Gegen Mannschaften wie Schalke, Leverkusen oder ähnlichen Kalibers kann man einfach nicht mithalten. Es sei denn, und gottlob kommt das immer wieder vor, man wächst über sich hinaus, findet über unbändigen Kampf zu einem ordentlichen Spiel und hat auch ein wenig Glück auf seiner Seite.

Soweit nichts Neues. Nur: so weit waren wir schon unter Friedhelm, dem Bärtigen.

Seitdem gab es zwei Phasen, in denen man glauben konnte, eine Weiterentwicklung der Mannschaft beobachten zu können: die berühmte Halbserie unter Skibbe und die Hinrunde der vergangenen Saison. Phasen, die gekennzeichnet waren von schnellem Kurzpassspiel, guten Kombinationen und viel Laufarbeit. Von Dauer waren beide Phasen leider nicht.

Warum nicht? Diese Frage stellt sich unwillkürlich, und sie lässt sich sogar an Spielern festmachen:

Beispiel Schwegler. Der Spieler, der wie kein anderer das spielerische Element in unser Team brachte. Der die Phalanx aus ängstlichen Querschiebern aufbrach und nach vorne spielte, der Verantwortung übernahm, zentimetergenaue 40-Meter-Pässe schlagen konnte und immer eine spielerische Lösung parat hielt. Derselbe Spieler wird heute nach 30 Minuten vom Feld geholt und sitzt auf der Bank.

Beispiel Rode: Der Spieler, der mit unbändigem Einsatz das vertikale Spiel ins Team brachte, der Bälle nach vorne schleppte das Spiel antrieb genauso wie er das Spiel des Gegners zerstörte. Zuletzt ein Schatten seiner selbst.

Für alle Beispiele lassen sich individuelle Begründungen finden, aber das ist mir zu billig. Also setze ich die Beispiele fort: Inui. Oczipka. Zambrano. Alex Meier. Kadlec. Vielleicht fallen euch sogar noch mehr ein.

Eines zeigen diese Beispiele vor allem: es liegt im Prinzip nicht am Personal. Man stelle sich vor, allein die sieben oben Genannten würden zusammen in Normalform spielen. Vor Leverkusen und anderen müsste einem da nicht bange sein. Stattdessen erwarten wir nun gegen Augsburg: nichts.

Warum nur fallen wir immer wieder und wieder in die Wiederaufstiegsära nach 2005 zurück? Warum gelingt es nicht, sich nachhaltig und beständig zu verbessern? Warum bleiben die Phasen, in denen eine wirkliche Weiterentwicklung zu sehen ist, Momentaufnahmen?

Fehlt es an der Philosophie? An der Geduld? Und, wichtigste Frage: ist dies, nämlich eine nachhaltige Weiterentwicklung der Mannschaft, nicht die Hauptanforderung an einen neuen Trainer überhaupt? Und wenn, wie kriegt der das gebacken und aus welchem Holz müsste er geschnitzt sein? Und, weiter: müsste man, wenn dem so ist, dann nicht von vornherein den einen oder anderen Namen aus der Gerüchteküche streichen?


An sich richtig ... aber Zambrano war der einzige der seine Form behalten hatte ... bis zu dem Zeitpunkt (Porto) als die Mannschaft für 5-6 Spiele wieder Funktionierte ... da war er ein Unsicherheitsfaktor und bleibt es bis heute.

Oczipka und Meier plagen sich die ganze Saison mit kleineren und größeren Wehwehchen ähnlich wie Schwegler. Dazu war die Mehrfachbelastung sicherlich nicht dienlich. Zumal Veh ja nach der Qualifikation direkt gesagt hat das er einige Probleme sieht die Mannschaft vorzubereiten .. so kam es dann auch ... er hat die Vorbereitung "vermasselt" und schon war das schnelle und überfallartige Spiel nichtmehr so effektiv UND wir hatten im Gegensatz zur Vorsaison plötzlich wieder viele Verletzte. Trotzallem blitzte auch in der Hinrunde einige male auf das die Jungs kicken können ... leider haben wir es in den ersten 70 Minuten verpasst den Sack zu zu machen und haben mehrfach in den letzten Minuten den Lohn für die nicht schlechten Spiele vergeigt.

