Alles rund um die AfD - 2018/19


Thread wurde von SGE_Werner am Dienstag, 21. Januar 2020, 21:08 Uhr um 21:08 Uhr gesperrt weil:
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Gedeon erhielt nicht einmal 4% Prozent. Während seines Auftritts verließen einige Delegierte aus Protest den Saal. Ich finde diesen Vorgang durchaus interessant.
https://www.focus.de/politik/deutschland/auf-parteitag-in-braunschweig-afd-mitglieder-waehlen-joerg-meuthen-zum-1-vorsitzenden_id_11409476.html
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Landroval schrieb:

Ich finde diesen Vorgang durchaus interessant.


Den meisten in der AfD ist auch klar, dass offener Antisemitismus im Jahr 2019 eher nicht trendy ist. Die Hauptgegner sind Linke und Muslime.
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Blödsinn
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Knurz und Kapp

Andrea war zu gut in der Männerwelt, für die bürgerliche Mitte, Männerwelt ( Hol mir Mal ne Flasche Bier....)
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Adler_Steigflug schrieb:

Den Wind, der ihr entgegenweht, hat die Union zum Glück noch nicht ganz verstanden.

Was soll das heißen: zum Glück?
Mir wäre wohler die CDU hätte die Rechten in ihren Reihen im Griff und würde solche isolieren und anprangern, sich aber ansonsten in Gänze auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen anstatt irgendwie herum zu irrlichtern zwischen Ziel- und Konzeptlosigkeit und dem Wunsch den Nazis von AfD und Co. irgendwie durch Übernahme von deren Ideen das Wasser abgraben zu können.

Die CDU als solche halte ich grds. für einen wichtigen Baustein des demokratischen Spektrums und kann nichts Gutes daran finden, wenn sie ihre Ideale verraten und sich bei den Nazis anbiedern.
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Haliaeetus schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

Den Wind, der ihr entgegenweht, hat die Union zum Glück noch nicht ganz verstanden.

Was soll das heißen: zum Glück?
Mir wäre wohler die CDU hätte die Rechten in ihren Reihen im Griff und würde solche isolieren und anprangern, sich aber ansonsten in Gänze auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen anstatt irgendwie herum zu irrlichtern zwischen Ziel- und Konzeptlosigkeit und dem Wunsch den Nazis von AfD und Co. irgendwie durch Übernahme von deren Ideen das Wasser abgraben zu können.

Die CDU als solche halte ich grds. für einen wichtigen Baustein des demokratischen Spektrums und kann nichts Gutes daran finden, wenn sie ihre Ideale verraten und sich bei den Nazis anbiedern.


Wie schon Werner sagte: Die Wähler verlieren sie eher an die Grünen als an die AfD. Viele Jahre lang hat die Jugend -was Politikinteresse angeht- den Schlaf der Gerechten vollführt. Im Gegensatz zu den USA, die immer mit außenpolitischem Brimbamborium und externen Feindbildern von Verfehlungen in der Innenpolitik ablenken können, hat die deutsche Jugend nun langsam den Blick auf den Murks der GroKo gerichtet: Verschlafene Klimapolitik (und somit aufgestaute Wut und Angst, in welchem Zustand die vorherigen Generationen ihnen den Planeten hinterlässt), Lobbyismus (siehe Artikel 13) und inkompetente Abgeordnete und Minister (Beuth, Mortler etc). Und trotz der AfD (oder gerade deswegen!) geht die Bewegung, sieht man mal vom Osten ab, eher in die Richtung, dass der Rechtsruck verurteilt und bekämpft wird. Bei der Europawahl wählten von den unter 30-jährigen nur 6% die AfD und nur 13% die CDU. Rot-rot-grün hatten dagegen 50% der Stimmen.
Von daher weht eher der Wind. Und so lange ich sehe, dass die Jugend nicht den Fehler macht, den Fängern der AfD ins Netz zu laufen, begrüße ich die plumpen Versuche der CDU, da ich die Partei nicht ausstehen kann. Aber beide Parteien, AfD und CDU, sind im großen und ganzen einfach zu dumm um opportunistisch zu sein. Denn gemäß der AfD sind die Jugendlichen ja Klimanazis, die CSU hatte mit "CSYou" einen Youtube-Channel aufgemacht, um einfach nur plump gegen Thunberg und die Grünen zu hetzen. Und die CDU hatte mit der Posse um Artikel 13 die jugendliche Youtube-Gemeinde gegen sich gebracht, die mit einem #niemehrCDU antwortete.
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Haliaeetus schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

