Deutsche Polizisten...

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Ach stefank, irgend ein Russe hat mal gesagt :
"Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht."
So gesehen, bin ich mit Deiner negativen Bewertung durchaus zufrieden.
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Und das ist ernsthaft deine Erwiderung auf meinen begründeten Vorhalt? Da ist wirklich null Substanz bei dir, nicht wahr?
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Diese Rundumschläge hier gegen angeblich eidbrechende, kriminelle Polizisten und deren Vorgesetzte bis in die Innenministerien, natürlich die Minister oder gar Ministerpräsidenten selbst, auch gegen angeblich kriminelle Gewerkschaftsvertreter haben schon paranoide Züge.

Natürlich gibt es Fälle von Gesetzesbruch, Vergesslichkeit im Zeugenstand und andere Vergehen, aber diese Pauschalurteile sind nicht diskussionswürdig.
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hawischer schrieb:

aber diese Pauschalurteile sind nicht diskussionswürdig.

Das bestimmst zum Glück nicht du.

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Haliaeetus schrieb:

[quote=SGE_Werner]
Wichtig ist neben dem Ansprechen der Probleme aber auch, die kritischen Polizisten zu stärken.


SGE_Werner schrieb:

Wir sollten daher sie nicht alle in einen Topf werfen


Der Einzige der versucht, die kritische Betrachtung der Entwicklungen bei der Polizei als allgemeine Verurteilung abzutun, ist wie immer hawischer. Wir melden pro Jahr ca. 15 Protestveranstaltungen und Demonstrationen an und arbeiten als Versammlungsleiter im Vorfeld und bei der Versammlung selber eng und meist gut mit den Einsatzleitern zusammen. Das hindert aber nicht daran, faschistoide Entwicklungen zu erkennen und zu benennen. Ich finde es erschreckend, dass der User hawischer hier verharmlosen und im Grunde gar kein Problem sehen will. Solche Leute, wie sie auch  als ein uns nicht unbekannter hessischer  Polizeiminister vorzufinden sind, bereiten der negativen Entwicklung die Bahn.  Aber vielleicht findet der User hawischer es ja in Ordnung, wenn Eintrachtfans grundlos gedroschen werden, wie zuletzt geschehen.
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stefank schrieb:

Das hindert aber nicht daran, faschistoide Entwicklungen zu erkennen und zu benennen


Das ist auch notwendig. Es ist festzuhalten, dass es in der Polizei ähnlich wie in der Gesellschaft braune Tendenzen gibt und diese braunen Tendenzen gepaart mit Machtbefugnissen eine Gefahr sind.

Aber wir reden hier Gott sei Dank von einer Minderheit innerhalb der Polizei. Das Hauptproblem bleiben für mich der Korpsgeist und die fehlende kritische Auseinandersetzung innerhalb der Strukturen. Denn nur durch diese kann diese Minderheit überhaupt entsprechenden Schaden anrichten.
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stefank schrieb:

Das hindert aber nicht daran, faschistoide Entwicklungen zu erkennen und zu benennen


Das ist auch notwendig. Es ist festzuhalten, dass es in der Polizei ähnlich wie in der Gesellschaft braune Tendenzen gibt und diese braunen Tendenzen gepaart mit Machtbefugnissen eine Gefahr sind.

Aber wir reden hier Gott sei Dank von einer Minderheit innerhalb der Polizei. Das Hauptproblem bleiben für mich der Korpsgeist und die fehlende kritische Auseinandersetzung innerhalb der Strukturen. Denn nur durch diese kann diese Minderheit überhaupt entsprechenden Schaden anrichten.
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SGE_Werner schrieb:

und diese braunen Tendenzen gepaart mit Machtbefugnissen eine Gefahr sind.


Eine besondere Gefahr. Sie sind auch so schon eine Gefahr.
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Und das ist ernsthaft deine Erwiderung auf meinen begründeten Vorhalt? Da ist wirklich null Substanz bei dir, nicht wahr?
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Oft reicht es in Deinen Beiträgen den letzten Satz zu lesen. Wie in diesem Fall, ist mir zu folgendem hier nicht mehr eingefallen:

"Aber vielleicht findet der User hawischer es ja in Ordnung, wenn Eintrachtfans grundlos gedroschen werden, wie zuletzt geschehen."