Nach den Spielen gegen Gladbach und Hannover (die mit abstand schlechtesten Spiele der Hinrunde !) haben wir uns durchgemogelt und hatten Glück das sich viele andere Vereine auch nicht besser angestellt haben.

Was nun gerade passiert weil bei uns die Luft raus ist sollte man nicht zu hoch hängen.

Wir und Stuttgart könnten mit weniger dummheit (ich schreibe absichtlich nicht mit etwas mehr glück) ernsthaft erneut an der EL schnuppern. Rein aus der Ferne lässt sich diese Saison in meinen Augen sehr gut analysieren.

Ich glaube das der enue Trainer eine dankbare Aufgabe erhält. Das potential im Team ist vorhanden. Veh hinterlässt ein intaktes Team welches in der Lage ist erfrischend offensiv zu agieren.
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Etliche hier haben doch gar keine Geduld für einen langfristigen Aufbau.
Man muss sich nur anschauen, wie Flum gebasht wurde.
Oder das Geheule, wenn man drei Spiele nicht gewinnt.

Die allerwenigsten verstehen, dass so eine Ausrichtung Rückschläge bedeuten würde, dass (gerade junge) Spieler Schwankungen unterworfen sind und das kein linearer Prozess sein wird und kann.
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Abwarten.

Ich sehe zum ersten Mal seit knapp 20 Jahren eine Mannschaft, die spielerisch Potenzial besitzt. Warum dieses Potenzial seit Dezember12 selten aufgerufen wurde, könnte man evtl. durch bessere Einstellung der Gegner, EuroCup "Belastung" usw. begründen.

Aber fakt ist: Sie hat Potenzial. Dieses Potenzial habe ich weder in der Hochphase unter Skibbe gesehen oder Funkel. Da wusste man einfach, es sind Momentaufnahmen oder Zufallsprodukte in einigen Spielen.

Ich gehe entspannt in die nächste Saison. Kein EuroCup, hoffentlich ein guter Trainer und ausgeruhte Spieler, Verbleib von Schwegler (!) und dann wird man sehen können ob die Hinrunde12 Zufall war oder nicht. Ich gehe nicht von Zufall aus.


Die Frage nach der Nachhaltigkeit ist zu früh gestellt, warte das nächste Jahr ab. Wie gesagt, ich glaube nach langer Zeit haben wir eine Mannschaft die einiges drauf hat.
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Morphium schrieb:
Abwarten.

Ich sehe zum ersten Mal seit knapp 20 Jahren eine Mannschaft, die spielerisch Potenzial besitzt. Warum dieses Potenzial seit Dezember12 selten aufgerufen wurde, könnte man evtl. durch bessere Einstellung der Gegner, EuroCup "Belastung" usw. begründen.

Aber fakt ist: Sie hat Potenzial. Dieses Potenzial habe ich weder in der Hochphase unter Skibbe gesehen oder Funkel. Da wusste man einfach, es sind Momentaufnahmen oder Zufallsprodukte in einigen Spielen.

Ich gehe entspannt in die nächste Saison. Kein EuroCup, hoffentlich ein guter Trainer und ausgeruhte Spieler, Verbleib von Schwegler (!) und dann wird man sehen können ob die Hinrunde12 Zufall war oder nicht. Ich gehe nicht von Zufall aus.


Die Frage nach der Nachhaltigkeit ist zu früh gestellt, warte das nächste Jahr ab. Wie gesagt, ich glaube nach langer Zeit haben wir eine Mannschaft die einiges drauf hat.



Ich sehe das genauso.

Es wird halt auch langsam mal Zeit einen strukturierten Kader aufzubauen, man hat seine Stammelf und dahinter talentierte Perspektivspieler, die den Stammspielern Feuer unterm ***** machen sollen.

Ich denke wir werden nächste Saison relativ ruhig erleben und einen einstelligen Tabellenplatz belegen.

