Europa im Wandel - Populismus, Brexit und Co.

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zappzerrapp schrieb:  


MrBoccia schrieb:
die Masse des ungebildeten Hinterwäldlers


Und hier liegt doch das große Problem - die EU ist ein Projekt großstädtischer Eliten, bzw. wird von vielen als dieses wahrgenommen.

Die EU War vor allem durch die Beteiligung der großen alten Mächte des Kontinents ein Garant für Friede und Stabilität in Europa. Ein Versuch neben nationalen Interessen immer auch die der Nachbarn wahrzunehmen.
Ein Versuch dauerhaft den Frieden zu erhalten.

Aber gut. Scheinbar geht es jetzt auf breiter Front zurück zum Nationalstaat. Zu England (man setze das Land seiner Wahl ein) First. Das hat uns in der Vergangenheit nur Krieg und Verderben gebracht. Ich fürchte in der Zukunft wird uns dieser neue Nationalismus auch nichts Gutes bringen!
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FrankenAdler schrieb:  


zappzerrapp schrieb:  


MrBoccia schrieb:
die Masse des ungebildeten Hinterwäldlers


Und hier liegt doch das große Problem - die EU ist ein Projekt großstädtischer Eliten, bzw. wird von vielen als dieses wahrgenommen.


Die EU War vor allem durch die Beteiligung der großen alten Mächte des Kontinents ein Garant für Friede und Stabilität in Europa. Ein Versuch neben nationalen Interessen immer auch die der Nachbarn wahrzunehmen.
Ein Versuch dauerhaft den Frieden zu erhalten.


Aber gut. Scheinbar geht es jetzt auf breiter Front zurück zum Nationalstaat. Zu England (man setze das Land seiner Wahl ein) First. Das hat uns in der Vergangenheit nur Krieg und Verderben gebracht. Ich fürchte in der Zukunft wird uns dieser neue Nationalismus auch nichts Gutes bringen!

Ich seh das nicht ganz so. Es gab über 50 Jahre europäischen Friedens und Freundschaft mit partnerschaftlichen bis zu sehr engen Beziehungen zwischen oft alten "Erzfeinden". Nicht mal 10-15 Jahre nach Einsetzung eines zentralen europäischen Parlaments mit bindender legislativer Kompetenz und eine völlig überstürzte Ausweitung dieses Gremiums auf völlig verschieden aufgestellte Länder hinsichtlich Rechtssicherheit und demokratischer Verankerung (von ökonomischen Verhältnissen will ich gar nicht anfangen) gab es die erste grosse europäische Krise mit so noch nicht dagewesenem Konfliktpotential in der Nachkriegswelt.

Das sollte doch auch dem letzten vor Augen geführt haben, dass es zwischen einzelgängerischem, nationalistischem Grössenwahn und zentralistischer Bürokratie auch noch Grautöne gibt, die vielleicht erstrebenswerter sind. Schuld am Brexit (und am vermeintlichen Anfang vom Ende) sind nicht die blöden Hinterwäldler von der Insel, sondern die EU selbst. Die selbstherrliche und autokratische Turbo-Zentralisierung und den daraus resultierenden Krisen und Uneinigkeiten hat zur tiefen Verunsicherung beigetragen. Dass das nun praktisch europaweit ins völlige Gegenteil der ursprünglichen Idee einer europäischen Gemeinschfaft umschlägt, ist für mich nicht wirklich überraschend, obschon sehr traurig. Ob das nun unmittelbar den Frieden gefährdet, sei mal dahingestellt, so fatalistisch bin ich dann doch wieder nicht. Zumindest gefährdet es aber das, was sich in 50 Jahren europäischer Idee aufgebaut und etabliert hat, und das ist schade.

Ums mal ins ganz reale Leben zu übertragen: Ich mag meine Nachbarn... man grillt gern zusammen an einem lauen Sommerabend, man hilft sich aus freien Stücken, wenn der Keller unter Wasser steht, man passt auch mal auf die Nachbarskinder auf und andersrum... aber wenn ich mir ein neues Sofa kaufen möchte, darf der nachbar auch gern der stille Bewunderer sein, ganz ohne Mitspracherecht. Das funktioniert ganz gut.
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FrankenAdler schrieb:  


zappzerrapp schrieb:  


MrBoccia schrieb:
die Masse des ungebildeten Hinterwäldlers


Und hier liegt doch das große Problem - die EU ist ein Projekt großstädtischer Eliten, bzw. wird von vielen als dieses wahrgenommen.


Die EU War vor allem durch die Beteiligung der großen alten Mächte des Kontinents ein Garant für Friede und Stabilität in Europa. Ein Versuch neben nationalen Interessen immer auch die der Nachbarn wahrzunehmen.
Ein Versuch dauerhaft den Frieden zu erhalten.


Aber gut. Scheinbar geht es jetzt auf breiter Front zurück zum Nationalstaat. Zu England (man setze das Land seiner Wahl ein) First. Das hat uns in der Vergangenheit nur Krieg und Verderben gebracht. Ich fürchte in der Zukunft wird uns dieser neue Nationalismus auch nichts Gutes bringen!

