Europa im Wandel - Populismus, Brexit und Co.

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Boris Johnson, ein klein wenig verkürzt: Weiterhin freier zugang zum Binnenmarkt für Dienstleistungen und Waren sowie Freizügigkeit für (britische) Arbeitnehmer.
Aber die Kanaken bleiben jetzt zukünftig daheim, und kommen nicht mehr ins Königreich.

Sprich: Die Annehmlichkeiten einer EU-Mitgliedschaft nehmen wir gerne. Auch, wenn wir jetzt aus der Solidargemeinschaft aussteigen.
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reggaetyp schrieb:

Boris Johnson, ein klein wenig verkürzt: Weiterhin freier zugang zum Binnenmarkt für Dienstleistungen und Waren sowie Freizügigkeit für (britische) Arbeitnehmer.
Aber die Kanaken bleiben jetzt zukünftig daheim, und kommen nicht mehr ins Königreich.


Sprich: Die Annehmlichkeiten einer EU-Mitgliedschaft nehmen wir gerne. Auch, wenn wir jetzt aus der Solidargemeinschaft aussteigen.

Wird sicher nicht in der Form kommen. Kann auch garnicht. Ich denke eh das das ganze ein riesiger Bluff war und man kleinlauf das Referendum nicht annehmen wird. Mittlerweile merken die Brexit-Befürworter das ein Ausschluss den Zusammenbruch des Vereinten Königreich bedeuten würde und das viele Wahlversprechen einfach nicht umsetzbar sind. Die EU wird aber ihren Regierungsform überdenken müssen. Sonst wars das mit der EU.
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reggaetyp schrieb:

Boris Johnson, ein klein wenig verkürzt: Weiterhin freier zugang zum Binnenmarkt für Dienstleistungen und Waren sowie Freizügigkeit für (britische) Arbeitnehmer.
Aber die Kanaken bleiben jetzt zukünftig daheim, und kommen nicht mehr ins Königreich.


Sprich: Die Annehmlichkeiten einer EU-Mitgliedschaft nehmen wir gerne. Auch, wenn wir jetzt aus der Solidargemeinschaft aussteigen.

Wird sicher nicht in der Form kommen. Kann auch garnicht. Ich denke eh das das ganze ein riesiger Bluff war und man kleinlauf das Referendum nicht annehmen wird. Mittlerweile merken die Brexit-Befürworter das ein Ausschluss den Zusammenbruch des Vereinten Königreich bedeuten würde und das viele Wahlversprechen einfach nicht umsetzbar sind. Die EU wird aber ihren Regierungsform überdenken müssen. Sonst wars das mit der EU.
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planscher08 schrieb:  


reggaetyp schrieb:
Boris Johnson, ein klein wenig verkürzt: Weiterhin freier zugang zum Binnenmarkt für Dienstleistungen und Waren sowie Freizügigkeit für (britische) Arbeitnehmer.
Aber die Kanaken bleiben jetzt zukünftig daheim, und kommen nicht mehr ins Königreich.


Sprich: Die Annehmlichkeiten einer EU-Mitgliedschaft nehmen wir gerne. Auch, wenn wir jetzt aus der Solidargemeinschaft aussteigen.


Wird sicher nicht in der Form kommen. Kann auch garnicht. Ich denke eh das das ganze ein riesiger Bluff war und man kleinlauf das Referendum nicht annehmen wird. Mittlerweile merken die Brexit-Befürworter das ein Ausschluss den Zusammenbruch des Vereinten Königreich bedeuten würde und das viele Wahlversprechen einfach nicht umsetzbar sind. Die EU wird aber ihren Regierungsform überdenken müssen. Sonst wars das mit der EU.

Natürlich wird das in dieser Form nicht kommen.
Das zeigt aber auch, wie Scharlatane wie Johnson oder Farage die Wähler verarschten.
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planscher08 schrieb:  


reggaetyp schrieb:
Boris Johnson, ein klein wenig verkürzt: Weiterhin freier zugang zum Binnenmarkt für Dienstleistungen und Waren sowie Freizügigkeit für (britische) Arbeitnehmer.
Aber die Kanaken bleiben jetzt zukünftig daheim, und kommen nicht mehr ins Königreich.


Sprich: Die Annehmlichkeiten einer EU-Mitgliedschaft nehmen wir gerne. Auch, wenn wir jetzt aus der Solidargemeinschaft aussteigen.


