[Nach dem] Präsidentschafts-Wahlkampf in den USA

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Ja gut, es dauert noch eine ganze Weile, bis am 6. November 2012 erneut über den mächtigsten(?) Mann oder die mächtigste Frau der Welt abgestimmt wird. Es geht dann mal wieder um den Präsidentenposten der USA.

Zur Zeit tobt der Vorwahlkampf der Republikaner. Die verschiedenen Möchtegern-Kandiaten buhlen um die Gunst der Parteibasis.
Eigentlich alles, was ich diesbezüglich gelesen habe, lässt mich leicht schockiert zurück. Ja, George Bush habe ich erlebt. Auch Sarah Palin ist mir nicht verborgen geblieben. Aber da scheint ja wirklich überhaupt niemand dabei zu sein, der auch nur annähernd Format, Stil, Wissen, Anstand.. besitzt, so dass man denken könnte, dass er/sie evtl. geeignet sein könnte, Präsident der USA zu werden. Unfassbar.

Gestern gabs auf Spon eine kleine Zusammenfassung der Kanditaten.
Club der Lügner, Demagogen, Ignoranten

Heute gehts dann gleich mit dem nächsten Patzer weiter:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,800993,00.html

Ich gestehe, dass ich vom politischen Amerika nicht all zu viel halte, aber langsam aber sicher nimmt das doch wirklich sehr beängstigende Züge an. Ob es wirklich noch schlimmer werden könnte, als unter einer gemeingefährlichen Fanatikerflachzange wie Bush? Scheint fast so.

Ich behaupte, sowas gäbs hier nicht. Nicht in diesem Ausmaß und nicht mit dieser Erfolgsaussicht. Ich behaupte plakativ: so dumm wäre die deutsche Gesellschaft nicht. Trotz aller Probleme, die wir in Deutschland mit unfähigen, gewissenlosen, schlechten (Klientel-)Politikern haben. Setzt jemand dagegen?

Einen Satz möchte ich aus dem gestrigen Spon-Artikel noch herausgreifen, da auch solche Aspekte aus meiner Sicht Einfluss auf Wahlkämpfe und politische Bildung innerhalb eines Staates haben.
[...]Vor allem für den TV-Sender Fox News, über den die Fairleigh Dickinson University jetzt herausfand, dass seine Zuschauer weniger informiert sind als Leute, die gar keine TV-Nachrichten gucken.
Ich musste lachen. Auch wenn heulen vermutlich die bessere Reaktion gewesen wäre.
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Tube schrieb:

[...]Vor allem für den TV-Sender Fox News, über den die Fairleigh Dickinson University jetzt herausfand, dass seine Zuschauer weniger informiert sind als Leute, die gar keine TV-Nachrichten gucken.
Ich musste lachen. Auch wenn heulen vermutlich die bessere Reaktion gewesen wäre.  


das sagt doch schon alleine genug aus über die Politik in den USA
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Man kenn echt davon ausgehen, dass die US-Amerikanische Bevölkerung, auch auf Grund von Sendern wie Fox News, einen Bruchteil von dem mitbekommt was allgemein im Land passiert; aber auch was deren zukünftige Präsidenten in spe da für einen Unsinn von sich geben.
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FredSchaub schrieb:
Tube schrieb:

[...]Vor allem für den TV-Sender Fox News, über den die Fairleigh Dickinson University jetzt herausfand, dass seine Zuschauer weniger informiert sind als Leute, die gar keine TV-Nachrichten gucken.
Ich musste lachen. Auch wenn heulen vermutlich die bessere Reaktion gewesen wäre.  


das sagt doch schon alleine genug aus über die Politik in den USA


Ist das bei uns soviel besser?
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propain schrieb:
FredSchaub schrieb:
Tube schrieb:

[...]Vor allem für den TV-Sender Fox News, über den die Fairleigh Dickinson University jetzt herausfand, dass seine Zuschauer weniger informiert sind als Leute, die gar keine TV-Nachrichten gucken.
Ich musste lachen. Auch wenn heulen vermutlich die bessere Reaktion gewesen wäre.  


das sagt doch schon alleine genug aus über die Politik in den USA


Ist das bei uns soviel besser?