Hoffe einfach nur auf "Nachhaltigkeit". Ein Trainer der wirklich vorhat hier was aufzubauen und nicht nach 2 Jahren wieder weg ist.

Meiner Meinung nach kann man hier was aufbauen, man sollte sich Gedanken um Nachwuchs machen und um Spieler, die sich gut entwickeln können. Ein gutes Beispiel ist Drmic von Nürnberg der seine Wert voller locker in einer Saison verdreifacht hat.
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Ich denke auch, dass wir auf einem guten Weg sind. Der Kader hat noch einiges an Potenzial, da ist Luft nach oben, es sind keine Auslaufmodelle dabei, und Verstärkungen sind auch noch drin.
Dass der Weg nach oben nicht so gradlinig geht, sondern auch mit Rückschritten oder Stillstandsphasen ist normal. Aber es ist mMn ein Weg nach oben zu erkennen.
Für die weitere Entwicklung halte ich allerdings die Trennung von Veh zum jetzigen Zeitpunkt für genau richtig. Seine Sturheit und Unflexibilität kommt dem Ganzen nicht zu Gute, zu oft hat man den Eindruck, dass nur bedingt nach Leistung aufgestellt wird.
Ich traue Bruno aber zu, einen passenden Nachfolger zu finden.
Natürlich kann das auch in die Hose gehen, ein schlechter Start und es wird massive Probleme geben. Aber da bin ich ganz optimistisch.
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Stoppdenbus schrieb:
zu oft hat man den Eindruck, dass nur bedingt nach Leistung aufgestellt wird.





Wenn ich heute schon wieder was von Stammplatzgarantie für Meier lese ... die hat er sich doch die letzten 3 Jahre verdient oder ? Also wenn ich Trainer wäre würde ich ihn auch nicht unbedingt auf die Bank setzten weil er nun mal 3 Spiele nicht wirklich auffällig war (und Trotzdem das Tor getroffen hat !)

Und wenn ich mir die Leistungen von Schröck und Inui ansehe ...so ungerechtfertigt scheint es ja nicht gewesen zu sein das sie weit hinten dran aren. Lanig hat seine Chance relativ gut genutzt .... dafür das die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt schon auf vielen Positionen umbesetzt wurde.

Es ist ok das Veh geht ... aber er hinterlässt alles andere als einen Trümmerhaufen. Und ich finde nach wie vor das wir in einigen Spielen durchaus geglänzt haben und in einigen nicht unbedingt sehr schlecht waren diese Saison.

Wie gesagt mit einer besseren Vorbereitung, etwas weniger Dummheit würden einige vermutlich ganz anders reden.  10 Punkte mehr wäre keine Zauberei gewesen ... und schon wäre der Ton hier im Forum etwas entspannter ... wobei selbige die jetzt von desaströs und katastrophal schreiben dann auf Veh und die Mannschaft eindreschen würden weil man nicht Platz 7 erreicht hat und ja eh alles in FFM scheiße ist.

In der Mitte liegt die Wahrheit ... wir haben unser Ziel erreicht aber es war noch viel Luft nach oben. Weniger belastung in der nächsten Saison = Spieler durchtrainierter und ggf weniger wehwehchen.

Ich sehe hier schon Unterschiede zu den vorangegangenen Trainern/Saisons.

Aber wie soll hier was aufgebaut werden wenn Veh schon am 8 Spieltag letzte Saison von nicht gerade wenigen hier mit Schimpf und schande vom Hof gejagt worden wäre ? In so einem Umfeld wird es schwer über 2-3 Jahre ein Konzept durch zu drücken ... so etwas bedeutet immer schwere Phasen und Rückschläge.
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Andy schrieb:
Hier sah es also wirklich nach einer langfristigen Philosophie aus, die allerdings mit 1-Jahres-Verträgen und Vehs ständigen "ich weiß nicht, ob ich hier bleibe", letztendlich von der Führung nicht so richtig gelebt wurde. Oder sehe ich das falsch?