Wird sicher nicht in der Form kommen. Kann auch garnicht. Ich denke eh das das ganze ein riesiger Bluff war und man kleinlauf das Referendum nicht annehmen wird. Mittlerweile merken die Brexit-Befürworter das ein Ausschluss den Zusammenbruch des Vereinten Königreich bedeuten würde und das viele Wahlversprechen einfach nicht umsetzbar sind. Die EU wird aber ihren Regierungsform überdenken müssen. Sonst wars das mit der EU.

Natürlich wird das in dieser Form nicht kommen.
Das zeigt aber auch, wie Scharlatane wie Johnson oder Farage die Wähler verarschten.
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reggaetyp schrieb:  


planscher08 schrieb:  


reggaetyp schrieb:
Boris Johnson, ein klein wenig verkürzt: Weiterhin freier zugang zum Binnenmarkt für Dienstleistungen und Waren sowie Freizügigkeit für (britische) Arbeitnehmer.
Aber die Kanaken bleiben jetzt zukünftig daheim, und kommen nicht mehr ins Königreich.


Sprich: Die Annehmlichkeiten einer EU-Mitgliedschaft nehmen wir gerne. Auch, wenn wir jetzt aus der Solidargemeinschaft aussteigen.


Wird sicher nicht in der Form kommen. Kann auch garnicht. Ich denke eh das das ganze ein riesiger Bluff war und man kleinlauf das Referendum nicht annehmen wird. Mittlerweile merken die Brexit-Befürworter das ein Ausschluss den Zusammenbruch des Vereinten Königreich bedeuten würde und das viele Wahlversprechen einfach nicht umsetzbar sind. Die EU wird aber ihren Regierungsform überdenken müssen. Sonst wars das mit der EU.


Natürlich wird das in dieser Form nicht kommen.
Das zeigt aber auch, wie Scharlatane wie Johnson oder Farage die Wähler ver*****ten.

Könnte mir gut vorstellen das man so denkt, man könnte es wie die Schweiz machen. Nur die Schweiz hält sich schon immer raus und das ganze ist auch über Jahrzehnte gewachsen. Die Strukturen in GB würden noch Jahrzehnten brauchen um ungefähr dem Schweizer Niveau ran zu kommen. Die denken wohl man tritt aus und dann ist alles gut.
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miraculix250 schrieb:  


stormfather3001 schrieb:
Hätte man sich mit den Briten mal so viel Mühe gegeben, wie bei den bekloppten Griechen mit ihrem Grexit...


30 Jahre sog. Briten-Rabatt... gegen den von rechter Seite jahrzehntelang gemosert wurde. Und nun hat man sich auf einmal nicht genug bemüht? Soll ich mal herzhaft lachen?


Das hat etwa die Verblödungsqualität von jenen, die am Freitag den unverzüglichen Vollzug von "Volkes Wille" fordern, um dann am Samstag darüber zu motzen, daß die EU schnell machen möchte, da ja das Referendum nicht bindend sei und die Briten ja vielleicht entgegen "Volkes Willen" doch drin bleiben könnten.

Mühe geben heisst ja nicht unbedingt Säcke voller Miliarden irgendwohin zu schicken.

Die jetzt diskutierten Vorteile beim Verbleib und die Probleme eines Austritts für alle Beteiligten waren vor der Abstimmung bekannt, möglicherweise aber nicht jedem Brexitfan.
Wer hätte denn unsere EU-Führungsgranaten davon abhalten können  die Briten rechtzeitig und intensiv darüber aufzuklären was zur Abstimmung und was auf dem Spiel steht?
Stattdessen hat man den Superstaatsmann Cameron wursteln lassen. Soviel zu Deiner "Verblödungsqualität"
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Al Dente schrieb:

Wer hätte denn unsere EU-Führungsgranaten davon abhalten können  die Briten rechtzeitig und intensiv darüber aufzuklären was zur Abstimmung und was auf dem Spiel steht?
Stattdessen hat man den Superstaatsmann Cameron wursteln lassen. Soviel zu Deiner "Verblödungsqualit

in erster linie wohl die tatsache, dass die engländer das als einmischung verstanden hätten und als drohung. selbst jetzt hóffen ja einige noch, dass man auf halber strecke zurück rudern kann. die engländer lassen sich vom kontinent nicht die welt erklären, seit generationen nicht. und cameron wusste gegen ende was er da losgetreten hat sonst hätte er ja nicht vehement gegen den brexit gekämpft.