Obs besser ist, weiß ich nicht. Aber mal gesetzt den Fall, die die sich nicht interessieren würden doch mal Nachrichten gucken und dabei auf Rösler stoßen ...
Also ich habe bei dessen Stil immer den Eindruck er wolle nem Sechsjährigen die Welt erklären. Die Sendung mit der Maus ist da anspruchsvoller.
Also, zurück zum Informiertsein: gesetzt den Fall all die Desinteressierten würden mal über Rösler stolpern,; sie sollten zumindest begreifen was er will - ob das allerdings dazu beiträgt nachher besser informiert zu sein, steht in den Sternen.
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Haliaeetus schrieb:
Die Sendung mit der Maus ist da anspruchsvoller.

Da werden Dinge richtig gut und für alle verständlich erklärt, davon sind alle Politsendungen meilenweit entfernt.
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propain schrieb:
Haliaeetus schrieb:
Die Sendung mit der Maus ist da anspruchsvoller.

Da werden Dinge richtig gut und für alle verständlich erklärt, davon sind alle Politsendungen meilenweit entfernt.


Soviel ist sicher. Ich gucke die Maus heute noch gerne und habe sie nur als Vergleich herangezogen, weil sie ja auf Kinder ausgerichtet ist und ich den Verdacht hege, dass Rösler sich das in einer dilettantischen Art zum Vorbild macht.
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Tube schrieb:

Ich gestehe, dass ich vom politischen Amerika nicht all zu viel halte, aber langsam aber sicher nimmt das doch wirklich sehr beängstigende Züge an. Ob es wirklich noch schlimmer werden könnte, als unter einer gemeingefährlichen Fanatikerflachzange wie Bush? Scheint fast so.


Ich teile diese Beobachtung und werte sie so: Insbesondere die Republikaner setzen spätestens seit Bush Jr. auf absolute Flachpfeiffen als Präsidentschaftskandidaten. Eigentlich sollen die nur halbwegs passabel Aussehen, durch (z.T. auch erfundene) Eckpunkte aus ihrem Leben bestimmte konservative Werte vertreten können und aufgrund ihrer Beschränktheit auf Berater angewiesen bzw. leicht zu kontrollieren sein.

So haben die Fäden hinter Bush Jr. ja auch Cheney und Rumsfeld gezogen mit ihrer pseudo-religiösen Kriegsrethorik samt passendem Weltbild. Bush selbst war nur ein dummer Junge, der gerne mal Cowboy auf der großen Weltbühne spielen wollte.

Die jetzigen Kandidaten geben ein ähnliches Bild ab. Null Ahnung davon was in der Welt passiert, tratschen sie ideologische Phrasen nach. Aber vermutlich spricht genau dies ca. 50% der Amerikaner an.
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seventh_son schrieb:
Tube schrieb:

Ich gestehe, dass ich vom politischen Amerika nicht all zu viel halte, aber langsam aber sicher nimmt das doch wirklich sehr beängstigende Züge an. Ob es wirklich noch schlimmer werden könnte, als unter einer gemeingefährlichen Fanatikerflachzange wie Bush? Scheint fast so.


Ich teile diese Beobachtung und werte sie so: Insbesondere die Republikaner setzen spätestens seit Bush Jr. auf absolute Flachpfeiffen als Präsidentschaftskandidaten. Eigentlich sollen die nur halbwegs passabel Aussehen, durch (z.T. auch erfundene) Eckpunkte aus ihrem Leben bestimmte konservative Werte vertreten können und aufgrund ihrer Beschränktheit auf Berater angewiesen bzw. leicht zu kontrollieren sein.

So haben die Fäden hinter Bush Jr. ja auch Cheney und Rumsfeld gezogen mit ihrer pseudo-religiösen Kriegsrethorik samt passendem Weltbild. Bush selbst war nur ein dummer Junge, der gerne mal Cowboy auf der großen Weltbühne spielen wollte.

Die jetzigen Kandidaten geben ein ähnliches Bild ab. Null Ahnung davon was in der Welt passiert, tratschen sie ideologische Phrasen nach. Aber vermutlich spricht genau dies ca. 50% der Amerikaner an.

Der Obama ist auch net besser, der kann zwar viel und gut schwätzen, aber das war es auch schon. In den USA sucht man sich halt immer die grössten Blender und Schwätzer als Präsident aus.
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seventh_son schrieb:
Tube schrieb:

Ich gestehe, dass ich vom politischen Amerika nicht all zu viel halte, aber langsam aber sicher nimmt das doch wirklich sehr beängstigende Züge an. Ob es wirklich noch schlimmer werden könnte, als unter einer gemeingefährlichen Fanatikerflachzange wie Bush? Scheint fast so.