Es wäre jetzt schön, wenn ein Trainer kommen würde, mit dem man mal wirklich drei Jahre planen kann. Mit dem man eine Philosophie entwickelt, die Hellmann ja beim HR angekündigt hat, dass man immer in Sichtweite zu Platz 7 sein möchte. Dazu zählt aber auch, dass bei uns Spieler weiterentwickelt werden, die dann im Zweifel auch zu Geld gemacht werden können. Bruchhagens festhalten an Leistungsträgern, bis diese ablösefrei oder mit zu geringer AK das Weite suchen, ist für mich keine gute Idee. Aktuell muss sich Eintracht Frankfurt als Ausbildungsverein sehen bzw. in allen Handlungen definieren. Und ein solches Geschäftsmodell ist angesichts Mainz und den Hoppmillionären vor der Haustür schon schwer genug...


Ich denke du siehst das richtig. Die kurzen Laufzeiten bewahren natürlich vor teuren Fehlgriffen bzw. deren Folgen. Und angesichts des primären Ziels sofortiger Wiederaufstieg war das für die letzten Jahre auch nachvollziehbar.
Ich freue mich dass nun ein Vereinskonzept stabilisiert werden soll und dafür nun die passenden Personen gesucht werden und nicht umgekehrt.
Für die Eintracht geradezu revolutionär.

Und auch blicke ich nach vorne und freue mich auf neue Ansätze zur Unternehmensphilosophie, wenn Bruchhagen das Zepter weiterreicht. Obgleich ich nicht wenige Aspekte seh die hoffentlich beibehalten werden. Die sprichwörtliche Unaufgeregtheit empfinde ich gerade bei personellen Angelegenheiten als wohltuend anders. Das Trainerimitat nehme ich davon aus, das war dummes Festhalten.
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ALso zB der Kadlec Transfer war für mich schon ein Zeichen der Nachhaltigkeit.

Ich weiß, ich weiß, hier wird schon wieder von Flop geredet, aber er ist nicht der erste Profi, der mit 21 aus dem Ausland kommt und erstmal Eingewöhnung benötigt, ist ja nicht so, daß Veh und Co das nicht permanent betont hätten.

Aktuell hat man mit Stendera, Kempf, Kittel (unter Umständen), Waldschmidt und auch Kadlec auf jeden Fall den Schuss junger talentierter Spieler, die das Potential haben.
Zambrano, Zippy und Jung sind auch noch fern der 30, evtl bleibt ja auch Joselu und Trapp steht außerhalb jeder Diskussion.

Die Basis für eine nachhaltige Arbeit ist im Kader also vorhanden, aber sind wir mal ehrlich, Nachhaltigkeit verkauft sich nicht.
Jede Saison die wir nicht mind. auf dem punktemässigem Niveau der Vorsaison oder aktuell vergleichbar Augsburg halten, wird zu Geschrei und Gezeter führen.

Gehen wir doch mal zurück in die Hinrunde, hätte es die letzten 7 MInuten nicht gegeben, wären direkt in der Hinrunde wesentlich mehr Punkte auf dem Konto gewesen und wir alle wissen, welche Auswirkungen das auch auf die Psyche hat, wodurch wahrscheinlich noch mehr Punkte gekommen wären.

Dieses Gerede von Nachhaltigkeit lässt den Eindruck entstehen, dass Platzierungen unserer SGE um Platz 7 sicher planbar wären.
Das sind sie aber nicht.
Hanoi war extrem nachhaltig mit Slomka, auch ohne Euroleague haben die eine Seuchensaison erwischt.

Auch in Zukunft werden wir irgendwo zwischen 40 und 50 Punkten landen, wenn alles normal läuft, das können am Ende 3,4 Spiele wie zB Freiburg und Wolfsburg sein, die eben den Unterschied zwischen Abstiegskampf und Europa ausmachen.

Und egal was man von Nachhaltigkeit redet, Einflüsse des Trainers, Wechsel oder Charakter, Veh wird von genügend hier angegangen, weil er halt die Ziele in ihren Köpfen nicht erfüllt, also muss was Neues her und dann wieder was Neues und wieder etwas anderes.