Ich seh das nicht ganz so. Es gab über 50 Jahre europäischen Friedens und Freundschaft mit partnerschaftlichen bis zu sehr engen Beziehungen zwischen oft alten "Erzfeinden". Nicht mal 10-15 Jahre nach Einsetzung eines zentralen europäischen Parlaments mit bindender legislativer Kompetenz und eine völlig überstürzte Ausweitung dieses Gremiums auf völlig verschieden aufgestellte Länder hinsichtlich Rechtssicherheit und demokratischer Verankerung (von ökonomischen Verhältnissen will ich gar nicht anfangen) gab es die erste grosse europäische Krise mit so noch nicht dagewesenem Konfliktpotential in der Nachkriegswelt.

Das sollte doch auch dem letzten vor Augen geführt haben, dass es zwischen einzelgängerischem, nationalistischem Grössenwahn und zentralistischer Bürokratie auch noch Grautöne gibt, die vielleicht erstrebenswerter sind. Schuld am Brexit (und am vermeintlichen Anfang vom Ende) sind nicht die blöden Hinterwäldler von der Insel, sondern die EU selbst. Die selbstherrliche und autokratische Turbo-Zentralisierung und den daraus resultierenden Krisen und Uneinigkeiten hat zur tiefen Verunsicherung beigetragen. Dass das nun praktisch europaweit ins völlige Gegenteil der ursprünglichen Idee einer europäischen Gemeinschfaft umschlägt, ist für mich nicht wirklich überraschend, obschon sehr traurig. Ob das nun unmittelbar den Frieden gefährdet, sei mal dahingestellt, so fatalistisch bin ich dann doch wieder nicht. Zumindest gefährdet es aber das, was sich in 50 Jahren europäischer Idee aufgebaut und etabliert hat, und das ist schade.

Ums mal ins ganz reale Leben zu übertragen: Ich mag meine Nachbarn... man grillt gern zusammen an einem lauen Sommerabend, man hilft sich aus freien Stücken, wenn der Keller unter Wasser steht, man passt auch mal auf die Nachbarskinder auf und andersrum... aber wenn ich mir ein neues Sofa kaufen möchte, darf der nachbar auch gern der stille Bewunderer sein, ganz ohne Mitspracherecht. Das funktioniert ganz gut.
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SGE-URNA schrieb:  


FrankenAdler schrieb:  


zappzerrapp schrieb:  


MrBoccia schrieb:
die Masse des ungebildeten Hinterwäldlers


Und hier liegt doch das große Problem - die EU ist ein Projekt großstädtischer Eliten, bzw. wird von vielen als dieses wahrgenommen.


Die EU War vor allem durch die Beteiligung der großen alten Mächte des Kontinents ein Garant für Friede und Stabilität in Europa. Ein Versuch neben nationalen Interessen immer auch die der Nachbarn wahrzunehmen.
Ein Versuch dauerhaft den Frieden zu erhalten.


Aber gut. Scheinbar geht es jetzt auf breiter Front zurück zum Nationalstaat. Zu England (man setze das Land seiner Wahl ein) First. Das hat uns in der Vergangenheit nur Krieg und Verderben gebracht. Ich fürchte in der Zukunft wird uns dieser neue Nationalismus auch nichts Gutes bringen!


Ich seh das nicht ganz so. Es gab über 50 Jahre europäischen Friedens und Freundschaft mit partnerschaftlichen bis zu sehr engen Beziehungen zwischen oft alten "Erzfeinden". Nicht mal 10-15 Jahre nach Einsetzung eines zentralen europäischen Parlaments mit bindender legislativer Kompetenz und eine völlig überstürzte Ausweitung dieses Gremiums auf völlig verschieden aufgestellte Länder hinsichtlich Rechtssicherheit und demokratischer Verankerung (von ökonomischen Verhältnissen will ich gar nicht anfangen) gab es die erste grosse europäische Krise mit so noch nicht dagewesenem Konfliktpotential in der Nachkriegswelt.


Das sollte doch auch dem letzten vor Augen geführt haben, dass es zwischen einzelgängerischem, nationalistischem Grössenwahn und zentralistischer Bürokratie auch noch Grautöne gibt, die vielleicht erstrebenswerter sind. Schuld am Brexit (und am vermeintlichen Anfang vom Ende) sind nicht die blöden Hinterwäldler von der Insel, sondern die EU selbst. Die selbstherrliche und autokratische Turbo-Zentralisierung und den daraus resultierenden Krisen und Uneinigkeiten hat zur tiefen Verunsicherung beigetragen. Dass das nun praktisch europaweit ins völlige Gegenteil der ursprünglichen Idee einer europäischen Gemeinschfaft umschlägt, ist für mich nicht wirklich überraschend, obschon sehr traurig. Ob das nun unmittelbar den Frieden gefährdet, sei mal dahingestellt, so fatalistisch bin ich dann doch wieder nicht. Zumindest gefährdet es aber das, was sich in 50 Jahren europäischer Idee aufgebaut und etabliert hat, und das ist schade.