Ich teile diese Beobachtung und werte sie so: Insbesondere die Republikaner setzen spätestens seit Bush Jr. auf absolute Flachpfeiffen als Präsidentschaftskandidaten. Eigentlich sollen die nur halbwegs passabel Aussehen, durch (z.T. auch erfundene) Eckpunkte aus ihrem Leben bestimmte konservative Werte vertreten können und aufgrund ihrer Beschränktheit auf Berater angewiesen bzw. leicht zu kontrollieren sein.

So haben die Fäden hinter Bush Jr. ja auch Cheney und Rumsfeld gezogen mit ihrer pseudo-religiösen Kriegsrethorik samt passendem Weltbild. Bush selbst war nur ein dummer Junge, der gerne mal Cowboy auf der großen Weltbühne spielen wollte.

Die jetzigen Kandidaten geben ein ähnliches Bild ab. Null Ahnung davon was in der Welt passiert, tratschen sie ideologische Phrasen nach. Aber vermutlich spricht genau dies ca. 50% der Amerikaner an.


Genauso seh ich es auch.

Rund um die Wahlzeit werden die USA auch aufgrund ihrer Schuldenlage ganz gewiss im Fokus stehen.

Die Republikaner sind meines Wissens aktuell praktisch auch für Normalsterbliche tot, weil sämtliche Standpunkte ad absurdum geführt wurden und es eben keine Ausreden mehr gibt.

Aber es gibt soviel unterschiedliche Strömungen der USA, die unter der GOP alle zumindestens halbwegs ihre Bestätigung sehen. In der Supermacht USA gibt es genügend, denen es scheinbar egal ist, wo die USA auch wirtschaftlich stehen, hauptsache sie können ihrem Glauben und ganz einfachen Leben nachgehen.

Die andere Sache wird sich halt auf der demokratischen Ebene abspielen. Obama hat teilweise einen erheblich falschen Kurs gefahren, gleicherhand werden die sinnvollen Beschlüsse von den Republikanern torpediert -> herauskommt ->  

Bei den US-Amerikanern liegt aber so viel im Argen, dass es wirklich ein Wunder wäre, sie würden das alles innerhalb der nächsten Jahre vergessen machen können.
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So falsch liegen die garnicht. Wäre ich Fischer, hätte ich unsere Botschaft in Offenbach auch schon längst geschlossen  
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Tube schrieb:
Ja gut, es dauert noch eine ganze Weile, bis am 6. November 2012 erneut über den mächtigsten(?) Mann oder die mächtigste Frau der Welt abgestimmt wird. Es geht dann mal wieder um den Präsidentenposten der USA.

Zur Zeit tobt der Vorwahlkampf der Republikaner. Die verschiedenen Möchtegern-Kandiaten buhlen um die Gunst der Parteibasis.
Eigentlich alles, was ich diesbezüglich gelesen habe, lässt mich leicht schockiert zurück. Ja, George Bush habe ich erlebt. Auch Sarah Palin ist mir nicht verborgen geblieben. Aber da scheint ja wirklich überhaupt niemand dabei zu sein, der auch nur annähernd Format, Stil, Wissen, Anstand.. besitzt, so dass man denken könnte, dass er/sie evtl. geeignet sein könnte, Präsident der USA zu werden. Unfassbar.

Gestern gabs auf Spon eine kleine Zusammenfassung der Kanditaten.
Club der Lügner, Demagogen, Ignoranten

Heute gehts dann gleich mit dem nächsten Patzer weiter:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,800993,00.html

Ich gestehe, dass ich vom politischen Amerika nicht all zu viel halte, aber langsam aber sicher nimmt das doch wirklich sehr beängstigende Züge an. Ob es wirklich noch schlimmer werden könnte, als unter einer gemeingefährlichen Fanatikerflachzange wie Bush? Scheint fast so.

Ich behaupte, sowas gäbs hier nicht. Nicht in diesem Ausmaß und nicht mit dieser Erfolgsaussicht. Ich behaupte plakativ: so dumm wäre die deutsche Gesellschaft nicht. Trotz aller Probleme, die wir in Deutschland mit unfähigen, gewissenlosen, schlechten (Klientel-)Politikern haben. Setzt jemand dagegen?

