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Bundestagswahl 2009

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zamusi schrieb:
@peter und reggeatyp

das eine menge falsch läuft kann und will ich nicht bestreiten.
die frage ist nur wie arbeitet man daran.
wenn man das gefühl "leistung lohnt sich" und "jeder hat eine chance" wieder  bringen könnte wäre das unbezahlbar für unser land.
aber das kann nicht heißen wir gegen die und klassenkampf.
es kommt mir selbst naiv vor wie ich hier schreibe, nur kann ich mich gegen meine ideale nicht wehren.  


ich will keinen klassenkampf, nichts weniger als das. ich möchte lediglich, dass sich die selbstverständlichkeit wieder in den köpfen breit macht, dass es allen ein bisschen weh tun muss das in den griff zu bekommen.

und, aber das ist ein sprung, dass nicht jeder mit hohem einkommen deswegen gleich ein toller hecht ist, der sich das unbedingt verdient hat. und nicht jeder der hartz IV bekommt ein leistungsunwilliger schmarotzer.
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peter schrieb:
@reggaetyp

Und wieso ist das Leistungsprinzip so wichtig? Wer legt denn fest, wessen Leistung wichtiger ist.
Ich verstehe es nicht.


das leistungsprinzip ist ein mythos. gälte es, dann müssten ziemlich viele investmentbanker und bankvorstände die nächsten jahrzehnte in parks gemeinnützig müll entsorgen.

mein lieblingsbeispiel ist immernoch die allianz. die fuhr vor wenigen jahren einen rekordgewinn ein und vernichtete dann im gleichen moment tausende arbeitsplätze.

anscheinend befördert es die bewertung auf der skala des leistungsprinzips menschen arbeitslos zu machen, wenn denn nur die aktionäre feiern können.

und den entlassenen dann hinterher noch vor zu werfen, dass jeder aus seinem leben ja selbst das optimale machen kann, das ist für mich wirklich purer zynismus.  


Leistung ein Mythos?? Herrje. Bitte überdenkt das mal. Für mich gilt das Leistungsprinzip noch. Das muss es jeden verdammten Tag.  Denn ich habe mit meinem Kollegen 25 Mitarbeiter, die ein ordentliches Gehalt zu vollstem Recht verlangen und auch bekommen. Dafür erwarte ich Leistung, dafür erbringe ich selbst Leistung. Ohne Nobelkarossen, ohne Tantiemen und all die Pfürze, die in den großen Gesellschaften an der Tagesordnung sind. Das Leistungsprinzip ist für mich Notwendigkeit. Wenn ich versage, trifft es mich persönlich volle Suppe und meine Mitarbeiter. Das darf nicht passieren. Ich werde so lang es irgendwie geht, nie niemals jemanden entlassen und bilde jedes Jahr 2 Leute aus. Zahle meine Steuern. Ohne Finanz-, Steuer-, Abschreibungsmodelle und Auslandsholding. Und nehme am Samstag meine 10 Tage Jahresurlaub.

Ebenso geht es meinen Mandanten, die meist im sogenannten Mittelstand sind, Kleinunternehmen mit 1-150 Mitarbeitern. Da ist Leistung Pflicht, aus Egoismus und aus Solidarprinzip. Für die eigenen Mitarbeiter. Die denen nicht egal sind, sondern im Gegenteil meist lieb und persönlich wertvoll. Ich schwörs!
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peter schrieb:

dass es allen ein bisschen weh tun muss das in den griff zu bekommen.

Tut mir jeden Monat weh....wenn ich auf meinen Gehaltszettel schauen...aber tut nicht so sehr weh...als jeden Monat sein Geld vom Amt zu bekommen....
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zamusi schrieb:

es bedroht die gesellschaft, wenn der eine teil denkt für die anderen zu arbeiten. das schürt neid und missgunst auf beiden seiten.