Ums mal ins ganz reale Leben zu übertragen: Ich mag meine Nachbarn... man grillt gern zusammen an einem lauen Sommerabend, man hilft sich aus freien Stücken, wenn der Keller unter Wasser steht, man passt auch mal auf die Nachbarskinder auf und andersrum... aber wenn ich mir ein neues Sofa kaufen möchte, darf der nachbar auch gern der stille Bewunderer sein, ganz ohne Mitspracherecht. Das funktioniert ganz gut.

Du bringst es hervorragend auf den Punkt.
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FrankenAdler schrieb:  


zappzerrapp schrieb:  


MrBoccia schrieb:
die Masse des ungebildeten Hinterwäldlers


Und hier liegt doch das große Problem - die EU ist ein Projekt großstädtischer Eliten, bzw. wird von vielen als dieses wahrgenommen.


Die EU War vor allem durch die Beteiligung der großen alten Mächte des Kontinents ein Garant für Friede und Stabilität in Europa. Ein Versuch neben nationalen Interessen immer auch die der Nachbarn wahrzunehmen.
Ein Versuch dauerhaft den Frieden zu erhalten.


Aber gut. Scheinbar geht es jetzt auf breiter Front zurück zum Nationalstaat. Zu England (man setze das Land seiner Wahl ein) First. Das hat uns in der Vergangenheit nur Krieg und Verderben gebracht. Ich fürchte in der Zukunft wird uns dieser neue Nationalismus auch nichts Gutes bringen!

Ich seh das nicht ganz so. Es gab über 50 Jahre europäischen Friedens und Freundschaft mit partnerschaftlichen bis zu sehr engen Beziehungen zwischen oft alten "Erzfeinden". Nicht mal 10-15 Jahre nach Einsetzung eines zentralen europäischen Parlaments mit bindender legislativer Kompetenz und eine völlig überstürzte Ausweitung dieses Gremiums auf völlig verschieden aufgestellte Länder hinsichtlich Rechtssicherheit und demokratischer Verankerung (von ökonomischen Verhältnissen will ich gar nicht anfangen) gab es die erste grosse europäische Krise mit so noch nicht dagewesenem Konfliktpotential in der Nachkriegswelt.

Das sollte doch auch dem letzten vor Augen geführt haben, dass es zwischen einzelgängerischem, nationalistischem Grössenwahn und zentralistischer Bürokratie auch noch Grautöne gibt, die vielleicht erstrebenswerter sind. Schuld am Brexit (und am vermeintlichen Anfang vom Ende) sind nicht die blöden Hinterwäldler von der Insel, sondern die EU selbst. Die selbstherrliche und autokratische Turbo-Zentralisierung und den daraus resultierenden Krisen und Uneinigkeiten hat zur tiefen Verunsicherung beigetragen. Dass das nun praktisch europaweit ins völlige Gegenteil der ursprünglichen Idee einer europäischen Gemeinschfaft umschlägt, ist für mich nicht wirklich überraschend, obschon sehr traurig. Ob das nun unmittelbar den Frieden gefährdet, sei mal dahingestellt, so fatalistisch bin ich dann doch wieder nicht. Zumindest gefährdet es aber das, was sich in 50 Jahren europäischer Idee aufgebaut und etabliert hat, und das ist schade.

Ums mal ins ganz reale Leben zu übertragen: Ich mag meine Nachbarn... man grillt gern zusammen an einem lauen Sommerabend, man hilft sich aus freien Stücken, wenn der Keller unter Wasser steht, man passt auch mal auf die Nachbarskinder auf und andersrum... aber wenn ich mir ein neues Sofa kaufen möchte, darf der nachbar auch gern der stille Bewunderer sein, ganz ohne Mitspracherecht. Das funktioniert ganz gut.
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SGE-URNA schrieb:

aber wenn ich mir ein neues Sofa kaufen möchte, darf der nachbar auch gern der stille Bewunderer sein, ganz ohne Mitspracherecht. Das funktioniert ganz gut.

Und die Briten haben für den Brexit gestimmt, weil sie Angst davor haben, dass sich andere Leute auf ihr Sofa setzen, das sie selbst gar nicht mehr nutzen.
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FrankenAdler schrieb:  


zappzerrapp schrieb:  


MrBoccia schrieb:
die Masse des ungebildeten Hinterwäldlers


Und hier liegt doch das große Problem - die EU ist ein Projekt großstädtischer Eliten, bzw. wird von vielen als dieses wahrgenommen.


Die EU War vor allem durch die Beteiligung der großen alten Mächte des Kontinents ein Garant für Friede und Stabilität in Europa. Ein Versuch neben nationalen Interessen immer auch die der Nachbarn wahrzunehmen.
Ein Versuch dauerhaft den Frieden zu erhalten.


Aber gut. Scheinbar geht es jetzt auf breiter Front zurück zum Nationalstaat. Zu England (man setze das Land seiner Wahl ein) First. Das hat uns in der Vergangenheit nur Krieg und Verderben gebracht. Ich fürchte in der Zukunft wird uns dieser neue Nationalismus auch nichts Gutes bringen!