Egal wer der neue Trainer ist, egal wie nachhaltig er arbeitet und egal wie wir auftreten, wenn wir nicht um Platz 6 spielen, wird nächstes Jahr und das Jahr drauf das Ganze wieder von vorne los gehen.
Ob mit 11 U21 Kickern oder nicht.

Die meisten Fans wollen keine Nachhaltigkeit, sie wollen Erfolg und Erfolg sind Topplatzierungen und Titel. Und wir werden weder das eine noch das andere in absehbarer Zeit realistisch planbar erreichen.  
Deswegen werden wir mit ziemlicher Sicherheit diese Diskussion in 2 Jahren wieder führen.
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SemperFi schrieb:
Dieses Gerede von Nachhaltigkeit lässt den Eindruck entstehen, dass Platzierungen unserer SGE um Platz 7 sicher planbar wären.
Das sind sie aber nicht.

Die meisten Fans wollen keine Nachhaltigkeit, sie wollen Erfolg und Erfolg sind Topplatzierungen und Titel. Und wir werden weder das eine noch das andere in absehbarer Zeit realistisch planbar erreichen.  


Darum ging es mir gar nicht. Dass gerade bei einem "Mittelklasse"-Verein wie Eintracht Frankfurt Erfolg nicht planbar ist, ist mir klar.

Mir ging es darum, warum wir im Prinzip genau dort stehen wo wir schon unter Funkel standen. Eigentlich Meilen weg von der Klasse 2 der BL (Schalke, Leverkusen, man erinnere sich nur an die Spiele gegen diese beiden und die krassen Leistungsunterschiede zwischen den Teams, den Mannschaftsteilen und den Spielern). Und das, obwohl wir uns zwischenzeitlich schon weiter wähnten. Und das, obwohl wir viele Spieler haben, die ebenfalls eigentlich schon weiter waren (ebenfalls siehe oben).

Warum fällt die Mannschaft und fallen die einzelnen Spieler immer wieder auf dieses "Funkel-Maß" zurück? Und das soll nun wirklich keine Herabsetzung von Funkels Arbeit sein, aber das war bitteschön vor 6 bis 10 Jahren.

Es freut mich, wenn viele das wesentlich entspannter und positiver sehen. Mich frustrierts.
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WuerzburgerAdler schrieb:
SemperFi schrieb:
Dieses Gerede von Nachhaltigkeit lässt den Eindruck entstehen, dass Platzierungen unserer SGE um Platz 7 sicher planbar wären.
Das sind sie aber nicht.

Die meisten Fans wollen keine Nachhaltigkeit, sie wollen Erfolg und Erfolg sind Topplatzierungen und Titel. Und wir werden weder das eine noch das andere in absehbarer Zeit realistisch planbar erreichen.  


Darum ging es mir gar nicht. Dass gerade bei einem "Mittelklasse"-Verein wie Eintracht Frankfurt Erfolg nicht planbar ist, ist mir klar.

Mir ging es darum, warum wir im Prinzip genau dort stehen wo wir schon unter Funkel standen. Eigentlich Meilen weg von der Klasse 2 der BL (Schalke, Leverkusen, man erinnere sich nur an die Spiele gegen diese beiden und die krassen Leistungsunterschiede zwischen den Teams, den Mannschaftsteilen und den Spielern). Und das, obwohl wir uns zwischenzeitlich schon weiter wähnten. Und das, obwohl wir viele Spieler haben, die ebenfalls eigentlich schon weiter waren (ebenfalls siehe oben).

Warum fällt die Mannschaft und fallen die einzelnen Spieler immer wieder auf dieses "Funkel-Maß" zurück? Und das soll nun wirklich keine Herabsetzung von Funkels Arbeit sein, aber das war bitteschön vor 6 bis 10 Jahren.

Es freut mich, wenn viele das wesentlich entspannter und positiver sehen. Mich frustrierts.


Naja wie gesagt Veh hatte schon quasi direkt nach dem 2:2 gegen VW gesagt das er schon relativ wenig Plan hat wie er das ganze mit den "2 Ligaspielern" dosieren soll/muss damit man halbwegs durch die Saison kommt. Er hat dann auch zugegeben das die Vorbereitung schlecht war.