Naja, aber genau das ist doch bereits oft genug der Fall. Die unten arbeiten, erwirtschaften dadurch Gewinne, sehen davon nur einen Bruchteil, im Gegenzug verdient sich die Führungsetage dumm und duselig und entlässt, um den Profit für sich und die Anleger noch mal zu ehöhen, ein paar Jungs von da unten. (das soll nur ein sehr abstraktes Beispiel sein, deswegen die Verallgemeinerung oben- unten.. )

Aber, und das möchte ich hier ganz deutlich sagen: nicht jeder der viel verdient tut das nur weil er ein [bad]*********[/bad] ist.
Es gibt natürlich auch genug Leute in verantwortlichen Positionen, vor allem im Mittelstand, die mit viel eigenem Fleiß und Engagement wahnsinniges geschaffen haben, wovon Tausende andere profitieren, weil sie so ihren Lebenunterhalt verdienen können. Ich würde auch behaupten, dass die meisten "Chefs" sich sehr wohl verantwortlich für ihre Leute fühlen.
Das war auch das, was mich am Wahlkampf der Linken extrem gestört hat. Ich hatte das Gefühl, dass die "kleinen Leute" gegen "die da oben" aufgebracht werden sollen. Und das, ohne zu differenzieren.
Ich mag es nicht, wenn eine bestimmte Klasse, ein bestimmtes soziales Milieu pauschal vorverurteilt wird, weder unten noch oben. So einfach ist das Leben halt nicht. Glaube ich zumindest.

Mir geht es bei der Thematik wohl vor allem um Begriffe wie Moral oder Ethik, soziales Bewusstsein und Augenmaß. Im Gegensatz dazu setze ich Begriffe wie (purer) Egoismus, Gier, Maßlosigkeit.

Einem Plattner, um mal ein Beispiel zu nennen, gönne ich seine Milliarden. Der hat mit seinen eigenen Ideen und seinem eigenen Einsatz den Grundstein für SAP gelegt. Dafür gibts eine ganze Menge Respekt, Bewunderung und Anerkennung von mir.

Es geht mir also bei dieser Debatte eigentlich nicht um Neid, oder dass ich nicht anerkennen möchte, dass irgendwer großartiges geleistet hat.
Mir geht es bei allem eigentlich darum, dass niemand, egal was oder wer er ist, vergisst, dass diese Gesellschaft nur dann funktioniert, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, dass sie in ihrer Gesamtheit weiter bestehen kann. Und diese Teile sind eben unterschiedlich groß. So ärgerlich das ab und an für den eigenen Geldbeutel sein mag.
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peter schrieb:

ich will keinen klassenkampf, nichts weniger als das. ich möchte lediglich, dass sich die selbstverständlichkeit wieder in den köpfen breit macht, dass es allen ein bisschen weh tun muss das in den griff zu bekommen.

und, aber das ist ein sprung, dass nicht jeder mit hohem einkommen deswegen gleich ein toller hecht ist, der sich das unbedingt verdient hat. und nicht jeder der hartz IV bekommt ein leistungsunwilliger schmarotzer.


das halte ich ebenfalls für sehr wichtig.
im zweifel tut dem, der weniger hat eben leider alles ein bisschen mehr weh, ob es jetzt eine karte für die eintracht ist oder die monatliche miete, das lässt sich wohl leider nicht ganz verhindern.
trotzdem sollten natürlich beide ein gutes auskommen mit lebensqualität haben.
daran gilt es zu arbeiten.

beim fettmarkierten teil stimme ich dir voll und ganz zu.
beispiele sieht man ja fast täglich.

es hätte mich auch gewundert, wenn wir da eine volkommen andere ansicht hätten. ,-)
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@gereizt

So Leute wie dich meine ich. Selbst wenn du keine Milliarden verdienen solltest.
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@gereizt

ich habe mich falsch ausgedrückt oder du hast mich missverstanden.

das prinzip leistung stelle ich keine sekunde in frage. ich arbeite in einem kreativen und leistungsbereiten umfeld und bin immer wieder von dem beeindruckt was geleistet wird. wir haben in unserer firma schlafmöglichkeiten wenn es mal wieder fürchterlich eng wird und 46 stunden am stück habe ich auch schon abgerissen, wenn es hart auf hart ging und eine produktion termingerecht fertig werden musste.