Den Wind, der ihr entgegenweht, hat die Union zum Glück noch nicht ganz verstanden.

Was soll das heißen: zum Glück?
Mir wäre wohler die CDU hätte die Rechten in ihren Reihen im Griff und würde solche isolieren und anprangern, sich aber ansonsten in Gänze auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen anstatt irgendwie herum zu irrlichtern zwischen Ziel- und Konzeptlosigkeit und dem Wunsch den Nazis von AfD und Co. irgendwie durch Übernahme von deren Ideen das Wasser abgraben zu können.

Die CDU als solche halte ich grds. für einen wichtigen Baustein des demokratischen Spektrums und kann nichts Gutes daran finden, wenn sie ihre Ideale verraten und sich bei den Nazis anbiedern.


Wie schon Werner sagte: Die Wähler verlieren sie eher an die Grünen als an die AfD. Viele Jahre lang hat die Jugend -was Politikinteresse angeht- den Schlaf der Gerechten vollführt. Im Gegensatz zu den USA, die immer mit außenpolitischem Brimbamborium und externen Feindbildern von Verfehlungen in der Innenpolitik ablenken können, hat die deutsche Jugend nun langsam den Blick auf den Murks der GroKo gerichtet: Verschlafene Klimapolitik (und somit aufgestaute Wut und Angst, in welchem Zustand die vorherigen Generationen ihnen den Planeten hinterlässt), Lobbyismus (siehe Artikel 13) und inkompetente Abgeordnete und Minister (Beuth, Mortler etc). Und trotz der AfD (oder gerade deswegen!) geht die Bewegung, sieht man mal vom Osten ab, eher in die Richtung, dass der Rechtsruck verurteilt und bekämpft wird. Bei der Europawahl wählten von den unter 30-jährigen nur 6% die AfD und nur 13% die CDU. Rot-rot-grün hatten dagegen 50% der Stimmen.
Von daher weht eher der Wind. Und so lange ich sehe, dass die Jugend nicht den Fehler macht, den Fängern der AfD ins Netz zu laufen, begrüße ich die plumpen Versuche der CDU, da ich die Partei nicht ausstehen kann. Aber beide Parteien, AfD und CDU, sind im großen und ganzen einfach zu dumm um opportunistisch zu sein. Denn gemäß der AfD sind die Jugendlichen ja Klimanazis, die CSU hatte mit "CSYou" einen Youtube-Channel aufgemacht, um einfach nur plump gegen Thunberg und die Grünen zu hetzen. Und die CDU hatte mit der Posse um Artikel 13 die jugendliche Youtube-Gemeinde gegen sich gebracht, die mit einem #niemehrCDU antwortete.
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OK, und was hat das mit "zum Glück nicht verstanden" zu tun?
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Haliaeetus schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

Den Wind, der ihr entgegenweht, hat die Union zum Glück noch nicht ganz verstanden.

Was soll das heißen: zum Glück?
Mir wäre wohler die CDU hätte die Rechten in ihren Reihen im Griff und würde solche isolieren und anprangern, sich aber ansonsten in Gänze auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen anstatt irgendwie herum zu irrlichtern zwischen Ziel- und Konzeptlosigkeit und dem Wunsch den Nazis von AfD und Co. irgendwie durch Übernahme von deren Ideen das Wasser abgraben zu können.

Die CDU als solche halte ich grds. für einen wichtigen Baustein des demokratischen Spektrums und kann nichts Gutes daran finden, wenn sie ihre Ideale verraten und sich bei den Nazis anbiedern.


