Niko Kovac - Diskussion


Thread wurde von bils am Mittwoch, 03. Oktober 2018, 13:25 Uhr um 13:25 Uhr gesperrt weil:
Siehe letzter Beitrag
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Ich schließe mich den ausnahmsweise hochwertigen Kommentaren in sämtlichen heutigen Gazetten an: Niko Kovac ist ein Lügner und er hat auch noch in der PK gelogen. Dies ist umso schlimmer, da er meint wir Fans merken es nicht.

Mir dieser dreisten Verlogenheit hat er sich selbst eine schwere Hypothek für seine zukünftige Arbeit auferlegt, was ihm gerade bei den Buyern noch um die Ohren fliegen wird. Wir der Herr so es Gescherr. Viel Spaß mit der Staransammlung und hau am besten schnell ab.
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Die Verlogenheit ist Grundvoraussetzung um bei der Verbrecherbande was zu werden. Ihm fehlt ja schon die wichtigste Qualifikation vorbestraft zu sein.
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Ich schließe mich den ausnahmsweise hochwertigen Kommentaren in sämtlichen heutigen Gazetten an: Niko Kovac ist ein Lügner und er hat auch noch in der PK gelogen. Dies ist umso schlimmer, da er meint wir Fans merken es nicht.

Mir dieser dreisten Verlogenheit hat er sich selbst eine schwere Hypothek für seine zukünftige Arbeit auferlegt, was ihm gerade bei den Buyern noch um die Ohren fliegen wird. Wir der Herr so es Gescherr. Viel Spaß mit der Staransammlung und hau am besten schnell ab.
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Miofino schrieb:

Mir dieser dreisten Verlogenheit hat er sich selbst eine schwere Hypothek für seine zukünftige Arbeit auferlegt, was ihm gerade bei den Buyern noch um die Ohren fliegen wird.


Erst mal wird er bei seinem aktuellen Arbeitgeber noch Wochenlang Spaß haben,wenn es denn so lange geht.
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Die Verlogenheit ist Grundvoraussetzung um bei der Verbrecherbande was zu werden. Ihm fehlt ja schon die wichtigste Qualifikation vorbestraft zu sein.
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Jetzt wollen wir aber bei aller Empörung mal das Tagesgeschäft nicht ganz vergessen.
Wenn wir heute in Leverkusen gewinnen und in Schalke das Pokalfinale fest machen, dann kann er erhobenen Hauptes gehen. Dann würde wenigstens ein Versprechen eingelöst: dass er und die Mannschaft sich nicht hängen lassen.
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Ich finde, dass hier zu sehr auf Niko eingedroschen wird. Aber hier oder im Internet generell scheint das normal zu sein.

Niko war der beste Trainer den ich hier miterleben durfte. Bin mir sicher dass er bei Bayern auch erfolgreich sein wird.

Den Zeitpunkt der Bekanntgabe hat er sich nicht ausgesucht. Er hat nie versprochen hier zu bleiben. Aufgrund der Formulierungen war klar, dass es dazu kommen könnte.

Die Leute, die ihn jetzt so negativ sehen, haben ihn vorher scheinbar zu positiv gesehen.

Er ist kein Übermensch und auch ein Mensch der Werte predigt bleibt Mensch und macht Fehler und kann nicht immer alle Prinzipien erfüllen. Weil wir Menschen sind. Als Gläubigem wird ihm das bewusst sein.

Er ist Profi durch und durch, ich bewundere ihn für seine Arbeit die er bei uns geleistet hat und wünsche ihm viel Erfolg, auch wenn ich die Bayern hasse.

Es ist einfach sehr traurig dass er geht und ich glaube dass einige versuchen ihn schlechtzureden um somit ihre Trauer besser verarbeiten zu können.

Er hätte hier noch so viel erreichen können. Sehr sehr schade.

Ich glaube nicht, dass ihm die Entscheidung leicht fiel. Aber das Angebot war sicher sehr verlockend.

Aber ich glaube dass er sich damit einen Traum erfüllt, und nicht damit hätte leben können, falls diese Chance nicht wieder gekommen wäre.

Insofern konnte er vielleicht nicht nein sagen.

Aber ich glaube schon, dass es besser gewesen wäre für ihn, wenn er hier geblieben wäre. Denn hier hätte er noch 10 Jahre Trainer sein können. Und soviel erreichen können.

Vielleicht wird er das später feststellen, dass er die Eintracht nicht so schnell hätte verlassen sollen.

Vielleicht gewinnt er aber auch die CL. Wir werden es sehen.
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oederweg_adler schrieb:

Ich glaube nicht, dass ihm die Entscheidung leicht fiel. Aber das Angebot war sicher sehr verlockend.

Schon klar, deshalb hat er sich bei der Verlängerung die AK in den Vertrag schreiben lassen. Die Entscheidung ist nicht erst am Donnerstag gefallen.
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Basaltkopp schrieb:

schankmeister schrieb:

Ja, er hat für unsere Eintracht ganz sicher alles gegeben, aber er hat gelogen und das wiegt schwerer als alles andere. Eine menschliche Enttäuschung Par Excellence.

Noch schlimmer als die Lüge finde ich, dass er offensichtlich geglaubt hat, dass wir wirklich so doof sind und ihm sein Märchen abkaufen.
Ich finde es gut von sky, dass die seine Story sofort angezweifelt haben.

Welche Lügen? Welche Märchen?
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gizzi schrieb:
Welche Lügen? Welche Märchen?


Es war einmal ein Trainer, der saß wartend neben seinem Telefon und wunderte sich darüber, wie dynamisch ein Telefon klingeln kann ...
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gizzi schrieb:
Welche Lügen? Welche Märchen?


Es war einmal ein Trainer, der saß wartend neben seinem Telefon und wunderte sich darüber, wie dynamisch ein Telefon klingeln kann ...
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Allein schon dieser dämliche Spruch gestern, alles habe wie ein normaler Arbeitstag begonnen, dann hätten sich die Ereignisse überstürzt. Was denn für Ereignisse. Ich denke, es gab nur ein Telefonat.
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Alles im allem bin ich wahnsinnig enttäuscht von Kovac. Ich hatte ihn immer als ein ehrenwerter Trainer gehalten. Er hat mein Vertrauen völlig zerstört.
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Ich sehe da nichts "im Dunkeln". Die Ausstiegsklausel war verhandelt, und jedem der beteiligten Personen musste klar sein dass diese, sobald das Angebot da ist, auch in Anspruch genommen würde.

