Und jetzt mal ganz ohne akademischen Hintergrund, Studien und Wissenschaft: Leute für z.B. sechs Euro in Deutschland arbeiten zu lassen, ist einfach scheiße und ne Unverschämtheit. Wer meint, er könne nicht mehr bezahlen, der macht einfach was verkehrt und sollte seinen Laden dicht machen.
Ein Geschäftsmodell, dass auf Aufbeutung (und nix anderes sind Löhne unter 8,50 bei Vollzeit) fußt, ist keines, das wirklich funktionieren kann und sollte.
Glaube zumindest dass man das darunter subsumiert.
Ist im Grunde aber auch egal, denn ich schildere hier ja nur meine persönlichen Eindrücke. Die ändern sich auch nicht dadurch dass hier Branchenraten gemacht wird. Es wird die Zukunft zeigen, dann weiß man mehr.
reggaetyp schrieb: Und jetzt mal ganz ohne akademischen Hintergrund, Studien und Wissenschaft: Leute für z.B. sechs Euro in Deutschland arbeiten zu lassen, ist einfach scheiße und ne Unverschämtheit. Wer meint, er könne nicht mehr bezahlen, der macht einfach was verkehrt und sollte seinen Laden dicht machen.
Ein Geschäftsmodell, dass auf Aufbeutung (und nix anderes sind Löhne unter 8,50 bei Vollzeit) fußt, ist keines, das wirklich funktionieren kann und sollte.
Manchmal stell ich mir auchdie Frage, was insbesondere das "flächendeckende" mit der Preisgestaltung macht.
Irgendwelche Statistiken ,Erhebungen in Ländern mit flächendeckenden Mindestlohn?
Keine Ahnung. Aber wo werden Löhne unter 8,50 gezahlt und wer profitiert derzeit von niedrigeren Preisen?
Ich denke, die Auswirkungen sind sehr gering. Einfach weil die meisten Kosten, die der Normalbürger trägt, eher nicht aus Sektoren kommt, die Mindestlohn-relevant sind.
Die 31,7 % der Ausgaben, die für Wohnung, Energie etc. ausgegeben werden, sind eher unabhängig vom Mindestlohn. Lebensmittel werden sicherlich etwas teurer werden, z.B. Fleischgewerbe (die berühmten 5 Euro Polen im Schlachtergewerbe). Aber vllt. kauft man dann auch mal endlich weniger Fleisch, wenn man sich die Preise anschaut, tuts einem ja um die geschlachteten Tiere leid. Letztlich trifft es doch meistens Dienstleister, die niedrige Löhne zahlen. Gartenbetriebe, Hausmeister, Reinigungskräfte, Friseure usw. , aber die machen bekanntlich gerade mal 7 % der Kosten eines Normalbürgers aus. Und davon sind dann auch nicht alle betroffen.
Kurzum: Die Auswirkung auf die Inflation schätze ich vllt auf einen niedrigen Zehntelbetrag.
Letztlich gibt es für mich nur eine gerechtfertigte Sorge der Unternehmer, dass ein Anstieg von z.B. 5-6 Euro auf 8,50 Euro sehr hart ist. Daher bleibe ich auch weiter beim Stufenmodell:
Manchmal stell ich mir auchdie Frage, was insbesondere das "flächendeckende" mit der Preisgestaltung macht.
Irgendwelche Statistiken ,Erhebungen in Ländern mit flächendeckenden Mindestlohn?
Keine Ahnung. Aber wo werden Löhne unter 8,50 gezahlt und wer profitiert derzeit von niedrigeren Preisen?
Ich denke, die Auswirkungen sind sehr gering. Einfach weil die meisten Kosten, die der Normalbürger trägt, eher nicht aus Sektoren kommt, die Mindestlohn-relevant sind.
Die 31,7 % der Ausgaben, die für Wohnung, Energie etc. ausgegeben werden, sind eher unabhängig vom Mindestlohn. Lebensmittel werden sicherlich etwas teurer werden, z.B. Fleischgewerbe (die berühmten 5 Euro Polen im Schlachtergewerbe). Aber vllt. kauft man dann auch mal endlich weniger Fleisch, wenn man sich die Preise anschaut, tuts einem ja um die geschlachteten Tiere leid. Letztlich trifft es doch meistens Dienstleister, die niedrige Löhne zahlen. Gartenbetriebe, Hausmeister, Reinigungskräfte, Friseure usw. , aber die machen bekanntlich gerade mal 7 % der Kosten eines Normalbürgers aus. Und davon sind dann auch nicht alle betroffen.