Ich seh das nicht ganz so. Es gab über 50 Jahre europäischen Friedens und Freundschaft mit partnerschaftlichen bis zu sehr engen Beziehungen zwischen oft alten "Erzfeinden". Nicht mal 10-15 Jahre nach Einsetzung eines zentralen europäischen Parlaments mit bindender legislativer Kompetenz und eine völlig überstürzte Ausweitung dieses Gremiums auf völlig verschieden aufgestellte Länder hinsichtlich Rechtssicherheit und demokratischer Verankerung (von ökonomischen Verhältnissen will ich gar nicht anfangen) gab es die erste grosse europäische Krise mit so noch nicht dagewesenem Konfliktpotential in der Nachkriegswelt.

Das sollte doch auch dem letzten vor Augen geführt haben, dass es zwischen einzelgängerischem, nationalistischem Grössenwahn und zentralistischer Bürokratie auch noch Grautöne gibt, die vielleicht erstrebenswerter sind. Schuld am Brexit (und am vermeintlichen Anfang vom Ende) sind nicht die blöden Hinterwäldler von der Insel, sondern die EU selbst. Die selbstherrliche und autokratische Turbo-Zentralisierung und den daraus resultierenden Krisen und Uneinigkeiten hat zur tiefen Verunsicherung beigetragen. Dass das nun praktisch europaweit ins völlige Gegenteil der ursprünglichen Idee einer europäischen Gemeinschfaft umschlägt, ist für mich nicht wirklich überraschend, obschon sehr traurig. Ob das nun unmittelbar den Frieden gefährdet, sei mal dahingestellt, so fatalistisch bin ich dann doch wieder nicht. Zumindest gefährdet es aber das, was sich in 50 Jahren europäischer Idee aufgebaut und etabliert hat, und das ist schade.

Ums mal ins ganz reale Leben zu übertragen: Ich mag meine Nachbarn... man grillt gern zusammen an einem lauen Sommerabend, man hilft sich aus freien Stücken, wenn der Keller unter Wasser steht, man passt auch mal auf die Nachbarskinder auf und andersrum... aber wenn ich mir ein neues Sofa kaufen möchte, darf der nachbar auch gern der stille Bewunderer sein, ganz ohne Mitspracherecht. Das funktioniert ganz gut.
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SGE-URNA schrieb:

Ums mal ins ganz reale Leben zu übertragen: Ich mag meine Nachbarn... man grillt gern zusammen an einem lauen Sommerabend, man hilft sich aus freien Stücken, wenn der Keller unter Wasser steht, man passt auch mal auf die Nachbarskinder auf und andersrum... aber wenn ich mir ein neues Sofa kaufen möchte, darf der nachbar auch gern der stille Bewunderer sein, ganz ohne Mitspracherecht. Das funktioniert ganz gut.

Kann man so sehen. Man kann das Beispiel aber auch anders interpretieren:

Deine Nachbarn erfahren, dass du bei dem Möbelhaus, bei dem du das Sofa gekauft hast, einen Großabnehmerrabatt von 50 % bekommst. Die wollen sie jetzt auch, dann können sie nämlich ihre komplette Wohnung neu ausstatten. Allerdings müssen sie dann auch aus dem Sortiment genau dieses Möbelhauses kaufen.
Da das Sortiment sehr gut ist, sagt der türkische Nachbar: Ist OK. Will haben.
Der britische auf der anderen Seite mag das aus Prinzip nicht und verzichtet künftig auf den Rabatt.
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Manche sind nun doch erstaunt, dass ihre Leave-Stimme tatsächlich gezählt hat.

The Brexit voters who wish they'd voted to remain

Ich fürchte das werden wir auch noch erleben, wenn die AfD-Wähler merken, dass ihre Proteststimme doch am Ende nur in den Faschismus geführt hat.

Übringens auch ein Knaller: Nigel Farage hat kurz nach Schließung der Wahllokale eingeräumt, dass eine der Behauptungen der Leave-Anhänger (UK zahlt der EU wöchentlich 350 Mio Pfund fürs Gesundheitswesen) komplett erfunden ist.
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Manche sind nun doch erstaunt, dass ihre Leave-Stimme tatsächlich gezählt hat.

The Brexit voters who wish they'd voted to remain

Ich fürchte das werden wir auch noch erleben, wenn die AfD-Wähler merken, dass ihre Proteststimme doch am Ende nur in den Faschismus geführt hat.