Im übrigen werde ich dieses Wochenende nichts trinken - Stand jetzt.
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lego57 schrieb:

Im übrigen werde ich dieses Wochenende nichts trinken - Stand jetzt.
Das brauchst du auch nicht, verklärt scheint  deine Sicht schon jetzt zu sein.
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In München wird Kovac jedenfalls nicht sonderlich euphorisch empfangen und wird als "kleine Lösung" angesehen. Kovac ist ohne jeden Zweifel ein guter Trainer, der aber bei den Prinzessinnen in München mit seiner Disziplin einen schweren Stand haben wird. Ich gehe nicht davon aus, dass er zur Rückrunde 18/19 noch Trainer bei den Bayern ist, denn dort hat man weitaus weniger Geduld und alles muss direkt funktionieren.

Ich denke aus der Sache werden alle drei Beteiligten als Verlierer gehen. Bei uns kann das natürlich die heftigsten Auswirkungen haben. Schaue ich mir die Trainer an, deren Namen nun wieder durch die Medien gehen, wird mir Angst und Bange.
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Kovac investiert seine Energie in die Planung der neuen Saison. Täglich mehrere Stunden.
Am Samstag Morgen würfelt er kurz unsere Aufstellung aus und Arbeitet dann weiter am Triple mit Buyern.

Da nicht zu glauben ist, dass der erste Kontakt am Donnerstag war, darf der nicht mehr auf unserer Bank Platz nehmen!

Von München kennt man es nicht anders.
Von #Govac bin ich aufgrund des "wie" sehr enttäuscht.
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gizzi schrieb:

Basaltkopp schrieb:

schankmeister schrieb:

Ja, er hat für unsere Eintracht ganz sicher alles gegeben, aber er hat gelogen und das wiegt schwerer als alles andere. Eine menschliche Enttäuschung Par Excellence.

Noch schlimmer als die Lüge finde ich, dass er offensichtlich geglaubt hat, dass wir wirklich so doof sind und ihm sein Märchen abkaufen.
Ich finde es gut von sky, dass die seine Story sofort angezweifelt haben.

Welche Lügen? Welche Märchen?


Lüge: Wiegesagt hat er aich offenbar schon vor zwei Wochen mit Hoeneß in Bayern getroffen:

http://www.sueddeutsche.de/sport/kovac-zum-fc-bayern-eine-zukunft-nach-hoeness-geschmack-1.3943690

Märchen: Dass man sich innerhalb von ein paar Stunden zu einem Dreijahresvertrag mit den Bayern entscheidet, ohne mal eine Nacht drüber geschlafen, mit seinem jetzigen Arbeitgeber gesprochen, mit der Familie beraten, mit den Bayern über Spielerverträge, Trainingslager, Änderungen im Scouting und und und gesprochen zu haben.
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Struwwel schrieb:

gizzi schrieb:

Basaltkopp schrieb:

schankmeister schrieb:

Ja, er hat für unsere Eintracht ganz sicher alles gegeben, aber er hat gelogen und das wiegt schwerer als alles andere. Eine menschliche Enttäuschung Par Excellence.

Noch schlimmer als die Lüge finde ich, dass er offensichtlich geglaubt hat, dass wir wirklich so doof sind und ihm sein Märchen abkaufen.
Ich finde es gut von sky, dass die seine Story sofort angezweifelt haben.

Welche Lügen? Welche Märchen?


Lüge: Wiegesagt hat er aich offenbar schon vor zwei Wochen mit Hoeneß in Bayern getroffen:

http://www.sueddeutsche.de/sport/kovac-zum-fc-bayern-eine-zukunft-nach-hoeness-geschmack-1.3943690

Märchen: Dass man sich innerhalb von ein paar Stunden zu einem Dreijahresvertrag mit den Bayern entscheidet, ohne mal eine Nacht drüber geschlafen, mit seinem jetzigen Arbeitgeber gesprochen, mit der Familie beraten, mit den Bayern über Spielerverträge, Trainingslager, Änderungen im Scouting und und und gesprochen zu haben.

Und vor allem ja nicht nur über seinen Werdegang sondern auch noch über den seines Bruders. Robert lebt mit seiner Familie in Frankfurt. Mir kann keiner erzählen, dass Niko über den Kopf von Roberts Frau entscheiden kann, wo die Kids aufwachsen. Das ganze muss schon viel früher beschlossen worden sein.
Ich bin auch maßlos enttäuscht. Am meisten ärgere ich mich aber darüber, dass man einfach niemanden mehr vertrauen kann. Ich hätte meine Hand für Niko ins Feuer gelegt, dass er niemals nach dieser Saison wechselt.
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Struwwel schrieb:

gizzi schrieb:

Basaltkopp schrieb:

schankmeister schrieb:

Ja, er hat für unsere Eintracht ganz sicher alles gegeben, aber er hat gelogen und das wiegt schwerer als alles andere. Eine menschliche Enttäuschung Par Excellence.

Noch schlimmer als die Lüge finde ich, dass er offensichtlich geglaubt hat, dass wir wirklich so doof sind und ihm sein Märchen abkaufen.
Ich finde es gut von sky, dass die seine Story sofort angezweifelt haben.

Welche Lügen? Welche Märchen?


Lüge: Wiegesagt hat er aich offenbar schon vor zwei Wochen mit Hoeneß in Bayern getroffen:

http://www.sueddeutsche.de/sport/kovac-zum-fc-bayern-eine-zukunft-nach-hoeness-geschmack-1.3943690

Märchen: Dass man sich innerhalb von ein paar Stunden zu einem Dreijahresvertrag mit den Bayern entscheidet, ohne mal eine Nacht drüber geschlafen, mit seinem jetzigen Arbeitgeber gesprochen, mit der Familie beraten, mit den Bayern über Spielerverträge, Trainingslager, Änderungen im Scouting und und und gesprochen zu haben.