Das jetzt nach der Masse an spielen mit unbefriedigender Grundlage aus der Sommervorbereitung wirklich sowohl ausm Kopf als auch den Beinen die Luft raus ist ist doch nicht wirklich überraschend.

Gerade vor den von dir genannten Spielen hat das Team doch gezeigt das es noch Klasse Fussball spielen kann. Aber nach diesen spielen stand auch überall zu lesen das wir durch sind ... und wenn dann diese beiden Faktoren zusammen kommen ist es eben auch menschlich 5 - 10% weniger zu geben und das sieht dann so aus wie die letzten 3 Spiele.

Veh hat hier etwas aufgebaut ... hat Semper ja auch nochmal gesagt ... und das ist zwischendrin imer mal wieder aufgbelitzt ... aber unter den diesjährigen vorraussetzungen kommen eben solche Ergebnisse und Leistungen raus.

Wir haben nun 2 Rückrunden hintereinander 21 Punkte geholt ... einmal mit einer überragenden Hinrunde Platz 6 erreicht und einmal mit einer schlechten Hinrunde relativ "locker" die Klasse zu halten.

10 Punkte mehr wären keine Zauberei gewesen und es hätte niemals diesen Thread gegeben. Problem wäre dann nächste Saison ... man hätte eben wieder 45+x als Ziel angesehen. Nun werden wir einen neuen Trainer bekommen und als erstes Ziel wieder die (realistischen) 40 Punkte als Ziel haben und dann schauen was passiert.

Ich hatte schon kein gutes Gefühl als im Forum die Pflichtpunktanalysesache angehoben wurde. Das zeigte eigentlich schon das die EL unseren Blick vernebelt hat.

Wie schon emhrfach heute erwähnt : das Team is intakt und der neue Trainer findet keine "verbrannte Erde" vor sondern ein Team welches durch schlaue und gute Verstärkungen frühzeitig die 40 Punkte erreichen kann und man dann ggf mal wieder den EL-Plätzen zuwinken kann ... auch wenn man nur Punktemässig etwas näher an Platz 6-7 ran kommt ... nach erreichten 40 Punkten kann man dann auch mal deutlich entspannter die "jungen werfen" dazu muss das Umfeld aber auch mitspielen und sagen : Pflicht (40 Punkte) erfüllt nun den jungen die Chance geben ... auch wenn das bedeutet das man einige Niederlagen kassiert.

Und mal ehrlich ... wie würdest du bei so einem Versuch reagieren ? Wenn der Trainer quasi "abschenkt" und eben den jungen mehr Einsatz gewährt (nicht erst wenn ein Spiel schon gelaufen ist sondern volles vertrauen von beginn an)

Die EL war für uns ein Traum ... aber zugleich Gift was die erwartungshaltung bei uns angeht.

Ich glaube es wäre für die Entwicklung besser gewesen wir wären nur 8-9 geworden mit Anschluß an die EL ... ich vermute das wir das dann diese Saison locker wieder geschafft hätten. Aber seis drum.

Wie gesagt das Team hat in der Rückrunde gezigt das sie es immernoch kann wenn sie Krfat hat ... diese war aber aufgrund der schlechten Grundlage ausm Sommer nur begrenzt und ich vermute darin eben auch wieder die ganzen kleineren Verletzungen.

Ohne EL und einem Trainer mit guter Vorbereitung werden wir nächste Saison relativ frühzeitig in ruhigem Fahrwasser fahren ... da bin ich 100% von überzeugt.
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definiere mal nachhaltiges Fussballgeschäft - Definitionen für nachhaltiges Bankgeschäft gabs ja nach der Krise zuhauf.
Was Erfolg für unseren Verein ausmacht, kann ich nur immer wieder wiederholen:
Die zwei edlen Weisheiten befolgen:
1. Das rechte Gespür für Transfers (kombiniert mit einer konsequenten  Transferpolitik, die an Erfolg ausgerichtet ist)
2. Eigenes Stadion

weitere Details habe ich umfassend bereits dargelegt.
Anhaltender Erfolg (in Ermanglung einer Definition für Nachhaltigkeit im Fussballprofigeschäft) muss sich an Vergleichsgroessen orientieren.
Wie hoch ist das Lizenzspielerbudget und wo stehen wir danach im Ranking.
Wie schaffen es Clubs mit geringerem Budget uns zu überholen
Warum haben wir nicht mehr Geld zur Verfügung. Wurden alle Quellen optimal ausgenutzt