wogegen ich mich verwehre ist aus dem einkommen eines menschen zwangsläufig abzuleiten was er geleistet hat. und das dann "leistungsprinzip" zu nennen, nur weil es in manchen bereichen, beispielsweise in vorständen, üblich ist horrende summen zu zahlen. einkommen und leistung sind für mich keine natürlichen geschwister.

hier wurde aber die these vertreten, dass jemand der viel verdient sich das auch verdient hat. und mit dem leistungsprinzip argumentiert. das kann jemand der sich dort hinbekommen hat, gut bis überdimensional verdient, sicherlich als gute leistung für sich verbuchen. ob man das von aussen im gesellschaftlichen kontext so sehen muss wäre dann eher mein diskussionsansatz.
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Nicht jeder verdient das was er verdient...
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peter schrieb:
@gereizt

ich habe mich falsch ausgedrückt oder du hast mich missverstanden.

das prinzip leistung stelle ich keine sekunde in frage. ich arbeite in einem kreativen und leistungsbereiten umfeld und bin immer wieder von dem beeindruckt was geleistet wird. wir haben in unserer firma schlafmöglichkeiten wenn es mal wieder fürchterlich eng wird und 46 stunden am stück habe ich auch schon abgerissen, wenn es hart auf hart ging und eine produktion termingerecht fertig werden musste.

wogegen ich mich verwehre ist aus dem einkommen eines menschen zwangsläufig abzuleiten was er geleistet hat. und das dann "leistungsprinzip" zu nennen, nur weil es in manchen bereichen, beispielsweise in vorständen, üblich ist horrende summen zu zahlen. einkommen und leistung sind für mich keine natürlichen geschwister.

hier wurde aber die these vertreten, dass jemand der viel verdient sich das auch verdient hat. und mit dem leistungsprinzip argumentiert. das kann jemand der sich dort hinbekommen hat, gut bis überdimensional verdient, sicherlich als gute leistung für sich verbuchen. ob man das von aussen im gesellschaftlichen kontext so sehen muss wäre dann eher mein diskussionsansatz.


Hier habe ich dich missverstanden. Denn da gebe ich dir völlig recht. Uneingeschränkt. Ich bleib mal persönlich. Meine Mutter hat 2 Kinder groß gezogen, gerackert wie Sau, weil man Vater irgendwie weg war. Sie hat es geschafft. Der Dank ist eine Rente, mit der sie die Miete im Rhein-Main-Gebiet nicht bezahlen kann. Ihre Leistung wurde nie angemessen vergütet. Genau wie die Leistung in vielen Berufsgruppen nur asozial vergütet wird. Einkommen ist kein Leistungsindikator. In der Tat.
 
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municadler schrieb:
....
im aktuellen Fall gehts aber um die FDP und Ihre Wahlversprechen
vor allem um das mehr netto vom brutto auf das 14 % reingefallen sind..
...  


Wahlforscher, oder was? Ich z.B. habe die FDP nicht wegen dieser Wahlkampfaussage gewählt.

Zur Erbschaftssteuer: Schau Dir mal die Geschichte des Gerling-Konzerns an. Da hat die Erbschaftssteuer einfach mal 10.000 Arbeitsplätze vernichtet. Kann's doch eigentlich auch nicht sein, oder?

Zur Beitragsbemessungsgrenze: Absoluter Blödsinn - habe bis heute nicht verstanden, was das bei der Kranken- und Pflegeversicherung soll. Bei der Arbeitslosen- und Rentenversicherung ist durch die BBG zumindest auch die Leistung gedeckelt.

Zum Thema Unternehmer: Kleine Mittelständler essen eher den ganzen Monat nur Tütensuppen, als sie ihren Mitarbeitern das Gehalt auch nur einen Tag verspätet auszahlen. Du warst Du nie selbständig, oder?
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zamusi schrieb:

wenn man das gefühl "leistung lohnt sich"  (...) wieder  bringen könnte wäre das unbezahlbar für unser land.  


Ich fürchte, dass Wahlslogans wie "Arbeit muss sich wieder lohnen" am meisten dazu beitragen, dass man das Gefühl hat Arbeit lohne sich nicht.