Und vor allem ja nicht nur über seinen Werdegang sondern auch noch über den seines Bruders. Robert lebt mit seiner Familie in Frankfurt. Mir kann keiner erzählen, dass Niko über den Kopf von Roberts Frau entscheiden kann, wo die Kids aufwachsen. Das ganze muss schon viel früher beschlossen worden sein.
Ich bin auch maßlos enttäuscht. Am meisten ärgere ich mich aber darüber, dass man einfach niemanden mehr vertrauen kann. Ich hätte meine Hand für Niko ins Feuer gelegt, dass er niemals nach dieser Saison wechselt.
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Ich weiß nicht. Schon wo er gesagt hat, dass er Auf jeden Fall nächstes Jahr Trainer in Frankfurt ist, sofern nichts außergewöhnliches dazwischen kommt, hat den Eindruck vermittelt, dass er mit den Bayern in Gesprächen ist. Mich haben seine wertlosen Bekenntnisse extrem genervt, weil immer ein Passus angehängt wurde, der das Gegenteil sagte.
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Kann man Niko Kovac den Wechsel zum FC Bayern übel nehmen? Auf rein professioneller und sportlicher Ebene sicher nicht. Wie hier schon zigfach erwähnt wurde, ist es die Art und Weise, die übel aufstößt.

Ich habe während seiner Amtszeit von Woche zu Woche, von Pressekonferenz zu Pressekonferenz, von Statement zu Statement, einen immerzu wachsenden Respekt für Niko Kovac entwickelt. Und es war nicht nur bezogen auf unsere Eintracht, die guten Ergebnisse, die Aufbruchsstimmung im Verein und die immerzu betonte enge Zusammenarbeit zwischen Trainerteam, Mannschaft und Management/Vorstand. Auch zu Themen außerhalb unseres Vereins wählte Kovac immer wieder Worte, die mich mit Stolz erfüllt haben, dass gerade dieser Mann unsere Trainerposition bekleidet.

So zum Beispiel die Äußerungen zu den Fällen Dembele und Aubameyang, zur negativen Schnelllebigkeit der heutigen Zeit, seine positive Anerkennung für Christian Streich und den SC Freiburg, wonach er sich für mehr Bundesligisten solch eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Trainer und Verein wünscht und nicht zuletzt seine Ansprache bei der Mitgliederversammlung, nebst lebenslanger Vereinsmitgliedschaft.

Ganz besonders wiegten die Worte im Ohr: „Wo ist der Vertrag, der zählt? Früher galt das gesprochene Wort. Inzwischen zählt ein Fünfjahresvertrag genauso wenig wie ein Halbjahresvertrag. Das ist sehr bedenklich.“

Kovac wurde über die Zeit zur positiven Identifikationsfigur, werkelte fleißig am Image des Mannes, zu dem man gerne aufschaut, dessen Namen man zu beinahe jeder Zeit wohlwollend in den Mund nahm – und das sogar über die eigene Vereinsgrenze hinaus.

Im Vorfeld zur heutigen Verkündung wurde viel spekuliert. Diverse Aussagen konnten als eindeutig zweideutig interpretiert werden und boten Raum für ein entsprechendes Medienecho. Doch trotz aller bis dato fiktiven Unklarheit galt es für mich als nahezu ausgeschlossen, dass Kovac bei einer Entscheidungsfindung, in welche Richtung sie auch gehen mag,  seine Authentizität einbüßen würde. Nicht er, der sich stets integer und glaubwürdig präsentierte.

Wie habe ich mich getäuscht.

Seine einleitenden Worte konnten grotesker nicht sein. Man hatte den Eindruck, Kovac wollte in bester Kasperletheater-Manier einer Gruppe von Kleinkindern weiß machen, der Himmel wäre rosa und statt Regen würden Marshmallows zur Erde fallen. Ernsthaft, wer in aller Welt soll den Worten Glauben schenken, dass am gestrigen Donnerstag die erste Kontaktaufnahme mit dem FC Bayern stattgefunden haben soll. Und dabei ist es mir egal, ob sein Berater involviert war, oder nicht, auch dieser vertritt direkt die Interessen seines Klienten und stochert nicht ohne Kovacs Wissen in fremden Gefilden herum.

Er möchte uns weißmachen, dass es lediglich eines (!) Anrufes aus München bedurfte, um eine sofortige Entscheidung über seine sportliche Zukunft zu fällen. Wo bleibt in dieser Causa der sonst so oft verkündete Respekt, die Vertrautheit und freundschaftliche Bande zu den Offiziellen des Vereins? Wie ist so ein Verhalten zu erklären? Keine Rücksprache, keine Darlegung der Situation. Nein, von Anfang an vollendete Tatsachen. Und das nur wenige Wochen nach seiner öffentlich in Szene gesetzten lebenslangen Mitgliedschaft. Das Angebot wäre wohl ansonsten fristlos verfallen, wenn er ohne Zusage den Hörer aufgelegt hätte. Wie kann Kovac glauben, dass bei aller medialen Durchsichtigkeit der heutigen Geschäftsgebaren im Fußball, jemand ernsthaft in Erwägung ziehen könnte, diesem Märchen auf den Leim zu gehen. Ich saß mit offenem Mund vor dem Bildschirm und traute meinen Ohren nicht.

An dieser Stelle möchte ich zunächst Fredi Bobic beglückwünschen zu seinen treffenden Worten in Richtung Trainer und aufnehmenden Verein. Ich würde mir an seiner Stelle komplett vorgeführt und veräppelt vorkommen. In dieser Phase der Saison ist ein solches Verhalten einfach unentschuldbar. Es gefährdet alle Ziele, für die man während der aktuellen Spielzeit hart gearbeitet hat. Und dann hat die betreffende Person auch noch die Chuzpe, sich eine augenscheinlich konstruierte „Wahrheit“ zurechtzulegen, die jedwede Kritik von vornhinein im Keim ersticken soll. Ist das nicht schön?