Wie schon Werner sagte: Die Wähler verlieren sie eher an die Grünen als an die AfD. Viele Jahre lang hat die Jugend -was Politikinteresse angeht- den Schlaf der Gerechten vollführt. Im Gegensatz zu den USA, die immer mit außenpolitischem Brimbamborium und externen Feindbildern von Verfehlungen in der Innenpolitik ablenken können, hat die deutsche Jugend nun langsam den Blick auf den Murks der GroKo gerichtet: Verschlafene Klimapolitik (und somit aufgestaute Wut und Angst, in welchem Zustand die vorherigen Generationen ihnen den Planeten hinterlässt), Lobbyismus (siehe Artikel 13) und inkompetente Abgeordnete und Minister (Beuth, Mortler etc). Und trotz der AfD (oder gerade deswegen!) geht die Bewegung, sieht man mal vom Osten ab, eher in die Richtung, dass der Rechtsruck verurteilt und bekämpft wird. Bei der Europawahl wählten von den unter 30-jährigen nur 6% die AfD und nur 13% die CDU. Rot-rot-grün hatten dagegen 50% der Stimmen.
Von daher weht eher der Wind. Und so lange ich sehe, dass die Jugend nicht den Fehler macht, den Fängern der AfD ins Netz zu laufen, begrüße ich die plumpen Versuche der CDU, da ich die Partei nicht ausstehen kann. Aber beide Parteien, AfD und CDU, sind im großen und ganzen einfach zu dumm um opportunistisch zu sein. Denn gemäß der AfD sind die Jugendlichen ja Klimanazis, die CSU hatte mit "CSYou" einen Youtube-Channel aufgemacht, um einfach nur plump gegen Thunberg und die Grünen zu hetzen. Und die CDU hatte mit der Posse um Artikel 13 die jugendliche Youtube-Gemeinde gegen sich gebracht, die mit einem #niemehrCDU antwortete.
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Öhm, du hast da irgendwie so einiges nicht mitbekommen.
Zwar kann ich verstehen, was du dir wünscht. Aber so schaut es nicht unbedingt aus:

https://www.tagesspiegel.de/politik/die-thueringen-wahl-in-zahlen-afd-gewinnt-die-wahl-bei-allen-altersgruppen-unter-60/25160270.html
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OK, und was hat das mit "zum Glück nicht verstanden" zu tun?
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Haliaeetus schrieb:

OK, und was hat das mit "zum Glück nicht verstanden" zu tun?


Sie könnten ja versuchen, junge Wählerstimmen zu holen, indem sie Verständnis vorheucheln. Oder überhaupt Kritik annehmen (Rezo-Video)… machen sie aber zum Glück nicht, sondern versuchen es auf plumpe Art. Was ihnen Wählerstimmen kostet. Das meine ich mit "zum Glück nicht verstanden".
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Öhm, du hast da irgendwie so einiges nicht mitbekommen.
Zwar kann ich verstehen, was du dir wünscht. Aber so schaut es nicht unbedingt aus:

https://www.tagesspiegel.de/politik/die-thueringen-wahl-in-zahlen-afd-gewinnt-die-wahl-bei-allen-altersgruppen-unter-60/25160270.html
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FrankenAdler schrieb:

Öhm, du hast da irgendwie so einiges nicht mitbekommen.
Zwar kann ich verstehen, was du dir wünscht. Aber so schaut es nicht unbedingt aus:

https://www.tagesspiegel.de/politik/die-thueringen-wahl-in-zahlen-afd-gewinnt-die-wahl-bei-allen-altersgruppen-unter-60/25160270.html


Deshalb schrieb ich "sieht man mal vom Osten ab".
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Haliaeetus schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

Den Wind, der ihr entgegenweht, hat die Union zum Glück noch nicht ganz verstanden.