Wenn die FDP mit diesem Slogan Werbung betreibt, frage ich mich jedes mal was genau das "wieder" bedeuten soll. Hat sich die Arbeit ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr gelohnt? Wann war das?
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Luzbert schrieb:

Wenn die FDP mit diesem Slogan Werbung betreibt, frage ich mich jedes mal was genau das "wieder" bedeuten soll. Hat sich die Arbeit ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr gelohnt? Wann war das?


Naja, wenn man 40 Std. die Woche arbeitet und dabei so wenig verdient, dass man davon nicht leben kann, dann lohnt sich Arbeit nicht. Also klingt für mich "Arbeit muss sich wieder lohnen" nach der Forderung eines Mindestlohns. Ist aber irgendwie nicht ganz das, wofür die FDP steht.
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Mal ne Frage an: munich, reggae, peter und yeboah:
Wenn ihr 1.000 Euro mehr im Monat bekommen könntet, aber vor die Wahl gestellt werdet: Entweder ihr bekommt 1.000 Euro oder sie werden der Allgemeinheit zu geführt (Sozialabgaben usw. usf.).....wofür entscheidet ihr euch wenn ihr die Wahl hättet?

DaZke für die Antworten
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Bigbamboo schrieb:
Zur Erbschaftssteuer: Schau Dir mal die Geschichte des Gerling-Konzerns an. Da hat die Erbschaftssteuer einfach mal 10.000 Arbeitsplätze vernichtet. Kann's doch eigentlich auch nicht sein, oder?


Hier werden ja wirklich abenteuerliche Legenden verbreitet.
Der arme Rolf Gerling nagt seit dem am Hungertuch.
Er musste doch tatsächlich einen Teil seiner Konzernanteil an die Deutsche Bank verkaufen. Die 10000 gehen dann doch eher auf das Konto von Hilmar Kopper, oder? Oder doch auf die Nachwehen der Konzernturbulenzen vorher?
Oder auf die allgemeine Rationalisierung?

Aber nein, natürlich ist die Erbschaftssteuer schuld.
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Brady schrieb:
Mal ne Frage an: munich, reggae, peter und yeboah:
Wenn ihr 1.000 Euro mehr im Monat bekommen könntet, aber vor die Wahl gestellt werdet: Entweder ihr bekommt 1.000 Euro oder sie werden der Allgemeinheit zu geführt (Sozialabgaben usw. usf.).....wofür entscheidet ihr euch wenn ihr die Wahl hättet?

DaZke für die Antworten

Eine perfide Frage. Andersrum formuliert: Ich könnte auch ohne zusätzliche 1000 Euro weiterhin ganz gut und kommod leben. Die Frage ist, ob man nicht Leute stärker zur Verantwortung ziehen sollte, die z.B. 10.000 Euro mehr als ich verdienen. Und ob man denen nicht z.B. 2000 Euro mehr abzwacken sollte, um sie der Gesellschaft zuzuführen. Ich denke, so wird eher ein Schuh draus. Und nein, ich lege hier meine Einkommensverhältnisse nicht offen.  
Um dann doch auf die Frage zu antworten: Gib mir die 1000 mehr, und du wirst sehen,was ich damit anfange. Ich brauche sie jedenfalls nicht.
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Stoppdenbus schrieb:
...
Aber nein, natürlich ist die Erbschaftssteuer schuld.

Ich dachte, das CDU-Schwarzgeld sei Schuld.  

Und nein - ich werde nicht mit Dir spielen.
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reggaetyp schrieb:
Die Frage ist, ob man nicht Leute stärker zur Verantwortung ziehen sollte, die z.B. 10.000 Euro mehr als ich verdienen. Und ob man denen nicht z.B. 2000 Euro mehr abzwacken sollte, um sie der Gesellschaft zuzuführen. Ich denke, so wird eher ein Schuh draus.

warum? Ein gutverdienender zahlt eh schon deutlich mehr an Steuern. Sollte man nicht lieber dran gehen, und zuerst die unnötigen Ausgaben kürzen? Was gibts da an übertriebenen Subventionen, an Geldverschwendung im Krankenkassenbereich, etc etc etc. Da soll die Politik mal eingreifen, bevor den Leuten noch mehr Geld abgezogen wird.
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Brady schrieb:
Mal ne Frage an: munich, reggae, peter und yeboah:
Wenn ihr 1.000 Euro mehr im Monat bekommen könntet, aber vor die Wahl gestellt werdet: Entweder ihr bekommt 1.000 Euro oder sie werden der Allgemeinheit zu geführt (Sozialabgaben usw. usf.).....wofür entscheidet ihr euch wenn ihr die Wahl hättet?