Einen Satz möchte ich aus dem gestrigen Spon-Artikel noch herausgreifen, da auch solche Aspekte aus meiner Sicht Einfluss auf Wahlkämpfe und politische Bildung innerhalb eines Staates haben.
[...]Vor allem für den TV-Sender Fox News, über den die Fairleigh Dickinson University jetzt herausfand, dass seine Zuschauer weniger informiert sind als Leute, die gar keine TV-Nachrichten gucken.
Ich musste lachen. Auch wenn heulen vermutlich die bessere Reaktion gewesen wäre.  


das hätte genauso alles auch von mir kommen können. echt krass das ganze.
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propain schrieb:
seventh_son schrieb:
Tube schrieb:

Ich gestehe, dass ich vom politischen Amerika nicht all zu viel halte, aber langsam aber sicher nimmt das doch wirklich sehr beängstigende Züge an. Ob es wirklich noch schlimmer werden könnte, als unter einer gemeingefährlichen Fanatikerflachzange wie Bush? Scheint fast so.


Ich teile diese Beobachtung und werte sie so: Insbesondere die Republikaner setzen spätestens seit Bush Jr. auf absolute Flachpfeiffen als Präsidentschaftskandidaten. Eigentlich sollen die nur halbwegs passabel Aussehen, durch (z.T. auch erfundene) Eckpunkte aus ihrem Leben bestimmte konservative Werte vertreten können und aufgrund ihrer Beschränktheit auf Berater angewiesen bzw. leicht zu kontrollieren sein.

So haben die Fäden hinter Bush Jr. ja auch Cheney und Rumsfeld gezogen mit ihrer pseudo-religiösen Kriegsrethorik samt passendem Weltbild. Bush selbst war nur ein dummer Junge, der gerne mal Cowboy auf der großen Weltbühne spielen wollte.

Die jetzigen Kandidaten geben ein ähnliches Bild ab. Null Ahnung davon was in der Welt passiert, tratschen sie ideologische Phrasen nach. Aber vermutlich spricht genau dies ca. 50% der Amerikaner an.

Der Obama ist auch net besser, der kann zwar viel und gut schwätzen, aber das war es auch schon. In den USA sucht man sich halt immer die grössten Blender und Schwätzer als Präsident aus.


Hast du eben nicht genau die Definition für einen Politiker an sich gegeben?  ,-)

Trotzdem glaube ich, dass es bei uns nicht ganz so extreme Ausmaße hat wie in den USA. Wenn man da gerade die Tea-Party sieht, dann kann einem schon Angst und Bange werden. Der Gedanke, dass aus deren Umfeld einmal der Präsident gestellt werden könnte, macht einem schon Angst.
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Kreationismus allez!
Ohne Waffe ist man kein Mann!
Außenpolitik? brauche mer net!
Krankenversicherung für alle? Wer das will ist Kommunist.
Treibhauseffekt? Nie gehabt!
Todesstrafe? Als druff. Aber hauptsächlich die Farbigen.

Eigentlich ist es nur noch zum Weinen dass solche Menschen tatsächlich in einem angeblich entwickelten Land die Mehrheit erringen könnten und Präsident werden.
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bernie schrieb:
Kreationismus allez!
Ohne Waffe ist man kein Mann!
Außenpolitik? brauche mer net!
Krankenversicherung für alle? Wer das will ist Kommunist.
Treibhauseffekt? Nie gehabt!
Todesstrafe? Als druff. Aber hauptsächlich die Farbigen.

Eigentlich ist es nur noch zum Weinen dass solche Menschen tatsächlich in einem angeblich entwickelten Land die Mehrheit erringen könnten und Präsident werden.

Der grösste Witz der USA, die fordern von anderen Ländern die Einhaltung der Menschenrechte, selber halten die sich aber nicht dran.
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bernie schrieb:
Kreationismus allez!
Ohne Waffe ist man kein Mann!
Außenpolitik? brauche mer net!
Krankenversicherung für alle? Wer das will ist Kommunist.
Treibhauseffekt? Nie gehabt!
Todesstrafe? Als druff. Aber hauptsächlich die Farbigen.

Eigentlich ist es nur noch zum Weinen dass solche Menschen tatsächlich in einem angeblich entwickelten Land die Mehrheit erringen könnten und Präsident werden.


Gott wollte das so!!
Der hat denen doch das tollste Land der Welt gegeben, zumindest glauben diese ungebildeten Verblendeten das ja zu allem Überfluß.
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giordani schrieb:
Der hat denen doch das tollste Land der Welt gegeben, zumindest glauben diese ungebildeten Verblendeten das ja zu allem Überfluß.


Och rein landschaftlich ist das durchaus einer der tollsten Länder.