Was soll das heißen: zum Glück?
Mir wäre wohler die CDU hätte die Rechten in ihren Reihen im Griff und würde solche isolieren und anprangern, sich aber ansonsten in Gänze auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen anstatt irgendwie herum zu irrlichtern zwischen Ziel- und Konzeptlosigkeit und dem Wunsch den Nazis von AfD und Co. irgendwie durch Übernahme von deren Ideen das Wasser abgraben zu können.

Die CDU als solche halte ich grds. für einen wichtigen Baustein des demokratischen Spektrums und kann nichts Gutes daran finden, wenn sie ihre Ideale verraten und sich bei den Nazis anbiedern.


Wie schon Werner sagte: Die Wähler verlieren sie eher an die Grünen als an die AfD. Viele Jahre lang hat die Jugend -was Politikinteresse angeht- den Schlaf der Gerechten vollführt. Im Gegensatz zu den USA, die immer mit außenpolitischem Brimbamborium und externen Feindbildern von Verfehlungen in der Innenpolitik ablenken können, hat die deutsche Jugend nun langsam den Blick auf den Murks der GroKo gerichtet: Verschlafene Klimapolitik (und somit aufgestaute Wut und Angst, in welchem Zustand die vorherigen Generationen ihnen den Planeten hinterlässt), Lobbyismus (siehe Artikel 13) und inkompetente Abgeordnete und Minister (Beuth, Mortler etc). Und trotz der AfD (oder gerade deswegen!) geht die Bewegung, sieht man mal vom Osten ab, eher in die Richtung, dass der Rechtsruck verurteilt und bekämpft wird. Bei der Europawahl wählten von den unter 30-jährigen nur 6% die AfD und nur 13% die CDU. Rot-rot-grün hatten dagegen 50% der Stimmen.
Von daher weht eher der Wind. Und so lange ich sehe, dass die Jugend nicht den Fehler macht, den Fängern der AfD ins Netz zu laufen, begrüße ich die plumpen Versuche der CDU, da ich die Partei nicht ausstehen kann. Aber beide Parteien, AfD und CDU, sind im großen und ganzen einfach zu dumm um opportunistisch zu sein. Denn gemäß der AfD sind die Jugendlichen ja Klimanazis, die CSU hatte mit "CSYou" einen Youtube-Channel aufgemacht, um einfach nur plump gegen Thunberg und die Grünen zu hetzen. Und die CDU hatte mit der Posse um Artikel 13 die jugendliche Youtube-Gemeinde gegen sich gebracht, die mit einem #niemehrCDU antwortete.
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Wenn man sich zuviel in einem bestimmten Milieu bewegt, egal in welchen, ist die Gefahr groß, dass die Rückmeldungen, die wahrgenommen Lautstärken einen veranlassen zu glauben hier ist die Mehrheit. Gemeinsame Feindbilder und Überzeugungen verstärken diesen Eindruck und geben positives Feedback.

Bei deinem Beitrag habe ich explizit diesen Eindruck.
Die demographische Entwicklung stärkt nicht die Zahl der Jugend, das Gegenteil ist der Fall, wir werden immer älter. Die Alterspyramide steht fast auf dem Kopf.
Wie ist jetzt das Wahlverhalten, z. B. der Erstwähler? Lassen wir den Osten mal außen vor und nehmen Bayern als letztes Flächenland mit einer Landtagswahl.
Hier erreichten die Grünen ein sehr gutes Wahlergebnis. Sicher im wesentlichen der Klimadiskussion geschuldet.

Bei den Erstwähler, also genau die, die sich für FfF einsetzen, erreichte die CSU 26%, die Grünen 24%, die Freien Wähler 10%, die FDP 9%, die SPD und AfD je 7% und die Linke 6%.
In Städten wie Berlin mag ein anderes Ergebnis rauskommen, doch entschieden werden Wahlen in der Fläche.

Es ist nicht alles so wie es scheint,.... siehe oben.





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Wenn man sich zuviel in einem bestimmten Milieu bewegt, egal in welchen, ist die Gefahr groß, dass die Rückmeldungen, die wahrgenommen Lautstärken einen veranlassen zu glauben hier ist die Mehrheit. Gemeinsame Feindbilder und Überzeugungen verstärken diesen Eindruck und geben positives Feedback.