Und für mich waren die Nachfragen der Presse auf diese Posse von Kovac noch viel zu seicht. Zumal sich Kovac in seinen Schlussworten gar selbst als Lügner abstempelt auf die Frage zu seinen Aussagen der vergangenen Woche: „Ich hätte sagen können ‚Nein‘, aber dann hätte ich gelogen.“ Geht es noch schlimmer? „Aber letztlich habe ich die Wahrheit gesagt. Sie werden sagen ‚es war ein offenes Türchen‘, aber, ich habe die Wahrheit gesagt. Und das ist genau der Punkt, wenn ich kategorisch gesagt hätte ‚nein‘, dann hätten sie sagen können ich habe gelogen, aber ich habe nicht gelogen, weil ich das so gesagt habe.“

Puff, da geht es hin, das letzte bisschen Respekt vor diesem Mann. Mit welcher emotionalen Kälte und Kalkül er hier eine Rechtfertigung seiner, im besten Winkeladvokaten-Stil getroffenen, Aussagen verkaufen möchte, geht für mich, in Anbetracht seiner eigenen Vorstellung von Moral, auf keine Kuhhaut. Dazu klingelt es mir zudem noch von letzter Woche in den Ohren, als Kovac den traurigen Verlust von Josip Simunics Tochter anbrachte und daran erinnerte, dass es wichtigeres im Leben gibt, als sich zu Vorgängen im Fußballgeschäft zu äußern und so die Nachfragen der Journalisten zu seiner eigenen Person im Keim erstickte. Emotional berührend und authentisch kam es mir in der vergangenen Woche rüber, wenn ich heute darüber nachdenke… komme ich um den Verdacht der Instrumentalisierung (nicht seiner Trauer, das möchte ich hier eindringlich betonen, sondern dem Vermeiden eines klaren Statements) leider nicht mehr herum. So sehr wurde am heutigen Tag die Glaubwürdigkeit von Kovac für mich erschüttert.

Im englischen Sprachgebrauch gibt es die Redewendung

Your mouth is writing checks your ass can’t cash

Dies passt hier meiner Ansicht nach wie die Faust auf’s Auge. Als Eintracht Fan fühle ich mich im höchsten Grade verschaukelt. Ich hoffe, dass durch den ganzen Verein eine Trotzreaktion fahren wird, um die gesteckten Ziele der europäischen Teilnahme und dem Pokalfinale, trotz dem bevorstehenden Verlust einer wichtigen Führungskraft, zu erreichen.

Doch dieser Tag hat in meiner Fan-Seele deutliche Spuren hinterlassen.
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Zen schrieb:

Kann man Niko Kovac den Wechsel zum FC Bayern übel nehmen? Auf rein professioneller und sportlicher Ebene sicher nicht. Wie hier schon zigfach erwähnt wurde, ist es die Art und Weise, die übel aufstößt.

Ich habe während seiner Amtszeit von Woche zu Woche, von Pressekonferenz zu Pressekonferenz, von Statement zu Statement, einen immerzu wachsenden Respekt für Niko Kovac entwickelt. Und es war nicht nur bezogen auf unsere Eintracht, die guten Ergebnisse, die Aufbruchsstimmung im Verein und die immerzu betonte enge Zusammenarbeit zwischen Trainerteam, Mannschaft und Management/Vorstand. Auch zu Themen außerhalb unseres Vereins wählte Kovac immer wieder Worte, die mich mit Stolz erfüllt haben, dass gerade dieser Mann unsere Trainerposition bekleidet.

So zum Beispiel die Äußerungen zu den Fällen Dembele und Aubameyang, zur negativen Schnelllebigkeit der heutigen Zeit, seine positive Anerkennung für Christian Streich und den SC Freiburg, wonach er sich für mehr Bundesligisten solch eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Trainer und Verein wünscht und nicht zuletzt seine Ansprache bei der Mitgliederversammlung, nebst lebenslanger Vereinsmitgliedschaft.

Ganz besonders wiegten die Worte im Ohr: „Wo ist der Vertrag, der zählt? Früher galt das gesprochene Wort. Inzwischen zählt ein Fünfjahresvertrag genauso wenig wie ein Halbjahresvertrag. Das ist sehr bedenklich.“

Kovac wurde über die Zeit zur positiven Identifikationsfigur, werkelte fleißig am Image des Mannes, zu dem man gerne aufschaut, dessen Namen man zu beinahe jeder Zeit wohlwollend in den Mund nahm – und das sogar über die eigene Vereinsgrenze hinaus.

Im Vorfeld zur heutigen Verkündung wurde viel spekuliert. Diverse Aussagen konnten als eindeutig zweideutig interpretiert werden und boten Raum für ein entsprechendes Medienecho. Doch trotz aller bis dato fiktiven Unklarheit galt es für mich als nahezu ausgeschlossen, dass Kovac bei einer Entscheidungsfindung, in welche Richtung sie auch gehen mag,  seine Authentizität einbüßen würde. Nicht er, der sich stets integer und glaubwürdig präsentierte.

Wie habe ich mich getäuscht.

Seine einleitenden Worte konnten grotesker nicht sein. Man hatte den Eindruck, Kovac wollte in bester Kasperletheater-Manier einer Gruppe von Kleinkindern weiß machen, der Himmel wäre rosa und statt Regen würden Marshmallows zur Erde fallen. Ernsthaft, wer in aller Welt soll den Worten Glauben schenken, dass am gestrigen Donnerstag die erste Kontaktaufnahme mit dem FC Bayern stattgefunden haben soll. Und dabei ist es mir egal, ob sein Berater involviert war, oder nicht, auch dieser vertritt direkt die Interessen seines Klienten und stochert nicht ohne Kovacs Wissen in fremden Gefilden herum.

Er möchte uns weißmachen, dass es lediglich eines (!) Anrufes aus München bedurfte, um eine sofortige Entscheidung über seine sportliche Zukunft zu fällen. Wo bleibt in dieser Causa der sonst so oft verkündete Respekt, die Vertrautheit und freundschaftliche Bande zu den Offiziellen des Vereins? Wie ist so ein Verhalten zu erklären? Keine Rücksprache, keine Darlegung der Situation. Nein, von Anfang an vollendete Tatsachen. Und das nur wenige Wochen nach seiner öffentlich in Szene gesetzten lebenslangen Mitgliedschaft. Das Angebot wäre wohl ansonsten fristlos verfallen, wenn er ohne Zusage den Hörer aufgelegt hätte. Wie kann Kovac glauben, dass bei aller medialen Durchsichtigkeit der heutigen Geschäftsgebaren im Fußball, jemand ernsthaft in Erwägung ziehen könnte, diesem Märchen auf den Leim zu gehen. Ich saß mit offenem Mund vor dem Bildschirm und traute meinen Ohren nicht.