Üblicherweise versiehst Du solche perfiden Sätze am Schluß mit einem Fragezeichen, damit aus einer Behauptung nur eine Frage wird, die man ja schließlich stellen darf, oder? Diesmal hast Du es nicht gemacht.
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Ein paar konkrete Fragen an den hawischer:
- Findest du, dass Vergehen von Polizisten in Deutschland in angemessener Weise geahndet werden?
- Findest du es problematisch, wenn Polizisten Kollegen die Dienstvergehen begangen haben decken? Ist nach deinem dafürhalten dieser sogenannte "Korpsgeist" weit verbreitet oder stellt er eine Ausnahme dar?
- In welcher Form wäre Kritik an Polizeigewalt und Straftaten im Zusammenhang mit rechtsextremistischen Tendenzen angemessen?
- Was erwartest du von der Politik hinsichtlich der Behebung der angesprochenen Kritikpunkte.

Btw: als Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialdienstes eines Jugendamtes kenne ich unsachliche Verallgemeinerungen von Fehlleistungen irgendwelcher Kollegen im Kinderschutz zur Genüge.
Auch wir haben die Verpflichtung im Rahmen des staatlichen Wächteramtes in Grundrechte einzugreifen.
Um diese Arbeit tun zu können braucht es einen tiefen Bezug zur Menschenwürde, eine immerwährende und ständige Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und dem Umgsng mit den anvertrauten Menschen.
Demokratischer Kinderschutz hat keine einfachen Lösungen. Demokratie hat keine einfachen Lösungen. Und mit dem Funktionieren der Exekutive, der das staatliche Gewaltmonopol im Alltag anvertraut ist, gut kontrolliert von einer unsbhängigen Judikative, steht und fällt der demokratische und freiheitliche Rechtsstaat.
Wenn in Jugendämtern Landauf, Landab krasse Dienstvergehen begangen werden, die jeweiligen Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten gedeckt werden oder, schlimmer noch, die Gerichte aufhören die Entscheidungen der Jugendämter zu hinterfragen und zu korrigieren, dann gibt es ein gewaltiges strukturelles Problem und die Gefahr, dass die Wirkung von Artikel 6, Abs. 2 GG eingeschränkt wird.
Die Möglichkeiten von Polizisten sind um ein vielfaches größer. Um ein vielfaches größer ist also auch die Verantwortung für einen guten Umgang mit dieser Macht und Bedarf an Kontrolle und Korrektur der Selben durch Justiz und Gesellschaft!
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Oft reicht es in Deinen Beiträgen den letzten Satz zu lesen. Wie in diesem Fall, ist mir zu folgendem hier nicht mehr eingefallen:

"Aber vielleicht findet der User hawischer es ja in Ordnung, wenn Eintrachtfans grundlos gedroschen werden, wie zuletzt geschehen."

Üblicherweise versiehst Du solche perfiden Sätze am Schluß mit einem Fragezeichen, damit aus einer Behauptung nur eine Frage wird, die man ja schließlich stellen darf, oder? Diesmal hast Du es nicht gemacht.
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hawischer schrieb:

(...)

Üblicherweise versiehst Du solche perfiden Sätze am Schluß mit einem Fragezeichen, damit aus einer Behauptung nur eine Frage wird, die man ja schließlich stellen darf, oder? Diesmal hast Du es nicht gemacht.



Warum auch?
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Ein paar konkrete Fragen an den hawischer:
- Findest du, dass Vergehen von Polizisten in Deutschland in angemessener Weise geahndet werden?
- Findest du es problematisch, wenn Polizisten Kollegen die Dienstvergehen begangen haben decken? Ist nach deinem dafürhalten dieser sogenannte "Korpsgeist" weit verbreitet oder stellt er eine Ausnahme dar?
- In welcher Form wäre Kritik an Polizeigewalt und Straftaten im Zusammenhang mit rechtsextremistischen Tendenzen angemessen?
- Was erwartest du von der Politik hinsichtlich der Behebung der angesprochenen Kritikpunkte.