Kurzum: Die Auswirkung auf die Inflation schätze ich vllt auf einen niedrigen Zehntelbetrag.
Letztlich gibt es für mich nur eine gerechtfertigte Sorge der Unternehmer, dass ein Anstieg von z.B. 5-6 Euro auf 8,50 Euro sehr hart ist. Daher bleibe ich auch weiter beim Stufenmodell:
2014: 7,50 2016: 8,00 2018: 8,50
Damit hätte man zumindest dem Rechnung getragen.
Fleischgewerbe war auch mein Ausgangspunkt ,-) bei meinen Überlegungen .viel weiter bin ich ned gekommen ,als Nichtexperte und Nicht-BW ler. Stufenmodell ,des leuchtet ein,könnte den Prozeß insgesamt harmonisieren
reggaetyp schrieb: Und jetzt mal ganz ohne akademischen Hintergrund, Studien und Wissenschaft: Leute für z.B. sechs Euro in Deutschland arbeiten zu lassen, ist einfach scheiße und ne Unverschämtheit. Wer meint, er könne nicht mehr bezahlen, der macht einfach was verkehrt und sollte seinen Laden dicht machen.
Ein Geschäftsmodell, dass auf Aufbeutung (und nix anderes sind Löhne unter 8,50 bei Vollzeit) fußt, ist keines, das wirklich funktionieren kann und sollte.
Man sollte es kaum glauben, dass wir uns im D&D mal einig sind, aber du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ein Geschäftsmodell, was nur dann funktioniert, wenn ich dem/den Angestellten einen Lohn bezahle, von dem er nicht anständig leben kann bzw. nicht viel besser, als wenn er zu Hause bleibt, ist fundamental falsch und sollte auch nicht durch Aufstockung o.ä. subventioniert werden.
Anstatt aufzustocken, was ökonomisch völlig unsinnig ist, gibt es nur zwei Alternativen: Entweder er macht den Laden dicht oder man entlastet entweder Unternehmer (dann könnte mehr Lohn gezahlt werden) oder Arbeitnehmer (damit er auch mit weniger Brutto vernünftig leben kann) an entsprechender Stelle.
reggaetyp schrieb: Und jetzt mal ganz ohne akademischen Hintergrund, Studien und Wissenschaft: Leute für z.B. sechs Euro in Deutschland arbeiten zu lassen, ist einfach scheiße und ne Unverschämtheit. Wer meint, er könne nicht mehr bezahlen, der macht einfach was verkehrt und sollte seinen Laden dicht machen.
Ein Geschäftsmodell, dass auf Aufbeutung (und nix anderes sind Löhne unter 8,50 bei Vollzeit) fußt, ist keines, das wirklich funktionieren kann und sollte.
stimme ebenfalls Reggae zu und erinnere an die leckere (jaja, Ansichtssache ,-) ) junge Unternehmerin, die ihre Schneiderinnen für 10€/Stunde beschäftigt
Der nächste tolle Ansatz der neuen Partner Union/SPD:
Sie wollen die gleiche Vergütung für Männer und Frauen gesetzlich regeln !
Allerdings möchte ich hier für mich zunächst mal 3 Fragezeichen machen.
Mit fehlt insoweit die Vorstellungskraft ,ob und wie man dies gesetzlich regeln kann.
Das werde ich genau verfolgen.
Eine populist. Mogelpack ,wegen der vtl. mangelnden gesetzlichen Umsetzungsmöglichkeit,wäre dann nämlich die große Verarschung.Wenn dagegen ferner die anderen,auch von der Bezahlung und der sozialen Absicherung(z.B. zig mal befristetet Arbveitsverhältnisse ,über Jahre Leiharbeit usw) prekären Beschäftigungen bestehen bleiben.
Wie gesagt:Ich denke, hier lohnt sich ein genauer,zweiter und dritter Blick wegen der im Endergebnis womöglich gestzlich so dann doch gar nicht möglichen Umsetzungspraxis.
Leute für z.B. sechs Euro in Deutschland arbeiten zu lassen, ist einfach scheiße und ne Unverschämtheit.
Wer meint, er könne nicht mehr bezahlen, der macht einfach was verkehrt und sollte seinen Laden dicht machen.
Ein Geschäftsmodell, dass auf Aufbeutung (und nix anderes sind Löhne unter 8,50 bei Vollzeit) fußt, ist keines, das wirklich funktionieren kann und sollte.
Ist im Grunde aber auch egal, denn ich schildere hier ja nur meine persönlichen Eindrücke. Die ändern sich auch nicht dadurch dass hier Branchenraten gemacht wird.