An dieser Stelle möchte ich zunächst Fredi Bobic beglückwünschen zu seinen treffenden Worten in Richtung Trainer und aufnehmenden Verein. Ich würde mir an seiner Stelle komplett vorgeführt und veräppelt vorkommen. In dieser Phase der Saison ist ein solches Verhalten einfach unentschuldbar. Es gefährdet alle Ziele, für die man während der aktuellen Spielzeit hart gearbeitet hat. Und dann hat die betreffende Person auch noch die Chuzpe, sich eine augenscheinlich konstruierte „Wahrheit“ zurechtzulegen, die jedwede Kritik von vornhinein im Keim ersticken soll. Ist das nicht schön?

Und für mich waren die Nachfragen der Presse auf diese Posse von Kovac noch viel zu seicht. Zumal sich Kovac in seinen Schlussworten gar selbst als Lügner abstempelt auf die Frage zu seinen Aussagen der vergangenen Woche: „Ich hätte sagen können ‚Nein‘, aber dann hätte ich gelogen.“ Geht es noch schlimmer? „Aber letztlich habe ich die Wahrheit gesagt. Sie werden sagen ‚es war ein offenes Türchen‘, aber, ich habe die Wahrheit gesagt. Und das ist genau der Punkt, wenn ich kategorisch gesagt hätte ‚nein‘, dann hätten sie sagen können ich habe gelogen, aber ich habe nicht gelogen, weil ich das so gesagt habe.“

Puff, da geht es hin, das letzte bisschen Respekt vor diesem Mann. Mit welcher emotionalen Kälte und Kalkül er hier eine Rechtfertigung seiner, im besten Winkeladvokaten-Stil getroffenen, Aussagen verkaufen möchte, geht für mich, in Anbetracht seiner eigenen Vorstellung von Moral, auf keine Kuhhaut. Dazu klingelt es mir zudem noch von letzter Woche in den Ohren, als Kovac den traurigen Verlust von Josip Simunics Tochter anbrachte und daran erinnerte, dass es wichtigeres im Leben gibt, als sich zu Vorgängen im Fußballgeschäft zu äußern und so die Nachfragen der Journalisten zu seiner eigenen Person im Keim erstickte. Emotional berührend und authentisch kam es mir in der vergangenen Woche rüber, wenn ich heute darüber nachdenke… komme ich um den Verdacht der Instrumentalisierung (nicht seiner Trauer, das möchte ich hier eindringlich betonen, sondern dem Vermeiden eines klaren Statements) leider nicht mehr herum. So sehr wurde am heutigen Tag die Glaubwürdigkeit von Kovac für mich erschüttert.

Im englischen Sprachgebrauch gibt es die Redewendung

Your mouth is writing checks your ass can’t cash

Dies passt hier meiner Ansicht nach wie die Faust auf’s Auge. Als Eintracht Fan fühle ich mich im höchsten Grade verschaukelt. Ich hoffe, dass durch den ganzen Verein eine Trotzreaktion fahren wird, um die gesteckten Ziele der europäischen Teilnahme und dem Pokalfinale, trotz dem bevorstehenden Verlust einer wichtigen Führungskraft, zu erreichen.

Doch dieser Tag hat in meiner Fan-Seele deutliche Spuren hinterlassen.




Ich würde gerne eine Möglichkeit finden, das Kovac diese Zeilen irgendwie Wort für Wort lesen muss!

Und ich habe trotz des langen Textes voll zitiert, da ich nicht in der Lage war, irgendwas davon nicht stehen zu lassen! Dankeschön für diesen Beitrag!
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Es hat hier auch keiner ein Problem damit, das Kovac nach München geht.
Das er die Chance überhaupt bekommt ist erstaunlich, wenn man sich seine Vorgänger anschaut.

Im Gegenteil man könnte sogar stolz sein, das man es sogar geschafft hat, einen Trainer so gut zu machen,
das Ihn der FCB möchte.
Und das Kovac dieses Angebot annimmt, verstehe ich auch.
Aus vielen Gründen, alleine sein Festgehalt+ fette Prämien wird Explodieren.

Heynckes soll angeblich 1 Millionen pro Monat kassieren.
Ancelotti soll 6 Millionen kassiert haben
Guardiola soll 17 !! Millionen kassiert haben.


Das Ende hat Kovac sich selber versaut. Wie einer schon schrieb, man kann in 10 Minuten alles einreißen, waqs man vorher mühsam in 2 Jahren aufbaute. Schade das bei Kovac ein Legendenstatus nicht zu zählen scheint.
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Zen schrieb:

Kann man Niko Kovac den Wechsel zum FC Bayern übel nehmen? Auf rein professioneller und sportlicher Ebene sicher nicht. Wie hier schon zigfach erwähnt wurde, ist es die Art und Weise, die übel aufstößt.

Ich habe während seiner Amtszeit von Woche zu Woche, von Pressekonferenz zu Pressekonferenz, von Statement zu Statement, einen immerzu wachsenden Respekt für Niko Kovac entwickelt. Und es war nicht nur bezogen auf unsere Eintracht, die guten Ergebnisse, die Aufbruchsstimmung im Verein und die immerzu betonte enge Zusammenarbeit zwischen Trainerteam, Mannschaft und Management/Vorstand. Auch zu Themen außerhalb unseres Vereins wählte Kovac immer wieder Worte, die mich mit Stolz erfüllt haben, dass gerade dieser Mann unsere Trainerposition bekleidet.

So zum Beispiel die Äußerungen zu den Fällen Dembele und Aubameyang, zur negativen Schnelllebigkeit der heutigen Zeit, seine positive Anerkennung für Christian Streich und den SC Freiburg, wonach er sich für mehr Bundesligisten solch eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Trainer und Verein wünscht und nicht zuletzt seine Ansprache bei der Mitgliederversammlung, nebst lebenslanger Vereinsmitgliedschaft.

Ganz besonders wiegten die Worte im Ohr: „Wo ist der Vertrag, der zählt? Früher galt das gesprochene Wort. Inzwischen zählt ein Fünfjahresvertrag genauso wenig wie ein Halbjahresvertrag. Das ist sehr bedenklich.“

Kovac wurde über die Zeit zur positiven Identifikationsfigur, werkelte fleißig am Image des Mannes, zu dem man gerne aufschaut, dessen Namen man zu beinahe jeder Zeit wohlwollend in den Mund nahm – und das sogar über die eigene Vereinsgrenze hinaus.