Übringens auch ein Knaller: Nigel Farage hat kurz nach Schließung der Wahllokale eingeräumt, dass eine der Behauptungen der Leave-Anhänger (UK zahlt der EU wöchentlich 350 Mio Pfund fürs Gesundheitswesen) komplett erfunden ist.
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...während die Londoner über die Unabhängigkeit nachdenken.

http://www.standard.co.uk/news/london/london-referendum-results-londoners-call-for-capital-to-become-independent-state-after-brexit-vote-a3279801.html

Ich finde Frankfurt sollte auch unabhängig werden. Vielleicht können wir uns mit London zusammenschließen.
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...während die Londoner über die Unabhängigkeit nachdenken.

http://www.standard.co.uk/news/london/london-referendum-results-londoners-call-for-capital-to-become-independent-state-after-brexit-vote-a3279801.html

Ich finde Frankfurt sollte auch unabhängig werden. Vielleicht können wir uns mit London zusammenschließen.
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Immerhin könnten die Londoner ne eigene Fußball-Liga stellen mit Arsenal, Chelsey, Crystal Palace, Fulham, Millwall, QPR, Tottenham, Wimbledon, West Ham...
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...während die Londoner über die Unabhängigkeit nachdenken.

http://www.standard.co.uk/news/london/london-referendum-results-londoners-call-for-capital-to-become-independent-state-after-brexit-vote-a3279801.html

Ich finde Frankfurt sollte auch unabhängig werden. Vielleicht können wir uns mit London zusammenschließen.
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Raggamuffin schrieb:

ch finde Frankfurt sollte auch unabhängig werden. Vielleicht können wir uns mit London zusammenschließen.

Dafür, schon immer! Achso pro Stadtmaut, ich würde mich dann an den neuen MainkurSchranken postieren.
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Raggamuffin schrieb:

ch finde Frankfurt sollte auch unabhängig werden. Vielleicht können wir uns mit London zusammenschließen.

Dafür, schon immer! Achso pro Stadtmaut, ich würde mich dann an den neuen MainkurSchranken postieren.
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Kapitalist!
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Es hat halt schon zwei Geschmäckle, die auch schon angesprochen wurden. Einerseits der regionale Faktor, an schottischer Stelle und an Stelle des vor allem katholischen Teils Nordirlands, die mehrheitlich, in Schottland sogar sehr deutlich für den Verbleib in der EU gestimmt haben, würde ich auch jetzt Abspaltungsgedanken hegen.
Dann besteht halt UK nur noch aus Wales, England und dem östlichen Teil Nordirlands.

Das zweite Geschmäckle ist einfach das Wahlverhalten nach Altersgruppen. Hier geht es nicht darum, eine Entscheidung zur Herstellung der Vergangenheit zu erlangen, sondern eine Entscheidung für die Zukunft zu treffen. Die jungen Wähler haben hier deutlich, die mittleren Alters immer noch mehrheitlich für einen Verbleib in der EU gestimmt. Die Eltern und Großeltern, die vllt. noch 10, 20 Jahre zu leben haben, haben über die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder entschieden, die das zumeist ganz anders sehen. Ich frage mich, wieviele der Brexit-Wähler höheren Alters sich eigentlich gefragt haben, was für ihre Kinder am besten ist...
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SGE_Werner schrieb:

Die Eltern und Großeltern, die vllt. noch 10, 20 Jahre zu leben haben, haben über die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder entschieden, die das zumeist ganz anders sehen. Ich frage mich, wieviele der Brexit-Wähler höheren Alters sich eigentlich gefragt haben, was für ihre Kinder am besten ist...

Ernsthaft? Lieber Werner, findest Du wirklich, dass es nicht nur ein Mindestalter für Wähler geben sollte, sondern auch ein Höchstalter? Weil die ja eh nicht mehr erleben, was sie mit ihrem Kreuzchen bewirken? Nein, der 99-jährige hat genauso das Recht zu wählen wie der 18-jährige. Und wenn er für sich der Meinung ist, das Richtige zu wählen, dann darf er das tun. So funktioniert halt Demokratie, ob wir die Ergebnisse nun gut finden oder nicht.
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SGE_Werner schrieb:

Die Eltern und Großeltern, die vllt. noch 10, 20 Jahre zu leben haben, haben über die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder entschieden, die das zumeist ganz anders sehen. Ich frage mich, wieviele der Brexit-Wähler höheren Alters sich eigentlich gefragt haben, was für ihre Kinder am besten ist...

Ernsthaft? Lieber Werner, findest Du wirklich, dass es nicht nur ein Mindestalter für Wähler geben sollte, sondern auch ein Höchstalter? Weil die ja eh nicht mehr erleben, was sie mit ihrem Kreuzchen bewirken? Nein, der 99-jährige hat genauso das Recht zu wählen wie der 18-jährige. Und wenn er für sich der Meinung ist, das Richtige zu wählen, dann darf er das tun. So funktioniert halt Demokratie, ob wir die Ergebnisse nun gut finden oder nicht.
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Wer weiss...vielleicht haben die Älteren den Jüngeren damit sogar einen Gefallen getan!? Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt. Lebenserfahrung vor jugendlicher Naivität? Wer weiss? Zumal bereits beim damals drohenden Grexit sämtliche Schreckensszenarien bedient wurden. Ich bleibe dabei, die EU wird in der derzeitigen Verfassung und ohne weitreichende Reformen keine Zukunft haben!
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Wer weiss...vielleicht haben die Älteren den Jüngeren damit sogar einen Gefallen getan!? Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt. Lebenserfahrung vor jugendlicher Naivität? Wer weiss? Zumal bereits beim damals drohenden Grexit sämtliche Schreckensszenarien bedient wurden. Ich bleibe dabei, die EU wird in der derzeitigen Verfassung und ohne weitreichende Reformen keine Zukunft haben!
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Spielmacher71 schrieb:

Wer weiss...vielleicht haben die Älteren den Jüngeren damit sogar einen Gefallen getan!? Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt.