Bei deinem Beitrag habe ich explizit diesen Eindruck.
Die demographische Entwicklung stärkt nicht die Zahl der Jugend, das Gegenteil ist der Fall, wir werden immer älter. Die Alterspyramide steht fast auf dem Kopf.
Wie ist jetzt das Wahlverhalten, z. B. der Erstwähler? Lassen wir den Osten mal außen vor und nehmen Bayern als letztes Flächenland mit einer Landtagswahl.
Hier erreichten die Grünen ein sehr gutes Wahlergebnis. Sicher im wesentlichen der Klimadiskussion geschuldet.

Bei den Erstwähler, also genau die, die sich für FfF einsetzen, erreichte die CSU 26%, die Grünen 24%, die Freien Wähler 10%, die FDP 9%, die SPD und AfD je 7% und die Linke 6%.
In Städten wie Berlin mag ein anderes Ergebnis rauskommen, doch entschieden werden Wahlen in der Fläche.

Es ist nicht alles so wie es scheint,.... siehe oben.





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60revax schrieb:

Die demographische Entwicklung stärkt nicht die Zahl der Jugend, das Gegenteil ist der Fall, wir werden immer älter. Die Alterspyramide steht fast auf dem Kopf.
Wie ist jetzt das Wahlverhalten, z. B. der Erstwähler? Lassen wir den Osten mal außen vor und nehmen Bayern als letztes Flächenland mit einer Landtagswahl.
Hier erreichten die Grünen ein sehr gutes Wahlergebnis. Sicher im wesentlichen der Klimadiskussion geschuldet.

Bei den Erstwähler, also genau die, die sich für FfF einsetzen, erreichte die CSU 26%, die Grünen 24%, die Freien Wähler 10%, die FDP 9%, die SPD und AfD je 7% und die Linke 6%.
In Städten wie Berlin mag ein anderes Ergebnis rauskommen, doch entschieden werden Wahlen in der Fläche.

Es ist nicht alles so wie es scheint,.... siehe oben.

Oft helfen Fakten, Schein und Sein zu unterscheiden.

Schauen wir uns doch mal die Vergleichszahlen der Landtagswahl in Bayern 2013 an:

CSU 41%, die SPD 17%, die Grünen 11%, die Freien Wähler 8% und die Linke 6%.

Bei den Erstwählern hat die CSU demnach in stärkstem Maß verloren, die Grünen haben ihren Anteil mehr als verdoppelt. Deine Wahlergebnisse beweisen also glatt das Gegenteil von dem, was du darstellen wolltest.

Und bei deiner Darstellung der demographischen Entwicklung hast du schlicht übersehen, dass die Erstwähler von heute die alten Jahrgänge von morgen sind. Und ihr Stimmverhalten werden sie wohl eher beibehalten, da sie nie die früher in Bayern tradierte CSU-Affinität entwickelt haben.

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60revax schrieb:

Die demographische Entwicklung stärkt nicht die Zahl der Jugend, das Gegenteil ist der Fall, wir werden immer älter. Die Alterspyramide steht fast auf dem Kopf.
Wie ist jetzt das Wahlverhalten, z. B. der Erstwähler? Lassen wir den Osten mal außen vor und nehmen Bayern als letztes Flächenland mit einer Landtagswahl.
Hier erreichten die Grünen ein sehr gutes Wahlergebnis. Sicher im wesentlichen der Klimadiskussion geschuldet.

Bei den Erstwähler, also genau die, die sich für FfF einsetzen, erreichte die CSU 26%, die Grünen 24%, die Freien Wähler 10%, die FDP 9%, die SPD und AfD je 7% und die Linke 6%.
In Städten wie Berlin mag ein anderes Ergebnis rauskommen, doch entschieden werden Wahlen in der Fläche.

Es ist nicht alles so wie es scheint,.... siehe oben.

Oft helfen Fakten, Schein und Sein zu unterscheiden.