man kann nicht auf der einen seite immer meckern, dass das volk nichts zu sagen hat und dann auf der anderen seite meckern wenn es sich entscheidet. man muss sich da schon für eine variante entscheiden, entweder das volk ist mündig oder unmündig, je nach gusto funktioniert da nicht.
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Al Dente schrieb:

Wer hätte denn unsere EU-Führungsgranaten davon abhalten können  die Briten rechtzeitig und intensiv darüber aufzuklären was zur Abstimmung und was auf dem Spiel steht?
Stattdessen hat man den Superstaatsmann Cameron wursteln lassen. Soviel zu Deiner "Verblödungsqualit

in erster linie wohl die tatsache, dass die engländer das als einmischung verstanden hätten und als drohung. selbst jetzt hóffen ja einige noch, dass man auf halber strecke zurück rudern kann. die engländer lassen sich vom kontinent nicht die welt erklären, seit generationen nicht. und cameron wusste gegen ende was er da losgetreten hat sonst hätte er ja nicht vehement gegen den brexit gekämpft.

man kann nicht auf der einen seite immer meckern, dass das volk nichts zu sagen hat und dann auf der anderen seite meckern wenn es sich entscheidet. man muss sich da schon für eine variante entscheiden, entweder das volk ist mündig oder unmündig, je nach gusto funktioniert da nicht.
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peter schrieb:  


Al Dente schrieb:
Wer hätte denn unsere EU-Führungsgranaten davon abhalten können  die Briten rechtzeitig und intensiv darüber aufzuklären was zur Abstimmung und was auf dem Spiel steht?
Stattdessen hat man den Superstaatsmann Cameron wursteln lassen. Soviel zu Deiner "Verblödungsqualit


in erster linie wohl die tatsache, dass die engländer das als einmischung verstanden hätten und als drohung. selbst jetzt hóffen ja einige noch, dass man auf halber strecke zurück rudern kann. die engländer lassen sich vom kontinent nicht die welt erklären, seit generationen nicht. und cameron wusste gegen ende was er da losgetreten hat sonst hätte er ja nicht vehement gegen den brexit gekämpft.


man kann nicht auf der einen seite immer meckern, dass das volk nichts zu sagen hat und dann auf der anderen seite meckern wenn es sich entscheidet. man muss sich da schon für eine variante entscheiden, entweder das volk ist mündig oder unmündig, je nach gusto funktioniert da nicht.

Es gibt Entscheidungen, da ist das Gesamtvolk, um es mal zugespitzt zu formulieren einfach zu blöd. Und gerade so fundamentale Entscheidungen sollte man nicht dem Volk überlassen. So Volksentscheide über gewisse Themen ala Schweiz finde ich dagegen gut. Was darüber hinaus geht sollte man lieber Leuten überlassen die davon Ahnung haben.  
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Spielmacher71 schrieb:  


Haliaeetus schrieb:
ich habe übrigens trotzdem verstanden, was Du sagen wolltest


Um es zum besseren Verständnis noch etwas zu erläutern...


Ich sehe das so... Die Briten haben sich gegen die EU als übergeordnete Institution entschieden, die immer mehr Einfluß auf nationale Befugnisse und Gesetze nehmen will, aber ganz sicher nicht gegen Europa! So wie sie derzeit wahrgenommen wird, wird die EU keine Zukunft haben. Viele Menschen wollen nämlich nicht von Brüssel aus "regiert" werden. Meiner Meinung nach wird es in dieser Form kein vereintes Europa geben, denn die EU spaltet durch ihre Politik die Nationen, anstatt sie zu verbinden. Der Kardinalfehler war schon die Einführung des €. Im übrigen hat die damalige EG unter souveränen Staaten auch funktioniert.

So sieht's aus. Viele wollen einfach keine "Vereinigten Staaten von Europa". Dazu sind die Bedürfnisse der Länder auch viel zu unterschiedlich als dass man diese zentral steuern könnte. Dadurch entsteht nämlich die große Unzufriedenheit.
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eagle-1899 schrieb:  


Spielmacher71 schrieb:  


Haliaeetus schrieb:
ich habe übrigens trotzdem verstanden, was Du sagen wolltest


Um es zum besseren Verständnis noch etwas zu erläutern...