Im Vorfeld zur heutigen Verkündung wurde viel spekuliert. Diverse Aussagen konnten als eindeutig zweideutig interpretiert werden und boten Raum für ein entsprechendes Medienecho. Doch trotz aller bis dato fiktiven Unklarheit galt es für mich als nahezu ausgeschlossen, dass Kovac bei einer Entscheidungsfindung, in welche Richtung sie auch gehen mag,  seine Authentizität einbüßen würde. Nicht er, der sich stets integer und glaubwürdig präsentierte.

Wie habe ich mich getäuscht.

Seine einleitenden Worte konnten grotesker nicht sein. Man hatte den Eindruck, Kovac wollte in bester Kasperletheater-Manier einer Gruppe von Kleinkindern weiß machen, der Himmel wäre rosa und statt Regen würden Marshmallows zur Erde fallen. Ernsthaft, wer in aller Welt soll den Worten Glauben schenken, dass am gestrigen Donnerstag die erste Kontaktaufnahme mit dem FC Bayern stattgefunden haben soll. Und dabei ist es mir egal, ob sein Berater involviert war, oder nicht, auch dieser vertritt direkt die Interessen seines Klienten und stochert nicht ohne Kovacs Wissen in fremden Gefilden herum.

Er möchte uns weißmachen, dass es lediglich eines (!) Anrufes aus München bedurfte, um eine sofortige Entscheidung über seine sportliche Zukunft zu fällen. Wo bleibt in dieser Causa der sonst so oft verkündete Respekt, die Vertrautheit und freundschaftliche Bande zu den Offiziellen des Vereins? Wie ist so ein Verhalten zu erklären? Keine Rücksprache, keine Darlegung der Situation. Nein, von Anfang an vollendete Tatsachen. Und das nur wenige Wochen nach seiner öffentlich in Szene gesetzten lebenslangen Mitgliedschaft. Das Angebot wäre wohl ansonsten fristlos verfallen, wenn er ohne Zusage den Hörer aufgelegt hätte. Wie kann Kovac glauben, dass bei aller medialen Durchsichtigkeit der heutigen Geschäftsgebaren im Fußball, jemand ernsthaft in Erwägung ziehen könnte, diesem Märchen auf den Leim zu gehen. Ich saß mit offenem Mund vor dem Bildschirm und traute meinen Ohren nicht.

An dieser Stelle möchte ich zunächst Fredi Bobic beglückwünschen zu seinen treffenden Worten in Richtung Trainer und aufnehmenden Verein. Ich würde mir an seiner Stelle komplett vorgeführt und veräppelt vorkommen. In dieser Phase der Saison ist ein solches Verhalten einfach unentschuldbar. Es gefährdet alle Ziele, für die man während der aktuellen Spielzeit hart gearbeitet hat. Und dann hat die betreffende Person auch noch die Chuzpe, sich eine augenscheinlich konstruierte „Wahrheit“ zurechtzulegen, die jedwede Kritik von vornhinein im Keim ersticken soll. Ist das nicht schön?

Und für mich waren die Nachfragen der Presse auf diese Posse von Kovac noch viel zu seicht. Zumal sich Kovac in seinen Schlussworten gar selbst als Lügner abstempelt auf die Frage zu seinen Aussagen der vergangenen Woche: „Ich hätte sagen können ‚Nein‘, aber dann hätte ich gelogen.“ Geht es noch schlimmer? „Aber letztlich habe ich die Wahrheit gesagt. Sie werden sagen ‚es war ein offenes Türchen‘, aber, ich habe die Wahrheit gesagt. Und das ist genau der Punkt, wenn ich kategorisch gesagt hätte ‚nein‘, dann hätten sie sagen können ich habe gelogen, aber ich habe nicht gelogen, weil ich das so gesagt habe.“

Puff, da geht es hin, das letzte bisschen Respekt vor diesem Mann. Mit welcher emotionalen Kälte und Kalkül er hier eine Rechtfertigung seiner, im besten Winkeladvokaten-Stil getroffenen, Aussagen verkaufen möchte, geht für mich, in Anbetracht seiner eigenen Vorstellung von Moral, auf keine Kuhhaut. Dazu klingelt es mir zudem noch von letzter Woche in den Ohren, als Kovac den traurigen Verlust von Josip Simunics Tochter anbrachte und daran erinnerte, dass es wichtigeres im Leben gibt, als sich zu Vorgängen im Fußballgeschäft zu äußern und so die Nachfragen der Journalisten zu seiner eigenen Person im Keim erstickte. Emotional berührend und authentisch kam es mir in der vergangenen Woche rüber, wenn ich heute darüber nachdenke… komme ich um den Verdacht der Instrumentalisierung (nicht seiner Trauer, das möchte ich hier eindringlich betonen, sondern dem Vermeiden eines klaren Statements) leider nicht mehr herum. So sehr wurde am heutigen Tag die Glaubwürdigkeit von Kovac für mich erschüttert.

Im englischen Sprachgebrauch gibt es die Redewendung

Your mouth is writing checks your ass can’t cash

Dies passt hier meiner Ansicht nach wie die Faust auf’s Auge. Als Eintracht Fan fühle ich mich im höchsten Grade verschaukelt. Ich hoffe, dass durch den ganzen Verein eine Trotzreaktion fahren wird, um die gesteckten Ziele der europäischen Teilnahme und dem Pokalfinale, trotz dem bevorstehenden Verlust einer wichtigen Führungskraft, zu erreichen.

Doch dieser Tag hat in meiner Fan-Seele deutliche Spuren hinterlassen.




Ich würde gerne eine Möglichkeit finden, das Kovac diese Zeilen irgendwie Wort für Wort lesen muss!

Und ich habe trotz des langen Textes voll zitiert, da ich nicht in der Lage war, irgendwas davon nicht stehen zu lassen! Dankeschön für diesen Beitrag!
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+1
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Bin für Stepi mit Körbel für die letzten Spiele ... aber bitte gleich weg mit kovac
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Caffeking schrieb:

Bin für Stepi mit Körbel für die letzten Spiele ... aber bitte gleich weg mit kovac


Meinst Du den Stepi, der seinerzeit vor einem Halbfinale zu den Pillen gewechselt ist?
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Struwwel schrieb:

gizzi schrieb:

Basaltkopp schrieb:

schankmeister schrieb:

Ja, er hat für unsere Eintracht ganz sicher alles gegeben, aber er hat gelogen und das wiegt schwerer als alles andere. Eine menschliche Enttäuschung Par Excellence.