Btw: als Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialdienstes eines Jugendamtes kenne ich unsachliche Verallgemeinerungen von Fehlleistungen irgendwelcher Kollegen im Kinderschutz zur Genüge.
Auch wir haben die Verpflichtung im Rahmen des staatlichen Wächteramtes in Grundrechte einzugreifen.
Um diese Arbeit tun zu können braucht es einen tiefen Bezug zur Menschenwürde, eine immerwährende und ständige Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und dem Umgsng mit den anvertrauten Menschen.
Demokratischer Kinderschutz hat keine einfachen Lösungen. Demokratie hat keine einfachen Lösungen. Und mit dem Funktionieren der Exekutive, der das staatliche Gewaltmonopol im Alltag anvertraut ist, gut kontrolliert von einer unsbhängigen Judikative, steht und fällt der demokratische und freiheitliche Rechtsstaat.
Wenn in Jugendämtern Landauf, Landab krasse Dienstvergehen begangen werden, die jeweiligen Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten gedeckt werden oder, schlimmer noch, die Gerichte aufhören die Entscheidungen der Jugendämter zu hinterfragen und zu korrigieren, dann gibt es ein gewaltiges strukturelles Problem und die Gefahr, dass die Wirkung von Artikel 6, Abs. 2 GG eingeschränkt wird.
Die Möglichkeiten von Polizisten sind um ein vielfaches größer. Um ein vielfaches größer ist also auch die Verantwortung für einen guten Umgang mit dieser Macht und Bedarf an Kontrolle und Korrektur der Selben durch Justiz und Gesellschaft!
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FrankenAdler schrieb:

Findest du, dass Vergehen von Polizisten in Deutschland in angemessener Weise geahndet werden?

Jeder Fall, der disziplinarisch oder gerichtlich behandelt wird ist ein Einzelfall. Ein allgemeines Urteil über "Vergehen von Polizisten in Deutschland" kann ich nicht abgeben. Ich kenne weder alle Fälle noch kann ich die persönliche Schuld der Betroffenen beurteilen. Im übrigen gilt dies nicht nur für Polizisten sondern für alle Beamten.
FrankenAdler schrieb:

Findest du es problematisch, wenn Polizisten Kollegen die Dienstvergehen begangen haben decken?

Ja.
FrankenAdler schrieb:

Ist nach deinem dafürhalten dieser sogenannte "Korpsgeist" weit verbreitet oder stellt er eine Ausnahme dar?


Das kann ich nicht beurteilen wie weit ein Korpsgeist geht. Per se halte ich ein Zusammengehörigkeitsempfinden für nicht kritisch,  eine Toleranz endet dort, wenn gegen Vorschriften und Gesetze verstoßen wird.
FrankenAdler schrieb:

- In welcher Form wäre Kritik an Polizeigewalt und Straftaten im Zusammenhang mit rechtsextremistischen Tendenzen angemessen?

In sachlicher Form.
FrankenAdler schrieb:

Was erwartest du von der Politik hinsichtlich der Behebung der angesprochenen Kritikpunkte.

Straftaten sind in unserer Gesellschaft Angelegenheiten der Exekutive und Judikative. Die Politik, wie Du es nennst ist für mich in dem Zusammenhang ein unbestimmter Begriff.

Dein Beispiel aufgreifend, führt mich zum Fall des Kindesmissbrauches in Lüdge. Dort scheint, nach dem jetzigen veröffentlichten Wissensstand ein Versagen von zuständigen Jugendamts-Mitarbeitern und von Polizeibeamten in Hameln und Lippe vorzuliegen. Ob es dazu auch organisatorische Abläufe gab, die Verfehlungen begünstigten, kann ich nicht beurteilen. Ob es im Falle der zuständigen Jugendämter und Polizediensstellen einen strafvereitelnden Korpsgeist gab, kann ich nicht beurteilen. Es gibt aber Verdachtsmomente, die darauf hinweisen.

Ich habe allerdings nicht den Eindruck, dass die zuständigen Behörden und Parlamente in NRW und Niedersachsen es an Aufklärungswillen fehlen lassen.