Ich sehe das so... Die Briten haben sich gegen die EU als übergeordnete Institution entschieden, die immer mehr Einfluß auf nationale Befugnisse und Gesetze nehmen will, aber ganz sicher nicht gegen Europa! So wie sie derzeit wahrgenommen wird, wird die EU keine Zukunft haben. Viele Menschen wollen nämlich nicht von Brüssel aus "regiert" werden. Meiner Meinung nach wird es in dieser Form kein vereintes Europa geben, denn die EU spaltet durch ihre Politik die Nationen, anstatt sie zu verbinden. Der Kardinalfehler war schon die Einführung des €. Im übrigen hat die damalige EG unter souveränen Staaten auch funktioniert.


So sieht's aus. Viele wollen einfach keine "Vereinigten Staaten von Europa". Dazu sind die Bedürfnisse der Länder auch viel zu unterschiedlich als dass man diese zentral steuern könnte. Dadurch entsteht nämlich die große Unzufriedenheit.

Laut einer Forsa-Umfrage für's Handelsblatt wünschen sich 82% der Deutschen einern Verbleib in der EU.

Ich hab den leisen Verdacht, dass die EU-Hater sehr laut sind, aber keinesfalls die Mehrheit bilden.
Im übrigen bringt ein Kommentar in der Zeit das Referundum-Problem gut auf den Punkt:
*Eine Demokratie ist keine Mehrheitsdiktatur und der Mehrheitswille entspricht nicht unbedingt dem Allgemeinwohl. Das Volk sitzt nicht oben auf der Spitze und darf alles unter sich plattdrücken. Das Volk ist Teil der Verfassung, seine Machtausübung wird in den meisten Demokratien begrenzt: durch ein Grundgesetz, durch Wahlen, durch Parlamente, die Justiz, die Verwaltung. *

Hier der komplette Kommentar: Zeit online
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Solidarische Grüße nach Spanien „Sorpasso“
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Ffm60ziger schrieb:  


    Solidarische Grüße nach Spanien „Sorpasso“
Podemos ist übrigens mindestens EU-kritisch und steht für eine Art linken Nationalismus, Iglesias spricht ständig von Vaterland. Ist das jetzt der gute Nationalismus?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Dagegen wirkte der slowakische Europaabgeordnete ("ich vertrete nicht Europa, sondern allein die slowakischen Interessen&quot wie ein dummer Schulbub ("ich will aber einen Staubsauger mit hoher Wattzahl!&quot.

So können sich Eindrücke unterscheiden. Ich fand das Geseiere der Flinten-Uschi nämlich hart an der Belastungsgrenze, besonders die zur Schau gestellte tiefe Trauer über das Referendum und die ausweichende Antwort zu ihrem damaligen Zitat zu den "Vereinigten Staaten von Europa" war sehr bezeichnend. Denn der Slowake hatte vollkommen recht über den Zustand der EU...es werden Regeln am laufenden Band gebrochen und alles schön von Juncker und Schulz unterstützt. Ausserdem bekam die Uschi viel mehr Redezeit und Fragen gestellt, als der Slowakische Abgeordnete. Ach ja...von wegen die Jungen würden ihrer Zukunft beraubt, was die Ursel ja behauptete...nun, dann hätten die Jungen eben ihr Stimmrecht wahrnehmen müssen, was sie anscheinend ja, im Gegensatz zu den Älteren, nur unzureichend getan haben!
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Spielmacher71 schrieb:  


WuerzburgerAdler schrieb:
Dagegen wirkte der slowakische Europaabgeordnete ("ich vertrete nicht Europa, sondern allein die slowakischen Interessen&quot wie ein dummer Schulbub ("ich will aber einen Staubsauger mit hoher Wattzahl!&quot.


So können sich Eindrücke unterscheiden. Ich fand das Geseiere der Flinten-Uschi nämlich hart an der Belastungsgrenze, besonders die zur Schau gestellte tiefe Trauer über das Referendum und die ausweichende Antwort zu ihrem damaligen Zitat zu den "Vereinigten Staaten von Europa" war sehr bezeichnend. Denn der Slowake hatte vollkommen recht über den Zustand der EU...es werden Regeln am laufenden Band gebrochen und alles schön von Juncker und Schulz unterstützt. Ausserdem bekam die Uschi viel mehr Redezeit und Fragen gestellt, als der Slowakische Abgeordnete. Ach ja...von wegen die Jungen würden ihrer Zukunft beraubt, was die Ursel ja behauptete...nun, dann hätten die Jungen eben ihr Stimmrecht wahrnehmen müssen, was sie anscheinend ja, im Gegensatz zu den Älteren, nur unzureichend getan haben!