Ganz ernst gemeinte Frage: Ist das ne hohle Phrase, oder hast du für diese Aussage inhaltliche Argumente? Worin könnte der Gefallen bestehen, den die Älteren den Jüngeren getan haben? Welche Situatuion verbessert sich für einen jungen Bürger oder einer jungen Bürgerin Großbritaniens durch den Austritt aus der EU?
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Spielmacher71 schrieb:

Wer weiss...vielleicht haben die Älteren den Jüngeren damit sogar einen Gefallen getan!? Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt.

Ganz ernst gemeinte Frage: Ist das ne hohle Phrase, oder hast du für diese Aussage inhaltliche Argumente? Worin könnte der Gefallen bestehen, den die Älteren den Jüngeren getan haben? Welche Situatuion verbessert sich für einen jungen Bürger oder einer jungen Bürgerin Großbritaniens durch den Austritt aus der EU?
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Brodowin schrieb:  


Spielmacher71 schrieb:
Wer weiss...vielleicht haben die Älteren den Jüngeren damit sogar einen Gefallen getan!? Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt.


Ganz ernst gemeinte Frage: Ist das ne hohle Phrase, oder hast du für diese Aussage inhaltliche Argumente? Worin könnte der Gefallen bestehen, den die Älteren den Jüngeren getan haben? Welche Situatuion verbessert sich für einen jungen Bürger oder einer jungen Bürgerin Großbritaniens durch den Austritt aus der EU?

Naja, es weiß ja niemand, was nach dem Austritt wird. Vielleicht gibts ja sogar ein Freihandelsabkommen und die EU reformiert sich. Dann könnte unterm Strich nicht nur England gewisse Eigenheiten durchsetzen sondern auch der Rest Europas (also der verbleibende Teil der EU) rafft sich auf, gestaltet um, schafft neue Wege, wie man zu Beschlüssen kommt, stellt also eine höhere Handlungsfähigkeit her und erschwert Blockadehaltung oderoderoder. Man weiß es nicht. Gut möglich, dass Brüssel jetzt grollt und aus Prinzip versucht die Daumenschrauben anzusetzen. Ebenso gut möglich, dass das derzeitige Konstrukt mal von Grund auf überdacht wird.
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Brodowin schrieb:  


Spielmacher71 schrieb:
Wer weiss...vielleicht haben die Älteren den Jüngeren damit sogar einen Gefallen getan!? Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt.


Ganz ernst gemeinte Frage: Ist das ne hohle Phrase, oder hast du für diese Aussage inhaltliche Argumente? Worin könnte der Gefallen bestehen, den die Älteren den Jüngeren getan haben? Welche Situatuion verbessert sich für einen jungen Bürger oder einer jungen Bürgerin Großbritaniens durch den Austritt aus der EU?

Naja, es weiß ja niemand, was nach dem Austritt wird. Vielleicht gibts ja sogar ein Freihandelsabkommen und die EU reformiert sich. Dann könnte unterm Strich nicht nur England gewisse Eigenheiten durchsetzen sondern auch der Rest Europas (also der verbleibende Teil der EU) rafft sich auf, gestaltet um, schafft neue Wege, wie man zu Beschlüssen kommt, stellt also eine höhere Handlungsfähigkeit her und erschwert Blockadehaltung oderoderoder. Man weiß es nicht. Gut möglich, dass Brüssel jetzt grollt und aus Prinzip versucht die Daumenschrauben anzusetzen. Ebenso gut möglich, dass das derzeitige Konstrukt mal von Grund auf überdacht wird.
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England bekommt gar keinen Gefallen getan denke ich. Sie haben sich die letzten 60 Jahre die Rosinen rausgepickt, und waren immer noch nicht zufrieden und sind gegangen. Haben Europa in Stich gelassen. Und dafür sollte man sie auch noch belohnen? Alleine die Aussage von Cameron heute, hat mir den Hals schwellen lassen. Das man sich mit dem Austritt ja schön zeit nehmen würde. Tsk..... raus heißt raus!
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SGE_Werner schrieb:

Die Eltern und Großeltern, die vllt. noch 10, 20 Jahre zu leben haben, haben über die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder entschieden, die das zumeist ganz anders sehen. Ich frage mich, wieviele der Brexit-Wähler höheren Alters sich eigentlich gefragt haben, was für ihre Kinder am besten ist...