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Das Problem der rechtsextremen Unterwanderung der deutschen Polizei muss sofort angegangen werden. Es muss mit aller Schärfe dieser Augiasstall ausgemistet werden, sonst Gnade uns wer im Olymp gerade dafür zuständig ist:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ostritz-bundespolizist-trug-fragwuerdige-symbole-auf-uniform-a-1273889.html
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Das Problem der rechtsextremen Unterwanderung der deutschen Polizei muss sofort angegangen werden. Es muss mit aller Schärfe dieser Augiasstall ausgemistet werden, sonst Gnade uns wer im Olymp gerade dafür zuständig ist:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ostritz-bundespolizist-trug-fragwuerdige-symbole-auf-uniform-a-1273889.html
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Ich muss da gerade wieder an den Bundespolizisten denken der hier letztes Jahr beim WM gucken beim örtlichen Sportverein war. Da war der Özil auch ein scheiß Kan...ausländischer Mitbürger südländischer Herkunft und die ganzen Flüchtlinge in Deutschland müssen weg weil die dran schuld sind das er irgendwas weniger hatte... er konnte mir nur nicht sagen was. Ein sympathischer Mensch...
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Ich muss da gerade wieder an den Bundespolizisten denken der hier letztes Jahr beim WM gucken beim örtlichen Sportverein war. Da war der Özil auch ein scheiß Kan...ausländischer Mitbürger südländischer Herkunft und die ganzen Flüchtlinge in Deutschland müssen weg weil die dran schuld sind das er irgendwas weniger hatte... er konnte mir nur nicht sagen was. Ein sympathischer Mensch...
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Man muss ja nur bei der AfD schauen, ein paar Wahlkanditaten sind von der Polizei, sind mittendrin im rechtsradikalen Netzwerk. Aber wie wir wissen sind das alles Einzelfälle.
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Bitteschön, der nächste Einzelfall.

Das sind immer mehr Vorfälle, die massiv den Glauben verstärken, dass die Polizei ein strukturelles und systemimmanentes Problem hat.
Ob es prügelnde Beamte, rechtsradikale Netzwerke oder Korpsgeist oder racial profiling ist.

https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/video-nurnberger-polizisten-prugeln-auf-45-jahrigen-ein-1.9042766?fbclid=IwAR2_ogXcPdCeDZATPbx7eSGvr095J8h5ptNxjx6ar9BNf3GyZGjwiCzQO9U
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Bitteschön, der nächste Einzelfall.

Das sind immer mehr Vorfälle, die massiv den Glauben verstärken, dass die Polizei ein strukturelles und systemimmanentes Problem hat.
Ob es prügelnde Beamte, rechtsradikale Netzwerke oder Korpsgeist oder racial profiling ist.

https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/video-nurnberger-polizisten-prugeln-auf-45-jahrigen-ein-1.9042766?fbclid=IwAR2_ogXcPdCeDZATPbx7eSGvr095J8h5ptNxjx6ar9BNf3GyZGjwiCzQO9U
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Wow. Das ist echt hart. Der Typ ist klar betrunken und wehrt sich auch, aber die haben den mal echt völlig zusammengeprügelt.
Was für Wxxxer!
Da darf man dann wieder gespannt sein, wie das LKA das dann hindreht. Wäre das erste mal, dass einer von diesen Schxxxxx dafür belangt wird.
Ich war lange genug in der Nürnberger Straffälligenhilfe tätig um etliche solche Vorfälle mitbekommen zu haben. Da wird dann immer der verfolgt der aufs Maul bekommen hat. Das ist NIE der Bulle!
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Wow. Das ist echt hart. Der Typ ist klar betrunken und wehrt sich auch, aber die haben den mal echt völlig zusammengeprügelt.
Was für Wxxxer!
Da darf man dann wieder gespannt sein, wie das LKA das dann hindreht. Wäre das erste mal, dass einer von diesen Schxxxxx dafür belangt wird.
Ich war lange genug in der Nürnberger Straffälligenhilfe tätig um etliche solche Vorfälle mitbekommen zu haben. Da wird dann immer der verfolgt der aufs Maul bekommen hat. Das ist NIE der Bulle!
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ich bitte dich, der hat sich doch auch passiv der festnahme widersetzt.

da ist es absolut legitim, das ein oder andere mal den schlagstock zu verwenden. er hat glück, daß die keinen taser dabei hatten.
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ich bitte dich, der hat sich doch auch passiv der festnahme widersetzt.

da ist es absolut legitim, das ein oder andere mal den schlagstock zu verwenden. er hat glück, daß die keinen taser dabei hatten.
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Xaver08 schrieb:

ich bitte dich, der hat sich doch auch passiv der festnahme widersetzt.

da ist es absolut legitim, das ein oder andere mal den schlagstock zu verwenden. er hat glück, daß die keinen taser dabei hatten.

exakt nach einer Minute tritt der Typ im Liegen gegen den Kopf des Beamten, vorher greift er den beiden völlig überforderten und offensichtlich unerfahrenen zig mal an die Koppel (ich gehe mal davon aus, dass beide ihre Dienstwaffe trugen). Jeder der mal ne Waffe getragen hat / tragen musste weiß, was das bedeutet.