Klar, dass du das so gesehen hast.
Nachdem ich diese Runde gestern als beispielhaft gesehen habe, möchte ich auch darauf antworten:

Die von mir keineswegs geliebte Uschi ist bei den "Vereinigten Staaten" überhaupt nicht ausgewichen, sondern hat sich dazu bekannt, lediglich erläutert, warum sie den Begriff nicht mehr in den Mund nimmt. Um nämlich der darauf folgenden Polemik nicht Vorschub zu leisten.

Dass die Regeln besser eingehalten werden müssen, haben sowohl vd Leyen als auch Rolf-Dieter Krause als Fehler zugestanden. Der Vorhalt des slowakischen EU-Abgeordneten ging somit ins Leere. Peinlich aber, und deshalb nenne ich diese Runde beispielhaft, sein bitteres Geheule, dass er keinen 800-Watt-Staubsauger mehr kriegen kann und vor allem seine Weigerung, sich als Mitglied der EU und als Gestalter dieses Europas zu sehen. "Ich vertrete nur die slowakischen Interessen!"
Genau das ist nämlich das Problem der EU, und das war auch immer schon das Problem mit den Briten. Nehmen, nehmen, nur nichts geben. Eine vorbildliche Einstellung zu einer Gemeinschaft. Dass sie Teil dieser EU sind, haben weder der slowakische Abgeordnete noch Mrs. Furth überhaupt begriffen. Und sie werden es vermutlich auch nie begreifen.

Mit dem Stimmrecht-wahrnehmen der jüngeren Generation gebe ich dir recht. Nur: was bitteschön kann denn U.v.d.Leyen dafür?

NB: Jetzt habe ich schon zweimal bei großen Themen Frau Merkel verteidigt, jetzt Frau von der Leyen. Irgendwie finde ich das beängstigend.
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Ffm60ziger schrieb:  


    Solidarische Grüße nach Spanien „Sorpasso“
Podemos ist übrigens mindestens EU-kritisch und steht für eine Art linken Nationalismus, Iglesias spricht ständig von Vaterland. Ist das jetzt der gute Nationalismus?
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eagle-1899 schrieb:

Podemos ist übrigens mindestens EU-kritisch und steht für eine Art linken Nationalismus, Iglesias spricht ständig von Vaterland. Ist das jetzt der gute Nationalismus?

Wenn du mich fragst: nein, das ist dieselbe Schice wie anderswo. Ganz unabhängig von den Motiven und Begründungen.

Nationalismus ist von Grund auf dämlich und hat dieser Welt bislang nur großes Leid und Verderben eingebracht. Egal, aus welcher Ecke er kommt.
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eagle-1899 schrieb:

Podemos ist übrigens mindestens EU-kritisch und steht für eine Art linken Nationalismus, Iglesias spricht ständig von Vaterland. Ist das jetzt der gute Nationalismus?

Wenn du mich fragst: nein, das ist dieselbe Schice wie anderswo. Ganz unabhängig von den Motiven und Begründungen.

Nationalismus ist von Grund auf dämlich und hat dieser Welt bislang nur großes Leid und Verderben eingebracht. Egal, aus welcher Ecke er kommt.
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WuerzburgerAdler schrieb:  


eagle-1899 schrieb:
Podemos ist übrigens mindestens EU-kritisch und steht für eine Art linken Nationalismus, Iglesias spricht ständig von Vaterland. Ist das jetzt der gute Nationalismus?


Wenn du mich fragst: nein, das ist dieselbe Schice wie anderswo. Ganz unabhängig von den Motiven und Begründungen.


Nationalismus ist von Grund auf dämlich und hat dieser Welt bislang nur großes Leid und Verderben eingebracht. Egal, aus welcher Ecke er kommt.

Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.
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eagle-1899 schrieb:  


Spielmacher71 schrieb:  


Haliaeetus schrieb:
ich habe übrigens trotzdem verstanden, was Du sagen wolltest


Um es zum besseren Verständnis noch etwas zu erläutern...