Ernsthaft? Lieber Werner, findest Du wirklich, dass es nicht nur ein Mindestalter für Wähler geben sollte, sondern auch ein Höchstalter? Weil die ja eh nicht mehr erleben, was sie mit ihrem Kreuzchen bewirken? Nein, der 99-jährige hat genauso das Recht zu wählen wie der 18-jährige. Und wenn er für sich der Meinung ist, das Richtige zu wählen, dann darf er das tun. So funktioniert halt Demokratie, ob wir die Ergebnisse nun gut finden oder nicht.
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DBecki schrieb:  


Ernsthaft? Lieber Werner, findest Du wirklich, dass es nicht nur ein Mindestalter für Wähler geben sollte, sondern auch ein Höchstalter? Weil die ja eh nicht mehr erleben, was sie mit ihrem Kreuzchen bewirken? Nein, der 99-jährige hat genauso das Recht zu wählen wie der 18-jährige. Und wenn er für sich der Meinung ist, das Richtige zu wählen, dann darf er das tun. So funktioniert halt Demokratie, ob wir die Ergebnisse nun gut finden oder nicht.

Hmmm, also grundsätzlich bin ich auch gegen den Entzug des Wahlrechts, in welcher Form auch immer.
Allerdings sind doch einige Verwerfungen nicht von der Hand zu weisen:

Ein alleinstehender krebskranker Mensch (ich weiß, ist zynisch) hat die Möglichkeit, eine Zukunft mitzubestimmen, die er gar nicht mehr erlebt.

Auf der anderen Seite wiederum finde ich es durchaus befremdlich, wenn Kinderlose mal einfach so die Zukunft meiner Kinder mal eben mitbestimmen dürfen.

Ich wäre durchaus für ein sog. stellvertretendes Wahlrecht für Kinder, ausgeübt durch ihre Eltern. Weil es eben um die Zukunft meiner Kinder geht, während die Zukunft der Kinderlosen (im Allgemeinen) früher endet ...
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Brodowin schrieb:  


Spielmacher71 schrieb:
Wer weiss...vielleicht haben die Älteren den Jüngeren damit sogar einen Gefallen getan!? Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt.


Ganz ernst gemeinte Frage: Ist das ne hohle Phrase, oder hast du für diese Aussage inhaltliche Argumente? Worin könnte der Gefallen bestehen, den die Älteren den Jüngeren getan haben? Welche Situatuion verbessert sich für einen jungen Bürger oder einer jungen Bürgerin Großbritaniens durch den Austritt aus der EU?

Naja, es weiß ja niemand, was nach dem Austritt wird. Vielleicht gibts ja sogar ein Freihandelsabkommen und die EU reformiert sich. Dann könnte unterm Strich nicht nur England gewisse Eigenheiten durchsetzen sondern auch der Rest Europas (also der verbleibende Teil der EU) rafft sich auf, gestaltet um, schafft neue Wege, wie man zu Beschlüssen kommt, stellt also eine höhere Handlungsfähigkeit her und erschwert Blockadehaltung oderoderoder. Man weiß es nicht. Gut möglich, dass Brüssel jetzt grollt und aus Prinzip versucht die Daumenschrauben anzusetzen. Ebenso gut möglich, dass das derzeitige Konstrukt mal von Grund auf überdacht wird.
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Haliaeetus schrieb:

Vielleicht gibts ja sogar ein Freihandelsabkommen und die EU reformiert sich.

Das erste ist schon vom Tisch. Im Gegenteil, man will (zur Abschreckung) mit GB noch härtere Maßnahmen durchziehen als z.B. mit Ländern in Assoziationsverhandlungen (z.B. die Türkei).

Das zweite wäre zu hoffen, allerdings hätte auch da GB nichts davon. Sie hätten nur den anderen EU-Ländern damit einen Gefallen getan ...
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Wer weiss...vielleicht haben die Älteren den Jüngeren damit sogar einen Gefallen getan!? Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt. Lebenserfahrung vor jugendlicher Naivität? Wer weiss? Zumal bereits beim damals drohenden Grexit sämtliche Schreckensszenarien bedient wurden. Ich bleibe dabei, die EU wird in der derzeitigen Verfassung und ohne weitreichende Reformen keine Zukunft haben!
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Spielmacher71 schrieb:

Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt. Lebenserfahrung vor jugendlicher Naivität? Wer weiss?

lebenserfahrung? naja noch nicht mal 24h nach schliessung der wahllokale wurde eins der zentralen wahlversprechen kassiert. 340 millonen pfund wöchentlich, die angeblich an die eu gehen, sollten stattdessen ins gesundheitssystem gehen, jetzt rückt nigel farage, der dieses zentrale motto der brexit-kampagne auf seinem bus spazieren gefahren hat, damit raus, daß da nix dran ist und er ja angeblich nie dafür war.

kein wunder, zahlen die briten doch bei weitem nicht so viel ein und bekommen dann sogar noch was raus.

ist das wirklich lebenserfahrung vor jugendlicher naivität?
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Haliaeetus schrieb:

Vielleicht gibts ja sogar ein Freihandelsabkommen und die EU reformiert sich.

Das erste ist schon vom Tisch. Im Gegenteil, man will (zur Abschreckung) mit GB noch härtere Maßnahmen durchziehen als z.B. mit Ländern in Assoziationsverhandlungen (z.B. die Türkei).

Das zweite wäre zu hoffen, allerdings hätte auch da GB nichts davon. Sie hätten nur den anderen EU-Ländern damit einen Gefallen getan ...
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Tschock schrieb:  


Vielleicht gibts ja sogar ein Freihandelsabkommen und die EU reformiert sich.