DaZke für die Antworten


Wenn ich 1000€ Gehaltserhöhung bekomme freue ich mich darüber und habe kein Problem damit meinen Obulus zu leisten.

Auf was zielt Deine Frage ab? Möchtest Du Sozialabgaben und Steuern vollständig abschaffen?

Von welcher Wahl sprichst Du? Derjenigen ob Sozialabgaben und Steuern vollständig entfallen sollen? Was ist denn das für eine bescheuerte Fragestellung?
Wobei... Ein angemessenes Bürgergeld für alle (Deutlich höher als die von der FDP vorgeschlagenen 662€ von der kein Mensch der Miete bezahlen muss noch leben kann), abgabenfreis Einkommen und gleichzeitig eine deutliche Anhebung der Mehrwertsteuer... das ist immer noch eine Sache die ich mir sehr gut vorstellen kann.
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MrBoccia schrieb:

warum? Ein gutverdienender zahlt eh schon deutlich mehr an Steuern. Sollte man nicht lieber dran gehen, und zuerst die unnötigen Ausgaben kürzen? Was gibts da an übertriebenen Subventionen, an Geldverschwendung im Krankenkassenbereich, etc etc etc. Da soll die Politik mal eingreifen, bevor den Leuten noch mehr Geld abgezogen wird.


Aber eines ist doch klar, der Staat braucht Geld. Und wen schmerzt es mehr, Herr Ackermann, wenn er 50.000€ weniger netto bekommt, oder eine Alleinerziehende Mutter, die im Supermarkt an der Kasse hockt und 100 € im Monat mehr belastet werden soll?
Subventionen für die Krankenkassen wären nicht nötig, wenn auch die Topverdiener einzahlen müssten.
Und die unnötigste "Subventionen"  im Bereich Dumpinglöhne könnte man auch abschaffen, wenn es einen Mindestlohn gibt, von dem jeder Leben könnte, ohne auf  zustätzliche Unterstützung des Staats angewiesen zu sein.
Und man würde nicht nur das Geld der Subventionen sparen, man würde auch mehr Steuern einnehmen.
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Luzbert schrieb:
Brady schrieb:
Mal ne Frage an: munich, reggae, peter und yeboah:
Wenn ihr 1.000 Euro mehr im Monat bekommen könntet, aber vor die Wahl gestellt werdet: Entweder ihr bekommt 1.000 Euro oder sie werden der Allgemeinheit zu geführt (Sozialabgaben usw. usf.).....wofür entscheidet ihr euch wenn ihr die Wahl hättet?

DaZke für die Antworten


Wenn ich 1000€ Gehaltserhöhung bekomme freue ich mich darüber und habe kein Problem damit meinen Obulus zu leisten.

Auf was zielt Deine Frage ab? Möchtest Du Sozialabgaben und Steuern vollständig abschaffen?

Von welcher Wahl sprichst Du? Derjenigen ob Sozialabgaben und Steuern vollständig entfallen sollen? Was ist denn das für eine bescheuerte Fragestellung?
Wobei... Ein angemessenes Bürgergeld für alle (Deutlich höher als die von der FDP vorgeschlagenen 662€ von der kein Mensch der Miete bezahlen muss noch leben kann), abgabenfreis Einkommen und gleichzeitig eine deutliche Anhebung der Mehrwertsteuer... das ist immer noch eine Sache die ich mir sehr gut vorstellen kann.
Steht doch ganz genau da...welche Wahl du hast...du hast die für die 1.000 Euronen für deinen eigenen Säckel entschieden und nicht das die 1.000 Euronen an die Allgmeinheit gehen...
DaZke


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