Ich sehe das so... Die Briten haben sich gegen die EU als übergeordnete Institution entschieden, die immer mehr Einfluß auf nationale Befugnisse und Gesetze nehmen will, aber ganz sicher nicht gegen Europa! So wie sie derzeit wahrgenommen wird, wird die EU keine Zukunft haben. Viele Menschen wollen nämlich nicht von Brüssel aus "regiert" werden. Meiner Meinung nach wird es in dieser Form kein vereintes Europa geben, denn die EU spaltet durch ihre Politik die Nationen, anstatt sie zu verbinden. Der Kardinalfehler war schon die Einführung des €. Im übrigen hat die damalige EG unter souveränen Staaten auch funktioniert.


So sieht's aus. Viele wollen einfach keine "Vereinigten Staaten von Europa". Dazu sind die Bedürfnisse der Länder auch viel zu unterschiedlich als dass man diese zentral steuern könnte. Dadurch entsteht nämlich die große Unzufriedenheit.

Laut einer Forsa-Umfrage für's Handelsblatt wünschen sich 82% der Deutschen einern Verbleib in der EU.

Ich hab den leisen Verdacht, dass die EU-Hater sehr laut sind, aber keinesfalls die Mehrheit bilden.
Im übrigen bringt ein Kommentar in der Zeit das Referundum-Problem gut auf den Punkt:
*Eine Demokratie ist keine Mehrheitsdiktatur und der Mehrheitswille entspricht nicht unbedingt dem Allgemeinwohl. Das Volk sitzt nicht oben auf der Spitze und darf alles unter sich plattdrücken. Das Volk ist Teil der Verfassung, seine Machtausübung wird in den meisten Demokratien begrenzt: durch ein Grundgesetz, durch Wahlen, durch Parlamente, die Justiz, die Verwaltung. *

Hier der komplette Kommentar: Zeit online
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reggaetyp schrieb:  


So sieht's aus. Viele wollen einfach keine "Vereinigten Staaten von Europa". Dazu sind die Bedürfnisse der Länder auch viel zu unterschiedlich als dass man diese zentral steuern könnte. Dadurch entsteht nämlich die große Unzufriedenheit.


Laut einer Forsa-Umfrage für's Handelsblatt wünschen sich 82% der Deutschen einern Verbleib in der EU.


Ich hab den leisen Verdacht, dass die EU-Hater sehr laut sind, aber keinesfalls die Mehrheit bilden.
Im übrigen bringt ein Kommentar in der Zeit das Referundum-Problem gut auf den Punkt:
*Eine Demokratie ist keine Mehrheitsdiktatur und der Mehrheitswille entspricht nicht unbedingt dem Allgemeinwohl. Das Volk sitzt nicht oben auf der Spitze und darf alles unter sich plattdrücken. Das Volk ist Teil der Verfassung, seine Machtausübung wird in den meisten Demokratien begrenzt: durch ein Grundgesetz, durch Wahlen, durch Parlamente, die Justiz, die Verwaltung. *

Am Staubsaugerbeispiel sieht man doch sehr schön, dass das "Volk" oft gar nicht willens und/oder in der Lage ist, Entscheidungen zu verstehen, geschweige denn zu treffen. Da tut die EU was Vernünftiges gegen den Klimawandel und zwingt die Industrie, leistungsfähige Staubsauger mit weniger Energieverbrauch zu produzieren (das geht nämlich!), schon kommt eine englische Reinigungskraft daher und heult rum, dass sie den Boden jetzt nimmer sauber kriegt.
Und irgendwelche Dreckspopulisten zeigen ihre Aussage herum und reden den Leuten ein, dass man daran gut sehen könne, dass die EU unser aller Untergang ist.

Was für eine kranke, irre und vor allem strohkackidiotendumme Welt.
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WuerzburgerAdler schrieb:  


eagle-1899 schrieb:
Podemos ist übrigens mindestens EU-kritisch und steht für eine Art linken Nationalismus, Iglesias spricht ständig von Vaterland. Ist das jetzt der gute Nationalismus?


Wenn du mich fragst: nein, das ist dieselbe Schice wie anderswo. Ganz unabhängig von den Motiven und Begründungen.


Nationalismus ist von Grund auf dämlich und hat dieser Welt bislang nur großes Leid und Verderben eingebracht. Egal, aus welcher Ecke er kommt.

Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.
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eagle-1899 schrieb:

Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.

Syriza ist nationalistisch? Wusste ich noch gar nicht.
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eagle-1899 schrieb:

Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.

Syriza ist nationalistisch? Wusste ich noch gar nicht.
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WuerzburgerAdler schrieb:  


eagle-1899 schrieb:
Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.