Was man draus macht, ist eine ganz andere Sache.

Bin ja mal gespannt, was passiert, wenn die USA wirklich pleite ist in einigen Jahren. Mal schaun, wer dann noch regiert. Dann können Flachpfeifen nicht mehr viel erreichen.

Ich mein, selbst Reagan hat gebildeter ausgesehen als die heutigen...  :neutral-face
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propain schrieb:
seventh_son schrieb:
Tube schrieb:

Ich gestehe, dass ich vom politischen Amerika nicht all zu viel halte, aber langsam aber sicher nimmt das doch wirklich sehr beängstigende Züge an. Ob es wirklich noch schlimmer werden könnte, als unter einer gemeingefährlichen Fanatikerflachzange wie Bush? Scheint fast so.


Ich teile diese Beobachtung und werte sie so: Insbesondere die Republikaner setzen spätestens seit Bush Jr. auf absolute Flachpfeiffen als Präsidentschaftskandidaten. Eigentlich sollen die nur halbwegs passabel Aussehen, durch (z.T. auch erfundene) Eckpunkte aus ihrem Leben bestimmte konservative Werte vertreten können und aufgrund ihrer Beschränktheit auf Berater angewiesen bzw. leicht zu kontrollieren sein.

So haben die Fäden hinter Bush Jr. ja auch Cheney und Rumsfeld gezogen mit ihrer pseudo-religiösen Kriegsrethorik samt passendem Weltbild. Bush selbst war nur ein dummer Junge, der gerne mal Cowboy auf der großen Weltbühne spielen wollte.

Die jetzigen Kandidaten geben ein ähnliches Bild ab. Null Ahnung davon was in der Welt passiert, tratschen sie ideologische Phrasen nach. Aber vermutlich spricht genau dies ca. 50% der Amerikaner an.

Der Obama ist auch net besser, der kann zwar viel und gut schwätzen, aber das war es auch schon. In den USA sucht man sich halt immer die grössten Blender und Schwätzer als Präsident aus.

hier wurde er aber auch gefeiert als neuen Kennedy..
die amis werden nächstes jahr leider keine alternative haben zu ihm..
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ooo schrieb:
propain schrieb:
seventh_son schrieb:
Tube schrieb:

Ich gestehe, dass ich vom politischen Amerika nicht all zu viel halte, aber langsam aber sicher nimmt das doch wirklich sehr beängstigende Züge an. Ob es wirklich noch schlimmer werden könnte, als unter einer gemeingefährlichen Fanatikerflachzange wie Bush? Scheint fast so.


Ich teile diese Beobachtung und werte sie so: Insbesondere die Republikaner setzen spätestens seit Bush Jr. auf absolute Flachpfeiffen als Präsidentschaftskandidaten. Eigentlich sollen die nur halbwegs passabel Aussehen, durch (z.T. auch erfundene) Eckpunkte aus ihrem Leben bestimmte konservative Werte vertreten können und aufgrund ihrer Beschränktheit auf Berater angewiesen bzw. leicht zu kontrollieren sein.

So haben die Fäden hinter Bush Jr. ja auch Cheney und Rumsfeld gezogen mit ihrer pseudo-religiösen Kriegsrethorik samt passendem Weltbild. Bush selbst war nur ein dummer Junge, der gerne mal Cowboy auf der großen Weltbühne spielen wollte.

Die jetzigen Kandidaten geben ein ähnliches Bild ab. Null Ahnung davon was in der Welt passiert, tratschen sie ideologische Phrasen nach. Aber vermutlich spricht genau dies ca. 50% der Amerikaner an.

Der Obama ist auch net besser, der kann zwar viel und gut schwätzen, aber das war es auch schon. In den USA sucht man sich halt immer die grössten Blender und Schwätzer als Präsident aus.

hier wurde er aber auch gefeiert als neuen Kennedy..
die amis werden nächstes jahr leider keine alternative haben zu ihm..

Es gibt hier immer genug Narren die alles feiern was man ihnen vorsetzt. Und Alternativen zu einem Schwätzer gibt es immer, aber leider ist es in der Politik meist so das er nur durch einen anderen Schwätzer ersetzt wird.
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SGE_Werner schrieb:


Ich mein, selbst Reagan hat gebildeter ausgesehen als die heutigen...  :neutral-face  


Der würde mit seinen damaligen Steuersätzen heutzutage auf jeder TeaParty Kundgebung als Kommunistenschwein aufgehängt


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