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Das Problem der Nachhaltigkeit ist doch, das es immer zuviele Faktoren gibt die schnell sowas über den Haufen werfen. Man sieht doch zu oft, das man ambitioniert in die Saison startet und dann durch Verletzungen ect schnell vom Ziel abkommt. Dann steht die Führung unter Druck und man greift zum Aktionismus, Da gehts Ruck Zuck ums Überleben. Diese Saison war so eine typische Saison. Hohe Ziele gesteckt und Ruck Zuck steckste im Abstiegskampf. Da ist nix mit Nachhaltigkeit, da geht es ums nackte überleben.
Man kann so ein Nachhaltigkeit nur durchziehen, wenn auch alles klappt.  
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Die Fragestellung warum sich der Verein nicht nennenswert weiterentwickelt hat und auf dem Niveau nach Funkel steht ist sicher berechtigt.

Der Blick auf das Potential der Einzelspieler zu richten ist für mich zu kurz gesprungen.

Erfolgreich ist ein Gleichschritt von Vorstand und sportlicher Leitung.
Die Vereinsführung muss das Konzept vorgeben und das Personal dazu suchen.

Ich glaube, dass dies nur in Ansätzen erfolgt ist. Vereine wie Mainz , Gladbach und Augsburg , nur als Beispiele, zeigen, dass dies auch unter begrenzten Mitteln möglich ist.

Der Anspruch an die sportliche Leitung hat sich geändert.
Der patriarchalische, selbstherrliche und autoritäre Trainer ist out und passt nicht mehr zum modernen Anspruch.

Hierzu folgendes Zitat des  Trainers Breitenreiter auf die Frage, was ein einen
erfolgreichen Trainer ausmacht:

" „In erster Linie wirken sich Führungs- sowie Sprachkompetenz entscheidend auf den Erfolg aus. Neben visuellen und auditiven Reizen spielt vor allem die Kinästhetik eine wichtige Rolle. Spieler müssen fühlen können.“

Die Antwort auf die gleiche Frage an Veh:

" Das Wichtigste ist die Erfahrung"

Während beim ersten modernes Personalmanagement und Motivationsimpulse im Vordergrund stehen, ist bei dem älteren Kandidaten der Focus auf seine eigene Person.

Diese Führungsstruktur ist veraltet und nicht mehr zielführend.

Der Vorstand sollte bei der Auswahl der sportlichen Leitung unbedingt darauf achten, dass diese die modernen Personalmanagementinstrumente beherrschen und in der Lage sind talentierte Nachwuchsspieler zu integrieren.
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gizzi schrieb:


Hierzu folgendes Zitat des  Trainers Breitenreiter auf die Frage, was ein einen
erfolgreichen Trainer ausmacht:

" „In erster Linie wirken sich Führungs- sowie Sprachkompetenz entscheidend auf den Erfolg aus. Neben visuellen und auditiven Reizen spielt vor allem die Kinästhetik eine wichtige Rolle. Spieler müssen fühlen können.“

Die Antwort auf die gleiche Frage an Veh:

" Das Wichtigste ist die Erfahrung"




Früher hat der Trainer nem Spieler mal in den ***** getreten wenn er net gelaufen ist ... heut behandeln das 23 Spezialisten und jemand der sich Trainer nennt haut irgendwas kryptisches in die Mikrofone  

Nu weiss ich warum ich den Armin doch mag  ,-)
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kann es nicht mal einen einzigen thread, ohne persönliche anfeindungen geben?
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Cyrillar schrieb:
gizzi schrieb:


Hierzu folgendes Zitat des  Trainers Breitenreiter auf die Frage, was ein einen
erfolgreichen Trainer ausmacht:

" „In erster Linie wirken sich Führungs- sowie Sprachkompetenz entscheidend auf den Erfolg aus. Neben visuellen und auditiven Reizen spielt vor allem die Kinästhetik eine wichtige Rolle. Spieler müssen fühlen können.“

Die Antwort auf die gleiche Frage an Veh:

" Das Wichtigste ist die Erfahrung"




Früher hat der Trainer nem Spieler mal in den ***** getreten wenn er net gelaufen ist ... heut behandeln das 23 Spezialisten und jemand der sich Trainer nennt haut irgendwas kryptisches in die Mikrofone  

Nu weiss ich warum ich den Armin doch mag  ,-)  


Danke für deine differenzierte Betrachtung.

Ein Blick in die aktuelle Tabelle kann dir sicher zu der Erkenntnis verhelfen, dass ein Tritt in den ***** allein nicht sehr erfolgreich ist.
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gizzi schrieb:
Cyrillar schrieb:
gizzi schrieb:


Hierzu folgendes Zitat des  Trainers Breitenreiter auf die Frage, was ein einen
erfolgreichen Trainer ausmacht:

" „In erster Linie wirken sich Führungs- sowie Sprachkompetenz entscheidend auf den Erfolg aus. Neben visuellen und auditiven Reizen spielt vor allem die Kinästhetik eine wichtige Rolle. Spieler müssen fühlen können.“

Die Antwort auf die gleiche Frage an Veh:

" Das Wichtigste ist die Erfahrung"




Früher hat der Trainer nem Spieler mal in den ***** getreten wenn er net gelaufen ist ... heut behandeln das 23 Spezialisten und jemand der sich Trainer nennt haut irgendwas kryptisches in die Mikrofone  

Nu weiss ich warum ich den Armin doch mag  ,-)  


Danke für deine differenzierte Betrachtung.

Ein Blick in die aktuelle Tabelle kann dir sicher zu der Erkenntnis verhelfen, dass ein Tritt in den ***** allein nicht sehr erfolgreich ist.


Sorry ... wusste nicht das man in diesem Thread Bierernst sein muss.

Ob der Jupp letzte Saison auch so etwas von sich gegeben hat ? Immerhin hat der Pep deutlich weniger erreicht und Pep ist ja hochmodern und ich dachte der Jupp ist eher "old school"

Ich denke die Mischung macht es ... und wenn mir ein Trainer permanent so nen Kram um die Ohren haut bin ich auch eher genervt. Im Endeffekt sollen die Jungs Fussball spielen und der Trainer ihnen zeigen wie sie das am erfolgreichsten machen.

Ich will weder einen Neururer (ohne es böse zu meinen eher der einfache oldschool Trainer) noch einen frisch vom Trainerlehrgang gekommenen der uns und den Spielern 2 Jahre lang das auswenig gelernte erzählt.

Also sorry nochmal ... mir ist ein Trainer lieb der mir nicht versucht alles nach wissenschaftlichen Standpunkten zu erklären ... wenn das Team scheiße gespielt hat will ich auch das der Trainer das so sagt  ,-)
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Warrior4Success schrieb:
...
Die zwei edlen Weisheiten befolgen:
1. Das rechte Gespür für Transfers (kombiniert mit einer konsequenten  Transferpolitik, die an Erfolg ausgerichtet ist)
2. Eigenes Stadion
...

Das erste hat nun ungefähr das Niveau von "Immer  ein Tor mehr als der Gegner schießen" (wenn das beherzigt würde, wären auch die Transfers egal) und gegen ein gemietetes Stadion läßt sich auch schwer etwas sagen, wenn denn die Konditionen stimmen...

Aber @topic:
Ich schätze halt, da "Funkel-Maß" das ist, was man von unserer Mannschaft in Normalform erwarten kann, für mehr fehlt uns einfach das Geld.
Möglich sind dann halt immer solche Serien wie in der Funkel Aufstiegssaison vor der Winterpause oder die letzte Hinrunde unter Veh, aber auch solche Phasen wie unter Funkel wegen Verletzungen, unter Veh wegen Doppelbelastung und unter Skibbe wegen Skibbe.


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