Syriza ist nationalistisch? Wusste ich noch gar nicht.

Dass Schnittpunkte mit den Rechtsnationalisten da sind, konnte man ja schon an der Koalition mit Anel sehen. Hier mal ein guter Text dazu.

http://www.zeit.de/2015/36/linke-europa-eu-nationalismus
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WuerzburgerAdler schrieb:  


eagle-1899 schrieb:
Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.


Syriza ist nationalistisch? Wusste ich noch gar nicht.

Dass Schnittpunkte mit den Rechtsnationalisten da sind, konnte man ja schon an der Koalition mit Anel sehen. Hier mal ein guter Text dazu.

http://www.zeit.de/2015/36/linke-europa-eu-nationalismus
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eagle-1899 schrieb:  


WuerzburgerAdler schrieb:  


eagle-1899 schrieb:
Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.


Syriza ist nationalistisch? Wusste ich noch gar nicht.


Dass Schnittpunkte mit den Rechtsnationalisten da sind, konnte man ja schon an der Koalition mit Anel sehen. Hier mal ein guter Text dazu.


http://www.zeit.de/2015/36/linke-europa-eu-nationalismus

Alle Linken sind immer Nationalisten.

Und die NSDAP war eine sozialistische Partei.

Daher lieber die Nazis wählen.
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eagle-1899 schrieb:  


WuerzburgerAdler schrieb:  


eagle-1899 schrieb:
Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.


Syriza ist nationalistisch? Wusste ich noch gar nicht.


Dass Schnittpunkte mit den Rechtsnationalisten da sind, konnte man ja schon an der Koalition mit Anel sehen. Hier mal ein guter Text dazu.


http://www.zeit.de/2015/36/linke-europa-eu-nationalismus

Alle Linken sind immer Nationalisten.

Und die NSDAP war eine sozialistische Partei.

Daher lieber die Nazis wählen.
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Raggamuffin schrieb:

Alle Linken sind immer Nationalisten.


Und die NSDAP war eine sozialistische Partei.


Daher lieber die Nazis wählen

Na ja.

evtl. sollten wir uns wieder etwas davon lösen , ob man aus Protest jetzt besser Links-oder Rechtspopulisten wählen sollte .

Fakt ist:

Die EU ist jetzt gefordert !!

Ich hab eben einsehr lane Nachricht von meiner hochgeschätzten Finanzberaterin an alle ihr Kunden erhalten :

Sie beruhigt die Anlegr und führt aus, daß die Werte sich aus ihrer Sicht auf dem Finazmarkt bald wieder auf die Zeit vor dem brexit annähern werden .Usw,usw,

Nicht wichtig,

Aber ihre Schlußbotschaft spricht mir schon aus der Seele :

Sinngemäß

:" Die Politiker sollen jetzt nicht lamentieren sondern endlich die Rückschlüße ziehen und Reformen bringen  .

Die Südländer werden sich nicht für einen Exit entscheiden ,weil die Nullzinspolitik eine Gottesgeschenk für sie ist.Aber andere Länder könnten schon folgen .

Die Menschen nehmen die EU als eine aufgeblähte , sich mit sich selbst beschäftigenden Administration , die in alle Lebensbereiche hineinregiert.

Ich fürchte, daß ein ähnliches Referendum in vielen ländern zu einem ähnlichen Ergebnis wie in GB führen würde ""

Blöd ist sie nicht meine Finanztante !!

Und wir sollten auch nicht blöd sein und uns länger eien kopf machen , ob der bessere protest über Links oder rechtspopulisten funktioniert.

Fakt ist und bleibt:

Uber die EU muß bitteschön dringendst was passieren !
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Und was genau?

Vermutlich: nicht mehr in alle Lebensbereiche hineinregieren. Wir wollen unsere verschiedenen Steckdosen, wir wollen Lira und Schilling, wir wollen 15-Liter-Autos, wir wollen 800-Watt-Staubsauger, wir wollen Schlagbäume und Grenzen, wir wollen Zölle und Zollpapiere, wir wollen, dass der Erbfeind wieder der Erbfeind ist.

So wollen wir das!!!
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Und was genau?

Vermutlich: nicht mehr in alle Lebensbereiche hineinregieren. Wir wollen unsere verschiedenen Steckdosen, wir wollen Lira und Schilling, wir wollen 15-Liter-Autos, wir wollen 800-Watt-Staubsauger, wir wollen Schlagbäume und Grenzen, wir wollen Zölle und Zollpapiere, wir wollen, dass der Erbfeind wieder der Erbfeind ist.