Noch schlimmer als die Lüge finde ich, dass er offensichtlich geglaubt hat, dass wir wirklich so doof sind und ihm sein Märchen abkaufen.
Ich finde es gut von sky, dass die seine Story sofort angezweifelt haben.

Welche Lügen? Welche Märchen?


Lüge: Wiegesagt hat er aich offenbar schon vor zwei Wochen mit Hoeneß in Bayern getroffen:

http://www.sueddeutsche.de/sport/kovac-zum-fc-bayern-eine-zukunft-nach-hoeness-geschmack-1.3943690

Märchen: Dass man sich innerhalb von ein paar Stunden zu einem Dreijahresvertrag mit den Bayern entscheidet, ohne mal eine Nacht drüber geschlafen, mit seinem jetzigen Arbeitgeber gesprochen, mit der Familie beraten, mit den Bayern über Spielerverträge, Trainingslager, Änderungen im Scouting und und und gesprochen zu haben.

Und vor allem ja nicht nur über seinen Werdegang sondern auch noch über den seines Bruders. Robert lebt mit seiner Familie in Frankfurt. Mir kann keiner erzählen, dass Niko über den Kopf von Roberts Frau entscheiden kann, wo die Kids aufwachsen. Das ganze muss schon viel früher beschlossen worden sein.
Ich bin auch maßlos enttäuscht. Am meisten ärgere ich mich aber darüber, dass man einfach niemanden mehr vertrauen kann. Ich hätte meine Hand für Niko ins Feuer gelegt, dass er niemals nach dieser Saison wechselt.
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kotka08 schrieb:

Mir kann keiner erzählen, dass Niko über den Kopf von Roberts Frau entscheiden kann, wo die Kids aufwachsen. Das ganze muss schon viel früher beschlossen worden sein.

Irgendwer schrub in den letzten Tagen, dass Robert sein/e Kind/er schon vor vier Wochen in einer Münchener  Schule angemeldet haben soll. Ganz schön weiter Schulweg wenn man in Frankfurt wohnt.
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Zen schrieb:

Kann man Niko Kovac den Wechsel zum FC Bayern übel nehmen? Auf rein professioneller und sportlicher Ebene sicher nicht. Wie hier schon zigfach erwähnt wurde, ist es die Art und Weise, die übel aufstößt.

Ich habe während seiner Amtszeit von Woche zu Woche, von Pressekonferenz zu Pressekonferenz, von Statement zu Statement, einen immerzu wachsenden Respekt für Niko Kovac entwickelt. Und es war nicht nur bezogen auf unsere Eintracht, die guten Ergebnisse, die Aufbruchsstimmung im Verein und die immerzu betonte enge Zusammenarbeit zwischen Trainerteam, Mannschaft und Management/Vorstand. Auch zu Themen außerhalb unseres Vereins wählte Kovac immer wieder Worte, die mich mit Stolz erfüllt haben, dass gerade dieser Mann unsere Trainerposition bekleidet.

So zum Beispiel die Äußerungen zu den Fällen Dembele und Aubameyang, zur negativen Schnelllebigkeit der heutigen Zeit, seine positive Anerkennung für Christian Streich und den SC Freiburg, wonach er sich für mehr Bundesligisten solch eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Trainer und Verein wünscht und nicht zuletzt seine Ansprache bei der Mitgliederversammlung, nebst lebenslanger Vereinsmitgliedschaft.

Ganz besonders wiegten die Worte im Ohr: „Wo ist der Vertrag, der zählt? Früher galt das gesprochene Wort. Inzwischen zählt ein Fünfjahresvertrag genauso wenig wie ein Halbjahresvertrag. Das ist sehr bedenklich.“

Kovac wurde über die Zeit zur positiven Identifikationsfigur, werkelte fleißig am Image des Mannes, zu dem man gerne aufschaut, dessen Namen man zu beinahe jeder Zeit wohlwollend in den Mund nahm – und das sogar über die eigene Vereinsgrenze hinaus.

Im Vorfeld zur heutigen Verkündung wurde viel spekuliert. Diverse Aussagen konnten als eindeutig zweideutig interpretiert werden und boten Raum für ein entsprechendes Medienecho. Doch trotz aller bis dato fiktiven Unklarheit galt es für mich als nahezu ausgeschlossen, dass Kovac bei einer Entscheidungsfindung, in welche Richtung sie auch gehen mag,  seine Authentizität einbüßen würde. Nicht er, der sich stets integer und glaubwürdig präsentierte.

Wie habe ich mich getäuscht.

Seine einleitenden Worte konnten grotesker nicht sein. Man hatte den Eindruck, Kovac wollte in bester Kasperletheater-Manier einer Gruppe von Kleinkindern weiß machen, der Himmel wäre rosa und statt Regen würden Marshmallows zur Erde fallen. Ernsthaft, wer in aller Welt soll den Worten Glauben schenken, dass am gestrigen Donnerstag die erste Kontaktaufnahme mit dem FC Bayern stattgefunden haben soll. Und dabei ist es mir egal, ob sein Berater involviert war, oder nicht, auch dieser vertritt direkt die Interessen seines Klienten und stochert nicht ohne Kovacs Wissen in fremden Gefilden herum.

Er möchte uns weißmachen, dass es lediglich eines (!) Anrufes aus München bedurfte, um eine sofortige Entscheidung über seine sportliche Zukunft zu fällen. Wo bleibt in dieser Causa der sonst so oft verkündete Respekt, die Vertrautheit und freundschaftliche Bande zu den Offiziellen des Vereins? Wie ist so ein Verhalten zu erklären? Keine Rücksprache, keine Darlegung der Situation. Nein, von Anfang an vollendete Tatsachen. Und das nur wenige Wochen nach seiner öffentlich in Szene gesetzten lebenslangen Mitgliedschaft. Das Angebot wäre wohl ansonsten fristlos verfallen, wenn er ohne Zusage den Hörer aufgelegt hätte. Wie kann Kovac glauben, dass bei aller medialen Durchsichtigkeit der heutigen Geschäftsgebaren im Fußball, jemand ernsthaft in Erwägung ziehen könnte, diesem Märchen auf den Leim zu gehen. Ich saß mit offenem Mund vor dem Bildschirm und traute meinen Ohren nicht.