Schauen wir uns doch mal die Vergleichszahlen der Landtagswahl in Bayern 2013 an:

CSU 41%, die SPD 17%, die Grünen 11%, die Freien Wähler 8% und die Linke 6%.

Bei den Erstwählern hat die CSU demnach in stärkstem Maß verloren, die Grünen haben ihren Anteil mehr als verdoppelt. Deine Wahlergebnisse beweisen also glatt das Gegenteil von dem, was du darstellen wolltest.

Und bei deiner Darstellung der demographischen Entwicklung hast du schlicht übersehen, dass die Erstwähler von heute die alten Jahrgänge von morgen sind. Und ihr Stimmverhalten werden sie wohl eher beibehalten, da sie nie die früher in Bayern tradierte CSU-Affinität entwickelt haben.

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stefank schrieb:

Bei den Erstwählern hat die CSU demnach in stärkstem Maß verloren, die Grünen haben ihren Anteil mehr als verdoppelt. Deine Wahlergebnisse beweisen also glatt das Gegenteil von dem, was du darstellen wolltest.


Wollte ich gar nicht. Mein Beitrag bezog sich auf den User AdlerSteigflug, der versuchte anhand der Zahlen für die Europawahl eine Entwicklung hin zu einer rotrotgrünen Mehrheit (Zitat: Rot-rot-grün hatten dagegen 50% der Stimmen) vorhersagte.
stefank schrieb:

Und bei deiner Darstellung der demographischen Entwicklung hast du schlicht übersehen, dass die Erstwähler von heute die alten Jahrgänge von morgen sind. Und ihr Stimmverhalten werden sie wohl eher beibehalten, da sie nie die früher in Bayern tradierte CSU-Affinität entwickelt haben.


Das "Stimmverhalten beibehalten"? Das allerdings ist nicht zu erwarten. Die Wählerentscheidungen/-wanderungen im Lauf eines Lebens hängen von vielen Prämissen ab. Vor 160 Jahren haben zwei klugen Leute diskutiert und u.a. ist in einem Vorwort der gewonnen Erkenntnisse der Satz geschrieben:
" Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen der ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt".
Warum also solte ein 18jähriger Azubi im Braunkohletagebau in der Lausitz. der erstmalig zur Wahl ging und aufgrund seiner Zukunftsängste AfD wählte, diese (falsche) Entscheidung bebeihalten? Gleiches gilt für die Schülerin, die für friday for future auf die Strasse geht und erstmalg Grün wählte.
Also ihr "Sein" wird sich in ihrem Leben ändern und die Veränderung im "Bewußtsein" - welches die Wahlentscheidung mitprägt - ist zumindest nicht auszuschlißen, wenn nicht gar zu erwarten.    
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stefank schrieb:

Bei den Erstwählern hat die CSU demnach in stärkstem Maß verloren, die Grünen haben ihren Anteil mehr als verdoppelt. Deine Wahlergebnisse beweisen also glatt das Gegenteil von dem, was du darstellen wolltest.


Wollte ich gar nicht. Mein Beitrag bezog sich auf den User AdlerSteigflug, der versuchte anhand der Zahlen für die Europawahl eine Entwicklung hin zu einer rotrotgrünen Mehrheit (Zitat: Rot-rot-grün hatten dagegen 50% der Stimmen) vorhersagte.
stefank schrieb:

Und bei deiner Darstellung der demographischen Entwicklung hast du schlicht übersehen, dass die Erstwähler von heute die alten Jahrgänge von morgen sind. Und ihr Stimmverhalten werden sie wohl eher beibehalten, da sie nie die früher in Bayern tradierte CSU-Affinität entwickelt haben.