Von daher stimmt dein zweiter Absatz.

Aber wisst ihr was total geil gewesen wäre? Wenn der Typ einfach zur ID-Feststellung auf die Wache mit gekommen wäre.
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Xaver08 schrieb:

ich bitte dich, der hat sich doch auch passiv der festnahme widersetzt.

da ist es absolut legitim, das ein oder andere mal den schlagstock zu verwenden. er hat glück, daß die keinen taser dabei hatten.

exakt nach einer Minute tritt der Typ im Liegen gegen den Kopf des Beamten, vorher greift er den beiden völlig überforderten und offensichtlich unerfahrenen zig mal an die Koppel (ich gehe mal davon aus, dass beide ihre Dienstwaffe trugen). Jeder der mal ne Waffe getragen hat / tragen musste weiß, was das bedeutet.

Von daher stimmt dein zweiter Absatz.

Aber wisst ihr was total geil gewesen wäre? Wenn der Typ einfach zur ID-Feststellung auf die Wache mit gekommen wäre.
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Stimmt wäre geil gewesen.
Und wenn er nicht mitkommt, dann wird er halt mit dem Schlagstock hergeprügelt.
Ich mein hey, warum auch nicht?
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Xaver08 schrieb:

ich bitte dich, der hat sich doch auch passiv der festnahme widersetzt.

da ist es absolut legitim, das ein oder andere mal den schlagstock zu verwenden. er hat glück, daß die keinen taser dabei hatten.

exakt nach einer Minute tritt der Typ im Liegen gegen den Kopf des Beamten, vorher greift er den beiden völlig überforderten und offensichtlich unerfahrenen zig mal an die Koppel (ich gehe mal davon aus, dass beide ihre Dienstwaffe trugen). Jeder der mal ne Waffe getragen hat / tragen musste weiß, was das bedeutet.

Von daher stimmt dein zweiter Absatz.

Aber wisst ihr was total geil gewesen wäre? Wenn der Typ einfach zur ID-Feststellung auf die Wache mit gekommen wäre.
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arti schrieb:

exakt nach einer Minute tritt der Typ im Liegen gegen den Kopf des Beamten, vorher greift er den beiden völlig überforderten und offensichtlich unerfahrenen zig mal an die Koppel (ich gehe mal davon aus, dass beide ihre Dienstwaffe trugen). Jeder der mal ne Waffe getragen hat / tragen musste weiß, was das bedeutet.

Von daher stimmt dein zweiter Absatz.

Aber wisst ihr was total geil gewesen wäre? Wenn der Typ einfach zur ID-Feststellung auf die Wache mit gekommen wäre.


Das meine ich auch. Unbestritten sind die beiden Beamten mit der Situation vollständig überfordert. Aber den Fall als Beleg für ein strukturelles und systemimmanentes Problem zu instrumentalisieren und einen Querverweis zu "rechtsradikalen Netzwerken oder Korpsgeist oder racial profiling" zu ziehen, ist nicht gerade Ausdruck einer differentierten und unvoreingenommen Sicht.

P.s.: Irgendwoher kommt mir die höhnische Einleitung "der nächste Einzelfall" bekannt vor.
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arti schrieb:

exakt nach einer Minute tritt der Typ im Liegen gegen den Kopf des Beamten, vorher greift er den beiden völlig überforderten und offensichtlich unerfahrenen zig mal an die Koppel (ich gehe mal davon aus, dass beide ihre Dienstwaffe trugen). Jeder der mal ne Waffe getragen hat / tragen musste weiß, was das bedeutet.

Von daher stimmt dein zweiter Absatz.

Aber wisst ihr was total geil gewesen wäre? Wenn der Typ einfach zur ID-Feststellung auf die Wache mit gekommen wäre.