So wollen wir das!!!
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WuerzburgerAdler schrieb:

So wollen wir das!!!

wenn Du das "Wir" durch "viele" ersetzt, bin ich bei Dir
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Es ist jetzt noch mehr aktuell :
https://www.youtube.com/watch?v=FD9UTBWo51w
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WuerzburgerAdler schrieb:  


eagle-1899 schrieb:
Podemos ist übrigens mindestens EU-kritisch und steht für eine Art linken Nationalismus, Iglesias spricht ständig von Vaterland. Ist das jetzt der gute Nationalismus?


Wenn du mich fragst: nein, das ist dieselbe Schice wie anderswo. Ganz unabhängig von den Motiven und Begründungen.


Nationalismus ist von Grund auf dämlich und hat dieser Welt bislang nur großes Leid und Verderben eingebracht. Egal, aus welcher Ecke er kommt.

Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.
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eagle-1899 schrieb:

Respekt, dann bist du in deiner Haltung wenigstens konsequent, im Gegensatz zu einigen anderen hier die Syriza, Podemos und Konsorten abfeiern, weil die ja das linke Label tragen.

ich glaube nicht, dass du hier viele findest die diese parteien abfeiern. das ist das alte lagerdenken links/rechts. weder rassismus noch nationalismus sind automatisch nur auf die rechte beschränkt, dort sind sie aber eher üblich, da sie zum konzept des nationalismus gehören. wenn man sich die geschichte der eu anschaut, dann wurde sie immer auch von konservativen kräften voran getrieben. adenauer und de gaulle waren alles andere als linke.

im übrigen finde ich den wunsch nationale interessen in der eu durch zu setzen auch noch nicht zwingend nationalistisch. bei jeder verhandlung versuchen alle beteiligten ihre eigenen positionen bestmöglich zu vertreten. auch bei ttip und dem welthandel, auf deutsche interessen zu beharren ist alles andere als nationalistisch. aber: dazu gibt es verhandlungen, man gibt ein bisschen und nimmt ein bisschen und am ende haben alle irgendwo nach gegeben.

das problem sind die menschen die sich einen zaun um das eigene denken gebaut haben und die keine gedanken zulassen, wenn sie nicht den eigenen entsprechen. mit denen kann man nicht verhandeln und meistens ziehen die den stillstand oder den rückschritt einer für sie unübersichlichen zukunft vor.
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Und was genau?

Vermutlich: nicht mehr in alle Lebensbereiche hineinregieren. Wir wollen unsere verschiedenen Steckdosen, wir wollen Lira und Schilling, wir wollen 15-Liter-Autos, wir wollen 800-Watt-Staubsauger, wir wollen Schlagbäume und Grenzen, wir wollen Zölle und Zollpapiere, wir wollen, dass der Erbfeind wieder der Erbfeind ist.

So wollen wir das!!!
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schon o.k,wenn du dies ansprichst.

Du und ich , wir alle haben das Konstruk so nicht erschaffen Sind deshalb und wohl auch insgesamt nicht die richtigen Ansprechpartner

Der scholz hat es am Abend nach dem Brexit ja knallhart in gewisen Bereichen schon aufgezeigt.u.a. sagte er, es kann nicht sein , daß einschlägige kreise sich fusselig verdienen , im Verlustfall aber die breite Masse dies auffangen muß.....

Ansonsten : Gerechtere Verteilung

Auch wenn jetzt noch mit Ttip arbeitsrechtlich und Gedöns der umgekehrte fall zu drohen scheint ....was den Unfrieden nochmal stärken könnte

Arbeitnehmerfreizügigkeit ja, aber nicht so, daß es wie in England zu Verwerfungen gekommen ist......jahrelang keien Lohnsteigerung , weil man mit dem Argument, sonst macht es der billigere EU Bürger ,letztendlich doch etwas versklavt worden ist.

Weniger Aufblähung der Adminsitration gegnüber sichtbarer Individualtät der Staaten .... zumindest für das Gefühl

Irgendwas in diese Richtungen halt. Woher soll ausgerechnet ich das Patentrezept liefern ?

Ich bin insoweit doch auch nur "korpulent", wie wir letztendlich hier alle hier mehr diskutieren  als sonst was mitbringen


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