Es wird die Zukunft zeigen, dann weiß man mehr.
Genau so sehe ich das auch.
Keine Ahnung. Aber wo werden Löhne unter 8,50 gezahlt und wer profitiert derzeit von niedrigeren Preisen?
Ich denke, die Auswirkungen sind sehr gering. Einfach weil die meisten Kosten, die der Normalbürger trägt, eher nicht aus Sektoren kommt, die Mindestlohn-relevant sind.
Die 31,7 % der Ausgaben, die für Wohnung, Energie etc. ausgegeben werden, sind eher unabhängig vom Mindestlohn. Lebensmittel werden sicherlich etwas teurer werden, z.B. Fleischgewerbe (die berühmten 5 Euro Polen im Schlachtergewerbe). Aber vllt. kauft man dann auch mal endlich weniger Fleisch, wenn man sich die Preise anschaut, tuts einem ja um die geschlachteten Tiere leid.
Letztlich trifft es doch meistens Dienstleister, die niedrige Löhne zahlen. Gartenbetriebe, Hausmeister, Reinigungskräfte, Friseure usw. , aber die machen bekanntlich gerade mal 7 % der Kosten eines Normalbürgers aus. Und davon sind dann auch nicht alle betroffen.
Kurzum: Die Auswirkung auf die Inflation schätze ich vllt auf einen niedrigen Zehntelbetrag.
Letztlich gibt es für mich nur eine gerechtfertigte Sorge der Unternehmer, dass ein Anstieg von z.B. 5-6 Euro auf 8,50 Euro sehr hart ist. Daher bleibe ich auch weiter beim Stufenmodell:
2014: 7,50
2016: 8,00
2018: 8,50
Damit hätte man zumindest dem Rechnung getragen.
Fleischgewerbe war auch mein Ausgangspunkt ,-) bei meinen Überlegungen .viel weiter bin ich ned gekommen ,als Nichtexperte und Nicht-BW ler.
Stufenmodell ,des leuchtet ein,könnte den Prozeß insgesamt harmonisieren
Man sollte es kaum glauben, dass wir uns im D&D mal einig sind, aber du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ein Geschäftsmodell, was nur dann funktioniert, wenn ich dem/den Angestellten einen Lohn bezahle, von dem er nicht anständig leben kann bzw. nicht viel besser, als wenn er zu Hause bleibt, ist fundamental falsch und sollte auch nicht durch Aufstockung o.ä. subventioniert werden.
Anstatt aufzustocken, was ökonomisch völlig unsinnig ist, gibt es nur zwei Alternativen: Entweder er macht den Laden dicht oder man entlastet entweder Unternehmer (dann könnte mehr Lohn gezahlt werden) oder Arbeitnehmer (damit er auch mit weniger Brutto vernünftig leben kann) an entsprechender Stelle.
Ich sehe das grundsätzlich auch nicht anders.
Das kriegen die in Berlin so nicht hin.
Jepp, hier reiht sich sogar die APO ein.
Mir ist das hier schon wieder zu viel Friede, Freude Eierkuchen.
Dann mach doch mal ein paar obszöne Gesten!
Zu viel Eintracht?
Zu viel geMAINZam
Duck und weg
Huch! Damit hatte ich nicht gerechnet:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/grosse-koalition-will-schnelles-internet-ohne-zweite-klasse-a-931519.html
Wohnungsmarkt:
Wer bestellt, soll den Makler auch bezahlen !
Es kommen doch insgesamt einige kleine Lichtblicke
Rentenbeiträge sollen nicht gesenkt werden.
Irgendwer muss ja die nächste Diätenerhöhung der Politiker finanzieren!
Sie wollen die gleiche Vergütung für Männer und Frauen gesetzlich regeln !
Allerdings möchte ich hier für mich zunächst mal 3 Fragezeichen machen.
Mit fehlt insoweit die Vorstellungskraft ,ob und wie man dies gesetzlich regeln kann.
Das werde ich genau verfolgen.
Eine populist. Mogelpack ,wegen der vtl. mangelnden gesetzlichen Umsetzungsmöglichkeit,wäre dann nämlich die große Verarschung.Wenn dagegen ferner die anderen,auch von der Bezahlung und der sozialen Absicherung(z.B. zig mal befristetet Arbveitsverhältnisse ,über Jahre Leiharbeit usw) prekären Beschäftigungen bestehen bleiben.
Wie gesagt:Ich denke, hier lohnt sich ein genauer,zweiter und dritter Blick wegen der im Endergebnis womöglich gestzlich so dann doch gar nicht möglichen Umsetzungspraxis.