Das meine ich auch. Unbestritten sind die beiden Beamten mit der Situation vollständig überfordert. Aber den Fall als Beleg für ein strukturelles und systemimmanentes Problem zu instrumentalisieren und einen Querverweis zu "rechtsradikalen Netzwerken oder Korpsgeist oder racial profiling" zu ziehen, ist nicht gerade Ausdruck einer differentierten und unvoreingenommen Sicht.

P.s.: Irgendwoher kommt mir die höhnische Einleitung "der nächste Einzelfall" bekannt vor.
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amsterdam_stranded schrieb:

Aber den Fall als Beleg für ein strukturelles und systemimmanentes Problem zu instrumentalisieren und einen Querverweis zu "rechtsradikalen Netzwerken oder Korpsgeist oder racial profiling" zu ziehen, ist nicht gerade Ausdruck einer differentierten und unvoreingenommen Sicht.

Nicht der eine Fall. Die Summe.

Kleine Auswahl, völlig unvollständig:

racial profiling:
https://www.ruhrbarone.de/peinliche-panne-beim-racial-profiling-ich-bin-dozent-an-der-polizeihochschule/170315

Drohschreiben:
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/polizist-nach-rechtem-drohschreiben-gegen-anwaeltin-festgenommen,polizist-anwaeltin100.html

Polizeigewalt:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kurz-notiert/polizeigewalt-urteil-bremen-100.html

Und weiters der Hutbürger, Polizisten mit Patches mit rechten Codes an der Uniform, diverse AfD-Politiker auf Wahllisten mit dem Beruf Polizist, die VS-Mitarbeiter in der rechten Szene usw usf.
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Stimmt wäre geil gewesen.
Und wenn er nicht mitkommt, dann wird er halt mit dem Schlagstock hergeprügelt.
Ich mein hey, warum auch nicht?
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FrankenAdler schrieb:

Und wenn er nicht mitkommt, dann wird er halt mit dem Schlagstock hergeprügelt.        


hätten die Cops den laufen gelassen, würde sich der angeblich von ihm beleidigte Passant echauffieren, dass man natürlich nichts gemacht hat. von daher: egal was die beiden gemacht hätten, es wäre falsch gewesen - solange man immer das Schlecht sehen möchte.

Nach dem Tritt ins Gesicht war es eigentlich schon vorbei. Am aller, aller, aller falschesten in einer solchen Situation ist aber, wenn du mit deiner Hand in der Nähe seiner Dienstwaffe fummelst. Und da waren die beiden noch recht zimperlich.

Kannst es ja mal gerne in einem Feldversuch probieren: einfach mal nem (Bundes-) Polizisten, Feldjäger oder Torposten vor der Kaserne versuchen an die Dienstwaffe zu greifen.

Die Reaktion wird - egal ob auf Mallorca, in Paris, Oer-Erkenschwick oder London immer die gleiche sein... und blaue Flecken danach wohl noch das geringste übel.
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FrankenAdler schrieb:

Und wenn er nicht mitkommt, dann wird er halt mit dem Schlagstock hergeprügelt.        


hätten die Cops den laufen gelassen, würde sich der angeblich von ihm beleidigte Passant echauffieren, dass man natürlich nichts gemacht hat. von daher: egal was die beiden gemacht hätten, es wäre falsch gewesen - solange man immer das Schlecht sehen möchte.

Nach dem Tritt ins Gesicht war es eigentlich schon vorbei. Am aller, aller, aller falschesten in einer solchen Situation ist aber, wenn du mit deiner Hand in der Nähe seiner Dienstwaffe fummelst. Und da waren die beiden noch recht zimperlich.

Kannst es ja mal gerne in einem Feldversuch probieren: einfach mal nem (Bundes-) Polizisten, Feldjäger oder Torposten vor der Kaserne versuchen an die Dienstwaffe zu greifen.

Die Reaktion wird - egal ob auf Mallorca, in Paris, Oer-Erkenschwick oder London immer die gleiche sein... und blaue Flecken danach wohl noch das geringste übel.
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ein griff nach der dienstwaffe mag eine reaktion rechtfertigen.

daß man aber den dreh hinbekommt, damit das einprügeln auf einen menschen zu rechtfertigen, der sich "ergeben" hat, ist interessant, sehr interessant.



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