Das "Stimmverhalten beibehalten"? Das allerdings ist nicht zu erwarten. Die Wählerentscheidungen/-wanderungen im Lauf eines Lebens hängen von vielen Prämissen ab. Vor 160 Jahren haben zwei klugen Leute diskutiert und u.a. ist in einem Vorwort der gewonnen Erkenntnisse der Satz geschrieben:
" Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen der ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt".
Warum also solte ein 18jähriger Azubi im Braunkohletagebau in der Lausitz. der erstmalig zur Wahl ging und aufgrund seiner Zukunftsängste AfD wählte, diese (falsche) Entscheidung bebeihalten? Gleiches gilt für die Schülerin, die für friday for future auf die Strasse geht und erstmalg Grün wählte.
Also ihr "Sein" wird sich in ihrem Leben ändern und die Veränderung im "Bewußtsein" - welches die Wahlentscheidung mitprägt - ist zumindest nicht auszuschlißen, wenn nicht gar zu erwarten.    
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Ja, das stimmt. Ab einem gewissen Alter ist man weniger bereit oder imstande sein Verhalten zu ändern. Weder was die Partei betrifft, der man sonntags seine Stimme gibt, noch mit neuem Nick nicht mehr zu trollen und unentwegt vom Thema abzulenken. Das Verhalten ist irgendwann festgefahren.
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Ja, das stimmt. Ab einem gewissen Alter ist man weniger bereit oder imstande sein Verhalten zu ändern. Weder was die Partei betrifft, der man sonntags seine Stimme gibt, noch mit neuem Nick nicht mehr zu trollen und unentwegt vom Thema abzulenken. Das Verhalten ist irgendwann festgefahren.
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Ja, das stimmt. Ab einem gewissen Alter ist man weniger bereit oder imstande sein Verhalten zu ändern. Weder was die Partei betrifft, der man sonntags seine Stimme gibt, noch mit neuem Nick nicht mehr zu trollen und unentwegt vom Thema abzulenken. Das Verhalten ist irgendwann festgefahren.
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Knurz und Kapp

Andrea war zu gut in der Männerwelt, für die bürgerliche Mitte, Männerwelt ( Hol mir Mal ne Flasche Bier....)
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es gab auch Frauen bei den Abweichlern damals

zurück zur AfD:
der allseits geschätzte Ex Rechtsausschuss Vorsitzende Brandner wird nun stellv. Parteivorsitzender der AfD.
Dies ist wenigstens konsequent
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recht hat er der Tagesschau Kommentator Schmidt

https://www.tagesschau.de/inland/afd-parteitag-243.html

Die AfD will sich als regierungsfähig und bürgerlich anpreisen, doch in Braunschweig ist die Partei noch weiter nach rechtsaußen gerückt. Die Union sollte weiter auf Distanz bleiben.
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recht hat er der Tagesschau Kommentator Schmidt

https://www.tagesschau.de/inland/afd-parteitag-243.html

Die AfD will sich als regierungsfähig und bürgerlich anpreisen, doch in Braunschweig ist die Partei noch weiter nach rechtsaußen gerückt. Die Union sollte weiter auf Distanz bleiben.
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Tafelberg schrieb:

Die Union sollte weiter auf Distanz bleiben.

Die Union hat weiter auf Distanz zu bleiben. Warum er "sollte" schrieb, erschliesst sich mir nicht.
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15% der AfD-Wähler leugnen also den Holocaust und ca 42% von ihnen glauben, dass Deutchland wieder einen Führer brauche.
Ist es wirklich so, dass ca. 1.000.000.000 Menschen, welche demokratisch wählen duften, denn Holocaust verleugnen?
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15% der AfD-Wähler leugnen also den Holocaust und ca 42% von ihnen glauben, dass Deutchland wieder einen Führer brauche.
Ist es wirklich so, dass ca. 1.000.000.000 Menschen, welche demokratisch wählen duften, denn Holocaust verleugnen?
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NewOldFechemer schrieb:

Ist es wirklich so, dass ca. 1.000.000.000 Menschen, welche demokratisch wählen duften, denn Holocaust verleugnen?
       


Wie meinen? Eine Milliarde?
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NewOldFechemer schrieb:

Ist es wirklich so, dass ca. 1.000.000.000 Menschen, welche demokratisch wählen duften, denn Holocaust verleugnen?
       


Wie meinen? Eine Milliarde?
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Wird eng in Deutschland.


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