An dieser Stelle möchte ich zunächst Fredi Bobic beglückwünschen zu seinen treffenden Worten in Richtung Trainer und aufnehmenden Verein. Ich würde mir an seiner Stelle komplett vorgeführt und veräppelt vorkommen. In dieser Phase der Saison ist ein solches Verhalten einfach unentschuldbar. Es gefährdet alle Ziele, für die man während der aktuellen Spielzeit hart gearbeitet hat. Und dann hat die betreffende Person auch noch die Chuzpe, sich eine augenscheinlich konstruierte „Wahrheit“ zurechtzulegen, die jedwede Kritik von vornhinein im Keim ersticken soll. Ist das nicht schön?

Und für mich waren die Nachfragen der Presse auf diese Posse von Kovac noch viel zu seicht. Zumal sich Kovac in seinen Schlussworten gar selbst als Lügner abstempelt auf die Frage zu seinen Aussagen der vergangenen Woche: „Ich hätte sagen können ‚Nein‘, aber dann hätte ich gelogen.“ Geht es noch schlimmer? „Aber letztlich habe ich die Wahrheit gesagt. Sie werden sagen ‚es war ein offenes Türchen‘, aber, ich habe die Wahrheit gesagt. Und das ist genau der Punkt, wenn ich kategorisch gesagt hätte ‚nein‘, dann hätten sie sagen können ich habe gelogen, aber ich habe nicht gelogen, weil ich das so gesagt habe.“

Puff, da geht es hin, das letzte bisschen Respekt vor diesem Mann. Mit welcher emotionalen Kälte und Kalkül er hier eine Rechtfertigung seiner, im besten Winkeladvokaten-Stil getroffenen, Aussagen verkaufen möchte, geht für mich, in Anbetracht seiner eigenen Vorstellung von Moral, auf keine Kuhhaut. Dazu klingelt es mir zudem noch von letzter Woche in den Ohren, als Kovac den traurigen Verlust von Josip Simunics Tochter anbrachte und daran erinnerte, dass es wichtigeres im Leben gibt, als sich zu Vorgängen im Fußballgeschäft zu äußern und so die Nachfragen der Journalisten zu seiner eigenen Person im Keim erstickte. Emotional berührend und authentisch kam es mir in der vergangenen Woche rüber, wenn ich heute darüber nachdenke… komme ich um den Verdacht der Instrumentalisierung (nicht seiner Trauer, das möchte ich hier eindringlich betonen, sondern dem Vermeiden eines klaren Statements) leider nicht mehr herum. So sehr wurde am heutigen Tag die Glaubwürdigkeit von Kovac für mich erschüttert.

Im englischen Sprachgebrauch gibt es die Redewendung

Your mouth is writing checks your ass can’t cash

Dies passt hier meiner Ansicht nach wie die Faust auf’s Auge. Als Eintracht Fan fühle ich mich im höchsten Grade verschaukelt. Ich hoffe, dass durch den ganzen Verein eine Trotzreaktion fahren wird, um die gesteckten Ziele der europäischen Teilnahme und dem Pokalfinale, trotz dem bevorstehenden Verlust einer wichtigen Führungskraft, zu erreichen.

Doch dieser Tag hat in meiner Fan-Seele deutliche Spuren hinterlassen.




Ich würde gerne eine Möglichkeit finden, das Kovac diese Zeilen irgendwie Wort für Wort lesen muss!

Und ich habe trotz des langen Textes voll zitiert, da ich nicht in der Lage war, irgendwas davon nicht stehen zu lassen! Dankeschön für diesen Beitrag!
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Dem schließe ich mich an. Genau so fühle ich auch. Ganz hervorragend geschrieben
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Aufgrund der aktuellen Entwicklung haben sich Wissenschaftler eingehend mit dem vor kurzem in Frankfurt entdeckten Balkan-Gen befasst. Es hat sich herausgestellt, dass dieses Gen einen sehr negativen Einfluss auf das Gefühlszentrum hat, darüber hinaus verleitet es zum Lügen. Allerdings ist das kein neues Gen, es ist lediglich eine Mutation des schon länger bekannten Bayern-Gens, das sich durch eine besonders ausgeprägte Geldgeilheit auszeichnet. Die Mutation betrifft in erster Linie die schauspielerischen Fähigkeiten.
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Ich weiß nicht. Schon wo er gesagt hat, dass er Auf jeden Fall nächstes Jahr Trainer in Frankfurt ist, sofern nichts außergewöhnliches dazwischen kommt, hat den Eindruck vermittelt, dass er mit den Bayern in Gesprächen ist. Mich haben seine wertlosen Bekenntnisse extrem genervt, weil immer ein Passus angehängt wurde, der das Gegenteil sagte.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Ich weiß nicht. Schon wo er gesagt hat, dass er Auf jeden Fall nächstes Jahr Trainer in Frankfurt ist, sofern nichts außergewöhnliches dazwischen kommt, hat den Eindruck vermittelt, dass er mit den Bayern in Gesprächen ist. Mich haben seine wertlosen Bekenntnisse extrem genervt, weil immer ein Passus angehängt wurde, der das Gegenteil sagte.

Hat er je eindeutig abgestritten,dass er mit den Bauern Gespräche führt?
Zugegeben manche Äußerungen waren etwas unglücklich.Aber was wäre denn hier los gewesen,wenn er öffentlich mitteilt,dass er in Verhandlungen mit den Lederhosen ist.
Kovac ist kein Politiker.Die können sich aalglatt verbal rauswinden.
Aber wenn jeder Hampel an jeder Ecke ihn danach fragt,ob er zu Bayern wechselt,muss er doch etwas sagen.Soll er sagen wenn Bayern will bin ich nächste Saison dort?
Der Mann hat doch das Recht seine berufluche Zukunft selbst zu gestalten.
Alle,die ihn als Lügner beschimpfen sollen sich mal fragen,wie sie an seiner Stelle gehandelt hätten.Vielleicht wird da manches klarer


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