Das erste ist schon vom Tisch. Im Gegenteil, man will (zur Abschreckung) mit GB noch härtere Maßnahmen durchziehen als z.B. mit Ländern in Assoziationsverhandlungen (z.B. die Türkei).


Das zweite wäre zu hoffen, allerdings hätte auch da GB nichts davon. Sie hätten nur den anderen EU-Ländern damit einen Gefallen getan ...

Das würde ich doch mal alles abwarten wollen

Das ist ein längerer Prozeß -Erst am Ende wird man sehen ,was rumkommt

Heute wird viel heiße luft geblasen ,teils in unterschiedliche Richtung- Gabriel hab ich z-b gehört, will die Zugbrücke weniger runterlassen -

keiner hat einen wirklichen Plan -Dieser fall ist gänzlich neu

Und der Spagat zw. Beziehungen zu England berechtigt herstellen und andere von der Nachahmung abhalten, wird vermutlich schwer genug

Auf die ganzen Aussagen von heute, den nächsten Wochen und Monaten kann man vermutlich noch nicht viel geben

Ich bin sehr gespannt, wie der angeschlagenen Kahn EU und gleichzeitig die Beziehung zu GB wieder flott gemacht werden soll

Und vermutlich sind z.Zt selbst 99 %der Politiker gespannt

Insoweit bewundere ich Mutti schon (nein., sie ist trotzdem auf keinen Fall meine Kanzlerin ), die sich zunächst mal bewußt zurückhält .In diesem fall ist es wirklich angebracht

(sonst würde ich mich schon polit. Profil für irgendeine Richtung von ihr wünschen )
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Spielmacher71 schrieb:

Nach heutigem Stand ist doch noch gar nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt. Lebenserfahrung vor jugendlicher Naivität? Wer weiss?

lebenserfahrung? naja noch nicht mal 24h nach schliessung der wahllokale wurde eins der zentralen wahlversprechen kassiert. 340 millonen pfund wöchentlich, die angeblich an die eu gehen, sollten stattdessen ins gesundheitssystem gehen, jetzt rückt nigel farage, der dieses zentrale motto der brexit-kampagne auf seinem bus spazieren gefahren hat, damit raus, daß da nix dran ist und er ja angeblich nie dafür war.

kein wunder, zahlen die briten doch bei weitem nicht so viel ein und bekommen dann sogar noch was raus.

ist das wirklich lebenserfahrung vor jugendlicher naivität?
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Xaver08 schrieb:

etzt rückt nigel farage, der dieses zentrale motto der brexit-kampagne auf seinem bus spazieren gefahren hat, damit raus, daß da nix dran ist und er ja angeblich nie dafür war.

Moment, nur weil AFD, Brexit-Befürworter und Trump fröhlich vor sich hin lügen, müssen wir das nicht auch noch machen.
Es war der Bus von Brian Johnson (Ex-OB von London) und Farage erzählt soviel hasserfüllten Müll, da muss man ihm das nicht andichten.

73% der Briten 18 bis 24 stimmten für IN, aber diese 73% werden den Preis bezahlen... wie üblich.
Positiver Nebenaspekt: Nie war die Chance auf eine vereinte irische Republik größer wie heute.
Und in spätestens 12 Monaten werden die Schotten Antrag auf Aufnahme EU stellen.
Wenn man wie Cameron 10 Jahre die EU niedermacht als der Teufel, darf man sich nun mal nicht wundern, daß die Alten da ein Problem mit haben.

Die Geister die ich rief....
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Xaver08 schrieb:

etzt rückt nigel farage, der dieses zentrale motto der brexit-kampagne auf seinem bus spazieren gefahren hat, damit raus, daß da nix dran ist und er ja angeblich nie dafür war.

Moment, nur weil AFD, Brexit-Befürworter und Trump fröhlich vor sich hin lügen, müssen wir das nicht auch noch machen.
Es war der Bus von Brian Johnson (Ex-OB von London) und Farage erzählt soviel hasserfüllten Müll, da muss man ihm das nicht andichten.

73% der Briten 18 bis 24 stimmten für IN, aber diese 73% werden den Preis bezahlen... wie üblich.
Positiver Nebenaspekt: Nie war die Chance auf eine vereinte irische Republik größer wie heute.
Und in spätestens 12 Monaten werden die Schotten Antrag auf Aufnahme EU stellen.
Wenn man wie Cameron 10 Jahre die EU niedermacht als der Teufel, darf man sich nun mal nicht wundern, daß die Alten da ein Problem mit haben.

Die Geister die ich rief....
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SemperFi schrieb:

Moment, nur weil AFD, Brexit-Befürworter und Trump fröhlich vor sich hin lügen, müssen wir das nicht auch noch machen.
Es war der Bus von Brian Johnson (Ex-OB von London) und Farage erzählt soviel hasserfüllten Müll, da muss man ihm das nicht andichten.

es stimmt, daß es nicht der bus von nigel farage ar. ich hatte das falsch abgespeichert, es war der bus der leave-kampagne


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